Bücher mit dem Tag "melissa marr"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "melissa marr" gekennzeichnet haben.

11 Bücher

  1. Cover des Buches Gegen das Sommerlicht (ISBN: 9783551311030)
    Melissa Marr

    Gegen das Sommerlicht

     (970)
    Aktuelle Rezension von: MissJaneMarple

    Meine Meinung:

    Die Geschichte lebt von einer eigentlich ganz unromantischen Sicht auf Elfen. Sie sind eher so, wie ich mir Pixies vorstelle. Immer ein bisschen fies, hinterhältig und Leute schikanierend.

    Ashlyn ist dagegen wunderbar offen, trotzig und will sich nicht mit ihrem Schicksal abfinden. Und genau das zeigt sie auch den Elfen. Für ihre, noch zarte Liebe zu Seth, steht sie ein und kämpft dafür.

    Seth ist dabei ihr Fels in der Brandung. Lieb, geduldig und verständnisvoll. So jemand wünscht man dich an seiner Seite.

    Keenan ist verführerisch und sprunghaft, wie der Sommer, aber durchaus liebenswert.

    Donia hat die schwerste Rolle, da sie zwischen Keenan und der Winterkönigin steht. Sie ist mir gleich ans Herz gewachsen. 

    Die böse Gegenspielerin ist die Winterkönigin. Kalt, berechnend und streitsüchtig. So richtig schön unsympathisch 


    Es ist ein ruhiger, aber durchaus spannender Fantasyroman mit allem was dazugehört. Romantik, zarte Liebe, Fabelwesen, Kampf der Mächte und ganz viel Schicksal. 


    Der leichte Schreibstil macht das Lesen zum Vergnügen. Da jedes Kspitel mit einem "wissenschaftlichen" Zitat eingeleitet wird, könnte man fast glauben Elfen gibt es durchaus.


    Fazit:

    Ein schöner erster Teil, der mir Lust auf mehr machte! Den zweiten Teil lese ich bestimmt auch noch. 

  2. Cover des Buches Shadow World. Kampf der Seelen (ISBN: 9783473401154)
    Melissa Marr

    Shadow World. Kampf der Seelen

     (64)
    Aktuelle Rezension von: stefffi

    Ohje, da musste ich mich durchkämpfen.

    Mir haben weder die Charaktere, noch die Handlung gefallen.

    Das find schon ganz am Anfang an. Ich habe mich von den ganzen Informationen total erschlagen gefühlt. Die ganzen Namen, mit denen die Autorin um sich geworfen hat und dann direkt die Infos dahinter, wer was ist und wer mit wem und so weiter.
    Es war einfach zuviel.
    Zumindest am Anfang...

    Je weiter man ins Buch kam, desto größer wurde das Fragezeichen über meinem Kopf. Es geht um Daimons und Hexer. Die beiden Gruppen mögen sich nicht.
    Wieso? Keine Ahnung
    Was sind Daimons? Keine Ahnung
    Aber darum geht es..... Gut, könnte man drüber weg sehen, wenn das das einzige Problem wäre, was ich mit dem Buch habe.

    Die Charaktere... Ich weiß war gar nicht was ich dazu sagen soll.
    Hauptchara Mallory ist absolut nutzlos. Sie wird zur Kämpferin erzogen und trainiert ihr Leben lang das Kämpfen... wenn sie dann aber kämpfen muss, kann sie absolut nichts.
    Sie tut nichts nützliches, sie sagt nichts geistreiches und benimmt sich teilweise wie ein Kleinkind.
    Ihre Gedankengänge, die zwischendurch eingeworfen wurden, fand ich teilweise sogar lächerlich.

    Die Romanze zwischen ihr und Kaleb ist absoluter quatsch, geht viel zu schnell und ich unglaublich schnell sehr tief. HÄ?

    An schrecklichsten ist aber mal wieder die Darstellung der Frauen in dem Buch.

    Es hat keinen Spaß gemacht das zu lesen

  3. Cover des Buches Bis du mir gehörst (ISBN: 9783473401369)
    Melissa Marr

    Bis du mir gehörst

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ein guter solider Jugendthriller mit einem erschreckenden Thema: Besessenheit. Ein Jugendlicher verliebt sich in seine Mitschülerin und ist so besessen von ihr, dass er meint, für sie töten zu müssen...
    Gut haben mir hier die verschiedenen Perspektiven gefallen. Jedes Kapitel wird aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt; auch der Mörder erhält eine Stimme. Seine Gedankengänge sind schon erschreckend zu lesen!
    Weniger gut hat mir gefallen, wie immer wieder betont wird, dass die Protagonistin Eva, in die der Täter verliebt ist, aus der reichsten und einflussreichsten Familie des Ortes stammt. Das so oft zu lesen, hat mich irgendwann ein wenig genervt.
    Dennoch hat mich das Buch sehr gut unterhalten können und lange bleibt unklar, wer der Täter ist. So bleibt es immer spannend.
    Das Buch richtet sich an Jugendliche ab 14. Jüngeren Lesern würde ich es auch nicht empfehlen, denn zeitweise ist es wirklich grausig.

  4. Cover des Buches Gegen die Finsternis (ISBN: 9783551358097)
    Melissa Marr

    Gegen die Finsternis

     (529)
    Aktuelle Rezension von: Jadesternchen

    Inhalt:

    Leslie eine Freundin von Ashley. Sie kommt aus kaputten Familienverhältnissen. Eines Tages macht sie sich den Traum, von einem eigenen Tattoo, war und lässt sich eins stechen. Was sie nicht weis ist, dass die Tinte der Farbe mit dem Blut des Königs der Dunkelelfen vermischt ist. Plötzlich verändert sich ihre Wahrnehmung und die Welt der Elfen öffnet sich langsam. Niall, aus dem Sommerhof, hat eine Schwäche für Leslie und versucht sie so gut es geht zu schützen. Auch Leslie fühlt sich von ihm angezogen, jedoch hat der König, der Dunkelelfen, ein Auge auf sie geworfen und fängt sie zu beeinflussen. Ashley versucht Leslie, so gut es geht, aus der Elfenwelt rauszuhalten. Als schließlich Leslie das Tattoo vollendet, gibt es kein Zurück mehr für sie und bald steht sie vor einer Entscheidung:

    Cover:

    Das Cover verkörpert den Titel. Es wirkt sehr düster und geheimnisvoll. Jedoch finde ich das Cover für mich persönlich nicht ansprechend. Wahrscheinlich hätte ich nicht nach diesem Buch gegriffen, wenn es nicht der zweite Teil der Sommerlicht-Reihe gewesen wäre.

    Meine Meinung:

    Ich wollte diesem Buch eine Chance geben, in der Hoffnung, dass es besser ist als der Vorgänger. Leider wurde ich enttäuscht. Leslie war für mich kein greifbarer Charakter. Ihre Handlungen waren widersprüchlich und ihr Wesen schon sehr naiv. Ich hatte tatsächlich das Gefühl, dass man innerhalb von einer Minute einen Charakter entwickeln musste. Dann packte man noch eine tragische Vergangenheit/Gegenwart dazu und schon hatte man eine Protagonistin für den zweiten Teil. Wenn der Schreibstil nicht flüssig gewesen wäre, hätte ich wahrscheinlich das Buch abgebrochen.

    Die Idee mit dem Tattoo war nicht schlecht, aber hatte mich auch nicht aus den Socken gehauen. Dafür war es nicht schlecht, den Hof der Dunkelelfen besser kennen zu lernen. Gefühlt ging es die ganze Zeit nur um Gefühle die man nicht haben durfte, nicht haben wollte oder die nicht erwidert werden. Drumherum gab es dann noch die schwache Handlung des Buches. Tatsächlich war es für mich sehr ermüdend und ich war mehr als froh, als ich endlich das Buch beendet hatte.

    Das gesamte Buch konnte mir keine Tiefe schenken und ich hatte das Gefühl, durch die Schichte oberflächlich geschleudert zu werden. Ich denke dieses Buch ist für Leser geeignet, die Fans von dieser Autorin sind, oder die sich schon vom ersten Teil haben packen lassen.

    Dieses Buch werde ich definitiv nicht behalten und ob ich die weiteren Teile lesen werde weis ich nicht. Vielleicht in einem Jahr, damit ich mich wieder schocken kann mit: "was habe ich mir dabei nur gedacht". 

  5. Cover des Buches Zwischen Schatten und Licht (ISBN: 9783551312013)
    Melissa Marr

    Zwischen Schatten und Licht

     (136)
    Aktuelle Rezension von: SabrinaMaus

    Das proplem war eher das es der 4 Band war und ich nicht wusste das es eine Reihe war und somit, kamm ich schwer in das Buch rein und für mich hat sich dieses Buch in die länge gezogen

  6. Cover des Buches Für alle Ewigkeit (ISBN: 9783551311597)
    Melissa Marr

    Für alle Ewigkeit

     (245)
    Aktuelle Rezension von: BeaSwissgirl

     

    Wie immer teile ich hier nur meine Leseeindrücke ( also rein subjektiv )

    In diesem dritten Band geht es nun wieder hauptsächlich um Ash und Keenan dementsprechend war ich natürlich neugierig wie es weitergeht.

    Die Autorin hat einen sehr gefühlsbetonten ja teilweise sogar schon fast poetischen Schreibstil, dass muss man sicher mögen. Jedoch erhält man dementsprechend einen intensiven Einblick bezüglich der verschiedenen Emotionen der Protagonisten.

    Eigentlich mag ich die Idee des Buches muss aber gestehen, dass Melissa Marr es diesmal doch etwas übertrieben hat! Es war einfach zu viel Herzschmerz und Gefühlsduselei so dass ich oft den Eindruck hatte immer wieder dasselbe zu lesen. Irgendwie ging der rote Faden fast gänzlich verloren und Spannung war demensprechend eine Mangelware, dabei hätte diese Geschichte soviel Potential!

    Ich bin ja froh, dass ich bei diesem Band zur gekürzten Hörbuchvariante gegriffen hatte und die Sprecherin wirklich grandios war, ansonsten hätte ich sicher einige Seiten überflogen.

    Trotzdem möchte ich wissen wie diese Reihe endet kann aber nur hoffen, dass es in den weiteren Bänden etwas weniger theatralisch zu und her geht!

    Ich vergebe hiermit 3 Sterne

  7. Cover des Buches Graveminder (ISBN: 9783492269360)
    Melissa Marr

    Graveminder

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich finde der Klappentext verrät schon zu viel über die Geschichte. Ich würde empfehlen sich einfach auf das Buch einzulassen und die Geschichte ebenso mit Rebekkah und Bryon zu entdecken.
    Ein paar Hinweise, worum es geht. Eine Kleinstadt- scheinbar idyllisch. Eine junge Frau, auf der Suche vielleicht nach dem Sinn im Leben und dem Gefühl sich nicht binden zu wollen. Ein junger Mann, der dem Sog seiner Heimatstadt nachgeben hat und zurück ist um hier im Bestattungsinstitut des Vaters zu arbeiten.
    Bestattungsritualen- anders als anderswo auf der Welt.
    Die Welt der Toten und die Welt der Lebenden- auch das spielt eine große Rolle in der Geschichte. Es wird auch ein wenig gruselig, aber nicht zu sehr. Ich fand es genau die richtige Mischung aus Grusel und Spannung.
    Den Prolog, den finde ich schon ein wenig gruselig. Da kommt schon die düstere, dunkle Stimmung des Buches zum Tragen. Es sind aber eher die Andeutungen, das Offenlassen, das bei mir als Leser das Kopfkino auf Grusel einschaltet, als wie die Beschreibungen im Buch. Für mich war das so sehr gelungen. Ich mag keine blutigen Detailszenen lesen. Andeutungen, das reicht total um die Gänsehaut zu erzeugen.
    Die Geschichte war unheimlich fesselnd. Ich tappte die ganze Zeit über im Dunklen, worum es überhaupt geht in der Geschichte (eher nicht Klappentext im Buch lesen, der verrät noch mehr, als der außen auf dem Buch).
    Lebende Tote- Zombies? Aber warum heißt das Buch „Grave Minder“- müssen die Verstorbenen bewacht werden?
    Was mir sehr gefallen hat beim Lesen, ist das ich einen Verdacht hatte. Aber der Autorin gelingt es, mich als Leser immer wieder in die Irre oder die Sackgasse zu führen und dann einen Schwenker vorzunehmen und mich damit total zu überraschen.
    Das ist schon ein Buch in dem Mysterien, Tot, Dunkelheit, Emotionen, Vorherbestimmungen und auch das Schicksal eine Rolle spielen. Mir haben die Figuren und auch die Emotionen sehr gut gefallen.
    Rebekkah in ihrer Zerrissenheit, der Umtriebigkeit. Bryon mit dem starken Gefühl, dass er zurückkommen muss in seine Heimatstadt- ein Gefühl wie eine Art Sog.
    Und dann diese Vorkommnisse.
    Doch die Auflösung hinter diesen ganzen Geschehnissen. Der Pakt der Stadt- das war genial spannend.
    Das Buch fesselt von der ersten bis zur letzten Seite.
    Es kann dazu führen, dass man nachts wachliegt und schmökert und das Buch nicht zu Seite legt bis die letzte Seite gelesen ist.
    Absolute Leseempfehlung.
  8. Cover des Buches Arrivals - Fürchte die Unsterblichkeit (ISBN: 9783492269414)
    Melissa Marr

    Arrivals - Fürchte die Unsterblichkeit

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Azahra
    Ich fand das Buch schrecklich. Das ständige Hin und Her springen zwischen den Handlungen, die viele unbeantworteten Fragen, die viel zu vielen Logik- und Handlungsfehler. Nein, das Buch ist weit davon entfernt, Lesevergnügen zu verbreiten.
  9. Cover des Buches Aus dunkler Gnade (ISBN: 9783551312112)
    Melissa Marr

    Aus dunkler Gnade

     (98)
    Aktuelle Rezension von: lerurahn

    Der fünfte und letzte Teil der Elfen-Reihe von Melissa Marr bringt alle Irrungen und Wirrungen der vorangehenden Teile zu einem guten, gelungenen Ende.


    Der Roman beginnt mit dem Tod des Königs der Finsternis, Irial, dessen lebloser Körper von Niall, seinem besten Freund am Hof der Finsternis bewacht wird. Niall scheint wahnsinnig vor Wut und Trauer um den gefallenen König zu sein. Irial selbst ist noch nicht tot:


    "Gabriel schaute Niall an und sagte:>> Ich glaube, ich kann Hilfe für meinen König bekommen.<<

    Niall nickte. >>Ja. Die anderen Heiler haben sich geirrt. Sie müssen sich geirrt haben.<< (S.91)


    Im Verlauf des Romans wird deutlich, dass Irial sich im Körper von Niall befindet und sich sozusagen weigert, endgültig zu sterben. Dieser Trick des Königs bringt Niall fast zum ausflippen, er kann Irial in seinem Kopf hören und Nialls Verhalten scheint für die Elfen um ihn herum teilweise extrem unverständlich. Die Lösung bringt schließlich Keenan, als er Niall am Hof der Finsternis aufsucht, um ihm beizustehen. Er erkennt, dass im Körper Nialls tatsächlich Irial und Niall stecken.

    Am Ende des Romans verlässt Irial den Körper Nialls, jedoch nicht um endgültig zu sterben. Er entscheidet die durch Bananachs Tod frei gewordene Position der Zwietracht zu besetzen und weiterhin am Hof der Finsternis bei Niall zu leben. So wird das Gleichgewicht zu Sorchas Hof des Lichts wieder hergestellt. 


    Keenan selbst befindet sich zu Beginn des Romans auf der Suche nach verbündeten Elfen, die seinen Sommerhof unterstützen könnten, da dieser immer noch geschwächt ist, da Ashlyn und er nicht wie König und Königin zusammenleben. Unterstützung findet er bei den Wasserelfen, die im Meer leben und deren König Innis. Innis nimmt Keenan ein bedingungsloses Versprechen ab:


    ">>Als Gegenleistung gebe ich dir mein Wort, dir jeden Dienst den du mir erweist, im gleichen Maße zu vergelten.<<" (S. 34)


    Die Wasserelfen spielen im Verlauf des Romans zunächst keine weitere Rolle, erst am Ende, im finalen Kampf mit Bananach, der Kriegselfe, tauchen sie auf und bringen die nötige Unterstützung und Übermacht, um die Kriegselfe und ihre Anhänger zu vernichten.


    Alle Fans der Reihe, die im letzten Teil doch noch auf ein Happy End von Ashlyn und Keenan hofften, werden leider oder auch zum Glück enttäuscht. Doch Marr gestaltet die endgültige Trennung der beiden taktisch klug für den Sommerhof und ohne großen Abschiedsschmerz. Beide wissen und akzeptieren, dass sie nur wegen des Sommerhofes an einer Bindung interessiert waren und Keenan zieht daher eine sehr mutige Konsequenz: Er übergibt Ashlyn seinen Teil des Sommerhofes. Fortan vereint sie die ganze Kraft und alle Fähigkeiten des Sommerhofes in ihrer Person und der Sommerhof und die Elfen des Sommerhofes erstarken, wie es eigentlich schon länger sein sollte. Dieser erstarkte Sommerhof ist im Kampf gegen Bananach und vor allem im Schlusskampf in der Lagerhallte ein entscheidender Vorteil. Ashlyn verfügt über unglaublich große Kräfte in Form von Sonnenlicht, Feuer und Erde. In Verbindung mit Far Dorcha, dem Tod, der Huntsdale und die Elfen durch seine Anwesenheit verunsichert, gelingt Ashlny und den anderen der Sieg über Bananach:


    "Erdreich. Weinreben brauchen Erdreich. Also zog Ashlyn Erde zu sich heran, hörte sie leise grollend hinter sich heranrollen, sah zu, wie sie um sie herumfloss und Bananach unter sich begrub.

    Die Rabenelfe wurde von dem Gewicht des nun brennenden Schlamms erdrückt, dem weiße Miniaturrosen entsprossen, die sich um ihren Körper wanden.

    >>Jetzt kann sie nicht mehr töten<<, verkündete Ashlyn.

    Der König der Finsternis trat an den Erdhügel und trieb sein aus Schatten geschmiedetes Breitschwert bis zum Heft hinein.

    >>Blut nährt meine Magie<<, sagte eine Stimme so trocken wie eine Maishülse.

    Im Umschauen erblickte Ashlyn Far Dorcha, der sie beobachtete.

    >>Und Tod nährt die Erde>>, fügte er hinzu.  (S.300)


    Seth hält sich zunächst im Elfenreich bei seiner Mutter Sorcha auf. Diese will ihn ungern in die "normale" Welt zurücklassen, sie fürchtet um sein Leben. Doch Seth ist überzeugt davon, seinen Freunden und vor allem Ashlyn zur Seite stehen zu müssen:


    "Er küsste sie auf die Wange. >>Deine Sorgen und dein Wunsch, denen nahe zu sein, die du liebst, sind sehr menschlich. Obwohl du nicht meine leibliche Mutter bist, haben wir offenbar einige Charakterzüge gemeinsam. Ich kehre in die Welt der Sterblichen zurück, um mit denen zusammen zu sein, die ich liebe.>>" (S.58)


    Als Seth auf Niall trifft, um ihm beizustehen und ihn zu beruhigen, befolgt er Sorchas Rat nicht. Er bestätigt Niall dass er über die Sehergabe verfügt und gesehen hat, dass Irial sterben wird. Niall hält ihn daraufhin als einen Gefangenen und verletzt ihn sogar. Seth gelingt es jedoch auch Niall mitzuteilen, dass Bananach mit vereinten Kräften getötet werden kann, ohne dass die ganze Welt zusammenbrechen wird und alle anderen ebenfalls sterben müssen. Den Kampf gegen Bananach verbringt Seth in einem Käfig aus Schatten in der Lagerhalle. Ashlyn und er verlassen den Kampfplatz und ziehen sich am Ende des Romans glücklich vereint in das Loft der Sommerkönigin zurück, nicht ohne dass sie ihm eröffnet hätte nun vollkommen ihm zu gehören. Doch es scheint, dass Marr für den Sohn der Königin des Lichts mehr als nur die Rolle des Liebhabers der Sommerkönigin geplant hat: 


    ">>Nein, ich bin überhaupt kein König. Ich fürchte, ich werde im Elfenreich von höfischen Strukturen und Pomp mehr als genug bekommen. << Bei der Vorstellung, ein König sein zu wollen, verdrehte Seth die Augen. >> Aber ich bin trotzdem dein Gegengewicht.<<

    Niall lächelte.

    >>Es wäre doch nicht das Schlechteste, wen die ungebundenen Elfen jemanden zum Reden hätten, wann immer einer von euch mal wieder völlig durchdreht<<, fuhr Seth fort." (S.315)


    Die zweite Liebesgeschichte, die Geschichte von Donia und Keenan, nimmt ebenfalls ein gutes Ende. Die Winterkönigin wurde im Kampf gegen Bananach schwer verwundet. Doch Keenan gelingt es Far Dorcha, den Tod, dazu zu überreden, einen Tauschhandel einzugehen: Keenans unsterbliches Leben gegen Donias Leben als Winterkönigin. Donia ersteht quasi zu neuem Leben, während Keenan verwundet und sterblich zurückbleibt und von ihr mit an den Winterhof genommen wird. Der Leser fragt sich hier, ob es wohl möglich sein wird, dass die beiden doch noch zusammenleben können? Ein Menschlicher am Hof des Winters als Geliebter der Winterkönigin scheint zunächst schwer vorstellbar. Doch Marr hat auch hier einen genetischen Kunstgriff zur Hand: da Keenan das Produkt aus Winter und Sommer ist, der Sohn des Sommerkönigs und der Winterkönigin, trägt er beides in sich. Er hatte sich nur zuvor für den Sommer entschieden. Dennoch schlummert der Winter in ihm. Der Roman schließt mit der Szene, in der Keenan das Zepter der Winterkönigin annimmt und so zu ihrem Gemahl und fortan zum Winterkönig wird: 


    "Er nahm ihre freie Hand in seine. Eisbänder wickelten sich um ihre Arme und banden ihre Handgelenke zusammen. (...) Und die Winterkönigin und ihr Gemahl ließen weißen Schnee wie eine Decke auf ihren winterlichen Garten rieseln." (S.331)


    Mein Fazit: Ein wirklich gelungener Abschluss der Serie, obgleich die Konstellation der Figuren am Ende des Romans eine eventuelle Fortsetzung möglich machen würde, die Melissa Marr auf ihrer Homepage nach aktuellen und kommenden Projekten gefragt, jedoch anzweifelt: 


    "My publishers have asked the same thing, and right now, my answer is "I doubt it." It could happen, but I'm not planning to write any more right now." (http://www.melissa-marr.com/)


    Bleibt wohl nur abzuwarten und sich unterdessen an der ganz eigenen, phantasievollen und farbenreichen Welt zu erfreuen, die Marr für die Wicked Lovely-Reihe erfunden hat. 

  10. Cover des Buches Magic Bites (ISBN: 9783401503141)
    Ellen Datlow

    Magic Bites

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Sunshine98
    Inhalt: Vampirgeschichten von international bekannten Autoren vereint in einem Buch. Die bekanntesten Autoren sind Cassandra Clare, Neil Gaiman, Garth Nix, Holly Black und Melissa Marr. Rezension: Die Herausgeber Ellen Datlow und Terri Windling haben verschiedene bekannte Autoren eingeladen, außergwöhnliche Vampirgeschichten zu schreiben, die gern auch etwas blutiger sein könnten. Leider ist das den wenigsten Autoren gelungen. Die meisten Geschichten waren sehr langweilig, allein von der Handlung. Sie waren durchweg gut geschrieben, aber eben langweilig. Es ist halt nicht einfach eine gute Kurzgeschichte zu schreiben. Es gab lediglich drei Geschichten, die mir gefallen haben und die waren leider fast am Ende des Buches. Da wäre zum eine die Geschichte von Melissa Marr, über ein Mädchen, das zum Vampir wird und bald merkt in welch’ knifflige Situation sie geraten ist. Die Kurzgeschichte von Cassandra Clare und Holly Black handelt von einer Dinnerparty zweier Geschwister, mit ihren ganzen Problemen und dem unerwarteten Schluss. Geschichte drei ist von Tanith Lee, deren Name mich ein bischen an einen Charakter aus Skulduggery Pleasant erinnert hat. Eine Vampirin, die dem Sonnenlicht standhält, soll einen anderen Vampir heiraten, den sie nie gesehen hat. Neben diesen drei Geschichten, gefiel mir auch die Einleitung der Herausgeberinnen. Sie fassten die Geschichte des literarischen Vampirs grob zusammen. Es wird ja eigentlich immer nur von Stephenie Meyer gesprochen, wenn es um Vampire geht, aber dass es vor einigen Jahren Buffy war, die die Vampire auf die Mattscheibe gebracht hat, scheint vergessen zu sein. Die Herausgeberinnen erwähnen sie aber und werten sie nicht herab, sondern sehen in der TV-Serie einen sehr wichtigen Wendepunkt. Vom Cover her, ist Magic Bites nichts besonderes. Ein Mädchen, dem einzelnde Haarsträhnen ins Gesicht wehen und ein paar Blendenflecke, damit es verträumt aussieht. Das Übliche. Positiv zu erwähnen wäre noch der Buchrücken. Normale Taschenbücher haben ja diese fiese Art an sich, nach einer gewissen Anzahl Seiten zu brechen, doch dieser nicht. Dafür ist das Buch aber auch teurer als ein normales Taschenbuch. Fazit: Leider überzeugten die Kurzgeschichten nicht durch ihre Spannung. Sie waren fast durchweg langweilig. Die wenigen guten Ausnahmen konnten mich dennoch nicht überzeugen. Vom Buchrücken und Klappentext erwartet man als Leser mehr.
  11. Cover des Buches Gegen das Sommerlicht (ISBN: 9783869520155)
    Melissa Marr

    Gegen das Sommerlicht

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ninni89
    Zitat Dann war sie allein. Nur ein Wolf leistete ihr Gesellschaft, während sie darauf wartete, dem nächsten Mädchen zu sagen, wie dumm es war, ihn zu lieben, ihm zu vertrauen. Inhalt Ashlyn ist ein ganz normales Mädchen. Sie besucht die High School und flirtet mit einem Jungen. Sie hat Freunde und verbringt ihre Nachmittage mit ihnen, doch es gibt etwas, das sie von den anderen Teenagern unterscheidet. Sie kann die Elfen sehen! Überall sind sie und nie hatten sie sich an ihr gestört, immerhin weiß niemand von ihrer Gabe, doch ganz plötzlich stellen sie ihr nach und verfolgen sie. Es werden immer mehr und sie weiß nicht mehr was sie tun soll. Die einzige Person, der sie sich anvertrauen kann ist Seth. Ihr Freund, mit dem sie manchmal flirtet. Er versucht ihr zu helfen, doch als Keenan auftaucht, der unverkennbar ein Elf des Hofes ist und sich dann auch noch herausstellt, dass er der Sommerkönig ist, kann der sterbliche Seth das unvermeidliche bald nicht mehr verhindern. Ashlyn wird zu einer Elfe und erkennt bald selbst, dass sie die jenige ist, die Keenan gesucht hat, ob ihr das nun passt oder nicht. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt, denn das Wintermädchen, das vor ihr dachte die Sommerkönigin zu sein wird immer schwächer und die böse Winterkönigin will auf keinen Fall zulassen, dass ihr Sohn, der Sommerkönig, wieder zu seiner vollen Macht kommt. Sie müssen sich beeilen, denn jeder, den Ashlyn liebt ist in Gefahr. Zum Buch Melissa Marr schafft in ihrem Urban Fantasy Spektakel eine Welt, die von magischen Wesen bewohnt wird. Es könnte die Stadt sein, in der man selbst lebt und ohne, dass man es weiß sind dort Elfen, die unsichtbar zwischen den Menschen umhergehen und ihren Schabernack treiben. Die Idee der Königshöfe unter den Elfen erscheint mir persönlich zwar nicht wirklich neu, doch die Suche nach einer Königin unter den Sterblichen macht sie erfrischend und bringt das notwendige Drama und die große Liebe mit ein, die natürlich wie so oft unmöglich oder gar verboten ist. Durch die Pflichten werden beide Hauptcharaktere, sowohl Keenan, als auch Ashlyn in gewisser Weise von ihrer wahren Liebe entfernt. Ob ein Happy End in Sicht ist, ist selbst am Ende des ersten Bandes, wo es zwar zunächst so aussieht, fraglich. Immerhin gilt es als unsterbliche zu leben und Ashlyns Freund ist nun einmal sterblich. Die Geschichte wird mit lockeren Worten und einer gut leserlichen Struktur glaubwürdig erzählt und steigert so den Lesefluss. Auch wenn die Geschichte wie viele Jugendbücher nicht an den altbekannten Klischees spart, ist der Kampf Ashlyns gegen die Elfen eine Handlung, die Spannung erhält und so dafür sorgt, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mag. Die Charaktere besitzen ihre eigenen Geschichten, die im Laufe des Buches entfaltet werden und so noch ganz neues Potential für Konflikte offenbaren. Es wird also nicht an Drama gespart. Trotzdem besitzen sie alle Tiefe und verstehen es den Leser mit ihren Gedanken zu fesseln. Zum Hörbuch Es ist schon etwas her, dass ich das Buch gelesen habe und entsprechend bietet sich ein genauer Vergleich nicht unbedingt an, doch zum Hörbuch an sich lässt sich einiges sagen. Mir persönlich gefällt die Leserin zu diesem Buch nicht. Zwar eine sehr schöne Stimme, doch an manchen Stellen mag sie für mich einfach nicht zu der verängstigten Ash passen. Auch die Betonungen finde ich hin und wieder unpassend. Es wirkt einfach etwas gezwungen. Von der Umsetzung her erscheint mir das gebotene soweit rund und abgeschlossen. Es fehlen keine wichtigen Informationen, wegen derer die Geschichte nicht mehr verständlich wäre und auch die Einteilung der Tracks erscheint sinnvolle Längen zu haben. Insgesamt ein gutes Zusammenspiel. Fazit Alles in allem eine schöne Erzählung, die meiner Meinung nach als Buch mehr zu empfehlen ist, als als Hörbuch. Melissa Marr entführt in die Welt der Elfen, die unsichtbar zwischen uns Menschen leben und erzählt dabei eine Geschichte von Liebe, Intrige und Hoffnung für ein ganzes Volk. Unbedingt zu empfehlen für Liebhaber von Romanzen und verbotener Liebe. Aussehen: ♥♥♥♥♥ Charaktere: ♥♥♥♥ Spannung: ♥♥♥♥ Humor: ♥♥♥ Schlüssigkeit: ♥♥♥♥ Originalität: ♥♥♥ Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥ Schreibstil: ♥♥♥♥♥ Leser: ♥♥ Umsetzung: ♥♥♥♥ Gesamt:♥♥♥
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