Bücher mit dem Tag "melbourne"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "melbourne" gekennzeichnet haben.

66 Bücher

  1. Cover des Buches Das Rosie-Projekt (ISBN: 9783596197002)
    Graeme Simsion

    Das Rosie-Projekt

     (1.407)
    Aktuelle Rezension von: sollhaben

    Don Tillman, 39 entwickelt für sein "Ehefrau-Projekt" einen 16seitigen Fragebogen, um so die perfekte Partnerin fürs Leben zu finden. Er als Genetiker stellt Fragen zur Pünktlichkeit, zum Rauchverhalten oder auch ob ein Hang zum Vegetarismus besteht, welche Eissorten gerne gegessen werden und viele mehr. Er weiß, dass seine ganz eigene Persönlichkeit, es ihm schwer macht, eine Lebensgefährtin zu finden. Zusätzlich versucht er sich an diversen professionellen Datingmöglichkeiten, mit mehr oder weniger gutem Erfolg. 

    Da stolpert Rosie zufällig in sein Büro und mit ihr, all das was ihm eigentlich zuwider ist. Rosie raucht, ist chronisch unpünktlich, unorganisiert, isst kein Fleisch ... Doch sie rührt irgendetwas in Don und als Rosie ein anderes Projekt vorstellt, beginnen die beiden einander kennenzulernen. Was als Zweckgemeinschaft begann, entwickelt sich zu einer außergewöhnlichen Freundschaft, die allerdings auch einige Hindernisse zu überwinden hat.


    Mein Fazit:

    Ich maße mir nicht an, über Menschen mit einem "autistischem" Auftreten zu kennen. Ich beurteile sie auch nicht. Das möchte ich hier sofort ansprechen. 

    Ich bin nun ein Don Tillman Fan. Diese Eigenheiten, die er hat und an denen er festhält, manchen ihn zu einem durch und durch sympathischen Menschen. In manchen Feinheiten habe ich mich sogar selbst erkannt und musste schmunzeln. Don geht an sein "Ehepartner Problem" in seiner eigenen Form heran. Er ist Wissenschaftler und geht damit systematisch an das Problem heran. Das ist völlig nachvollziehbar, wenn wir auch das Ergebnis fast schon vorher sagen konnten. 

    Als dann Rosie plötzlich vor ihm steht und seine Welt förmlich auf den Kopf stellt, entzündet sich eine rasante Beziehung/Freundschaft zwischen den beiden. 

    Natürlich steht in der Geschichte Don im Vordergrund, aber auch Rosie erhält Platz, um sich zu entwickeln. Zwei tolle Figuren, die sich in mein Herz geschlichen haben, die mich zum Lachen brachten, aber auch zum Nachdenken. 

    Eine Leseempfehlung von mir, für Leser, die auch "Ich, Eleanor Oliphant" von Gail Honeyman mochten. 

  2. Cover des Buches Midnight Blue (ISBN: 9783736309920)
    L. J. Shen

    Midnight Blue

     (195)
    Aktuelle Rezension von: keinlesezeichen

    Rockstar-Stories handeln meist von einem seelisch kaputten Typen, der sich irgendwann in ein nettes und liebes Mädchen verliebt. So war es auch hier. 


    L. J. Shen hat in gewohnter Art und Weise einen Protagonisten geschaffen, der polarisiert. Mit vielen Ecken und Kanten und fragwürdigem Handeln. Ihre Schreibweise ist wie immer laut und direkt, ohne Beschönigungen. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive aus Sicht beider Protagonisten geschrieben. 


    Alex Winslow ist ein Rockstar und ziemliches Arschloch. Er ist den Drogen verfallen und findet den richtigen Weg nicht… bis ihm die Liebe begegnet und er merkt, was ihm all die Jahre entgangen ist. Indigo Bellamy (was ist denn das eigentlich für ein genialer Name???) ist das nette Mädchen von nebenan. Sie ist als Babysitterin auf Alex‘ Tour an seiner Seite und verliebt sich, wie erwartet, in ihn. Auch sie hat im Leben schon einiges erlebt und versucht, für ihre Familie stark und selbstlos zu sein. 

    Zwischen den beiden entwickelt sich sehr langsam und  ungewollt eine Beziehung, die beiden völlig den Boden unter den Füßen wegzieht. 


    Die Idee der Story ist nicht neu, doch trotzdem gefiel sie mir gut. Ich mag eben Rockstar-Stories. Allerdings muss ich sagen, fand ich das Buch ein wenig zu langatmig. Es ist lange Zeit nicht viel Spannendes passiert, sodass das Ganze vielleicht nicht so sehr hätte ausgeschmückt werden müssen. Für mich wurde es erst gegen Ende des Buches wirklich spannend und gut. Der Plot Twist war wirklich unerwartet. 


    Insgesamt hat mir aber das gewisse Etwas an der Story gefehlt. Es war nett zu lesen, ist aber kein Buch was länger in meinem Gedächtnis bleiben wird.

  3. Cover des Buches Der Sommer, in dem es zu schneien begann (ISBN: 9783492309110)
    Lucy Clarke

    Der Sommer, in dem es zu schneien begann

     (376)
    Aktuelle Rezension von: nord_zeilen

    Dies war mein erster Roman von Lucy Clarke und ich habe das Buch aufgrund des etwas außergewöhnlichen Covers gekauft. Zuerst dachte ich bei dem Titel, dass es sich um eine schöne Sommerlektüre für zwischendurch handelt. Doch mir wurde schnell klar: Diese ereignisreiche Geschichte verbirgt mehr Geheimnisse, tiefe Gefühle und eine starke Trauer.


    Bereits ganz zu Anfang der Geschichte verliert Eva ihren geliebten Ehemann Jackson bei einem tragischen Unfall. Direkt zu Beginn hatte ich die Frage im Kopf, ob es nicht doch mehr als ein Unfall war. Evas Gefühlswelt wird von der Autorin echt und wirklich authentisch beschrieben. Ich habe wirklich mit Eva zusammen gelitten und ihren Schmerz mitempfunden. Doch für Eva blieb es nicht bei diesem einen Schicksalsschlag. Sie erlebt das Grauen. Immer wenn ich dachte, es könnte schlimmer nicht werden, dann folgte das nächste Übel in Eva's Leben. Das Ende war nicht unbedingt überraschend und hat mich auch nicht umgehauen, aber es wendet sich alles zum Guten. Und ich liebe Happy Ends!


    Der Schreibstil ist klar, nicht zu romantisch oder zu verschnörkelt. Er bringt Gefühle auf den Punkt und lässt sich leicht lesen. Die Charaktere des Buches sind alle unterschiedlich und jeder trägt seine eigene Lasten. Wunderbar, wie sie sich fügen, miteinander reden und sich ergänzen. Das ist, was die Geschichte ausmacht. Ich bin ein großer Fan dieses Buches, muss jedoch Abstriche für die unendlich traurige Grundhaltung machen, die bis zur letzten Seite nicht endet. 

  4. Cover des Buches Die Wahrheit über Alice (ISBN: 9783499255076)
    Rebecca James

    Die Wahrheit über Alice

     (795)
    Aktuelle Rezension von: frl_wunder

    Katherine ist in sich gekehrt und möchte am liebsten unerkannt bleiben. Zu tief liegen die Wunden der Vergangenheit. Als Alice, das angesagteste Mädchen der ganzen Schule, Katherine zu einer Party einlädt, scheint sich Katherines Leben endlich zum Guten zu wenden. Doch welche Absichten verfolgt Alice wirklich?

    Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig und ich fand den Wechsel zwischen der Vergangenheit sowie der Gegenwart spannend, wenn auch manchmal etwas verwirrend.

    Alice als Gegenspielerin war definitiv eine gute Idee. Sie zieht die Leute gekonnt in ihren Bann, freundet sich im Nullkommanix mit Katherines Mutter an und weiß auch im richtigen Moment, die Wunden aufzureißen. Anfangs dachte ich wirklich, dass Alice eine psychische Störung hat und sie ihre Stimmungen einfach nicht unter Kontrolle hat.

    Nach und nach wurde mir bewusst, dass Alice ein abgekartetes Spiel spielt. Alles muss sich um sie drehen, alle anderen sind für sie nur Beiwerk. Ich fand es heftig, dass sie so vielen Menschen wehgetan hat, besonders die Affäre mit Robbies Vater ist mir übel aufgeschlagen.

    Der Cut zwischen Alice und Katherine war in meinen Augen gerechtfertigt. Dies war auch der Wendepunkt der Geschichte, da Alice von nun an ihr wahres Gesicht nicht mehr verschleiern konnte und sich nun nur noch auf ein Ziel konzentrierte: Katherine. Nach und nach wurde dann auch klar, dass die Fixierung auf Katherine keine Laune der Natur war, sondern dieser Schachzug von Alice mehr als durchdacht war.

    Ich fand es erschreckend, wie kalt und unbarmherzig Alice sein kann und dass sie bewusst die Fäden im Hintergrund zieht. Sie hat es geschafft, die Leute mit Leichtigkeit gegeneinander auszuspielen und dabei gleichzeitig immer noch als Unschuldslamm dazustehen. Diese kalte Art hat mich ehrlich gesagt total entsetzt.

    Katherine als Protagonistin hat mir ebenfalls sehr gefallen. Man merkt, dass sie sich nach und nach aus dem Kokon herauswagt, der mit ihrem früheren Ich verknüpft ist. Auch hatte ich das Gefühl, dass sie sich mehr und mehr öffnet, für sich einsteht und Verbündete findet.

    Die Geschichte hat für mich eine klare Leseempfehlung verdient.

  5. Cover des Buches Upside Down - Weil du mir den Kopf verdrehst (ISBN: 9783734102349)
    Lia Riley

    Upside Down - Weil du mir den Kopf verdrehst

     (74)
    Aktuelle Rezension von: YaBiaLina

    Lange, lange lag dieses Buch nun ungelesen in meinem Schrank und meistens habe ich den richtigen Riecher, wenn ich es hinauszögere, gewisse Bücher zu lesen. So war es auch hier, denn die Geschichte im Allgemeinen war ganz nett, aber nichts Neues oder herausragendes.

    Bran und Talia mochte ich beide sehr gerne. Sie haben miteinander gut harmoniert und konnten mich streckenweise mit ihrem Leben gut unterhalten. An gewissen Punkten hatte ich weniger Lust zu lesen oder habe die Augen verdreht, da es ein paar Stellen gab, die man hätte anders lösen können, wenn man sich erwachsen benommen hätte, statt wie 14-jährige Teenager. Es ist ja nichts Neues, das künstlich Probleme erschaffen werden, um Dramatik ins Buch zu bringen, aber hier hätte das schon viel eher passieren können, wenn ein klärendes Gespräch stattgefunden hätte. Auch die Störung von Talia fand ich fragwürdig, denn zu Beginn wurde laufend darauf eingegangen und am Ende war sie kaum noch vorhanden und wurde beinahe nicht mehr erwähnt.

    Der Schreibstil an sich fand ich angenehm. Man kam locker durch die Geschichte und glücklicherweise zogen sich auch die etwas langweiligeren Stellen nicht wie Kaugummi.Toll fand ich es, das man aus der Perspektive beider Protagonisten lesen durfte.

    Wer auf der Suche nach leichter Lektüre ist,der ist bei diesem Buch genau richtig.

  6. Cover des Buches Goldene Zeiten im Gepäck (ISBN: 9783492060844)
    Adriana Popescu

    Goldene Zeiten im Gepäck

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Igelchen

    Nicht ganz freiwillig wird Karla von Frau Kaiser zu einem Roadtrip nach Osteuropa überredet. Doch Frau Kaiser lässt ihr keine Wahl, zu stark ist die Information, welche sie gegen Karla in der Hand hat. Für Frau Kaiser bedeutet diese Reise, eine Reise in ihre Vergangenheit. Eine Reise in das Jahr 1956, als sie an den Olympischen Spielen in Melbourne als Schwimmerin teilnahm.

    Meine Meinung zum Buch
    Es ist eine Liebesgeschichte. Es ist aber auch eine Geschichte über zwei starke Frauen. Und es ist eine Liebeserklärung an Rumänien. Ich liebe die Geschichte von Karla und Frau Kaiser. Und ich liebe die Geschichte von Elisabeth (Elli) und Florin. Die Geschichte ist mit soviel Herz geschrieben und wird dabei nie zu kitschig. Die Reise der beiden Frauen durch Osteuropa und durch das Leben von Frau Kaiser hat mich tief berührt. Viel zu schnell sind die Seiten beim Lesen dahingeflogen. Und ich habe mir selten so viele tolle Stellen im Buch markiert.

    Eine ganz große Leseempfehlung für dieses Buch. Wenn ihr es noch nicht gelesen habt, solltet ihr euch die Reise von Karla und Frau Kaiser auf keinen Fall entgehen lassen.

  7. Cover des Buches Queen Victoria (ISBN: 9783806237849)
    Julia Baird

    Queen Victoria

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Jollymare

    Queen Victoria – Julia Baird

    Biographie, wbg Theiss, 598 Seiten

    Inhalt:
    Sie wächst als zukünftige Königin in absoluter Abgeschiedenheit auf. Ihr Onkel sitzt auf den englischen Thron und hat keine Nachfolger. Daher ist es ihr Schicksal die nächste Königin von England zu werden.
    Das einsame Kind träumt sich durch die Kindheit und entwickelt einen sehr ausgeprägten Eigensinn, der ihr auch im vorgeschrittenen Alter nicht abhandenkommt. Als sie früh den Thron besteigen muss sind viele anscheinend Wohlmeinende Personen in ihrer Nähe. Doch erst durch die Heirat mit Albert von Sachsen-Coburg und Gotha kann sie sich von ihrer Übermutter und den politischen Ratgebern distanzieren. Die Ehe der jungen Königin mit Albert steht unter einem guten Stern. Sie bekommen viele Kinder und bis zum frühen Tod ihres Mannes kann sie das Eheleben genießen. Obwohl die die Königin über das halbe Weltreich ist, bestimmt in der Familie Albert das Geschehen und sie ordnet sich freiwillig unter.
    Nach dem frühen Tod ihres Mannes betreibt sie eine zukunftweisende Heiratspolitik bei der sie die führenden Königshäuser zusammenführt. Deutschland, Russland, Dänemark. In vielen Beispielen werden die politischen und familiären Ränkespiele der Herrscherin verdeutlicht.
    Eine große Frau ihrer Zeit und ein Vorbild bis heute.

    Cover:
    Nicht besonders Originell aber trotzdem sachdienlich. Die Verarbeitung ist wie immer gut. Ein Lesebändchen wäre bei einem solch umfangreichen Buch noch von großem Vorteil gewesen.

    Fazit:
    Eine Biographie nach meinem Geschmack. Keine Königin hat ihrer Zeit mehr den Stempel aufgedrückt als diese imposante Frau. Diese Biographie erfüllt alle Ansprüche. Historisch Detailliert hat Julia Baird das Leben, die politischen und historischen Personen sowie der Kontext in der Geschichte zusammengeführt. Nur an wenigen Stellen wird der Erzählfaden nicht spannend genug gehalten. Dokumentiert durch die Bilder entsteht beim Leser ein Roter Faden, dem man gerne durch die Epoche folgt. Damit gehört diese Queen Victoria Biographie für mich zu den besten der letzten Jahre.

  8. Cover des Buches Noch so eine Tatsache über die Welt (ISBN: 9783548287003)
    Brooke Davis

    Noch so eine Tatsache über die Welt

     (125)
    Aktuelle Rezension von: GrauerVogel

    Millie ist ein kleines Mädchen und fasziniert von "toten Dingen": Die tote Fliege, die vertrockneten Blumen, alles notiert sie in ihrem "Buch der toten Dinge". Doch eines Tages, muss sie auch ihren Vater in diesem Buch notieren und kurz darauf setzt ihre Mutter Millie in einem Einkaufszentrum aus. Dort trifft sie zunächst auf Karl, der aus dem Altersheim ausgebückst ist. Sowohl er als auch Millies Nachbarin Agatha wollen Millie helfen.

    Die Protagonisten haben alle drei einen gehörigen Knall, damit muss man schon mal umgehen können. Alle drei waren mir teilweise unsympathisch oder haben Fremdscham ausgelöst, an anderen stellen konnte ich sie dafür wirklich gut verstehen.

    In Millies Handlungsstrang geht es vor allem darum, wie man Kindern die komplizierten Dinge des Lebens erklären sollte bzw. wie eben nicht. Millie bekommt von den Erwachsenen wirklich haarsträubenden Blödsinn erzählt, allerdings dämmert ihr, dass diese Erklärungen so nicht ganz stimmen können...

    Bei Karl geht es um zahlreiche Themen des Alterns: Das Gefühl von der Gesellschaft abgehängt worden zu sein, Altersdiskriminierung im positiven wie im negativen Sinne, Sexualität im Alter, die Trauer um den geliebten Ehepartner, Unverständnis und teilweise auch Neid für die jüngeren Leute.

    Agatha hat ihren Mann nicht geliebt, sondern fand ihn eher abstoßend. Als die Nachbarn kommen und Beileid heucheln, platzt ihr der Kragen und sie verweigert fortan jeden direkten Kontakt mit Menschen - außer, dass sie ihnen aus dem Fenster zuschreit, von welchen Kleinigkeiten sie sich gestört fühlt. Nach Jahren der Abschottung bringt Millie sie dazu, erstmals wieder das Haus zu verlassen.

    Wie man sieht, greift das Buch durchaus einige wichtige Themen auf, was mir gut gefallen hat. Allerdings werden sie nicht in der Tiefe diskutiert, wie ich mir das gewünscht hätte, vieles nur aufgezeigt aber nicht weiter aufgearbeitet. Das fand ich persönlich schade. 

    Insgesamt hat das Buch einen so neutralen Eindruck hinterlassen, dass es mich völlig irritiert. Es hat wenig positiv auffallende Szenen aber auch kaum negativ auffallende. Eben absolut neutral. Neutral, aber skurril.


  9. Cover des Buches The Rosie Project (ISBN: 9781405912792)
    Graeme Simsion

    The Rosie Project

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Rinnerl
    Don Tillmann ist 39 Jahre alt, Genetiker und er hat das Asperger-Syndrom, eine Form des Autismus, das es ihm schwer bzw. fast unmöglich macht, Emotionen zu fühlen und/oder diese auszudrücken. 

    Spontanität findet in seinem Leben nicht statt, alles ist bis auf die Minute durchgetaktet und geplant, daher werfen ihn unvorhergesehene Ereignisse schon auch mal aus der Bahn. 
    Das macht es für Don nicht nur schwierig Freunde zu finden (er hat derer zwei), eine passende Partnerin aufzutreiben scheint nahezu unmöglich.

    Allen Widerständen zum Trotz macht er sich auf die Suche nach der perfekten Frau, mit der er eine Familie gründen möchte. 
    Nachdem alle seine bisherigen Dates in mittleren bis vollkommen Katastrophen geendet haben und um sich weitere böse Überraschungen zu ersparen, soll ein nach strengen Maßstäben erstellter (u. a. absolut pünktlich, keine Vegetarierin, keine Raucherin, trinkt keinen Alkohol) 16-seitiger Fragebogen den erhofften Erfolg bringen. 

    Dann trifft er auf Rosie. Die rauchende, unpünktliche, dem Alkohol durchaus nicht abgeneigte und einigermaßen chaotische (daher völlig ungeeignete Partnerschafts-Kandidatin) Kellnerin möchte gern erfahren wer ihr leiblicher Vater ist und ein Genetiker mit Zugang zu dem passenden Equipment, um die infrage kommenden Kandidaten zu testen, ist wie ein Geschenk des Himmels.




    Ich mag keine Liebesromane. Ich habe in meinem ganzen Leben vielleicht eine handvoll gelesen und die meisten fand ich, gelinde gesagt, schlecht. 

    „The Rosie Project“ wurde mir von einer guten Freundin empfohlen und nach ihrer Erzählung war ich tatsächlich angefixt und hatte die leise Hoffnung, dieses Buch könnte vielleicht die Ausnahme von der Regel sein. Ist es. 

    Graeme Simsion hat es geschafft mich mit dem ersten Wort abzuholen und ich habe das Buch bis zum Ende nicht mehr weggelegt. 
    Er schafft lebendige, einzigartige Charaktere die sich (was besonders in Dons Fall eine echte Herausforderung ist) in ihrem Tempo entwickeln dürfen. Die Geschichte ist so schön und die Protagonisten einfach wunderbar und mir ist jeder einzelne von ihnen sehr ans Herz gewachsen. 

    Ich freue mich jetzt schon darauf zu erfahren wie die (Liebes-)
    Geschichte weitergeht. Die Fortsetzung „The Rosie Effect“ habe ich bereits auf meiner Leseliste.

    Vom mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

    Da ich das Buch in der englischen Originalfassung gelesen habe kann ich die Qualität der deutschen Übersetzung nicht beurteilen. 
  10. Cover des Buches Tod am Strand (ISBN: 9783458364054)
    Kerry Greenwood

    Tod am Strand

     (39)
    Aktuelle Rezension von: KleineDott
    Australien in den 20er Jahren. Mit zwei Adoptivtöchtern, einer pfiffigen Assistentin und einem Butler mit Frau lebt Phryne Fisher in einem gefährlichen Viertel von Melbourne. Sie hat eine bewegte Vergangenheit. Sie ermittelt sehr gerne in Mordfällen. Phryne ist ihrer Zeit, als Frau, weit vor raus. Sie fährt Auto und kann ein Flugzeug fliegen. Nun will sie helfen, die höheren Töchter in die Gesellschaft einzuführen. Sie soll als Blumenkönigin bei einer Parade mit den Mädchen auftreten. Ein Mädchen verschwindet und dann noch ihre Adoptivtochter Ruth. Besonnen, mutig und flexibel löst Miss Fisher den Fall.

    Die Personen sind sehr gut und detailliert beschrieben. Die Szenerie ist so ausgearbeitet, dass der 20 er Jahre - Flair zu spüren ist. Die Autorin schildert sehr genau, wie die Kleider und die Dekoration aussehen.  Das historische Ambiente hat mir gefallen. Dies ist in der Serie toll umgesetzt. Der Deutsche Titel ist irreführend. Für einen Krimi hat es mir zunächst an Spannung gefehlt. Es ist mir schwergefallen den roten Faden nicht zu verlieren. Ab der Mitte des Romans wird es spannender. Gewundert hat mich, dass Miss Fisher, beim Verschwinden ihrer Adoptivtochter, sehr ruhig bleibt. Die Nebengeschichte, die in Briefen beschrieben wird, hat mich verwirrt. Gegen Ende ist einiges klarer.

    Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen. Die Serie habe ich kaum gesehen. Das Buch ist geeignet für Fans der Serie, die mehr über die Hintergründe erfahren wollen. Eigentlich müsste man mit dem ersten Band anfangen. Leider wurden nicht alle Bände auf Deutsch übersetzt. Die Verfilmung als Serienepisode weicht sehr vom Roman ab. Personen, die gerne historische Erzählungen mit ein bisschen Krimiflair lesen, könnten den Roman mögen. Für klassische Krimileser ist der Roman nicht zu empfehlen.

     



     

  11. Cover des Buches Dinner mit Rose (ISBN: 9783547711875)
    Danielle Hawkins

    Dinner mit Rose

     (106)
    Aktuelle Rezension von: lanzelot

    Josie erwischt ihren Freund mit ihrer besten Freundin. Die Enttäuschung das die Beiden sie betrogen haben ist unfassbar für sie, sie will einfach nur noch weg. Kurzentschlossen flieht sie von Australien nach Waimanu Neuseeland ihrer alten Heimat und zu ihrer Tante. Tante Rose lebt auf einer kleinen Farm mit 4 tollen Hunden und einem noch dolleren Hausschwein Percy. Sie ist eine tolle Frau mit viel Humor und guter Menschenkenntnis, die voll im Leben steht, bis eine Krankheit sie umwirft. Jetzt ist Josie gefordert und muss sich um die kleine Farm der Tante kümmern. Dabei erfährt man viel über das Leben auf einer neuseeländischen Farm, die umrahmt in einer zauberhaften Landschaft liegt. Doch Josie ist völlig überfordert mit der Bewirtschaftung der Farm. Glücklicherweise bekommt sie unerwartet Hilfe von Matt. Er war Josies erste große Liebe. Ganz vorsichtig schleicht sich bei Josie die Liebe zu ihm ernneut ein.
    Alles ist hier sehr einfühlsam beschrieben auch die Zeilen über die Krebserkrankung der Tante. Man fiebert richtig mit.
    Der Roman enhält alles, Romantik, Liebe und Leidenschaft. Es geht um Freundschaft, Lebenslust, aber auch um Trauer. Ein für mich gelungenes Erstlingswerk der Autorin Danielle Hawkins.
    Die Rosenranke am Seitenschnitt und das schöne Cover machen das Buch allein schon dadurch zu etwas Besonderem.

  12. Cover des Buches Ins Dunkel (ISBN: 9783499274749)
    Jane Harper

    Ins Dunkel

     (192)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Eine Firma veranstaltet zur Teambildung einen mehrtägigen Ausflug in den Australischen Busch. 5 Frauen und 5 Männer brechen in 2 Gruppen auf. Nach 3 Tagen sind die Männer pünktlich wieder am Ausgangspunkt. Die Frauen lassen auf sich warten. Als sie schließlich doch wieder auftauchen, sind sie lädiert, verletzt und am Ende ihrer Kräfte... und eine fehlt.

    Neben den Suchtrupps, die das riesige, unwegsame Gelände durchforsten, machen sich auch zwei besondere Polizisten auf den Weg, die ein sehr spezielles Interesse daran haben, die verschwundene Alice zu finden. Aber stimmt die Geschichte, die die Frauen erzählen auch ?

    Sehr spannend und gut erzählt. Es gibt immer ein Kapitel aus Sicht der beiden Polizisten von dem Moment an, an dem sie von dem Verschwinden erfahren und in die Berge fahren, um bei der Suche vor Ort zu sein und ein Kapitel aus Sicht der Frauen, beginnend 3 Tage zuvor, als sie Aufbrechen, im Wechsel. Das Ganze ist spannend aufgebaut und man mag oder hasst die Charaktere so, wie es von der Autorin gewollt ist. Es gibt überraschende Wendungen und es werden mehr und mehr Geheimnisse und Hintergründe aufgedeckt. Einige Frauen tun mir sehr leid. Das Buch lies sich schnell lesen und ich überlege, ob ich mir auch das andere Buch der Autorin zulege, auch wenn es noch spannendere Bücher gibt.

  13. Cover des Buches Nur eine Ohrfeige (ISBN: 9783453437272)
    Christos Tsiolkas

    Nur eine Ohrfeige

     (79)
    Aktuelle Rezension von: R-E-R

    Hector und seine Frau Aisha geben eine Gartenparty. Aisha will sich damit für andere Einladungen revanchieren. Und so sind eine Menge Gäste geladen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Kollegen aus dem Büro von Hector, Mitarbeiter aus Aishas Tierarztpraxis. Freunde, Verwandte und Bekannte. Eine bunt zusammen gewürfelte Schar, die sich zunächst gut zu amüsieren scheint. Bis eines der Kinder für Unruhe und Unmut sorgt. Wieder einmal ist es Hugo, der dreijährige Sohn von Rosie und Gerry. Beide sind erst spät Eltern geworden und scheinen mit der Erziehung heillos überfordert.


    Denn Hugo ist nur äußerlich ein kleiner, blonder Engel. Hector hat schon erlebt, wie der Kleine seine Frau getreten hat, als er nicht seinen Willen bekam. Und auch bei der Grillparty zeigt sich der Junge als verwöhntes, trotziges und widerspenstiges Kind, dass die Nerven der Erwachsenen strapaziert und mit dem keines der anderen Kinder spielen will. Tsiolkas hat ein Händchen dafür, das Aufheizen der Gefühle zu beschreiben. Wie bei einem drohenden Gewitter lässt er die Stimmung brodeln, bis die Ohrfeige als Blitz einschlägt.  


    „Das größte und folgenschwerste Problem des menschlichen Wissens liegt wohl dort, wo es um seine Anwendung auf die Erziehung der Kinder geht“ formulierte einst der Philosoph Michel de Montaigne. Ursache und Wirkung eines solchen Problems beschreibt Christos Tsiolkas in seinem Roman „Nur eine Ohrfeige“.


    Die Geschichte wird aus der Sicht von acht Personen erzählt: Hector, Anouk (Freundin von Aisha), Harry (Cousin von Hector), Connie (Aushilfe in Aishas Praxis), Rosie (Freundin von Aisha), Manolis (Hectors Vater), Aisha und Richie (Kumpel von Connie). Tsiolkas erzählt in eleganter Prosa. Er nimmt sich Zeit für seine Figuren. Beleuchtet ihr Seelenleben, lässt den Leser eintauchen in ihre Gedankenwelt, ihren Alltag, ihre Höhen und Tiefen, ihre Siege und Niederlagen.


    Nach der Ohrfeige ist nichts mehr wie vorher. Die Party-Gesellschaft löst sich auf, im eigentlichen und im übertragenen Sinne. Denn jeder geht nach Hause und nimmt dabei seine ganz eigene Sicht auf die Dinge mit. Eine Sicht, die das Verhalten aller alsbald bestimmt. Rosie entscheidet sich Harry anzuzeigen. Es kommt zu einer Gerichtsverhandlung. Aisha und Hector müssen sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen wollen. Der Druck der Familie ist groß. Der Druck der Freunde ebenso.


    Tsiolkas detailgetreue Milieuschilderung (Australien; Mittelschicht) sind interessant und aufschlussreich. Die Psychogramme der Figuren dagegen haben mich nicht durchweg überzeugt. Besonders Aisha fand ich problematisch. Hier passten für mein Empfinden Anfang und Ende nicht zusammen. Ohnehin hatte ich den Eindruck dass der starke Beginn des Romans zum Ende hin ein wenig nachlässt. Als wenn dem Autor auf halber Strecke die Puste ausgegangen wäre.


    Anfangs sind die Kapitel stimmig und tragen (trotz manchem Nebenschauplatz) zur Entwicklung des Romans bei. Am Ende wird es dann aber unübersichtlich. Tsiolkas verliert sich in seinen Handlungsfäden. Geht oft viel zu sehr ins Detail. Das liest sich zum Beispiel bei Manolis Erinnerungen an seinen Start in Australien als griechischer Immigrant sehr interessant. Während es bei Richies Bahnen durch die örtliche Schwimmhalle etwas langatmig um nicht zu sagen langweilig wird.


    Insgesamt gesehen lohnt sich der Roman aber. Besonders, wenn man sich einmal selber mit dem Kernproblem auseinandersetzt: der Ohrfeige.


     

  14. Cover des Buches Eukalyptusmond (ISBN: 9783522502870)
    Christine Lehmann

    Eukalyptusmond

     (50)
    Aktuelle Rezension von: PinkFluffyUNICORN
    Das Buch habe ich schon soo oft gelesen und finde es soo schön. Neben der klassischen Liebesgeschichte, finde ich es toll das man auch etwas aber die australischen Ureinwohner lernt. Vor allem wirkt das Buch anfangs eigentlich, als ob man das ende schon genausten vorhersehen kann. Deswegen finde ich die plötzliche Wende gegen Ende sehr gelungen.  
  15. Cover des Buches Drachenmann (ISBN: 9783293205604)
    Garry Disher

    Drachenmann

     (19)
    Aktuelle Rezension von: iamnomorningperson
    Wieder einmal hat Garry Disher es geschafft, mich völlig für seine Charaktere und seine Geschichten zu begeistern. Und das Beste daran ist diesmal, dass es eine ganz Reihe um Inspektor Hal Challis und seine Leute gibt, von denen jeder Roman einzeln gelesen werden kann! Aber das wird man nicht wollen, weil man schnell einen Narren an Garry Dishers Büchern frisst!

    Garry Disher ist ein Meister darin, seine Kriminalgeschichten mit dem Alltag der Polizisten, Bösewichte und einfachen Leute zu verweben und etwas zu schaffen, in dem man gänzlich versinken kann. Der Autor bringt dem Leser den australischen, heißen Sommer um Weihnachten ebenso nahe, wie die Verbrechen und die Protagonisten, die er beschreibt.

    Inspektor Challis selbst ist ein Mann, der auf die 40 zugeht, und mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat. In Form seiner Frau, von der er unter schwierigen Umständen getrennt lebt, lässt ihn eben diese Vergangenheit nicht ruhen und wird stetig wieder aufgewühlt, um sein Privatleben zu beeinflussen.

    "Weihnachten. Mit etwas Glück würde jemand eine Leiche entdecken und ihm Weihnachten ersparen."

    Seine Kommentare zu Weihnachten und dem Single-Dasein sind Gold wert und lockern charmant jede Untersuchung eines Mordfalles auf. Er ist ein Inspektor durch und durch, der in seiner Arbeit aufgeht - oder von ihr verschlungen wird. Man ist sich noch nicht sicher. Auf jeden Fall ist er ein Mann, den man gern hat. Seine Leidenschaft für Flugzeuge und besonders die De Havilland Dragon Rapide, die er restauriert, um sie eines Tages fliegen zu können, ist perfekt eingeflochten. Der Titel des Buches rührt von dem Spitznamen, den man Challis gegeben hat und der auf sein Flugzeug anspielt - Drachenmann (The Dragon Man). 

    Dann gibt es noch Sergeant Ellen Destry, die mit ihren Familienproblemen zu kämpfen hat , Constable Scobie Sutton, der ständig von seiner kleinen Tochter redet und den Kollegen (und dem Leser) damit fast beide Ohren abkaut. Und da sind noch Pam Murphy und John Tankard, zwei Streifenpolizisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Murphy versucht, aus der Uniform und zur Kriminalpolizei zu kommen, indem sie Spürsinn beweist, hat Tank gänzlich andere Interessen, aber lest selbst... Zahlreiche Nebencharaktere wie die Reporterin Tessa Kane oder Kees van Alphen sorgen zusätzlich für Spannung!

    Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, wobei auch der Frauenmörder selbst zu Wort kommt, der in diesem Buch sein Unwesen treibt. Ich hatte relativ schnell einen Verdächtigen, doch langweilig wurde mir trotzdem nicht. Vermutlich, weil sich der Autor etwas ganz besonders Dämonisches ausgedacht hat, um es spannend zu machen.

    Ich mochte auch die Einschübe, in denen Challis (oder ein anderer der höheren Cops) vor den Leuten steht und alle auf den neuesten Stand bringt. Hier hat man gemerkt, wie gut Disher recherchiert hat, was jedoch in keinster Weise ermüdend wirkte. Die gelangweilten Bullen und spitzen Bemerkungen so manchen Zuhörers lockerten die Stimmung stets im richtigen Moment.

    Viele kleine und große Begebenheiten ergeben ein fein und genial gewobenes Spinnennetz, dem man sich nicht entziehen kann. Ich habe es selten erlebt, dass ein Krimi so dermaßen gut durchdacht ist, und hatte meine helle Freude daran. Kaum hatte ich 'Drachenmann' beiseitegelegt, musste ich 'Flugrausch' in die Finger bekommen, um die Reihe fortzuführen. Und ich sage euch ganz im Geheimen, dass ich auch mit diesem Band schon durch bin und sehnsüchtig auf den dritten Teil warte, der bald eintrudelt!
  16. Cover des Buches So gut wie tot (ISBN: 9783596175659)
    Peter James

    So gut wie tot

     (111)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Ich liebe die Krimis von Peter James und bin auch hier wieder voll auf meine Kosten gekommen. 

    Wenn Ronnie am 11.9.2001 geahnt hätte, was ihn am World Trade Center erwartet, hätte er sich nicht mehr rasiert. Jahre später wird eine schon skelettierte Frauenleiche  in einem Abwasserkanal gefunden. Besteht da ein Zusammenhang ? Und dann taucht eine weitere Frauenleiche in Australien auf...

    Zum Inhalt will ich nicht mehr sagen, um nicht zu spoilern, aber der Krimi ist durchweg spannend und hält einige Überraschungen bereit. Roy Grace wird außerdem von einem neuen widerlichen Kollegen auf´s Korn genommen, so dass ich auch da am zittern war, obwohl mich sonst der Privatkram oder die kollegialen Beziehungen der Polizisten untereinander weniger interessieren. Aber der Typ war einfach zu schlimm. Das Buch liest sich schnell und flüssig und hält von der ersten bis zur letzten Seite die Spannung.  Ich freue mich wirklich, dass ich diese Reihe entdeckt habe und dass gleich Flohmarkt ist, wo ich nach weiteren Büchern von Peter James Ausschau halte.  

    Eine Krimiempfehlung für alle, die es spannend lieben und gerne mitraten.


  17. Cover des Buches Lola Bensky (ISBN: 9783518467022)
    Lily Brett

    Lola Bensky

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Wenn Lola Bensky nicht gerade eine neue Diät plant, dann spricht sie mit Jimi Hendrix über die Lockenwickler, leiht Cher ihre falschen Wimpern oder lässt sich von Mick Jagger eine Tasse Tee kochen. Die 19-Jährige ist Musikjournalisten und im Auftrag des australischen Magazins „Rock out!“ unterwegs, um die Stars der 60er Jahre zu interviewen. Doch Lola selbst hat auch eine Menge zu erzählen – über ihre Eltern, die das Ghetto von Lodz und Auschwitz überlebten und nach dem Krieg nach Australien auswanderten.

    Inspiriert von ihrer eigenen Lebensgeschichte hat Lily Brett diesen wundervollen Roman geschrieben, der sowohl von banalen als auch von bedeutenden, von traurigen und witzigen Situationen handelt.

  18. Cover des Buches Traumzeit (ISBN: 9783596700967)
    Barbara Wood

    Traumzeit

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Joanna Drury ahnt nicht als sie in Australien ankommt das sie auf den Spuren ihrer Grosseltern wandert. Sie löst eine alte Geschichte auf.  

  19. Cover des Buches Die Mutter (ISBN: 9783453676244)
    Brett McBean

    Die Mutter

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    In diesem Buch geht es wirklich äußerst schnell sehr hart zur Sache, die Hauptprotagonistin muss etliches Leid, Schmerzen und Misshandlungen über sich ergehen lassen, ich kann wirklich nicht verstehen wie sie sich dem Ganzen so wehrlos aussetzen konnte. Zuerst dachte ich es stecke der Sinn dahinter, hierdurch den Mörder ihrer Tochter zu finden, doch irgendwie kommt sie mit dieser absolut undurchdachten Taktik so garnicht mit der Suche voran. Die Spannung die am Anfang noch da war, nahm leider stetig ab, außerdem trugen viele Begegnungen meiner Meinung nicht zur Geschichte bei und sind somit völlig unnötig. Der Aufbau des Ganzen war dafür relativ gut. Die Story lässt sich allgemein gut lesen, der Schreibstil ist einfach gehalten. Die Briefabschnitte der Mutter haben mir hier vom Gesamten her am Besten gefallen. Erschreckend finde ich, wie manche Ereignisse aus einem Menschen nur noch eine gefühllose, einsame und leere Hülle machen können. Das Ende hat mich leider völlig perplex im Regen stehen lassen. Das wars jetzt? So ein unbefriedigendes Ende habe ich selten gesehen. Grundsätzlich fand ich die Geschichte und die Idee dazu nicht schlecht aber eben auch nicht wirklich gut.

  20. Cover des Buches Puppenrache (ISBN: 9783401065519)
    Manuela Martini

    Puppenrache

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    Achtung:

    Dies ist meine persönliche Meinung. Meine Meinung wurde nicht gefälscht. Alles was ich schreibe kommt von mir. Falls Du das Buch lesen möchtest, bitte ich dich, bei den Buchhandlungen deines Vertrauens oder bei den kleineren zu kaufen. Sie brauchen unsere Unterstützung. Dieses Buch habe ich auf Youtube im Gelesene Bücher Mai vorgestellt. Schaut gerne darin vorbei. Freue mich auf Euren Besuch

    Das Buchcover passt zu der Geschichte und zu dem Titel dieses Buches, was ich auch total wichtig finde. Allerdings ist es nicht so auffallend gestalten. 

    Der Klappentext klang sehr spannend und machte neugierig auf mehr. Ich hatte keine Erwartung an diesem Buch und lies mich überraschen. Ich bin sehr schnell in die Geschichte hin ein gekommen. Es gab 3 Sichten, eine von „Sara“ genannt Patricia, Ihr Freund und der „Pyscho“ Er heißt nicht Pyscho aber ich will nicht spoilern. Jedenfalls anfangs fragte ich mich, wieso man nicht erzählt was war und wie es vorgefallen war, denn der Leser möchte gerne wissen was vorgefallen war. Ich tappte in Dunkeln. 

    Die Geschichte war eine gut durchdachte Geschichte. Man hat es gemerkt und zum allerersten Mal seit langem, konnte ich mir die Geschichte bildlich vorstellen und war so mitfühlend für die Charakter, die Mist erlebt hatten. 

    Die Geschichte ist spannend geschrieben und flüssig wie ein Honig. Der Höhepunkt baute sich am Ende auf. Alles in allem eine sehr spannende Geschichte 

  21. Cover des Buches Down Under (ISBN: 9780552997034)
    Bill Bryson

    Down Under

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Dieses Buch stand schon mehrere Jahre in meinem Bücherregal und ich habe immer wieder damit geliebäugelt, weil mich Australien fasziniert wie kein anderes Land. Jedoch habe ich es wirklich erst gelesen, nachdem ich selbst dort war um festzustellen, dass Bill Bryson genau die selben Orte besucht hatte. Das Buch erschien mir daher ein wenig wie eine "Nacherzählung" meiner eigenen Reise und war daher sehr wertvoll zu lesen. Teilweise habe ich Tränen gelacht, dann war ich wieder völlig gefesselt und fasziniert. Bill Bryson hat wirklich ein unglaubliches Talent dafür, Dinge imposant und faszinierend darzustellen. Leider muss ich sagen, dass stellenweise einige Passagen sehr schleppend waren. Einige geschichtliche Erzählungen oder Anekdoten waren nach dem Lesen sofort aus dem Kopf verschwunden, weil es nach einer Weile einfach zu viel wurde. Dennoch: sehr empfehlenswert, wenn man ein Australien Fan ist und selbst dort war!
  22. Cover des Buches Gier (ISBN: 9783927734104)
    Garry Disher

    Gier

     (20)
    Aktuelle Rezension von: aus-erlesen

    Einmal mit Profis arbeiten! Einmal nicht jeden Schritt noch einmal aufsagen müssen, sondern einfach nur den Job erledigen. Wyatt Earp hat es nicht einfach. Der Mann mit dem Wildwestnamen kann momentan aber eigentlich ganz froh sein, dass er es am Ende des Buches nicht mit einem echten Profi zu tun hat. Denn er wird gerade beschossen. Eine Kugel nach der anderen schwirrt ihm um den Kopf. Und dabei hatte sich der Berufsverbrecher hier eingerichtet. Falscher Name, falscher Beruf, ab und zu mal Besuch, nette Nachbarn, die während seiner zahlreichen „Geschäftsreisen“ ein Auge auf sein Anwesen haben. Was ist passiert?

    In Gangsterkreisen hat Wyatt Earp den Ruf ein zulässiger und akribischer Arbeiter zu sein. Den Knast hat er bisher nur von außen gesehen. Exakte Planung dient seiner eigenen Sicherheit und derer, die mit ihm auf Beutezug gehen. Der letzte Bruch ging gehörig in die Hose. Sugarfoot, sein Helfer ist ein Trottel wie ihn Earp nicht gebrauchen kann. Ungeduldig und nicht ganz helle im Oberstübchen. Als Schuldeneintreiber ist er die Idealbesetzung für seinen Bruder Ivan. Der ist schon des Öfteren der Auftraggeber für Wyatt Earp gewesen, derartige Verflechtungen mag Earp gar nicht. Nun sitzt er bei Ivan und muss ihm erklären, dass dessen unterbelichteter Bruder alles vermasselt hat. All die Planung für die Katz!

    Doch ein neuer Auftrag lässt das Desaster schnell vergessen. Anna Reid ist Anwältin. Ihr Kanzleipartner macht gern mal eine paar Geschäfte nebenbei. Dafür braucht er Bargeld, und gerade liegen im Safe 300.000 australische Dollar. Nur knapp eine Woche Zeit, das ist wenig, um eine wyatt’sche Vorbereitung durchzuführen. Auf der anderen Seite lockt das Geld … und schon nach kurzer Zeit auch das Weib. Anna Reid weiß wie sie Wyatt vom Gelingen des Jobs zu überzeugen hat.

    Doch Ivan und Sugarfoot sind mit Wyatt Earp noch nicht fertig. Im Schlepptau haben sie Bauer, einen widerwärtigen Rassisten, der allzu schnell mit der Waffe in der Hand rumfuchtelt. Wenn einer kein Gewissen hat, dann Bauer.

    Der erste Roman der Wyatt-Earp-Reihe brachte dem Australier Garry Disher im Jahr 2000 gleich den Deutschen Krimipreis ein. Zwei Jahre später folgte der Zweite für den Auftakt seiner Hal-Challis-Reihe. Ein Krimineller als Hauptakteur einer Krimireihe zeugt von Originalität und Mut. Wyatt Earp wünscht man sich selbst als Einbrecher. Er scheint einer derjenigen zu sein, die hinterher wieder alles ordentlich an seinen Platz zurücklegen und noch einmal den Faltenwurf der Tischdecke kontrolliert. Waffen gehören als notwendiges Übel zum business, deren Einsatz verteufelt der pedantische Planer vehement. 


  23. Cover des Buches Vergessene Schuld (ISBN: 9783442463954)
    Peter Temple

    Vergessene Schuld

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Stefan83
    Mehr als zehn Jahre hat es gedauert bis Peter Temple, in Australien mittlerweile zu den Top-Autoren gehörend, den Weg auf den deutschen Buchmarkt gefunden hat. Warum erst so spät wird sich der ein oder andere fragen, zumal Temples Werke inzwischen fünfmal mit dem renommierten Ned Kelly Award für Kriminalliteratur ausgezeichnet worden sind. Darunter auch einmal für sein Debüt "Vergessene Schuld", welches den Beginn der Reihe um den Anwalt und Pferdewettliebhaber Jack Irish einläutet. In diesem Fall muss man sagen, dass Preise wohl nicht immer gleichbedeutend für Qualität sind, denn schon lange hab ich mich bei einem Krimi nicht mehr so gelangweilt. Dabei ist der Plot alles andere uninteressant: Jack Irish, dessen Frau vor einiger Zeit von einem seiner Klienten getötet worden ist, hat seine Phase der schweren Depression fast hinter sich gelassen und hält sich mit Gelegenheitsjobs sowie dem gezielten Wetten auf Pferderennen finanziell über Wasser. Arbeit als Anwalt nimmt er kaum noch an, weshalb er mäßig interessiert darauf reagiert als Danny McKillop, den er damals im Fall einer Unfallflucht vertreten hat, ihn um Hilfe bittet. McKillop, der stets behauptet hat, sich nicht an die Umstände erinnern zu können, hat wegen dem Tod der Frau zwanzig Jahre im Knast abgesessen und anscheinend nun neue Beweise für seine Unschuld zu Tage gefördert. Zu langsam wird Irishs Interesse geweckt, denn bevor sich die beiden treffen können, ist Danny tot - ermordet. Als kurz darauf auch ein ehemaliger Zeuge des Unfalls stirbt, wird dem Anwalt klar, dass hinter dem Routinefall mehr steckt als damals angenommen... Eine im Grunde spannende Ausgangsbasis für einen noch spannenderen Plot, würde Temple sich nicht in hundertfachen störenden Ausschweifungen ergehen und seine Story mit allen möglichen Themen überfrachten. Besonders nervig ist die meiner Meinung nach völlig sinnlose Nebenhandlung, in der Pferdewetten en detail beschrieben werden. Sie zerstört immer wieder den sich ohnehin schon zäh aufbauenden Lesefluss und verhindert, dass im gesamten ersten Drittel irgendwie so etwas wie Spannung aufkommen kann. Neben der Hauptfigur Jack Irish bleiben die anderen Charaktere blass, wirken sie im gesamten Rahmen simpel und vorhersehbar konstruiert. Alles kommt recht unausgegoren daher und stellenweise scheint auch noch die Übersetzung nicht gut gelungen zu sein. Zusammenfassend liest sich das Buch schließlich wie ein Dennis Lehane im Leerlauf. Verschachtelte, dahin plätschernde Handlung mit Intrigen und Korruption, bei der allein das actionreiche Ende für Aufregung sorgt. Insgesamt hat mich "Vergessene Schuld" enttäuscht. Wenig Spannung, schnoddriger, müde zu belächelnder Witz und stereotype Figuren ergeben eine kaum unterhaltsame Mischung, die man sehr schnell wieder vergessen hat. Ich hoffe auf Besserung im zweiten Band, den ich mir wohl leider etwas vorschnell bereits zugelegt habe..
  24. Cover des Buches Shanghai Love Story (ISBN: 9783570307458)
    Sally Rippin

    Shanghai Love Story

     (3)
    Aktuelle Rezension von: I-heart-books
    Es tut mir echt leid, aber ich war am Ende ein bisschen enttäuscht...

    Die Story für sich war spannend, da ich  nicht wusste, wie das Leben in Shanghai und China generell Ende der 80er-Jahre war.

    Die Autorin sagt im Nachwort, dass dies die erste Version ist, die sie selbst zensuriert hatte, da sie damals zu jung war (selbst kaum 20 Jahre) um sich kritischen Stimmen an ihrer eigenen Kritik an der chinesischen Regierung entgegen stellen zu können. Sie hat inzwischen offenbar jedoch eine unzensurierte Version erstellt, die erschienen sein müsste, ich aber nirgends, weder in Australien noch hier, in Buch oder Ebook Format gefunden habe. Wäre interessant, welche Unterschiede es da wirklich gibt.

    Mit den Figuren hatte ich echt meibe Probleme. Am meisten mit Anna, der Hauptfigur. Zu erst dachte ich "Ok, sie ist ja erst 18". Am Ende dachte ich "So naiv kann die doch nicht sein!". Nicht nur Naivität bei politischen Problemen und einem Staat der seine Bewohner damals streng überwachte und im Auge behielt. Nein, Naivität generell. Kurz gesagt, sie ging mir furchtbar auf die Nerven.

    Ein Teil meines Herzens gehört ein bisschen Australien und Neuseeland. Es gibt so viele tolle Aussie Autoren (z.B. P. L. Travers mit Mary Poppins), aber Sally Rippin gehört für mich nicht dazu. Jedenfalls nicht mit diesem Titel...

    Daher nur 1.5 Sterne - I am sooooouuuu sorry my dear!

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