Bücher mit dem Tag "merlin"

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199 Bücher

  1. Cover des Buches MondSilberTraum (ISBN: 9781481080088)
    Marah Woolf

    MondSilberTraum

     (782)
    Aktuelle Rezension von: Ninex

    Meine Meinung: 


    Wow, jetzt sind wir schon beim dritten Band um die Geschichte von Emma und Calum angekommen und es wurde spannend wie eh und je! Alles, worauf die letzten 2 Bände hingearbeitet wurde, hat endlich seinen Höhepunkt erreicht und ich konnte gar nicht mehr aufhören, dieser spannenden und mystischen Story zu folgen! 


    Erzählt wird die ganze Handlung ausschließlich von der Protagonistin Emma, was ich aber inzwischen schon durch die Vorgänger gewohnt war. In diesem Band wäre eine Perspektive aus Calums Sicht zwar auch sehr interessant gewesen, da die Beiden sehr viel getrennt voneinander waren, aber auch so konnte ich einen guten Überblick über alles bekommen. In gewissen Situationen in Calums Kopf schauen zu können wäre aber das Tüpfelchen auf dem i gewesen. Und wenn ich das mal so sagen darf.. Schreiben kann die Frau. Ihr Schreibstil ist wahnsinnig flüssig, bildhaft und mitreißend, sodass man sich leicht in ihren Büchern verlieren kann. Der rote Faden zog sich auch nachvollziehend durch die komplette Handlung und das Gesamtkonzept konnte mich einfach zwischen den Seiten gefangen halten. Emma macht so viele Abenteuer durch, dass jeder normale Mensch nach so einem Trip erstmal ein Jahr Urlaub nötig hätte. 


    Das Cover passt sich auch wieder perfekt in die bestehende Reihe ein und sticht mit seiner schlichten, eleganten Gestaltung einfach heraus. Auch hier nochmal die Anmerkung, dass das Hardcover etwas kleiner ist, als man es ansonsten gewohnt ist, aber ich persönlich mag das Format, da es sehr angenehm in der Hand liegt. 


    Aber ich habe auch einen kleinen Kritikpunkt: Wieder gab es kaum eine Beziehungsentwicklung zwischen Calum und Emma, was ich wirklich ein bisschen schade finde. Das komplette Buch sind die beiden mehr getrennt als zusammen, was man zwar aufgrund der Handlungsentwicklung nachvollziehen kann, aber es wäre auch schön gewesen, wenn die beiden als Team zusammengearbeitet hätten und nicht nur Emma selbst die Heldin wäre (wie schon die ganze Zeit eigentlich). Aber das ist wirklich meckern auf hohem Niveau! 


    Deswegen kann ich euch gar nicht so viel zu Calum sagen, aber Emma hat eine tolle Entwicklung vollbracht. Sie ist wahnsinnig mutig und loyal und aufopferungsvoll. Sie hat sich so toll in diese neue Welt eingefügt, dass man an sich gar nicht glauben kann, dass sie eigentlich ihr ganzes Leben lang unwissend aufgewachsen ist. Ich finde Emma als Protagonistin einfach so verdammt cool und habe sie auf ihrem Weg sehr gerne begleitet. 


    Überrascht hat mich aber doch das Ende, denn eigentlich war das für mich doch recht abgeschlossen und ich bin umso gespannter, worum es jetzt im vierten Teil geht. Ich hoffe aber sehr, dass Emma und Calum endlich ihr Happy End bekommen. 


    Spannung, Action und tiefgehende Gefühle - das hält die Autorin Marah Woolf diesmal für ihre Leser parat! Ich kann euch auch den dritten Band sehr empfehlen und freue mich jetzt schon auf den finalen Band. 


    Vielen Dank an Books on Demand für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. 


    4,5 Sternchen von 5 Sternchen

  2. Cover des Buches Sister of the Night (ISBN: 9783966988025)
    Marah Woolf

    Sister of the Night

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Nora_von_Berg

    Der dritte und letzte Teil der  Hexenschwesternsaga gefällt mir richtig gut. Es ist meiner Meinung nach der allerbeste Teil der gesamten Reihe. Während mir der erste und zweite Teil der Reihe „einfach nur“ gut gefallen hat, ist der letzte Teil wirklich genial und hat mich voll in seinen Bann gezogen. Ein Auf und Ab der Gefühle, ständig neue Wendungen und immer wieder leise Zweifel, ob man demjenigen, in den Vianne sich verliebt hat, wirklich trauen kann. Ich habe es so sehr gehofft, denn ich mag diesen Dämon wirklich sehr. Die drei Hexenschwestern könnten unterschiedlicher nicht sein, doch sie halten stets zusammen und gehen durch dick und dünn. Sie wären sogar bereit alles füreinander aufzugeben, auch ihre große Liebe. Ein magisches Buch mit viel Liebe und unerbittlichen Kämfen, in welchen die Protagonisten nicht nur einmal ihr Leben riskieren. 

    Die Charaktere sind allesamt toll und mit sehr ab Herz gewachsen. Aber besonders Aarvand und Caleb. 

    Und das Ende…. Ich würde so gerne mit euch darüber reden, aber dann würde ich viel zu viel Spoilern.

  3. Cover des Buches Clans of London - Hexentochter (ISBN: 9783473401802)
    Sandra Grauer

    Clans of London - Hexentochter

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Ramensuchti

    Durch den Klappentext und dem ziemlich interessantem Cover, hab ich mir viel davon erhofft, vorallem auch, da ich mein letztes Erspartes dafür hingeblättert habe.

    Doch ich wurde entäuscht. Erwartet habe ich eine spannende Fantasiegeschichte, voller Magie, doch was ich bekommen habe, war eine niemals endende Story, die wirklich nicht magisch war. Zum Ende hin ging die Spannung wieder aufwärts, doch um mir den 2. Band zu kaufen, reichte es dann doch nicht.

  4. Cover des Buches Cursed - Die Auserwählte (ISBN: 9783596704873)
    Thomas Wheeler

    Cursed - Die Auserwählte

     (109)
    Aktuelle Rezension von: MichelleStorytelling

    Rezension

    In dem Buch Cursed, die Auserwählte wird uns die Geschichte der jungen Nimue erzählt. Sie gehört einem Stamm der Fey an, einem Volk, welches verschiedene Arten von Magie beherrscht. Als Nimue vor ihrem Stamm - von dem sie aufgrund ihrer Vergangenheit verstoßen wird - fliehen will, kommt ihr das Schicksal in die Quere.

    Nimues Dorf wird von den roten Paladinen, einer Vereinigung von Mönchen, die die Fey ausrotten wollen, überfallen. Kurz bevor Nimue fliehen kann, überreicht ihre Mutter ihr ein altes Schwert, welches sie auf schnellstem Weg zu dem Zauberer Merlin bringen soll. 

    Ab diesem Moment und mit dem Schwert in den Händen Nimues ändert sich ihr Leben komplett und sie wird der eigenen Verantwortung ihrer Art gegenüber bewusst. Das Schwert hat mit Nimue nicht nur eine Königin erwählt, es erwählte die Königin der Fey.


    Über diese Figuren möchte ich etwas sagen

    Nimue – sie ist eine Protagonistin, in die ich mich sehr gut hineinversetzen konnte. Sie ist stark aufgetreten und hat an sehr vielen Stellen klar gemacht, dass sie nicht auf die Hilfe anderer angewiesen ist.

    Der weinende Mönch – er hat es mir persönlich sehr angetan. Auch, wenn er zunächst wie der Antagonist rüberkommt, so war mir gleich klar, dass hinter seiner dunklen Fassade doch noch mehr dahintersteckt (mehr will ich zu ihm jedoch nicht verraten, da das einiges spoilern könnte). Ihn würde ich aus diesem Buch definitiv als meinen Lieblingscharakter bezeichnen.

    Arthur – ein Charakter, den ich – überraschender Weise – überhaupt nicht leiden konnte. Wobei ich auch sagen muss, dass ich aufgrund früherer Interpretationen seiner Geschichte einen hohen Anspruch auf ihn hatte. Aber in dieser Geschichte kam er mir doch sehr schwach und fast schon hinterhältig vor. Zudem fand ich es nervig, dass er Nimue in so vielen Augenblicken Vorwürfe gemacht hat und dass sie ihn in all das reinzieht. Dabei war er es doch, der sie angesprochen und zu ihr gegangen ist.


    Das ist mein persönliches Lieblingszitat

    „Nimue holte zittrig Luft und unterdrückte ihre Tränen. Für das, was sie hatte erfahren dürfen, war sie dankbar. Alles andere war nur den Verborgenen bekannt. Geboren in der Morgendämmerung, um in der Abenddämmerung zu sterben.“ – Cursed, die Auserwählte, Seite 408


    Habt ihr Cursed, die Auserwählte bereits gelesen oder die Serie dazu auf Netflix geschaut?

    Wenn ja, was haltet ihr von der Geschichte und ihrer Umsetzung?

    Wenn nicht, ist es noch auf eurer Lese-/Watch-Liste?


    Bis bald!

    Michelle :)

  5. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783898971072)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

     (1.261)
    Aktuelle Rezension von: Christiane_Vini

    Ein sher tolles und spannendes Buch. 

    Ich liebe alte Fantasy und die Sagen um König Arthur, daher habe ich mich dazu entschlossen dieses Buch zu lesen. 

    Ich wurde nicht enttäuscht und konnte ein spannendes Buch mit tollen Sagen lesen. 

    Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter an alle die solche Genre mögen. 

  6. Cover des Buches Glas (ISBN: 9783453012172)
    Stephen King

    Glas

     (632)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    ACHTUNG KANN ANSÄTZE VON SPOILERN ENTHALTEN! 

    So, da wären wir also im 4. Band der Turmreihe angelangt. Gleich mal zu Anfang setzt King dort an, wo er in Teil 3 aufgehört hat: Im Inneren von Blain dem Mono. Mit Höchstgeschwindigkeit rast der Leser mitsamt den Protagonisten quasi ins Verderben, während zugleich die Rätselstunde schlägt. Und King lässt hier nichts aus. Die möglichsten und unmöglichsten Rätsel hat er sich dafür aus der Schreibhand geschüttelt. So rasant dies von Statten geht, so rasant nähert sich der Zug seiner Endstation und hier wird zuvor Eddie so richtig aktiv. In dem Moment weiß man als Leser, warum es Eddie sein wird, der die große Katastrophe gleich zu beginn verhindert.




    Rasant ist also schon mal der Einstieg in diesen 4. Band und King hält diesmal den Bogen hoch. Sehr hoch, denn endlich erfährt man, was nach Rolands Mannbarkeitsprüfung weiter geschah. Hier beginnt Roland seine Geschichte zu erzählen und diese ist gespickt von Liebe, Freundschaft und Feinden. Es geht also zurück in die Vergangenheit und zu dem Zeitpunkt als Roland 14 Jahre alt ist. Dabei zeigt er hier schon jene Ansätze, die man aus der Haupthandlung von ihm kennt: Abgebrüht, verschwiegen und teilweise in seinen GEdanken nicht immer 100% nachvollziehbar.


    Aber gut, dass ist Rolands Art und dem gegenüber stehen Cuthbert und Alain, die so ganz anders sind als er. Besonders gelungen fand ich jedoch Sheemie, der immer wieder erwähnt wird und mit seiner herzigen Art so manche Situation auflockert. Dagegen muss ich ehrlich sagen, fand ich Susan ab der Hälfte der Geschichte extrem nervig. Mit ihrer träumerischen Haltung zieht sie zuweilen die Story extrem nach unten, was einzig dadurch wieder aufgebaut wird, weil King die Szene und die Figuren wechselt. Ein Glück, sonst wäre es anstrengend der GEschichte weiter zu folgen.

    Ausgeklügelt geht es nach Rolands Bericht über die damaligen Ereignisse weiter. Denn King lässt uns diesmal nicht mit einem offenen Ende zurück. Stattdessen baut er den Zauberer von Oz ein. Auf eine Art, wie man sie so nicht erwarten würde. Andererseits muss man schon fast sagen es ist typisch King, also was erwartet man. Das letzte Stück aus Rolands Jugend wird zudem ebenfalls offenbart. Etwas, was dem Leser zunächst vorenthalten wird, aber letztlich auch erklärt, warum Roland heute der Mann ist, den man auf seinem Weg zum dunklen Turm begleiten darf.


    Fazit: Einen Blick auf Rolands Jugend zu werfen, war schon in Band 1 möglich, diesmal wird hier weit tiefer geblickt und erklärt, was dazu führte, dass Roland die Suche nach dem dunklen Turm überhaupt in Angriff genommen hat. Zeitgleich stärkt sich die Freundschaft zu seinen jetzigen Gefährten, denn Ehrlichkeit wird zuweilen mit Treue belohnt.

  7. Cover des Buches Der Winterkönig (ISBN: 9783499246241)
    Bernard Cornwell

    Der Winterkönig

     (264)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Meinung
    Die Sage rund um King Arthur bedeutet mir sehr viel und ich war neugierig, was sich hinter dieser Interpretation verbergen würde.
    Mit diesem Titel hatte ich aber leider bis zum Schluss zu kämpfen. Den ersten Seiten widmete ich mich voller Elan und Wissbegier, aber nach und nach ebbte diese Neugier leider ab. Bei Winterkönig kamen aber einige Charaktere, welche ich ins Herz hinsichtlich dieser Saga ins Herz geschlossen habe nicht allzu gut weg. 

    Inhaltlich erwarten mich viele detaillierte Beschreibungen. Insbesondere die Rituale und die Kriege wurden sehr bildlich beschrieben, sodass es nichts für leichte Nerven ist. Man sieht das Schlachtfeld und die blutenden Menschen direkt vor sich, etwas was mir persönlich ein Frösteln bereitete. 

    Der Autor legte viel Wert auf das Detail und man erkennt die gute Recherche hinter diesem Buch. Am Ende erwarteten mich einige Quellen bei denen mein Herz höher schlug.

    Fazit
    King Arthur ist sehr detailliert, sachlich und erschreckend. Es ist eine andere Interpretation dessen was ich bisher geliebt habe und es war schwer für mich, mich auf diese neue Art der Legende einzulassen. Aus diesem Grund 3 von 5 Sternen ❤

  8. Cover des Buches Wege der Liebe (ISBN: 9783453417946)
    Nora Roberts

    Wege der Liebe

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen sehr knappen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Dieser Einblick in die Handlung ist ja ziemlich nichts sagend- aber das beschreibt dieses Buch eigentlich ziemlich gut.

    Waren schon die beiden Vorgängerbände von endlosen Längen durchsetzt, so wird dies in dem vorliegenden Band noch übertroffen. Unfassbar, wie oft endlose Zaubersprüche wiederholt werden - und dann noch nach dem Motto: "Reim Dich, oder ich fress Dich"! Normalerweise ist die Schreibweise der Autorin über jeden Zweifel erhaben, bunt und blumig und mit einer Art ungewöhnlicher Wortmalerei. Davon ist in diesem Buch nichts zu sp+ren. Stellenweise sind mir ernste Zweifel gekommen, dass es sich hier tatsächlich um einen "Nora Roberts" handelt. 

    Inhaltlich passiert genau das, was der Leser angesichts der ersten beiden Bände erwartet: Alles treibt auf das - selbstverständlich glückliche - Finale hinaus. Der Weg dahin bietet aber leider auch keine Überraschungen. Sehr schade....!

    Diese Trilogie ist die absolut schlechteste Trilogie die ich je von Nora Roberts gelesen habe (und ich habe nicht gerade wenige davon gelesen...!).

  9. Cover des Buches Wächter der Nacht (ISBN: 9783453316188)
    Sergej Lukianenko

    Wächter der Nacht

     (954)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Bereits länger bin ich um die Wächterreihe herumgeschlichen. Jetzt ergab sich endlich die Gelegenheit Wächter der Nacht zu lesen und ich muss sagen, ich bin begeistert.

    Dem Autor gelingt es gekonnt Vampire, Magier, Hexen, Zauberer, Tierwesen und vieles mehr in unserer realen Welt anzusiedeln. Hauptschauplatz ist in diesem Fall Moskau und der Fokus liegt auf der Nachtwache. Jene Lichten, wie sie genannt werden, sind dafür zuständig die Wesen der Nacht zu kontrollieren und ihr Verhalten wenn nötig im Zaum zu halten.

    Gleich zu beginn bekommt es der Hauptprotagonist Anton mit einer zunächst unscheinbaren Frau und einem Jungen zu tun. Beides mag auf den ersten Blick keinen Zusammenhang  besitzen, entwickelt sich jedoch im weiteren Verlauf der Geschichte zu einem immer wiederkehrenden Knoten, der vom Autor nur mit ganz leichten Unterbrechungen ausgeschmückt wird.

    Was man jedoch auch sagen muss ist, dass die Gedankengänge der Figuren oftmals sprunghaft von Statten gehen. Manchmal auch fürs Lesen schlicht zu schnell und so dauert es doch auch, bis man hinter die eigentlichen Beweggründe der Wächter der Nacht und ihrem Chef kommt. Zeitgleich verleitet es genau darum beständig weiterzulesen, da man auf viele offene Fragen eine Antwort erhalten will und sie nach und nach präsentiert bekommt.


    Fazit: In diesem Buch tummeln sich die verschiedensten Wesen angefangen beim klassischen Vampir bishin zur Hexe. Man findet recht schnell seine Lieblinge und ist gespannt darauf, wie es im Storyverlauf weitergeht.

  10. Cover des Buches Der Patient (ISBN: 9783942656061)
    John Katzenbach

    Der Patient

     (1.900)
    Aktuelle Rezension von: lliz_lovesbooks

    Story

    Dr. Frederick Stark ein angesehener Psychoanalytiker aus New York erhält am Tag seines 53. Geburtstags eine Nachricht, die ihn vor die Wahl stellt, entweder in 15 Tagen den Namen des mysteriösen Rumpelstilzchen herauszufinden oder sich das Leben zu nehmen. Sollte er sich dem widersetzen würde Rumpelstilzchen einem Menschen in seinem Leben das Leben zerstören, was er gleichsam eindrucksvoll unter Beweis stellt.

    Dr. Starks begibt sich also auf die Jagd nach Mr. R, der ihn in diesen 15 Tagen sukzessive sein Leben ruiniert. Von leergeräumten Bankkonten über einen angeblichen Wasserrohrbruch, der nicht nur seine Wohnung, sondern auch seine Praxis zerstört, bis hin zu schweren Anschuldigungen bei der Ärztekammer über sexuellen Missbrauch von schutz-befohlenen Patientinnen.

    Der Psychoanalytiker erkennt, dass er das makabere Ratespiel nicht gewinnen kann und schmiedet einen Plan. 

    Er fingiert seinen eigenen Tod, taucht unter und erfindet gleich zwei neue Identitäten. Eine zum Leben, die andere um Rache zu nehmen.

    Eine neues Spiel mit Mr. R beginnt, doch dieses Mal scheint Rick am längeren Hebel zu sitzen. Er deckt Stück für Stück eine Tirade an Verschleierungen auf und kommt so seinem Ziel immer näher, bis es schließlich zum großen Showdown kommt. 


    Schreibstil

    Die Story ist stets aus Sicht des Hauptprotagonisten Dr. Starks geschrieben und lässt den Leser so noch tiefer in die Geschichte eintauchen. Es gibt keine hundertfach verzweigten Schachtelsätze und die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Die Kapitel waren mir persönlich ein kleines bisschen zu lang. Es liegt dennoch während des Lesens eine permanente Spannung in der Luft.


    Charaktere

    Die Hauptgeschichte dreht sich um Dr. Frederick Starks, dessen pedantisches täglich gleich ablaufendes Leben sich bei allen was er sagt und tut in seinem Charakter widerspiegelt. Er ist der Charakter für den man einerseits Respekt für seinen Lebensweg aber auch gleichzeitig Mitleid empfinden möchte. 

    Der Jäger Mr. R und seine beiden Mitspieler Virgil und Merlin bilden die Gegenseite. Der offensichtliche Psychopath, die übertrieben hysterische, wunderschöne Frau und der astreine Geschäftsmann. Auch diese Charakterbilder werden im Laufe des Buches mehr und mehr aufgedeckt und man darf natürlich hier und da auch hinter die Fassade blicken. 

    Es gibt an sich viele fast Haupt- und Nebencharaktere im Buch aber diese gehören zur Handlung und sind keineswegs verwirrend, da alles letzten Endes wieder zu Hauptcharakteren führt.    


    Meine Meinung zum Buch

    Die Geschichte war von Anfang an sehr spannend und es hat gleichsam Spaß und Angst gemacht, den Protagonisten auf den einzelnen Schritten seines Weges zu begleiten. 

    Mir persönlich wäre es lieber gewesen, man hätte das Buch zweigeteilt und in Teil 1 sein erstes Ratespiel und letztendlich seinen fingierten Tod dargestellt, und in Teil 2 seine Rache. 

    Dramaturgisch unglaublich aber für viele Leser vielleicht auch frustrierend, ich weiß es nicht. Mich hätte es gefreut.

    Rundum ein sehr sehr gelungenes Buch, das einen hier und da auch zum Nachdenken über das eigenen Leben und die eigenen Entscheidungen nachdenken lässt.

    Was hätten Sie an Dr. Starks Stelle getan?

  11. Cover des Buches Jamies Quest (ISBN: 9783000469350)
    Cornelia Franke

    Jamies Quest

     (50)
    Aktuelle Rezension von: angeltearz
    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bei dem Buch ein wenig hin und her gerissen bin.
    Ich finde den Plot genial. Ich mag Computerspiele sehr gerne und die Idee, dass sich der Protagonist in diesem Spiel wiederfindet, statt es einfach nur zu spielen, find ich super. Allerdings ist mir die Verbindung zu einem Computerspiel zu wenig. Im Prinzip hätte Jamie auch in ein Buch oder in einen Film gezogen werden können. Es hätte im Ablauf der Geschichte keinen Unterschied gemacht. Das finde ich so schade, da sich die Autoren ja sicherlich was dabei gedacht haben, dass es ein Computerspiel ist. Auch die Aufgabe war mir nicht stark genug hervorgehoben.
    Ansonsten mag ich die Geschichte gerne. Dass Jamie überhaupt irgendwo reingezogen wurde, nichts kennt und trotzdem von den Leuten gut aufgenommen wurde mit ihnen ein Abenteuer erlebt. Es hat Spaß gemacht es zu lesen.
    Hier und da hat sie ein paar Längen, aber die halten sich in Grenzen.

    Die Charaktere finde ich großartig. Ich mag Jamie wirklich gerne, vor allem von seiner Art her. Ich kann ihm vom Alter her aber leider nicht einschätzen. Einerseits geht er noch in die Schule, aber dann mit seiner Freundin und wie er sich generell gibt, könnte er schon erwachsen sein.
    Briors Bewohner finde ich unglaublich putzig und süß geschrieben. Genau so stelle ich mir die Charaktere in einem Computerspiel vor, sollte man diese mal treffen.

    Sexuelle Andeutungen gab es in dem Buch auch und ich weiß nicht, wie ich es einordnen soll. Es ist kein Jugendbuch, wenn ich es richtig gesehen habe. Aber… Ich weiß auch nicht. Sind sie Fehl am Platz? Sollen sie witzig sein? Keine Ahnung. Direkt verteufeln möchte ich das jetzt auch nicht.

    Über die Autoren zu schreiben fällt mir ein wenig schwer. Dominic ist Anfang 2018 leider verstorben. Das ist eine Tatsache die es mir schwer macht diese Rezension zu schreiben und auch Kritik zu üben. Leider kenne ich keine weiteren Werke von ihm, so dass ich keine Vergleichsmöglichkeiten habe. Aber ich würde jetzt sagen, dass er ein toller Autor war. R.I.P.!
    Von Cornelia habe ich bereits schon ein weiteres Buch gelesen, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Ich mag ihren Schreibstil sehr. Auch in diesem Buch merkt man die Harmonie der beiden Autoren.

    Übern Schnitt mag ich das Buch einfach. Es fehlt hier und da was, aber mein Gefühl sagt mir, dass ich unbedingt noch mehr davon lesen möchte.

    Das Cover: Ich mag das Cover so, so gerne. Es strahlt dieses gewisse Abenteuerfeeling aus.
    Ich bin ein großer Fan von Illustrationen und freue mich immer, wenn ich kleine Bildchen im Buch wieder finde.

    Fazit: Es hat hier und da ein paar fehlende Feinheiten, aber es hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. Und das ist für mich die Hauptsache.
  12. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 21: Schattentanz (ISBN: B07ZTP2V8P)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 21: Schattentanz

     (38)
    Aktuelle Rezension von: n8eulchen

    Magier und Unsterbliche im Kampf gegen das Böse. Aus Spoilergründen möchte ich nicht mehr zum Inhalt sagen (da Fortsetzung)

    Meine Meinung:
    - Gewohnt fesselnd und spannend!
    - Ich liebe diese Reihe so sehr, weil alle Teile aufeinander aufbauen und einem so die Figuren immer mehr ans Herz wachsen. Jeder von ihnen hat seine ganz eigene Geschichte, was ihr Denken und Handeln umso nachvollziehbarer macht.
    - Für mich ist Andreas Suchanek der Meister der Plottwists. So oft passieren Dinge, die habe ich einfach nicht kommen sehen. Das macht u. a. den Reiz an seinen Büchern aus.

    Top oder Flop?
    - Natürlich Top!

    Empfehlung?
    - Für Fans von Urbanfantasy, Magie... (Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte sind Unsterbliche, es gibt Parallelwelten, Zeitreisen, viele liebenswerte Figuren, Witz und Charme und viel Spannung)

  13. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 22: Königsblut (ISBN: B08377HGB8)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 22: Königsblut

     (37)
    Aktuelle Rezension von: MiraxD

    Das Erbe der Macht ist mit Königsblut bei seinem 22. Teil angekommen. Nur noch ein Band trennt uns vom Finale der zweiten Staffel und der Autor Andreas Suchanek weiß gekonnt, wie von ihm gewohnt, mit den Emotionen des Lesers zu spielen und ihn langsam, aber sicher für ein hartes und fesselndes Finale vorzubereiten. Langsam spitzt sich die Lage nämlich ziemlich zu! 

    Das Cover schmückt diesmal eine asiatische Frau und man erkennt eine japanische Rüstung samt Emblem und passend dazu das Katana der Frau. Eine wahre Kriegerin und umso passender spiegelt es den Inhalt dieses Bandes wieder, denn wir dürfen das Wiederaufleben einer unerbitterlichen Kämpferin miterleben. Aber nicht nur das, es wird wieder sehr magisch. 

    Für's Erste sind die übrigen Licht-und Schattenkämpfer Merlin und seinen Jüngern entkommen, doch alle wissen, dass es nicht von langer Dauer sein wird. Denn nicht nur ist Bran ihnen dicht auf den Fersen, Jen, Alex und Co. müssen noch einmal ihr Leben riskieren und versuchen in einem letzten, verzweifelten Versuch ihre geliebte Freundin aus den Fängen des vergifteten Glücks zu befreien. Währenddessen läuft die Zeit jedoch weiter und weitere Geheimnisse erwarten einen in den Tiefen der magischen Welt. Doch werden die Geheimnisse und ihre Enthüllungen reichen um den mächtigen Bran endgültig aufzuhalten? Hoffnung und Verzweiflung liefern sich einen erbitterten Kampf und es ist klar: nur eine Seite kann siegen.

    Der Schreibstil des Autors ist mir sehr vertraut und ich liebe es in die Welt der Licht-und Schattenkämpfer zurückzukehren. Vor allem durch die gerade einmal über 100 Seiten sind sie ein wahrer Genuss für Zwischendurch und lassen einen trotzdem so mitfiebern wie bei einem 400 Seiten-Buch. Ich finde den Sog unglaublich toll an dieser Geschichte und es gibt zum Glück einfach so viele Seiten und Dinge zu entdecken in der Welt der Licht-und Schattenkämpfer! 

    Wieder dürfen unsere altbekannten und geliebten Charaktere begleiten und natürlich erfahren wir auch etwas über neue Charaktere. Vor allem habe ich mich sehr über die Rückkehr des ein oder anderen Charakters sehr gefreut. Meine Lieblinge bleiben zwar immer noch unangefochten Jen und Alex, jedoch muss ich sagen, habe ich diesmal auch sehr um einen wichtigen Charakter gebangt habe. Mehr wird aber nicht verraten und muss unbedingt gelesen werden! 

    Hach, jetzt sind es nur noch ein Band, bevor endlich der Showdown kommt. Ich möchte zwar nicht, dass es endet, auch wenn es nur temporär ist, aber ich fiebere seit dem Beginn der neuen Staffel auf diesen Kampf hin! Es wird endlich Zeit, es gab genug Leid und Tod. Auch diesmal darf man einiges einstecken und das Ende, hach, ja, das regt einen wie gewohnt auf, denn danach muss man einfach unbedingt wissen, wie es weitergeht! Das habe ich echt vermisst. Zum Glück ist Band 23 schon draußen und es kann nahtlos weitergehen. Wie so oft schon wiederholt, sage ich es aber nochmal: Wer diese Reihe noch nicht kennt, ist selbst schuld, denn sie ist ein absoluter Must-Read für alle Menschen, die sich überraschen lassen und die eine wahrlich epische Geschichte vor sich entfalten sehen wollen. Sehr große Leseempfehlung! Volle 5***** von mir, was anderes war aber auch kaum zu erwarten! :)


  14. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 24: Schattenkrieg (ISBN: B0888952KQ)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 24: Schattenkrieg

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Lesewunder

    Ich begleite die Lichtkämpfer nun seit 24 Bänden. Jeder Band hatte überraschende Wendungen und unerwartete Begegnungen. Diese Folge setzt einen opulenten vorläufigen Schlusspunkt. 

    Nachdem Merlin die Essenzstäbe explodieren ließ und viele Magier starben, schien es kaum noch Hoffnung für die bestehende Welt zu geben. Merlins Ziel, die Kreaturen des Anbeginns wieder in die Welt zu holen und die Zitadelle zu stürzen als Rache für die nicht gewährte Unsterblichkeit , ist so gut wie erreicht. Doch die Kämpfer für das Licht geben nicht auf. Besonders gut haben mir Anora, Kevins Großmutter und Max gefallen. Ihr bedingungsloser Willen sich gegen die Mächte der Finsternis zu stemmen und dafür ihr Leben und auch das Leben ihrer Lieben zu opfern, hat mich sehr beeindruckt. Obwohl einige ans Herz gewachsene Figuren sterben oder in Merlins Bann geraten, lässt mich der Autor mit einem Fünkchen Hoffnung zurück. Denn eine wichtige Erkenntnis habe ich aus dieser Folge mitgenommen : Merlin ist nicht unverwundbar.

  15. Cover des Buches Göttin der Legenden (ISBN: 9783596193899)
    P.C. Cast

    Göttin der Legenden

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Als die Fotografin und Journalistin Isabel durch einen Autounfall davor ist, das Zeitliche zu segnen, wird sie von der Wassergöttin Coventina gerettet. Diese schickt sie durch die Zeit nach Camelot, damit sie den Ritter Lancelot verführt, um so das gebrochene Herz Athurs zu vermeiden. Doch was sie nicht bedacht hat, war die Anziehungskraft zwischen dem König und der modernen Frau.


    Mir hat der Band gefallen. Wie auch die anderen zuvor war er humorvoll geschrieben, hat viele unerwartete Wendungen gezeigt und einige Mal auf ganz herrliche Art gezeigt, wie sich alles verändern kann, wenn Frauen das Kommando übernehmen.

    Klar gab es einige Dinge, die nicht so recht gepasst haben, wie etwa das keiner so richtig hinterfragt, warum Isabels Sprache, ihre Art und auch ihr Verhalten so anders sind, sondern es einfach als Abwechslung hingenommen wird oder aber auch (was ich schade fand) dass man Arthur entgegen der bisher bekannten Fakten so... schwach und jämmerlich dargestellt hat. Ich hab nicht erwartet, dass er jetzt irgendwem den Kopf abschlägt, aber mir hat ein wenig die Autorität gefehlt.

    Aber ich fand das nicht störend, es ist nunmal keine geschichtliche Erzählung die auf Fakten beruht (so weit man das von einer Mythologie behaupten kann), sondern nunmal eine abgewandelte Version. In gewisser Weise hat es ja auch gezeigt, wie es damals hätte sein können, wenn jemand autoritär genug seinen Mund aufgemacht hätte.


    Die einzigen zwei Punkte, die mich persönlich gestört haben, war zum einen, wie schnell sich die emotionale Bindung zwischen Arthur und Isabel entwickelt hat (Anziehungskraft, schön und gut, aber nach nicht mal 24h von Verliebtsein reden war dann doch etwas zuviel des Guten) und zum anderen der Schluss. Dieser war so abrupt, plötzlich und abgehakt, dass es nach dem ganzen auf und ab im Buch richtig enttäuschend war. Da hätte ich mir ein wenig mehr Input gewünscht.


    Insgesamt aber eine schöne Geschichte.

  16. Cover des Buches Der Schattenfürst (ISBN: 9783499246258)
    Bernard Cornwell

    Der Schattenfürst

     (140)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Der letzte Kampf im Lugg Vale ist gewonnen und Arthur hat es allen gezeigt.

    Merlin hat nun ein Ziel: Er braucht den Kessel, die bedeutendste der 13 Kleinodien Britanniens, um die Götter wieder zurück zu holen. Damit soll das Land gerettet werden. Doch auch Arthur verfolgt sein Ziel_ er möchte das Land im Frieden an Mordred übergeben.

    Und so vergehen die Jahre, die „Tafelrunde“ in einer anderen Form findet einen Platz in Cornwells Geschichte. König Mordred wird großjährig, aber keineswegs sympathischer. Derfel wird sein Vormund, gemeinsam mit Ceinwyn. Kaum sitzt Mordred auf dem Thron kommt es zu einem bösen Boykott. Verrat zerrüttet Dumnonia, ein riesiger Schock wartet noch auf Arthur und auch Derfel hat einen schweren Verlust zu ertragen.

     

    Schreibstil:
    Wieder wird aus der Sicht des Mönches Derfel erzählt, der nun im hohen Alter seine Geschichte und letztlich die von Arthur für seine Gönnerin Igraine niederschreibt. Er berichtet dabei hautnah und im Detail von Kampf und Trauer, Freude und Angst. Es gibt auch hier wieder keine Kapitel, man liest eigentlich hintereinander weg, ein paar wenige Absätze helfen zum Durchatmen und die Einordnung in Teile helfen ein wenig, um den Überblick zu behalten.

     

    Meine Einschätzung:

    Dieser 2. Teil der Reihe hat mir wesentlich besser gefallen als der erste. Man war nun schon besser mit der Handlung vertraut, auch mit Namen und Orten. Im Wesentlichen geht es nun um den Kampf zwischen Christen und Heiden und den jeweiligen Göttern. Denn was das Land betrifft so hat Arthur einen guten Frieden geschaffen, der es Mordred eigentlich leichter machen könnte. Doch wie auch Merlin schon sagt, wurde es dem Volk scheinbar langweilig durch den Frieden, sodass sie sich zunehmend mit dem Christentum auseinandersetzen konnten. Hinzu kommt, dass bald das Jahr 500 n.Chr. erreicht wird, was es Fanatikern einfach macht, das Volk gegen die Heiden zu hetzen.

     

    Die Schlachten waren wieder sehr detailliert beschrieben und sind nichts für schwache Nerven. Ebenso wenig die Riten der Heiden, denn Nimue ist teilweise schon sehr ekelhaft und auch Guiniveres Handlungen grenzen an Wahnsinn. Die Kriegsszenen sind schon extrem, dafür aber sicher authentisch.

    Emotional hat der 2. Teil viel zu bieten gehabt. Seien es die positiven Gefühle, wie die Liebe, Frieden und Freundschaft. Auch das Treffen von Derfel und Ecre sowie deren Offenbarung war für den Leser auch als überraschender Moment gelungen rübergebracht. Und gerade zum Ende hin musste ich dann Tränchen verdrücken (bei Dian) und der Schock um Guinivere saß ebenso tief, wenn er auch nicht so überraschend kam. Man spürte beim Lesen förmlich die Veränderungen in Arthur. Das hat der Autor schon gut hinbekommen.

    Ich habe mich auch gleich an den letzten Teil gesetzt.

  17. Cover des Buches Wächter der Ewigkeit (ISBN: 9783453522558)
    Sergej Lukianenko

    Wächter der Ewigkeit

     (396)
    Aktuelle Rezension von: Zhunami
    Die Geschichte von Anton Gorodezki und den Wächtern geht weiter. Nachdem ich die ersten drei Teile in einem Band gelesen hatte, war dieser hier eher ungewohnt zu sehen. Verhältnismäßig große Schrift und dicke Seiten. Ich war ziemlich schnell durch mit dem Buch. Ich vermute, dass es den gleichen Umfang hatte wie schon die anderen Bände, es kam mir aber kürzer vor. Oder vielleicht ging es auch so schnell, weil dieses wieder eines der Bücher war, die mich sehr gefesselt haben. Man begegnet in diesem Roman wieder den altbekannten Figuren aus den vorherigen Teilen, die sich, wie es Lukianenkos Art ist, wieder in eine komplizierte Handlung verstricken. Was harmlos und unwichtig anfängt, wird zu einem Debakel, das die ganze Welt aus den Fugen reißen könnte. Großartig inszeniert, detailreich und lebendig geschrieben, ein echtes Lesevergnügen und sehr zu empfehlen. Dafür gibt's von mir alle 5 Sterne!
  18. Cover des Buches Dark Ages - Kriegerin der Feen (ISBN: B017FC8HOQ)
    Kathrin Lichters

    Dark Ages - Kriegerin der Feen

     (30)
    Aktuelle Rezension von: McGonagall

    Lily ist über die Zeit echt an ihren Aufgaben gewachsen und zu einer tollen Frau geworden. Aber auch Rian kann sich sehen lassen. Ich lese ja total gerne Bücher im Fantasy Bereich, in denen die Protagonisten an ihren Aufgaben wachsen und zu einer anderen Person werden. Das ist in diesen Fall der Autorin auch sehr gut gelungen. 

    Ich muss sagen, dass ich zwischendurch mit den Verwandtschaftsverhältnissen total durcheinander gekommen bin. Ich habe im Nachhinein keine Ahnung wer mit wem und wann und wo. Eine Ahnentafel oder Genogramm am Ende des Buches wäre hilfreich gewesen. 

    Ich hatte die Bücher als Kombi-Ebook gelesen und somit auch das Zusatzkapitel von Rian. Das Zusatzkapitel von Rian hat mich nicht umgehauen. Da kenne ich von anderen Autoren bessere Sichtweisen aus anderen Protagonisten. Aber ich will hier nicht zu viel meckern. Besser als gar nichts;) und ich stehe ja total auf andere Sichtweisen von anderen Protagonisten.. 

    Ansonsten fand ich den Epilog mal echt was anderes. Die Handlung über 300 Jahre später war für mich auch sehr schön und unerwartet. 

    Der Titel des Buches finde ich persönlich etwas unpassend. Da hätte man besser was anderes gewählt. 

  19. Cover des Buches Wächter des Tages (ISBN: 9783453316195)
    Sergej Lukianenko

    Wächter des Tages

     (512)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Wie bereits beim ersten Band, unterteilt sich dieses Buch in drei einzelne Geschichten, die jedoch spätestens in der dritten wieder miteinander verknüpft werden. Auch Inhalte des ersten Buches werden neu beleuchtet, weshalb ein Quereinstieg in diese komplexe Geschichte aus Intrigen und strategischen, das Schicksal beeinflussenden Handlungen nicht empfehlenswert ist.

    Dieses Buch beschäftigt sich vermehrt mit den Dunklen. Magier, Hexen, Tierwesen und Vampire, die in der Tagwache ihren Dienst ableisten und das Gegengewicht zu den Lichten Wesen der Nachtwache bilden. Ein Gleichgewicht, das durch geschickte Schachzüge beider Seiten aus den Fugen zu geraten droht und nur von der regulativ eingreifenden Inquisition und der zwischenweltlichen Existenzebene des Zwielichtes wieder ins Lot gebracht werden kann. Spannend, intrigant, um Ecken gedacht, manchmal verwirrend und letztlich doch wieder schlüssig. Eine klasse Fortsetzung des ersten Teils und ebenso empfehlenswert.

  20. Cover des Buches Das Licht von Atlantis (ISBN: 9783570303795)
    Marion Zimmer Bradley

    Das Licht von Atlantis

     (174)
    Aktuelle Rezension von: MeinNameistMensch

    Die Nebel von Avalon gehören zu Recht zu den ganz besonderen Meisterwerken der Literaturgeschichte und es wird nur wenige geben, die nicht schon einmal davon gehört haben. Was allerdings weniger bekannt ist, dass dieses Buch den Abschluss einer achtbändigen Reihe bildet und das Buch "Das Licht von Atlantis" hier den Beginn darstellt. Hier werden Grundlagen gelegt, die sich dann auch in den "Nebeln" wiederfinden lassen. 

    Die Autorin Marion Zimmer Bradley entführt die Leser_innen in die Endzeit von Atlantis, wo eine geheinmisvolle graue Bruderschaft versucht, das Machtgleichgewicht zu ihren Gunsten zu verändern. Wir begegnen hier den beiden Schwestern Domaris und Deoris, die beide als Priesterinnen im Tempel des Lichts dienen. Domaris verbindet sich mit dem geheimnisvollen Fremden Micon, während Deoris immer mehr in die Fänge des skrupellosen Magiers Riveda gerät, der sie immer mehr auf die dunkle Seite zieht. Werden die Mächte des Lichtes oder die der Dunkelheit gewinnen und sind nicht beide nötig, um ein Gleichgewicht zu schaffen?

    Marion Zimmer Bradley gelingt mit "Das Licht von Atlantis" ein furioser Einstieg in die Avalon Welt und mensch kann als Leser_in ganz tief in die Geschichte eintauchen. Die Charaktere und die sie umgebende Welt werden sehr detailreich und lebendig dargestellt, so dass mensch sich stark mit ihnen verbinden kann. 

    Ich habe "Das Licht von Atlantis" leider nicht als erstes Buch dieser Reihe gelesen und erst bei diesem Werk festgestellt, wie viel mir an Hintergründen bisher entgangen war, so dass ich mich daran machte, diese achtbändige Reihe chronologisch noch einmal zu lesen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich kann es nur wärmstens empfehlen.

  21. Cover des Buches PLÖTZLICH ZAUBERER (ISBN: 9783958351547)
    Scott Meyer

    PLÖTZLICH ZAUBERER

     (18)
    Aktuelle Rezension von: MartinWesendonck

    Man darf sich von dem albernen Cover nicht tauschen täuschen lassen, die story ist wirklich gut! Wer hätte gedacht, dass über jeden und alles meine Datei existiert. Diese muss braucht man nur zu verändern und schon grenzt es an Magie. Damit lässt sich natürlich so einiges anstellen.

    Martin ist ein ganz gewöhnlicher Kerl, der diese Datei findet und damit ins Mittelalter flüchten muss. Dort gibt er sich dann als Zauberer aus und lernt sogar Merlin kennen.

  22. Cover des Buches Die Besessene (ISBN: 9783423760614)
    S.B. Hayes

    Die Besessene

     (146)
    Aktuelle Rezension von: daydreamin

    Geschrieben im August 2012:
    Der Einstieg in die Geschichte ist ziemlich fix und man begleitet die Protagonistin Katy von dem Tag an, als sie Genevieve begegnet, die sie von dort an zu verfolgen scheint. Katy scheint ein durchschnittliches Mädchen zu sein: Sie ist 16 Jahre alt, geht jetzt aufs College, designt ihre eigenen Klamotten, ist meistens mit ihren beiden Freundinnen Hannah und Nat oder ihrer großen Liebe Merlin unterwegs. Zuhause wartet ihre psychisch instabile Mutter, die ein totaler Kontrollfreak ist und Katy am Anfang sogar bittet ein Urlaubssemester im College zu nehmen um sich um sie zu kümmern. Merlin wird als mysteriöser Maler beschrieben und hat auf mich persönlich nur den Eindruck gemacht, als würde er seine Künstlermasche ausleben um möglichst vielen Mädchen wie Katy direkt an die Wäsche zu gehen, was er auch bis ca. zur Mitte des Buches penetrant versucht. Hannah und Nat sind beste Freundinnen und Katy ist eher so das fünfte Rad am Wagen, trotzdem verstehen sich die drei ganz gut. Dann wäre da noch der Nachbarssohn Luke, der gerade sein Journalismusstudium beendet hat und nach Hause zurückkehrt. Außerdem spielt Genevieve natürlich eine große Rolle. Sie ist ebenfalls 16 Jahre alt, ähnelt Katy immer mehr, scheint sie zu stalken und will ihr Leben kaputt machen.

    So viel zur Beschreibung der Charakter, von denen mir eigentlich nur Luke gut gefallen hat, was vielleicht daran liegen kann, dass er der einzig vernünftig denkende Charakter war. Gut, mit einem abgeschlossenen Studium hat er wohl auch die 20 Jahre schon überschritten und ist einigermaßen erwachsen im Gegensatz zu allen anderen. Katys Denken konnte ich anfangs so gar nicht nachvollziehen. Sie hat mich einfach nur genervt, weil sie Merlin so angehimmelt hat und ich ihn wirklich nicht im Entferntesten interessant fand, aber gut, das ist Geschmackssache. Hannah und Nat kamen mir etwas doof vor und Katys Mutter ist mit ihren Depressionen einfach nur besitzergreifend und sollte sich wirklich behandeln lassen (na gut, fairerweise muss man sagen, dass die Situation sich am Ende aufklärt, man ihre Situation nachvollziehen kann und sie dann auch einer Behandlung zusagt). Neben Luke war der einzig interessante Charakter Genevieve, denn sie ist ja die Besessene und man weiß nicht woher sie kommt und was sie will.

    Neben den Charaktern fand ich auch die Handlung anfangs sehr unrealistisch und seltsam. Zuerst wird man mit der Situation konfrontiert, dass Katy und Genevieve sich begegnen und dieser ganze erste Kontakt sehr unheimlich abläuft. Direkt danach befindet man sich in einem Mädchengespräch über Jungs zwischen Katy, Hannah und Nat wieder und gleich darauf steht man mit Katy in Merlins Atelier und die beiden kommen schon nach ihrem ersten Kuss zusammen und das ohne wenn und aber. Man, wenn die Liebe immer so einfach wäre, hätten wir alle keine Probleme mehr!

    Das alles passiert auf den ersten 10 Seiten und bildet ja damit die Grundlage für die ganze Story, doch ich war total verunsichert ob ich mich jetzt auf eine Teenagergeschichte oder einen Thriller einstellen soll. Tatsächlich bin ich auch bis kurz vor Schluss nicht ganz sicher gewesen, in was für einer Geschichte ich mich da eigentlich befinde. Es werden immer wieder Katys Alltagsprobleme mit Merlin und ihren Freundinnen beschrieben, doch dabei hat alles irgendwie einen Bezug auf Genevieve. In ihren Nachforschungen, die Katy zusammen mit Luke anstellt, stoßen die beiden auf Hexen und allerhand magische Elemente, sodass man sich kurze Zeit auch noch fragt ob man nicht vielleicht in einem Fantasyroman gelandet ist. Nachdem ich das Buch dann komplett gelesen hatte, würde ich einfach sagen, dass es sich um eine Young Adult Story handelt, in der der Leser mit Hilfe des ganzen Hexenkrams unsinnigerweise auf eine falsche Fährte gelockt wird.

    Nach ungefähr der Hälfte des Buches wurde es dann meiner Meinung nach erst so richtig spannend. Genevieve übernimmt quasi Katys Leben, woran Katy aber nicht ganz unschuldig ist. Sie verwickelt sich so sehr in ihre Nachforschungen und verbringt ganze Tage außerhalb der Stadt, sodass Genevieve leicht ihre vernachlässigten Freunde von sich überzeugen kann. Trotzdem hat sich an diesem Punkt auch eine Wut auf sie bei mir eingestellt und ich konnte dann auch endlich Katys Handeln und Denken nachvollziehen, die sich übrigens im ganzen Buch ziemlich entwickelt und viel vernünftiger zu denken lernt.

    Leider hab ich dann aber auch den Ausgang der Geschichte schon relativ früh ahnen können. Trotzdem hab ich weitergelesen und alle Elemente des Buches haben sich am Ende zu einem Ganzen zusammengefügt, was ich sehr gelungen fand. Nicht so gelungen hingegen fand ich dann das Ende. Also das Rätsel um Katy und Genevieve fand ich ziemlich gut, aber der Abschluss davon ist irgendwie… überflüssig. Warum passiert diese Katastrophe am Ende? Was ist der Sinn dahinter?

    Fazit

    Abschließend kann ich sagen, dass das Buch irgendwie mittelmäßig war. Also der Anfang wirkte total chaotisch und ich mochte eigentlich keinen der Charakter wirklich, sodass mir Genevieve ziemlich recht kam. In der Mitte des Buches drehte sich meine Meinung dann irgendwie und ich fand Katy sympathischer als Genevieve und hatte zum ersten Mal wirklich Interesse an der Auflösung des Rätsels. Die ganzen Fantasyelemente rund um die Hexen fand ich überflüssig und sinnlos. Der Showdown war gelungen und interessant, auch wenn man sich 90% der Story schon vorher zusammenreimen konnte und was dann nochmal ganz am Ende passiert, war für mich wieder genauso sinnlos wie der Hexenkram. Alles in allem ein merkwürdiges Buch und ich vergebe 3 Sterne.
  23. Cover des Buches Arthurs letzter Schwur (ISBN: 9783499246265)
    Bernard Cornwell

    Arthurs letzter Schwur

     (116)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Der Verrat an Arthur und seine Männer ist gerächt, Lancelot geflohen, Mordred zwar weiterhin König, aber extrem eingeschränkt. Merlin sammelt die Kleinodien zusammen, um die alten Götter zu beschwören und Nimue verfällt dabei in einen Wahn, der sie zur Feindin werden lässt – sogar eine Feindin Merlins.

    Doch erst einmal folgt noch die Schlacht gegen die Sachsen, welche recht erfolgreich endet für Arthur und seine Krieger. Es folgen Jahre des Friedens, in denen auch Arthur endlich seinen Traum erfüllen kann. Mordred bekommt sein Königreich und wird sogar ein guter Krieger. Doch alte Fehden ruhen nur und so kommt es, dass schon bald die Ruhe durch Rachegelüste gestört wird. Arthur kämpft seine letzte Schlacht.

     

    Schreibstil:

    Wieder aus Sicht von Derfel werden ausgiebig die Schlachtszenen geschildert. Die Blicke auf die Gegenwart, die Gespräche mit Igraine, sind kurzgehalten. Derfel erzählt das letzte Stück der Geschichte rund um Arthur und bringt zwischen die Zeilen auch Hinweise, die auf die letzten Lebensabschnitte der Hauptpersonen blicken. Zwischendurch ist der zeitliche Ablauf mal durcheinander, es geht einfach mal wieder ein paar Jahre vor und dann zurück.

     

    Meine Einschätzung:

    Der Autor hat es im letzten Band nochmal sehr spannend gestaltet. Dabei hat eine der berühmtesten Schlachten in die Geschehnisse eingewoben, die Belagerung von Baddon. Es gab wieder zahlreiche Schlachtbeschreibungen. Der Kampf zwischen Christen und Heiden wird im letzten Band nochmal mehr auf die Heide gelegt. Die Riten und Flüche waren teilweise wieder besonders ekelhaft und Nimue steigt regelrecht zur besessenen Hexe auf. Sämtliche Hauptpersonen der Reihe bekommen nochmal einen guten Auftritt, manche einen ziemlichen traurigen.

    Der mittlere Teil hat mir am besten gefallen, jedoch bot dieser Teil einen guten Abschluss der Handlung. Man konnte die letzten Puzzleteile rund um Derfel zusammensetzen, das Ende von Arthur, Mordred und den anderen lässt noch Raum für eigene Gedanken.

    Das ganze Schlachtgemetzel war vielleicht nicht ganz mein Fall, dafür aber die Beziehungen untereinander. Denn es geht im Buch auch wieder um die Verpflichtung zu einem Eid und zu einem König, und sei dieser noch so unfähig und charakterschlecht, so hat man ihm ergeben zu sein. Es geht um Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt, um Familie und die Liebe. Eine gute Reihe gespickt mit historisch berühmten Namen. Sehr empfehlenswert für Menschen, die sich für diese Zeit interessieren.

  24. Cover des Buches Die dunkle Seite der Nacht (ISBN: 9783937255941)
    Simon R. Green

    Die dunkle Seite der Nacht

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Luisa0706
    Das Buch hat mich von Anfang an sehr gefesselt. Manche Aussagen waren Anfangs etwas unklar, haben sich aber im Laufe der Geschichte von selbst erklärt. Am meisten überrascht hat mich das Ende. Ich freue mich schon darauf die weiteren Teile zu lesen. Aufjedenfall bis zum Ende lesen!

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