Bücher mit dem Tag "miss maple"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "miss maple" gekennzeichnet haben.

11 Bücher

  1. Cover des Buches Garou (ISBN: 9783442473595)
    Leonie Swann

    Garou

     (477)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Diesmal hat es die Herde nach Frankreich verschlagen, da gibt es Ziegen (wer braucht so was?), tote Rehe (unheimlich) und den Loup Garou….

    Genügend Stoff für ein weiteres Abenteuer und jede Menge Schafslogik.

  2. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.654)
    Aktuelle Rezension von: yezz

    Ich bin eigentlich kein großer Krimi-Fan. Aber ein Krimi aus der Sichtweise eines Schafs klang so skurril, dass ich es einfach lesen musste. 

    Nun schreibe ich diese Rezension ein paar Jahre, nachdem ich das Buch gelesen habe. Allerdings kann ich mich daran erinnern, wie humorvoll aber auch liebevoll in der Schreibweise ich es fand.

    Es braucht ein wenig, ins Buch reinzukommen, danach hatte es mich dann aber gepackt. Es ist mit Sicherheit nicht das spannendste Buch, aber perfekt wenn man mal was anderes und etwas Zerstreuung sucht. 

  3. Cover des Buches Die Tote in der Bibliothek (ISBN: 9783455650051)
    Agatha Christie

    Die Tote in der Bibliothek

     (269)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    Aller guten Dinge sind Drei. Meine Agatha Christie-Phase geht weiter, dieses mal mit "Die Tote in der Bibliothek", dem 3. Teil der Miss Marple-Reihe. Auch dieser hat mir wieder sehr gut gefallen, wenn auch nicht so gut wie "Mord im Pfarrhaus".

    Ich bin im Nachhinein nicht der größte Fan vom Aufbau der Geschichte. Ich finde einen Erzählstrang irgendwie ziemlich sinnlos und es wirkte auf mich, als hätte Christie in dem Fall mehr gewollt als der Geschichte gut getan hat. Trotzdem hat sie mich gut unterhalten und die Auflösung konnte mich auch überraschen. Wenn die Atmosphäre stimmt, und das tut sie hier definitiv, kann ich solche Unstimmigkeiten auch gerne mal verzeihen.
  4. Cover des Buches Ruhe unsanft (ISBN: 9783455650310)
    Agatha Christie

    Ruhe unsanft

     (156)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Gwenda Reed möchte mit ihren Mann Gils Reed von Neuseeland, wo sie beide aufgewachsen sind, nach England ziehen. Sie sucht sich die kleine Stadt Dillmouth aus und verliebt sich ohne scheinbaren Grund in ein Haus. Doch schon bald kommt es ihr so vor, als würde es dort spuken. Als sie mit Freunden und Miss Marple ein Theater besucht, kommt eine Erinnerung an eine Tote in ihr hoch, die sie als dreijähriges Kind gesehen hat. Gwenda befürchtet verrückt zu werden, doch Miss Marple redet ihr gut zu und es stellt sich heraus, dass es ihre Stiefmutter war, die sie erdrosselt in ihrer Erinnerung gesehen hat. Vor fast 20 Jahren hat sie mit ihrem Vater und Helen, ihrer Stiefmutter, indem Haus gewohnt, was sie jetzt mit ihrem Mann wieder gemietet hat. Sie, ihr Mann und Miss Marple gehen auf die Spur des Mörders, denn die tote Helen, deren Geist noch immer in „Hillside“ ist, scheint keine Ruhe zu geben, bis ihr Mord endlich aufgeklärt wird.

     

    Dies ist mein zweiter Miss Marple Fall. Dieser hat mir etwas besser gefallen als der Erste. Allerdings hatte ich mich am Anfang wirklich gewundert, ob das wirklich ein Krimi wird, denn das hatte es zunächst nicht wie Gwenda Reed ein Haus gesucht hat und dann dort seltsame Vorstellungen hatte wie es einst mal war. Zudem liegt der Mordfall 18 Jahre zurück. Es war schon am Anfang etwas komisch mitzuerleben, wie die Figuren Spuren hinterhergingen, die ja so lange Zeit zurücklagen und auch etwas seltsam wie gut sich die Zeugen an so manche Dinge erinnern. Wenn mich jemand etwas fragen würde, was vor 18 Jahren war (da war ich 13/14), könnte ich ihm glaube ich nicht mehr sagen, als dass ich da in die Schule gegangen bin. Das Gedächtnis von manchen ist schon erstaunlich. Allerdings habe ich das in meinem Umfeld auch schon festgestellt. Manche können sich an so viel aus der Vergangenheit erinnern, während mein Kopf wie ein Sieb ist.

    Zudem schien der Fall ziemlich klar zu sein und gleichzeitig, weil der Verdacht auf ihren Vater gelenkt wurde, konnte ich nachvollziehen, warum Gwenda dem nachging, da sie nicht wahrhaben wollte, dass ihr Vater eventuell ein Mörder war. Schließlich wurden immer mehr Aspekte und Verdächtigte ausgebuddelt, dass es gar nicht mehr so klar schien. Ab da an habe ich gemerkt, dass es wirklich ein Krimi ist, auch wenn die Perspektive von ein paar Hobbydetektiven sich bei mir etwas komisch liest, da ich ja gewohnt bin Kriminalbeamte zu verfolgen. Aber ich muss auch sagen, dass die Geschichte da immer mehr Fahrt aufgenommen hat und mir dadurch auch besser gefallen hat, da es nicht mehr wie Kaffeeklatsch gewirkt hatte, sondern wie Detektivarbeit. Allerdings mussten die Reeds natürlich immer etwas anders an die Zeugen und Verdächtigen herantreten als ein Polizist. Dieser geht zu den Leuten und spricht offen sein Begehren. Das Ehepaar musste sich zunächst einen Vorwand suchen, warum sie die Person aufsuchten und dann über Umwege beim Gespräch zu den eigentlich für sie interessanten Punkten kommen. Das war schon ziemlich gut gemacht.

     

    Miss Marple fand ich tatsächlich dabei eher störend. Zum einen weiß ich gar nicht mehr genau, wie sie überhaupt auf das Ehepaar aufmerksam wurde (wahrscheinlich durch gemeinsame Bekannte) und sie hat sich dann eingemischt, ohne sich wirklich einzumischen. Sie hat zwar immer mal Hinweise gegeben und die Reeds auf eine neue Spur gebracht, aber dadurch, dass ich das Gefühl hatte, dass sie den Zweien etwas verheimlicht und eigentlich schon weiß, wie die der Hase gelaufen ist, fand ich das nervig. Dieses Geheimnistuerische bei Detektiven kann ich nicht leiden. Wenn der Mörder lügt und intrigiert kann man das ja nachvollziehen, aber warum spricht Miss Marple nicht aus, was sie weiß?

    Und dann bei der Auflösung bringt sie natürlich noch die restlichen Puzzleteile zusammen und tut so, als hätte es ja nie anders sein können. Unnötig meiner Meinung und das Buch hätte auch gut ohne sie als Figur funktioniert, weil sie für mich der Inbegriff einer Klatschtante ist, welche ich nicht wirklich leiden kann.

     

    Vom Schreibstil ging das für mich in Ordnung wie die anderen Bände, die ich bereits gelesen habe. An manchen Stellen liest es sich etwas hölzern und kompliziert und gleichzeitig verbreitet genau das dem Flair von damals. Bestimmt liest sich das Original von damals ziemlich anstrengend, weshalb ich über diese Ausgabe sehr glücklich bin.

    Den deutschen Titel finde ich hier übrigens passend. Der Originaltitel ist zwar auch gut, aber der deutsche spielt gut auf den Inhalt an und gerade dieser hat mich dazu gebracht, genau zu diesem Roman von Agatha Christie zu greifen.

     

    Fazit: Mit etwas Ladehemmungen am Anfang hat sich die Geschichte für mich spannend entwickelt. Ich habe mitgerätselt und bin selber öfter auf die falsche Fährte geraten. Die Auflösung am Ende war für mich durchaus überraschend, da die Figuren mit ihren Erklärungen eigentlich alle ziemlich glaubwürdig wirkten. Ich vergebe den Buch gute 3,5 Sterne.

  5. Cover des Buches Ein gefährlicher Gegner (ISBN: 9783596177714)
    Agatha Christie

    Ein gefährlicher Gegner

     (77)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    Vorneweg:
    Ich habe den Roman in der Sammlerausgabe des Hachette-Verlag gelesen, welche mittlerweile vergriffen und in der WAS LIEST DU - Datenbank leider nicht vorhanden ist. Sie sollte aber inhaltlich identisch sein mit dieser Ausgabe…

    Inhalt:
    Von Geldmangel und Arbeitslosigkeit geplagt, planen die befreundeten Tommy Beresford und Prudence 'Tuppence' Cowley eine Abenteurer GmbH. Scheinbar schnell gibt es durch Mr. Whittington einen Auftrag für Tuppence, welche diesem sich als Jane Finn vorstellt - ein Name, den Tommy und seine Freundin in einem Pub aufschnappten. Durch diesen Namen fühlt sich der Auftraggeber jedoch unter Druck gesetzt und bietet scheinbar ängstlich einiges Geld für das Schweigen von Jane Finn. Kurz darauf ist der Herr allerdings spurlos verschwunden. Dafür meldet sich auf eine Anzeige der beiden Abenteurer ein gewisser Mr. Carter vom britischen Geheimdienst und klärt die Beiden auf: vor vier Jahren hatte eine Person namens Jane Finn auf dem sinkenden Passagierschiff RMS Lusitiana gewichtige Papiere eines Agenten an sich genommen und war anschließend untergetaucht. Nun wird nach eben jener jungen Dame gesucht, denn die Papiere könnten einen Krieg zwischen Großbritannien und den Russen entfachen. Tommy und Tuppence erhalten die Genehmigung von Carter, nach der vermissten Dame - und somit auch nach den Papieren - zu fahnden. Dabei stoßen sie auf eine weitere interessante Person: der reiche Amerikaner Julius Hersheimer sucht ebenfalls nach der verschwundenen Jane, ist sie doch seine Cousine. Zu dritt wagen sich die Drei auf schwammige Spuren und geraten tiefer in eine Spionage-Affäre, als sie jemals gedacht hätten ... 

    Meinung:
    Mit 'Ein gefährlicher Gegner' hatte die britische Schriftstellerin Agatha Christie ihren zweiten Roman am Start. Dieser erschien 1922 und unterschied sich schon in vielen Dingen von dem Erstling, welcher ja der erste Kriminalroman mit dem Meisterdetektiv Hercule Poirot war. Nun wartete die Autorin mit einem Ermittlungs-Duo auf, welches allerdings in eine Spionage-Affäre geriet. Es ist also nicht die klassische Art und Weise von Kriminalroman. Während die Charaktere Tommy und Tuppence eigentlich ganz gelungen sind, wirken sämtliche Nebenfiguren entweder steril oder überdreht, wie der liebestolle Julius Hersheimer. Weitere Abstriche muss man wohl machen, als die jeweiligen Hauptfiguren für mehrere Tage verschwinden - es die anderen allenfalls bekümmert. So richtige Angst und Sorge kommt scheinbar nicht auf, was schon irgendwie eigenartig - ja fast unrealistisch ist. Trotz diesen eher negativen Punkten zeigt der Roman die Situation in den Zwanziger Jahren vor einem guten Jahrhundert ganz gut auf. Obwohl gerade der erste Weltkrieg beendet war, lauerte der nächste regelrecht im Untergrund - Intrigenspiele der Länder waren regelrecht Mode geworden. So ist dieser zweite Roman, an deren Figuren sich Christie später nochmal erinnern würde, gegenüber dem Erstling zwar abwechslungsreich, kommt aber an die Spannung dessen keineswegs heran. Für die Chronologie und interessierte Leser empfehlenswert, aber kein herausragender Kriminal - Agentenroman...

    7,0 Sterne

  6. Cover des Buches The Moving Finger (ISBN: 9780563524144)
    Agatha Christie

    The Moving Finger

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Es macht immer wieder Spaß, Miss Marple beim Ermitteln zuzuhören. Die Geschichte ist wie gewohnt spannend und man tappt bis zum Ende im Dunklen, wer die Taten begangen hat und warum. Die BBC hat dieses Hörspiel perfekt inszeniert.

  7. Cover des Buches Murder at the Vicarage (ISBN: 9783899405804)
    Agatha Christie

    Murder at the Vicarage

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Ich mag Miss Marple, vor allem die Filme mit Margaret Rutherford. Leider gibt es davon ja nur vier Stück, aber Agatha Christie hat noch viel mehr Geschichten mit Miss Marple geschrieben. Die BBC hat vor ein paar Jahren wunderbare Hörspiele zu diesen Fällen produziert und jetzt habe ich das erste gehört. Es ist perfekt gelungen! Ich freu mich schon auf den nächsten Fall.

  8. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783837116656)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Petra_Mayer
    Sehr nette Idee und auf jeden Fall etwas für Tierliebhaber mit Witz und Humor. Trotzdem konnte mit der Schafskrimi nicht 100% überzeugen.

    Hörbuch - gekürzte Lesung - 4 CDs - 312 Minuten - 33 Tracks

    Inhalt:

    Eines Morgens liegt der Schäfer George Glenn leblos im irischen Gras, ein Spaten ragt aus seiner Brust. Die Schafe von George sind entsetzt: Wer kann den alten Schäfer umgebracht haben? Und warum? Miss Maple, das klügste Schaf der Herde, beginnt sich für den Fall zu interessieren. Glücklicherweise hat George den Schafen vorgelesen, und so trifft sie das kriminalistische Problem nicht ganz unvorbereitet. Trotz vieler Missverständnisse kommen sie der Menschenwelt mit ihrer Schafslogik nach und nach auf die Schliche und verfolgen unerbittlich die Spur des Täters. Zwischen Weide und Dorfkirche, Steilklippen und Schäferwagen warten ungeahnte Abenteuer auf Miss Maple und ihre Herde - bis es ihnen tatsächlich gelingt, Licht ins Dunkel zu bringen und den rätselhaften Tod ihres Schäfers aufzuklären.
  9. Cover des Buches At Bertram's Hotel (ISBN: 9781602838109)
    Agatha Christie

    At Bertram's Hotel

     (2)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb
    1/5 Spinster sleuth Jane Marple's stay in London proves more eventful than planned. 2/5 Amateur sleuth Miss Marple's old acquaintance is about to receive a nasty shock. 3/5 The sleuth's morning paper brings some very alarming news - and a police investigation. 4/5 Just as one mystery is cleared up, the spinster sleuth becomes involved in another. 5/5 The police ask spinster sleuth Jane Marple to take part in a little experiment. Frederick Jaeger as chief inspector davy Sian Phillips as bess sedgwick Maurice Denham as canon pennyfather Patrick Allen as sir ronald graves June Whitfield as miss Jane Marple Adapted by Michael Bakewell directed by Enyd Williams Jane Marple, hat von ihrem Neffen, einem Schriftsteller, einen Aufenthalt in Bertrams Hotel in London geschenkt bekommen. Miss Marple verbindet glückliche Erinnerungen mit diesem Hotel, in welchem sie einmal als junges Mädchen wohnte und möchte noch einmal in Erinnerungen schwelgen. Zu ihrer großen Überraschung und Zufriedenheit findet sie das Hotel nahezu unverändert vor. Doch der Scheint trügt. Schon bald hat sie das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Da wäre die junge Erbin Elvira Blake mit ihrem Vormund Colonel Luscombe, die sich fragt, wer erbt, wenn sie stirbt. Dann verschwindet der zerstreute Priester Kanonikus Pennyfather, ein Postzug wird überfallen und irgendwie laufen alle Fäden in Bertrams Hotel zusammen. Dieses Hörspiel aus dem Jahr 1995 basiert auf dem gleichnamigen Kriminalroman von Agatha Christie aus dem Jahr 1965. Obwohl es Miss Maples zehnter Fall ist, ist dieser in sich abgeschlossen, und man muss die anderen Fälle nicht kennen, man muss nicht einmal die Figuren wirklich kennen. Wer einen wirklich ermittelten Kriminalfall erwartet wird enttäuscht werden. Das Hörspiel erzählt eher, was verschiedenen Gäste von Bertrams Hotel so machen, Dinge, die Miss Maple nicht wissen kann. Es gibt einige Szenen aus Miss Maples Sicht, einige aus Sicht anderer Protagonisten und dann ermitteln noch zwei Polizisten. Die Auflösung ist konfus, an den Haaren herbeigezogen, unnötig kompliziert und unglaubwürdig und dennoch oder vielleicht deswegen, bleibt es bis zum Ende Spannend, denn wie üblich werden essentielle Informationen bis zum Showdown zurückgehalte und dann aus dem Ärmel geschüttelt. Die Sprecher sind sehr gut, so wie man das von BBC Hörspielen auch erwartet. Die Klangkulisse ist stimmig und unterstützend, der Soundtrack unauffällig und unaufdringlich. Die Sprecher sprechen wunderbares britisch Englisch, dem man problemlos folgen kann. Fazit: Tolles Hörspiel basierend auf einem mittelmäßigen, überkonstruierten, wenn auch klassischem Kriminalroman.
  10. Cover des Buches Three Bags Full (ISBN: 9780385609944)
    Leonie Swann

    Three Bags Full

     (4)
    Aktuelle Rezension von: quasy
    Der Schafskrimi - ein extrem extravagantes Buch! Eine Schafsherde sucht den Mörder ihres Schäfers in der Menschenwelt. Dieses Buch ist exrem humorvoll geschrieben. Nicht nur die einzelnen, toll ausgearbeiteten Persönlichkeiten innerhalb der Schafsherde sondern auch ihre ganz eigener Blick auf die verkorkste Dorfgemeinschaft der Menschen machen die Geschichte zu einem ganz besonderen Leseerlebnis. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine Szene, in der zwei Schafe ins Dorf gehen um sich mal umzusehen und eventuelle Spuren zu verfolgen. Sie bleiben auf dem Dorfplatz stehen und hören, wie der Pfarrer einier Gruppe Leute zuruft "Tretet ein in das Haus Gottes!". Die Schafe schließen daraus der Name des Mannes, der in dem riesigen Haus wohnt, ist Gott und er muss der Anführer der Menschenherde sein, denn er hat das größte Haus :-) Ich habe das Buch innerhalb eines einzigen Nachmittags gelesen und bereits an viele Freunde ausgeliehen, die alle genauso begeistert waren wie ich. Den Schafskrimi muss man gelesen haben!
  11. Cover des Buches Sleeping Murder (ISBN: 9781846070396)
    Agatha Christie

    Sleeping Murder

     (1)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb
    Nach einem längeren Aufenthalt in Neuseeland, kehrt die frisch vermählte Gwenda Reed mit ihrem Gatten nach England, in ihre Heimat zurück. Auf der Suche nach einem Haus verliebt sie sich sofort in eines, in der Gegend, in der sie als Kind einmal gelebt hat, bevor sie nach dem Tod ihrer Eltern zu Verwanden nach Neuseeland kam. Irgendwas an dem Haus ist jedoch seltsam. Sie läuft immer wieder gegen eine Wand, von der sie überzeugt ist, dass da eine Tür sein müsste, sie weiß, welche Tapeten sich vor vielen Jahren an den Wänden befanden, noch bevor diese bei der Renovierung zu Tage treten. Sie erzählt dies Miss Maples Neffe Raymond West, der es seiner Tante erzählt, deren Interesse sofort geweckt ist, zumal Gwenda sich bei einem Kriminaltheaterstück übermäßig erschreckt. Gwenda muss als Kind einmal in diesem Haus gelebt haben und etwas schreckliches gesehen haben. Ist ihre Stiefmutter nicht abgehauen, sondern wurde sie vielleicht ermordet? Hat Gwenda als Kind diesen Mord beobachtet? Gibt es nach so vielen Jahren überhaupt noch Zeugen? Dieser Fall erinnert ein wenig an Poirots „Elephants can remember“. Erneut ein sehr alter Fall dessen Spuren erkaltet und vergessen sind. Es gibt nur noch wenige Zeugen, die sich vielleicht noch an damals erinnern und Hinweise geben könnten, was wirklich passiert ist. Dazu noch ein paar Zufälle, ein wirklich praktisches Erinnern nach so vielen Jahren und eine dumme Überreaktion des Täters, die ihn somit verrät. Andererseits, werden dem Zuhörer keine Fakten verschwiegen, jeder kann sehr gut miträtseln und hat die Chance, selber auf die Lösung zu kommen, bis der Täter sich outet, das ist wirklich sehr gut gemacht. Erneut spricht June Whitfield Miss Maple und auch die restliche Crew ist außerordentlich gut, BBC eben. Die Soundkulisse ist sparsam aber stimmig. Eine perfekte Kombination aus sehr gut ermitteltem Kriminalfall und sehr gut produziertem Hörspiel.
  12. Zeige:
    • 8
    • 12

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks