Bücher mit dem Tag "menschheit"
107 Bücher
- Yuval Noah Harari
SAPIENS - Eine kurze Geschichte der Menschheit
(401)Aktuelle Rezension von: Franz_J__Bingenheimer- Ein faszinierendes Buch, das die Geschichte der Menschheit völlig neu beleuchtet. Harari erklärt komplexe Themen so klar, dass man ständig ins Nachdenken kommt. Für alle, die verstehen wollen, wie wir wurden, was wir sind – absolut empfehlenswert! „Wer über sich und die Welt nachdenken will, sollte dieses Buch lesen.“
- Maja Lunde
Die Geschichte der Bienen
(1.078)Aktuelle Rezension von: ratherbehappythandignifiedEndlich habe ich mich an dieses so hochgelobte Buch herangetraut und hatte anfangs wirklich meine Schwierigkeiten damit.
"Die Geschichte der Bienen" wird in drei Erzählebenen näher gebracht. Wir erfahren von William, der in der Vergangenheit versucht, ein neuartiges Forschungsprojekt zu entwickeln.
In der Gegenwart folgen wir George bei seiner Imker-Tätigkeit. Dessen Sohn hat leider nicht den Ansporn, den Hof irgendwann zu übernehmen.
In der Zukunft treffen wir auf tao, die als Arbeiterin die Blüten von Hand bestäubt, denn Bienen gibt es schon lange nicht mehr.
Ich hatte keine Probleme in die Geschichte einzutauchen, doch ich hatte Probleme damit, mein Interesse aufrecht zu halten. Glücklicherweise hatte ich eine lange Zugfahrt vor mir, sodass ich einen Großteil der Geschichte in der Bahn lesen konnte. Ich wüsste nicht, wie sich mein Interesse ohne diese Rahmenbedingungen hinentwickelt hätte. Den Schreibstil fand ich super, das war es also nicht, aber die Geschichten waren nicht ergreifend genug und doch lag eine Schwere in den Seiten. Das Bienensterben allein ist schon tragisch, aber auch die menschlichen Geschichten hatten nie einen positiven Beigeschmack. Alles war dunkel, ohne dass es mich richtig bewegt hätte und das sollte es allerdings durchaus tun. Denn das Thema ist sehr wichtig.
Das Positive am Buch war, dass es mein Interesse an den Bienen geweckt hat. Ich vermute, dass geht Vielen beim Lesen so. Ich habe nebenher ein paar Dokus angesehen und werde mit Sicherheit mich noch mehr freuen, wenn ich nächsten Frühling/Sommer ein paar Bienen zu Gesicht bekomme.
Außerdem fand ich das Ende schön. Wie sich alle drei Geschichten und somit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verflochten haben. Nur war es bis dahin sehr zäh.
Ich weiß nicht, ob ich das Buch wirklich empfehlen könnte. Vielleicht gibt es bessere Romane über Bienen, geschadet hat es mir aber auch nicht. Nur hat mich das Buch nicht wirklich mitgerissen und meine Lesefreude hielt sich in Grenzen.
- Hermann Hesse
Der Steppenwolf
(1.301)Aktuelle Rezension von: rainybooksDer Steppenwolf begleitet Harry Haller, der sich immer weiter von der Gesellschaft entfernt und dabei in eine ziemlich tiefe Einsamkeit rutscht. Er ist ständig auf der Suche nach etwas „Mehr“ im Leben, findet aber keinen richtigen Platz für sich und gerät dadurch in eine sehr dunkle Abwärtsspirale.
Ich denke, jeder, der sich schon mal als Außenseiter gefühlt hat oder einen Tiefpunkt im Leben erlebt hat, kann Harry Hallers Gedanken bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen -vermutlich für manche mehr, für andere weniger.
Überrascht hat mich vor allem, wie modern der Roman trotz seines Alters wirkt. Die Themen: alternative Beziehungen, psychische Belastungen, die Frage nach Sinn und Zugehörigkeit -fühlen sich erstaunlich zeitlos an. Vieles davon konnte ich persönlich gut nachempfinden.
Insgesamt hat mich Der Steppenwolf wirklich positiv überrascht. Trotz der düsteren Stimmung steckt auch Hoffnung darin, und es gibt viele Momente, aus denen man etwas für sich mitnehmen kann. Für mich auf jeden Fall eine lohnende Lektüre.
Ich habe mir einige Stellen markiert und würde das Buch irgendwann gerne noch einmal lesen.
- Yuval Noah Harari
Homo Deus
(162)Aktuelle Rezension von: KlausvanBingenWar das Vorgängermodell noch in weiten Teilen spannend und informativ hat dieses Buch leider ans Ende vom ersten im negativen Sinne angeknüpft. Es gibt eigentlich kaum etwas richtig Fesselndes, sondern nur noch Phrasen, die sich unendlich oft wiederholen.
Zudem erschienen mir einige Behauptungen wissenschaftlich kaum haltbar und ich musste das Buch irgendwann genervt abbrechen. Leider sein Geld nicht wert...
- Yuval Noah Harari
21 Lektionen für das 21. Jahrhundert
(120)Aktuelle Rezension von: Hoffe63Es ist einfach nur beneidenswert, diesen Gesamtüberblick zu haben und diese Verknüpfungen zu erstellen. Und dabei schreibt er, anders als der hochgelobte deutsche TV Neuphilosoph, völlig unaufgeregt und weitestgehend wertungsfre. Alle 3 Werke von ihm konnte ich kaum zur Seite legen und mindestens jedes schon 2x gelesen.
- Rutger Bregman
Im Grunde gut
(81)Aktuelle Rezension von: kittyshanaIm Grunde gut ist ein faszinierendes Buch:
Nicht nur, dass Rutger Bregman zahlreiche gut bekannte Experiemente zum menschlichen Verhalten auseinander nimmt, er gibt auch viele neue Beispiele die zeigen, dass wir Menschen im Grunde gut sind. Ein positives Buch in dieser turbulenten Zeit. Viele Begriffe aus dem Buch z.B. Homo puppy, haben es in meinen Wortschatz geschafft ;)
- Stefan Zweig
Sternstunden der Menschheit
(210)Aktuelle Rezension von: Timo_JancaManch ausgewähltes Ereignis mag bekannt sein, jedoch versteht es Stefan Zweig die Geschichten emotional und mit tiefer Anteilnahme zu begleiten. Ihn interessieren die persönlichen Beweggründe und was die Betroffenen in der Stunde des Schicksals empfunden haben. Detailverliebte Beschreibungen und dramatische Sprache lassen u.a. die Entdeckung zweier Ozeane oder eine Episode aus Goethes Leben vor dem geistigen Auge lebendig entstehen.
- Laini Taylor
Dreams of Gods and Monsters
(269)Aktuelle Rezension von: FallendreamsOhje, wie bewerte ich das Buch?
Das Ende von Band 1 sowie Band 2 haben mich total aus den Socken gehauen, weswegen ich Band 3 direkt lesen wollte.
Nunja, ich hab für Band 3 wirklich ewig gebraucht. :/ Musste auch mehrmals länger abbrechen, da ich es irgendwie nicht mehr so „catchy“ fand.
Teilweise zog sich die Story durch endlose Beschreibungen und unnötigen Handlungen in die Länge und dann gab es teilweise Stellen, die mich wieder total in den Bann gezogen haben…. Bis der Schluss kam.
Der große Krieg wurde meines Erachtens total banal geregelt und kurz darauf steht man einem viel größeren Gegner gegenüber, welcher in wenigen Seiten abgearbeitet wird.
Man hätte die Handlung im Buch viel weiter nach vorne ziehen sollen. Damit hätte sich ein konstanter Spannungsbogen durchgezogen… so war‘s für mich teilweise eher eine Qual und ich war schon gottfroh, als ich endlich die letzten Seiten lesen konnte 🙈
- Matt Haig
Ich und die Menschen
(776)Aktuelle Rezension von: Frau_Stern_liestZusammenfassung des Autors:
"(...)Es handelt vom Sinn des Lebens und von überhaupt nichts. Es handelt davon, was passieren muss, damit man auf die Ewigkeit verzichtet und sich der Sterblichkeit überlässt. Es handelt von Liebe und toten Dichtern und Erdnussbutter mit ganzen Nüssen. Es handelt von Materie und Antimaterie, von allem und nichts, von Hoffnung und Hass. Es handelt von einer 41-jährigen Historikerin namens Isobel und ihrem 15-jährigen Sohn Gulliver und dem klügsten Mathematiker der Welt. Es handelt davon, wie man ein Mensch wird.(...)"
Persönliches Statement:
Auch auf die Gefahr hin, oberflächlich zu wirken, aber vielleicht kennt ihr das ja: dass gebrauchte Bücher, die man irgendwann irgendwo mal gekauft hat, im Gegensatz zu gut riechenden Neuausgaben ein eher stiefkindliches Dasein auf dem SuB fristen. Zum Glück dauerte dieser Zustand bei diesem Buch nur wenige Wochen - sonst hätte ich so richtig was verpasst!
Matt Haig, den viele sicher als Autor von "Die Mitternachtsbibliothek" und anderen Werken kennen, hat hier ein so wunderschönes Buch abgeliefert, das ich jedem Erdling unbedingt empfehlen möchte! Es ist philosophisch, witzig, spannend und -Matt Haig eben- überzogen mit einem kostbaren Hauch Melancholie. Richtig schön!
Im Nachwort erfährt man, wie die Geschichte entstand – auch das hat mich nachhaltig berührt.
Absolute Leseempfehlung! - Nina MacKay
Dämonentage
(194)Aktuelle Rezension von: mausispatzi2Meine Meinung:Dämonentage von Nina MacKay hat mich gut unterhalten und ich bin sehr gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht.
Die Story ist gut durchdacht und interessant umgesetzt. Adriana ist ein 17-jähriges Mädchen, dass sich wie alle anderen Menschen an den Dämonentagen vor den Dämonen versteckt. Doch diesmal ist es anders und die Gegner schließen sich zusammen, um ihr Ziel zu erreichen. Adriana begegnet dem Halbdämon Cruz und sie erfährt eine erschreckende Wahrheit, die das Leben aller bedroht. Schafft sie es das Unheil abzuwenden? Das müsst ihr selbst herausfinden. Mir hat es jedenfalls gut gefallen und ich bin gespannt, was noch alles passieren wird.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Adriana berichtet aus ihrer Sicht von den Geschehnissen, sodass man einen guten Überblick über ihre Gedanken und Gefühle hat.
Die Protagonisten sind individuell gestaltet. Adriana ist ein taffes Mädchen, die schon viel in ihrem Leben erlebt hat und alles für die Lebewesen gibt, die sie ins Herz geschlossen hat. Cruz wünscht sich wieder ein Mensch zu sein und würde dafür alles tun. Ich bin gespannt, was er dafür auf sich nehmen wird. Zudem finde ich den Aufbau der Dämonenwelt sehr interessant. Vor allem, wie sie aufsteigen und was sie dafür tun müssen.
Das Cover passt perfekt zum Inhalt und gibt die Grundstimmung wieder.
Fazit:Dämonentage ist der Auftakt einer Reihe und ich wurde wunderbar unterhalten. Die Story hat sehr viel Potenzial und ich bin gespannt, was in den Folgebänden noch alles passieren wird. - Yuval Noah Harari
Sapiens
(32)Aktuelle Rezension von: Henri3tt3Die ersten beiden Teile über die kognitive und die landwirtschaftliche Revolution enthalten recht interessante Denkansätze, aber danach fand ich das Buch nur noch gruselig. Als der Autor auch noch Hitler zitiert und die Ideologie der Nazis gerechtfertigt hat, habe ich die Sache abgebrochen.
- Isaac Asimov
Foundation
(182)Aktuelle Rezension von: SM1Die Foundation-Trilogie von Isaac Asimov besteht aus den drei Romanen "Foundation", "Foundation und Imperium" und "Zweite Foundation", welche sich widerum aus einzelnen Kurzgeschichten und Novellen zusammensetzen, die zunächst einzeln veröffentlicht wurden. Zusammen ergeben sie eine mehrere Jahrhunderte umfassende Erzählung vom unausweichlichen Untergang und Zerfall des Galaktischen Imperiums und der Entstehung eines neuen Imperiums. Da besonders am Anfang fast jedes Kapitel eine neue Geschichte mit neuen Figuren erzählt, ist es nicht immer ganz einfach, sich zurecht zu finden und den Überblick zu behalten. Doch es lohnt sich, bei der Stange zu bleiben.
Die Foundation-Trilogie wird zu Recht als "großes Zukunftsepos" und "Meisterwerk der modernen Science-Fiction" bezeichnet.
- Matt Haig
Wie man die Zeit anhält
(413)Aktuelle Rezension von: Hazelmaus101Ich habe jede einzelne Seite dieses Buches einfach nur genossen. Die Geschichte ist einmal etwas komplett anderes und hat mich von Anfang an gefesselt. Das Buch ist zwar kein klassischer Pageturner baut jedoch ruhig und stetig eine gewisse Spannung auf. Auch den Schreibstil habe ich als extrem angenehm empfunden. Ich kann es absolut empfehlen!
- Maja Lunde
Die Letzten ihrer Art
(185)Aktuelle Rezension von: ArtVandaleyIm dritten Teil ihres Klimaquartetts widmet sich Maja Lunde den Wildpferden und zieht in drei Erzählsträngen einen weiten Bogen über die Entdeckung und den Fang bis zu einer Zeit in der Zukunft im Jahr 2064 in der es um die Natur - man kann es erahnen - schlecht bestellt ist. Das gilt auch für die Pferde.
"Die Letzten ihrer Art" ist mit über 600 Seiten der längste Teil ihres Quartetts. Das gibt uns Gelegenheit, tief in die Charaktere einzutauchen, mit ihnen zu fiebern oder vor allem zu leiden. Dadurch das auch menschliche Schicksale dargestellt werden, wird deutlich, das auch Mensch und Tier sich am Ende doch ähnlicher sind, als mancher wahrhaben will. Das ist ein weiterer neben vielen anderen Gründen, die Natur zu respektieren und zu schützen.
- Ursula Poznanski
Cryptos
(459)Aktuelle Rezension von: Magische_BuchweltMeine Meinung:
Der Roman regt zum Nachdenken über unsere Erde und ihre Ressourcen an.
Was wäre, wenn wir durch den Klimawandel immer mehr Lebensraum verlieren würden? Mit dieser Frage beschäftigt sich Bestsellerautorin Ursula Poznanski in ihrem dystopischen Fantasythriller Cryptos.
Die Handlung wird aus der Perspektive von Jana erzählt.
Die Kraft der Fantasie in einer alternativen Realität
Kerrybrook ist Janas Lieblingswelt: Ein idyllisches Fischerdorf mit viel Grün, geduckten Häuschen und einer Burgruine. Manchmal lässt Jana es regnen. Meistens dann, wenn es an ihrem Arbeitsplatz mal wieder so heiß ist, dass man kaum mehr atmen kann.
Jana ist Weltendesignerin. An ihrer Designstation entstehen alternative Realitäten, die sich so echt anfühlen wie das reale Leben: Fantasyländer, Urzeitkontinente, längst zerstörte Städte. Doch dann passiert ausgerechnet in Kerrybrook, der friedlichsten Welt von allen, ein Verbrechen. Und Jana ist gezwungen zu handeln...
Ursula Poznanski, entführt uns hier in atemberaubenden alternative Welten die sie mit viel Fantasie und Liebe zum Detail bildhaft beschreibt. Mich hat dieses Wordbuilding sehr beeindruckt. Und ich hatte großen Spaß diese mit Jana zu erkunden. Obwohl ich zugeben muss das ich etwas Zeit brauchte, bis ich völlig in die Geschichte eingetaucht bin. Jede Welt ist auf ihre Weise einzigartig und hält neue Herausforderungen und Rätsel über eine gefährliche Verschwörung bereit. So baut sich die Spannung über den gesamten Verlauf hinweg bis zum Showdown auf. - Michio Kaku
Die Physik der Zukunft
(18)Aktuelle Rezension von: Teddyman1999"Die Physik der Zukunft" wurde von Michio Kaku im Jahr 2011 geschrieben und ist somit schon 9 Jahre alt. Das hatte ich beim Kauf nicht ganz so erfasst, doch ich bereue meinen Kauf nicht.
Das Buch ist in verschiedene Kategorien eingeteilt, wie Energie, Künstliche Intelligenz, Medizin, etc. eingeteilt. Innerhalb dieser Kapitel gibt es Unterkapitel, in denen Prognosen für die "Nahe Zukunft" (Gegenwart bis 2030), "Mitte des Jahrhunderts" (2030 bis 2050) und "Ferne Zukunft" (2070 bis 2100) dargestellt werden. Innerhalb dieser Unterkapitel gibt es noch weitere kleine Kapitel, die ein spezifisches Thema behandeln.
Der Aufbau ist damit sehr gut und klar strukturiert.Die einzelnen Themen sind gut ausgearbeitet, zumindest soweit, dass man jeweils einen kurzen Einblick in die Materie bekommt. Würden die einzelnen Kapitel wirklich tief in die Materie eindringen, wäre das Buch noch um einiges dicker. Die Infos, die hier gegeben wurden, waren aber schon sehr gut und lassen (zumindest mich) die Welt mit anderen Augen sehen.
Jedes große Thema wird mit einer parallelen zur Götter-Mythologie eingeleitet und zieht sich durch das ganze Buch. Der Autor greift immer wieder auf, dass es bald möglich sein wird, ähnlich wie die Götter in der Antike, einzelne Handlungen zu Kontrollieren. Auch wurden immer wieder parallelen zu bekannten Science-Fiktion-Serien/-Filmen/-Romane gezogen, was den naturwissenschaftlichen Stoff durchaus auflockerte.
Einige der Prognosen der nahen Zukunft sind z.T. schon eingetroffen, bei anderen dachte ich, "Nein, das wird so schnell nicht passieren.". Aber man weiß nie. Jede Prognose wurde schlüssig hinterlegt, dass es durchaus so kommen kann, auch wenn vielleicht nicht zu der Zeitspanne, die der Autor zum Zeitpunkt der Erscheinung vorausgesagt hat.
Was mir jedoch etwas gefehlt hat, war der Nachhaltigkeitsfaktor und ein genauerer Blick auf die erneuerbaren Energien und zum Klimaschutz. Zwar wurde es immer kurz angerissen, aber bei weitem nicht in dem Umfang, wie es momentan diskutiert wird. Dass es eine Klimaerwärmung gibt, wird immer wieder aufgegriffen, aber nicht als große Bedrohung gesehen. Dann werden eben Dämme gebaut, die durch Roboter errichtet werden. So wird es auch im Abschluss-Kapitel dargestellt.
Das Abschluss-Kapitel war auch noch mal interessant. Es beschrieb einen Tag im Jahr 2100 und passte damit nicht unbedingt zum Stil des restlichen Buches. Doch reflektierte es die einzelnen Themen des Buches sehr gut wieder, dass man eine gute Vorstellung davon bekommen konnte.
Ich empfehle jedem das Buch, der einen Einblick in die mögliche Zukunft haben möchte und dabei ein paar naturwissenschaftliche Fakten dazu bekommen möchte. Es war definitiv ein spannendes Buch.
- Yuval Noah Harari
Eine kurze Geschichte der Menschheit
(27)Aktuelle Rezension von: Ro_KeKlappentext (Lovelybooks):
Eine kurzweilige Reise durch 2 Millionen Jahre.
Vor 100.000 Jahren war der Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70.000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herrn des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ.
Meine Meinung:
„Die Geschichte hat sich noch nicht für ein Ziel entschieden - welchen Weg sie einschlagen wird, könnte noch immer von einer Vielzahl von Zufällen abhängen.“
Zunächst einmal gehört diesem Werk mein absoluter Respekt gezollt, denn es ist eine geistige Höchstleistung, einen so weit umfassenden Einblick in die Geschichte der Menschheit zu verfassen und vor allem, zu sämtlichen „Stationen“ eine Meinung zu besitzen, die so viel zu erzählen hat.
Seine Meinung bzw. Behauptungen präsentiert Yuval Noah Harari meist auf sehr provokante Weise. Ein Ton, der mir zwar durchaus gefällt, jedoch oftmals stützende Quellen vermissen lässt, wenn er z. B. im saloppen Ton, wissenschaftliche Erkenntnisse von Psychologen und Soziologen nicht nur in Frage stellt, sondern denen mangelnde Kompetenz vorwirft.
So zieht es sich ein wenig wie ein roter Faden, dass mir seine Meinung als „Weisheit letzter Schluss“ verkauft wird und durch seine vielen Gedankenexperimente fühlte ich mich an mancher Stelle in diesen sogar ein Stück weit manipuliert.
Als Unterhaltungslektüre mit lehrreichem Mehrwert funktioniert dieses Werk aber hervorragend, da der Autor es meisterhaft versteht, den Leser zu entertainen und die Gedanken anzuregen. Nur sollte man nicht alles für bare Münze nehmen.
Sprecher Jürgen Holdorf hat den „Uni-Vorlesungssaal-Charakter“ sehr gut transportiert und machte es für mich zu einem kurzweiligen Hörvergnügen.
Fazit:
Der Weg des Menschen vom Homo Sapiens zum Selfmade-Gott wird anhand provokanter Thesen sehr unterhaltsam und lehrreich dargestellt. - Cixin Liu
Jenseits der Zeit
(79)Aktuelle Rezension von: Simply_Another_BookaholicDie Menschheit und die Trisolarier haben einen fragilen Frieden geschlossen.
Fünfzig Jahre nach der entscheidenden Schlacht erleben die Menschen dank der außerirdischen Hochtechnologie ungeahnten Wohlstand, und die Hoffnung auf ein dauerhaftes Miteinander wächst. Doch als Cheng Xin, eine Raumfahrtingenieurin aus dem 21. Jahrhundert, aus ihrem Kälteschlaf erwacht, wird die Ruhe erschüttert. Mit ihrem Wissen um ein vergessenes Geheimprogramm trägt sie die Verantwortung für die Zukunft – wird sie den Frieden bewahren können, oder steht das Überleben der Menschheit auf dem Spiel?
Cixin Liu entführt uns in “Jenseits der Zeit”, dem finalen Band seiner gefeierten Trilogie, in ein atemberaubendes Leseabenteuer voller Ideenreichtum und faszinierender Details. Ich schätze besonders Lius tiefgründige Erzählweise und die beeindruckende Vision einer Zukunft mit Außerirdischen. Man kann sich jetzt darüber streiten, ob der Abschluss der Reihe zufriedenstellend oder herausfordernd ist– diese Geschichte wir mit lange nicht aus dem Kopf gehen.
- Adrian J Walker
Am Ende aller Zeiten
(188)Aktuelle Rezension von: Punika-1Dystopien/Postapokalypse und ich wir sind dicke miteinander. Deswegen musste ich dieses Buch unbedingt haben. Es klang nach "the walking dead" nur ohne Zombies. In der Grundstory stimmte das auch. Allerdings fand ich es schade, dass es hier nur um England ging. Das hat es ein wenig unrealistisch für mich gemacht. Vom erzählen her, gibt es nur eine Hoffnung - ein Schiff. Wenn die ganze Welt untergegangen wäre, würde das ein Ziel sein, welches ich verstehe. Aber so denke ich mir, warum keine Hilfe von auswärts gekommen ist. Aber gut - vielleicht denke ich zu viel.
Dennoch hatte das Buch durch das viele Rum laufen, bei dem Nichts passiert ist und durch regelmäßiges vergangenheits reflektieren seine Längen. Dennoch ein gutes Buch, bei dem man eine Entwicklung des Protas erleben kann, unterschiedliche Menschengruppen, die sich neue Systeme aufbauen (nicht unbedingt zum guten). Allerdings ist das Ende etwas offen geblieben, was ich sehr schade fand.
- Daniel Quinn
Ismael
(62)Aktuelle Rezension von: MartinAAlso… Ismael ist ein Gorilla und jemand, der Menschen als Schüler akzeptiert, und bisher immer enttäuscht wurde. Doch diesmal scheint es anders und zwischen dem menschlichen Schüler und dem Gorilla entspannt sich eine interessante Diskussion, welche ein anderes Bild auf die Weltgeschichte wirft, ohne dieses zu verzerren. Gut, die Ausgangssituation ist etwas merkwürdig, aber lässt man sich darauf ein und das sollte man unbedingt bekommt man einen Austausch zweier Weltanschauungen, die heute noch genauso zutreffend sind (was erschreckend ist) als damals, als ISMAEL geschrieben wurde. Dennoch sollte man das Buch mit einem kritischen Blick betrachten, denn auch wenn es einen gewissen Unterhaltungswert hat und nie wirklich langweilig wird gibt es Aspekte über die man nachdenken sollte. Ist das Bevölkerungswachstum das Resultat der neuzeitlichen Nahrungsmittelindustrie? Und führt die Unterstützung von Entwicklungsländern durch Lebensmittelhilfen dazu, dass die Probleme vor Ort weniger intensiv wahrgenommen und von der Bevölkerung nicht selbstständig gelöst werden können? Oder kann man die Sache nicht auch anders herum sehen?
ISMAEL ist ein Buch das zum Nachdenken anregen soll. Gegen Ende gibt es jedoch eine Zäsur, die ich nicht ganz nachvollziehen kann und die man vielleicht auch deutlicher in Szene setzen könnte. So aber wirkt es auf mich wie eine (berechtigte) Kritik am Zirkus, in das eher ein Geschöpf passen würde, das mit seinem Leben abgeschlossen hätte und niemand wie Ismael, der in den vorangegangenen Seiten ein vollkommen anderes Bild von sich zeigt. Aber abgesehen vom Schluss ist der „Roman“ auch heute noch gut lesbar und nicht weniger aktuell. - Marah Woolf
Buch der Engel
(417)Aktuelle Rezension von: Yvonne_VoltmannDer Schreibstil von Marah Woolf ist wie in den ersten beiden Teilen einfach spitze – flüssig, bildreich und super gut zu lesen. 😍
Es geht auch direkt nahtlos von Teil 2 weiter, als hätte man einfach nur umgeblättert. 🤩
Moon de Angelis ist gereift, entschlossen und bereit, Opfer zu bringen. 👩🏻🗝️ Oder um das Opfer zu sein? 🤔
Star de Angelis, Moons Zwillingsschwester und die Erkenntnis über ihre wahre Bedeutung im finalen Konflikt. 👩🏼 Sie spielt eine wichtigere Rolle als angenommen und beeinflusst Moons Entscheidungen. 😲
Doch wodurch erhalten sie diese Erkenntnis? Und wusste sie das die ganze Zeit über? 😳🤔🤫
Tizian de Angelis, Moons jüngerer Bruder, der trotz großer Gefahr immer hinter ihren Schwestern steht. 🧒🏻
Doch kann er helfen die Gefahr, in denen seine Schwestern ausharren, abwenden? 🥺
Cassiel, ein Engel, der sich nun endgültig entscheiden muss, auf welcher Seite er steht. Seine Gefühle bestimmen viele seiner Entscheidungen. 🧑🏻👼🏻
Der Krieg zwischen den Engeln und Menschen erreicht seinen Höhepunkt. 💥
Moon steht im Mittelpunkt des Krieges, da sie als Schlüsselträgerin über große Macht verfügt. Die Engel wollen das Schwert der Engel nutzen, um ihre Herrschaft für immer zu sichern. Moon beginnt, sich offen gegen die Engel zu stellen. ⚔️
Doch wird Moon ihrem Schicksal entkommen? Welche Rolle hat Cassiel in dem Kampf? Und was ist eigentlich mit Lucifer los?😲🤔🧐
Moon trifft schließlich eine folgenschwere Entscheidung und in diesem Krieg verlieren Engel sowohl auch Menschen ihr Leben. 🥺
Doch wen oder was opfert sie? Wie sieht die Welt nach dem Krieg aus? Wird es ein Gleichgewicht geben? 🙏🏻✨
Der Krieg endet, und eine neue Ordnung für Menschen und Engel entsteht. 😉 Ein bittersüßes Ende voller Verlust, Hoffnung und Neuanfang. 🤩
Eine grandiose Trilogie, die definitiv ab jetzt zu meinen Highlights zählt. Erste Reihe dieses Jahr beendet und direkt ein Highlight - hätte nicht besser starten können. ⭐🥰🫶🏻✨
⚡Fazit: Ein grandioses Ende. Spannend, fesselnd und einfach wow. 🤩✨
- Andreas Brandhorst
Das Erwachen
(68)Aktuelle Rezension von: eumel8DIeses Buch habe ich gelesen, nachdem ich "Die Eskalation" gelesen habe und feststellte, dass es die Fortsetzung von diesem Buch hier ist. Man sollte es sinnigerweise andersrum lesen, macht aber ansonsten nichts, weil beide Bände abgeschlossene Handlungen sind. Die Personen sind natürlich gleich.
Dann muss man noch sagen, dass dieses Buch 2017 erschienen ist. Also wurde es 2016 vielleicht geschrieben und das ist jetzt schon 9 Jahre her. Künstliche Intelligenz ist ins tägliche Leben eingezogen. Ob ChatGPT oder Rasenroboter, die Maschinen erleichtern uns die tägliche Arbeit.
So fängt auch die Geschichte hier an. Es ähnelt so bisschen aus der Geschichte des Internets. Einst vom Militär geschaffen, ist es nun kommerzialisiert und für alle da. Auch die Steuerung der Infrastruktur geschieht über Internet und wird durch Computer überwacht. Aber wer überwacht die Computer bei zunehmender Automatisierung? Im Buch ist das die NSA, die weltweit alle Informationen sammelt und auswertet und auch ein Arsenal an Cyberwaffen entwickelt hat, die den nächsten Weltkrieg gewinnen sollen. Der unbedarfte Hacker Axel Krohn erlangt Zugang zu diesen Cyberwaffen und schon ist der Teufel los. Die KI übernimmt alle Computer der Welt, die NSA will Krohn abmurksen, um ihre Spielzeuge wieder zu bekommen. Aber es ist zu spät. Auch sein Vater kann ihn nicht mehr retten.
Eine atemlose Hetzjagd beginnt, um von Hamburg nach Rom zu kommen, wo die KI ihr Denkzentrum hat. Dort sitzen weitere Interessengruppen: Sonderbotschafter der UN, Think Tanks, aufstrebende ahnungslose Politiker. Das Ende ist zugleich der Neuanfang. Und das liest man im nächsten Buch weiter.
- Laura Labas
Eine Krone aus Herz und Asche
(109)Aktuelle Rezension von: ArasLaura Labas hat es geschafft, die Trilogie mit einem Band abzuschließen, der gleichermaßen emotional, düster und hoffnungsvoll ist.
Alison steht im Zentrum einer Geschichte, die sie bis an ihre Grenzen bringt. Ihr innerer Konflikt – zwischen Vertrauen, Verrat und Liebe – ist greifbar und hat mich beim Lesen vollkommen mitgerissen. Besonders der Verrat durch Gareth und ihr Ringen darum, ob sie ihm jemals wieder glauben kann, haben die Spannung noch intensiver gemacht. Ich habe richtig mit ihr mitgefühlt: Wut, Enttäuschung, Sehnsucht – alles war da.
Die Welt der Dämonen ist noch einmal bildgewaltiger und gefährlicher beschrieben, als ich erwartet habe. Der Showdown mit Morrigan war absolut episch, voller Dramatik und gleichzeitig mit tiefen, emotionalen Momenten durchzogen. Gerade dieser Mix aus Action, Schicksal und Gefühlen hat den Band für mich zu einem echten Pageturner gemacht.
Auch die zentrale Frage – ob Alison Pflicht und Liebe miteinander vereinbaren kann – hat mich bis zum Ende gefesselt. Ohne zu spoilern: Das Ende war für mich eine perfekte Mischung aus Schmerz, Hoffnung und einem würdigen Abschluss der Reihe.
🌙 Fazit:
Ein Finale, das alles bietet: Herzschmerz, epische Kämpfe, Intrigen und eine Liebesgeschichte, die über Welten hinausgeht. Laura Labas bringt ihre Trilogie zu einem mitreißenden und emotionalen Ende, das lange nachhallt.
- Virginia Bergin
Rain – Das tödliche Element
(261)Aktuelle Rezension von: jils_buecherparadiesDer Klappentext des Thrillers "Rain-Das tödliche Element" hat mich sehr angesprochen, weshalb ich entschied dieses Buch zu lesen. Jedoch hätte ich vorher lieber eine Leseprobe gelesen oder in das Buch hineingeschaut, denn bereits auf der ersten Seite wurde ich negativ überrascht vom Schreibstil. Mir war bewusst, dass es ein Jugendbuch war, weshalb ich mit nicht sehr hoher Erwartung daran, angefangen habe zu lesen. Doch der Schreibstil wirkt gezwungen jugendlich, ergänzt wird das ganze noch mit zum Großteil unnötigen Ausrufen.
Doch nach einer Weile hatte ich mich an den Schreibstil gewöhnt. Das dargestellte Phänomen des tödlichen Regens und dessen primären und sekundären Folgen empfand ich als sehr realistisch dargestellt.
Die Idee an sich war unglaublich gut, gäbe es dort nicht Ruby... Mit der Protagonistin konnte ich mich gar nicht anfreunden, sie handelt unüberlegt, was ich noch aushalten konnte, aber ihre Prioritäten angesichts der beschriebenen Weltlage sind einfach nur unglaubwürdig, anstatt sich mit Nahrungsmitteln zu versorgen, geht sie lieber shoppen und das öfters, und verwendet ihre letzten Getränke zum Abschminken, eine Charakterentwicklung war nur kaum merklich.
Insgesamt ist die Idee und die Umsetzung im Bezug auf die Beschreibung der "neuen Welt" gut gelungen, jedoch hindert der Schreibstil das Leseerlebnis und die Protagonistin ist meines Erachtens nicht wirklich nahbar.























