Bücher mit dem Tag "misshandlung"
347 Bücher
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
(3.725)Aktuelle Rezension von: Gwen21Dornen und Rosen ist der erste Band der beliebten Fantasy-Reihe Das Reich der sieben Höfe von Bestseller-Autorin Sarah J. Maas. Die Geschichte folgt der jungen Jägerin Feyre Archeron, die in einer rauen, magischen Welt um das Überleben ihrer Familie kämpft. Nachdem sie einen geheimnisvollen „Wolf“ erlegt, wird sie in das sagenumwobene Land der Fae – Prythian – verschleppt. Dort trifft sie auf den High Lord Tamlin und wird schnell Teil eines gefährlichen Spiels aus Magie, Macht und Liebe.
Fazit:
Dornen und Rosen von Sarah J. Maas ist ein fesselnder Auftakt einer Fantasy-Reihe, die Magie, Romantik und Spannung gekonnt verbindet. Die Geschichte um Feyre und das geheimnisvolle Reich der Fae überzeugt durch eine atmosphärische Welt, starke Emotionen und interessante Charaktere. Der Schreibstil ist flüssig und lädt zum Weiterlesen ein. Besonders Fans von Romantasy kommen hier voll auf ihre Kosten. Ein gelungener Einstieg in eine beliebte Reihe!
- Hanya Yanagihara
Ein wenig Leben
(658)Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooksIch habe Ein wenig Leben gelesen und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich darüber sprechen soll.
Mir wurde es empfohlen. Und ich weiß bis jetzt nicht, ob man das überhaupt darf. 😅 Dieses Buch ist so gut geschrieben. Und gleichzeitig so schlimm 🥺🫣
Es gibt einem so viel. Und nimmt einem mindestens genauso viel wieder.
Es lässt einen fühlen. Es lässt einen lieben. Es lässt einen an ganz vielen Stellen komplett zerbrechen.
Und dann gibt es diese kleinen Momente, in denen man kurz aufatmet oder sogar schmunzeln muss. Und genau das macht es so besonders. 😊
Im Mittelpunkt stehen vier Freunde, aber eigentlich geht es um Jude. Und Jude… tut einfach nur weh.
Schon früh merkt man, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Und trotzdem wächst er einem sofort ans Herz.
Der Schreibstil ist unglaublich nah. Teilweise so nah, dass man es kaum aushält weiterzulesen. Man fühlt jeden Gedanken, jede Angst, jeden Schmerz.
Es gibt so viele Szenen, die einfach nur grausam sind. Gewalt, Missbrauch, Selbsthass. Ich würde empfehlen, die Triggerwarnungen zu lesen.
Das sind Dinge, die man eigentlich nicht lesen will. Und trotzdem liest man weiter.
Weil da immer wieder diese kleinen Momente sind 🥰 Mit Willem. Mit Harold. Mit Andy.
Momente, die zeigen, dass da noch Leben ist. Ein wenig Leben!
Aber dieses Buch ist hart. Es ist gewaltsam. Es ist an vielen Stellen kaum auszuhalten.
Es triggert. Es geht unter die Haut. Und es bleibt da! Ich habe oft geweint 🥺Ich wusste eigentlich, wie es enden wird und wollte es nicht wahrhaben. Und trotzdem fühlt sich das Ende richtig an.
Dieses Buch ist kein „schönes“ Buch. Aber es ist ein unglaublich starkes.
Für mich war das kein Lesen. Es war ein Durchleben!
- Mona Kasten
Begin Again
(3.474)Aktuelle Rezension von: Athena2612Allie zieht für ihr Studium in eine neue Stadt und möchte endlich unabhängig sein. Durch eine WG landet sie bei Kaden, der zuerst sehr abweisend wirkt. Mit der Zeit lernen sie sich besser kennen und es prickelt ordentlich zwischen denn beiden.
Der erste Teil der Reihe Begin Again ist ein gelungener start. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil von Mona Kasten gefällt mir sehr gut und die Geschichte hat einen stimmigen Handlungsstrang. Besonders das Uni-Setting fand ich toll, da ich mich als Studentin gut mit der Handlung identifizieren konnte.
- Sebastian Fitzek
Das Kalendermädchen
(726)Aktuelle Rezension von: Svenja_Blue
"Das Kalendermädchen" ist ein Thriller geschrieben von Sebastian Fitzek, erschienen bei Droemer Knaur.
Cover
Das Cover fand ich persönlich ziemlich langweilig. Es sagt nichts wirklich über die Geschichte aus.
Inhalt
Olivias Adoptivtochter Alma ist auf eine Knochenmarkspende angewiesen. Da sie aber kurz nach der Geburt unter ungewöhnlichen und streng geheimen Umständen zur Adoption freigegeben wurde, beginnt für Olivia einen Wettlauf gegen die Zeit. Sie muss Almas leibliche Eltern finden, obwohl deren Identität unter keinen Umständen gewusst sein darf. Sonst drohe der Mutter Lebensgefahr. Bei ihrer Suche stößt Olivia auf die Legende des Kalendermädchens. Ziemlich schnell wird klar, dass eine dunkle Wahrheit hinter dem Kalendermädchen steckt. Und Olivia nicht die einzige ist, die den Staub der Vergangenheit aufgewirbelt hat.
Anders als die üblichen Thriller von Fitzek hat dieser einen gewissen Hauch von Mystery und Folklore. Zuerst wirkt die Geschichte rund um das Kalendermädchen ziemlich übernatürlich, was mir gut gefallen hat, weil es das Buch anders macht, als die üblichen Fitzek-Thriller. Die Story an sich fand ich spannend und total interessant. Der Plottwist war krassund ziemlich clever. Er hat mich überrascht, auch wenn einige Details der Geschichte insgesamt ziemlich an den Haaren herbeigezogen waren. Vermutlich wird das Buch mir noch einige Zeit lang im Gedächtnis bleiben.
Schreibstil
Fitzek halt. Die dramatischen Cliffhanger, die eigentlich gar nicht so dramatisch waren, stören nach ein paar Kapiteln bzw. Bücher jedoch ziemlich.
Charaktere
Kommt noch
Fazit
Kommt noch
- Laura Kneidl
Berühre mich. Nicht.: Special Edition
(2.335)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteIch habe Berühre mich. Nicht. zum ersten Mal gelesen – und ich war völlig unvorbereitet darauf, wie sehr mich diese Geschichte treffen würde. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, in Sages Gedanken und Ängste hineinzurutschen, als würde ich direkt neben ihr stehen. Laura Kneidl schreibt mit einer leisen Intensität, die sich langsam, aber unaufhaltsam unter die Haut schiebt.
Sage hat mich sofort berührt. Ihre Unsicherheit, ihr Mut, ihre Art, trotz allem weiterzumachen – das alles wirkt so echt, dass man gar nicht anders kann, als mit ihr mitzufühlen. Und dann kommt Luca. Warmherzig, aufmerksam, geduldig auf eine Weise, die man in Liebesgeschichten viel zu selten findet. Er ist kein überzeichneter Held, sondern jemand, der einfach da ist, ohne zu drängen. Genau das macht ihn so unwiderstehlich.
Auch die Nebenfiguren bringen unglaublich viel Herz in die Geschichte. Besonders April und Megan haben mich überrascht – sie sind nicht nur „Freundinnen“, sondern echte Stützen, die Sage Halt geben, ohne sie zu überfordern.
Der Schreibstil hat mich komplett abgeholt. Emotional, klar, atmosphärisch – und gleichzeitig so leicht, dass ich kaum gemerkt habe, wie schnell die Seiten verflogen sind. Besonders beeindruckt hat mich, wie sensibel die ernsten Themen behandelt werden. Nichts wird dramatisiert, nichts verharmlost. Es fühlt sich einfach wahr an.
Und dann dieses Ende. Ich war fassungslos, aufgewühlt und gleichzeitig so dankbar, dass der zweite Band schon bereitlag.
Für mich ist Berühre mich. Nicht. eine dieser Geschichten, die man nicht einfach liest, sondern erlebt. Eine Geschichte über Angst, Vertrauen, Heilung – und eine Liebe, die nicht laut sein muss, um stark zu sein.
- Sebastian Fitzek
Der Insasse
(1.730)Aktuelle Rezension von: Athene1989Ich habe als Jugendliche gerne Thriller gelesen, aber irgendwann das Interesse verloren. Nun gut 20 Jahre später, hat mich die Neugier wieder gepackt und ich war gespannt auf „Der Insasse“ von Sebastian Fitzek, da ich schon viel über das Buch gehört hatte. Daher habe ich dieses Buch als Wiedereinstieg genutzt.
Max wird entführt und kurz darauf wird ein Kindermörder gefangen genommen. Dieser beichtet Morde, aber nicht an Max, was die Eltern, gerade Till, zum Verzweifeln bringt. Im Klapptext steht, dass Monate nach dem Verschwinden von Max ein Ermittler der Mord-Kommission dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot macht, was aber nicht stimmt. Till überredet seinen Schwager, ihn in die Psychatrie undercover einweisen zu lassen, in der auch Guido Tramnitz, der Kindermörder, einsitzt, um herauszufinden, was mit seinem Sohn passiert ist. Für mich ist das schon ein kleiner, aber feiner Unterschied. Aber das hat der Story keinen Abbruch getan. Sicherlich konnte mich das Buch nicht ganz so fesseln, wie das Leser von Thrillern eher passiert, aber das Ende fand ich sehr gut gelungen und recht komplex. Da war ich wirklich begeistert. Die Charaktere waren alle gut durchdacht und gelungen, sei es nun von dem verzweifelten Vater Till, dem Mörder Tramnitz oder auch Kasov, der sich um die Patienten gekümmert hat. Ich habe bei vielen teilweise zwischen Ablehnung und auch ein wenig Mitleid geschwankt, was gerade bei dem Mörder echt schwer ist, aber der Autor hat es geschafft. Ich fand es auch interessant zu lesen, wie das Leben in so einer Geschlossenen aussieht, gerade für Schwerverbrecher. Das Buch wurde aus verschiedenen Sichten geschrieben, damit der Leser die ganzen Einblicke rund um Max´ Verschwinden mitbekommt und auch miträtseln kann. Das fand ich auch sehr gelungen. Deswegen und weil das Ende hin fesselnd war, vergebe ich vier Sterne. - H. D. Carlton
Haunting Adeline
(399)Aktuelle Rezension von: StorysammlerinIn ,,Haunting Adeline" von H. D. Carlton geht es um eine düstere, sehr intensive Geschichte zwischen Adeline und einem Mann, der sie auf eine besitzergreifende und geheimnisvolle Weise in sein Leben zieht. Die Handlung entwickelt sich in einer sehr dunklen und emotional aufgeladenen Atmosphäre.
Dieses Buch war tatsächlich das erste, das mich wirklich zum Lesen gebracht hat – und genau deshalb hat es für mich eine besondere Bedeutung. Es hat mich sofort gepackt und nicht mehr losgelassen. Der Schreibstil ist sehr einnehmend und sorgt dafür, dass man immer weiter lesen möchte, auch wenn die Geschichte stellenweise sehr intensiv und belastend ist.
Besonders stark fand ich die düstere Stimmung und die Spannung zwischen den Charakteren, die das ganze Buch sehr fesselnd gemacht haben. Gleichzeitig ist es kein einfaches Buch, sondern eines, das viele schwierige und kontroverse Themen behandelt.
- Chloe Walsh
Boys of Tommen 1: Binding 13
(340)Aktuelle Rezension von: wordsbylarajIch bin fassungslos, wie dieses Buch im Internet so dermaßen gehypt werden kann. Für mich war „Binding 13“ ein absoluter Tiefpunkt und ein zäher Kampf von der ersten bis zur letzten Seite. Einzig der Austausch im Buddy Read hat mich davor bewahrt, das Buch vorzeitig abzubrechen.
Der Schreibstil gleicht leider eher einer unreifen Fanfiction. Die Story zieht sich wie Kaugummi, weil die ohnehin schon elendig langen Kapitel mit absolut belanglosen Szenen vollgestopft sind, die keinerlei Mehrwert für die Handlung bieten. Die Sprache der Charaktere ist durchgehend vulgär; es wird geflucht und fast jede Interaktion ist unangenehm sexualisiert. Dabei verherrlicht die Geschichte permanent toxische Verhaltensweisen: Johnny regelt jedes Problem mit Gewalt und seinen Fäusten – was hier romantisiert wird –, während Shannons Handeln mich einfach nur noch genervt hat. Obwohl ihr Schicksal mit einem gewalttätigen Vater schrecklich ist, konnte mich die emotionale Ebene überhaupt nicht erreichen.
Besonders störend und regelrecht unangenehm fand ich die Darstellung der Protagonistin: Einerseits wird betont, dass sie körperlich maximal wie eine 14-Jährige wirkt, andererseits beteuert plötzlich jeder männliche Charakter an der Schule im selben Atemzug, wie unfassbar attraktiv sie sei. Gepaart mit den zahlreichen Logikfehlern war das Leseerlebnis für mich schlichtweg frustrierend.
Fazit: Ein zähes, in meinen Augen sehr problematisches Buch, dem es an jeglicher Reife fehlt. Ich werde die „Boys of Tommen“-Reihe definitiv nicht weiterverfolgen. Keine Leseempfehlung!
- Sebastian Fitzek
Der Heimweg
(1.314)Aktuelle Rezension von: SatoEine Frau in einer psychischen Ausnahmesituation und ein Mann mit Einfühlungsvermögen – verbunden durch einen Handyanruf.
Klara wird von ihrem Mann körperlich und seelisch auf brutalste Weise misshandelt und nun hat sie der sogenannte Kalendermörder vor die Alternative gestellt, entweder sich von ihrem Mann zu befreien oder selbst durch seine Hand zu sterben – und das Ultimatum endet in dieser Nacht. In ihrer Verzweiflung will Karla sich das Leben nehmen, doch zufällig ist Jules vom Begleit – Telefon an ihrem Handy und gemeinsam beginnen sie einen blutigen Trip durch Berlin.
Von der ersten Seite an ist die Story heftig, legt ein hohes Tempo vor und reist den Leser mit. Die Sichtweise des Geschehens wechselt zwischen Klara und Jules hin und her, wobei Rückblenden das dunkle Schicksal der beiden Protagonisten enthüllen und die Ereignisse immer wirrer werden lassen. Es fällt schwer, den Durchblick zu behalten – ist das Ganze eine einzige große Wahnvorstellung oder passiert das Alles wirklich und wer ist hier das wahre Monster – Fragen die wirklich bis zur letzten Seite auf eine Antwort warten und den Leser auch noch darüber hinaus beschäftigen – so erging es zumindest mir bei der Lektüre.
Fitzek gelingt es den Leser zu packen, Ängste zu manifestieren und zu verwirren – klare Leseempfehlung, aber nichts für schwache Nerven!
- Elle Kennedy
The Deal – Reine Verhandlungssache
(1.094)Aktuelle Rezension von: Christin_NatuschNachdem ich die Serie gesehen hatte, war für mich schnell klar: Ich muss unbedingt auch die Bücher lesen. Und was soll ich sagen? Ich bin wohl komplett dem Off-Campus-Fieber verfallen. ❤️ Obwohl ich die Geschichte in ihren Grundzügen bereits kannte, hat mir das Buch unglaublich gut gefallen. Der Schreibstil von Elle Kennedy ist locker, modern und flüssig ,man fliegt förmlich durch die Seiten und möchte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders schön fand ich, die Charaktere noch einmal intensiver kennenzulernen. Im Buch bekommen viele Szenen mehr Tiefe und man versteht die Gedanken und Gefühle der Figuren noch besser. Natürlich gibt es auch einige Unterschiede zur Serienumsetzung, was das Lesen für mich umso spannender gemacht hat. Das College-Setting, die Freundschaften, die humorvollen Dialoge und die emotionale Entwicklung der Figuren haben mir wieder richtig gut gefallen. Genau diese Mischung macht für mich den Reiz der Off-Campus-Reihe aus. Für alle, die die Serie bereits kennen, lohnt sich das Buch trotzdem und für alle, die die Geschichte noch gar nicht kennen, ist The Deal ein wunderbarer Einstieg in eine Reihe, die Lust auf mehr macht.
Ich freue mich jetzt riesig darauf, direkt mit Band 2 weiterzulesen. 🏒❤️📚
- Sebastian Fitzek
Der Nachbar
(536)Aktuelle Rezension von: Christine2402"Der Nachbar" von Sebastian Fitzek ein guter Psychothriller der sich gut lesen lässt. Ich hatte die Sonderausgabe mit dem toll gestalteten Schuber. Mit den kurzen Kapiteln und den guten Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten. Ein Fitzekroman mit vielen Wendungen macht das Werk spannend bis zu letzt. Sarah ist mit ihrer Tochter Ruby nach Berlin gezogen weil ihr Exmann der nach seinen Säureanschlägen in der JVA Frankfurt einsitzt und in einer Woche frei kommt. Was sie dort erlebt wird grausam. Eine Person, die sich der Nachbar nennt, bewegt sich in ihrem Haus und kauft sogar für sie ein. Die Polizei nimmt sie nicht ernst. Jetzt arbeitet er ihr Dunkelbuch ab, was sie als therapeutische Maßnahme aufschrieb führt er nun aus. Wer ist der Nachbar?
- Ethan Cross
Ich bin die Nacht
(1.241)Aktuelle Rezension von: Tanja_WueWer gerne Thriller liest, kommt gefühlt nicht an die Bücher von Ethan Cross vorbei. "Ich bin die Nacht " war das erste Buch das ich jetzt gelesen habe und ist auch der Einstieg in die Reihe.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kommt sehr schnell durch. Wirklich gut geschriebener Pageturner. Jedoch waren mir die Charaktere irgendwie nicht greifbar und insgesamt gab es Stellen, die ich nicht abgekaufen konnte, weil es mir zuuu konstruiert war.
Dennoch interessiert es mich wie es weitergeht und vielleicht wird es in Band zwei besser.
- Rainbow Rowell
Eleanor & Park
(1.182)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraMit ein bisschen Verspätung ist endlich der Frühling auch meteorologisch bei uns angekommen, und das heißt auch immer: Zeit für Frühlingsgefühle! Deswegen hatte ich Lust auf eine luftig-leichte Liebesgeschichte. Vor einigen Jahren habe ich in meiner Lieblingsbuchhandlung einen Jugendroman gekauft, der genau das bietet, wonach ich gerade gesucht habe. „Eleanor & Park“ ist der Debütroman von Rainbow Rowell aus dem Jahr 2015, der schnell Erfolge verbuchen konnte. 2016 wurde das Buch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, und auch der Gott der Jugendliteratur selbst, John Green, äußerte sich in so hohen Tönen über „Eleanor & Park“, dass diese prompt auf das Cover gedruckt wurden: „Dieser großartige Roman erinnert mich nicht nur daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Mädchen zu sein, sondern auch daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Buch zu sein.“ Eine Lobeshymne von John Green ist quasi ein Ritterschlag. Inzwischen wird Rainbow Rowell aber auch oft mit Green in einem Atemzug genannt, und ist häufig die empfohlene Alternative für jene, die die überschaubaren Werke von Green schon kennen und lieben.
Der 16-jährige Park Sheridan lebt im Jahr 1986 mit seinem US-amerikanischen Vater, seiner koreanischen Mutter und seinem jüngeren Bruder Josh in Omaha im US-amerikanischen Bundesstaat Nebraska. Er fährt mit dem Schulbus zur Schule, wo Jeder seinen festen Sitzplatz hat. Der Platz neben ihm war bisher frei, worüber er ganz froh war. Nun gibt es jedoch ein neues Mädchen in seinem Jahrgang, das gezwungenermaßen den freien Platz einnimmt. Dass das der Beginn einer Liebesgeschichte ist, kann sich Park beim besten Willen nicht vorstellen.
Nachdem die gleichaltrige Eleanor Douglas nach einem Jahr Reißaus wieder in die prekären Verhältnisse ihres Elternhauses zurückkehrt, muss sie dadurch auch die Schule wechseln. Schon am ersten Schultag bekommt sie die Ablehnung ihrer Mitschüler deutlich zu spüren und landet notgedrungen neben einem kleinen, schmächtigen Jungen im Schulbus. Dass dieser Junge Park heißt und dass die Beiden mehr gemeinsam haben, als sie denkt, ahnt auch sie noch nicht.„Er versuchte nicht mehr, sie zurückzuholen.“, ist der erste Satz des Prologs, welcher ein klassisches Beispiel für eine epische Vorausdeutung ist, also hier am Anfang des Romans steht, aber eine Vorwegnahme des Ausgangs der Geschichte ist. Mit insgesamt annähernd 450 Seiten und 58 Kapiteln sind letztere recht kurz gehalten. Park und Eleanor wechseln sich als personale Erzähler im Präteritum ab, manchmal auch innerhalb der Kapitel. Der Handlungszeitraum beginnt im August 1986 und spielt etwa bis zum Ende des Schuljahres 1987.
Als Erstes lernt der Leser den männlichen Protagonisten Park Sheridan kennen. Er ist ein verhältnismäßig kleiner, schlanker Junge mit grünen Augen, den seine Mitschüler aufgrund seiner koreanischen Mutter als Asiaten bezeichnen. Gelegentlich hat er mit Rassismus zu tun, so wird seine Mutter von einem Schüler fälschlicherweise als Chinesin bezeichnet oder es wird ihm nachgesagt aus dem Dschungel zu kommen, weil die Szenerie in einem Film über den Vietnamkrieg im Dschungel spielte. Sogar Parks Bruder Josh ist inzwischen größer als er, weshalb er Schwierigkeiten hat, gegen ihn im Taekwondo anzukommen. Auch in der Schule gegen den Rüpel Steve hat Park es deshalb nicht leicht, weshalb er eher ein zurückhaltender und schüchterner Schüler ist, der gerne Musik hört oder mit seinem Freund Cal abhängt.
Eleanor Douglas hat dagegen einen ganz anderen Hintergrund. Sie lebt seit Kurzem wieder bei ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihren vier jüngeren Geschwistern, beziehungsweise Halbgeschwistern, in einem sehr kleinen Haus, sodass sie sich ihr Zimmer mit all ihren Geschwistern teilen muss. Das Zimmer ist klein und so beengt, dass nicht einmal jeder ein Bett für sich alleine hat. Das einzige Badezimmer hat keine Tür, weshalb ein behelfsmäßiges Laken über den Türrahmen gespannt wurde. Eleanors Verhältnis zu ihrem Stiefvater ist sehr schlecht, da dieser aggressiv und gewalttätig ist. Eleanor hat dunkelbraune Augen, einen roten Lockenschopf und Sommersprossen. Sie ist ein durchschnittlich großes, aber pummeliges Mädchen, das aufgrund der finanziellen Not ihrer Familie kaum Kleidung besitzt. Mit zu großen Hemden, geflickten oder löchrigen Hosen oder einer Krawatte, mit der sie sich die Haare zusammen bindet, fällt sie unfreiwilligerweise auf wie ein bunter Hund. Als 16-Jährige ist sie gerade mitten in der Pubertät, hat aber zuhause keinerlei Rückzugsorte oder Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentfaltung. In der Schule ist sie den Schikanen ihrer Mitschülerinnen ausgeliefert. Kurzum, Eleanor ist eine bemitleidenswerte Figur. Dennoch fiel es mir zwischendurch schwer, mit ihr zu sympathisieren. Vermutlich aufgrund ihrer sozialen Herkunft igelt sie sich stark ein und wirkt gerade auf Unbekannte abweisend und widersprüchlich. Dies ist zwar der Tatsache verschuldet, dass sie auf sich alleine gestellt ist und kaum Rückhalt aus ihrem familiären Umfeld bekommt, es macht sie jedoch auch zu einem zwiespältigen Charakter.
Insgesamt fand ich es großartig, dass Rowell versucht neben der ersten großen Liebe auch noch ernste Themen wie Armut, Alkoholismus, Rassismus, häusliche Gewalt und Mobbing unterzubringen. Allgemein gelingt dies auch sehr gut, allerdings gibt es gerade in puncto Armut einen Aspekt, den ich Rowell nicht abkaufen kann. Dass Eleanor mit erschreckender Mittellosigkeit groß wird, wird regelmäßig deutlich. Sie besitzt keine Jacke und das Essen, das ihre Mutter kocht, besteht häufig aus Resten wie Reis und Ei oder belegtem Toastbrot, während ihr Stiefvater ein Steak aufgetischt bekommt. Im zwölften Kapitel erzählt Eleanor aber, dass es in ihrem Haushalt „kein Telefon, keine Waschmaschine, keine Zahnbürste“ gäbe. Eleanor müsse sich deswegen die Zähne mit Salz schrubben. Aber ganz ehrlich, es kann einfach nicht sein, dass vom Haushaltsgeld eine siebenköpfige Familie plus ein Hund und eine Katze durchgefüttert werden können, wobei der Stiefvater sogar noch sein Steak erhält, während für Zahnbürsten, die schätzungsweise ein Dollar das Stück kosten, kein Geld übrig ist. Vielleicht wollte Rowell auf Teufel komm raus die Armut dieser Menschen darstellen, hat dabei aber den Realitätsbezug verloren. Oder wer auch immer in der Familie Douglas für die Ausgaben verantwortlich ist, kann nicht haushalten, und macht die Familie ärmer als sie ist.
Rowell verwendet eine einfache Sprache, die sich an den Jugendslang anbiedert und nicht vor Umgangssprache wie „Wichser“, „Schlampe“ oder „Arschloch“ zurückschreckt. Gleichzeitig beweist sie aber auch, dass eine schlichte Sprache nicht gleich ein schlichter Stil bedeutet. Der Schreibstil ist zwischendurch humorvoll, aber vor allem die zarten Annäherungsversuche zwischen Eleanor und Park sind zauberhaft fein, kreativ und doch so unverkennbar, dass sich jeder Leser darin wiederfinden kann. Die aufkeimenden Emotionen zwischen den beiden Jugendlichen sind so wunderschön, ohne jemals kitschig oder klischeehaft zu werden. Auch das Tempo ist sehr gut gewählt, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Dennoch blitzt gelegentlich durch, dass dies Rowells Debütroman ist, da es stilistisch noch nicht ganz ausgefeilt ist und ich leider einen fachlichen Fehler gefunden habe. In Kapitel 42 erzählt Eleanor: „seine Augen waren so grün, dass sie Kohlensäure in Sauerstoff hätten umwandeln können.“ Moment mal, Kohlensäure? Worauf Eleanor hier anspielt, ist höchstwahrscheinlich die Photosynthese, Stichwort „grün“. Dabei wird aber, wie man im Biologieunterricht lernt, Kohlenstoffdioxid (CO2) in Sauerstoff (O2) umgewandelt. Kohlensäure dagegen hat die Summenformel H2CO3 und spielt bei der Photosynthese überhaupt keine Rolle. Vielleicht ist dieser Fehler auch erst bei der Übersetzung entstanden. Jedenfalls ist es schade, dass jemand hier nicht einfach noch einmal nachgeschlagen hat.
Etwas, das quasi die Quintessenz von „Eleanor & Park“ ist, sind die zahllosen subkulturellen Anspielungen an die 1970er und 80er-Jahre. Seien es Comics, Musik, Filme oder gar Literatur und Lyrik. Während der gemeinsamen Busfahrt haben Eleanor und Park fast täglich Zeit sich über gemeinsame Interessen auszutauschen. Viele der Referenzen waren mir bekannt, seien es Bands wie „Joy Division“, „The Beatles“, „U2“ oder Comics wie „Batman“, „Fantastic Four“ oder „Watchmen“. Andere Anspielungen waren mir dagegen gar nicht bekannt, weil ich erstens ein Kind der 1990er bin und zweitens die US-amerikanische Subkultur doch manchmal Unterschiede zu der Mitteleuropas aufweist. So musste ich erst einmal recherchieren, was es mit „XTC“, „Skinny Puppy“ oder „Echo & The Bunnymen“ auf sich hat. Einerseits finde ich es ganz cool, beim Lesen nebenbei noch dazuzulernen, andererseits waren die unbekannten Referenzen manchmal zu viel des Guten, weil ich das Buch immer wieder zur Seite legen musste, um zu recherchieren, damit ich den Hintergrund der Geschichte besser verstehe, auch wenn das den Lesefluss oft unterbrochen hat.
Das Ende ist im Grunde genommen wie das gesamte Buch. Es folgt nicht dem klassischen Handlungsstrang und so wird auch der Abschluss nicht den Erwartungen jener Leser gerecht, die ein 08/15-Ende suchen. Doch gerade wegen seiner Bittersüße hat sich „Eleanor & Park“ einen Platz in meinem Herzen erschlichen.„Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell ist eine wirklich liebenswürdige Geschichte über die erste große Liebe zweier 16-Jähriger im Jahr 1986. Sie hebt sich in vielerlei Hinsicht von typischen Liebesromanen für Jugendliche ab und ist eine schöne Frühlingslektüre. Mir wird das Jugendbuch zwar in positiver Erinnerung bleiben, es ist aber nicht ganz makellos. Eleanor ist als Protagonistin manchmal schwierig, der Stil ist noch nicht perfekt und die vielen Referenzen sind für Jugendliche heutzutage wahrscheinlich nicht mehr verständlich. Auch, dass Eleanor anfangs keine Zahnbürste hat, oder der fachliche Fehler bezüglich der Photosynthese, sind relativ kleine Kritikpunkte, die in ihrer Summe aber ins Gewicht fallen. Deshalb kann ich „Eleanor & Park“ aus dem Jahr 2015 nicht mehr als drei von fünf Federn geben. Doch gerade für die Zielgruppe, Jugendliche zwischen 14-18 Jahren, ist dieser Liebesroman aus vielen Gründen empfehlenswert.
- Khaled Hosseini
Tausend strahlende Sonnen
(1.278)Aktuelle Rezension von: buch_leselustErgreifend ist hier wirklich das richtige Wort. Ich habe mit Mariam und Layla mitgelitten und mitgefiebert.
Es hat mich stark berührt, was ihnen alles passiert und gleichzeitig wütend gemacht, weil es wirklich nicht unrealistisch ist.
Die Rolle und Stellung der Frau in Afghanistan wird hier erschreckend real dargestellt und gibt einen guten Einblick in das Leben vor Ort. Leider weiß man ja, wie es sich über die letzten Jahre weiterentwickelt hat...
- Laura Kneidl
Verliere mich. Nicht.: Special Edition
(1.825)Aktuelle Rezension von: Kati_5972OMG! Buch eins der Reihe "Berühre mich. Nicht." hat mich emotional schon sehr mitgenommen und nun hat mir der zweite Band "Verliere mich. Nicht." den Rest gegeben. Ich muss gestehen, dass ich, als sich die Story dem Ende zuneigte, mich einige Zeit nicht getraut hatte, weiterzulesen, zu sehr hatte ich tatsächlich Angst davor, wie die Geschichte ausgehen wird. Vielleicht hatte ich auch etwas emotionalen Abstand gebraucht, um mich für das Ende der Story zu wappnen. Nun habe ich all meinen Mut auf mich genommen und mich unerschrocken dem Ende gestellt: Und bin mehr wie froh und erleichtert um den Ausgang der Geschichte, um hier nicht zu viel vorwegzunehmen.
Wie ich bereits in meiner Rezension zu Band eins geschrieben habe, sollte unbedingt die Triggerwarnung bei dieser Buchreihe beachtet werden, da sehr schlimme und emotional belastende Themen nicht nur angeschnitten, sondern auch vertieft werden. So erlebt man als Leser*in unmittelbar aus der Sicht der Protagonistin Sage mit, was ihr alles schlimmes widerfahren ist und wie sie sich durch ihre Panikattacken kämpft. Und nur ihr Freund Luca scheint die innerlichen Mauern, die sie zum Selbstschutz und aus Angst errichtet hat, nach und nach einreißen zu können.
Nach dem wirklich fiesen Ende von Band 1 knüpft der zweite Band unmittelbar an die Ereignisse des Vorgängers an und man steigt sehr schnell wieder in die Geschichte ein. Und Laura Kneidl schafft es auch hier erneut mit ganz viel Feingefühl die Geschichte um Sage und Luca weiterzuerzählen.
Da ich Band eins ein kleines bisschen besser fand und sich am Ende von Band zwei die Geschehnisse für mich persönlich zu überschlagen angefühlt haben, gebe ich "Verliere mich. Nicht" 4,5 Sterne 🌟
- Jennifer L. Armentrout
Morgen lieb ich dich für immer
(803)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeMallory und Rider...
Sie kennen sich seit ihrer Kindheit und treffen sich nun wieder. Beide verbindet eine unschöne Vergangenheit und beide haben ihre Probleme...
An sich eine schöne Geschichte, aber für mich etwas zu langgezogen. Es passiert nicht wirklich viel, daher hätten 200 Seiten weniger auch gereicht.
Was mich etwas genervt hat, ist, dass er sie immer "Maus" nennt. Fand ich etwas unpassend.30.07.2025
- Colleen Hoover
It Ends With Us (English Edition)
(363)Aktuelle Rezension von: MelinarIt Ends With Us von Colleen Hoover ist eine sehr emotionale und zugleich erschütternde Geschichte, die mich beim Lesen wirklich mitgenommen hat.
Schon von Anfang an merkt man, dass das Buch mehr ist als nur eine klassische Liebesgeschichte. Es behandelt ernste und wichtige Themen, die sehr intensiv dargestellt werden. Gerade dadurch wirkt die Geschichte so realistisch und geht einem nahe.
Besonders stark fand ich die emotionale Wirkung. Es gibt viele Momente, die traurig sind und einen wirklich berühren. Man fühlt mit den Charakteren mit und wird immer wieder zum Nachdenken gebracht.
Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr angenehm und flüssig, sodass man schnell durch die Seiten kommt. Gleichzeitig bleibt die Geschichte die ganze Zeit präsent im Kopf, auch nachdem man das Buch beendet hat.
Insgesamt ist It Ends With Us eine krasse, traurige und gleichzeitig wichtige Geschichte, die zeigt, wie komplex bestimmte Situationen sein können. Für mich definitiv ein Buch, das man nicht so schnell vergisst.
- Cody McFadyen
Der Menschenmacher
(1.165)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannWie kann dieses Buch jemanden gefallen? Die erste Hälfte des Buchs ist voll mit diversen Rückblenden die nichts für die Geschichte bedeuten. Langatmige aufs Papier gebrachte Denkdebatten mit sich selbst. Fehler in der Logik! 3 Kinder werden von einem Cop adoptiert und gefangen gehalten und kein Schwein interessiert sich für sie. Sie kennen niemanden ausser dem "Vater" , niemand überprüft die Situation. Dabei gehen sie nicht mal zur Schule. Nach so vielen schlimmsten Traumen sind sie aber besonders fit, gebildet und klug! Wow! Das reicht aber nicht. Eine von ihnen geht sogar zum FBI, obwohl sie kaum eine Schule von innen gesehen hat.
Der Autor macht aus einem der Protagonisten, einen Schriftsteller einen klugen Kopf der ja so gut recherchiert. Der Autor selbst bemüht sich gar nicht darum. Er schreibt einfach , was ihm beliebt. Absolut nicht meins! - Sylvia Day
Crossfire. Versuchung
(1.976)Aktuelle Rezension von: Gina_1234Der erste Band stellt Eva und Gideon als außergewöhnlich vielschichtige Figuren vor, deren Anziehungskraft förmlich spürbar ist. Die Leser werden direkt in die komplizierte Vergangenheit der Protagonisten hineingezogen und begleitet sie durch eine Mischung aus Sinnlichkeit, Geheimnissen und ersten großen Konflikten. Die prickelnden Liebesszenen verschmelzen perfekt mit emotionaler Tiefe, und der moderne Schreibstil sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann – ein absolut fesselnder Einstieg in die Reihe
- Jessica Koch
Dem Horizont so nah
(777)Aktuelle Rezension von: AukjeDurch Zufall lernt Jessica auf einem Jahrmarkt den deutsch-amerikaner Danny kennen. Sie ist ziemlich schnell von ihm fasziniert aber er hält sie zunächst auf Abstand. Doch nach und nach werden die beiden ein Paar. Allerdings gibt es während ihrer Beziehung immer mal wieder Momente an denen Jessica an ihm zweifelt, da er ihr körperlich einfach nicht näher kommen möchte. Jessica gelingt es aber nach und nach zu ihm durch zu dringen und erfährt sein Geheimnis. Mit etwa elf Jahren begann sein Vater ihn sexuell zu missbrauchen und hat ihn auch während dessen mit dem HIV-Virus angesteckt. Doch zunächst verheimlicht er ihr das, bis es dann irgendwann auffliegt und er sich seiner Diagnose ihr gegenüber stellen muss. Nach einem anfänglichen Schock bleibt sie aber bei ihm, und möchte sich auch auf eine körperliche Beziehung mit ihm einlassen, die er zubeginn strikt ablehnt. Doch die beiden bleiben dennoch ein starkes Team und lassen sich immer mehr aufeinander ein, auch wenn es Danny körperlich zunächst schwer fällt auf Grund des Missbrauches. Jessica lernt auch Danny's Mitbewohnerin Tina kennen, für die Danny eine sehr wichtige Bezugsperson ist, da sie auch von ihrem Vater sexuell Missbraucht wurde und sich für Drogen prostituiert hat. Auch wenn ihre Beziehung sehr innig und intensiv ist, ist sie rein platonisch und die drei werden so etwas wie eine Familie. Eines Tages erhält Tina die Nachricht das ihr Vater aus dem Gefängnis entlassen wird und sie bekommt einen Rückfall und verstirbt an einer Überdosis. Ihr Tod versetzt beide erst einmal in einen Schockzustand, doch bei Danny beginnen, vermutlich hervorgerufen durch Tina's Tod, sich die ersten körperlichen Zeichen des HIV-Virus zu zeigen. Er beginnt nach und nach immer mehr abzubauen und nimmt Jessica das Versprechen ab, zu akzeptieren das er selber entscheiden möchte wann er stirbt. Als die Symptome immer schlimmer werden verschwindet Danny plötzlich und hinterlässt Jessica einen Abschiedsbrief und sie erfährt etwas später das er sich in den USA selber umgebracht hat.
Als ich begonnen habe das Buch zu lesen, war ich mir zunächst nicht im klaren das das Buch autobiografisch ist, was die die Story noch dramatischer macht. Zum Ende hin des Buches wurde die Story so traurig und tragisch, das mir die Tränen kamen.
- Audrey Carlan
Trinity - Verzehrende Leidenschaft (Die Trinity-Serie 1)
(519)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover ist ein absoluter Blickfang – elegant, sinnlich und perfekt auf die emotionale Intensität der Geschichte abgestimmt. Es transportiert die Leidenschaft des Romans schon auf den ersten Blick.
Die Hauptfiguren sind unglaublich vielschichtig, authentisch und voller innerer Konflikte. Ihre Entwicklung ist emotional berührend, und die Chemie zwischen ihnen ist von der ersten Seite an spürbar.
Die Nebenfiguren geben der Geschichte zusätzliche Tiefe und wirken niemals blass oder austauschbar. Sie bringen Dynamik, Wärme und genau die richtige Portion Drama in die Handlung.
Der flüssige, gefühlvolle Schreibstil verbindet sich mit dem intensiven, atmosphärischen Setting zu einem Sog, dem man sich kaum entziehen kann.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- Julie Clark
Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg.
(520)Aktuelle Rezension von: lucatrkis„Der Tausch“ war einer jener Romane, die zur Hälfte in der Vergangenheit spielen – mir gefällt diese Erzählweise überhaupt nicht, und so wurde ich auch hier nicht von Spannung gebannt, obgleich es durchaus einige interessante Stellen gab.
Zunächst skizzierte die Autorin die Ausgangssituation, indem sie den Leser an einigen gezielten Schikanen von Claires Mann Rory teilhaben ließ, auf welche die Planung ihrer Flucht folgte. Diesen Einstieg fand ich gelungen, einzig an einer Stelle stolperte ich: Claire wollte kompromittierende Daten über das Geschäft, insbesondere illegale Tätigkeiten ihres Mannes sichern, wofür sie seine Computerfestplatte kopierte – auf einen USB-Stick. Theoretisch wäre das möglich, allerdings hätte man entweder erwähnen sollen, dieser verfüge über enorme Speicherkapazitäten oder es handele sich lediglich um kleine Textdateien.
Nachdem Rory in letzter Minute das Reiseziel seiner Frau geändert hatte, fiel deren langwierig ausgearbeiteter Fluchtplan in sich zusammen. Voller Verzweiflung traf sie am Flughafen auf Eva, welche vorgab, ebenfalls verschwinden zu wollen, weil man sie fälschlicherweise verdächtigte, am Tod ihres Mannes schuld zu sein. Sie tauschten die Flugtickets; der Flug, in dem Claire sitzen hätte sollen, stürzte ab.
Bei der Ankunft in Evas Haus erkannte sie, noch überwältigt von der Meldung über das Unglück, rasch die Lüge, die ihr die Fremde aufgetischt hatte, anschließend las man abwechselnd, wie sie die Identität ihrer mysteriösen Helferin annahm und sich mit Nebenjobs durchschlug, sowie über Evas sechs Monate vor dem Absturz.
Leider ging aus diesen Kapiteln rasch der Grund für ihre Flucht, nämlich ihre Verstrickung in die Drogenszene, hervor. Dass sie es irgendwie vollbracht hatte, nicht in das abgestürzte Flugzeug zu steigen, vermutete Clair ebenfalls nahezu augenblicklich, und ihr ach so bedrohlicher Mann Rory kam ihrem Unterschlupf bis zum Schluss kein einziges Mal gefährlich nah. Dadurch fehlte es massiv an Spannung.
Dafür wurde die Geschichte schlüssig aufgelöst, wobei Verbindungen hervortraten, die dem Leser vorher nicht recht ersichtlich waren. Claire erzählte in einem Fernsehinterview von ihrer Tortur und erfuhr dafür Zuspruch, Evas Untertauchen schützte sie mit Stillschweigen – Ende gut, alles gut.
Fazit: „Der Tausch“ las sich ob der fehlenden Spannung eher wie ein klassischer Roman denn ein Thriller. Das Potenzial der Idee eines Tickettauschs am Flughafen, vor allem jedoch der eingangs erwähnte Einfluss von Claires Ehemann Rory wurden nicht hinreichend ausgeschöpft, um eine tatsächlich fesselnde, im Gedächtnis bleibende Handlung zu stricken. Knappe vier Sterne.
- Arno Strobel
Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
(1.142)Aktuelle Rezension von: Stefy87Eine Auszeit gefällig? Ohne Internet, ohne technische Geräte, genau das erleben einige Menschen gemeinsam. Eine junge Gruppe wagt dieses Experiment und verlässt ihre Komfortzone und ihr Zuhause, um einige Tage in einem Bergsteigerhotel auf über 2000 Metern Höhe zu verbringen.
Doch schon am zweiten Tag wird die Auszeit zum absoluten Horror: Einer aus der Gruppe verschwindet und wird später misshandelt aufgefunden. Von diesem Moment an wächst das Misstrauen untereinander, denn plötzlich könnte jeder der Täter sein. Jeder wird verdächtigt.
Ich fand die Geschichte mega spannend, sie hat mich bereits auf der ersten Seite abgeholt. Durch die kurzen Kapitel fliegt man nur so durch die Seiten. Auch wenn sich einige Stellen zwischendurch etwas in die Länge gezogen haben, war der Schreibstil insgesamt sehr flüssig und modern.
Es gab mehrere unerwartete Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Die Protagonisten fand ich ebenfalls sehr interessant. Allerdings war es am Anfang etwas schwierig, den Überblick zu behalten, da gleich zu Beginn der Reise alle Charaktere vorgestellt werden. Dadurch fiel es mir zunächst schwer, sie voneinander zu unterscheiden. Im Laufe der Geschichte wurde das jedoch deutlich einfacher.
Das Ende kam für mich komplett unerwartet, bis zuletzt war ich mir nicht sicher, worauf alles hinauslaufen würde.
Ganz klare Leseempfehlung!
- L. J. Shen
Vicious Love
(662)Aktuelle Rezension von: MeinbuecherregalVicious Love von L.J. Shen aus dem #lyxverlag
❤️🩹
Er ist reich aber emotional arm. Sie ist arm aber emotional reich und erwachsen. Die treffen sich als Teenager und es endet unglücklich. 10 Jahre später treffen sie sich wieder und die Geschichte beginnt.
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Er ist eine Red Flag aber ich mochte diese Geschichte trotzdem gerne lesen. Er ist ihr gegenüber emotional unreif aber trotzdem litt man auch mit ihm mit.
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Band 1 einer Reihe von 4 männlichen Freunden.























