Bücher mit dem Tag "mephisto"

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41 Bücher

  1. Cover des Buches Monsieur Blake und der Zauber der Liebe (ISBN: 9783442480760)
    Gilles Legardinier

    Monsieur Blake und der Zauber der Liebe

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Stiefelchen
    Nicht mal als seichte Unterhaltung konnte dieser Roman mich einigermaßen überzeugen. Handlung und Charaktere waren allzuoft klischeebeladen und unglaubwürdig.

    Monsieur Blake wirft mit altklugen Binsenweisheiten um sich und verbessert so das Leben aller Bewohner des Herrenhauses und darüber hinaus. Bei manchen Szenen war ich richtig verärgert, so an den Haaren herbeigezogen waren sie und so gütlich ihr Ende. Zumindest auf ein bisschen Tiefe habe ich gewartet, leider vergebens.

    Die Prämisse ist eigentlich origniell, die Ausführung villeicht nett gemeint, aber leider schafft es dieser Roman nicht einmal in die Katergorie leichte Unterhaltung. Schade, aus der Geschichte hätte man mehr machen können.
  2. Cover des Buches Isola (ISBN: 9783401508924)
    Isabel Abedi

    Isola

     (1.603)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Nachdem ich bereits einige Bücher von Isabel Abedi gelesen habe, musste ich mir diesen Titel auch noch zulegen und wurde nicht enttäuscht!

    Die erste Hälfte des Buchs hat mich absolut begeistert, ich habe sie in einem Rutsch weggelesen und dachte echt „Wow! Es ist absolut genial!“. Ich fand sie total spannend und wollte von Seite 1 an direkt auf die Insel, weshalb ich an manchen Stellen in den ersten Kapiteln extra schnell gelesen habe :D

    Leider galt das aber für die zweite Hälfte nicht mehr. Irgendwie ist die Spannung für mich total abgeflacht und es konnte mich nicht mehr so stark begeistern. Und dazu muss ich ehrlich sagen: Ich versteh es nicht. Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich mochte nämlich, wie sich die Geschichte entwickelt hat und das es, für meine Verhältnisse, auch nicht zu brutal war. Auch die Charaktere fand ich toll und es hat mir Spaß gemacht, sie zu begleiten.

    Warum habe ich dann „nur“ 3.5 Sterne vergeben?

    Nun, 3 Sterne bedeuteten für mich, dass ich ein Buch mochte, was auf „Isola“ aber auch zutrifft. 4 Sterne bedeuten, dass ich es sehr mochte, was auch auf die erste Buchhälfte zutrifft, ABER auch, dass ich das Buch erneut lesen würde. Und das ist bei diesem Buch leider nicht der Fall. Dafür hat mir die Auflösung nicht gut genug gefallen und das Ende war mir auch etwas zu kurz abgefrühstückt, da hätte ich mir gewünscht, dass es noch ein paar zusätzliche Kapitel oder ein „2 Jahre später …“ gegeben hatte.

    Fazit: Ein solider Jugendthriller, besonders für Einsteiger:innen geeignet ist und für gute Unterhaltung zwischendurch sorgt!

  3. Cover des Buches Schwarze Tränen (ISBN: 9783426513491)
    Thomas Finn

    Schwarze Tränen

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    Die Idee für "Schwarze Tränen" gefällt mir sehr gut: In der Hölle ist selbige buchstäblich los, denn es gibt einen Aufstand. Der Teufel holt sich in Gestalt des schwarzen Pudels Mephistopheles Beistand in der irdischen Welt, nämlich beim Nachfahren des "Doktor Faust", dem jungen Zauberer und Trickbetrüger Lukas Faust. Sie müssen drei Adamanten, Edelsteine aus den Teufelstränen vor ihren Widersachern finden. Zu diesen gehört auch ausgerechnet Lukas' Vorfahre. Geomant Abraham von Worms und Millepertia die Hexe unterstützen die Suche.

    Leider konnte mich die Umsetzung dieser Idee nicht richtig fesseln. Mein Wille, unbedingt weiterzulesen, wurde nicht geweckt.

    Ich fand die Handlung schon zu Beginn sehr verworren und insgesamt sehr hektisch. Die "Action" steht klar im Vordergrund, die Szenenwechsel sind sehr rasant. So sehr, dass ich beim Nachvollziehen und Mitdenken bisweilen scheiterte. Ich könnte jetzt nach dem Lesen nicht mehr sagen, ob sie die Teufelstränen zerstören oder retten mussten. 

    Die sprunghafte Handlung führte mich an einige sagenhafte Orte in Deutschland, vom Rosengarten zu Worms bis zum Kyffhäuser. Dieser Aspekt gefiel mir gut. Die Einbeziehung diverser Sagen und Legenden und die Verbindung zu den Teufelstränen ist dem Autor größtenteils gelungen. Auch andere positive Passagen konnten mich zumindest phasenweise zum Weiterlesen animieren, zum Beispiel der Diebstahl im Grünen Gewölbe in Dresden oder Luzifers Rede in der Hölle. Ansonsten aber musste ich mich meist zum Durchhalten aufraffen. 

    Was mich auch störte, war die unsachgemäße Darstellung des Johanniskrauts oder Hartheus. Diese Pflanze rankt nicht! 

    Die Dialoge und der Schreibstil sind salopp und schlicht. Sie erinnerten mich mit ihren kurzen Sätzen auch an Actionfilm-Dialoge.

    Die Charaktere waren okay, Lukas war mir aber vor allem zu Anfang eher unsympathisch.

    "Schwarze Tränen" war für mich ein eher durchschnittliches Fantasy-Abenteuer.

  4. Cover des Buches Faust I: Der Tragödie erster Teil von Goethe. Johann Wolfgang von (2000) Taschenbuch (ISBN: B00FNB9RZA)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Faust I: Der Tragödie erster Teil von Goethe. Johann Wolfgang von (2000) Taschenbuch

     (104)
    Aktuelle Rezension von: elas_buecherwelt

    Mein erstes Buch von Goethe. Faust ist wohl eines der bekanntesten Klassiker von ihm. Es war für mich allerdings schwierig zu lesen. Ich musste da erst einmal rein kommen um überhaupt etwas zu verstehen was ich denn da las. Die Schrift ist sehr gut für die Augen und die Kapitel stehen oben in der Kopfzeile. Von Mitte bis Ende des Buches fand ich es dann doch sehr interessant zu lesen. Man sollte es auf jeden Fall einmal gelesen haben.

  5. Cover des Buches Der Spielmann (ISBN: 9783548061191)
    Oliver Pötzsch

    Der Spielmann

     (150)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Zu Beginn lernt man den Protagonist Faustus gut kennen. Man erfährt von seiner Familie und wie es dazu kommt, dass er seine Heimatstadt verlässt. Spannend ist, was es mit den verschwundenen Kindern auf sich hat und wer dieser geheimnisvolle Magier Tonio del Moravia ist. Seine dunkle Seite wird durch kurze Abschnitte aus seiner Perspektive noch spannender. Das Mysteriöse, Eigenartige und Unerklärbare schwingt während des ganzen Buches mit und sorgt so für eine gewisse Spannung, das Geheimnis um Tonio del Moravias Macht zu ergründen. Gefesselt liest man Seite um Seite. 

     

    Im Mittelteil aber lässt die Geschichte stark nach. Es ist streckenweise langweilig, die Handlung wiederholt sich und Faustus‘ Verhalten konnte ich teilweise gar nicht mehr nachvollziehen. Zum Ende hin wird es jedoch wieder spannend bis zum Höhepunkt des Buches. 

     

    Besonders gefallen haben mir die kleinen Gemeinsamkeiten mit Goethes Faust und die Zitate aus diesem Werk. Was ich sehr interessant finde und vorher nicht wusste ist, dass der Mann namens Dr. Johannes Faust wirklich gelebt hat und das Vorbild für Goethes Faust und Pötzsch Faustus ist.

     

    Fazit:

    Historischer Roman mit einer wahren Person als Inspiration für die Hauptfigur und einer großen Portion Geheimnisvollem und Mysteriösem. So schafft Oliver Pötsch faszinierende Figuren und eine spannende Geschichte, die nur im Mittelteil etwas schwächelt. 

  6. Cover des Buches Johann Wolfgang Goethe: Faust I und Faust II (ISBN: 9783486886634)
    Ralf Sudau

    Johann Wolfgang Goethe: Faust I und Faust II

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    DAS SHLEGGTESTE BUGG ALER ZEITEN. NIEMAND LESEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  7. Cover des Buches Faust (ISBN: 9783520863010)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Faust

     (3.355)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Ein Mann im Kampf mit einem Wesen des reinen Bösen, das sich teils in ihm festgesetzt hat. - Nein, ich meine nicht Harry Potter, obwohl die Überschneidungen durchaus vorhanden sind. Ich spreche von Faust, Heinrich Faust. Die bekannteste Figur der deutschen Literatur, ein Schülerschreck und Lehrerliebling.

    Inhalt Erster Teil -recht humorvoll 😉 Spoiler unvermeidlich

    Doktor Faust, ein Universalgelehrter, ist auf der nie endenden Suche nach dem, was die Welt im Innersten zusammenhält. Die Suche nach dem Sinn des Lebens, den wissenschaftlichen Zusammenhängen, dem großen Ganzen beschäftigt ihn wie auch Lord Voldemort der Stein der Weisen im ersten Harry-Potter-Teil. Da hilft auch kein Frühlings-Spaziergang mehr. Kein Wunder, dass er einwilligt, als ihm Mephistopheles (ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft) ein Angebot machte, dass Faust nicht ablehnen kann. Und worin liegt der Sinn des Lebens für einen Mann, der schöne Augenblick zum Verweilen in der Midlife-Crisis? Genau - unter dem Rock einer tugendhaften (14 Jahre!) jungen „Frau“. Ein kleines Abenteuer im Stil einer Schüler-Lehrer-Beziehungs-Story (oder sollte ich besser Schüler/Professor-Beziehung sagen?) ist ihm sogar seine Seele wert. „Wird ich zum Augenblicke sagen, /verweile doch! du bist so schön!“ Mephistopheles, der auch ein großer Hundefreund ist, nimmt die Herausforderung an und bringt den Doc zur Crazy-Cat-Witch. Nach einem Zahlen-Zauberspruch aller Pipi Langstrumpf spricht Faust aus, was sich der Leser denkt: „Mich dünkt, die Alte spricht im Fieber.“ (Mein Lieblingszitat) Durch einen Zaubertrank wird Faust zum Sexiest Man Alive. (Was da wohl drin ist?-Vermutungen in die Kommentare bitte) Durch Schmuck korrumpiert entbrennt das junge Ding in heißer Liebe, bei deren Beschreibung sich jeder New-Adult-Autor die Finger leckt. Ihr „Busen drängt sich nach ihm hin, will fassen und halten ihn.“ Doch dann geschieht es, Gretchen stellt Faust die alles entscheidende Frage: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ Trotz den atheistischen Ausführungen passiert, was passieren sollte. Die Konsequenzen trägt das naive Mädchen, der rosa-rote Schleier fällt, die Mutti ist tot, der alte Doktor macht sich aus dem Staub. Von ihrem Bruder beleidigt und verurteilt für Kindsmord endet Gretchens Leben ausgesöhnt mit ihrem Liebhaber und doch moralisch gerettet. Und der Faust? -"Nun steh ich da, ich armer Tor und bin so klug, als wie zuvor."

    Und die Moral von der Geschicht‘? – Eine Übertragung auf die heutige Realität/ die heutigen Probleme der Menschheit

    Höher, schneller, weiter – das menschliche Streben ist unendlich. Dabei bleibt die Moral auf der Strecke. Fortschritt um des Fortschritts Willen, Globalisierung, Massenkonsum -all das rächt sich früher oder später. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer; Umweltkatastrophen häufen sich; die Ressourcen verknappen; Pandemien beenden nicht nur Leben, sie verändern auch die Gesellschaft. Die Natur findet immer einen Weg. Die Rechnung ist aufgestellt, jetzt muss sie bezahlt werden. Die Menschheit an der Stelle des Fausts ist zum Handeln aufgefordert. Der Pakt mit dem Teufel ist geschlossen. Wie wird es enden? Spoileralert: Faust ist am Ende der Tragödie des zweiten Teils errettet (durch den Eingriff von der tugendhaften, treuen Gretchen, dem Ewig-Weiblichen), Mephisto bekommt ihn nicht in die Hände. Das lässt hoffen. 

    Ich finde, Goethes Faust erster Teil liest sich heute genauso modern wie im 19. Jahrhundert. Es ist ein zeitloses Werk, das zu Recht seinen Platz im Kanon der Weltliteratur hat. 

    Der zweite Teil (posthum veröffentlicht) ist deutlich sperriger als der erste. So ist das mit Sequels, sie kommen nie an den ersten Teil ran. Zwanzig Jahre trennen die beiden Teile, diese Lebenserfahrung macht sich bemerkbar. Die Vielzahl an Figuren lähmt den Handlungsfortschritt. Die ausgedehnten Dialoge ermüden, auch wenn man sich gut mit der griechischen Mythologie auskennt. Da muss der Leser sich schon überwinden und aufgeschlossen sein. Tipp: Mit einem Hörbuch wird es leichter -nicht angenehmer, aber leichter.

    Ein paar berührende Zitate und geflügelte Worte lassen sich auch im zweiten Teil finden:

    Alles ist sodann gefunden: /Ich bin dein, und du bist mein;/ Und so stehen wir verbunden, / Dürft es doch nicht anders sein! (S. 297)

    Denn es muss von Herzen gehen, / was auf Herzen wirken soll. (S.296)

    Hast du die Sorge nie gekannt? -Bin nur durch die Welt gerannt (S.348)

    Das ist der Weisheit letzter Schluss:/Nur wer verdient sich Freiheit wie das Leben, / Der täglich sie erobern muss. (S.353)

    Autor + Schreibstil

    Goethe ist ein Menschenkenner, ein genialer Dichter und nicht unbegründet einer der großen Urgesteine der deutschen Poetik. Was hat der Mann in seinem Leben eigentlich nicht geschafft? Jeder kennt ihn. Seine Zeilen wurden zu geflügelten Worten – ein Stück Unsterblichkeit.

    Ich habe einige der Faust-Zitate versucht im Inhalt wiederzugeben/ auf sie anzuspielen. Selbst wenn einem die Lektüre bisher verwehrt wurde, kennt jeder die Formulierungen. Manche haben ihren Sinn behalten, einige werden heute in sinnentfremdenden Kontexten widergegeben. Das macht für mich zum Teil auch den Reiz von Klassikern aus.

    Jeden Frühling- the same procedure as every jear-, ist es für mich persönlich zur Tradition geworden, Goethes Verse zu rezitieren: „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche /Durch des Frühlings holden belebenden Blick; […] Zufrieden jauchzet Groß und Klein:/ Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.“

    Meine Ausgabe

    Der Diogenes Verlag hat 1982 in kompakter Form beide Teile von Goethes Faust mit einem Nachwort von Thomas Mann veröffentlicht. So wie ich den Faust in meiner Rezension in die heutige globalisierte Postmoderne übertragen habe, stellt Mann ihn in den Kontext des Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit. In dem Nachwort, einer Rede aus dem Jahr 1945, urteilt der Autor, der sich selbst am Faust-Stoff versucht hat, wie folgt: „Unser größtes Gedicht, Goethes >>Faust<<, hat zum Helden den (…) Gottesmenschen, der sich aus vermessenem Erkenntnistriebe der Magie, dem Teufel ergibt. (…) Ein einsamer Denker und Forscher, ein Theolog und Philosoph in seiner Klause, der aus Verlangen nach Weltgenuß und Weltherrschaft seine Seele dem Teufel verschreibt, -ist es nicht ganz der rechte Augenblick, Deutschland in diesem Bilde zu sehen, heute, wo Deutschland buchstäblich der Teufel holt?“ Dazu muss ich aber auch anmerken, dass sich das Nachwort nicht ausschließlich auf Goethes Text bezieht, es beleuchtet viel mehr die deutsche Geschichte, den historischen Gedanken von Nation und Volk in der Rezeption.

    Fazit

    „Unser größtes Gedicht“ urteilt Thomas Mann über Goethes unsterbliches Lebenswerk FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER UND ZWEITER TEIL. Die Tragödie in Versform besticht durch eine zeitlose Story und lebensnahe Charaktere. Ein Must-have in jedem Klassiker-Regal auf der Welt, ein deutsches Kultur-Gut mit Alleinstellungsmerkmal! Zwei Seelen wohnen ach! In meiner Brust: Zum einen finde ich den ersten Teil so bedeutend und menschennah, zum anderen habe ich so meine Probleme mit dem zweiten Teil -Daher 4 von 5 Sternen für das Konvolut.

    Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich nun auch endlich Taten sehn! Lest es und bildet euch selbst eine Meinung 😊

     

    Faust. Der Tragödie erster und zweiter Teil. Mit einem Nachwort von Thomas Mann| Johann Wolfgang Goethe| Diogenes Taschenbuch| 1982| 14,90 DM (Ja, das Buch hat noch Deutsche Mark gekostet – Ich habe es allerdings vor ein paar Jahren im Tauschregal ergattern können)

  8. Cover des Buches Blutmale (ISBN: 9783734106729)
    Tess Gerritsen

    Blutmale

     (825)
    Aktuelle Rezension von: Stephan_Schwendele

    So steht es auf dem Buchumschlag geschrieben. Und tatsächlich liefert Tess Gerritsen mit Ihrem neuen Roman ein dunkles Werk ab. Die Handlung dreht sich um das Thema Satanismus, und lässt einen grausamen Mörder sein Unwesen treiben. In Ihrer gewohnten Art beschreibt Tess Gerritsen jedes Detail der wirklich abscheulichen Verbrechen. So ist „Blutmale“ wirklich das ein oder andere Mal sehr harte Kost !

    Die Autorin schreibt im Nachwort, dass Sie für „Blutmale“ von alten historischen Schriften inspiriert wurde, die angeblich vorbiblische Ereignisse von gefallenen Engeln berichten. Was wäre, wenn es sich hierbei um historische Gegebenheiten handeln würde ? Wenn Wesen unter uns leben, die so grausam sind, dass man Sie gar nicht der Spzies Mensch zuordnen kann ?

    “Blutmale“ ist meines Erachtens nach eines der besten Bücher der Autorin ! Außergewöhnlich in der Handlung, düster, grausam, und dennoch ein echter Thriller !

  9. Cover des Buches Der Geist der Bücher (ISBN: 9783548608488)
    Christoph Wortberg

    Der Geist der Bücher

     (94)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus
    Inhalt:
    Der rachsüchtige Gondar hat der Weltliteratur den Kampf angesagt. Doch er hat nicht mit dem Widerstand der Schriftstellerin Lynn und ihres Neffen Ben gerechnet.
     Die berühmte Schriftstellerin Lynn aus New York kann nicht länger die Augen davor verschließen, dass die Welt der Literatur in Gefahr ist. Gondars Schergen meucheln Helden, zerstören Schauplätze und löschen die Erinnerung an ferne Zeiten. Lynn muss die Welt retten, die ihr so viel bedeutet. Ihr fünfzehnjähriger Neffe Ben folgt ihr, denn schließlich ist sie seine letzte Verwandte. Mit Hilfe eines Amuletts nimmt er ihre Spur auf und gelangt so in das Verona Romeo und Julias. In letzter Sekunde rettet er Julia vor den Häschern Gondars. Mit ihr und Romeos Freund Mercutio an der Seite setzt er seine Reise durch die aufregende Welt der literarischen Abenteuer fort – immer auf der Suche nach seiner Tante und dem Rätsel der Zerstörung dieser Welt. Dann nimmt Gondar auch ihn und seine Freunde ins Visier.

    Meinung:
    Ein Werk für Jugendliche das einen in die Welt der Bücher und Literatut führt.
    Das Buch ist gut lesbar und interessant, und vor allem, wenn man so ziemlich alle literarischen Figuren, die auftauchen, kennt, muss man weiterlesen.
    Kapitän Ahab mit seiner Mannschaft, Robinson Crusoe und   Freitag, Don Quijote und Sancho Panza, Oliver Twist, Madame Bovary, Anna Karenina, der junge Werther, das Fräulein von Scuderi und viele andere Protagonisten berühmter Klassiker kreuzen den Weg von Ben und helfen ihm bei der Suche und dem Kampf gegen den finsteren Gondar, was viele mit dem (vorläufigen) Tod bezahlen müssen.
    Einige große Sprünge plötzlich verwirren etwas und man fragt sich, wie können die Sprünge zwischen den einzelnen Büchern überhaupt funktionieren.
    Für Liebhaber der Literatur bestimmt ein gutes Werk, aber manchmal hätte es an einigen stellen weiter ausgebaut werden können.
  10. Cover des Buches Mephisto (ISBN: 9783499276866)
    Klaus Mann

    Mephisto

     (320)
    Aktuelle Rezension von: sKnaerzle

    Als Klaus Mann den Roman  schrieb wollte er eine Wirkung erzielen und sein Qualitätsmaßstab war, ob er diese Wirkung erreichte oder nicht. Mein Maßstab ist notwendigerweise ein anderer.

    Der Ich Erzähler behauptet steif und fest, der Held der Geschichte, der eitle Schauspieler Höfen sei ein Karrierist, einer, der alles für seine Karriere tut und sich den Nazis andient. Aber mehr als ein Mitläufer wird aus ihm nicht. Er schafft es zwar, in den unmittelbaren Umkreis der Macht zu gelangen, aber zu mehr als einem Hofnarren, langt es bei ihm nicht. Er gibt sich nicht einmal als Nazis und seinem anfallsweise auftretendem schlechten Gewissen gibt er auch immer wieder nach.

    Klaus Mann benutzte vorallem eine realistische Palette, dabei viele Klischees. Seinem Hofgen ist weder dämonisch noch lächerlich.

    Interessanter sind die Einblicke ins Schauspielerleben, die man in dem Roman erhält.


  11. Cover des Buches Faust. Der Tragödie zweiter Teil (ISBN: 9783736400016)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Faust. Der Tragödie zweiter Teil

     (320)
    Aktuelle Rezension von: PhaedrusBold

    Der sehr anspruchsvolle Schreibstil Goethes machte mir das Verstehen des sowieso schon abstrusen Inhalts quasi unmöglich. 

    Sehr wahrscheinlich muss man sich schlichtweg intensiver mit dem Werk beschäftigen, als ich das getan habe. Jedoch hatte ich nach dem Lesen nicht den Drang mich mehr reinzuarbeiten.

    Trotzdem für mich ein 2-Sterne Werk, da mich der Stil von Goethe Stellenweise begeistern konnte.

    Insgesamt war ich sehr froh das Buch ad Acta legen zu können. Meiner Meinung nach sollte man sich mit dem ersten Teil zufrieden geben und um den zweiten einen Bogen machen.

  12. Cover des Buches Das Marmorbild (ISBN: 9783257234619)
    Joseph von Eichendorff

    Das Marmorbild

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Heike110566
    Die Novelle "Das Marmorbild" des Romantikers Joseph von Eichendorff (1788-1857) wurde zum ersten Mal in "Frauentaschenbuch für das Jahr 1819" veröffentlicht. Es handelt sich dabei um eine durch und durch romantische Erzählung, in der sehr viele Gedichte vom Autor eingearbeitet wurden. Florio ist ein durch die Lande ziehender junger Mann, der eines Tages, als er kurz vor der toskanischen Stadt Lucca ankommt, seinem Vorbild, dem Sänger Fortunato, begegnet. Gemeinsam gelangen sie zu einem Fest, das die Bewohner der Stadt und deren Umgebung auf der Festwiese bei der Stadt feiern. Dort lernt Florio die liebliche Bianca sowie den diabolisch anmutenden Ritter Donati kennen. Nach dem Fest, in seinem Zimmer in der Herberge in der Stadt, lassen ihn seine Gedanken und Gefühle aber nicht los. Er findet keine Ruhe und spaziert in die Nacht hinaus. Dabei gelangt er an einen geheimnisvollen Weiher zu einem Marmorbild der schönen Venus, von dem er im Mondenschein fasziniert ist. Als der Mond aber kurz darauf von Wolken umhüllt und der Weiher von einem plötzlich aufkommenden Wind erfasst wird, schaut er das Venusbild erneut und es überkommt ihn Grauen. Er flieht. Am darauffolgenden Tag geht er erneut in diese Gegend und begegnet in einem Buchenhain, nahe dem Weiher, der inzwischen fleischgewordenen Venus und kurz darauf erneut dem Ritter Donati ... "Das Marmorbild" ist eine sehr gefühlvoll und unterhaltsam geschriebene Erzählung. Empfehlenswert auf jeden Fall, wenn man mal etwas entspannendes lesen möchte.
  13. Cover des Buches Geteiltes Blut dot Com (Geteiltes Blut 1) (ISBN: 9783646602395)
    Alena Coletta

    Geteiltes Blut dot Com (Geteiltes Blut 1)

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Minchen1987

    "Geteiltes Blut dot Com" ist der erste Teil der "Geteiltes Blut"-Reihe von Alexa Coletta und Alena Coletta.

    Julie Turner, Mitglied der angesehenen Vampirjägerfamilie, wird mit ihrer Assignation endlich in den Kreis der Vampirjäger aufgenommen. Bisher weiß sie recht wenig über dieses Leben, denn ihre Eltern wurden vor einigen Jahren als Verräter aus der Gemeinschafft verbannt. Warum Julie ausgerechnet jetzt doch wieder aufgenommen wird, erfährt sie erst nach und nach. Denn Ratsherrin Rosemary Turner, Julies Tante, verfolgt ihre ganz eigenen Pläne mit ihr.
    Julie lernt einiges über das Leben eines Vampirjägers an der Seite ihres Cousins James und den anderen Jägern Valerien und Georgiana DeVine und Horatio Lexington.
    Doch die drei letztgenannten scheinen auch etwas zu verbergen. Was ist es? Kann Julie es herausfinden?

    Man taucht mit Julie gemeinsam langsam aber sicher in die Welt der Vampirjäger und Vampire ein. Erfährt Geheimnisse und findet sich sogar unter Rebellen wieder.

    Als es schon fast zu spät ist, beginnt Julie an ihren Entscheidungen und auch den Regeln des Paktes zwischen Jägern und Vampiren zu zweifeln.
    Tut sie wirklich das Richtige? Wem kann sie noch glauben und vertrauen?
    Und was hat ihr Vater mit all dem zu tun?

    Um das zu erfahren, muss man schon selbst lesen. Und das kann ich nur empfehlen.

    "Geteiltes Blut" ist schön und flüssig zu lesen. Es gibt Abenteuer und Spannung, Geheimnisse, die ergründet werden müssen und man befindet sich mittendrin.
    Es ist keine typisches Vampirgeschichte, wie man vielleicht zunächst befürchten könnte. Das Lesen macht Spaß und mich hat "Geteiltes Blut dot Com" total überzeugt.
    Da der zweite Teil bereits erschienen ist, brauche ich zum Glück nicht warten und kann mich gleich dran machen zu lesen, wie es mit Julie, Val und den anderen weitergeht.

    Für Teil 1 gebe ich gerne, verdiente, 5 von 5 Sternen. Ich freue mich schon auf Teil 2.

  14. Cover des Buches Grundrechte. Staatsrecht II (ISBN: 9783811498112)
    Bodo Pieroth

    Grundrechte. Staatsrecht II

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Standardwerk in der Juristenausbildung zum Thema Grundrechte, Die einzelnen Grundrechte werden hinlänglich und erschöpfend dargestellt und es werden weiterführende Lesetipps gegeben. Während sich in anderen Lehrbüchern (Leerbüchern) häufig Professoren mit ihrer eigenen Meinung präsentieren wollen, halten sich die beiden meiner Meinung nach an die hM, was klausurentechnisch natürlich nur zu begrßen ist. In erster Linie richtet sich das Buch an den Anfänger im ersten bzw. zweiten Semester, ob das Buch auch für die Examensvorbereitung ausreichend ist, wurde in meinem Umfeld jedoch bezweifelt. Ein Juraprof hatte mal in kleiner Runde erwähnt, daß man schön beobachten könne, wie die beiden Profs in 1-bis 3 Auflagen alle Neuigkeiten aufnehmen, so daß das Buch immer dicker wird, und sie sich dann zusammensetzten und wieder einige Sachen rauswürfen und das Buch dann zur nächsten Auflage wieder dünner werde.
  15. Cover des Buches Gustaf Gründgens (ISBN: B0000BMUPJ)
    Curt Riess

    Gustaf Gründgens

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Gordon (ISBN: 9783548605456)
    Edith Templeton

    Gordon

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Thyron
    Dieses Buch gilt zu Recht als ein Klassiker der BDSM-Literatur. Psychologisch gut gezeichnet und literarisch hochwertig.
  17. Cover des Buches Lektürehilfen Johann Wolfgang von Goethe "Faust - Der Tragödie erster Teil" (ISBN: 9783129230633)
    Johannes Wahl

    Lektürehilfen Johann Wolfgang von Goethe "Faust - Der Tragödie erster Teil"

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Lolachen18

    Inhalt & Meinung


    Die Lektürehilfe zu „Faust – Der Tragödie erster Teil“ vom Klett-Verlag hat mir wirklich sehr weitergeholfen.

    Es fängt mit einer knappen Zusammenfassung aller Kapitel an, die man sich so nochmal schnell durchlesen kann und mit Bemerkungen am Rand auch gut merken kann.

    Danach wird auf die einzelnen Personen eingegangen und auch ihre Veränderung innerhalb des Dramas wird verdeutlicht. Folgend werden die Themen aufgelistet und ausführlich erläutert und zum Ende hin gibt es noch mögliche Fragen mit Lösungsvorschlägen.

    Ich finde diesen Lektüreschlüssel sehr hilfreich, da er super aufgebaut ist und man so auch mehr verstehen kann, da man sich nicht mehr auf die besondere Sprache des Originaltextes konzentrieren muss, da ich diese Tragödie, als eines der schwierigsten Texte in der Schule bezeichnen würde.

    Ich würde sie jedem weiterempfehlen, der sich vielleicht ein bisschen unsicher fühlt, danach hat man wirklich den größten Teil verstanden.

  18. Cover des Buches Mephisto (ISBN: 9783730608487)
    Klaus Mann

    Mephisto

     (1)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ


    "MEPHISTO" - Klaus Mann ...
    Ich  habe mich rangewagt und bin froh darüber, das Buch gelesen zu haben. 
    Wir befinden uns in der Weimarer Republik - lernen die Theaterwelt kennen und Hendrik Höfgen.  Hitler kommt an die Macht und man liest davon, dass einer der Oberen bei den Nazis sich Schauspieler Höfgen als Gönner aufdrängt. Seine Karriere scheint gesichert. Aber ist es das wert, seine Freunde zu verlieren und nicht nur das ??? Auch seine Kunst kann er nicht mehr uneingeschränkt leben. 
    Dieser Roman ist mehr als ein Roman, er ist von einer wahren Geschichte inspiriert - und zwar der vom Faust-Darsteller Gustaf Gründgens - die NS-Kulturpolitik wird noch einmal lebendig - zum Glück nur zwischen den Buchdeckeln ...
    Als gebundenes Buch sehr hochwertig und mit Schutzumschlag versehen, hat mich das Buch und seine Geschichte gefesselt, davon getragen in die NS-Zeit und die damalige Theaterwelt. Mit dem Wissen um die Realität hat  mich aber dieser Roman auch gefangen genommen auf die Art, dass ich immer wieder eine Gänsehaut bekam. 
    Leseprobe:
    ========
    Schöner Anfang für eine Berliner Karriere -, flüstern die Kollegen sich zu. Seine hübsche Frau besucht den Professor, mit Katz spielt er Karten und Fräulein Bernhard kitzelt er am Kind. Aus dem kann was werden! ...
    Autor Klaus Mann - das zweite Kind von Thomas und Katia Mann wurde in München geboren. Der Erzähler, Dramatiker und Schauspieler spielte neben Gustaf Gründgens und seiner Schwester Erika im Stück "Anja und Esther" in Hamburg. 
    Der Roman, den ich gerade gelesen habe, "Mephisto" ist sein berühmtester und er erschien 1936. Der Untertitel lautet "Roman einer Karriere" und Gustaf Gründgens ist Hauptfigur - die Hendrik Höfgen genannt ist. Gründgens Nachkommen hatten 1966 das Buch in seiner Verbreitung verboten 1981 erst durfte es wieder veröffentlicht werden. 
    Sehr gut geschrieben, liest sich flüssig und lebendig - man fühlt sich eingebunden, fühlt sich in die Zeit versetzt und kann die Charaktere sehr gut nachvollziehen. Ein sehr gutes Buch !!! Ich empfehle die Lektüre !!!

    Mit 4,95 Euro unschlagbar im Preis !!! 


  19. Cover des Buches Faust (ISBN: 9783551713742)
    Flix

    Faust

     (59)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze

    Flix geniale Neuinterpretation von Goethes Faust erschien erstmals 2009 als „Fortsetzungsroman“ in der FAZ. Ich habe damals online mitgelesen und jeder neuen Folge sehnsüchtig entgegengefiebert. Das gleiche galt drei Jahre später für Don Quijote. Jetzt war es dringend an der Zeit, mir die beiden Comicromane endlich als richtiges Buch zu kaufen! Und ich konnte natürlich nicht widerstehen gleich nochmal drauflos zu lesen.

    Das klingt vielleicht erst mal unspektakulärer, aber: Ich finde Flix Geschichte unglaublich lustig. Nicht jedes Buch, das lustig sein will bringt mich zum lachen. Dieses hier schon. Sei es der trockene Humor oder die Figuren an sich, für mich hat es perfekt gepasst.

    Flix Umgang mit der altehrwürdigen Vorlage ist genial. Auch wenn man den Faust nicht gelesen hat, macht die Geschichte Spaß. Vielleicht ein bisschen mehr wenn man die Details aus dem Original entdeckt wie die „Hexenküche“, die hier ein hippes Modegeschäft ist oder „des Pudels Kern“ oder die Zitate, die sich erstaunlich gut in diesen modernen Faust einfügen. Allein die Figuren des unsicheren, etwas cholerischen aber durchaus sympathischen Gottvaters oder des frechen und pseudocoolen Mephistopheles sind sehr gelungen. Von Faust als Berliner Taxifahrer, Gretchen als Muslima namens Margarethe und Wagner als Rollstuhlfahrer mit Migrationshintergrund gar nicht zu reden.

    Die Zeichnungen sind im typischen Stil von Flix gehalten. Klar und irgendwie niedlich mit ihren vielen rundlichen Formen. Flix zeichnet nicht nur ein Panel nach dem andren sondern bricht die Struktur immer wieder auf. Es gibt verschieden große Panels, mal mit Rahmen mal ohne. Manchmal nimmt ein Bild eine ganze Seite ein, mal muss man das Buch um 90° drehen. So passt der abwechslungsreiche Inhalt perfekt mit dem Zeichnungen zusammen.

    Flix erzählt mit Faust eine Liebesgeschichte, die die Grenzen von Religion überwindet, die mit Klischees spielt und sich dabei selbst nicht zu ernst nimmt. Und die dazu noch perfekt unterhält. Was will man mehr?!

  20. Cover des Buches Menschenfischer (ISBN: 9783942672191)
    Markus Veith

    Menschenfischer

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Patric arbeitet bei der Zeitung und soll in Vertretung am Gründonnerstag ein Interview führen mit der Künstlerin Elisa Hain. Völlig unvorbereitet taucht er bei dem Treffpunkt in der Kneipe auf, wo Elisa Hain ihn dann auch erwartet. Doch sie spricht nicht von ihren Kunstwerken, sondern hat etwas ganz anderes auf dem Herzen, wozu sie gerade ihn persönlich ausgewählt hat. Der unaufgeklärte Anschlag am Rosenmontag. Sie ist überzeugt, dass das Opfer ihre Nichte Susanne ist und beginnt, Patric die ganze erschreckende Story ihrer Nichte zu erzählen, wobei er immer tiefer mit darin verstrickt wird und letztendlich schon seine Pflicht vergisst und sich mit Elisa Hain auf den Weg begibt zu all den unheimlichen Orten, an denen sich die Menschenfischer, die stadtbekannten eigentümlichen Gestalten, herumtreiben. Doch anstatt am Ende eine großartige Story präsentieren zu können, ist Patric zu einem völlig anderen Menschen mutiert.
    Zunächst beginnt alles mit dem Interview, und man lernt Susanne ausgiebig kennen. Der Beginn ihrer ganzen Leidensgeschichte wird hier deutlich. War sie anfangs ein ganz normales Mädchen, hat es sich schnell durch die psychisch kranke Mutter und das auch sich daraus entwickelte Verhältnis ihrer Eltern geändert. Es prägte sie so sehr, dass selbst ihr eigenes Leben völlig verpfuscht wurde und sie nie wieder damit zurechtkam. Sie suchte sich einen Weg, besonders nach dem Tod der Mutter, der sie als Eule zu den Menschenfischern führte. Die ganze Geschichte ist so apart und durch all die sonderbar eingesetzten Personen, die zum Teil richtige Soziopathen und Psychos sind, dass es einem eiskalt den Rücken runterläuft. Ich möchte keinen dieser Personen jemals begegnen. Teilweise war ich von der Geschichte gefesselt, dann wurde es mir aber wieder alles zu viel. All die eingesetzten Zitate von Goethes Faust rissen mich ständig aus dem Geschehen, sodass ich sie letztendlich nur noch überflogen hatte, denn Nerv hatte ich leider keinen mehr, mir noch wieder den tieferen Sinn einzuhauchen. An nächster Stelle ist man dann aber wieder so fassungslos, wohin sich das Blatt gedreht hat. Man kann es gar nicht glauben, und das Ende noch viel weniger.
  21. Cover des Buches Faust. Der Tragödie erster und zweiter Teil. Urfaust: 250th Jubilee Edition (ISBN: 9783406452147)
    Erich Trunz

    Faust. Der Tragödie erster und zweiter Teil. Urfaust: 250th Jubilee Edition

     (12)
    Aktuelle Rezension von: aingeasil
    Der Faust ist wohl ein "must read", wenn man einen höheren Bildungsweg einschlägt. Nicht nur, weil viele Faustzitate zu Sprichworten und geflügelten Worten im deutschen Sprachgebrauch wurden ("z. B. "des Pudels Kern"), sondern auch (oder besonders?) weil der Faust heute noch genauso aktuell ist wie vor 200 Jahren. Die vorliegende Ausgabe umfasst Faust I, Faust II und den Urfaust, sowie einen Kommentarteil mit Briefen, Interpretationen, Quellen und Entstehungsgeschichte. Besonders gut gefiel uns damals, dass man im Gegensatz zu den meisten sonstigen Ausgaben Faust I und II zusammen hat und somit den 5. Akt des II. Fausts mitlesen konnte - dieser ist notwendig, um den Faust richtig verstehen zu können. Leider ist diese Ausgabe eine einmalige Jubiläumsausgabe; eine ähnliche Zusammenstellung in dieser Qualität (Gebunden mit Stoffüberzug, gutes Papier, gut lesbare Schriftgröße) habe ich bisher nicht mehr gefunden.
  22. Cover des Buches 'Ruhe gibt es nicht, bis zum Schluß', Klaus Mann (1906-1949) (ISBN: 9783498046781)
  23. Cover des Buches Goethe - Die ganze Wahrheit (ISBN: 9783551786470)
    Christian Moser

    Goethe - Die ganze Wahrheit

     (10)
    Aktuelle Rezension von: ggDAG

    Dieses Buch ist vong der n1ceigkeit her sehr interessant und anschaulich. Level Kevin. 



    Egal wie dicht du bist - Goethe war Dichter.
  24. Cover des Buches Lilith - Für ein Ende der Ewigkeit (ISBN: 9781478354000)
    Roxann Hill

    Lilith - Für ein Ende der Ewigkeit

     (46)
    Aktuelle Rezension von: themagicalworldofbooks
    Eines meiner Lieblingsfantasybücher und wärmstens zu empfehlen! Ich kann nur jedem die Reihe and Herz legen, super Schreibstil. Ich liebe es😍 Mehr gibt's dazu nicht zu sagen❤️❤️❤️❤️❤️

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