Bücher mit dem Tag "missionswerk"

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8 Bücher

  1. Cover des Buches Glauben. Lieben. Ernten.: Mein Leben für die Unerreichten Indiens (ISBN: 9783038481546)
    Brother Augustine Jebakumar

    Glauben. Lieben. Ernten.: Mein Leben für die Unerreichten Indiens

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive
    "Wenn du am Tag des Widerstands zerbrichst, hast du keine Kraft.!

    An Widerständen hat es Brother Augustine Jebakumar , geboren 1947 in Indien im südlichsten Staat Tamil Nadu, nicht gemangelt in seinem Leben. Er wurde in eine kinderreiche und christliche Familie hineingeboren, die fest in den indischen Wurzeln verwoben war. 
    Schon sehr früh hörte er den Ruf Gottes und folgte ihm auf eine sehr eigene und kompromisslose Art und Weise und ließ sich von nichts und niemanden aufhalten.
    Brother Augustin ist studierter Ingenieur und evangelisierte mit Herz und vollem Einsatz in seinem Heimatstaat bis es in nach Bishar rief . Ein sehr armer Staat im Norden Indiens mit vielen verschiedenen ethnischen Gruppen und bisher völlig unerreicht. Seine Familie ließ ihn ziehen und sucht ihm auch später eine Frau, die seine Mission und Berufung teilte. Diesen Unterschied zwischen bedingungsloser Nachfolge und einem treuen Verwurzeltsein in die indische Kultur hat mich beim Lesen immer wieder erstaunt.
    Brother Augustine und seine Frau Rupaleka bekamen mehrere Kinder und lebten diese Mission mit Herz und Seele, nahmen keine Rücksicht auf ihre Gesundheit und hatten mit Armut und Krankheit zu kämpfen, erlebten aber auch immer wieder eine übernatürliche Versorgung und viele Wunder.
    Brother Augustine wurde nicht müde seinen indischen Mitmenschen das Wort Gottes weiterzugeben , sei das alleine oder in Gruppen, zu Fuß, mit Fahrrad, mit Bus, Bahn, Esel oder was es sonst an Transportmöglichkeiten gab und erlebte in diesen Jahren viele gefährliche Situationen und auch sehr viele Wunder von Krankenheilung bis zur Totenauferstehung.
    Er hielt immer und in jeder Situation an seinem Versprechen zu Gott fest und diese Treue wurde auf eine Weise belohnt , mit der er nicht gerechnet hat.
    Seine Arbeit weitete sich mit den Jahren aus und wuchs und unterstützt von einem Schweizer Missionswerk konnte er viele Schulen, Krankenhäuser, Waisenhäuser und Gemeinden gründen und vielen Menschen zu einem lebendigen Glauben an Gott verhelfen.

    Seine Geschichte liest sich nicht leicht und hält sie den Leser auf eine eigentümliche Weise gefangen. Es ist keine Geschichte die sich wie eine Biografie liest, dazu ist der Schreibstil einfach zu speziell und die Kapitel so voller neuer Namen und Orte, leider fehlt eine Karte um auch visuell auf seinen Spuren zu wandeln, und auch die Widerstände und Wunder über Wunder lesen sich nicht einfach so runter. Man hat beim Lesen das Gefühl , er steht vor Menschen und erzählt eine Geschichte nach der anderen und das erschwert etwas den Lesefluss. Dennoch hat seine Geschichte, seine Hingabe an Gott etwas , das den westlich geprägten Christen zum Nachdenken bringt, was bei uns durchaus noch lebendiger werden darf.
    Für alle, die sich für Indien und seine Kultur und Kirche interessieren ist es auf jeden Fall empfehlenswert.
  2. Cover des Buches Katie – Hoffnung gibt nicht auf (ISBN: 9783775158435)
    Katie Davis Majors

    Katie – Hoffnung gibt nicht auf

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Smilla507
    Bereits das erste Buch von Katie hat mich sehr beeindruckt, weswegen ich auf ihr neues sehr gespannt war. Der Fokus im ersten Buch liegt auf ihren 13 Töchtern, die sie nach und nach adoptierte. Sie erzählte über die Entstehung des Missionswerks Amazima und ihre Arbeit in Uganda, wie Gott ihr Land und Leute ans Herz legte.

    Nun ist viel Zeit vergangen, in der Katie neuen Herausforderungen begegnete. Neben dem Haushalt mit 13 Kindern, dem Unterrichten und ihrer Arbeit bei Amazima kümmert sie sich zusätzlich noch um Kranke. Sie nimmt diejenigen bei sich auf, um die sich im Krankenhaus keiner kümmern kann: Männer mit großen Brandwunden, junge Mütter, die an AIDS erkrankt sind und deren Kinder, einen Jungen, der häufig operiert werden muss usw.

    Besonders die langwierige Pflege der kranken Mütter verlangt ihr viel ab - weniger körperlich als seelisch. Es entstehen Freundschaften, doch sie muss den Frauen beim Sterben zusehen. Das bringt Katie zum Hadern, sie durchlebt einige Tiefs und fragt Gott, warum er ihre Freundinnen sterben ließ. Hätte er sie nicht heilen können?

    Katie erfährt viel Trost und Hoffnung im Bibellesen. Sie lässt die Leser ihres Buches an all ihren Gefühlen und Erkenntnissen teilhaben, zeigt ihnen die Bibelstellen, die genau zum richtigen Zeitpunkt kamen und ihr die Kraft gaben weiter zu machen. Und nach einer Zeit der Trauer und des Weinens kommt auch wieder eine Zeit der Freude: Sie darf heiraten und bekommt ihr erstes Baby.

    Mit ihrer einfachen, weisen Art zu erzählen und ihrer schlichten Dankbarkeit rührt sie das Herz an und ich finde, dass es auch für Menschen lesenswert ist, die ebenfalls durch ein dunkles Tal gehen. Es ist wahnsinnig beeindruckend, was diese junge Frau leistet!

    »Warum hatte ich mein ganzes Leben lang geglaubt, dass Unbeschwertheit und Erfolg, Gaben und Wunder, lächelnde Gesichter und die Verwirklichung meiner Pläne ein Beweis für den Segen und die Gunst des Herrn wären? Der Segen wächst auch in der dunkelsten Nacht und im tiefsten Tal, wenn wir die Augen haben, ihn zu sehen.« (S. 144)
  3. Cover des Buches Mein Hilfswerk - Die Missionszentrale der Franziskaner (ISBN: 9783761633458)
    Heiko Wrusch

    Mein Hilfswerk - Die Missionszentrale der Franziskaner

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Ein sehr informatives Wimmel Bilderbuch
    über die Missionsarbeit
    für Kinder ab 4 Jahren

    Vorweg, es ist ein Wimmelbuch, das durchaus schon von Kindern ab 3 Jahren entdeckt werden kann. Was jedoch Missionsarbeit genau ist und was es bedeutet in Ländern zu leben und auch zu helfen, in denen Elend und Armut herrscht ist für so junge Kinder noch nicht realisierbar, noch nicht zu verstehen. Wir haben festgestellt, das Kinder ab etwa 4 Jahren wirklich in die Materie eintauchen können. Einige jedoch auch erst mit 5 oder 6 Jahren. Kinder im Alter zwischen 4 und 6 Jahren sind unterschiedlich aufnahmebereit für bestimmte Themen. Haben sie Zugang zu einem Themenbereich, vielleicht weil man in die Kirche geht, wo über Missionsarbeit gesprochen wird, oder über Menschen, die aus diesen Gebieten stammen und von ihrer Heimat erzählt haben.
    Wichtig ist das Kind dort abzuholen wo es steht. Man sollte sich, als Erwachsener, das Buch genau ansehen, die abgebildeten Situationen verinnerlichen und lesen lernen, denn nur so ist es möglich das Kind in dem Entdecken des Buches zu begleiten und Fragen ( die kommen werden!!!) qualifiziert zu beantworten.
    "Mein Hilfswerk - Die Missionszentrale der Franziskaner" ist ein unglaublich wichtiges Buch, das wie kein anders Buch Kindern einen wirklich guten Einblick in die Missionsarbeit liefert.
    Die meisten Kinder werden noch nicht viel ( wenn überhaupt) etwas über Missionsarbeit wissen, daher ist es so wichtig über diese besondere, besonders wichtige Arbeit, zu informieren und das macht dieses Buch fantastisch.
    Hinten auf dem Cover werden und alle Protagonisten und ihre Arbeit vorgestellt. So lernen wir zum Bespiel
     Bruder Jose kickt mit Kindern in Brasilien. Er betreut insgesamt 120 Kinder, nach der Schule.
    Bruder Tadeusch lebt in der Ukraine und kocht dort für Menschen, die kein Ged für Essen haben.
    Bruder Agus arbeitet in der Landarbeit. Er zeigt Menschen in Indonesien wie man biologisch arbeitet und zum Beispiel Honig herstellt.
    Schwester Vicky arbeitet in Kenia als Hebamme und Krankenschwester und leitet dort ein Krankenhaus.
    Und Bruder Adalberto kämpft mit Einheimischen in Ecuador für die Erhaltung und den Schutz des Regenwaldes.
    Das Buch beginnt mit einem Tag der offenen Tür in der Missinsionszentrale der Franziskaner. Von hier aus wird die Arbeit des Missionswerkes koordiniert. Viele Franziskaner Brüder und Schwestern sind gekommen um ihre Arbeit den interessierten Gästen vorzustellen.
    Eine Doppelseite voller spannender Eindrücke, die ein gutes Gefühl für die Vielseitigkeit der Tätigkeiten liefern.
    In den 4 darauf folgenden Doppelseiten bekommen wir einen Einblick in die Missionsarbeit vor Ort. Wir reisen nach Indien und Kenia, Brasilien , die Ukraine, Indonesien und Ecuador und erleben viel. Es sind sehr interessante Einblicke in das Leben der Menschen vor Ort und denen die dort vom Missionswerk aus helfen.
    Ordensbrüder, die braune Habits /Kutten tragen und Ordensschwestern in ihren typischen Habits/ Trachten sind  schnell aus dem Bild heraus zu erkennen und so können wir dann auch die Szenen den Ländern zuordnen. Dazu gibt es aber auch sehr typische Darstellungen, die einen zeigen wo wir uns gerade befinden.
    Es macht sehr viel Spaß die Bilder mit Kindern zu entdecken und mit zu erleben wie sie die Bilder wahrnehmen. Was sie sehen, wie sie es wahrnehmen, welche Schlüsse sie ziehen, Szenen interpretieren oder auch welche Fragen sie sich stellen. Ganz interessant war es , das selbst ältere Kinder  ( 12-15 Jahre) mit großem Interesse und großer Freunde tief in das wimmelige Geschehen eintauchen und sich wundern. So fragte mich ein 14 jähriger Junge z.B. wieso auf der zweiten Doppelseite angemalte Autoreifen zu sehen sind. Wieso man denn Autoreifen anmalen muss. Obwohl zu sehen war, das Kinder die Reifen rollen und man so gut darauf kommen könnte, das sie die Reifen angemalt haben um sie als Spielzeug zu nutzen, fanden sie die Idee mit angemalten Reifen zu spielen seltsam. Seltsam ebenso, dass Kühe einfach frei in der Stadt herum laufen oder Kinder Schuluniformen tragen.
    Es gibt viel zu entdecken, viel Gesprächsbedarf und das ist auch die Intention dieses wundervollen Buches, informieren und ins Gespräch kommen.
    Die Illustrationen sind sehr realistisch auch in ihrer Farbigkeit und vermitteln so  einen guten realitätsnahen Eindruck von Land und Leuten.
    Ein wichtiges Buch, wie ich finde und ich würde mir wünschen, dass es mehr Bilderbücher geben würde, die einen Einblick in die Missionsarbeit geben.


  4. Cover des Buches Berufen, den Menschen zu dienen (ISBN: 9783761563281)
    Kent Brantly

    Berufen, den Menschen zu dienen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: orfe1975
    Cover:
    Das in die Kamera lächelnde Ehepaar Kent und Amber Brantly strahlt viel Glück und Zuversicht aus, was in einem starken Kontrast zum Wort "Ebola" des Titels zu stehen scheint. Man weiß sofort, dass es gut ausgeht, wird aber gleichzeitig neugierig, wie der Kampf gegen diese fast immer tödlich endende Krankheit gewonnen wurde. Ich fand das Bild sehr ansprechend und im Nachgang des Buches konnte ich diese Zuversicht noch deutlicher spüren. Gut gewählt!

    Inhalt:
    Das Ehepaar Kent und Amber Brantly, er Arzt, sie Krankenschwester, sind beide sehr gläubig und helfen anderen Menschen, wo sie können. Aus dieser Motivation heraus gehen sie nach Liberia, um dort in einem Krankenhaus den Menschen zu dienen und ihnen im Kampf gegen den Ebola-Virus zu helfen. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen passiert es: Kent hat sich mit Ebola angesteckt. Doch mit dem starken Vertrauen in Gott, der Unterstützung von Familie und Freunden gelingt es ihm, die Krankheit zu besiegen.

    Mein Eindruck:
    Bevor ich dieses Buch las, war mir Ebola als Schreckensszenario aus den Nachrichten bekannt. Ich wusste nicht viel darüber, außer, dass die Ansteckung mit dieser Krankheit einem Todesurteil glich. Das war eine Motivation für mich, diese Geschichte zu lesen, die andere war, zu lesen, wie Kent es schafft, diese Krankheit zu besiegen.

    Für eine Biographie liest sich das Buch sehr spannend. Es beginnt gleich mit einem Cliffhanger, nämlich der Nachricht, dass Kent Ebola hat. Im Anschluss erzählen Kent und Amber abwechselnd in Rückblenden von der Vorgeschichte: ihrer Ausbildung, wie sie sich kennen lernten und welche Motivation die beiden antrieb, nach Liberia zu gehen und den Menschen dort zu helfen.

    Mir hat dabei der Perspektivwechsel gut gefallen. Auch wenn Kents Anteil etwas umfangreicher als Ambers ausfällt, ist es wichtig, beide Perspektiven kennenzulernen. Denn nur so versteht man, dass und wie sie diese schwierige Phase gemeinsam, als Ehepaar und Familie bewältigen konnten. Der Erzählstil beider gefällt mir gut, aber besonders in Kents Erzählungen habe ich viel gelernt. Ich mag seine Einstellung gegenüber seinen Patienten. Sie sind nicht eine Nummer oder werden auf ihre Krankheiten reduziert, sondern er behandelt sie alle mit viel Liebe und Respekt. Er möchte ihnen trotz ihrer Krankheit ihre Würde erhalten. Man merkt, dass ihm die Menschen am Herzen liegen, das ist seine persönliche Mission, die durch den seinen Glauben zusätzlich bestärkt wird. Für ihn ist Arzt sein kein Beruf, sondern eine Berufung und er setzt sich ein, wo er nur kann. Das gleiche gilt für Amber, die es trotz 2 Kindern und viel Arbeit im Haushalt schafft, ihrem Mann und neuem Personal Essen im Krankenhaus bereitzustellen, jeden Willkommen zu heißen und Mut zuzusprechen.

    Dieses Buch hat viele Facetten: Da ist zum einen Ebola, der Todes-Virus. Kent versteht es, in seinen Schilderungen die medizinische Hintergründe so plastisch zu schildern, dass jeder sich ein besseres Bild davon machen kann. Man sieht Ebola mit anderen Augen, als die Medien vermitteln wollen und versteht auch, warum diese Krankheit einen so großen Raum in diesem Land einnehmen konnte: "An Tagen wie diesen verließ ich das Krankenhaus niedergeschlagen, weil wir nicht nur gegen Ebola kämpften. Wir kämpften auch gegen die kulturellen Bräuche, die all unsere Bemühungen, den Ausbruch der Krankheit einzudämmen, behinderten." (S. 81) Einige dieser Bräuche werden hier geschildert und so erfährt man viel über die Kultur und die Menschen in Liberia.

    Als sich Kent dann leider mit Ebola infiziert, ist Amber mit den Kindern bei der Familie zu Hochzeitsvorbereitungen in den USA. Beide nehmen die Botschaft erst mal sehr unterschiedlich auf und gehen emotional verschieden damit um. Aber sie beten viel und haben viele Freunde und Familie, die mit ihnen beten und sie unterstützen, wo sie können. Obwohl Kent viel leidet, versucht er stets, stark zu sein, auch anderen Mut zu machen und vor allem sich auch seinen Humor zu erhalten. Obwohl ich wusste, dass Kent am Ende überleben wird, war das Buch spannend bis zum Schluss. Diese Stärke und das bedingungslose Vertrauen in Gott der beiden hat mich sehr beeindruckt. Aber auch, dass Kent und Amber zwar stark glauben, aber an jeder Stelle auch betonen, dass dies für sie der richtige Weg ist, sie aber niemandem ihren Glauben überstülpen wollen. Sie wollen nur den Menschen dienen und das taten und tun sie immer noch von Herzen, wie man dem Nachwort des Buches entnehmen kann. Denn: das Leben geht weiter!

    Fazit:
    Liberia, Ebola und der Glaube an Gott: informativ, emotional und gleichzeitig sehr spannend
  5. Cover des Buches Gott spielt in meinem Leben keine Rolle - er ist der Regisseur (ISBN: 9783417268645)
    Maria Prean-Bruni

    Gott spielt in meinem Leben keine Rolle - er ist der Regisseur

     (7)
    Aktuelle Rezension von: SANDY

    Tolle Biografie von Maria Prean... U von den Erlebnissen mit Gott... Klasse Buch

  6. Cover des Buches Vor aller Augen (ISBN: 9783775157940)
    Deborah Meroff

    Vor aller Augen

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Minni
    Ein Buchauszug aus der Zeitschrift "Faszination Bibel" hat mich sofort gefesselt und ich wusste, dass ich dieses Buch lesen musste.

    Deborah Meroff und Tom Hamblin haben hier die spannende Lebensgeschichte von Tom Hamblin aufgeschrieben, der zusammen mit seiner Frau lange Jahre lang als Missionar arbeitete. Dabei wirkt seine "Arbeit" im Buch alles andere als "Arbeit", denn auf eine ganz natürliche und einfache Art hat er Bibeln weitergegeben. Das Buch erzählt von seiner Jugendzeit und wie er zum Glauben fand und weiter in vielen kurzen Episoden, was er alles erlebt hat. Dabei bin ich oft aus dem Staunen nicht herausgekommen.

    Zwischenzeitlich kamen mir die Geschichten so absurd vor, dass ich sie fast nicht glauben konnte. Sie erzählen von vielen erstaunlichen Begegnungen hauptsächlich im muslimisch geprägten Afrika, und vom Gefühl her hat sich so ziemlich jeder, dem Tom begegnete, auf der Stelle zu Christus bekehrt. Das ist natürlich überspitzt ausgedrückt, aber es wirkte auf mich fast übertrieben. Dennoch glaube ich, dass diese Geschichten der Wahrheit entsprechen, denn ich weiß, dass Gott so handeln kann. Leider vergisst man das oft im Alltag. Daher war das Buch eine enorme Ermutigung für mich, wieder mehr von Gott zu erwarten, furchtloser zu meinem Glauben zu stehen und darauf zu vertrauen, dass Gott mit einem kleinen Menschen wie mir auch großes Bewirken kann - wenn man ihn denn lässt.

    Als Angestellte im Radio fand ich es sehr interessant, wie häufig Tom Menschen begegnet ist, die zwar keine Bibeln besaßen, aber schon lange durch christliche Radiosendungen Christen geworden waren. Manchmal hätte ich mir ausführlichere Berichte gewünscht; die Episoden wirken mehr wie "Häppchen", was es andererseits wieder leicht macht, zwischendurch wieder in das Buch einzusteigen. Besonders über seine Kinder erfährt man nur sehr wenig. Mich hätte interessiert, wie und wo sie aufgewachsen sind und wie sie sich in die Arbeit ihrer Eltern eingefügt haben. Aber vielleicht haben die Autoren das auch auf Wunsch der Kinder absichtlich ausgelassen.

    Eine gute Sache fand ich den Anhang, in dem neben Glossar und Anmerkungen auch eine Fülle an Links zu weiterführender Literatur, Webseiten, CD- und Filmmaterial bereitgestellt wird.

    Ein Buch, das einen wieder neu für Gottes Wirken begeistert und ermutigt, selbst aktiv zu werden.
  7. Cover des Buches Katie (ISBN: 9783775154154)
    Katie Davis Majors

    Katie

     (20)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Mama für Afrikas Kinder, Band 1: Katie (geb. 1988) aus Nashville/Tennessee (USA), will nach ihrem Highschool-Abschluss unbedingt in die Mission nach Uganda. Nach einiger Überzeugungsarbeit sind ihre Eltern einverstanden, dass sie vorerst einen Hilfseinsatz in den Ferien leistet. Gesagt, getan. Nach ihrer Rückkehr in die USA ist der Wunsch, wieder nach Uganda zu gehen, noch viel stärker. Sie verschiebt ihr Studium um ein Jahr und geht erneut nach Afrika. Katie gründet das Hilfswerk „Amazima“ und wird 14-fache Mutter – und das alles, bevor sie 20 Jahre alt ist! Katie erzählt ihre Geschichte mit Unterstützung von Beth Clark.

    Erster Eindruck: Auf dem Cover und auf der Rückseite des Buches sieht man Katie inmitten einer Kinderschar. Auffällig ist das Layout: Es hat immer wieder Tagebucheinträge, die in einer anderen Schrift und mit gezeichneten Blättern und Blumen unterlegt – gefällt mir gut.

    „Meine tiefste Freude und der grösste Hunger der Welt trafen in Uganda zusammen. In Uganda begann mein Herz zu singen“ (Katie). Diese Aussage steht auf der Rückseite des Buches und nur schon diese zwei Sätze haben mich sehr berührt.

    Vor der Lektüre des Buches habe ich mich ein bisschen im Internet über Uganda informiert. Hier ein paar Fakten: Uganda ist ein Land mit 35 Mio. Einwohnern in über 60 Völkern auf einer Fläche von 241'040 km² und einem Bruttosozialprodukt von jährlich nur 638 US Dollar pro Kopf. Das Durchschnittsalter ist lediglich 15 Jahre und die Lebenserwartung 53 Jahre!
    Ich habe mir unwahrscheinlich viele Passagen markiert und kann hier nur festhalten, dass ich sehr beeindruckt von ihr bin: Eine junge gläubige Frau kehrt dem Wohlstand den Rücken und geht in eines der ärmsten Länder der Welt, um dort dafür zu sorgen, dass die vielen Kindern regelmässig zu Mahlzeiten kommen, medizinisch versorgt werden, eine bessere Hygiene entwickeln und – ganz wichtig – zur Schule gehen können. Katie erzählt von ihrem Alltag und wie Gott an ihrer Seite ist; sie bringt auch immer wieder biblische Beispiele. Die geschilderten Zustände betr. Ernährung, Hygiene, Gesundheit, die Katie antrifft, sind sehr bedrückend. Doch Katie liebt die Kinder vom ersten Tag an und will ihnen ein besseres Leben verschaffen. Als ich gelesen habe, dass Katie insgesamt 14 Mädchen adoptiert, musste ich schon mal leer schlucken. Das muss man sich mal vorstellen! Ich habe mich übrigens gefragt, wieso es nur Mädchen wurden, aber später kam gleich die Antwort: eine alleinstehende Frau in Uganda darf keine Jungs adoptieren– wieso auch immer.

    Ich habe grosse Hochachtung vor Katie – und all den anderen Menschen, die sich seit Jahren im gleichen Masse mit grossem Engagement für arme Menschen einsetzen, aber der breiten Öffentlichkeit unbekannt bleiben, da sie kein Buch schreiben. Vielen Dank!
  8. Cover des Buches Das möge Gott verhüten (ISBN: 9783832164232)
    Majella Lenzen

    Das möge Gott verhüten

     (15)
    Aktuelle Rezension von: ErleseneBuecher
    Eine beeindruckende Frau erzählt von ihrem aufopfernden Leben in Afrika, ein Land, das ihr so vertraut wird. Es ist ein Kampf gegen Unmenschlichkeit, Krankheiten und Bürokratie. Allerdings merkt man ihr ihre Nähe zu Gott an, da sie anscheinend unendliche Kraftreserven und Zuversicht besitzt.

    Ich bewundere Menschen, die sich weitab der Heimat tatkräftig um Menschen kümmern. Maria war vor allem immer wichtig, dass die Menschen auch vor Ort lernen, sich selbst zu helfen. Allerdings wird ihr schnell klar, dass die Missionsarbeit der katholischen Kirche das etwas anders sieht.

    Ich bin Theologin, allerdings evangelisch, und respektiere viele Regeln der katholischen Kirche. Auch wenn ich einiges nicht nachvollziehen kann. Ich sehe natürlich die Fehler in dem System Kirche, aber für mich überwiegen die Chancen und positiven Dinge – vor allem in der evangelischen Kirche. Jedoch wird einem bei diesem Buch wieder einmal vor Augen geführt, wie unsinnig und menschenfeindlich einige Regeln der katholischen Kirche sind und ich verstehe nicht, wie die Alteingesessenen (vor allem Männer) sich nicht ändern oder wenigstens aufgeschlossen sein können. Der Machthunger ist wohl zu groß und die Engstirnigkeit.

    Maria wird gezwungen “freiwillig” ihr Nonnendasein aufgrund einiger Vorkommnisse, wobei anscheinend den Ausschlag die Verteilung von Kondomen in einem HIV-verseuchten Gebiet ist, aufzugeben. Sie sieht und hat es vor allem direkt miterlebt, wie die Menschen unschuldig an dieser Krankheit leiden und sterben. Und dann kommt die Kirche und verbietet Kondome. Das geht doch nicht. Da muss sich Gott im Himmel doch wirklich die Tränen von der Wange wischen über so viel Unverstand.

    Maria gibt aber nicht auf und kämpft weiter gegen Aids. Gerade aktuell ist diese Krankheit zum Glück wieder in den Medien. Sie darf nicht vergessen werden und es muss immer wieder auf sie aufmekrsam gemacht werden und vor allem eben auf Kondome. Da verliert die (katholische) Kirche – wie so oft – sämtliche Zuneigung. Wie Luther schon sagte, ist der Papst total überflüssig!

    Aber nochmal zurück zum Buch. Eine spannende Lebensgeschichte, die wirklich interessante Einblicke in die Missionsarbeit, die katholische Kirche – vor allem ihre Bürokratie – und das Nonnenwesen gibt. Mir kam gerade der Austritt und wie es dazu kam etwas zu kurz. Ich hätte gerne mehr von Marias Innenleben in dieser Zeit erfahren und mitgefühlt.

    Bewertung: 4 von 5 Punkten

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