Bücher mit dem Tag "militär"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "militär" gekennzeichnet haben.

822 Bücher

  1. Cover des Buches Throne of Glass – Die Erwählte (ISBN: 9783423716512)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Die Erwählte

     (2.618)
    Aktuelle Rezension von: Kathis_bunte_Welt_der_Buecher

    In Band 1 lernen wir das erste Mal Celaena Sardothien kennen. Zum Tode verurteilt bekommt sie noch eine letzte Chance sich zu beweisen. Für den berüchtigten König von Erilea soll die gegen andere Assassinen, Mörder und andere zwielichtige Typen in einem tödlichen Wettkampf kämpfen. Der Preis für ihren Gewinn ist die Freiheit.
    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht und ich war sofort in der Geschichte gefangen. Ich mochte Celaena von Anfang an und konnte gut mit ihr mitfühlen. Sie ist eine starke junge Frau die sich nicht von ihrem Weg abbringen lässt und für ihre Überzeugungen einsteht. Besonders krass fand ich ihr Alter. Sie ist ja gerade erst 18 Jahre alt. Ziemlich schnell lernt man auch den Kronprinzen Dorian und den Captain der Garde Chaol Westfall kennen. Beide Männer waren mir von Anfang an sympathisch und ich mochte ihren Umgang miteinander. Ihre Gespräche waren locker geschrieben und man spürt dass sich die beiden schon ewig kennen und sich gegenseitig vertrauen. Als dann Celaena ins Schloss kommt, entwickeln sich die beiden ein wenig zu Konkurrenten. Diese dreier Konstellation fand ich sehr humorvoll und lustig. Besonders Prinzessin Nehemia fand ich auch großartig und eine starker Charakter.
    Der Wettkampf der Champions hat mich teilweise etwas an die Tribute von Panem erinnert, was der Geschichte aber nicht geschadet hat. Ich fand es wahnsinnig spannend zu sehen, welche Fähigkeiten die einzelnen Champions hatten. Der König war mir von Anfang an mega unsympathisch und ich fand ich herzlos, kalt und blutrünstig. Er möchte einfach seine Ziele durchsetzen, egal welche Hürden er nehmen muss.
    Die Geschichte wurden mit jedem Kapitel spannender und man konnte nie vorausahnen was als nächstes passiert. Man konnte nie sicher sein welches Monster oder welche Celaena bewältigen muss.
    Aber auch die kleine aber feine Liebesgeschichte bzw. diese Dreiecksbeziehung fand ich gut in die Geschichte eingebaut und hat nicht zu viel Platz eingenommen. Meiner Meinung nach hätte man aber auch eine Seite der Beziehung verzichten können. Trotzdem fand ich die Beziehungen zwischen Dorian, Chaol und Celaena sehr unterhaltsam und toll erzählt. Mittendrin hatte ich dann plötzlich auch ein sehr komisches Gefühl Nehemia gegenüber und war echt gespannt wie das enden würde. Aber ich möchte nicht zu viel verraten.
    Auch die Nebencharaktere wie bspw. Kaltain oder Herzog Perrington haben perfekt in die Geschichte gepasst und haben dem ganzen nochmal mehr Spannung gegeben.
    Ich fand es wahnsinnig toll zu sehen welche Kampfskills Celaena hat und wie sie mit den Waffen umgehen kann.
    Der Schreibstil war sehr angenehm und ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte am Ende nicht aufhören zu lesen und ich musste unbedingt wissen wie es endet.
    Alles in allem war es ein super erster Band, der zwar einige Fragen aufgeworfen hat, die aber im Laufe des Buches beantwortet haben und nicht allzu viele offengeblieben sind und das ganze macht riesengroße Lust auf die weiteren Bände der Reihe.

  2. Cover des Buches Obsidian 4: Origin. Schattenfunke (ISBN: 9783551583437)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 4: Origin. Schattenfunke

     (2.163)
    Aktuelle Rezension von: Deni_lovebooks

    Inhalt:
    Daemon würde alles tun, um Katy aus der Gewalt von Daedalus zu befreien. Sogar das Undenkbare würde er wagen. Katy lebt nur von einem Tag auf den anderen, während sie immer neuen Tests unterzogen wird. Allerdings beginnt sie zu ahnen, dass sie bisher ein unvollständiges Bild von Daedalus hatte. Wer sind hier die Guten und wer die Bösen? Früher oder später wird Katy eine Antwort auf diese Frage bekommen, aber dann könnte es bereits zu spät sein. Vor allem, wenn Daemon bis dahin nicht wieder an ihrer Seite ist ...

    Fazit:
    Der vierte und somit vorletzte Teil der Obsidian Reihe war wieder sehr spannend und hat mich direkt abgeholt. Ich konnte den ganzen Handlungen folgen und bin wirklich hin und hergerissen, was ich von Daedalus halten soll. Ich frage mich die ganze Zeit ob sie die guten oder die bösen sind. Oder etwas dazwischen. Ich hoffe dass sich das im letzten Teil beantworten wird. 

    Ansonsten muss ich sagen, dass sie die Reihe wacker hält. Beim dritten Band dacht ich so: Oh Oh es baut ganz schön ab, da ich den sehr gezogen fand, aber der vierte hat das wieder etwas rausgeholt und mit seiner Handlung überzeugt. 

  3. Cover des Buches Opposition - Schattenblitz (ISBN: 9783551583444)
    Jennifer L. Armentrout

    Opposition - Schattenblitz

     (1.784)
    Aktuelle Rezension von: Deni_lovebooks

    Inhalt:
    Katy kann noch immer nicht fassen, dass Daemon sie verlassen und sich der Armee der Lux angeschlossen hat. Seit deren Invasion ist ein Krieg ausgebrochen, der schon viele Menschenleben gekostet hat. Niemand ist mehr sicher, doch um der schwangeren Beth zu helfen, wagt Katy sich aus dem Haus. Als ihr größter Wunsch in Erfüllung geht und sie Daemon begegnet, scheint dieser jegliche Gefühle für sie verloren zu haben. Katy muss herausfinden, ob noch etwas von dem Daemon, den sie liebt, in ihm steckt – bevor alles verloren ist.

    Fazit:
    Leider hat nick das Ende etwas enttäuscht, da es der vorhersehbar war und ich mich irgendwie nicht mehr wirklich in die Geschichte einfinden konnte. Ich fand es eher langgezogen und nicht mehr fesselnd. Klar hat mir das Ende wirklich gefallen, aber alles so zwischendrin war für mich wirklich schwierig zu lesen, weil es immer etwas war, was man wusste, das wird jetzt geschehen. Schade. 

  4. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.580)
    Aktuelle Rezension von: Laniesbooks_Official

    Schon als ich die Serie Outlander gesehen habe war ich sofort Feuer und Flamme und das Buch hat es nur besiegelt. Diana hat hier ganz großes Kino geschaffen und ich kann es jedem nur ans Herz legen Outlander zu lesen. Ja für viele mag es abschreckend sein ein Buch zu lesen das über 1000 Seiten hat aber hier lohnt es sich wirklich.
     Ich kann von Herzen sagen das die Geschichte um Jamie und Claire im Buch noch eine Runde schöner und auch brutaler ist als in der Serie dargestellt aber jeder Fan der Serie sollte das Buch gelesen haben.

    Ich bin immer noch begeistert von Dianas Schreibstil und von der Entwicklung der Charaktere gerade von Claire. 

  5. Cover des Buches Legend (Band 1) - Fallender Himmel (ISBN: 9783785579404)
    Marie Lu

    Legend (Band 1) - Fallender Himmel

     (2.249)
    Aktuelle Rezension von: Bookheart

    Noch nie hat mich eine Geschichte so sehr schockiert und mitgenommen! Es ist eine Enemies to Lovers Story und handelt von einer 17 Jährigen (June) die nach dem Mörder ihres Bruders suchen soll. Sie hat Day, den meistgesuchten Verbrecher im Verdacht und verkleidet sich als ein Mädchen auf der Straße, um Day zu finden. Später findet sie jedoch raus, das Thomas (Der beste Freund ihres Bruders Metias) ihren Bruder ermordet hat. Sie plant Day und seinen Bruder John mit Hilfe der Patrioten zu befreien. Dabei stirbt Days Bruder. 

    Das Buch ist sehr zu empfehlen, ich liebe es!

  6. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.879)
    Aktuelle Rezension von: roxfour

    Ich habe das Buch aufgrund Empfehlung meiner Tochter gelesen und war durchaus recht angetan davon.

    Der Leser darf Allan Karlssons Reise durch die Zeit begleiten. Das Buch beginnt damit, dass Allan überhaupt keine Lust darauf hat seinen 100. Geburtstag im Seniorenheim zu feiern und kurzerhand durch das Fenster steigt und ausbüxt. Im Laufe der darauffolgenden Zeit gibt es aufgrund einer folgenreichen Entscheidung am Bahnhof zufällig immer wieder mal eine Leiche oder auch eine vermeintliche Leichen zu beklagen. Zusätzlich kommt es immer wieder zu witzigen Wendungen der Story, wie der Autor darauf gekommen ist würde mich durchaus interessieren. Außerdem gibt es dann auch immer wieder mal Sprünge in die Vergangenheit, in der man Allans ereignisreiches Leben verfolgen kann. 

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen - die Story ist ansprechend (auch wenn sie für mich zwischendurch das ein oder andere Ereignisse etwas zu sehr in die Länge gezogen war) und der Schreibstil hat mich gefesselt. Wenn es möglich wäre, hätte ich dafür viereinhalb Sterne vergeben :-)

  7. Cover des Buches Die fünfte Welle (ISBN: 9783442313341)
    Rick Yancey

    Die fünfte Welle

     (992)
    Aktuelle Rezension von: isolatet

    Meine Meinung

    Info: Rezension beruht auf dem Buch und nicht auf dem ,,Buch zum Film“.

    Ich habe vor Jahren den Film geschaut, der auf dieser Reihe verfilmt und wollte seitdem unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht, also habe ich mir die Bücher gekauft. Und leider bewährt sich mal wieder das altbekannte Dilemma: Es ist immer das besser, was du zuerst gesehen/gelesen hast. In diesem Fall fand ich den Film deutlich besser als das Buch.


    Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Cassie hat seit der Ankunft der Anderen fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie vor dem Tod. Aber kann sie ihm trauen? Sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...


    Insgesamt sind sich Buch und Film ziemlich ähnlich. Es ist eine gute Buchverfilmung, von denen es nicht viele gibt. Ich weiß, man sollte das nicht miteinander vergleichen, aber der Film hat mir so gut gefallen und das Buch/die Reihe hat mich dann einfach nur enttäuscht.


    Die Handlung ist dieselbe und auch der Schreibstil gefiel mir sehr gut, aber die Protagonisten … Keiner von denen ist sonderlich sympathisch. Ich konnte mich mit keinem so recht identifizieren und Cassie, die den Großteil des ersten Bandes erzählt, war einfach nur nervig. Ich hätte sie am liebsten an die Wand geklatscht. Ein zickiges Teenager-Girl, das bei jedem kleinsten Bisschen ausrastet, stur und bockig ist, immer nur auf sich selbst bedacht. Ihr fehlt jegliche Sympathie, die sie im Film hatte.


    Klar, die menschliche Bevölkerung steht kurz vor ihrem Ende, Milliarden sind schon ausgelöscht. Jeder ist sich selbst der Nächste, trotzdem ist es möglich in einem solchen Szenario sympathische Charaktere zu erschaffen. Ich denke da nur an ›Rain – Das tödliche Element‹ von Virginia Bergin. Die Protagonistin hat auch ihre Eigenarten und ist zickig und launisch, aber dennoch irgendwie sympathisch.


    Zombie und Ringer waren etwas sympathischer, aber schon im Film nicht meine Lieblinge, weshalb ich auch mit ihnen nicht recht warm geworden bin. Einzig Evan Walker hat mein Herz wieder zum Schmelzen gebracht … leider kam er nur so wenig vor.


    Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich diese Geschichte bewerten soll. Die Handlung an sich war gut, teilweise sogar noch etwas krasser als im Film und dadurch definitiv moralisch um einiges komplexer. Das hat mir sehr gut gefallen. Da ich den Film schon kannte, war es für mich nicht mehr so spannend, aber das macht nichts. Die Handlung hat mich trotzdem begeistert. Ich hadere halt sehr mit den Charakteren. Eine Handlung oder ein Schreibstil kann noch so gut sein, wenn man die Charaktere nicht leiden kann, ruiniert das die gesamte Geschichte und das war hier leider so ein bisschen der Fall. Ich habe mich ständig darüber aufgeregt, wie Cassie handelt oder mit ihren Mitmenschen umgeht. Das hat leider alles kaputt gemacht.


    Fazit

    Handlung und Schreibstil der Geschichte waren gut. Es war spannend und die Protagonisten mussten sich mit einigen moralisch komplexen Fragen auseinandersetzen und für sich einen Umgang damit finden. Das hat mir sehr gut gefallen. Leider war die Hauptprotagonistin Cassie die meiste Zeit übellaunig, zickig, stur und kindisch und nur schwer zu ertragen, was die ganze Geschichte leider kaputt gemacht hat und die Bewertung um 2 bis 2,5 Sterne nach unten drückt.

  8. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442469376)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (1.227)
    Aktuelle Rezension von: Ermelyns

    Leider an vielen Stellen langatmig. Immer wenn ich mir dachte "jetzt wird es interessant", wurde die Erzählweise verlangsamt. 

    Die Geschichte springt viel in zeit und Ort herum, ohne dies dem Leser sinnvoll zu zeigen. Oft dachte ich "Ich denke der ist tot?" oder "Wie kann jetzt hier Winter sein, wenn eben da sommer war?" Diese Zeitsprünge sind widersprechen sich auch selbst. An den Umständen der Gruppenmitglieder kann man die Zeit eigentlich gut erkennen, allerdings widerspricht sich dies dann mit Aussagen der Gruppe und den Jahreszeiten. 


    Die Figuren wirkten auf mich sehr vorhersehbar, so dass mich auch das Ende nicht überraschen konnte. Stellenweise habe ich das Buch sogar tagelang nicht weiter gelesen. Ich weiß nicht, ob ich den nächsten Teil lesen werden... 

  9. Cover des Buches Ich fürchte mich nicht (ISBN: 9783442478491)
    Tahereh H. Mafi

    Ich fürchte mich nicht

     (1.514)
    Aktuelle Rezension von: keinlesezeichen

    Als erstes fällt mir zu diesem Buch nur ein: Der Schreibstil. Dieser Schreibstil!!! Der ist einfach mega. Man hat einfach jedes Gefühl der Protagonistin direkt vor Augen. Man ist komplett mitten drin. In ihrem Kopf. In ihren Gedanken. Sowas habe ich bisher noch nicht gelesen und liebe liebe liebe es. 

    Dennoch war ich etwas zwiegespalten. Denn da ist ja noch die Handlung. Es war … okay? Irgendwie ein bisschen zu oberflächlich, zu schnell abgehandelt. Juliette ist eine mega interessante Protagonisten, aber Adam daneben war mir einfach ein bisschen zu brav. Zu langweilig. Zu nichtssagend. Es fehlte etwas Feuer. Ich habe aber die Vermutung und die Hoffnung, dass da noch etwas Großes, etwas Gewaltiges auf mich zu kommt. Denn im Buch enthalten war die Novelle DESTROY ME, die aus der Sicht einer anderen Person erzählt. Und diese Novelle hat das bestätigt, denn diese paar Seiten waren groß und wichtig und so unfassbar gut. Ich glaube, ich werde sie lieben. Die Reihe. Auch wenn es ein bisschen dauert.

  10. Cover des Buches Wie Sterne so golden (ISBN: 9783551582881)
    Marissa Meyer

    Wie Sterne so golden

     (776)
    Aktuelle Rezension von: flower2

    Cinder ist auf der Flucht und sucht ihre Truppe für den Kampf gegen ihre Tante Königin Levana von Luna.

    Luna ist der Mond und ein Plant der Lunarier, manche Bewohner des höheren Rangs manipulieren. Andere wollen ein ganz normales Leben. Es gibt auch Menschen, die man Hüllen nennt, sie sind immun gegen den Zauber und gefährlich für Levana, die welche auf der Flucht sind vor dem Tod. 

    Wolf ist zum halb Mensch und Wolf Genetisch verändert worden von Luna. Seine Stärke ist Kämpfen und liebt Scarlet.

    Scarlet ist halb Mensch und Lunarier. Ihre Großmutter Michelle Benoir half mit der Truppe,  Prinzessin Selene vor Levana zu retten und zu verstecken.

    Sybil Mira ist Levanas rechte Hand und hat Scarlet in ihrer Manipulations Gewahrsamkeit.

    Cress(ent) Moon ist Hackerin, eine Hülle. Sie lebte jahrelang allein im Satelitten und spoinierte Kai dem Kaiser von China aus und hilft am Ende doch Selene und ihre Truppe.

    Manchmal war es etwas sehr schwierig das Buch in die Hand zu nehmen, da ich weiß, wenn ich anfange zu lese, kann ich nicht mehr aufhören und wundere mich, dass ich schon mehr als 100 Seiten gelesen habe.

    Marissa Meyer schreibt sehr spannend und abwechslungsreich.

    Das Buch wird in 4 Abschnitten eingeteilt, dass man unterscheiden kann, was bis jetzt alles passiert ist und man kann für sich selber in Reveu blicken.

    Leider kann ich es nicht besser in Worten packen, da es zu gut ist. Viele Action passieren und die Spannung sich immer wieder hochschaukelt und das alles zu beschreiben, schaffe ich es nicht.

    Ich kan jeden Falls jedem empfehlen, der Cinderella liebt. Ein sehr moderenes Buch mit Sci-Fiction, Robotern, Zukunft sehr modern und irgendwie mit der jetztigen Zeit abgeglichen.

    Ebenso empfehle ich band 1 zu lesen, um ein kleines Hintergrund wissen zu bekommen. Wer band 1 mag, wird die anderen auch mögen.

    Wünsche euch viel Spaß beim lesen und hoffe, ich konnte euch inspirieren zu lesen.

  11. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.256)
    Aktuelle Rezension von: AlienaR

    „Sturz der Titanen“ begleitet Mitglieder aus fünf Familien in vier Ländern über die Dauer des Ersten Weltkriegs. Liebe und Hass, Politik und Krieg verbinden und entzweien sie und uns als Lesern werden Einblicke nicht nur in die damaligen Gesellschaften der jeweiligen Länder, sondern auch in relevante Ereignisse geliefert, die die Geschichte maßgeblich beeinflusst haben.

    Mit dem Vorhaben, das ganze 20. Jahrhundert in einer Trilogie zu behandeln, hat sich Ken Follett hohe Ziele gesteckt, die er aber im ersten Band absolut erfüllt. Die Charaktere sind nahbar, ihre Probleme verständlich, die geschichtlichen Ereignisse gut in die Story eingearbeitet, sodass man trotz des Wissens, wie es ausgehen wird, dennoch stark mitfiebern (und potenziell auf andere Ausgänge hoffen) kann. Positiv hervorzuheben finde ich, dass wir auf allen beteiligten Seiten sympathische und unsympathische Charaktere treffen und nicht in einem „die bösen Deutschen, die bösen Russen, die guten Engländer etc.“-Schema gefangen sind. Der Schreibstil ist wie immer angenehm und zieht den Leser direkt in die Geschichte hinein. Hoffentlich knüpfen die Folgebände an diesen an!

  12. Cover des Buches Grischa - Eisige Wellen (ISBN: 9783551582966)
    Leigh Bardugo

    Grischa - Eisige Wellen

     (929)
    Aktuelle Rezension von: honeyandgold

    Versteht mich nicht falsch, Toy Story ist eine super Filmreihe und jeder Teil hat seine eigenen kleinen schönen Details. Jedoch ist Toy Story 2 einfach nicht so gut wie Toy Story 1 oder die Teile die danach kommen. Das gleiche haben wir auch hier. Ja, Eisige Wellen ist ein superduper Buch aber es hat einfach nicht den Wums den der erste Teil hatte. Es fühlt sich etwas an wie eine Filler-Folge von Naruto. Versteht ihr was ich meine? Die Story ist nett und alles ist super, aber wirklich zum Gesehen beitragen tut es irgendwie nicht.

    Unsere Protagonisten finden viel zu schnell die Meeresgeisel oder Meeresschlange und das wird dann innerhalb von den ersten Kapitel abfrühstückt und schon geht es weiter. Im ersten Teil ging es die Hälfte des Buches nur darum wie man diesen Hirsch fängt und wie schwierig es ist an so magische Geschöpfe ran zu kommen. In diesem Teil ist wirkte es fast so als hätte die Schlange einfach kein Bock mehr und schwimmt den Feinden quasi schon fast ins Netz. Danach geht es im Grunde genommen nur darum, wie unangenehm Alina das Leben als Heilige findet. Sie driftet immer mehr ab vom Leben als Normaler Mensch und auch Mal verliert sie aus den Augen. Alles sehr tragisch und ich finde es schön wie alles beschrieben ist aber trotzdem fehlt mir da der Pfiff. Ich weiß nicht ob es  an der Tatsache lag das ich das Buch gelesen hab, als ich mit 40Grad Fieber im Bett lag oder ob das Buch wirklich so lahm vor sich hin tropft. Das Buch wirkt für mich eher wie ein verlangsamter Fiebertraum (oder wie gesagt es lang an meinem eignen Fieber, wer weiß das schon). Ich glaube hätte ich diese Buch übersprungen und mir eine Zusammenfassung davon durch gelesen, wäre ich zum gleichen Stand gekommen wie ich jetzt bin. 

    Ganz schlecht machen will ich das Buch auch nicht ganz. Es ist gut geschrieben und bringt einen tieferen Einblick in das Leben als Heilige. Vorallem sticht besonders Sturmhond aus der Geschichte hervor. Ich liebe ihn. Genau meine Humor und genau so einen Charakter hab ich mir gewünscht. Sehr gut gebackener Charaktere mit sehr gut geschrieben Features. I like.

    Ich bleibe hartnäckig an meiner Theorie bezüglich Mal und Alina, aber ich werde mich dazu nicht äußern, da ich niemanden spoilern will, falls es stimmt, und vorallem will ich mich nicht zum Affen, falls es doch nicht stimmt. (An diejenigen die das Buch schon gelesen haben, Matthias? Mal? Nina? Alina? Versteht ihr auf was ich hinaus will?)

    In diesem Sinne: Müsst Ihr wissen. Ich fand das Buch eher Mittelmaß. 

  13. Cover des Buches Legend (Band 2) - Schwelender Sturm (ISBN: 9783785581599)
    Marie Lu

    Legend (Band 2) - Schwelender Sturm

     (1.160)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Nachdem mir Band 1, "Legend - Fallender Himmel" so gut gefallen hat, musste ich natürlich sofort zum zweiten Band "Legend - Schwelender Sturm" greifen, um die Geschichte um Day und June weiterzuverfolgen. Die gesamte "Legend"-Trilogie von Marie Lu habe ich zwar schon 2016 in meiner Dystopien-Phase gelesen, da ich sie aber als eine der besten Dystopien aller Zeiten in Erinnerung behalten habe (und in Relation dazu nur noch erschreckend wenig über den Inhalt weiß), habe ich beschlossen, das Jahr mit einem Reread ausklingen zu lassen. Auch der Mittelteil der Trilogie hat mir noch besser gefallen, als ich es erwartet hatte und mir gezeigt, dass sich mein Buchgeschmack in den letzten 5 Jahren wohl doch nicht so sehr verändert hat, wie ich das gedacht hatte.


    Die gesamten Cover der Reihe bestechen durch minimalistische Eleganz. Vor dem Hintergrund, der bei Band 2 im Taschenbuchformat weiß ist, während einem vom gebundenen und dem Ebookformat ein malvenfarbener Hintergrund entgegenblickt, ist dieses Mal der Adler der Kolonien in goldener Farbe zu sehen. Auch beim Cover des zweiten Bandes ist das Motiv demnach dem englischen Original stark nachempfunden. Schade ist hier jedoch, dass der Titel recht nichtssagend ist. Ich habe ja schon bei meiner Rezension zum ersten Teil geschrieben, dass mich die deutsche Gegebenheit, englischsprachigen Titel des ersten Bandes als Reihenname zu übernehmen und dann einen mehr oder weniger bedeutungslosen Untertitel für jeden Band zu erfinden, mittlerweile ziemlich nervt. Nach meinem Geschmack hätte es sich hier besser angeboten, die englischen Titel von Band 2 "Prodigy" (Wunderkind) und Band 3 "Champion" zu übernehmen, anstatt die ganze Reihe "Legend" zu taufen. 


    Erster Satz: "Neben mir schreckt Day aus dem Schlaf hoch"


    Genau wie in Band 1 kehren wir sehr rapide zum Geschehen zurück. Wir erinnern uns: am Ende des ersten Teils hat June Day vor der Hinrichtung bewahrt, nachdem sie ihn in den Slums ausfindig gemacht und verraten hat. Während seiner Gefangenschaft hat sie jedoch erfahren, dass gar nicht er, sondern ihr Vertrauter Thomas ihren Bruder Metias getötet hat und die Republik außerdem für den Tod ihrer Eltern verantwortlich war, weil diese dahintergekommen sind, dass die Republik die Seuchen und den Großen Test als Unterdrückungswerkzeug und Maßnahme zur Bevölkerungskontrolle einsetzt. Nachdem die beiden mit der Hilfe der aufständischen Patrioten in San Francisco ein großes Durcheinander veranstaltet haben, sind sie nun gemeinsam auf der Flucht vor der Republik und müssen sich wohl oder übel erneut an die Patrioten wenden. Denn nicht nur Days Beinwunde muss endlich versorgt werden, auch sein kleiner Bruder Eden ist immer noch in Gefangenschaft der Republik. Als Gegenleistung sollen June und Day den Patrioten dabei helfen, den neuen Elektor Anden zu töten und June geht wieder einmal auf eine Undercover-Mission. Als sie dabei dem jungen Anden näherkommt, muss sie sich erneut fragen, ob sie auf der richtigen Seite steht...


    June: "Ich bin jetzt eine Verbrecherin und werde niemals in mein altes bequemes Leben zurückkehren können. Der Gedanke hinterlässt ein unangenehm hohles Gefühl in meinem Bauch, so als bedauerte ich es, nicht mehr der Liebling der Republik zu sein. Und vielleicht ist das sogar die Wahrheit. Wenn ich nicht mehr der Liebling der Republik bin, wer bin ich dann?"


    Nachdem sich Band 1 ausschließlich auf den Straßen des futuristischen San Francisco abgespielt hat, reisen wir mit den beiden Figuren dieses Mal auch ins staubtrockene Vegas, in die verschneite Republikhauptstadt Denver und wagen sogar einen kurzen Ausflug in die Kolonien. Diese Erweiterung des Blickwinkels nutzt Marie Lu sehr gekonnt aus, um ihr dystopisches Worldbuilding weiterzuentwickeln. Wir bekommen hier nicht nur Hintergrundinformationen zur Entstehung der Republik und der Kolonien geliefert, sondern erfahren auch endlich mehr über den Status Quo der restlichen Welt. Auch zu den internen Strukturen der totalitären Republik und den Patrioten werden einige offenen Fragen aus Band 1 beantwortet, sodass das Gesamtbild deutlich komplexer wird. Wie jede gut erzählte Dystopie wird hier also allein durch das Worldbuilding, das viele beunruhigend realistische Szenarien und Ideen enthält, schon eine Menge Spannung erzeugt. Die "Legend"-Reihe beginnt zu einem viel späteren Zeitpunkt als viele anderen Dystopien: die Machenschaften der Regierung werden fast vollständig schon im ersten Teil aufgedeckt, die Stimmung in der Bevölkerung ist kurz vorm Hochkochen, sodass nicht viel zur Eskalation fehlt und auch die beiden Figuren sind schon zu Symbolträgern ihrer jeweiligen Seite geworden. Im Vordergrund steht hier vielmehr die Frage, welchen Weg die Figuren einschlagen sollen und was ihre jeweilige Vision für die Republik ist. 


    Day: "Isolationistisch. Militärstaat. Aggressiv. Ich starre auf die Worte. Mir hat sich die Republik jeher als Inbegriff der Macht präsentiert, eine skrupellose, unaufhaltsame Militärgewalt. Kaede grinst, als sie meinen Gesichtsausdruck sieht, und wir drehen den Bildschirmen den Rücken zu. "Auf einmal kommt einem die Republik gar nicht mehr so mächtig vor, was? Mehr wie ein mickriger, kleiner, geheimnistuerischer Haufen, der sich nur mit internationaler Hilfe durchschlägt. Ich sage dir was, Day: Damit so etwas passiert, braucht es nur eine einzige Generation, die die Bevölkerung mit Gehirnwäsche unterzieht und sie davon überzeugt, dass die Realität gar nicht existiert."


    Genau wie in Band 1 hat sich Marie Lu wieder dazu entschieden, abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Day und June zu erzählen. Das passt hier wieder ganz gut, dass die beiden auch in diesem Band die meiste Zeit über getrennt voneinander sind. Während Day sich bei den Patrioten in seine Rolle als Widerstandskämpfer und Gallionsfigur der Rebellion einlebt, kehrt June als Spionin in den Schoß der Republik zurück und muss bald feststellen, dass der neue Elektor Anden ganz andere Ideen und Vorstellungen für ihr Land hat als sein diktatorischer Vater. In Band 1 war der Konflikt zwischen den beiden Seiten "Republik-Befürworter" und "Republik-Gegner" schon ein wichtiger Bestandteil der Handlung, wurde aber noch von der rasanten Verfolgungsjagd zwischen Day und June überschattet. Hier rückt das Hinterfragen der beiden Seiten mehr in den Vordergrund und politische Intrigen, Beziehungskrisen und neue Informationen machen es Day und June zunehmen schwer, Entscheidungen zu treffen. Das daraus entstehende Dilemma täuscht auch über handlungsärmere Passagen hinweg, sodass die Autorin die Spannung des ersten Teils durchgängig halten kann. 


    June: "Kann ich Anden vertrauen? Oder vertraue ich Razor? Ich stütze mich auf die Tischkante. Was auch immer die Wahrheit ist, ich werde bei diesem Spiel äußerst vorsichtig vorgehen müssen."


    Genau wie im Auftakt gibt es auch in "Schwelender Sturm" wieder eine Menge grandios vorbereiteter Wendungen, sodass "Gut und Böse" ständig wechseln. Die Autorin manövriert die Geschichte geschickt zwischen allen Fronten hindurch und hat mich ebenfalls das ein oder andere Mal aufs Glatteis geführt. Während also das Handlungskonstrukt nochmal stärker ist als in Band 1 (die Handlung ist ungewöhnlicher, besser durchdacht und definitiv wendungsreicher) und das Setting wunderbar weiterentwickelt wird, sind es in diesem Zwischenteil vor allem die Figuren, die aus meiner Sicht ein wenig schwächeln. Zwar sind mir die beiden starken, mutigen und schlagfertigen Persönlichkeiten schon in Band 1 sehr ans Herz gewachsen, hier passiert aber einfach zu viel in zu kurzer Zeit und der Erzählzeitraum ist viel zu kurz, um die Entwicklungen und Entscheidungen glaubwürdig zu vermitteln.


    Day: "Ich verachte die Republik, oder etwa nicht? Ich will sehen, wie sie zusammenbricht. Oder nicht? Erst jetzt bin ich in der Lage, eine wichtige Unterscheidung zu machen - ich verachte die Gesetze der Republik, die Republik selbst liebe ich. Ich liebe das Volk. Ich tue das alles nicht bloß für den Elektor, ich tue es für die Menschen."


    Kritisieren möchte ich auch die angeteaserten Dreiecksgeschichte, die ich persönlich wirklich nicht gebraucht hätte und die angesichts der noch sehr frischen und wackligen Liebesgeschichte alles zu sehr verkomplizieren und vom Plot ablenken. Mir hätte es besser gefallen, wenn die Autorin sich erstmal mehr darauf konzentriert hätte, die Beziehung von June und Day weiterzuentwickeln, da diese im letzten Band ja noch durch genügend Hürden und Hindernisse auf die Probe gestellt werden wird. Auch hinsichtlich der involvierten Nebenfiguren hat sich die Autorin mit den Dreiecksgeschichten keinen Gefallen getan. Während ich die hilfsbereite und stets gut gelaunte Tess in Band 1 als ständige Begleiterin an Days Seite noch sehr liebenswert fand, entwickelte sie sich hier innerhalb von wenigen Tagen (!!!) während ihrer kurzen Zeit bei den Patrioten zu einer eifersüchtigen, plötzlich doch sooo erwachsenen Sanitäterin, sodass beim Wiedersehen mit Day und June jede Menge unnötiges Drama entsteht. Dass sich das junge Waisenmädchen aus Days Schatten traut und sich selbst eine Meinung aneignet, fand ich ja grundsätzlich ein sehr guter Gedanke, an dieser Stelle kam mir ihre Entwicklung aber wie ein rapider Persönlichkeitswechsel zum Dramagenerieren vor, und das fand ich schade. Auch der junge Elektor Anden wird kurz nach seinem ersten Auftritt in das Liebesdreieck eingebaut. Da gerade er eine eigentlich sehr vielseitige Figur mit Potential zu spannender Ambivalenz wäre, fand ich die Reduktion auf einen errötenden Idealisten an dieser Stelle ein wenig schwach. Aus dieser Rolle hätte man weit mehr machen können!


    June: "Die Welt außerhalb dieser Republik ist auch nicht perfekt, aber es gibt da draußen die Freiheit und zumindest die Chance auf Selbstbestimmung und alles, was wir tun müssen, ist, dieses Licht auch in der Republik scheinen zu lassen. Unser Land befindet sich auf der Schwelle - alles, was jetzt noch fehlt, ist eine Hand, die es hinüber auf die andere Seite schubst." Razor steht halb von seinem Stuhl auf und tippt sich auf die Brust. "Und diese Hand könnten wir sein."


    Ein weiterer die Charaktergestaltung betreffender Kritikpunkt, welchen ich noch aus meiner Rezension zu Band 1 übernehmen muss, ist das sehr junge Alter der beiden Hauptfiguren. Auch wenn es sich hier um ein Jugendbuch handelt, dass eine 14+-Zielgruppe ansprechen soll, empfand ich es als extrem unlogisch, dass die Hauptpersonen erst 15 Jahre alt sind. Zwar verhalten sich die beiden gelegentlich schon ihres Alters entsprechend, aber diese Zahl im Kopf behaltend sind die beiden Grundvoraussetzungen, dass June die beste Soldatin und Day der meistgesuchte Verbrecher der Republik sein soll, äußerst fragwürdig. Als letztes muss ich noch negativ anmerken, dass das Ende kurz vor dem Happy End nochmal eine heftige Komplikation auf den Tisch bringt, die erstmal etwas künstlich wirkt, so als hätte die Autorin Angst gehabt, dass die LeserInnen nicht mehr zu Band 2 greifen würden, wenn sie es zu gut enden ließe. Ich hätte Cliffhanger hin oder her auf jeden Fall weitergelesen, da sich genügend offene Fragen und eine Menge überdauernder Klärungsbedarf ergeben und hätte mir gewünscht, mit dieser Offenbarung bis zum nächsten Teil zu warten. Für diese beiden Kritikpunkte - das Ende und die Schwächen in der Weiterentwicklung der Figuren - ziehe ich bei dieser tollen Geschichte 1 Stern ab und lande in der Gesamtbewertung bei 4 Sternen.




    Fazit

    Mit "Legend - Schwelender Sturm" gelingt es Marie Lu, die Spannung des ersten Teils zu halten, ihr Setting weiterzuentwickeln und dabei ein wendungsreiches, originelles Handlungskonstrukt aufzustellen. Etwas schade ist nur, dass in diesem Zwischenteil die Figuren wenig Zeit bekommen, sich weiterzuentwickeln, unnötige Liebesdreiecke im Weg stehen und Nebenfiguren ihr Potential nicht ausschöpfen können.

  14. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.437)
    Aktuelle Rezension von: BlackAngel0708

    Das Buch konnte mich nie fesseln,ich habe mich durch die Seiten gequält aus Neugier wegen des allgemeinen Hypes. Zäh,langatmig und mit nichtssagenden, zum Teil infantilen Dialogen der Protagonisten.Dazu dauernd Sexszenen die an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig lassen.Softporno als Schmonzette verpackt.

  15. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.203)
    Aktuelle Rezension von: quer_shelf_ein

     Inhalt: Die Bewohner der kleinen Stadt Chester’s Mill gehen an diesem Morgen wie gewohnt ihrem Alltag nach, als sich plötzlich ein Kraftfeld wie eine riesige Käseglocke der Stadtgrenze entlang niederlässt. Autos, Menschen und ein Flugzeug verunglücken, Tiere werde buchstäblich in zwei Hälften geteilt. Chester’s Mill ist abgeschnitten und nichts außer ein wenig Luft kommt durch die unsichtbare Barriere, die sogar den Rakentenbeschuss durch das Militär standhält. Dale Barbara, genannt „Barbie“, Veteran und Diner-Koch des Ortes wird von höchster Stelle als Befehlshaber innerhalb der Kuppel und als Kontaktperson zum Militär ernannt, doch der korrupte Stadtvorsitzende Jim Rennie hat andere Pläne. Er wittert in der Abgeschnittenheit und Krise seine Chance Chester’s Mill zu seiner eigenen Diktatur zu erklären.

    Mein Senf: Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Ich bin ohnehin ein Stephen King fan und liebe die Art wie er Figuren zeichnet, wachsen und sich entwickeln lässt. Auch in diesem Roman haben wieder alle Charaktere Ecken und Kanten, sind oft nur allzu menschlich(im Guten wie im Bösen) und mit vielen hatte ich das Gefühl in den über 1000 Seiten eine Beziehung mit Höhen und Tiefen zu durchlaufen. Wie von King’s längeren Romanen gewohnt ist nicht alles auf permanente Spannung und Nervenkitzel aus und hat somit auch ruhigere Passagen, die es mir aber umso mehr erlauben ganz in der Erzählung zu versinken. Trotzdem plätschert die Story nicht einfach so vor sich hin, ganz im Gegenteil! Ich glaube ich könnte auf die Schnelle kein anderes Buch nennen, welches mich nervlich so aufgewühlt hat wie Die Arena. Die menschlichen Abgründe sind tief, die Frustration und Ungerechtigkeit für mich als Leser an vielen Stellen fast unerträglich. Erleichterung, Hass, Trauer und Genugtuung, all das hat mich die Geschichte um die Einwohner von Chester’s Mill nicht nur ein paar Mal durchlaufen lassen. Und ein Roman, der das schafft ist eine ganz klare Empfehlung mit Höchstbewertung und Sahnehäubchen von mir!

  16. Cover des Buches Das unendliche Meer (ISBN: 9783442313358)
    Rick Yancey

    Das unendliche Meer

     (449)
    Aktuelle Rezension von: isolatet

    Meine Meinung

    Puhh, es fällt mir wirklich nicht leicht, meine Meinung zu diesem Buch/dieser Reihe in Worte zu fassen, weil ich größtenteils enttäuscht bin.


    Die Menschheit scheint verloren. Eine feindliche Invasion hat die Erde überrannt und in vier Wellen von unglaublicher Zerstörungskraft eine unvorstellbar hohe Zahl an Todesopfern gefordert. Cassie Sullivan ist eine von jenen, die alles überlebt haben, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Verrat, Verzweiflung und Misstrauen bestimmt wird – denn die mysteriösen Angreifer, die „Anderen“, treten mittlerweile selbst in Menschengestalt auf. Während nun die fünfte und letzte Welle ihren zerstörerischen Verlauf nimmt, halten Cassie und ihre Mitstreiter Ben und Ringer eine kleine Widerstandsgruppe zusammen. Doch der Kampf wird immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein geheimnisvoller Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen ...


    Obwohl Cassie im Klappentext als Hauptprotagonistin dargestellt wird, ist sie das nicht wirklich. Die Kapitel aus ihrer Sicht sind wenige und 45% der Geschichte werden von Ringer erzählt, die sich von der Gruppe trennt und etwas ganz anderes erlebt. Cassie ist mir nach wie vor unsympathisch. Obwohl die Gruppe fast das letzte Bisschen ist, was von der Menschheit noch übrig ist, können sie sich nicht zusammenraufen. Ständig liegt irgendwer mit irgendwem in den Haaren, weil irgendetwas nicht so gemacht wurde, wie der und der das wollte. Cassie ist weiter zickig, lässt keinen an sich heran und hofft auf ihren Ritter ins silberner Rüstung – Evan.


    Die Story an sich ist spannend, wenn auch der Schreibstil nicht ganz einfach zu lesen ist. Man muss ich konzentrieren. Trotzdem hatte es die Handlung mir angetan, vor allem, weil ich ja lange Zeit nur den Film kannte und endlich wissen wollte, wie die Geschichte denn weitergeht. Weil der Großteil der Handlung von Ringer erzählt wird, die sich in feindlicher Hand befindet, erfährt man von ihr auch am meisten, was die andere geplant haben und wie sie bisher vorgegangen sind. Leider waren ihre Gedanken sehr sprunghaft … sie hat Schlüsse gezogen, die für sie mit ihrer hohe Auffassungsgabe vielleicht klar auf der Hand lagen, aber der Autor hat sie dem Leser nicht weiter erklärt, wodurch ist zwischenzeitlich nur Bahnhof verstanden habe. Das ist schade …


    Deshalb konnte mich die Geschichte nicht so wirklich catchen. Ich hab mich mehr durch das Buch geschleppt, als das ich es genossen hätte.


    Fazit

    Obwohl die Handlung spannend ist, bleiben die Charaktere weiter unsympathisch. Mit keinem konnte ich mich wirklich identifizieren und statt zusammenzuhalten ist jeder nur auf sein eigenes Überleben konzentriert. Die Auflösungen einiger Plotlines war so kompliziert und lückenhaft erklärt, dass ich teilweise nicht verstanden habe, wie das jetzt gemeint ist. Deshalb ist die Geschichte für mich unvollständig, vieles passt nicht zusammen. Ich werd Band 3 noch lesen, einfach weil ich ihn schon daheim habe, aber ich glaube nicht, dass er den eher enttäuschten Gesamteindruck der Geschichte retten kann ...

  17. Cover des Buches Neon Birds (ISBN: 9783404200009)
    Marie Graßhoff

    Neon Birds

     (430)
    Aktuelle Rezension von: misswanderlust

    Bisher habe ich nur wenige Ausflüge ins Genre Science Fiction unternommen, weshalb ich auf "Neon Birds" wohl nicht unbedingt aufmerksam geworden wäre. Dank der vielen Zitate und Illustrationen, die in meinem Instagram Feed aufgetaucht sind, wurde meine Neugierde jedoch geweckt. Von der Autorin selbst wird das Buch ins Genre Solarpunk und Cyberpunk eingeteilt und nach dem lesen hat mich eine Frage beschäftigt: wieso habe ich das Genre nicht schon früher für mich entdeckt? Für mich war "Neon Birds" ein absoluter Überraschungshit! Ich habe gehofft es zu mögen, aber war nicht darauf vorbereitet wie sehr ich es lieben würde und wieviel Spaß ich beim lesen haben würde. Ich hatte den Auftaktband der Trilogie innerhalb kürzester Zeit durch und hätte am liebsten direkt weitergelesen.


    Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert. Doch die Mauern beginnen zu bröckeln. Sekten beten KAMI als Maschinengott an. Und während der Kampf zwischen Menschlichkeit und Technologie hin und her wogt, versuchen vier junge Erwachsene, den Untergang ihrer Zivilisation zu verhindern.


    Marie Graßhoff hat einen Erzählstil, der vielleicht nicht jeden Geschmack trifft, aber mich direkt überzeugen konnte. Anstatt sich erstmal durch eine lange Einführungsphase kämpfen zu müssen, in der lang und ausführlich die Welt erklärt wird, werden wir in "Neon Birds" direkt mitten ins Geschehen geworfen. Für mich hat das großartig funktioniert. Von Anfang an gibt es soviel Action, das es fast unmöglich erscheint das Buch aus der Hand zu legen. Das Erzähltempo hat mir gefallen, es kommt keine Langeweile auf und durch eine Protagonistin, die selbst neu in dieser technologischen Welt ist, haben wir die Möglichkeit die Welt kennenzulernen. Erzählt wird "Neon Birds" aus den Perspektiven der verschiedenen Hauptcharaktere und ich bin ein großer Fan davon, wenn eine Geschichte unterschiedliche Erzähler hat.


    Versucht man die Handlung in Worte zu fassen, steht man erstmal vor einigen Problemen. Denn so leicht lässt sich "Neon Birds" nicht zusammen fassen und als jemand der noch nicht viel Science Fiction gelesen hat, war es für mich tatsächlich mal etwas ganz neues. Eine Mischung aus diverser Dystopien, Computerspielen und jeder Menge innovativer Ideen. Mir fällt kein Werk ein mit dem ich das Buch vergleichen könnte, was für mich immer ein gutes Zeichen ist. Mir hat es viel Spaß bereitet die Welt von "Neon Birds" zu erkunden, die uns eine interessante Version der Zukunft präsentiert. Ich fand es großartig wie viele Informationen dem Leser vermittelt werden und besonders das Militär und die politische Situation wurden gelungen ausgearbeitet! Zwischen den Kapiteln finden sich Illustrationen und Berichte vom Militär, was eine tolle Abwechslung ist. Ich liebe solch Extras, großes Lob an den Verlag und die Autorin für die Gestaltung!


    Er legte seine Hand auf die gläserne Scheibe zwischen ihnen. "Ich komme zurück, sobald ich kann.", flüsterte er.
    "Versprochen?" - "Versprochen."


    "Neon Birds" hat einige interessante Charaktere und um die Rezension nicht ausufern zu lassen, kann ich leider nicht auf alle eingehen. Ich fand aber sowohl die Haupt- als auch die Nebencharaktere faszinierend und gut ausgearbeitet und hoffe sehr in der Fortsetzung noch mehr über einige Charaktere zu erfahren. Im Mittelpunkt von "Neon Birds" stehen Luke und Flover, sowieso Okijen und Andra. Letztere fand ich am schwächsten, da sie bisher noch keine Aufgabe zu erfüllen scheint und manchmal verloren wirkt. Die anderen Charaktere fand ich aber spannend und kann mich nur schwer entscheiden wen ich am liebsten mochte. Luke und Flover sind großartig und ich liebe die Chemie zwischen den beiden. Ich bin besonders gespannt wie sich der Handlungsstrang der beiden entwickeln wird. Mein Liebling war aber wohl Okijen, Supersoldat und gefeierte Legende, der mit einigen Dämonen zu kämpfen hat.


    Doch auch die Nebencharaktere spielen eine wichtige Rolle und während ich oftmals das Gefühl habe, dass einige Autoren es nicht schaffen Nebencharakteren wirklich Leben einzuhauchen, hatte ich dieses Problem in "Neon Birds" nicht. Ganz im Gegenteil fand ich einige Nebencharaktere sogar noch spannender als die Hauptcharaktere. Allen voran Marshall, die ich großartig fand! Ich hoffe sehr darauf in der Fortsetzung mehr von ihr zu lesen. Die Hintergrundgeschichte von Marshall, Liza und Alaska fand ich so interessant, dass ich darauf hoffe in Zukunft ein Prequel lesen zu können, welches sicherlich episch werden würde. Ich habe das Gefühl die drei haben einige interessante Geschichten zu erzählen.


    Statt einem klassischen Bösewicht ist die künstliche Intelligenz KAMI in "Neon Birds" der Feind und die Moja, von KAMI infizierte Menschen, die je nach Generation verschiedene Fähigkeiten besitzen. Die Entwicklung rund um KAMI fand ich spannend, da sich die Autorin damit auseinander setzt was passiert wenn eine künstliche Intelligenz plötzlich ein Eigenleben entwickelt und anfängt zu denken. Ich bin gespannt in welche Richtung sich dies entwickeln! In "Neon Birds" dauert es eine Weile bevor wir KAMI tatsächlich kennenlernen und ich muss sagen, dass mir die große Enthüllung am Ende zu vorhersehbar war. Dafür kann ich allerdings überhaupt nicht sagen, wie die Handlung weitergehen wird und was uns wohl in den nächsten Büchern erwarten wird. Allgemein hat das Ende viele Fragen aufgeworfen und ich befürchte der Leser muss sich auf gebrochene Herzen einstellen, denn ich bin mir nicht sicher, ob es für alle ein Happy End geben wird.


    Und ich möchte die Welt vom Chaos heilen, das der Mensch in sie gebracht hat. Diese kostbare, wundersame Welt. Ich werde sie heilen. Außerhalb der Mauern erzählten die Menschen einander viele Geschichten. Doch die Geschichten sind Vergangenheit.


    Fazit

    Auch wer sonst kein Science Fiction liest, sollte sich "Neon Birds" nicht entgehen lassen! Der erste Teil der Solarpunk Trilogie überzeugt in allen Punkten. Spannende Handlung, interessante Charaktere und ein faszinierender Weltenbau. Ich habe bisher noch nichts vergleichbares gelesen und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ich bin gespannt in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird und hoffe die Folgebände können mit dem grandiosen Auftakt mithalten! 

  18. Cover des Buches Winter der Welt (ISBN: 9783404169993)
    Ken Follett

    Winter der Welt

     (788)
    Aktuelle Rezension von: Lisi33

    Die Geschichte handelt von der Zeit vor und während dem 2. Weltkriegs. Sie wird anhand vieler Handlungsstränge erzählt, von denen viele die Fortsetzung des 1. Buchs der Trilogie sind. Das Buch ist sehr spannend zu lesen, auch und vor allem weil viele vertraute Bekannte aus dem 1. Teil  wieder vorkommen. Außerdem frischt man quasi im Vorübergehen sein geschichtliches Wissen auf  

    Teilweise ist die Handlung jedoch etwas zu blumig erzählt, und rein ‚zufällig‘ ist an jedem großen, geschichtlichen Ereignis einer der Hauptcharaktere hautnah vor Ort.

  19. Cover des Buches Rette mich vor dir (ISBN: 9783442481712)
    Tahereh H. Mafi

    Rette mich vor dir

     (767)
    Aktuelle Rezension von: xbooksaremypassion

    Tatsächlich hatte ich mit den Gefühlen in diesem Buch teilweise so meine Probleme, da es viel Drama darum gab. Die Gefühle zwischen Juliette und Adam standen hier im Mittelpunkt, doch auch Warner spielte eine große Rolle. Ab der Mitte kam es dann zu einem Twist, der mich emotional leider so gar nicht gepackt hat. Ich wusste einfach nicht, was genau in Juliette vorgegangen ist, damit sie sich auf diese Situation eingelassen hat. Der Plot an sich war mal wieder mega spannend - ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt miterleben wollte, wie Juliette Fortschritte dabei macht, sich selbst und ihre Fähigkeiten anzunehmen und sich nicht mehr selbst zu bekämpfen. Der Schreibstil war von vielen Gedanken geprägt, sodass ich zeitweise den Eindruck hatte, mich in Juliettes Kopf zu befinden - eine mega coole Erfahrung! Da das Gefühlsdrama die Geschichte aber in einem mir zu hohen Maß geprägt hat, vergebe ich hier 4/5 🌟

  20. Cover des Buches Kein Tag ohne dich (ISBN: 9783596296200)
    Marie Force

    Kein Tag ohne dich

     (299)
    Aktuelle Rezension von: books_and_a_blue_sky

    Ich fand Band 1 der Green-Mountain-Reihe ja echt ein tolles Wohlfühlbuch, weshalb ich den Folgeband ziemlich schnell gekauft hatte.

    Das Cover ist ganz nett gestaltet, aber es ist jetzt nichts Besonders. Trotzdem passt es zur Geschichte.

    Der Schreibstil war wieder toll, denn ich habe das Buch verschlungen und kam richtig gut vorwärts. Das lag wohl daran, dass ich mich in Vermont und bei Hannah und Nolan gleich wohlgefühlt habe. Das hat man auch an der Geschichte gemerkt. Die meisten Ereignisse konnte man erahnen. Deshalb war es eher ein Wohlfühlbuch. Jedoch hat mich etwas gestört. Es gab richtig viele Sexszenen und ich hatte das Gefühl es hat sich auch bei Nolan und Hannah einiges um dieses Thema gedreht. Ich hätte lieber ein wenig mehr über Hannah und Caleb erfahren oder Nolans Geheimnis früher aufgelöst gehabt. Aber es ist okay so. Ich mochte das Buch ja trotzdem.

    Die Charaktere waren ganz toll gestaltet. Gerade Hannah war sehr greifbar und man konnte ihren inneren Kampf mit sich selbst und ihren Schuldgefühlen gegenüber dem verstorbenen Caleb sehr gut nachvollziehen. Ich mochte ihre ruhige Art, doch am Ende hat sie noch einmal eine andere Seite von ihr gezeigt. Sie wurde ziemlich keck und ein wenig frech, was mir richtig gut gefiel. Nolan ist ein sehr ruhiger Mann, der jedoch schon länger in Hannah verliebt ist. Er hatte nur dank seines Großvaters eine halbwegs schöne Kindheit, denn seine Eltern, tja, das müsst ihr selber rausfinden. Auf jeden Fall hat er nie über seine Familie geredet, weshalb es ihm jetzt schwerfällt, sich Hannah zu öffnen. Aus diesem Fakt heraus werden natürlich ein paar Probleme geschürt, die aber von der Autorin toll gelöst wurden.

    Ich habe mich unglaublich gefreut Will und Cameron sowie alle anderen Abbotts wieder zu sehen. Es gibt sogar ein paar Kapitel aus der Sicht von zwei bis drei ausgewählten Abbott-Familienmitglieder. Das war mein kleines persönliches Highlight.

    Fazit: Auch Band 2 der Green-Mountain-Serie überzeugt wieder mit Wohlfühlatmosphäre. Vor allem Hannah fand ich als Hauptprotagonistin wirklich toll. Leider gab es ein paar Schwächen, die dazu führen, dass ich nicht vollauf begeistert bin von diesem Wohlfühlbuch.

  21. Cover des Buches Die Brut - Sie sind da (ISBN: 9783596035533)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Sie sind da

     (231)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Am Amazonas stirbt eine Wandergruppe. Kurz zuvor war ein merkwürdiges Summgeräusch zu hören.
    In Indien schnellen die Seismographen in die Höhe, doch es folgt kein Erdbeben.
    In China wird eine Atombombe gezündet. Angeblich versehentlich.
    In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche aus der etwas Schwarzes kriecht.
    Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine FedEx-Sendung. Ein mysteriöser Fund von den Nazca-Linien.

    Meinung:

    Ich mag keine Spinnen und finde sie richtig eklig. Doch gerade diese menschenfressenden, immer hungrigen, Achtbeiner sind die Antagonisten der Buchreihe. Trotzdem habe ich zum Buch gegriffen, weil ich mir davon Nervenkitzel und Gänsehaut versprochen habe und ich wurde wirklich nicht enttäuscht.

    Die ersten hundert Seiten waren jedoch zäh und langatmig. Es werden die verschiedenen Charaktere vorgestellt und die Beziehungsgeflechte eingehend beleuchtet. Zudem erfährt man ausführlich, wer mit wem schläft und wie attraktiv doch allesamt sind. Einige der Charaktere strotzen nur so vor Klischees, so zum Beispiel Agent Mike Rich, welcher den neuen Mann seiner Ex-Frau nicht leiden kann und zu wenig Zeit für seine Tochter hat. 

    Meiner Meinung nach, gab es zu viele Charaktere und Handlungsstränge. Mit jedem Kapitel wechselt man zu einem anderen Charakter und zu einer anderen Szene. Einige Charaktere wurden nur eingeführt, um wenige Seiten später von den Spinnen angefallen und gefressen zu werden. Da man von einem Handlungsstrang in den nächsten gerissen wurde, war es etwas schwierig einen Bezug zu den handelnden Personen aufzubauen. Einige Male habe ich mich dabei ertappt, wie ich deshalb den Überblick verloren habe. 

    Nichtsdestotrotz nimmt die Spannung in der zweiten Hälfte der Geschichte rasant zu, weshalb ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Ezekiel Boone besticht durch eine actionreiche Handlung und eine bildliche und detailreiche Beschreibung des Horrors. Leider konzentriert sich die Geschichte vorwiegend auf Amerika, was einerseits durch die amerikanischen Protagonisten logisch aber auf der anderen Seite doch ziemlich schade ist. Einige Länder wurden zwar oberflächlich beleuchtet aber ich hätte zu gerne gewusst, wie der Rest der Welt reagiert und mit den Horden von Spinnen umgeht. 

    Fazit/Empfehlung:

    Trotz der genannten Kritikpunkte, fühlte ich mich super unterhalten. Das Buch hat sich in der zweiten Hälfte zu einem richtigen Pageturner entwickelt. Nun bin ich sehr gespannt wie es Ezekiel Boone schafft, die verschiedenen Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

    Empfehlen würde ich das Buch all jenen, die gerne in Untergangsszenarien versinken und sich auch etwas gruseln möchte. Spinnen-Phobikern würde ich von dem Buch abraten.

  22. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.386)
    Aktuelle Rezension von: MaFu

    Nachdem der Mensch jahrhundertelang die Meere ausgebeutet hat, schlagen seine Bewohner plötzlich zurück. Wale und Orcas greifen Menschen an, Krebse fallen über Strände her, Tsunamis zerstören ganze Küstenstreifen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern sucht zusammen mit US-Militärs nach der Ursache und wird fündig…

    Auf  ca. 1000 Seiten hat Schätzing auf der einen Seite einen Weltuntergangsthriller geschrieben mit den dazugehörigen guten und (unerwartet) bösen Charakteren, der einen oder anderen Liebes- und Selbstfindungsgeschichte sowie vielen, vielen Toten. Nebenbei ist es auch gute Science-Fiction, auch wenn die „Aliens“ nicht aus dem Weltall, sondern aus der Tiefsee kommen.

    Auf der anderen Seite liest sich das Buch teilweise wie ein Sachbuch mit gut aufbereiteten Infos über die Tiefsee, ihre Bewohner und das Ökosystem Erde.

    Mich hat an diesem Buch vor allem beeindruckt, wie gründlich Schätzing mit der landläufigen Meinung von der Vorherrschaft des Menschen,  der „Krönung der Schöpfung“,  aufräumt. Unabhängig von der Wahrscheinlichkeit, ob die Geschehnisse im Buch zur Realität werden könnten, hat mich dieses Buch dazu gebracht, noch einmal aus einem anderen Blickwinkel über das Thema Umweltschutz und meine Rolle dabei nachzudenken. Schätzing führt uns gnadenlos unsere eigene Hybris und Bedeutungslosigkeit vor, mit dem Kerngedanken „Die Erde braucht uns nicht zum Überleben, aber wir brauchen die Erde…“

    Fazit: Es ist eine gute Mischung aus allem, aber eben mit seinen 1000 Seiten kein Buch für zwischendurch. Man muss sich auf das Thema und Schätzings Erzähltempo einlassen, dann erlebt man einen fundiert erzählten, spannenden und auch beängstigenden Wissenschaftsthriller.

  23. Cover des Buches Goldene Flammen (ISBN: 9783426524442)
    Leigh Bardugo

    Goldene Flammen

     (1.323)
    Aktuelle Rezension von: May_Daisy

    Rezension:

    Ich höre gerade Taylor Swift, also falls diese Rezension etwas sehr emotional wird wisst ihr Bescheid warum. Das Buch hat mir schon ziemlich gut gefallen. Die Fantasy Welt in der es spiel ist sehr gut ausgeklügelt und ich war wirklich fasziniert. Das GrishaVers ist wirklich etwas besonderes, das muss man sagen. Ich fand die Geschichte spannend, jedenfalls nach einer Weile. Bis Alina im Palast war sind einige Seiten vergangen und bis dann der wirklich richtig spannende Teil anfängt in dem sie und mal den Hirsch suchen noch mehr. Und ich würde sagen das wäre auch der eine meiner zwei Kritikpunkte. Mir hat es ein bisschen lange gedauert, aber weil mir der Schreibstil von Leigh sehr gut gefallen hat, war es nicht allzu schlimm. Hier wäre vielleicht ein guter Moment um zu sagen, dass diese Frau unheimlich gut beschreiben kann. Ich konnte mir beim lesen immer alles sehr gut vorstellen, was ich immer sehr wichtig finde. Mein zweiter, aber wirklich winziger Kritikpunkt wäre, dass mich Alina in Sachen Liebe ein bisschen genervt hat. Erst steht sie so sehr auf ihren besten Freund, dann findet sie den Dunklen ganz toll, dann wieder ihren besten Freund. Ich finde sowas eigentlich nicht so schlimm, aber dieses Mal ist es mir sehr schwer gefallen mich für einen von beiden zu entscheiden und weil sie das auch nicht konnte, war ich dann irgendwann etwas verwirrt. Aber das klärt sich dann am Ende, weil der Dunkle ja der Böse ist. Was übrigens ein sehr guter Plot Twist war.


    Fazit:

    Ich finde es war ein sehr guter Auftakt, er hatte kleine Schwächen, aber das finde ich eigentlich nicht schlimm, gerade weil es ein erster Band ist. Verdiente vier Sterne.

  24. Cover des Buches Die Party (ISBN: 9783453439184)
    Jonas Winner

    Die Party

     (271)
    Aktuelle Rezension von: Celairgil

    Am 31. Oktober treffen sich zehn Freunde wieder nach ca. 30 Jahren. Brandon, der elfte, hat alle zu sich nach Hause eingeladen, irgendwo im nirgendwo, und möchte eine Halloween Party wie 1986 feiern. In diesem Jahr sahen sich alle das letzte Mal gemeinsam. Alle müssen ihre Handys abgeben ubd tragen Kostüme. Jedoch dauerte nicht lange bis etwas passiert...aus Spaß wird tödlicher Ernst...ein tragischer Unfall. Oder?


    Ich fande den Anfang sehr schwierig und verwirrend, da es um zehn Personen geht und man immer wieder Dinge aus dessen Perspektive erfährt. Was auf der einen Seite interessant ist, da man wieder etwas neues erfährt, auf der anderen Seite war es für mich eher überfordernd gewesen, vor allem bis ich alle Charaktere zuordnen konnte. Auch hat es das Buch teilweise unnötig in die Länge gezogen und Spannung weg genommen. Ich fand auch die Handlungen der Gäste teilweise sehr unlogisch und nicht nachvollziehbar. Auch kamen mir die Charaktere nicht wie ca. 50 vor. Ich hatte eher den Eindruck alle wären eher 30 Jahre alt. Das hat das ganze noch etwas verwirrender und unlgischer gemacht. Auch habe ich von Charakteren in diesem Alter andere Handlungen erwartet. Wodurch ich mich in niemanden wirklich hineinversetzen konnte und sympathisch wurden sie mir auch nicht wirklich. 


    Das Ende fand ich zwar zunächst verwirrend, aber doch sehr spannend und überraschend.


    Im Großen und Ganzen war die Idee sehr gut, jedoch keine besonders gute Umsetzung - viele Schwachstellen. Auch konnte das gute Ende nicht den Rest des Buches retten.

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