Bücher mit dem Tag "minderjährig"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "minderjährig" gekennzeichnet haben.

32 Bücher

  1. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.810)
    Aktuelle Rezension von: BraDaPu

    In diesem Buch geht es um einen Roadtrip. Beim gemeinsamen Lesen in der Schule war ich leider die gesamte Zeit gelangweilt. Normalerweise lese ich längere Bücher, aber von diesem Buch würde ich mir keine längere Version antun. Eindeutig keine Empfehlung von mir. Da finde ich Conni Pixie-Bücher unterhaltsamer.

  2. Cover des Buches Der Märchenerzähler (ISBN: 9783841502476)
    Antonia Michaelis

    Der Märchenerzähler

     (1.500)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Abel ist ein Aussenseiter, in der Schule gefürchtet, Schulschwänzer und Dealer, jedoch hat Abel auch eine andere Seite, eine sanfte, fürsorgliche und traurige Seite, der für seine Schwester sorgt, wenn es sonst niemand kann, und in diesen Abel verliebt sich Anna jeden Tag mehr...

    Ich fand das Buch spannend, unterhaltsam und zugleich tragisch und traurig... Abel erzählt dieses Märchen und dabei wird schnell klar, dass es viele Parallele zur realen Geschichte gibt, nach und nach wird die Geschichte und Geschehnisse aufgedeckt und man kommt der Wahrheit immer näher. Das Setting ist düster und es geschehen viele Dinge und mittendrin eine zarte erste Liebe zwischen den beiden, die irgendwie fehl am Platz und doch so intensiv ist das man möchte das es irgendwie gut auseinander geht.

    es war mein ersten Buch der Autorin und wird auch nicht das letzten sein, da der Schreibstil sehr angenehm war, jedoch brauche ich nach diesem Buch ganz viele schnulzige Lovestorys bevor ich wieder zu so etwas greifen kann...

    Für alle die auch tragische Bücher vertragen...

  3. Cover des Buches Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert (ISBN: 9783492307543)
    Joël Dicker

    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

     (831)
    Aktuelle Rezension von: Lesehase_55

    Als letztes habe ich gelesen und wirklich gut gefunden: "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von @joeldicker. Spannende Geschichte um zwei Autoren, eine Leiche und eine verbotene Liebe.

    Ich fand den Roman sehr kurzweilig. Besonders gut haben mir die Selbstzweifel der beiden Autoren gefallen. Authentisch schreibt Dicker über den Leistungsdruck der beiden Bestsellerautoren und verwebst sie mit der tragischen Geschichte einer verboten Liebe.. .Der preisgekrönte Roman liest sich wie ein raffinierter Krimi und ist doch so viel mehr. 

    Und darum geht’s:

    Dreiunddreißig Jahre nachdem die ebenso schöne wie geheimnisumwitterte Nola spurlos verschwand, taucht sie wieder auf. Als Skelett im Garten ihres einstigen Geliebten. Der zurückgezogen lebende und sehr erfolgreiche Schriftsteller Harry Quebert steht plötzlich unter dringendem Tatverdacht.

    Absoluter Lesetipp!


  4. Cover des Buches Forbidden (ISBN: 9783841503077)
    Tabitha Suzuma

    Forbidden

     (830)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_dc

    Ich habe es eben erst fertig gelesen und ich bin emotional am Ende.. Ein Buch was man gelesen haben sollte! Das Thema, die Umsetzung und der Schreibstiel sind unglaublich.

  5. Cover des Buches Marthas Widerstand (ISBN: 9783846600436)
    Kerry Drewery

    Marthas Widerstand

     (216)
    Aktuelle Rezension von: Malka_Draper

    Martha sitzt im Gefängnis. In sieben Tagen wird sie sterben. Sie hat einen Mord gestanden und das Volk wird über ihre Schuld oder Unschuld abstimmen. Wenn sie in Zelle 7 am Ende der Wochen einziehen wird, wird über ihren Tod entschieden. Doch nicht alle sind sich sicher, dass Martha den Mord wirklich begangen hat. Ihre psychologische Beraterin Eve hat Zweifel an ihrer Geschichte, denn Martha scheint alles andere als überzeugt von ihrer Schuld. Und als sie beginnt, nachzufragen, findet Eve erschreckende Informationen, die alles verändern könnten…

    Die Idee des juristischen Abstimmungssystem fand ich interessant und neuartig. Der Aufbau war gewöhnungsbedürftig, durch die zeitliche Vorgabe der sieben Tage in sieben Zellen aber temporeich und mit steigendem Spannungsbogen. Da die Geschichte in einer nicht weit entfernten Zukunft spielt, die sich nicht viel von unserer unterscheidet, macht es an einigen Stellen erschreckend realistisch.

    Durch die ständig wechselnden Perspektiven und zahlreichen Retrospektiven wusste man als Leser*in immer etwas mehr als die Protagonist*innen, wodurch einiges vorweggenommen wurde, dennoch blieben einige Wendungen und Überraschungen zum Schluss.

    Der Schreibstil wirkte an manchen Stellen noch etwas holprig. Es fehlte an einem authentischen emotionalen Zugang zu den Protagonist*innen und an manchen Stellen wirkte es wie ein Drehbuch, aber doch sehr bildhaft. Man kann sich einige Szenen sehr gut als Serie oder in einem Film vorstellen! Leider sind viele Szenen dadurch stark vereinfacht und es fehlt an Tiefe der Geschichte.

    Martha empfand ich als facettenreiche Protagonistin mit viel Potential für eine weitere Charakterentwicklung im zweiten Band. Sie war schwer zu durchschauen, aber facettenreich und nicht die klassische mutige und unfehlbare junge Heldin.

    Ich bin gespannt auch den nächsten Band und freue mich, die Personen und ihre Persönlichkeiten besser kennen zu lernen. Der erste band hat mir sehr viel Spaß gemacht, ich habe bis zum Schluss Mitgeraten und für Matha die Daumen gedrückt!

    Zwar hatte die Geschichte noch einige Schwachstellen und auch der Schreibstil hätte etwas runder sein können, dennoch hat mich das World-Building überzeugt und ich sehe viel Potential, das noch nicht ganz ausgeschöpft wurde.

  6. Cover des Buches Der Fänger im Roggen (ISBN: 9783499235399)
    J. D. Salinger

    Der Fänger im Roggen

     (1.520)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Ein genervter siebzehnjähriger Jugendlicher erzählt schrullige Anekdoten aus seinem missliebigen Leben. Für Erzählweise und -inhalt konnte ich mich überhaupt nicht erwärmen. Nach 60 von 155 Seiten hatte ich die Lektüre dann abgebrochen.

  7. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.244)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Da ich das Buch leider nicht in Deutschunterricht gelesen und dennoch viel Gutes darüber gehört habe, wollte ich es unbedingt lesen.

    Dieses Buch sollte meiner Meinung nach Pflichtlektüre in allen Schulen sein. Die Message von Christianes Geschichte ist so stark und überwältigend. Ich habe das Buch gestern gelesen und es beschäftigt mich noch immer.

    Drogensucht generell ist schon an sich ein sehr hartes Thema, Drogensucht bei Kindern jedoch ist noch 100 Mal erschreckender... Aber genau dieses Abschrecken brauchen manche Kinder wirklich, um gar nicht erst auf die Idee zu kommen mit den Drogen anzufangen. 

    Ich bin (im Gegensatz zu bestimmt vielen anderen) prinzipiell gegen Drogen aller Art und denke auch, dass man anhand Christianes Beispiel sehen kann wie schnell man vom Kiffen zum Fixen kommen kann ... Und das ist leider oft die traurige Realität.

    Ich kann dieses Buch absolut weiterempfehlen, gerade weil man es so schwer verarbeiten und verdauen kann! 

  8. Cover des Buches Scandal Love (ISBN: 9783736308053)
    L. J. Shen

    Scandal Love

     (194)
    Aktuelle Rezension von: mitternachtsdichtung

    Heutzutage ist es keine Seltenheit mehr, dass Pärchen einen großen Altersunterschied besitzen. Wer die Sinners of Saint Reihe bereist gelesen hat, kann sich vorstellen wie die Geschichte sich entwickeln wird. Es ist abzusehen, dass die Dynamik zwischen Trent und Edie zunimmt, bis zum großen Finale. Es ist ungewöhnlich zu lesen, aber überrascht hat es mich nicht, ich habe nur auf den Moment gewartet. Es ist nicht der schwächste Band der Reihe und hat mir alles in allem sehr gut gefallen. Auf Trents Geschichte habe ich sogar am meisten gewartet. Sein Mysterium war einfach zu aufregend und Luna war zuckersüß. Leider müssen die Jungs und Mädels der Sinners Reihe echt mehr an ihrer Kommunikation arbeiten. Dieses ständige Vermutungen aufstellen und aneinander vorbei leben/reden nervt irgendwann. Ich bin gespannt ob das im nächsten Teil der Reihe besser klappt. Hinter Dean und Rosie nehmen jetzt Trent und Edie Platz 2 der Pärchen ein ein.

  9. Cover des Buches Grabesgrün (ISBN: B00BYUHBIE)
    Tana French

    Grabesgrün

     (607)
    Aktuelle Rezension von: happyoldendays

    Im fiktiven Dubliner Vorort Knocknaree ereignete sich im Sommer 1984 eine schreckliche Tat: Drei Kinder, die im Wald spielen waren, werden vermisst. Eines der Kinder findet die Polizei völlig verängstigt im Wald, mit blutigen Schuhen und ohne jede Erinnerung daran, was sich zugetragen hat.

    Zwanzig Jahre später ist dieses Kind Ermittler bei der Dubliner Mordkommission. Seinen Namen hat er zu Rob Ryan geändert, denn seine Kindheit hält er geheim. Nur seine engste Kollegin und beste Freundin Cassie Maddox weiß Bescheid. Doch dann werden die beiden zur Leiche eines kleinen Mädchens in Knocknaree gerufen und Detective Ryan wird nicht nur mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern auch mit der Frage, ob die beiden Fälle zusammenhängen.

    Dieser Debütroman von Tana French besticht durch seine atmosphärische Erzählweise und einem gut gesponnen Plot. Mit einem scharfen Auge und wunderbar präziser Sprache lässt die Autorin die Schauplätze und die Figuren des Romans vor dem Auge des Lesers lebendig werden. Die Charaktere sind vielschichtig und differenziert, ihre Handlungen und Motive nachvollziehbar. Besonders interessant fand ich die beiden Hauptfiguren Rob Ryan und Cassie Maddox, weil sie keine 0815-Standardermittler sind. Beide quälen sich mit Geheimnissen aus ihrer Vergangenheit und suchen Zuflucht in einer innigen Freundschaft. Doch der neue Fall stellt nicht nur ihre kriminalistischen Fähigkeiten auf die Probe, sondern auch ihre Beziehung. Der Fall selbst ist komplex, die Autorin präsentiert einige mögliche Tathergänge, die durch intensive Ermittlungen und Verhöre durchgespielt werden, aber zunächst keine Lösung offenbaren. Dadurch zieht sich die Aufklärung des Mordes ziemlich in die Länge, die Spannung baut sich eher gemächlich auf. Dennoch empfand ich die Geschichte als fesselnd, weil ich als Leser mehr über die Figuren und vor allem über das Verschwinden der Kinder vor zwanzig Jahren erfahren wollte. Die Enthüllung des Täters ergibt sich dann logisch aus den gestreuten Indizien und war für mich überzeugend.  

     

    FAZIT: „Grabesgrün“ ist ein wunderbar geschriebener Kriminalroman, der sich besonders durch seine vielschichtigen Figuren auszeichnet. Leser die den Nervenkitzel suchen könnten enttäuscht sein, da die Ermittlungen nur langsam voranschreiten. Aber all denjenigen die gerne einmal einen andersartigen Spannungsroman mit komplexen Charakteren (mit dunkler Vergangenheit) lesen möchten, kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

     

  10. Cover des Buches Eisige Tage (ISBN: 9783328103233)
    Alex Pohl

    Eisige Tage

     (142)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    von diesem Autor – auch die anderen Bände, die er unter Pseudonymem geschrieben hat, kenne ich nicht.

    Mein Problem ist, dass ich den Schreibstil von Alex Pohl überhaupt nicht mag. Eher nüchtern, dazu mit vielen Zeitsprüngen, die es auch nicht einfacher machten der Handlung zu folgen, blieben die ganzen Figuren seltsam blass für mich. Ich kam keinem einzigen „näher“ und das machte das Lesen auch ziemlich anstrengend.

    Das Privatleben der Ermittler Hanna Seiler und Milo Novic wurde zwar angerissen, aber nur sehr vage. Sicher, es soll ja eine Fortsetzung geben, also kann man nicht zu viel verraten -   aber bisher lockt mich gerade bei diesen Personen kaum etwas dazu, weiter zu lesen. Hanna Seiler hat es nicht einfach, aber hat sie nun nähere Verbindung zur russischen Mafia – oder doch nicht? Milo Novic hat zwar eine faszinierende Eigenschaft; er ist Synästhetiker – aber auch das wird nicht erklärt; das wird dem Leser einfach so vor die Nase geworfen.

    Beim gegenwärtigen Fall behandelt der Autor das Thema Kindesmissbrauch, Pädophile, die Russenmafia - - gut ausgeführt, auch am Ende logisch zusammengefügt, aber nichts davon hat mich näher berührt – und das ist gerade bei diesen Themen doch selten.

    Wie gesagt, da müsst Ihr Euch wirklich Euer eigenes Urteil bilden. Bei mir reicht es nur zu drei Sternen und ob ich den Folgeband lesen werde? Da bin ich noch unschlüssig….

     

     

     

     

  11. Cover des Buches On the Island - Liebe, die nicht sein darf (ISBN: 9783442481750)
    Tracey Garvis Graves

    On the Island - Liebe, die nicht sein darf

     (151)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Als ich den Klappentext des Buches gelesen hatte, war ich zwar neugierig, habe aber auch damit gerechnet, dass mich eine sehr trashige Geschichte erwartet.

    Im Grunde stimmt das auch. Die Lehrerin, die mit ihrem Schüler nach einem Flugzeugabsturz auf einer einsamen Insel auf den Malediven landet und sich in ihn verliebt, ist schon sehr an den Haaren herbei gezogen. Aber die Geschichte hat mich auch recht schnell in seinen Bann gezogen. 

    Denn ich bekam nicht die erwartete Insta-Love, sondern eine Liebesgeschichte, die sich wirklich langsam entwickelt. Dazu ein bisschen Inselabenteuer und zwei Charaktere, die an ihren Handlungen wachsen.

    Tracey Garvis Graves Schreibstil ist etwas ungeschliffen, aber dennoch mitreißend. An einigen Stellen hat mir wirklich die Tiefe gefehlt, was etwas schade war. 

    Aber ich mochte die Charaktere Anna und T.J. sehr gerne. Beide entwickeln sich, man kann ihre Handlungen nachvollziehen.

    Es gab gerade im letzten Drittel zwar ein paar Logikfehler, aber darüber konnte man zu Gunsten der Unterhaltung hinweg sehen. 

    Schon seit Jahren ist zu der Story ein Film angekündigt - ich würde mir wirklich wünschen, dass er irgendwann kommt, denn Potenzial ist auf jeden Fall da.


  12. Cover des Buches Die stille Braut (ISBN: 9783492307062)
    Barbara Wendelken

    Die stille Braut

     (54)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    In meiner Kurzbemerkung zu diesem Buch hatte ich geschrieben, dass ich sich fast so ein bisschen wie heimkommen anfühlte und das, obwohl ich diesen – wenn Martinsfehn auch fiktiv ist – Teil von Ostfriesland leider noch nie besucht habe. Das vertraute Gefühl ergibt sich wohl eher aus der Tatsache, dass auch in diesem zweiten Band der Ostfriesland Krimis von Barbara Wendelken wieder Nola van Heerden mit Renke Nordmann als Ermittler zusammenfinden. Nach dem spektakulären ersten Band, in dem Nola schwere Verletzungen davontrug, ist die Stimmung nach wie vor sehr angespannt zwischen den Beiden und genau dieses Knistern nimmt einiges an Raum ein in diesem Buch. Aber ich mag das ja, wenn nicht alles immer ganz glatt geht und sich die Protagonisten ein wenig an einander reiben.

    Diesmal stoßen Nola und Renke auf ein dunkles Geheimnis im Zusammenhang mit einem ganz besonderen Internat für Gehörlose. Schnell wird klar, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht und -ging und die arme Leona Sieverding wohl nicht das einzige Opfer wurde.

    Die Ermittlungen sind ruhig aber dennoch sehr spannend, ganz wie es eben zum hohen Norden passt. Die Autorin schafft es wunderbar die oft leicht düstere Atmosphäre zu vermitteln und macht Lust auf einen eigenen Ausflug nach Ostfriesland. Bis der realisiert werden kann, warten Gott sein Dank schon Band drei und vier auf meinem SUB auf mich. 

  13. Cover des Buches Boot Camp (ISBN: 9783473582556)
    Morton Rhue

    Boot Camp

     (443)
    Aktuelle Rezension von: Melisax3

    Ich liebe dieses Buch. Es ist unglaublich. Sicher kann es nicht jeder lesen, da das Thema und vor allem das Ende wirklich schockierend sind, aber genau das hat das Buch für mich so interessant gemacht. Ich hatte es innerhalb von einem Tag durch. Wie bereits erwähnt denke ich, dass dieses Buch nicht für jeden ist, es ist zwar nicht gruselig, aber doch echt sehr heftig. Ich werde das Buch aufjeden Fall nochmal lesen !

  14. Cover des Buches Wenn Kinder töten (ISBN: 9783426301869)
    Stephan Harbort

    Wenn Kinder töten

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Hornita

    Anhand von sieben echten Fällen analysiert der Autor das seltene Phänomen tötender Kinder (Alter unter 14 Jahren) sehr anschaulich. Das Buch ist gut geschrieben und die Sachverhalte werden sehr sachlich dargestellt und die Lebensgeschichten und Handlungen der TäterInnen analysiert. Die Fälle stammen aus den USA, Kanada, Deutschland und auch aus unterschiedlichen Jahrzehnten der letzten 70 Jahre. Es wird klar, dass das jeweilige Rechtssystem teilweise keine Einrichtungen hat bzw. hatte, um mit den selten jungen TäterInnen umzugehen. Die Synopse am Ende hinsichtlich der Charakteristiken der untersuchten Taten fand ich sehr interessant und aufschlussreich. Sehr lesenswert, da der Umgang mit den Täterinnen auch ein Spiegel der jeweiligen Zeit, Sozialsysteme, Rechtsauffassungen, usw. sind.

  15. Cover des Buches Sunset Park (ISBN: 9783499255168)
    Paul Auster

    Sunset Park

     (76)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Wir lernen Miles als Erwachsenen kennen. Miles Heller, der Chronist der aufgegebenen Dinge, ist Teil eines Entrümpelungstrupps einer Immobiliengesellschaft. Immer, wenn er eine von den Bewohnern verlassene Wohnung betritt, schlägt ihm mit voller Wucht ein Schicksal entgegen. Jedes verlassene Haus war einmal ein Heim und ist nun nur noch Heimstatt einer abschreckenden Szenerie. Widerliche Gerüche, wütende Schmierereien, Schmutz, Leere und Dinge. Dinge, die weder über Schulden noch Traurigkeit hinweghelfen konnten und zurückgelassen wurden. Bücher, Schuhe, Spielzeug, Großes, Alltägliches, Lebloses. Miles weiß nicht, was ihn antreibt dies zu dokumentieren, denn diese unzähligen Fotos sprechen nie von Hoffnungen, immer nur von Tristesse. Und dabei könnte Miles doch etwas von der Schönheit dieser Welt gebrauchen. Selbst hat er sich mittlerweile auf das Notwendigste beschränkt, er raucht und trinkt nicht mehr, besitzt lediglich noch ein Auto und ein Handy, weil sie seinen Lebensunterhalt sichern.

    Als er im Park das Mädchen Pilar kennenlernt, scheint eine kleine Sonne aufzugehen. Nicht nur, weil sie denselben Büchergeschmack zu haben scheinen, da ist noch so viel mehr, auch wenn sie einige Jahre Altersunterschied voneinander trennen. Aber dieser Altersunterschied macht ihre Liebe angreifbar und so ergreift Miles in einer misslichen Lage das Angebot seines alten Bekannten Nathan, der für seine kleine Hausbesetzertruppe noch Zuwachs sucht und verlässt Pilar vorerst. In Sunset Park angekommen, ist es nicht die bescheidene Unterkunft, die Miles beschäftigt, sondern die Nähe zu seiner Familie, die ihn verloren glaubt. Miles, der verlorene Sohn, der in Ungnade gefallene, Miles der Sünder. Die Vergangenheit muss bewältigt werden, Ungesagtes ausgesprochen, auch wenn Wunden aufreißen und nie wieder zu heilen drohen.

    Paul Auster versammelt mit den weiteren Protagonisten Ellen Brice und Alice Bergstrom noch weitere Unikate, die mehr oder weniger auf der Suche sind. Alle, Nathan, aber auch Miles‘ Vater Morris treiben in diesem großen dunklen Ozean Leben und klammern sich an jedes Stück Treibholz, das ihren Weg kreuzt. Diese leise Traurigkeit im Roman hat mich unterstrichen, war Begleiter im Jetzt und Hier und „dann nicht mehr hier…, das Jetzt, das für immer verschwunden ist.“

    Auster!

  16. Cover des Buches Lolita (ISBN: 9783644056312)
    Vladimir Nabokov

    Lolita

     (468)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky
    Synopsis:
    Humbert Humbert - scholar, aesthete and romantic - has fallen completely and utterly in love with Lolita Haze, his landlady's gum-snapping, silky skinned twelve-year-old daughter. Reluctantly agreeing to marry Mrs Haze just to be close to Lolita, Humbert suffers greatly in the pursuit of romance; but when Lo herself starts looking for attention elsewhere, he will carry her off on a desperate cross-country misadventure, all in the name of Love. Hilarious, flamboyant, heart-breaking and full of ingenious word play, Lolita is an immaculate, unforgettable masterpiece of obsession, delusion and lust.

    My thoughts and opinion:
    I was so excited to finally read this book. I've heard os much about it and wanted to see if it lived up to its standards. Aaaaaand ... I didn't like it. At all. I felt so uncomfortable reading this and probably won't pick it up again. (But then again, a lot of people love it so read it yourself to see whether you like or not :) )
  17. Cover des Buches Blackmail (ISBN: 9783404270439)
    Greg Iles

    Blackmail

     (82)
    Aktuelle Rezension von: SomeBody
     „Blackmail“ ist ein Buch über Drogen, Sex, Politik, Rassenkonflikte,… - alles lässt sich gut und flüssig lesen - aber irgendwie ist’s kein richtig spannender Thriller. Wenn ich zu Greg Iles greife, erwarte ich eine dichte Handlung, ein paar intelligente Wendungen und einen »guten« Showdown. Hier war ich nun vom Grundkonstrukt zwar durchaus angetan, doch wurde im Verlauf des Buches alles so sehr überzeichnet, dass es mich irgendwann nervte, von machthungrigen Politikern, geilen Drogenbossen, zügellosen Jugendlichen und sich aufopfernden Helden zu lesen. Schade, das Potenzial ist da, wurde meiner Meinung nach aber nicht optimal umgesetzt.
  18. Cover des Buches Three Women – Drei Frauen (ISBN: 9783492317917)
    Lisa Taddeo

    Three Women – Drei Frauen

     (103)
    Aktuelle Rezension von: textinprogress_by_caro

    Lisa Taddeos »Three Women« ist bereits im Januar 2020 in Deutschland erschienen und hatte in den USA schon für Furore gesorgt. Dolly Aldertons Fazit ziert den interessanten US-Buchumschlag mit den Worten: »Totally Addictive!« Vanity Fair relativiert die begeisternde Stimmung schon leicht: »A book that begs discussion!« Und nach einer Diskussion verlangt es tatsächlich, denn viele in Deutschland fragen sich: Ist es das Buch der Stunde über weibliche Sexualität zwischen Lust und Macht, anziehend und verstörend, vielschichtig, gewaltig und schön – so wie es der Verlag anpreist?

    Meine persönliche Meinung zu dieser Frage: Nein, das ist es nicht. Es ist weder augenöffnend noch wegweisend – aber es ist trotzdem lesenswert! Es ist poetisch geschrieben und zeichnet drei sehr lebendig beschriebene Frauenschicksale.

    Worum geht es?

    »Three Women – Drei Frauen« erzählt die Geschichte des Begehrens, der Wünsche, Ängste und Verletzungen dreier Frauen, die die Autorin über acht Jahre hinweg getroffen hat.

    Alles, was Lina will, ist, dass sie jemand begehrt. Wie ist sie in diese Ehe geraten, mit zwei Kindern und einem Mann, der sie nicht einmal mehr auf den Mund küsst?

    Alles, was Maggie will, ist, dass sie jemand versteht. Wie konnte sie sich auf ihren Lehrer einlassen? Und warum scheinen alle nicht ihn, sondern sie dafür zu hassen?

    Alles, was Sloane will, ist, dass sie jemand bewundert. Wie ist sie zum Objekt der Begierde eines Mannes geworden, ihres Mannes, der nichts lieber tut, als ihr beim Sex mit anderen zuzuschauen?

    Wie fand ich es?

    Das Buch steigt nicht direkt mit den drei Frauen ein, sondern mit persönlichen und erklärenden Worten Taddeos zu ihrer literarischen Reportage. Sie beschreibt ihre Herangehensweise und Motivation. Beginnt bei ihrer verstorbenen Mutter, die von einem Mann täglich auf dem Weg zu und von der Arbeit sexuell belästigt wurde, und fragt sich, warum sie dies zugelassen habe. Und so umkreist dieser wirklich fesselnde Prolog bereits das Thema: Frauen als Objekt männlicher Begierde. Wie prägt sie das Leben der Frauen und wie beeinflusst sie ihre eigenen Begierden?

    Was für eine Frau willst du sein?

    Maggie geht als High-School-Mädchen eine Affäre mit ihrem verheirateten Lehrer ein, sucht eine Vertrauensperson und Retter, der ihr einen Wert zuspricht. Sie wird jedoch emotional und sexuell ausgenutzt. Zehn Jahre später sagt sie im Prozess gegen ihn aus. Bewundernswert ist, dass sie erkannt hat, dass er ihr Leben vergiftet hat, sie jedoch am bestehenden System scheitert.

    Sloane, Restaurantleiterin aus der Upperclass, ist mit ihrem Chefkoch verheiratet, den es anturnt, sie beim Sex mit fremden Männern zu beobachten. Sie ist selbstbewusst, sexuell experimentierfreudig und zufrieden mit sich und ihrem Körper. Sie weiß, was sie will, lässt sich jedoch vom Mann lenken und übernimmt seine Vorstellungen von Lust.

    Lina, unglücklich verheiratet, ist emotional einsam. Ihr Mann vermeidet körperliche Zuneigung, gar ein inniger Kuss ist ihm schon zuwider. Diese fehlende Begierde löst in Lina seelische und körperliche Schmerzen aus, die erst abklingen, als sie ihren damaligen High-School-Schwarm wiedertrifft und eine Affäre mit ihm beginnt. Sie träumt davon, auszubrechen und mit ihm eine glückliche Familie zu gründen.

    Diese drei Frauen eint der Wunsch, gesehen und geliebt zu werden. Sie entscheiden sich für das kleine Glück im Kosmos des Mannes, fühlen sich als kleine Göttin durch seine Liebe und Zuneigung. Lassen jedoch auch zu, dass er Macht über sie ausübt. Diese Entscheidung führt zu Schmerzen, emotionaler Einsamkeit und Fremdbestimmung. Signifikant ist auch das Verhalten der Frauen untereinander, sie ignorieren und verurteilen sich, handeln gar frauenverachtend und unterstützen somit das bestehende System. Sie stehen nicht für sich, sondern sind der Spielball der Männer. Ein Befreiungsschlag am Ende der Geschichte wäre schön, aber auch realistisch?

    »Männer haben die Herzen von Frauen schon immer auf eine ganz bestimmte Weise gebrochen. Sie lieben sie oder lieben sie so halb und fühlen sich irgendwann ausgelaugt und ziehen sich innerlich über Wochen und Monate zurück, verschanzen sich in ihrer Höhle, verdrücken eine letzte Träne und rufen dann nie wieder an. Die Frauen aber warten.« (Prolog, S. 15 f.)

    Die drei Frauenschicksale sind schonungslos authentisch, somit auch hässlich, aber trotzdem aufrichtig. Taddeo verschönert nichts. Die Frauen sind menschlich, machen Fehler aus. Wer eine romantisierte, verherrlichende Liebesgeschichte mit perfekten Menschen sucht, ist hier falsch. Es sind die Geschichten realer Frauen, die an sich zweifeln und sich an anderen ausrichten. Dazu ist Taddeo acht Jahre lang durchs Land gereist, hat unzählige Frauen getroffen und porträtiert nun beispielhaft das Einzelschicksal dreier Frauen, um »vom Feuer und vom Schmerz der weiblichen Lust zu erzählen«. Können drei Fälle alle Facetten des weiblichen Begehrens repräsentieren? Gerade diese drei Frauenbilder erscheinen sehr traditionell und bekannt. Beruhen sie doch alle auf dem Frauenbild von Taddeos Mutter, die die männliche Begierde akzeptiert und übernommen hat. Aber wo ist die sexuell selbstbestimmte Frau, die emanzipierte, die ihre Lust und Leidenschaft nicht von einem Mann abhängig macht? Sogar in der beliebten 90er/00er-Jahre-Serie »Sex and the City« wird das weibliche Geschlecht in seiner Sexualität vielschichtiger dargestellt. Für mich beleuchtet Taddeo daher nur eine Seite der Medaille, diese beschreibt sie jedoch sehr anschaulich und bewegend.

    Taddeos Schreibstil ist anfangs eigenwillig, aber sie schreibt klar und eindringlich. Stilistisch gelungen. Die Zusammenhänge und Hintergründe sind fesselnd dargestellt. An vielen Stellen habe ich mich jedoch gefragt: Wo endet die Stimme von Taddeo, wo beginnt die ihrer Frauen? Taddeo ist nah an ihren Figuren dran, die Übergänge sind fließend. Das führt manchmal zu Verwirrungen.

    Fazit

    Ich bin zwiegespalten, hingerissen und enttäuscht.

    Dem Urteil von Meredith Haaf, die für die Süddeutsche Zeitung am 12.1.2020 Taddeos Debüt besprochen hat, schließe ich mich an: »Diese ganz bestimmte Geschichte über das weibliche Wollen liest sich in einem schön gebundenen Buch mit architektonisch vollendeten Absätzen zwar tiefgründig – ist aber auch nichts anderes als das, was man sonst in Cosmopolitan oder Für Sie serviert bekommt.«[1] Doch würde ich es etwas wohlwollender einpacken: Mich hat ihre literarische Reportage nicht als sachliche Studie über das weibliche Begehren überzeugt, sondern als literarischer Erfahrungsbericht. Es ist ein kurzweiliger Roman, großartig geschrieben. Punkt.


    Quelle: »Emotional übertölpelt, sexuell ausgenutzt« von Meredith Haaf, 12.01.2020, Süddeutsche Zeitung. 

  19. Cover des Buches Eine Tat wie diese (ISBN: 9783551310811)
    Amy Efaw

    Eine Tat wie diese

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Cieena

    Teenagerschwangerschaften sind ein delikates Thema. Dieses Buch beleuchtet jedoch aus einer ganz anderen Perspektive

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    Handlung

    Devon ist 15, eine exzellente Schülerin und zudem eine außergewöhnlich talentierte Fußballerin. Niemand kann glauben, dass ausgerechnet die verantwortungsvolle Devon in Untersuchungshaft sitzt, angeklagt des versuchten Mordes an ihrem eigenen Baby. Auch wusste niemand von der Schwangerschaft Devons, vielleicht nicht einmal sie selbst? Hat sie ihre eigene Schwangerschaft verdrängt? War es wirklich Devon, welche das Baby in einer Mülltonne sich selbst überließ? Was geschah wirklich?

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    Cover

    Das Cover finde ich wirklich toll gestaltet und hat einen tollen Kontext zum Inhalt. Auch wenn man alleine vom Titel her nicht direkt Rückschlüsse auf den Inhalt ziehen kann, lässt das Cover zumindest auf das Thema schließen.

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    Charaktere

    Devon ist wirklich eine ausgesprochene ruhige Protagonistin, für die ich schon auf den ersten Seiten erste Sympathien und Mitgefühl entwickeln konnte. Ich als Leser habe Devon als verantwortungsvolles Mädchen kennen gelernt, welches ich der beschuldigten Tat nicht zutrauen würde. Genau wie auch Devon weiß der Leser nicht wirklich was geschehen ist, erlebt die Situationen aber so realitätsnah, dass ein schnelles Einfühlen in die Figur absolut möglich ist und gemeinsam mit der Protagonist die Suche nach der Wahrheit beginnt.  Auch wenn Devon während der gesamten Handlung als sehr ruhig und auch recht verantwortungsvoll erscheint, kommt man nicht umhin zwischendurch den typischen Dickkopf und andere Züge eines Teenagers zu bemerken. Auch wird im Laufe der Handlung deutlich, dass Devon schon seit geraumer Zeit mit einigen Problemen zu kämpfen hat und diese (nun) ihren Tribut fordern.

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    Schreibstil

    Der Schreibstil ist sehr anschaulich und realitätsnah. Nicht zuletzt kann sich der Leser wirklich gut in die Hauptperson einfühlen, da die Handlung aus ihrer Sicht beschrieben wird. Der Leser erhält detaillierte Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt und werfen dabei oft mehr Fragen auf als wirkliche Antworten. Dies geschieht nicht zuletzt deshalb, da auch Devon nicht wirklich weiß wie viel Wahrheit die Anschuldigungen beinhalten. Die gesamte Stimmung des Buches ist recht bedrückend, was angesichts des Themas natürlich auch mehr als verständlich und angemessen ist.

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    Mein Fazit

    "Eine Tat wie diese" ist ein Buch, welches den Leser auch nach den letzten Seiten lange nicht loslässt. Gemeinsam mit der Protagonistin begibt sich der Leser auf die Suche nach der Wahrheit und erhält dabei einen tiefen Einblick in die Gefühle und Gedanken der Hauptperson. Mehr als nur einmal fragte ich mich wie einsam Devon gewesen sein muss um solche Anschuldigungen aufkommen zu lassen. Die Geschichte geht mehr las nur unter die Haut und ich finde es wirklich toll, dass das Buch neben Teenagerschwangerschaften auch delikate Themen wie Kindesvernachlässigung und das Aussetzten von Schutzbefohlenen behandelt. Obwohl ich das Buch schon vor einigen Wochen beendet habe denke ich noch immer daran zurück. Auch bin ich immer noch davon fasziniert wie die Autorin es geschafft hat, dass ich der Protagonistin schon nach kurzer Zeit und schließlich während des gesamten Handlung, trotz der fürchterlichen Vorwürfe, kein einziges Mal Antipathie gegenüber empfunden habe. Vielmehr konnte ich wirklich mit ihr Mitfühlen, besonders in Anbetracht der Tatsache, dass sie selbst nicht wusste was genau vorgefallen war. Abschließend gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch, welches sicherlich gerade wegen seines Schreibstils und der überzeugenden Protagonistin auch für Jugendliche geeignet ist. Allerdings kann ich dem Verlag, welches dieses Buch "ab 14 Jahren" deklariert nicht ganz zustimmen. Ich würde es eher ab einem Alter von 16 Jahren empfehlen.


    Diese und weitere Rezensionen findet ihr auch auf meiner Website www.zeit-der-buecher.de
  20. Cover des Buches Im Meer schwimmen Krokodile (ISBN: 9783328106654)
    Fabio Geda

    Im Meer schwimmen Krokodile

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 208 Seiten

    Verlag: Penguin Verlag (12. Oktober 2020)

    ISBN-13: 978-3328106654

    empfohlenes Alter: ab 12 Jahren

    Originaltitel: Nel mare ci sono i coccodrilli

    Übersetzung: Christiana Burkhardt

    Preis: 10,00 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Die sehr persönliche Geschichte eines jungen Menschen


    Inhalt:

    Weil der zehnjährige Enaiat in seiner Heimat in Gefahr ist, bringt ihn seine Mutter von Afghanistan nach Pakistan, wo sie ihn allein zurücklässt. Er muss sich auf eigene Faust durchschlagen, hart arbeiten und vielen gefährlichen Situationen trotzen. Seine Reise führt ihn durch verschiedene Länder, bis er in Italien eine neue Heimat findet.


    Meine Meinung:

    Dieses Buch ist auf jeden Fall sehr lesenswert. Es zeigt uns Menschen, die nicht immer in Geborgenheit leben konnten, die aber trotzdem den Mut und die Hoffnung auf ein gutes Leben nicht verlieren. Enaiat ist ein starker und sympathischer Charakter, den man gerne auf seiner Odyssee begleitet und ihm dabei die Daumen drückt, dass die Reise ein gutes Ende für ihn nehmen möge. 


    Es werden viele Informationen über die Länder, in denen Enaiat lebt, eingestreut. Es wird von unmenschlichen Lebensumständen und hilfsbereiten Menschen erzählt, war mir sehr zu Herzen ging.


    Mir persönlich war der Schreibstil ein bisschen zu einfach, zu wenig raffiniert. Das Buch wird jedoch auch als Schullektüre genutzt, wofür es sich gerade mit diesem einfachen Schreibstil sicher gut eignet.


    Im Oktober 2021 erschien der Nachfolgeband „Im Winter Schnee, nachts Sterne“, der Enaiats weiteren Lebensweg erzählt. 


    ★★★★☆


  21. Cover des Buches Totengrund (ISBN: 9783734108167)
    Tess Gerritsen

    Totengrund

     (631)
    Aktuelle Rezension von: Stephan_Schwendele

    Es ist ja kein Geheimnis, dass ich die Reihe um Jane Rizzoli und Maura Isles absolut top finde. Man kann getrost zu jedem der Teile greifen. Aber “Totengrund“ toppt in Sachen Romanidee, Spannung und Handlungsabfolge wirklich alles was ich bislang von Tess Gerritsen gelesen habe.

    Maura kommt in dieser Folge abhanden, und der Schlamassel in den Sie da rein rutscht hat es in sich. Sie trifft einen alten Berufskollegen und lässt sich auf eine spontanen Ausflug im Anschluss an einen Ärztekongress ein. Und dann kommt der Schneesturm, der alles verändert.

    Man hat zu keinem Zeitpunkt ein Ahnung was die Autorin hier noch an Wendungen bereithält. Abschließend kann man sagen, „Totengrund“ hat wirklich keine Längen, keine Verschnaufpausen, und bietet Spannung bis zum Schluss.

  22. Cover des Buches Slam (ISBN: 9783462049923)
    Nick Hornby

    Slam

     (425)
    Aktuelle Rezension von: Jessy87
    Ich bin ein Skatergirl (vemutlich eher Skaterwoman ;) ), daher würde ich lügen, wenn ich sagen würde "das Cover hat mich nicht angesprochen"...aber jeder weiß, Coverkäufe sollte man nicht betreiben, also hab ich mich kurz eingelesen und Rezensionen ebenfalls...
    Nach alldem war ich sicher, mir würde es gut gefallen...hat es nur leider nicht...
    Vielleicht weil null identifizierung mit den Hauptcharakteren stattgefunden hat oder ich die Story einfach langweilig fand...
    Positiv ist der Schreibstil, der zum Glück mitreissend und kurzweilig ist :)
  23. Cover des Buches Bauchgefühl (ISBN: 9783522300896)
    Christine Biernath

    Bauchgefühl

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Ylenja
    Hei Zusammen :$
    Ich fand dieses Buch eine gute Abwechslung, da es auch wirklich ein sehr dünnes Buch war. Man fiebert auch wirklich mit den beiden Hauptfiguren Nadine und Rick mit. 

    Trotzdem fand ich Rückwärts ist kein Weg von Jana Frey besser. Es hat einem viel mehr mit gerissen. Dies lag wohl auch daran, dass man wusste das das Buch eine wahre Geschichte ist.


    - Ylenja
  24. Cover des Buches Der Liebhaber (ISBN: 9783518737699)
    Marguerite Duras

    Der Liebhaber

     (185)
    Aktuelle Rezension von: das_lesewesen

    "Ich bin die Bevorzugte seines Lebens“. 

    #derliebhaber war Marguerite Duras großer Durchbruch, ihr bewegender autobiografischer Erfolg. Die Handlung spielt um 1930, als die fünfzehnjährige Lehrerstochter auf einer Fähre über den Mekong einen 35-Jährigen Chinesen kennenlernt. Sie verliebt sich und entdeckt ihre „sinnliche Genussfähigkeit“. Was bleibt ist eine ekstatische Romanze. Zwischen Liebe und Prostitution. Und eine bizarre familiäre Situation.

    Duras erzählt durchaus distanziert, beinahe kühl. Doch jederzeit authentisch, ergreifend, tabulos. Die Grenzen zwischen Erlebtem und Realität kaum zu erkennen. Aber gekennzeichnet durch Glaubwürdigkeit. Ein knisterndes Leseerlebnis. [Unbezahlte Werbung]

    Schaut doch gerne mal auf unserem Instagram-Blog vorbei 😊

    https://www.instagram.com/das_lese_wesen/

    Liebe Grüße,

    das_lese_wesen

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