Bücher mit dem Tag "meteor"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "meteor" gekennzeichnet haben.

18 Bücher

  1. Cover des Buches Die Welt, wie wir sie kannten (ISBN: 9783551312037)
    Susan Beth Pfeffer

    Die Welt, wie wir sie kannten

     (477)
    Aktuelle Rezension von: Haihappen_Uhaha

    Ich mag die schlichte Gestaltung der Cover sehr!

    *Handlung:* Ein Asteroid trifft den Mond und bringt diesen aus seiner Umlaufbahn, was sich auf das Leben auf der Erde gefährlich auswirkt. Gelingt es Miranda und ihrer Familie zu überleben?

    *Meinung:* Ich hab die Reihe schon sehr lange zuhause und hab mich sehr auf den Auftakt gefreut. Das erste Buch wird in Tagebuchform erzählt und dreht sich um das Überleben der 16-jähringen Miranda und iherer Familie.

    Leider merkt man, dass es aus der Sicht eines Teenagers erzählt wird. Alles wird sehr kindisch und oberflächlich erzählt. Man spürt die nackte Angst ums Überleben einfach nicht. Dafür macht sich der Teeanger ziemlich viele Gedanken um Blanglosigkeiten. Es hätte so spannend und düster sein können, doch hier wurde das Potenzial leider nicht ganz ausgeschöpft. Es war gegen Ende dann doch noch recht spannend und ich werde auf jeden Fall weiterlesen, aber umgehauen hat es mich nicht.

  2. Cover des Buches Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat (ISBN: 9783734100987)
    Gavin Extence

    Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

     (511)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Roman über das unerhörte Leben des Alex Woods sehr stark an die Literaturverfilmung von Forrest Gump erinnert. Eigentlich fängt die Geschichte ganz sympathisch an, doch leider ist sie viel zu lang und meines Erachtens auch ein wenig zu nachgeahmt. Zwar ist der eher introvertierte, kluge Alex ein Junge, den man schnell ins Herz schliesst und die Idee des Meteoriten-Einschlags fand ich sehr originell, doch die Handlung verliert zu schnell an Spannung und die phantasievollen Einfälle flachen immer mehr ab.

    Ich habe das Buch nicht ungern gelesen, jedoch bleibt wenig hängen und man vergisst die etwas über-konstruierte Geschichte schnell wieder.

  3. Cover des Buches Arcadia (ISBN: 9783939212850)
    Felix A. Münter

    Arcadia

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Emmas_Bookhouse
    Arcadia – Felix A. Münter
    Verlag: Mantikore
    Taschenbuch: 12,95 €
    Ebook: 9,99 €
    ISBN: 978-3-939212-85-0
    Erscheinungsdatum: 26. März 2015
    Genre: Fantasy / Science Fiction
    Seiten: 340
    Inhalt:
    Verborgen im ewigen Eis hat es überlebt…
    Gelockt vom großen Geld und der Aussicht auf die sprichwörtliche Story seines Lebens schließt sich der Journalist Nigel White der Antarktisexpedition des Milliardärs Bailey an, der im ewigen Eis den größten Meteoriten gefunden haben will, den es auf der Erde gibt. Schnell wird deutlich, dass es bei der Expedition nicht um Wissenschaft allein geht, sondern Bailey sich mit der Entdeckung ohne Rücksicht auf Verluste einen Platz in den Geschichtsbüchern sichern will.
    Als die Gruppe das Mutterschiff Arcadia erreicht beginnt die Expedition aus dem Ruder zu laufen. Etwas Schreckliches hat die Besatzung befallen und es breitet sich rasend schnell aus. Das Vorhaben wird zu einem Horrortrip, auf das Nigel nichts in der Welt hätte vorbereiten können…
    Mein Fazit:
    Zum Cover:
    Hier finde ich das Cover wieder so interessant, dass es für mich ein Grund war das Buch lesen zu wollen. Vor allem auch dass es überwiegend in Blau gehalten ist, finde ich persönlich klasse. Ich liebe ja Blau. Es passt auch sehr gut zur Geschichte.
    Zum Buch:
    White ist bereit für sie Story seines Lebens auf Expedition zu gehen, was allerdings schon problematisch anfängt. Er ist Seekrank und das wirklich übel, aber nach 5 Tagen scheint es ihm langsam besser zu gehen. Was tut man nicht alles für Geld? Da kann man auch mal in die Antarktis fahren, vor allem wenn man von einem Milliardär den Auftrag bekommt.
    Doch mit dem was dort geschieht, hat er wohl nicht gerechnet, ich denke sonst hätte er den Auftrag abgelehnt.
    Hier haben wir einen besonderen Thriller, der ein wenig an die alten Filme erinnert. Ich hatte sehr viel Spaß am Lesen, gerade weil die Geschichte so ist wie sie ist.
    Der Schreibstil ist spannend und flüssig und erzählt wird die Geschichte aus der Ich Perspektive. White ist zynisch und ironisch, was hier leider im Laufe der Zeit unter geht. Schade eigentlich denn das fand ich sehr erfrischend. Leider ist man viel zu schnell durch mit dem Buch. Ich hätte gern länger gelesen, aber so ist das ja immer mit guten Büchern.
    Die Charaktere die hier aufeinander treffen, können unterschiedlicher nicht sein. Den Journalisten der sich mehr schlecht als recht über Wasser hält, Bailey ein reicher Mann der zu Größenwahn tendiert und ein Russe. Alle drei gut gewählt und sehr schön erzählt.
    Die Kapitellänge ist gut, hier sind die Kapitel nicht zu lang und nicht zu kurz, für mich genau richtig. Wer mich kennt weiß ich mag keine langen Kapitel, da habe ich immer das Gefühl ich komme nicht vorwärts.
    Kommen wir nun zu dem Punkt weshalb ich einen Stern abziehen muss oder will. Das Ende. Es ist mir zu schnell und plötzlich da. Hier hätte ich mir doch etwas anderes gewünscht. Die ganze Zeit wird ums überleben gekämpft und Schwups ist das ende da. So als ob man nun schnell zum Ende kommen müsste.das fand ich schade.
    Wem das nicht sonderlich stört, dem kann ich das Buch nur empfehlen.
    Ich gebe hier 4 von 5 Sternen und bedanke mich beim Mantikore Verlag für das wirklich gut e Buch
  4. Cover des Buches Die Verlorenen von New York (ISBN: 9783551312884)
    Susan Beth Pfeffer

    Die Verlorenen von New York

     (194)
    Aktuelle Rezension von: NiWa
    Während Alex Pizza schneidet, bahnt sich das Ende der Welt, wie wir sie kennen, gerade an. Ein Asteroid hat den Mond aus der Umlaufbahn gefegt und damit fängt das Ende der Welt erst an.

    Bei „Die Verlorenen von New York“ handelt es sich um den zweiten Band der Überlebenden-Trilogie von Susan Beth Pfeffer. Während der erste Teil von der jugendlichen Miranda in Tagebuchform erzählt, nimmt sich dieser Band dem Schicksal von Alex in der Großstadt New York an.

    Den Untergang von New York erlebt man aus Alex Perspektive. Er ist ein Jugendlicher, der aus Puerto Rico stammt. Schon immer hat er sich durch Fleiß und Disziplin von Gleichaltrigen abgehoben, weil er unbedingt auf’s College will.

    Dem Ende der Welt schaut er gemeinsam mit seinen Schwestern entgegen. Bri und Julie haben Angst, dennoch hoffen sie, dass es ihre Eltern bald nachhause schaffen werden.

    Es folgt der Untergang von New York, wie man ihn sich vorstellen kann: unzuverlässige Stromversorgung, Lebensmittel sind rar und die Leichen bleiben auf den Straßen liegen. In dieser Situation versuchen sich die Geschwister durchzukämpfen und halten als Puerto Ricaner besonders am katholischen Glauben fest.

    Das Szenario vom untergehenden New York hat Susan Beth Pfeffer meiner Ansicht nach gekonnt umgesetzt. Genauso kann ich mir die Apokalypse vorstellen, wie sie schleichend mit Hunger und Krankheit durch die Straßen zieht.

    Wermutstropfen ist diese extrem religiöse Orientierung, die allerdings für die realistische Darstellung der Puerto Ricaner spricht. Ständig wird die Messe besucht, der Priester aufgesucht oder ein Ave Maria gebetet. Die Geschwister rufen Schutzheilige an, beten mehrmals täglich für ihr Wohlergehen und streiten sogar darüber, welcher Heilige wohl die beste Wahl als Adressat ihrer Gebete ist.

    Natürlich gehen sie auf katholische Schulen, streben teilweise ein Leben im Orden an und hoffen darauf, von der Mutter Gottes erhört zu werden, die sie von ihren Leiden erlösen wird.

    Dieser religiöse Aspekt ist mir zu viel geworden. Ein bisschen weniger Glaube und Religion hätten dem Buch gut getan. Dennoch ist es wohl authentisch dargestellt. Religiöse Menschen widmen sich gerade in einer solchen Zeit mit Inbrunst ihrem Glauben und setzen jede Hoffnung darauf, wenn es ansonsten nichts mehr zu hoffen gibt.

    Die Entwicklung der Geschwister hat mir sehr gut gefallen und mich sogar beeindruckt, weil aus zankenden Teenagern eine Familie mit Zusammenhalt geworden ist. Aus Liebe zum anderen verzichten sie oftmals auf eine eigene Chance, weil sie sich gegenseitig nicht in Stich lassen.

    Obwohl die religiösen Elemente überhand nehmen, mochte ich auch diesen Band gern, weil er ein gutes Bild von der Großstadt und der Mond-Apokalypse zeigt. Die Entwicklungen sind erneut realistisch dargestellt und lassen durch ihre brutale Realität ein beklemmendes Gefühl zurück, weil man es sich genauso vorstellen kann.

    Die letzten Überlebenden:
    1) Die Welt, wie wir sie kannten
    2) Die Verlorenen von New York
    3) Das Leben, das uns bleibt
  5. Cover des Buches Meteor (ISBN: 9783404175048)
    Dan Brown

    Meteor

     (1.775)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    ein früher Dan Brown, in dem man schon merkt, wie genial dieser Autor plotten kann ... sehr zu empfehlen

  6. Cover des Buches Meteor (ISBN: 9783785748565)
    Dan Brown

    Meteor

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87
    Das war mein erstes (Hör-)Buch von Dan Brown und ich bin begeistert. Die Geschichte war so spannend, das ich gar nicht mehr aufhören wollte bzw. konnte zu hören.
    Ich weiß allerdings nicht, ob es daran lag das ich die gekürzte Fassung hatte. Diese geht etwas über 7 Stunden und die ungeschnittene Fassung geht ca. 16 Stunden. Daher weiß ich nicht, ob die Spannung nur wegen der Kürzung aufkam oder ob die Geschichte in voller Länge auch so mitreißend ist. Vielleicht lese das Buch bzw. höre die ungekürzte Fassung beizeiten, um einen Vergleich zu haben.
    Die beiden Protagonisten Rachel und Michael fand ich sehr sympathisch. Besonders Rachel die sich gegen ihren Ar***lochvater behaupten muss. Der Typ ging gar nicht.
    Ich wusste erst nicht recht auf was ich mich da einlasse, also um was es denn genau geht, aber dass das ganze dann Richtung Politik und Geheimdienste ging hat mich begeistert. Auch die ganzen Ränke- und Machtspiele waren unterhaltsam und stellenweise sehr nervenaufreibend.
    Alles in allem eine großartige Geschichte, die mir zumindest in der gekürzten Fassung sehr gut gefallen hat.
  7. Cover des Buches Ensel und Krete (ISBN: 9783844514544)
    Walter Moers

    Ensel und Krete

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Melly0908

    Ich habe dieses Hörbuch einfach geliebt. Die Bücher bzw. Hörbücher von Walter Moers sind einfach nur super schön. 

    Statt Hänsel und Gretel verirren sich hier Ensel und Krete hier im Wald. Auch wenn sich alles natürlich super süß anhört sind es keine Bücher für Kinder. Also ich würde sie zumindest meinen Kindern nicht vorlesen oder anhören lassen. Da diese recht gut ausgeschmückt sind und dies könnte vllt bei Kindern für Albträume sorgen. Diese ist aber nur meine Meinung und ich möchte dies auch nicht verallgemeinern.

    Das Hörbuch wird ja noch von Dirk Bach gesprochen und er war einfach ein super Sprecher für diese Hörbuch Reihe. Ich finde es super schade das er nicht alle Gesprochen hat und er auch keine weiteren mehr sprechen kann.

    Abschließend kann ich jedem der die anderen Bücher bisher auch so geliebt hat dieses nur empfehlen. Ich mag den Schreibstil total gerne und ich finde diese Art von Geschichten einfach super und liebe sie einfach.

  8. Cover des Buches Der Meteor (ISBN: 9783963571275)
    Joshua Tree

    Der Meteor

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Kathrin_Matos

    Dies ist ein Auftakt mit offenem Ende zu einer 4-teiligen Reihe. Genre: Agenten-, Science-Fiction- und Mystery-Thriller. Bis dato kein Endzeit- oder Katastrophenthriller, wie man es vermuten könnte. Am ehesten vergleichbar mit „The Wall - Ewige Nacht“, „Das Fossil“ und „Das Artefakt“.
    Nachtrag: Endzeitstimmung kommt in Folgebänden zum Tragen.

    Gesamtbeurteilung in Kürze (knappe vier Sterne):
    Vorzüge: Spannung und Rätsel vorhanden, interessant, eingängiger, bildhafter Erzählstil.
    Nachteile: Hat mich emotional nur in wenigen Szenen erreicht. Tote ohne Sinn oder emotionale Würdigung. In Teilen langatmig. Wenige Herausstellungsmerkmale (besondere Ideen, Humor, Wow-Effekt, Visionäres).
    Ein Buch, das solide kurzweilig unterhält, nicht ausgefeilt genug, um im Gedächtnis zu bleiben.

    Die ersten Seiten lesen sich wie ein typischer Anfang in einem Hard-SF-Roman des Kollegen Brandon Q. Morris: Der Weg und die Ankunft eines Naturwissenschaftlers (hier interessanterweise gleichzeitig ein „Influencer“) an einem Astronomie-Observatorium und ein auffälliger Himmelskörper …
    Dann wechselt man kapitelweise zwischen drei Erzählperspektiven, die zusammengeführt werden: a) die eiskalte Agentin Jenna, b) der vorbestrafte „Seebär“ Branson, c) der NASA-Astronaut Lee auf der ISS.

    Die jeweilige Mission ist ständig präsent und verständlich. Die Perspektiven sind leicht lesbar und lassen sich problemlos unterscheiden. Für sich genommen nicht außergewöhnlich emotional. Es ergibt sich aber ein spannendes Gesamtgefüge, das angenehm zum Miträtseln animiert.

    Jenna sammelt im verbalen Schlagabtausch mit Feyn Pluspunkte bei mir, ist aber ansonsten aufgrund ihres brutalen Vorgehens (vergleichbar mit Cheileen aus Hypervoid A.D.D.), mangelnder Schuldgefühle und in Unkenntnis einer Motivation unsympathisch. Insbesondere für Ortsunkundige interessant finde ich das Setting in Asien. Die Perspektive ist turbulent und actionreich, gefiel mir aber am wenigsten.

    Bransons Heimat ist sein altes Schatzsucherschiff und seine vierköpfige Crew. Sein Hang zu illegalem, gefährlichem Verhalten dämpft meine Freude über den freundschaftlichen Umgang im Team. Zu einer schwerwiegenden Entscheidung am Ende hätte ich mich über eine erläuternde Abwägung gefreut, um ihn besser zu verstehen. Gefühlsmäßig war ich hier am meisten dabei, insbesondere beim Showdown.

    Lee ist fleißig, loyal und ein guter Kamerad. Als er in Gefahr gerät, ging mir das nicht so sehr zu Herzen wie gewünscht. Die Raumstation und den Weltraumspaziergang empfand ich als eingängig und bildhaft dargestellt, es kann zudem für Laien wie mich informativ sein. Der Autor outet sich als Fan von Elon Musk und extrapoliert tagesaktuelle Entwicklungen um SpaceX in das Jahr 2022. Schöne Ansätze, wobei „Das Fossil“ - verortet in 2042 - visionärer und futuristischer war. Trotzdem meine Lieblingsperspektive.

    Von den Nebenfiguren erhielt ich lebhafte Eindrücke. Xenia interessiert mich besonders. Ich hätte es nicht gebraucht und finde es trotzdem immer wieder gut, dass ein Personenverzeichnis und ein Glossar im Anhang zur Verfügung stehen. Als langatmig empfand ich einige Szenen, in denen Handgriffe oder Nahkampf sehr detailliert dargestellt sind. Es herrscht eine bedrohliche, aber nicht dystopische Atmosphäre, durchbrochen von ein paar humorigen, kumpelhaften Frotzeleien. Hier hat Joshua Tree eine gute Balance gefunden, zu erheitern und aufzulockern, ohne der Geschichte den nötigen Ernst zu nehmen.

    Jede Hauptfigur hat ihren eigenen gelungenen Epilog, wo jeweils ein Zwischenfazit gezogen und eine neue Positionierung geschaffen wird für Band 2, den ich lesen möchte, um offen gebliebene Rätsel zu lüften und die Wege aller Figuren weiterzuverfolgen.

  9. Cover des Buches Ice Ship (ISBN: 9783426195697)
    Douglas Preston

    Ice Ship

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Spannung und Horror pur bis zur letzten Seite.

    Klappentext: Ein geheimnisvoller Riesenmeteorit soll hinter dem Rücken der chilenischen Behörden mit Hilfe einer Crew ausgewählter Wissenschaftker und Techniker auf einer Insel im südlichen Eismeer geborgen und dann abtransportiert werden. Dass der Kapitän des speziell ausgerüsteten Schiffes eine Frau ist, mindert die zunehmenden Spannungen bei der gefahrvollen Expedition nicht. Bald erweist sich die in alten Mythen prophezeite Warnung, der Stein bringe Unheil, als nur zu wahr.

  10. Cover des Buches Life As We Knew It (ISBN: 0152061541)
    Susan Beth Pfeffer

    Life As We Knew It

     (20)
    Aktuelle Rezension von: MrsFoxx
    Miranda ist ein ganz normaler 16jähriger Amerikanischer Teenager. Ihr Leben ist geprägt von Freunden, Familie, Schule, Hobbys und Träumen. Als ein Asteroid auf dem Mond einschlagen soll, ist das für den Großteil der Bevölkerung in Mirandas Heimatstadt Howell, Pennsylvania ein gigantisches Schauspiel. Doch die Astrologen haben sich allesamt verrechnet, der Einschlag ist keinesfalls harmlos. Der Asteroid wirft den Mond aus seiner Bahn und hebt somit auch die Erde aus ihren Angeln: die Gezeiten, das Wetter, alles spielt verrückt. Es beginnt ein Kampf ums überleben und nur noch die Familie zählt... 

    Der Leser nimmt in Tagebuchform ab 17. Mai, wenige Tage vor dem Asteroideneinschlag am Geschehen teil. Miranda erzählt von ihren Träumen, ihrem Leben und ihrer Familie. Nach der Katastrophe schreibt sie zudem vom Überlebenskampf in dieser neuen, feindlichen Welt. Ein Hauptaugenmerk wird auf das Essen gelegt. Denn es wird streng rationalisiert. 
    Die Autorin beschreibt also weniger die durch den Mond ausgelösten Umweltkatastrophen, sie konzentriert sich auf Miranda und deren Mikrokosmos. 
    Die Tagebuchartige Erzählweise lässt dem Leser viel Einblick in Miranda und ihren Gefühlen und Gedanken. Die anderen, auch ihre Familie sind daher eher Nebendarsteller. Unsere Hauptperson wirkt sympathisch, praktisch und bodenständig im vergleich zu ihren Freundinnen Megan und Sammi. Eine der beiden erntete von mir nur Kopfschütteln. Doch interessant ist es mitzuerleben, wie unterschiedlich die einzelnen Personen auf das Schicksal reagieren. Das hat Susan Beth Pfeffer meiner Ansicht nach sehr gut hinbekommen. 
    Die kurzen Abschnitte und die besondere Erzählweise lassen das Buch spannend bleiben, auch wenn nicht allzu viel "überraschendes" passiert nach dem Einschlag. Aber man möchte dann doch immer wissen wie es weitergeht. Dennoch hat die Reihe noch etwas Potential nach oben. Und wer großartige Action erwartet a la "Tribute von Panem" ist hier gänzlich falsch. 
    Da ich dieses Buch in der englischen Originalversion gelesen habe, noch ein paar Worte zum Verständnis. Dieses Buch kann man wirklich ohne Probleme in Englisch lesen. Der einfache Satzbau und die einfach gehaltene Tagebuchform bereiten wirklich keine Probleme. 
    Das Cover dieser Ausgabe passt auch wie die Faust aufs Auge und ist einiges ansprechender als das der Deutschen Version. 

    Fazit: Der Auftakt zu einer Dystopie-Reihe, deren Thema nicht ganz so abwegig ist. Der Weltuntergangs-Roman kommt eher in ruhigerem Fahrwasser daher. Ist aber trotzdem ganz schön spannend. So richtig vom Hocker gehauen hats mich aber leider nicht. Eine Leseempfehlung gibts dennoch.
  11. Cover des Buches Aufstieg und Fall der Dinosaurier (ISBN: 9783492316255)
    Steve Brusatte

    Aufstieg und Fall der Dinosaurier

     (15)
    Aktuelle Rezension von: raveneye

    Dinosaurier faszinieren immer wieder aufs Neue. Egal ob Kind oder Erwachsener, diesen riesigen Kreaturen, die eins über die Erde wandelten kann man sich nur schwer entziehen.


    Und mit „Aufstieg und Fall der Dinosaurier“ hat der Paläontologe Steve Brusatte ein sowohl informatives wie auch unterhaltsames Werk geschaffen, das den Leser auf eine Reise mitnimmt, die vor 252 Millionen Jahren begann.


    Brusatte erzählt davon, woher die Dinosauriern überhaupt kamen und wie es ihnen gelang sich an die Spitze der Nahrungskette zu setzen.Von Ihrer Evolution, ihrer Ausbreitung, ihrer Größe. Dabei lässt er seinen Blick aber auch über die Lebewesen schweifen, die vor und neben den Dinosauriern ihren Platz in der Welt suchten.

    Er erzählt von Ausgrabungen, von Fossilien und riesigen Fußabdrücken. Von den Anfängen der Paläontologie, den ersten Funden riesiger Knochen. Von seinen eigenen Erfahrungen, Erkenntnissen und vielem mehr.

    Durch seine ansprechende Art zu erzählen und Fakten verständlich zu vermitteln, nimmt er die Leser mit auf eine Reise zu diesen gigantischen Lebewesen. Brontosaurus, Allosaurus und natürlich auch T. Rex begegnet man zwischen diesen Seiten, um nur einige wenige zu nennen. Durch Illustrationen und Fotos wird das gesagte noch zusätzlich untermauert.


    Ein sehr ansprechendes Buch zu einen faszinieren Thema der Erdgeschichte. Eine Leseempfehlung an alle Dinosaurierfans.

  12. Cover des Buches Ensel & Krete (ISBN: 9783328602064)
    Walter Moers

    Ensel & Krete

     (1.089)
    Aktuelle Rezension von: lauras_garden_of_books

    „Ensel und Krete“ ist der zweite Zamonien-Roman von Walter Moers.

    Er spielt im „Großen Wald“; wer den ersten Band „Die 13/1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ gelesen hat wird wissen, dass der Blaubär hier auch eins seiner Leben verbracht hat und das Große Rennen mit der Waldspinnenhexe stattfand. Man muss den ersten Band nicht gelesen haben um Ensel und Krete verstehen zu können, wird aber natürlich die ein oder andere Anspielung wiederfinden.

    Im Großen Wald haben sich die Buntbären angesiedelt und die Stadt „Bauming“ gegründet. Diese ist ein beliebtes zamonisches Urlaubsziel, da Aktivitäten für alle Altergruppen geboten werden. Die Wege in Bauming darf man jedoch nicht verlassen und auch die Grenze zum tieferen Wald darf nicht übertreten werden. Es geht das Gerücht um, dass dort noch immer die Waldspinnenhexe ihr Unwesen treibt...

    Ensel und Krete, zwei Fhernhachenkinder, machen mit ihren Eltern Urlaub in Bauming und kommen natürlich auf die wahnwitzige Idee, die festen Wege zu verlassen. Die gestreuten Himbeeren werden natürlich von einem Erdgnom aufgefressen. Somit finden sie den Weg nicht mehr zurück und verlaufen sich immer tiefer im Großen Wald, der viele Geheimnisse und Schrecken birgt...

    Walter Moers‘  Abwandlung des Grimmschen Märchens bietet nette Unterhaltung und das ein oder andere Schmunzeln, mehr aber auch nicht. 

    Erzählt wird die Geschichte von Ensel und Krete vom Zamonischen Schriftsteller Hildegunst von Mythenmetz. Um ihn drehen sich auch die Zamonien-Romane um „Die Stadt der träumenden Bücher“. Hildegunst führt hier ein Stilmittel ein, was er „Die Mythenmetzsche Abschweifung“ nennt. Diese bedeutet, dass der Schriftsteller jederzeit die Geschichte unterbrechen kann um sein Kommentar abzugeben; dies kann ein ergänzendes Kommentar zur Geschichte sein (was ja auch mal durchaus sinnvoll sein kann) oder auch ein völlig sinnbefreites Kommentar. Letzteres war auch genau mein „Problem“ mit diesem Stilmittel; zu oft hatten diese Abschweifungen null mit der Geschichte zu tun, hat sich Mythenmetz über irgendetwas oder irgendwen negativ ausgelassen oder hat den Leser sogar angepöbelt. Dies ging für meinen Geschmack einfach etwas zu weit und empfand ich auch nicht mehr als lustig oder unterhaltsam, sondern einfach als störend. So gibt er zb auch mal zwei Seiten lang das Wort „Brumli“ zum besten, nur um den Leser auf die Folter zu spannen, das war mir zu doof und da hat Moers für mein Empfinden einfach übers Ziel hinausgeschossen.

    Toll fand ich widerum die vielen Zeichnungen im Buch; so finden sich anfangs viele Karten an und dann natürlich Zeichnungen zu allen möglichen Situationen und Figuren; diese mag ich immer besonders gerne und ergänzen die Geschichte wunderbar 😍

    Ensel und Krete war der letzte Zamonien-Roman der mir in meiner Sammlung noch gefehlt hat und für mich auch der Schwächste. 

    Glücklicherweise wird das Stilmittel der Mythenmetzschen Abschweifung in den Folgebänden nicht mehr so exzessiv gebraucht. Moers Bücher lassen in der Regel erkennen, welch Intellekt dahintersteht und Ensel und Krete fällt da für mich irgendwie etwas aus der Reihe..

    Weil es Moers ist und ich seine Bücher abgöttisch liebe vergebe ich 3 Sterne. 

  13. Cover des Buches Wie eine zweite Sonne. Das Rätsel des sibirischen Meteors (ISBN: B003E2JMEG)
  14. Cover des Buches Meteor (ISBN: 9783613013247)
    Bryan Philpott

    Meteor

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Hilo 01 (ISBN: 9783842030817)
    Judd Winick

    Hilo 01

     (15)
    Aktuelle Rezension von: liberiarium
    PLOT

    Wer ist Hilo und was hat er auf der Erde zu suchen? Das weiß der Junge selbst nicht so richtig, der eines Tages aus dem All auf die Erde kracht. D.J. findet Hilo – nur mit einer silbernen Unterhose bekleidet! Er stellt fest, dass Hilo keine Ahnung vom Menschsein hat und erklärt ihm erst einmal, dass man kein Gras essen sollte und wie das Rülpsen funktioniert. Aber es wird deutlich, dass Hilo nicht ohne Grund auf der Erde gelandet ist. Langsam erinnert er sich an bestimmte Dinge und nur gemeinsam mit seinen Freunden kann die bevorstehende Bedrohung verhindert werden!



    MEINUNG


    Schon das Cover zeigt ganz gut, dass sich der Comic eher an ein jüngeres Publikum richtet. Die Seiten sind richtig schön bunt illustriert und machen Lust auf viel Farbe. Durch die Zielgruppe ist auch die Strichführung recht simpel und die Zeichnungen sind nicht immer großflächig im Detail bearbeitet. Hier wurde ganz klar darauf geachtet, dass das Kinderauge nicht zu viele Reize aufnehmen muss, was natürlich perfekt für die Zielgruppe ist. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass der Comic nur für Kinder ist!
    Längere Textpassagen wechseln sich mit textlosen Panels ab, in denen es abenteuerlich und dynamisch zugeht. So entsteht eine wunderbare Abwechslung und man kann sich eigentlich gar nicht langweilen. Vor allem aber durch die Abenteuersequenzen entsteht eine besondere Spannung, die sich gegen Ende des Comics zuspitzt. Man will sofort zum zweiten Band greifen und erfahren, wie es weitergeht! 

    Mich überraschte wirklich die Themenvielfalt des Comics. Er handelt vordergründig von Freundschaften, die einfach nicht zerbrechen können, egal was passiert. Die Bande zwischen Hilo und D.J. werden mit dem Mädchen Gina komplettiert. Sie ist eine frühere Freundin von D.J., doch die beiden wurden voneinander getrennt, als Gina wegzog. Auf diese Weise werden auch Probleme angesprochen, die bei einem Umzug im Kindesalter auftreten können: Wie es ist, die Schule und den Ort wechseln zu müssen. Seitdem sie wieder in der Stadt lebt, blüht die Freundschaft der beiden wieder auf und durch Hilo ist das Trio komplett.
    Neben der Freundschaft wird zusätzlich das Familienleben angesprochen. D.J. ist mit seiner Familiensituation nicht zufrieden. Er hat viele Geschwister, die alle etwas ganz besonders gut können. Er fühlt sich als schwarzes Schaf überflüssig in seiner Familie. Sein Beispiel zeigt ganz gut, wie man sich auch als Kind einsam und leer fühlen kann. 

    Die Charaktere können schlichtweg nur begeistern. Vor allem Gina ist mir sehr ans Herz gewachsen. Permanent beschwert sie sich, dass sie keine Cheerleaderin sein will, sondern Comics lesen und Fußball spielen möchte. Sie möchte nicht die Kleider tragen, die ihre Mutter ihr rauslegt. Es tat mir richtig leid, wie wenig sie von ihrer Familie Beachtung bekommt und dass sie von ihrer Mutter aus einfach nicht so sein darf, wie sie ist. D.J. findet seine Freundin dagegen total cool und kann es kaum erwarten, etwas mit ihr zu unternehmen!
    Im starken Kontrast zu D.J. und Gina steht Hilo, den man anfänglich noch nicht richtig einordnen kann. Er ist durch seine Naivität sehr lustig und lockert vor allem die Atmosphäre zwischen Gina und D.J. auf. Durch ihn entstehen im Comic die humoristischen Elemente: manchmal sind die Witze recht kindlich und banal, doch ein Schmunzeln konnte ich mir dennoch nicht verkneifen. Hilos Charakter wächst zum Ende der Geschichte, sobald sich seine Erinnerungen zurückmelden. Er ist nicht mehr nur der witzige Typ, er bekommt eine ganz andere Rolle zugeteilt. 

    Generell war es sehr spannend zu sehen, in welche Richtung sich der Comic entwickelte. Es bereitete mir Spaß, die Erzählung weiterzulesen und ich war oft überrascht, welche Handlungselemente hinzugefügt wurden. Der Comic hat eine Tiefe, die ich nicht erwartet habe. 



    FAZIT


    Gerade durch die einfachen Zeichnungen und die Themen ist Hilo – Der Junge, der auf die Erde krachte ein schöner Comic für ein jüngeres Publikum oder Comic-Einsteiger. Durch die bunten Seiten und die abenteuerliche Geschichte wird es beim Lesen nie langweilig. Die Figuren sind sympathisch und aus dem Leben gegriffen, sodass der Comic einen großen Mehrwehrt hat. Ich war überrascht, wie sehr mich der Titel unterhalten hat und vergebe daher vier von fünf Lesebrillen für den ersten Hilo-Band von Judd Winick.
  16. Cover des Buches Die Deutsche Atlantische Expedition 1925-1927 (ISBN: 9783866330054)
    Reinhard Hoheisel-Huxmann

    Die Deutsche Atlantische Expedition 1925-1927

     (1)
    Aktuelle Rezension von: wolfschwerdt
    Eigentlich hätte es eine Deutsche Pazifische Expedition werden sollen, mit der nach dem ersten Weltkrieg unter anderem das Selbstbewusstsein Deutschlands gestärkt werden sollte. Reinhard Hohheisel-Huxmann, vom Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven, beschreibt in seinem Buch „Die Deutsche Atlantische Expedition 1925 – 1927“ Vorgeschichte, Planung und Verlauf eines Meilensteins der internationalen Meeresforschung. Als 1914 der Kiel des Auslandskanonenboots „Meteor“ gelegt wurde, da war es eindeutig für den Einsatz in den Deutschen Kolonien gedacht. Selbstverständlich gehörten zu den Aufgaben eines Auslandskanonenbootes auch Vermessungs- und andere wissenschaftliche Arbeiten in den fernen Gewässern. Dementsprechend war auch eine wissenschaftliche Ausrüstung vorgesehen. Aber allein der Name Meteor, der als Traditionsname an das gleichnamige Kanonenboot, das sich 1870 erfolgreich mit dem französichen Aviso Bouvet ein Gefecht geliefert hatte, zeigt die geplante Verwendung als Kriegsschiff. Nach Beginn des ersten Weltkrieges wurde das nun nicht mehr benötigte Auslandskanonenboot vorzeitig vom Stapel gelassen, um kriegswichtigeren Bauten Platz zu schaffen. Nach dem Krieg, im Dezember 1918, gab es bereits die ersten Pläne, den Rumpf der Meteor als Vermessungsschiff fertigzustellen. Letztendlich waren es die Taktiererei der Admiralität, das Bedürfnis, wieder Flagge in der Welt zu zeigen, und nicht zuletzt die Nachkriegswirren mit Inflation und Währungsreform, die zu der ersten modernen systematischen Meeresforschungsexpedition im Atlantik geführt hatte. Die Admiralität wollte sich durch die Indienststellung der Meteor als Vermessungsschiff, die Möglichkeit der späteren Verwendung als Kriegsschiff offen halten und somit die Grenzen des Versailler Vertrages ausweiten. Gleichzeitig sollte das Schiff eine mehrjährige Auslandsreise machen, um international wieder Flagge zu zeigen. Ein Forschungsprojekt war hierfür ein guter Anlass. Und wenn schon Forschungsprojekt, dann etwas richtig Großes, um die Deutsche Wissenschaft wieder an die Weltspitze zu katapultieren, so zumindest die Meinung der patriotischen Wissenschaftler, die mit der Ausarbeitung eines Konzeptes beauftragt worden waren. Es wurde tatsächlich etwas richtig großes, die Deutsche Atlantische Expedition von 1925 bis 1927. Zwar kam es unter anderem aus finanziellen Gründen nicht zu der von Alfred Merz vom Institut für Meereskunde 1921 vorgeschlagenen mehr als dreijährigen Pazifischen Expedition, seine umfassenden wissenschaftlichen Fragestellungen und systematischen Vermessungsprogramme sollten aber maßgeblich in die Atlantische Expedition einfließen. Immerhin, die zweijährige, mit vielen technischen und natürlichen Hindernissen bestückte Forschungsexpedition hatte letztendlich Daten geliefert, deren Auswertung bis in die 1960er Jahre dauerte. Die Reise, so die Bewertung des Autors des vom Deutschen Schifffahrtsmuseum herausgegebenen Buches, stellte eine innovative Zäsur am Übergang von der beschreibenden zur physikalischen Meereskunde dar. Schließlich wurde erstmals ein ganzer Ozean systematisch sowohl in der Atmosphäre als auch in der Wassersäule beprobt. Und nicht zuletzt wurden unter Einsatz des damals hochmodernen Echolotverfahrens auf 13 Ozeanüberquerungen Tiefenprofile über das gesamte Meeresbecken gelegt. Historisch- politisch- ökonomische Hintergründe, technische Details des Schiffes, der Ausrüstung und der Methoden, lebendige Fahrtberichte und wissenschaftliche Hintergründe beleuchtet Hohheisel- Huxmann für den interessierten Leser sehr verständlich und anschaulich. Die Lektüre dieses Buches weckt, falls nicht bereits vorhanden, Lust auf mehr zu diesem Thema. Nicht zuletzt sollte man gerade bei diesem Buch auch die Anmerkungen beachten. Zwar hinterläßt der Text auch ohne die Lektüre der Anmerkungen keinerlei Verständnislücken, aber die Anmerkungen bieten noch viele zusätzliche Informationen und Hinweise, auf die man einfach nicht verzichten sollte.
  17. Cover des Buches Die Rückkehr der Zauberer (ISBN: 9783492267496)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Rückkehr der Zauberer

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Novella_Romana

    Nach meinem mittlerweile vierten Hohlbein-Roman ist mir klar, dass wir beide nicht zusammenkommen werden. Immer wieder habe ich mich durchgerungen einen neuen zu probieren, weil so viele von Hohlbein schwärmen und er gemeinhin als Paradeautor der Fantastik bekannt ist. Wieder einmal zeigt sich, dass die Mehrheit nicht automatisch Recht haben muss und nach einem vierten Hohlbein-Buch ist für mich jetzt endgültig Schluss.

    Bei Hohlbeins Schreibstil (oder dem seiner Ghostwriter, weil ganz ehrlich, wer hat in diesem Alter so viele Bücher geschrieben??) ist der Name Programm. Platt, uneloquent und eben echt hohl. Ich möchte wirklich niemandem zu nahe treten, aber wer Literatur mit Anspruch sucht, ist bei Hohlbein einfach falsch und es ist vollkommen klar, warum das Fantasy-Genre durch Autoren wie ihn von so vielen Seiten belächelt wird.

    Einzig die Story kriegt von mir einen zweiten Stern. Mehr aber auch nicht. Schablonenroman eben von einem Fastfood-Autor.

  18. Cover des Buches Deception Point. Meteor, engl. Ausg. (ISBN: 9780552161244)
    Dan Brown

    Deception Point. Meteor, engl. Ausg.

     (42)
    Aktuelle Rezension von: mehe
    Die NASA macht in letzter Zeit nur noch durch Geldverschwendung und Fehltritten statt mit Erfolgen von sich reden.
    Das macht sich auch der aufstrebende Senator Sexton im Kampf ums Weiße Haus zum Herzensthema.
    Scheinbar zufällig macht dann die angeschlagene Raumfahrtbehörde im Endspurt des Wahlkampfs aber eine vermeintliche Jahrhundertentdeckung: ein im arktischen Eis eingeschlossener Meteor mit außerirdischen Fossilien!
    Diese Enthüllung wird die Politikwelt aufwirbeln! Es entbrennt ein harter Kampf um das Weiße Haus und so mancher Komplott entspinnt sich! Doch bis zum Ende wir sich das Blatt noch mehrmals wenden!

    Gekonnt führ Dan Brown auch seine Leser hinters Licht, denn es kommt anders als man denkt. Immer wieder werden neue Geheimnisse aufgedeckt und die Seiten mehrmals gewechselt.
    Die Geschichte wird in mehreren Strängen erzählt, die sich immer wieder überlappen. Durch die wechselnden Perspektiven muss man sehr aufmerksam sein, damit man nicht den Überblick verliert und den Anschluss bis zum nächsten Anknüpfen an diesen Strang vergisst.
    Für mich war die Geschichte ein bisschen zu überladen! Zu viele Konflikte, unzählige Zufälle und unverschämtes Glück bei manchem Protagonisten - das wirkt schon sehr konstruiert und unrealistisch! Wenngleich man Brtown sicher für dieses umfangreiche und durchdachte Gedankenkonstrukt loben muss, denn an und für sich ist alles schlüssig! Nur eben für meinen Geschmack etwas zu viel, zu überladen! So kommt es wohl auch zu den zwischenzeitlichen Längen in der Erzählung.

    Sprachlich war das ganze über weite Strecken auch in English gut zu verstehen - bis dann die Fachsequenzen gestopt mit wissenschaftlichem bzw. militärischem Vokabular kamen! Hier hätte ich aber vermutlich auch im Deutschen passen und googeln müssen. Sicherlich war der Roman brilliant recherchiert - zeitweise vor allem zu Beginn konnte ich mir das Szenario direkt mit Donald Trump im hier und jetzt denken - bis es dann ZU abstrus wurde! Dennoch hätten für mich ein paar Fachinformationen weniger auch gereicht, damit auch ein Laie ohne Probleme folgen kann. So ist es für US-politisch, militärisch und wissenschftlich weniger Interessierte eben sehr viel mehr oder weniger unnütze Information drumherum - wobei da siher auch das ein oder andere Fiktion war! Aber gelernt habe ich beim Lesen ;)

    Es war alles in allem eine interessante Leseerfahrung und sicher kein schelchtes Buch! Dennoch gibt es wie oben aufgelistet kleinere Mängel die zu GUTEN 3 Sternen führen! Für mich ist Dan Brown vermutlich nichts, es ist mir zu viel Verschwörung! Aber wer das gerne mag ist hier sicher gut aufgehoben denn rein literarisch gesehen gibt es wenig auszusetzen!
  19. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks