Bücher mit dem Tag "miss marple"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "miss marple" gekennzeichnet haben.

192 Bücher

  1. Cover des Buches Flavia de Luce 4 - Vorhang auf für eine Leiche (ISBN: 9783442379019)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 4 - Vorhang auf für eine Leiche

     (313)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Zum ersten Mal merkt man das kindliche Alter von Flavia - bei der Frage, ob es den Weihnachtsmann denn gibt, trotz rational versuchter Angehensweise.

    Die Hintergrundgeschichte der Familie wird hier auch etwas näher beleuchtet, obwohl vieles weiterhin im Dunkeln bleibt. 

    Ungeachtet dessen hat dieser Fall in mir das Gefühl ausgelöst, dass vielleicht ein Kapitel ausgelassen wurde. Hinweise wurden nicht aufgeklärt, Mord & Motiv waren schwach und die Auflösung innerhalb von gefühlten 2 Sätzen innerhalb einer Situation, die sich mir nicht erschlossen hat. Warum war Flavias Leben plötzlich in Gefahr? Wegen der Kratzspuren? So what? 

    Die letzten Bücher waren genial, das nächste hab ich bereits gekauft, die Serie bekommt somit noch eine Chance von mir.

    Aja, perfekt lektoriert. Merci dafür!

  2. Cover des Buches Mord im Orientexpress (ISBN: 9783455001914)
    Agatha Christie

    Mord im Orientexpress

     (771)
    Aktuelle Rezension von: Surari
    Ich wusste mal wieder nicht viel über die Geschichte und habe bisher auch keine Verfilmung gesehen. 

    Detektiv Poirot ist eigentlich nur ein Reisender im berühmten Orientexpress. Als der Zug allerdings in einem Schneesturm stecken bleibt und in seinem Nachbarabteil eine Leiche gefunden wird fängt er an zu ermitteln. Warum ist der Schlafwagen in dem er reist komplett belegt und die beiden anderen angehängten Waggons so gut wie leer? Wieso hatte der ermordete ihn um Schutz gebeten und war sich sicher auf dieser Reise zu sterben?

    Ich habe bisher noch nie einen Agatha Christie gelesen und weiss auch nicht ob es einen noch bekannteren gibt als diesen hier. Das Buch ist recht kurz aber es war ein wirklich guter Krimi. Vor allem mit dem Ende habe ich nicht gerechnet, wer denn jetzt der Mörder ist und auf was man sich am Schluss einigt. Einfach ein grandioses Ende!
  3. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.652)
    Aktuelle Rezension von: yezz

    Ich bin eigentlich kein großer Krimi-Fan. Aber ein Krimi aus der Sichtweise eines Schafs klang so skurril, dass ich es einfach lesen musste. 

    Nun schreibe ich diese Rezension ein paar Jahre, nachdem ich das Buch gelesen habe. Allerdings kann ich mich daran erinnern, wie humorvoll aber auch liebevoll in der Schreibweise ich es fand.

    Es braucht ein wenig, ins Buch reinzukommen, danach hatte es mich dann aber gepackt. Es ist mit Sicherheit nicht das spannendste Buch, aber perfekt wenn man mal was anderes und etwas Zerstreuung sucht. 

  4. Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)
    Agatha Christie

    Mord im Pfarrhaus

     (235)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Colonel Protheroe ist die meistgehasste Person in der beschaulichen Gemeinde St. Mary Mead. Daher kommt es nicht überraschend, als er umgebracht wird. Der Ort ist überraschend, denn es passierte im Pfarrhaus, im Arbeitszimmer des Pfarrers Leonard Clement. Kurz darauf gibt es ein Geständnis und zu diesem folgt ein zweites. Doch beide werden mit Indizien widerlegt. Es gibt viele Geheimnisse und Widersprüchlichkeiten. Clement versucht mit der Hilfe des Kommissars Slack und seiner Nachbarin Miss Marple den Fall zu lösen.

     

    Dadurch, dass ich ja vor kurzem „Alibi“ von Agathe Christie gelesen habe, hatte ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass am Ende wieder so eine Überraschung auf mich wartet. Aber letzten Endes war es für mich ziemlich unspektakulär, wie das ganze Buch – leider.

     

    Vom Schreibstil fand ich es wieder ausgesprochen gut. Es wird aus der Ich-Perspektive des Pfarrers erzählt. Obwohl mich das die ganze Zeit verwirrt hat. Klar, in seinem Haus ist der Mord passiert, als er nicht da gewesen war, aber ich habe mich gefragt, warum er bei allen Befragungen der Polizei dabei sein musste. Ist es so ein Ding, dass die Personen gesprächiger sind bzw. wahrheitsgetreuer, wenn ein Pfarrer in der Nähe ist? Ich weiß, ich fand das irgendwie merkwürdig.

    Mit dem Pfarrer an sich bin ich auch nicht so richtig warm geworden. Ich fand ihn als Person einfach nicht interessant genug und er hatte auch so eine naive Sicht auf die anderen Personen, weil er sich wohl von keines seiner Lämmer vorstellen konnte, dass es einen Mord beging.

     

    Das Buch hat ziemlich lang gebraucht, bis es überhaupt losgegangen ist. Trotzdem war ziemlich schnell klar, wer am Ende das Opfer sein wird (ich habe den Klappentext zuvor nicht gelesen). Am Anfang war es für mich zu viel Palaver, dass ich mich gefragt habe, ob ich überhaupt einen Krimi in den Händen halte. Aber das zog sich auch Konsequent durch das ganze Buch.

    Es waren weniger Ermittlungen, sowie ich es kenne, sondern mehr Vermutungen und Gerüchte. Miss Marple hat sich immer wieder in die Geschichte mit wichtigen Hinweisen eingebracht, aber dadurch das sie um ihr Wissen so ein großes Geheimnis gemacht hat und immer nur die Hälfe angedeutet hat, fand ich das irgendwie nicht so toll.

    Das Buch hat ja in einem fiktiven Dorf gespielt und da gab es viel Klatsch und Tratsch. Es hat mich an regionale Krimis (nennt man die so?) erinnert und da muss ich wohl sagen, dass diese mir nicht wirklich gefallen. Mir persönlichen gefallen die Krimis, die in eine amerikanische Richtung gehen, mit markanten Ermittlern als alten Klatschweibern.

     

    Es kamen so viele Personen vor, dass ich diese bis zum Ende nicht auseinander halten konnte und es wurden neben dem Mord auch noch andere Dinge aufgedeckt, die ich nicht wirklich zuordnen kann. Für mich blieben ein paar Namen einfach nur Namen, ohne wirklich eine Person dahinter zu sehen.

     

    Und das Ende bestand darin, dass Miss Marple ihre ganzen Überlegungen doch mal mitgeteilt hat und das war es eigentlich. Täter überfordert, fertig. Und dann war der Täter nicht einmal eine große Überraschung. Mir hat an dem Buch irgendwie das Quäntchen Finesse gefehlt. Es hat mich nicht mitgerissen.

     

    Fazit: Leider hat mich dieser Band nicht überzeugt, was am Setting, den vielen undurchsichtigen Personen und den vielen Klatsch und Tratsch lag. Zwei Sterne von mir. 

  5. Cover des Buches Die Tote in der Bibliothek (ISBN: 9783455650051)
    Agatha Christie

    Die Tote in der Bibliothek

     (264)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Agatha Christie stellt ihrem Krimi "Die Tote in der Bibliothek" ein kleines Vorwort voran. Darin teilt sie mit den Leser*innen, dass ihr Kriminalromane, in denen eine Tote in der Bibliothek gefunden wird, immer zu klischeebehaftet und albern vorkamen. Dann keimte aber eine Idee in ihr auf - und diese setzte sie in gekonnter Christie-Manier in diesem wunderbar ausgetüftelten Roman um.


    Um 7 Uhr morgens wird in der Bibliothek der Bantrys eine Leiche gefunden: eine junge Frau im pailettenbesetzten Abendkleid. Weder Mr., noch Mrs Bantry wissen, wer die Frau ist oder was sie in ihrer Bibliothek zu suchen hat. Die örtliche Polizei beginnt mit ihren Ermittlungen - doch Mrs. Bantry begnügt sich nicht damit und schaltet ihre Freundin Jane Marple ein. Die beiden Frauen quartieren sich kurzerhand in das Majestic Hotel in Danemouth ein, wo Miss Marple den Ursprung des Verbrechens vermutet...


    Agatha Christie konnte mich mit diesem Kriminalroman wieder sehr begeistern. Ich habe bisher nur ihre Krimis mit Poirot gelesen und Miss Marple vorher nur in den alten (und sehr guten) schwarz-weiß Filmen erlebt - und jetzt endlich auch in Buchform! Jane Marple ist skurril, lustig und besitzt eine wirklich außergewöhnliche Gabe dazu, Situationen zu erfassen und zu analysieren. Ihr entgeht nicht das kleinste Detail - was das Buch für die Lesenden umso spannender macht. Man ist die ganze Zeit dazu eingeladen, mit zu rätseln und selbst als Spürnase tätig zu werden. So etwas liebe ich!


    Ich kann "Die Tote in der Bibliothek" sehr empfehlen. Das Hotel ist ein toller Schauplatz für den Kriminalroman und die Figuren von Agatha Christie sind gewohnt gut gezeichnet (und sehr zahlreich). Wer auf klug konstruierte Fälle steht, kommt hier voll auf ihre*seine Kosten 🕵🏼‍♀️

  6. Cover des Buches Der Letzte beißt die Hunde (ISBN: 9783862822584)
    Markus Walther

    Der Letzte beißt die Hunde

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Johanna_Jay
    Mimi, eine ältere Dame, wird beinahe von einem Klavier (nein, tut mir Leid, von einem FLÜGEL!) erschlagen und sucht nach diesem Anschlag, gemeinsam mit ihrer Enkelin, nach ihrem vermeintlichen Mörder.

    Mimi selber ist ein riesiger Krimi-Fan und wendet ihr Fachwissen auch auf ihren eigenen Fall an. Mimi, als Charakter hat mir sehr gut gefallen. Ihre Liebe zu den Büchern, besonders zu Krimis und ihre gewiefte Art mit Problemen umzugehen war sehr unterhaltsam. Die Enkelin, Helen wirkt dagegen etwas unscheinbar, aber das war wohl so beabsichtigt.

    Man sollte das Buch nicht zu ernst nehmen, sondern lediglich als unterhaltsame Geschichte betrachten, dann macht es auch Spaß zu lesen. Es gab auch hin und wieder "Schmunzel-Potential".
  7. Cover des Buches Das fehlende Glied in der Kette (ISBN: 9783455650525)
    Agatha Christie

    Das fehlende Glied in der Kette

     (192)
    Aktuelle Rezension von: -Anett-

    Wer hat die wohlhabende Mrs Emily Inglethorp auf ihrem Landgut Styles Court vergiftet? Ihr Ehemann Alfred, der es scheinbar auf das Erbe abgesehen hat? Doch auch ihre Stiefsöhne oder die launische Haushälterin könnten die Mörder sein. In seinem ersten Fall nimmt Hercule Poirot alle Bewohner von Styles gründlich unter die Lupe, bis er das fehlende Glied in der Kette gefunden hat.


    Schon dieses Debüt von Agatha Christie hat es total in sich! Es war für mich sofort ein Highlight ihrer Schreibkunst. Die Autorin hat geschickt mehrere Personen verwoben, hat den Leser auf eine falsche Fährte geführt und mit geschickten Wendungen der Detektivgeschichte den richtigen Pfiff gegeben. Ein großartiges Buch, mit einem Ermittler, der einfach nur genial ist.

    Nein, ich habe nicht vor Hercule Poirot den Mörder entlarvt, ich war wirklich total auf dem Holzweg. Das macht für mich die Bücher der Autorin aus. Die Geschichte ist auf einem hohen Niveau geschrieben, hat tolle Charaktere und hat eine überraschende Auflösung.

  8. Cover des Buches Alibi (ISBN: 9783455650044)
    Agatha Christie

    Alibi

     (172)
    Aktuelle Rezension von: HMo

    Es ist ein Fall des Detektivs Hercule Poirot. Er will eigentlich nur seinen Ruhestand in Englands Countryside verbringen. Er wird jedoch zu einer Mordermittlung herangezogen und geht noch einmal seiner Passion nach. Mrs Ferrars wird bezichtigt ihren ersten Ehemann ermordet zu haben, dies kann ihr jedoch niemand nachweisen. Als sie kurz darauf selbst tot aufgefunden wird, geht jeder davon aus das es Selbstmord war. Ihr Liebhaber, Roger Ackroyd, glaubt Beweise für ihren Tod gefunden zu haben. Bevor er seine Hinweise teilen kann, wird auch er tot aufgefunden.

    Das Buch ist, wie die anderen Geschichten von Agatha Christie, eine Whodunnit-Story, das heißt, es dreht sich alles darum wer denn am Ende nun der Mörder/die Mörderin ist. Ich finde ihre Krimis immer super spannend und bei den Plottwists und Aufklärungen denke ich mir immer nur wtf?.

    Speziell hier, bei Alibi, habe ich das Ende wirklich nicht kommen sehen und war einfach nur beeindruckt von Agatha Christies Ideen und Schreibtalent. 🕵🏻‍♀️

  9. Cover des Buches 16 Uhr 50 ab Paddington (ISBN: 9783455650068)
    Agatha Christie

    16 Uhr 50 ab Paddington

     (285)
    Aktuelle Rezension von: Bookstar

    Mrs McGuilicuddy will eigentlich nur ihre alte Freundin Miss Marple besuchen, doch die Zugfahrt endet im Schrecken: Als ein Zug auf dem anderen Gleis vorbeifährt, beobachtet die arme Mrs McGuilicuddy zufällig, wie ein Mann eine Frau erwürgt. Was der alten, schrulligen Dame natürlich niemand glauben will...außer ihre alte Freundin Miss Marple. Diese führt eine Spur zum Anwesen Rutherford Hall der mehr als dysfunktionalen Industriellen-Familie Crackenthorpe. Hilfe erhält die geniale Hobby-Ermittlerin dieses Mal erneut von Inspector Dermot Craddock und auch von Miss Lucy Eyelesbarrow, die sie auf Rutherford Hall einschleust...

    Ein englischer Krimi wie er im Buche steht: Ein scheinbar simpler Mord, eine reiche Familie voller Exzentriker mit dunklen Abgründen, ein herrschaftliches, altes Haus auf dem Lande...und ganz viel Arsen. Agatha Christie fängt diese Welt geschickt mit einem leicht zu lesenden Schreibstil und undurchschaubaren Charakteren geschickt ein und schickt mit Miss Marple und ihren Assistenten Craddock, Lucy und auch Mrs Guilicuddy ein sehr sympathisches "Team" ins Rennen. 

    Was den Fall angeht, kann man nun natürlich sagen, dass Kommissar Zufall relativ häufig zur Hilfe eilt. Dafür punktet der Roman aber mit einer äußerst geschickten Auflösung. Zwar hatte ich schon so eine Ahnung, wer der Mörder sein könnte, ja, aber dafür wurde mir daraufhin eine so gute Erklärung für alles geliefert, dass ich trotz bestätigter Vorahnung am Ende doch gestaunt habe. 

    Alles in allem kann ich den Roman sehr gut weiterempfehlen. Man kommt trotz vieler Spuren sehr gut bei den Ermittlungen und den zahlreichen Charakteren mit und hat selbst Spaß am Verfolgen dieser Rätseljagd. 

    Ein guter Roman für lange Regentage. 

  10. Cover des Buches Der letzte Heuler (ISBN: 9783499269943)
    Cornelia Kuhnert

    Der letzte Heuler

     (52)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Henner, Rudi, Rosa & Co ermitteln wieder. Natürlich darf man hier keine hochspannenden Krimi erwarten.Hier stehen die Personen, die Angehörigen im Mittelpunkt. Eine Geschichte zum entspannen, die nicht aufregt, nicht anstrengt beim miträtseln. Auch der Schreibstil ist einfach. Will man gefesselt werden: bitte nehmt euch ein anderes Buch. Gemütlich auf der Hollywood-Schaukel liegen und lesen, dafür ist das Buch gut geeignet. Ich wurde von der Ostfriesen-Gang jedenfalls wieder gut unterhalten.

     

  11. Cover des Buches Mord im Spiegel (ISBN: 9783455650587)
    Agatha Christie

    Mord im Spiegel

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs

    Miss Marple ermittelt – allerdings die meiste Zeit aus ihrem eigenen Wohnzimmer heraus. Die alte Dame hat durch eine schwere Bronchitis einiges von ihrer Rüstigkeit eingebüßt. Ihr besorgter Neffe hat sogar eine Pflegekraft bei ihr einquartiert, die ihr mächtig auf die Nerven geht. Über die Geschehnisse in ihrem Wohnort St. Mary Mead ist sie aber nach wie vor gut informiert, denn unter anderem ihre Freundin Mrs. Bantry versorgt sie mit den neuesten Entwicklungen. Deren altes Haus, Gossington Hall (in dem viele Jahre zuvor „Die Tote in der Bibliothek“ ermordet vor dem Kamin lag, nachzulesen im gleichnamigen Krimi), wurde an eine berühmte amerikanische Filmschauspielerin namens Marina Gregg verkauft – ein Umstand, dem Mrs. Bantry die Einladung zur Einweihungsfeier verdankt. Die Party findet jedoch ein jähes Ende, als einer der Gäste stirbt. Das Opfer, Mrs. Badcock, hat einen vergifteten Cocktail getrunken. Doch wer könnte ein Interesse daran gehabt haben, die Sekretärin eines Wohltätigkeitsvereins zu ermorden – und das vor aller Augen?

    „Mord im Spiegel“ ist der achte von insgesamt zwölf Miss-Marple-Krimis. Er wurde 1962 veröffentlicht, 32 Jahre, nachdem der erste Fall der Hobbydetektivin erschien – kein Wunder, dass sie inzwischen in die Jahre gekommen ist! Dass Mrs. Marple ihre Informationen nur aus zweiter Hand erhält, stört weniger, als ich zu Beginn befürchtete. Ihr Hadern mit Alter und Gebrechlichkeit ist nachvollziehbar geschildert und gibt der Geschichte noch eine neue Facette. Weniger gelungen fand ich, dass die Auflösung am Ende relativ rasch abgehandelt wurde und nicht alle offenen Fragen beantwortete – das ist normalerweise nicht Agatha Christies Stil. Die ein oder andere Verwicklung wäre vielleicht auch nicht nötig gewesen. Einige von Christies anderen Cosy Crimes sind noch raffinierter konzipiert, doch ich habe auch diesen Krimi fast in einem Rutsch verschlungen und gespannt mitgerätselt. Solide Unterhaltung von der Queen of Crime!

  12. Cover des Buches Die Morde des Herrn ABC (ISBN: 9783455650037)
    Agatha Christie

    Die Morde des Herrn ABC

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Hier hat mich Agatha Christie wieder sehr begeistern können!
    Hastings kommt nach einem Auslandsaufenthalt nach längerer Zeit wieder nach England zurück und besucht als erstes natürlich seinen alten Freund Hercule Poirot. Dieser, eigentlich im Ruhestand, wäre entzückt, zusammen mit Hastings wieder einmal in einem Fall zu ermitteln.
    Prompt flattert ein anonymer Brief ins Haus, der ein Ereignis ankündigt; eine Art Herausforderung an Poirot, der sofort ahnt, das ein Verbrechen bevorsteht.

    Wie der Titel schon sagt gibt es wieder eine Mörderjagd und die beiden Spürnasen kommen dem Täter nicht hinterher - denn es scheint kein Motiv für die Morde zu geben! Während Hastings zur Tat schreiten möchte, strengt Poirot seine kleinen grauen Zellen an und möchte zu den Hintergründen vordringen. Gleichzeitig hat er auch noch mit einem hochnäsigen Inspector zu tun, der seine Methoden anzweifelt und bei den Ermittlungen sein eigenes Süppchen kocht.

    Interessant war vor allem, dass die Perspektive des Mörders hier immer wieder kurz eingeblendet wurde und man trotzdem ständig um Dunkeln getappt ist. Der Fall ist sehr verzwickt aufgebaut und die Spannung bis zum Ende hoch gehalten.
    Die Auflösung war definitiv überraschend! Und auch wenn ich ein Detail nicht ganz so gut gelöst fand, war es insgesamt definitiv ein wirklich fesselnder Krimi, den ich nicht aus der Hand legen mochte.

    Ich mag auch den Flair der damaligen Zeit, der hier immer wieder durchdringt. Die Rolle der Frau, von der sie sich freikämpfen, aber auch die Männer, die in ihren festgefahrenen Prinzipien es auch nicht immer leicht hatten.
    Hastings bemerkt einmal zu einer Zeugin, dass sie intelligent und "dekorativ" aussieht - da musste ich schon sehr schmunzeln :D

    Ein sehr verstrickter und spannender Fall - nur die Auflösung fand ich etwas weit hergeholt, deshalb 4.5 Sterne :)

  13. Cover des Buches Und dann gab's keines mehr (ISBN: 9783596511143)
    Agatha Christie

    Und dann gab's keines mehr

     (280)
    Aktuelle Rezension von: HMo

    10 Personen werden von einem mysteriösen Gastgeber in seine Villa auf der Insel eingeladen. Durch einen tosenden Sturm sitzen sie das ganze Wochenende auf der Insel fest. Als Hilfe vom Festland kommt ist alles was die Rettungskräfte vorfinden ein verwaistes Haus mit 10 Leichen. Alles was noch übrig bleibt, ist ein Rätsel, das es zu lösen gilt.

    Abgesehen von einem rassistischen Kinderreim (das Buch ist 1939 erschienen), der aber in vielen Ausgaben mit neutralen Begriffen abgeändert wurde, ist diese Geschichte einfach nur spannend, raffiniert, ein wenig unheimlich und sorgt auf jeden Fall für Gänsehaut-Feeling. 🗺

    Ich würde sagen es ist eines der besten, wenn nicht sogar das Beste Werk von Agatha Christie. Ich fand es einfach so interessant zu verfolgen, weil es eben keinen spezifischen Detektiv gab. Da es auch auf einer Insel spielt gibt es keinen Ausweg, niemand ist sicher und der Mörder/die Mörderin muss unter den Inselbesuchern sein. Ich will hier auch gar nichts spoilern deswegen hör ich jetzt auf bevor ich zu viel verrate. 🤫

    Wenn man Agatha Christie lesen will, ist diese Geschichte ein Must-Read!

  14. Cover des Buches Karibische Affäre (ISBN: 9783455650082)
    Agatha Christie

    Karibische Affäre

     (128)
    Aktuelle Rezension von: vanessabln

    Wie der Titel schon sagt, spielt dieser Krimi in der Karibik. Dorthin wurde Miss Marple wohl nicht ganz so freiwillig geschickt und langweilt sich nun in der Sonne und ungewohnten Umgebung. Die Zeitgenossen um sie herum plaudern recht viel, vor allem ein Herr, der kurz darauf stirbt. Da es sich um einen Mord handelt, ist Miss Marple von da an ganz in ihrem Element. Ein Highlight war dieses Buch für mich vor allem deswegen, weil man die berühmte Protagonistin hier einmal von einer sehr persönlichen Seite erlebt. Sie ist ausnahmsweise keine Nebenfigur und gibt allerhand von sich preis. Man lernt sie fast schon von einer anderen Seite kennen. Ihre Art, den anderen Personen das eine oder andere zu entlocken, ist herrlich und auf jeden Fall eine Stärke von "Karibische Affären" - auch ihre Menschenkenntnis und Lebenserfahrung.   

    Das Buch las sich kurzweilig. Nach dem Kennenlernen der Personen und dem Mord kam mal wieder die Phase, wo es etwas wirr für den Leser zugeht. Die Motivlage am Ende ist nicht ganz überzeugend. Trotzdem ist es ein nettes Buch für alle Marple-Fans, wenn auch nicht eines der besten von A. Christie.

  15. Cover des Buches Das Böse unter der Sonne (ISBN: 9783455650273)
    Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne

     (137)
    Aktuelle Rezension von: KrimisundNaehen

    Spannend bis zum Schluss. Und was für ein Drehort! Das Böse unter der Sonne ist einer meiner Favoriten von Christie. Auch die Verfilmung ist spitze!

  16. Cover des Buches Mord ist schlecht fürs Geschäft (ISBN: 9783746625157)
    Jean G. Goodhind

    Mord ist schlecht fürs Geschäft

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Loralai

    Direkt vorweg: Ich bin kein großer Krimifan.
    Es war dennoch sehr unterhaltsam und ich habe natürlich ein wenig mitgerätselt. Im Grunde fügt sich vieles, wie es sich eben auch gehört, zusammen. Eine große Revelation gab es nicht. Einen klassischen Höhepunkt habe ich für mich beim Lesen nicht mitbekommen.

    Es ist recht leicht zu lesen und die Charaktere sind alle ein wenig schräg. Ich persönlich mag den britischen Humor unglaublich gerne, aber dieser hat den Protagonisten nicht zu mehr Tiefe verholfen. Sie sind nett gestaltet, aber ohne sich dabei mehr Gedanken um wirkliche Hintergründe zu machen. Im Grunde Statisten, die den Humor verstärken sollen. Dementsprechend überzogen sind auch die Eigenarten von so ziemlich jedem Charakter, der irgendwie in in diesem Buch vorkommt.

    Was mich an der Übersetzung etwas gestört hat, war die Tatsache, dass Spracheigenheiten aus dem Britischen eins zu eins ins Deutsche übernommen wurden und cringing leider zum Lesen dazugehört.

    Ich gebe dem Buch 3 Punkte, da ich es weder besonders aufregend noch besonders langweilig fand und es für mich somit im klassischen Mittelfeld angesiedelt werden kann.

  17. Cover des Buches Fata Morgana (ISBN: 9783455650556)
    Agatha Christie

    Fata Morgana

     (144)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Mit Fata Morgana hat Agatha Christie eine Inszenierung erschaffen die mich nicht ganz überzeugen konnte. Die Queen of Crime lädt ihre Leser wieder auf einen landschaftlichen Herrensitz ein. Doch dies ist kein normaler Ort. Denn dem Anwesen ist eine Heilanstalt für junge straftätige Männer angeschlossen. Dies bietet schon mal ein etwas düsteres Ambiente.

    Auch die Personen sind alles andere als normal. Alle sind undurchsichtig und unsympathisch. Auch waren es hier sehr viele Personen die durch die verschiedensten Umständen zueinander fanden und so eine etwas ungewöhnliche Patchwork Familie wurden.

    Bis der Mord stattfindet hatte ich schon eine Vermutung was und wer dahinter stecken könnte und dies 7 mit jedem Kapitel eigentlich nur bestärkt. Denn man hatte das Gefühl sich im Kreis zu drehen und die falschen Fährten waren sehr halbherzig gelegt.

    Auch war mir Miss Marple zu wenig präsent und rückte eher in den Hintergrund. Ich hatte nicht das Gefühl dass sie wirklich ermittelte. Die Spannung stellte sich bei mir nicht wirklich ein. Durch den gewohnten leichten Schreibstil von Agatha Christie lies sich das Buch aber trotzdem recht schnell lesen.

  18. Cover des Buches Mord auf dem Golfplatz (ISBN: 9783455651003)
    Agatha Christie

    Mord auf dem Golfplatz

     (131)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:

    Der Detektiv Hercule Poirot erhält einen merkwürdigen schriftlichen Hilferuf und eilt mit seinem Freund Arthur Hastings nach Merlinville in Frankreich. Überraschend erfahren die Beiden bei ihrer Ankunft, dass Paul Renauld, der den Brief an Poirot schrieb, ermordet wurde. Laut seiner Frau Eloise gab es in der Nacht einen Überfall von zwei maskierten Männern, die sie fesselten und ihren Mann kurz darauf auf dem anliegenden, neuen Golfplatz erstachen! Doch was wollten diese Männer wirklich und warum gibt es unterschiedliche Aussagen zu dem abendlichen Damenbesuch von Madame Daubreuil der Dienstmädchen? Während der kleine belgische Detektiv sich lediglich auf scheinbar unwichtige Dinge konzentriert und offensichtlich teilnahmslos grübelt, müht sich der bekannte französische Ermittler Monsieur Giraud mit großer Hingabe dem Fall. Verdächtig wird schnell Renaulds Sohn Jack, der überraschend in Merlinville auftaucht, sollte jedoch eigentlich auf einer Schiffsreise nach Südamerika sein. Als plötzlich noch eine zweite Leiche auftaucht, ist das Chaos perfekt. Nur Poirot scheint Herr der Lage und geht den Fall auf seine Weise an...


    KOMMENTAR:

    Der Roman 'Mord auf dem Golfplatz' war das dritte Werk der englischen Autorin Agatha Christie, in dem sie zum zweiten Mal den belgischen Detektiv Hercule Poirot ermitteln lässt. Dies geschieht zum einen größtenteils in Frankreich und Poirot wirkt in diesem Roman schon weitaus authentischer als wie in Christies Debüt. Hochinteressant ist der kriminalistische Wettstreit zwischen diesem und dem französischen Detektiv Monsieur Giraud, der wie ein Sherlock Holmes sehr aktiv am Schauplatz des Geschehens agiert, während der Held der Autorin hauptsächlich seine grauen Zellen rotieren lässt. Dies wird heutzutage als Seitenhieb auf die Romane von Sir Arthur Conan Doyle angesehen. Was im ersten Poirot-Roman sowie in dem Agenten-Werk 'Ein gefährlicher Gegner' noch nicht so deutlich war, dass der Leser den Fall selber versuchen konnte zu lösen, wird hier erstmals deutlicher. Mit jeder neuen Information ist es nahezu möglich, seine eigenen Vermutungen zum Tathergang aufzustellen. Doch die interessante Art der Erzählung der Schriftstellerin hatte immer wieder einen Trumpf auf Lager, dass man seine eigenen Mutmaßungen auf den Kopf stellen konnte. Sehr interessant ist bei meinen Nachforschungen gewesen, dass Agatha Christie ihre Charaktere des Captain Hastings gar nicht mochte und nur sehr gerne vermählen und nach Südamerika abschieben wollte. Allerdings war dies nicht so endgültig wie wohl mal angedacht, was die kommenden Hercule-Poirot-Romane bewiesen. Doch dazu später mehr...

    8,2 Sterne

  19. Cover des Buches Das Schicksal in Person (ISBN: 9783455651010)
    Agatha Christie

    Das Schicksal in Person

     (104)
    Aktuelle Rezension von: _traumweltenmalerei_

    𝐒𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐬𝐭𝐢𝐥: Der Fall wird aus einer neutralen Erzählperspektive wiedergegeben, das Buch lässt sich locker und flüssig lesen und die Kapitel haben eine angenehme Länge.
    𝐂𝐡𝐚𝐫𝐚𝐤𝐭𝐞𝐫𝐞: Miss Marple verströmt in diesem Roman einen ganz besonderen Charme. Es hat Spaß gemacht sie dabei zu begleiten wie sie wieder einen kniffligen Fall löst. Auch die anderen Charaktere waren sehr interessant und nicht so leicht zu durchschauen wie es anfangs zu scheinen mochte.
    𝐒𝐭𝐨𝐫𝐲: Ein verstorbener Freund bittet in seinem Testament Miss Marple ein Verbrechen aufzuklären. Miss Marple kann den letzten Wunsch eines Verstorbenen natürlich nicht abschlagen und begibt sich nicht nur auf ein heikles Abenteuer in den schönsten Gärten Englands sondern auch zugleich in große Lebensgefahr.
    𝐖𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫𝐞𝐬: Spannend, witzig und charmant. Ein Muss für Agatha Christie Fans.

  20. Cover des Buches Das Eulenhaus (ISBN: 9783596167623)
    Agatha Christie

    Das Eulenhaus

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann

    Früher habe ich viele der Bücher von Agatha Christie in der Schulbibliothek ausgeliehen, aber natürlich kann ich mich nicht mehr an jeden Namen erinnern. So viel mir erst beim Lesen auf, dass ich "Das Eulenhaus" tatsächlich schon einmal gelesen hatte und trotzdem war es noch spannend. Ich meinte mich zwar dunkel daran zu erinnern, wer den obligatorischen Mord verübt hat, aber ich war mir nicht mehr sicher und so habe ich auch beim zweiten Mal begeistert mitgerätselt.

    Aber worum geht es überhaupt?

    Lucy Angkatell und ihr Mann Henry laden Verwandte und Freunde zu einer Wochenendgesellschaft aufs Land in ihr "Eulenhaus" ein. Doch nicht alle ihre Gäste kommen gerne ins Eulenhaus, obwohl die Gastgeberin sich redliche Mühe gibt. Und dann platzt am Samstag abend auch noch die Schauspielerin Veronica Cray in die Gesellschaft. 

    Aber hat sie wirklich vergessen, Streichhölzer zu kaufen oder ist es nur ein Vorwand? 

    Für Sonntag hat Lady Lucy einen besonderen Gast eingeladen, der die Wochenenden in dem kleinen Landhaus in der Nachbarschaft verbringt: Hercule Poirot. Und er kommt gerade rechtzeitig und wird Zeuge eines Mordes. 

    Aber ist die Lösung des Rätsels so eindeutig wie sie anfangs scheint? Poirot hat seine Zweifel...

  21. Cover des Buches 13 bei Tisch (ISBN: 9783455650297)
    Agatha Christie

    13 bei Tisch

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Ich finde echt gefallen an den Krimis, es ist immer wieder ein bisschen wie heimkommen, wenn man Poirot, Hastings und Inspektor Japp bei ihren Ermittlungen begleitet - und auch wenns vom Prinzip her immer das gleich ist, ist es doch jedesmal wieder anders.

     

    Das besondere war hier, dass die Gattin des ermorderten Lord Edgware kurz vor seinem Tod lauthals verkündet hat, wie gerne sie ihn tot sehen würde, wodurch sie natürlich als erstes unter Verdacht stand. Doch so einfach ist es nicht, zumindest für Poirot, der hier versuchen muss, die geschickt eingefädelten Täuschungsmanöver zu durchschauen. 

     

    Es ist natürlich manchmal etwas befremdlich, wenn man die Ansichten der damaligen Gesellschaft so vor Augen geführt bekommt, grade wenn es um die Rollen der Frauen oder auch um Ausländer geht. Auch wenn das in manchen Szenen unpassend wirkt in heutiger Zeit, gibt das ein treffendes Bild ab, grade weil das Buch ja auch zu dieser Zeit entstanden ist und man somit den Flair und die Atmosphäre so lebendig miterleben kann. 


    Wie immer gibt es nicht viel drum herum, sondern die Autorin hält sich in gerader Linie an der Aufklärung des Mordes fest und legt den Fokus auf die Figuren, denen sie alle Möglichkeiten offen lässt und für Poirot viele Fragen aufwerfen. Ein in sich kurzer, knackiger und unterhaltsamer Krimi mit viel Rätselraten und einer interessanten Auflösung. Ich hab nichts auszusetzen :)

  22. Cover des Buches Das Geheimnis der Goldmine (ISBN: 9783455650563)
    Agatha Christie

    Das Geheimnis der Goldmine

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Vergiftet beim Nachmittagstee?

    Geschäftsmann Rex Fortescue stirbt und kurze Zeit später auch dessen Ehefrau und eine Hausangestellte.

    Inspektor Neele steht vor einem Rätsel. 

    Miss Marple, bei der das Hausmädchen Gladys einige Zeit angestellt war, gibt einen entscheidenden Hinweis: 

    Ein Kinderreim führt schließlich zu einer Goldmine in Südafrika und einer Jahrzehnte zurückliegenden Fehde.


    Mein Eindruck:

    Dies ist der siebte Fall für Miss Marple.

    Die Giftmorde häufen sich bereits zu Beginn und sind von Taxin über Zyankali bis hin zur Strangulation eher unblutig.

    Die Ermittlungsarbeit geht dann aber nur langsam voran, die Handlung zieht sich entsprechend.

    Der Originaltitel "A Pocket full of Rye" gibt übrigens einen zusätzlichen Fingerzeig, worauf zu achten ist. Interessanterweise ist das Buch in Deutschland sowohl unter dem Titel "Das Geheimnis der Goldmine" wie auch "Das Geheimnis der Amseln" erschienen. 

    Wie bei den meisten Agatha Christie Krimis tappt man (wie der Inspektor) bei dem Rätsel um Amseln, Goldminen und Roggen bis zum Schluss im Dunkeln:

    viele (falsche) Fährten, die zu Spekulationen anregen, und am Ende wird die unerwartete Auflösung präsentiert.

    Das Hauptaugenmerk aber liegt wie so oft auf den detailliert entworfenen Charakteren und deren Verhältnissen. In den Mitgliedern der Familie Fortescue sind so ziemlich alle schlechten Charaktereigenschaften versammelt, die man sich nur vorstellen kann.

    Miss Marple als weise alte Dame, die zwar kaum aus ihrem Dorf herauskommt und doch so viel von der menschlichen Verhaltensweisen versteht, lässt wie erwartet den Inspector oft blass aussehen. 

    Neele bedient das Klischee des etwas begriffsstutzigen Ermittlers perfekt.

    Obwohl er eine der Hauptfiguren ist, wirkt er viel zu farblos. Er war mir gar nicht mehr in Erinnerung und hat in keinem anderen Krimi einen zweiten Auftritt.

    Leider tritt - obwohl als Miss Marple Fall betitelt - die Hobbydetektivin erst sehr spät und viel zu selten in Aktion. 

    Natürlich löst sie am Ende den Fall, doch mehr Präsenz hätte ich mir schon gewünscht.

    Alles in allem ist es ein durchschnittlicher Krimi, cosy und im klassischen "Who done it?"-Stil, aber zu wenig Miss Marple und daher 3 von 5 Sternen.


    Fazit:

    Ein Cosy Crime ohne viel Blutvergießen.

    Interessant gestaltete, teilweise sehr skurrile Charaktere in einem Durchschnittskrimi.

    Leider spielt Miss Marple nur eine winzige Nebenrolle und der ermittelnde Inspektor bleibt eine blasse Figur. 


    ...

    Rezensiertes Buch: "Das Geheimnis der Goldmine" aus dem Jahr 2015

  23. Cover des Buches Dinner für eine Leiche (ISBN: 9783746625645)
    Jean G. Goodhind

    Dinner für eine Leiche

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Inhalt: Honey Driver ermittelt in ihrem zweiten Fall. In Bath findet der Kochwettbewerb 'BISS' statt, an dem nur Sterneköche teilnehmen. Diese Köche haben nicht nur ein überdurchschnittliches Temperament am Herd, sondern fahren auch gerne aus ihrer Haut. Der Sieger gewinnt zwar den Wettbewerb, aber verliert sehr schnell sein Leben und schon sind Honey Driver und Inspektor Steve Doherty am Ermitteln. Hoffentlich hat Honeys Koch ein Alibi ...
     
    Art des Buches: Wohlfühlkrimi 

    Wie fand ich das Buch? Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Der Krimi mag nicht immer ganz korrekt ablaufen, was die kriminalistische Seite betrifft, aber er hat Spannung und eine ordentliche Portion Humor. Honey liebt es antike Miederwaren zu ersteigern, auch wenn sie nie in diese hineinpassen wird und die Kabbeleien mit ihrer Mutter gehören für mich genauso zu dieser Reihe, wie die Wahrsagerin, die in ihrem Hotel wohnt oder der Flirt mit Steve Doherty. Der Ton ist manchmal etwas schnoddrig, aber ich mag die Charaktere, ob es die eben genannten sind, oder der snobistische perfekte Casper St. James Gervais und dazu natürlich das Setting von Bath. Ich werde jedenfalls wieder mit Honey und Steve auf Verbrecherjagd gehen. 
     
    3 passende Wörter zum Buch? Köche - Mord - Wohlfühlkrimi
     
    Wem empfehlen? Ich denke, dass Buch/ Reihe richtet sich besonders an Frauen, die einen Mix aus Spannung, Humor und Liebe mögen. 

  24. Cover des Buches Die Schattenhand (ISBN: 9783455650303)
    Agatha Christie

    Die Schattenhand

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: Jerry Burton wurde eigentlich Ruhe verschrieben. Deshalb zieht er sich mit seiner Schwester Joanna aufs Land zurück. Es verschlägt die beiden in das beschauliche englische Dörfchen Lymstock. Doch bald bemerken sie, dass es auch auf dem Land hoch hergehen kann. Anonyme Hassbriefe sind im Umlauf, von denen niemand verschont bleibt. Der scheinbare Selbstmord einer Dörflerin ruft schließlich Miss Marple auf den Plan. 

    Meine Meinung: Ich habe das Intrigenspiel in Lymstock von der ersten Seite an genossen. Jerry und Joanna waren mit als "Gastgeber" sehr sympathisch und ich konnte an ihrer Seite gut mit rätseln. Natürlich hat die Queen of Crime es auch dieses Mal geschafft mich aufs Glatteis zu führen und eine Auflösung zu präsentieren die absolut schlüssig war. Ich mag meine Krimis eben restlos aufgeklärt... 

    A.C. beleuchtet uns auch dieses Mal meisterhaft das Dorfleben und die Abgründe der menschlichen Seele. Vom Pfarrer bis zum Arzt ist alles vorhanden. Jeder und jede Bewohnerin scheint außerdem ein kleines Geheimnis zu haben - ach es war wieder herrlich. 

    Miss Marple hatte leider nur einen recht kurzen Auftritt in Lymstock, aber ich finde, dass dies in dem Krimi durchaus stimmig war. 

    Fazit: Ein ruhiger Krimi den ich uneingeschränkt empfehlen kann!

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