Bücher mit dem Tag "mexiko"
235 Bücher
- Roberto Bolaño
2666
(129)Aktuelle Rezension von: Jona_DER_JonaZu nächst einmal folgendes: Dieses Buch ist für mich Kanon der Weltliteratur und muss als solches anerkannt werden, Punkt. Bolano beschreibt mit einer Trockenheit und gleichzeitig einer immensen Sensibilität und Einfühlsamkeit die ganz persönlichen und auch völlig unpersönlichen, gesellschaftlichen Abgründe der modernen Gesellschaft. Er erschafft großartige Stimmungsbilder, die sich alle um ein Mysterium ranken, welches bis zum Ende des Romans nicht einmal vollständig erahnt werden kann, dabei bildet man sich ein, mit jeder Seite die Verzweiflung und die Todesnähe, aber auch den den Lebenswillen wahrzunehmen, die der moribunde Autor der Nachwelt hier hinterlassen hat.
Stilistisch herausragend, inhaltlich interessant, fesselnd, gesellschaftskritisch, düster: Der Roman hat trotzdem die Schwäche der Länge. Diese wäre für mich nicht einmal das Problem gewesen, wäre da nicht Teil 4 der wie ein Brocken in der Mitte des Romans prangt und den Leser erschlägt mit diversen Beschreibungen von teils sexuell motivierten Frauenmorden, die zuerst erschüttern und recht bald nur noch langweilen. Ich bin hier zerrissen: Das Buch vollständig aufzutrennen wäre Kunstmord, nur Teil 4 zu beseitigen ebenso, in seiner jetztigen Form verschreckt der Roman aber nach wie vor (vielleicht auch zurecht).
Unbedingt lesenswert, wenn auch dem Leser auf keinen Fall die Entschlossenheit abgehen darf.
- Ava Reed
Whitestone Hospital - Drowning Souls
(381)Aktuelle Rezension von: Isa_Bella✨ Buchrezension: Drowning Souls – Whitestone Hospital ✨
Manchmal gibt es Bücher, die man nicht einfach nur liest – man fühlt sie. Genau so ein Buch ist „Drowning Souls – Whitestone Hospital“ von Ava Reed.
Schon nach den ersten Seiten war ich komplett in der Geschichte gefangen. Der Schreibstil ist unglaublich feinfühlig, fast schon poetisch, ohne dabei an Authentizität zu verlieren. Ava Reed schafft es, Emotionen so greifbar zu machen, dass man als Leser:in selbst Teil der Geschichte wird.
💔 Die Themen:
Es geht um Schmerz, Verlust, mentale Gesundheit – aber auch um Hoffnung, Heilung und die kleinen Momente, die alles verändern können. Besonders das Setting im Krankenhaus verleiht der Geschichte eine intensive, oft schon beklemmende Atmosphäre, die gleichzeitig unglaublich berührt.
🌿 Die Charaktere:
Nicht perfekt. Nicht glatt. Sondern echt. Genau das macht sie so nahbar. Ihre inneren Kämpfe, ihre Entwicklung und die zwischenmenschlichen Beziehungen haben mich wirklich bewegt.
✨ Mein Highlight:
Die leisen Momente. Die Gespräche zwischen den Figuren. Diese kleinen Szenen, die mehr sagen als große dramatische Ereignisse.
📚 Fazit:
Ein emotionaler, tiefgehender Roman, der unter die Haut geht und noch lange nachwirkt. Perfekt für alle, die Geschichten lieben, die nicht nur unterhalten, sondern auch berühren. - Nina MacKay
Plötzlich Banshee
(529)Aktuelle Rezension von: RabeaDas Thema hat mich sofort angesprochen, da Fantasy eins meiner absoluten Lieblingsgenre ist – und ein Buch rund um das Thema Banshee hatte ich zuvor noch nie gelesen. Gerade diese frische Idee und Herangehensweise im Fantasy-Genre fand ich besonders spannend und gelungen umgesetzt.
Die Geschichte ist total kurzweilig, fesselnd und sehr unterhaltsam geschrieben. Ich hatte einige richtig tolle Lesestunden damit. Besonders gut gefallen hat mir, dass im Verlauf der Handlung noch weitere Wesen aus der keltischen Mythologie auftauchen. Deren Gaben und Hintergründe werden angenehm flüssig in die Geschichte eingebunden und erklärt, sodass man der Erzählung jederzeit problemlos folgen kann – auch wenn man sich mit dieser Mythologie bisher nicht auskennt.
Es gab einige Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte, die aber trotzdem absolut nachvollziehbar waren. Das hat die Spannung zusätzlich erhöht. Lediglich das Ende ist für meinen Geschmack etwas kurz und abrupt geraten – da hätten 50 Seiten mehr wirklich nicht geschadet.
Insgesamt ist es ein sehr gelungenes Werk mit hohem Unterhaltungswert. Auch wenn an der einen oder anderen Stelle noch ein wenig Luft nach oben gewesen wäre, hat mir der Fantasyroman wirklich gut gefallen. Besonders geeignet ist er für Jugendliche oder für Leserinnen und Leser, die zwischendurch gerne eine leichtere, humorvolle Fantasygeschichte genießen möchten.
- Caroline Bernard
Frida Kahlo und die Farben des Lebens
(194)Aktuelle Rezension von: käutzchenDies ist mein zweiter Roman über die Künstlerin Frida Kahlo.. hauptsächlich fing ich mit den ersten Roman weil die Frau meines Vaters sie verehrt , jetzt nach den Buch muss ich sagen das ich sie verstehe , jetzt bin ich auch von Frida Kahlo fasziniert und werde zukünftig noch einiges über die Künstlerin lesen wollen , was der Frau meines Vaters sehr freuen wird weil sie danach die Bücher von mir bekommen wird .
Bei diesen Buch kam mir Frida sehr nah vor , ich habe vor allem ihre leiden , sei es von ihren dramatischen Unfall , das auf und ab ihrer grossen Liebe Diego miterlebt ..was sie doch für eine starke Frau sie wahr und vieles mit ihren Bildern ausgedrückt hatte ..
Ich kann aber nicht nur Frida Kahlo Fans das Buch ans Herz legen , es ist interessant geschrieben und zieht einen im Sog , vorallen da die Autorin des Buches versucht hat den Roman so authentisch wie möglich zu machen von Frida 's leben ..
- Sophie Jordan
Infernale (Band 2) - Rhapsodie in Schwarz
(278)Aktuelle Rezension von: BorderpathNach dem emotionalen ersten Band war ich überzeugt, dass die Geschichte genau dort anknüpft und sich die bekannte Liebesgeschichte weiter vertieft – besonders mit dem Ziel Mexiko vor Augen. Doch Rhapsodie in Schwarz überrascht mit einer Wendung, mit der ich so nicht gerechnet hätte.
Stattdessen entwickelt sich eine neue Liebesgeschichte, die leiser, vorsichtiger und deutlich komplexer ist. Man spürt sehr stark die inneren Mauern der Protagonistin, ihre Unsicherheiten und die Angst, sich erneut auf Gefühle einzulassen. Gerade diese Zurückhaltung macht die Emotionen glaubwürdig und nachvollziehbar.
Auch wenn mir persönlich die emotionale Intensität des ersten Bandes etwas gefehlt hat, überzeugt dieser Teil durch eine starke Charakterentwicklung und eine neue Dynamik zwischen den Figuren. Die Geschichte wirkt reifer, ruhiger und nachdenklicher – weniger stürmisch, dafür tiefgründig.
Insgesamt ist Rhapsodie in Schwarz ein gelungener Abschluss der Dilogie. Trotz kleiner persönlicher Abstriche bleibt die Geschichte berührend und gut erzählt. Nach dieser Dilogie bin ich sehr gespannt auf weitere Bücher der Autorin und kann ihre Werke absolut weiterempfehlen.
- T. C. Boyle
Das Licht
(113)Aktuelle Rezension von: berlinerkatzeWer hier nach einem spannenden Plot sucht, sucht vergeblich. Die Geschichte ist recht vorhersehbar und beschränkt sich inhaltlich auf klassische Themen der 60er Hippie-Bewegung: Sex und LSD. Dafür sind diese ausführlich und gut beschrieben, sodass ich das Buch flüssig lesen konnte und es an Personen weiterempfehlen würde, die sich für diese Themen interessieren
- Simone Elkeles
Du oder das ganze Leben
(1.427)Aktuelle Rezension von: MelBooksIch hab die Originalausgabe aus 2011 gelesen und unter anderem solche tollen Zitate gefunden:
'Sie hält mich für einen zugedröhnten Drogi'
Daher hoffe ich mal, dass die Neuauflage etwas mehr im jetzt angekommen ist. Und Mal ehrlich, wer hat sowas um die 2010er tatsächlich gesagt? 😅
Kurz zur Story: Reiches Mädchen soll mit Gang-Mitglied im Chemieunterricht Zusammenarbeiten. Er geht eine Wette ein, sie rumzukriegen, lernt sie näher kennen und verliebt sich widerwillig.
Sie, von außen perfekt: perfekter Freund, perfekte Familie, perfektes Leben. In Wahrheit jedoch mit einer zerrütteten Familie und dem Druck perfekt zu sein. Er, aus einer armen Gegend, 'Mann' in der Familie, Motorradfahrer und naja, Gang-Mitglied.
Unterschiede ziehen sich an und Probleme sind vorprogrammiert ♥️
Ich hab's sehr gern gelesen, auch wenn es nicht so gut gealtert ist 😊
- Geneva Lee
Now and Forever - Weil ich dich liebe
(206)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaAngefangen hat die Geschichte von Jillian und Liam wirklich gut und der Schreibstil ist auch super, sehr angenehm und flüssig zu lesen. Allerdings wurde es zwischendrin teilweise etwas sehr trivial, noch immer mit teilweise sehr schönen Szenen, aber nicht wirklich packend.
Vor allem hatte ich erwartet, dass die Geschichte sehr emotional werden würde, sehr romantisch und dramatisch, aber das blieb leider größtenteils aus. Dafür gibt es ziemlich viel typisches Beziehungs-Hin und Her, erstaunlich viel Sex und einiges Palaver zwischen Jill und ihrer Mutter Tara. Auch konnte ich mit dem Kurs in der Uni so gar nichts anfangen, fand das ganze Thema recht unrealistisch. Gibt es solche Kurse wirklich an ernstzunehmenden Unis in Amerika? Gefehlt hat mir ebenfalls, dass man mehr über Jills Krankheit erfährt. Diese ist zwar mal etwas, wovon ich in dem Zusammenhang noch nichts gelesen habe, was ich auch richtig gut fand, allerdings wurde diese immer wieder nur angedeutet, bevor sie erst gegen Ende wirklich zum Tragen kam und dann gab es natürlich erst einmal wieder das typische Drama. Schön fand ich aber durchaus die Beziehung zwischen Jill und Liam, vor allem, dass er so ein lieber Typ und sehr geduldig mit ihr ist. Auch die Freundschaft zwischen Jill, Jess und Cassie war echt süß. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht so richtig in ihren Bann ziehen.
Im Großen und Ganzen war die Geschichte also nicht ganz das, was ich erwartet hatte, weshalb ich auch etwas enttäuscht bin. Dennoch war sie relativ unterhaltsam, ließ sich leicht weglesen und vor allem Liam war als Charakter echt süß, wohingegen mich Jillian teilweise etwas genervt hat. Trotzdem will ich die Trilogie weiterlesen und bin schon gespannt auf die Liebesgeschichte von Jess und Roman.
- Max Frisch
Stiller
(376)Aktuelle Rezension von: NympheInhalt:
Auf einer Zugfahrt durch die Schweiz wird ein amerikanischer Staatsbürger festgenommen. Ein Mitfahrender behauptet in Mr. White den gesuchten Schweizer Anatol Stiller erkannt zu haben. Doch Mr. White beharrt auch noch im Gefängnis darauf, dass er nicht Stiller ist. Kann die Frau von Stiller helfen? Und welches Geheimnis hat der Staatsanwalt?
Bewertung:
Dieses Buch ist wirklich anspruchsvoll zu lesen. Es werden große Fragen gestellt: Was macht meine Identität aus? Was ist Liebe? Freundschaft? In langen Sätzen werden diese Fragen Stück für Stück auseinandergenommen. Das Buch ist nicht umsonst ein Klassiker, aber es ist definitiv nichts, was man mal eben nebenher liest.
- Alyson Noël
Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt
(358)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerKlappentext:Zuerst war er nur ein Traum, dann trifft sie ihn und verliebt sich. Jetzt schwebt sie in tödlicher Gefahr.
Plötzlich ist im Leben der 16-jährigen Daire Santos nichts mehr so, wie es war. Schlagartig hat sie schreckliche Visionen, Krähen und Geister verfolgen sie, während die Zeit still zu stehen scheint. In ihren Träumen wird sie heimgesucht von einem Jungen mit wunderschönen blauen Augen. Dann erfährt sie, dass sie eine Seelensucherin ist, die zwischen den Welten der Lebenden und der Toten wandeln kann. Als sie dem Jungen mit den blauen Augen in der Wirklichkeit trifft, wird ihr plötzlich klar, in welcher Gefahr sie sich befindet.
Zum Buch:"Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt" von Alyson Noel ist der Auftakt zur "Soul Seeker" Reihe. Es erschien am 18.11.2013 beim Godmann Verlag und ist auch als Taschenbuch sowie e-book erhältlich.
Meine Meinung:Ich bin bei Lovelybooks immer wieder über dieses Buch gestolpert und irgendwie zog es mich einfach an. Durch den Klappentext und das tolle Cover wirkte es so wunderbar mysteriös. Aber leider war es einfach nicht mein Buch.
Cover:Ich hatte noch die alte Ausgabe, wo ein Mädchen praktisch auf den Boden zu fallen scheint. Der Hintergrund ist in verschiedenen Orange- und Pinktönen gehalten und ich finde es einfach klasse.
Inhalt:Wie schon gesagt hatte ich echt Lust auf dieses Buch, weil es so schön mysteriös und spannend klang.
Aber schon der Anfang konnte mich leider so gar nicht fesseln oder begeistern. Mir fehlte einfach etwas. Es zog sich für mich unglaublich hin und ich fand es teils auch etwas verwirrend.
Daire war unglaublich nervig. Klar, sie hatte keinen festen Rahmen, aber dennoch fand ich ihr Verhalten einfach unglaublich daneben. Wie sie teils mit ihrer Mutter redete, war echt die Härte und sie war mir nur unsympathisch.Die Autorin wollte wohl einfach einen rebellischen, verängstigten Teenager beschreiben, auf mich wirkte Daire eher wie eine aufmüpfige Zicke.
Nach 150 Seiten habe ich eigentlich nur noch quer gelesen und musste mich da durchquälen.
Den Schreibstil fand ich unglaublich schleppend und zäh. Leider gar nicht mein Fall.
Bewertung:Ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut. Es klang nach einer super spannenden und mysteriösen Geschichte, aber ich langweilte mich von Anfang an und musste mich da eher durchquälen. Die Charaktere waren auch gar nicht mein Fall.Von mir gibt es:
1 von 5 Sterne
- Hannah Siebern
Barfuß im Regen
(163)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeJanna hat sehr früh geheiratet, ihre Ehe war jedoch nicht glücklich. Sie lebt in Scheidung, als sie wieder auf ihren alten Freund Josh aus Kindertagen trifft. Durch einige Umstände ziehen die beiden zusammen in eine Wohngemeinschaft und natürlilch kommen sie sich auch wieder näher, doch Janna ist noch sehr geprägt und verletzt durch ihren Noch-Ehemann...
💗 Ich habe das Buch als Hörbuch im Auto gehört; dafür war es ideal. Es hat mich gut unterhalten können, es war jedoch nicht so fesselnd oder gefühlvoll, dass ich immer weiter hätte hören wollen. Es hatte schöne Momente, es hatte aber auch Längen. Alles in allem ein gut durchschnittliches Buch für mich.
13.05.2024
- Eugen Ruge
Pompeji oder Die fünf Reden des Jowna
(294)Aktuelle Rezension von: Scilla
Das Buch ist ein Geniestreich. Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Vulkanausbruchs erzählt ein allwissender Erzähler vom Aufstieg des Josse, einem Habenichts, der sich jede gesellschaftliche Strömung zunutze macht. Ein Fähnchen im Wind ohne Moral, sollte man meinen, und doch schafft er es geschickt, große Gruppen von Menschen hinter sich zu vereinen.
Das Buch ist so zeitlos wie der Vesuv selbst, und überzeugt doch als historischer Roman. Zudem muss man oft lachen, insbesondere dann, wenn man die Parallelen zur Gegenwart erkennt.
Zitat Eugen Ruge aus "Pompeii"
"Wir wissen ja, wie es läuft. Marcus hat euch das Blaue vom Himmel versprochen und das werde ich jetzt auch tun"
Gelächter. Das hatte Josse: ein Gespür für die Stimmungen der Leute. Marcus Holconius hatte sie durch seine Vornehmheit eingeschüchtert und Josse vertrieb alles Unbehagen mit einem Satz. Nicht dass seine Zuhörer sich gleich ergeben hätten, aber mancher, der gerade hatte gehen wollen, bestellte sich noch ein Becherchen und hörte amüsiert den Worten des Emporkömmlings zu. (Nie zuvor hatte dieser Josse ein Amt innegehabt) Jetzt wechselte Josse in die patriotische Tonart. (...) Wenn du für groß gehalten werden willst, rede über große Dinge."
Zitat Ende.
"Dieser" Autor hat definitiv etwas zu sagen.
- Simone Elkeles
Du oder der Rest der Welt
(822)Aktuelle Rezension von: luckytimmiDer 17jährige Carlos soll von Mexiko nach Colorado zu seinem älteren Bruder ziehen, um dort seinen Schulabschluss zu machen und dem eher armen und kriminellen Leben dort zu entkommen. Als Neuling an der Schule bekommt er einen sogenannten Buddy, der ihm in der 1. Schulwoche helfen und alles zeigen soll. Dieser Buddy ist Kiara, die der machohafte Carlos alles andere als sexy findet. Nachdem ihm Drogen untergeschmuggelt worden sind, bekommt er die Chance, nicht in den Knast zu wandern, ausgerechnet von Kiaras Vater, der Professor am College ist. Carlos muss nun bei Kiaras Familie wohnen, und nun sehen sich Kiara und Carlos nicht nur in der Schule...
Die Charaktere im Buch haben mir alle gut gefallen, Kiara, die etwas Schüchterne, ihr kleiner Bruder Brandon oder Alex, der mittlerweile vernünftige Bruder von Carlos. Auch Carlos hatte trotz seines Machogehabes etwas Sympathisches, worüber ich immer wieder schmunzeln musste.
Die Kapitel ist abwechselnd aus Kiaras bzw Carlos' Sicht geschrieben.
Der Schluss war vorherzusehen und ein bisschen sehr Friede-Freude-Eierkuchen (vor allem der Epilog), aber das Buch hat mich berührt, gefesselt und bestens unterhalten.
Dies ist Band 2 einer Trilogie, aber ich denke, auch ohne Band 1 zu kennen, kann man das Buch lesen (ich kenne Band 1 übrigens nicht).
Für junge Leserinnen und Junggebliebene (wie ich 😏) sehr empfohlen. - Don Winslow
Tage der Toten
(298)Aktuelle Rezension von: JosseleDie amerikanische Originalausgabe dieses Romans erschien 2005 unter dem Titel „The Power of the Dog“. Es ist der erste Band der berühmten Kartell-Saga des Autors. Erzählt wird der jahrelange Kampf des amerikanischen Drogenfahnders Art Keller gegen die mexikanische Drogenmafia, die für Keller zu einer persönlichen Obsession wird. Er wird von seinem Auftrag so gefangen genommen, dass er den Kampf gegen führende Drogenhändler zu seinem persönlichen Kampf erklärt und ihm alles andere unterordnet. Der Roman deckt die Jahre von 1975 – 2004 ab, umfasst also nahezu 30 Jahre. Zwischendurch werden aber immer wieder einige Jahre übersprungen.
Winslows Sprache ist einfach gehalten, teilweise sehr brutal und kompromisslos, aber das entspricht durchaus der Thematik des Romans und erscheint mir daher passend.
In den Roman sind einige tatsächliche Ereignisse, wie z.B. das Erdbeben in Mexiko im Jahr 1985, und einige reale Persönlichkeiten eingeflochten, wie z.B. der Anführer der FARC-Guerilla in Kolumbien, Manuel Marulanda Vélez, genannt Tirifijo. Ebenso entsprechen die Städte und Ortschaften, die Winslow erwähnt, der Realität. Das alles, verbunden mit Winslows Vorwort, lässt vermuten, dass sich die Romanhandlung, wenn auch erfunden, doch nahe an der Realität bewegt, was ziemlich erschreckend ist angesichts der geschilderten Zustände und Taten.
Von dieser Realitätsnähe wird zum Teil auch die Spannung des Romans gespeist, der Leser würde, so glaube ich, weniger mitfiebern, wenn er wüsste, das ist eine Geschichte fern der Realität. Andererseits lässt uns Winslow mit seinem Schreibstil an den Gedanken und Gefühlen der Protagonisten teilhaben, was ebenfalls einen Teil zur Spannung beiträgt. Und nicht zuletzt sorgt die Figurengestaltung für eine interessante Lektüre, in dem es nicht nur einfach holzschnittartige Gute und Böse gibt, sondern die Personen realistisch mit Fehlern, Schwächen und Stärken geschildert werden.
An manchen Stellen verheddert sich der Autor jedoch auch in seinen gewagten Konstruktionen des gegenseitigen Austricksens und bisweilen übertreibt er es bei den Schießereien mit dem Glück, das so manch Beteiligter dabei hat. Aber das ist angesichts eines solchen Werks sicherlich zu verschmerzen. Ich werde auf jeden Fall die beiden anderen Bände ebenfalls lesen. Vier Sterne.
- Ann Brashares
Eine für vier
(352)Aktuelle Rezension von: RheaWinterInhalt:
In der Reihe geht es um die vier besten Freundinnen Carmen, Lena, Tibby und Bridget aus Maryland, die sich schon seit ihrer Geburt kennen (und deshalb auch kurz "die Septembers" genannt werden).
Die vier sind ziemlich verschieden, aber trotzdem ein Herz und eine Seele, bis sie im ersten Band das erste Mal den Sommer getrennt verbringen. Die schüchterne Lena besucht alleine ihre Großeltern in Griechenland, die energiegeladene Bridget nimmt an einem Fußballcamp teil, Sweetheart Carmen entdeckt, dass ihr Vater neu heiraten möchte, und die zynische Tibby verdient sich zuhause bei Walmart das Geld für ihren selbst gedrehten Kurzfilm.
Wie durch ein Wunder finden die vier vor ihrem Abschied eine Jeans, die allen passt, und schwören, sich diese gegenseitig zusammen mit einem Brief zuzuschicken, um sich über ihren Sommer auf dem Laufenden zu halten.
Neben Spaß, sonnigen Strandtagen und neuen Freunden werden die vier allerdings auch mit Liebeskummer, Eifersucht und der Leukämieerkrankung eines lieben Menschen konfrontiert. Was für ein Glück, dass sie über die Jeans Kontakt halten und echte Freundinnen auch über große Entfernungen immer füreinander da sind!
Schreibstil:
Super zu lesen, jugendgerecht und weckt Emotionen. Jede Freundin wird mit viel Liebe zum Detail beschrieben und man kann sich gut in die Gedanken und Gefühle der vier hineinversetzen.
Fazit: Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! So eine ungekünstelte, wunderschöne Geschichte über Freundschaft findet man selten. Ich kann "Eine für vier" uneingeschränkt empfehlen, wenn ihr beim Lesen Lachen, Weinen und Schmunzeln wollt.
*Was sind eure liebsten Jugendbücher? Stellt sie unter dem Hashtag #bringthejugendbuchback auf Social Media vor, damit wir klassischen Jugendbüchern wieder mehr Aufmerksamkeit verschaffen und sie zurück in die Buchläden bringen! *
- Gayle Forman
Nur ein Tag
(531)Aktuelle Rezension von: Mama_liest_wiederIch hatte das Buch jetzt schon länger im Regal stehen und hatte jetzt endlich Zeit es zu lesen. Den Anfang fand ich wirklich gut. Es war gut zu lesen und ich kam gut durch. Ich fieberte sogar richtig mit. Dann kam der 2. Teil in dem Allyson sehr depressiv war und das hat mir so gar nicht gepasst.
Wieso müssen Mädchen denn sofort Depressiv werden wenn ein Typ sie sitzen lässt?
Im laufe des weiteren Buches wird dann klar das sie eigentlich hauptsächlich der Version von sich selbst nach trauert. Also nimmt sie ihr Leben in die Hand und versucht es zu ändern. An diesem Punkt gefällt mir das Buch sehr gut. Allyson wird richtig Aktiv macht eine enorme Charakter Entwicklung durch und kommt aus der Passivität heraus. Über den Punkt das sie Willem jetzt auf eigene Faust sucht bin ich zwiegespalten. Auf der einen Seite feier ich es das sie nicht auf ihn wartet um sich finden und retten zu lassen, sondern das sie selber los zieht und ihn finden will. Auf der anderen Seite finde ich aber auch das es vermittelt das man einem Typen einfach weiter hinterher laufen muss auch wenn er einen einfach sitzen gelassen hat. Aber ich denke das ist einfach dem Genre geschuldet. Trotzdem hätte ich es besser gefunden hätte sie die Suche erst begonnen wenn ihr ein Zeichen geschickt worden wäre das Willem auch gefunden werden will. Z.b. ein Zettel mit hole kurz Frühstück in ihrem Rucksack den sie seid dem Tag nicht mehr geöffnet hat oder so etwas.
Alles in allem finde ich das Buch trotzdem gut. Und würde es auch weiter empfehlen. Vor allem gefällt mir die Allyson die emanzipiert Ihr Leben selbst in die Hand nimmt.
- John Irving
Straße der Wunder
(77)Aktuelle Rezension von: MonaMourIch bekam das Buch zum Geburtstag geschenkt. Nach Garp hatte ich so viele Jahrzehnte nichts von Irving gelesen. Ich hatte ihn schlicht nicht mehr auf der Rechnung.
Irving beweist so ein fantastisches Gespür für seine Protagonisten und vermag es wirklich kunstvoll auch die Randfiguren feinfühlig zu beschreiben und in den Hauptstrang mit zu verweben, dass es eine wahre Freude war in das Buch einzutauchen.Verlust und Gewalt bilden die zentrale Themen des Romans.
Darüber hinaus Kritik an der katholischen Kirche sowie auch Fragen zu Herkunft und Begegnung.Nicht nur die Müllkippen-Kinder Juan Diego und Lupe wachsen einem als Leser*in direkt ans Herz, sondern auch die anderen Figuren, wie der US-Missionar, die transsexuelle Prostituierte oder auch der ernsthafte Katholik.
Mich hat der Erzählstil Irvings gefesselt und berührt.
Was möchte man mehr? - Joy Fielding
Die Schwester
(272)Aktuelle Rezension von: schnegge1998Zum Tag des Hochzeitstages reist die kleine Familie für einen Kurztrip nach Mexiko. Am Hotel angekommen, wird Caroline von Freunden und Familie überrascht. Sie verbringen eine schöne Zeit dort, bis die kleine Tochter Samantha aus ihrem Bett entführt wird. Es bricht eine Welt zusammen.
Jahre vergehen, während Caroline durch die Hölle geht. Das verschwinden von Samantha konnte jahrelang nicht aufgeklärt werden. Die Ehe zerbricht. Im Job hat sie es alles andere als leicht. Und dann gibt es noch die zweite Tochter Michelle, die sich immer an zweiter Stelle sieht.
Doch eines Tages klingelt das Telefon und ein Mädchen namens Lilli gibt an, eventuell die vermisste Samantha zu sein. Die Nerven brennen durch, denn sowas passiert nicht das erste Mal. Zwischen Hoffnung und Angst, wieder enttäuscht zu werden, kommen schlimme Dinge ans Licht, mit denen keiner gerechnet hätte.
Das Buch ist durchweg spannend. Zwischenzeitlich konnte ich es nur schwer zur Seite legen. Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
- Gayle Forman
Und ein ganzes Jahr
(320)Aktuelle Rezension von: Nikashe"Und ein ganzes Jahr" von Gayle Forman ist die Fortsetzung und Abschlussband von "Nur ein Tag".
Endlich erfahren wir, was in dem einen Jahr mit Willem passiert ist, wo er sich aufhält und wieso er Allyson/Lulu alleine zurück gelassen hat in Paris.
Stellt man beide Bücher nebeneinander, so ergeben Sie ein Herz, was ich sehr schön finde.
Im ersten Band der Dilogie erfahren wir recht wenig über Willem. Dies ändert sich nun mit dem zweiten Band. Denn dieser ist nun aus seiner Sicht geschrieben und wir erfahren wo er sich wann aufgehalten hat.
Wir begleiten Ihn auf den Weg Lulu zu finden, denn Allyson richtigen Namen kennt er immer noch nicht. Eine Suche, die Hoffnungslos erscheint und sich über mehrere Kontinente erstreckt.
Willem wirkt sehr zerstreut und meidet Konflikte. Es wird klar, wieso er ein Vagabunden leben lebt und wofür er versucht wegzulaufen.
Es war Interessant zu lesen, was in dem Jahr bei Willem passiert ist, auch wenn das Ende durch Band 1 bekannt war, hatte die Geschichte ihre spannenden Punkte.
Sein Charakter wird mehr erläutert und wirkt dadurch sympathischer als zuvor.
Die Orte und Personen, die ihm auf seiner Suche begegnen, machen die Story dann weniger vorhersehbar.
Willem der vorher an das Schicksal und an Zufälle geglaubt hat, fängt immer mehr an daran zu Zweifeln und am Ende wird doch alles gut.
Fazit:
Band 2 fand ich nur ein wenig Schwächer als Band 1. Dies liegt daran, dass man das Ende bereits kennt und leider meine Hoffnung nicht bestätigt wurde, dass man darüber hinaus noch etwas erfährt.
Das fand ich sehr Schade. Schließlich fiebert man die ganze Zeit dem Treffen entgegen und dann ist die Geschichte vorbei.
Willems Geschichte zu lesen hat mir dennoch Spaß gemacht und es war schön zu sehen, wieso er ein Vagabunden leben lebt und diese Selbsterkenntnis und der Weg dorthin hat mir gut gefallen.
- Silvia Moreno-Garcia
Der mexikanische Fluch
(186)Aktuelle Rezension von: MeinbuecherregalDer mexikanische Fluch von Silvia Moreno-Garcia aus dem #blanvalet Verlag
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Schwierig.
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Laut Klappentext: von Barack empfohlen, Kritikern gefeiert und Fans weltweit…. Und ich vergebe 2 von 5 möglichen Sternen.
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Ca bis zu Hälfte hat mich interessiert, was denn da los ist? Was passiert da? Was ist das Geheimnis? Wie löst sich das Rätsel.
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Achtung kleiner Spoiler:
Dann begannen die Träume. Was ist echt? Was ist unecht?
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Fand ich nervig und abgefahren. Möchte ich in echt nicht erleben… ist auch im Buch nicht meins.
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Schade, dass Buch hatte ich mir besser vorgestellt.
- Emma Scott
The Light in Us
(543)Aktuelle Rezension von: Pia_blindeBuchwurminVor Absage sagt: ich habe das Buch aus der Sicht einer tatsächlich Blinden gelesen. Denn ich bin fast blind.
Der Schreibstil hat es mir sehr leicht gemacht, nur so durch die Seiten zu fliegen. Die Charaktere sind von Anfang an wirklich interessant und überzeugen mit einem herzlichen, authentischen und entwickelnden Charakter.Stellenweise war es mir jedoch zu kitschig. Und zu harmonisch. Vielleicht wünsche ich mir aber auch nur so viel Mut wie Noah in diesem Buch. Ich kann es wenig beschreiben.
Besonders schade, finde ich, dass das Klischee mit der Sonnenbrille wieder einmal erfüllt wurde. Keine Ahnung, wo das immer herkommt. viele blinde tragen eine Sonnenbrille. Aber aus anderen Gründen. Ich finde darauf hätte man in diesem Buch eingehen können. Aber im Großen und Ganzen ein wirklich schönes Buch und ich bin froh, dass ich es gelesen habe. - Sofía Segovia
Das Flüstern der Bienen
(188)Aktuelle Rezension von: MeinbuecherregalDas Flüstern der Bienen von Sofia Segovia aus dem #listverlag
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Dieses Buch hat mich gefordert.
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Anfangs ungewohnt hineinzufinden. Mittig verschlingen. Zum Ende hin ein ungewolltes Ende.
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Die Geschichte spielt in México und hat ihre eigene Art erzählt zu werden. Etwas phantastisch (eine Junge und seine Bienen) etwas historisch ( vor und zwischen den Weltkriegen … aber außen vor) etwas durch die Zeit ( wechselt innerhalb dieses Buches) etwas berührend und etwas mühsam ( herausfordernde Zeiten)
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Es war teilweise interessant, aber alles in allem ist es kein wirklich fröhliches Buch. Es hat mich etwas runtergezogen. Das hat mir nicht so gut gefallen. Dafür ist es wahrscheinlich realistisch und ehrlich.
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Nun muss ich es aber trotzdem einordnen. Würde ich es weiterempfehlen?
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Historisch und kulturell ja. Stimmungsvoll ja. Unterhaltsam teilweise ja, da nicht immer leichte Kost. Gutes Gefühl nein.
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Da das Buch mich traurig und etwas ungetröstet zurücklässt… ist es kein Buchtipp von mir für meine Mitmenschen… obwohl es bestimmt Liebhaber finden wird.
- Simone Elkeles
Du oder die große Liebe
(662)Aktuelle Rezension von: Between_beautiful_words_Bei Du oder die große Liebe handelt es sich um den finalen Band der Du oder Reihe🥰 Auch diesen habe ich bereits zum zweiten Mal gelesen, da mich die Reihe als Jugendliche sehr gepackt hat.
Auch beim zweiten Mal lesen gefiel mir die Geschichte sehr gut. Luis und Nikki. Beide sehr unterschiedlich und das trotz ähnlicher Herkunft, wie sich im Laufe des Buches herausstellt.
Luis scheint der verantwortungsbewussteste Bruder der Fuentes zu sein, doch auch dieser hat es richtig hinter den Ohren. Ich mochte die Mischung aus Intelligenz, Nettigkeit und dennoch bestimmendem und leidenschaftlichen Verhalten sehr.
Auch Nikki war mir sehr sympathisch; auch sie ist sehr lieb, weiß aber, wo sie hinmöchte und ich konnte ihre Gedanken und Handlungen gut nachvollziehen.
Super gefiel mir das Einbringen der Nebencharaktere. Ms P als für mich wichtige Person.. und auch von den anderen Brüdern bekommen wir wieder einiges nochmal mit🙈
Generell finde ich den Verlauf der Geschichte gut gelungen; zu Beginn haben wir einen Zeitsprung, der jedoch für die Beziehung der beiden auch eine tragende Rolle spielt. Für mich ging die Handlung in richtigen Tempo voran und ich finde für eine HighSchool Romance werden die Charaktere und deren Handeln sehr authentisch beschrieben.
Vor allem das Ende hatte eine sehr unvorhersehbare Wendung, die mich trotz Reread gepackt und schockiert hat… Spannend war es durch diese neue Information defintiv und auch der Umgang damit ist in meinen Augen gut gelungen. Zwar kamen die verständlichen Emotionen und Gedanken bei Luis zum Vorschein, doch es wurde kein übertriebenes Drama daraus gemacht und die Endsituation diesbezüglich ging mir sehr ans Herz. 🥰
Der Schreibstil ist sehr dynamisch, locker und bringt durch das Einbringen spanischer Wörter genau das richtige Flair beim Lesen.
Für mich ist dieser Teil zwar der schwächste der Reihe, doch ich liebe einfach die mexikanischen Vibes der Familie Fuentes und finde, dass es sehr schöne Young Adult Geschichten sind🥰























