Bücher mit dem Tag "meisterdieb"
28 Bücher
- J. R. R. Tolkien
Der kleine Hobbit
(4.754)Aktuelle Rezension von: KraszentiaFür mich ist J. R. R. Tolkiens „Der Hobbit“ eines der Bücher, die ich immer wieder gerne lese. Es gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, weil es Abenteuer, Humor und eine wunderbare Fantasiewelt auf so unbeschwerte und doch fesselnde Weise verbindet.
Die Geschichte beginnt eigentlich ganz harmlos: Der gemütliche Hobbit Bilbo Beutlin wird vom Zauberer Gandalf und einer ziemlich chaotischen Gruppe von Zwergen auf ein Abenteuer geschickt. Bilbo selbst hätte sich das wahrscheinlich nie ausgesucht. Genau deshalb macht es so viel Spaß, ihn auf dieser Reise zu begleiten, auf der er langsam über sich hinauswächst.
Unterwegs begegnet man Trollen, Elben, Riesenspinnen, Drachen und natürlich dem unvergesslichen Gollum. Die Szene mit dem Rätselspiel im Dunkeln ist für mich einer der Momente, die ich jedes Mal genieße, wenn ich das Buch lese.
Was ich an „Der Hobbit“ besonders liebe, ist die Mischung aus Spannung, Humor und der riesigen, lebendigen Welt von Mittelerde. Das Buch fühlt sich wie ein echtes Abenteuer an, in dem man durch Wälder wandert, Berge überquert und sich zusammen mit Bilbo immer wieder in neuen und überraschenden Situationen wiederfindet.
Für mich ist „Der Hobbit“ ein zeitloses Fantasy-Buch, das man in jedem Alter lesen kann. Und jedes Mal, wenn ich es wieder aufschlage, fühlt es sich ein bisschen so an, als würde ich zu einem alten, sehr guten Freund zurückkehren. - Leigh Bardugo
Das Lied der Krähen
(1.701)Aktuelle Rezension von: FriekeInhalt
In Ketterdam, der pulsierenden Handelsstadt mit Hafen, hat sich Kaz Brekker von einem niemand zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot mit Gewinn in Millionenhöhe erhält, weiß er zwei Dinge: Mit diesem Reichtum wird er endlich rächen, was ihm in der Vergangenheit angetan wurde und er ist unmöglich allein dazu in der Lage diesen Auftrag zu erfüllen.
Mit einer Gruppe, bestehend aus fünf weiteren Gefährten, macht sich Kaz auf den Weg in den Norden. Die sechs sind hochgefährlich und professionell, wie kein anderer, doch keiner spielt mit offenen Karten. So auch Kaz nicht...
Meinung
Leigh Bardugo schaffte mit "Das Lied der Krähen" eine herausragendes Werk, das die Grenzen des Dagewesenen überschreitet. Der Leser wird von der düsteren Atmosphäre gepackt und in die mystische Welt hineingezogen. Es ist kein Ort, an dem man gerne leben möchte, doch fühlt man sich dank des bildhaften, flüssigen Schreibstils der Autorin geradezu magisch angezogen.
Die Geschichte in "Das Lied der Krähen" beschäftig sich nicht, wie so viele Werke, mit einer geradezu epischen Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse. Vielmehr betont es die Zwischentöne und die Intrigen, die für das Überleben in einer von Leid gezeichneten Welt vonnöten sind. Sie behandelt die ganz unterschiedlichen Motive, die Menschen zu den härtesten Dingen im Kampf um das Überleben und dem Wunsch nach Rache treiben.
Die Geschichte beginnt in Ketterdam, seines Zeichens Handelsstadt und geprägt von falscher Moral und Verrat. In der Stadt regiert das Geld und Moral kann nur dann berücksichtig werden, wenn es dem Zweck dient noch mehr Geld einzunehmen. Ketterdam ist dunkel, eng und schmutzig. Genau hier, in den dunkelsten Ecken treffen wir auf die Protagonisten, eine Gruppe junger Menschen, die neben dem Gesetz steht und von dem brillianten und gerissenen Kaz Brekker angeführt wird.
Leigh Bardugos präziser, packender Schreibstil lässt Ketterdam real werden und aufleben, die Verdorbenheit und Finsternis, die abschreckend sein sollte, zieht den Leser in ihren Bann. Es wirkt dunkel, gefährlich und doch faszinierend. Die Handlung ist rasant und und actionreich, die Dialoge humorvoll und unterschwellig sarkastisch und die Wendung halten den Leser bis zum Ende gefesselt.
Durch die verschiedenen Perspektiven gelingt es zu jedem der Figuren eine Bindung aufzubauen, man fiebert mit, ist enttäuscht, versteht auch möglicherweise fragwürdige Entscheidungen. Diese Einblicke machen die Gruppendynamik deutlich vielschichtiger, da ein jedes Mitglied eigene Motive hat, die sich nicht mit denen der anderen decken.
Der Kern des Romans ist ein scheinbar unmöglicher Raubzug, bei dem jedes Mitglied seine individuellen Stärken bis zuletzt ausspielen muss. Doch gleichzeitig ist der Raubzug nur ein kleiner Teil einer groß angelegten Verschwörung, deren Ausbrechen der Leser selbst verfolgen kann, da ein jedes Mitglied erst nach und nach seine Karten auf den Tisch legt.
Doch nicht nur diese intellektuelle Ebene macht den Roman so anziehend. Keine der Figuren entspricht einer typischen Heldenfigur. Sie sind zerrissene Menschen mit einer düsteren, gewaltvollen Vergangenheit, tiefgehenden Narben und gefährlichen Geheimnissen. Bardugo gelingt die meisterhafte Verknüpfung dieser vielschichtigen Figuren in einer Welt, in der Moral kein Richtwert ist und die Methoden für den Überlebenskampf schon lange nicht mehr ehrenhaft sind.
Das alles lässt die Figuren verletzlich und auf fast schmerzliche Art nahbar erscheinen. Die Vielseitigkeit wird noch durch die nicht sehr normativen Beziehungen der Figuren zueinander betont. Die traumatischen Erfahrungen und seelischen Narben führen zu komplizierten Beziehungsgeflechten, bei dem auf kurze Sicht kein Happy End möglich ist, wenn keine seelische Heilung stattfindet. Doch das so etwas nicht von jetzt auf gleich geschehen kann, zeigt das Buch und wird dadurch - einmal mehr - zu einer realitätsnahen Geschichte, die Themen wie Vertrauen und Vergebung untersucht und meisterhaft in den Handlungsstrang zu integrieren versteht.
Fazit
"Das Lied der Krähen" ist kein Roman, das den Kampf zwischen Gut und Böse stilisiert, sondern eine Geschichte über Macht, Verrat, Vertrauen und der Suche nach Vergebung. Das Setting ist eine gnadenlose Welt, die die Figuren auf die ein oder andere Art und Weise seelisch verstümmelt und hart gemacht hat. Die Charakterentwicklung ist tiefgründig, wie in selten einem Buch das ich gelesen habe. Die Geschichte saugt dich ein und lässt dich erst wieder los, wenn du sie komplett gelesen hast, und selbst dann verbleibt es in den Gedanken. Ein absolutes Muss für Fans des Fantasygenres.
- Eoin Colfer
Artemis Fowl
(830)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeArtemis Fowl (junior) ist 12 Jahre jung und über-überdurchschnittlich intelligent. Sein Vater hat mit reichlich illegalen Methoden einen beachtlichen Reichtum angehäuft, ist jedoch seit einem Jahr verschwunden. Um den finanziellen Status zu erhalten, hat sich Artemis einen besonderen Plan ausgedacht: Er will die Wesen der Unterwelt erpressen: Feen, Elfen, Zwerge, Trolle, Kobolde, Zentauren… es gibt sie nämlich wirklich; fernab der menschlichen Zivilisation unter der Erde lebend.
Die Idee der Geschichte ist hervorragend: ein jugendliches Verbrechergenie gegen Fabelwesen. Auch wie die verschiedenen Welten miteinander verknüpft werden, hat mir sehr gut gefallen. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird die Handlung aufgebaut, bis sie schließlich zusammengeführt werden.
Obwohl das Buch inhaltlich sehr abwechslungsreich, die Figuren toll dargestellt und die Spannung gut aufgebaut ist, kann es mich nicht voll überzeugen. Irgendetwas fehlt, aber ich kann nicht benennen, was es ist.
Fazit: kurzweilig und spannend mit skurrilen Figuren.
- Maurice Leblanc
Arsène Lupin und der Schatz der Könige von Frankreich
(22)Aktuelle Rezension von: claudiaZEs war das erste Buch mit dem berühmten Meisterdieb Arsène Lupin, welches ich gelesen habe. Leider konnte es mich nicht überzeugen. Im Gegensatz zu anderen klassischen Kriminalromanen vermisse ich hier den roten Faden in der Handlung. Das Buch ist eher eine Aneinanderreihung von abenteuerlichen Ereignissen und Scharmützeln zwischen Lupin und seinem jugendlichen Gegenspieler.
Interessant waren die Bezüge zu Frankreichs Geschichte und Geografie.
- Eoin Colfer
Artemis Fowl - Die Rache (Ein Artemis-Fowl-Roman 4)
(411)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer✨Auch in diesem Band strahlt das junge Genie erneut mit überragender Intelligenz und einem Benehmen, dass niemand von einem Kind erwarten würde. Wieder einmal haben Butler und die Unterirdischen alle Hände voll zu tun mit ihm, denn ein Meisterdieb bleibt wohl ein Meisterdieb, wenn ihm seine Erinnerungen genommen wurden.
Doch auch Freundschaft bleibt Freundschaft und so gibt es auch in diesem Band eine Kooperation zwischen der sturen Holly und dem eigensinnigen Fowl.
✨Mir hat auch dieser Band wieder unglaublich gut gefallen, besonders spannend sind in der AF Reihe außerdem die gnomischen Botschaften, die es selbst zu entschlüsseln gibt.
- Richard Schwartz
Der Inquisitor von Askir
(61)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BEin weiterer toller Teil der Reihe „Götterkriege“ (der chronologisch fünfte Teil). In „der Inquisitor von Askir“ lernt man Wiesel etwas mehr kennen, worauf ich mich sehr gefreut habe. Die Kapitel aus seiner Sicht erzählt zu bekommen war toll. Daneben geht die Story der Reihe weiter und das genauso fesselnd, abwechslungsreich und faszinierend wie bisher. Alles in allem kann ich auch diesen fünften Teil der Reihe klar empfehlen.
- Mac P. Lorne
Die Pranken des Löwen
(49)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerMac P. Lorne ist der schlechteste Autor, den ich kenne. Ohne das geringste Talent schreibt er 500seitige Wälzer und findet dafür auch noch Leser, was mir völlig unverständlich ist.
Ein Mann ohne Talent, mit rudimentärem Geschichtswissen, fragwürdiger Moral, aber einer großen Eingenommenheit von der Qualität seiner eigenen Bücher versucht über das englische Mittelalter zu schreiben - und tut dies zum Fremdschämen schlecht!
- David Michel Rohlmann
Saint Falls (Sammelband): Märchen aus der Welt des Verbrechens
(41)Aktuelle Rezension von: FeFuSechs verschiedene Autoren - eine große Geschichte!
"Märchen aus der Welt des Verbrechens" - der Untertitel ist sehr passend. Begegnen einem hier doch Personen, Gegenstände, Schauplätze und Zitate, die man so - oder zumindest so ähnlich - doch eigentlich so gut kennt. Wäre man nicht in Saint Falls...
Für zarte Gemüter ist das Buch eher nichts. Gewalt, Mord, Prostitution - an allen Ecken und Enden.
Die einzelnen Kapitel sind jeweils von einem anderen Autor / einer anderen Autorin geschrieben. Der Lesefluß ist aber durchgehend so gut, dass einem dieser Autorenwechsel gar nicht auffällt.
Es gibt zwar zwei Charaktere, die man als Hauptpersonen benennen könnte. Aber im Verlauf begegnet man weit über 40 Hauptpersonen die wichtig für die Geschichte sind. Manche begleiten einen nur sehr kurz. Anderen begegnet man bis zum Ende hin immer wieder.
Die Sicht aus der die Geschichten erzählt werden wechselt immer wieder.
Alles in allem ein sehr gelungenes Werk - eine wundervolle Zusammenarbeit der vielen Autoren / Autorinnen!
Es war durch der Märchentouch irgendwie vertraut, aber auch einfach so ganz anderst. - Richard Doetsch
Der dunkle Pfad Gottes
(35)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderMichael St. Pierre hat seinen eigentlichen Job vor Jahren an den Nagel gehängt. Er galt mal als bester Dieb aller Zeiten und nichts war vor ihm sicher. Wegen seiner Sicherheit und der Liebe hat er diesen Job aber aufgegeben. Die Liebe zu seiner Frau lässt ihn aber einen gewagten Job annehmen. Sie liegt schwer krank im Krankenhaus und die lebensrettende Operation kostet 250.000Dollar. Er hat eine Woche Zeit das Geld zu besorgen und plötzlich bekommt er von einem mysteriösen Mann einen Auftrag. Er soll zwei antike Schlüssel besorgen. Das Problem, die Reliquien befinden sich im Vatikan und sind streng bewacht. Die Liebe zu seiner Frau machen ihn blind, aber dann passiert etwas unerwartetes und Michael St. Pierre kommt ins Straucheln.
Richard Doetsch ist ein packender Thriller gelungen, der mit Symbolik und der Geschichte spielt
- Amanda Frost
Vom Tod geküsst
(90)Aktuelle Rezension von: YoyomausZum Inhalt:
Er ist der Tod! Und er kommt, um sie zu holen! Doch was, wenn sie nicht sterben kann? Und zudem völlig fasziniert von dem teuflisch gut aussehenden Fremden ist? Diese Frage muss sich die Krankenschwester Lilly stellen. Denn anscheinend gibt es nur eine Alternative: Sie muss sterben, ansonsten wird Sebastian in der Hölle schmoren. Doch soll das wirklich das Ende sein? Wofür lebst du, wenn du längst gestorben bist?
Cover:
Inhalt und Cover hatten mich überzeugt, weshalb ich hier zugegriffen habe. Das Cover ist recht dunkel gehalten und zeigt auf schwarzem und blauem Grund neben der Überschrift einen kleinen Sensenmann, ähnlich einer Karikatur, sowie im Hintergrund ein Paar, welches sich innig zu lieben scheint. Das Cover zeigt schon, dass es hier um den Tod geht und um eine Liebesgeschichte. So weit, so gut.
Eigener Eindruck:
Sebastian ist ein kleiner Gauner in den eisigen Gefilden Russlands, als ihm einer seiner Einbrüche zum Verhängnis wird und er aus dem Leben gerissen wird. Ehe er sich versieht, findet er sich an der Seite eines glatzköpfigen Mannes wieder, der ihm erklärt, dass er nun gestorben ist, jedoch weder der Himmel, noch die Hölle ihn derzeit haben möchten. So kommt es, dass sich Sebastian als „Gevatter Tod“ wieder findet und fortan die Seelen der Menschen in Deutschland einsammeln soll. Dass er dabei ab und an nicht das tut, was er soll, ist dem Herren der Unterwelt ein Dorn im Auge. So entsendet er Sebastian zu einem Auftrag, der scheinbar kaum zu lösen ist, denn die sterbliche Lilly entzieht sich schon seit längerer Zeit dem Tod. Sie stirbt einfach nicht und es ist Sebastians Aufgabe herauszufinden warum. Als er sich ihr nähert passiert das Unglaubliche. Obwohl er für Sterbliche unsichtbar ist, kann Lilly ihn sehen und damit beginnt eine Reise, die die beiden sich nie so ausgemalt hätten…
Also ich muss ehrlich sagen, dass ich selten so einen Schund gelesen habe und ich muss mich auch ernsthaft fragen, ob ich einfach zu verwöhnt bin oder die anderen guten Rezensionen schlichtweg freundschaftliche Dienste waren. Wer nicht gespoilert werden möchte, der möge nun aufhören zu lesen, aber ich versuche meine Ansichten darzulegen:
- Der Schreibstil ist einfach eine Katastrophe. Er ist weder packend, noch so, dass er seicht langhin gleitet. Die Dialoge der Personen wirken oft gekünstelt und durch fehlende Emotionen und Szenen kommt es oft dazu, dass die Geschichte einfach nur stumpf wirkt.
- So haben wir also zum Beispiel Sebastian, der eben erst gestorben ist, seine neue Rolle als Tod aber scheinbar doch recht schnell hinnimmt. Mir fehlt die Angst, mir fehlt die Verzweiflung, mir fehlt die wirklich glaubhafte Sehnsucht nach dem Leben und das Hadern mit seinem Schicksal, vor allem, weil so etwas zu Beginn wichtig ist.
- Stattdessen legt sich der Charakter sehr schnell mit dem Chef der Unterwelt an und man weiß nicht so recht ob er einfach lebensmüde ist oder dumm. Cool kommt er jedenfalls nicht daher.
- Und wo wir bei den fehlenden Emotionen sind. Lilly und der gute Sebastian verlieben sich ja ineinander… schön und gut, aber die Szenen zwischen ihnen – besonders die Bettgeschichten – wirken gekünstelt, erzwungen und sind einfach nur schlecht.
- Und wo wir noch voll dabei sind. Lilly nimmt mir das alles auch viel zu schnell hin. Wo ist die blanke Angst?
- Richtig lächerlich wurde es auch bei dem Besuch der Polizisten, als sie wegen Sebastian, welcher plötzlich in ihrer Wohnung steht, diese anruft. Das Gespräch… einfach nur stumpf und zum fremdschämen. Rein theoretisch hätten die Polizisten sie direkt in die Klapse einweisen müssen, aber okay…
- Da ich mich durch die Geschichte gekämpft habe, fiel mir irgendwann schon auf, dass die Story wohl irgendwo bei der Großmutter von Lilly enden würde, da sie ja auch von ihr diesen geheimnisvollen Ring hatte, der sie nicht hat sterben lassen. Dass sie sich opfert, war dann noch das Tüpfelchen auf dem i, aber auch vorhersehbar. Richtig murks wurde das Ganze dann aber, als alle in der Unterwelt landeten und: die Oma scheinbar eine Beziehung mit dem Herren der Unterwelt hat und ihn allen Ernstes immer wieder verkitscht mit „Thanni“ anquatschte. Da war der Ofen dann ganz aus. Humor schön und gut, aber das wirkte alles mehr als lächerlich.
- Ach ja, und dann sind da noch die anfänglichen Szenen bei denen da dieses Mädchen ausgenutzt wird, damit er seinen Einbruch machen kann - egal Hauptsache durchgeknödelt und später noch für stumpfe Kommentare durch den "Tod" noch mehr gedemütigt, im gewissen Sinne. Pfui. Die Dialoge dazu waren auch wieder mehr als primitiv...
Dem Buch fehlt es einfach an allem. Guter Schreibstil? Fehlanzeige! Emotionen? Fehlanzeige. Logik? Fehlanzeige! Spannung? Fehlanzeige -wobei die fehlende Spannung wohl hauptsächlich dem Schreibstil geschuldet ist. Glaubhafte Beziehung? Negativ. Fremdschämfaktor? Vorhanden. Ehrlich gesagt bin ich echt ein bisschen angefressen, weil ich das Buch gelesen habe, aber ich dachte echt ich gebe dem eine Chance, weil es wirklich gut bewertet wurde. Ich versteh die anderen nicht.
Fazit:
Ehrlich gesagt weiß ich noch immer nicht so genau, warum dieser Roman so viele gute Rezensionen bekommen hat, denn die Qualität lässt doch recht zu wünschen übrig. Ich rate von dem Buch ab. Ich für meinen Teil werde auch nicht zu den anderen Bänden greifen, denn es graut mir einfach nur davor.
Gesamt: 1 von 5 Sterne
Daten:
ISBN: 9783000474354
Sprache: Deutsch
Ausgabe: E-Buch Text
Umfang: 271 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum: 06.11.2014
- Eva Dax
Eddie Meisterdieb!
(3)Aktuelle Rezension von: MsChiliDie Tiere des Waldes sind in großem Aufruhr. Der Fuchs schläft, bis ihm eines Nachts seine Kuscheldecke abhandenkommt. Dann verschwindet der Käse der Ratte und auch die Katze und weitere Tiere werden nicht verschont. Auf der Suche nach dem Meisterdieb stoßen die Tiere auf viele weitere, die ebenfalls bestohlen wurden.
An diesem Buch haben mir die vielen Klappen gefallen. Ich habe es gemeinsam mit meinem Sohn angeschaut. Schon ab der ersten Seite war er gefesselt von dem Buch und den vielen Details, die es auf jeder Seite zu entdecken gibt. Nicht nur mein Sohn war begeistert, auch mir (und meiner Schwester) gefällt das Buch sehr. Die Geschichte wechselt ständig den Standort und mag begleitet die Tiere vom Wald, in die Kanalisation, in den Zoo und an viele weitere Orte. Man kann selbst suchen, wohin der Dieb verschwunden ist (denn es gibt immer ein Loch, durch das er entwischt wird hinter einer Klappe) und die Reime (die sich wirklich schön reimen, was sich super vorlesen lässt) untermalen die Geschichte perfekt. Kein Holpern der Sätze, nur Trippeln und Trappeln und schon ist es weg. Mir macht es immer wieder Spaß das Buch zur Hand zu nehmen und so wird es häufiger vorgelesen.
Ein wirklich fantastisches Kinderbuch, das ich nur empfehlen kann!
- Jonna McKay
London Heist 1: Masks & Mirrors
(15)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerLiebe darf nicht wehtun”, hat Helen Shepherds Vater immer gesagt. Doch er ist tot, und Helen jagt seinen Mörder. Erst einmal jedoch soll die Interpol-Agentin ihre Kollegen von Scotland Yard bei der Vereitelung eines Raubzugs unterstützen – eine wohl eher beschauliche Aufgabe. Allerdings hat sie nicht damit gerechnet, dass man sie gleich undercover auf den berühmt-berüchtigten Meisterdieb Lucien Levraix ansetzen würde. Das Katz-und-Maus-Spiel mit dem charmanten Ganoven ist allerdings schon bald ihr kleinstes Problem, denn auf einmal findet sie sich gefangen in einem gefährlichen Kampf zwischen ihm und seinem ärgsten Feind.
LONDON HEIST : MASKS & MIRRORS enthält die Teile 1 - 3 der Serie. Die Teile 4 und 5 erscheinen unter dem Titel LONDON HEIST : NO MORE SECRET
Unterhaltsam, mit Humor versehen und Spannung gewürzt.... durch den locker lesbaren Schreibstil kann man durch die Seiten schmökern ...
ein paar Klischees sind mit verbaut und der emotionale Faktor einiges durcheianderwirbelt, sich Helen in ihrer Aufgabe stellenweise verzettelt und ihren eigentlichen Auftrag in meinen Augen vernachlässigt hab ich etwas gezweifelt
alles in allem eine gut lesbare Story
- Mara Andeck
Ziemlich beste Mäuse – Es heißt Freundschaft, weil man mit Freunden alles schafft
(50)Aktuelle Rezension von: evaflDas Gleithörnchen Henry hat große Pläne: Es möchte der größte Meisterdieb aller Zeiten werden. Als Mausmän ist er ein Superheld und möchte nun auf der Burg Funkelstein einen blauen Diamanten finden und stehlen. Doch die Bewohner auf der Burg sind alle sehr liebenswert. Soll er sie wirklich anlügen?
Von diesem Buch hatte ich schon einmal etwas gehört und mich dann sehr gefreut, es selbst vorlesen zu können, da es in der Bücherei verfügbar war.
Das Buch ist in mehrere Kapitel eingeteilt, die man jeweils gut vorlesen kann. Bebildert sind diese wirklich wunderbar, die Zeichnungen passen hervorragend zu den jeweiligen Situationen. Man kann sie gut erkennen, sie sind farbenfroh und realistisch gezeichnet.
Die Texte sind inhaltlich gut verständlich, meiner Ansicht nach ist das Buch für Kinder ab vier Jahren geeignet. Besser noch für Kinder ab fünf Jahren, ab acht Jahren dann vielleicht zum ersten selber lesen. (Denn es hat schon einiges an Text.) Der Verlag empfiehlt das Buch für Kinder ab fünf Jahren.
Für uns war die Geschichte sehr unterhaltsam, spannend, aber auch lehrreich. Die Bilder bringen Abwechslung und lockern es auf. Dadurch, dass mal ein Gleithörnchen mehr oder weniger die Hauptrolle spielt, war es auch mal was ganz anderes.
Von uns gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.
- Henry W. Milles
Cold Coffee: Tango
(16)Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310Gerade erst ist Harper leitende Ermittlerin beim New York Fire Departments (NYFD) geworden, als sie von ihrem Freund Ray Jennings zu einem Mordfall gerufen wird. Ray ist Polizist beim NYPD. Der Tote ist ein bekannter Anwalt und Kunstsammler. Als ihre Ermittlungen sie in die Kunstszene führen, begegnet sie ihrem Ex Adrian, der ein Meisterdieb geworden ist und der sich in der Szene bestens auskennt. Kann sie ihm trauen?
Etwas später erwacht Harper nachts und stellt fest, dass sie mit Handschellen an ihr eigenes Bett gefesselt wurde und jemand sie beobachtet.
Das Buch ist flüssig und locker zu lesen. Die Charaktere sind gut beschrieben. Es ist bestimmt keine einfache Sache für Harper, gleichzeitig mit ihrem Freund und ihrem Ex, der sie vor dem Traualtar hat sitzen lassen, zusammenzuarbeiten. So erfährt Jennings einiges über Harper, was ihm sonst verborgen geblieben wäre. Adrian ist charmant, aber nicht so einfach zu durchschauen, er agiert taktisch geschickt.
Die Geschichte ist zwar spannend, aber sie ist auch schnell durchschaubar, so dass sich die Spannung dann doch in Grenzen hält.
Eine netter Krimi für zwischendurch.
- Jonas Maas
Oscar Wilde & Mycroft Holmes - Folge 13
(5)Aktuelle Rezension von: dominonaDa war ja mal was mit Röntgen und hier setzen wir wieder an. Allerdings klärt sich wie immer nichts endgültig und es bleiben mehr Fragen offen als beantwortet werden. Das heißt aber auch, dass die Serie noch eine Weile weitergeht, was mich freut. - Richard Doetsch
Die Legende der Dunkelheit
(4)Aktuelle Rezension von: simonfunGuter, spannender Schreibstil mit Verstand, Herzschmerz und clevern Wendungen hielten mich oft bei Laune. Ab und zu fehlten dennoch ein paar überleitenden Sätze und handlungsüberleitungen. Dass Michael und seine Kumpane Superhelden und deren Frauen Superheldinnen mit Schwächen sind, ist leider ein zu oft beschriebenes Klischee in Geschichten des Genres. Ich will den Roman nicht schlechtrezensieren, dennoch fehlten mir ein paar Sätze.
Wie auch immer - fast sehr gut mit unbefreidigendem lückenhaften Ende!
- Daniela Schenk
Knarrenfrauen
(6)Aktuelle Rezension von: Vorleser2April Pallas ist wohl alles andere als eine normale Detektivin. Der Frauen-Magnet springt von einer Affäre in die nächste und entlockt so manch einer Verdächtigen ein paar Informationen heraus. Dass sie zuvor nur mit Ehebruch, der Suche von ausgerissenen Jugendlichen und Senioren aus dem Seniorenheim beauftragt wurde, weiß Herr Montiross jedoch nicht, als er sie mit Empfehlung seiner Mutter (die in besagter Seniorenresidenz lebt) aufsucht.
Auch wenn April nicht die professionellste Detektivin ist, macht sie dies durch ihre Kreativität, ihre "schnelle" Auffassungsgabe, aber auch durch ihre Freundin Rösli, einem IT-Genie, und ihrer kleinen Nachbartochter als Übersetzerin wett und ist dem oder der Diebin auf der Spur. (Ausführlicher bei www.dievorleser.blogspot.de) - Jonna McKay
London Heist : In Too Deep (London Heist 4/5)
(4)Aktuelle Rezension von: annlu„Mein Preis für Jacks Kopf ist die Versiegelung meiner Akte und der von Emma Duponte. Das Angebot gilt bis morgen Abend.“
London Heist 4
Die Agentin Helen Sheppard ist hin und hergerissen zwischen ihren Gefühlen für den Meisterdieb Lucien Levraix und der Einsicht, dass in ihm eben jener Kriminelle steckt, den sie dingfest machen soll. Als er ihr einen Deal vorschlägt hofft sie zwar darauf, ihm vertrauen zu können, weiß aber wie unrealistisch das ist.
Nach dem offenen Ende des letzten Bandes war der Beginn hier etwas antiklimatisch. Ich hatte mir eigentlich etwas anderes erwartet. Dennoch sorgen die weiteren Ereignisse wieder für Spannung. Diese bezieht sich hier auf den geplanten Einbruch in die National Gallery Londons. Was die Annäherung zwischen Helen und Lucien/Julian angeht, hatte ich das Gefühl, dass jeder Schritt nach vorne auch zwei nach hinten darstellte. Dabei verbirgt Julian immer noch ein schwerwiegendes Geheimnis vor ihr. Alles in allem war dieser Teil doch mehr Liebesgeschichte als Krimi. Auch wenn ich das ein wenig naiv von Helens Seite aus empfand, habe ich mich dennoch gut unterhalten und freue mich nun auf den abschließenden Band.
- Silke Walter
Zwei Meister: Meisterdieb Arsène Lupin - Folge 1
(1)Aktuelle Rezension von: BuchgespenstArsène Lupin ist der bekannteste und gefürchtetste Meisterdieb von ganz Paris, und durch seine meisterhafte Maskenkunst hat noch niemand seine wahre Identität durchschaut. Glaubt er. Doch dann erhält er einen anonymen Brief an seine Privatadresse. Der Unbekannte will den Meisterdieb nicht etwas der Justiz ausliefern, sondern er hat einen ganz besonderen Auftrag: Lupin soll ein paar Handschellen stehlen – vom Meistermagier Houdini persönlich!
Weil das Hörspiel wieder im Erzählzyklus des Zirkels der Sieben angesiedelt ist, konnte ich nicht widerstehen und musste einfach reinhören. Es hat sich gelohnt! Der Sprecher von Arsène Lupin setzt den etwas arroganten und selbstgefälligen Meisterdieb brillant in Szene! Zu schade, dass MP3s so gut wie nie eine Sprecherliste mitliefern, sodass ich den Darsteller nur durch die von ihm verkörperte Figur würdigen kann.
Die Geschichte selbst ist erstmal nur leicht an den Zirkel-Zyklus angeschlossen, durch die Erwähnung der Ermittler Poe und Dupin. Es bedarf keinerlei Vorkenntnisse und tieferen Einblicke in die Zirkel-Geschichte, um diesem Hörspiel zu folgen. Es wird eine völlig eigene Geschichte erzählt, die fesselt.
Die erste Folge der Reihe „Meisterdieb Arsène Lupin“ ist spannend, witzig und mysteriös, mit tollen Sprechern und origineller Grundidee. Ein gelungener Auftakt!
- Jon Skovron
Empire of Storms - Pakt der Diebe
(62)Aktuelle Rezension von: Vanessa_fantastische_Buecherwelt4,5 Sterne
+ Charaktere, Geschichte
- Titel
Dieses Buch ist ein toller Auftakt für die Triologie. Besonders gefallen haben mir die verschiedenen Charaktere und dass nicht nur die Liebe eine Rolle spielt sondern auch Freundschaft und Loyalität. Die Welt an sich ist spannend und die Geschehnisse vor allem in der Stadt haben sich realistisch für diese Welt angefühlt.
Schön fand ich auch den Verlauf und die Entwicklung der Charaktere über die Zeit zu sehen und so eine bessere Verbindung zu Ihnen aufbauen zu können.
Das Magiesystem ist spannend, aber auch abstoßend. Einige Szenen sind brutal, weswegen ich das Buch auch als Erwachsenenfantasy sehe.
Was mich etwas verwirrt hat war der Titel des Buchs. Ich habe eine "reine" Diebesgeschichte bestehend nur aus Dieben als Hauptcharaktere erwartet. Zwar gab es einige Nebenstorys in die Richtung aber eigentlich ist dies ein Roman über Rache, Freundschaft und eine kaputte und korrupte Welt. Auch hatte ich Empire of Storms wohl etwas zu wörtlich verstanden.
Fazit: Ein toller High Fantasyroman, voller Rache, Diebe, Freundschaft, ein Hauch Liebe, gesellschaftliche Unterschiede und was man bereit ist für sich und seine Lieben zu tun. Ich bin bereit für Band 2. - Richard Doetsch
Die Quelle der Seelen
(20)Aktuelle Rezension von: Gimagemelli... aber ich weiß einfach nicht warum ich es nicht lesen konnte ....
Wollte es, habe angefangen es zu überfliegen, ne dann lasse ich es lieber. - Arnold Hiess
Leben auf Messers Schneide: Die Memoiren von Cartouche, dem Meisterdieb
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