Bücher mit dem Tag "meran"

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26 Bücher

  1. Cover des Buches Die Stille der Lärchen (ISBN: 9783462047349)
    Lenz Koppelstätter

    Die Stille der Lärchen

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    Ein weiterer Südtirol-Krimi aus der Feder von Lenz Koppelstätter liegt hier mit „Die Stille der Lärchen“ vor.

    Das Cover zeigt eine traumhafte Kulisse, die den Hintergrund für den gewaltsamen Tod der 17-jährigen Marie bildet. Nahe bei den Urlärchen, einem bekannten Naturdenkmal im Ultental, liegt die erschossene Schülerin.

    Das Dorf meint den Täter rasch zu kennen, ein anderer legt jedoch ein Geständnis ab.

    Commissario Grauner und Saltapepe suchen lange nach einem Motiv und stoßen auf Schweigen im Dorf, ein verfallenes Heilbad sowie literarische Rätsel.

     

    Mir hat auch dieser Krimi gut gefallen. Wieder versteht es der ortskundige Autor, die Atmosphäre Südtirols einzufangen und die Leser in das hintere Ultental mitzunehmen. Beigefügtes Kartenmaterial bildet eine gelungene Ergänzung zum Text. Die beiden unterschiedlichen Ermittler stellen ein gutes Team dar. Die persönlichen Nebenschauplätze von Grauner und Saltapepe halten sich in einem angemessenem Umfang. Das im ersten Band der Reihe erwähnte Geheimnis aus der Vergangenheit von Grauner wird etwas erhellt, ist aber noch nicht zu Ende erzählt.

     

    Der Krimi bleibt bis zum Schluss rätselhaft, eine echte Chance, mitzuraten hat der Leser nicht, da unerwartete Wendungen immer wieder eingearbeitet sind.

     

    Nach gut 300 Seiten ist die Lösung gefunden, es bleibt der Eindruck eines soliden und sehr stimmungsvollen Krimis. Gerne mehr aus der Reihe!

  2. Cover des Buches Der Tote am Gletscher (ISBN: 9783462047288)
    Lenz Koppelstätter

    Der Tote am Gletscher

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    Ein neues Ermittler-Duo wird in die Südtiroler Landschaft geschickt: Johann Grauner, gebürtig aus Südtirol und neben der Tätigkeit als Commissario auch als Milchbauer tätig, arbeitet zusammen mit Claudio Saltapepe, einem aus Neapel stammenden Ermittler, der mit der Sprache, dem Essen und den Bergen in Südtirol hadert. Ein vielversprechendes, sympathisches Duo, das kurz vor Weihnachten mit einem Mord mitten im Gletschergebiet konfrontiert wird. Der Pistenarbeiter Toni findet den Toten nahezu an der gleichen Stelle, wo seinerzeit „Ötzi“ aus dem Eis befreit wurde. Und auch der neuzeitliche Tote kam durch einen Pfeil ums Leben…

    Der Mordfall führt die Polizisten tief in das Schnalstal mit seinen bodenständigen, teils verschlossenen Bewohnern, die sich in einem Mikrokosmos bewegen. Neben dem Bürgermeister gibt es einen undurchsichtigen Liftanlagen-Bauer und die gesamte Stammtischrunde, die zu den Verdächtigen zählen können.

    Ganz im Stil eines klassischen Krimis werden über lange Strecken immer wieder Tatverdächtige aufgebaut. Meist löst sich der Verdacht dann doch in Luft auf und die Ermittlungen beginnen von vorn. Erzählt ist das Buch dabei in einer flüssigen, dialogreichen Sprache, die auch den Dialekt berücksichtigt.

    Hervorzuheben ist das ganz besondere Lokalkolorit. Lenz Koppelstätter stammt aus Südtirol und seine exakte Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten und der Bewohner fließen ebenso informativ wie gekonnt in den Text ein. So gewinnt man während der Lektüre einen realistischen Eindruck des winterlichen Südtirol und kann sich auf den Flügeln des Papiers ins den Urlaub versetzen.

    Der Autor hat ganz bewusst mit „Der Tote am Gletscher“ den Beginn einer Krimi-Reihe markiert. Seine Ermittler hüten noch so manches private Geheimnis, hier ist noch lange nicht zu Ende erzählt. Die Vorfreude auf weitere Bände steigt!

    Ich bewerte mit 4,5 Sternen und gebe eine klare Leseempfehlung für alle Liebhaber des Regionalkrimis.

  3. Cover des Buches Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod (ISBN: 9783954518081)
    Elisabeth Florin

    Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod

     (24)
    Aktuelle Rezension von: BuecherboteRB

    Der Autorin gelingt es, eine Stimmung zu wecken, in der man sich die ganze Geschichte ohne einen einzigen Sonnenstrahl vorstellt. Diese Stimmung überträgt sie auf die Figuren, keine davon scheint ein Leben zu haben (oder gehabt zu haben), in dem die hellen Momente mehr als nur eine Randnotiz sind. Auch mit Hilfe dieser gebrochenen Personen legt Elisabeth Florin viele falsche Spuren. Der Kriminalfall, um den es im Kern geht, ist spannend geschildert, beim ganzen Drumherum wäre weniger jedoch mehr gewesen. Die beiden grundlegenden Elemente - ein Dorf, das schweigt, und ein Ermittler, der kaum mit sich selbst, geschweige denn mit dem Rest der Welt zurechtkommt - sind hier gemeinsam verwendet zu viel. So bleibt es für mich ein gutes Buch, aber kein sehr gutes.

  4. Cover des Buches Commissario Pavarotti probt die Liebe (ISBN: 9783740807818)
    Elisabeth Florin

    Commissario Pavarotti probt die Liebe

     (25)
    Aktuelle Rezension von: janaka

    *Klappentext (übernommen)*

    Um seine große Liebe Lissie zurückzugewinnen, willigt Commissario Pavarotti ein, ihr bei der Suche nach ihrem Vater zu helfen, der vor dreißig Jahren verschwand. Die Spur führt zurück in das Meran der achtziger Jahre, als Italien die letzte Welle der Terroranschläge in Südtirol mit allen Mitteln niederzwingen wollte. Doch was ist damals wirklich geschehen? Pavarotti und Lissie müssen erfahren, dass es Menschen gibt, die alles dafür tun, die Wahrheit unter Verschluss zu halten.

     

    *Meine Meinung*

    "Commissario Pavarotti probt die Liebe" von Elisabeth Florin ist bereits der 5. Band von Commissario Pavarotti und seiner Truppe und immer noch kein bisschen langweilig. Dies ist wohl der persönlichste Fall von Pavarotti und seiner großen Liebe Lissie. Der Schreibstil der Autorin ist spannend und fesselnd, an manchen Stellen sogar schon explosiv. Am liebsten hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Mir gefallen die Rückblenden, was ist damals wirklich passiert? Warum musste Lissies Vater verschwinden? Geheimnisse werden gelöst und neue tauchen auf. Kaum meint man, zu verstehen, was geschehen ist, zack baut die Autorin eine Wendung ein, schlüssig, aber unvorhergesehen. So etwas liebe ich...

     

    Die Charaktere entwickeln sich weiter, besonders über Ispettore Emmenegger erfahren wir pikante Details aus seiner Vergangenheit. Sein Werdegang macht ihn mir noch sympathischer. Aus einem Bad Boy wird ein Guter... Aber nicht immer ist klar ersichtlich, wer zu den Guten gehört. Das hat die Autorin hier geschickt beschrieben. Auch gefällt mir die langsame Wiederannäherung von Pavarotti und Lissie, wobei sie manchmal auch wie Feuer und Eis sind. Ich liebe die beiden einfach.

    Um Pavarotti habe ich mir etwas Sogen gemacht, er scheint krank zu sein. Doch wie schwer, ist nicht klar ersichtlich... Findet es am besten selbst heraus...

     

    Der Fall ist sehr spannend und geheimnisvoll, nach und nach kommen die Tatsachen ans Licht. Die Autorin konstruiert sehr gekonnt eine fiktive Geschichte um reale Wahrheiten. So eine Mischung finde ich richtig gut.

     

    *Fazit*

    Wieder ein spannender und fesselnder Fall mit Commissario Pavarotti und seinen Leuten, diesmal ein sehr persönlicher. Der Krimi hat mir eine extrem gute Lesezeit beschert. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter. Wer geschichtliches gepaart mit einem Kriminalfall mag, ist hier genau richtig.

    Von mir gibt es 5 Sterne. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.

  5. Cover des Buches Commissario Pavarotti kam nie nach Rom (ISBN: 9783740803162)
    Elisabeth Florin

    Commissario Pavarotti kam nie nach Rom

     (21)
    Aktuelle Rezension von: janaka
    *Inhalt*
    Schriftstellerin Anna Santer und ihr Mann Lex werden in ihrem Hotel in Meran tot aufgefunden. Es sieht wie eine Hinrichtung aus. Commissario Pavarotti und Ispettore Emmenegger stehen vor einem großen Rätsel. Wem galt der Anschlag? Lex, der sich in der Finanzwelt einen Namen gemacht hat oder seiner Frau Anne, die über die Rattenlinien aus dem 2. Weltkrieg recherchiert hat und darüber ein Buch schreiben möchte. Im Laufe der Ermittlungen taucht Lissie von Spiegel auf, sie war mit Anna Santer befreundet. Doch sie unterstützt nicht die beiden, sondern versucht das Verbrechen allein aufzuklären.

    *Meine Meinung*
    "Commissario Pavarotti kam nie nach Rom" von Elisabeth Florin ist bereits der vierte Band um den sympathische Inspector aus Meran. Der Schreibstil der Autorin ist spannend und fesselnd, schnell hat Elisabeth Florin mich in ihre Welt hineingezogen. Diesmal gehen die Ermittlungen in die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. Viele Flüchtlingen kamen nach Meran, um von dort aus nach Südamerika zu fiehen. Unter ihnen waren aber auch einige Nazis, die sich mit Hilfe von falschen Papiere die Ausreise ermöglicht haben und sich somit einer Verhaftung und Verurteilung zu entziehen.

    Die Charaktere sind lebendig und vielschichtig, diesmal bilden die drei Hauptprotagonisten kein Team, irgendwie agiert jeder für sich allein. Und ihr Verhalten weckt nicht nur Sympathien in mir, manchmal könnte ich sie alle drei schütteln. Die Spannungen zwischen Lissie und Luciano sind förmlich spürbar, aber die Hoffnung, dass die beiden sich wieder zusammenraufen, besteht weiterhin. Auch die Zusammenarbeit von Pavarotti und Emmenegger ist von diversen Spannungen geprägt. Emmenegger muss sehr unter den Launen von Pavarotti leiden und vermisst den nötigen Respekt ihm gegenüber. Die Nebencharaktere sind auch gut ausgearbeitet.

    Die bildhafte Sprache macht es mir möglich, mir all die Handlungsorte gut vorzustellen. Mit den raffiniert eingefädelten Wendungen bringt mich die Autorin immer wieder auf falsche Fährten. Sie lässt auch den Täter zu Wort kommen, ohne zu verraten, wer er ist. Das ist ein kluger Schachzug, es erhöht die Spannung.

    *Fazit*
    Insgesamt hat mir dieser Krimi wieder richtig gut gefallen, spannend, fesselnd und mit einer interessanten Geschichte. Es bringt Spaß, mit den dreien auf Ermittlungsjagd zu gehen.
    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
  6. Cover des Buches Eva schläft (ISBN: 9783803128058)
    Francesca Melandri

    Eva schläft

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Caroas

    Südtirol von 1919 bis 1992, erzählt von Eva. 

    Man erfährt hier wie sich Südtirol durch einen politischen Schachzug an Italien eingliedern musste. Den Versuchen aus ihnen reine Italiener zu machen und die Entwicklung von den ersten Freiheitskämpfen bis zur BAS. Auch die Entwicklung von einfachen Bauern bis zum vom Tourismus lebenden Land.

     

    Melandri erzählt das alles eingebettet in einer Familiengeschichte. Sie erzählt durch Eva in der Ichform aus der Gegenwart Geschichten aus der Vergangenheit. Eva die in „Schande“ geboren wurde, ihre Mutter dir es als ledige alleinstehende Frau nicht leicht hatte. Sie hat sich um Eva gekümmert, musste sie aber während der Arbeitsmonate bei Bekannten auf deren Hof unterbringen. Sie erzählt von Liebe und engstirnigen Menschen, von Verlust, Ängsten und Hoffnungen.

     

    Fazit, ein sehr gut geschriebener Roman der das Leben wiederspiegelt, der einen in eine Zeit der Heimatlosigkeit, des Verrates und der Sehnsucht nach Geborgenheit zurückversetzt. Der eine harte Zeit und den Wandel der Menschen wiederspiegelt.

    Auch wenn Eva eine fiktive Figur ist, all das ist geschehen und Eva und ihre Familie könnten tatsächlich gelebt haben. 

  7. Cover des Buches Die Farben meines Herzens (ISBN: 9782919801367)
    Noa C. Walker

    Die Farben meines Herzens

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Nika488

    Noa C Walker - Die Farbe meines Herzens


    Klappentext 


    Kann das Bild einer gemeinsamen Liebe je vollendet werden?

    Die Landschaft um Meran am Fuße der Südtiroler Berge könnte als Kulisse für eine junge Liebe nicht romantischer sein. Der Forstwirt Mika, voller Tatendrang und Lebensmut, begegnet der sanften und liebenswerten Filomena, die zurückgezogen an einem einsamen, paradiesischen Ort lebt. Wie zwei Farben eines Aquarells beginnen sich die Leben der beiden zu berühren und ineinander zu fließen.

    Doch es liegen dunkle Schatten auf Filomenas verletzter Seele, die die Liebe der beiden zu verhindern drohen. Welches Geheimnis zwingt Filomena in den Schutz der Einsamkeit, und wie kann Mika helfen, dass aus Filomena wieder die selbstbewusste und fröhliche Frau wird, die sie früher gewesen ist?

    _

    Mein Fazit 


    Ich habe beim ersten Blick auf das Cover gedacht, cool da hat man direkt Bezug zum Titel genommen und die Farbe wieder gespiegelt. Grundsätzlich hat auch jeder Farbe im Herzen nur manchmal geht sie einem verloren oder man vergisst es. Wer nicht den Klappentext liest erwartet jetzt auf den ersten Blick eine lockere Handlung. Aber die Zusammenfassung zeigt, im Buch wird es nicht immer farbenfroh ablaufen.


    Mir persönlich hat der Schreibstil in sich ganz gut gefallen, nur zog es sich an einigen Stellen schon,so das ich gedacht habe, ein weniger mehr Melancholie hätte es für mich auch getan. Ein bisschen weniger Details drum herum. 

    Teilweise empfand ich die Phobien von Filomena als sehr erdrückend. Sie haben mich stimmungstechnisch sehr nach unten gezogen.  Das ist etwas was ich grundsätzlich nicht als schlimm empfinde, weil es einfach zu manchen Szenen passt. Aber wenn mich der Großteil des Buches so mit der Schwere belastet, verliere ich leider schnell den Willen des weiter lesens.


    Grundsätzlich kann ich verstehen, wie schwer es Filomena fällt, aber teilweise dachte ich mir ist es für mich leicht überzogen wie sie reagiert. 


    Es ist ein Buch, was wieder zeigt, dass ein starker Mann die arme Frau rettet und ins Leben zurück hilft. Für mich leider schon etwas zu ausgeschlachtet. 


    Der Anfang fiel mir sehr schwer, da ich etwas brauchte um Filomena zu verstehen und mich zumindest teilweise in sie hin versetzen zu können. Leider konnte ich deshalb keine gute Bindung zu ihr aufbauen, da irgendwo sofort ein negativaspekt in mir war ihr gegenüber.

    Obwohl das Buch ab der Hälfte wirklich besser wird.


    Es ist einfach nicht mein Buch, aber ich kann mir schon vorstellen, dass dieses Werk andere überzeugen kann. 


    Von mir leider nur 2 von 5 Sterne, da ich mich mehr gequält habe, als das es ein Genuss war.

  8. Cover des Buches Kurschattenerbe (ISBN: 9783839214343)
    Sigrid Neureiter

    Kurschattenerbe

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Die österreichische Autorin entführt ihre Leser abermals in die malerischen Berge von Südtirol, genauer gesagt rund um Meran. Meran ist als Kurstadt seit alters her bekannt, sodass der Titel „Kurschattenerbe“ nicht von ungefähr kommt.

    Jenny Sommer, ihr Doktorvater Arthur Kammelbach und sein Assistent Lenz Hofer organisieren ein Symposion zu Ehren des Minnesängers Oswald von Wolkenstein. Mit dabei die russische Oligarchin Kataryna mit Tochter und Liebhaber sowie zwei Bodygards. Kataryna ist Mäzenin der Veranstaltung und hat einige private Turbulenzen zu bestehen.
    Überschattet wird die Veranstaltung durch den Diebstahl eines mittelalterlichen Musikinstruments, dem Verschwinden Kammelbachs und – vorerst ohne jeden Zusammenhang – dem Mord an dem Heimatmaler Peter Mitterer.

    Wie hängen diese Fäden zusammen? Hängen sie überhaupt zusammen? Nicht mit allzu großem Ruhm bekleckert sich die örtliche Polizei, die sich in internen Befindlichkeiten ergibt. Vor allem die Vicequästorin misst den Vorfällen wenig Bedeutung bei.

    In einigen Passagen lässt Neureiter ihre bodenständigen Figuren Südtiroler Dialekt sprechen. Das trägt zur lockeren Atmosphäre dieses Buches bei.

    Interessant auch die geschickt eingeflochtenen Geschichten rund um Oswald von Wolkenstein, der als Minnesänger (1377-1445) im Spätmittelalter in Meran lebte.

    Als promovierte Germanistin und Inhaberin einer PR-Firma kann die Autorin aus ihren Erfahrungen schöpfen.

    Fazit:

    Ein netter, unblutiger Krimi bei dem die Vorzüge der Südtiroler Landschaft gut zur Geltung kommen.
  9. Cover des Buches Commissario Pavarotti küsst im Schlaf (ISBN: 9783954514397)
    Elisabeth Florin

    Commissario Pavarotti küsst im Schlaf

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee
    Fee erzählt von der Geschichte

    Der ehemalige Chefingenieur eines italienischen Kreuzfahrtschiffes wird umgebracht. In einer etwas seltsamen „Irrenanstalt“, wo vieles anders ist und alles faul scheint.


    Fee meint zu dem Krimi

    Teil 2 finde ich schon viel besser, als Teil 1. Die Serie kommt so langsam in Fahrt und man ist wirklich gespannt, wie es mit Lissi und Pavarotti, dem Hund und dem Kind weitergeht.

    Es war erst mal ein schönes Wiedersehen, mit den ganzen Hauptakteuren. Das gefiel mir sehr gut.

    Was mir nicht so sehr gefiel ist, dass Pavarotti „nur“ etwa 20 kg (ich kann mich nicht recht erinnern, oder 15?) kg Übergewicht hat. Ich dachte, dank der Beschreibung in Band 1 an 50! Also dass die Autorin da so drauf rumreitet, lässt mich vermuten, dass sie ein erhebliches Gewichtsproblem hat. Allerdings eher im Kopf als in Wirklichkeit!

    Das ganze war ein wenig verwirrend und manchmal hatte ich den Eindruck, dass ich nicht so ganz mitkam. Ich hatte den Krimi zuhause angefangen und dann im Urlaub zu Ende gelesen, weil der Anfang etwas zäh war. Es traten da einfach zu viele Personen auf, es gab zu viele verwirrende Nebenhandlungen, die nichts mit dem Fall zu tun hatten. Man muss sich wirklich sehr konzentrieren, damit man überhaupt mitkommt.

    Hätte ich nicht noch Band 3 und 4 zuhause, hätte ich die Serie einfach so zur Seite gelegt und nicht weiter gelesen.

    Und wenn Lissi und Pavarotti sich weiter so „unprofessionell“ und charakterschwach und –schwankend zeigen, dann stirbt Lissi in einem Band! Denn sie begibt sich in total unnötige Gefahren. Und seit neuestem auch Pavarottis Mitarbeiter, was ich schade finde.


    Das Cover

    Schön, es ist ein Emons-Buch, man kann es von weitem erkennen. Aber warum es im Haus brennt, erschließt sich mir nicht so recht. Ich kann nur denken, dass die Zuständigen gedacht haben, dass das symbolisch für die „Irrenanstalt“ gedacht ist. Sagen wir so, es gibt schönere und treffendere Cover von Emons (einem meiner Lieblingsverlage).


    Fees Fazit

    Eine durchaus empfehlenswerte Serie. Nur das herumreiten des Gewichtes und das „Krimidurcheinander“ haben mich etwas gestört. Das ganze fand ich – persönlich – nicht vorhersehbar und mir gefiel das Buch schon besser, wie Teil 1, trotzdem vergebe ich wieder 3 Sterne und eine Empfehlung. Nun freue ich mich auf Teil 3.
  10. Cover des Buches Ida (ISBN: 9783499270475)
    Katharina Adler

    Ida

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Bibliokate

    In ihrem Buch Ida, erzählt Katharina Adler mit sehr viel Einfühlungsvermögen die Geschichte von Dora, der bekanntesten Patientin von Siegmund Freud. Die Patientin die wegen Hysterie behandelt wurde und die Therapie bei Dr. Freud abbrach, was Freud sein Leben lang belastet.  Man erfährt sehr viel über die Frau die, von den einen als schwierig und von den anderen als Heldin bezeichnet wurde, und vor allem zeigt sich eines: Ida Adler war ein  mit Vernunft begabter, willensstarker Mensch der sich von nichts und niemandem in eine Schublade oder Kategorie einteilen ließ, schon gar nicht von einem Mann. 


    Es kommt im Buch auch der, heutzutage häufig kontrovers diskutierte Schwerpunkt Freuds auf die "Triebe" und die Sexualität zur Sprache und natürlich auch Freuds Schwerpunkt auf das Unterbewusst zur Sprache.

    Das Buch ist gleichzeitig die Geschichte einer Frau, die um mehr Selbstbestimmung kämpft und gleichzeitig auch die Geschichte von einem der bedeutendsten Psychologen der Geschichte. 


    Es ist schon länger her das ich das Buch gelesen habe, allerdings hat es mich sehr fasziniert und es beschäftigt mich bis heute immer wieder.

  11. Cover des Buches Das Geheimnis der Herzkirschen (ISBN: 9783426512623)
    Katryn Berlinger

    Das Geheimnis der Herzkirschen

     (15)
    Aktuelle Rezension von: parden
    KEIN RECHT AUF LIEBE?

    Nach einer zerbrochenen Liebe fürchtet Isabel, nie mehr den richtigen Mann zu finden. Ihre Ängste werden verstärkt durch ihre Mutter, eine bis ins Herz kalte Frau, die ihr erzählt, dass in ihrer Familie die Liebe nie eine Rolle gespielt habe. Isabel ist zutiefst verletzt. Doch dann stirbt die Mutter - und Isabel steht vor einer überraschenden Hinterlassenschaft: Eine fremde Frau hat sie im Jahr ihrer Geburt als Erbin eines Grundstücks auf einer schwedischen Insel eingesetzt. Wer ist diese Frau und warum hat ihrer Mutter ihr nie von ihr erzählt? Und was hat es mit diesem geheimnisumwobenen Grundstück auf sich?

    Obwohl gestern Nacht erst ausgelesen, musste ich gerade tatsächlich überlegen, welchen Namen der Hauptcharakter denn nun nochmal hatte. Das macht vielleicht schon deutlich, dass es in diesem Roman nicht einfach war, die zahlreichen Personen immer auseinander zu halten - mehrheitlich Frauen: Agnes, Linnea, Isabel, Kristina, Constanze, Simone, Mo... Dabei hat es Katryn Berlinger in meinen Augen gar nicht ungeschickt gemacht, zwischen den einzelnen Charakteren hin und her zu switchen und so den Fokus wechselnd auf andere Zeiten und Orte zu lenken, auch wenn mich dies gerade zu Beginn des Romans manchmal reichlich verwirrte.


    "Isy, schau nicht mehr in die Vergangenheit zurück. Was vorbei ist, ist vorbei." (S. 109)


    Im Grunde kann man hier auch nicht von einem einzelnen Hauptcharakter sprechen, da die Erlebenisse der Frauen in den verschiedenen Generationen alle von Bedeutung und miteinander verwoben sind. Doch es gibt Schwerpunkte. Der Roman startet im Jahr 1906 mit einem kurzen Einblick in das Leben von Agnes Meding in Deutsch-Südwestafrika. Danach folgt ein Wechsel ins Jahr 1978, bei der man kurz Linnea Svensson kennenlernt - in besagtem Haus auf der schwedischen Insel, mitten im Vätternsee. Im dritten Kapitel schließlich lernt der Leser dann endlich Isabel kennen, wohnhaft in Hamburg im Jahre 2012. Diese drei Frauen sind für den Verlauf der Geschichte sehr wichtig, auch wenn sich die weitere Erzählung dann letztlich auf Isabel (im Jahr 2012) und auf Agnes (im Jahr 1926) konzentriert. Wie aber hängen die Geschichten der drei Frauen zusammen?

    Über zwei Drittel des Buches habe ich die Lektüre richtig genossen. Ein flotter Schreibstil, dazu noch meist kurze Kapitel in wechselnden Perspektiven, die - bei aller Verwirrung - die Neugierde auf das Geheimnis hinter dem rätselhaften Erbe Isabels wach hielten, und auch die zunächst farblosen Charaktere erhielten nach und nach mehr Tiefe. Gerade die Szenen auf der schwedischen Insel mit dem schönen Holzhaus und dem verwunschen Garten am See - Herzkirschbäume inbegriffen - übten auf mich einen ganz besonderen Zauber aus. Doch im letzten Drittel flaute meine Begeisterung zunehmend ab. Immer wieder war hier der Zufall behilflich - und irgendwann wurde es mir dabei einfach zu viel. Das Geschehen wurde dadurch für mich teilweise derart unwahrscheinlich, dass ich manche Passagen nur noch mit einem Kopfschütteln lesen konnte.

    Eine komplexe Familiengeschichte entspannt sich hier rund um die Frage, ob sich eine unglückliche Liebe durch die Generationen ziehen muss. Eine Frage, die sich bis zum Ende durchzieht und die letztlich mit dem Auflösen des Geheimnisses beantwortet wird. Sehr bedauerlich, dass bei mir der Lesespass am Ende deutlich abnahm.


    © Parden
  12. Cover des Buches Culturonda - Südtirol (ISBN: 9783852564043)
    Andreas G Hempel

    Culturonda - Südtirol

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Wandern in Südtirol - zwischen Meran und Brixen (ISBN: 887073112X)
  14. Cover des Buches Die Mitläuferin. Erinnerungen einer Wehrmachtsangehörigen (ISBN: 9783351024864)
    Ilse Schmidt

    Die Mitläuferin. Erinnerungen einer Wehrmachtsangehörigen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Die Lebenserinnerungen von Ilse Schmidt sind ungewöhnlich in der Art, in der sie ihr Leben während des Zweiten Weltkrieges beschreibt. Es ist eines der wenigen Bücher, die einem ein sehr gutes und autentisches Gefühl für das Leben in Nazi-Deutschland und im Krieg geben. Die Schreibweise erinnert an eine mündliche Erzählung, mit Erinnerungen an Episoden und daran, wie man sich gefühlt und was man in diesem Moment gedacht hat. Ilse Schmidt versucht, uns zu erzählen, was sie erlebt und wie sie gefühlt hat - auch wenn sie sich und dem Leser eben eingestehen muß, daß sie anders hätte handeln müssen oder anders hätte denken sollen. In ihrer Erzählung kann man jedoch gut nachvollziehen, warum sie damals so und nicht anders handelte. Dies Buch hat mir in außergewöhnlicher Weise die Stimmung und das Leben im Dritten Reich und im Krieg nahe gebracht. Ich kann es ohne Einschränkungen empfehlen.
  15. Cover des Buches Meran kompakt (ISBN: 9783852567952)
    Josef Rohrer

    Meran kompakt

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Wir haben gar kein Auto ... (ISBN: 9783548373188)
    Jutta Speidel

    Wir haben gar kein Auto ...

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Pixibuch
    Wer eine leichte und fluffige Lektüre braucht, der ist mit diesem Buch gut beraten. Hier erzählen Jutta Speidel und ihr damaliger Lebenspartner Bruno Maccallini über ihre Radtour im Jahre 2008 von München nach Meran. Das Buch fängt schon lustig damit an, wie ihnen ein findiger Verkäufer ein neues Fahrrad mit sämtlichem Zubehör für die Tour aufschwatzt. Jutta arbeitet die Tour aus und dann wird schon zuhause ein wenig trainiert, jeder auf seine Art. Jutta etwas mehr. Bruno etwas weniger. Die einzelnen Etappen werden beschrieben und auch die besonderen Erlebnisse. Sie lernen nette Leute kennen, übernachten in verschiedenen Pensionen (vom Privathaushalt bis hin zum Luxushotel). Die beiden sind nicht immer eitel Sonnenschein, sondern da werden auch Meinungsverschiedenheiten ausdiskutiert, Streitigkeiten können nicht vermieden werden. Es werden aber auch Sehenswürdigkeiten beschrieben und viele naturliche Schönheiten auf dem Weg durch die Berge. Das Buch ist einmal aus der Sicht von Jutta und einmal aus der Sicht von Bruno geschrieben, was durchaus lesenswert ist, da jeder seine eigene Meinung kundtut. Man erlebt hier die Speidel ganz privat. In der Mitte des Buches sind schöne Fotos der Beiden zu sehen. Eine Lektüre, bei dem der Leser selbst Lust auf solch eine Tour bekommt.
  17. Cover des Buches Hotel Bristol (ISBN: 9783852564074)
    Elisabeth Hölzl

    Hotel Bristol

     (1)
    Aktuelle Rezension von: fredgoetzis
    Hölzl hält in großformatigen Fotos fest, was passiert, wenn ein Hotel über Jahrzehnte leer steht. Spinnwebenüberzogene Sessel im Frühstücksraum, zersprungene Spiegel, ein Swimmingpool am Dach, in dem bereits Gras wuchert...es sind wunderschöne, poetische Bilder, in denen der Verfall gezeigt wird. Ein Band, den ich immer wieder mal zur Hand nehme, um zu gucken und zu blättern.
  18. Cover des Buches Sissi in Meran (ISBN: 9783852564050)
    Josef Rohrer

    Sissi in Meran

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Commissario Pavarotti trifft keinen Ton (ISBN: 9783954511228)
    Elisabeth Florin

    Commissario Pavarotti trifft keinen Ton

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee
    Fee erzählt von der Geschichte

    Lissie von Spiegel, arbeitslos und etwas abgehoben fährt in den Urlaubsort ihrer Kindheit. Dort war sie des Öfteren mit ihrem Vater, bevor er verschwand. Commissario Pavarotti, sehr dick, wie sein Namensvetter ist als Italiener sehr unbeliebt in Südtirol. Das ermitteln fällt ihm schwer, als eine Leiche auftaucht und so engagiert er Lissy.

    Fee`s Meinung

    Natürlich dauert es ein bisschen, bis man in die Geschichte reinkommt und die Charaktere einschätzen kann. Das ist aber bei mir immer, beim ersten Krimi einer Serie. Und ich hab ihn ja ausgelesen, was auch ein Kompliment ist, denn es gibt viele Serien, da hab ich das erste Buch nach einigen Seiten weggelegt und nicht mehr weiter gelesen.

    Allerdings hatte ich am Anfang auch mit dem Schreibstil zu kämpfen. Der war echt gewöhnungsbedürftig, aber das hatte ich schon häufiger in Erstlingswerken. Das Problem ist auch das Gewicht von Pavarotti und auch die weiteren negativen Charaktereigenschaften der Personen. Lissy fand ich total arrogant. Auch so, zuerst dachte ich, die Autorin will ihren eigenen Krimi kaputt machen, indem sie auf deren negativen Eigenschaften herumreitet. Das fand ich echt doof. Ok, Pavarotti ist dick, wie sein Namensvetter. Ich hab auch richtig mitgelitten, als er den Berg hoch laufen musste und so fertig war. Lissy nahm ihn dann auf ne Bergtour mit. Meine Nerven, also ich dachte, im realen Leben hätte der Commissario einen Herzinfarkt bekommen und das wäre es dann leider mit der Geschichte gewesen. Am Anfang war es echt super mühsam zu lesen. Und ich glaube, wenn ich nicht die Brocken von der Leserunde zu Band 4 vorgeworfen bekommen hätte, hätte ich vielleicht aufgegeben. Daher war das ein sehr guter Zeitpunkt mit dem Krimi anzufangen. Jedenfalls zwischen Band 1 und Band 4 müssen Welten liegen, ganz positiv gemeint.

    Die geschichtlichen Daten waren etwas nervig. Also da kenne ich auch bessere Krimis. Ich mag ja Geschichte nicht wirklich.

    Später fand ich mich dann richtig rein in den Krimi, fand ihn auch spannend und kam mit den Charakteren gut klar. Schön, dass Lissy nun eine weitere Oma hat. 

    Mir gefielen auch die Beschreibungen der Bergtouren, auch die Begebenheiten, wie es dort aussieht und auch so, die Figuren, die mitgespielt haben. Irgendwann konnte ich sie dann einschätzen. Teilweise war das ganze auch noch witzig geschrieben, was mir dann auch gefiel. Jedenfalls freue ich mich auf Band 2.

    So gegen 2/3 des Buches kam der Krimi dann in Fahrt und Charaktere, Begebenheiten und Spannung kam auf, auch wenn ich es teilweise ein wenig verwirrend fand.

    Fees Meinung

    Als Erstlingswerk der Serie durchaus lesbar, aber man sollte vielleicht nicht wirklich mit Band 1 beginnen. Sicher schaffe ich es bei Band 2 den schneller auszulesen. Nichtsdestotrotz empfehlenswert mit 3 Sternen. Ich freue mich schon darauf, Band 2 zu lesen. 
  20. Cover des Buches Südtirol liegt am Meer (ISBN: 9783725413898)
    Ulrich Ladurner

    Südtirol liegt am Meer

     (2)
    Aktuelle Rezension von: fredgoetzis
    Dieses Büchlein habe ich nach Messners "Gebrauchsanweisung für Südtirol" gelesen, und muß sagen, es hat mir sehr gut gefallen! Ladurner erzählt das Land anhand der Menschen, deren Geschichte er erzählt - äußerst amüsant und als Einstimmung auf eine Reise nach Südtirol sehr empfehlenswert!
  21. Cover des Buches Gesammelte Werke in einem Band (ISBN: 9783492311281)
    Christian Morgenstern

    Gesammelte Werke in einem Band

     (19)
    Aktuelle Rezension von: ChaosQueen13
    Christian Morgenstern, geboren in München 1871, verstorben in Meran 1914, leider viel zu früh. Die Gedichte von ihm waren die ersten, die mich wirklich verzauberten und die ich gerne in der Schule gelernt habe. Die Galgenlieder eine Veralberung des Lebens, die besagen, das man selbst das größte Leid auslachen sollte. Seine Gedichte wenn man sie mehrmals in Ruhe gelesen hat, da entdeckt man richtig die Tiefsinnigkeit seiner Worte. Diese Ausgabe ist ein echtes Meisterwerk.
  22. Cover des Buches Länder, Städte, Landschaften (ISBN: 9783596222865)
    Stefan Zweig

    Länder, Städte, Landschaften

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Südtirol (ISBN: 9783866906945)
    Bernd Römmelt

    Südtirol

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    Aktuelle Rezension von: Thomas_Lawall

    Autor und Journalist Gerhard Waldherr ist mit "Michi" Michael Andres, dem Berg- und Skiführer aus Bruneck im Pustertal, unterwegs im Rosengarten, begleitet von dessen Freund "Joggl" Jakob Oberrauch. Michi verspricht ein außergewöhnliches Felsgebirge und Joggl erweitert es um ein weiteres Versprechen: "Wer die Dolomiten einmal erlebt hat, kommt nie wieder von ihnen los."

    Zudem ist er sich sicher, dass man in den Dolomiten ein Leben lang herumsteigen kann, und immer noch Stellen erreicht und entdeckt, "wo du denkst, du bist auf dem Mond". Geplant ist eine Tagestour vom Karerpass über die Paolinahütte zum Vajolonpass und schließlich zum Gipfel der Rotwand (2806m). Ein weiteres Ziel ist die dortige Aussicht, die einen Blick über die gesamten Dolomiten erlaubt.

    Gerhard Waldherr bereist seit 10 Jahren Südtirol und stellt uns in seinen Texten Land und Leute ausführlich vor, wobei er auch ganz persönliche Zeilen mit einbezieht. Zu Wort kommen Südtiroler/innen aus Neustift bei Brixen, Bozen, Wolkenstein und Obereggen, die uns einen Einblick in ihre Lebensgestaltung und -erfahrungen erlauben.

    In weiteren Kapiteln stellt uns der Autor die verschiedenen Regionen, Brauchtum und Kirche, Städte, Bauern und Höfe, sowie die Historie vor. Auch die Kulinarik vergisst er nicht, wobei es ihm undenkbar erscheint, "die Gesamtheit der Südtiroler Küche in Worte zu fassen". Das müsse man selbst probiert und erlebt haben.

    Interessantes Detail ist u. a. die Erwähnung des Poptrios GANES. Die Geschwister Elisabeth Schuen und Marlene Schuen sowie ihre Cousine Maria Moling, einst im Rahmen der Linz-Europa-Tournee mit Hubert von Goisern 2007-2009 unterwegs, stammen aus der kleinsten ladinischen Gemeinde La Val im Gadertal. Auch im vierten, 2014 erschienenen, Album singen sie in ihrer Muttersprache.

    Neben all der Information im Großen wie im Kleinen ordnen sich die Texte aber in vornehmer Bescheidenheit dem Bildmaterial von Bernd Römmelt unter. 23 Bildbände hat der weltweit tätige Fotograf bislang veröffentlicht und mit dem vorliegenden Werk ist ihm sicher ein (weiteres) Meisterstück gelungen. 

    Die Bildaussagen seiner Fotos könnten kontrastreicher nicht sein und passen sich somit mit umgekehrten Vorzeichen wieder den Texten an. Auch hier gibt es die wunderbaren Gegensätze zwischen dem großen Überblick und liebevollen Details. Ein grandioses Bergmassiv hat beispielsweise das gleiche Recht wie eine bildfüllende Nahaufnahme eingeschneiter Trollblumen. 

    Die Qualität der Aufnahmen ist über jeden Zweifel erhaben. Selbst weitläufige Ansichten faszinieren allein durch ihren unglaublichen Reichtum an Details. Neben aller Pracht der natürlichen Gegebenheiten vergisst Bernd Römmelt die Menschen nicht. Analog zum Autor gelingen auch ihm sehr private Momente und Ansichten. 

    Schon nach wenigen Seiten wähnt man sich in der nächsten Urlaubsplanung. Anregungen liefert dieses Buch mehr als genug, wobei die Wahl hier wirklich zur Qual werden kann. Wo soll man beginnen? Im Vinschgau vielleicht oder im Wipptal? Zuerst nach Meran, Brixen, Bozen oder doch lieber ins Pustertal, wo es noch an den Hang geklebte, winzige Dörfer, "wie aus der Zeit gefallen", gibt?

    Im Schlusswort sollte es erlaubt sein, Reinhold Messner, den "notorischen Allesbesteiger" zu zitieren: "Es sind nicht die höchsten Berge der Welt, auch nicht die gefährlichsten, aber bestimmt sind es die schönsten." Der Bildband "Südtirol - In den schönsten Bergen der Welt" belegt diese These gleich mehrfach.

  24. Cover des Buches ADAC Wanderführer Südtirol/Meran & Vinschgau (ISBN: 9783899057591)

    ADAC Wanderführer Südtirol/Meran & Vinschgau

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