Bücher mit dem Tag "missgunst"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "missgunst" gekennzeichnet haben.

96 Bücher

  1. Cover des Buches The Inheritance Games (ISBN: 9783570167830)
    Jennifer Lynn Barnes

    The Inheritance Games

    (836)
    Aktuelle Rezension von: seitengewitter

    Ich habe mich riesig auf The Inheritance Games gefreut. Durch den ganzen Hype waren meine Erwartungen allerdings auch entsprechend hoch und genau das wurde dem Buch am Ende leider ein wenig zum Verhängnis.

    Der Schreibstil von Jennifer Lynn Barnes hat mir wirklich gut gefallen. Die Kapitel haben für mich die perfekte Länge und man kommt unglaublich schnell durch die Geschichte. Dadurch hatte das Buch ein angenehmes Lesetempo und ließ sich kaum aus der Hand legen.

    Die Grundidee rund um das geheimnisvolle Erbe und die Rätsel fand ich richtig spannend und originell. Trotzdem hatte ich über weite Strecken Schwierigkeiten, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Irgendetwas hat mir gefehlt, um mich komplett zu packen und emotional mitzunehmen.

    Auch die Charaktere konnten mich leider nicht vollständig überzeugen. Sie waren nicht schlecht, haben bei mir aber auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. An einigen Stellen lag mir der Fokus zudem etwas zu sehr auf dem Aussehen einzelner Figuren, während sich andere Szenen für meinen Geschmack etwas gezogen haben.

    Das Ende war für mich leider ziemlich vorhersehbar. Dafür konnten mich die letzten Seiten insgesamt wieder etwas mehr überzeugen und haben mein Interesse an der Reihe aufrechterhalten.

    Insgesamt ist The Inheritance Games für mich definitiv kein schlechtes Buch. Der Hype hat meine Erwartungen vermutlich einfach etwas zu hoch angesetzt.
    Band 2 und Band 3 habe ich inzwischen ebenfalls gelesen und ob sich meine Meinung zur Reihe noch geändert hat, erfahrt ihr in der nächsten Zeit.

    🌩️ Bei diesem Buch zieht ein Gewitter auf für alle, die Rätsel, Familiengeheimnisse, mysteriöse Erbschaften und spannende Jugend-Fantasy mit einem Hauch Romance mögen.

  2. Cover des Buches Die Spiegelreisende 1 − Die Verlobten des Winters (ISBN: 9783458364863)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende 1 − Die Verlobten des Winters

    (744)
    Aktuelle Rezension von: Sara1

    Die beschriebene Welt ist ein tollen Konzept. Die Hauptfigur Ophelia lernt man im Laufe des Buches immer besser kennen und auch lieben. Sie wird wie der Leser auch in die neue Welt den Pol  geworfen und muss sich darin zurecht finden. Die Handlung nimmt nach der Hälfte immer mehr Fahrt auf und es kommt zu Wendungen mit welchen man nicht rechnet. Insgesamt ist das Buch toll geschrieben und man kann es nicht weglegen wenn man mit dem lesen begonnen hat. 

  3. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Erwachen (ISBN: 9783959911313)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Erwachen

    (982)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Es gibt keine Happy Ends- für keinen von uns...

    1000 Jahre hat die 13. Fee geschlafen, betrogen von ihren Schwestern. Jetzt, als sie erwacht ist, ist Welt nicht mehr so wie sie einst war. Ihre Kräfte sind verschwunden, statt Fee werden sie jetzt Hexen genannt und Menschen fürchten sich vor ihnen. Hexenjäger machen jagd auf ihres gleichen.

    Von Rache getrieben, wegen dem Betrug ihrere Schwestern, schließt sie sich einem Hexenjäger an, um ihre Schwestern zu jagen. Aber Lilith ist nicht mehr die alte. Sie hat Gewissenbisse, empfindet Reue und sucht die Liebe. Aber sie kennt ihren Schwetsern gegenüber auch keine Gnade.

    Wie wird es enden?

    Es ist eine kurze Geschichte, mit knapp  200 Seiten. Die Kapitel sind schnell gelesen, man entdeckt viele bekannte Märchen und fragt sich, was treibt den Jäger und die Fee an?

    Ich war richtig gefesselt von der Geschichte und bin gespannt, wie es weiter geht.. Einmal etwas anderes, ohne Happy End... oder gibt es vielleicht doch eines am Ende???

  4. Cover des Buches Die Terranauten (ISBN: 9783423146463)
    T. C. Boyle

    Die Terranauten

    (351)
    Aktuelle Rezension von: wortknaeuel

    Eine kleine Gruppe junger Wissenschaftler wetteifert Mitte der 90er Jahre um einen von acht begehrten Plätzen in einem ökologischen Experiment. Für zwei Jahre sollen sie unter einer riesigen Glaskuppel leben und sich völlig autark in den verschiedenen künstlich geschaffenen Biotopen – vom kleinen Regenwald bis zum Mini-Ozean – selbst versorgen. Nichts geht rein, nichts darf raus! Die Geschichte beginnt mit der Bekanntgabe der Auserwählten, vier Männer und vier Frauen, die sich jeweils auf einem Spezialgebiet gegen ihre Mitbewerber durchgesetzt haben und nun in die "Ecosphere 2" einziehen dürfen. Zurück bleiben die Verlierer mit der Hoffnung, in zwei Jahren zum Nachfolger-Team aufrücken zu können. Draußen bleiben natürlich auch Freunde, Liebhaber und die Planer, Manager und Sponsoren des Experiments. In den zwei Jahren erleben wir aus Sicht von Dawn und Ramsay innerhalb, sowie Linda außerhalb der Kuppel, wie sich aus dem ökologischen Experiment ein Beziehungskuddelmuddel entwickelt.

    T.C. Boyle kann gut erzählen, da ist dieser Roman keine Ausnahme. Er beruht übrigens auf einer wahren Begebenheit, denn so ein Experiment hat es ungefähr zu jender Zeit tatsächlich gegeben. Allerdings habe ich mich von Klappentext und Buchcover täuschen lassen. Zu dem Zeitpunkt, als ich mir das Ebook kaufte, hatte ich noch nie etwas von Boyle gelesen und einen spannenden dystopischen (oder utopischen) SciFi-Romans erwartet. Stattdessen dreht sich alles um Neid, Eitelkeit und Eifersüchteleien zwischen den Wissenschaftlern, um Wer-mit-wem sowie am Rande auch um den Einfluss von Geld und Medien. Wenn man Boyle kennt, hätte man sich denken können, dass es vorwiegend um die sozialen, zwischenmenschlichen Aspekte in diesem Szenario gehen wird.

    Die Handlung ist zwar durchaus unterhaltsam und auf satirische Weise komisch, aber insgesamt wenig spannend. Auch die Charaktere empfand ich als flach und uninteressant. Eher ein schwacher Boyle.

  5. Cover des Buches Verstand und Gefühl (Sinn und Sinnlichkeit) (ISBN: 9783150207697)
    Jane Austen

    Verstand und Gefühl (Sinn und Sinnlichkeit)

    (879)
    Aktuelle Rezension von: ManfredLiest

    Verstand und Gefühl war für mich erneut ein eindrucksvoller Beweis dafür, warum Jane Austen mich immer wieder aufs Neue fasziniert. Ihr feiner Humor, der elegante Stil und die präzise Beobachtungsgabe für die Gesellschaft der Regency‑Zeit entfalten hier eine besondere Wirkung. Obwohl dies ihr erster veröffentlichter Roman ist, spürt man bereits die Reife und Klarheit, die ihre späteren Werke so unverwechselbar machen.

    Die Geschichte der Schwestern Elinor und Marianne ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch eine kluge Studie über Charakter, Moral und gesellschaftliche Erwartungen. Austen zeigt, wie unterschiedlich Menschen auf Verlust, Hoffnung und Enttäuschung reagieren – und wie schwer es ist, das richtige Gleichgewicht zwischen Vernunft und Gefühl zu finden.

    Besonders gefallen hat mir, wie Austen die sozialen Zwänge ihrer Zeit sichtbar macht, ohne je belehrend zu wirken. Ihre Ironie bleibt subtil, ihre Figuren lebendig, ihre Dialoge brillant. Für mich war dieser Roman ein wunderbarer Einstieg in Austens Werkchronologie – vertraut im Ton, aber überraschend frisch in der Erzählweise.

    Ein zeitloser Klassiker, der auch heute noch berührt und begeistert.

  6. Cover des Buches Secret Game. Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz (Romantic Suspense meets Dark Academia) (ISBN: 9783473586004)
    Stefanie Hasse

    Secret Game. Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz (Romantic Suspense meets Dark Academia)

    (329)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Ivory hat es an die renommierte St. Mitchell geschafft und sich auch noch Heath als festen Freund geangelt. Aber die Aufgaben des Spiels könnten alles für sie zerstören.
    .
    Das Buch ist nicht nur aus Ivorys Sicht geschrieben, sondern es gibt auch noch andere Perspektiven. So hat man als Leser nicht nur einen guten Überblick, sondern man weiß auch mehr als die einzelnen Protagonisten. Die verschiedenen Charaktere sind zwar recht interessant, aber alle haben etwas zu verbergen und vertrauen sich aufgrund des Spiels untereinander nicht ganz. Die Handlung ist wirklich sehr spannend, weil man trotzdem nicht allwissend ist und es gibt jede Menge Geheimnisse, die Stück für Stück gelüftet werden. Und obwohl das eigentlich noch Schüler sind, sind die Geheimnisse ziemlich gravierend und dementsprechend gibt es auch viel Drama. Der Schreibstil war schön zu lesen.

  7. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Entschlafen (ISBN: 9783959911337)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Entschlafen

    (418)
    Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessin

    Die Dreizehnte Fee – Entschlafen ist für mich der stärkste Band der Reihe und ein sehr gelungenes Finale. Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen fühlt sich dieser Abschluss deutlich runder, intensiver und atmosphärischer an. Von Beginn an war ich komplett in der Geschichte gefangen.

    Nach der Trennung vom Jäger steht die Dreizehnte Fee erneut vor einer unmöglichen Aufgabe: Sie versucht, ihre Kräfte zurückzuerlangen – selbst wenn das bedeutet, einen schrecklichen Preis zu zahlen. Diese innere Zerrissenheit zieht sich kraftvoll durch den gesamten Roman und verleiht der Handlung eine große emotionale Tiefe.

    Besonders gelungen fand ich, dass viele offene Fragen und Geheimnisse endlich aufgelöst werden. Man lernt die Namen und Hintergründe der Schwestern kennen, und mit dem Feenreich sowie der Bedrohung durch den Feenrich erhält die Geschichte eine klare, greifbare Gefahr. Die Konflikte sind spannungsvoll aufgebaut, die Kämpfe intensiv und gut choreografiert.

    Der Stil bleibt poetisch und düster, aber deutlich fokussierter als in den vorherigen Bänden. Anfang und Ende sind sehr atmosphärisch gestaltet und verleihen dem Roman eine fast kreisförmige Struktur. Besonders das Ende hat mir gut gefallen: Es fühlt sich abgeschlossen an, ohne die Welt „abzuschließen“. Vielmehr bleibt das Gefühl, dass das Leben und die Magie nach der letzten Seite weitergehen.

    Auch die eingebauten Prophezeiungen fügen sich stimmig ein und verstärken den Eindruck von Schicksal und Konsequenz, ohne aufgesetzt zu wirken.

    Fazit:
    Entschlafen ist ein starkes, emotionales Finale, das die Reihe auf einem hohen Niveau abschließt. Düster, intensiv und märchenhaft ein Abschluss, der sich lohnt und der der Geschichte gerecht wird.

  8. Cover des Buches Dann schlaf auch du (ISBN: 9783442770557)
    Leïla Slimani

    Dann schlaf auch du

    (338)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Als die Mutter nach Hause kommt, sind ihre beiden Kinder tot und die Nanny liegt schwer verletzt im Koma. Was war geschehen, wie konnte es zu dieser Tragödie kommen? ---      Um wieder in ihrem Beruf als Juristin arbeiten zu können, beschließen Myriam und Paul für ihre beiden kleinen Kinder eine Nanny einzustellen. Louise erweist sich dabei als vermeintlicher Glücksfall. Liebevoll versorgt sie die beiden Kleinen, kocht für die Familie und hält auch ganz nebenbei noch den Haushalt in Schuss. Bald ist sie unentbehrlich, kommt immer früher und geht abends später, so dass Myriam bedenkenlos ihre Karriere vorantreiben kann. Sie behandeln Louise als willkommenes Familienmitglied, kümmern sich aber nicht um ihr Privatleben, um ihre Einsamkeit, ihre finanzielle Notlage und ihre heimlichen Sorgen --- bis es zur Tragödie kommt. 

    Leila Slimani, geb. 1981 in Rabat/Marokko, ist eine französische Schriftstellerin und Journalistin mit marokkanischen Wurzeln. „Dann schlaf auch du“, 2019 Luchterhand, („Chanson douce“ 2016 Éditions Gallimard) ist ihr zweiter Roman, für den sie den 2016 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet wurde. 2021 zog die Autorin mit ihrer Familie nach Lissabon, um dort in Ruhe an ihrer Romantrilogie „Das Land der Anderen“ zu arbeiten. Im Jahr 2025 wurde sie beim 78. Filmfestival von Cannes als Jurymitglied ausgewählt. 

    Weil der Roman mit dem Ende beginnt, ahnen wir bereits, wer die beiden Kinder ermordet hat. Das erzeugt hohe Spannung weil man wissen will, wie es dazu kommen konnte. In flüssigem Schreibstil und in eher nüchternen Worten, ohne psychologische Ausschweifungen, lässt die Autorin chronologisch die Ereignisse Revue passieren. Die Perspektive wechselt stetig zwischen den Eltern, der Nanny und einigen Nebenfiguren. Dabei kommen auch etliche gesellschaftskritische Themen zur Sprache, z.B. wie sich Beruf und Kinderbetreuung vereinbaren lassen und ob es gerechtfertigt ist, einer Angestellten so zu vertrauen und sie als Familienmitglied zu behandeln. Karrierestreben und Klassenunterschiede sind weitere, für das Geschehen relevante, Motive. 

    Fazit: Kein klassischer Krimi sondern eher eine Analyse, wie es zu der Tragödie kommen konnte. Meine Empfehlung!

  9. Cover des Buches Die Charité: Hoffnung und Schicksal (ISBN: 9783499274527)
    Ulrike Schweikert

    Die Charité: Hoffnung und Schicksal

    (322)
    Aktuelle Rezension von: Nira_cole

    Als Krankenschwester interessiert mich jede form der Historischen Geschichten im Bereich der Medizin. Um so schöner war es die Charite zu Lesen und zu erfahren wie sie versuchen Verschiedene Krankenheiten in der Damaligen Zeit zu bekämpfen. Es ist toll geschrieben und auch für Leute die keine Ahnung von Medizin haben super nachvollziehbar. Wer wissen will wie es früher war sollte diese Bücher lesen. Alle Toll

  10. Cover des Buches STILL ALIVE - Sie weiß, wo sie dich findet (ISBN: 9783328105954)
    Claire Douglas

    STILL ALIVE - Sie weiß, wo sie dich findet

    (225)
    Aktuelle Rezension von: krimi_wahnsinn

    Inhalt: Libby und ihr Mann Jamie brauchen dringend eine Auszeit. Es klingt wie ein wahr gewordener Traum, als Libby eines Morgens oben Flyer für einen Haustausch im Briefkasten vorfindet. Schnell ist alles geklärt und das Paar macht sich auf den Weg nach Cornwall. In einer hochmodernen Villa an der einsamen Steilküste sollen sie nun für eine Woche leben. Doch plötzlich passieren merkwürdige Dinge im Haus. Einmal steht die Haustür auf, ein anderes Mal beginnt Musik zu spielen. Libby wird das Gefühl nicht los, als würden sie beobachtet werden. Die längst verdrängte Vergangenheit scheint sie einzuholen und sie weiß genau, dass sie alles verlieren könnte.

    Meinung: Sowohl das Cover als auch den Klappentext fand ich auf Anhieb sehr interessant. In die Geschichte bin ich auch gut reingekommen. Allerdings machten mir sowohl Libby als auch Jamie einen sehr naiven Eindruck. Mein Lesefluss geriet dann auch schon bald ins Stocken, als gewisse Dinge immer wieder wiederholt wurden. Spannung war mal kurz da, wollte sich bei mir aber überhaupt nicht einstellen. Die Handlungen wirkten auf mich teilweise auch nicht nachvollziehbar. Nach gut der Hälfte des Buches habe ich die Geschichte abgebrochen. Wie alles letztendlich ausging, habe ich dann noch gelesen, überrascht hat mich das Ganze aber nicht. Sehr schade!

  11. Cover des Buches Hope's End (ISBN: 9783423218917)
    Riley Sager

    Hope's End

    (325)
    Aktuelle Rezension von: ohlinda

    Das war das erste Buch von Riley Sager, das ich gelesen habe, und ich habe mir direkt ein zweites gekauft.

    Ich finde es erfrischend, wie Sager es schafft, komplexe Geschichten nicht aufgesetzt oder unauthentisch wirken zu lassen. Die Geschichte ist spannend und gleichzeitig ruhig erzählt. Dadurch hat er es – für mich – geschafft, dass ich das Buch nicht weglegen wollte und immer weiterlesen musste.

    Ich finde es generell schwierig, wenn männliche Autoren weibliche Charaktere aus der Ich-Perspektive schreiben. An einer kleinen Stelle hat es mich deshalb etwas genervt, weil ich der Meinung bin, dass Frauen niemals so über Frauen denken würden bzw. dass nur Männer denken, dass Frauen so denken. Dennoch war es ein sehr zurückhaltendes Manko, das der Qualität des Buches, der Spannung und dem eigentlichen Kern der Geschichte keinen Zacken aus der Krone gebrochen hat.

    Etwas Ähnliches kann ich auch in Sagers anderen Büchern finden.

    Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich werde definitiv noch weitere Bücher von Sager lesen. Wenn das hier ein Vorgeschmack auf seine anderen Geschichten war, freue ich mich schon darauf, herauszufinden, was er sich als Nächstes ausgedacht hat.

  12. Cover des Buches Neuschnee (ISBN: 9783328106418)
    Lucy Foley

    Neuschnee

    (270)
    Aktuelle Rezension von: Patrick_Rs

    Ich habe das Buch bei ca. 75% abgebrochen. Die ständig wechselnden Erzählperspektiven schlecht ausgearbeiteter Figuren, die auffallend schlecht gelegten falschen Fährten, uninspierte Nebenplots und schliesslich der Hauptfaktor- wer ist überhaupt tot - waren kein weiterlesen wert.

    Ich kann nicht in einen Thriller rätseln wie alles zusammenhängt, wenn ich nicht mal weiß wer tot ist. Einen derart schlechten Roman, inkl. aller Auflösung (die mir ChatGPT berichtete) habe ich selten gelesen.

    Den Neuschnee sollte man der Autorin als Ball hinterherwerfen. 

  13. Cover des Buches Haunted Reign (ISBN: 9783736323681)
    Mona Kasten

    Haunted Reign

    (205)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Dick94

    Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen.

    Es war so spannend und wenn man glaubte wie es weitergeht kam es immer anders. Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und man konnte super mitfühlen. 

    Echt ein sehr gelungenes Buch und ich fand das Ende echt toll. Ich kann nur jedem empfehlen in diese tolle Welt der Götter und Magien einzutauchen.

  14. Cover des Buches Gewitterleuchten (ISBN: 9783499006562)
    Anya Omah

    Gewitterleuchten

    (223)
    Aktuelle Rezension von: Lunacat

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    "Ihr seid wie Feuer und Wasser, aber wenn es hart auf hart kommt, werdet ihr zu Pech und Schwefel. Gebt euch halt und seid füreinander da."

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    Die ersten beiden Bände der Sturm-Trilogie habe ich im August 2022 gelesen...also vor 4 Jahren. Beide waren Lebenshighlights und 5-Sterne-Bücher. Dann hat sich aber der ET von Band 3 immer wieder verschoben, im Januar 2023 hab ich ihn dann doch nicht gekauft und April 2024 durfte er erst bei mir einziehen. 

    Und jetzt glaub ich, dass ich einfach nicht mehr dieselbe Person bin und andere Bücher und Genres lese, tiefe Emotionen brauche und irgendwie mehr Anspruch habe. Ich habe mehr gelesen, mehr Erwartungen daher auch. Und Gewitterleuchten passte einfach nicht mehr so zu mir.

    Der Schreibstil war immer noch richtig flüssig und ich bin absolut durchgeFLOGEN!!! Wow, hatte ich dieses Buch schnell durch. 

    Die Handlung konnte mich nur nicht ganz abholen, auch wenn es mich interessiert hat, fehlten mir die tiefen Gefühle.

    Die Charaktere waren mir zu oberflächlich und ich habe keine Verbindung gefühlt...

    Mein größter Kritikpunkt war oder ist einfach die fehlende Tiefe. Ich merke immer mehr, dass ich diese gut-wrenching Gefühle brauche...

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    Ich habe nun tatsächlich auch mal wieder eine Reihe abgeschlossen, das tue ich selten. 😅 Aber an dem Beispiel sieht man es mal wieder: Lieber zeitnah aneinander lesen!

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    Fazit:

    Schwächer als Band 1 & 2, doch auch ich habe mich verändert. ♥︎

  15. Cover des Buches Der Sterne Tennisbälle (ISBN: 9783746627489)
    Stephen Fry

    Der Sterne Tennisbälle

    (153)
    Aktuelle Rezension von: Dolores999

    Gut, zugegeben: Ich habe das Buch wegen des Titels gekauft, weil ich mich nicht an das Zitat erinnert habe und auf Tennis hoffte ... Ich kann über mich selbst lachen.

    Mitnichten wurde ich jedoch enttäuscht, denn Fry schreibt "witty", rasant, das Buch überrascht immer wieder mit unerwarteten, aber nachvollziehbaren Wendungen. Es hält sich nicht mit Beschreibungen auf, sondern zeigt dem Leser alles am Verhalten der Figuren. 

    Die Sprache ist ein Genuss, ebenso die Übersetzung, und das Ende unerwartet traurig und tiefgründig.

  16. Cover des Buches Der jüdische Patient (ISBN: 9783462047042)
    Oliver Polak

    Der jüdische Patient

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Oliver Polaks Bericht aus der Psychiatrie, vielen Dank für die Lesung im Alten Schlachthof in Lingen! Was die psychischen Leiden angeht und einem diese Krankenhäuser auch nicht ganz fremd sind,  hat man einiges wiedererkannt, so schlimm wie Oliver hatte es mich damals aber zum Glück nicht erwischt. Die Beschreibungen der Verwirrungen, Angstzustände usw. sind schon sehr treffend, mutig so was öffentlich zu machen. Und man ist natürlich nach wie vor sprachlos, mit welchen Gedanken- bzw. Taktlosigkeiten bis hin zu offenen Vorurteilen und Antisemitismen jüdische Menschen in Deutschland klarkommen müssen, wunderbar daß der Autor diese Menschen als das "Dreckspack" bezeichnet, das sie sind. Nur bei der Udo-Jürgens-Verehrung gehe ich nicht mit, auch wenn ich seine sozialkritischen Texte natürlich kenne. Toller Autor, sehr gelungenes Buch!

  17. Cover des Buches Die Schwarzgeherin (ISBN: 9783426447253)
    Regina Denk

    Die Schwarzgeherin

    (90)
    Aktuelle Rezension von: Svenjas_BookChallenges

    Mit „Der Fährmann“ habe ich erst vor Kurzem mein erstes Buch von Regina Denk gelesen bzw. gehört und musste mir deshalb auch unbedingt ihren Roman „Die Schwarzgeherin“ zulegen. Und was war auch das für ein grandioses, aufwühlendes und absolut fesselndes Buch! Wieder vom ersten Moment an haben mich das Setting und die Figuren komplett gefangen genommen – Regina Denk schafft eine Atmosphäre, der man sich nur schwer bis gar nicht entziehen kann. Denn in einem kleinen Tiroler Bergdörfchen Ende des 19. Jahrhunderts herrscht eine erdrückende Enge für junge Frauen wie Theres, die als Tochter eines Großbauern den Sohn eines befreundeten Bauern heiraten soll, damit die beiden Höfe miteinander verbunden werden. Natürlich fragt niemand danach, ob Theres das auch möchte, und als sie aufbegehrt, wird sie zur Ausgestoßenen, die als Schwarzgeherin zusammen mit ihrer Tochter in einer einsam gelegenen Berghütte lebt und nur dann von den Dörflern toleriert wird, wenn sie ihnen mit ihrer Heilkunst hilft.

    „Die Schwarzgeherin“ erzählt die berührende und oft harte Geschichte einer Frau, die in einem extrem konservativen Umfeld für ihre eigene Selbstbestimmtheit kämpft – und mit schlimmen Folgen für sich und ihre Tochter umgehen muss. Gleichzeitig ist die Szenerie, die Regina Denk mit ihren Worten kreiert, derart atmosphärisch, dass mensch beim Lesen quasi in die Geschichte hineingesogen wird und erst am Ende halb zerstört wieder daraus auftaucht. Denn emotional verlangt einem „Die Schwarzgeherin“ einiges ab, aber der Roman belohnt einen auch mit weiblichen Figuren, die entgegen aller Widrigkeiten ihren eigenen Weg finden, und mit Szenen tiefer Freundschaft, die mich sehr bewegt haben. Wenn ihr es also noch nicht getan habt: Lest unbedingt „Die Schwarzgeherin“, es lohnt sich!

  18. Cover des Buches Fire and Fury: Inside the Trump White House (ISBN: 9781250158062)
    Michael Wolff

    Fire and Fury: Inside the Trump White House

    (10)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Es ist das Enthüllungsbuch, das die Präsidentschaft von Donald Trump erschüttert: Michael Wolffs "Feuer und Zorn" ist ein eindrucksvolles Sittengemälde der amerikanischen Politik unter Trump. Im Mittelpunkt ein Präsident, den seine Mitarbeiter wie ein kleines Kind behandeln, und der umgeben ist von Inkompetenz, Intrigen und Verrat. 

    Der Bestseller-Autor Wolff beschreibt das Chaos, das in den ersten Monaten im Weißen Haus geherrscht hat, er enthüllt, wie nah die Russland-Verbindung an Trump herangerückt ist und wie es zum Rauswurf des FBI-Chefs Comey kam. Und er liefert erstaunliche Details über das Privatleben dieses Präsidenten. 

    Über zweihundert Interviews hat Wolff mit den engsten Mitarbeitern des US-Präsidenten geführt, darunter auch der ehemalige Chef-Berater Stephen Bannon: Noch nie ist es einem Journalisten gelungen, das Geschehen im Weißen Haus so genau nachzuzeichnen. Herausgekommen ist das einzigartige Porträt eines Präsidenten, der selbst nie damit gerechnet hat, die Wahl zu gewinnen.
    Inhaltsangabe auf amazon

    Ich hatte mir das englische Originalbuch gleich kurz nach Erscheinen runtergeladen. Mein englisch ist ok, aber viele Kleinigkeiten entgehen mir dann doch. So habe ich mir das Hörbuvh noch zusätzlich bei audible runtergeladen, als es dann auf deutsch rauskam. Das habe ich mir dann mit Genuß angehört und mich gefreut, wie viel ich vom Original verstanden habe. Aber, wie schon gesagt, so manche sprachliche Finesse bleibt mir dann doch verborgeb.
    Zum Inhalt selbst -Man schwankt ständig zwischen Horror und lautem Loslachen.
    Man ist einfach nur entsetzt, dass man fast alles glaubt und sich sehr gut vorstellen kann, wie es in einem Weißen Haus unter Trumps Regierung zugehen mag. Mit den ganzen Grabenkämpfen und Scharmützeln.
    Wenn auch nur 20% stimmen, dann kann einem echt Angst und Bange werden.

    Obwohl, das war es mir auch schon ab dem Moment, als ich von seinem Wahlsieg erfahren habe. Denn bis dahin war es für mich komplett ausgeschlossen, dass ihn wirklich ernsthaft irgebdjemand wählen könnte.
    Aber, nach dem Buch weiß ich nun, es ging selbst dem Trump-Wahlkampf-Team nicht anders...unglaublich.
    Das ist übrigens das Wort, das man gefühlt alles 30 Sekunden denkt...mindestens, wenn nicht öfter...
    Gerade erst hat Trump ja mal wieder bewiesen, wie er tickt, so dass es normal denkenden Menschen gruselt - Lehrer bewaffnen um das nächste Schul-Massaker zu verhindern???Sag ich ja - einfach unglaublich...kopfschüttel
  19. Cover des Buches Die Eiswolf-Saga. Teil 2: Irrwege (ISBN: 9783941404298)
    Holger Weinbach

    Die Eiswolf-Saga. Teil 2: Irrwege

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_Lawall
    Anno 960. Bjoren Langarm verschlägt es die Sprache. Der Jarl von Birka kann nicht glauben, was ihm der Einsiedler von Björkö prophezeit. Eine große Veränderung soll über das Land kommen. Ein von einem Wolf entfesseltes Feuer wird kommen, aber es wäre nicht Ragnarök, der Weltenbrand, doch es könnte zumindest das Ende von Birka bedeuten. Unklar sind die Bilder und Pläne der Götter, aber es wird nicht Lokis Wolf und somit nicht das Ende aller Dinge sein. Ein anderer Wolf wird kommen und er ist nicht allein. Eine Frau wird ihn begleiten, und sie wäre wie eine Tochter seines Volkes, würde ihre Bestimmung erfüllen und dereinst mitten in dem entfachten Feuer stehen, ohne zu verbrennen. Das Merkwürdigste aber ist, dass der blinde Weise voraussagt, Bjoren würde sich dem Wolf nicht in den Weg stellen, sondern ihn gar beherbergen und selbst nach Birka bringen! Bjoren versteht den Willen der Götter nicht mehr. Und er fürchtet, König Erik Segersäll würde dies niemals zulassen. Jorund der Weise entgegnet, dies sei auch nicht nötig, denn niemand könne sich dem Willen der Götter entgegenstellen. Vielmehr soll er seinen Einfluss beim König nutzen, um ihn von der Prophezeihung der Götter zu überzeugen und ihn ziehen zu lassen, denn seine Aufgabe sei es, den Wolf zu finden und herzubringen ... 

    Drei Jahre später. Es ist soweit. Faolán und Konrad werden verbannt. In Gedanken nimmt Faolán Abschied von der Abtei, von Bruder Ivo, der ihm wie ein Vater war, und von seinem treuen Freund Ering. Er denkt an all die Jahre, die er hier verbrachte und ein letztes Mal durchstreift er im Geiste die vielen vertrauten Gebäude des Klosters. Erst jetzt, da er Abschied nehmen muss, erkennt er den wahren Wert seiner neuen Heimat, die er nun verlassen muss. Das Schlimmste aber ist, dass ihn der Weg zum Verbannungsort weg von Neustatt und damit weg von Svea führt! 
    Abt Degenar, Prior Walram und Bruder Wunhold machen sich zusammen mit Faolán und Konrad auf den weiten Weg zum Columbankloster. Die Mönche sind zu Pferde, doch die Verurteilten barfuß unterwegs und nur mit einem Büßerhemd bekleidet. Nach vielen Tagen erreichen sie ihr Ziel. Die beiden Novizen sind völlig erschöpft und am Ende ihrer Kräfte. Im Kloster angekommen werden sie zunächst überaus unfreundlich empfangen. Selbst Abt Umbert scheint ein überaus düsterer Zeitgenosse zu sein. Die ganze Abtei macht einen wenig einladenden Eindruck. Die Gebäude sind dunkel und kalt, so wie ihre Bewohner. Misstrauen schlägt ihnen entgegen und ein erbarmungsloser Abt, ein gnadenloser Verfechter von Disziplin und Härte, der weder Gnade noch Gastfreundschaft zu kennen scheint. Er wagt es gar, Abt Degenar Führungsschwäche vorzuhalten, denn nur ein schwacher Abt würde sich dem Willen der Gemeinschaft beugen. Nur unter einer starken Führung könne man seine Herde, selbstverständlich unter den strengen Augen des Herrn, auf dem richtigen Weg ins Paradies führen. Der Beeinflussung von jungen Männern, insbesondere durch fleischliche Versuchungen, müsse man mit aller Härte, eiserner Disziplin und mit jahrelanger Züchtigung entgegentreten. 
    Faolán und Konrad stehen keine leichten Jahre bevor, was auch Abt Degenar schnell klar wird. Ein schlechtes Gewissen beginnt ihn zu plagen, doch er ahnt nicht, welches weitere Unheil sich anbahnt. Zwar vermutet er richtig, dass Prior Walram alles Erdenkliche in die Wege leiten wird, um den beiden Novizen das Klosterleben so schwer wie möglich zu gestalten, doch welchen teuflischen Plan er tatsächlich ausheckt, übersteigt seine Phantasie um ein Vielfaches ...

    Faolán träumt in seiner Zelle von einem gewaltigen Feuer. Er kennt dieses Traumbild schon seit seiner Kindheit. In einem brennenden Gebäude steht eine schwarze Gestalt, die langsam im Meer der Flammen untergeht. Doch plötzlich verändert sich das Bild und wird durch ein neues ersetzt. Das brennende Haus verschwindet und alles wird schwarz. Aus der Dunkelheit löst sich eine Gestalt, die langsam auf ihn zukommt. Es ist ein weißer Wolf! Faolán fürchtet sich nicht, denn von dem Tier scheint keine Bedrohung auszugehen ...

    Svea vermisst ihren Geliebten. Sie glaubt, Faolán vergessen zu können, doch es gelingt ihr nicht. Auch sie hat seltsame Träume. Über dem Wasser schwebend sieht sie eine Hafenstadt, die in Flammen steht. Ein Teil der Menschen flüchtet oder versucht vergeblich, die vielen Brände zu löschen. Sie selbst kann nicht eingreifen, ist wie gelähmt und kann weder sprechen noch hören. Über der Stadt bildete sich eine gewaltige Säule aus Rauch und darin formte sich eine Gestalt. Ein Wolf mit glühenden Augen. Doch an der Stadt scheint er nicht interessiert zu sein, sondern er stürzt sich auf Svea ...

    Im Jahr 965 hat Brandolf ganz andere Sorgen. Er kann die Berge nicht mehr erkennen, weil ihm das dichte Schneetreiben jede Möglichkeit dazu nimmt. Kaiser Otto entscheidet sich für eine spontane Abreise aus Italien, wobei niemand den Grund für den überstürzten Rückmarsch kennt. Es ist Winter und ein Fußmarsch über die Alpen nicht gerade ein Spaziergang. Selbst die engsten Vertrauten des Kaisers kennen seine Beweggründe nicht und trotz allen Bedenken bricht das Heer in Richtung Heimat auf.  
    Viele Jahre suchte Brandolf Rogar, den Sohn seines ehemaligen Lehnsherrn, Graf Farold. Die Spur, die sich bald verlor, führte ihn in ein Kloster. Nicht einmal den Namen des in Frage kommenden Novizen hat er noch im Gedächtnis. Sehr wohl aber die Tatsache, dass Graf Rurik seinen Bruder Graf Farold und seine Gemahlin umbringen ließ. Leider gibt es für diese Greueltat nach wie vor keine Beweise, und Rogars Aufenthaltsort ist ihm noch immer unbekannt ...

    Ab Mitte Dezember wollte ich mich eigentlich anderen Projekten widmen. Ausgerechnet zu Beginn einer geplanten Lesepause erreichte mich "Irrwege" und ich schwöre, dass ich diesmal wirklich nur einen kurzen Blick in das Buch werfen wollte. Die Erfahrungen mit dem ersten Teil der Eiswolf-Saga hätten mich jedoch lehren sollen, dass dies völlig unmöglich ist!

    Höchst erfreut registrierte ich ein Personenregister am Ende des Buches, was (nicht nur) den Wiedereinstieg in die Geschichte unmittelbar in Gang brachte. Danach betrachtete ich mir ausgiebig das neue Cover. Besser ausgedrückt, ich bewunderte es (wieder), denn selten gibt es derart markante Covergestaltungen. In der Ausführung scheinbar spartanisch angelegt, eröffnet Schrift und Grafik der Phantasie des Lesers Tür und Tor. Das fängt schon damit an, dass sich dieses Buch irgendwie anders anfühlt und in der Hand liegt als zahlreiche andere "Kollegen" ...! Abschließend wollte ich mir noch ein paar Testzeilen genehmigen, bevor ich dann das Buch zu den anderen auf den Stapel zu legen gedachte. Dies war ein kapitaler Fehler, denn damit ging ich einen Schritt zu weit. An ein Zurück war jetzt nicht mehr zu denken und meine Lesepause bereits am ersten Tag beendet ...

    ... denn schon im Prolog versteht es Holger Weinbach, seine stetig wachsende Fangemeinde aufs Neue in ebenso freudige wie spannungsgeladene Alarmbereitschaft zu versetzen. Ich hätte es mir ja denken können, denn beim ersten Band war es nicht anders. Einmal im Sog der Geschichte gibt es kein Entrinnen mehr. Nun besitze ich nicht gerade das beste Gedächtnis, aber nach elf Monaten und einer ganzen Menge anderer gelesener Bücher war die Erinnerung sofort wieder da.

    Ein schwerer, samtener Vorhang öffnet sich, und wir reisen wieder über eintausend Jahre zurück. Dort treffen wir all jene Figuren wieder, die wir im ersten Band bereits lieben, hassen und fürchten gelernt haben. Die mitunter zweidimensionalen Charakterzeichnungen werden im zweiten Band (teilweise) korrigiert, dürfen wachsen und sich entwickeln. Insbesondere über Drogos innere Welten erfahren wir im zweiten Band nicht unwesentlich mehr, und wahre Abgründe öffnen sich bei seinem Vater Rurik. 

    Lange war die Wartezeit auf den zweiten Band der Eiswolfsaga, doch sie hat sich gelohnt. Das Buch ist kein Schnellschuss und ein zweiter Teil, der eben mal locker aus dem Ärmel geschüttelt und hinterhergeschoben wurde. Die Story ist durchdacht und bis ins kleinste Detail recherchiert. Einmal mehr weiß Holger Weinbach die diversen Handlungsstränge filmreif in Szene zu setzen! Drei Ebenen führt er behutsam und doch sehr eindringlich zusammen. Seine Worte lassen wahre Bilderfluten auf zunächst unabhängigen Leinwänden entstehen. Der Plan scheint zu sein, die monumentalen Bilder dereinst zusammenzuführen. Da dies sehr langsam geschieht, steigt die Spannung ins Unermessliche. Ein Kunstgriff, den ich mir sehr gerne gefallen lasse, denn schnelle Lösungen wären in dieser Geschichte ebenso unglaubwürdig wie unbefriedigend ...

    Wahrhaft filmreif sind aber auch einzelne Szenen (welche dennoch in einem größeren Zusammenhang stehen). Auch und im Besonderen denke ich hier an Konrads "Prüfung" in Brandolfs Burg - (nicht nur) diese Szene würde ein Kinopublikum außerordentlich beunruhigen - selbst als Leser möchte man aufstehen und an jenes Fenster hasten, um den Dingen, die sich da tun mögen (oder auch nicht), beizuwohnen! Gleichzeitig ist da diese Angst, etwas zu lesen/sehen, das man nicht will. Oder doch? Spätestens an dieser Stelle bin ich bei einem Punkt angelangt, der so etwas wie ein Höhepunkt (von vielen) sein mag. Und wenn mir etwas gefällt und mich restlos überzeugt, lehne ich mich gerne auch einmal ziemlich weit aus dem Fenster. Träume sind wichtig und halten uns am Leben. Schon deshalb sollte man ab und zu einen wagen. Wenn Hollywood nicht bald erkennt, welches Potential hier für ein monumentales Historienepos -fernab vom Potter-Hokuspokus- vorliegt, dann sollte man sich mit vereinten Kräften einmal bemühen, dies irgendwie zu ändern ...

    Wieder ein Jahr Wartezeit steht uns nun bevor. Damit das Warten auf "Wolfsnacht" (vorläufiger Titel für den dritten Teil) nicht wieder zur Last wird, werde ich nun den Standpunkt ändern, indem ich Ungeduld einfach in Vorfreude verwandle. Tag für Tag will und werde ich sie genießen!
  20. Cover des Buches Geheimnis in Rot (ISBN: 9783608985061)
    Mavis Doriel Hay

    Geheimnis in Rot

    (110)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Auf Weihnachten in Flaxmere hat sich außer den Kindern wohl keiner gefreut. So schön das Fest der Liebe auch sein könnte, will nicht wirklich Stimmung aufkommen, was vor allem am herrschsüchtigen und peniblen Sir Osmond Melbury liegt, welcher als Oberhaupt der Familie die Strippen zieht und sich dabei auch nicht ins Wort reden lässt. Nichtsdestotrotz arrangierte er für seine Enkel einen Weihnachtsmann, damit diese die Freude am Fest nicht verlieren. Doch so sehr er auch alles plante, eines berechnete er wohl nicht, nämlich das er erschossen wird. Auftritt für Colonel Halstock, welcher sich als leitender Ermittler dem Fall annimmt.


    Doch er hat es nicht leicht, denn nicht nur der Hausherr machte es den Personen schwer, sondern auch seine Familie, welche sich aufgrund ihres Standes zum größten Teil für etwas Besseres hielt und schon das bloße Abnehmen von Fingerabdrücken als Beleidigung und Kränkung sahen. Hier half nur gutes Zureden und Fingerspitzengefühl, obwohl auch dies nicht wirklich half weiter voranzukommen. Warum? Weil jeder lügte, Geschehnisse verheimlichte oder belastendendes Material loswerden wollte. Dazu kamen verzogene Kinder, welche bei der kleinsten Abweichung ihres eigenen Willens schrien und weinten.


    Ja, hier lernte man Charaktereigenschaften regelrecht zu hassen. Zum Glück aber nur die Eigenschaften, denn viele der Charaktere fand ich unglaublich sympathisch, da sie sich z.B. ihren Vater widersetzten und ihr eigenes Leben aufbauten oder gar Einbußen hinnahmen, um dem Haus zu entkommen. Der Wunsch nach Wohlstand und Bequemlichkeit schwang trotzdem oftmals mit und sorgte dafür, dass ich hin und wieder die Augen verdrehte, aber es passte einfach in diese Zeit.


    Noch interessanter als die Charaktere, war aber der Fall selbst, da der Täter oder Täterin noch im Haus sein mussten und nun eine eifrige Suche nach Hinweisen und Indizien folgte. Dies fand ich unglaublich spannend, zumal man vorne und hinten einen Grundriss vom Erdgeschoss des Hauses hatte, mit dem man die Ermittlungswege verfolgen konnte. Ich nutzte dies tatsächlich hin und wieder, denn so manche Aussage verwirrte mich dann doch, besonders wenn es zu einer Anreihung von besuchten Räumen kam. Das Highlight war natürlich die Auflösung des Falles, welches mich dann doch etwas überraschte, denn bis zum Ende spielte das Buch regelrecht mit einem und wankte von einem Verdächtigen zum Nächsten. Vermutungen hatte ich somit viele, doch am Ende lag ich leider falsch.


    Das machte jedoch nichts, denn ich genoss den stimmungsvollen Ausflug in die 20er Jahre und erfreute mich an kleinen Details, welche es in diesem Buch zuhauf gab.


    Fazit:


    Weihnachtlich, stimmungsvoll, aber eben auch tödlich, fasst den Inhalt des Buches wirklich sehr gut zusammen. Dazu durften natürlich ein paar Geheimnisse und Vertuschungen nicht fehlen, welche es den armen Colonel Halstock nicht gerade leicht, aber eben auch nicht unmöglich machten den Fall zu lösen.

  21. Cover des Buches Die Engelmacherin (Ein Falck-Hedström-Krimi 8) (ISBN: 9783548286846)
    Camilla Läckberg

    Die Engelmacherin (Ein Falck-Hedström-Krimi 8)

    (149)
    Aktuelle Rezension von: HeleneF

    Camilla Läckberg verknüpft in diesem Band einen aktuellen Fall mit düsteren Ereignissen der 70er-Jahre. Ein Brandanschlag, ein alter Vermisstenfall und ein verlassenes Internat auf einer Insel – all das bildet den Rahmen für eine Geschichte, in der Vergangenheit und Gegenwart Stück für Stück zusammenfinden.

    Die historische Ebene rund um die titelgebende „Engelmacherin“ ist gelungen, bedrückend und eindrucksvoll erzählt . Auch das Ermittlerduo Patrik und Erica überzeugt durch ihre Dynamik und vertraute Zusammenarbeit. 

    Allerdings braucht die Geschichte etwas, um in Fahrt zu kommen. Der Anfang ist etwas zäh, manche Nebenstränge hätten gestrafft werden können. Die vielen Perspektiven und Zeitsprünge überfordern zunächst. Man findet sich rein und wird mit einem spannenden, gut durchdachten Finale belohnt.

    Fazit:
    Ein atmosphärischer Krimi mit Tiefgang, starkem Plot und kleinen Längen.

  22. Cover des Buches Meine beste Freundin (ISBN: 9783442489503)
    Sarah Alderson

    Meine beste Freundin

    (89)
    Aktuelle Rezension von: Lesehonig

    „Meine beste Freundin“ von Sarah Alderson

    Lizzie und Becca arbeiten in der selben Firma, bis ein schrecklicher Unfall Beccas Leben auf Links dreht. Ihre Wege trennen sich und Becca verschwindet von der Bildfläche. Online sind sie weiterhin passiv befreundet. Als sich Beccas Ex-Freund für Lizzie interessiert, forscht diese nach was aus Becca geworden ist. In einer übermüdeten Aktion versendet Lizzie aus Versehen eine bösartige E-Mail an Becca die eigentlich gar nicht für sie gedacht war. Es beginnt ein Gefecht alla Auge um Auge und Zahn um Zahn, bei dem der Leser bald selbst nicht mehr weiß, wer hier eigentlich gegen wen arbeitet.

    Über zu wenig Spannung kann man sich als Leser zumindest nicht beklagen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es gab reichlich überraschende Wendungen und bald hatte ich so fast jeden in Verdacht. Jedoch konnte mich das Ende nicht überzeugen. Das empfand ich doch ziemlich konstruiert und aufgesetzt. Für mich war es ein gelungener Thriller mit Schwächen.

     

  23. Cover des Buches Fata Morgana (ISBN: 9783455650556)
    Agatha Christie

    Fata Morgana

    (170)
    Aktuelle Rezension von: koechl

    "Fata Morgana" ist der 6. Teil der Miss Marple Reihe und wie immer habe ich mich sehr auf diesen Band gefreut. Miss Marple besucht hier eine alte Freundin, auf deren Landsitz auch eine Erziehungsanstalt für jugendliche Straftäter untergebracht ist. Dieses Setting ist für mich Fluch und Segen zu gleich. Zum einen finde ich es als Handlungsort eine mega Idee, leider leider leider wird daraus aber überhaupt nichts gemacht. Das hat mich wirklich sehr enttäuscht.

    Wie immer hat man viele Charaktere, die man sich irgendwie merken muss und wie immer fiel mir das gar nicht so leicht. Der Fall an sich war aber schon unterhaltsam und ich bin mal wieder so überhaupt nicht auf die Lösung des Ganzen gekommen.

    Für mich war "Fata Morgana" ein unterhaltsames Buch, im Vergleich mit vorherigen Bänden dieser Reihe aber eher durchschnittlich.

  24. Cover des Buches Die Nachbarin (ISBN: 9783453580800)
    Caroline Corcoran

    Die Nachbarin

    (94)
    Aktuelle Rezension von: Diana_Horky

    Die Autorin Caroline Corcorn erzählt eine Geschichte, die auch im Realen Leben bestimmt schon geschehen ist. Denn die Menschen heutzutage sind unberechenbar, egoistisch, und gönnen einem nicht die Freude am Leben. Weil sie selber versagen und in ihrem Leben sich nicht zurechtfinden. Weil sie einfach das haben wollen, was andere haben. Und genau das beschreibt diese Geschichte wozu Menschen heutzutage fähig sind. Der Neid, die Missgunst und keine normale Denkweise. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen .Dieses Buch sagt dir achtete auf deine Nachbarn, denn du weißt nie was das für Menschen sind egal wie freundlich sie sind. Ich war immer schon vorsichtig und vertraue nur mir. Aber zum Glück gibt es ja noch andere Menschen, die nichts böses im Sinn haben und einem gut tun. 

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