Bücher mit dem Tag "miissbuchblog"

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178 Bücher

  1. Cover des Buches AchtNacht (ISBN: 9783426521083)
    Sebastian Fitzek

    AchtNacht

     (1.497)
    Aktuelle Rezension von: PeytonS

    Ich kenne noch nicht so viele Fitzeks, aber dieser hier ist super spannend. Gruselig, wenn man sich ausdenkt, sowas könnte wirklich passieren. Also....jedenfalls theoretisch oder zumindest so ähnlich. 

    Die schnellen Wendungen waren äußerst spannend. Und am Ende dachte ich direkt 2x hintereinander:" echt jetzt?!?!" - also im positiven Sinne. 

  2. Cover des Buches Passagier 23 (ISBN: 9783426510179)
    Sebastian Fitzek

    Passagier 23

     (2.942)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1

    Guter flüssiger Schreibstil und es fängt direkt sehr blutig an. Mein letzter Fitzek ist schon eine Weile her und ich hatte ihn eigentlich deutlich weniger brutal in Erinnerung. Ich fand es trotzdem gut, auch wenn es zeitweise echt verschroben und wirr war. Zum Ende hin, als die Dinge kurz vor der Aufklärung standen,  gab es viele Szenen die nur kurz angerissen wurden und mittendrin abgebrochen wurden um erst in einem anderen Kapitel fortgeführt zu werden. Dies mag zur Spannungssteigerung eigentlich gut sein, war mir in diesem Falle aber etwas zu häufig eingesetzt und hart an der Grenze zu nervig. Einen Teil des Endes konnte ich vorrausahnen, es gab aber auch einen Teil der mich überraschen konnte. Gute 3,5 Sterne von mir. 

  3. Cover des Buches Der Nachtwandler (ISBN: 9783426503744)
    Sebastian Fitzek

    Der Nachtwandler

     (2.255)
    Aktuelle Rezension von: punk_und_komma

    Zuallererst: Das war mein erster Roman von Sebastian Fitzek. Ich kann die Geschichte nicht mit seinen anderen Werken in Relation setzen, aber was ich gelesen habe, lässt mich fassungslos zurück. 


    Der Spannungsaufbau ist gut gelungen und hat die größtenteils schwachen Figuren verziehen. Der Showdown bei ca. 80% des Buches war emotional geschrieben und definitiv das Highlight des Buches ... und dann? Dann wird der geflashte Leser Zeuge einer Auflösung, die alles, was vorher geschehen ist, einmal durch den Fleischwolf dreht. 

    Was war das? 

    [Enthält Spoiler]

    Das Potenzial der Geschichte, des Aufbaus, der Hintergrundstory des Protagonisten - alles wertlos. Statt dem Horror seine Willkür zu lassen, wird hier ein Projekt konstruiert, das absolut keinen Sinn macht. Nicht, dass diese "Erkenntnisse" jemals an die Öffentlichkeit geraten und der Wissenschaft irgendwie dienen würden - sie sind wertlos und bloß sadistische Selbstbefriedigung irgendwelcher Pseudeprofs, deren Verhalten an Unglaubwürdigkeit nicht zu überbieten ist. 

    Abgesehen von diesem an den Haaren herbeigezogenen Ende gab es zahllose Unstimmigkeiten und Plotholes, die mir übel aufgestoßen sind. Was war denn nun mit der Messerszene zwischen Leon und Adrian Moll? Er war nie gewalttätig im Schlaf, aber was war dann das? Was war mit der toten Katze? Warum war sie tot, wie ist sie gestorben, was sollte diese Szene aussagen? Wenn Leon den Schlüssel verschluckt hat, warum erbricht ihn dann Siegfried? Häääää?? Und was sagt jemand wie Siegfried, eine nicht berechenbare Variable, über den Wert des Experiments aus? Studienergebnisse müssen reproduzierbar sein, um sie zu bestätigen. Einen Psycho würde kein Wissenschaftler in seinen Versuchsablauf stecken. 

    Und ganz ehrlich, diese Kink-Geschichte zwischen ihm und Natalie ... eine angeblich gebildete Frau, die aufgrund ihres Kinks zum hilflosen, alles um sich herum zerstörenden Dummchen wird und dann das arme Opfer ist und abgöttisch geliebt wird von ihrem gehörnten Mann ... ich will sowas nicht mehr lesen. Es ist lächerlich.


    Noch kurz zum Schreibstil: Er war anfangs etwas geschwollen, wurde aber besser. Die Beschreibungen im Labyrinth waren wirr, da konnte ich mir leider nichts drunter vorstellen. Und ich weiß bis jetzt nicht, wie man "gurgelnd atmen" kann. Aber immerhin war er schön leicht zu lesen. 


    Kurz und gut, Potenzial war da. Dass die Ebene zwischen Schlaf und Wachsein verschwimmt, hat mir gut gefallen. Leon wurde mir zunehmend sympathischer. Aber sonst war dieses Buch leider nichts für mich. 

  4. Cover des Buches Das Kind (ISBN: 9783426512173)
    Sebastian Fitzek

    Das Kind

     (2.384)
    Aktuelle Rezension von: good_books_bad_books

    Zum Buch:

    "Das Kind" von Sebastian Fitzek ist ein Psychothriller und erschien 2008 bei Droemer Knaur. Es ist ein Einzelband und kann unabhängig von seinen anderen Werken gelesen werden. Das Buch umfasst 389 Seiten.

    Klappentext:

    Strafverteidiger Robert Stern staunt nicht schlecht, als er sieht, wer der geheimnisvolle Mandant ist, mit dem er sich auf einem abgelegenen und heruntergekommenen Industriegelände treffen soll: Simon, ein zehnjähriger Junge, zerbrechlich, todkrank - und fest überzeugt, in einem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein. Doch Robert Sterns Erstaunen wandelt sich in Entsetzen und Verwirrung, als er in jenem Keller, den Simon beschrieben hat, tatsächlich menschliche Überreste findet: ein Skelett, der Schädel mit einer Axt gespalten. Und dies ist erst der Anfang. Denn Simon berichtet nicht nur von weiteren, vor Jahren hingerichteten Opfern, schon bald wird auch die Gegenwart mörderisch ...

    Meine Meinung:

    Nachdem ich in den sozialen Netzwerken sehr neugierig auf dieses Buch wurde, musste ich es unbedingt lesen. Und auch, wenn es ein paar Längen hat und an einigen Stellen leicht melodramatisch wirkte, fesselte es mich von Anfang bis Ende. Es ist typisch Fitzek und egal, wie absurd manches wirkte und wie sehr mir der Kopf auch rauchte, es ergab am Ende alles einen Sinn.

    Den Anfang fand ich etwas schwierig, weil ich mich erstmal an das ganze Szenario und die Figuren gewöhnen musste. Es gab viele Infos und ich fühlte mich leicht erschlagen, aber als ich etwas drinnen war, hatte ich keine Probleme mehr damit. Eine Wendung jagte die nächste und egal, wie viel auch passierte, kam ich doch ganz gut mit dem Geschehen mit, weil es auch mal kleine Verschnaufpausen gab und man sowieso die ganze Zeit mit rätselte.

    Wie kann ein todkrankes Kind sich detailreich an Morde erinnern, die vor seiner Geburt geschahen ? Und sorry, aber an Wiedergeburten glaube ich einfach nicht und dieser esoterische Touch war nicht so ganz meins. Daher war ich sehr gespannt, ob es anders sein könnte und wie alles zusammenhing. 

    Und es geht um so viel mehr als um ein paar Morde. Ich weiß, es ist ein Psychothriller und man sollte einiges erwarten, aber dennoch wäre eine Triggerwarnung zu einem Handlungstrang doch wirklich gut gewesen. Man kann von solchen Warnungen halten was man will, aber hier hätte ich sie gebraucht. Es ging mir sehr an die Nieren und schockierte mich einfach nur. Aus Spoilergründen werde ich nicht näher darauf eingehen, ich will nur noch sagen, dass ich es gut finde, wie der Autor es in seine Geschichte eingebaut hat, egal, wie nahe es mir auch ging.

    Das Ende fand ich etwas langatmig, auch wenn sich alles aufklärte und auch das persönliche Schicksal von Stern sich auflöste. Und Fitzek ist für mich der einzige Autor, der offene Ende gut verpacken kann, selbst wenn es mich immer halb wahnsinnig macht, weil ich so viele Fragen habe und einfach einen richtigen Abschluss brauche, aber hier passte es mal wieder gut rein.

    Die Charaktere gefielen mir gut. Zwar brauchte ich etwas, um mit ihnen warm zu werden und vor allem Robert mochte ich anfangs nicht so sehr, aber je näher man ihn und sein Schicksal kennenlernt, desto besser verstand ich ihn auch.

    Sein Verhalten war nicht immer einwandfrei oder legal, aber ich konnte seine Beweggründe schon verstehen, auch wenn sein Sturkopf ihn oft in Schwierigkeiten brachte. Er handelte oft Hals über Kopf und riss seine Umgebung mit sich ins Chaos und Probleme. Aber wenn er sich einmal festgebissen hatte, kämpfte er auch um die Menschen, die Hilfe brauchten.

    Carina konnte ich lange Zeit nicht richtig einschätzen, weil sie entweder nur genervt oder unnahbar wirkte. Aber sie kämpfte immer für Simons Wohlergehen.

    Simon ist ein schräger Junge, den ich am liebsten beschützt hätte. Trotz seiner Schwäche zeigte er so einen Mut und einen sturen Willen, sodass es echt kein Wunder war, dass er sich nach und nach so gut mit Robert verstand.

    Der Schreibstil ist typisch Fitzek. Schräg, spannend und bis auf ein paar kleinere Längen wirklich flüssig zu lesen. Mir hat er wirklich sehr gut gefallen.

    Fazit:

    Es hat seine paar Längen und mein Kopf rauchte vor lauter Rätseln total, aber ich liebe es, wie sich bis auf das offene Ende alles wieder auflöste und meine Fragen doch alle geklärt wurden. Ein behandeltes Thema ging mir echt an die Nieren und auch wenn ich an sich keine Triggerwarnungen brauche, wäre hier eine durchaus angebracht gewesen. Dennoch ist es eine sehr spannende und wendungsreiche Geschichte, die mir sehr gefiel. Von mir gibt es:

    4 von 5 Sterne





  5. Cover des Buches Der Vollstrecker (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 2) (ISBN: 9783548281100)
    Chris Carter

    Der Vollstrecker (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 2)

     (946)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    In „Der Vollstrecker“ ermittelt Detectiv Robert Hunter und sein Partner Detectiv Carlos Garcia in einem Fall, der sie in die Vergangenheit führt. Das Buch wurde von dem US-amerikanischen Autor Chris Carter geschrieben und ist 2011 als eBook und Taschenbuch im Ullstein Taschenbuch Verlag (Ullstein Buchverlage) erschienen. „Der Vollstrecker“ ist der zweite Band der „Hunter und Garcia“ Reihe.

    Auch der zweite Fall für Hunter und Garcia kommt mit einem sehr detailliert beschriebenen Kriminalfall daher. Wer brutale Mordfälle liebt, der ist hier genau richtig. Ich hatte sogar das Gefühl, dass die Beschreibungen noch extremer sind als in Band eins. Für mich als Fan solcher Bücher war die Geschichte perfekt. Zartbesaiteten Lesern rate ich von dieser Reihe jedoch ab.

    Das Wiedersehen mit Hunter und Garcia hat sich wie nach Hause kommen angefühlt. Die beiden waren mir wieder auf Anhieb sympathisch und ich habe jede Sekunde genossen, die ich mit ihnen verbringen dürfte. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber die Chemie, die zwischen den beiden herrscht, ist sehr unterhaltsam. Ja ich weiß, dass ist eine Thriller, trotzdem konnte mich das Buch in bestimmten Momenten zum Lachen bringen.

    Ich werde mich hier weder über den Kriminalfall noch über den Täter äußern, weil das meiner Meinung nach nur spoilert. Für mich wurde das Ganze schlüssig aufgeklärt und über alles andere mach ich mir nur bedingt Gedanken. Die Frage ob der Kriminalfall realistisch ist muss sich jeder selber beantworten. Mich konnte das Buch erstklassig unterhalten und das ist in meinen Augen das Wichtigste.

    Die deutsche Übersetzung von Chris Carters Schreibstil ließ gewohnt flüssig lesen und die Wortwahl hat wie immer perfekt zum Genre gepasst. Das Buch wird hauptsächlich aus der Sicht von Hunter und Garcia erzählt, es gibt aber auch Kapitel, die dem Leser Einblicke in die Gedanken und Gefühle anderer Charaktere gewähren. Die Geschichte wurde in der dritten Person geschrieben.


    Fazit

    Ein grandioser zweiter Band, den ich keine Sekunde aus der Hand legen konnte. Ein genialer Thriller, den ich sehr gerne weiterempfehle.

  6. Cover des Buches Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 3) (ISBN: 9783548284217)
    Chris Carter

    Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 3)

     (861)
    Aktuelle Rezension von: Mrslittle

    Schon die ersten beiden Bände waren der Hammer. Der Knochenbrecher war wieder etwas härter aber absolut genial. Spannung von Anfang bis Ende. 

  7. Cover des Buches I Am Death - Der Totmacher (ISBN: 9783548287133)
    Chris Carter

    I Am Death - Der Totmacher

     (465)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Dies ist der 7. Teil der Robert Hunter Reihe von Chris Carter.

    Das Cover sieht schon sehr spannend aus. Der Schreistil ist hervorragend und die Spannung hält sich den kompletten Roman über. Es kommt immer wieder zu nicht vorhersehbaren Überraschungen und neuen Entwicklungen in der Handlung. Die Mordmethoden sind sehr detailliert und jedes Mal ist es etwas Neues, Grausameres und brutaleres. Sehr interessant  fand ich die Sichtweise und Vorgehensweise des Mörders.

  8. Cover des Buches Death Call - Er bringt den Tod (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 8) (ISBN: 9783548289526)
    Chris Carter

    Death Call - Er bringt den Tod (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 8)

     (372)
    Aktuelle Rezension von: Silvasbooks

    Ich habe lange eine spannende Thriller-Reihe gesucht und  nach einer langen Suche bin ich auf Chris Carter gestoßen. Jedoch wollte ich mir den ersten Teil erstmal in der Bibliothek ausleihen, um zu gucken, ob mir der Schreibstil und generell die Story gefällt. Leider gab es in der Bibliothek die Bücher nicht, weshalb ich bei der Onleihe nachgeguckt hatte, wo es aber nur den neunten Teil „Death Call“ gibt. Also habe ich mit diesem Band begonnen und ich muss sagen, dass es mir sofort gefallen hat. Obwohl ich mit dem neunten Band begonnen hatte, konnte ich sofort in die Handlung eintauchen. Alle wichtigen Hintergrundinformationen wurden genauestens erklärt, sodass man immer wusste, worum es geht. Durch die verschiedenen Perspektiven, die alle sehr gut beschrieben wurden, wurde das Buch abwechslungsreich und total spannend. Auch durch die kurzen Kapitel wurde die Spannung erhöht, sodass man das Buch (in meinem Fall das Handy) nicht mehr aus der Hand legen konnte! Besonders hat mir gefallen, dass alle Szenen der detailliert beschrieben wurde. Ich konnte mir alles sehr genau vorstellen, als wäre ich selber dabei. Für manche könnten die Szenen zu brutal sein, doch das macht einen Thriller aus!
    Ich kann dieses Buch und generell die Buchreihe rund um Hunter und Garcia nur weiterempfehlen! Ein Muss für jeden, der Thriller liebt!

  9. Cover des Buches Blutrausch - Er muss töten (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 9) (ISBN: 9783548289533)
    Chris Carter

    Blutrausch - Er muss töten (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 9)

     (403)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Als Hunter und Garcia an den Tatort eines überaus brutalen Mordes gerufen werden, ahnen sie noch nicht, das sie es mit einem Serienmörder zu tun haben, den das FBI sucht. Zusammen versuchen sie dem Mörder auf die Schliche zu kommen.

    An sich hat mir die Geschichte wieder richtig gut gefallen. Sie war spannend, grausam, aber auch sehr unterhaltsam.

    Es gab allerdings zwei Dinge die mich gestört haben. Zum einen fand ich das Ende etwas zu konstruiert und zum anderen nervt es mich mittlerweile wie perfekt Robert Hunter ist. Er ist in allem der Beste, selbst das FBI kann ihm nicht das Wasser reichen. Und nur findet Dinge heraus. Mittlerweile wird es echt langweilig, was diesen Aspekt angeht.

    Ansonsten war wieder alles wie immer. Spannung pur.

  10. Cover des Buches Der Insasse (ISBN: 9783426519448)
    Sebastian Fitzek

    Der Insasse

     (1.440)
    Aktuelle Rezension von: Tamara88

    Optik - Cover + Klappentext: Wie für einen Thriller üblich verrät das Cover nicht allzu viel, aber genug, um eine sofortige Spannung zu erzeugen. Man sieht den Ausschnitt einer Gummizelle, die weiße gepolsterte Wand und ahnt automatisch, um was es hier geht. Dazu gibt es rote und schwarze kratzige Schrift, die mich an Blut und Tod erinnerte. Der Klappentext war kurz und knapp, aber definitiv interessant und hat mich gefesselt. Die Headline besteht aus drei Zeilen in rot, der Rest aus fünf Sätzen in schwarz.

    Buchsatz + Schreibstil + Grammatik: Der Text ist im einheitlichen Blocksatz geschrieben, einzelne Abschnitte sind nicht eingerückt wie bei vielen anderen Büchern, aber das störte mich nicht beim Lesen. Fitzeks Schreibstil ist wie immer der Hammer und wird durch die sehr gute Grammatik und die recht kurzen Kapitel zusätzlich unterstützt. Er verwendet genau die richtigen Adjektive, um Spannung zu erzeugen und diese dann auch zu mehren. Spannungsspitzen werden hemmungslos auf den Leser geschmissen, die Sätze perfekt lang gemacht und an die jeweilige Situation angepasst, Beschreibungen dort eingesetzt, wo sie gebraucht werden. Von der ersten bis zur letzten Seite reißt er einen förmlich mit und lässt den Puls ansteigen, sodass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Perspektivwechsel und Cliffhanger machen das Ganze zu einem wahren Genuss!

    Inhalt: Nachdem Tills Sohn Max verschwunden ist und er die Gewissheit sucht, ob sein Sohn noch lebt oder nicht, lässt er sich mithilfe einer falschen Identität in den Hochsicherheitstrakt einer Psychiatrie einschleusen. Dort will er den Kindermörder Guido stellen und herausfinden, ob er auch seinen Sohn auf dem Gewissen hat und gerät dabei in die Fänge des Wahnsinns. Bereits das erste Kapitel schubst den Leser mitten hinein in die verrückte Welt der Geisteskrankheiten, in denen er sich dann blitzschnell verfängt. Je mehr man erfährt, umso verwirrter wird man auch, bis man das Gefühl hat, selbst in der Klapse zu sitzen und herausfinden zu wollen, was hier bitte die Wahrheit ist.

    Fazit: Zwar erinnerte mich das Buch gelegentlich an »Shutter Island« und wirkte an vereinzelten Stellen mit zu viel Klischees überladen, aber genau das hat auch die richtige Stimmung bei mir erzeugt, um sich diesem Psychothriller verbunden zu fühlen. Denn genau das ist »Der Insasse«, ein Thriller für die Psyche, die bei ständigem Auf und Ab um ihre Balance kämpfen muss. Grandios gemacht und definitiv empfehlenswert!

  11. Cover des Buches Murder Park (ISBN: 9783453421769)
    Jonas Winner

    Murder Park

     (303)
    Aktuelle Rezension von: Susi180

    Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde. 

    Der Autor:

    Jonas Winner wuchs in Berlin, Rom und den USA auf und studierte in Deutschland und Frankreich. Nach seiner Promotion über Spieltheorie arbeitete er zehn Jahre lang als Fernsehjournalist, danach folgten Drehbücher fürs deutsche Fernsehen und Romane. Besuchen Sie Jonas Winner auf jonaswinner.com und Facebook. 


    Meine Meinung:

    Das erste Buch des Autors, was ich gelesen habe. Thematisch hat es mich sehr angesprochen und auch die positiven Stimmen dazu, machten neugierig. Die Story geht auch gleich sehr rasant los und das liegt nicht zuletzt an dem super flüssigen und temporeichen Schreibstil. Was ich ganz schön finde, ist am Ende des Buches das Personenregister. Da kann man immer mal wieder nachschlagen, wer welche Funktion hat.


    Die Geschichte beginnt bereits mit spannenden Aspekten. Auch das Setting ist super gewählt und hat mir Bilder in den Kopf gesetzt. Ab einem bestimmten Punkt in diesem Buch, habe ich gefühlt jeden verdächtigt. Auch die Rückblicke waren interessant und geben der Geschichte Tiefgang. Die psychologische Sicht auf die Handlung war sehr passend, denn wir lesen Gesprächsprotokolle von jedem Charakter mit einem Psychologen. Das Buch ist durchweg spannend. Es passiert in diesem Buch so viel, es gibt so viele Wendungen, so das die Geschichte auf keiner Seite langweilig war. 


    Das Ende war für mich ok, aber ich hätte mir etwas anderes gewünscht. Die Frage kam bei mir auf „Kann das so wirklich passiert sein“. Es war einfach etwas unrealistisch. Aber dennoch kann ich das Buch empfehlen, weil es mich gut unterhalten hat. Und genau das wünsche ich mir von einem Buch. Ich freue mich nun auf die weiteren Bücher des Autors.

  12. Cover des Buches Totenkünstler (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 4) (ISBN: 9783548285399)
    Chris Carter

    Totenkünstler (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 4)

     (740)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Der Profiler des Los Angeles Police Departments Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia trauen ihren Augen nicht, als sie an den neusten Tatort kommen. Das Mordopfer wurde nicht nur brutal umgebracht. Nein, aus seinen Körperteilen formte der Mörder eine abscheuliche Skulptur. Was will er damit ausdrücken? Das Ermittlerduo versucht sich in den Täter reinzudenken, bevor ein weiteres Werk von dem Totenkünstler erstellt wird.

    Grundsätzlich sind die Bücher der Hunter-Reihe immer brutal und spannend. So auch hier beim vierten Band. Auf morbide Art ist es faszinierend, wie man auf die Idee kommt aus Menschenteilen Skulpturen zu schaffen. Wie kommt man bloss auf so eine Idee? Abgesehen davon empfand ich einzelne Szenen langgezogen, die Ermittlungen schienen immer wieder in Sande zu verlaufen, und das Ende entpuppte sich als etwas zu konstruiert. Ich freue mich nun aber auf die weiteren Bände.

    Mein Fazit: Beim Ende war mir ein Zufall zu viel, aber ansonsten eine Carter Geschichte, die man nach den vorgängigen Bänden erwartet. 4 Sterne.

  13. Cover des Buches Der Erdbeerpflücker (ISBN: 9783570308127)
    Monika Feth

    Der Erdbeerpflücker

     (1.824)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Merle, Caro und Jette sind sehr gute Freundinnen und wohnen auch gemeinsam seit einiger Zeit zusammen in einer WG. Für Jette und Merle war Caro schon immer etwas sonderbar und als sie dann einen Freund hat, möchte Caro den Mädchen nicht einmal den Namen verraten. Das sind Gründe dafür, dass die beiden sich um ihre Freundin sorgen. Jedoch nimmt Caro die Warnungen ihrer Freundinnen nicht ernst und trifft sich dann mit ihrem Freund das Treffen und macht sich keine Sorgen dabei. Doch leider kommt Caro von diesem Treffen nicht wieder zurück…

    Ich habe den ersten Band des Buches total verschlungen. Ich hätte wirklich niemals damit gerechnet, dass ich mich in diese Reihe komplett verlieben werde. ,,Der Erdbeerpflücker‘‘ war mein erstes richtiges Buch und ich diese Reihe hat dafür gesorgt, dass weitere hunderte Bücher in meinem Regal gelandet sind. ,,Der Erdbeerpflücker‘‘ ist ein grandioser Thriller, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich musste immer wissen, was als nächstes passieren wird.

    Jette war ein sehr sympathisches Mädchen und ich mochte sie von Anfang an total gerne. Ich finde sie sehr beeindruckend, sie hat ein gutes Herz, ist engagiert und ehrgeizig. Das sind alles richtig tolle Eigenschaften. Außerdem ist sie auch immer für ihre Freundinnen da und wirklich nichts und niemand kann sie trennen. Jette ist eigentlich eine sehr selbstbewusste Person, die nicht uns niemand aus der Ruhe bringt, aber ich war doch ein wenig erstaunt darüber, dass sie sich so leicht in Gefahr bringt. Aber auch das zeigt wieder, dass sie alles für ihre Freundinnen tun würde.

    Auch Merle ist eine sehr sympathische Protagonistin gewesen und gerade das sie sich für den Tierschutz so sehr einsetzt, hat mir an ihr richtig gut gefallen. Merle ist eher im Hintergrund, dennoch erfahren wir einiges über sie und ihr Leben. Merle ist ein liebevoller und herzensguter Mensch, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Ich finde, dass Merle auch das Gegenteil von Jette ist und daher die beiden sich doch sehr ergänzen. Merle ist für mich jemand, der mehr über die Dinge nachdenkt.

    Der Schreibstil von Monika Feth war für mich neu, da dies das erste Buch von ihr für mich war. Dennoch habe ich nicht damit gerechnet, dass sie mich so sehr damit überzeugen könnte. Monika Feth schreibt flüssig, fesselnd, spannend und düster und schafft damit eine Atmosphäre, die einen die Nackenhaare aufstellen lässt. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ich habe es innerhalb von zwei Tagen komplett verschlungen. Außerdem ist es durchgehend spannend, es wird nie langweilig!

    ,,Der Erdbeerpflücker‘‘ war das erste Buch für mich von Monika Feth und sie hat sich mit diesem direkt in mein Herz schreiben können. Ich hätte wirklich niemals gedacht, dass ich mich sofort in diese Autorin verlieben werde, aber ich habe es getan! Der Erdbeerpflücker ist eine tickende Zeitbombe und selbst als Leser*in weißt du nicht, wann diese genau hochgehen wird. Ich finde es toll, dass wir die Geschichte aus mehreren Perspektiven erfahren, denn so kann man sich ein genaues Bild von all dem machen und man merkt immer mehr, wie sehr sich die Geschichte zuspitzen wird. Außerdem fand ich es richtig spannend, dass der Erdbeerpflücker uns an seinen Gedanken teilhaben lässt, denn so können wir in die Abgründe eines Mörders gucken. Von mir bekommt das Buch eine ganz klare Buchempfehlung!

  14. Cover des Buches Die Ungehörigkeit des Glücks (ISBN: 9783570102923)
    Jenny Downham

    Die Ungehörigkeit des Glücks

     (164)
    Aktuelle Rezension von: lui_1907

    Inhalt

    Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück ...


    Nach „Bevor ich sterbe“ von der Autorin Jenny Downham gefiel mir so gut, dass ich dachte da kann bei „Die Ungehörigkeit des Glücks“ nichts schief gehen. Aber leider wurde ich enttäuscht. Die Geschichte ist irgendwie nicht neu und die Charaktere, bis auf Mary und Katie, sind unsympathisch und kalt. Zum Ende hin wurde alles sehr langatmig und das „Familiengeheimnis“ ist sehr vorhersehbar.


    Fazit: Leider nicht sehr fesselnd.

  15. Cover des Buches Totenfrau (ISBN: 9783442749263)
    Bernhard Aichner

    Totenfrau

     (432)
    Aktuelle Rezension von: vlindner

    Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. 

    Das Buch ist sehr gut geschrieben. Konnte es kaum aus den Händen legen. 

    Typischer Aichner Schreibstil. Einfache Sätze, sodass es einfach flutscht :).

    Ich konnte natürlich nicht anders und hab' die anderen zwei Titel der Reihe auch gleich gelesen. Ausgezeichnet! Freue mich schon auf die Verfilmung - obwohl es das Buch nie toppen kann.

  16. Cover des Buches Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken (ISBN: 9783548287553)
    Jenny Milchman

    Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    Sandra alias Sandy scheint ein perfektes Leben zu haben. Ein Traumhaus mitten in der Natur. Einen Mann, der sie auf Händen trägt. Eine 15-jährige Tochter, ihr großes Glück. Bis aus dem Traum ein Alptraum wird: Zwei Fremde dringen in ihr Haus ein, schlagen ihren Mann brutal nieder und nehmen Mutter und Tochter als Geiseln. Draußen tobt ein Sturm. Es gibt keinen Ausweg. Schon gar nicht für Sandra. Denn sie kennt einen der Männer — und wollte ihn um jeden Preis vergessen.

    Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven und auf mehreren Zeitebenen geschrieben. An sich eine gute Sache, um einen allumfassenderen Blick für die Ereignisse, Hintergründe und vor allem Zusammenhänge zu bekommen. Nach und nach werden die einzelnen Erzählfäden zusammengewoben und bilden am Ende ein vollständiges Bild.
    Was mir leider gar nicht gefallen hat, war die Perspektive des Hundes, da diese für mich die komplette Spannung und Seriosität genommen hat. Schade.

    Die Charaktere waren so weit wie nötig beschrieben, um Einblicke in ihre Gefühlswelt zu bekommen und Handlungen nachvollziehbarer zu machen.
    Was mir jedoch total fehlte: Der Punkt, an dem Sandra verstand, um wen es sich bei einem der Männer handelt. Die Fäden wurden nach und nach zu einem Strang genommen, jedoch fehlte jeglicher Aha-Moment bei ihrem Charakter. Von einer auf die andere Seite wurde es als Fakt hingenommen, wer der Peiniger ist, was für mich absolut nicht nachvollziehbar war.

    An sich eine gute Idee, jedoch konnte mich die Geschichte leider nicht wirklich umhauen. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass sich dieser einzelne Tag über knapp über 300 Seiten zog oder ob einfach die Würze bzw. die Spannung fehlte. Ich konnt einfach nicht warm werden.

  17. Cover des Buches Adrenalin (ISBN: 9783442476718)
    Michael Robotham

    Adrenalin

     (431)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Wenn Michael Robotham eins kann, dann ist es Spannung erzeugen. Sind die Zusammenhänge anfangs noch eher holprig miteinander verbunden, ergibt sich spätestens zum Finale ein passendes Gesamtbild.

    Okay, für mich hätte das Finale gern etwas umfangreicher ausfallen können. Das Warum hat sich mir erschlossen, war aber einen Tick zu konstruiert und zu knapp abgehandelt. Dafür war ich wieder mal begeistert vom Stil, vor allem von dem unterschwelligen Humor, der sich durch den Thriller zieht. Es ist dieser typisch britisch trockene Humor – dabei ist Robotham Australier!

    Erzählt werden die Geschehnisse von Joe in der Ich-Form, als Leser ist man also ganz nah dran an seiner Figur. Und die ist absolut interessant: Joe ist nicht der strahlende Ritter oder der gebrochene Held, wie man es in vielen vergleichbaren Thrillern hat. Vielmehr ist er ein Normalo mit eigenen Sorgen und Problemen. Nur manchmal hätte ich ihn gerne geschüttelt und ihn ausgeschimpft, weil er zu unlogisch gehandelt hat, vor allem zum Nachteil für sich selbst.

  18. Cover des Buches Während du stirbst (ISBN: 9783734102196)
    Tammy Cohen

    Während du stirbst

     (203)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Dieses Buch war für mich eher ein Krimi als, wie gekennzeichnet, ein Psychothriller. Die verschiedenen Verstrickungen waren ganz gut durchdacht, allerdings gab es hier, wieder Erwarten, keinen wirklichen Nervenkitzel. Die Familiengeschichte der Kommissarin fand ich äußerst langatmig, sie selbst empfand ich als erfolgsgierige und nervige Persönlichkeit, demnach war dieser Nebenstrang für mich persönlich unnötig. Die Erzählsicht der Hauptprotagonistin fand ich dagegen relativ gelungen. Auch die Idee mit den Geschenken und die damit verbundene Vergangenheitsgeschichte des "Täters" fand ich gut. Die gesamte Story hatte immer wieder Höhen und Tiefen, doch mit keinem der Charaktere konnte ich auch nur ansatzweise mitfühlen. Das rätselhafte Ende ließ mich letztendlich doch etwas verwirrt zurück. An sich eine solide Geschichte, hinter der eine gute Idee steckt, der aber einfach das gewisse Etwas fehlt.

  19. Cover des Buches Erwartung DER MARCO-EFFEKT (ISBN: 9783423216203)
    Jussi Adler-Olsen

    Erwartung DER MARCO-EFFEKT

     (598)
    Aktuelle Rezension von: xeni_590

    Der neue Teil der Sonderdezernat Reihe ist wie auch die Teile davor Top, spannend die Charaktere sind immer noch Mega sympathisch und es wird nicht langweilig. Ich kann nur sagen wie immer gutes Buch ich freue mich auf alle weitere Teile. Absolut geniale Reihe einfach <3 

  20. Cover des Buches Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8) (ISBN: 9783548289793)
    Nele Neuhaus

    Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8)

     (602)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ein Wohnungen, in der Nähe von Ruppertshain, steht in Flammen. Schnell werden Oliver von Bodenstein und seine Kollegin Pia Sander zum Schauplatz gerufen, zunächst wird Brandstiftung ausgegangen, es wird aber schnell klar, dass es sich hier um Mord handelt. In den Überresten des ausgebrannten Wagens wird eine Leiche gefunden, bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.
    Kurze Zeit später wird eine ältere Dame in einem Hospiz grausam umgebracht. Pia und Oliver verfolgen eine Spur zurück, die fast 40 Jahre in die Vergangenheit führt, in Olivers Kindheit...

    Ich hatte erst etwas Sorge, dass mir der Krimi zu langatmig ist. Das war aber nicht so! Das Buch war spannend und sehr mitreißend, ich habe regelrecht mit gefiebert und war selbst die ganze Zeit am rätseln, wer der Mörder ist.

  21. Cover des Buches Die Bestimmung des Bösen (ISBN: 9783453359345)
    Julia Corbin

    Die Bestimmung des Bösen

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    Dieses Buch ist SO spannend! Es ist mir wirklich schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen, da es einen wirklich großartigen Spannungsverlauf enthält. Selbst gegen Ende als die Mordserie eigentlich bereits aufgeklärt ist, gelingt es der Autorin noch einmal richtig Spannung aufzubauen. Die Kapitel umfassen jeweils nur wenige Seiten, was es noch schwerer macht, das Buch aus der Hand zu legen.

    Es enthält einige biologische Ausführungen, von denen man zwar zunächst denken könnte, dass sie etwas langweilig daher kommen könnten, tatsächlich sind sie aber so in die Geschichte eingebaut worden, dass sie dem Buch den nötigen Thriller-Ekel-Faktor verleihen. Die Geschichte hat immer wieder ein paar Überraschungen parat.

    Das Buch hält zwischendurch ab und zu Kapitel mit Rückblenden parat, wodurch man nach und nach die Verbindung zu den aktuellen Morden herstellen kann.

    Die Charaktere sind allesamt sehr gut ausgearbeitet und manche von ihnen weiß man bis zuletzt nicht so richtig einzuschätzen.

    Einfach ein durch und durch grandioses Buch, dass ich allen Thriller-Fans wärmstens empfehlen kann!

  22. Cover des Buches Love and Confess (ISBN: 9783423717595)
    Colleen Hoover

    Love and Confess

     (1.255)
    Aktuelle Rezension von: LollyLovesBooks

    Mir hat das Buch „Love and Confess“ von Colleen Hoover sehr gut gefallen. Eine Liebesgeschichte voller Geheimnisse und Komplikationen. Besonders toll fand ich die Kunstwerke, die Owen als Künstler malt und welche im Buch abgedruckt sind. Sie sind wundervoll! Owen ist generell ein wirklich wunderbarer Mensch, auch wenn manche Missverständnisse Auburn von Gegenteil überzeugen. Doch gerade diese Taten macht er insgeheim nur für seine Mitmenschen und versucht verzweifelt ihnen so zu helfen. Er stellt andere immer vor seine Bedürfnisse, behandelt seine Kontakte mit Respekt und ist sehr freundlich zu ihnen. 

    Aber nicht nur er steckt voller Geheimnissen - auch Auburn trägt vieles mit sich herum, wovon die meisten nichts ahnen. Sie ist sehr lieb, neugierig, aufmerksam, aber vor allem auf der Suche nach einem Job. Da Owen eine Assistentin 

    mehr als alles andere benötigt, kommt sie ihm da wie vom Himmel geflogen. Ich fand es toll, dass sie sich so kennenlernen und nicht auf diese 0815 Weise. Allerdings war die Tatsache, dass Auburn Owens Angestellte ist, im ersten Moment sehr kritisch für mich - doch das hat sich aus verschiedenen Gründen dann ja bald gelegt :D 

    Mich hat eigentlich ziemlich wenig bis gar nichts an dem Buch gestört, allerdings beinhaltet diese Geschichte mehrere Szenen, die triggern könnten. Aus diesem Grund sollte man sich unbedingt die Triggerwarnung vor dem Lesen des Buches durchlesen.

  23. Cover des Buches DNA (ISBN: 9783442715756)
    Yrsa Sigurdardottir

    DNA

     (334)
    Aktuelle Rezension von: Mimi

    Ein Krimi, der mich mit einem ungewohnt heftigeren Einstieg, als die bisher gelesenen bereits überraschte.
    Eine Frau wird in ihrem eigenen Haus zu Tode gefoltert, die kleine Tochter bleibt unter dem Bett unentdeckt. Eine Nachricht des Täters, die nur aus Zahlen besteht, können die Polizisten nicht entschlüsseln. Umso wichtiger ist, was das Kind gesehen hat. Als das Mädchen unter Aufsicht der Psychologin Freyja befragt werden soll, erlebt Kommissar Huldar eine unangenehme Überraschung, denn er kennt die Psychologin schon - er hat sich nach einem One Night Stand heimlich aus ihrem Schlafzimmer geschlichen und nie wieder gemeldet, nachdem er ihr eine falsche Identität vorgelogen hatte.
    Mit sympathischen Hauptfiguren steigt man direkt in den ersten Mord mit ein. Der Hauptkomissar Huldar bei seinem ersten Mordfall und der Psychologin Freya.
    Leider hat die Geschichte einige Längen, man schweift weg und es lässt sich nur noch stockend lesen… Oft schweifte mir die Autorin zu tief in Details ab, was somit mit fehlender Spannung einbüssen musste.
    Durch die verblüffende Wendung zum Schluss des Buches und mit detailreichen Erklärungen zu den Rätseln und der Auflösung der drei Mordfälle konnte mich das Buch noch einmal fesseln.

  24. Cover des Buches Der Fund (ISBN: 9783442757831)
    Bernhard Aichner

    Der Fund

     (202)
    Aktuelle Rezension von: chrissysbooks

    Die Supermarktverkäuferin Rita entdeckt in einer Bananenkiste eine Ladung Kokain. Doch anstatt diesen außergewöhnlichen Fund der Polizei zu melden, nimmt sie die Kiste mit nach Hause. Dies ist der Ausgangspunkt für drei turbulente Wochen, in denen sich die 53-jährige Rita verlieben, jemanden töten und selbst getötet wird. Ein Polizist will Ritas Tod und den offiziell abgeschlossenen Fall nicht akzeptieren und stellt allen Beteiligten aus Ritas Umfeld eine Menge Fragen. Warum musste Rita wirklich sterben? 

    In „Der Fund“ erzählt Bernhard Aichner die Story auf eine nicht alltägliche Art. Die Handlung wird vom Ende her aufgerollt und die Bewegründe Stück für Stück zusammengesetzt. Der Erzählstil ist kurz und bündig, viele Sätze bestehen aus weniger als fünf Worten. Dies verleiht der Handlung eine gewisse Dynamik. Gleichzeitig wird aber auch ein klares Bild der einzelnen Protagonisten gezeichnet. Die Hintergründe, Zusammenhänge und Abläufe der letzten Wochen werden erst durch die eingestreuten Befragungen des Polizisten nach und nach deutlich. 

    Ein spannendes und überraschendes Buch, das durch einen genialen und unverwechselbaren Schreibstil glänzt. Wer einmal Lust auf einen unkonventionellen und unterhaltsamen Thriller hat, sollte sich dieses Lesevergnügen nicht entgehen lassen. 

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