Bücher mit dem Tag "mi6"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mi6" gekennzeichnet haben.

79 Bücher

  1. Cover des Buches Der verbotene Liebesbrief (ISBN: 9783442484065)
    Lucinda Riley

    Der verbotene Liebesbrief

     (300)
    Aktuelle Rezension von: Schmoekerente

    Flüssig geschrieben, spannend und unerwartete Wendungen. Teilweise war mir die Geschichte aber doch zu unrealitisch und unlogisch. Auch das Ende fand ich etwas unbefriedigend.

  2. Cover des Buches Nachricht von dir (ISBN: 9783492302944)
    Guillaume Musso

    Nachricht von dir

     (732)
    Aktuelle Rezension von: nord_zeilen

    Zu Beginn des Buches war ich zum einen unschlüssig, wie es wohl enden wird und zum anderen unsicher, inwieweit mir der Erzählstil zusagt. Ich kam beim Lesen schnell voran, denn durch den Wechsel zwischen Textpassagen, SMS-Nachrichten und Dialogen, flogen die Seiten nur so dahin. Der Spannungsbogen begann frühestens ab Mitte des Buches, denn im ersten Teil wurde die Vergangenheit der beiden Hauptcharaktere detailreich beschrieben. Dies ist leider auch notwendig, um den weiteren Handlungsverlauf nachvollziehen zu können.

    Insgesamt beschreibe ich die Geschichte als märchenhaft, da die Verwechslung der Handys und dann noch ein gemeinsames Ereignis in der Vergangenheit der beiden Protagonisten keine natürliche Verkettung von Zufällen sein kann. Dies ist eher unrealitsisch.

    Dennoch ist es eine schöne Geschichte, die den Alltag vergessen lässt und mit einem Happy End gute Laune zaubert.

  3. Cover des Buches Oneiros - Tödlicher Fluch (ISBN: 9783426505908)
    Markus Heitz

    Oneiros - Tödlicher Fluch

     (306)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    In Leipzig hütet ein Bestatter ein grausames Geheimnis, in Minsk führt eine skrupellose Wissenschaftlerin tödliche Experimente durch, in Paris rast ein Airbus ungebremst in ein Flughafenterminal … Die Ermittlungen zu dem Unglück beginnen sofort – aber die Ergebnisse sind rätselhaft: Sämtliche Insassen waren schon tot, bevor das Flugzeug in das Gebäude traf. Was die Polizei jedoch nicht herausfindet, ist, dass es einen Überlebenden gibt. Konstantin Korff, der Bestatter aus Leipzig, kommt diesem Überlebenden hingegen schnell auf die Spur, ebenso wie die Wissenschaftlerin – denn diese drei Menschen tragen denselben tödlichen Fluch in sich. Einen Fluch, der sie zu einer Gefahr für jeden in ihrer Umgebung macht …

    Ich muss ja wirklich gestehen, dass dies das erste Buch war, das ich vom Autor Markus Heitz las. Umso gespannter war ich, was mich erwarten würde. 

    Den Einstieg fand ich gelungen und sogleich hing ich gebannt zwischen den Seiten. Die Geschichte ist durchweg spannend und zwar so sehr, dass es mir verdammt schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Die Story an sich ist mal völlig Neues und konnte mich total einnehmen. Weiter darauf eingehen möchte ich allerdings nicht, da ich das Gefühl habe, was immer ich sage, ich doch nur spoiler. 

    Der Schreibstil ist dabei gut und flüssig zu lesen. Ich kam schnell voran, auch wenn das Buch einige Seiten zu bieten hat. Das Erzähltempo empfinde ich als sehr angenehm. Ich mag es total, wenn es nicht an Ausführlichkeit fehlt und man auch noch nebenbei Informationen bekommt, die informativ und interessant sind. 

    Einzig der Schluss war mir dann zu schnell abgehandelt, aber das ist wirklich Jammern auf höchstem Niveau.

    Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet, nicht alle gleich sympathisch, aber sie besitzen die nötigte Tiefe, so dass sie authentisch erscheinen. Bei diesem Ende würde ich mir sogar ein Wiedersehen wünschen. Nicht, dass das Ende nicht zufriedenstellend ist, aber die Handlung endet so, dass ich mir auch sehr gut eine Fortsetzung vorstellen könnte.

    Das Cover ist toll. Durch den Totenschädel verstrahlt es eine Düsternis und wird damit dem Inhalt gerecht. Den Klappentext finde ich super. Er machte mich total neugierig, verrät aber nicht wirklich etwas. Einfach gelungen!

    Die komplexe Story ist einfach toll und konnte mich fast 100%ig überzeugen. Ein wirklich gelungenes Buch, das ich gerne weiterempfehle. Wer Action und Nervenkitzel mag ist hier genau richtig. Von mir gibt es vier Sterne.

  4. Cover des Buches Die Republik (ISBN: 9783492070713)
    Maxim Voland

    Die Republik

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Daniel_krezdorn

    Ich fand die Idee, dass die DDR und nicht die BRD die gewinnende Republikform in Deutschland ist, sehr interessant und es hat mich ein wenig an Robert Harris' Vaterland erinnert. Am Anfang plätschert es ein wenig vor sich hin, aber auch hier ein paar pfiffige Einfälle - wie etwa, dass die DDR technologisch weit besser aufgestellt ist als die BRD oder die anderen Siegermächte. Auch die Beschreibung von Berlin, das nach wie vor getrennt ist  und in diesem Szenario ganz anders entwickelt ist (armer Westen - reicher Osten) ist in witziger Einfall. Dann flaut alles leider ab, es entwickelt sich ein Plot aus einer in meinen Augen zu coolen britischen Agentin und einem DDR-Oberst. Zusammen mit einem DDR-Gast aus Frankreich und seiner technisch überbegabten und in die Hacker-Community bestens vernetzten (eher unglaubwürdig) Cousine retten sie die Welt vor einem Komplott einer radikalen Gruppe. Dieser Kampf und die dabei eingesetzten Waffen werden sehr detailliert beschrieben, nur hat das Ganze dann immer weniger mit der Tatsache zu tun, dass ganz Deutschland - bis auf Berlin - zur DDR und nicht die BRD gehört. Der Agententhriller könnte auch sonstwo spielen.

  5. Cover des Buches Die Leopardin (ISBN: 9783404173402)
    Ken Follett

    Die Leopardin

     (342)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Die Leopardin" ist ein Spionagethriller von Ken Follett. Die Landung der Alliierten in der Normandie steht Ende Mai 1944 unmittelbar bevor. Ein Anschlag der Résistance auf die wichtige Fernmeldezentrale in Sainte-Cecile geht schief und die beteiligte britische SOE-Agentin Felicity Clairet entkommt mit knapper Not zurück nach England. Aber sie fasst einen neuen Plan und kann die Entscheidungsträger überzeugen. Ein Wettlauf gegen die Zeit um doch noch die wichtigste Nachrichtenübermittlungsstelle der Nazis zu zerstören und damit die Invasion entscheidend zu unterstützen. Dabei hat sie nur ein Team aus Frauen zur Hand, die bereits vorher an der harten Ausbildung scheiterten, ein Todeskommando gegen die brutalen Gegenspieler der Gestapo. Ken Follett beschreibt in diesem Spionageroman ein fiktives Ereignis, dass sich in den wenigen Tagen vor der Invasion abspielt. In der Realität gab es damals nur wenige Frauen, die als  Special Operations Executive Geheimagenten tätig waren. Ganze fünfzig wurden damals nach Frankreich entsandt, wobei sechsunddreißig ihre Einsätze überlebten. Der Autor wählt für diesen Roman historisch korrekte Rahmenbedingungen und bettet seine eigene Widerstandsgeschichte darin ein. Bei dieser bedient er sich sicherlich ein wenig klassischem Klischee, aber dies stört beim Lesen keineswegs. Denn die Geschichte ist sehr spannend erzählt, teils sicherlich auch brutal dargestellt, aber eben immer fesselnd. Vor vielen Jahren hatte ich bereits mal "Die Nadel" von Ken Follett gelesen und ich finde "Die Leopardin" ist ein weiterer sehr guter Spionageroman aus der Feder des Autors. Speziell das Katz- und Maus Spiel zwischen dem deutschen Major Dieter Franck und der Leopardin Flick hat mir dabei sehr gefallen. Wem Geschichten wie "Agenten sterben einsam" oder "Das dreckige Dutzend" gefallen, der findet auch mit "Die Leopardin" eine gute und spannende Unterhaltung.

  6. Cover des Buches 3 2 1 - Im Kreis der Verschwörer (ISBN: 9783453439757)
    Tony Kent

    3 2 1 - Im Kreis der Verschwörer

     (16)
    Aktuelle Rezension von: BellBel

    Für Joshua ist es ein einfacher Auftrag – für den Agenten Joe Dempsey ein sicherheitstechnischer Albtraum – und für CNN Reporterin Sarah Truman einer dieser Reportagen, die theoretisch keinerlei Überraschungen bereithalten: mitten auf dem Trafalgar Square kommen der Präsident der Vereinigten Staaten, sein Vorgänger als auch hochrangige britische Politiker zusammen, um den Soldaten, die während der Konflikte in Afghanistan und dem Irak für ihr Land gekämpft haben, Dank und Ehre auszusprechen. Hier nun hat sich der Auftragskiller Joshua als einer vor insgesamt zwanzig, rund um das Areal verstreuter Scharfschützen positioniert und wartet darauf, dass sein Ziel in Aktion tritt. Mitten in der Menge befindet sich Eamon McGale, der letztlich mehrere tödliche Schüsse auf den britischen Politiker Neil Matthewson abgeben wird und damit eine immense politische Katastrophe in Gang setzt. Diese bezieht sich nicht alleinige darauf, dass die Waffe, mit der McGale auf den Politiker schießt von einem Insider noch vor der Veranstaltung unter dem Sitz platziert wurde, sondern auf die Tatsache, dass Joshuas Auftrag misslingt den Todesschützen im Anschluss zu eliminieren, um die Spuren zu den eigentlichen Drahtziehern hinter dem Attentat zu verwischen. Nachdem also die tödlichen Schüsse auf Matthewson, den Außenminister für Nordirland und Führsprecher zu den andauernden Friedensverhandlungen, abgegeben wurden, verfehlt Joshua die Gelegenheit den Schützen McGale zu liquidieren, da es dem Agenten Joe Dempsey gelingt diesen niederzuwerfen und in Gewahrsam zu nehmen. Die ganze Handlung dieser wenigen Sekunden, wird dabei von CNN Reporterin Sarah Truman und ihrem Kameramann auf Band festgehalten. Spannend ist nun, dass von Beginn an der Verdacht geäußert wird, dass womöglich die wahre IRA hinter dem tödlichen Attentat steckt, weshalb die Priorität lautet ein politisches Fiasko, insbesondere zu den USA zu vermeiden. Daher liegen die primären Interessen nun auf dem Faktor Aufklärung: wer platzierte die Waffe unter dem Sitz des Schützen und handelte dieser tatsächlich im Auftrag der IRA? Während diese Fragen insbesondere den Anwalt Michael Devlin, als auch den britischen Sicherheitsdienst umtreiben, führt Dempseys Weg zunächst zum zwanzigsten Scharfschützen auf dem Dach. Wer ist der unbekannte Mann und wer hatte die Befugnis einen unbekannten Agenten, kurzfristig als Scharfschützen einzuteilen…

    Während nun die Grundstory wenig Neues bereithält, sondern im Sinne von Verschwörung und falschen Annahmen zusammenzufassen ist, scheint die Frage zwangsläufig worin also die Besonderheit des Thrillers begründet liegt? Der aus einer irischen Familie stammende, ehemalige Amateurboxer und Barrister, Toni Kent schuf mit seinem Debütroman IM KREIS DER VERSCHWÖRER einen nervenaufreibenden, vor allem aber sowohl strukturell, als auch inhaltlich überzeugenden und spannenden Thriller. Nach den laut der Neuen IRA „versehentlich tödlichen“ Schüssen auf die Reporterin Lyra McKee im April dieses Jahres, verwundert es kaum, dass Kents Roman auch einen unterschwellig aktuellpolitischen Bezug auf die erneuten Unruhen in Irland nimmt – und das bereits im vergangenen Jahr, als der Roman mit dem originalen Titel „Killer Intent“ erschien. Auch nun schwingt dieser thematische Bezug während des Lesens automatisch mit, was der Geschichte aber keinen Abbruch tut – ganz im Gegenteil. Vielmehr nutzt Kent die noch immer vorherrschende Terrorgefahr, die von der militanten Gruppe der IRA ausgeht, um seiner Geschichte einen Funken Authentizität einzuhauchen; konkret jedoch um den Leser in eine gewisse Richtung zu drängen – ihm eine Sicht auf die Ereignisse zu geben, die er womöglich im Laufe des Romans gezwungen ist aufzugeben. Gerade aus diesem Grund, gehört IM KREIS DER VERSCHWÖRER vermutlich zu den besten Thrillern der vergangenen Zeit. Selten ist die Situation dergestalt, dass die Seiten nur so vor dem Auge davonziehen, jedes neue Kapitel nicht nur zwangsläufig die Spannung erhöht, sondern in einer Manie ausartet das Buch nicht aus den Händen legen zu können. Obgleich der Roman durch und durch als gelungen und mitunter sogar herausragend beschrieben werden kann, ist der Handlungsstrang dann auch gelegentlich vorhersehbar: dies betrifft konkret den Tod von Michael Devlins Co-Anwalt und Freund Daniel Lawrence. Dennoch ist dieses tragische Ereignis absolut notwendig, nicht nur für die Story an sich, sondern in erster Instanz aus dramaturgischen Gründen. Die Tatsache, dass Daniel sich kurz vor seinem Unfall noch mit dem Todesschützen, dem Iren Eamon McGale, unterhielt und in den Besitz entscheidender Informationen gelangt, die Daniel via Telefon zwangläufig nicht an seinen Freund Michael weiterreichen kann, führen Seitens des Lesers zwangsläufig zu frustartigen Zuständen, erhöhen aber erwartungsgemäß die Neugierde.

    Gerade auch die Stringenz, mit der Kent seine Geschichte zu Ende erzählt und die bereits im Roman erwähnten „losen Enden“ zusammenführt, sind als kongenialer Schachzug zu beschreiben. So wundert es nicht, dass auch diese überdurchschnittliche Erzählung bereits zum Gegenstand etwaiger Überlegungen avancierte für Kino oder Fernsehen adaptiert zu werden. Auch hier dürfte das Ergebnis letztlich durchaus überzeugend ausfallen. Doch bleibt die Frage noch unbeantwortet, worin nun in IM KREIS DER VERSCHWÖRER die besondere Essenz zu finden sei? Es ist die persönliche Note, die insbesondere in der Figur des Barristas Michael Devlin zum Ausdruck kommt, und vermutlich gewisse autobiografische Tendenzen zu Kent selbst vermuten lassen– sie wirken nicht nur authentisch, sondern vor allem wahr – und Wahrheit ist letztlich das Quäntchen, welches einen durchschnittlichen, von einem überragenden Roman unterscheidet.

  7. Cover des Buches Heiß (ISBN: 9783455404265)
    Gerd Schilddorfer

    Heiß

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Heiß" ist der zweite Band der John-Finch-Reihe von Gerd Schilddorfer. Den alten Haudegen und Piloten zieht es zurück zu seinen Wurzeln nach Nordafrika. In der neu erbauten Bibliothek in Alexandria wird die Leiterin der Manuskriptensammlung bei einem Raubüberfall schwer verletzt und ein geheimnisvolles Manuskript ist plötzlich verschwunden. Für Finch etwas persönliches, denn die Frau hat er als kleines Mädchen schon einmal gerettet. Gleichzeitig geschieht in Berlin ein brutaler Mord an einem Wachmann und in Pakistan muss ein Polizist bei Ermittlungen an einem Mord um sein Leben fürchten. Es scheint dass Geheimdienste seinen Tod wünschen. Und so setzt der englische Geheimdienst auf die Fähigkeiten von Finch den Mann aus Pakistan zu retten und auszufliegen. Aber damit beginnt eine Hetzjagd über den Globus für John Finch und seinen Auftraggeber Major Llewellyn. Es scheint dass der Feind in den eigenen Reihen zu suchen ist. Gerd Schilddorfer lässt den Leser wieder in mehrere verschiedene Handlungsstränge in der Gegenwart und der Vergangenheit eintauchen. Dabei bleibt es wieder sehr lange vollkommen undurchsichtig, wie diese zusammenhängen. Doch in jedem Strang für sich überschlagen sich die Ereignisse, man grübelt wie alles miteinander verbunden ist und findet es doch nicht heraus. Dabei ist Spannung stets garantiert und erst nach gut zwei Drittel erkennt man Zusammenhänge. Genau dies fasziniert mich beim Lesen, diese langsame Hinführen an die Auflösung. Die Geschichte ist komplex, die Kapitel kurz gehalten. Und so springt man immer wieder zwischen Handlungsorten und Geschehen wie es auch schon im Vorgängerband war. Auch hält die Geschichte immer wieder Überraschungen bereit, mit denen man so nicht gerechnet hat. John Finch, diese Mischung aus Indiana Jones und Top Gun Pilot Maverick gepaart mit Geheimdienstaktivitäten lässt auch diesen zweiten Band wieder zu einem spannenden Pageturner werden. Absolutes Lesevergnügen für jeden dem wie mir solch eine Kombination gefällt.

  8. Cover des Buches City Spies 1: Gefährlicher Auftrag (ISBN: 9783551557667)
    James Ponti

    City Spies 1: Gefährlicher Auftrag

     (38)
    Aktuelle Rezension von: books_games_and_more

    Wer kennt es nicht, als Kind hat man doch gerne Detektiv gespielt oder ein Spion seien wollen. Ich zumindest schon….=)

    Diese Leidenschaften hab ich zwar nicht ausgelebt, aber mit gefiebert, wenn bekannte Spione und Detektive ihre Aufträge lösten. Doch bei unseren Helden ist es diesmal ganz anders. Sie träumen nicht nur davon Spione zu sein sie sind wirklich welche, auch wenn sie alle komplett verschiedene Backgrounds haben. Von wem die rede ist? Vom ersten Teil der „City Spies“ aus der Feder/Tastatur von James Ponti, erschienen im Carlsen Verlag.


    Wir steigen in diesen Jugendkrimi an einer prekären Stelle ein. Wo wir die 12-jährige Sara treffen die im Gefängnis sitzt und der mehrer Jahre Jugendhaft bevorstehen, da sie sich in die Justizbehörde gehackt hat. Nach dem ‚Warum‘ fragt keiner; außer ein geheimnisvoller Agent namens „Mother“, er interessiert sich dafür. So stellt sich her raus, dass Sara dadurch hoffte ihre korrupten Pflegeeltern entlarven zu können. Mother bietet ihr an bei den City Spies einzusteigen, die in Schottland zur Schule gehen, aber in Wirklichkeit für den britischen Geheimdienst MI6 arbeiten. Sara stimmt zu und landet in einer 5-köpfigen Gruppe aus Jugendlichen, die ab dann gemeinsam auf eine Mission gehen. Nach Paris um den Jugendumweltgipfel zu rette und einer bösartigen geheimen Organisation auf die Schliche zukommen. 


    Der Inhalt hatte mich schon sehr gefesselt und ich habe das Buch nur schwer zur Seite legen können. Der Aufbau der Story ist sehr gut nachvollziehbar und man hat keines falls das Gefühl irgendwie nicht mitzukommen. Was mir besonders gut gefallen hat, sind hinten die kurzen Steckbriefe über die fünf jungen Spione. So hat man auch schon gleich ein dazugehöriges Bild und einige Hintergrundinformationen, die aber innerhalb der Story weiter vertieft werden. So, zu Beispiel was Paris und Mother verbindet und wie er ihn gefunden hat, genauso auch bei Sydney. Das gibt dem ganzen noch den persönlichen Tatsch. Was ich sehr angenehm finde und sich auch mit in die Geschichte verwebt.

    Eine andere lustige Sache, sind die so genannten „Mother-Sprüche“ , die immer dann zum Einsatz kommen, wenn die Kids irgendwas sich besonders merken sollen. So auch dieser Satz, den Sara sich ganz oft vorsagt, wenn sie der Mut verliert.

    „Glauben muss vor allen Dingen, wem die Arbeit soll gelingen.“


    Es ist eine super spannende Geschichte und das nicht nur für junge Leser. Sehr temporeich und mit viel Action, es läuft vorm innerlichen Auge ein wirklich guter Blockbuster ab. Jeder der Spionage und Spannung cool findet und eine junge Version von James Bond mal lesen will ist hier gut aufgehoben.

  9. Cover des Buches Der Schakal (ISBN: 9783492231251)
    Frederick Forsyth

    Der Schakal

     (123)
    Aktuelle Rezension von: BeaMilana
    Die Story dieses weltberühmten Thrillers dürfte den meisten durch die Verfilmungen bekannt sein. Die französische Untergundorgansiation OAS engagiert einen eiskalten Auftragskiller, um den verhassten Präsidenten Charles de Gaulle endlich aus dem Weg zu räumen. Der Leser wird nicht nur Zeuge eines atemberaubenden Kopf an Kopf Rennens zwischen dem  Schakal und seinem Jäger, Kommissar Claude Lebel, sondern erfährt auch authentische Hintergrundinformationen zur Arbeit europäischer Geheimdienstorgansiationen und den politischen Gegnern Frankreichs im Kontext der Historie.

    Auch wenn die Sprache manchmal etwas umständlich und gestelzt klingt, beeindruckt die Story durch Glaubwürdigkeit, Detailgenauigkeit und ein hohes Erzähltempo, das nie durchhängt.

    Aufgrund eines ersten Exposés wurde Forsyths Erstlingsroman von zwanzig Verlegern abgelehnt, weil er von einem Attentat an dem höchsten französischen Politiker handelte, der zu diesem Zeitpunkt nicht mehr lebte. Als er jedoch den fertigen Roman vorlegte, brachte er es fertig, den Leser permanent in einem Zustand negativer Spannung zu halten, und wurde ein Millionenbestseller. Zu Recht: DER SCHAKAL ist ein handwerklich erstklassiger Pageturner – es lohnt sich ihn zu lesen!
  10. Cover des Buches Stormbreaker (ISBN: 9783473543618)
    Anthony Horowitz

    Stormbreaker

     (172)
    Aktuelle Rezension von: lolalametta

    Dieses Buch habe ich schon als Teenager geliebt und auch jetzt, Jahre später, finde ich es immer noch toll :D Klar, ab und zu mangelt es etwas an Logik oder geht ein bisschen schnell, aber alles in allem ist das Buch sehr unterhaltsam, spannend und für mich eine tolle Kindheitserinnerung. Ich freue mich schon, auch die anderen Bände nochmal zu lesen.

  11. Cover des Buches Die schwarze Sonne (ISBN: 9783404158324)
    James Twining

    Die schwarze Sonne

     (37)
    Aktuelle Rezension von: MamaBuecherschrank
    In London wird ein Mann ermordet, in den USA stiehlt jemand die Enigma-Codemschine und in Prag wird ein scheinbar wertloses Bild aus eine Synagoge entwendet. Gibt es einen Zusammenhang? Der ehemalige Kunstdieb und Sicherheitsexperte Tom wird auf den Fall angesetzt und stößt schon bald auf eine Geheimgesellschaft aus dem 2. Weltkrieg und einem sagenumwobenen Schatz, der in den letzten Kriegstagen spurlos verschwunden ist. Hierbei handelt es sich um einen sehr rasanten Thriller. Vielleicht ein wenig zu rasant, weil man bei den ständigen Ortswechseln quer durch die ganze Welt schnell mal den Überblick verliert. Die Handlung an sich wirkt auf mich reichlich hölzern und konstruiert. Allerdings ist der Leser gleich mitten im Geschehen. Es fiel mir leicht, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Aber etwas besonderes war es leider auch nicht.
  12. Cover des Buches Der englische Spion (ISBN: 9783959671453)
    Daniel Silva

    Der englische Spion

     (32)
    Aktuelle Rezension von: birgitfaccioli
    Der Englische Spion ist der 4.Roman um den israelischen Geheimdienstler Gabriel Allon.Dieses mal kämpft er an der Seite des ehemaligen englischen Spions Keller gegen einen außer Kontrolle geratenen IRA Terroristen,einen Bombenbauer, der London in Angst und Schrecken versetzt.Gabriel ist der sympatische Held ,ein Perfektionist,der es mit allen geheimen Kräften aufnimmt.Dieser Fall betrifft ihn persönlich.Mehr möchte ich nicht verraten.Ausdrucksstarke spannende Unterhaltung untermalt mit wahren wie fiktiven Geschehnissen und Orte oder Gebäude.Besonders hervorheben möchte ich noch das letzte Kapitel.Der Mut des Autors so offen Kritik gegen Russland und Putin zu äußern-Hut ab!
  13. Cover des Buches Crocodile Tears (ISBN: 9783473583829)
    Anthony Horowitz

    Crocodile Tears

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Gotje

    Inhalt: Nach dem Strapazen der letzten Monate freut Alex Rider sich auf die ausladende Silvesterparty des Millionärs Desmond McCain in einer schottischen Burg, zusammen mit seiner Freundin Sabina und ihren Eltern. Doch die Party endet anders als erwartet - nämlich auf dem Grund eines Sees. Als Alex dann auch noch von einem Journalisten belästigt wird, muss er sich entgegen seiner Vorsätze wieder zum MI6 begeben, die ihn, getarnt durch einen Schulausflug, direkt in ein Gentechniklabor schicken. Dort erfährt er von einem perfiden Plan, der Millionen Menschen ihr Leben kosten wird. Doch noch bevor Alex sich der Grausamkeit und des Ausmaßes dieses Vorhabens überhaupt vollends bewusst werden kann, befindet er sich erneut in Lebensgefahr....

    Meine Meinung: Crocodile Tears ist definitiv einer meiner Lieblingsbände der Reihe. Es kommt immer wieder zu actionreichen Höhepunkten und auch die Zeit dazwischen ist spannend geschrieben und gestaltet. Ein Minuspunkt ist für mich lediglich das Ende, das sehr viel weniger episch gestaltet ist als ich es von den Alex-Rider-Büchern gewohnt bin. Andererseits kann man das natürlich auch als etwas Gutes ansehen, da die ganze Geschichte so doch etwas realistischer daherkommt. Für mich ist es ein tolles Buch, dass ich gerade damals als 14Jährige gern gelesen habe.

  14. Cover des Buches Die Rubicon-Verschwörung (ISBN: 9783734103780)
    James Swallow

    Die Rubicon-Verschwörung

     (5)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Bei einem Einsatz in Frankreich wird ein komplettes Team des Britischen Geheimdienstes getötet. Nur der Technikexperte Marc Dane kann entkommen und schlägt sich irgendwie nach London durch, nur um dort festzustellen, dass er als Verräter gilt und nun seine Unschuld beweisen muss. Er kann niemandem trauen, nimmt nur die Hilfe der Agentin Lucy Keyes an, ohne die er wohl nicht überleben würde. Doch wer steckt hinter dem Verrat am Team – und wird es Marc gelingen, eine Bedrohung für London zu verhindern?

    Nach der Lektüre der „Orphan X“-Reihe von Gregg Hurwitz hatte ich Lust auf mehr Agententhriller und landete so bei den Rubicon-Büchern. Der Einstieg ins Buch und Marcs spannende Flucht aus Frankreich nahmen mich auch gleich komplett für das Buch ein, weil auch ich wissen wollte, wer hinter dem Tod des Teams steckt, ob es einen Maulwurf im Britischen Geheimdienst gibt, der zur Gefahr für das ganze Land wird.

    Bei Marc mochte ich besonders, dass er eigentlich nicht ausgebildet ist, sich per Waffengewalt durchzuschlagen, denn wie schon erwähnt ist er der Techniknerd des Teams, der seine Wunder am Computer vollbringt. Doch mit Hilfe der toughen Lucy Keyes wird Marc zu einer Gefahr für den Maulwurf, was ich mochte.

    Insgesamt war mir das Buch allerdings eine Spur zu langatmig. Es ging hin und her mit der Geschichte und den verschiedensten Orten der Welt, die für die Verschwörung eine Rolle spielen – das war mir persönlich alles etwas zu viel des Guten. Trotzdem gibt es 3 Sterne für eine spannende und angenehm zu lesende Verschwörung!

  15. Cover des Buches Alex Rider, Band 2: Gemini-Project (ISBN: 9783473585236)
    Anthony Horowitz

    Alex Rider, Band 2: Gemini-Project

     (110)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Zuerst erscheinen die Todesfälle eines Multimillionärs und eines russischen Geheimdienstgenerals zufällig - doch dann stellt die Spurensicherung sowohl in New York wie auch im Schwarzen Meer eine Gemeinsamkeit sicher: Die Söhne der Ermordeten waren beide in einer hermetisch abgesicherten Privatakademie für schwer erziehbare Kinder in den französischen Alpen untergebracht.

    Um Zugang zu dieser Akademie zu erlangen, bedient sich der britische MI6 abermals unter Anwendung eines gewissen Drucks des Teenagers Alex Rider, dessen Vater bereits in den Diensten Ihrer Majestät stand. Mithilfe des medienscheuen superreichen Sir David Friend und seiner Familie wird Alex zu einem rebellierenden verwöhnten Teenager, der sie zur Verzweiflung und zur Anmeldung an der Privatakademie "Point Blanc" nahe Grenoble treibt...

    Die abgeriegelte und gespenstisch anmutende Akademie befindet sich allein inmitten der verschneiten französischen Alpen und wird von dem unheimlichen Dr. Grief und seiner martialischen Assistentin Mrs Stellenbosch betrieben. Alex trifft auf sechs andere Jungs - alles Söhne bedeutender wohlhabender Geschäftsleute -, die von einer größeren Anzahl von Sicherheitspersonal überwacht werden. Nach und nach beginnen sich die Jungen zu verändern und Alex's Nachforschungen fördern einen raffinierten diabolischen Plan zur Übernahme der Weltherrschaft zutage...

    Der Erfolgsautor Horowitz legt hier den zweiten Band seiner erfolgreichen Jugendbuchreihe vor, mit welchem er 2004 den "Children Book Award" gewann. Während der Erstling eher mühsam war, startet der zweite Band mit einer aus den Bondfilmen bekannten kurzweiligen Pre-Title-Sequenz, ehe der 16jährige abermals vom MI6 auf eine gefährliche Mission entsandt wird. Die Bösewichter sind wahrlich finstere Gestalten und der Plot um die südafrikanischen Betreiber der Akademie ist durchaus solide. Alex Rider bietet mit seiner Art und seinen Aktionen eine herrliche Romanfigur für Teenager und Junggebliebene, die ein Faible für spannende Agenten/Spionage/Thriller-Geschichten haben. Es ist ein kurzweiliger Roman, der ohne die Ablenkung durch weibliche Charaktere auskommt und somit straff die Handlung vorantreibt...

    Sony Pictures Television hat in Zusammenarbeit mit "Amazon Prime" dieses Buch zu einer sehenswerten 8-teiligen Miniserie verarbeitet, die sich erstaunlich nahe an die Buchvorlage hält und Schwachstellen des Buches interessant ausbessert. Allerdings hat die TV-Serie, um den Quoten und "political correctness"-Vorgaben zu entsprechen, Charakteren des Buches andere Hautfarben und Geschlechter zugeteilt... 

    TV-Serie wie dieser Band sind durchaus zu empfehlen!

  16. Cover des Buches Skeleton Key (ISBN: 9783473582914)
    Anthony Horowitz

    Skeleton Key

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Tanja-WortWelten
    Nachdem sein letzter Auftrag in einem schweizerischen Eliteinternat ihn fast das Leben gekostet hätte (siehe Rezension zu Gemini-Project), hält es Alex fast schon für zu schön, um wahr zu sein, als ein Mitarbeiter des MI6 ihn um einen Gefallen bittet - er soll als Balljunge getarnt herausfinden, ob es beim Tennis in Wimbledon mit rechten Dingen zugeht. Was natürlich nicht der Fall ist. Alex deckt den Fall unter Einsatz seines Lebens auf und ist dann heilfroh, als ihn ein Mädchen, dass er dort kennen gelernt hat, zu sich in die Ferien einlädt. Kaum vor Ort, passiert es: Beim Surfen wird Alex fast getötet. Bei einem darauf folgenden Gespräch mit dem dem Leiter für geheime Einsätze des MI6, erfährt er dann auch, warum: in Wimbledon hat er Mitglieder der Triaden auffliegen lassen, und eben diese Triaden haben es jetzt auf Alex' Leben abgesehen. Aber natürlich hat das MI6 auch gleich eine Lösung für das Problem. Alex muss das Land verlassen, während sie die Sache regeln. Welch ein Zufall, dass die CIA gerade jetzt einen Jungen in Alex' Alter sucht, um zwei seiner Agenten unauffällig auf eine Insel in der Karibik zu bringen, wo ein wahnsinniger General sein Unwesen treibt. Allerdings wird allzu schnell klar, dass seine neuen Agenten-Eltern reichlich wenig für ihn übrig haben. Nicht einmal, als Alex seinem "Vater" das Leben rettet, betrachten sie ihn mit weniger Unwillen. Und auf Skeleton Key, der Insel, auf der sie ihrer Arbeit nachgehen sollen, ist es letzten Endes dann doch an Alex, die Welt zu retten und den wahnsinnigen General aufzuhalten, der eine Atombombe hochgehen lassen und dann die Weltherrschaft an sich reißen will ... Alex' drittes Abenteuer ist auch sein bisher gefährlichstes. Da habe ich mich hin und wieder dann doch fragen müssen, ob dieses Buch wirklich so geeignet ist für Leser, die erst zwölf Jahre alt sind. Denn spätestens jetzt hat Alex' Arbeit keinen spannenden, spielerischen Aspekt mehr. Er ist inwischen mehr oder weniger Vollblut-Agent und könnte es wohl sogar mit James Bond höchst selbst aufnehmen. Allerdings hat mich die plötzliche Härte der Geschichte doch ein wenig kalt erwischt. Daher ...
  17. Cover des Buches Alex Rider, Band 10: Russian Roulette (ISBN: 9783473584895)
    Anthony Horowitz

    Alex Rider, Band 10: Russian Roulette

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Fukurou
    Ich habe alle Bücher von Horowitz, insbesondere die Alex Rider Bücher verschlungen und war nun am Ende der Reihe angekommen.

    Ich habe das Buch am Anfang nach ca. 100 Seiten zugeklappt und beiseite gelegt. Es war so unglaublich Real und gleichzeitig so unfassbar, ... nach der Alex Rider Reihe, die ja auch sehr grausam sein kann, war mir diese Geschichte aber erstmals einfach zu viel.

    Dann habe ich mich nach zwei Wochen doch noch hingesetzt und mir gesagt, so jetzt liest du das zu Ende. Und war sofort gefangen in Horowitz's unglaublich tollem Schreibstil, der einen die Welt um einen total vergessen lässt.

    Ich kann das Buch jedem Empfehlen, es war so gut geschrieben, unglaublich informativ und lässt einem nach dem lesen klüger zurück :)
  18. Cover des Buches Marionetten (ISBN: 9783939716815)
    John le Carré

    Marionetten

     (66)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    ... handelt von einem jungen Tschetschenen, der auf dubiosen Wegen nach Hamburg und zwischen alle Fronten gelangt.

    Issa Karpow, Sohn eines korrupten russischen Generals kommt nach Hamburg, um dort sein Erbe - das Schwarzgeld seines Vaters - anzutreten. Schnell stellt sich heraus, dass Issa in verschiedenen Ländern in Gefängnissen sass. Ebenso schnell werden deutsche, britische und amerikanische Geheimdienste auf ihn aufmerksam. Zumal Geheimdienste auch bei der Einrichtung des Schwarzgeldkontos ihre Finger im Spiel hatten.

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    Le Carre baut hieraus eine vielschichtige Geschichte auf, die den Leser dazu zwingt, sich Gedanken zu machen.

    Neben Issa  spielen 

    • + eine junge Anwältin, die die Interessen von Flüchtlingen in Deutschland vertritt,
    • + ein alternder britischer Privatbankier, der die Schwarzgeldkonten als eine Belastung aus der Vergangenheit empfindet,
    • + die ineffizienten deutschen Geheimdienste, die aus dem Schatten ihrer angelsächsischen Kollegen hervortreten wollen und nach den Attentaten von 2001 "alles richtig machen" möchten und
    • + ein geheimnisvoller, islamischer Gelehrter die Hauptrollen.

    Alle Personen werden gut charakterisiert - ich konnte mich leider mit keiner Person identifizieren.

    Le Carre beschäftigt sich zu weilen ein wenig langatmig mit den Beweggründen einer jeden Fraktion und man fragt sich, ob nicht alle Marionetten sind.

    Am Ende kommt es zu einem recht überraschenden und plötzlichen Showdown und der Leser bleibt mit der Frage zurück, ob man nun tatsächlich Terroristen dingfest gemacht hat oder Unschuldigen terroristische Aktivitäten untergeschoben hat.

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    Mein Fazit: lesenswert

    Ein gut geschriebener Roman, um das auch Jahre später noch aktuelle Thema, wie weit dürfen Geheimdienste gehen dürfen, um unseren westlichen Lebensstil zu schützen. 

    Punkteabzug gibt es von mir dafür, dass der Roman seine Längen hat und leider nur mäßig spannend ist.


  19. Cover des Buches Scorpia (ISBN: 9783473582778)
    Anthony Horowitz

    Scorpia

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Fukurou
    Ich finde man merkt hier, dass der Autor sich richtig Gedanken gemacht hat und die Serie auch mit Herz und Seele schreibt.
    Es ist nicht einfach x Bände, immer wird ein Fall behandelt, fertig.
    Sondern man wächst richtig mit den Büchern mit, es werden auch in den späteren Büchern erst Informationen geteilt, die man sich so gar nicht hätte erträumen können. Plötzlich kann alles zusammenhängen.


    Und wie auch in den vorigen Büchern bewundere ich, wie unglaublich gut hier alles Recherchiert ist. Alles hat Hand und Fuß.
  20. Cover des Buches Alex Rider, Band 9: Scorpia Rising (ISBN: 9783473585564)
    Anthony Horowitz

    Alex Rider, Band 9: Scorpia Rising

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Gotje

    Inhalt: Schon wieder entkommt Alex Rider nur knapp einem Attentat, offenbar ist die kriminelle Organisation Scorpia noch immer hinter ihm her. Da trifft es sich gut, dass MI6-Chef Alan Blunt mal wieder auf Alex' Hilfe angewiesen ist. Alex stimmt also zu, sich zu seinem eigenen Schutz nach Kairo zu begeben und dort als Schüler getarnt den Hausmeister einer schicken internationalen Schule zu bespitzeln. Doch was weder Alan Blunt noch Alex ahnen: Sie tappen geradewegs in eine Falle und Alex befindet sich schon bald wieder in höchster Lebensgefahr - Angesicht zu Angesicht mit einem alten Feind.


    Meine Meinung: Auch beim wiederholten Lesen hat mich die Story um Alex (wahrscheinlich auch ein wenig aus Nostalgie-Gründen) mitgerissen. Gerade den Mix aus neuem Fall und alten Bekannten fand ich großartig und der Schockmoment gegen Ende des Buches hat mich wieder einmal getroffen. Ein durch und durch gelungenes, spannendes Jugendbuch, das ein großartiges Finale der Reihe gebildet hätte. 

  21. Cover des Buches NATO-Geheimarmeen in Europa (ISBN: 9783280061060)
    Daniele Ganser

    NATO-Geheimarmeen in Europa

     (8)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb
    Nachdem ich Foschepoths „Überwachtes Deutschland“ gelesen habe, hatte ich schon nur noch sehr wenige Illusionen, in einer Demokratie zu leben. Dieses Buch jedoch, zerreißt auch noch den letzten dünnen Schleier der Illusion, den der Westen als seine ach so grandiosen Ideale rühmt.
    Wenn man nach Foschepoths Buch noch die Hoffnung hatte, dass man an diesem System irgendwas retten oder verbessern könnte, macht einem diese Buch klar, dass da nicht mehr zu retten ist, sondern, dass diese Strukturen mit Stumpf und Stiel eliminiert werden müssen und etwas vollkommen Neues her muss. Dafür muss aber erst das amerikanische Imperium entmachtet werden.

    Aber beginnen wir am Anfang. Jeder hat schon mal irgendwie von Gladio (dem italienischen Zweig der stay-behind Armeen) gehört, eine Geheime Armee im Auftrag der Nato. Die eigentliche Idee, geboren aus den Erfahrungen des zweiten Weltkrieges war gar nicht so schlecht. Diese geheimen Armee, auch stay-behind genannt, sollten im Falle einer Invasion, den Kontakt zur Exilregierung halten und den Widerstand im Land organisieren. Das an sich ist nicht verwerflich und dass so eine Armee geheim gehalten werden muss, ist verständlich. Was jedoch CIA, MI6 und die NATO letztendlich aus diesem eigentlich sinnvollen Projekt gemacht haben, ist so widerwärtig, dass man sich fragt, warum die Europäischen Regierungen überhaupt noch mit den USA und UK zusammenarbeiten, oder besser, nach diesem Buch fragt man es sich nicht mehr. Wenn man dieses Buch liest, erkennt man, was da gerade in der Ukraine passiert, denn es ist schon mehrfach passiert, und die NATO verwendet immer noch die alten Methoden der 60er Jahre  und irgendwie fallen die Leute doch immer noch darauf hinein.
    Was ist so verwerflich an dem, was die NATO mit den Geheimarmeen veranstaltet hat? Ich denke, die Beispiele sprechen für sich selbst:
    •    Stay-behind Strukturen waren eine Grundvoraussetzung zum Beitritt zur NATO.
    •    Stay-behind Mitglieder wurden nur aus der rechten Szene und aus ultrakonservativen Kreisen rekrutiert, also Mitglieder der SS (Klaus Barbie, Gehlen) und GESATPO. In Italien arbeiteten (und arbeiten) mit der Mafia zusammen und rekrutierte gesuchte Terroristen (die auch in den verschiedenen Ländern untereinander weitergereicht wurden).
    •    Stay-behind Armeen  verübten Terroranschläge gegen die eigene Bevölkerung und schoben es den unbequemen Linken, Sozialisten und Kommunisten in die Schuhe, um damit die Bevölkerung dazu zu bringen, mehr Sicherheit zu fordern, sogenannte False Flagg Anschläge. (Brabant- Anschläge in Beligien, Oktoberfestattentat, …)
    •    Stay behind Armeen putschten mehrfach gegen kommunistische, Linke, demokratisch gewählte Regierungen. Das war auch ihre Hauptaufgabe, mit ihrer Hilfe entfernt die CIA unbequeme Regierungen und installiert anschließend NATO Marionetten: 1967 in Griechenland, 1980 in der Türkei, 1961 in Frankreich (gescheitert – Warum wohl haben die Franzosen die NATO aus ihrem Land rausgeschmissen?!)
    •    Die italienische Gladio hatte die Aufgabe „Italiens Ausrichtung am Westblock unter allen Umständen zu garantieren, selbst wenn die Wähler eine andere Einstellung zeigen.“ (S. 62) – Wer da noch an Wahlen und Demokratie glaubt, ist naiv und beratungsresistent.
    •    In Frankreich wurde diese Armee von der Industrie gesponsert (Peugot z. Bsp), damit diese die Gewerkschaften, Sozialisten und Kommunisten schwächen. (S. 147) – Ich gehe mal davon aus, daran hat sich bis heute nichts geändert, nur dass nun wohl auch die Banken massiv sponsern würde ich vermuten.
    •    Laut FM 30-31 Handbuch der CIA ist „in Friedenszeiten Gewaltakte durchzuführen und diesen dann den Kommunisten anzulasten, um somit ein Klima der Furcht und der Wachsamkeit zu erzeigen (S. 361) “ Eine Standartvorgehensweise. - 9/11? Der Absturz der polnischen Regierung vor ein paar Jahren (die wollten eine Mittelmacht etablieren, die sich weder an Ost noch an West bindet).

    Schlussfolgerungen:
    •    Kein einziger europäischer Staat kontrolliert seine eigenen Geheimdienste. Die sind alle in der Hand der CIA und des MI6 bzw. Außenstellen dieser Organisationen. Egal, was Foschepoth auch über Verträge schreiben mag, die Ausrüstung stammt seit dem zweiten Weltkrieg von der CIA und NSA, die Leute werden und wurden dort ausgebildet und die Geheimdienste kooperieren länderübergreifend miteinander als eine einzige Struktur, egal wer gerade regiert. Der italienische Geheimdienst wird durch ein geheimes Protokoll reguliert, das Italien von den USA aufgezwungen wurde (S. 116)
    Es stellt sich nun nur noch die Frage, wer steuert die CIA, die die anderen Geheimdienste wie Marionetten tanzen lässt? Die Banken? Die amerikanischen Oligarchen?
    •    Da braucht man sich nicht mehr lange fragen, warum unsere SPD nicht mit den LINKEN zusammenarbeitet, obwohl die letzten Wahlen eine linke Mehrheit ergeben haben… Wer glaubt, dass diese Strukturen nicht mehr existieren, der irrt. Wenn Deutschland eine linke Regierung bekäme, hätten wir hier sehr bald einen Putsch durch diese CIA Truppen, da hat die SPD keinen Lust drauf, und dass die Politiker der Linken auch heute noch vom Verfassungsschutz beobachtet werden ist auch bekannt.
    •    Während die Sowjetunion ihre Archive öffnete, bleiben jene der Amerikaner verschlossen (S. 140). Wem sollten wir da wohl eher trauen? Den USA sicherlich nicht.
    •    „Es ist unsere Überzeugung, dass die erste Phase politischer Aktivität Bedingungen generieren muss, welche die Schaffung von Chaos in allen Strukturen des Regimes ermöglichen.“ (S. 193) – Klingt schwer nach Ukraine 2014.
    •    Mit ein paar ideologischen Zaubertricks bezeichnete Truman das korrupte und rechtslastige Regime in Athen plötzlich als demokratisch und tat deren Opposition als Terroristen ab( S. 333). Klingt erneut nach Ukraine 2014.

    Fazit: „Die Fakten über Gladio zeigen, dass die Legislative nicht in der Lage war, die versteckten Zweige der Exekutive zu kontrollieren, und es in den Demokratien auf beiden Seiten des Atlantiks keine parlamentarische Kontrolle der Geheimdienste gibt oder, wenn es sie gibt, sie nicht funktionieren. Schon lange ist bekannt, dass totalitäre Staaten eine ganze Reihe von Geheimarmeen unterhielten. Doch sollte ersthafte Fehlfunktionen auch in zahlreichen Demokratien zu entdecken ist zumindest überraschend.“(S. 380)
    Hier irrt sich der Autor meiner Meinung nach. Im Westen hat es noch nie eine Demokratie gegeben.  Wenn nur totalitäre Regime diese Mittel verwenden, muss man halt einsehen, dass man auch in einem totalitären Regim lebt und eben nicht in einer Demokratie oder nur in einer Scheindemokratie Marke DDR. Wenn es doch einmal zu demokratischen Wahlergebnissen kam, wurden diese gewählten Regierungen von den Geheimarmeen entfernt und durch Marionettenregime ersetzt. Der Osten und der Westen unterscheiden sich nur in einem Punkt, die im Osten wussten, dass es eine Farce ist, die im Westen glaubten an die Farce und waren und sind somit dümmer und naiver als der von ihnen bekämpfte Osten. Aber auch im Westen wachen die Menschen langsam auf und erkennen, dass alles, was sie bisher glaubten, eine Lüge ist.

    Man kann an diesem Buch natürlich kritisieren, dass der Autor nicht auf Originalunterlagen zurückgreifen konnte, ABER Geheimdienste operieren nicht im Luftleeren Raum. Sie hinterlassen Spuren in der Realität wie Trevor Paglen auf der 30c3 in Six Landscapes sehr schön zeigte.

    Was ich aus diesem Buch schließe? Wählen bringt nichts. Entweder man wählt brav seine Unterdrücker oder die gewählte Regierung wird ausgetauscht. Bisher wurde in Deutschland durch die Massenmedien verhindert, dass die CIA durchgreifen musste und die Illusion von Freiheit zerstört wurde. Warum die Politiker sich nicht währen und Mitspielen? Warum sie alle Rückratlose Wendehälse sind? Das ist Teil des Systems. Wählen bringt nichts.
    Auch der Autor konnte nicht belegen, wer wirklich hinter all diesen Geheimarmeen steckt. Wer steuert die CIA? Wer bestimmt den Kurs, den dem der westliche Block zu folgen hat? DAS wäre meiner Meinung nach, eine sehr wichtige Frage und die Antwort ein Teil der Lösung des Problems.


    Was ich vermisse, ist ein Schaltbild der Verstrickungen, das das Problem visualisiert.
  22. Cover des Buches Alex Rider, Band 6: Ark Angel (ISBN: 9783473585274)
    Anthony Horowitz

    Alex Rider, Band 6: Ark Angel

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Gotje

    Noch während Alex Rider sich im Krankenhaus von seiner Schussverletzung erholt, wird er direkt in das nächste Abenteuer verwickelt. Er bekommt mit, wie sein Zimmernachbar, der 14-Jährige Milliardärssohn Paul Drevin entführt werden soll und gibt sich kurzerhand für ihn aus. Und plötzlich findet er sich wieder in einer Welt von Luxus, Protz - und Lebensgefahr. Und dann ist da auch noch das Weltraumhotelsprojekt Ark Angel, geleitet von Pauls Vater, mit dem auch etwas nicht so ganz zu stimmen scheint...


    Mit 14 Jahren war Alex Rider meine liebste Buchreihe. Jetzt mit 18 lese ich die Bücher noch einmal und kann sagen: Ja, das Buch ist unrealistisch, definitiv. Gerade das Ende erscheint einem sehr weit hergeholt. Dennoch, oder vielleicht auch gerade deswegen, ist das Buch sehr actionreich und lässt sich gut lesen. Es ist für Jugendliche geschrieben, das merkt man definitiv. Aber für den Nostalgie-Faktor kann ich es immer wieder lesen, ohne mich zu langweilen. Dennoch muss ich sagen, die anderen Bücher der Reihe gefallen mir besser. Es dauert bis die Geschichte nach dem ersten Hochpunkt wieder richtig an Fahrt aufnimmt. Und dafür, dass sich die Erzählung dann so lange aufbaut, wird der Höhepunkt für meinen Geschmack zu kurz und zu unspektakulär abgehandelt. 


    Ich finde es also spannend und es macht mir Spaß, das Buch zu lesen, aber ich würde es definitiv nicht als meinen liebsten Alex Rider bezeichnen.

  23. Cover des Buches Wer hat Angst vorm Schattenmann (ISBN: 9783404772766)
    James Patterson

    Wer hat Angst vorm Schattenmann

     (147)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Immer das Gleiche: Alex arbeitet tagelang, erzählt nichts darüber und freut sich seitenweise über die tollen Kinder und Nana. Der eine Serienkiller und die drei anderen werden gleichzeitig ausgelutscht und links liegen gelassen. Ich dachte die vier Reiter spielen zusammen? Ich konnte ganze Passagen ohne Inhaltsverlust überfliegen, da die wiederholten Lobhudeleien über die tolle Familie nur noch nervten. Die Stammleser wissen das seit dem dritten Buch, also wäre es an der Zeit, das etwas einzudämmen. Der Autor ist da wohl anderer Meinung.
    Wie auch immer - mein letzter Patterson!

  24. Cover des Buches Alex Rider, Band 7: Snakehead (ISBN: 9783473585458)
    Anthony Horowitz

    Alex Rider, Band 7: Snakehead

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Nicki777

    Cover: Passt perfekt zu den bisherigen Büchern der Alex Rider-Reihe; wunderschön und brandgefährlich. 

    Story: Alex Rider ist nach seinem letzten Auftrag aus dem Weltall heil auf der Erde gelandet, da erwarten ihn ein neuer Geheimdienst und ein neuer Auftrag. Dieses Mal geht es um Snakehead, eine korrupte Gruppe, die vor nichts zurückschreckt und in Aktivitäten wie dem Drogengeschäft, dem Menschenschmuggel und dem illegalen Organhandel verstrickt sind. Undercover wird Alex nun als afghanischer Flüchtling in die Organisation geschleust um Informationen zu sammeln. Dabei riskiert er wie immer sein Leben...

    Eigene Meinung: Die Story hat mir sehr gut gefallen. Sie war spannend bis zum Schluss, vor allem dank unerwarteter Plot Twists. 

    Mit Abstand war es bisher Alexs bestes und waghalsiges Abenteuer, das er noch dazu in einem ihm völlig unbekannten Land (Thailand) und ohne Sprachkentnisse absolvieren musste. 

    Auch die Actionscenen (von Minenexplosionen und bedrohlichen Flüssen bis hin zu tödlichen Boxkämpfen) sind wie immer sehr bildhaft dargestellt, fesselnd und voller Abenteuer. Nur manchmal frage ich mich, wie viel Glück Alex eigentlich haben kann! 

    Was mir gut gefällt, ist Alex natürliches, ruhiges und kämpferisches Auftreten, das er trotz seiner Abenteuer in den bisherigen sechs Teilen nicht verloren hat, sowie die Ideen, mit dennen er sich aus schweren und heiklen Situationen herausmanövriert.

    Fazit: Pure Action, sehr unterhaltsam und genau die richtige Portion an Nervenkitzel für alle Agentenfans.

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