Bücher mit dem Tag "mexico"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mexico" gekennzeichnet haben.

58 Bücher

  1. Cover des Buches Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger 3D, 1 Blu-ray (ISBN: 4010232059383)
    Yann Martel

    Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger 3D, 1 Blu-ray

    (1.040)
    Aktuelle Rezension von: Fiona_Camars

    Eines der schönsten und ungewöhnlichen Bücher, die ich je gelesen habe. Das Setting ist merkwürdig, mit einem indischen Zoobesitzer Sohn. Die Geschichte mäandern erst hier hin und dorthin, bis plötzlich der (im Deutschen) namensgebende Schiffbruch passiert, bei dem sich der Junge auf einem kleinen Rettungsboot mit einer Handvoll bedauernswerten Tieren wiederfindet. Ungewohntes Ende. Tolle Geschichte!

  2. Cover des Buches Das Licht (ISBN: 9783446261648)
    T. C. Boyle

    Das Licht

    (112)
    Aktuelle Rezension von: berlinerkatze

    Wer hier nach einem spannenden Plot sucht, sucht vergeblich. Die Geschichte ist recht vorhersehbar und beschränkt sich inhaltlich auf klassische Themen der 60er Hippie-Bewegung: Sex und LSD. Dafür sind diese ausführlich und gut beschrieben, sodass ich das Buch flüssig lesen konnte und es an Personen weiterempfehlen würde, die sich für diese Themen interessieren 

  3. Cover des Buches Fast genial (ISBN: 9783257609295)
    Benedict Wells

    Fast genial

    (461)
    Aktuelle Rezension von: balotte

    Ein fast perfektes Buch, was bis zum Ende hin sehr spannend und mitfühlend geschrieben ist. Es geht um Francis, der auf der Suche nach seinem leiblichen Vater ist. Der Plott kam irgendwie erwartet, aber auch völlig unerwartet. Erwartet habe ich, dass das nicht alles sein konnte, das da noch etwas passieren musste und so war das Ende dann doch sehr spannend. Aber die letzten Szenen fand ich fies, weil man am Ende doch nicht so genau wusste, was nun Phase ist. Ich denke mir meinen Teil... 

  4. Cover des Buches Tage der Toten (ISBN: 9783426308516)
    Don Winslow

    Tage der Toten

    (296)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Die amerikanische Originalausgabe dieses Romans erschien 2005 unter dem Titel „The Power of the Dog“. Es ist der erste Band der berühmten Kartell-Saga des Autors. Erzählt wird der jahrelange Kampf des amerikanischen Drogenfahnders Art Keller gegen die mexikanische Drogenmafia, die für Keller zu einer persönlichen Obsession wird. Er wird von seinem Auftrag so gefangen genommen, dass er den Kampf gegen führende Drogenhändler zu seinem persönlichen Kampf erklärt und ihm alles andere unterordnet. Der Roman deckt die Jahre von 1975 – 2004 ab, umfasst also nahezu 30 Jahre. Zwischendurch werden aber immer wieder einige Jahre übersprungen.

    Winslows Sprache ist einfach gehalten, teilweise sehr brutal und kompromisslos, aber das entspricht durchaus der Thematik des Romans und erscheint mir daher passend. 

    In den Roman sind einige tatsächliche Ereignisse, wie z.B. das Erdbeben in Mexiko im Jahr 1985, und einige reale Persönlichkeiten eingeflochten, wie z.B. der Anführer der FARC-Guerilla in Kolumbien, Manuel Marulanda Vélez, genannt Tirifijo. Ebenso entsprechen die Städte und Ortschaften, die Winslow erwähnt, der Realität. Das alles, verbunden mit Winslows Vorwort, lässt vermuten, dass sich die Romanhandlung, wenn auch erfunden, doch nahe an der Realität bewegt, was ziemlich erschreckend ist angesichts der geschilderten Zustände und Taten.

    Von dieser Realitätsnähe wird zum Teil auch die Spannung des Romans gespeist, der Leser würde, so glaube ich, weniger mitfiebern, wenn er wüsste, das ist eine Geschichte fern der Realität. Andererseits lässt uns Winslow mit seinem Schreibstil an den Gedanken und Gefühlen der Protagonisten teilhaben, was ebenfalls einen Teil zur Spannung beiträgt. Und nicht zuletzt sorgt die Figurengestaltung für eine interessante Lektüre, in dem es nicht nur einfach holzschnittartige Gute und Böse gibt, sondern die Personen realistisch mit Fehlern, Schwächen und Stärken geschildert werden.

    An manchen Stellen verheddert sich der Autor jedoch auch in seinen gewagten Konstruktionen des gegenseitigen Austricksens und bisweilen übertreibt er es bei den Schießereien mit dem Glück, das so manch Beteiligter dabei hat. Aber das ist angesichts eines solchen Werks sicherlich zu verschmerzen. Ich werde auf jeden Fall die beiden anderen Bände ebenfalls lesen. Vier Sterne.

  5. Cover des Buches CATCHING BEAUTY 2 (ISBN: 9783989426412)
    J. S. Wonda

    CATCHING BEAUTY 2

    (235)
    Aktuelle Rezension von: blondie_is_reading

    Worum geht es in Catching Beauty?
    Es handelt von Amber, die eine Geschäftsreise nach Mexiko unternimmt und das Bedürfnis hat, endlich mal etwas zu erleben. Sich etwas zu trauen. Allerdings handelt sie dabei etwas (oder vielleicht auch sehr) unvernünftig, indem sie sich ein sehr knappes Kleid anzieht und ganz allein das Hotel verlässt. In einer Bar angekommen trifft sie auf einen attraktiven Fremden, dem sie sich sofort an den Hals wirft.
    Alles was sie jedoch von ihm bekommt, ist eine Warnung. Sie soll laufen. Und sie tut es, direkt in die Arme eines Mänschenhändlerrings.
    Was dann passiert, müsst ihr selbst herausfinden. 😏🖤

    Ich habe diese Bücher geradezu durchgesuchtet. Allein schon nder flüssige Schreibstil von @janes_wonda, lässt einen nur so über die Seiten fliegen. Hinzu kommt richtig viel Action, richtig hotter Spice und Humor. Die Mischung ergibt ein unvergessliches Leseerlebnis. 🔥

    Die Hauptprotas Crack, Ly und Wres hsben dabei jeweils einr eigene Trilogie bekommen, worüber ich so glücklich war, denn man möchte als Leser diese Welt einfach nicht verlassen! 🖤

  6. Cover des Buches Und ein ganzes Jahr (ISBN: 9783596197798)
    Gayle Forman

    Und ein ganzes Jahr

    (320)
    Aktuelle Rezension von: Nikashe

    "Und ein ganzes Jahr" von Gayle Forman ist die Fortsetzung und Abschlussband von "Nur ein Tag".

    Endlich erfahren wir, was in dem einen Jahr mit Willem passiert ist, wo er sich aufhält und wieso er Allyson/Lulu alleine zurück gelassen hat in Paris. 


    Stellt man beide Bücher nebeneinander, so ergeben Sie ein Herz, was ich sehr schön finde.


    Im ersten Band der Dilogie erfahren wir recht wenig über Willem. Dies ändert sich nun mit dem zweiten Band. Denn dieser ist nun aus seiner Sicht geschrieben und wir erfahren wo er sich wann aufgehalten hat. 

    Wir begleiten Ihn auf den Weg Lulu zu finden, denn Allyson richtigen Namen kennt er immer noch nicht. Eine Suche, die Hoffnungslos erscheint und sich über mehrere Kontinente erstreckt. 


    Willem wirkt sehr zerstreut und meidet Konflikte. Es wird klar, wieso er ein Vagabunden leben lebt und wofür er versucht wegzulaufen. 

    Es war Interessant zu lesen, was in dem Jahr bei Willem passiert ist, auch wenn das Ende durch Band 1 bekannt war, hatte die Geschichte ihre spannenden Punkte. 

    Sein Charakter wird mehr erläutert und wirkt dadurch sympathischer als zuvor. 

    Die Orte und Personen, die ihm auf seiner Suche begegnen, machen die Story dann weniger vorhersehbar. 

    Willem der vorher an das Schicksal und an Zufälle geglaubt hat, fängt immer mehr an daran zu Zweifeln und am Ende wird doch alles gut. 


    Fazit:

    Band 2 fand ich nur ein wenig Schwächer als Band 1. Dies liegt daran, dass man das Ende bereits kennt und leider meine Hoffnung nicht bestätigt wurde, dass man darüber hinaus noch etwas erfährt. 

    Das fand ich sehr Schade. Schließlich fiebert man die ganze Zeit dem Treffen entgegen und dann ist die Geschichte vorbei.  

    Willems Geschichte zu lesen hat mir dennoch Spaß gemacht und es war schön zu sehen, wieso er ein Vagabunden leben lebt und diese Selbsterkenntnis und der Weg dorthin hat mir gut gefallen. 

  7. Cover des Buches Der letzte Schattenschnitzer (ISBN: 9783608939170)
    Christian von Aster

    Der letzte Schattenschnitzer

    (112)
    Aktuelle Rezension von: Themistokeles

    Bei diesem Buch wusste ich schon vor dem Lesen, dass die Meinungen weit auseinander gingen. Genau aus diesem Grund war ich aber besonders neugierig auf den Roman, da er für mich auf den ersten Seiten auf jeden Fall noch sehr vielversprechend wirkte.

    Gerade ganz besonders der Stil der ersten Kapitel hatte mich so gefesselt, da er irgendwie gut, aber auch so ganz anders, als in den meisten Büchern war. Im Lauf des Romans kam dieser Stil aber immer mehr abhanden und die Geschichte wurde in einem sehr gewöhnlichen Stil erzählt, was ich sehr schade fand, da mir gerade das na dem Roman so gefallen hatte.

    Auch von den Charakteren war ich extrem enttäuscht, da man ihnen nicht wirklich näher kommen konnte, sie einfach sehr weit weg wirkten. Allein schon durch den Erzählstil wurde dies unmöglich, da dieser sehr weit weg vom Geschehen war und man sich wenig mittendrin fühlte. Man stand einfach zusammen mit dem Erzähler sehr distanziert zu allem und daher konnten gar keine Emotionen der Charaktere bis zu mir durchdringen, da sie einfach nicht ankamen und die Charaktere blieben einem fremd und unnahbar. An sich hatte ich eher das Gefühl über der Geschichte zu fliegen, da oft viel Zeitraum in wenig Text gequetscht wurde. Wenn Dinge etwas länger und ausschweifender erzählt wurden, waren es interessanter Weise meist Details, die aber oftmals nicht wirklich wichtig für die Geschichte wirkten und auch an der Atmosphäre nicht viel bewegen konnten.

    An sich fehlte mir auch ein wenig die Spannung, da man vieles einfach schon zu früh wusste und die Geschichte an sich recht vorhersehbar war. Selbst Stellen, die zunächst Spannung hätten aufkommen lass können, fehlte diese daher dann doch, weil ich einfach schon wusste, was passieren wird. Von daher fand ich es etwas schade, dass einem vieles schon sehr früh verraten wird, denn manches Mal ist weniger einfach mehr.

    Über die im Titel erwähnten Schattenschnitzer und ihre Fähigkeiten, warum es sie gab und andere Dinge über sie, hätte ich auch gern mehr erfahren, die die theoretischen Einschübe zu den einzelnen Kapiteln eher nur ein sehr bruchstückhaftes Wissen vermittelt haben.

    Und trotz allem muss ich gestehen fand ich das Buch auch nicht so enorm schlecht, wie manche es sagen, da man es trotzdem ganz gut lesen konnte, auch wenn ich mir einiges anders gewünscht hätte, damit ich sagen könnte, dass das Buch gut sei.

  8. Cover des Buches Der mexikanische Fluch (ISBN: 9783734112850)
    Silvia Moreno-Garcia

    Der mexikanische Fluch

    (183)
    Aktuelle Rezension von: Bobicat

    Mit dem Lesen dieses Buches habe ich bis zum Herbst gewartet. Die Atmo sollte passen, nicht nur im Roman, sondern  auch in der realen Welt. Und nicht nur in diesem Bereich hat mich der mexikanische Fluch nicht enttäuscht.

    Die Geschichte war gar nicht mal so spooky, wie ich gedacht habe. Denn Moreno-Garcia ist die oben schon genannte Atmophäre sehr wichtig. Und die gelingt ihr brilliant. Ich war auf diesem Berg, ich war in diesem Haus, streifte mit der Protagonistin Noemi umher und war genauso ratlos, was in High Place vor sich geht. Denn die Bewohner scheinen nicht nur sehr viel Wert auf Ruhe (als Wellnesshotel würde ich aber trotzdem nur 1 Stern vergeben), sondern auch auf den (finanziellen) Fortbestand ihrer Familie zu legen. Denn die zwischenzeitlich verblasste Silberdynastie soll wieder eine wortwörtlich glänzende Zukunft erhalten. Und eine Frau aus einem betuchten Hause, Catalina, kam da gerade recht. Dumm nur, wenn die ihrer Cousine Noemi schreibt, dass sie dann doch etwas Hilfe benötigt, denn sie steht offentlich vor einer großen Depression und auch köperlich geht es ihr nicht gut. Die Familie Doyle, in die sie eingeheiratet hat, ist aber nicht sehr motiviert, an diesem Zustand etwas zu ändern. Am liebsten haben sie sie schlafend.......und ruhig.

    Noemi, ein Partywirbelwind der mexikanischen Gesellschaft, lässt dies selbstverständlich nicht auf sich beruhen, obwohl die Doyles am Anfang alles daran setzen, sie so schnell wieder möglich wieder loszuwerden. Aber da haben sie die Rechnung ohne Noemi gemacht, denn die ist viel zu neugierig und stößt bald auf ein dunkles Familiengeheimnis.

    Schauerroman trifft es wohl am besten, denn Horror ist dies nicht und ein wenig mehr als Grusel dann doch. Da es sich im Buch viel um Pilze, Schimmel und andere Widerwärtigkeiten dreht (das Familienoberhaupt vegetiert, optisch verbesserungswürdig, meist im Bett vor sich hin), kann das dem einen oder anderen Leser etwas auf den Magen schlagen, gerade, wenn man dazu neigt, Gelesenes intensiv zu visualisieren.

    "Der mexikanische Fluch" ist das perfekte Buch für die trübe Herbstzeit. Nebelschwaden, Friedhöfe, gruselige Häuser, perfekt detailliert beschrieben, lassen das richtige Feeling aufkommen. Leider hat mich das Ende nicht überzeugt. Ich habe ständig auf den Plottwist gewartet, der sich soooo angeboten hat. Kam leider nicht. Trotzdem sehr empfehlenswert.

  9. Cover des Buches Die Schwester (ISBN: 9783442477272)
    Joy Fielding

    Die Schwester

    (270)
    Aktuelle Rezension von: Tulpe1987

    Dieses Buch stand schon viel zu lange in meinem Regal.

    Das Cover spricht mich nicht ganz so doll an, der Klappentext dafür umso mehr.

    Die Geschichte zog mich gleich in ihren Bann, die Seiten flogen nur so an mir vorbei. Immer wieder liest man von der Gegenwart und was nach diesem schlimmen Schicksal aus der Familie geworden ist. Wie sie nun Leben und was das verschwinden ihrer Tochter für Nachbeben mit sich gezogen hat. Dann Erfährt man, zurück versetzt in die Zeit des Verschwindens, Stück für Stück was damals passiert ist. Diese Kombination Funktioniert hier sehr gut und zog mich so in ihren Bann.

    Ich finde das Buch hat ein paar wenige Schwachpunkte, über die ich dank der guten Geschichte gerne hinwegsehe und was mich auch nicht weiter stört oder es unglaubwürdig macht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

  10. Cover des Buches Flowers & Bones, Band 1 - Tag der Seelen (ISBN: 9783473402304)
    Sandra Grauer

    Flowers & Bones, Band 1 - Tag der Seelen

    (223)
    Aktuelle Rezension von: Aduja

    Für Valentina ist der mexikanische Tag der Toten ein bedeutender Tag und das nicht nur, weil sie selbst Mexikanerin ist. Darüber hinaus ist sie auch noch eine Catrina, das Symbolbild des Festtags. Ihre übernatürlichen Kräfte bekommt sie an ihrem 18. Geburtstag. Übernatürliche Wesen waren den normalen Menschen lange unbekannt, aber vor kurzem wurden ihre Existenz weltweit bekannt. Valentina versucht zu vertuschen, was sie ist, verwandelt sich jedoch unglücklicherweise zum ersten Mal vor laufender Kamera.

    Flowers & Bones hat ein wunderschönes Cover, das mich schon beim ersten Blick angezogen hat. Danach habe ich die Grundidee im Klappentext entdeckt und war super neugierig. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Ich finde die Charaktere interessant und vielschichtig. Das wird auch dadurch unterstützt, dass die Geschichte aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Neben Valentina gibt es auch noch ihren Zwillingsbruder Emiliano und die Voodoo-Hexe Lily.

    Wir bekommen auch einen schönen Einblick in die mexikanische Kultur und den Dia de los muertes. Ich finde es auch richtig toll, dass wir mit der Catrina auch ein eher unbekanntes übernatürliches Wesen kennenlernen.

    Der Schreibstil lässt sich leicht lesen und ich hatte viel Spaß an der Geschichte. Ich hätte nur gerne viel mehr über die Kräfte der Catrina erfahren.

  11. Cover des Buches Das Kartell (ISBN: 9783426308547)
    Don Winslow

    Das Kartell

    (142)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Die amerikanische Originalausgabe dieses Romans erschien 2015 unter dem Titel „The Cartel“. Es ist der zweite Band der berühmten Kartell-Saga des Autors. Erzählt wird der jahrzehntelange Kampf des amerikanischen Drogenfahnders Art Keller gegen die mexikanische Drogenmafia, der für Keller zu einer persönlichen Obsession wird, insbesondere wenn es um das Kartell seines ehemaligen Freundes Adán Barrera geht. Gegenüber dem Vorgängerband sind die Kartelle noch mächtiger geworden. Verbunden damit ist eine Zunahme der Brutalität, qualitativ und quantitativ. Die Bosse halten sich nicht mehr nur ein paar Schläger- und Mördertrupps, sondern regelrechte Armeen, nicht selten zusammengesetzt aus ausgebildeten Ex-Soldaten, die der höheren Bezahlung wegen die Seiten gewechselt haben. Alle bekämpfen irgendwie alle, Bündnisse werden geschmiedet, um sie bald zu brechen und die Polizeibehörden des Landes stehen jeweils auch in Lohn und Brot eines der Konkurrenten. Das alles ist möglich, weil der Drogenhandel so unglaublich hohe Gewinne abwirft, dass er alle anderen Geschäfte, selbst die Prostitution, in den Schatten stellt.

    Zu Beginn enthält der Roman einige Ungereimtheiten. So heißt Adáns im ersten Band verstorbener Bruder plötzlich Ramón statt Raúl. Außerdem wartet Adán zu Beginn dieses Bandes noch auf seinen Prozess, obwohl er doch im letzten Band schon verurteilt wurde: 12 Mal lebenslänglich. In diesem Band ist er kurz nach seinen Aussagen plötzlich auch zu 22 Jahren verurteilt, offenbar ohne Prozess. Zudem taucht plötzlich eine Schwester Elena von Adán Barrera auf, die im ersten Band überhaupt nicht erwähnt wird. Diese Schlampereien ziehen sich leider ein bisschen durch. So heißt ein Konkurrent Barreras, der im ersten Band noch Güero Méndez hießt plötzlich Güero Palma (Droemer Tb, November 2021, S. 275)

    Die Machtverhältnisse zwischen den Akteuren ändern sich öfters mal ein bisschen zu schnell und unmotiviert, um noch logisch zu sein. Das ist schade, weil es Winslow ansonsten sehr gekonnt versteht, raffinierte Intrigen fehlerfrei und spannend zu inszenieren. Zwischendurch geht jedoch auch immer wieder ein Teil der Spannung verloren, wenn sich die Geschichte in der Aufzählung von Morden erschöpft. Das ist zwar schockierend, aber irgendwann nicht mehr spannend. Es kam mir manchmal so vor, als wollte Winslow die Anzahl der Morde und die Brutalität in der Sprache auf einen Höhepunkt treiben. Ein Beispielsatz: „Köpfe und Gliedmaßen vermischen sich in seiner Stadt mit allem dem anderen Unrat, und in den Slums laufen die Straßenköter mit blutigen Lefzen und schuldbewussten Blicken umher.“ (ebd., S. 620)

    Vielleicht tue ich dem Autor aber auch insofern unrecht, als die Brutalität schlicht und einfach der Wirklichkeitsnähe geschuldet ist, denn dass Winslow einen erheblichen Rechercheaufwand betrieben hat, ist dem Werk anzumerken. Das betrifft nicht nur die Namen der Kartelle, die allesamt der Realität entnommen sind, sondern zeigt sich auch in einzelnen Kapiteln, denen öfters kaum veränderte reale Geschehnisse zugrunde liegen.

    Dieser Roman ist bestimmt kein schlechter, die Freunde bluttriefender Seiten werden ihn vielleicht sogar lieben, aber aus meinem Blickwinkel kommt er nicht an die Raffinesse und Spannung des Vorgängers heran. Drei Sterne.

  12. Cover des Buches CATCHING BEAUTY 3 (ISBN: 9783989426429)
    J. S. Wonda

    CATCHING BEAUTY 3

    (191)
    Aktuelle Rezension von: blondie_is_reading

    Worum geht es in Catching Beauty?
    Es handelt von Amber, die eine Geschäftsreise nach Mexiko unternimmt und das Bedürfnis hat, endlich mal etwas zu erleben. Sich etwas zu trauen. Allerdings handelt sie dabei etwas (oder vielleicht auch sehr) unvernünftig, indem sie sich ein sehr knappes Kleid anzieht und ganz allein das Hotel verlässt. In einer Bar angekommen trifft sie auf einen attraktiven Fremden, dem sie sich sofort an den Hals wirft.
    Alles was sie jedoch von ihm bekommt, ist eine Warnung. Sie soll laufen. Und sie tut es, direkt in die Arme eines Mänschenhändlerrings.
    Was dann passiert, müsst ihr selbst herausfinden. 😏🖤

    Ich habe diese Bücher geradezu durchgesuchtet. Allein schon nder flüssige Schreibstil von @janes_wonda, lässt einen nur so über die Seiten fliegen. Hinzu kommt richtig viel Action, richtig hotter Spice und Humor. Die Mischung ergibt ein unvergessliches Leseerlebnis. 🔥

    Die Hauptprotas Crack, Ly und Wres hsben dabei jeweils einr eigene Trilogie bekommen, worüber ich so glücklich war, denn man möchte als Leser diese Welt einfach nicht verlassen! 🖤

  13. Cover des Buches CATCHING BEAUTY 1 (ISBN: 9783989426405)
    J. S. Wonda

    CATCHING BEAUTY 1

    (477)
    Aktuelle Rezension von: JB_Lin

    Catching Beauty ist keine Liebesgeschichte. Es ist ein Abstieg in eine Welt aus Gewalt, Verlangen, Kontrollverlust – und verdammt nochmal: Ich hab jede Seite gefeiert.

    Jane S. Wondas Schreibstil ist roh, packend und voller Spannung. Sie schreibt, als würde sie einem die Gedanken aus dem Kopf reißen und mit Nägeln an die Wand heften.

    Crac – oder wie auch immer du ihn nennen willst – ist nicht der Typ, den man retten will. Er ist der, vor dem man weglaufen sollte. Aber natürlich rennt man in dieses verdammte Feuer, weil er dich mit einem Blick kaputtmacht. So toxisch, so gefährlich – und trotzdem willst du mehr.

    Beauty ist keine Prinzessin. Sie schreit, kämpft, bricht – aber sie bleibt stark auf ihre Art. Und genau das macht sie greifbar.

    Das hier ist Dark Romance vom Feinsten. Keine Regeln. Keine Grenzen. Und absolut nichts für schwache Nerven.

    Ich hab’s verschlungen. Und ich bin süchtig. Danke, Jane – aber auch: Was zur Hölle?




  14. Cover des Buches Tell Me No Lies (ISBN: 9783736310452)
    A.V. Geiger

    Tell Me No Lies

    (128)
    Aktuelle Rezension von: Sandra8811

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
     Der erste Teil hat mir so gut gefallen, dass ich wissen wollte, wie es weiter geht.

    Cover:
     Das Cover passt perfekt zu dem des ersten Teils, auch wenn mir dort das Farbspiel besser gefallen hat.

    Inhalt:
     Eric Thorn scheint verschwunden, nur Tessa weiß was passiert ist und hat sich entschlossen Twitter den Rücken zu kehren.

    Handlung und Thematik:
     Die mitreißende und spannende Story über Angststörungen und Popstar-Romance geht in die zweite Runde. Auch diesmal hat die Autorin diese Ängste wieder gut in die Handlung mit eingewoben. Diesmal war es allerdings gefühlt etwas übertrieben und handlungstechnisch nicht ganz so realistisch und authentisch. Die Wendung am Ende hat mich aber doch überrascht.

    Charaktere:
     Tessa kämpft noch immer mit ihren Ängsten, allerdings haben sie nun andere Ausprägungen. Sie wirkte wieder in ihren Handlungen und Gedanken sehr authentisch. Eric machte in diesem Teil eine Wandlung durch, die auch sehr authentisch war. Die Nebencharaktere passten auch gut ins Bild.

    Schreibstil:
     Der Schreibstil war wieder so locker leicht wie im ersten Teil und auch hier gabs wieder Chat-Passagen, was ich sehr schön finde. Allerdings wirkte die Handlung stellenweise etwas erzwungen spannend. Die Wendungen waren überraschend. Für mich war das Finale etwas schwächer als der erste Band, aber dennoch lesenswert.

    Persönliche Gesamtbewertung:
     Konnte nicht ganz mit dem ersten Band mithalten, war aber trotzdem lesenswert.

    Serien-Reihenfolge:
    1. Follow Me Back
     2. Tell Me No Lies

  15. Cover des Buches Jahre des Jägers (ISBN: 9783426305300)
    Don Winslow

    Jahre des Jägers

    (38)
    Aktuelle Rezension von: Barbara_Nelting

    Dieser dicke Wälzer (Anmerkung: In Originalsprache, also Englisch gelesen), der mir von einer guten Freundin zugespielt wurde, flößte mir einige Wochen lang ungelesen Respekt ein, bevor ich mich endlich an ihn herantraute - um dann nach ca. der Hälfte zufällig zu erfahren, dass "The border" der dritte Teil einer Triologie ist, das Gesamtwerk also aus noch deutlich mehr Seiten als den vielen in meinem Schoß liegenden besteht! Im Nachwort schreibt Winslow, dass er 20 Jahre für die drei Romane gebraucht hat. Und diese intensive Beschäftigung mit dem Stoff merkt man dem Buch auch an. Mir hingegen fiel es bisweilen schwer, die vielen unterschiedlichen Personen, Schauplätze und Ereignisse zu erinnern und immer wieder richtig zuzuordnen. Was der Spannung beim Lesen und auch dem mitfühlenden Interesse, mit dem ich die Protagonisten auf ihrem 4 1/2 Jahre dauernden Weg begleitete, wenig Abbruch tat. Einziger Kritikpunkt sind manchmal etwas zu ausgeschmückte, für den Gesamtverlauf aber irrelevante Passagen (z.B. Nora und Sean in Costa Rica), die an meiner 5-Sterne-Bewertung aber nichts ändern. Ein umfangreiches Lesevergnügen!

  16. Cover des Buches Grenzgänger (ISBN: 9783644039513)
    Cormac McCarthy

    Grenzgänger

    (31)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Der sechzehnjährige Billy Parham und sein drei Jahre jüngerer Bruder Boyd leben mit ihren Eltern auf einer Farm in Cloverdale, New Mexico. Eines Tages berichtet Billys Vater beim Abendessen davon, dass in der Gegend eine Wölfin gesichtet wurde. Kurzerhand besorgen sie sich einige Fallen, um die Wölfin einzufangen und größeren Schaden abzuwenden bzw. einer direkten Konfrontation zu entgehen. Aber die Wölfin scheint clever zu sein, denn die Fallen werden regelmäßig ausgelöst, aber nie treffen sie die darin gefangene Wölfin an. Bis Billy eines Morgens alleine los zieht. In einer Falle findet er an diesem Tag tatsächlich die verletzte Wölfin vor. Aber Billy reitet nicht, wie mit dem Vater vereinbart nach Hause, um ihn zu holen, sondern macht sich selbst daran die Wölfin mit einer Maulsperre zu bändigen und anzuleinen. Dieses Kräftemessen, die Konfrontation und der direkte Kontakt mit der wilden Kreatur wecken in Billy den Wunsch die Wölfin über die Grenze zurück nach Mexico in ihr Heimatrevier zu bringen. Im Grunde ein unmögliches Unterfangen, aber für Billy ist das die einzige Option. Die Reise ist von Anbeginn eine Herausforderung, denn die Wölfin ist verletzt, zudem trächtig und Billys Pferd muss ebenfalls erst einmal davon überzeugt werden, dass sie fortan zu dritt unterwegs sein werden.

    Wie bereits John Grady in „All die schönen Pferde“ ist Billy Parham ein ruhiger, besonnener junger Mann mit einem immensen Gerechtigkeitssinn und einer Lebensphilosophie, der man mit großer Aufmerksamkeit folgt. Cormac McCarthy verleiht seinen Helden keinerlei Haudrauf-Gehabe, sondern wahre innere Größe. Aber weit gefehlt, wer nun Softi-Western-Harmonie-Romantik vermutet, die Schicksalsschläge gehen nicht aus, es mangelt nicht an brisanten Begegnungen und lebensgefährlichen Entscheidungen. Happy Endings sind ausverkauft. Diese Geschichten strotzen vor wunderbarer Ausdrucksstärke, weiser Philosophie und sanfter Melancholie.

    To be continued…mit "Land der Freien"

    …Now we need something
    & someone new
    when all else fails
    we can whip the horse’s eyes
    & make them cry
    & sleep
    -Jim Morrison-

  17. Cover des Buches Joyride (ISBN: 9783570310557)
    Anna Banks

    Joyride

    (56)
    Aktuelle Rezension von: EurekaPalmer

    Da ich die Blue Secrets Reihe äußerst ansprechend fand, bin ich mit einer gewissen Erwartungshaltung ans Lesen gegangen. Ich musste feststellen, dass das Buch ganz anders ist, als ich erwartet habe, was gut ist, da es mich überraschen konnte. Es vermittelt mir einen etwas anderen Eindruck, als das Bild, das Titel und Klappentext in mir herauf beschworen haben.

    Die große Lovestory zwischen den beiden Hauptprotagonisten kam zu Beginn nicht allzu sehr zum Tragen und kam in etwa ab der Hälfte der Story wunderbar zum Vorschein.

    Nach etwa 250 Seiten nimmt die Story etwas mehr an Fahrt auf. Als Carly verhaftet wird und sie eine wichtige Erkenntnis gewinnt, folgen interessante Wendungen.

  18. Cover des Buches América (ISBN: 9783423148092)
    T. C. Boyle

    América

    (262)
    Aktuelle Rezension von: Johann_Baier

    Eine intensive Geschichte über den ‘Tortilla Curtain‘ (Originaltitel), der unsichtbaren Grenze zwischen dem kalifornischen Reichtum und der mexikanischen Armut. Die Erzählung springt ständig hin und her zwischen dem Leben eines wohlhabenden Journalisten, wohnhaft in einer neuen Gated Community am Rande von L.A., und einem illegalen mexikanischen Einwanderer, der mit seiner Frau in einem Canyon unweit der Gated Community campiert. Der Lebensstandard der beiden Hauptfiguren könnte nicht unterschiedlicher sein.

    Auch ihre Ziele sind unterschiedlich: der Mexikaner möchte bis zum Beginn der Regenzeit so viel Geld als illegaler Tagelöhner verdienen, dass er für sich und seine schwangere Frau eine Wohnung mieten kann. Der Journalist möchte seinen Wohlstand am Stadtrand genießen. Beides gelingt nicht: die Einwanderungsbehörde macht dem Mexikaner das Leben schwer, aber auch Rechtsradikale, betrügerische Arbeitgeber und kriminelle Landsleute sind eine Gefahr. Der Journalist fühlt sich bedroht von Coyoten, die die Haustiere fressen, und Mexikanern, denen die gesamte Kriminalität der Region zugeschrieben wird. Die Bauarbeiter, die die Mauer zum Schutz vor Coyoten und Mexikaner um die Siedlung errichten, sind ebenfalls Mexikaner, das Hauspersonal auch.

    Die Wege der beiden Hauptfiguren kreuzen sich mehrmals und enden in einer gemeinsamen Katastrophe.

    Die Geschichte ist angefüllt mit schmerzhaften Erlebnissen: Unfall, Blut, Hunger, Ausländerhass, tote Haustiere, Vergewaltigung, Blamage auf Eigentümerversammlung, Diebstahl, Streit, Betrug, Raubüberfall, bedrohliche Schlägertypen, Feuer, noch ein Unfall, Waffen, Naturkatastrophen. Es ist kein Wohlfühlroman.

    Die Geschichte spielt fast immer in der Gegenwart, man ist ganz nah bei jeder Handlung, jedem Gedanken des jeweiligen Protagonisten dabei. Ab und zu wechselt die Erzählperspektive auch zu den Frauen der beiden Hauptpersonen.

    Dabei wird jedes Detail der jeweiligen Szene ausführlich beschrieben – nach meinem Geschmack manchmal zu ausführlich. Ich brauche nicht alle Bestandteile des Müslis kennenlernen, das der Sohn zum Frühstück isst. Durch das Übermaß an Details wird das Erzähltempo recht langsam, ich wurde oft ungeduldig und fragte mich, warum muss ich das jetzt so genau wissen, spielen die Details später noch eine Rolle? Meist taten sie es nicht.

    Durch den Erzählstil entstehen jedoch klare Bilder, ich habe die Orte und die Personen deutlich vor Augen, wie in einem Film. Ein Buch, das in Erinnerung bleibt.

    Natürlich soll es wohl auch zu politischen Diskussionen anregen. Migration und Umweltzerstörung – man könnte meinen, es ist gerade zur letzten US-Wahl erschienen. Es erschien jedoch vor 30 Jahren, schon damals brüllten sich Gegner und Befürworter von Toleranz gegenüber Nichtweißen an, schon damals wusste man, dass die Ausdehnung der Stadt in die Halbwüste ökologisch riskant ist. T.C. Boyle betreibt dabei keine Schwarz-Weiß-Malerei, es ist kein Gut-gegen-Böse-Plot. Man kann beide Seiten verstehen. Letztlich zerstören sowohl Mexikaner wie weiße Amerikaner die Natur.

  19. Cover des Buches Wenn ich jetzt nicht gehe (ISBN: 9783458363453)
    María Dueñas

    Wenn ich jetzt nicht gehe

    (90)
    Aktuelle Rezension von: awogfli

    Was für eine Lese-Qual war dieses langatmige Abenteuerbuch fast ohne Abenteuer, diese furchtbare Schmonzette. Ich fragte mich die ganze Zeit, was die Spanier so an dieser Autorin und ihrer Art zu erzählen finden. Dramaturgisch hat dieses Werk die Qualität einer Telenovela mit gefühlten 1000 Folgen, die Handlung ist alles andere als rasant, es passiert sehr wenig aber es zieht sich ewig laaang. Sprachlich hatte ich ohnehin keinen Anspruch an dieses Werk. Ständig zählte ich die Seiten, die ich noch lesen musste, aber wegen der Autorinnenchallenge habe ich bis zum Ende durchgehalten.

    Am Ende ist ist der beinharte Abenteurer auch noch in einer romantischen schmalzigen Verwicklung gefangen, ihm schlottern die Knie und Schmetterlinge flattern im Bauch - wäh das ist furchtbar und total glaubwürdig (Ironie off). Ganz zum Schluss wollte ich aber dann auch wie bei einem Autounfall, bei dem man nicht wegschauen kann, wissen, wie die Autorin die gesamten Intrigen auflöst.

    Fazit: Wer kein Spanier ist und Telenovelas nicht liebt, sollte tunlichst die Finger von diesem Buch lassen.

  20. Cover des Buches Lockruf der Fremde (ISBN: 9783492502634)
    Tereza Vanek

    Lockruf der Fremde

    (22)
    Aktuelle Rezension von: NikoLaus

    Die Geschichte von Alice, ihrem Sohn Paul und Friderike hat mich von den ersten Seiten an begeistert. Die Autorin hat einen spannenden, mitreissenden Roman geschrieben, der einen in längst vergangene Zeiten versetzt. 

    Die Fortsetzung der Südamerika-Saga knüpft zwar an den ersten Teil  "Der Duft des Regenwaldes" an, kann aber unabhängig davon gelesen werden.

    Nachdem Alice eine bekannte Künstlerin geworden ist kehrt sie in ihre Heimat zurück, nach Berlin. Sie möchte dort Kontakte zur Kulturszene knüpfen und ihre Werke austellen. Aber die Zeit ist bereits geprägt vom aufkommenden Nationalsozialismus.Paul lernt währenddessen eine junge Adlige kennen und verliebt sich. Aber das Schicksal meint es nicht gut und er reist nach Peru....

    Alle Protagonisten sind starke Charaktere und füllen dieses Buch mit Leben. Das große Thema Vorurteile, Rassismus, Meschenverachtende Politik nimmt hier viel Raum ein. Ein spannendes Buch!

    Das Buchcover ist wunderschön! Es hat Stil, Leichtigkeit und passt wunderbar zur Geschichte.


  21. Cover des Buches Billy 1 (ISBN: 9783959577618)
    Gerwalt Richardson

    Billy 1

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Raven
    Das Buch "Billy Die Blutlinie" von Gerwalt Richardson hat einen Umfang von 345 Seiten und ist bei Redrum erschienen.
    Das Buch gibt es in einer Softcover- und Ebookversion.

    Die Softcoverausgabe hat eine mittelgute Qualität mit leicht wellendem Einband. Das Format ist griffig und größer als ich es von Standartbüchern gewohnt bin. Die Schrift ist schön groß. Die Leseseiten sind mittelstark. Das Buch ist nicht so leicht anfällig für Leserillen. Am Anfang als die Bücher von Redrum herauskamen, fand ich die glänzenden Cover, das Format und den Druck nicht ansprechend, mittlerweile sticht das Ganze aber so heraus, dass es zum Markenzeichen von Redrum geworden ist.

    Hilfstankwart Billy mit den stechend blauen Augen und der fetten Wampe läuft in Mexico Amok. Er zieht eine Blutlinie durchs Land. Ob ihn irgendwer stoppen kann?

    Der Autor wollte keine Beziehung zum BDSM herstellen und nur die sadistischen, psychopatischen Elemente hervorheben in dieser Story. Das ist ihm nicht ganz gelungen, weil alle erotischen Szenen mit einer Spur BDSM beginnen und sich dann ins sadistische, psychopatische, krankhafte steigern. Das ist absolut genial! Denn man steht beim Lesen ständig auf der Schwelle zwischen Lust und Ekel. Die komplette Geschichte ist mit prickelnder, sadistischer Erotik durchzogen, was dem Werk sehr gut tut, denn man erkennt so die individuelle Handschrift des Autors. Es gibt dem Ganzen auch einen außergewöhnlichen Reiz und führt zu einem neuen, horizonterweiternden Erlebnis und Lesefeeling. Zu keiner Zeit wirkt eine Szene plump oder abgedroschen, was gerade im Bereich Erotik schnell passieren kann. Nur wenige beherrschen es auf dem sexy Grad zu wandeln, ohne Szenen billig wirken zu lassen. Aber Gerwald Richardson hat es hier eindeutig geschafft einen blutigen, erotischen Roman zu schreiben, der teilweise sogar schon künstlerisch anmutet. Die Hardcoreszenen sind durchaus krass, aber keineswegs reine Splatter. Er erschafft mit Worten blutige Gemälde. Die Geschichte ist durchweg spannend und da sich der Autor auch einigen historischen Elementen bedient, gibt's gratis auch noch Bildung im Lesepaket. Was will man mehr? Action und unerwartete Wendungen!? Auch das hat Billy zu bieten. Wer das Buch nicht liest und würdigt ist selbst schuld.

    Fazit: Erotischer, sadistischer, psychopathischer Hardcore-Thriller mit historischen Elementen, unerwarteten Wendungen, Action und viel Spannung. Für Hardcore-Leser eine absolute Leseempfehlung!
  22. Cover des Buches Der Azteke (ISBN: 9783596165223)
    Gary Jennings

    Der Azteke

    (49)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Der Autor Gary Jennings schildert in diesem Roman Aufstieg, Blüte und Untergang des Aztekenreiches. Sein Ich-Erzähler Mixtli steht als Berater, Krieger und Adliger der jeweiligen Herrscher des Aztekenreiches stets im Brennpunkt des Geschehens. Hierbei erfährt der Leser unglaublich viel über die Mythen, Religionen sowie das Regierungssystem der damaligen Zeit sowie über die Ankunft der spanischen Eroberer.  Dieses Buch ist voll mit einer Fülle historischer Details über das Leben der Azteken und beschwört ein eindringliches, authentisches Bild dieses Epoche herauf. Die Geschichte selbst ist fesselnd und spannend zu lesen, allerdings von einer nahezu unerträgliche Fülle an grausamen Begebenheiten. So übergibt sich der Ich-Erzähler Mixtli einmal auf einer verstümmelten Frau, von der sich später herausstellt, dass sie eine einstige Geliebte und nahe Verwandte von ihm gewesen ist. Es kommen auch zahlreiche Opferungen vor, wie beispielsweise die Opferung der einzigen Tochter des Ich-Erzählers, die auf eine besonders blutrünstige Weise ihr Leben lässt. Ich bin sicher, dass dieses Buch vielen Lesern gefallen wird, da es historisch nahezu einmalig recherchiert  ist und dabei sehr spannend zu lesen ist. Einmaliges Buch.

  23. Cover des Buches Heul doch den Mond an (ISBN: 9783038640080)
  24. Cover des Buches ZeroZeroZero (ISBN: 9783423348539)
    Roberto Saviano

    ZeroZeroZero

    (10)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Das Buch "Gomorrha" von Roberto Saviano hat mich begeistert. Also war ich sehr gespannt auf seine Reportage über Kokain.

    Im großen Ganzen ist auch dies ein interessantes Buch, aber es ist so weitreichend und gründlich recherchiert worden, dass mich die Fülle der Informationen erschlagen hat. Irgendwann konnte ich dem Ganzen nicht mehr folgen. Welcher Drogenhändler in Kolumbien wie hieß, wer welche Gang gegründet hat, sich mit wem verbündet hat und von wem verraten wurde, wer wen gefoltert und umgebracht hat, wer daraufhin sich an wem gerächt hat, wer dann zum Boss aufgestiegen ist, wer mir wem verwandt war, wer welchen neuen Betriebsweg erschlossen hat usw. Ich bin einfach nicht mehr durchgestiegen und habe dann abgeschaltet.

    Habe das Buch immer wieder weggelegt und dann doch weitergelesen, habe aber insgesamt über 4 Monate gebraucht (statt 2 Tage, wie bei einem Krimi dieser Dicke) und bin jetzt echt erleichtert, dass es geschafft ist. Das soll nicht heißen, dass es uninteressant war. Ob es um die Transportwege geht, um die geschichtlichen Hintergründe, die Arbeit der Drogenfahnder, die russische Mafia, die italienische Mafia, den Drogenkrieg, wie auf welchen Wegen geschmuggelt wird, wie Kokain wirkt und was es mit den Konsumenten macht, wie es sie zerstört, wie ganze Dörfer im Südamerika und Mexico durch das Kokain leiden (man hat keine Chance, dem zu entkommen, man wird schon als Kind zum Dealer gemacht, wer nicht mitmacht, wird abgeschlachtet), das alles ist schon sehr spannend und ich ziehe meinen Hut vor der Recherche, die auch für den Autor gefährlich gewesen ist. Auch die Veröffentlichung des Buches gefähdet sein Leben. Es gibt auch immer wieder Kapitel mit Selbstreflektionen des Autors, warum diese Recherche ihn nicht loslässt und er das Risiko getötet zu werden eingeht. 

    Wie gesagt, ein interessantes, spannendes Buch, was gründlichst recherchiert wurde, aber auch ein Buch, was durch seine Fülle an Informationen  und seitenweise Auflistungen (z.B. von Drogenfunden oder in einem anderen Kapitel von Drogenverstecken oder von Drogentransporten, alle mit Ortsangaben und Datum) den Leser erschlägt. Ich fand es streckenweise sehr mühsam und zäh zu lesen und habe auch immer nur 10-30 Seiten am Stück geschafft. Was mir gut gefallen hat, waren die einzelnen Schicksale, bzw. wenn von einigen Menschen wie in einer Geschichte erzählt wurde. Diese Lebensgeschichten (von Bauern, Aufständischen, Frauen, Drogenkurieren etc.) fand ich am Besten.  Für Leute, die beruflich mit Kokain zu tun haben z.B. Drogenfahndung, ist es sicher toll. Für mich war es zuviel detaillierte Information.




     

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