Bücher mit dem Tag "michel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "michel" gekennzeichnet haben.

58 Bücher

  1. Cover des Buches Die Erbin (ISBN: 9783802599453)
    Simona Ahrnstedt

    Die Erbin

     (429)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Natalia De la Grip hat sich trotz ihrer Privilegien ihren Erfolg als angesehene Unternehmensberaterin hart erarbeiten müssen. Als sie unterwartet von David Hammar – Schwedens jüngstem und erfolgreichstem Risikokapitalgeber – zum Lunch eingeladen wird, stellt sich trotz ihres Misstrauens eine überwaltigende Anziehungskraft zu dem jungen Schweden ein. Doch Natalia ist nur eine Spielfigur in Davids perfidem Plan, eine Rechnung mit ihrer Familie zu begleichen.


    Soviel zum Inhalt des Buches. Es klang wirklich spannend, obwohl ich mir zunächst gedacht hatte "Och nee, nicht schon wieder eine Liebesgeschichte über zwei reiche Menschen, die sich irgendwie finden" (mal ehrlich, warum sind es immer reiche Menschen? Warum nicht mal ganz normale, durchschnittliche Bürger?). Aber ich wollte dem Buch trotzdem eine Chance geben.


    Ich fand den Einstieg ins Buch sehr schwierig, irgendwie habe ich lange gebraucht, bevor ich mich in der Story zurechtgefunden habe. Aber selbst dann bin ich nicht richtig dringewesen, denn die Perspektiven der Charaktere wechsel immer wieder und das oftmals von einem zum nächsten Absatz, sodass es einen unvorbereitet trifft.


    Generell waren die meisten Charaktere auch allesamt irgendwie unsympathisch.

    Die Familie de la Grip war - selbst für eine Adelsfamilie - ein wenig zu überspitzt dargestellt. Dort wurde ja kaum eine Aussage getroffen, die nicht in irgendeiner Form frauenfeindlich, rassistisch oder von oben herab getroffen war. Und dann dieses ständige... Winseln nach Bestätigung, anders kann ich es gar nicht beschreiben.

    Natalie und David waren für mich beide einfach wandelnde Klischees. Diese beiden Charaktere, die immer so missverstanden von allen sind, sich so differenzieren, sich im Grunde genommen total unterscheiden, so attraktiv sind und natürlich sofort einen Draht zueinander haben und und und... Ich könnte hier endlos weitermachen.

    Natalie war mir definitiv oftmals zu ruhig (ich hätte mir gewünscht, dass sie wenigstens einmal den Mund aufmacht und jemanden anbrüllt) und David dagegen zu ungestüm, immer darauf bedacht irgendetwas oder irgendwen anderes als Begründung für seine Handlungen zu nutzen. Gut, ich fand seine Beweggründe für manche Sachen durchaus nachvollziehbar aber irgendwann ist er doch übers Ziel hinausgeschossen.


    Was den Input angeht, wurde es irgendwann auch zuviel des Guten. Es passiert plötzlich soviel, jeder Person passieren zig Sachen, sodass man den Überblick verliert, einige wichtige Themen werden einfach unter den Teppich gekehrt, weil sie ja schon "Jahre zurückliegen" und mittendrin dann auch noch ganz viel wirtschaftliches Fachgesimpel, das viele, die keine oder nur wenig Ahnung von Aktien, der Börse und Co. haben, nicht im geringsten verstehen würden.


    Insgesamt kann ich also nur sagen, die Idee war gut, aber die Umsetzung war weniger zufriedenstellend. Ich weiß noch nicht, ob ich mir die weiteren Teile anschaue.

  2. Cover des Buches Schöne Neue Welt (ISBN: 9783596905737)
    Aldous Huxley

    Schöne Neue Welt

     (1.138)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Aldous Huxley ist neben George Orwell aus der Welt der Dystopien nicht wegzudenken. Schockierend wird über eine Welt berichtet, in der Menschen gezüchtet und konditioniert werden - als Kinder werden ihnen in der Nacht ihre neuen Werte über Lautsprecher indoktriniert. Klassische Paarbeziehungen und Geburten wie wir sie kennen gibt es nicht mehr, das gilt als barbarisch. Der Mensch arbeitet und bekommt täglich seine Ration Soma, die ihm am laufen halten soll und außerdem verhindert, dass das System hinterfragt wird. Die Story stößt dann auf einen krassen Gegensatz: das Wildenreservat, wo die Zeit stehen geblieben ist.  Hoch spannend und für immer ein wichtiger Klassiker, der uns bis ins Mark hinein warnen will. Sicher nicht immer leicht zu lesen, aber dennoch eine Perle von Literatur.                            

  3. Cover des Buches Die Wanderhure (ISBN: 9783426629345)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure

     (3.745)
    Aktuelle Rezension von: BeiterSonja

    Eine Frau kämpft in der grausamen Welt des Mittelalters um ihr Glück.
    Konstanz im Jahre 1410: Als Graf Ruppert um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adligen Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückscheut. Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige, die das Mädchen zur Stadt hinaustreibt. Um zu überleben, muss sie ihren Körper verkaufen. Aber Marie gibt nicht auf ...


    Ich finde das Buch klasse geschrieben. Mich fasziniert wie die Autorin das Mittelalter beschreibt und wie sie sich in Marie hineinversetzen kann. Was unter anderem auch toll am Buch ist, dass viele ältere Begriffe verwendet wurden. So geraten die nicht in Vergessenheit. 

  4. Cover des Buches Arkadien brennt (ISBN: 9783492267892)
    Kai Meyer

    Arkadien brennt

     (1.259)
    Aktuelle Rezension von: leonie2106

    Nachdem mich der erste Teil von Meyers Arkadien-Reihe noch nicht ganz überzeugen konnte, hat er mich mit Band 2 nun doch wieder an der Angel. 

    Nach dem großen Showdown am Ende des ersten Bandes sind Rosa und Alessandro nun beide an der Spitze ihrer Clane angekommen. Ihre Romanze wird kritisch gesehen und sie machen sich damit keine Freunde. Als Rosa nach New York reist, deckt sie weitere Intrigen auf und das Geheimnis um die Arkadier scheint größer als bisher gedacht.

    "Arkadien brennt" hat wirklich alles, was ich mir von einem guten Buch erhoffe: Spannung, Gefühle, Geheimnisse...

    Das einzige, was mich auch bei Band zwei immer noch ein wenig stört ist, dass es den Charakteren irgendwie an Tiefe fehlt. Weder Alessandro noch Rosa sind mir mittlerweile "vertraut" und ich kann ihre Handlungen und Gefühle nicht immer nachvollziehen.

    Dennoch ein sehr gutes Buch und ich bin gespannt auf den dritten Band!

  5. Cover des Buches Die Tochter des Malers (ISBN: 9783746631820)
    Gloria Goldreich

    Die Tochter des Malers

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Diiana

    Der Roman aus der Bücherserie "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe" handelt von dem Leben der Familie Chagall. Der berühmte Maler Marc Chagall, seine Frau Bella und seine Tochter Ida leben, nach der Flucht aus Russland, in einem sehr ansehnlichen Haus in Paris. Sehr behütet wächst Ida in diesem Haus auf. Als sie den Studenten Michel kennenlernt, verschlechtert sich die einst innige Beziehung zu ihrem Vater. Dann wird Frankreich von den Deutschen besetzt und der Familie droht Gefahr. Sie fliehen in die Vereinigten Staaten und bauen sich dort ein neues Leben auf, das jedoch viel Veränderung und viele Probleme mit sich zieht. 

    Ich habe schon ein paar Bücher aus dieser Reihe gelesen und war ziemlich begeistert. Deshalb war ich sehr interessiert an diesem Buch, vorallem weil ich mit Marc Chagall zunächst nicht viel anfangen konnte. Das Buch hat ganz gut angefangen, als in der Familie noch alles ziemlich friedlich war. Doch mit der Zeit wurde es teilweise sehr langweilig und langatmig. Sätze waren zu detailliert, denn viele Informationen waren unwichtig. Vieles hat sich wiederholt, weshalb wenig spannendes hinzukam. Die Person Marc Chagall war teilweise sehr nervig, aber auch Ida und andere Figuren waren oft unsympathisch. 

    Deshalb hat mich dieser Roman leider nicht überzeugt.

  6. Cover des Buches Young Elites 1. Die Gemeinschaft der Dolche (ISBN: 9783841505767)
    Marie Lu

    Young Elites 1. Die Gemeinschaft der Dolche

     (614)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Vom Klappentext her, hat die Geschichte sofort mein Interesse geweckt. Doch leider waren der Schreibstil und die Charaktere sehr enttäuschend. Adelina ist verwirrend und oft sind ihre Gedankengänge nicht nachvollziehbar. Auch sind die Handlungsstränge sehr verwirrend, dazu ist der Schreibstil langatmig und langweilig. Ich breche selten ein Buch ab, aber diesmal blieb mir gar keine Wahl. Deshalb werde ich mir auch die weiteren Bände nicht holen.

  7. Cover des Buches Das Vermächtnis der Wanderhure (ISBN: 9783426635056)
    Iny Lorentz

    Das Vermächtnis der Wanderhure

     (715)
    Aktuelle Rezension von: Margarete-van-Marvik

    Wie immer war auch dieser Roman lesenswert. 

  8. Cover des Buches Die Tochter der Wanderhure (ISBN: 9783426635216)
    Iny Lorentz

    Die Tochter der Wanderhure

     (496)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Genre: Historischer Roman

    Erwartung: eine spannende Geschichte in toller Atmosphäre

    Meinung: 

    Der Schreibstil ist okay. 

    Ich habe vor längerer Zeit die vorherigen Bücher gelesen. Leider kam ich nicht so gut mit dem Buch klar. 

    Trudi ist mir recht sympathisch. Ich kann ihre Hoffnungen auf die Liebe gut nachvollziehen. Ihre Freundin treibt sie leider zu unüberlegten Handlungen. Was heute nicht so schlimm ist, war damals aber große Schande. ...

    Leider konnte ich mich das Buch nicht so recht überzeugen obwohl die die allgemeine Atmosphäre ganz gut beschrieben fand.

    Zu viel politisches Hin und Her. Ich konnte die handelnden Figuren und ihre offenen und verdeckten Absichten nicht auseinander halten. Leider nahmen diese Abschnitte dann doch einen zu großen Teil ein, sodass ich das Buch bei ca. der Hälfte abgebrochen habe. Mir ist tatsächlich die Leselust vergangen.

    Fazit: Enttäuschte 2 Sterne von mir

  9. Cover des Buches Elementarteilchen (ISBN: 9783832162788)
    Michel Houellebecq

    Elementarteilchen

     (428)
    Aktuelle Rezension von: SofiaCuorDiLeone

    Ich habe dieses Buch vor allem deshalb gelesen, weil es zu den Klassikern und meist diskutierten Werken überhapt gehört - und war leider schnell abgestoßen davon. Dies ist vor allem meinem persönlichen Geschmack "geschuldet", denn ich lese einfach ungern Bücher mit so extrem expliziten Inhalten - mir geben solche Beschreibungen leider nichts außer ein ungutes Gefühl und den Drang, die Passage schnell zu überspringen oder das Buch gar weg zu legen; hier habe ich es zwar bis zum Ende geschafft, jedoch mit einem unguten Gefühl in der Magengegend. Es mag durchaus genug Leser*innen geben, die damit kein Problem haben oder so etwas sogar gerne lesen - für diese könnte Elementarteilchen bestimmt eine fesselnde Lektüre sein, nur gehöre ich eben leider nicht dazu. Inhaltlich hat mir der Text nichts gegeben, leider ein absoluter Reinfall für mich.

  10. Cover des Buches Meine durchgeknallte Schwester, die geheime Liste und ich (ISBN: 9783417289466)
    Wiebke Otto

    Meine durchgeknallte Schwester, die geheime Liste und ich

     (11)
    Aktuelle Rezension von: cho-ice

    Ich weiß nicht, wann ich bei einem Buch zuletzt so viel gelacht habe! Mein Testleserjunge (7 ½ Jahre) war absolut begeistert – und ich bin es auch. 

    Die verrückt-liebenswerte Familie Fuchs ist uns im Laufe der 15 Kapitel richtig ans Herz gewachsen. Eigentlich sind sie gar nicht so verrückt … Mama und Papa sind ziemlich normal. Aber die drei Kinder, insbesondere die mittlere Schwester Lilja, hecken allerlei Schabernack aus, der sie selbst – und manchmal auch ihre Eltern – in allerlei aberwitzige Situationen bringt. Vergleiche mit Michel aus Lönneberga, Pippi Langstrumpf, dem Sams oder Madita sind da durchaus angebracht! 

    Was mir sehr gefallen hat: Die Geschichten bauen aufeinander auf, das heißt die Handlung ist fortschreitend. Die Kapitel sind kurz genug, um sie vor dem Schlafengehen zu lesen. Sie enden immer gleich – die Kinder werden von den Eltern ins Bett gebracht und schlafen ein. Toll fand ich auch die anderen wiederkehrenden Elemente, z. B. „das wollte ich eigentlich gar nicht erzählen“ oder „Abgefahren!“. Und nicht zuletzt auch die Art, wie lebensnah der Glaube an Gott bei dieser verrückt-liebenswerten Familie beschrieben wird. Mein Junge hat sich davon direkt inspirieren lassen und mit seiner Busfahrerin ein Gespräch über Gott angefangen … > danke, Wiebke Otto!

    Zudem ist das Buch schön aufgemacht – mit tollen Zeichnungen von Guido Apel, einem festen Einband und Lesebändchen (das in keinem Vorlesebuch fehlen darf, finde ich!). 

    Was mir nicht so gut gefallen hat: Die Sprache ist an einigen Stellen etwas derb. Aber da man das als Vorleser(in) gut ausgleichen und abmildern kann, vergebe ich hierfür nur einen halben Stern Abzug. 

    Fazit: Wir würden sehr gern mehr von der Familie Fuchs lesen! Die Geschichten begeistern alle zwischen 5 und mindestens 12 Jahre, und vermitteln ein einladendes Bild von Gott. 

  11. Cover des Buches Plattform (ISBN: 9783832161767)
    Michel Houellebecq

    Plattform

     (223)
    Aktuelle Rezension von: Forsoker

    Irgendwie musste ich bei diesem Roman an die James-Bond-Folge denken, in der 007 heiratet. Ich glaube, es ist die einzige Folge mit George Lazenby in der Hauptrolle und die Frau, die er heiratet, wird von Diana Rigg gespielt. Jedenfalls bricht diese James-Bond-Folge genauso aus den anderen aus wie dieser Houellebecq-Roman aus dem Gesamtwerk. Natürlich gibt es auch viele Gemeinsamkeiten: Die Tabulosigkeit bei Themen und Ton, der einsame männliche Franzose im Zentrum der Handlung, der übermäßige Konsum von Zigaretten, Alkohol, Schlaftabletten usw. 

    Aber es gibt eben auch den großen Unterschied, dass die männliche Hauptfigur dieses Romans - Michel - Glückseligkeit erleben darf. Er findet einen Ausweg aus seiner Einsamkeit, eine Frau, die er aufrichtig liebt, aber sie wird ihm von islamischen Terroristen wieder genommen. Genau wie in der James-Bond-Folge, in der Diana Rigg am Ende erschossen wird. Insofern ein typischer Houellebecq, aber doch irgendwie anders.

  12. Cover des Buches Die Kastellanin (ISBN: 9783785743508)
    Iny Lorentz

    Die Kastellanin

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Moni 3007
    Marie lebt zufrieden mit ihrem Ehemann Michel Adler, den sie innig liebt. Ihr Glück scheint vollkommen, als sie eine Tochter erwartet. Doch während ihrer Schwangerschaft muss Michel gegen die aufständigen Hussiten ziehen. Nach einem grausamen Gemetzel verschwindet Michel spurlos und er verliert das Gedächtnis. Michel wird für tot erklärt und Marie flieht von ihrer Burg aufgrund von Demütigungen. Marie hofft, Michel wiederzusehen und schließt sich als Marketenderin einem neuen Heerzug an. So beginnt wieder ein neues Abenteuer. Das Buch habe ich vor 2 oder 3 Jahren gelesen und jetzt habe ich mir noch einmal das tolle Hörbuch angehört. Ich kann das Lob an Anne Moll nur wiederholen. Sie liest auch hervorragend das Hörbuch "Die Wanderhure" vor. Sie liest die Geschichte wieder sehr gut, fesselnd und lebendig vor. Ich lausche ihr sehr gerne. Sie leistet wirklich gute Arbeit. Als Sprecherin ist sie super! 6 CDs 407 Minuten Gekürzte Fassung
  13. Cover des Buches Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands (ISBN: 9783734104138)
    Salvatore Basile

    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Marinheira
    In diesem Moment erkannte sie in ihm das Kind im Körper des Erwachsenen, selbst ein Verlorener unter seinen verlorenen Gegenständen, den leblosen Dingen, die er im Zug gefunden und sich zu eigen gemacht hatte, als würde er über ihr Schicksal wachen. Michele hatte ihnen ein Happy End beschert, dachte Elena plötzlich. Und dabei aufgehört, genau das für sich selbst zu erhoffen. Mit diesem Gedanken schloss sie ihn endgültig und auf immer in ihr Herz.

    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands, Taschenbuch, Seite 73

    Unbezahlte Werbung, da Verlags- und Titelnennung. Der Roman „Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands“ von Salvatore Basile ist im Jahr 2016 im blanvalet Verlag erschienen. Das Taschenbuch habe ich mir selbst gekauft.

    Darum geht’s

    Michele führt ein zurückgezogenes Leben als Bahnwärter an einem kleinen italienischen Endbahnhof, an dem nur noch ein Zug verkehrt. Jeden Abend reinigt er die Abteile und nimmt verlorene Gegenstände an sich. Jeder Tag gleicht dem anderen, bis ein Fund sein Leben mächtig durcheinanderwirbelt. Es ist sein Tagebuch, welches er als Kind schrieb und das einst seine Mutter mitnahm, bevor sie für immer aus seinem Leben verschwand. Zum ersten Mal seit vielen Jahren bricht Michele auf und begibt sich auf die Suche.

    Mein Leseerlebnis

    Als mir dieses Buch zufällig beim Stöbern in die Hände fiel, haben mich das Cover und der Titel sofort neugierig gemacht und Fragen aufgeworfen: Welcher Gegenstand? Wohin geht die Reise? Und wieso ist sie wundersam? Als Leserin von Fernweh-Literatur, die an fremde Orte entführt, musste ich einfach zugreifen.

    Michele ist ein absolut liebenswerter Protagonist. Er ist auf eine sympathische Art verschroben und schüchtern. Am liebsten würde man ihn an der Hand nehmen und ihm bei seiner Suche helfen. Seine Unbeholfenheit und Unerfahrenheit komplizieren vieles und bringen ihn in Gefahr, sorgen aber auch dafür, dass er den Menschen auf seinem Weg sehr unbefangen und vorurteilsfrei begegnen kann. Diese Personen sind ebenfalls gut und glaubwürdig ausgearbeitet und es macht Freude, die Interaktionen zu beobachten.

    Micheles Geschichte wird bewegend erzählt. Der junge Mann, der sich aus Selbstschutz in eine kleine, überschaubare Welt zurückgezogen hat, bricht auf, um dem Ursprung seiner Verletzung auf den Grund zu gehen. Dabei muss er auf sich selbst, aber auch auf fremde Menschen vertrauen. Auf seiner Reise lernt er viele unterschiedliche Personen kennen, die ihm immer wieder neue Perspektiven auf das Leben eröffnen und seinen Horizont erweitern. Michele erlebt Fortschritte und Rückschritte, Hoffnung und Enttäuschung, Unsicherheit und Mut. Und am Ende auch die Erkenntnis, dass vieles anders ist, als gedacht. Die unterschiedlichen Begegnungen und Etappen seiner Reise sorgen für durchgängige Unterhaltung und Spannung. Der Roman hatte keine Längen und phasenweise fiel es mir schwer, ihn aus der Hand zu legen. Ich habe mich durch die Geschichte wunderbar unterhalten gefühlt.

    Neben der Story an sich, ist der Roman aber auch parabelhaft. Er ist eine Einladung, seine Schutzzonen zu verlassen und seinen Fragen nachzugehen; offen zu sein, für die Menschen und die Umstände, die einem begegnen; nicht sofort zu urteilen und zu werten, sondern ab und zu den Mut und das Vertrauen aufzubringen, zu vertrauen und sein Leben aktiv zu gestalten.

    Der Schreibstil ist bildhaft. Das Wetter, die Landschaft oder die Haltung der Personen unterstreichen häufig Emotionen oder Charakterzüge, die dadurch gut herausgearbeitet werden. Sehr gefallen hat mir außerdem, dass den einzelnen Personen auch unterschiedliche Sprachstile in den Mund gelegt wurden. Häufig konnte ich mir die beschriebene Szene als Filmsequenz vorstellen, was vielleicht auch daran liegt, dass Salvatore Basile als Drehbuchautor arbeitet.

    Fazit

    DIE WUNDERSAME REISE EINES VERLORENEN GEGENSTANDS ist ein bezaubernder, kurzweiliger und liebenswerter Roman mit einem außergewöhnlichen Protagonisten und bewegenden Begegnungen. Ich empfehle ihn allen Fans von DIE UNWAHRSCHEINLICHE PILGERREISE DES HAROLD FRY und ALS WIR UNS DIE WELT VERSPRACHEN.

  14. Cover des Buches Der Club der unverbesserlichen Optimisten (ISBN: 9783518468623)
    Jean-Michel Guenassia

    Der Club der unverbesserlichen Optimisten

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Ksenia_Georgieva

    Das Buch ist extrem atmosphärisch und authentisch.

    Dem Autor ist gelungen alles in so einem Detail zu übertragen, dass ich sehr oft das Gefühl hatte wie eine Freiwillige Besucherin dazusitzen, die sehr müde durch Paris Spazieren würde und hat sich im "Balto" gesetzt um eine Tasse Kaffee zu trinken. Ich belausche die Gespräche, innerlich nehme in den Debatten teil und beobachte sehr nachdenklich die Schachspiele, trotz der Tatsache, dass ich selbst nicht spielen kann.

    So viele Ereignisse sind in nur 5 Jahren passiert: romantische, schöne, lustige, aber auch schlechte, traurige und sogar tragische. Man geht alles mit den Protagonisten durch und am Ende ist es extrem schwierig sich zu verabschieden. Fabelhaftes und wunderschönes Buch, das ich nie vergessen werde.

  15. Cover des Buches Bitterschokolade (ISBN: 9783407741035)
    Mirjam Pressler

    Bitterschokolade

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Tally25

    Bitterschokolade von Mirjam Pressler ist ein Jugendbuch, welches in Grundzügen die Probleme vieler Jugendliche, sowohl in der damaligen Zeit, als auch in der jetzigen Zeit widerspiegeln. Wichtige Thematiken, die hierbei angesprochen werden sind:  die erste Liebe, Identitätssuche, Abgrenzung vom Elternhaus, Position innerhalb der Peer Group, verzerrte Körperwahrnehmung, gestörtes Essverhalten, Selbstakzeptanz, negatives Selbstbild und Beziehungen zu anderen.

    Der Kern der Handlung konnte uns überzeugen, da viele Jugendliche sich in dieser Situation wiederfinden können. Dennoch muss man anmerken, dass Mirjam Pressler mit den bedeutenden Themen sehr direkt umgeht. Dies hinterlässt den Eindruck eines unsensiblen Umgangs mit der Thematik. Situationen wie die Fressattacken, das Hungern und die häusliche Gewalt werden detailreich beschrieben, wodurch das Gefühl von Unbehagen ein stetiger Begleiter ist. Eva wird bereits zu Beginn auf ihr Aussehen und Gewicht reduziert, was den Kern der aktuellen Jugendliteratur unserer Meinung nach nicht trifft. Die konkrete Nennung vom Gewicht und das Zählen von Kalorien können, vor allem in der heutigen Zeit von Social Media, sehr triggernde Elemente sein. Aus heutiger Sicht war die Handlung teils vorhersehbar und beinhaltete klischeereiche Elemente, darunter die Heilung durch Liebe. 


    Auch wenn das Buch uns nicht gänzlich Überzeugen konnte, kann es im passenden Rahmen ein guter Aufhänger für Diskussionen und das Philosophieren über Selbstliebe sein. 

  16. Cover des Buches Dragon Age (ISBN: 9783833228926)
    Patrick Weekes

    Dragon Age

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ines_Mueller

    "Brennend und vor Schmerzen schreiend, rissen die Sylvaner ihre Wurzeln aus der Erde, stießen Bäume zur Seite und flohen zurück in den Wald. Briala lauschte ihrer Flucht, bis sie die Kälte in ihren Beinen spürte und erkannte, dass sie auf die Knie gefallen war."

    Als großer Fan der Dragon Age Spielereihe durfte natürlich auch der inzwischen vierte Teil der dazugehörigen Bücher nicht fehlen. Da das Thema nicht unbedingt zu meinen Favoriten zählt, hatte ich anfangs etwas Bedenken, ob es mir auch gefallen würde. 

    Und leider erwiesen sich diese Bedenken - zumindest am Anfang - als wahr. Irgendwie gelang es mir nicht, einen Zugang zu "Das maskierte Reich" zu finden und in die Geschichte abzutauschen. Dazu kam noch, dass die drei Hauptcharaktere nicht mein Herz erobern konnten. Briala und Michel erwiesen sich als sehr schwierig und machten es mir wirklich nicht einfach, sie ins Herz zu schließen, da sie stellenweise Verhaltensweisen an den Tag legten oder Entscheidungen trafen, die sie meiner Meinung nach sehr unsympathisch machten. Am schlimmsten erwies sich allerdings Kaiserin Celene selbst, bei der genervte Seufzer und Augenverdrehen zur Tagesordnung gehörten. Ich muss leider auch gestehen, dass ich deswegen fast schon erleichtert war, das Buch zuklappen und zur Seite legen zu können. 

    Aber irgendwann machte es klick und ich konnte in der Geschichte abtauchen. Woran das lag, kann ich leider nicht sagen, doch bin ich froh, dass diese Änderung doch noch eintrat.

    Danach entführte Patrick Weekes mich in eine spannende und fulminante Reise durch Orlais, wobei ich auf einige bekannte Kreaturen, Wesen oder Begebenheiten aus den Spielen traf, was in mir den Wunsch weckte, die Reihe erneut durchzuspielen. Dies wurde so gut umgesetzt und dargestellt, dass ich mich direkt in diese hineinversetzt fühlte. Spannende und actiongeladene Szenen sorgten für den nötigen Schliff und ließen mich fast schon fingernägelkauend die Geschichte weiterverfolgen.

    Dazu gesellte sich ein einfach zu lesender, gleichzeitig aber auch guter Schrebstil, der "Das maskierte Reich" zu einem kleinen Pageturner machte. Dabei beschreibt der Autor die Ereignisse und Umgebung ausreichend, auch wenn es meiner Meinung nach stellenweise etwas mehr hätte sein können, vorallem auf der Gefühlsebene.

    Fazit: Für Fans der Spielereihe ein Muss, andere werden dagegen kaum etwas damit anfangen können. Vier Sterne gibt es von mir!

  17. Cover des Buches Von der Erde zum Mond (ISBN: 9783846099841)
    Jules Verne

    Von der Erde zum Mond

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    Vielen gilt Jules Verne als einer der Wegbereiter der Science-Fiction-Literatur; ich sehe ihn eher als sehr technikgläubigen Visionär mit großem erzählerischen Talent. 1828 geboren erlebte Verne eine Zeit, in der die Natur- und Ingenieurwissenschaften in rascher Folge bahnbrechende Entdeckungen und Erfindungen machten, die zu tiefgehenden gesellschaftlichen Veränderungen führten. So verwundert es nicht wirklich, dass Verne eine große Technikbegeisterung entwickelte und neueste Erfindungen in vielen seiner Romanen eine zentrale Rolle spielen. Aber wie detailverliebt der studierte Jurist Maschinen, chemische und physikalische Vorgänge schildert, fasziniert mich immer wieder aufs Neue.

    So auch im vorliegenden Roman, wenn er für eine erste bemannte Raumfahrt gleich drei Menschen zum Mond fliegen lässt. Zwar nicht in einer Rakete, sondern in einem riesigen Hohlprojektil, abgefeuert von einer riesigen Kanone, doch wirkt alles sehr glaubhaft. Die Geschichte ist als satirische Kritik am damaligen Militarismus zu lesen und als solche sehr gelungen, etwa, wenn mit beißendem Spott ausgerechnet wird, dass die kriegsbegeisterten Mitglieder des "Gun-Clubs" nur noch einen Arm pro vier Personen, dafür umso mehr Prothesen und Krücken aufweisen können.

    Einzig Vernes Hang zu schier endlosen Aufzählungen strapaziert meine Geduld als Leserin auch in diesem Roman ab und an. Und man sollte  - abgesehen vom rasanten Ende - nicht allzu viel Action erwarten. Doch vermag Verne auch ohne diese reichlich Spannung zu erzeugen.

    Fazit: Nicht unbedingt das beste unter Vernes zahlreichen Büchern, aber doch ein lesenswertes!

  18. Cover des Buches Michel aus Lönneberga 1. Michel in der Suppenschüssel (ISBN: 9783789109508)
    Astrid Lindgren

    Michel aus Lönneberga 1. Michel in der Suppenschüssel

     (103)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Schon als Kind liebte ich die Geschichten um den Michel. Nun hatte ich mal Lust sie nach vielen Jahren wieder zu lesen...

    Sie haben mich nun immer noch amüsiert und zum Lachen gebracht. Die Illustrationen fand ich auch sehr schön. 

    Einfach ein toller Jugendbuchklassiker, den man immer mal wieder lesen kann und super zum vorlesen.

    Daher eine absolute Leseempfehlung. 

  19. Cover des Buches Immer dieser Michel (ISBN: 9783751201872)
    Astrid Lindgren

    Immer dieser Michel

     (201)
    Aktuelle Rezension von: zessi79

    Inhaltsangabe:

    Michel, fünf Jahre alt und stark wie ein kleiner Ochse, lebt auf dem Hof Katthult in Lönneberga, das ist ein Dorf in Småland in Südschweden. Mit seinen runden blauen Augen und dem hellen wolligen Haar könnte man ihn fast für einen Engel halten - wenn er schläft. Aber wenn er nicht schläft, dann hat er mehr Unsinn im Kopf als irgendein anderer Junge in ganz Lönneberga oder ganz Småland oder ganz Schweden oder vielleicht sogar auf der ganzen Welt! Die Gesamtausgabe des Kinderklassikers enthält die Einzelbände "Michel in der Suppenschüssel", "Michel muss mehr Männchen machen" und "Michel bringt die Welt in Ordnung".

     

    Meinung:

    Michel, der Held meiner Kindheit. Was habe ich die Filme geliebt. Ich muss zugeben, dass ich die Bücher als Kind nie gelesen habe. Das habe ich nun endlich geändert.

     

    Wie von Astrid Lindgren gewohnt, sind die Geschichten einfach klasse erzählt. Ich liebe ihren Schreibstil einfach. Und Michel ist einfach großartig, ich liebe diesen kleinen Mann einfach.

     

    Die Geschichten sind kindgerecht erzählt, aber auch ich als Erwachsene habe die Geschichten gerne gelesen. Sie laden zum entspannen und relaxen ein. Beim Lesen hat man automatisch ein Grinsen im Gesicht, da es einfach lustig zugeht, wenn Michel zugegen ist. Michel tut einfach, was er denkt – manchmal ist es gut, manchmal weniger gut, was dabei rauskommt. Aber Michel meint es niemals böse. Außerdem steckt er jeden mit seiner Fröhlichkeit an.

     

    Auch sämtliche Nebencharaktere wie Michel's Eltern oder seine Schwester sind großartig beschrieben und bildlich vorstellbar. Außerdem gefällt mir einfach diese Heile-Welt-in-Schweden-Atmosphäre, die Astrid Lindgren auch in diesem Buch gekonnt aufzeigt.

     

    Tolles Buch, das ich bestimmt noch mehrfach lesen werde.

     

    Fazit:

    Toller Kinderbuch-Klassiker, der auch von Erwachsenen gelesen werden kann. Ich liebe Michel einfach…

  20. Cover des Buches Blut und Seide (ISBN: 9783426517178)
    Marita Spang

    Blut und Seide

     (62)
    Aktuelle Rezension von: lielo99
    Marita Spang hat mit diesem Buch die landläufige Vorstellung historischer Romane bestens bedient. Jugendliche verlieben sich, dürfen nicht zusammenkommen und nach vielen Irrungen und Wirrungen geschieht es dann doch. 
    Was mir gut gefiel ist, dass Frau Spang die historischen Geschehnisse ausführlich beschreibt und dafür aufwendige Recherchen betrieb. Auch ihre Sprache gefiel mir, da sie anspruchsvoll und bildhaft ist. Ich konnte mich gut in die Hauptperson hineinversetzen und lernte zudem auch noch einiges über Kräuter und deren Wirkung kennen.
  21. Cover des Buches Erzählungen (ISBN: 9783960521297)
    Astrid Lindgren

    Erzählungen

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Sunnyleinchen

    Inhalt: Wie war es, als Lotta aus der Krachmacherstraße Fahrrad fahren lernen wollte? Was lassen die Kinder aus Bullerbü sich alles einfallen, um einen besonders lustigen Kindertag zu feiern? Und wie kommt es, dass der kleine Samuel August von allen nur Sammelaugust genannt wird? Die schönsten Geschichten von Astrid Lindgren führen durch das ganze Jahr, vom Frühling in Bullerbü bis zu Maditas Freude über den ersten Schnee. 

    Astrid Lindgren ist eine begabte Schriftstellerin, die viele schöne Geschichten erschaffen hat. In diesem Buch finden sich einige kurze Erzählungen, bei denen man bekannte Charaktere wie Lotta und die Kinder von Bullerbü, aber auch weniger bekannte Figuren, trifft. Für meinen Geschmack vereinen sich in diesem Buch einfach zu viele Geschichten, die eine eher traurige Stimmung erzeugen und mit jungen Leser*innen unbedingt nachbesprochen werden sollten. Da haben mir einige andere Sammlungen besser gefallen.

  22. Cover des Buches Michel aus Lönneberga 3. Michel bringt die Welt in Ordnung (ISBN: 9783789110818)
    Astrid Lindgren

    Michel aus Lönneberga 3. Michel bringt die Welt in Ordnung

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Leserattenmama

    Michel aus Lönneberga - dieser kleine Lausejunge gehört sicher für die komplette Generation der heutigen Eltern zu den glücklichen Kindheitserinnerungen; ob nun aus dem Buch oder den Filmen oder aus beidem! 😊 ich selbst kam in den Genuss von beidem (die Serie ist übrigens aus 1973 😳) und denke allzu gern daran zurück... und freue mich sehr, nun auch meinen Kindern die Streiche dieses Jungen, der im Grunde doch ein absolut gutes Herz hat, näherzubringen! Neu illustriert von Astrid Henn sind die nun gut 50 Jahre alten Geschichten bereit, die nächste Generation zu unterhalten... und schaffen das auch direkt von Anfang an! Nachdem ich mit meinem 5-jährigen Sohn zunächst ein paar Begriffe von früher bzw. aus Schweden („Gemeinderatspräsident“, „Magd“, „Smålands Husaren“) sowie die begrenzten technischen Möglichkeiten der damaligen Zeit geklärt hatte, konnte er sich voll darauf einlassen und wir hatten richtig Spaß! In diesem dritten Band des neu aufgelegten Kinderbuchklassikers werden 6 Episoden beschrieben, die sich dank der Einleitung auch wie in unserem Fall sehr gut ohne die Kenntnis der Vorgängerbände verstehen lassen. Während für meinen Sohn die Streiche neu waren, wurden für mich alte Bilder wieder lebendig... „Wenn du eine halbe Kuh kaufst, nimmst du dann das Vorderteil, das muht, oder das Hinterteil, das mit dem Schwanz wedelt?“ (S. 69) Oder „Das tat ich wohl in meiner Güte.“ (S. 120), als er bereits in der Schule war und seine Lehrerin küsste. Sein Knirpsschweinchen. Und wie Michel seinen Papa versehentlich in der Trissebude einsperrte ... einfach herrlich! Stets in guter Absicht unterwegs, stellen sich seine kreativen Ideen hinterher dann doch allzu oft als Unfug heraus. Die zu den warmherzigen Texten passenden Illustrationen lockern die Vorlesezeit der gut 170 Seiten zusätzlich wunderbar auf; sie sind altersgerecht für die kleinen Zuhörer, modern und doch erinnern mich die Personen irgendwie an die damaligen Schauspieler 😀 Auf wirklich jeder Seite gibt es liebevolle Details zu entdecken. 


    Wir freuen uns auf jeden Fall sehr, dass uns die gemeinsame Lektüre der ersten beiden Bände ( „Michel in der Suppenschüssel“ und „Michel muss mehr Männchen machen“) noch bevorsteht und empfehlen dieses idyllische Buch für lustige Lesestunden mit kleinen Lausekindern 😊

  23. Cover des Buches Michel aus Lönneberga 3. Michel bringt die Welt in Ordnung (ISBN: 9783789109959)
    Astrid Lindgren

    Michel aus Lönneberga 3. Michel bringt die Welt in Ordnung

     (55)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Dieser Band hat mir auch wieder total gefallen. Astrid Lindgren hat für mich einen tollen Schreibstil und bringt mich immer zum lachen. Das war schon als Kind so und wird sich auch nicht mehr ändern... Die Illustrationen fand ich auch wieder passend und humorvoll. 

    Werde noch weiteres vom Michel lesen und andere Kinderbücher dieser Autorin. 

    Kann die Geschichten vom Michel aus Lönneberga total empfehlen für gross und klein. 


  24. Cover des Buches Das entschwundene Land (ISBN: 9783751202657)
    Astrid Lindgren

    Das entschwundene Land

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Astrid Lindgren hält in diesem Buch ihre Kindheitserinnerungen fest. Die Liebesgeschichte ihrer Eltern, die bis zu deren Tod innig und liebevoll war, widmet sie besondere Aufmerksamkeit. Das Leben als Bauerstochter war für sie das genau richtige,  da sie sich frei entwickeln konnte, wenn sie sich an gewisse Regeln hielt und auf dem Hof mithalf. Die Beziehungen zu ihren Geschwistern als auch zu den Mägden und Knechten und den dazugehörigen Ereignissen kommen einem teilweise bekannt vor, da man sie aus Lindgrens Kinderbüchern kennt. "Fragt mich aber jemand nach meinen Kindheitserinnerungen, dann gilt mein erster Gedanke trotz allem nicht den Menschen, sondern der Natur." Die letzten Kapitel zeigen wie sie erst eine Leseratte war, die alle Bücher verschlungen hatte, bis sie versucht den zukünftigen Kinderbuch Autoren Tipps für die ersten Schritte im Schreiben von Texten gibt.


    Für alle Astrid Lindgren Fans ist das Buch ein absolutes Muss, da man viel von ihrer Familie, ihrer Kindheit, ihrer Passion für Bücher und Hintergründe zu ihren eigenen Büchern erfährt. Ihre wunderschöne und bildhafte Schreibweise macht es dem Leser leicht sich in die junge Astrid und ihr Umfeld hinein zu versetzen. Ihre Kindheit war vor sage und schreibe ca. 100 Jahren und das Buch wurde vor 45 Jahren veröffentlicht! Aber man hat zu keiner Zeit das Gefühl, dass es ein alter Schinken ist, sondern es scheint ganz natürlich zu sein, dass es weder Handy noch Internet gab🤪 "Heutzutage wissen ja wohl alle Eltern, dass ihre Kinder Bücher brauchen... oder etwa nicht?" Leider, leider glaube ich, dass viele Eltern das nicht wissen...

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