Bücher mit dem Tag "menschheit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "menschheit" gekennzeichnet haben.

331 Bücher

  1. Cover des Buches Die 100 (ISBN: 9783453269491)
    Kass Morgan

    Die 100

     (638)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Nachdem ich die Serie regelrecht verschlungen habe, musste ich das Buch lesen.
    Ich finde, dass das Buch sehr gelungen ist, auch wenn es deutliche Unterschiede im Vergleich zur Serie gibt. Es gibt viele neue Charaktere, die die Geschichte noch spannender machen.
    Das Buch ist teilweise etwas bedrückend und regt zum Nachdenken an.

    Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. das Buch lässt sich flüssig lesen.

  2. Cover des Buches Die Überlebenden (ISBN: 9783442479085)
    Alexandra Bracken

    Die Überlebenden

     (428)
    Aktuelle Rezension von: minzwolke

    MEINUNG?

    Alexandra Bracken kreiert in diesem Werke eine spannende, dystopische Welt, in der die letzten überlebenden Kinder nach einem die meisten Kinder auslöschenden Virus besondere Fähigkeiten aufweisen und aufgrund dieser in Lager eingesperrt und von der Außenwelt abgeschirmt werden.
    Mich hat die Idee dieses Konzeptes schnell gefesselt, weshalb ich das Buch innerhalb von vier Tagen gelesen habe. Es wird eine eher beklemmende Atmosphäre erzeugt, die das Genre der Dystopie gut trifft.

    Zum guten Lesefluss beigetragen hat nicht nur der schöne Schreibstil, sondern unter anderem auch die Protagonistin Ruby, aus deren Sicht die Handlung wiedergegeben wird.

    Die Protagonistin ist ein selbstbewusster, starker Charakter und trotz ihrer teilweise unrealistischen sehr stark ausgeprägten Empathie gefallen mir die Passagen der Geschichte, in denen ihr Charakter deutlich wird. An Cleverness und Geschicklichkeit mangelt es ihr nicht, wodurch ich mich angenehm in sie hineinversetzen konnte.
    Rubys Entwicklung wird das ganze Buch über sehr schön dargestellt; wir können sehen, wie sie sich sowohl in ihren magischen Fähigkeiten als auch ihre sozialen Kompetenzen betreffend positiv entwickelt. Anfangs noch gefürchtet, wurden Rubys besondere Fähigkeiten zum Ende des Buches hin immer ausgefeilter und auch detaillierter beschrieben, weshalb die Kontrolle über diese Kräfte für mich stets nachvollziehbarer wurde. Ich konnte somit mit Ruby parallel mitlernen, was den Lesefluss und die Authentizität gut beeinflusst hat.

    Ihre sozialen Kompetenzen erlernt Ruby langsam, nachdem sie auf die drei Überlebenden Liam (Lee), Suzume (Zu) und Charles (Chubs) stößt und eine Freundschaft zu ihnen aufbaut, wodurch sie Vertrauen und Verlässlichkeit neu erlernt. Hier spiegeln sich ebenfalls sehr gut die Traumata und prägenden Einflüsse der Lager wieder, in denen auch Ruby für eine Zeit lang lebte. Ihr Vermögen, auf Menschen zuzugehen, kann nur mit einem langwierigen Prozess hergestellt werden.
    Nichtsdestotrotz fehlt es mir dennoch hier etwas an den Überbleibseln der Lager. Solch eine langjährige Erfahrung kann nicht an einem Kind vorbeigehen, ohne wirklich tiefgehende Einkerbungen zu hinterlassen, so fehlten mir teilweise im Buch beispielsweise die Wiedergabe der Mentalitäten, die im Lager propagiert wurden.

    Neben der entstehenden Freundschaft entwickelt sich zwischen Ruby und Liam auch eine Liebesbeziehung, die stellenweise ganz süß ist, an der es mir im Gesamten aber an Gefühlen gefehlt hat. Das mag daran liegen, dass ich den Film „The Darkest Minds“ unwissend vor dem Lesen des Buches geschaut habe und mir hier die sehr gut dargestellte Chemie zwischen Ruby und Liam aufgefallen ist. Alle Gefühle wurden grandios rübergebracht, weshalb meine Erwartungen diesbezüglich an das Buch auch etwas höher waren und enttäuscht wurden.
    Zwar werden gelegentlich die Liebkosungen beschrieben, allerdings mangelt es an den tiefgründigeren Gedanken, die z.B. den Charakter des Partners betreffen und die Emotionen von Ruby authentisch rüberbringen. Das Potenzial wurde hier, meiner Meinung nach, nicht vollkommen ausgeschöpft.

    Die Handlung macht diese Makel jedoch wieder wett, denn als Leser wird man von einem Ereignis in das nächste gesogen und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Zwischendurch gibt es schön beschriebene ruhigere Momente, die einen sehr guten Ausgleich zu all der „Action“ bilden.

    Das Buch endet letztendlich mit einem sehr gemeinen Cliffhanger, der neugierig auf die zwei weiteren Bände macht. Ich persönlich bin sehr gespannt, was mich in der Trilogie noch alles erwarten wird, da ich das ganze Buch über etwas das Gefühl hatte, dass in der für Ruby verborgenen Außenwelt etwas Großes geplant wird/ wurde, das nur darauf wartet, von uns Lesenden entdeckt zu werden.


    FAZIT:

    Von mir gibt es vier ☄️☄️☄️☄️ von fünf, weil mich die Protagonistin, die Nebencharaktere und die Handlung im Ganzen doch überzeugt haben. Stellenweise fehlt es mir etwas an der Authentizität von Ruby und ihren Gefühlen, eine Empfehlung für das Buch kann ich dennoch nur geben (und die Verfilmung fand ich auch nicht schlecht ;))!

  3. Cover des Buches Cryptos (ISBN: 9783743200500)
    Ursula Poznanski

    Cryptos

     (360)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Jana liebt jedes Detail an dem idyllischen Fischerdorf Kerrybrook. Immerhin hat sie sie auch erfunden. Auf Knopfdruck kann sie es regnen lassen oder einen spektakulär die Sonne über dem Meereshorizont untergehen lassen. Das ist ihr Beruf als Weltendesigner, denn schon lange will niemand mehr in der Realität, in dem das Klima die Erde kaputt gemacht hat, leben. Doch als in ihrem friedlichen Dorf eine Frau umgebracht wird, macht sich Jana auf die Suche nach dem Täter. Schon bald wird sie selbst zur Gejagten durch alle Welten.

    Mich konnte das Buch von Anfang an fesseln. Am liebsten würde man sich selbst eine Welt aussuchen, in der genau das ist, was man sich wünscht, und so der Realität den Rücken zudrehen. Jana versucht herauszufinden, was in Kerrybrook schief ging, und verstrickt sich immer mehr zwischen den Welten. Das Thema des Klimawandels (hier ist es schon fast zu spät, um die Welt zu retten) ist sehr gekonnt reingestrickt. Am liebsten hätte ich eine Fortsetzung.

    Mein Fazit: Das Ende war etwas kurzgehalten, aber ansonsten ein richtiges Lesehighlight. 5 Sterne.

  4. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (2.002)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Allgemeines:

    Die Thrillerreihe "Robert Langdon", des Autors Dan Brown, erschien von 2003 – 2017 im Bastei Lübbe Verlag. Die Buchreihe beinhaltet aktuell 5 Titel. 

    Band 1: Illuminati (Ersterscheinung: 01.01.2003)
    Band 2: Sakrileg (Ersterscheinung: 01.01.2004)

    Band 3: Das verlorene Symbol (Ersterscheinung: 12.10.2009)
    Band 4: Inferno (Ersterscheinung: 01.01.2013)
    Band 5: Origin (Ersterscheinung: 04.10.2017)

    Klappentext:

    Washington, D.C.: In der amerikanischen Hauptstadt liegt ein sorgsam gehütetes Geheimnis verborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Aber dazu benötigt er die Unterstützung eines Menschen, der ihm freiwillig niemals helfen würde: Robert Langdon, Harvard-Professor und Experte für die Entschlüsselung und Deutung mysteriöser Symbole.

    Nur ein finsterer Plan ermöglicht es, Robert Langdon in die Geschichte hineinzuziehen. Fortan jagt der Professor über die berühmten Schauplätze der Hauptstadt. Doch er jagt nicht nur - er wird selbst zum Gejagten. Denn das Rätsel, das nur er zu lösen vermag, ist für viele Kreise von größter Bedeutung - im Guten wie im Bösen. Danach wird die Welt, die wir kennen, eine andere sein.

    Meinung:

    Dieses Buch vermochte mich, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, nicht wirklich zu fesseln. Ich glaube, ich bin mittlerweile etwas übersättigt, was seine Bücher betrifft. Ich muss da wohl eine etwas längere Lesepause einlegen, um wieder in den alten "Sog" zu finden.

    Dieses Buch ist, analog den vorherigen Büchern, genau gleich aufgebaut – nur die Thematik ist jeweils eine andere – und wie gewohnt, stolpert Robert Langdon von einer Gefahrensituation in die nächste und entkommt dabei nur knapp dem Tod. 

    Mir gefällt Dan Browns Schreibstil außerordentlich gut und auch die Themen, die er aufgreift, finde ich sehr interessant. Ebenso mag ich Robert Langdon wirklich gerne und ich höre ihm gerne zu, wenn er etwas erklärt. Ich liebe es, wie Dan Brown Fakten mit Fiktion vermischt und in der Geschichte verstrickt. Doch diesmal war es eine Aneinanderreihung endloser Belehrung über die Freimaurersymbolik, Mystik und Religion. Auch für mich, die solche Bücher eigentlich liebt, war es diesmal zu viel des Guten. 

    Die Spannung war diesmal stark schwankend, denn die vielen Belehrungen macht die Spannung wieder zunichte. Auch der Schluss war etwas enttäuschend und hätte, meines Erachtens, deutlich gekürzt werden können. 

    Fazit/Empfehlung:

    Das Buch ist ein typisches Dan Brown-Buch mit dem immer gleichen Aufbau, dafür einer neuen Thematik.

    Grundsätzlich mag ich seine Bücher sehr gerne, habe aber nun gemerkt, dass man irgendwann übersättigt ist. Ich für meinen Teil werde nun eine längere Lesepause bei seinen Büchern einlegen und hoffen, dass mich der "Zauber" wieder erreicht und ich wieder mit voller Neugier und Spannung seine Bücher verschlingen kann.

    Sternewertung:

    2.5 Sterne

  5. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.398)
    Aktuelle Rezension von: Calderon

    Das Thema ist interessant, wie es scheint, auch gut recherchiert und in eine unterhaltsame Geschichte verstrickt, die jedoch insgesamt zu sehr ausgewalzt worden ist. Immerhin bleibt man als Leser recht nachdenklich zurück.

  6. Cover des Buches Ich und die Menschen (ISBN: 9783423216043)
    Matt Haig

    Ich und die Menschen

     (738)
    Aktuelle Rezension von: Welpemax

    Das Buch war eine ganz schön lange Zeit auf meinem SUB und das, obwohl ich wusste, dass Matt Haig so schöne und so traurige Bücher schreiben kann. Zugegeben war der Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber trotz Sci-Fi-Elementen konnte mich das Buch überzeugen und hat mich im Verlauf immer mehr begeistert, weil es einfach mehrere Themen angesprochen hat, die ich in Büchern halt gerne lese. So wurde das Buch zu einer sehr schönen, angenehmen Unterhaltungslektüre, welches sehr emotional, sehr lehrreich bzw. voller kleiner psychologischer Weisheiten steckt, was sich am Ende auch in zahlreichen Zitaten niedergeschlagen hat. Für mich ein Highlight des Monats.

  7. Cover des Buches Godspeed - Die Reise beginnt (ISBN: 9783841502513)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Reise beginnt

     (1.017)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Amy hat die Möglichkeit, mit ihren Eltern, einer Gentechnikerin und einem Funktionär des Militärs, einen neuen Planeten zu besiedeln. Obwohl sie an der Erde und ihrem Zuhause hängt, entschließt sie sich, ihre Eltern zu begleiten. Sie werden eingefroren und sollen wieder aufgeweckt werden, sobald das Ziel erreicht ist. Doch dann wacht sie fünfzig Jahre zu früh auf und die Zivilisation an Bord des Raumschiffs könnte ihr nicht fremder sein. Alle Menschen haben die gleiche Hautfarbe, die gleichen Haare und die gleichen Augen. Ihre Fortpflanzung wird reguliert und ein Mann, der Älteste, steht über allen. Nur Junior, der zukünftige Älteste, und sein Freund Harley scheinen ihr zuzuhören, während die meisten anderen Passagiere Amy für verrückt halten. Und als immer mehr der Eingefrorenen aufgetaut werden und in ihrer Kühlflüssigkeit ertrinken, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

    Fazit: Whoa, das habe ich so nicht kommen sehen! Science Fiction und Dystopien lese ich eher selten, aber ich bin immer wieder fasziniert, was für Welten und/oder Settings mich dort erwarten. Das Konzept des Einfrierens und zu früh Aufwachens kam mir aus dem Film "Passengers" bekannt vor, ich weiß aber nicht, welches Werk zuerst entstand. Und auch wenn es Parallelen gab, war dieses Buch jedoch auch ganz anders. Neben den eingefrorenen Funktionären, die bei der Besiedlung des neuen Planeten helfen sollen, hat die "Godspeed" nämlich auch Besatzung. Und eben diese ist es, die Amy nach ihrem Erwachen so unheimlich fremd ist. An Bord hat sich eine Diktatur entwickelt, nachdem vor vielen Jahren "die Seuche" einen Großteil der Besatzung dahingerafft hat. Seitdem herrscht der Älteste, ein Mann, der zwischen den Generationen geboren wurde. Dieses Konzept fand ich sehr faszinierend! Auch die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet worden, allesamt waren sie greifbar und nachvollziehbar. Was in dem Buch vielleicht noch mehr ausgebaut werden könnte ist die Diversität. Bis auf Amy sind alle wichtigen handelnden PoC, aber Amy ist die einzige wichtige weibliche Person in der Geschichte. Möglicherweise ist das aber auch auf die Diktatur an Bord der Godspeed zurückzuführen, wer weiß. Spannungstechnisch bin ich jedenfalls gefesselt und freue mich darauf, gleich im Anschluss den zweiten Band lesen zu können!

    Empfehlung: Dieses Jugendbuch kann meiner Meinung nach ab 12-14 Jahren in allen darüberliegende Altersklassen gelesen werden! Ich könnte es mir sogar als Schullektüre vorstellen, aufgrund der vielfältigen gesellschaftlichen Probleme, die darin Erwähnung finden.

  8. Cover des Buches Metro 2033 (ISBN: 9783453529687)
    Dmitry Glukhovsky

    Metro 2033

     (617)
    Aktuelle Rezension von: Entenkrach

    Aufgrund der guten Bewertung und weil mich Postapokalypse interessieren hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut. Leider war es so gar nicht mein Fall. Nach etwas mehr wie 100 Seiten habe ich es genervt weggelegt.

    Mit dem Schreibstil konnte ich absolut nicht warm werden. Da sitzt man am Lagerfeuer und es raschelt im Dunkeln und hat Angst was das wohl ist. Bei dem Geräusch erinnert sich aber der Protagonist an etwas und dann geht es Seitenweise um die Erinnerung. Klar man muss irgendwie erklären wie die Welt jetzt aussieht. Aber es hat mich sehr genervt dass man immer nur kurz in der Gegenwart war und es dann direkt wieder Seitenweise um irgendwelche Truppenaufstellungen oder Angriffe in der Vergangenheit ging.

    Schade. Hatte wirklich große Erwartungen.

  9. Cover des Buches Eve of Man - die letzte Frau (ISBN: 9783423640558)
    Tom Fletcher

    Eve of Man - die letzte Frau

     (223)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Inhalt:
    Eines Tages werden nur noch Jungen geboren. Doch nach 50 Jahren kommt endlich wieder ein Mädchen zur Welt: Eve. Sie soll die Menschheit retten. Jetzt ist sie 16 Jahre alt und soll drei Kandidaten kennen lernen, von denen einer mit ihr zusammen neues Leben in die Welt bringen soll.

    Meine Meinung:
    Ich fand die Idee sehr spannend. Eine Welt voller Männer. Eine Welt, in der nur noch Jungen zur Welt kommen. Bis endlich eine Frau mit einem Mädchen schwanger ist und die Schwangerschaft nicht vorzeitig endet, so wie es bisher immer war. Etwas unglaubwürdig war allerdings die Zeitspanne. In welchem Alter die Frauen hier noch auf natürlichem Wege schwanger werden, ist recht unrealistisch. Auch die Wissenschaft wirkt dabei etwas rückschrittlich. Aber für das Setting kann ich darüber hinwegsehen.

    Aber mir ist auch die Fixierung auf den Frauen, die untersucht werden und auf ihre Rolle als Gebärende reduziert werden, negativ aufgefallen. Es hat den Eindruck, dass man hier den Frauen die Schuld gibt und sie erniedrigt, in dem man sie zu Untersuchungen zwingt und zudem zwingt, schwanger zu werden. Was ist mit den Männern?

    Lange war auch die Rolle von Eves Vater unklar. Immerhin hat er es geschafft, ein Mädchen zu zeugen. Wo ist er? Genau wie Eves Mutter. Warum hat man nicht alles versucht, sie zu retten?

    Nach und nach kommen dann doch ein paar Hintergründe ans Licht. Eve wächst sehr behütet auf und beginnt erst jetzt, die Dinge zu hinterfragen. Ihr ganzes bisheriges Leben verbrachte sie isoliert und "beschützt" vor den Männern, was ihr ein völlig falsches Bild der Realität vermittelte. Erst mit dem Kennenlernen der potenziellen Kandidaten werden Ereignisse in Gang gesetzt, die Eve zum Nachdenken bringen.

    Die Geschichte lässt sich gut lesen. Sie wird wechselnd aus der Perspektive von Eve und Bram erzählt. Bram steckt hinter einem Hollogram, das Holly darstellt. Sie ist Eves beste Freundin und wurde entwickelt, um ihr seit ihrer Kindheit Gesellschaft zu leisten und Austausch mit einer Gleichaltrigen zu ermöglichen. Hinter Holly stecken drei junge Männer, die sich abwechseln.

    Immer wieder stellt sich mir auch die Frage, wer die Mütter von all diesen jungen Männern sind. Bram ist im gleichen Alter wie Eve. Über seine Eltern erfahren wir einiges, aber auch hier bleiben viele Fragen offen. Die Eltern seiner Altersgenossen bleiben ein Geheimnis.

    Alles in allem sind einige Dinge unlogisch. Manches wirkt nicht komplett durchdacht. Vor allem Brams Rolle in der Befreiungsaktion von Eve fand ich doch sehr unrealistisch. Kaum ist er da, gibt es Erfolge. Allen vorher soll da gar nichts gelungen sein?

    Am Ende gibt es einen fiesen Cliffhanger, weswegen ich Band 2 nun auch noch lese. Vielleicht gibt es doch noch logischere Erklärungen. Zumindest hoffe ich auf einige Antworten.

  10. Cover des Buches Dämonentage (ISBN: 9783492281836)
    Nina MacKay

    Dämonentage

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Buchjunkie

    Dämonentage ist das erste Buch dieser Trilogie. Nina Mackay hat hier eine witzige und spannende Welt kreiert. 

    In den letzten fünf Tagen im Jahr können die Dämonen das Höllentor überqueren und die Erdoberfläche betreten. In diesen Dämonentagen versuchen sich die Menschen auf geweihten Boden oder in Sicherheitseinrichtungen in Sicherheit zu bringen. Adriana und ihre Freunde versuchen in einer Villa sicher die Dämonentage zu verbringen, aber ein Dämonenclan hat es auf sie abgesehen und der Halbdämon Cruz scheint sie für irgendetwas zu brauchen. Wird Adriana die richtige Entscheidung treffen? 

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Den Schreibstil von Nina Mackay mag ich sehr gerne. Sie schreibt witzig und sehr bildhaft. Der erste Teil hat auf jeden Fall Lust auf den nächsten Band gemacht. 

  11. Cover des Buches Der Steppenwolf (ISBN: 9783518463550)
    Hermann Hesse

    Der Steppenwolf

     (1.262)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Lange und flüssig zu lesende Sätze mit hoher Gedankendichte und geradezu verschwenderisch-pompösem Wortreichtum zieht man lesend über weite Teile des Werkes in sich hinein wie frische, belebende Frühlingsluft. Sollte diese Erzählung eine deutliche und erkennbare Botschaft haben, so ist sie mir ebenso deutlich und erkennbar entgangen. Für mich geht es in diesem Buch im Wesentlichen um die stets erwünschte, gewollte, erhoffte, mit vielen Hindernissen und Umwegen ausgestattete, kaum erreichbare Selbstfindung. Aber wie Hermann Hesse in seinem Nachwort selbst bemerkt: Möge jeder aus der Erzählung machen, was ihm entspricht und dienlich ist.

  12. Cover des Buches Buch der Engel (ISBN: 9783492706032)
    Marah Woolf

    Buch der Engel

     (360)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_Ogg

    Ich habe mich nach Band 2, den ich grandios fand, sofort auf den Abschlussband gestürzt. Er war wieder sehr spannend, hatte allerdings sehr viele Twists, die mich manchmal etwas verwirrt haben und am Ende wurde es mit dem Happy End meiner Meinung nach etwas übertrieben. Doch insgesamt finde ich den Mix zwischen Fantasy, Dystopie und religiös-geschichtlichem Hintergrund sehr gelungen. Moon hat sich im letzten Teil ziemlich gut entwickelt, sie war  mir sonst nicht sehr sympathisch gewesen, nun habe ich doch recht viel mit ihr gehofft, geseufzt und erlitten. Der Epilog hätte aber wirklich etwas kürzer sein können und man muss nicht alles in Regenbogenfarben tunken.

    Trotz dieser kleinen Abzüge ist es eine tolle Reihe und ich bin froh, Marah Woolf als Autorin kennen- und schätzen gelernt zu haben. 


  13. Cover des Buches Endgame 1. Die Auserwählten (ISBN: 9783841504531)
    James Frey

    Endgame 1. Die Auserwählten

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Bereits die Beschreibung hat mich an Die Tribute von Panem erinnert und das bleibt auch beim Lesen des Buches so.

    12 Spieler:innen wurden ihr Leben lang auf ein Ziel hin ausgebildet: Endgame. Als es dann soweit ist, können sie es dennoch kaum glauben.

    Die Spieler:innen haben verschiedene Stärken, Schwächen, Charaktereigenschaften und Vorgehensweisen. Einige sind offen brutal und grausam, andere technisch sehr versiert, wieder andere wollen einfach nur gewinnen, einige helfen einander und verbünden sich und auch romantische Gefühle kommen vereinzelt vor.
    Im Gegensatz zu Tribute von Panem gibt es bei Endgame Rätsel, die gelöst werden müssen, was von der Idee her wirklich sehr interessant ist. Außerdem haben die Spieler:innen alle beinahe übermenschliche Fähigkeiten, da sie eben nicht ausgelost werden, sondern ihr Leben lang darauf vorbereitet worden sind.
    Alles in allem fand ich es einfach total interessant und spannend Endgame mitzuverfolgen und zu sehen, wie unterschiedlich die Spieler:innen vorgehen.

    Allerdings ist es nicht wie erwartet eine Dystopie (wie bei Tribute von Panem), sondern Endgame geht zurück auf etwas Übernatürliches, das eher Alien- als Göttercharakter hat. Ich bin mir nicht wirklich sicher, was ich davon halten soll und bin gespannt, wie sich das in den beiden nächsten Teilen weiter entwickelt. Allerdings sind dadurch Techniken möglich, die eben sonst nicht gehen würden - beispielsweise bekommt jeder der Spieler:innen einen eigenen Hinweis quasi ins Gehirn gesetzt.


    Fazit: Ein wirklich spannender Wettkampf, der allerdings einen übernatürlichen Ursprung hat. Mir gefällt die Dynamik des Wettkampfes. Die Brutalität, die Strategien, die Bündnisse, Hinterhalte,...
    Vor diesem Hintergrund hat mich Endgame an Die Tribute von Panem erinnert, gleichzeitig ist es aber auch etwas ganz eigenes.
    Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und bin gespannt auf die nächsten beiden Bände.

    Endgame 1: Die Auserwählten bekommt von mir 4,7 (also gerundet 5) / 5 Sterne.

  14. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (472)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Nachdem ich letztes Jahr die Neuverfilmung von Dune in den Kinos erschien und er mich nur begeistern konnte, schlich sich immer wieder der Gedanke, das Buch zu lesen in meinen Kopf. Durch so richtig durchringen konnte ich mich nicht. Die Seitenzahl und die etwas ältere Sprache haben mich abgeschreckt. Aber ein Hörbuch muss man ja nicht lesen und ich konnte nicht anders und habe mich rangewagt. Da das Hörbuch 27 Stunden dauert und die Sprecher eher langsam lesen, habe ich die Geschwindigkeit etwas erhöht und ab diesem Zeitpunkt hatte ich wirklich viel Spaß beim Zuhören. Allerdings kann ich nicht empfehlen, etwas Aufwändiges nebenher zu machen. Da in wenigen Sätzen viel Inhalt steckt und man immer auf die Formulierung achten sollte, da sich darin extrem viel Inhalt versteckt. Der Schreibstil war auch nicht so „alt“ wie angenommen, das liegt an der Neuübersetzung, die die Texte etwas modernisiert hat. Trotzdem behält der Schreibstil seine Komplexität. Wobei ich mittlerweile sagen muss, dass mich die erste Übersetzung von Wulf H. Bergner reizt. Aber ob ich das mal lese, steht noch in den Sternen. Jetzt bin ich erstmal glücklich, dass ich das Hörbuch geschafft habe. Nicht das es mir nicht gefallen hat, ganz im Gegenteil. Ich fand es einfach grandios. Ein wahrer Epos, wie auch das Cover schön zitiert. Die Handlung ist spannend und hat einige von mir unerwartete Wendungen, es werden Intrigen gesponnen, Verrat begangen, Freundschaften geschlossen und ein großes Geheimnis entdeckt. Aber mich hat nicht nur die Handlung gefesselt, sondern in erster Linie die Charaktere. Alle sind vielschichtig und tief und interessant. Ihre Motive sind immer nachvollziehbar, egal auf welcher Seite sie stehen. Selbst die Nebencharaktere, die nicht besonders viel Zeit bekommen, fühlen sich wahrhaftig und echt an. Wirklich großartig. Zwar zieht es sich an manchen Stellen etwas, doch dann passiert wieder etwas, das meine gesamte Aufmerksamkeit fesselt.
    Was mich überrascht hat, ist das Ende. Nicht direkt der Ausgang, aber die Tatsache, dass das Buch in sich abgeschlossen ist und man keinen weiteren Band braucht. Das empfinde ich als Positiv, zwar kann man weiterlesen, man ist aber nicht dazu gezwungen.
    Alles in allem bin ich begeistert und kann den Wüstenplaneten nur allen Science-Fiction und Fantasy-Fans, aber auch allen anderen Lesern empfehlen. 

    (Rezensionsexemplar)

  15. Cover des Buches Dreams of Gods and Monsters (ISBN: 9783596033171)
    Laini Taylor

    Dreams of Gods and Monsters

     (262)
    Aktuelle Rezension von: Torsten78

    Im zweiten Teil der Serie ist die Handlung nicht sonderlich voran gekommen. Im Prinzip ist die Ausgangslage noch vergleichbar mit dem Stand vom Ende von Teil 1. Karou und der Wolf haben versucht eine Armee aufzustellen (Karou immer in der Gefahr erneut vom Wolf getötet zu werden). Faktisch haben sie aber nicht viel erreicht, außer ein paar Terroranschlägen. Währenddessen versucht Jael die Welt der Menschen zu erobern. 

    ...

    Die vollständige Serienrezension findet sich hier:

    https://www.torstens-buecherecke.de/zwischen-den-welten-daughter-of-smoke-and-bone-serie/

  16. Cover des Buches Rain – Das tödliche Element (ISBN: 9783733500726)
    Virginia Bergin

    Rain – Das tödliche Element

     (255)
    Aktuelle Rezension von: rocky1307

    Rain von Virginia Bergin liegt schon eine ganze Weile auf meinem Stapel ungelesener Bücher und nun habe ich endlich dazu gegriffen. Leider wurde ich bitter enttäuscht. Die düstere Atmosphäre und die Ausgangslage empfand ich als sehr spannend. Ich bin schnell in die Geschichte gestartet, welche das zackige Erzähltempo die ganze Zeit beibehalten konnte. Tja, aber dann habe ich Ruby, unsere Protagonistin, näher kennengelernt und ja... Dann hatten wir wohl den Salat.

    Ruby befindet sich in einer unfassbar schwierigen Lage und ist wirklich nicht zu beneiden. Da würden wohl jedem Mal die Sicherungen durchbrennen. Besonders als 15-Jährige, die plötzlich auf sich allein gestellt ist. Verständlich. Da hilft wohl nur noch eine gute Portion Sarkasmus. Auch verständlich (und teils amüsant).

    Aber ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass Ruby ihren Kopf einschaltet. Dass sie vergisst, dass der Anroak, der sie vor dem zufälligerweise TÖDLICHEN Regen schützt, ja eine schlechte Figur machen könnte. Stimmt ja, wenn überall tote Menschen herumliegen und alle ums Überleben kämpfen, dann ist es ja unabdingbar, dass man sich wenigstens halbwegs präsentabel zeigt. Man könnte ja zufälligerweise auf den Highschool Schwarm treffen...

    Kurzum: Das Warten hat sich nicht gelohnt. Ruby schien die ganze Zeit über wesentlich mehr Glück als Verstand zu besitzen und dafür (dass muss ich ihr einräumen) hat sie sich wacker geschlagen. Rein psychologisch betrachtet macht es vielleicht wirklich Sinn, wie sie sich verhalten hat, ich weiss es nicht. Aber für mich als Leserin war es einfach nur anstrengend eine solch oberflächliche und zickige Protagonstin zu haben. Abgesehen davon, dass es dann teilweise recht vorhersehbar war und Ruby sich nur minim im Buch weiterentwickelt hat.

    Mittlerweile habe ich erfahren, dass es noch einen 2. Band gibt und beim Durchlesen des Klappentextes hat sich etwas für mich herauskristalisiert: Ich werde die Reihe ganz bestimmt nicht weiterverfolgen.

  17. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Menschheit (ISBN: 9783421048554)
    Yuval Noah Harari

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

     (341)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Ich habe das Buch etwas über der Hälfte abgebrochen. Der Anfang war durchaus noch spannend und gut aufgebaut, aber dann hatte ich mehr und mehr das Gefühl, dass es sich zu sehr verläuft in den Themen. 

    Es ist zudem sehr trocken, auch wenn ab und zu mal etwas Humor einfliesst. Nach dem Thema Religion hatte ich einfach keine Energie mehr weiter zu lesen. 

    Für Leute die sich für sämtliche Themen interessieren, bestimmt ein gutes Werk. Für mich war es leider zu lang. 

  18. Cover des Buches Noah (ISBN: 9783404178780)
    Sebastian Fitzek

    Noah

     (2.040)
    Aktuelle Rezension von: Welpemax

    Irgendwie ist es interessant, wenn man manche Bücher im Nachhinein liest und dann feststellt, dass die Geschichte vor den jetzigen aktuellen Ereignissen geschrieben wurde und es ist irgendwie verblüffend und faszinierend zugleich wie nah Autoren an der Realität oft sind. Aber auch ohne diesen Umstand ist das Werk von Sebastian Fitzek wieder ein Buch was man relativ zügig wegsuchten kann, weil immer was passiert, weil immer mit Cliffhangern und Spannungsbögen gearbeitet wird. Auch in diesem Buch beweist der Autor, warum er unangefochten an der Spitze steht, auch wenn ihm nicht jedes Buch gelingt, aber dieses tut es sehr wohl. Es ist nicht nur reine Unterhaltung, sondern enthält auch Statistiken und Fakten die zu denken geben sollten.

  19. Cover des Buches Partials - Aufbruch (ISBN: 9783492702775)
    Dan Wells

    Partials - Aufbruch

     (268)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Partials sind vom Menschen geschaffene künstliche Intelligenzen. Sie dienten als Supersoldaten im Isolationskrieg. Doch die Partials haben sich gegen die Menschen gerichtet und diese bis auf 30.000-40.000 ausgelöscht. Dies ist nun 11 Jahre her und inzwischen leben die letzten Menschen auf Long Island, einer kleinen Insel vor Manhattan. Die Menschen kämpfen um ihr Überleben, aber nicht wegen den Partials, sondern weil der sogenannte RM-Virus es unmöglich macht, dass Neugeborene mehr als wenige Tage leben können. Denn sie stecken sich mit diesen an und sind innerhalb kurzer Zeit tot. Die Menschen versuchen den Virus zu erforschen und haben ein Gesetzt erlassen, dass so viele Frauen wie möglich, so viele Babys wie möglich gebären sollen, damit sie genügend Daten haben, um eines Tages eine Lösung zu finden. Doch die 16jährige Kira, die auf der Entbindungsstation arbeitet, kann diesen Zustand nicht länger ertragen, zumal sie immer näher in das Alter rückt, wo es sie selbst betreffen wird. Ihr kommt die Idee, dass sie einen Partial einfangen und diesen untersuchen müssen. Vielleicht können sie so ein Heilmittel finden. So reist sie mit ihren Freunden nach Manhattan, um ein Heilmittel zu finden, denn ihre Adoptivschwester Madison erwartet ein Baby und Kira ist nichts wichtiger, als dieses zu retten.

     

    Vor einigen Jahren habe ich die Reihe „Ich bin kein Serienkiller“ von Dan Wells gelesen und schon damals konnte er mich mit seinem Schreibstil und seinen ungewöhnlichen Ideen in den Bann ziehen. Daher dachte ich, dass es mal wieder Zeit wäre, nach einem Buch von ihm zu greifen. Sein Schreibstil hat mich sofort wieder gefesselt. Bei „Ich bin kein Serienkiller“ war logischerweise aus der Ich-Perspektive geschrieben, sowie es der Titel schon verrät, aber bei der Partials-Reihe ist es ein personeller Erzähler aus Kiras Sicht. Mich hat das sofort positiv gestimmt, da ich Ich-Perspektiven nicht so mag und bei der anderen Reihe war es auch teils mein Problem, dass neben dem Hauptakteur alle anderen Figuren ziemlich blass gewirkt hatten. Daher habe ich gedacht, dass es hier anders sein wird. Aber dem war leider nicht so.

     

    Kira ist eine starke Persönlichkeit – stur, eigensinnig und vor allem eine Idealistin. Für ihr Ziel nimmt sie alles in Kauf, ihren eigenen Tod und auch den von anderen, da sie der festen Überzeugung ist, das Richtige zu tun. Ihr Enthusiasmus und ihre Entschlossenheit haben mir gefallen, auch ihr freches Mundwerk. Sie hat kein Blatt vor den Mund genommen, selbst wenn sie mit wichtigen Persönlichkeiten gesprochen hat, wie den Senatoren. Ich fand auch gut, dass sie dann wiederum sehr naiv und blauäugig gehandelt hat, da es einfach zu ihrem Alter gepasst hat. Durch die Umstände musste sie zwar sehr schnell erwachsen werden, aber es ist gut, dass dennoch die kindliche Naivität geblieben ist, die man als 16jährige eben noch hat. Zudem ist Kira sehr schlau, besonders im medizinischen Bereich, wo man sie schon als Naturtalent bezeichnen kann. Ich meine, die war noch in der Ausbildung, hat ein Praktikum im Krankenhaus gemacht und wirkte dennoch so, als würde sie schon seit Jahren als Medizinerin arbeiten. Das hat mich teilweise auch etwas gestört, da es wiederum sehr unrealistisch gewirkt hat.

    Ja und die anderen Figuren waren zwar nett, aber doch recht blass im Vergleich zu Kira. Die hatten zwar meist auch so ihre Eigenschaft und ihre Dinge, die das Interesse durchaus geweckt haben, aber wirklich überzeugt haben diese mich nicht. Samm war interessant, da man nie so wirklich seine Absichten wusste, nie sich sicher sein konnte, ob die Worte, die er sprach, der Wahrheit entsprachen oder nicht und weil er dafür verantwortlich war, dass es zu einigen Überraschungen gekommen ist.

     

    Es handelt sich, wie wohl schon aus der Inhaltsbeschreibung herausgeht, um eine Dystopie. Gleich am Anfang der Geschichte wird man in das Geschehen geworfen. Kira befindet sich auf der Entbindungsstation und ein Baby verendet am RM-Virus. Sehr dramatisch und aufwühlend. Ohne viel Federlesen schmeißt der Autor einem in die grausame Realität der Figuren. Wenig später wird über das „Zukunftsgesetz“ gesprochen, dass Frauen ab einen gewissen Alter schwanger werden müssen, ob nun natürlich oder künstlich, ansonsten droht ihnen Haft. Dabei wissen die Frauen, dass ihre Kinder höchstwahrscheinlich kurz nach der Geburt sterben werden. Einfach nur schrecklich.

    Kira und ihre Freunde werden immer wieder abfällig als Seuchenbabys behandelt, besonders wenn es darum geht, dass sie ja den Krieg mit den Partials nicht miterlebt haben und gar nicht verstehen können, wie es damals war. Dabei sind ja gerade sie ohne Eltern aufgewachsen. Kira ist adoptiert und ihre restlichen Freunde auch. Sie haben es zwar nicht hautnah miterlebt, aber sie tragen die Konsequenzen.

    Neben den Bewohnern in East Meadow, die von einem Senat regiert werden, gibt es noch Rebellen „Die Stimme“, die sich gegen das Regime richtet. Sie sind nicht mit der Regierung einverstanden und greifen immer wieder die Stadt an.

    Aber neben den ganzen schrecklichen Momenten, die eine wunderbare düstere Atmosphäre schafft, bringt Dan Wells immer wieder auflockernde Stellen mit rein, das man als Leser doch nicht in eine zu schwarzes Loch fällt. Die kleinen Sticheleien unter Freunden haben mir gut gefallen und waren gut platziert. Auch der Sprung dann wieder ins Ernste hatte der Autor immer wieder gut hinbekommen. Allgemein kamen die Emotionen sehr gut durch, eben besonders von der sehr gut gezeichneten Protagonistin Kira Walker.

    Ach ja und Obacht bei dem Autor, dass ich hatte ich schon ganz vergessen, als ich angefangen habe das Buch zu lesen, aber der Autor geizt nicht mit Toden. Er ist wohl einer von denen, die gern mal eine Figur aus dem Nichts umbringen. Ich meine, wenn die sich auf einer gefährlichen Mission befinden, dann ist damit zu rechnen, dass da wohl auch Figuren sterben könnten und dennoch geschah es meist sehr unerwartet.

     

    Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Im ersten wird man etwas in die Welt eingeführt, alles erklärt, was sich jetzt für Umstände dort befinden. Im zweiten Teil geht es darum, einen Partial zu fangen und zu untersuchen, um eine Therapie gegen das RM-Virus zu finden. Im dritten Teil ändert sich noch einmal alles und sorgt für Wendungen, die ich echt nicht erwartet hatte.

    Gerade der zweite Teil war interessant gestaltet. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass die Mission in Manhattan viel mehr Zeit in Anspruch nimmt, aber es ging dann doch schneller als gedacht. Und dann musste sich Kira allein an die Untersuchung des Partials setzen, um ein Heilmittel für den RM-Virus zu finden. Das fand ich schon ziemlich komisch, denn sie war ja immerhin keine voll ausgebildete Medizinerin. Am Ende wurde das zwar aufgeklärt, warum so gehandelt wurde, aber der Anfang war ja schon seltsam. 11 Jahre ist niemand auf die Idee gekommen, dass sie sich doch mal mit den Partials auseinandersetzen sollten, damit sie eine Lösung finden? So viel Angst vor denen kann doch gar nicht sein. Ich meine, die Menschen können sich ja nicht mehr fortpflanzen. Da muss es doch noch mehr innovative Menschen geben, als nur ein 16jähriges Mädchen, dass allein auf diesen Gedanken kommt.

    Aber es war interessant wie Kira geforscht hat und wie der Leser daran teilnehmen konnte. Man (oder ich) erwartet da trockene Theorie, aber es war eher wie ein Miträtseln. Nur die Bezeichnungen für die verschiedenen Stadien des Virus fand ich seltsam. Ich meine – Klecks, Spore, Raubtier, Schläfer – sind in meinen Augen sehr ungewöhnliche Namen.

     

    Am Ende sind bei mir noch viele Fragen zu den Partials geblieben. Denn das sind ja Maschinen, KIs – künstliche Intelligenzen, die ein Eigenleben entwickelt haben. Dennoch haben die Partials sich teils wie Menschen benommen, durch die Emotionen, die sie durchaus gezeigt haben. Auch in Bezug auf Kira und den Twist am Ende war ich nicht nur sehr überrascht und überwältigt, sondern in erster Linie auch verwirrt. Aber ich denke, dass sich in Bezug auf Kira, diese Fragen in den nächsten zwei Teilen noch klären wird und hoffentlich auch zu den Partials. Im zweiten Teil wird es wohl noch mehr um die Partials gehen, denke ich.

     

    Fazit: Mir hat das Buch gefallen. Dan Wells hat mich mit seinem Schreibstil gepackt und wie er Geschichten erzählt, ist schon etwas Besonderes. Ich mochte die düstere Atmosphäre und den Wechsel zwischen actionreichen Szenen und emotional aufgeladenen, die ab und an doch gespickt waren mit Witzeleien. Er schafft da einen guten Mix. Gleichzeitig wüsste ich jetzt gar nicht, wo ich das Buch genremäßig einordnen sollte. Irgendwie dystopische Science-Fiction gespickt mit futuristischen Thriller? Allerdings gab es ein paar Punkte, die das Buch nicht ganz rund für mich gemacht haben. Daher vergebe ich vier Wortkompasse.

  20. Cover des Buches Halo (ISBN: 9783499216008)
    Alexandra Adornetto

    Halo

     (349)
    Aktuelle Rezension von: Vanessa04

    ["Du solltest wissen, dass du mit dem Feuer spielst", spottete er. 

    "Und ich habe keine Angst davor, mich zu verbrennen", zischte Xavier.]

    .

    3 Engel werden damit beauftragt in einer Kleinstadt für gutes zu sorgen doch einer von ihnen verliebt sich in einen Menschen...

    Und noch dazu ist das böse ganz in der Nähe...

    .

    Das Cover hat mich Persönlich schnell angezogen mit Engeln bekommt man mich einfach zu schnell...


    In die Geschichte bin ich schnell rein gekommen und der Schreibstil ist wirklich sehr flüssig und fließend.

    Die Geschichte ist interessant, hat noch einiges an Potenzial offen und ist außerdem total süß. Okay leider auch etwas Klischee Haft.

    Überraschend war nicht alles eher war vieles vorhersehbar aber wie die anderen Engel teilweise reagierten war anders als erwartet jedenfalls hätte ich teilweise erwartet das sie anders reagieren.

    Ich habe sie  aufjedenfall alle  ins Herz geschlossen.

    Ich denke die Geschichte ist für (junge) Teenager besonders gut geeignet da die Protagonisten selbst eine ist und sich auch ziemlich so verhält. Erster Schwarm, erster Freund... 

    Aber ich fand sie einfach liebenswürdig und Beth & Xavier sind einfach total niedlich zusammen.

    Das Ende war vorhersehbar aber das war in Ordnung.

    .

    Fazit: 4,5⭐/5⭐ Die Geschichte lässt sich toll lesen und die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil das Buch nur halb so lang wirken lassen als es eigentlich ist. Es ist aus Beth's Sicht (ich Form geschrieben).


  21. Cover des Buches Eine Krone aus Herz und Asche (ISBN: 9783959912952)
    Laura Labas

    Eine Krone aus Herz und Asche

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Sas_06

    Der letzte Teil der Rehie schließ direkt am Ende vom 2. Band an. Diesmal verschlägt es und nach Duster und Triste. Ich fand die Charaktere wieder sehr gelungen. Auch der Schreibstil war flüssig zu lesen und für micht sehr Bildhaft. Ich hatte aber das Gefühl, dass es am Ende alles ziemlich schnell ging und ein paar Sachen wurden für mich einfach nicht ausreichend abgeschlossen, was etwas unbefriedigent ist. 

    Alles in allem ist es eine super Reihe, die ich gerne weiterempfehle!

  22. Cover des Buches Die fünfte Welle (ISBN: 9783442482801)
    Rick Yancey

    Die fünfte Welle

     (993)
    Aktuelle Rezension von: FairyFlower

    „Wie befreit man die Erde von den Menschen? Indem man die Menschen von ihrer Menschlichkeit befreit.“ (S. 25) 

    „Die fünfte Welle“ von Rick Yancey stand als Jugendbuch und gleichzeitig Dystopie schon sehr lange auf meiner Wunschliste, nachdem ich sowohl die „Maze Runner“- als auch die „Tribute von Panem“-Trilogie gelesen und geliebt habe. Das 496-Seiten lange Science-Fiction Werk aus dem Goldmann Verlag erschien bereits 2013 in Deutschland. 

    Ein elektromagnetischer Impuls hüllt die Welt in Dunkelheit. Es folgen eine riesige Flutwelle, ein tödliches Virus und zuletzt die Silencer, um den letzten Rest der Menschheit auszulöschen. Cassie Sullivan ist erst 16 Jahre alt, als die Anderen ihren Angriff auf die Erde starten. Sie streift alleine durch die Wälder, auf der Suche nach ihrem Bruder. Immer auf der Hut, was die fünfte Welle wohl für die Übriggebliebenen bereithält… 

    Während wir anfangs nur Cassie begleiten, sind die weiteren Kapitel abwechselnd aus ihrer und „Zombies“ Perspektive geschrieben. Dabei hat der Autor die „Ich“-Form gewählt und schreibt im Präsens. Somit fühlt man sich den beiden Protagonisten verbunden und ihr Schicksal ist einem nicht gleichgültig. Sprachlich ist der Roman einfach aber ansprechend gehalten.   

    Cassie ist erst 16 Jahre alt, was man ihr auch noch anmerkt. So schwärmt sie von ihrer heimlichen Liebe Ben Parish oder beklagt sich über ihre mangelnde äußere Ausstrahlung, was die Männer angeht. Als sie von einem früheren Date berichtet, lernt man sie außerdem von ihrer launischen Seite kennen. Dabei hat sie viel mehr zu bieten als nur ein schönes Äußeres. Sie ist intelligent, humorvoll und an einigen Stellen sogar ironisch. Trotz der hoffnungslosen Lage verlässt sie nie der Mut und sie tritt stark und entschlossen auf. Im Laufe der Geschichte hadert sie mit ihren Taten und fragt sich, was die Menschen noch von den Anderen unterscheidet. 

    „Zombie“ ist ein weiterer Hauptcharakter des Buches, dessen Identität anfangs unklar ist. Sein Charakter ist nicht so gefestigt wie der von Cassie und er wirkt verletzlich. An ihm wird die Veränderung deutlich, die man als Mensch durchläuft, wenn man alles verliert. Er zweifelt an sich und seinen Entscheidungen, ist beeinflussbar und findet erst am Ende des Romans wieder zu seinen Wurzeln. Trotzdem merkt man ihm an, dass er einen guten Kern hat. Ihm geht es zuallererst um den Schutz seiner Freunde. 

    Gut gefallen hat mir an dem Roman, dass die Anderen in Wellen angriffen. Dies fühlte sich innovativ an. Genauso wie die Art, die Außerirdischen als überlegene Macht darzustellen, die man nicht so richtig greifen oder identifizieren kann. Ich mochte außerdem, dass der Fokus auf den Aspekt gelegt wurde, dass die Menschheit zu unmenschlichen Taten gezwungen wird, um zu überleben. Im Laufe des Buches wird deshalb die Unterscheidung zwischen den Menschen und den Anderen immer schwerer.

    An einigen Stellen fiel es mir allerdings schwer zu folgen, da die Perspektivwechsel nicht sofort ersichtlich wurden und zu einer leichten Verwirrung führten. Nichtsdestoweniger taten sie der Geschichte gut. Denn besonders interessant war, dass die Kinder in ihrem formbaren Charakter als Kindersoldaten eingesetzt wurden. Diese militärischen Aspekte kamen im Roman gut raus. 

    An einigen Punkten der Geschichte empfand ich die Romanze zwischen Cassie und Evan als zu viel, da sie stark in den Fokus rückte. Cassies Schwärmerei ist zwar einerseits nachvollziehbar, da sie keinerlei Erfahrungswerte hat und sich in der Pubertät befindet aber andererseits auch nervig, da sie Evan nahezu verehrt. Sie beschreibt ihn mit schokoladenbraunen Augen, einem perfekten Körper und einem Atem, der nach Schokolade riecht. Zudem gelingt ihm alles perfekt, was er angeht. Alles in Allem mochte ich aber, dass die schwere Thematik niemals hoffnungslos wirkt, da sowohl Cassie als auch alle anderen Charaktere sich ihren Humor bewahrt haben.

    Der Roman ist etwas für alle Leser*innen, die Science-Fiction mögen und sich für die philosophische Frage interessieren, was den Menschen in seinem Kern von anderen Lebensformen unterscheidet. Dabei entsteht eine postapokalyptisch-bedrückende Stimmung, in der die Charaktere trotz Allem die Hoffnung nicht aufgeben. Ich gebe 3/5 Sterne.

  23. Cover des Buches Seelen (ISBN: 9783551312495)
    Stephenie Meyer

    Seelen

     (5.315)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Also ich war BEGEISTERT von diesem ausergewöhnlichem Buch!!! Nach den Biss-Büchern die ich auch schon gelesén habe dachte ich, na kann die Autorin nach diesen Bücher so etwas ganz anderes gut rüberbringen??? JA, sie kann!!!

    Ein supertolles Buch, mit einer tollen Handlung, wenn man die ersten 100 eher noch langatmigen Seiten hinter sich gebracht hat...

    Man fiebert voll mit den Protagonisten mit, auch wenn die Entscheidungen von einigen Hauptpersonen manchmal ganz schön bescheuer sein können...aber lest bitte selbst-es lohnt sich!!!!!!!!!

  24. Cover des Buches Vertraute der Sehnsucht (ISBN: 9783802588846)
    Lara Adrian

    Vertraute der Sehnsucht

     (275)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah


    Das Buch ist Teil 11 der „Midnight-Breed“-Serie, einer Romantic-Fantasy Reihe von Lara Adrian. Es geht um Vampire, Romantik, Erotik und viel Action. Die Stimmung des Buches ist nicht durchgängig düster, denn man spürt es förmlich knistern, wenn sich Mira und Kellan näher kommen/nah ist. Die Autorin schafft es durch ihren flüssig zu lesenden Schreibstil die Stimmungen glaubwürdig zu transportieren. Und die Rahmenhandlung wird auch hier wieder weitergeführt, so dass Neueinsteiger eventuell ein paar Probleme bekommen könnten.
    Da es immer wieder neue Wendungen für die Rahmenhandlung gibt ist ein Weiterlesen eigentlich ein Muss für alle Fans. Ich kann dieses Buch/die Serie absolut weiterempfehlen und vergebe hier 5 von 5 Sterne.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks