Bücher mit dem Tag "minnesota"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "minnesota" gekennzeichnet haben.

28 Bücher

  1. Cover des Buches Nach dem Sommer (ISBN: 9783839001677)
    Maggie Stiefvater

    Nach dem Sommer

    (2.940)
    Aktuelle Rezension von: QueerBeetReads

    Ich hatte große Hoffnung in dieses Buch gesteckt: Die Prämisse mit Werwölfen, die Jahreszeiten und die Liebe zwischen Sam und Grace klingt toll und der Anfang macht das auch nicht schlecht. Die Beschreibung der Wälder um Mercy Falls, die jahreszeitlichen Wechsel und die Grundidee, dass Sam nur im Sommer Mensch sein kann, haben mich neugierig gemacht.

    Allerdings kam schon nach einiger Zeit die Ernüchterung:

    • Erzähltakt & Spannung: Über lange Strecken passiert relativ wenig. Einige Abschnitte zogen sich für mich wie Kaugummi, und ich hatte oft das Gefühl, die Handlung komme nicht richtig voran.

    • Übersetzung: Ja, manche Stellen wirken einfach hölzern oder nicht ganz rund – als hätte die Übersetzung an manchen Orten stark nachgebessert werden müssen. Das stört, wenn man sich eigentlich in der Geschichte verlieren möchte.

    • Emotionale Bindung: Ich konnte mich mit den Charakteren nicht so stark identifizieren, wie ich gehofft hatte. Sam und Grace bleiben in manchen Momenten zu distanziert, was dazu führt, dass mich die Gefühle nicht durchgehend mitgerissen haben.

    Ich habe das Buch nach etwa 200 Seiten abgebrochen, weil ich nicht das Gefühl hatte, weiterzukommen oder wirklich „drin“ zu sein. Vielleicht lohnt sich die Reihe für Fans von Werwolf-Jugendfantasy, die mit langsamer Entwicklung leben können. Aber für mich war es nicht stark genug, um durchzuhalten.

    Fazit: Gute Idee, schöne Elemente – aber in der Umsetzung schwach in puncto Tempo und Emotion. Daher nur drei Sterne von mir und keine Empfehlung, wenn man lesen will, um ganz abzutauchen.

  2. Cover des Buches Just for the Summer (ISBN: 9783423264280)
    Abby Jimenez

    Just for the Summer

    (262)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_Barah

    Abby Jimenez hat es geschafft mich komplett abzuholen.

    Von vielen Lachmomenten über herzerwärmende Szenen bis hin zu Momenten, die mich echt berührt haben.

    Die Hauptcharaktere waren sooo liebenswert, witzig und authentisch. Ihre Dialoge haben mich ständig zum schmunzeln gebracht, aber gleichzeitig gab es so viel Emotion, dass man nur mitfiebern konnte.

    Die Atmosphäre war absolut sommerliche. Man hatte das Gefühl, als würde man bei den Protagonisten im Pool liegen.

    Ein absolutes Must-Read für alle, die Lust auf eine humorvolle und emotionale Sommer-Romance haben.

  3. Cover des Buches Yours Truly (ISBN: 9783423220620)
    Abby Jimenez

    Yours Truly

    (272)
    Aktuelle Rezension von: suma

    Yours Truly ist ein humorvoller Liebesroman. 

    Die Charaktere sind authentisch beschrieben und auch ihre Probleme sind sehr realitätsnah. Ich fand es allerdings fast ein bisschen schade, dass es nicht öfter im Krankenhaus spielte. 

    Das ganze Fake-Dating war geschickt beschrieben und das Buch war sehr angenehm zu lesen. 

    Mein einziger Kritikpunkt war das Ende, die letzten 50 Seiten haben es meiner Meinung nach, ein bisschen „kaputtgemacht“. 

  4. Cover des Buches Part of Your World (ISBN: 9783423220873)
    Abby Jimenez

    Part of Your World

    (108)
    Aktuelle Rezension von: Tifereth

    Was für ein schön gestaltetes Buch und Band 1 hat mir schon so gefallen, dass ich nun auch Band 2, die übrigens unabhängig voneinander gelesen werden können, auch lesen musste. Mein Gott, habe ich geweint!!!

    So eine Herzschmerzstory, holt alle eure Taschentücher raus. Das Buch konnte ich auch gar nicht weglegen und habe 2 Stunden am Stück weinen müssen. In einer schlaflosen Nacht einfach durchgesuchtet. Abby Jimenez trifft den Leser hiermit mitten ins Herz! Es ist ein unglaublich toller, authentischer Roman mit Kleinstadtfeeling und besonderen Charakteren. Der Schreibstil von Abby Jimenez ist ergreifend, realitätsnah und eingängig. Sie schreibt fließend und mit dem nötigen Gefühl. Es fühlt sich an als wenn man einen cozy Liebesfilm schaut, wo es zwischendrin richtig Kracht und man nur auf ein Happy End wartet, was dann aber natürlich viel schöner ist, als du es dir hättest vorstellen können. Bildhaft einfach so gut beschrieben von der Autorin, dass Kopfkino vorprogrammiert ist. Du fieberst soooo mit, dass du ständig die Protagonisten am liebsten schütteln möchtest für ihre vielen Fehler und wenn es kommt, wie es kommen muss, dann heult man Rotz und Wasser. Ihr müsst das Buch einfach lesen! Mit den wundervollen Charakteren wie Alexis, die eigentlich eine starke Person ist, dies aber erst erkennen muss und Daniel, der ihr Fels in der Brandung ist, auch wenn sie beide aus völlig verschiedenen Welten stammen. Sie ist in einer reichen Familie groß geworden und muss Leistung erbringen und er lebt in einer Kleinstadt, die ganz zuckersüß ist und familiär alle füreinander da sind. Mehr muss man zu der ganzen Geschichte nicht sagen. Der Roman ist in sich perfekt.

    Lest es unbedingt, wenn ihr bereit seit euer Herz zu verlieren. Für mich ein Jahreshighlight.

  5. Cover des Buches Guides - Die erste Stunde (ISBN: 9783959670937)
    Robison Wells

    Guides - Die erste Stunde

    (66)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchdrache
    Andere finden Überraschungen in den Buchläden, ich in der Bibliothek. Ganz unerwartet stolperte ich dort über »Guides – Die erste Stunde«, ein Science Fiction Roman von Robison Wells. Auch wenn es sich hier um eine sehr klassische Erstkontaktgeschichte handelte, konnte ich mich doch sehr dafür erwärmen.

    »Niemand weiß, was sich in dem gigantischen UFO befindet, das die Welt nach seinem Absturz in Atem hält. Und Alice ist sicher: Niemand außer ihr Vater, der für die NASA arbeitet, hätte seine siebzehnjährige Tochter jetzt auf ein Internat nach Minnesota gebracht - ausgerechnet mitten ins Zentrum der Katastrophe. Hier kommt Alice der Wahrheit hinter den Nachrichten gefährlich nahe. Doch mit der Wahrheit kommt auch die Angst vor den unbekannten Geschöpfen, die das Raumschiff verlassen …«
    (Quelle: Goodreads)

    Erstkontaktgeschichten gibt es viele, also solche Geschichten, wo es zu einer allerersten Berührung zwischen Menschen und Außerirdischen kommt. Deren liebste sind mir immer noch Arrival und Contact, aber auch »Guides« konnte mich begeistern.

    Dabei muss man eigentlich ganz objektiv sagen, dass »Guides« eigentlich wenig innovativ ist, was diesen Geschichtentypus angeht und doch eher in Richtung Independence Day geht statt Arrival. Der Plottwist am Ende war recht vorhersehbar, und ehrlich gesagt war das Ende ohnehin der schwächste Teil für mich.

    Dennoch: Der Rest hat Spaß gemacht zu lesen. Alice landet auf einem Internat, auf das vor allem Bonzenkinder gehen, also Leute mit ausreichend Geld und Prestige. Aber auch besondere Talente. Das heißt, dass die wenigsten Protagonisten wirklich doof sind und ganz im Gegenteil sogar oft kluge Kommentare zum Geschehen abgeben können und umfangreiches Allgemeinwissen mitbringen. Trotz allem sind sie Teenager und benehmen sich auch wie solche. Nur eben solche mit einem etwas höheren IQ als der Durchschnitt, was einem den einen oder anderen dämlichen Kommentar erspart.

    Alice hat indigene Wurzeln, die vor allem gegen Ende eine Rolle spielen, als sie zu ihrer Großmutter flieht. Ich kann leider nicht wirklich beurteilen, inwiefern dem Autor die Darstellung der indigenen Bevölkerung gelungen ist. Aber auf mich machte alles einen feinfühligen Eindruck und bot zudem einen interessanten kleinen Einblick in diese Lebensweise.

    Streckenweise hat der Roman eine sehr düstere Atmosphäre und dem Autor gelingt es gut, das auch zum Leser zu transportieren und diesem eine Gänsehaut zu bescheren. Besonders gefiel mir, wie die Protagonisten auf die entsprechenden Situationen reagierten, die teils weit jenseits der alltäglichen Erfahrungswelt liegen, und wie sich das auf ihre Psyche auswirkte. Der Schock, der sich mitunter einstellte, wurde realistisch dargestellt.

    Spannend war ebenso das Rätseln, was wirklich hinter der Anfunkt der Guides auf der Erde steht, denn es wird schnell klar, dass da mehr dahinter steht, als die Guides die Menschen glauben machen wollen. Auch wenn ich relativ schnell darauf kam, störte es mich nicht unbedingt, als meine Vermutung bestätigt wurde. Das Drumherum passte immer noch.

    Der Roman mag zwar nicht viel zu all den Erstkontaktgeschichten hinzufügen. Dennoch ist er kurzweilige, spannende Unterhaltung, ein empfehlenswerter Happen für Zwischendurch. Einen kleinen Gruselfaktor gibt es streckenweise ebenso, und Lesern, die mit der Darstellung von Gewalt und Gewaltopfern ihre Schwierigkeiten haben, sei eher von der Lektüre abgeraten. Allen anderen kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen.
  6. Cover des Buches Winterkuss (ISBN: 9783958230293)
    Heidi Cullinan

    Winterkuss

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Angela_Redl

    Durch die Empfehlung eines anderen Lesers bin ich über dieses Buch gestolpert. Als ich gesehen habe, wer es geschrieben hat, musste ich sofort zuschlagen. Auch diesmal kein Fehlgriff.

    Eine Wintergeschichte mit viel Herz und wenig Kitsch. Genau richtig zum Eintauchen und um für ein paar Stunden abzuschalten.

    Ein Schneesturm schafft es, Frankie aufzuzeigen, was Leben um glücklich zu sein bedeutet. Wie Zukunft und Liebe sein können, wenn er aus seinem Schneckenhaus, in dem er sich aus Angst verbirgt, herauskommt und den Mut für beides selbst in die Hand nimmt.

    Frankie zeigt auch Marcus, dass nicht jeder wie sein Ex ist und er sein Herz nicht hinter Mauern verstecken darf, wenn er nicht alleine enden will.

    Hach, ich darf ja nicht so viel sagen, um nicht zu spoilern, aber es war schon süß und berührend, so dass einem warm ums Herz wurde, wenn man das Ende erreicht.

    Es war flüssig zu lesen und man hat Frankie, Marcus, Paul sowie auch Arthur ins Herz geschlossen.

    Paul und Arthur waren so sympathisch, dass ich Teil 2 und 3 unbedingt lesen möchte. Jeder der beiden hat seine eigene Story also heißt es … Die Macht sei mit meinem Gehaltskonto *lach*, weil ich sie unbedingt haben möchte.

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

  7. Cover des Buches Traumland (ISBN: 9783455402827)
    Vidar Sundstol

    Traumland

    (7)
    Aktuelle Rezension von: j125
    Inhalt:
    Lance Hansen ist ein Polizist am Lake Superior in Minnesota. Sein Job besteht üblicherweise aus der Ermahnung von Wildcampern und -anglern und der Verfolgung von illegaler Müllentsorgung. Keine besonders aufregende Arbeit, aber genau das liebt Hansen. Als er jedoch einen verwirrten jungen Norweger entdeckt, der ihn zu einer grausam zugerichteten Leiche führt, ist es mit der Ruhe und Beschaulichkeit vorbei.

    Meine Meinung:

    Das Buch war mal in einer Kiste mit „Kannst du haben“-Büchern, die in meiner Abwesenheit manchmal ihren Weg in mein Zimmer finden. Mich hat es neugierig gemacht, dass das Dorf in Nordamerika norwegische Geschichte hat. Außerdem klang es für mich sehr spannend, dass in so einer ruhigen Gegend plötzlich ein Toter auftaucht, sodass das Buch auf meinem SuB gelandet ist.

    Ich habe das Buch auf einer langen Zugfahrt gelesen, was für das Buch vielleicht gut war. Ich musste also dran bleiben. Wenn ich es Zuhause gelesen hätte, hätte ich wahrscheinlich mit größerer Unlust zum Buch gegriffen. Das liegt vor allem daran, dass es tatsächlich eher ein Kriminalroman ist, als ein Krimi oder Thriller. Der Fokus liegt zwar auf der Aufklärung des Verbrechens, aber es ist doch eher ein ruhiges Buch.

    Diese ruhige und bedächtige passt natürlich zu der einsamen Gegend und war insofern schon gut, aber trotzdem war es für mich dadurch eher langatmig. Ich bin eher ein Fan von schnellen, actionreichen Thrillern. Lance Hansen ist ein Mann, der sich sehr für Geschichte interessiert. So gab es auch reichlich Hintergrundinformationen über die Skandinavier, die nach Nordamerika eingewandert sind. Diese Abschnitte waren zwar informativ, aber stellenweise auch zu tiefgründig. Manches hat mich einfach nicht so interessiert.

    Das Ende hat mir dann leider gar nicht gefallen. Ich war mit der Auflösung nicht so einverstanden, nicht mit dem Umgang und irgendwie war es mir zu… schnell. Es ist schon lang klar worauf es hinausläuft, also kommt das Ende nicht überraschend, aber es fühlt sich irgendwie an, als wäre der Schluss zu früh gesetzt. Für mich war es einfach unbefriedigend und ich hätte mir hier etwas anderes gewünscht.

    Fazit:
    Wer gern ruhige und norwegisch-melancholische Krimis liest, sollte einen Blick auf das Buch werfen.
  8. Cover des Buches Good Girl. Entführt (ISBN: 9783954718924)
    Mary Kubica

    Good Girl. Entführt

    (3)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    Die junge Lehrerin Mia Dennett wird entführt. Der Entführer gibt sie aber nicht ihrem Auftraggeber, sondern nimmt sie in eine einsame Blockhütte in den Wäldern Minnesotas mit. Monate später wird sie befreit, doch sie nennt sich selbst Chloe, ist schwanger und kann sich an nichts erinnern. Detective Gabe Hoffman, der schon bei ihrer Befreiung dabei war, will aber auch den Auftraggeber schnappen.

    Das unscheinbare, aber trotzdem ansprechende Cover, soll wohl Mia/Chloe zeigen und passt damit gut zum Hörbuch.

    Das Hörbuch wird von 4 Sprechern gesprochen; die Hauptcharaktere bekommen so jeder ihre eigene Stimme: Gabe (der Detective), Colin (der Entführer), Eve (Mias Mutter) und Mia selbst, wobei letztere nur 1 Kapitel spricht. Alle anderen Kapitel werden also abwechselnd aus Sicht der drei erstgenannten erzählt. 

    Dabei wird auch noch in "Vorher" und "Nachher" erzählt - gemeint ist vor bzw. nach der Befreiung. Dies aber nur innerhalb dieser Kriterien chronologisch, was etwas verwirrt.

    Genauso wie der Sprecher von Gabe, der auch die Synchronstimme von Daniel Craig ist. Während die anderen Sprecher ein angenehmes Tempo haben, kann man ihm kaum folgen so schnell liest er - vielleicht wollte er auch schneller fertigwerden. Ich dachte dann an die James-Bond-Filme und dachte mir dann dass der Sprecher wohl schon zur Hälfte der Filme fertig mit der Synchronisation gewesen wäre.

    Ansonsten haben aber alle Sprecher eine angenehme Stimme und eine gute Betonung.

    Die Charaktere werden, ebenso wie die Orte, bildhaft beschrieben.

    Auf Spannung erwartet man in diesem (Hör-)Buch umsonst. Zwar gibt es am Ende 2 Twist, wovon zumindest einer aber leicht vorherzusehen ist.

    Durch den bereits zuvor erwähnten seltsamen, unchronologischen Erzählstil wird die wenige Spannung auch noch zunichte gemacht.

    Ich war wirklich knapp davor, das Hörbuch abzubrechen, habe aber tapfer bis zum Ende durchgehalten.

    Für mich ist die Autorin (zumindest bei diesem Buch) absolut überbewertet und ich kann nicht verstehen, dass jemanden dieses Buch gefallen kann, aber bekanntlich sind Geschmäcker verschieden.

    Mit einem Thriller hat das Buch jedenfalls - bis auf den Plot - nichts gemein.

    Fazit: Ein Thriller ohne Spannung ist kein Thriller. 2 von 5 Sternen

  9. Cover des Buches Einmal durch die Hölle und zurück (ISBN: 9783867179461)
    Josh Bazell

    Einmal durch die Hölle und zurück

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurmchaos
    "Einmal durch die Hölle und zurück" ist mein erstes Mal mit Josh Bazell, und es war so viel besser als gedacht!
    Ich bin bei Hörbüchern ja oft skeptisch. Natürlich kennt man Christoph Maria Herbst ... aber kann der auch vorlesen???
    Er kann!
    Ich habe phasenweise Tränen gelacht, dann wieder staunend gelauscht.
    Ich sollte vielleicht erwähnen: Ich hatte gerade "Das 6. Sterben" von Elisabeth Kolbert beendet, ein interessantes Sachbuch über das Artensterben, und habe hier in diesem Thriller so viele  detaillierte Informationen wiedergetroffen, dass ich einfach nur begeistert sein konnte!
    Der Autor hat intensiv und sehr gut recherchiert und es geschafft, ein ernsthaftes Umweltthema in einen humorvollen, spannenden, facettenreichen Thriller zu packen!
    Das war bestimmt nicht das, was ich erwartet hatte!
    Ich mag es ja, wenn Thriller einen realen Hintergrund haben, also nicht alles bunt fiktiv erfunden wurde! Diese aus dem Schwachsinn geborenen Fiktionen breche in in der Regel sofort ab, dazu ist mir meine Lebenszeit zu schade und ich fühle mich für dumm verkauft. Hier staunte ich, wie viele reale Daten der Autor mal eben so locker flockig in ein Gespräch packt, ohne es aufdringlich oder langweilig werden zu lassen!
    Ein bisschen Loch Ness, ein bisschen paläontologische Geschichte, ein paar Kriminelle, einen ehemaligen Killer mit bissigem Humor und schon hat man einen lustigen, unterhaltsamen Thriller mit Gehalt!
    Toll!
    Christoph Maria Herbst liest neutral, oft trocken, so dass man der Stimme auch über Stunden gut folgen kann -ich hörte das Buch in einem Rutsch! - ohne dass Satzmelodie oder Betonung nerven ... ja, vielleicht sollte ich es gleich nochmal hören, da waren ja einige sehr geniale Stellen!
    Viel Freude beim Hören!
  10. Cover des Buches Sweetgirl (ISBN: 9783423218047)
    Travis Mulhauser

    Sweetgirl

    (127)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977

    Eigentlich sucht die 16-jährige Percy im Haus von Drogendealer Shelton nur ihre vermutlich zugedröhnte Mutter, doch stattdessen findet das Mädchen ein vernachlässigtes und halb erfrorenes Baby. Dessen Mutter und Shelton liegen unten, völlig weggeschossen und Percy weiß nur eins, sie muss dieses Kind in ein Krankenhaus bringen. Ein Schneesturm und das unwegsame Gelände machen das Unterfangen gefährlich und die Rettungsaktion wird auch noch zur Flucht, als Drogendealer Shelton aus seinem Delirium erwacht und das Baby nirgends finden kann...

    Meine Meinung:

    "Sweetgirl" ist der Debütroman von Travis Mulhauser. Es handelt von einer Rettungsaktion in der eisigen Kälte Michigans und beschreibt eigentlich doch viel mehr als das. Es geht ums Erwachsenwerden, um das Treffen von Entscheidungen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, auch unter ganz besonderen, unbequemen Umständen. 

    Mulhauser erzählt temporeich und atmosphärisch. Die eisige Kälte Michigans, der Schneesturm und die beschwerliche Flucht, um die süße kleine Jenna zu retten, war für mich fast körperlich spürbar. Wie ein Schatten habe ich Percy verfolgt, mit ihr gelitten, mich gesorgt, geschimpft und geflucht.

    Percy ist nach außen ein starker Teenager, sie spielt heile Welt, obwohl das Leben mit ihrer drogensüchtigen Mutter und die Sorgen ums Geld dem Mädchen zu schaffen machen, auch wenn Percy sich das und schon gar nicht ihrer Schwester gegenüber, die mit ihrem Mann weit weg wohnt, eingestehen will. Sicherlich steht das Mädchen stellvertretend für viele Jugendliche, die zu schnell erwachsen werden müssen, um ihre Schicksale zu meistern.

    Der Roman ist gespickt mit Situationskomik, die das Drama in den Bergen und die Tragik, die zwischen den Zeilen mitschwingt, leichter erträglich macht. Ein kurzweiliges Buch, das mir gut gefallen hat und das ich gerne weiterempfehle.

  11. Cover des Buches Der Zug der Waisen (ISBN: 9783442481613)
    Christina Baker Kline

    Der Zug der Waisen

    (194)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    "Der Zug der Waisen" ist eine schnelle und schmerzlose Lektüre.
    Sie beleuchtet ein wichtiges und schändliches Thema der US-amerikanischen Vergangenheit, aber das leider auf sehr oberflächliche und klischeehafte Weise.
    Die Geschichte hat wirklich Potenzial, wurde aber von der Autorin nicht gut gehandhabt. Die Handlung hat keinerlei Tiefe, alles wird sehr schnell und auch sehr vorhersehbar abgehandelt. Man weiß genau, was als Nächstes passieren wird. Das macht es langweilig.
    Ähnlich verhält es sich mit den Figuren. Diese sind so klischeehaft und auf ein, zwei stereotypische Eigenschaften reduziert, dass sie einem einfach egal sind.

    Schade, dass dieses Thema so schnulzig und oberflächlich behandelt wurde, denn so kann man es nicht ernst nehmen.

  12. Cover des Buches The Betsy-Tacy Treasury (ISBN: 9780062095879)
  13. Cover des Buches Für eine kurze Zeit waren wir glücklich (ISBN: 9783492316101)
    William Kent Krueger

    Für eine kurze Zeit waren wir glücklich

    (45)
    Aktuelle Rezension von: schokoloko29

    Der dreizehnjährige Frank, sein jüngerer Bruder Jake und seine große Schwester Ariel leben in einem fiktiven Nest New Bremen. Durch mehrere nicht gelöste Todesfälle /Selbstmorde im Sommer 1961 ist ihre unbeschwerte Kindheit verloren gegangen. 

    Ihr Vater ist in diesem Nest der Pastor und ist dafür prädestiniert für die Trauerfeier der einzelnen Personen zu organisieren. Aus diesem Grund finden die Bestattungen und Feierlichkeiten immer im engeren Umfeld statt.

    Zwischen Frank und Jake besteht eine enge Bindung. Jake stottert und viele Leute nehmen ihn nicht ernst. Darüber hinaus wird er von den Gleichaltrigen massiv gehänselt. Frank nimmt meistens bei verschiedenen Unternehmungen die führende Rolle ein. Während Jake meistens die Bedenken und die Zweifel äußert. In diesem Sommer war Frank und Jake meistens diejenigen, die die Leichen der Menschen gefunden haben.

    Eigene Meinung:

    Am Anfang war ich wirklich skeptisch von diesem Buch, da es anfangs sehr nüchtern und teilweise auch mit einigen Klischees gearbeitet hat. Doch der Zauber des Buches entfaltet sich nach und nach. Ich habe mit den Jungs mitgefiebert und war ängstlich, ob ihnen etwas passiert. Es ist so dicht geschrieben, dass man als Leser die Hitze der Stadt spürt. Nur manchmal habe ich mich gewundert, ob die Kinder überhaupt zur Schule gehen und Hausaufgaben machen müssen.

    Aber insgesamt bin ich wirklich begeistert. Es ist eine Mischung zwischen Literatur und Krimi, mit einem gewissen Gruselfaktor. Der Autor kann gut die Spannung halten und kann gut Menschen im Buch charakterisieren. Klare Leseempfehlung!

  14. Cover des Buches Das Leben ist ein merkwürdiger Ort (ISBN: 9783423145985)
    Lori Ostlund

    Das Leben ist ein merkwürdiger Ort

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Joachim_Tiele

    Lori Ostlunds Das Leben ist ein merkwürdiger Ort ist eine von drei ins Deutsche übersetzten Neuerscheinungen aus dem Jahr 2016, die ich wie eine Art Trilogie empfunden habe, die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit dem aktuellen Zustand der modernen amerikanischen Familie beschäftigt. Justins Heimkehr von Bret Anthony Johnston war für mich das dystopisch düsterste dieser Bücher, das keine Chance für ein glückliches oder auch nur ansatzweise gelingendes Leben der Protagonisten in Aussicht stellt. Jonathan Saffran Foers Hier bin ich beschreibt das Ringen um ein gutes, reflektiertes und ethisch vertretbares Leben, das in zentralen Aspekten scheitert (die Ehe der Protagonisten zerbricht), stellt aber auch die philosophische Haltung heraus, zu der Rationalität, reflektiertes Handeln und eine insgesamt aufgeklärte  Lebenseinstellung führen können. Das Leben ist ein merkwürdiger Ort ist das optimistischste dieser Bücher, ohne allerdings weder dem Protagonisten, noch dem Leser falsche Versprechungen zu machen; ein Trostbüchlein hätte man es vielleicht in früheren Zeiten genannt.

    Aaron, der Protagonist, trennt sich mit zweiundvierzig Jahren am Weihnachtsabend von seinem Lebensgefährten Walter, mit dem er zwanzig Jahre lang ein Paar war, fährt nach San Francisco, lebt dort zum ersten Mal allein, findet eine neue Arbeitsstelle und gegen Ende des Romans vielleicht einen neuen Freund. Doch so scheinbar stringent verläuft der Weg nicht. Entgegen der Verlagsankündigung ist Das Leben ist ein merkwürdiger Ort kein Roman über das Ankommen, vermeidet aber auch die platte Botschaft, der Weg sei das Ziel. Aarons Leben ist eine lebenszeitlange Suchbewegung, heraus aus den Festlegungen seiner Herkunftsfamilie, die ihn gleichzeitig zeitlebens nicht loslassen. Da ist der gewalttätige, überhebliche Vater, ein Polizist, dem es Spaß macht, sein Selbstwertgefühl durch die Erniedrigung seines Sohnes zu stärken. Da ist die Mutter, die ihn ohne Ankündigung verlässt. Da ist Walter, der ihn als Fünfzehnjährigen kennenlernt, lange bevor zwischen ihnen eine sexuelle Beziehung entsteht, und der für seine Ausbildungskosten aufkommt.

    Das Leben ist ein merkwürdiger Ort ist auf eine ungewöhnliche Weise ein psychologischer Roman. Eher an Freuds Technik der freien Assoziation orientiert als am fiktionalen Bewusstseinsstrom der literarischen Moderne, bezieht sich Ostlund ganz stark auf die existenzielle Psychologie und Psychotherapie (@Wikipedia). Dieser zufolge ist Psychotherapie nicht nur etwas für Kranke. Ihre Begründung liegt nicht im Leidensdruck, der normalerweise als conditio qua non für psychotherapeutische Inerventionen angesehen wird, sondern in der Neugierde das eigene Leben betreffend, seine Brüche ebenso wie seine Zusammenänge. Grundsätzlich fußt sie auf der Psychoanalyse, sieht sich aber stärker noch als diese als Kulturtechnik und bezieht Literatur, Philosophie und kulturelle Antropologie ein. Dabei verzichtet sie auf jede Art von Heilungsversprechen. Ein unglücklicher Mensch kann - und wird vermutlich - immer unglücklich bleiben; die Linderung des Leids besteht allein darin, dass er die Herkunft und die Gründe für dieses Leid besser verstehen kann. Daraus kann die Kraft entstehen, trotz widriger Voraussetzungen und Umstände ein selbstbetimmtes Leben zu führen, das die Bedürfnisse der Mitmenschen einschließt.

    Dazu gehört insbesondere die freie Wahl der Bezugsspersonen. Eltern sind in diesem Konzept eher Zufallsverwandte, die einen starken, in Einzelfällen auch verheerenden Einfluss auf ihre Kinder haben können. Man kann, auch wenn man darunter leidet und er das Lebensglück behindert, diesen prägenden Einfluss nie loswerden. Auch die Eltern selbst können einen zu einem späteren Zeitpunkt davon nicht freisprechen. Gleichfalls ist die Forderung des Verzeihens, in einigen psychotherapeutischen Konzepten die Vorbedingung einer Befreiung von den Eltern, häufig unrealistisch oder, wenn es denn stattfindet, wirkungslos. In Aarons Fall scheitert die Wiederbegegnung mit seiner Mutter als Erwachsener völlig. Der Privatdetektiv, der seine Mutter für ihn aufspürt, wird für einige kurze Momente für Aaron fast eine Art Götterbote, aber kurz darauf in einem völlig anderen Zusammenhang ermordet (möglicherweise sehr bewusst durch die Verfasserin, um auch den leisesten Anflug von Spannungsliteratur zu vermeiden). Der Privatdetektiv ist einer einer ganzen Reihe frei gewählter vorübergehender Gefährten Aarons, ebenso wie Walter oder dessen Schwester, die in beider gefühlter Seelenverwandtschaft ihm nahe steht wie eine eigene.

    Das Konzept dahinter ist ein Element dessen, was manche als das andere Amerika bezeichnen: eine Solidarität auf Zeit, die blutsverwandtschaftliche Bindungen in ihrer Verbindlichkeit weit übersteigen kann, im ländlich-konservativen Minnesota, aus dem Aaron stammt, ebenso wie im großstädtisch-progressiven San Francisco. Es geht darum, Außenseiter zu akzeptieren und bei Bedarf auch aufzufangen. Insbesondere San Francisco hat seit den frühen neunzehnhundertsechziger Jahren eine Tradition aus zivilgesellschaftlichem Protest ebenso wie Engagement. Legendär sind Ideen aus dem Summer of Love wie kostelose medizinische Versorgung in einem Land ohne Krankenversicherung und Geschäfte, in denen kostenlos eingekauft werden konnte (Free Food, Free Stores, Free Clinics) (1). Einige dieser Ideen, auch die der freien Liebe und der Toleranz für viele Formen sogenannter abweichender sexueller Orientierungen, prägen San Francisco bis heute. Aber diese Ideen müssen, sollen sie weiterbestehen, täglich nicht nur als Konzept sondern als Alltagspraxis fortgesetzt und verteidigt werden. Auch dafür steht dieses Buch, frei von Nostalgie und frei von falschen Versprechungen.

    Wer Bücher hauptsächlich liest, um in andere Welten entführt zu werden oder der Welt insgesamt zu entfliehen (Buch auf - Welt aus lautete die Statusmeldung einer Besucherin meines Profils hier bei LovelyBooks), ist bei Das Leben ist ein merkwürdiger Ort vermutlich verkehrt. Eher ist es eine Einladung, das Kennenlernen von Aarons Welt zum Anlass der Inspektion der eigenen zu nehmen, auch wenn für die meisten deutschen Leser vermutlich keine Eins-zu-eins-Entsprechungen zu erkennen sein werden. Abstraktionsvermögen, aber auch die Fähigkeit zur Übertragung (im psychologischen Sinne) sind erforderlich, die Bezüge von einem fremden Selbst zu seinem eigenen zu ziehen. Aber es kann gelingen, vielleicht dann, wenn einem selbst einmal etwas passiert, das man nur aus der Vergangenheit - ob aus seiner eigenen oder der anderer - verstehen oder erklären kann.

    Joachim Tiele - 04.12.2016
    _______

    (1) Der deutsche wie der englischsprachige Wikipediaartikel zum Summer of Love sind eher oberflächlich und reduziert auf Musik und Drogengebrauch. Der organisatorische Kern der Bewegung waren die Digger, auf deren Webseite man die ausführlichsten Informationen dazu finden kann: http://www.diggers.org/history.htm

  15. Cover des Buches Wolfsküsse (ISBN: 9783746671048)
    Elli H. Radinger

    Wolfsküsse

    (22)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Diese Autobiographie kaufte ich im Angebot als eBook. Ich wollte sie sehr gerne lesen, da ich Wölfe faszinierend finde und mehr über sie erfahren wollte. Diese Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt. 

    Der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen. Die Gliederung der Kapitel verwirrten mich manchmal etwas. 

    Daher 4 Sterne von mir und eine Leseempfehlung.





  16. Cover des Buches Winterfunke (ISBN: 9783958230361)
    Heidi Cullinan

    Winterfunke

    (7)
    Aktuelle Rezension von: RicardoEff
    Im ersten Teil "Winterkuss" der Minnesota-Christmas-Triologie lebten die drei bärtigen Holzfällerfreunde Marcus, Paul und Arthur noch zusammen in Arthurs Jagdhütte. Vor einem Jahr kam Marcus dann mit dem schwulen Stylisten Frankie zusammen. Beide zogen in Logan in ein Haus. Inzwischen ist auch Paul ausgezogen, der mit Arthur eine Sexbeziehung hatte. Arthurs Mutter Corrina nimmt die Sache für ihren bärtigen, rothaarigen, eher kleinen und muskulösen 39-jährigen Sohn in die Hand. Da sie ohnehin dabei ist Geld für die örtliche Bibliothek einzusammeln, verbindet sie eine geplante Benefiz-Aktion damit, Arthur mit dem Leiter der Bibliothek zu verkuppeln. Gabriel könnte doch der ideale Partner für Arthur sein. Er ist zwar groß, dünn und braunlockig - also ganz anders als Arthur. aber schwul und einsam. Gabe soll bei einer Weihnachtsschlittenfahrt den Elf darstellen und Arthur den Weihnachtsmann. Beide sind ganz und gar nicht begeistert davon und versuchen um jeden Preis wieder aus der Nummer heraus zu kommen. Ein Streit zwischen den beiden Männern endet schließlich im Bett, wovon beide dann doch ziemlich angetan sind. Gabriel hat die Bibliothek richtig in Schwung gebracht, vor allem für Kinder, die seine tägliche Vorlesestunde begeistert besuchen. Arthur restauriert den Schlittenn und will jetzt plötzlich alles für das Event tun. Beide Männer verlieben sich, aber so ganz will es noch nicht in ihre Köpfe und daher wirbt Arthur geduldig um Gabe.

    Arthur ist gar nicht der Typ für Dates und Essen gehen. Er ist schon eher ein etwas ruppiger Kerl. Zum Softie wird er in der Geschichte nicht, aber er erkennt seine eigenen Gefühlsverwirrungen und erlebt seine erste richtige Liebe. Leider zeigt die ihm eine Weile die kalte Schulter und Arthur reflektiert in dieser Zeit auch sein Verhalten in Bezug auf Paul, mit dem er doch sehr lange Zeit irgendwie zusammen war. Eigentlich dachte er er wäre mit seinem Leben zufrieden. Seine Mutter Cory ist ein richtiger Sturkopf. Aber so schafft sie es beharrlich die beiden Männer zusammen zu bringen. Gabriel ist eher überängstlich und etwas neurotisch, was ihn bislang daran hinderte eine Beziehung einzugehen. Arthur erkennt schließlich, dass er Gabriels Locken schön findet und total auf seine langen Beine steht. Gabriel merkt, dass Arthur eben grober Klotz ist und ihn für seine Sehnsüchte nicht verurteilt. Es ist eine ruhige und schöne Geschichte über zwei Männer die lernen, dass es doch jemanden gibt bei dem sie sich Zuhause fühlen. Ohne viel Drama durch Dritte. Einfach der Versuch sich seinen Sehnsüchten zu stellen und Mutig zu sein und das Leben anzunehmen.

    Gabriels Liebe für Bücher ist wunderbar. Sehr rührend ist Gabriels Vorlesestunde, bei der er selbst, Arthur sowie dessen Neffe Thomas Puppen mitbringen und Gabriel allen männliche und weibliche Rollenklischees vor Augen führt. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Auch das Liebespaar ist sehr intensiv und innig geschildert. Mit dem BDSM kann ich selbst wenig anfangen, es ist jedoch gut dargelegt, was in den beiden Protagonisten dabei vorgeht. Ebenfalls schön war, dass wir Einblicke bekommen, wie es mit Frankie und Marcus weiterging. Dieser Teil kommt nicht ganz an den ersten Teil heran, dennoch hat Heidi Cullinan wieder eine tolle, heitere Geschichte zu Papier gebracht. Das Cover finde ich perfekt und absolut passend. Insgesamt eine unterhaltsame und schön romantische Liebesgeschichte. Klare Leseempfehlung!
  17. Cover des Buches Risky Game. Küsse auf dem Eis (ISBN: 9783551302281)
    Genovefa Adams

    Risky Game. Küsse auf dem Eis

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Deni_lovebooks

    Inhalt:
    **Eishockeyprofi meets Südstaatengirl**
    Avery liebt die Sonne und Wärme der Südstaaten über alles. Als sie ihr Zuhause und ihre Freundinnen verlassen soll, bricht für sie eine Welt zusammen. Denn ausgerechnet in der eisigen Kälte von Minnesota hat ihr Vater seinen Traumjob gefunden. Doch Averys neue Heimat hält nicht nur Schnee für sie bereit, sondern auch den charmanten Tyler. Der Blick in seine fesselnden blauen Augen lässt sie all ihre Sorgen vergessen. Aber Tyler ist in Wirklichkeit nicht nur der sympathische Typ von nebenan, der er vorgibt zu sein. Er setzt alles daran, das Geheimnis um seine Identität zu bewahren, und führt Averys Herz dabei mehr und mehr aufs Glatteis.

    Rezension zu Risky Game. Küsse auf dem Eis von Genovefa Adams
    Normal mag ich es nicht schlechte Bücher zu lesen, aber das ist tatsächlich leider ein Buch, was mich nicht catchen kann. Ich habe es so lange auf meiner Liste gehabt und dachte ich lese es jetzt endlich mal, aber es gefällt mich nicht.
    Ich werde nach 22% mit den Charakteren nicht warm und das ganze ist mir zu oberflächlich, nach zwei mal sehen sin die beiden gefühlt schon zusammen. Es sagt mir absolut nicht zu.
    Ich denke hier tatsächlich, dass es eher für die sehr junge Generation geeignet sein könnte (12+), aber für mein Alter ist es leider nichts. 

  18. Cover des Buches Ein Handwerker zum Verlieben (ISBN: 9782919806034)
    Barbara Longley

    Ein Handwerker zum Verlieben

    (34)
    Aktuelle Rezension von: buecher_nerdy24

    Band 2 hat sich für meinen Geschmack etwas zu lang gezogen, aber es war schön, alle Charaktere wieder zu treffen und noch tiefer in die Familiengeschichte und das Leben der Haneys einzutauschen!

  19. Cover des Buches Das Mysterium der Blaubeertörtchen (ISBN: 9783404187720)
    Joanne Fluke

    Das Mysterium der Blaubeertörtchen

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Bookwuermchen

    Das Mysterium der Blaubeertörtchen ist der 3.Band der Hannah Swensen Reihe. In Lake Eden ist wieder etwas los und Hannah die Bäckerin hat nicht nur mit ihren leckeren Blaubeertörtchen zu tun sondern findet eine Tote in ihrer Backstube! Der Schreibstil ist angenehm und leicht. Mit Witz und Charme ist das Kleinstädtische Flair gespickt. 

    Wie immer gibt's zu dem Krimi und Rätselspass leckere Rezepte zum Nachbacken. 

    Lieblingszitate :

    "Hannah! Du musst aufhören, Tote zu finden!" 

    "Du solltest dir häufiger Notlösungen einfallen lassen... Die werden bei dir immer besonders lecker." 






  20. Cover des Buches Falkenflug. Roman. Aus dem Amerikanischen von Franz Fein. (ISBN: B00BPGIMC6)
  21. Cover des Buches Am roten Fluss (ISBN: 9783867542296)
  22. Cover des Buches Die Antilopenfrau (ISBN: 9783498016654)
    Louise Erdrich

    Die Antilopenfrau

    (4)
    Aktuelle Rezension von: oszillieren

    Ein mittelmäßiges Buch. Ich habe gehört, dass die Autorin einige literarische Auszeichnungen erhalten hat; nach der Lektüre von „Die Antilopenfrau“ erschließt sich mir das jedoch nicht ganz.

     

    Zunächst aber zum Positiven: Das Buch hat einen verträumten, poetischen Schreibstil. Die Beschreibungen der Menschen und ihrer Gefühle, ihrer Sicht auf die Welt ist ungewöhnlich aber sehr gut gelungen. Manchmal wird auf etwas Bezug genommen, das man nicht ganz versteht—es ist so, als ob man plötzlich in den Kopf einer fremden Person hineinschaut und ihren Gedanken zuhört. Das hat seinen Reiz, weil man mitdenken muss und den ein oder anderen „Aha-Moment“ erlebt, wenn sich endlich etwas aufklärt, das man vorher nicht ganz verstanden hat.

    Mitdenken muss man auch bei den Verhältnissen der Personen zueinander. Es wird die Geschichte einer indianischen Ojibwe-Familie erzählt, die sich zurück bis ins 19. Jahrhundert erstreckt. Jedes Kapitel wird geschildert aus der Perspektive eines anderen Familienmitglieds (sogar ein Hund kommt einmal zur „Sprache“). Es wird nie ausdrücklich gesagt, wieviel Zeit zwischen den Kapiteln vergangen ist, es ergibt sich alles aus der Handlung. Im Lauf der Zeit fügt sich dann das mosaikartige Bild der Familiengeschichte zusammen.

    Eine Mutter, die ihre verschwundene Tochter sucht. Eine Frau, die von einem Verehrer betäubt, entführt und in einem Hotel festgehalten wird. Ein Vater, der bei einem Selbstmordversuch versehentlich sein eigenes Kind tötet. Dies sind ein paar der Geschichten, die in „Die Antilopenfrau“ erzählt werden. Es stehen also oft tragische und traumatisierende Ereignisse im Mittelpunkt. Um ein positives Feel good-Buch handelt es sich definitiv nicht.

    Neben den persönlichen Schicksalen lernt der Leser das tägliche Leben der Ojibwe in den heutigen USA kennen. Da ich bisher nichts  darüber wusste, war das interessant für mich.

     

    Was mir nicht gefallen hat:

    Mir konnte aufgrund des fragmentarischen Schreibstils niemand ans Herz wachsen. Das ist für mich ganz untypisch, weil ich ein emotionaler Mensch bin und mich eher zu sehr in eine Geschichte hineinversetze. Trotzdem heißt das nicht, dass ich Buchcharaktere immer sympathisch finden muss—aber dann sollten sie wenigstens interessant sein. Bis auf die Personen aus den einleitenden Kapiteln (darunter die erste Antilopenfrau), langweilten mich aber alle.

     

    Fazit: Obwohl es sich um ein gut geschriebenes Buch handelt, würde ich es wegen der seltsamen Handlung und den blassen Charakteren nicht weiterempfehlen. Es sei denn, man interessiert sich speziell für diesen Indianerstamm (Ojibwe/Anishinabe) oder ist ein Fan der Autorin und möchte wirklich *alles* von ihr gelesen haben.

     

  23. Cover des Buches Eine Geschichte der Wölfe (ISBN: 9783492238557)
    Emily Fridlund

    Eine Geschichte der Wölfe

    (44)
    Aktuelle Rezension von: Stella_Stellaris

    Linda wächst in einer ziemlich verlassenen Gegend im nordamerikanischen Minnesota auf. Sie und ihre Eltern sind die Übriggebliebenen einer sog. Hippie-Kommune. Das Verhältnis zwischen ihnen (Bis zum Schluss habe ich mich gefragt, ob es wirklich ihre leiblichen Eltern sind.) ist schwierig. In der Schule ist sie eine Außenseiterin. Erst als auf der anderen Seite des Sees eine Familie ihr Sommerhaus bezieht und Linda Babysitterin des kleinen Pauls wird, verändert sich ihr Leben...

    Dieses Buch handelt von Einsamkeit und Ausgrenzung, dem Wunsch nach Anerkennung und Zuneigung sowie von Schuld und Verantwortung. Zwischendurch fand ich Passagen, deren Worte mich berührt haben. Im großen und ganzen jedoch war mir die Geschichte, deren Idee durchaus verfolgenswert ist, zu langatmig, zu düster und letztendlich auch zu trostlos. 

    Mein Lesefluss wurde durch die Zeit- und Handlungssprünge beeinträchtigt. Die Charaktere blieben für mich weitgehend ohne klare Konturen. Es fiel mir schwer auf meiner inneren Leinwand ein Bild von ihnen entstehen zu lassen.

    Dennoch hat die Autorin für dieses Erstlingswerk, dem man ihr Talent durchaus anmerkt, meinen vollen Respekt

  24. Cover des Buches Eine Handwerkerin zum Küssen (ISBN: 9782496702989)
    Barbara Longley

    Eine Handwerkerin zum Küssen

    (27)
    Aktuelle Rezension von: buecher_nerdy24

    Ein wundervoller Liebesroman voller Frauenpower und Emanzipation! Klasse geschrieben und eine tolle Idee!

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