Bücher mit dem Tag "minimalismus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "minimalismus" gekennzeichnet haben.

90 Bücher

  1. Cover des Buches Magic Cleaning (ISBN: 9783499624810)
    Marie Kondo

    Magic Cleaning

     (264)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Marie Kondo ist meine Aufräum- und Ordnungskünstlerin. Nachdem ich ihre beiden Bücher zum Thema Magic Cleaning gelesen habe und die Tipps und Tricks aus den Büchern umgesetzt hatte, was harte und lange Arbeit war (!!), konnte ich endlich durchatmen.

    Bei der KonMari Methode die im Buch vorgestellt wird geht es darum, Sachen auszumisten nach Kategorien. Es wird von nicht so schwer (Kleidung) bis hin zu emotional belasteten Sachen (Fotos) vorgegangen. Das bedeutet zu Anfang ALLE Kleidungsstücke auf einen Haufen zu werfen (also auch die Jacken aus der Garderobe, auch die Unterwäsche und Socken aus dem extra Schub, sowie alle Handschuhe und Mützen, usw.). Es darf nicht geschummelt werden, "vergisst" man Sachen, dann können sie nicht so wichtig sein und man muss sie sofort Aussortieren, wenn man sie wieder findet. Das System lässt einen erst einmal schockiert über den IST Zustand sein, wenn man alles an einem Fleck sieht. Aber genau deswegen liebe ich diese Methode und mit der KonMari Falttechnik für Klamotten habe ich seit einigen Jahren jederzeit einen ordentlichen Kleiderschrank - dass dieses System so gut funktioniert hatte ich nicht gedacht und wollte die Methode eigentlich nur zeitweise testen.

    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der alten Ballast loswerden möchte und wieder Raum zum Atmen braucht! Auch die zugehörige Serie mit Marie Kondo kann ich jedem wärmstens ans Herzen legen.

  2. Cover des Buches Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden (ISBN: 9783570103357)
    Genki Kawamura

    Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

     (190)
    Aktuelle Rezension von: VanGlitz

    Ich denke dieses Buch ist tatsächlich schwierig zu erklären, auch wenn der Inhalt natürlich jetzt relativ schnell aufgeschrieben wäre. Ich glaube, es regt zum nachdenken an. Warum machen wir vieles erst, wenn es zu spät ist oder gar nicht? Mich hat es auf jeden Fall berührt und mich auch zum nachdenken gebracht.  Habe ich ich unerledigte  Sachen? Was wäre wenn ich morgen sterben würde? Mir gefiel wie der Autor es umgesetzt hat. Es war nicht sehr lang aber für mich hat es das Thema trotzdem auf den Punkt gebracht. 

  3. Cover des Buches Stadtnomaden (ISBN: 9783710900594)
    Christina Horsten und Felix Zeltner

    Stadtnomaden

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Buch ist ein echter Augenoeffner ueber die Privilegien, aber auch die Beschränkungen, mit denen Leute aus sehr wohlhabenden Familien und Bestverdiener leben. Mir hat es eine neue Wertschätzung fuer mein Leben in dieser Stadt vermittelt, das sich seit fast zehn Jahren in einem Zimmer in einem nicht gentrifizierten Stadtteil abspielt. Beruftstaetige in normalen Jobs leben hier auch ueber 40 noch mit Mitbewohnern. Wir koennen den Glamour haben, wenn wir ihn suchen oder reiche Freunde in Manhattan haben - aber unsere taegliche Welt ist so viel mehr das echte New York. Das Bild, das hier vermittelt wird, kann nur realistisch finden, wer die Stadt nicht kennt. Ungefähr so, wie Carrie Bradshaw in ihrem Apartment von einem Text pro Woche leben konnte. Die beiden Autoren finden so vieles was ich taeglich erlebe, neu und aufregend, weil sie aus einer sehr behüteten Welt kommen, in der ein verletzter Fuss eine Katastrophe, eine einzelne Kakerlake eine echte Nachricht und selbst gemachter Umzugsstress von einem 4000 Dollar Loft ins naechste atemberaubend verrueckte Wochen bedeuten. Ein bisschen wie Burning Man, wo Reiche physische Entbehrungen kuenstlich schaffen, um ihr Erleben zu steigern. Mit Leuten die nicht weiss sind wird (meist oberflaechlich) geredet, aber man merkt vor allem, dass die Autoren bislang nicht wirklich schwarze Freunde hatten. An manchen Stellen schwingen schon unangenehm Vorurteile mit - kann man wegen eines Fahrraddiebstahls in Harlem wirklich schreiben, es sei vielleicht von Anfang an keine gute Idee gewesen, die Räder “hierher” mitzubringen? In Bushwick passiert das genauso oft, man wuerde es aber nicht auf das Viertel generalisieren. Und den New Yorker, dem in Harlem heute noch “mulmig” wird, wie die beiden behaupten, sollen sie mir mal zeigen. Zitate wie “frueher war es dreckig, heute wirds immer weisser” oder “Gegend ist italienisch gepraegt, Mafiamethoden daher ueblich” von Leuten werden nicht kritisch eingeordnet. 


    Insgesamt zeigt es, dass Menschen sehr gebildet und klug sein koennen - wenn sie zu behuetet aufwachsen und sich anschließend nur in Weissen-Ghettos bewegen, ist ein Luxus-Szenenwechsel wie dieser tatsächlich eine Offenbarung. Sich auf die realistischen New Yorker Wohnverhaeltnisse und wirklich nicht gentrifizierte Stadtteile einzulassen, waere, zumal mit Kind, da eine Ueberforderung die zu weit ginge. Das ist total verständlich. Es fuehrt aber fuer Menschen die hier leben, auch zu viel unfreiwilliger Komik. Dass deutsche Rezensenten das Ganze als mutiges Abenteuer wahrnehmen, zeigt in erster Linie, dass sie sich New York so vorstellen: Weisse in teuren Wohnungen. Und dass sie selber in einem verdammt reichen Land leben, wo so ein Dauerunziehen von einer Luxusbutze in die naechste wirklich disruptive waere. Dazu kann man uns nur beglückwünschen, auch wenn wir dadurch ein kleines Brett vor der Optik haben und uns trotzdem mega weltoffen finden. Trotzdem habe ich was aus dem Buch fuer mich gelernt, werde in Zukunft mit etwas weniger Neid auf die Bestverdiener gucken und blicke mit frischem Blick auf meine komplexe, schoene, nur gelegentlich glamouröse New-York-Welt.

  4. Cover des Buches Ohne Wenn und Abfall (ISBN: 9783462050196)
    Milena Glimbovski

    Ohne Wenn und Abfall

     (37)
    Aktuelle Rezension von: JaneyCooper

    Endlich geschafft. 

    Ich wollte erst nur 1 Stern geben, weil manche Punkte aber durchaus brauchbar sind jetzt 2 Sterne. 


    Ich habe das Buch gekauft, weil in vielen Zero Waste Youtube Videos immer wieder das Gleiche kommt, und ich geballte Tipps an einer Stelle wollte. Wenn man noch nicht wie ich zig Videos darüber gesehen hat, könnte das Buch vll noch hilfreich sein. Der Anfang mit der Firmengründung war noch richtig gut und interessant. Danach kam *für mich* nur noch wenig nützliches, und der Schreibstil gefällt mir oftmals nicht. Ich habe dieses Buch öfter gelangweilt zur Seite gelegt als Studiumsskripte. Ich mein, das Buch hat auch gute Stellen, die Küchen-Tipps find ich super obwohl viele nicht zu mir passen,  warum kann das nicht übers ganze Buch so sein? Hier steckt wirklich viel Potential drin, das leider großteils nicht genutzt wird. 


    Viele Kapitel sind nur furchtbar oberflächlich gehalten, viele Tipps sind ganz nett aber mehr nicht. Sobald sie aber anfängt, über Kosmetik zu reden, frag ich mich, ob ihre Recherchequelle Facebookkommentare sind. Wenn man sich die Tipps wirklich durchlesen möchte, soll man bitte bitte auf @incipedia oder anderen seriösen Quellen bitte alles gegenchecken. In diesem Buch wird gefährliches Halbwissen in Kaffeeklatsch-Manier verbreitet. 


  5. Cover des Buches The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot. (ISBN: 9783328103271)
    JP Delaney

    The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

     (324)
    Aktuelle Rezension von: feierabendblogr

    Eine ganz interessante Story für einen Thriller und die Umsetzung ist auch nicht zu verachten.
    Eine junge Frau bewirbt sich um in einem Designer-Haus wohnen zu dürfen. Sie wird nach einem Auswahlverfahren angenommen, darf einziehen und muss sich an die peniblen Regeln der Vermieters halten.
    Bei der Recherche zu dem Haus und seinem Architekten erfährt sie, dass vor ihr eine andere Frau in diesem Haus gelebt hat, die ihr sehr ähnlich gesehen hat. Die ist aber tot.
    So beginnt eine spannendere Jagd nach der Geschichte des Hauses und dabei kommt auch sie in Gefahr. Beide Frauen haben eine bewegte Vergangenheit, die sie eingeholt hat.
    Was mir an diesem Buch gefällt, sind die Wechsel zwischen den Beiden Erzählsträngen, die immer zwischen Jane in der Gegenwart und Emma in der Vergangenheit wechselt.

  6. Cover des Buches Besser leben ohne Plastik (ISBN: 9783865817846)
    Anneliese Bunk

    Besser leben ohne Plastik

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Im Buch wird das Thema Plastik unter die Lupe genommen und es findet auf den ersten Seiten eine Einführung in das Thema statt. Wir denken oft viel über den Kunststoff zu wissen, beim Lesen der Seiten wird einem aber klar, dass wir viel zu wenig vom Plastik wissen.

    Das Buch enthält hilfreiche Tipps, um Plastik zu vermeiden und nachhaltig zu ersetzen. Da es nicht all zu viele Seiten hat super für den Anfang, um erst mal ein Gespür für das Thema zu entwickeln.

  7. Cover des Buches Nur was ich mag (ISBN: 9783743191389)
    Sissi Kandziora

    Nur was ich mag

     (12)
    Aktuelle Rezension von: CarinaElena
    Heute stelle ich euch ein etwas anderes Buch vor, denn neben Krimi 🗡, Thriller 🔫 und zeitgenössischer Literatur 🗿 lese ich auch gerne Sachbücher bzw Ratgeber ⚖ - das "1." Buch hatte ich mir bei @thalia_buchhandlungen gekauft und war schon im Laden begeistert. Meine beste Freundin fand das Buch auch so toll, das ich es ihr kurzerhand geschenkt hatte 😙 mein "2." Exemplar habe ich dann direkt über Amazon bestellt - in beiden Fällen hat es runde 10€ gekostet 💰 Um was geht es: "Du wünschst dir Luft zum Atmen, Raum für klare Gedanken und mehr Zeit? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich. Mit einfachen Tipps wirst du deinen unnötigen Ballast los und bewahrst dich vor erneuten Fehlkäufen. So kannst du dir dein Wohlfühlreich selbst erschaffen und deine Schätze wirklich genießen. Dieses Buch enthält nicht nur die praktische #nurwasichmag Methode mit der passenden Challenge, sondern auch einige meiner ganz persönlichen Erfahrungen." Ich kann persönlich berichten das #nurwasichmag mir meine Augen 👀 geöffnet hat und ich nun viel bewusster einkaufe und lebe. Von vielen Artikeln konnte ich mich trennen und #bereuenichts 👍

  8. Cover des Buches Das Minimalismus-Projekt (ISBN: 9783833873591)
    Christof Herrmann

    Das Minimalismus-Projekt

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Christine-Fabijenna

    Darum geht es in dem Buch: Befreie dich von Ballast, sieh das Einfache und kehre heim zu dir. Erkenne, was dich ausmacht, was und wer dir wichtig ist. Und dabei erfährst du mehr Zeit und Geld. Spielerisch nebenbei. Weniger ist mehr. Mehr Sein mit weniger Haben. Denn Materielles macht nicht glücklich. Bindet uns. An uns und an (vermeintliche) Gewohnheiten und Verpflichtungen sowie Stress. 

    Die lange Rezension gibt es hier: https://lebensweite.de/buchrezension-das-minimalismus-projekt

  9. Cover des Buches Zero Waste (ISBN: 9783990252734)
    Shia Su

    Zero Waste

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Sia Su ist für mich ein riesiges Vorbild, wenn es darum geht Müll zu vermeiden oder zu reduzieren. In ihrem schön gestalteten Buch lässt sie hinter die Kulissen blicken und zeigt ihren Weg auf immer nachhaltiger einzukaufen und möglichst viel Müll zu vermeiden.

    Mit einigen Tipps und Tricks führt sie durchs Buch und regt an zum Umdenken und Handeln. 

  10. Cover des Buches Einfach leben (ISBN: 9783442178001)
    Lina Jachmann

    Einfach leben

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Kat_Von_I
    Mittlerweile hört man das Thema "Minimalismus" und "einfach Leben" sehr oft. Auch ich habe mich mit diesem Thema schon oft und bewusst auseinander gesetzt. Dieser ganze Konsum überfordert mich schon lange und die  "haben, haben, muss ich haben"-Denkweise, kann ich mittlerweile nicht mehr nachvollziehen und möchte mich bewusst davon distanzieren. Einiges bemerkt und  lernt man über die Jahre selber, bei anderen Aspekten kam mir dieser Ratgeber sehr gelegen um noch mehr ändern zu können 😊 Ich wollte meinen Standard noch minimalistischer, noch kleiner halten. Aber warum eigentlich dieser Minimalismus? Viele sehen das als "Verzicht auf...." an.
    Meiner Meinung nach, geht es nicht darum auf etwas verzichten zu müssen, es geht darum sein Leben umzukrempeln und zu entrümpeln. Brauche ich das alles, was sich über die Jahre angesammelt hat und nie benutzt wurde? Macht mich dieser viele Besitz glücklich? Wovon habe ich einen Nutzen und auf was kann ich gut und gerne verzichten? 
    Ich habe schon oft bemerkt das es mich im Haushalt sogar nervt wenn sich zu viel ansammelt. Es steht im Weg rum, ich nutze es kaum und ich merke wie es mir innerliche Unruhe bringt. Manches kauft man aus einer Kurzschlusslaune heraus und bedenkt gar nicht die Frage "brauche ich das wirklich? 
    Man erhält in diesem tollen Buch super viele  Tipps und Anregungen, die es leichter machen, sich von Dingen zu trennen die nur unnötig Platz wegnehmen oder die nie genutzt werden. 
    Selbstverständlich muss man nun nicht seinen gesamten Hausstand ausmisten und auf den Kopf stellen, man muss sich nicht alles zu Herzen nehmen was in diesem Buch geschrieben steht, aber die Ideen regen zum Nachdenken an und lassen mich hinterfragen. Brauche ich das? Macht mich das glücklich? Ist es nachhaltig? Wie sind die Inhaltsstoffe? Ist es umweltfreundlich?
    Ebenso wird das Thema auch bei Kleidung angesprochen. Einfache Basics und einige Eyecatcher reichen auch um super gut gekleidet zu sein. 
    Wozu 20 Pullover oder 30 T-Shirts? Im Endeffekt zieht man ja doch immer und immer wieder nur die Lieblingsteile an 😄
    Es geht aber nicht nur um Wohnen und  Kleiden, sondern auch um das Thema Körperpflege. Die Autorin zeigt Alternativen die Umweltfreundlicher sind und DIY's und Rezepte um Naturkosmetik selber herzustellen 🤩
    Ich werde mir einiges aus dem Buch zu Herzen nehmen, werd es oft zur Hand nehmen um es nochmal zu verinnerlichen was ich ändern möchte oder um mir Inspiration zu holen. Ich bin wirkich total begeistert 🤩
    Und nicht nur der Inhalt ist grandios, sondern auch die wunderschöne Gestaltung und die vielen  Bilder sind echt ganz ganz toll und inspirierend 😊
    Ein ganz ganz  tolles Buch ❤️
    Ich vergebe wohlverdiente ⭐⭐⭐⭐⭐ 
  11. Cover des Buches Ich kauf nix! (ISBN: 9783462045895)
    Nunu Kaller

    Ich kauf nix!

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Nunu Kaller erzählt, wie und warum sie auf die Idee kam, 1 Jahr keine Bekleidung und Schuhe zu kaufen. Sie strickt auch einen Pulli, den sie gleich noch mal für eine Designerin und ihre Freundin stricken darf. Außerdem beginnt sie mit Nähen. Selber Kleidung machen ist ja erlaubt. 

    Lustig fand ich, als sie am Anfang erst mal ihre Bekleidungskaufsucht in Bücherkaufsucht umwandelte und dann beschloss, sie kauft sich erst was, wenn sie alles gelesen hat. Wobei ich nicht wirklich daran glaube, dass sie das geschafft hat. Sie hat ja angegeben, dass sie sich einige Bücher zum Thema selbermachen und Ökologische Mode Herstellung gekauft hat. Aber vielleicht hat sie ja nur das gekauft, was sie auch gleich wirklich gelesen hat und damit hat sie ja nicht ihre Regeln gebrochen und sie hat auch bemerkt, dass sie dabei war eine Sucht in die andere zu ersetzen. Genauso mit dem Stoffkauf. 

    Ich weiß ja nicht, in wiefern alles stimmt, was die Autorin schreibt. Erstaunlich finde ich, dass sie tolle selbstgemachte Sachen hat, die dann auch Freundin und eine Designerin im Tausch gegen 2 Sachen von ihr bekommt, von ihr noch mal gestrickt werden. Also ich strick auch hin und wieder und hab auch schon mal einen Pullunder gestrickt und auch einen Pulli, als Teenie allerdings und alle fanden es toll, aber keiner wollte, dass ich ihnen so was stricke. Der Pullunder überlebte sehr lange, bis er nicht mehr zu retten war. Ich kann mir das nur so vorstellen, es ist halt was anderes, genauso wie der Sockenpullover und ich hätte mir zu vielen Sachen in dem Buch Bilder gewünscht.

    Und ich habe festgestellt, dass sie in einer ganz anderen Welt lebt, als ich. Ich bin schon seit fast 20 Jahren bei Tauschbörsen und ich kaufe schon sehr, sehr lange Second Hand (und selten neues, außer Schuhe) und Schuhe hab ich auch nicht so megaviele. Nicht, dass ich neidisch bin. Und es dauerte lange, bis ich merkte, dass der schwedische Textilriese H & M ist. Und die 2 Buchstaben sind nicht deutsch sondern holländisch, wenn sie C & A meint... Aber wer der farbenfrohe Spanier ist, weiß ich nicht. Keine Ahnung. Ich bin nicht markenfixiert. Und die erste Wranglerjeans hab ich mit 18 selbst gekauft. Von daher ist mir sehr vieles fremd, was sie beschreibt. 

    Aber ihr Umdenken, das gefällt mir. Und dass ihr das viel gebracht hat. Und so Tauschpartys würden mir auch gefallen. Weil Tauschbörsen verschlingen viel Porto und ist dann auch nicht mehr ganz so ökologisch. Insgesamt gesehen, bin ich nicht sicher, wie glaubwürdig das ganze ist, manche Menschen stellen sich ja als besser dar, als sie sind. Zum Beispiel Promis.

    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

    Jeder Mensch hat andere Voraussetzungen, egal um was es geht. Von daher denk ich, ist es ein guter Ansatz und ich vergebe 5 Sterne. 


    PS: Was aber nichts dran ändert, dass ich gerne Bilder von manchen Sachen gesehen hätte. Wie zum Beispiel die Stiefel, der Sockenpulli, das Kleid usw.


    PS: Die Infos zu den Sachen, wusste ich schon. Ich hab also nicht wirklich was neues gelernt, aber ich wollte ja wissen, wie geht es jemanden anderes. Ich wollte die Nunu Kaller mit ihren Gedanken kennen lernen und nicht, warum es nicht richtig ist, so Billigkram zu kaufen. Wobei es erstaunlich ist, wie billig es manches vor 2013 gegeben hat. Aber vielleicht braucht man die richtige Figur dazu und die Bilder von Nunu Kaller sind so, dass ich denke, sie ist schön schlank. 

  12. Cover des Buches Happy at Home (ISBN: 9783442393633)
    Clea Shearer

    Happy at Home

     (20)
    Aktuelle Rezension von: martina_turbanisch

    Clea Shearer und Joanna Teplin sind wahre  Ordungsprofis und haben daraus ein einträgliches Business gemacht. Ihre Firma The Home Edit  sorgt unter anderem z.B.  für all die kleinen, hübschen, übersichtlichen Boxen und praktischen Labels, die der Mensch von heute für eine ordentliche Wohnung benötigt. Dank dieser Boxen in den unterschiedlichsten Größen, Farben und Formen schafft man auch in dem kleinsten Schrankeckchen noch ein bisschen Platz für diversen Krimskrams und es sieht trotzdem alles ordentlich aus. Dazu gibt es noch tausend andere Dinge, aber auch reichlich Tipps, um jedermanns Wohnung ordentlicher zu bekommen.

    Die Vorstellung, zu Hause gründlich aufzuräumen, macht dir etwas Angst? Dann kannst du direkt aufatmen.Happy at Home, S. 9

    Mein Eindruck:

    Viele schöne, bunte Fotos

    Gute Idee

    Mein Einleitungstext klingt vielleicht ein bisschen sarkastisch, ist aber gar nicht so gemeint. Ich finde es immer toll, wenn es jemand mit einer wirklich guten Idee oder einer außergewöhnlichen Fähigkeit schafft, seinen Lebensunterhalt. oder gerne auch ein bisschen mehr, zu bestreiten. Aber beim Lesen das Buches ist mir vor allem aufgefallen, dass die beiden Autorinnen sich selber nicht so furchtbar ernst nehmen und das finde schon mal auf sehr positiv.

    Organisation

    Im Grunde geht es in Happy at Home darum, wie man sich seine Wohnung bzw. sein Haus perfekt und stimmig organisiert. Ihre launigen Beschreibungen diverser eigener dummer Aufräum-Angewohnheiten untermalen sie immer mit einer großen Anzahl an Hochglanzfotos wie es aussehen könnte, würde man die beiden Damen ans Werk lassen. Übrigens kann man die Damen tatsächlich “mieten” um live zur eigenen Wohnsituation Tipps zu bekommen. Für gut 250 $ pro Stunde sind sie gerne behilflich

    Beispielfotos

    Auf den erwähnten Fotos bestaune ich dann wunderschön ausgeleuchtete, farblich vollkommen harmonisch aufeinander abgestimmte Accessoires in perfekten Promi-Wohnungen mit Waschküchen, die größer sind als mein Wohnzimmer und Kinderzimmern in denen wohl nie jemals ein Kind gespielt hat, aber eine Kita-Gruppe Platz hätte. Wenn ich mir so die Mietpreise für ein Wohnklo mit Kochnische in NY City ansehe, trifft das auch aber sicher auf die meisten Amerikaner zu.

    Praktikabel

    Wirklich nachvollziehbare Tipps für einen ordentlich aufgeräumten Haushalt bekomme ich in diesem Buch nicht. Aber die Autorinnen präsentieren das alles gut gelaunt, mit vielen schönen Fotos die zum Blättern animieren und in weiten Teilen an Profi-Influencer bei Instagram erinnern. Es macht Spaß ein bisschen in dem Buch zu schmökern und zu blättern, mehr aber auch nicht. Ich frage mich dann am Ende aber doch, warum ich mir das alles nicht einfach ganz kostenlos bei Instagram anschaue?

    Mein Fazit:

    Happy at Home von Clea Shearer und Joanna Teplin ist ein nettes, recht unterhaltsames Buch mit schönen Bilder. Nicht mehr, aber auch nicht weniger - wer tatsächlich praktikable Tipps für seine eigene Wohnung sucht, ist mit diesem Buch nicht besonders gut bedient.

  13. Cover des Buches Ohne Geld bis ans Ende der Welt (ISBN: 9783462041811)
    Michael Wigge

    Ohne Geld bis ans Ende der Welt

     (34)
    Aktuelle Rezension von: MeinNameistMensch

    Wer träumt nicht irgendwann einmal davon den Alltag zu verlassen und sich auf zu machen dsie eigenen Träume zu leben? Die eigenen Ängste hinter sich zu lassen und einfach los zu gehen? 

    Genau dies tut der Autor dieses Buches Michael Wigge, indem er sich entscheidet von Deutschland aus zum Südpol zu reisen ohne dabei einen einzigen Cent in der Tasche zu haben? Wird es ihm gelingen und wird er Wege finden seinen Traum in die Tat umzusetzen?

    Michael Wigge lässt die Leser_innen teilhaben an seiner Reise von Berlin über Antwerpen, Kanada, die USA, Costa Rica, Panama, Kolumbien, Peru, Bolivien, Chile bis zur Antarktis, aber vor allem - was für mich noch wichtiger ist - an seinen Erfahrungen mit den Menschen, denen er begegnet und seinen eigenen Entwicklungsprozessen.

    Eine solche Reise wie er sie bestritten hat mag nicht für jede_n etwas sein, der Mut und das Vertrauen in das Leben, was vom Buch vermittelt wird, sind es aber allemal und ich wünsche jeder_m, den eigenen Träume zum Leben zu verhelfen.

  14. Cover des Buches Das Beste, was wir tun können, ist nichts (ISBN: 9783596522118)
    Björn Kern

    Das Beste, was wir tun können, ist nichts

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Julita_Turek

    Auf einer Bank unter einem Birnbaum lässt sich das Leben genießen. Wenn man aufhört, auf die anderen zu hören, bemerkt man plötzlich, dass es noch eigene Bedürfnisse gibt, die alles andere verlangen, als zur Arbeit zu fahren und im Stau zu stehen.

    Das weite Kornfeld leuchtet gelb, eine Hummel hüpft summend von einer Pflanze auf die nächste, vom Acker ragende Halme schwenken hin und her – das alles kann man kostenlos und ganz umweltfreundlich erleben, wenn man nichts tuend auf einer Bank sitzt.

    Björn Kern hat das am eigenen Leib erfahren und teilt seine Erlebnisse den Lesern mit. So ganz einfach ist das Nichtstun aber nicht, es bedarf einer geschickten Übung. Denn sobald man damit anfängt, gerät man in Rechtfertigungsnot und in den Gesellschaftsdruck. Außerdem wird man ständig und fast überall mit Werbung konfrontiert, die einen dazu bringen kann, unnützen Kram zu kaufen, oder sinnlose Abo-Verträge abzuschließen. All die Neuanschaffungen bringen dann Folgekäufe in Form einer Reparatur oder eines Updates mit sich mit, und die neu abgeschlossenen Verträge sind dann nur mit viel Aufwand und langer Wartezeit kündbar, was einen um eine Menge kostbarer Zeit an Nichtstun bringen kann.

    Bevor der Autor im landschaftlich schönen Oderbruch nur noch so viel arbeiten konnte, wie nötig und so wenig wie möglich, arbeitete er in einer Textagentur im hektischen Berlin, hatte ein Auto und ein Superhandy. Doch Schrittchen für Schrittchen dank seinen philosophischen Reflexionen und seinem Praktikum auf dem Bauernhof in Frankreich ist er zu einer neuen Lebenserkenntnis gekommen und hat sich langsam, aber sicher von seinem Vermögen entfernt und somit mehr Zeit für das wertvolle Nichtstun gewonnen.

    Das Buch besteht aus Kapiteln mit lustigen Anekdoten des Autors ohne zeitliche Reihenfolge. Wer nach Unterhaltung sucht, wird bei der Lektüre zum Lachen gebracht. Als Ratgeber würde ich das Buch nicht wirklich bezeichnen. Zwar kann man etwas Allgemeines lernen, wie z.B. die Achtsamkeit im Leben, auf die Umwelt zu achten und vor jedem Kauf erst einmal überlegen, ob wir die Produkte wirklich brauchen oder ob sie uns nur gefallen, aber im Großen und Ganzen sind es zu wenig Tipps und es ist eher subjektiv und märchenhaft verfasst. Für Minimalisten oder solche, die es werden möchten, ist es sehr empfehlenswert, zu lesen, wie Herr Kern sein Minimalisten-Leben auf die Reihe bekommen hat und sich eventuell bei dem einen oder anderen Kapitel inspirieren zu lassen.

    Für die originell amüsante Erzählweise, die bildhafte Beschreibungen der Natur, den reduzierten ökologischen Fußabdruck und weil ich persönlich das Thema „Zeit ist kostbarer als Geld“ liebe, bekommt das Werk von mir 4 Sterne. 

  15. Cover des Buches Mahlers Zeit (ISBN: 9783518397381)
    Daniel Kehlmann

    Mahlers Zeit

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Stryke83
    Setting
    Kehlmann's Protagonist David Mahler, als Kind hochbegabt, ist promovierter Physiker geworden. Während eines verschachtelten Traumes offenbart sich ihm, dass es mithilfe physikalischer Formeln möglich sein muss, die Richtung der Zeit (als einziger nicht-zyklische Komponente im Universum) zu verändern.
    Kehlmann stellt uns David als den typischen Physik-Nerd vor; sein bester Freund Marcel und Freundin Katja (sowie in Rückblicken seine Mutter) bilden sein privates Umfeld, sehen in ihm aber auch den etwas verschrobenen Wissenschaftler, von dem außer dieser nicht viel erwartet wird; Mutter: "Nehmen wir es hin. Du wirst dick bleiben. Für immer"). Bei seiner überwältigenden Entdeckung braucht David eine Weile, sie zu durchdringen, wenngleich sich ihm die Formeln bereits offenbahrt haben.
    Problem
    Diese Übermacht, die seine Entdeckung mit sich bringen würde, lässt David beim Verkünden seiner Idee (Professor, Marcel, Katja) stolpern, er driftet ab und kann seine Entdeckung niemandem glaubhaft verkaufen. Nur sein Idol, Nobelpreisträger Valentinov, wird ihn und die Komplexität seiner Enthüllung nachvollziehen können. Nur scheint dieser auf mysteriöse Art und Weise unerreichbar für David.
    Dazu manifestiert sich an verschiedenen Stellen immer wieder das Resultat seiner Entdeckung (Zeitsprünge/Traum/Wirklichkeit?!). DARF er dieses Naturgesetz durch seine Entdeckung überhaupt zerpflücken? Oder bildet er sich das ganze nur ein? Die Wissenschaftsgemeinde und sein Umfeld scheint eher letzteres zu glauben. Aber eine solche Entdeckung darf doch wohl nicht unpubliziert bleiben...
    Mein Fazit
    Die Geschichte zeichnet das Spannungsfeld zwischen Glauben/Spekulation und Wissen (in diesem Fall belegbar mit unumstößlichen Formeln, die sich David ins Gehirn gebrannt haben) sowie David's Paranoia durch Kehlmann's sprachliches Geschick wunderbar nach. Sie ist knackig, nicht zu lang, nicht zuuu verworren und bodenlos, sondern bleibt bis zum Schluss auch ein bisschen Science-Thriller, obwohl das Thema "Realität vs Fiktion" aus einer philosophischen Perspektive im Zentrum steht. Sehr gelungen!
    Auch das Thema "Freundschaft" (David - Marcel) wird von Kehlmann in meheren Anekdoten beleuchtet und zieht sich bis zum aufregenden Ende der Geschichte!
    4 Sterne! Ich werde es noch mal lesen (auch, weil es so schön kurz ist).
  16. Cover des Buches Weniger haben, mehr leben (ISBN: 9783868829761)
    Cait Flanders

    Weniger haben, mehr leben

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Melfi

    Eines der besten und ehrlichsten Bücher die ich seit langem gelesen habe. Ich konnte mich bei so vielen Dingen selbst erkennen. Es regt dazu an sein eigenes Konsumverhalten zu überdenken und in Frage zu stellen.

    Ich würde es wieder und wieder lesen und konnte mich auch inspirieren lassen um bei mir selbst mal Ordnung zu schaffen.

    Ganz, ganz tolles Buch!

  17. Cover des Buches Das kann doch weg! (ISBN: 9783453704046)
    Fumio Sasaki

    Das kann doch weg!

     (31)
    Aktuelle Rezension von: strickleserl

    Es gibt inzwischen sehr viele Bücher über einen minimalistischen Lebensstil. Manche Bücher fordern den Leser auf radikal alles wegzuwerfen, andere Bücher raten gar zu einem liebevollen Abschied vom angehäuften Besitz. Dieses Buch hebt sich positiv von anderen Trend-Büchern ab, denn auch wenn der Autor den Minimalismus für die meisten sicher zu weit treibt, macht sein offener Schreibstil deutlich, dass das sein persönlicher Weg ist. Als Leser spürt man die Freiheit einen eigenen Weg zu finden.

     

    Fumio Sasaki, ein japanischer Lektor, Blogger und Autor, beschreibt in diesem Buch wie die Befreiung von Besitz bei ihm zu mehr Zufriedenheit und Glück führte. Anhand von Bildern und Beschreibungen schildert er sein früheres Leben – ein unordentliches und unübersichtliches Zuhause und schlechte Gewohnheiten. Die Entschlackung seines Wohnraums half ihm sein übermäßiges Trinken aufzugeben, abzunehmen, und vor allem mehr Zeit für das Wesentliche zu haben.

     

    Der Autor erklärt zunächst was Minimalismus ist. Er macht deutlich, dass mehr Besitz nicht zu einem besseren Leben führt. Eindrücklich wird das am Beispiel einer Urlaubsreise klar. Mit der Beschränkung auf einen Koffer lässt der Reisende, mit seinem ganzen Besitz, auch Stress Zuhause.

     

    Die meisten Leser werden sicher nicht so viel weggeben wollen, dass zum Schluss nur ein einziges Handtuch und eine Matratze auf dem Boden übrigbleiben. Aber das ist nicht das Ziel dieses Buchs. Hilfreich und wichtig sind auf jeden Fall die Gedanken über unseren heutigen Konsum. Es werden andauernd Wünsche in uns geweckt nach Artikeln, die wir nicht brauchen, und die schließlich eher eine Last sind als eine Hilfe. Denn alle Gegenstände unseres Lebens brauchen Zeit und Energie.

     

    Mit praktischen Tipps zeigt Sasaki wie verschiedene Gegenstände ausgemistet werden können. Der Leser fühlt sich verstanden, denn der Autor zeigt, dass dazu ein schwieriger Loslöseprozess gehört. Für ihn war es hilfreich Fotos von den weggegebenen Gegenständen zu machen. Aber es geht nicht nur um das Ausmisten, sondern vor allem darum, was einem Leben Wert verleiht. Zu oft glaubt man, dass mehr Besitz glücklicher macht. Doch die Freude an den Neuanschaffungen währt nicht lang.

     

    Fazit: Ein inspirierendes Buch über das Leben mit weniger Ballast. Offen und in einfacher Sprache beschreibt der Autor seinen eigenen Weg zum Minimalisten, wenn auch teilweise etwas zu ausführlich. Hilfreiche Tipps helfen sich von einem Zuviel an Gegenständen zu trennen. Empfehlenswert!

  18. Cover des Buches Noch besser leben ohne Plastik (ISBN: 9783962380878)
    Nadine Schubert

    Noch besser leben ohne Plastik

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    In Teil 1 der Buchreihe (Besser leben ohne Plastik) werden so viele Grundinformationen weiter gegeben und Ratschläge erteilt, dass ich den zweiten Teil etwas überflüssig finde. Man kann sich dieses Buch super durchlesen, aber wenn man "Besser leben ohne Plastik" schon Zuhause hat würde ich dieses Buch nicht mehr nachkaufen.

    Einige neue Tipps sind im Buch enthalten, da es aber wie Teil 1 relativ wenige Seiten hat kann auf die einzelnen Themengebiete nicht sehr detailliert eingegangen werden.

  19. Cover des Buches simplify your life (ISBN: 9783593394497)
    Werner Tiki Küstenmacher

    simplify your life

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Die-Rezensentin
    Fünfzehn Jahre nach Erscheinen des ersten Buches `Simplify your life` gibt es jetzt eine aktualisierte Fassung, denn einige Tipps von damals treffen heute nicht mehr zu. Vor allem die Technik hat sich in den letzten fünfzehn Jahren extrem verändert und weiterentwickelt.
    Schon das Lesen des ersten Buches hat 2005 mein Leben verändert. Leider vergisst man im Laufe der Jahre wieder, was man sich vorgenommen hatte.
    Ich bin auch ein Sammler und horte gerne viele unnütze Dinge, die ich ja evt. irgendwann mal gebrauchen könnte. Allerdings finde ich sie, sollte ich sie benötigen, dann natürlich nicht wieder.

    Das Wichtigste: `Aufschieberitis besiegen!!!` Sofort machen, nicht lange planen!

    `Entstapeln Sie Ihre Wohnung!` Diesen Tipp habe ich mir zu Herzen genommen und mich von Unmengen Zeitschriftenstapeln befreit, die noch unbedingt durchgesehen werden sollen, weil irgendwo ein interessanter Artikel stand.
    Die Zeitschriften, die man nicht direkt liest, werden irgendwann doch ungelesen aussortiert, das kann ich bestätigen. Davor liegen sie aber Ewigkeiten herum und stören, wenn man hinsieht.

    Einer meiner Lieblingstipps ist: ´Erfreuen Sie sich an freien Flächen´!!

    Tiki Küstenmacher hat u.a. die Treppe als Beispiel gebracht. Das kenne ich auch, mal eben etwas abgelegt und beim nächsten Gang kommt die Sache mit nach oben. Soweit die Theorie! Die Wirklichkeit sieht leider so aus, dass irgendwann die Treppenstufen versperrt sind mit Dingen, die eigentlich nach oben müssen. Wie das gar nicht erst passieren kann, steht im Buch.

    Auch Kleidung, die man seit Jahren nicht getragen hat, verstopft nur den Schrank und wird nicht etwa in fünf Jahren wieder passen.
    Das weiß ich alles, aber der Anstoß, etwas zu ändern, hat bisher gefehlt.

    Das Buch ist wirklich vielseitig, Zeitmanagement im Job und Privatleben, das richtige Ordnen von Unterlagen. Aber auch die Überlegungen, welche Beziehungen (Partnerschaft, Ehe oder Freundschaften) einem nicht mehr gut tun. Hier gibt es fast nichts, das nicht angesprochen wird.

    Sogar der Zusammenhang von Übergewicht und Sammeln wird durchleuchtet.

    `Simplify Your Life` ist ein Ratgeber, der einem hilft, das Leben zu vereinfachen. Vor allem Chaoten, die nichts wegwerfen können und sich leicht verzetteln, sollten unbedingt zu diesem Buch greifen.
  20. Cover des Buches Deutschland umsonst (ISBN: 9783548342726)
    Michael Holzach

    Deutschland umsonst

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Im Frühjahr 1980 startet Michael Holzach, Journalist und Autor dieses Buches, in Hamburg zu einem Fußmarsch durch Deutschland – immer Richtung Süden, ohne Geld und nur mit dem Nötigsten im Rucksack. Sein erster Weg führt ihn ins Tierheim, wo er sich einen Hund als Wegbegleiter aussucht. Er nennt ihn Feldmann. Die Wanderung gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn gleich zu Anfang wird Feldmann von einem Auto angefahren und verletzt. Auch betteln muss erst einmal gelernt werden, und Hunger und die Suche nach einem trockenen Nachtquartier wird zur täglichen Qual. Nur wenige Bauern sind bereit den beiden Obdach zu gewähren, obwohl Michael seine tatkräftige Mithilfe anbietet. Zu groß ist das Misstrauen. Selbst kirchliche Stellen öffnen erst gar nicht ihre Tür. Doch es gibt auch hilfsbereite und freundliche Menschen und oft ist ein Kloster oder die Bahnhofsmission die letzte Rettung.

    Das Buch „Deutschland umsonst – Zu Fuß und ohne Geld durch ein Wohlstandsland“ schildert autobiographisch die Erlebnisse des damals 33jährigen Autors. Michael Holzach durchwandert in sechs Monaten die Bundesrepublik von Norden nach Süden bis zur deutsch/österreichischen Grenze und auf anderer Route wieder zurück nach Hamburg. Er besucht auf seiner Reise all die Orte, mit denen er die Erinnerungen an seine Kindheit, Jugend- und Studienzeit verbindet. Er besucht sein ehemaliges Internat in Holzminden, verweilt in Bochum, dem Ort seines Studiums, wandert nach Bergisch-Gladbach, wo er in der Villa seines Vaters seine früheste Kindheit verbrachte und kommt auch nach Heppenheim, wo er nach der Scheidung seiner Eltern bei Verwandten untergebracht wurde. Diese Suche nach seiner Vergangenheit und nach seiner eigenen Identität zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Erzählung und gipfelt darin, dass er sich in München in der leer stehenden Wohnung seiner Mutter, die sich im Urlaub befindet, für einige Tage einquartiert. Die wohl schönste Zeit erlebten Herr und Hund im Allgäu auf der 1700 Meter hoch gelegenen Didleralm. Dort hilft er dem alten Hirten Sepp und dem dreizehnjährigen Hütejungen Leo bei ihrer schweren Arbeit und kommt endlich innerlich zur Ruhe.

    Holzachs Schreibstil ist sehr fesselnd und eindringlich, dabei flüssig und gut lesbar. Gekonnt wechselt er ab zwischen den Widrigkeiten, mit denen er zu kämpfen hatte, und der Beschreibung herrlicher Landschaften oder manchmal auch weniger schönen Gegenden Deutschlands, die er durchwanderte. Als Leser ist man dabei, man spürt den beginnenden Frühling mit seinen noch kühlen Nächten, fühlt die Hitze und Trockenheit des Sommers und leidet mit im Dauerregen des Herbstes. Man lernt interessante Menschen kennen und erfährt einiges über den Alltag in den 80er Jahren. Eine Deutschlandkarte am Ende des Buches mit eingezeichnetem Wanderweg des Autors trägt zum besseren Verständnis bei.

    Eine Frage jedoch lässt mich nachdenklich zurück: Ist es gerechtfertigt, kostenlose staatliche Hilfe für Obdachlose oder von karitativen Einrichtungen in Anspruch zu nehmen, wenn man zu Hause ein gut gefülltes Bankkonto hat? Darf man Lebensmittel stehlen um seinen Hunger zu stillen oder in Häuser einbrechen um einen trockenen Schlafplatz zu haben? Ich meine nein!

    Fazit: Interessantes Thema, gut umgesetzt und spannend beschrieben, daher auf jeden Fall empfehlenswert.

    Aus Wikipedia:  Im Frühjahr 1983 begannen Vorarbeiten zur Verfilmung seines Reiseberichts. Während der Motivsuche an der Emscher in Dortmund-Dorstfeld rutschte sein Hund „Feldmann“ an der betonierten Uferböschung ab und fiel in den Kanal. Holzach sprang hinterher, wurde aber von der starken Strömung mitgerissen, schlug mit dem Kopf gegen einen Betonpfeiler und ertrank. Sein Hund hingegen konnte von der Feuerwehr gerettet werden.

  21. Cover des Buches The Green Life: Der Wohn-Guide für ein nachhaltiges Leben (ISBN: 9783791386416)
    Marion Hellweg

    The Green Life: Der Wohn-Guide für ein nachhaltiges Leben

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Arh

     Das Buchcover und der Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht.

    Nachhaltig wohnen, zurück zur Natur ist das umfassende Thema des Buches. Verschiedene Personen/Familien laden den Leser zu sich nach Hause ein und stellen ihre Häuser/Wohnräume vor. Es geht ua. nach Australien und Dänemark. Die vielen Fotos sind sehr schön, die Texte nicht zu lang und aufs Wesentliche beschränkt.

    Alle Einrichtungen ähneln sich irgendwie, viel weiß, viel Holz. Die Richtung geht ins Minimalistische, je weniger "Krempel" desto besser. Die Ideen sind teils sehr gut, aber auch etwas teuer. Nicht jeder kann sich einen selbstgeschreinerten Tisch leisten. Man bekommt tolle Anregungen, alte Dinge wiederzuverwenden, selber zu basteln, zu häkeln... Es gibt eine Materialkunde, DIY Projekte, eine Liste der onlineshops/Händler.

    Das Buch bietet auf jeden Fall eine Menge Anregungen und macht Lust sein Zuhause mal zu entrümpeln und umzugestalten...weniger ist mehr. Wem das nötige Kleingeld fehlt, der muss selber handwerklich tätig werden. Wobei ich einige Dinge aus dem schwedischen Möbelhaus in den Räumen gesehen habe, die sich jeder leisten kann.

    Ein schöner Ratgeber, den man immer wieder zur Hand nehmen und sich inspirieren lassen kann.

  22. Cover des Buches Glück ist in der kleinsten Hütte (ISBN: 9783492061599)
    Nicole Dau

    Glück ist in der kleinsten Hütte

     (4)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Nicole und ihr Mann Carsten gehen weg aus Hamburg, um auf dem Land den Traum vom Tiny House zu leben. Sie erhoffen sich mehr Lebensqualität in der Natur. Ein Eigenheim, das sie selbst erbaut haben – das ist das Ziel.

    Erster Eindruck: Das Cover und der Buchtitel gefallen mir sehr gut.

    Ich verfolge den Trend „Tiny House“ schon längere Zeit, vor allem fernseh- und internettechnisch. Mir gefallen diese Sendungen, wo Menschen sich ihr neues Mini-Zuhause erbauen und ich bin immer wieder verblüfft, welch clevere Lösungen zuweilen gefunden werden. Nicht jedes Modell gefällt mir und ich bin auch weit davon entfernt, selbst in einem Tiny House wohnen zu wollen, aber es fasziniert mich, zu sehen, was auf kleinstem Raum möglich ist. Daher war ich sehr gespannt auf Nicoles Geschichte über ihren Traum vom Tiny House.

    Nicole liebt die Stadt Hamburg, wo sie auch als PR-Beraterin arbeitet. Ihr Mann Carsten ist als Heilpraktiker tätig. Immer mehr schleicht sich bei ihr jedoch eine gewisse Unzufriedenheit ein und sie wird sich bewusst, dass sich etwas in ihrem Leben ändern muss. Plötzlich ist die Idee vom Van-Life da und sie bauen einen Bulli aus. Aber dieser Traum platzt. Sodann rückt der Bauwagen als mögliche Wohnform ins Zentrum der Gedanken. Dass es dann ein Tiny House werden würde, war so nicht geplant. Was ist ihre Wunschliste für das kleine Zuhause? Es soll mehr Natur rundherum haben, es darf nicht zu gross, aber auch nicht zu klein sein und trotz allem in der Nähe der Stadt sein. Und Flexibilität bieten. Sie finden den geeigneten Platz im Wendland – 1.5 Stunden von Hamburg entfernt, wo Nicole weiterhin arbeitet. Sie hat „nur“ noch einen einzigen Bürotag in der Stadt, den Rest erledigt sie im Homeoffice. Doch dafür benötigt das Paar, das eh sehr technikaffin ist, eine wirklich gute Internetleitung, was nicht ganz einfach ist. Nicole und Carsten sind keine geübten Hobby-Handwerker, sondern arbeiten einfach mal drauflos.

    Ich fand es ziemlich unbedarft, die Wohnung einfach zu kündigen, bevor sie überhaupt ansatzweise wussten, wo sie den bevorstehenden Winter wohnen würden, denn das Tiny House war noch nicht „geboren“. Aber nun denn, jeder wie er mag. Mir haben Fotos gefehlt, die den Baufortschritt des Tiny House gezeigt hätten. Halt, werden jetzt einige sagen: es hat ja Bilder! Korrekt, aber das habe ich erst am Ende des E-Books festgestellt. Gut, lieber spät als nie. Die Geschichten über die Tierbegegnungen (Mäuse, Hühner, Gänse, Hornissen, Rehe etc.) hätte ich nicht gebraucht. Zudem war es für mich ein bisschen viel „ich“ und eher wenig „wir“. Vielleicht aber logisch, da Nicole das Buch alleine geschrieben hat. Ich wünsche den beiden alles Gute.

  23. Cover des Buches Mein Konsumtagebuch (ISBN: 9783831205554)
    Jana Kaspar

    Mein Konsumtagebuch

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    ...für Fortgeschrittene eher weniger. Ich setze mich mit den Themen schon relativ lange auseinander und für mich war eigentlich nicht wirklich was Neues dabei. Die meisten Themenbereiche habe ich schon oft durchgekaut und ich war deshalb etwas enttäuscht, dass das Buch vor allem Standard Tipps beinhaltet.

    Gerade für Menschen die das erste Mal in Kontakt mit dem Thema Konsum kommen kann ich mir das Buch aber sehr gut vorstellen. Gerade weil alle Basic Tipps darin enthalten sind dient es als Starthilfe sicherlich gut. 

    Was mich auch etwas gestört hat ist, dass im Buch sehr viele leere Seiten sind, zum Tagebuch oder Gedanken aufschreiben. Grundsätzlich eine schöne Idee, für alle die, die sich darin aber nicht wiederfinden eine absolute Papierverschwendung. Und dementsprechend hat das Buch auch viel weniger Seiten zum lesen, als man von außen vermuten würde.

  24. Cover des Buches Sisu (ISBN: 9783431040937)
    Katja Pantzar

    Sisu

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Lieblingsleseplatz

    Nordische Lebensweisheiten sind ja gerade im Trend. Und kaum haben wir unser Heim hyggeliggemacht kommen die Finnen mit Sisu daher … doch was steckt dahinter? Ein weiterer Trend? Wahre Lebensweisheiten?

    Sisu – der finnische Weg zu Mut, Ausdauer und innerer Stärke

    ..das klingt nach der ultimativen, universellen Antwort auf all unsere Fragen. (Und ich dachte das wäre 42, … egal) Doch was können wir wirklich von den Finnen lernen? Das Buch ist autobiographisch de Geschichte von Katja Pantzar, die nach Finnland zieht und sich dort erstmal erstaunt und staunend mit der finnischen Lebensweise konfrontiert sieht.

    Im Prinzip ist ein Plädoyer an die Einfachheit. Back to the roots. Wunderbar einfühlsam bringt uns die Autorin alte Weisheiten wieder ins Gedächtnis. Am allerbesten hat mir der Abschnitt über Literatur als Rettungsanker gefallen …

    Weniger ist mehr. Ohne all den Ballast, den wir mit uns herum schleppen und um uns horten lebt es sich leichter, freier! Eigentlich wissen wir das ja, oder? Aber denken wir auch daran?

    Mich hat das Buch zum Nachdenken angeregt. Heute beim Spaziergang mit Hund und Tochter habe ich meine Umwelt anders wahr genommen. Bewusster.

    Ich vergebe von 5 Lieblingslesesessel für ein Buch, dass mir zwar nicht unbedingt neue, bahnbrechende Erkenntnisse geliefert hat, aber auf amüsante Weise die Lebensweisheiten aus dem Norden näher gebracht und mich ein wenig zum Umdenken gebracht hat.

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