Bücher mit dem Tag "mesopotamien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mesopotamien" gekennzeichnet haben.

50 Bücher

  1. Cover des Buches Mord in Mesopotamien (ISBN: 9783455003383)
    Agatha Christie

    Mord in Mesopotamien

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Sunaki

    Die Geschichte steht bei Fans sehr in Kritik.

    Der Twist am Ende war ein klassischer Versuch A.C. den Leser zu überrumpeln, ging diesmal allerdings etwas zu weit. Dabei denke ich, dass der Täter durchaus gut angekommen wäre, wenn sie nicht einen drauflegen musste. 

    Ich war durchaus zufrieden mit Motiv und Methode.

    Der PoV Charakter für die ersten Kapitel und das Setting waren gut und es gab wieder mal einen Roten Hering, ähnlich wie damals in "Mord im Pfarrhaus".

  2. Cover des Buches Sumerer und Akkader (ISBN: 9783406508745)
    Gebhard J. Selz

    Sumerer und Akkader

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  3. Cover des Buches Kryptum (ISBN: 9783423210867)
    Agustín Sánchez Vidal

    Kryptum

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Laut Nachwort lag das Hauptaugenmerk auf einer spannenden Handlung. Nachdem ich durchgehalten habe bis zum Ende, frage ich mich jetzt wirklich, wo denn die spannende Stelle war. Die habe ich wohl überlesen.

    Am Anfang ist das Buch erschreckend katholisch - wirklich die volle Breitseite -, dann wird es historisch, aber immer noch nicht spannend, und dann folgt das Ende. Ein paar Leute kommen zu Tode, viele kämpfen sich in unterirdischen Höhlen unter einer spanischen Stadt durch, alles auf der Suche nach einem Codex. Zum Schluß lösen sie das Rätsel der zerschnittenen Teile und können den Inhalt interpretieren, - aber man ist nicht erleichtert über die Lösung.

    Die Handlung plätschert so vor sich hin und eine Menge Leute in unterschiedlichen Zeitepochen reisen in unterschiedliche Gebiete. Wie bei Karl May kommen Nicht-Mohammedaner bis in die Kaaba. Allein das macht das Ganze völlig unglaubwürdig. Das Buch muß ich nicht haben, einmal reicht.

  4. Cover des Buches Die Frau im Orient-Express (ISBN: 9781477848289)
    Lindsay Jayne Ashford

    Die Frau im Orient-Express

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Sabine_Illetschko

    Ein gefühlvoller Roman, der uns in orientalische Gefilde entführt, der Geschichte einer großartigen Schriftstellerin folgt und mit einem emotionalen Ende überrascht. Absolut lesenswert!

  5. Cover des Buches Mesopotamien (ISBN: 9783406465307)
    Barthel Hrouda

    Mesopotamien

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Der Mann aus Mesopotamien (ISBN: 9783518399552)
    Amin Maalouf

    Der Mann aus Mesopotamien

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Kennt ihr einen Religionsgründer namens Mani? Mir persönlich war nicht viel über den Mann bekannt, und es gibt auch nur sehr wenig, das überliefert ist. Gelebt hat dieser Mani in der Spätantike von ca. 216 bis 276/77 nach Christus und er war Begründer des sogenannten Manichäismus. Amin Maalouf hat in seinem Roman über diesen Mann verschiedenste Überlieferungen und Mythen mit viel Vorstellungskraft vereint und folgt Mani von Geburt an bis zu seinem Tod. Alles beginnt damit, dass Manis Vater Pattig, Spross einer adeligen Parther-Familie, in einem Tempel dem Sektenführer Sittai begegnet, der ihn so für seine Auslegung des Christentums begeistert, dass Pattig seine hochschwangere Frau Mariam verlässt und Sittai in dessen Palmenhain folgt. Hier hat er eine Schar von Anhängern um sich versammelt – nur Männer – die ihm in seiner strengen Auslegung der „wahren christlichen Lehre“ folgen. Man könnte annehmen, dass Mani nun bei seiner Mutter aufwächst und vom Vater nie wieder hört, doch im Alter von vier Jahren wird er von Sittai der Mutter weggenommen und in den Palmenhaim gebracht. Hier wird er aufwachsen, und den Regeln der Sekte beugt er sich, auch wenn er bald erkennt, dass er mit dieser Auslegung von Religion nicht einverstanden ist.

    Mit 24 schließlich verlässt Mani die Sekte, gefolgt von seinem Vater, der ihm jüngergleich folgen wird, und beginnt, seinen eigenen Glauben zu propagieren. Mit am wichtigsten ist ihm dabei ein friedliches Nebeneinander aller Religionen, sei es Christentum, Judentum, Buddhismus oder die Anbetung anderer, antiker Götter wie Poseidon oder Wischnu:

    "Ich berufe mich auf alle Religionen, und auf keine. Man hat die Menschen gelehrt, sie müßten einem Glauben angehören, so wie man einer Rasse oder einem Stamm angehört. Ich aber sage ihnen: Ihr seid belogen worden. Bemüht euch, in jedem Glauben und Gedanken den leuchtenden Kern freizulegen und die Schale zu entfernen. Wer meinem Weg folgt, kann Ahura Masda anbeten und Mithras und Christus und Buddha."

    Doch irgendwie ist diese Welt der Spätantike noch nicht bereit für einen derart inklusiven Glauben (und aktuelle Ereignisse bestätigen, dass auch die Welt der Moderne es noch nicht zu sein schein). Mani schart zwar eine beachtliche Zahl an Jüngern um sich - selbst Schapur, König der Könige, und dessen Sohn Hormisd sind von seiner Weltanschauung beeindruckt oder hoffen zumindest, sie zu ihren Gunsten nutzen zu können. Doch andere mächtige Männer sehen in Mani und seinem Glauben eine Bedrohung des vorherrschenden Systems. Vor allem der mächtige Magier Kirdir wird zum erklärten Feind des sanften Mani und bestätigt damit eine Beobachtung des Glaubensgründers:

    "Ich respektiere jeden Glauben, und genau das ist in aller Augen mein Frevel. Die Christen hören nicht zu, wenn ich Gutes über den Nazarener sage, sie werfen mir vor, daß ich nichts Böses über die Juden und Zarathustra äußere. Die Magier hören nicht hin, wenn ich ihren Propheten lobpreise, sie wollen mich Christus und Buddha verfluchen hören. Denn nicht um das Fähnchen der Liebe scharen sich die Gläubigen, sondern um das Banner des Hasses, und einig sind sie sich nur in der Ablehnung der jeweils anderen."

    Ab und an ist mir Mani ein wenig zu salbungsvoll und manche religiöse Ausführungen ziehen sich für meinen Geschmack zu lange hin. Insgesamt jedoch war ich dem Buch schon nach wenigen Seiten verfallen und blieb es bis zur letzten Seite des Epilogs, in dem Maalouf erläutert: "alle Inquisitoren Roms und Persiens haben sich verbündet, um Mani zu entstellen, ihn zu tilgen." Dieser Roman sollte ein wenig Licht in das Leben dieses vergessenen Mannes bringen. In Maaloufs Worten: "Es sollte sein Leben erzählen. Beziehungsweise das, was nach so vielen Jahrhunderten der Lüge und des Vergessens noch davon zu erahnen ist." Und ganz nebenbei hat Maalouf einen lebendigen Einblick in die Welt der Spätantike geschaffen. Wenn er kurz aber detailliert beschreibt, wie der König der Könige Audienz abhält, oder wie er aus der Ferne dem römischen Reich dabei zusieht, wie es sich selbst zerstört, dann wird ein hochspannender Abschnitt der Menschheitsgeschichte lebendig.

    Diese Rezension wurde auch auf lesemanie.com veröffentlicht.
  7. Cover des Buches Murder in Mesopotamia (ISBN: 9780002314879)
    Agatha Christie

    Murder in Mesopotamia

     (3)
    Aktuelle Rezension von: EmiliAna
    Mit ihrem im Jahre 1936 erstveröffentlichen Roman "Murder in Mesopotamia begann die unvergleichliche englische Kriminalschriftstellerin Agatha Christie ihre vielgerühmte Orient-Reihe. Inspiriert wurde sie von den eigenen Reisen und von den archäologischen Expeditionen, auf die sie ihren zweiten Ehemann Max Mallowan vor allem in den Dreißigern begleitete.
    Und so ist die Handlung des vorliegenden Krimis passenderweise auch auf einer archäologischen Ausgrabungsstätte im heutigen Irak angesiedelt, einem exotischen und fremdartigen Ort also, an dem sie sich auskannte, bevölkert mit, ebenso wie gewohnt, vielschichtigen und undurchschaubaren Charakteren, die, wie so oft bei der Lady of Crime, Personen nachempfunden sind, die sie unterwegs kennengelernt hatte.
    Geborene und unbestechliche Beobachterin, die sie war, ging Agatha Christie mit offenen Augen und Ohren durchs Leben; schon aus Bruchstücken von Gesprächen, die sie mitangehört hatte, konnte sie, deren Einfallsreichtum kaum Grenzen gesetzt waren, flugs eine spannende Handlung konstruieren.
    Und so nimmt es nicht wunder, dass sie zu den drei meistgelesenen Autoren ihrer Zeit gehörte und dass ihre Anhängerschaft auch in der heutigen Zeit unvermindert groß ist.

    Aber nähern wir uns nun dem neunzehnten Roman der großen Schriftstellerin, der alle Ingredienzien aufweist, die man auch in ihren anderen Kriminalromanen unweigerlich findet: ein Mord geschieht, dem oft zumindest noch ein weiterer folgt, es gibt jede Menge Tatverdächtige, lange kann man keinen ausschließen, und da ist gewöhnlich eine ganze Sammlung von Spuren, mit denen man nichts anfangen kann.
    Wenn sie nicht ihre beiden wichtigsten Detektive, die scheinbar betuliche ältliche Dame Miss Marple, die sich so gut in den Abgründen der menschlichen Natur auskennt und sich keine Illusionen macht über die Schlechtigkeit der Welt, und den belgischen Detektiv Hercule Poirot, der so sehr von sich eingenommen ist und dem Symmetrie und Ordnung über alles gehen, auftreten und dem Leser den Weg durch ihre geschickt gesponnenen Labyrinthe weisen lässt, kann man sicher sein, dass die große Dame des perfekten britischen "Whodunit" einen ihrer jeweiligen Hauptakteure mit Klugheit und kriminalistischem Scharfsinn ausgestattet hat, der Marples oder Poirots Rolle einnimmt. Denn dem Leser traute sie wohl nicht zu, so ganz ohne Hilfe alle Spuren richtig zu deuten und am Ende dem Täter auf die Spur zu kommen....

    "Murder in Mesopotamia" ist ein weiterer Fall für den eitlen kleinen Hercule Poirot, der eigentlich nur auf der Durchreise ist, als er gebeten wird, im Falle der ermordeten Louise Leidner, der Frau des Grabungsleiters Eric Leidner zu ermitteln. Zur Seite gestellt wird ihm die Krankenschwester Amy Leatheran, die die Ermordete betreut hatte und aus deren Perspektive der Krimi erzählt wird.
    Schwester Leatheran ist eine Art weiblicher Captain Hastings - gutwillig und freundlich, nicht besonders klug, doch unerlässlicher Resonanzboden für den schnurrbärtigen Belgier, der mehr sieht als andere und allein mit Hilfe seiner vielzitierten kleinen grauen Zellen auch die verzwicktesten Fälle zu lösen weiß.
    Und ja, Louise Leidners Fall ist schon sehr verzwickt, ihr Mord ein Rätsel, denn faktisch gab es niemanden, der sich ungesehen in ihr Zimmer hätte schleichen und sie erschlagen können.
    Louise Leidner, das wird Poirot schnell klar, war eine überaus faszinierende Frau, jemand, der äußerst liebenswürdig und charmant sein, andererseits sich durch ihre scharfe Intelligenz und ihr manipulatives und dominates Wesen auch schnell Feinde machen konnte.
    Schwester Leatheran lernte Louise, auf die sie eine rundum positive Sicht hat, erst kurz vor deren Tod kennen, zu einem Zeitpunkt, als der Mord an ihr bereits beschlossene Sache war.
    Der Leser erfährt, dass die Frau in der Vergangenheit immer wieder Drohbriefe erhalten hat, jedesmal dann nämlich, wenn sie sich verliebte. Angenommen wird, dass der Autor der Briefe ihr erster Ehemann ist, der als deutscher Spion im Ersten Weltkrieg zum Tode verurteilt wurde, aber fliehen konnte und auf der Flucht bei einem Eisenbahnunglück umkam. Oder doch nicht?
    Als jedenfalls nach der Hochzeit mit ihrem zweiten Mann Erik die Briefe wiederkamen und sie eindeutig mit dem Tod bedrohten, geriet Louise in eine Nervenkrise - nicht ernstgenommen von den übrigen Expeditionsmitgliedern, die ihre Anwesenheit für die allgemeine schlechte Stimmung, die auf der Grabung herrscht, verantwortlich machten und die sie gar selbst für die Schreiberin der Briefe hielten.
    Ja, so erfährt der kleine Belgier, die Tote hatte kaum Freunde unter den Menschen, die sie umgaben, und sie alle hätten ein Motiv für den Mord gehabt.
    Und wäre da nicht Poirot gewesen, der spätestens nach einem zweiten Mord klarsieht, und der in einem, wie bei Christie gewohnt, fulminanten Finale vor allen Beteiligten die Geschichte aufrollt und ein Teilchen nach dem anderen in das Puzzle einfügt, mit zwingender Logik und glasklarem Räsonieren, so wäre der Mörder, der wie stets unverdächtigste aller Charaktere, wohl nie überführt worden - und hätte weitergemordet, denn, wie sagt Poirot so schön? Mord kann zur Gewohnheit werden!
    Doch nicht, solange der blitzgescheite Belgier in der Nähe ist, der sich am Ende der Geschichte schon zu seinem nächsten Fall aufmacht: er wird nämlich mit dem Orient-Express die Heimreise nach England antreten - und seinen wohl berühmtesten Fall auf ungewohnt unkonventionelle Weise lösen...
  8. Cover des Buches Der japanische Liebhaber (ISBN: 9783492501309)
    Sujata Massey

    Der japanische Liebhaber

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Erst vor ein paar Tagen feierte Rei Shimura noch mit ihren Freunden und ihrem Verlobten Hugh ihren Geburtstag und nun ist sie auf dem Weg in ihr Heimatland. Ein Museum in den Vereinigten Staaten hat ihr folgenden Auftrag gegeben: Rei soll herausfinden, ob es sich bei dem Bockskrug um ein Original oder gar um eine Fälschung handelt. Pikanterweise befindet sich der Krug in den Händen von Takeo Kayama, Reis Exfreund.

    Als Rei und Takeo aufeinander treffen, wird Rei bewusst, dass sie immer noch Gefühle für Takeo hegt. Doch Takeo ist in festen Händen und auch sie, Rei, befindet sich in einer Beziehung. Wie soll Rei diesen Auftag bloß erfolgreich abschließen?

    Das Buch liest sich sehr flüssig und man gewinnt viele Einblicke in die japanische Kultur. Nebenbei lernt man auch das ein oder andere Wort aus der japanischen Sprache ;D Rei ist eine sympathische und charakterstarke Protagonistin, die sowohl für spannende als auch für humorvolle Situationen sorgt.

  9. Cover des Buches Der Assyrer (ISBN: 9783404116041)
    Nicholas Guild

    Der Assyrer

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Inhalt: Tiglat ist der Sohn Sanheribs, des großen Königs von Assur und der Ionierin Merope. Der Palast des Königs vom Zweistromland steht in der Stadt Ninive. Dort wächst Tiglat im Frauenhaus des Königs auf, gemeinsam mit seinen Halbbrüdern. Darunter der Sohn der berechnenden Nakija, Assarhaddon. Und dann ist da noch die kleine Assarhamat. Sie und Tiglat verbindet seit Kindheit an nicht nur Freundschaft, sondern auch Liebe. Doch Assarhamat ist dazu ausersehen, die Frau des marsarru zu werden. Tiglat macht sich schon früh beim König bemerkbar. Er wird, gemeinsam mit Assarhaddon, zum Soldaten ausgebildet. Die beiden teilen dabei alles: Ihre Geheimnisse, ihre Träume und sogar ihre Frauen. Doch die einzige Frau, die Tiglat nicht aus dem Kopf geht, ist Assarhamat. Als sein Halbbruder, der marsarru Assurnadinschum stirbt, entfacht ein Rivalitätskampf. Denn nur zwei stehen für den Titel des marsarru und somit den Titel des zukünftigen Königs zur Auswahl: Tiglat oder Assarhaddon. So steht Bruder gegen Bruder im Kampf um den Thron. Und zwischen ihnen steht Assarhamat. Wird die Bruderliebe der beiden diesen Kampf überstehen können? Meinung: Ich liebe Nicholas Guilds historische Romane. Als ich das erste Mal "Der Makedonier" von Guild las, wusste ich, dass ich mir seine restlichen Bücher nicht entgehen lassen konnte. Ich hatte hohe Erwartungen an den Assyrer und wurde keineswegs enttäuscht. Was Guilds Werke auszeichnet ist nicht nur ein flüssiger und in den Bann ziehender Schreibstil. Er versteht es auch, historische Themen so wieder zu geben, dass man sich vorkommt, mitten im geschilderten Geschehen zu stehen. Gerade die Schilderungen der Schlachten faszinieren mich immer wieder aufs Neue durch ihre Liebe zum Detail. Ebenso seine Hauptfiguren. Sie wachsen einem so ans Herz, dass man mit ihnen voll und ganz mitleidet oder sich mit ihnen freut. Es gibt nicht nur schwarz und weiß, gute und böse Charaktere. Im Gegenteil, "Der Assyrer" zeichnet sich durch eine gewisse Zwiespältigkeit seiner Charaktere aus. Das Buch ist jedoch nichts für schwache Nerven. Guild schildert das Leben und die Kultur der Assyrer und lässt dabei auch keine Bestrafungen und Folterungen aus. Einziger Negativpunkt: Das Buch wird nicht mehr verlegt. Fazit: Die Geschichte Assyriens des 7. Jahrhunderts mal ganz anders. Kann ich jedem wirklich nur empfehlen.
  10. Cover des Buches Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser (ISBN: 9783832196530)
    Ernst H. Gombrich

    Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser

     (16)
    Aktuelle Rezension von: sKnaerzle

    Ein wirklich schneller Durchgang durch die Weltgeschichte. Gombrich trifft dabei den Ton "Kinder, ich erzähl euch was!" und wählt aus der Masse des Stoffes nicht nur die Haupt- und Staatsaktionen aus, sondern berichtet gern über Philosophen und Religionsstifter.

    Dabei bemüht sich Gombrich auch um eine faire Beurteilungen, was im meist gut, aber in der Zeitgeschichte eher weniger gelingt.



  11. Cover des Buches Der falsche Nero (ISBN: 9783746650234)
    Lion Feuchtwanger

    Der falsche Nero

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Heike110566
    Lion Feuchtwanger (1884-1958) ist laut "Metzler Autoren Lexikon" (Ausg. 2004) einer "der auflagenstärksten deutschsprachigen Schriftsteller überhaupt" weltweit gesehen. Dennoch war er nach Ende des Zweiten Weltkrieges in den westlichen Besatzungszonen und später auch in der BRD verdrängt und lange Zeit vergessen worden. In der DDR hingegen waren seine Werke von Anfang an Bestandteil der aktuellen Literaturneuauflagen. Besonders interessant sind seine historischen Romane, die im Gewand früherer Epochen aktuelle brisante Themen aufgriffen. So auch in dem 1936 im südfranzösischen Exil entstandenen Roman "Der falsche Nero", in dem es um die gesellschaftliche Situation in Nazi-Deutschland eigentlich geht. Der römische Senator Varro, einst Freund und Günstling von Kaiser Nero, inzwischen aber, auf Grund dieser Freundschaft, von der Liste des Senats gestrichen, lebt als reicher Privat- und Geschäftsmann in Syrien. Eigentlich könnte er so zufrieden sein. Was ihm aber fehlt, ist Macht. Macht um seine Ideale, die denen des Nero nahestehen, zu verwirklichen. Deshalb sinnt er auch immer wieder nach Möglichkeiten seinen Einfluss zu erweitern. Als sein ehemaliger Widersacher Cejon Gouveneur vom römisch kontrollierten Teil Syriens wird, kommt es zum Streit zwischen beiden um eine Steuerschuld von 6.000 Sesterzien. Eine Summe, die für Varro in der Höhe als solche bedeutungslos ist. Aber ihm geht es um mehr: er will 'Streckmännchen', wie Cejon schon in der Schule genannt wurde, einfach nicht nachgeben. Da er aber die Summe entrichten muss, sinnt er auf Rache. Da erinnert sich Varro seines Schutzbefohlenen, des ehemaligen leibeigenen Töpfers Terenz. Dieser besitzt eine so große Ähnlichkeit mit Nero und dazu auch das nötige schauspielerische Talent diesen darzustellen, dass man ihn glatt für Nero selbst halten könnte. Varro beschließt Nero auferstehen zu lassen. Der Coup gelingt ihm auch. Es gelingt ihm König Mallukh von Edessa, König Philipp von Commagene und letztlich auch Artaban, den Großkönig des Partherreiches, dazu zu bringen, sein Geschöpf Nero als Kaiser anzuerkennen und mit Geld und Militärhilfe zu unterstützen. Natürlich denkt Varro, dass sein Nero-Terenz ihm eine willfährige Marionette ist und er leichtes Spiel hat, seine Interessen durchzusetzen. Aber er unterschätzt da seinen ehemaligen Leibeigenen. Nachdem dieser nämlich die Macht geschnuppert hat, gefällt ihm diese zunehmend. Und so entwickelt die Marionette dann auch ein Eigenleben, vorbei an seinen Schöpfer. Unterstützt wird der Möchtegern-Nero dabei von seinen ehemaligen Sklaven Knops, der besonders Wert darauf legt mit langem o gesprochen zu werden, der ihm als Staatssekretär nun dient, und dem überheblichen Hauptmann Fronto, der ebenfalls aus einem niedrigen Stand stammt und für den bewaffneten Unterdrückungsapparat verantwortlich ist. Als erstes überlegt das unheilvolle Trio Nero-Terenz, Knops und Fronto, wie es die römische Städte Syriens zum Überlaufen auf die Seite des falschen Neros bringen kann. Knops hat eine Idee. Er erinnert sich an den Brand Roms, der von Nero dann dazu genutzt wurde, das Völk gegen die Christen aufzuwiegeln und die Christen dann gnadenlos zu verfolgen. Der derzeitige Kaiser in Rom, Titus, steht dem Christentum offen gegenüber. Knops schlägt vor, eine Stadt am Euphrat durch Öffnung der Schleusen zu überfluten und diese Tat dann den Christen anzulasten. Er geht davon aus, dass dies dazu dann führt, dass die syrischen Städte zu Nero, dem Christenfeind, übertreten. - Und tatsächlich geht dieser Plan auf. Nero-Terenz und seine Schatten lassen daraufhin viele Christen verhaften und stellt sie vor Gericht. Alle werden zum Tode verurteilt. Sie werden in der Arena öffentlich hingerichtet, indem diese überflutet wird und alle ertrinken. Zur Beleuchtung des Schauspiels werden einge der Christen mit Pech übergossen und als lebende Fackeln benutzt. - Einer allerdings entkommt der Hinrichtung. König Philipp befreit den Schauspieler Joannes von Patmos, der eine brilliante Verteidigungsrede in dem Scheinprozess gegen die Christen hielt, und läßt diesen in die Wüste fliehen. Der falsche Nero gilt nun als Erretter und seine Machtergreifung ist perfekt. Der dreiköpfige Höllenhund, wie das brutal vorgehende Trio genannt wird, geht gnadenlos gegen jeden vor, der sich in ihnen in den Weg stellt. Selbst gegen Varro und König Philipp würden sie am liebsten was unternehmen. Aber diese Schranke übertreten, trauen sie sich dann, auf Grund der Popularität der beiden, dann doch nicht. Varro muss aber feststellen, dass sein Geschöpf sich verselbständigt hat und er keinen Einfluss mehr hat. Wegen seines persönlichen Zwistes mit Cejon und lausiger 6.000 Sesterzien herrschen nun Unterdrückung und Leid über Syrien und dem Zweistromland. Varro spielt sein Spiel aber weiter. Noch immer bildet er sich ein, den Diktator wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Ein fataler Irrtum. Der Schrecken nimmt immer größere Formen an. Der Autor hat auf eindrucksvolle Art die Situation in Nazi-Deutschland in den historischen Stoff eingewoben. Das parabelhafte des Dargestellten und des eigentlich gemeinten wird glasklar, so man das Umfeld der Entstehung des Romans kennt, deutlich. So zB die inszenierte Überflutung der Stadt am Euphrat und die daran anschließende Christenverfolgung als Parallele zum Reichstagsbrand und der daran anschließenden Verfolgung von politisch Andersdenkenden in Deutschland. Und deutlich wird auch, wofür die einzelnen Personen stehen: König Philipp für die deutsche Aristokratie, Varro für das Kapital, Knops für Kleinbürgertum und dem Pöbel sowie Fronto für das Militär. - Das Kapital und die Aristokratie bringen ihre Marionette in Stellung, weil sie sich materielle Vorteile, Macht und Einfluss davon versprechen. Sie denken, dass sie ihr Geschöpf kontrollieren können. Aber sie irren. Das Geschöpf, erstmal an der Macht, leckt Blut und mit Unterstützung der Massen und des Militärs beginnt es ein Eigenleben. Ein todbringendes Eigenleben. Feuchtwanger, der seit 1919 mit Brecht eng befreundet war und diesem auch Anregungen für dessen episches Theater gab, ist auch ein Meister im Umgang mit rhetorischen Mitteln. Der Roman weist dazu sehr viele Elemente der Dramatik auf. So greift er beispielsweise immer wieder auf das Beiseitesprechen zurück. Im Theater spricht der Schauspieler da seine Gedanken in Richtung des Publikums, was suggerieren soll, dass der Gesprächspartner auf der Bühne diese Gedanken, die derjenige ja eigentlich nur denkt, nicht hört. Hier im Roman findet man dies in etwa so wieder: '...', dachte ..., laut sagte er: "..." Auch andere theatralische Elemente, wie innere Monologe und die sehr starke szenische Fokussierung, finden Verwendung. Sprachlich ist das Buch gut lesbar. Allerdings ist die Wortwahl nicht immer in der Art, wie die alten Römer oder auch Syrer sprachen, sondern moderne Begriffe, die damals sicher noch nicht bekannt waren, tauchen immer wieder im Text auf. Dies wurde aber, so meine Vermutung, vom Autor bewusst so gehandhabt, um den Bezug des historischen Stoffes zur Situation in Nazi-Deutschland auch so einzuarbeiten. Ziemlich zum Ende des Romans schreibt Feuchtwanger: "Wie der einzelne das Böse ausgekostet haben muß, um in Wahrheit gut sein können, so muß auch die Menschheit das Reich des Bösen ausschreiten, ehe das Reich des Guten heraufkommen kann." - Die Welt, denke ich, hat genug das Reich des Bösen inzwischen ausgeschritten. Es ist Zeit für das Reich des Guten!
  12. Cover des Buches Die Babylonier (ISBN: 9783406508493)
    Michael Jursa

    Die Babylonier

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Gilgamesh (ISBN: 9783596157037)
    Raoul Schrott

    Gilgamesh

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Daisuke
    Seher Informativ.
  14. Cover des Buches Frauenwelten in der Antike (ISBN: 9783476021755)
    Thomas Späth

    Frauenwelten in der Antike

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Das Buch beinhaltet eine Vielzahl an Fachaufsätzen namhafter Wissenschaftler zum Thema Frauen und ihrer gesellschaftlichen Rolle/Einbindung. Die Aufsätze sind jeweils mit entsprechenden Quellen und Literaturhinweisen (Sekundär) versehen. Das Buch richtet sich insbesondere an Studenten und ist deshalb in seinen Themen breit und umfassend angelegt und bietet eine sehr gute Arbeitsgrundlage für entsprechende universitäre Arbeiten bzw. Seminare. Die Aufsätze beschäftigen sich bspw. mit der Rolle der Frau im alten Mesopotamien oder Griechenland, Heiratsbräuche, den Kultstatus der Frau oder die Möglichkeit antiker Frauen, sich doch in einer weitgehend patriarchalen Gesellschaft politisch und gesellschaftlich zu engagieren. Der Text ist – da wo historische Funde möglich waren – auch durch s/w-Abbildungen ergänzt. Für Studenten der Geschichte / Rechtsgeschichte halte ich dieses Buch für unverzichtbar, insbesondere deshalb, da anderweitige, insbesondere erschwingliche, Literatur zur diesem Thema so gut wie nicht erreichbar ist.
  15. Cover des Buches Brentjes Land zwischen den Strömen Eine Kulturgeschichte des alten Zweistromlandes Irak, Koehler & Amelang Verlag, Hardcover Einband befriedigender Zustand - Erscheinungsjahr: 1963 - Buch mit Abbildungen und 195 Seiten (ISBN: B005XVI76K)
  16. Cover des Buches König Hammurapi und der Alltag Babylons (ISBN: 9783491691223)
  17. Cover des Buches Bildlexikon der Völker und Kulturen / Mesopotamien (ISBN: 9783936324716)
  18. Cover des Buches Tiglat Sohn des Königs (ISBN: B003RUF352)

    Tiglat Sohn des Königs

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Die Rechtskulturen der Antike (ISBN: 9783406509155)
    Ulrich Manthe

    Die Rechtskulturen der Antike

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Archaic States (ISBN: 0933452993)
    Gary M. Feinman

    Archaic States

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Ich war eine Tochter Arabiens (ISBN: 9783404613663)
    Gertrude Bell

    Ich war eine Tochter Arabiens

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Die kürzeste Geschichte allen Lebens (ISBN: 9783492992497)
  23. Cover des Buches Verliebt in eine Göttin (ISBN: 9783442470495)
    Jennifer Crusie

    Verliebt in eine Göttin

     (17)
    Aktuelle Rezension von: AnnMan

    Mir wurde das Buch von einer Freundin geschenkt und ich bin sehr froh, dass sie an mich gedacht hat, denn das Buch ist genau nach meinem Geschmack.
    Nicht nur unterhalten wurde ich, sondern auch zum Nachdenken gebracht, bezogen auf Themen wie Dating und Beziehungskonflikte. Also im positivsten Sinne. :-)
    Die drei Liebespaare bestechen durch ihre Individualität, Witz und Charme und das noch ein bisschen Magie mit im Spiel war hat gut gepasst und mir auch gefallen. 
    Das die Autorinnen jeweils einen weiblichen Charakter geschrieben haben, ist ein Konzept das ich so noch nicht kannte, aber gerne jederzeit wieder lese, denn das hat dem Buch eine Besonderheit gegeben. 
  24. Cover des Buches Allgemeinbildung - Das musst du wissen (ISBN: 9783401054452)
    Martin Zimmermann

    Allgemeinbildung - Das musst du wissen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Wer sein Allgemeinwissen verbessern will ohne dabei langgezogene Sätze durchzukauen, wird sich mit dem Lesen des Buches nicht schwertun. Ob 9 oder 40 Jahre - egal - es lohnt sich. Die 5 Punkte sind verdient.

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