Bücher mit dem Tag "minimalismus"
56 Bücher
- Karsten Dusse
Achtsam morden
(912)Aktuelle Rezension von: RS1971Björn ist Anwalt für Strafrecht in einer großen Kanzlei. Und er ist Familienvater – oder wäre es gern. Doch sein Job frisst ihn auf, es gibt nur noch Streit mit seiner Frau und er sieht seine kleine Tochter so gut wie gar nicht. Schließlich wird er von seiner Gattin zu einem Kurs in Achtsamkeit verdonnert, an dem er mehr widerwillig teilnimmt. Doch er bemerkt schnell, dieser Kurs tut ihm gut und hilft ihm dabei, Arbeit von Privatleben zu trennen.
Doch dann kollidiert genau dieser Job mit seinem geplanten Wochenende mit seiner Tochter: sein größter Mandant, ein bekannter Gangsterboss, hat Schwierigkeiten. Und das genau an dem Tag, an dem Björn mit seiner Tochter an den See fahren möchte. Widerwillig willigt er ein, besagten Gangsterboss mitzunehmen. Doch angekommen am See entscheidet Björn sich spontan dazu, seinem Achtsamkeitstraining zu folgen statt sich um seinen blinden Passagier zu kümmern …
Ich hatte viel gehört über diesen Roman, besser die ganze Reihe. Als meine beste Freundin ihn sich zulegte, entschieden wir spontan, ein Buddyread zu machen, was aber dann leider doch nicht statt fand. Statt dessen habe ich mir jetzt diesen Roman allein zu Gemüte geführt und ihr hoffentlich ein wenig den Mund wässrig gemacht, dass sie sich doch noch einmal versucht.
Ehrlich gesagt, ich wusste vor dem Aufschlagen nicht, worauf ich mich einließ. Ich hatte gemixte Meinungen über diesen Roman gehört, und offenbar gibt es auch nur zwei Empfindungen: entweder man liebt dieses Buch oder man hasst es. Nun, um es kurz zu machen, ich liebe es!
Diese Story ist so skuril geschildert, dass einem nichts anderes übrig bleibt, als immer wieder in Gelächter auszubrechen. Björn, der immer wieder sein Achtsamkeitsbuch hervorholt und seine ganz eigenen Interpretationen zu den unterschiedlichen Themen hat ist einfach nur zum Schießen komisch. Aber er hat auf seine Weise auch recht mit seinen Auslegungen, und er gewinnt mehr und mehr an Grund und Positivität.
Nachdem sein bester Mandant und Gangsterboss das Zeitliche gesegnet hat, bleibt Björn gar nicht anderes übrig, als dessen Unternehmen zu übernehmen. Das oder der Tod. Da ist das Leben doch schöner entscheidet er spontan, und beginnt, das ganze Unternehmen von rechts auf links zu krempeln, immer scheinbar im Sinne des Verstorbenen.
Die harten Kriminellen sind plötzlich gar nicht mehr so tough, sondern haben selbst Familien oder Angehörige, um die sich sorgen. Die Unternehmen unterliegen plötzlich Björn, und der tut sein bestes, um das ganze irgendwie zu retten. Dass er dabei aber weit von den eigentlichen Geschäftszweigen abdriftet spielt ab irgendeinem Zeitpunkt keine Rolle mehr.
Ich sage es in letzter Zeit öfter, aber hier habe ich zwei (kätzliche) Zeugen, die bestätigen können, wie oft ich tatsächlich in lautes Lachen ausgebrochen bin. Eine Szene las ich den beiden sogar vor in der Hoffnung auf einen amüsierten Maunzer – aber Katzen haben so ihren ganz eigenen Humor, der nicht mit Menschen kompatibel ist scheints.
Ich kann gar nicht anders als diesem Roman fünf Sterne zu geben. Nur allein für den herrlich schrägen und tiefschwarzen Humor.
- Marie Kondo
Magic Cleaning
(309)Aktuelle Rezension von: AlisrzGibt man den Titel des genannten Buches in eine Suchmaschine ein, springen einem gefühlt tausende Lobpredigten entgegen. Das Textstück, das von seinen Lesern derartig vergöttert wird, hat es so schließlich auch auf meine Kaufliste geschafft.
Magic Cleaning, geschrieben von einer jungen Japanerin namens Marie Kondo, beschreibt das Phänomen der von ihr gegründeten „KonMari-Methode“, das den Menschen, die von ihr Gebrauch nehmen, nicht nur helfen soll, ihr Zuhause gründlich zu säubern, sondern anscheinend auch noch überglücklich macht. 223 Seiten später kann ich nicht fassen, das Buch bereits beendet zu haben. Nicht, weil es mich derartig gefesselt hat oder mich gar zum Aufräumen angeregt hat, sondern weil ich immer noch verzweifelt auch der Suche nach der KonMari-Methode bin. Das Buch gliedert sich in 5 große Kapitel, wobei das erste vierzig Seiten lang auf vermeintlich folgende Tipps und Tricks vorbereitet. Hat der Leser sich endlich über das erste Kapitel gerettet, wartet er gespannt darauf, nun endlich einen Funken Ahnung zu bekommen, wie „Magic Cleaning“ funktioniert. Ich nehme es vorweg: Man wartet vergeblich. Da ich der Typ Leser bin, der ein Buch nicht beurteilen will, bevor er es fertiggelesen hat, habe ich mich bis zum Ende durchgeprügelt. Demnach kann ich den Inhalt folgendermaßen beschreiben: Marie Kondo erzählt von Erfahrungen mit ihren Klienten, wobei sie dabei nicht sehr objektiv bleibt und sich dabei nicht selten über die besagten Personen lustig macht. Sich selbst – im Gegensatz dazu – stellt die Autorin geradezu als Göttin da. Denn sie hatte ja bereits fast noch im Windelalter begriffen, wie wichtig das Aufräumen ist. Nicht nur das, nein, sie hat nahezu die halbe Weltbevölkerung mit ihrer (nicht greifbaren) Methode glücklich und befreiter gemacht. Ihre Selbstpreisung war genau das, was das Buch so abscheulich gemacht hat. Selbst wenn der Inhalt nicht zu bekritteln wäre, ist die Art, wie sie sich über andere stellt, auf Dauer kaum auszuhalten. Generell hat sich mir als Leserin oft die Frage gestellt, ob sie überhaupt wirklich ernst meinen kann, was sie da schreibt. „Eine der Aufgaben, die ich meinen Klienten in den Ordnungsseminaren gebe, lautet: „Dankbarkeit zeigen!“ Wenn Sie von der Arbeit nach Hause kommen, sagen Sie der Kleidung, die Sie ausziehen und wieder aufhängen, doch mal: „Vielen Dank, dass du mich heute wieder gewärmt hast.“ Wenn Sie die Accessoires abnehmen: „Vielen Dank, dass ihr mich heute wieder schön gemacht habt.“ Und wenn Sie die Tasche in den Schrank zurückstellen: „Mit deiner Hilfe konnte ich heute wieder sehr gute Arbeit leisten. Danke schön!“ Auf diese Weise zeigen wir den Dingen, dass wir die Unterstützung durchaus bemerken und sie zu schätzen wissen. “ (S.184) Ich finde den Grundgedanken, der im Buch vermittelt wird, absolut faszinierend und richtig: Dinge, die einen glücklich machen, zu behalten und im Gegensatz dazu, die zu entsorgen, die dies nicht tun. Wenn ich dafür aber jeden Tag eine halbe Stunde Zeit verschwenden muss, um einen Monolog mit jeder Haarbürste zu führen, beginne ich daran zu zweifeln, ob das, was die Autorin zu erreichen versucht, nicht eher Hirnwäsche ist. Inhaltlich jedoch findet man praktisch nichts Brauchbares. Generell finden sich auf den Seiten mehr Erzählungen von Frau Kondos (anscheinend sehr einsamen) Kindheit als Tipps zum Aufräumen. Wenn man wirklich vom Lesen profitieren will, hätte man sich mit Marker bewaffnet hinter das Buch setzen müssen, um die Stellen zu markieren, die etwas Hilfreiches beinhalten. Wobei ich mich nach wie vor frage, ob ich überhaupt etwas markieren hätte können. Meiner Meinung nach hätte man ihre Tipps einfacher – und deutlich schneller – durch das Lesen irgendeines Hausfrauenmagazins gefunden.
Zusammenfassend muss ich erneut betonen, wie enttäuscht ich von diesem Schriftstück bin. Natürlich war zu erwarten, dass meine Erwartungen nicht erfüllt werden, da das Buch besser angepriesen wurden als jede Schlankheitskur. Dass jedoch so ein Mangel an Inhalt besteht, bringt mich nach wie vor aus der Fassung. Marie Kondo mag vielleicht denen helfen, die absolut noch nie aufräumen konnten, aber jeder, der sich auch nur irgendwie mit dem Thema auseinandersetzt und Nützliches oder emotional Wichtiges behalten hat, war auf einem besseren Weg. Ich möchte niemanden verurteilen und bin mir sicher, dass die Beschäftigung mit dem Aufräumen durch das Lesen eines themenspezifischen Buches hilfreich sein mag, wenn man mit dem Aufräumen nicht mehr weiterkommt. Dennoch zweifle ich persönlich daran, dass die Tipps, die die Autorin gibt, wirklich helfen.
Abschließend muss ich jedoch zugeben, dass ich einen einzigen Tipp von Marie Kondo augenblicklich nach dem Umblättern der letzten Seite befolgt habe. Er befand sich auf der Seite 104 und besagte folgendes: „Wir wollen einfach nur die Bücher behalten, die uns wirklich Freude bereiten. Das von mir verfasste Buch, das Sie gerade lesen, bildet da keine Ausnahme. Es macht Sie nicht glücklich? Dann geben Sie es bitte, ohne zu zögern, ins Altpapier.“
- JP Delaney
The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
(387)Aktuelle Rezension von: Gin_ahab das buch im urlaub gelesen und es war schon fesselnd und eine interessante idee. auch die abwechslung zwischen der vorherigen und der jetzigen frau und auch, dass beide charaktere eine gewisse tiefe besitzen. jedoch war es teilweise ein wenig zu lang, und ohne die gänsefüßchen bei den rückblicken war mein lesefluss ein wenig unterbrochen.
die idee, eines hauses mit system, minimalismus und alles war jedoch interessant und ich denk auch nach dem beenden das buches teilweise darüber nach- natürlichen nur bis zu einem gewissen grad, aber was brauchen wir eigentlich wirklich? was ist unverzichtbar?
naja, ob ich das buch empfehlen würde, weiß ich dennoch nicht. Da gibt es doch spannendere Bücher, mit einem angenehmeren Lesefluss und Schreibstil. Schlecht war es jedoch auch nicht, deshalb 3 Sterne.
- Michael Wigge
Ohne Geld bis ans Ende der Welt
(35)Aktuelle Rezension von: MeinNameistMenschWer träumt nicht irgendwann einmal davon den Alltag zu verlassen und sich auf zu machen dsie eigenen Träume zu leben? Die eigenen Ängste hinter sich zu lassen und einfach los zu gehen?
Genau dies tut der Autor dieses Buches Michael Wigge, indem er sich entscheidet von Deutschland aus zum Südpol zu reisen ohne dabei einen einzigen Cent in der Tasche zu haben? Wird es ihm gelingen und wird er Wege finden seinen Traum in die Tat umzusetzen?
Michael Wigge lässt die Leser_innen teilhaben an seiner Reise von Berlin über Antwerpen, Kanada, die USA, Costa Rica, Panama, Kolumbien, Peru, Bolivien, Chile bis zur Antarktis, aber vor allem - was für mich noch wichtiger ist - an seinen Erfahrungen mit den Menschen, denen er begegnet und seinen eigenen Entwicklungsprozessen.
Eine solche Reise wie er sie bestritten hat mag nicht für jede_n etwas sein, der Mut und das Vertrauen in das Leben, was vom Buch vermittelt wird, sind es aber allemal und ich wünsche jeder_m, den eigenen Träume zum Leben zu verhelfen.
- Anna Katharina Scheidemantel
Statt aus dem Fenster zu schauen
(194)Aktuelle Rezension von: dielesejule📖Sophie steckt irgendwie in ihrem High-Performer-Leben fest und beschließt während eines Praktikums, für das sie sich so gar nicht begeistern kann, eine ziemlich aberwitzige Sache: Sie kauft ein Haus im Nirgendwo im Osten der Republik – ohne es vorher gesehen zu haben. Und dann zieht sie hin. Ohne es irgendjemandem zu erzählen. Während Sophie die Bruchbude, die sie gekauft hat, nach und nach sehr rudimentär renoviert, ist sie hin- und hergerissen zwischen der Idee des kompletten Ausstiegs und der Frage, ob dieser Traum ihre Realität werden kann.
⭐ Ich fand diesen Roman richtig gut erzählt. Besonders Sophies Wechselbad der Gefühle wirkt sehr authentisch: die Verzweiflung angesichts des tatsächlichen Bauzustands, die kleinen und manchmal ziemlich kümmerlichen Renovierungsfortschritte, die Einsamkeit und die Angst vor der Nacht im Nirgendwo – aber eben auch der Stolz auf das erste selbst angebaute Gemüse, das Glücksgefühl beim Baden im eigenen Teich und dieses befreiende Gefühl, plötzlich selbst über das eigene Leben zu bestimmen. All das bringt die Autorin sehr lebensnah und ohne große Gesten auf den Punkt.
⭐ An einer Stelle war ich trotzdem etwas ungeduldig mit Sophie: Ich hätte mir gewünscht, dass sie sich früher öffnet und weniger Ausreden erfindet bzw. lügt. Andererseits passt auch das zu ihrer Situation: Sie muss offenbar erst einmal selbst herausfinden, was sie eigentlich will, bevor sie anderen gegenüber dazu stehen kann.
⭐
Formularende
Besonders interessant fand ich die Frage nach dem „Was muss aus mir werden?“ Wie sehr beeinflussen die Erwartungen anderer unsere Entscheidungen? Und wie viel von dem, was wir im Leben anstreben, wollen wir tatsächlich selbst?
Ein schöner Roman über den Mut, auszubrechen, Dinge auszuprobieren und sich dabei selbst ein Stück näherzukommen – ohne Drama und ohne bedeutungsschwere Abhandlungen. ❤️
- Bas Kast
Ich weiß nicht, was ich wollen soll
(17)Aktuelle Rezension von: peedee„Wer die Wahl hat, hat die Qual“ – dieses Sprichwort kennen sicher die meisten. Mir geht es zuweilen so, dass die Auswahl mich überfordert. Bas Kast, der Psychologie und Biologie studiert hat, begibt sich auf die Suche nach Antworten und zieht dabei wissenschaftliche Studien zu Rate.
Erster Eindruck: Das Cover ist durch den langen (und witzigen) Buchtitel, gefolgt von einem noch längeren Untertitel und der Grafik, die einem U-Bahn-Netzplan ähnelt, sehr auffällig – gefällt mir gut. Im Buch hat es viele Statistiken, Grafiken und Fotos.
Als ich den Buchtitel das erste Mal gelesen habe, dachte ich, dass der Autor offenbar meine Gedanken lesen kann! Mir geht es öfters so, dass ich mich in meinem Privatleben schwer tue, mich zu entscheiden. Im geschäftlichen Umfeld habe ich da jedoch überhaupt keine Probleme. Ich war gespannt, ob ich mich nach der Lektüre des Buches besser entscheiden könnte.
Das Buch teilt sich in die folgenden Teile:
- 1. „Das Freiheitsparadox“
- 2. „Das Wohlstandsparadox“
- 3. „Wir rastlosen Stadtneurotiker“
- Epilog: „Wo das Glück zu finden ist“
Es hat etliche sehr interessante Studien oder sonstige Aussagen – hier ein paar meiner Highlights:
Aus Teil 1
- „Das Regenbogenphänomen“: Man könnte annehmen, je mehr Auswahl man hat, desto zufriedener wird man. Das stimmt jedoch nicht. Wer gar keine Auswahl hat, muss sich damit zufriedengeben, was er kriegt. Wer eine kleine Auswahl hat, ist schon zufriedener, da er selbst entscheiden kann. Doch wenn die Auswahl zu gross wird, nimmt die Zufriedenheit wieder ab (somit gibt es eben eine Regenbogenkurve).
- Wenn man sich für etwas entscheidet, entscheidet man sich gleichzeitig gegen etwas anderes.
- „Perfektionismus, der erfolgreich und unglücklich macht.“
Aus Teil 2
Hier werden die Amischen beschrieben, die sich seit Jahrhunderten hartnäckig gegen die Modernisierung wehren. Da mich die Amischen sehr faszinieren und ich auch schon einiges über sie gelesen habe, war dieser Vergleich der Gesellschaft von Individuen, die die Maximierung von Wirtschaftswachstum anstrebt, mit derjenigen der Amischen, die die Gemeinschaft pflegt und Profitgier ablehnt, sehr interessant.
Aus Teil 3
„Der moderne Mensch: Frei, wohlhabend – und gestresst.“ Diese Aussage ist schon bezeichnend: eigentlich geht es uns materiell gut, aber wir tendieren zur Unzufriedenheit.
Epilog
Am besten gefallen hat mir hier „Schluss mit dem ewigen Ich-könnte-doch – lieber ausprobieren“. Mir geht es oft so, dass ich das Für und Wider abwäge, aber mich dann nicht entscheide. Dann gärt weiterhin die Idee vor sich hin. Ich würde eben besser zur Tat schreiten und etwas ausprobieren. Vielleicht ist die Idee nichts für mich, aber dann ist die innere Unruhe „eigentlich sollte ich“ weg.
Wäre dieses Buch ein Roman, wären die 288 Seiten im Nu ausgelesen. Ein Sachbuch liest sich jedoch nicht so schnell und ich habe mir auch bewusst Zeit dafür genommen. Die wissenschaftlichen Studien sind für Laien sehr gut erklärt, so dass die Lektüre auch eine gute Unterhaltung war. Das Buch war nicht ein Ratgeber, wie ich ursprünglich erwartet hatte, sondern wirklich ein Sachbuch, das viele wissenschaftliche Studien erläutert und dadurch aufzeigt, wieso so viele Menschen das gleiche Problem haben. Insofern ist das ja ein tröstlicher Gedanke, dass es anderen auch so geht. Von mir gibt es 4 Sterne. - Sissi Kandziora
Nur was ich mag
(13)Aktuelle Rezension von: Scheckentoelter"Nur was ich mag" hatte in mir die Hoffnung gegeben, mich kennen zu lernen und mein Haus Ausmisten zu können.
Es gibt Seiten auf denen man selbst über Dinge nachdenken kann und diese dann Aufschreiben könnte.
Für mich waren die ersten Kapitel unnötiges Wissen, was mir nicht wirklich geholfen hatte.
Als ich endlich zur Methode und der Challenge kam war ich bereits genervt und hatte schon keine Lust mehr. Und in diesen beiden Bereichen wurde ich ständig auf den Kanal oder den Block hingewiesen. Dazu gab es noch Codes zum scannen. Dies hat das Lesen leider ständig gestört und hätte am Ende des Buches einmal gereicht.
Die Schritt für Schritt PDF im Buch hinterließ bei mir die Hoffnung: Jetzt bekomm ich eine Liste zum abharken und mache diese einfach Schritt für Schritt!
Aber auch hier war die Enttäuschung groß. Ich hatte das Gefühl einige Punkte fehlten und andere waren doppelt gemoppelt. Wieder andere Punkte waren eher unnötig oder gehörten meiner Meinung eher gar nicht rein.
Ich würde dieses Buch leider keinen Empfehlen, bei mir zieht es wieder aus! Aber auf Ihrem Block kann man sie die PDF zum Ankreuzen ja trotzdem herunterladen.
- Katja Pantzar
Sisu
(6)Aktuelle Rezension von: LieblingsleseplatzNordische Lebensweisheiten sind ja gerade im Trend. Und kaum haben wir unser Heim hyggeliggemacht kommen die Finnen mit Sisu daher … doch was steckt dahinter? Ein weiterer Trend? Wahre Lebensweisheiten?
Sisu – der finnische Weg zu Mut, Ausdauer und innerer Stärke
..das klingt nach der ultimativen, universellen Antwort auf all unsere Fragen. (Und ich dachte das wäre 42, … egal) Doch was können wir wirklich von den Finnen lernen? Das Buch ist autobiographisch de Geschichte von Katja Pantzar, die nach Finnland zieht und sich dort erstmal erstaunt und staunend mit der finnischen Lebensweise konfrontiert sieht.
Im Prinzip ist ein Plädoyer an die Einfachheit. Back to the roots. Wunderbar einfühlsam bringt uns die Autorin alte Weisheiten wieder ins Gedächtnis. Am allerbesten hat mir der Abschnitt über Literatur als Rettungsanker gefallen …
Weniger ist mehr. Ohne all den Ballast, den wir mit uns herum schleppen und um uns horten lebt es sich leichter, freier! Eigentlich wissen wir das ja, oder? Aber denken wir auch daran?
Mich hat das Buch zum Nachdenken angeregt. Heute beim Spaziergang mit Hund und Tochter habe ich meine Umwelt anders wahr genommen. Bewusster.
Ich vergebe 4 von 5 Lieblingslesesessel für ein Buch, dass mir zwar nicht unbedingt neue, bahnbrechende Erkenntnisse geliefert hat, aber auf amüsante Weise die Lebensweisheiten aus dem Norden näher gebracht und mich ein wenig zum Umdenken gebracht hat.
- Björn Kern
Wo die wilden Väter wohnen
(55)Aktuelle Rezension von: LubricularistIch konnte diese Buch leider nicht zu Ende lesen, weil ich es zu repititiv fand. Es bringt einen zum Nachdenken, aber ich hatte auch nicht viel Geduld mit dem Protagonisten. Es ist anfangs amysant, wird aber schnell alt.
- Marc Bielefeld
Wer Meer hat, braucht weniger
(2)Aktuelle Rezension von: ThoLaSelbst nach vielen Büchern maritimer Literatur hinter mir war ich beeindruckt von der sprachlichen Vielfalt und dem Reichtum an Eindrücken. Man genießt die sprachliche Kunst des geübten Reisejournalisten. Das Buch schreibt über das große Glück privater Momente auf erst ganz kleinen (Folkeboot) bis hin zu etwas größeren Holzyachten.
- Jelena Weber
Mehr vom Weniger
(51)Aktuelle Rezension von: ScheckentoelterIch bin über YouTube auf die Autorin aufmerksam geworden. Ihre Einstellung zum Thema Aufräumen und Ordnung fand ich sehr gut. Daher kaufte ich dieses Buch.
Gut am Buch finde ich:
- es wird auf verschiedene Ausmistmethoden eingegangen
- es gibt sehr gute DIY Anleitungen
- am Ende der einzelnen Kapitel gibt es eine gute Zusammenfassung
was ich eher schlecht fand:
-viele für mich Unnütze Informationen die ich nicht bräuchte
- das Bagua-Raster wurde für mich absolut nicht verständlich erklärt
Dieses Buch empfehle ich für alle die verschiedene Methoden des Aufräumens kennen lernen wollen. Tipps und Anweisungen für den Start von Ordnung und Sauberkeit.
- Fumio Sasaki
Das kann doch weg!
(47)Aktuelle Rezension von: Rene_GreinerNach Magic Cleaning von Marie Kondo wollte ich tiefer in das Thema Minimalismus eintauchen – und „Das kann doch weg!“ von Fumio Sasaki schien die perfekte Ergänzung zu sein. Tatsächlich bietet das Buch eine Vielzahl praktischer Tipps für ein bewussteres, reduzierteres Leben. Sasakis Ansatz geht dabei über bloßes Aufräumen hinaus: Er beschreibt, wie Minimalismus nicht nur die Wohnung, sondern auch den Geist befreit.
Seine eigene Geschichte – vom gestressten, konsumgetriebenen Großstädter zum überzeugten Minimalisten – macht das Buch persönlich und authentisch. Dennoch hat mich „Magic Cleaning“ von Marie Kondo mehr angesprochen, weil ihr Ansatz für mich stimmiger und inspirierender war. Sasakis Buch ist eher eine leichte Lektüre mit einem sanften Einstieg ins Thema. Wer eine radikalere Sichtweise auf Minimalismus sucht oder praktische erste Schritte gehen möchte, findet hier dennoch wertvolle Anregungen.
Ein guter Überblick für Minimalismus-Einsteiger mit netten Tipps, wenn auch weniger tiefgehend als Marie Kondos Konzept.
- Anne Weiss
Der beste Platz zum Leben
(51)Aktuelle Rezension von: dasbuchzuhauseVon heute auf morgen war alles anders in Annes Leben. Ihre Arbeit in einem Verlag war der Dreh und Angelpunkt ihres Lebens – dann wurde ihre Abteilung aufgelöst und sie wurde gekündigt. Von heute auf morgen war alles anders. Dieses Erlebnis und ihre darauffolgende Reise nach Indien brachten bei ihr einiges ins Rollen: Was will ich mit meinem Leben machen? Wie will ich leben? Will ich so weitermachen wie bisher? Bin ich glücklich und brauche all das in meinem Leben? Es war eine Initialzündung zum Entrümpeln ihres bisherigen Lebens. Und darüber hat sie dieses Buch geschrieben.
Anne Weiss‘ findet sich in einer Ausnahmesituation vor und zieht eine Bilanz, schaut sich Soll und Haben an und geht in die Tiefe. Nach der äußeren Entrümpelung der Sachen kommt das innere Aufräumen und sie stellt alles in Frage bzw. kehrt zurück zu den Wurzeln, nachdem das Konsum-Make-up entfernt ist.
Sie merkt, was ihr wirklich wichtig ist und wie sie leben möchte. So fügt sich langsam ein Puzzlestück zum nächsten und ihr wird klar, was sie wirklich möchte und was ihr in all den Jahren, in denen sie so viel hatte, auch gefehlt hat. Zeit war immer ein kritischer Faktor, Zeit, um sie mit anderen Menschen zu verbringen. Das Ausmisten ist auch eine Reise durch ihr Leben und öffnet ihr die Augen, genauso wie viele Gespräche, die sie führt.
„Mein Leben in drei Kisten“ ist kein Ratgeber im eigentlichen Sinne, es ist ein persönlicher Erfahrungsbericht, der für das eigene Leben ein paar hilfreiche Denkanstöße gibt. Es geht um die Kernfrage „Wie will ich leben und was brauche ich dazu?“ Eine Reise ins Innere und darüber hinaus und wir als Leser*innen begleiten Anne Weiss dabei.
Das Buch gefällt mir gut, denn es nicht dogmatisch, die Autorin weiß, dass sie in einer privilegierten Situation ist und es ist leicht und humorvoll geschrieben. Es gibt viele Tipps für einen besseren Umgang mit den Sachen und um nicht wahllos wieder neue Sachen anzuhäufen.
- Christof Herrmann
Das Minimalismus-Projekt
(38)Aktuelle Rezension von: MoidlvomberchHab es vor einiger Zeit zufällig als E-Book gefunden, da ich mich sehr für das Thema Minimalismus interessiere musste ich es natürlich sofort lesen!
Der Aufbaue des Buches ist wirklich sehr gut, ebenso wie der Schreibstil - es gab so viele Interessante Dinge zu entdecken dass ich das Buch innerhalb weniger Stunden durchgelesen habe.
Noch immer blättere ich es ab und an durch um mir neue Anregungen zu bestimmten Themen zu holen.Ich finde es wirklich klasse, kann es daher auch auf jeden Fall sehr empfehlen! :-)
- John Naish
Genug
(25)Aktuelle Rezension von: oblomowGenug gibt es vor allem an allermöglicher Ratgeberliteratur, die ein besseres Leben verspricht. Eine Feststellung, die übrigens auch John Naish in seinem Buch "Genug" trifft. Dafür allein kann man Ihm jedoch nicht die Absolution erteilen, geschrieben hat er trotzdem ein weiteres. Dieses liest sich zwar an einigen Stellen ganz amüsant , aber leider auch nicht mehr. "Genug" hat sich Naish wohl auch bei der Quellenrecherche gedacht, alles hat man schon irgendwie irgendwo schonmal gelesen. Von der x-fach zitierten Studie in den Hawthorne-Werken, bis zur Philosophie des Aristoteles bemüht er nicht unbedingt Neues. Anhand der einzelnen Kapitel kann man schon erahnen, welche Tipps einen erwarten "Genug essen", "Genug Sachen", "Genug Arbeit". - Mark Boyle
Der Mann ohne Geld
(17)Aktuelle Rezension von: SagMal"Das Geld arbeitet nicht mehr für uns. Wir arbeiten für das Geld. Das Geld hat die Macht über die Welt ergriffen. Wir als Gesellschaft verehren ein Gut, das an sich keinen Eigenwert besitzt, zu Lasten alles anderen." (S. 16)
Ist ein Leben ohne Geld in unserer hochindustrialisierten Welt möglich? – Der studierte Wirtschaftswissenschaftler Mark Boyle ist dieser Fragestellung im Jahr 2008 für 365 Tage im Rahmen eines Selbstexperiments nachgegangen und hat seine Erfahrungen anschließend in dem Buch „Der Mann ohne Geld“ niedergeschrieben.
Geldlos leben
Mark Boyles Experiment findet im englischen Bristol statt und startet mit einem „Essen-umsonst-Freeconomy-Fest“, bei dem ein „kostenloses, komplettes Drei-Gänge-Menü ausschließlich aus Abfällen und gesammelten Lebensmitteln für so viele Leute wie möglich“ zubereitet wird. Zuvor erklärt der ehemalige Geschäftsmann, warum er sich überhaupt für dieses Experiment entschieden hat, was hinter dem Begriff sowie der Bedeutung von Geld heute eigentlich steckt und wie er sich auf das Projekt vorbereitet hat.
Danach kann der oder die Leser/in erleben, wie Mark sich ein ganzes Jahr lang komplett ohne Geld durchschlägt und wie er seinen Alltag bestreitet. Darunter fällt unter anderem wie er geldlos durch den harten Winter kommt, dabei Weihnachten komplett ohne Geld verlebt, wie ihn der Frühling beflügelt und der Sommer erst recht, wie er sich mit einem unwillkommenen Gast auseinandersetzt und sein Experiment mit einem noch größeren Umsonst-Festival beendet. Wichtige Lektionen aus einem Jahr ohne Geld dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen und die Auseinandersetzung mit der Folgefrage: „Was kommt nach dem Experiment?“
Hopp oder top?Das kommt darauf an ...
Den Ansatz des Buches finde ich wahnsinnig spannend, mutig und respektabel. Er schließt dabei wichtige Themen wie Klimaschutz, Lebensmittel- sowie Ressourcenverschwendung mit ein und hinterfragt für mich den kritischen Punkt des „unendlichen Wachstums“ sowie des Prinzips „Höher, schneller, weiter“. Besonders spannend fand ich außerdem den ersten Aspekt des Buches zum Thema Geld und was aus Boyles Sicht dahintersteckt. Aufschlussreich und spannend zu lesen war zudem sein Tramp-Trip nach Irland über Weihnachten zu den Eltern und was er dort alles erlebte.
An anderen Stellen ließ mich das Buch jedoch etwas irritiert zurück und warf mehr Fragen auf, als beantwortet wurden. Beispielsweise fragte ich mich währenddessen, wie er sich wohl sein Pflanzenwissen angeeignet hat oder wie das Ganze eigentlich in Sachen Krankenversicherung im Notfall aussieht. Außerdem haben mich persönlich die vielen aufgeführten Gespräche mit Journalisten etwas genervt. Klar muss man trommeln und die Medien involvieren, wenn man etwas bekannt machen möchte, aber das war mir irgendwann zu viel des Guten und ich hätte mir stattdessen eine ausführlichere Beschreibung der geldlosen Alltagsbewältigung gewünscht, die streckenweise etwas vage blieb.
Ich persönlich hatte zwischendrin auch mehrmals das Gefühl, dass der Autor von einem starken Leistungsmotiv getrieben wird. Als müsse er irgendjemandem was beweisen und auf Biegen und Brechen zeigen, dass geldloses Leben möglich ist (z. B. Stichpunkt Umsonst-Festival). Das fand ich etwas schade.
Fazit
Das Buch regt dazu an, das eigene (Konsum-)Verhalten zu hinterfragen, den Fokus wieder mehr auf die Gemeinschaft zu legen, die Nähe sowie Verbundenheit zur Natur zu intensivieren und diese vor allem wieder mehr wertzuschätzen. Wer auf eine Anleitung hofft, um geldlos zu leben, wird hier aber sicherlich enttäuscht sein.
- Katharina Finke
Loslassen – Wie ich die Welt entdeckte und verzichten lernte
(24)Aktuelle Rezension von: susi2310Tatsächlich habe ich das Buch nur wegen dem Titel ausgewählt und das es etwas mit Reisen zu tun hat. Den Klappentext habe ich nicht gelesen, sondern mich direkt ins Leseabenteuer gestürzt.
Ja, das Wort Abenteuer passt richtig gut, denn Katharinas Leben war alles andere als verwurzelt. Sie berichtet so tiefergehend von sich und ihrem Leben, das es wirklich Mut zur Selbstreflexion brauch so schreiben zu können.
Es werden nicht nur Reisegeschichten runtergerattert, sondern es wird ein Lebensstil beschrieben, der so stimmig und auch nachvollziehbar ist, dass man einfach wissen will wie es weitergeht. Was Katharina noch erlebt.
Bitte stellst Euch kein normales "ich geh dann mal auf Weltreise Buch vor" sondern eins wo Reisen zum Leben und Erfahrung sammeln dazu gehört. Wo Reisen der Job ist bei dem man nicht nur Geld verdient sondern viel viel mehr.
Für mich ein super gelungenes Buch, es hat richtig Spaß gemacht zu lesen, auch wenn es ein paar sehr traurige Stellen gibt, aber so ist das Leben. Es kann nicht immer nur die Sonne scheinen. Auch nicht bei Menschen die Reisen. Jede Medaille hat nun mal zwei Seiten. Auf einer Seite gewinnt man, dennoch wird man immer etwas auf der anderen Seite verlieren. Die Frage ist nur wie man damit zu Recht kommt. Genau das beschreibt Katharina wunderbar in Ihrem Buch.
Fazit: unbedingt lesen, zwischendurch Luft holen und alles sacken lassen und dann weiterlesen!!!
- Charlotte Schüler
#Einfach plastikfrei leben: Schritt für Schritt zu einem nachhaltigen Alltag
(39)Aktuelle Rezension von: PaulaJosinaNatürlich ist dies nur meine persönliche Meinung und nur weil ich diesem Buch diese Bewertung zukommen lassen, heißt es nicht, dass es auf jeden anderen zutrifft. Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst jedoch nicht meine ehrliche Meinung.
Plastik begegnen wir überall. Morgens nach dem Aufstehen beim Zähne putzen, beim Anziehen, beim Frühstücken. Mittags beim Essen in der Kantine, an unserem Schreibtisch, auf dem Weg nachhause. Aber auch abends kommen wir in Kontakt mit Plastik. In den letzten Jahren wurde immer mehr darauf aufmerksam gemacht, dass diese Masse an Plastik nicht gut für unsere Umwelt ist. Immer wieder sieht man Bilder von Schildkröten in deren Nasenlöcher Strohhalme stecken oder Mägen von Tieren, die komplett voll sind, aber leider nicht mit Essen.
„Zero Waste“ und „Minimalismus“ liegen im Trend. Eine Plastiktüte ist out und stattdessen greift man zum Jutebeutel. Plastikflaschen? Auch nicht mehr cool. Aber kann man auch noch mehr machen als diese beiden Dinge, um die Umwelt weniger zu verschmutzen?
Genau aufgrund dieser Frage habe ich das Buch beim Bloggerportal angefragt. Versteht mich nicht falsch, ich versuche schon unnötigen Plastik zu vermeiden, aber manchmal fällt einem halt nicht ganz auf wodrin alles Plastik ist, wie beispielsweise der Coffee to go Becher.
Meine Freunde haben darüber gerätselt, ob das Buch wohl in Plastik eingepackt sein und es Hochglanzpapier geben würde, aber dies war glücklicherweise nicht der Fall. Die Seiten sind aus Apfelpapier, werden also aus alten Apfelschalen hergestellt. Dies ist meiner Meinung nach eine wirklich tolle Idee. Zwar sind die Seiten dann nicht so weiß wie wir es evtl. von anderen Büchern gewohnt sind aber ganz ehrlich: Wenn interessiert es schon ob die Seiten beige oder strahlendweiß sind?
Was ich an diesem Buch wirklich mochte, war die Unterteilung. Zuerst wird einem erklärt was Plastik genau ist und es werden verschiedene Begriffe definiert wie beispielsweise biologisch abbaubar oder Bioplastik. Danach nimmt man dann Schritt für Schritt den Abbau des Plastikkonsum in Angriff. Dieser Prozess ist sehr gut individuell anpassbar auf das eigene Tempo und die eigenen Bedürfnisse.
Hin und wieder gab es kleine Listen zum Ausfüllen oder Bastelanleitungen, wovon ich bestimmt noch einige ausprobieren werde.
Als ich mich das erste Mal über das Thema bei ein paar amerikanischen Youtubern informiert habe hat mich immer gestört, dass einem vermittelt wurde, dass man beispielsweise sofort die Plastikzahnbürste wegwerfen und gegen eine aus Bambus ersetzen sollte. Warum aber nicht erst die Alte aufbrauchen? Charlotte Schüler betont immer wieder, dass man den Vorgang möglichst ressourcenschonend angehen sollte, dass heißt man ersetzt erst dann etwas gegen eine plastikfreie Alternative, wenn die andere kaputt oder aufgebraucht ist. Ansonsten würde man nur unnötig Müll produzieren. Das sie dies in den Fokus gestellt hat, fand ich sehr gut.
Das Einzige was mich gestört hat, war, dass sie sich ab und an wiederholt hat und häufig dazu aufgerufen hat dem Instagram Kanal und dem Hashtag zu folgen. Aber ich konnte nachvollziehen wieso sie das tut, da es sich in einer Gruppe meist leichter ein Projekt bewältigen lässt
Fazit
Meiner Meinung nach ein wirklich guter Einstieg in das Thema und ein perfekter Guide für die Menschen, die sich aus ihrer Plastikkomfortzone bewegen möchten.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen
Für weitere Rezensionen oder buchigen Content schau doch gerne auf meinem Blog vorbei: https://paulajosina.wordpress.com/
- Cary Telander Fortin
Simplify your Home
(8)Aktuelle Rezension von: cornflakeDieses Buch von Cary und Kyle hat mir unglaublich gut gefallen. Zu erst möchte ich das wunderschön gestaltete Cover hervorheben, denn es wirkt so minimalistisch und geradlinig. Überhaupt nicht aufdringlich sondern einfach nur schön. Dieses Buch hat mich dazu bewegt endlich mal wieder Ordnung in mein Chaos zu bringe, besser und strukturierter aufzuräumen und auch mal auszumisten. Einmal über den eigenen Schatten zu springen und sich auch von Dingen zu trennen. Doch in diesem Buch geht es nicht nur allein ums Ausmisten, sondern auch darum, wie ich im Haushalt minimalistisch leben kann. Zum Beispiel Dinge zum Saubermachen selber herstellen oder ähnliches. Auch werden viele Tipps gegeben um sich beim Aufräumen besser zu fühlen und strukturierter an die Sache zu gehen und das beste dabei ist, man bekommt Spaß daran!! Die beiden Autorinnen vermitteln mit viel Humor und Freude Dinge um das eigene Heim minimalistischer zu gestalten. Der Schreibstil der beiden ist sehr gut und einfach gehalten. Die Gestaltung und die Bilder um Buch sind toll ausgewählt und haben einen einheitlichen Stil und Wiedererkennungswert. Ein klasse Buch, das ich sehr empfehle!!! - Jana Kaspar
Mein Konsumtagebuch
(10)Aktuelle Rezension von: Elisa23Verlag: komplet Media
Autorin: Janaklar
Art: Sachbuch
Klappentext:
Wir kaufen täglich Dinge, die wir ehrlicherweise nicht brauchen: Das dritte Paar Turnschuhe, die nette Dekokerze, das neue Smartphone sind nicht nachhaltig – weder für die Befriedigung unserer wirklichen Bedürfnisse, noch für die Umwelt und wir wissen das. Trotzdem fällt es uns schwer, darauf zu verzichten.
Jana Kaspar zeigt in ihrem Buch, wie sie es trotzdem schafft. Gemeinsam mit dem Psychologen Wieland Stolzenburg erklärt sie, warum wir das Glück im Sein und nicht im Haben suchen dürfen.
Im Ausfüllteil kann der Leser seinen eigenen Konsum dokumentieren und hinterfragen: Habe ich das wirklich gebraucht? Macht es mich glücklich? Welche Konsequenzen hat mein Kauf und war er es wirklich wert? Von welchen Bedürfnissen lenke ich mich mit meinen Einkäufen ab? Dazu bekommt er wertvolle Tipps, Fakten und Tricks um motiviert zu bleiben.
Meinung:
Ich finde das Buch super. Es hat einen guten Teil an Aufklärung und einen guten Anteil von Fachwissen. Die Aufmachung ist auch mega gelungen, da man erst darüber lern warum man so viel kauft und wie man es anders macht, nachdem man ausgemistet hat. Auch das Seiten dabei sind zum selber ausfüllen sind super angenehm.
Das Buch empfehle ich ab ca 14 Jahren.
Dem Buch gebe ich 5***** Sterne
- Marion Hellweg
The Green Life: Der Wohn-Guide für ein nachhaltiges Leben
(8)Aktuelle Rezension von: ArhDas Buchcover und der Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht.
Nachhaltig wohnen, zurück zur Natur ist das umfassende Thema des Buches. Verschiedene Personen/Familien laden den Leser zu sich nach Hause ein und stellen ihre Häuser/Wohnräume vor. Es geht ua. nach Australien und Dänemark. Die vielen Fotos sind sehr schön, die Texte nicht zu lang und aufs Wesentliche beschränkt.
Alle Einrichtungen ähneln sich irgendwie, viel weiß, viel Holz. Die Richtung geht ins Minimalistische, je weniger "Krempel" desto besser. Die Ideen sind teils sehr gut, aber auch etwas teuer. Nicht jeder kann sich einen selbstgeschreinerten Tisch leisten. Man bekommt tolle Anregungen, alte Dinge wiederzuverwenden, selber zu basteln, zu häkeln... Es gibt eine Materialkunde, DIY Projekte, eine Liste der onlineshops/Händler.
Das Buch bietet auf jeden Fall eine Menge Anregungen und macht Lust sein Zuhause mal zu entrümpeln und umzugestalten...weniger ist mehr. Wem das nötige Kleingeld fehlt, der muss selber handwerklich tätig werden. Wobei ich einige Dinge aus dem schwedischen Möbelhaus in den Räumen gesehen habe, die sich jeder leisten kann.
Ein schöner Ratgeber, den man immer wieder zur Hand nehmen und sich inspirieren lassen kann.
- Clea Shearer
Happy at Home
(26)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerHappy an Home- zwei Damen die es sich zur Aufgabe gemacht haben, anderen beim aufräumen, Ausmisten und Sortieren zu helfen.
die Sendung fand ich schon immer Klasse und fand es echt toll, wie übersichtlich man alles einrichten kann. Schöne geordnet, alles an seinem Platz und jeden Wickel gut ausgenutzt.
Das Buch dazu ist genau wie Sendung, übersichtlich und schön.Unterteilt in Kapiteln, wie Schlafzimmer, Schranke, Schubladen, Küche, Kinderzimmer usw... Zu jedem Kapitel gibt es Anregungen, Tipps in Kurzform und passenden Bildern. Ich muss schon sagen, echt schon sieht das aus wenn es fertig ist. Ich bin dabei, den ein oder anderen Tipp auch aanzuwenden, wie Z,B. in meinem Vorratsraum, in Schubladen oderbei meinen Bastelsachen.
aber--- man merkt eben auch, das die zwei in Häusern zu gange sind, wo ordentlich Platz vorhanden ist. Aber, was ist wenn man nicht so viel Platz hat oder das nötige Geld um all die Dosen und behälter zu kaufen?
also- es gibt auch Nachteile dabei, aber dennoch finde ich solche Tipps einfach gut.
- Pia Mester
Das lass ich los
(4)Aktuelle Rezension von: orongjenDas Werk ist schon ok, gerade die Seitenanzahl hilft Anfängern sich mit dem Thema loslassen auseinander zu setzen. Allerdings glaube ich das selbst jemand der noch keine Berührungspunkte mit dem Thema hatte, von Tipps wie sich von Dingen zu trennen die man nicht braucht und mehr in der Gegenwart zu leben schon mal gehört hat, oder sich zumindest selbst denken kann. Die sonstigen Hinweise werden mal mehr, mal weniger erklärt aber trotzdem wirkt vieles nicht zu Ende gedacht.
Auch die Gestaltung ist ziemlich altbacken, die Bilder und Zitate die das loslassen unterstützten sollen erinnern an die Spruchbilder die in WhatsApp oder Facebookgruppen zu finden sind.
Wer das Buch, so wie ich, mal in der Bibliothek entdeckt kann ruhig mal einen Blick hinein werfen. Erwarten sollte mal eine lebensverändernde Offenbarung aber nicht. Vom Kauf wurde ich abraten, da weder der Inhalt, noch die Gestaltung besonders ansprechend sind.
- Nadine Schubert
Noch besser leben ohne Plastik
(14)Aktuelle Rezension von: Natascha_WIn Teil 1 der Buchreihe (Besser leben ohne Plastik) werden so viele Grundinformationen weiter gegeben und Ratschläge erteilt, dass ich den zweiten Teil etwas überflüssig finde. Man kann sich dieses Buch super durchlesen, aber wenn man "Besser leben ohne Plastik" schon Zuhause hat würde ich dieses Buch nicht mehr nachkaufen.
Einige neue Tipps sind im Buch enthalten, da es aber wie Teil 1 relativ wenige Seiten hat kann auf die einzelnen Themengebiete nicht sehr detailliert eingegangen werden.























