Bücher mit dem Tag "midlife"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "midlife" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Das Jahr, als ich anfing, Dudelsack zu spielen (ISBN: 9783867745529)
    Tanja Köhler

    Das Jahr, als ich anfing, Dudelsack zu spielen

    (17)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Mitten im Leben – was kommt jetzt noch? Was will ich mit meinem weiteren Leben anfangen? Soll es so weitergehen wie bisher? Oder fange ich endlich etwas Neues an? Tanja Köhler ist Psychologin und arbeitet als Coach und Speaker; sie hat sich selbst gefragt, welche Wünsche oder Veränderungsvorhaben sie (noch) hat. Sie wollte unbedingt Dudelsack spielen lernen, aber war sie dafür nicht schon zu alt? Eine Anleitung zur Veränderung in der Mitte des Lebens.

    Erster Eindruck: Das Cover selbst ist mit seinen Acrylmalereien in Grüntönen nicht sehr auffällig, daher umso mehr der aussergewöhnliche Buchtitel – gefällt mir sehr gut.

    Ich kann hier schon voraus erwähnen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Ein Sachbuch lese ich bewusst in kleineren Schritten, damit ich die Impulse auch verarbeiten bzw. umsetzen kann.

    „Ein ganz normaler Zollstock oder die Frage «Ist es zu spät? Bin ich zu alt, um Dudelsack zu lernen?»“ Als ich das gelesen habe, habe ich mich schon gefragt, was das bedeuten soll. Die Leserin wird angehalten, sich einen normalen Zollstock zu holen und vor sich zu legen. Links steht die Null und rechts die 82 (die statistische Lebenserwartung von Frauen). Nun markiere ich die Zahl, die meinem jetzigen Alter entspricht. Wie viel Zeit liegt zwischen dieser Zahl und der 82? Was will ich in dieser Zeit machen? Eine simple Übung, aber eine, die mich ziemlich zum Nachdenken gebracht hat.

    „Veränderung ist harte Arbeit. Veränderung ist Hinschauen. Veränderung ist ein intensives Auseinandersetzen mit sich selbst und seiner Herkunft.“ Dem Lesen dieser Sätze folgte mein Seufzen, denn genau so ist es!
    „Veränderung = D x Z x U“: Dies ist die Leitformel der Autorin für die persönliche Veränderung: D wie Dringlichkeit spüren; Z wie Ziele klären; U wie Umsetzung. Die Autorin erklärt detailliert die einzelnen Punkte.

    Eine der inneren Bananenschalen auf dem persönlichen Weg ist die Unehrlichkeit zu sich selbst. Manchmal ist man doch zu gerne versucht, sich einen Umstand oder ein Nichthandeln schönzureden. Hm, nicht gut… Es ist auch nicht gut, immer auf den Veränderungsimpuls zu warten. Das Warten könnte die Lebenszeit überdauern!

    Mir haben der Schreibstil und auch der Humor sehr gut gefallen. Ebenso die Informationen rund um das Dudelsackspiel (einmal mehr wurde mir bewusst, wie viel mehr dahintersteckt). Von mir gibt es 5 Sterne und meinen herzlichen Dank für die Anregungen.
  2. Cover des Buches Es wird Zeit (ISBN: 9783499276132)
    Ildikó von Kürthy

    Es wird Zeit

    (166)
    Aktuelle Rezension von: Da_Maris

    "Morgen kann kommen" war der erste Roman, daen ich von Ildikó von Kürthy gelesen habe. Da er mir so gut gefallen hat, habe ich mich im Anschluss für "Es wird Zeit" entscheiden. Leider wurde ich hier etwas enttäuscht. Die Protagonistin Judith ist die ganze Geschichte über ziemlich unzufrieden mit sich selbst und ihrem Leben. Sie hinterfragt dauernd alle ihre Entscheidungen und redet in einem abfälligen Ton über sich selbst. Das ist nicht nur anstrengend, sondern mit der Zeit auch für die Leserin deprimierend. Da die Geschichte von ihrem Ich erzählt wird, prägt dieser schnippische Erzählstil leider die ganze Geschichte. (Beispielsweise: "Ich mache mich gerade und spanne meinen wenigen verbliebenen Bauchmuskeln an. [...] Schon der Name ist wie ein Schlag ins Gesicht für eine Frau mit Orangenhaut an den Oberarmen" (S.280f.) Die Entwicklung der Freundschaft von Judith und Anne hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt hatte die Geschichte für meinen Geschmack aber zu viele Geheimnisse und Intrigen und erinnerte mich stellenweise an GZSZ. Mit der Figur des Erdal konnte ich mich in diesem Buch auch gar nicht anfreunden. Er wirkte einfach nur lächerlich und unrealistisch auf mich. Das Buch ist allerdings sehr schön gestaltet mit Bildern von Peter Pichler und Kapitelüberschriften in Form von Zitaten aus dem Kapitel. Auch Titel passt sehr gut zum Buch und spiegelt sich gut in der Geschichte wider. 

  3. Cover des Buches Höhenrausch (ISBN: 9783499249716)
    Ildikó von Kürthy

    Höhenrausch

    (385)
    Aktuelle Rezension von: Lenny

    Ich mag ja Frauen nicht, die sich wissend auf eine Affäre einlassen, deshalb war ich natürlich nicht so nah bei der Hauptperson..... Viele Szenen haben mir aber trotzdem gefallen und der Witz ist auch gut rüber gekommen. 


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  4. Cover des Buches Neuland (ISBN: 9783499630880)
    Ildikó von Kürthy

    Neuland

    (60)
    Aktuelle Rezension von: kerstinsbooks

    In diesem Sachbuch nimmt uns Ildikó von Kürthy mit auf eine Reise zu - und vor allem in - sich selbst. Mutig geht sie Experimente an, die sie sowohl innerlich als auch äußerlich aufpeppen sollen. Sie versucht auf diesem Weg - sich pünktlich zu Neujahr gemachte - Vorsätze umzusetzen, um sich gesünder, schöner und vor allem zufriedener zu fühlen. So möchte sie z. B. einen Sommer lang so blond, dünn und schön wie möglich sein und sehen, ob sich das lohnt...

    Dieses Buch spricht die große Zielgruppe der Frauen an, die sich auf dem Radar der Gesellschaft unsichtbar fühlen. Wir Damen um die 40, die das halbe Leben hinter sich haben und uns, wo wir auch hinschauen, leicht so fühlen können, als wäre das Leben nur lebenswert, wenn wir so aussähen, als könnten wir auf dem Titelbild der Gala posieren - und dabei natürlich kerngesund und immer glücklich - oder zumindest zufrieden - seien...

    Dieses Buch hat mich gut unterhalten. Ich bewundere den Mut der Autorin, sich diesen doch sehr krassen Experimenten zu stellen und die breite Schar der Leserschaft daran teilhaben zu lassen.
    Ich kenne bereits einige Romane von Ildikó von Kürthy und habe alle mit Begeisterung verschlungen. Ihre herzerfrischende Art, die liebevolle Zeichnung der Figuren, die schonungslose Ehrlichkeit in dem Eingeständnis eigener Schwächen dieser und die überspitzte Art, Erkenntnisse zum besten zu geben halte ich für die ganz großen Stärken der Autorin. Auch hier wurde ich dahingehend nicht enttäuscht, führt doch diese Überspitztheit so wunderbar dazu, die Aussagen unmissverständlich aufzunehmen. Es gibt viele tolle Passagen, die im Gedächtnis bleiben werden - aber... Irgendwie etwas zu sehr!

    Mir ist natürlich klar, dass hier die Quintessenzen herausgepickt wurden. Diese Aneinanderreihung hat mich leider stellenweise überfordert. Sehr bewegend fand ich die Eindrücke aus dem Hospiz. Unmittelbar aneinandergereiht an die anderen teils sehr überdrehten, wenn auch sehr unterhaltsamen Passagen, war mir gerade dieser Wechsel zu abrupt. Darüber hinaus machten die Extravaganz und vor allem die Luxuriosität und damit verbundene Kostspieligkeit der Unterfangen eine Identifikation mit der Autorin für mich schwer möglich. 

    Vielleicht sollte gerade die schonungslose Darstellung von Pointen dazu anregen, die Unterfangen an sich als eben völlig übertrieben zu empfinden, welche man bzw. frau nicht nur in finanzieller und  gesundheitlicher Hinsicht bereuen und deshalb gar nicht erst nachahmen sollte. So bleibt leider trotz aller Offenheit der Autorin irgendwie der Beigeschmack zurück, ihre Luxusprobleme seien eben doch eine andere Liga als die der "Normalverbraucherinnen", was schade ist, denn im Grunde haben wir doch alle die gleichen Sorgen... Dafür war das Ende wieder versöhnlicher!

    Alles in allem habe ich doch etwas mitgenommen und freue mich darauf, weitere Bücher von Ildikó von Kürthy zu lesen. Zwei Romane, darunter der Neue, warten schon - und auch die anderen Sachbücher werde ich noch lesen.

  5. Cover des Buches Touched: Süchtig nach dir (ISBN: 9783864954191)
    Lea Mayance

    Touched: Süchtig nach dir

    (30)
    Aktuelle Rezension von: iris_knuth


    Dieses Buch hatte ich gesehen und dachte, das muss ich lesen. 

    Es lag ganz eindeutig am Cover. Ich schaue ja immer erst auf das Cover und dann auf den Rest. 

    Und dieses hat mich gleich magisch angezogen. 

    Ich mochte die Farben von Anfang an gleich. 

    Aber auch das ganze Konzept konnte mich einfach überzeugen. 


    Ich kannte die Autorin vorher noch gar nicht und bin durch Zufall auf ihr Buch aufmerksam geworden. 

    Ihr Schreibstil konnte mich überzeugen. Er ist leicht und locker. Der Ausdruck ist sehr modern. 

    Ich mochte das Buch gerne lesen. 


    Ich mochte Greta und Connor von Anfang total gerne. Man spürte gleich von Anfang die Funken zwischen den beiden. Irgendwie zogen sich beide sich magisch an. 

    Aber manchmal ist es einfach nicht den Alltag und Anziehung unter einem Hut zubekommen. 


    Klar es wurde an der einen oder anderen Stelle ganz schön heiß. 

    Connor weiß einfach was er will und das zeigt er auch Greta. Aber auch uns. Was mir gefallen hat. 

    Mit ihm würde ich mich sogar treffen.  


    Die Handlung mochte ich von der ersten Seite einfach total. Aber auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Ich fand sie haben sehr gut zusammen harmoniert. 


    Ich kann euch das Buch echt ans Herz legen und weiter empfehlen. 


  6. Cover des Buches Midlife-Care (ISBN: 9783431070002)
    Susanne Esche-Belke

    Midlife-Care

    (25)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Midlife Care

    Herausgeber ist Lübbe Life; 1. Aufl. 2020 Auflage (28. Februar 2020) und 352 Seiten.

    Kurzinhalt: Hormongesteuert? Klar! In der Lebensmitte bringen uns Östrogene, Progesteron und Co. ganz schön aus dem Takt - und viel zu oft wird dieses Ungleichgewicht nicht richtig diagnostiziert, geschweige denn behandelt. Dabei stellen sich Hormonveränderungen bereits mit Anfang 40 ein, wenn die Periode meist noch treue Begleiterin ist. In dieser Perimenopause können depressive Verstimmungen, Gewichtszunahme und andere Symptome das Leben schwer machen, und auch während der eigentlichen Menopause werden viele Frauen nur ungenügend begleitet. Doch die Autorinnen wissen: Es gibt wirksame Strategien, um diese Phasen gesund und glücklich zu gestalten.

    Meine Meinung: Also, ich konnte schon einige Sachen aus dem Buch mitnehmen und umsetzen. Es ist gut geschrieben, die 2 Ärztinnen verstehen es, dass der Leser dem Buch gewogen bleibt. Die tollen Grafiken, die vieles vereinfachen und auch verdeutlichen sind sehr ansprechend gemacht. Ich konnte viel über Hormone lernen und ich bin als Frau nicht alleine mit dem Problem. Es wurde nach den neuesten wissenschaftlich Erkenntnissen geschrieben. Ich glaube, das Buch sollte jede Frau lesen, wenn sie in die Wechseljahre kommt oder noch besser vorher. Denn es kann wirklich helfen.

    Mein Fazit: Kurzweilig, toll geschrieben. Sehr interessante News, die man auch umsetzen kann. Ich vergebe 5 tolle Sterne und kann das Buch jeder Frau, natürlich auch Männern ans Herz legen.

  7. Cover des Buches Schöne Aussichten auf die besten Jahre (ISBN: 9783963403255)
    Margot Käßmann

    Schöne Aussichten auf die besten Jahre

    (22)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Was bewegt einen in der Mitte des Lebens? Was war bisher? Was will ich jetzt? Aber auch: Was geht nun eventuell nicht mehr? Margot Kässmann, Theologin und frühere Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover, thematisiert unter anderem Familie, Freundschaft, alte oder neue Liebe, Älterwerden, Krankheit, Endlichkeit, Veränderung…

    Erster Eindruck: Die sympathische Margot Kässmann auf dem Cover, schlichte Präsentation, gefällt mir.

    Margot Kässmann hat dieses Buch Anfang 50 geschrieben. So weit bin ich vom Alter her noch nicht (es fehlen noch ein paar Jährchen), doch beschäftigen mich auch Fragen des Älterwerdens. Frau Kässmann erzählt viel Persönliches, wie z.B. ihre Krebserkrankung mit 48 Jahren oder die Scheidung mit 49 Jahren nach 26 Jahren Ehe. Es hat mich empört, welche Reaktionen sie erleben musste, als die Scheidung publik wurde. Unwahrscheinlich, was sich einige Menschen herausnehmen! Nebst Persönlichem lässt Frau Kässmann auch Erfahrungen aus ihrem Berufsalltag sowie Geschichten aus der Bibel einflechten. Mir hat dieser Mix sehr gefallen.
    Wie man weiss, war Frau Kässmann verheiratet und hat vier Kinder. Ihr ist jedoch bewusst, dass nicht jede Frau „in der Mitte des Lebens“ am gleichen Ort steht, d.h. eben verheiratet und mit zuweilen schon grossen Kindern. Sie hat deshalb das Manuskript zwei Single-Frauen zum Lesen gegeben, da sie vermeiden wollte, ein reines Mütter-Buch (O-Ton) werden würde. Das hat mir sehr gefallen, denn ich selbst gehöre genau in diese Kategorie (Single, keine Kinder) und habe schon andere Bücher zu diesem Thema gelesen, wo ich mich jedoch nicht angesprochen fühlte.

    Ich habe viele Denkanstösse erhalten, wie z.B.: „Wer in die Wüste geht, kann niemandem mehr etwas vormachen. Da bin ich nur ich. Keine Fassade. Kein schöner Schein. Kein big pretender.“ Ja, wenn die Fassade wegfällt, kann es hart für einen selbst werden… Das eigene Älterwerden hat noch eine ganz andere Komponente: Wie gehe ich damit um, dass auch die Eltern älter werden und einmal der Abschied bevorsteht? Dies war für mich das zweite Buch von Margot Kässmann, nach „Zur Geborgenheit finden – Antworten auf Fragen des Lebens“. Ich bedanke mich für die vielen zuweilen auch unangenehmen Impulse und vergebe 4 Sterne.
  8. Cover des Buches Die Canterbury Schwestern (ISBN: 9783548287867)
    Kim Wright

    Die Canterbury Schwestern

    (110)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    HANDLUNG


    Che kann es nicht fassen: Sie ist mit acht anderen Frauen auf dem Weg von London nach Canterbury. In einem Brief hat ihre exzentrische, willensstarke Mutter ihrer Tochter aufgetragen, dorthin zu pilgern und ihre Asche zu verstreuen. Außerdem hat sich gerade auch noch ihr Freund von ihr getrennt. Das Letzte, was sie jetzt gebrauchen kann, ist ein als Pilgerreise getarnter Selbstfindungstrip. In alter Pilgertradition soll jede der Frauen auf dem Weg eine Geschichte über die Liebe erzählen. Che ist skeptisch, als die Wanderinnen damit beginnen. Doch die unterschiedlichen Geschichten der Frauen berühren sie tief. Zum ersten Mal in ihrem Leben hat Che das Gefühl, ihren Weg zu kennen.


    MEINUNG

    Da ich Fan von Wanderungen bin und auch das Pilgern an sich ein sehr interessantes Thema finde, hat mich das Buch angesprochen. Ich mochte auch, dass 9 Frauen gemeinsam unterwegs waren, die sich nicht kennen, aber kennenlernen. 9 unterschiedliche Frauen, die alle ihre Geschichten in sich tragen.

    Mit der Umsetzung selber hatte ich aber trotzdem manchmal so meine Probleme. In diesem Buch gab es Phasen, da hat es mich richtig mitgerissen und die Seiten flogen nur so. Aber dann kamen wieder die Phasen, in denen das Buch wochenlang wieder nur Teil meines CR-Stapels war...

    Zum einen hatte ich vielleicht ein Problem damit mich mit Che zu identifizieren. Ich habe nicht sehr mit ihr sympathisiert - ich hatte aber im Buch auch das Gefühl, dass sie das selbst auch nicht hat. Noch dazu war sie in einem Alter (irgendwas zwischen Ende 40 und Anfang 50), zu dem ich je nach Schreibstil und Geschichte nicht immer den Zugang finde - so auch hier.

    Der Aufbau in dem Buch war eigentlich auch gut gedacht. Zum einen wurde die Pilgerreise nach Canterbury beschrieben, gestreut mit vielen Gedankengängen von Che. Nacheinander wurden dann die Geschichten all der Frauen erzählt. Manche interessanter, manche weniger interessant. Durch beides - die Reise und die Geschichten - wurden immer mal wieder auch historische Fakten eingebaut, die sich gut integriert haben.

    Mit den Geschichten wurden auch verschiedene gesellschaftliche Themen angesprochen, Probleme, die die jeweilige Person durchlebt hat. Mir sind nach dem Buch definitiv auch noch Geschichten in Erinnerung. Mit der Botschaft / Sichtweise / Interpretation so mancher Geschichte hatte ich aber auch meine Probleme.

    Für das, was das Buch für mich versprochen hat, sind meine Erwartungen nicht so ganz erfüllt worden. Ich glaube mir ist zum Teil zu wenig passiert und zum Teil fand ich die Dinge, die erzählt wurden nicht so relevant.

    Es ist wahrscheinlich ein Buch, das ganz gut verschiedene Lebensgeschichten aufgreift. Das dazu aufruft zu akzeptieren und zu leben.

    Das Ende war für mich dann auch etwas ernüchternd und ich war etwas enttäuscht. Trotzdem ist es aber auch kein schlechtes Buch. Vielleicht kann aber eine Frau, die eher um die 50 Jahre alt ist mit dem Buch mehr anfangen als ich 😊

    2,5⭐️

  9. Cover des Buches Probier's mal mit Gelassenheit (ISBN: 9783957345974)
    Ellen Nieswiodek-Martin

    Probier's mal mit Gelassenheit

    (19)
    Aktuelle Rezension von: strickleserl

    Gerade Frauen leiden oft darunter, dass sie sich zu viel aufbürden. Sie wollen, gerade als Familienfrauen, alles möglichst perfekt machen, und es anderen rechtmachen. Das führt, bei der Fülle ihrer Aufgaben, zu einem gestressten Leben oder gar zu einem Zusammenbruch.


    In diesem Buch erzählen mehrere Frauen, was ihnen in stressigen Zeiten geholfen hat. Die Ratschläge reichen von medizinischen Hinweisen hin zu Tipps zur Entschleunigung des Lebensstils und Hinweise darauf, wie der Glaube helfen kann gelassener zu werden.


    Die Beiträge sind einfach geschrieben und lassen sich jeweils in wenigen Minuten lesen. Das ist eine Stärke dieses Buchs, denn wer gestresst ist, kann so immer mal nur einen kleinen Happen lesen. Es gibt sechs Themenbereiche, die logisch aufeinander folgen. Zuerst geht es um Symptome und Auswirkungen von Stress, dann folgen persönliche Erfahrungsberichte, ein Abschnitt über Perfektionismus, erste Hilfen, langfristige Hilfen und schließlich die Ruhe, die bei Gott zu finden ist.


    Ob es um eine gestohlene Auszeit von der Familie geht – gestohlen, weil es logisch betrachtet unmöglich ist einfach wegzugehen - oder um Wege die eigenen Ansprüche zurückzuschrauben, die Tipps und Erfahrungen sind interessant und können Anregungen für das eigene Leben sein. Ein paar Beiträge von Medizinerinnen zeigen, welche Symptome erste Warnhinweise für ein übervolles Leben sein können, oder was Frauen, die unter Stress leiden, empfohlen wird. Besonders schön sind die abschließende Gedanken über die Ruhe, die Gott uns gönnt – ob regelmäßig am Feiertag oder wenn wir am Ende unserer Kräfte sind.


    Fazit: Eine „Erste Hilfe“ für Frauen, die unter Stress leiden. In vielen kurzen Beiträgen berichten Frauen über stressige Zeiten in ihrem Leben und was ihnen geholfen hat. Die Infos eignen sich gut als erste Anlaufstelle, wenn das Lebenstempo zu schnell geworden ist. Empfehlenswert!


  10. Cover des Buches Das war ich nicht (ISBN: 9783888976667)
    Kristof Magnusson

    Das war ich nicht

    (167)
    Aktuelle Rezension von: Callso
    Kristof Magnusson hat einen recht merkwürdigen Roman geschrieben. Er berichtet über eine Welt, in der die einzige Wärme vom Kamin oder von Computern ausgeht, so unterkühlt wir d in dem Werk agiert. Alle anderen Charaktere, Beziehungen und Freunde sind kalt, unterkühlt und enorm emotionslos. So sammeln die drei Hauptpersonen zahlreiche Minuspunkte und erreichen  Sympathiewerte nahe der Nullgrenze.

    Schade, weil die Grundidee der Geschichte sehr vielversprechend ist. Drei Protagonisten, die im Laufe der Geschichte nahe der Verzweiflung sind. Eine Übersetzerin, die frisch getrennt ist und da sie ohne Auftrag dasteht auch mitellos ist. Da ist ein eigentlich erfolgreicher Autor, der seit einem Jahr keine Zeile mehr geschrieben hat. Und es gibt mit Jasper einen Börsenhändler, der zwischen Genie und Wahnsinn handelt, mit größeren Beträgen handelt, ehe er riesige Beträge der Firma aufs riskante Spiel setzt.

    Die drei Personen treffen in Chicago aufeinander. Im hektischen Alltag kreuzen sich deren Wege, doch bei allen deei Personen ist deutlich mehr Schein als Sein.

    Autor Magnusson hat die Charaktere sehr nüchtern, sachlich und wenig sympathisch dargestellt. Insofern hält sich das Zittern und Bangen in Grenzen, aber auch in Nebenschauplätzen wie in der Bank, im Cafe oder im Freundeskreis gibt es kaum wirklich menschliche Züge. Keine beschriebene Person, die freundlich oder empathisch agiert. Sehr merkwürdig.

    Insofern ließ mich das Buch auch sehr kalt. Sicherlich lässt sich die skurrile Story ganz gut lesen, wie realistisch das Treiben ist, darf jeder selber entscheiden.

    Ach ja: Der Buchtitel "Das war ich nicht" passt meiner Meinung nach überhaupt nicht. Klingt für mich deutlich mehr nach einem Kinderbuch. Auch dem Buchcover kann ich nur sehr wenig abgewinnen.
  11. Cover des Buches Bea macht blau (ISBN: 9783548613482)
    Tessa Hennig

    Bea macht blau

    (86)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Also der Klappentext ist leider mal wieder Quark. Bea fährt nicht zu ihrer Schwester, sondern zu ihrer "Tante" Maria. Aber den Klappentext schreibt ja nicht die Autorin, sie kann also nichts dafür.

    Das Buch liest sich sehr gut, die Entwicklung der Hauptfigur ist spannend. Sie fällt zwar erstmal in das Empty-Nest-Loch und wird dann auch noch von ihrem Mann verlassen, aber sie findet im Laufe der Geschichte endlich mal zu sich selbst, wer sie ist, was sie gern macht und wie sie wirklich leben will. Es geht dabei recht turbulent zu und die Komplikationen mit dem Erwerb des Gästehauses habe ich nicht so ganz verstanden, denn wenn alle sich einig sind, wie sie die Sache gern haben wollen, können sie das doch so machen, egal was im Testament steht oder wie die Erbfolge ist. Aber das ist nur ein Detail. Positiv ist mir der Umgang mit Fremdsprachen aufgefallen. In Frankreich spricht Bea französisch, in Spanien spanisch, mit amerikanischen Touristen englisch. Was man als Leser'in versteht, versteht man eben, den Rest kann man sich aber auch so zusammenreimen. Meist fasst die Erzählerin das dann gut zusammen. Und wenn Bea sprachlich an ihre Grenzen stößt, weil sie z.B. kein baskisch spricht oder juristische Fachbegriffe auf spanisch nicht kennt, ist das doch viel authentischer, als wenn alle überall deutsch sprechen wie in manch anderen Geschichten. Die könnten dann doch auch einfach im deutschsprachigen Raum spielen...

    Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich werde demnächst noch mehr von Tessa Hennig lesen.

    Auch dieses Buch passt in die #Ü45_Protagonistinnen Challenge, weil Bea über 50 Jahre alt ist.

  12. Cover des Buches Whispering Rock (Virgin River) by Robyn Carr (2007-02-26) (ISBN: B01N0BR3B0)

    Whispering Rock (Virgin River) by Robyn Carr (2007-02-26)

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_the_bookworm

    It has been forever since my last time in Virgin River and since I needed a comfort read it was great too return to this little town.


    I enjoyed the previous books in the series and even though I expected every book to center another couple, it is great to read about all the other inhabitants and previous couples as well. 
    By now I would say that the Virgin River series is a bookish soap opera, and I mean this absolutely positive.
    I love the little town and every single character as well as the things happening there. I can always rely to feel comfortable in the books.


    Robyn Carr has an enjoyable writing style which makes you feel right at home in Virgin River.
  13. Cover des Buches Wenn nicht jetzt, wann dann? (ISBN: 9783636070364)
    Tina B. Tessina

    Wenn nicht jetzt, wann dann?

    (1)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Wie konnte es nur so schnell gehen? Plötzlich ist man schon über 40! Und nun? Die Autorin will dieser Frage nachgehen. Sie arbeitet als Ehe- und Familientherapeutin und ist insbesondere in ihrer Heimat USA auch durch zahlreiche Fernsehauftritte bekannt.

    Erster Eindruck: Das Cover ist für mich nicht wirklich ansprechend; dieser kühle Flur mit der Hängelampe, die aussieht, als hätte das Buch einen Fettfleck… Der Titel hingegen gefällt mir.

    Als mittlerweile über 40-jährige Frau mache ich mir schon immer wieder Gedanken über meine Lebenssituation, wie z.B. „Was kommt da noch?“; „Sind meine Entscheidungen richtig?“ oder auch „Was ist der Sinn meines Lebens?“. Daher hat sich dieser Ratgeber auf den ersten Blick als das passende Buch für meine Fragen angeboten.

    Für mich ist es das erste Buch der Autorin, aber es wird voraussichtlich für längere Zeit auch das einzige bleiben. Ich habe das Buch mehrfach neu begonnen, da ich es zwischenzeitlich immer wieder zurück ins Regal gestellt habe, wo es monatelang wartete. Dieses Mal habe ich es aber zu Ende gebracht.
    Mein Problem mit diesem Buch ist, dass ich mich in meiner eigenen Situation einfach nicht wiederfand und mich daher nicht wirklich angesprochen fühlte. Es wird in erster Linie von Frauen gesprochen, die verheiratet sind und deren Kinder mittlerweile aus dem Gröbsten raus sind; von Frauen, die pflegebedürftige Eltern haben oder aber von Frauen, die sich nach einer Scheidung (wieder) neu finden müssen. Ich habe weder Mann, Kind, Haustier, noch habe ich studiert und bin die Karriereleiter hochgekraxelt. Einer 45-jährigen Frau, die eine „Vorzeige-Karrierefrau“ ist, wird z.B. empfohlen, über einen vorzeitigen Ruhestand nachzudenken. Wie bitte? Mit 45? Welche Durchschnitts-Frau kann das?
    Für mich waren die Tipps einfach zu allgemeiner Art, die zudem aus meiner Sicht auch nichts mit dem Alter 40+ zu tun haben: Freundschaften suchen und pflegen; sich um die Gesundheit kümmern; sich finanziell absichern, etc.

    Fazit: Leider keine Leseempfehlung – 2 Sterne.
  14. Cover des Buches Ein Brief für dich (ISBN: 9783957341907)
    Dorothea Morgenroth

    Ein Brief für dich

    (20)
    Aktuelle Rezension von: ElanBer

    Generell bin ich ein sehr visueller Typ Mensch, was bedeutet, dass mich ein Buch vom Cover her ansprechen muss, damit ich es lese. Dieses Buch hat leider einige Zeit ungelesen in meinem Bücherschrank verbracht. Warum? Das kann ich nicht so ganz erklären, denn jetzt gehört es zu den Büchern, die immer wieder in meinem Kopf herumspuken.

    Da die liebe Leseschnecke93 und ich ein Buch gemeinsam lesen wollten, sind wir bei unserer Suche auf „Ein Brief für dich“ gestoßen.  

    Ein Brief für dich 

    Von Dorothea Morgenroth

    Erschienen: 2017 bei Gerth Medien GmbH

    In diesem Buch von Dorothea Morgenroth geht es hauptsächlich um drei alleinstehende Personen, - Esther, die Mutter von zwei bereits erwachsenen Töchtern, - Walter, dem Mann ihrer bereits verstorbenen Cousine und - Hajo, ein sehr sympathischer Mittvierziger-Singlemann. Ihre Wege kreuzen sich im Laufe des Buches. Jeder Einzelne hat sein Päckchen zu tragen, sei es der Verlust von lieben Menschen durch Tod oder Trennung oder unglückselige Verknüpfungen aus der Vergangenheit. Alle drei erhalten im Laufe des Buches anonyme Briefe, die sie auf verschiedene Art und Weise ansprechen und zum Handeln bewegen. Als Leser weiß man, wer diese Briefe schreibt, doch den Protagonisten bleibt dies ein Geheimnis. Je mehr Zeit Esther zwangsweise mit Walter verbringt, umso intensiver spürt sie, dass da mehr hinter dem ruppigen Verhalten des älteren Cousins steckt. Das Aufeinandertreffen mit Hajo lässt Esther auf andere Weise nicht kalt. Gottes Wirken fügt am Ende alles zu einem schönen Gesamtbild zusammen.

    Ich konnte mich gut in Esther hineinfühlen, mit den Verlustängsten des Eigenheims und den damit verbundenen Erinnerungen. Selbst für den egozentrischen Walter habe ich beim Lesen eine gewisse Empathie entwickelt, sowie das Bedürfnis, diesem älteren Herrn zu helfen sich von den Gespenstern der Vergangenheit zu befreien. Die Handlungen waren so spannend, dass Rebekka und ich das Buch an zwei Abenden verschlungen haben, statt es in 4 oder 5 Abschnitten durchzugehen.

    Dieses Buch hat mich positiv überrascht und in vielerlei Hinsicht zum Nachdenken gebracht. Wie schnell lässt man sich vom Äußeren oder dem ersten Eindruck einer Person beeinflussen. Wenn es einem nicht passt, dann wendet man sich eben anderen, schöneren Menschen zu. Dabei vergisst man, dass jeden einzelnen Menschen mehr ausmacht, als nur die äußere Fassade oder ein ruppiges Verhalten. Hinter einer harten Schale steckt ein weiches, vielleicht sogar verletztes Herz. Ich wünsche mir, dass wir uns alle mehr auf die inneren Werte konzentrieren und unsere Mitmenschen bewusster wahrnehmen. Ihnen mehr Wertschätzung und Einfühlvermögen entgegenbringen und das weitergeben, was Gott jedem von uns entgegenbringt: Liebe!

    Dazu passt auch die Jahreslosung für dieses Jahr:

    „Alles bei euch geschehe in Liebe!“ 1. Korinther 16:14

  15. Cover des Buches Ich möchte gern in Würde altern, aber doch nicht jetzt (ISBN: 9783462053487)
    Lisa Ortgies

    Ich möchte gern in Würde altern, aber doch nicht jetzt

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Leseraupe

    Mit Ü50 holt die sympathische Journalistin Lisa Ortgies tief Luft und lässt sich aus über das Hier und Jetzt und das Woher und Wieso.

    Ihre Eindrücke sind sehr persönlich und teilweise richtig schön bissig. Ich teile ihren Humor und die Einschätzung, wie frau im Wahn der permanenten Selbstoptimierung und Produktivität von jedem in die Mangel genommen wird.

    Sehr authentisch finde ich, dass Lisa Ortgies immer wieder betont, wie wichtig ihr eine lebensbegleitende Therapie ist, da - Zitat - "selbst intime und langjährige Freunde nicht dazu da sind, jede Hysterie - vorhersehbar unglückliche Liebschaften ebenso wie vorhersehbare Jobkrisen - im Detail zu ertragen."

    Die Kapitel reihen sich nicht chronologisch aneinander. Es ist ja auch kein Roman, sondern eher eine kolumnenartige Collage, wie sie 2018 die Gesellschaft erlebt. 

    Mir hat das Buch viel Spaß gemacht.

  16. Cover des Buches Die Glasschwestern (ISBN: 9783847900450)
    Franziska Hauser

    Die Glasschwestern

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    „Das Schicksal hat ihnen gleichzeitig denselben Schlag erteilt und gesagt: Seht zu, wie ihr klarkommt, wenn ihr einander nicht helfen könnt.“ (Zitat Seite 9)

     

    Inhalt

    Dunja und Saphie, neununddreißig Jahre alt, sind Zwillingsschwestern, doch ihr Leben verläuft in unterschiedlichen Bahnen. Dunja war früh Mutter geworden und lebt in der Großstadt, der Sohn studiert bereits, die Tochter bereitet sich auf das Abitur vor, vom Vater ihrer Kinder hat sie sich vor kurzer Zeit endgültig getrennt. Ursprünglich war es Saphie, die möglichst schnell aus dem kleinen Dorf, ehemals DDR, in die Stadt ziehen wollte, doch sie bleibt und leitet gemeinsam mit ihrem Mann ein Hotel. Dann kommt dieser Wintermorgen, Dunjas Ex-Mann stürzt vom Dach und ist tot. Am selben Morgen kippt Saphies Mann tot vom Hometrainer. Nach der Beerdigung bleibt Dunja in Saphies Hotel, entdeckt das Dorf ihrer Kindheit neu. Die Schwestern kommen einander wieder näher, beide sind auf der Suche nach Antworten, wie es nun weitergehen soll. Durch Reporter stoßen sie auf ein Familiengeheimnis, das alle im Dorf schon längst zu kennen schienen, nur Dunja und Saphie nicht. Kann diese Aufarbeitung der Vergangenheit den beiden Frauen helfen, die jeweils für sie selbst passende Zukunft zu finden?

     

    Thema und Genre

    In diesem Generationen- und Familienroman geht es um Familienstrukturen und Familienbeziehungen, um ein Familiengeheimnis, Dorfleben, Verlust, Trauer und Neubeginn.

     

    Charaktere

    Nach zwanzig Jahren steht Dunja wieder am Beginn eines Lebens, in dem sie im Mittelpunkt steht, das ihr allein gehören wird, denn ihre Kinder wollen eigene Wege gehen, ihr eigenes Leben führen. Sie will nicht mehr Deutsch als Fremdsprache unterrichten, doch was will sie stattdessen? Bisher war es Saphie, die immer die Kontrolle hatte, nach vorne geschaut hat, den Blick auf die Zukunft gerichtet. Doch plötzlich fühlt sie sich in ihrem Dorf fremd.

     

    Handlung und Schreibstil

    Die Geschichte wird chronologisch erzählt, wie auch der Übergang der Natur vom Winter in den Frühling und weiter im Jahreslauf. Die kurzen Kapitel tragen jeweils einen Kalenderspruch als Überschrift und berichten abwechselnd, oder auch gleichzeitig, über die das Leben der Hauptfiguren. Handlungsbogen und Spannung ergeben sich nicht aus den Ereignissen, sondern vor allem aus den persönlichen Konflikten und Problemen der einzelnen Figuren, ihren Gedanken, ihrem Verhalten und ihren Entscheidungen. Wiederkehrende Symbole oder auch Metapher, deren Deutung uns Lesenden überlassen bleibt, verdichten die Schilderung der Gefühlswelten, in denen sich die Figuren bewegen. Die Erzählsprache ist angenehm und einfach zu lesen.

     

    Fazit

    Dieser Roman lässt mich etwas ratlos zurück. Bis etwa zur Hälfte war es für mich eine überraschende, witzige, ungewöhnliche Geschichte mit vielen aus dem Leben gegriffenen Themen wie Alltagsprobleme von Ehefrauen, Müttern mit Kindern auf dem Weg in die Selbstständigkeit, Spannungen und Geheimnisse innerhalb von Familiengefügen, alle diese Komponenten gekonnt verknüpft. Doch dann flacht die Handlung ab, die Befindlichkeiten der beiden so unterschiedlichen Frauen stehen im Mittelpunkt und damit Selbstzweifel und sich wiederholende Fragen, wobei die Sichtweisen zwischen Dunja und Saphie auch öfter die Seiten wechseln, einander widerspiegeln. Eine komplexe, spannende Grundidee, mit Längen in der Umsetzung.

  17. Cover des Buches Vater mit 50. Spätes Kinderglück und bange Fragen (ISBN: 9783937088174)
    Wilhelm Bauer

    Vater mit 50. Spätes Kinderglück und bange Fragen

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Vampir989
    Wilhelm Bauer hat schon eine erwachsene Tochter und wird mit 50 Jahren noch einmal Vater.
    er erzählt uns auf humorvolle Art und Weise welche Probleme auf Ihn zugekommen sind und welche Erfahrungen er gemacht hat.Er spricht Themen an wie die Nachbarschaft und sein Umfeld reagiert hat und wie die eigene Verwandschaft damit zurecht gekommen ist.

    Der Schreibstil ist leicht und flüsig und man kommt mit dem Lesen gut voran.Auch durch die lustige Art kann man sich bildlich alles gut vorstellen und manchmal war ich direkt im Geschehen dabei.
    durch die kurzgehaltenen Kapitel kommt nie Langeweile auf.

    Das Cover finde ich auch sehr schön ausgewählt.die vielen bunten Farben verbreiten eine schöne Stimmung und machen Lust zum Lesen.

    Das Buch hat mir gut gefallen und ich habe es mit großem Interesse gelesen.Für werdende Väter und Mütter aber auch für die welche schon Eltern sind kann ich es nur empfehlen.

  18. Cover des Buches Ines und die grasgrüne Liebe (ISBN: 9781503900875)
    Greta Niels

    Ines und die grasgrüne Liebe

    (18)
    Aktuelle Rezension von: cat10367

    In diesem tollen Buch geht es zum einen um die Geschichte von Sophie und der grasgrünen Liebe und zum anderen um die Geschichte von Ines. Sie liest am Anfang des Buches diese Geschichte und sie bleibt ihr in Erinnerung. Ines ist 49 und trifft bei ihrem Tierarzt auf einen netten Mann. Es bahnt sich etwas an, aber irgendwie ist es eigenwillig.

    Es geht auch um ein tolles Cafe „Die grasgrüne Liebe“ und viele nette Menschen im Umfeld von Ines.

    Die Protagonisten sind wundervoll gezeichnet und ich konnte an vielen Stellen herzhaft lachen, aber auch mit Ines traurig sein und verzweifelt.

    Das Cover passt super zum Buch und ich erinnere mich noch an die tolle Lesung von Greta auf der LLC 2018.

    Ein wunderschönes Buch und nur zu empfehlen.

  19. Cover des Buches Aufblühen in der Lebensmitte (ISBN: 9783775157735)
    Bianka Bleier

    Aufblühen in der Lebensmitte

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Starbks
    Das Buch „Aufblühen in der Lebensmitte – Entdecken, was wirklich zählt“ von Bianka Bleier und Martin Gundlach ist ein sehr schönes, kleines Hardcover-Buch in einer ungewöhnlichen Größe, die perfekt in die Handtasche passt. Mir gefällt das sehr gut, da man dieses Buch sehr gut mitnehmen kann. Es richtet sich an LeserInnen in der Lebensmitte, also diejenigen über 40, die ihr Leben überdenken und vielleicht neu ausrichten möchten. Auch die Autoren sind in diesem Alter.

    Zum Inhalt: Das kleine Büchlein beleuchtet in logisch aufgebauten Kapiteln einmal die Vergangenheit (zurückschauen), das Jetzt und die möglichen Veränderungen. Es geht auch darum, Hindernisse zu überwinden, sich selbst besser zu verstehen, mit dem Erwachsenwerden der Kinder konstruktiv umzugehen, die Ehe zu überdenken oder auch umzudenken und das Verhältis zu Gott in das Leben einzubeziehen. Dabei erzählen die Autoren auch aus ihrem Leben und den Widrigkeiten, mit denen sie umgehen mussten und wie sie diese gemeistert haben. Im Grunde geht es aber durchweg um die „Riesenchancen“, die die Lebensmitte bietet.

    Zum Cover: Das Cover sieht etwas „altbacken“ aus, aber vor allem sieht das durchaus attraktive Pärchen doch eher aus wie Anfang 60, nicht Mitte 40. So hat man hier das Gefühl, die Lebensmitte dieses Buches liegt eher bei 60, auch, wenn wir wohl alle nicht 120 werden! Auch sonst hat man oft das Gefühl, das Buch richtet sich eher an Ältere – oder liegt dies daran, dass wir uns einfach mit Mitte 40 noch sehr jung fühlen, obwohl die Lebensmitte doch auf jeden Fall erreicht ist?

    Meine Meinung: Ich konnte nicht mit allen Teilen des Buches etwas anfangen, da die Themen zum Erwachsenwerden der Kinder und einiges sonst auf mich nicht zutrifft. Dennoch fand ich sehr viele Denkanstöße, die mich auch später noch beschäftigen werden. Es ist gut, die Dinge einfach mal von außen gespiegelt zu bekommen, die einen beschäftigen. Das Buch wird in meinem Regal bleiben und kann immer wieder neu durchdacht werden. Nicht alle Aspekte des Buches passieren genau jetzt, manche wird man später im Leben durchdenken müssen.

    Fazit: Das Buch bzw. die Autoren haben alle wichtigen Aspekte der Lebensmitte oder der späteren Lebensmitte aufgegriffen. Eine andere Aufmachung würde das Buch für die 40- bis 50jährigen aber noch attraktiver machen. Oder sollte man damit eher Ältere ansprechen? Dann müsste der Titel angepasst werden.
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