Bücher mit dem Tag "messer"
77 Bücher
- Leigh Bardugo
Das Lied der Krähen
(1.721)Aktuelle Rezension von: Amber1309Name: Das Lied der Krähen
Autor: Leigh Bardugo
Genre: Fantasy
Alter: ab 14
Beschreibung:
Das kriminelle Genie Kaz Brekker muss ein Team aus fünf gefährlichen Außenseitern zusammenstellen, um einen unmöglichen Raubzug in das bestgesicherte Gefängnis der Welt zu wagen. Ihr Ziel ist die Befreiung eines Gefangenen, dessen Wissen das Schicksal der Welt verändern könnte.
Bewertung:
Zuerst habe ich etwas gezögert,weil mich das Cover und der Titel nicht gerade so angesprochen haben. Aber weil mir das so oft empfohlen wurde, habe ich es mir dann aus der Bibliothek ausgeliehen. Am Anfang war ich etwas verwirrt wegen den vielen Perspektiven, auch dass das Buch aus der Er-/Sie-Perspektive geschrieben wurde, hat dazu geführt, dass es etwas länger gedauert hat, bis ich in die Geschichte reingekommen bin. Die Idee fand ich sehr gut und es war auch gut umgesetzt. Man konnte auch richtig gut den Vibe fühlen. Aber dieser Cliffhanger am Ende😱
Leute,was war das?😭
Ich werde auf jeden Fall Teil 2 lesen😊
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Die Sturmbezwingerin
(999)Aktuelle Rezension von: InisThrone of Glass – Die Sturmbezwingerin von Sarah J. Maas hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Der Einstieg fiel mir allerdings zunächst etwas schwer, da ich den vorherigen Band bereits vor ungefähr einem Jahr gelesen hatte. Gerade bei einer so komplexen Reihe merkt man dann schnell, wie viel man sich eigentlich wieder ins Gedächtnis rufen muss.
Die Welt von Throne of Glass ist unglaublich umfangreich und komplex. Mit den vielen Charakteren, die über die gesamte Reihe hinweg auftauchen, kann man meiner Meinung nach durchaus schnell den Überblick verlieren. Deshalb würde ich empfehlen, die Reihe möglichst am Stück beziehungsweise mit nicht allzu großen Pausen zu lesen. So fällt es vermutlich deutlich leichter, die ganzen Zusammenhänge im Kopf zu behalten.
Sobald ich wieder richtig in der Geschichte angekommen war, konnte sie mich aber mitreißen und begeistern. Sarah J. Maas schreibt gewohnt fesselnd und schafft es, eine umfangreiche Fantasywelt aufzubauen, in der es immer wieder neue Entwicklungen und Zusammenhänge zu entdecken gibt.
Einen Stern ziehe ich allerdings ab, weil sich einige Passagen für meinen Geschmack etwas zu sehr in die Länge gezogen haben. Dadurch hatte die Geschichte für mich zwischendurch ein paar kleinere Längen.
Insgesamt hat mir der Band aber sehr gut gefallen und ich bin gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Gerade bei einer Reihe dieser Größe merkt man, dass man sich wirklich auf die Welt und ihre vielen Figuren einlassen muss.
- Jay Kristoff
Nevernight - Die Prüfung
(726)Aktuelle Rezension von: Klaus_MIch habe selten ein Buch gelesen, das mich durch seine bloße Wortgewalt so gefesselt hat. Kristoff schreibt nicht einfach nur eine Geschichte – er zelebriert sie mit einer cineastischen, bildgewaltigen Sprache. Wer düstere Storys, Auftragskiller-Akademien und einen außergewöhnlichen Erzähler sucht, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Ein absolutes Jahreshighlight!
- Philip Pullman
His Dark Materials 2: Das Magische Messer
(1.073)Aktuelle Rezension von: Zeus005Der zweite Band der Reihe erweitert den Horizont der Geschichte auf faszinierende Weise. Diesmal bricht Lyra in eine neue Welt auf, die exakt der unseren entspricht. Dort trifft sie auf Will, der als neuer, starker Charakter eingeführt wird. Gemeinsam bilden die beiden das emotionale und treibende Zentrum der Handlung, während im Hintergrund das Ausmaß von Lord Asriels Plänen immer deutlicher wird. Gleichzeitig setzt Mrs. Coulter ihre unerbittliche Jagd auf Lyra fort, da sie in dem Mädchen die Schlüsselfigur für das Schicksal aller Welten sieht.
Die Schauplätze wechseln dynamisch zwischen unserer Realität und der mystischen Parallelwelt Cittàgaze. Letztere sorgt für eine besonders beklemmende Atmosphäre: Hier treiben unheimliche Gespenster ihr Unwesen, die Erwachsenen die Seele aussaugen und sie als leere Hüllen zurücklassen, während verwilderte Kinderbanden die verlassenen Straßen beherrschen. Diese düstere Kulisse verleiht dem Abenteuer einen spürbar ernsteren und bedrohlicheren Ton.
Zusätzliche Figuren wie der zwielichtige Sir Charles bringen eine konstante Gefahr in Wills Welt, da sie sich als Helfer tarnen, aber eigene, dunkle Absichten verfolgen. Man spürt in jedem Kapitel, wie sich die Fäden für das große Finale zusammenziehen. Der Spannungsbogen baut sich konsequent auf und lässt den Leser mit einer enormen Vorfreude auf den dritten Teil und den bevorstehenden Krieg gegen die mächtigen Institutionen zurück. Eine meisterhafte Fortsetzung, die der Welt noch mehr Tiefe verleiht.
- Philip Pullman
Das Bernstein-Teleskop
(918)Aktuelle Rezension von: Zeus005Beim erneuten Lesen nach über zehn Jahren hat mich das große Finale der Trilogie noch einmal ganz anders überrascht als in meiner Erinnerung. Obwohl die Protagonisten Lyra und Will erst um die 13 oder 14 Jahre alt sind, agieren sie extrem erwachsen und müssen eine enorme Verantwortung tragen. Pullman bricht hier gekonnt aus klassischen Mustern aus und verleiht der Geschichte eine immense Tiefe, die weit über ein typisches Jugendbuch hinausgeht. Besonders der atheistische Ansatz und der kompromisslose Kampf gegen die Dogmen der Kirche treten hier noch deutlicher und tiefgründiger hervor als in den Vorgängern.
Die Handlung verknüpft die verschiedenen Dimensionen auf faszinierende Weise und mündet in den gewaltigen Krieg, den Lord Asriel gegen Gott selbst und dessen Stellvertreter, den Engel Metatron, führt. Lyra und Will sind dabei gar nicht so oft direkt auf dem Schlachtfeld zu sehen, da ihre eigene, beschwerliche Reise sie vor allem durch das bedrückende Reich der Toten und die faszinierende Welt der Mulefa führt. Dennoch beeinflussen sie den Ausgang dieses Konflikts immens.
Es ist unglaublich spannend zu beobachten, wie die beiden Hauptfiguren teils von den Ereignissen getrieben werden, teils aber auch aus eigenem, tiefem Antrieb heraus handeln, während alle Fraktionen versuchen, sie für ihre Zwecke zu nutzen. Diese Vielschichtigkeit macht das Lesen zu einem großartigen und intensiven Erlebnis, das mir mit etwas mehr Alter und Abstand sogar noch besser gefallen hat als beim ersten Mal. Ein absolut würdiger und meisterhafter Abschluss der Reihe.
- JP Delaney
The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
(388)Aktuelle Rezension von: Gin_ahab das buch im urlaub gelesen und es war schon fesselnd und eine interessante idee. auch die abwechslung zwischen der vorherigen und der jetzigen frau und auch, dass beide charaktere eine gewisse tiefe besitzen. jedoch war es teilweise ein wenig zu lang, und ohne die gänsefüßchen bei den rückblicken war mein lesefluss ein wenig unterbrochen.
die idee, eines hauses mit system, minimalismus und alles war jedoch interessant und ich denk auch nach dem beenden das buches teilweise darüber nach- natürlichen nur bis zu einem gewissen grad, aber was brauchen wir eigentlich wirklich? was ist unverzichtbar?
naja, ob ich das buch empfehlen würde, weiß ich dennoch nicht. Da gibt es doch spannendere Bücher, mit einem angenehmeren Lesefluss und Schreibstil. Schlecht war es jedoch auch nicht, deshalb 3 Sterne.
- K M Moronova
Leave Me Behind
(308)Aktuelle Rezension von: sariehsarahIch muss zugeben, dass ich anfangs etwas Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hineinzufinden. Der Einstieg fiel mir nicht ganz leicht und ich brauchte eine Weile, um mit den Charakteren warm zu werden. Aber was soll ich sagen? Dranbleiben hat sich absolut gelohnt!
Denn nach den anfänglichen Schwierigkeiten hat mich das Buch wirklich begeistert. Die Charaktere sind alles andere als gewöhnlich und haben definitiv ihre ganz eigenen Besonderheiten. Gerade das macht sie aber auch so interessant. Obwohl sie sicherlich nicht immer einfach sind, habe ich sie mit der Zeit richtig liebgewonnen.
Besonders toll fand ich das Spiel zwischen den beiden Protagonisten. Die Dynamik, das gegenseitige Herausfordern und die Spannung zwischen ihnen haben für mich einen großen Reiz der Geschichte ausgemacht. Es hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht, ihre Entwicklung zu verfolgen.
Auch die Spicy-Szenen konnten mich absolut überzeugen. Sie waren toll geschrieben, hatten genau die richtige Intensität und haben sich wunderbar in die Geschichte eingefügt.
Mein Fazit:
Auch wenn mich das Buch nicht von der ersten Seite an packen konnte, hat es mich im weiteren Verlauf umso mehr begeistert. Eine außergewöhnliche Geschichte mit besonderen Charakteren, einer großartigen Dynamik und jeder Menge prickelnder Spannung. Für mich nach dem schwierigen Start definitiv ein Highlight!
- Marie Rutkoski
Spiel der Macht (Die Schatten von Valoria 1)
(247)Aktuelle Rezension von: Avada_KaddavraRaffiniert, durchdacht, intelligent - keine kitschige Liebesschnulze sondern eiskaltes Kalkül auf höhere Ziele, wobei die Liebe eigentlich im Weg ist.
Kestrel ist eine tolle Protagonistin, ich mochte sie sofort. Sie ist sehr stark und berechnend ohne unsympathisch zu sein. Ihre Handlungen und Gefühle sind nachvollziehbar und trotzdem wundert man sich über ihre Willenskraft und ihren Stolz, der nicht hochmütig daherkommt.
Der Schreibstil ist normalerweise kein großes Thema für mich, aber ich muss echt erwähnen, wie liebevoll die Figuren gezeichnet sind. Kestrels Leidenschaft für die Musik und ihr Klavier sind so überzeugend dargestellt, genau wie ihre Gedanken über ihre Freunde oder ihre Situation, die eindrücklich aber ohne auszuschweifen beschrieben werden und ohne das übliche Geschwafel auskommen.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der eine, meiner Meinung nach, etwas anspruchsvollere, ausgetüfteltere YA bzw. Romantasy bevorzugt und ich empfehle Taschentücher😅
- Nicole Böhm
Das Vermächtnis der Grimms - Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
(325)Aktuelle Rezension von: Olga_SorichDas Buch handelt von den drei Hauptcharakter Kristin Collins (Gegenwart), Ash (Märchenwelt) und Casaju (Vergangenheit). In der ersten Hälfte des Buches wird jedes Kapitel aus Sicht einer der drei Personen erzählt. So nach und nach findet man die Verbindung zwischen den dreien und langsam nähern sich die Geschichten aneinander an.
Der Anfang ist etwas komplex, weil man noch nicht weiß was die Charaktere miteinander zu tun haben sollen. Es ist eine schöne und vor allem neue Erzählform, da man in drei Verschiedenen Zeitzonen liest.
Das Ende war etwas überraschend und hat noch mehr Fragen aufgeworfen und erhöht die Spannung auf Band 2.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen, da es mal etwas anderes ist. Es ist eine tolle Fantasy Geschichte die es so noch nicht gab. Die Story ist gut durchdacht und kann nicht nur in einem einzigen Buch erzählt werden.
- Bianca Iosivoni
Soul Mates - Ruf der Dunkelheit
(294)Aktuelle Rezension von: BucherpalastWie ihr wisst habe ich Soul Mates Teil 1 schon schrecklich geliebt und konnte dementsprechend einfach nicht warten und habe Teil 2 direkt danach weitergelesen.
Der Schreibstil der Autorin zieht einen sofort wieder in die Geschichte hinein und erweckt die Charaktere erneut für uns zum Leben. Bianca versteht sich sehr gut darauf eine Geschichte spannend zu schreiben, davon hatte dieser Teil nämlich wieder jede Menge. So das man gar nicht wirklich aufhören wollte zu lesen. Dennoch muss ich sagen, dass Teil 2 schwächer war als der erste.
Mir kam es so vor als wäre dieser Teil hauptsächlich auf das hin und her zwischen Colt und Rayne angelegt, was an manchen Stellen doch auch mal etwas nervig war. Jedoch gab es nebenbei dann auch noch der Kampf beider Seiten. Licht gegen Dunkelheit. Hierbei schaffte es die Autorin mich immer mal wieder zu überraschen und auch zum Weinen zu bringen. Manche Dinge waren einfach tragisch und haben einem das Herz gebrochen.
Im Großen und Ganz kann ich jedoch sagen das es wieder mal ein gelungener Roman war. Bei dem Ende und allem, was passiert ist, könnte man auch fast noch auf ein Prequel hoffen. Da Bianca uns genügend Stoff übrig gelassen hat über welchen man noch weitere Geschichten verfassen könnte. - J. S. Wonda
CATCHING BEAUTY 2
(239)Aktuelle Rezension von: LenaSchwedAmber wird von der CIA gefunden und befragt, doch sie werden angegriffen, Amber wird gefangen genommen und landet dann wieder bei den drei Männern, die nach einer Weile beschlossen haben, sie in die Gruppe aufzunehmen, damit sie ihnen hilft. C findet das gar nicht toll, denn er will, dass sie einfach nur sicher ist. Zudem erfahren wir etwas über die Vergangenheit von C und auch etwas von den anderen beiden.
- J.R.Ward
Bourbon Lies
(182)Aktuelle Rezension von: LyjanaMeine Meinung
Gerade habe ich nach vielen Jahren endlich den zweiten Teil dieser Reihe gelesen, da wollte ich die Gelegenheit nutzen auch gleich diesen dritten und finalen Band meinen gelesenen Schätzen hinzuzufügen. Ich will ehrlich mit euch sein, ich bin positiv überrascht worden. Was schlichtweg der Tatsache zuzuschreiben ist, dass ich bereits seit vielen Jahren Bücher von J. R. Ward lese und die letzten fünf, sechs Bücher leider nur noch sehr unterdurchschnittlich fand. Den zweiten Teil dieser Bourbon Kings Reihe fand ganz gut, war aber trotzdem unsicher, ob ich letztlich überzeugt werde. Offenbar muss ich davon ausgehen, dass J. R. Wards ältere Werke mir mehr zusagen, zumindest von dem was ich aktuell und in den letzten paar Monaten gelesen habe.
Weiterhin erleben wir die Reihe aus vielen unterschiedlichen Sichtweisen, die aber alle die Familie Bradford betreffen. Da haben wir die vier Erben: Lane, Edward, Gin und Maxwell, deren Partner sowie einige andere Nebencharaktere, die den Verlauf der Geschichte positiv wie negativ beeinflussen. Ich hatte durchaus den Eindruck, dass einige Erzählstränge mehr Zeit gebraucht hätten, um mich zu überzeugen. Es gibt viele Momente, wo sich die Geschehnisse überschlagen und ebenso das Verhalten der Protagonisten. Ich hätte mir gewünscht, dass gewisse Momente länger ausgekostet worden wären, mehr Raum gebraucht hätten um zu strahlen und die Tiefe der Geschichte und der Charaktere zu verdeutlichen. Beispielsweise die Offenbarung des Mörders, Max Wiederkehr, Edwards Liebesgeständnis oder auch andere viele kleine Elemente, die absolut in die richtige Richtung gehen.
Manche Sachverhalte, gerade was die Gedankenwelt der Männer angeht wirkten auf mich sehr plump. Gerade wenn Frauen sowie der scheinbar immer präsente und im Vordergrund stehende Geschlechtstrieb in den Gedanken auftauchten, saß ich manchmal vor diesem Buch und musste das Augenrollen echt unterdrücken, weil ich mir schlichtweg weniger Fokus auf das Körperliche gewünscht hätte.
Eigentlich mag ich den Schreibstil der Autorin in vielen Punkten wirklich gerne. Die Dialoge sind dynamisch, authentisch und humorvoll. Es gibt schöne Beschreibungen des Anwesens und der Umgebung und doch nagt an meiner Meinung die Tatsache, dass am laufenden Band irgendwelche Vergleiche herangezogen werden, die ich – wahrscheinlich – durch die Übersetzung aus dem Amerikanischen so nicht verstehen konnte und die Tatsache, dass sie es offenbar nie müde wird irgendwelche Marken zu nennen. Es ist mir egal, ob die Zahnpasta von Colgate oder XYZ ist, es interessiert mich nicht, dass jemand zum zweimillionsten Mal seine Ray-Ban-Sonnenbrille aufsetzt oder dergleichen.
Darüber hinaus? Gab es tatsächlich einige Momente, die mich zu Tränen rühren konnten. Gerade Miss Aurora – quasi die Ziehmutter der Bradfords - war so eine herzliche und großartige Seele, dass alle Gespräche, alle Geständnisse, alle Personen egal wie sehr involviert mich begeistert haben. Und da zeigt sich auch deutlich das Talent der Autorin Gefühle authentisch und ehrlich zu vermitteln.
Fazit
Ein schöner Abschlussband, wenngleich immer noch weit von einem persönlichen Highlight entfernt. Ich möchte behaupten, dass mir dieser Band von allen dreien am besten gefallen hat, auch wenn der Inhalt doch sehr schnelllebig und kurzweilig ist.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. - Kai Meyer
Die Bibliothek im Nebel
(144)Aktuelle Rezension von: Sunny_96Der Roman "Die Bibliothek im Nebel" des Autors Kai Meyer hat mich absolut beeindruckt. Selten habe ich ein so spannendes und atmosphärisches Buch gelesen. Es entführt die Leser durch den detaillierten Schreibstil in eine längst vergangene Zeit.
Im Jahr 1917 lebt der junge Artur in Sankt Petersburg in einer prächtigen Villa bei der Familie Kalinin, die ihn bei sich aufgenommen hat. Er verbringt seine Tage hauptsächlich mit Büchern und Ofelyia, die für ihn wie eine Schwester geworden ist. Doch dann kam der Tag, an dem er der jungen Künstlerin Mara auf der Straße begegnet. Niemand ahnte, dass dieser Tag sein komplettes Leben beeinflussen würde. Eine turbulente Geschichte voller Freundschaft, Liebe und Abenteuer beginnt.
Der zweite Erzählstrang handelt von der kleinen Liette, die im Jahre 1928 bei ihrem Onkel den Sommer verbringt. Als sie im Dachboden seines Hotels an der Cote d'Azur spielt und zufällig alte Reisekoffer russischer Familien findet, stößt sie auf ein mysteriöses Geheimnis dass sie noch viele Jahrzehnte später zu lüften versucht.
Besonders beeindruckt hat mich, wie die beiden Erzählstränge ganz langsam miteinander zu verschmelzen scheinen. Immer wieder werden kleine und große Geheimnisse gelüftet, bis sich alles zu einem großem Ganzen zusammenfügt. Ich konnte selbst mit ins Geschehen eintauchen und wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen.
Die Geschichte ist meiner Meinung nach ein Meisterwerk und lässt die Grenzen zwischen Krimi, Abenteuerbuch, Liebesgeschichte, Verrat und Familiengeheimnissen verwischen. Daher eine absolute Weiterempfehlung meinerseits ⭐⭐⭐⭐⭐
- Kristen Ciccarelli
Rebel Witch (Der rote Nachtfalter 2)
(152)Aktuelle Rezension von: LarriiiNachdem mir Heartless Hunter schon so gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf Rebel Witch und ich muss sagen, dass das Buch für mich eine wirklich schöne Abrundung der Geschichte war. Ich hatte beim Lesen nie das Gefühl, dass einfach nur noch irgendeine Fortsetzung gebraucht wurde, sondern dass die Handlung sinnvoll weitergeführt und zu einem stimmigen Abschluss gebracht wird.
Besonders mochte ich, wie sich die einzelnen Entwicklungen aus dem vorherigen Band weiter entfalten. Einige Dinge, die vorher vielleicht noch nicht ganz klar waren, bekommen mehr Bedeutung und man versteht die Charaktere und ihre Entscheidungen dadurch noch einmal besser. Gleichzeitig bleibt die Geschichte spannend und hatte für mich genug Wendungen, sodass ich immer wieder wissen wollte, wie es weitergeht.
Auch die Atmosphäre hat mir wieder richtig gut gefallen. Die Mischung aus Magie, Konflikten und den persönlichen Beziehungen der Figuren hat dafür gesorgt, dass ich schnell wieder in der Welt angekommen bin. Gerade die emotionaleren Momente haben mir gefallen, weil man merkt, wie viel die Charaktere inzwischen durchgemacht haben und wie sehr sie sich dadurch verändert haben.
Was ich am Ende besonders schön fand: Ich hatte tatsächlich das Gefühl, die Geschichte zufrieden abschließen zu können. Es bleiben nicht einfach nur offene Fragen zurück, sondern vieles findet seinen Platz. Für mich war Rebel Witch deshalb nicht nur eine gute Fortsetzung, sondern vor allem eine gelungene Ergänzung zu Heartless Hunter, die die Geschichte für mich schön abgerundet hat.
Insgesamt eine spannende, magische und emotionale Geschichte, die mich wieder gut unterhalten hat und für mich einen passenden Abschluss der Reihe bildet. Ich bin auf jeden Fall froh, beide Bücher gelesen zu haben.
- Rick Riordan
Magnus Chase 3: Das Schiff der Toten
(122)Aktuelle Rezension von: bibliophilara„Magnus Chase – Das Schiff der Toten“ aus dem Jahr 2018 ist der dritte und letzte Band der Urban Fantasy-Reihe von Rick Riordan, die ich in kürzester Zeit beendet habe. Da ich einige Male gefragt wurde, ob man diese Reihe unabhängig von Percy Jackson lesen kann, hier die kurze Antwort: Kann man machen, sollte man aber nicht unbedingt. Ich persönlich würde euch empfehlen, zuerst Percy Jackson zu lesen, dann die Kane-Chroniken, obwohl man die ggf. noch weglassen kann. Im Anschluss würde ich zu Helden des Olymp greifen und bestenfalls dann erst zu Magnus Chase. Die Abenteuer des Apollo würde ich danach empfehlen. Wenn ihr Magnus Chase ohne Vorkenntnisse lest, ist das grundsätzlich auch nicht tragisch, allerdings werdet ihr dann keinen Bezug zu manchen Anspielungen oder Gastauftritten haben. Für mich ist Magnus Chase aber Riordans beste Reihe seit Percy Jackson, deshalb lasst sie euch als Halfblood-Fans nicht entgehen!
Der 16-jährige Magnus Chase und seine Freunde mussten mitansehen, wie sich der Gott Loki von seinen Fesseln befreien und die Flucht ergreifen konnte. Nun plant der Gott des Bösen, die Götterdämmerung Ragnarök einzuleiten. Dazu trommelt er eine Armee aus Riesen und Untoten auf Naglfari, dem legendären Schiff der Untoten, zusammen. Um überhaupt eine Chance gegen Loki zu haben, müssen Magnus und seine Freunde sich auf die Suche nach zwei Dingen machen: Kvasirs Met und einen sagenumwobenen Wetzstein, der jede Waffe schleifen kann. Mit Freys Schiff, das die Gruppe Goldene Banane getauft hat, segeln sie über Jotunheim bis nach Niflheim, der Heimat von Eis und Kälte, um Lokis Pläne zu durchkreuzen.
„,Mach noch einen Versuch’“, sagte Percy zu mir.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels „Percy Jackson gibt sich alle Mühe, mich umzubringen“. Alle Halfblood-Fans kreischen an dieser Stelle eine Runde, denn Percy und Magnus begegnen sich endlich! Allerdings nur für eine kurze Zeit, in der Percy ihm noch ein paar coole Kampftechniken zeigt, bevor Magnus sich auf den Weg macht, Loki wiedereinzufangen. Ein kleiner, süßer Fanservice, der unser Herz kurz höherschlagen lässt! Auch den letzten Teil seiner Geschichte erzählt Magnus hier rückblickend an seine Leser gerichtet aus der Ich-Perspektive. Mit knapp über 450 Seiten und 48 Kapiteln ist dieser Band der kürzeste der Trilogie. Aber natürlich sind auch hier wieder Brüllertitel für die Kapitel wie „Ich habe einen Albtraum über Zehennägel“, „Mein Schwert bringt dich nach (dramatische Pause) Funkytown“ oder „Warum kriegen die Kanonen? Ich will auch Kanonen!“, dabei.
Seit dem zweiten Band dabei, aber jetzt schon ganz fester Bestandteil ins Magnus‘ Truppe ist Alex Fierro, eine der wohl interessantesten Figuren der Reihe. Denn Alex ist genderfluid und möchte, je nach Tag, mit den Pronomen er oder sie angesprochen werden (der Einfachheit halber nenne ich Alex ab jetzt sie, da sie sich meistens als Mädchen fühlt). Als Kind des Loki kann Alex nämlich ihre Gestalt wandeln und sieht mit ihrer Genderfluidität mal männlich und mal weiblich aus, je nachdem, wie sie sich gerade fühlt. Sie hat grün gefärbte Haare und zwei verschiedenfarbige Augen: eines ist grün, das andere hellbraun, was ihre Wechselhaftigkeit noch zusätzlich unterstreicht. Ihr Kleidungsstil ist sehr auffällig: am liebsten kombiniert sie die Farben Pink und Grün, was übrigens Komplementärfarben sind. Dadurch fällt sie schon äußerlich sehr auf und macht den Anschein, dass sie nicht darum bemüht ist, sich an Erwartungen anzupassen. Alex ist selbstbewusst, schlagfertig und temperamentvoll. Obwohl sie sehr direkt sein kann, ist sie anfangs aber erst misstrauisch und verschlossen. Hinter ihrer manchmal leicht aggressiven Art steckt aber auch eine verletzliche Seite. Denn von ihrem menschlichen Vater wurde sie wegen ihrer Genderfluidität abgelehnt und auch Magnus fällt es spürbar schwer, es nachzuvollziehen, wenn sie eines Morgens sagt: „Heute bin ich ein Er, Magnus“. Trotzdem respektiert er Alex‘ Wunsch und genau das ist das Entscheidende hierbei: Man muss einen Menschen nicht immer völlig verstehen, um ihn zu respektieren.
Riordans Schreibstil bleibt weiterhin leicht, direkt und lebendig. Wie schon zuvor bildet sich ein starker Kontrast zwischen der flapsigen Jugendsprache und der nordischen Mythologie, wodurch den Sagen ein moderner Anstrich verliehen wird. Das Tempo bleibt insgesamt sehr hoch, was durch den Zeitdruck unterstützt wird, unter dem die Truppe steht. Etwa ab der Hälfte des Buches sagt die Göttin Frigg zu Magnus, dass er nur noch maximal zwei Tage habe, um Loki aufzuhalten. Die Handlung erstreckt sich also überwiegend auf wenige Tage, nur das letzte Kapitel bietet einen etwas längeren Zeitsprung. Der Spannungsbogen wird mit den actionreichen Kämpfen und der Bedrohung durch Ragnarök sowie den kurzen Kapiteln konstant hoch gehalten. Interessant ist, dass die Atmosphäre hier nicht nur chaotisch, humorvoll und abenteuerlich bleibt, sondern zwischendurch auch mal ernster oder sogar leicht emotional wird.
Besonders schön finde ich, dass Riordan sich hier aktiv mit diversen Themen wie Religion, Sexualität, Behinderung und Ausgrenzung auseinandersetzt. Nicht nur Alex, sondern auch Hearthstone oder Samirah tragen dazu bei, dass die Heldengruppe eben nicht nur aus weißen, heteronormativen Jugendlichen besteht. Riordans Helden sind entweder Waisen oder Kinder von Alleinerziehenden, weil der andere Elternteil göttlich ist. Das ist natürlich eine viel coolere Erklärung als einen Vater zu haben, der sich der Verantwortung entzogen hat. Percy war zudem ein schlechter Schüler oder Magnus zwei Jahre obdachlos. So gibt der Autor Kindern und Jugendlichen verschiedenste Identifikationsfiguren, deren junges Leben nicht immer optimal verlaufen ist. Magnus‘ Truppe zeigt so, dass man nicht perfekt sein muss, um ein Held zu sein. Und das ist eine wunderbare Message!
Der einzige Kritikpunkt ist für mich das Ende: An sich finde ich das Finale gar nicht schlecht und es ist auch mal etwas anderes als das ewige Schwertschwingen und Lanzenstechen. Aber es wird leider viel zu schnell abgehandelt und wirkt einfach nicht so spektakulär, wie man erwarten könnte. Die ganze Zeit wird von der Welten zerstörenden Ragnarök gewarnt, und dann löst Magnus das Problem auf etwa 10 Seiten? Wie antiklimaktisch! Das übereilte Tempo geht hier leider auf Kosten der Ausarbeitung. Kurzum: kein schlechter Abschluss, aber es hätte ruhig etwas epischer sein können.
„Magnus Chase – Das Schiff der Toten“ ist für mich ein gelungener Abschluss der Trilogie, die vor allem durch ihre sympathischen und diversen Figuren, den typischen Humor und die Mischung aus nordischer Mythologie und moderner Jugendsprache überzeugt. Besonders die gesellschaftlichen Themen, die Rick Riordan in diesem Band aufgreift, sind gelungen und geben der Geschichte mehr Tiefe, als man von einem Urban-Fantasy-Abenteuer vielleicht erwarten würde. Leider verschenkt das Finale einiges an Potenzial, da der große Showdown viel zu schnell abgehandelt wird. Trotzdem hat mir Magnus Chase insgesamt besser gefallen als bspw. die Kane-Chroniken oder Helden des Olymp. Deswegen gebe ich dem dritten Band aus dem Jahr 2018 verdiente vier von fünf Federn. Nächstes Jahr möchte ich noch Die Abenteuer des Apollo lesen, bevor ich Riordans Jugendbüchern den Rücken zukehren werde.
- Richard Laymon
Die Klinge
(81)Aktuelle Rezension von: Emmas_BookhouseDas war wieder ein richtig guter Laymon, ich hatte viel Spaß bei der Geschichte.
Sie las sich flüssig und schnell, die. Charaktere waren gut erzählt.
Es gab viel Blut und kranke Seelen, doch auch ein wenig Romantik und natürlich darf bei Laymon die Abartigkeit mancher Charaktere nicht fehlen. Sex ist wie immer auch ein Thema gewesen, doch hier passte alles wieder wunderbar zusammen.
Für mich war dieser Laymon immer wieder ein Genuß.
Ich kann die Geschichte guten Gewissens weiter empfehlen.
- Dave Pelzer
Sie nannten mich "Es"
(605)Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooksIch wusste, worauf ich mich einlasse. Und trotzdem wusste ich es irgendwie nicht. Der Klappentext verrät schon viel. Man weiß, dass einen keine leichte Geschichte erwartet. Trotzdem war ich auf vieles einfach nicht vorbereitet. Es passieren Dinge, die man eigentlich gar nicht aussprechen möchte. Mehr als einmal saß ich da und konnte einfach nicht glauben, dass ein Kind so etwas erleben musste. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie Eltern oder überhaupt Menschen einem Kind so etwas antun können.
Noch schwerer wurde das alles, weil Dave Pelzer nicht irgendeine Geschichte erzählt. Er erzählt seine eigene Kindheit. Mit jeder Seite wurde mir das wieder bewusst und genau das hat dieses Buch für mich so erschütternd gemacht.
Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Alles ist aus der Sicht seines jüngeren Ichs geschrieben und man merkt sofort, dass Sprache und Gedanken zu einem Kind passen. Gerade das macht das Buch so eindringlich. Viele Dinge werden ganz selbstverständlich erzählt, obwohl sie alles andere als selbstverständlich sind. Für David war das sein Alltag. Für mich als Leserin war vieles kaum auszuhalten.
Am meisten beschäftigt hat mich der Hunger. Er zieht sich durch das ganze Buch und nimmt unglaublich viel Raum ein. Irgendwann habe ich bei jeder neuen Seite nur noch gehofft, dass David endlich etwas zu essen bekommt. Es ist erschreckend, wie sehr mich genau dieses Thema mitgenommen hat.
Mehr als einmal musste ich das Buch zur Seite legen. Nicht, weil ich nicht weiterlesen wollte, sondern weil ich das Gelesene erst einmal verarbeiten musste. Gleichzeitig war ich froh, dass man schon am Anfang erfährt, dass Lehrer und Polizei eingreifen. Dieses Wissen hat das Lesen ein kleines bisschen erträglicher gemacht.
Der Epilog hat mir zum Schluss noch etwas Hoffnung gegeben, ohne das Erlebte kleinzureden. Auch die Texte über Kindesmisshandlung sowie die Erinnerungen eines Lehrers und einer Sozialarbeiterin haben mich sehr berührt. Sie haben noch einmal gezeigt, wie wichtig es ist, hinzusehen und nicht wegzuschauen.
Dieses Buch hat mich sprachlos gemacht. Es hat mich traurig gemacht, wütend gemacht und an manchen Stellen einfach nur fassungslos zurückgelassen. Ich finde es unglaublich wichtig, dass es Bücher wie dieses gibt. Kindesmisshandlung passiert leider viel zu oft und genau deshalb muss darüber gesprochen werden. Dave Pelzer hat den Mut gehabt, seine Geschichte zu erzählen. Dafür empfinde ich großen Respekt
- Jo Segura
Raiders of the Lost Heart
(85)Aktuelle Rezension von: BellitaWas für ein schöner Read! Ich mochte die Geschichte rund um Corrie und Ford wirklich unglaublich gerne und besonders das Archäologie-Setting hat mich direkt abholen können. Die Mischung aus Abenteuer, Romance und den ganzen Geheimnissen rund um die Ausgrabung hat einfach richtig viel Spaß gemacht. 🌿✨
Besonders gut gefallen hat mir die Dynamik zwischen den beiden. Die beiden kennen sich schon länger und ihre Rivalität sorgt für einige richtig unterhaltsame Momente. Ich liebe es einfach, wenn sich aus gegenseitigem Necken langsam mehr entwickelt und genau das hat hier für mich richtig gut funktioniert. 😂🫶🏼
Auch die Ausgrabungen und die Suche nach dem verschollenen Artefakt fand ich spannend. Dadurch hatte die Geschichte neben der Romance immer noch eine zusätzliche Handlung, die mich neugierig gehalten hat. Gerade die Abenteuer-Momente haben für eine schöne Abwechslung gesorgt. 👀🏺
Natürlich waren manche Entwicklungen etwas vorhersehbar und an einigen Stellen hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht. Das hat meinem Lesevergnügen aber eigentlich keinen großen Abbruch getan.
Insgesamt eine richtig unterhaltsame Romance mit einem außergewöhnlichen Setting, tollen Charakteren und ganz viel Abenteuer. Für mich definitiv ein Buch, bei dem man einfach abschalten und genießen kann.🩷✨📖
- J. S. Wonda
CATCHING BEAUTY 1
(487)Aktuelle Rezension von: bellabienchen89Manchmal ist eine Geschichte ganz gut, ohne einen völlig in ihren Bann zu ziehen.
Mein Einstieg in Catching Beauty war okay. Es gab durchaus Szenen, die mir gefallen haben und die gezeigt haben, dass in dieser Geschichte noch einiges stecken könnte. Trotzdem hat mich der erste Band nicht so abgeholt, wie ich es mir erhofft hatte.
Wenn ich an die Bücher von J. S. Wonda denke, stehen für mich die Smoke-Reihe und vor allem die Kings einfach auf einem ganz anderen Level. An diese Geschichten, ihre Intensität und das Gefühl, völlig in die Welt hineingezogen zu werden, kommt Catching Beauty 1 für mich bisher nicht heran.
Das bedeutet aber nicht, dass ich die Reihe schon abschreibe. Ich glaube durchaus, dass sich die Story noch entwickeln kann und da noch einiges auf mich wartet. Deshalb werde ich Band 2 definitiv lesen und bin gespannt, ob mich die Geschichte dann mehr packen kann.
🖤 Mein Fazit: Ein solider Auftakt mit guten Momenten und Potenzial nach oben. Für mich bisher kein Highlight von J. S. Wonda, aber auch kein Grund, die Reihe aufzugeben.
⭐ Bewertung: Ganz okay – mit Luft nach oben!
📚 Weiterlesen? Definitiv! Band 2 bekommt seine Chance.
- Victoria Schwab
A Gathering of Shadows Collector's Edition (Shades of Magic, Band 2)
(65)Aktuelle Rezension von: LillyStolpeSeit dem ersten Teil ist viel passiert und diese Ereignisse haben natürlich Spuren bei den Charakteren hinterlassen. Kell und Rhy haben beide einen großen Fehler gemacht, und ihr Königreich in Gefahr gebracht, doch das Königspaar lässt besonders Kell die Folgen dafür spüren, was ihn extrem verwundbar macht. Auch wenn er versucht, es hinzunehmen, macht es ihn fertig - er ist deutlich emotionaler als im vorherigen Band, was mir super gefällt. Im Auftakt hatte ich erst einen negativen Eindruck von Lila, doch in diesem Band habe ich sie dermaßen zu lieben gelernt. Dangerous, Reckless, Foolish, Mad. Lila Bard war noch nie eine der Guten. Sie ist auch nicht Böse. Sie ist einfach verrückt. Ich hatte noch nie von eine so waghalsige Protagonistin wie sie, was sie einfach super sympathisch macht - gerade weil sie eindeutig keine der Guten ist, weil sie für sich alleine spielt, und impulsiv ist, und die Regeln für sich neu erfindet. Die Charakterentwicklung der Protagonisten allgemein war echt zufriedenstellend im zweiten Band.
Diesmal war der Einstieg deutlich flüssiger, da ich mit der magischen Welt von Red London bereits vertraut war. Die Art, wie Schwab die Charaktere und ihre Handlungen rüberbringt finde ich einfach super. Sie hat einen tollen Humor, der die Geschichte an den richtigen Stellen auflockert und eine packende, wirkungsvolle Art, die ernsten und spannenden Ereignisse in Szene zu setzen. Ich habe von vorne bis hinten mitgefiebert und hatte echt Spaß am lesen. Einige Szenen am Ende sind etwas zu kurz gekommen, was ich schade fand, aber ziemlich schnell kam dann raus, dass das eben nicht die Teile waren, auf die es ankam. Auf diese folgte nämlich ein Gänsehaut bereitendes und emotionales Finale.
Der zweite Band von Shades of Magic hat bewiesen, dass man diese Reihe nicht unterschätzen darf. Wo ich den ersten Band zwar wirklich cool fand, hatte ich dennoch Zweifel darüber, wie mitreißend und eindrucksvoll die Reihe als Ganzes tatsächlich ist. A gathering of shadows hat aber auch die Begeisterung in mir geweckt, die im Auftakt noch gefehlt hat, weshalb ich jetzt Feuer und Flamme für diese Trilogie und ihre wahnsinnig tollen Charaktere bin. Eine deutliche Verbesserung, die im dritten Band hoffentlich genauso sichtbar ist!
- Tijan
Crew (Wolf Crew 1)
(95)Aktuelle Rezension von: Nika488Packend, düster und emotional – ein fesselnder Reihenauftakt!
Mit „Crew“ startet Tijan eine Geschichte, die rau, ungeschönt und voller Intensität ist. Die Protagonistin Bren ist keine typische Heldin – sie ist hart, gezeichnet von ihrer Vergangenheit und bereit, für ihre Crew alles zu tun . Ihre Welt ist von Gewalt, Loyalität und ungeschriebenen Regeln geprägt, und Tijan schafft es, diesen düsteren Mikrokosmos authentisch und greifbar darzustellen.
Besonders die Dynamik zwischen Bren und den Jungs der Wolf Crew ist faszinierend. Die enge Verbindung, die rohe Intensität und das unausgesprochene Vertrauen zwischen ihnen machen den Reiz der Geschichte aus. Und dann gibt es da noch die Regel , die besagt, dass Liebe innerhalb der Crew tabu ist – doch natürlich läuft nicht alles nach Plan …
Die Handlung ist von Anfang an spannend, emotional aufgeladen und teilweise schonungslos brutal . Tijan schreibt mitreißend, direkt und mit viel Gefühl , wodurch man sofort in Brens Gedankenwelt eintaucht.
Fazit: „Crew“ ist ein dunkler, emotionaler und süchtig machender Roman , der vor allem durch seine starke, unkonventionelle Protagonistin und die düstere Atmosphäre besticht. Wer intensive Dark-Romance mit rohen Emotionen und einer Prize Rebellion liebt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Ein fesselnder Start – und Lust auf mehr!
- Oyinkan Braithwaite
Meine Schwester, die Serienmörderin
(249)Aktuelle Rezension von: juniaWie kam ich zu diesem Buch?
Durch Zufall wurde ich auf das Buch aufmerksam. Es ist das erste Buch von Oyinkan Braithwaite, das ich gelesen habe. Nachdem es einige Zeit auf der Leseliste vor sich hin schlummerte, habe ich es mir nun endlich mal vorgenommen.
Wie finde ich Cover und Titel?
Das Cover ist nicht aufsehenerregend, der Titel passt.
Um was geht’s?
Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Die Schwestern Avoola und Korede sind ein seltsames und makaberes Gespann. Die eine mordet hin und wieder "aus Versehen", die andere räumt sozusagen als persönliche Tatortreinigerin hinterher auf.
Wie ist es geschrieben?
Es handelt sich um einen Einzelroman, der also problemlos ohne Vorwissen und Cliffhangergefahr gelesen werden kann. Der Schreibstil wirkt durch die Ich-Perspektive teilweise wie ein Tagebuch, abgehackt und unbeholfen. Es werden Episoden aus Koredes Leben beschrieben, die nicht unbedingt etwas miteinander zu tun haben, sondern eher kurze Momentaufnahmen ohne roten Faden sind. Äußerst kurze Kapitel verleiten dazu, eben mal schnell nuuur eins noch zu lesen.
Wer spielt mit?
Ayoola ist sich durchweg keiner Schuld bewusst. Ich weiß nicht, ob sie super raffiniert oder einfach nur blöd wie fünf Meter Feldweg ist. Man fragt sich die ganze Zeit, warum Korede sich dermaßen für ihre Schwester aufopfert.
Mein Fazit?
Die Story an sich hat mir gefallen, leider sagt mir die Umsetzung bzw. der Schreibstil so gar nicht zu, somit erhält das Buch von mir 2 von 5 Sternchen. Ich weiß nicht, ob ich weitere Bücher von Oyinkan Braithwaite lesen werde.
- Jennifer Estep
Spinnenblitz
(22)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoGin Blanco ist nach dem Tod von Madeline Magda Monroe zur neuen Königin der Unterwelt von Ashland geworden und darf sich nun mit den Problemen der Unterweltbosse herumschlagen.
Als bei einem Treffen eine Bombe gezündet wird, ist Gin gar nicht begeistert, doch der Attentäter weckt Erinnerungen in Gin und sie bereitet sich auf ihren nächsten Kampf vor.
"Spinnenblitz" ist der dreizehnte Band von Jennifer Esteps Elemental Assassin Reihe, der aus der Ich-Perspektive von Gin Blanco erzählt wird.
Gin versteht keinen Spaß, wenn jemand ihre Freunde in Gefahr bringt, sodass sie unbedingt herausfinden will, wer eine Bombe auf der Delta Queen gezündet hat.
Damit, dass sie dem Täter bereits in ihrer Vergangenheit begegnet ist, hätte sie nicht gerechnet, aber Gin ist es gewohnt, dass ihre Vergangenheit sie verfolgt und so bereitet sie sich auf ihren nächsten Kampf vor, bei dem sie wieder zeigen muss, dass sie nicht zu Unrecht die neue Königin der Unterwelt von Ashland ist.
Die Elemental Assassin Reihe mag ich immer noch sehr, wobei der dreizehnte Band nun doch sehr lange darauf warten musste, bis ich ihn endlich gelesen habe, weil ich ehrlich gesagt eine Pause von der Reihe gebraucht habe.
Aber einmal angefangen, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, denn auch Gins neuestes Abenteuer war sehr spannend und ein bisschen Abstand hat auch dafür gesorgt, dass ich wieder richtig Lust auf Gin und ihre Freunde und natürlich die kriminellen Machenschaften in Ashland hatte!
An manchen Stellen war Gin mir etwas zu überheblich, aber insgesamt hat sie mir wieder gut gefallen und es war so schön, Finn und Bria, Jo-Jo und Sophia, Owen, Philipp und Xavier wiederzusehen und mit ihnen ein weiteres spannendes Abenteuer zu erleben.
Der nächste Band liegt hier schon bereit und ich möchte nicht zu viel Zeit vergehen lassen, bis ich nach Ashland zurückkehre, denn der vierzehnte Band verspricht sehr spannend zu werden!
Fazit:
"Spinnenblitz" ist ein guter dreizehnter Band von Jennifer Esteps Elemental Assassin Reihe.
Es war sehr schön, Gin und ihre Freunde wiederzusehen und ein weiteres spannendes Abenteuer in Ashland zu erleben!
Ich vergebe vier Kleeblätter.
- Stacia Stark
Kingdom of Lies
(180)Aktuelle Rezension von: dorothea84„Kingdom of Lies – Ein Hof so grausam und schön“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite komplett gefesselt! Stacia Stark erschafft hier eine düstere, brutale Welt mit einem faszinierenden Magiesystem. Die Geschichte rund um Prisca, die mit ihrer verbotenen Magie fliehen muss und dabei auf den extrem unnahbaren und mysteriösen Lorian trifft, ist spannend und voller Dynamik geschrieben.
Besonders gut gefallen hat mir, dass bereits in diesem ersten Band unheimlich viel passiert und viele Geheimnisse gelüftet werden. Die Charaktere sind vielschichtig und wachsen einem schnell ans Herz (oder fordern die Nerven heraus). Das Worldbuilding konzentriert sich erst mal auf ein Königreich, was perfekt für den Einstieg ist. Das Ende hielt einen absoluten Enthüllungs-Schock für mich bereit – auch wenn mir hier ein paar Hintergrundinfos gefehlt haben, hat mich der Twist komplett umgehauen.
Fazit: Ein grandioser Auftakt für alle Fans von packender Romantasy. Ich will sofort Band 2 lesen!























