Bücher mit dem Tag "mississippi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mississippi" gekennzeichnet haben.

125 Bücher

  1. Cover des Buches Gone Girl - Das perfekte Opfer (ISBN: 9783596520725)
    Gillian Flynn

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

     (1.674)
    Aktuelle Rezension von: janaobrist

    Ich war wirklich kurz davor 5 Sterne zu geben, aber irgendwie hat mich schon nicht ganz alles an der Geschichte überzeugt. Zuerst mal zum Inhalt, es geht um Amy und Nick, wir erfahren immer abwechselnd von beiden Seiten wie ihre Beziehung so aussieht. Am Anfang wirkt das Ganze schon noch sehr harmlos aber es wird schnell sehr abgefuckt und man fragt sich wirklich was hier los ist. Ich würde das ganze eigentlich nicht unbedingt als Roman einstufen, sondern eher al Thriller. Denn diese Liebesgeschichte ist auch nicht wirklich schön, sondern eher verdammt toxisch und psychopathisch. Der Plot ist dass Amy plötzlich verschwindet und man weiss nicht wie das passiert ist. Und man erfährt als Lesender immer mehr und wird in quasi alles involviert. Also man weiss eigentlich alles (ich auktoriale Perspektive). Aber das Ende ich weiss ja nicht, ich hätte echt nicht gedacht, dass es so Endet und irgendwie ja ist es auf eine Seite schön, dass es solche bedingungslose Liebe gibt, aber ich find das Ende irgendwie schon nicht so glaubwürdig und gelungen.

  2. Cover des Buches Gute Geister (ISBN: 9783442714506)
    Kathryn Stockett

    Gute Geister

     (686)
    Aktuelle Rezension von: Schanin

    Anfangs hatte ich mit dem Schreibstil des Buches ein wenig zu kämpfen und stolperte über einige Wörter, aber nach ein paar Seiten gewöhnt man sich dran.

    Die Geschichte ist äußerst berührend und regt zum Nachdenken an. Obwohl man über die Rassentrennung in den Südstaaten Bescheid weiß, schockieren und betrüben einen dennoch einige Details in dem Buch, die die damalige Realität widerspiegeln. Es ist kaum vorstellbar, dass dieser Zustand "nur" 60 Jahre zurückliegt.

    Die drei Hauptcharaktere sind äußerst liebenswert.

  3. Cover des Buches Libellenschwestern (ISBN: 9783734103773)
    Lisa Wingate

    Libellenschwestern

     (177)
    Aktuelle Rezension von: maedchenausberlinliest

    In "Libellenschwestern" von Lisa Wingate geht es um Avery die auf May trifft. Die 90-Jährige May erkennt ihr Libellenarmband, ein Erbstück. May besitzt auch ein Foto, auf der Avery's Großmutter zu sehen ist. Was hat diese Frau mit der Familie von Avery zu tun?

    Ich möchte eigentlich nicht zu viel von diesem absolut schönen, aber auch sehr grausamen Roman verraten.
    Ich kann nur so viel sagen, dass es um eine Familie geht die auf tragische Weise von einem skrupellosen Waisenhaus auseinander gerissen wird. Die Geschichte wird aus der Sicht der Gegenwart und aus der Sicht der Vergangeheit erzählt.

    Das Buch kann ich wirklich nur weiterempfehlen, auch wenn ich mir am Ende mehr Aufklärung gewünscht hätte.
    Der Fakt, dass das Buch an wahren Tatsachen angelehnt ist fand ich sehr interessant und lässt die Geschichte nochmal in einem anderen Licht erscheinen.

  4. Cover des Buches Der Funke des Lebens (ISBN: 9783570102381)
    Jodi Picoult

    Der Funke des Lebens

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Scholu

    Ich lese die Bücher von Jodi Picoult sehr gerne, man merkt, dass sie immer viel und gut recherchiert für ihre Themen.

    Dieses Buch hat mich leider etwas enttäuscht.

    Es handelt von einer Geiselnahme in einem sogenannten "Center", einer Klinik die auch Abtreibungen durchführt. In Amerika ist dieses Thema ja immer noch heiß diskutiert und hätte daher so richtig Potenzial gehabt.

    Der zeitliche Ablauf ist hier rückwärts angesiedelt (jeweils im Stundentakt), so dass man quasi direkt am Anfang weiß, wer überlebt. Das heißt, die Spannung fehlt gewissermaßen. Man lernt zwar die Personen etwas besser kennen und weiß dann, was sie am Anfang des Tages in diese Klinik geführt hat, aber im Grunde fehlt ihnen ein Ende. Ein absoluter Minuspunkt für mich ist, dass die Hauptfiguren sehr blass bleiben und ich nicht nachvollziehen kann, wieso sie so handeln wie sie es tun, allen voran der Geiselnehmer. Der Schreibtstil ist gut, so wie immer bei J. Picoult, aber leider ist die Geschichte mit diesem Thema ungewöhnlich platt. Es gibt zwar einen Epilog, der dann am Ende des Tages spielt, aber leider bezieht sich dies nicht auf alle Personen, so dass die meisten von ihnen ein Open End haben.

    Frau Picoult kann es normalerweilse besser, schade! Wer noch nichts von ihr kennt, sollte lieber zu einem anderen Buch von ihr greifen, zB "19 Minuten" oder "Zerbrechlich".

  5. Cover des Buches Die Erbin (ISBN: 9783453418462)
    John Grisham

    Die Erbin

     (132)
    Aktuelle Rezension von: DanielaN

    Der weiße Millionär Seth Hubbard ist schwer krank und plant seinen Selbstmord. Vorher aber setzt er ein neues Testament auf, in dem er seine schwarze Haushälterin Lettie Lang zur Quasi-Alleinerbin macht.

    Ein Konflikt, der im US-Bundesstaat Mississippi der 1980er-Jahre einiges an Potenzial bietet: Es geht um die Trennlinien von Schwarz und Weiß, um Arm und Reich, um Familie versus Fremde, um Elternliebe bzw. Nicht-Elternliebe und natürlich um Gerechtigkeit. Viel Stoff also und ich dachte: Wow, das wird spannend.

    "Die Erbin" war mein erstes Buch von dem berühmten Bestseller-Autor John Grisham. Ich wollte schon lange endlich ein Buch von ihm lesen, ging also mit einer gewissen Erwartungshaltung ans Lesen heran.

    Leider hat sich mir bis zum Schluss nicht erschlossen, was diesen Autor so wertvoll macht. Über 500 Seiten lang (insgesamt ca. 700 Seiten) begleitet man nur eine Reihe von Anwälten dabei, einen Prozess vorzubereiten und sich gegenseitig Steine in den Weg zu legen. Über weite Strecken liest sich das Buch für mich wie ein Bericht über die reale Arbeit von Anwälten. Das ist teilweise durchaus interessant, müsste meiner Ansicht nach für einen Roman aber verdichtet werden (Das Wort Dichtung kommt von "dichter machen"). Nicht jeder will sich ins amerikanische Rechtssystem und Erbrecht einarbeiten.

    Richtig interessant wird es erst auf den letzten ca. 150 Seiten, als das Geheimnis, warum Hubbard Lettie Lang zur Erbin bestimmt hat, endlich gelüftet wird.

    Insgesamt: Kann man lesen, wenn man Durchhaltevermögen hat.

  6. Cover des Buches Mehr als nur ein Traum (ISBN: 9783957344601)
    Elisabeth Büchle

    Mehr als nur ein Traum

     (56)
    Aktuelle Rezension von: BettinaLausen

    Felicitas hat mit jüdischen Wurzeln Nazideutschland überlebt. Ein unerwartetes Erbe führt sie in den 1960er Jahren nach Mississippi. Trotz aller Warnungen freundet sie sich mit ihren schwarzen Nachbarn an. In der Stadt findet sie schnell Freunde, obwohl sie auch als die „Fremde“ beäugt wird. Sie gerät mitten in die brodelnden Rassenunruhen der Zeit. Und dann ist dort dieser Deputy Landon - von dem sie nicht weiß, ob er Freund oder Feind ist.


    Meine Meinung: Ich habe etwas gebraucht, um mit der tollpatschigen und naiven Hauptfigur anzufreunden. Aber bald hatte sie mein Herz erobert. Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, was die Spannung hochhält. Alle aus dem Dorf scheinen Geheimnisse zu haben. Irgendwann bringt der Roman eine Wendung mit einem Thema auf den Plan, mit dem ich nicht gerechnet habe. Zudem gibt es einen fulminanten Shwodown mit einem schönen Schluss. Eine absolute Leseempfehlung. 

  7. Cover des Buches Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt (ISBN: 9783518468975)
    Maya Angelou

    Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt

     (53)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    "[..Für Menschen, deren Vergangenheit und Zukunft täglich vom Untergang bedroht sind, ist es schon göttliche Gnade wenn sie überhaubt am Leben bleiben. Ich finde es interessant dass das einfachste Leben, die armseligste Existenz sich in Abhängigkeit von Gott begreift, während seine Bedeutung mit steigendem Wohlstand, Lebensstandart und Lebensstil entsprechend sinkt"..]

    M.Angelou


    Amerika in den 30er Jahren, Maya wächst bei ihrer Grossmutter auf, im Süden, Rassentrennung ist Alltag.

    Später kehrt sie mit Ihrem Bruder zurück zu Ihrer Mutter in St. Louis wo sie dank ihres Durchhaltewillens als erste schwarze Frau als Schaffnerin in der Strassenbahn von San Francisco arbeitete.


    Geschrieben in einer grossartigen Sprache, ich habe das Buch mit grossem Vergnügen verschlungen.

    Leseempfehlung.

  8. Cover des Buches Die Mississippi-Bande - Wie wir mit drei Dollar reich wurden (ISBN: 9783522184557)
    Davide Morosinotto

    Die Mississippi-Bande - Wie wir mit drei Dollar reich wurden

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Te Trois, der schielende Eddie, Julie und ihr schwarzer Bruder Tit haben sich heimlich in den Sümpfen eine Hütte gebaut, in der sie sicher vor ihren Pflichten sind. Dort arbeiten sie an ihrem Einbaum, rauchen und fangen so manchen Fisch. Eines Tages angeln sie eine Dose aus dem Wasser, in der sich drei Dollar empfinden - welch unerwarteter Reichtum! Aus dem dicken Katalog von Walker und Dawn, bestellen sie sich eine Pistole mit Munition. Als das Paket endlich ankommt, befindet sich darin aber nicht die bestellte Pistole, dafür taucht bald ein geheimnisvoller Mann mit unangenehmen Fragen auf.

    Das Buch ist eine richtig schöne Abenteuergeschichte voller Huckleberry Finn Romantik. Bei solch unwiderstehlichen Zutaten wie Treibsand, Alligatoren, Geheimnissen und Ausreißen von Zuhause, schlagen die Herzen von kleinen und großen Abenteurern höher. Also schnell unter die Bettdecke, Taschenlampe an und schon geht es an Bord des Mississippi-Schaufelraddampfers.
  9. Cover des Buches So wie Kupfer und Gold (ISBN: 9783570309803)
    Jane Nickerson

    So wie Kupfer und Gold

     (122)
    Aktuelle Rezension von: thiefladyXmysteriousKatha

    So wie Kupfer und Gold

    Dieses Buch habe ich mal irgendwann einfach bei medimops gekauft, da eine Bloggerin damals schrieb, dass es eine interessante Märchenadaption sei und ich damals solche gerne gelesen habe. Allerdings wusste ich bis vor kurzem nie, um welches Märchen es sich handelt. Nun fiel mir das Buch beim Regaldurchsuchen wieder in die Hände und ich habe recherchiert: In dem Buch geht es um das Blaubart-Märchen. Sofort war meine Neugierde geweckt und ich habe die Geschichte innerhalb weniger Tage verschlungen. Ma etwas ganz anderes, mit historischem Touch, leider aber auch kleinen Schwächen. Trotzdem einen genaueren Blick wert!

     

    Klappentext

    Üppige Gewänder, rothaarige Schönheiten und ein grausiges Geheimnis! Boston, 1855. Sophia ist 17, und ist nach dem Tod ihres Vaters Waise, als sie einen Brief von ihrem Paten erhält, der sie auf seine Plantage in Mississippi einlädt. In Wyndriven Abbey zieht der attraktive Bernard sie in seinen Bann. Doch je näher sie sich kommen, desto mehr spürt Sophia seine dunkle Seite. Als ihr junge, schöne Frauen mit rotem Haar erscheinen die ihr selbst sehr ähnlich sehen wird Sophia misstrauisch. Cressac war bereits mehrfach verheiratet, und alle Ehefrauen verschwanden unter mysteriösen Umständen.

     

    Meine Meinung

    In dem Buch geht es um ein wunderschönes junges Mädchen namens Sophia, die nun leider eine Waise ist und zu ihrem Vormund, einem reichen Onkel, in die Südstaaten Amerikas ziehen soll. Das bedeutet für sie sich von ihren Geschwistern zu verabschieden, doch da sie immer nur Gutes von ihrem Onkel gehört hat und sie auch etwas sein Reichtum lockt, freut sie sich über den Umzug.

    In Mississippi angekommen bemerkt sie schnell, dass ihr Onkel Bernard ein attraktiver Charmeur ist, der auf Frauen mit langen roten Haaren zu stehen scheint. Doch er verhält sich ihr gegenüber stehts gut und schenkt ihr die größten Reichtümer. Schnell merkt Sophia aber, dass ihr Onkel auch eine dunkle Seite hat und viele seiner Frauen auf mysteriöse Weise verschwanden oder umkamen.

    Diese inhaltlichen Parallelen zum Blaubart-Märchen haben mir sehr gut gefallen. Besonders gut finde ich, dass die Südstaaten als Schauplatz gewählt wurden. Nicht nur, weil Wyndriven Abbey ein tolles Anwesen ist und man gerne über das alte prunkvolle Haus liest, sondern weil Sophia die Sklavenhaltung aufstößt und sie sich gerne mit den schwarzen Bediensteten anfreunden würde. Somit wird in diesem Jugendbuch eine wichtige Zeit der amerikanischen Geschichte und eine gute moralische Botschaft vermittelt. Denn Sophia kann einfach nicht verstehen, was an den Sklaven anders sein soll, als an ihr selbst.

    Leider hat Sophia nicht immer einen solch positiven Weltblick. Sie ist sehr naiv, hat wenig Durchsetzungskraft und wirkt oft wie ein verwöhntes Püppchen, dass lieber nach Reichtum als nach anderem strebt. Aber auf den Kopf gefallen ist sie nicht und kommt schnell hinter das Geheimnis ihres Onkels. Und verlieben tut sie sich auch noch…

    Es passiert also einiges in diesem Buch, allerdings weiß man sehr schnell wo der Hase langläuft, wenn man das Blaubart-Märchen kennt. Ich hätte mir inhaltlich noch mehr Abwandlung gewünscht, damit das Ende bzw. die Auflösung überraschender ist.

    Trotzdem hat mir das Buch Spaß gemacht und ich würde gerne 3.5 Sterne vergeben.

  10. Cover des Buches Das Meer von Mississippi (ISBN: 9783453272859)
    Beth Ann Fennelly

    Das Meer von Mississippi

     (34)
    Aktuelle Rezension von: renee

    Auch dieses Buch war ein Highlight!

    Einerseits ist dieses Buch von Beth Ann Fennelly und Tom Franklin ein interessanter und spannender Blick auf die Geschehnisse der Mississippiflut von 1927. Geschichtlich ist dieses Buch von daher ein Leckerbissen, berichtet es doch von einem wahren Geschehen. Andererseits ist "Das Meer von Mississippi" wieder ein Abenteuerroman mit einem Crime-Anteil. Und dann ist das Buch auch noch eine Liebesgeschichte. Prohibition, die Südstaaten, Agenten, Schwarzbrenner und eine Liebe. Herrlich! Zusammengefasst ist das Buch "Das Meer von Mississippi" eine absolut gelungene und wunderbar spannende Unterhaltung. Ich habe es geliebt! Wenn man mal von dieser sehr drögen Liebesszene absieht!

    Hauptpersonen sind das Schwarzbrennerpaar Jesse und Dixie Clay Holliver und die Prohibitionsagenten Ham Johnson und Ted Ingersoll. Die beiden Prohibitionsagenten kommen in das kleine fiktive Städtchen Hobnob im Bundesstaat Mississippi, um den Schwarzbrennern auf die Spur zu kommen und das Verschwinden zweier Prohibitionsagenten aufzuklären. Dabei kreuzt ein Waisenbaby den Weg der Prohibitionsagenten und Ted Ingersoll findet auf der Suche nach einer passenden Mutter den Weg zu Dixie Clay Holliver, deren Mann bald nicht sehr erfreut über den Kontakt der Beiden sein wird. Wobei Jesse Holliver noch andere hochfliegende Pläne hat und Ham Johnson und Ted Ingersoll bald vor wichtigen und intensiven Fragen zum weiteren Procedere stehen. Und während dem Geschehen regnet es und regnet und regnet und regnet und man spürt, dass der Roman auf einen bedrohlichen Höhepunkt zusteuert.

    Das Geschehen um die Jahrhundertflut des Mississippi von 1927 ist den beiden Autoren Beth Ann Fennelly und Tom Franklin absolut atmosphärisch gelungen. Man wähnt sich mittendrin im Geschehen, spürt diese hochexplosive Stimmung. Ebenso wie das Buch einen erstaunlichen Lesesog und eine immense Spannung besitzt. Schon durch diese Gestaltung und die Intensität in der Geschichte bleibt eigentlich nur eine 5-Sterne-Bewertung möglich, etwas anderes erscheint mir hier nicht richtig. Da kann man auch die etwas dröge Gestaltung der Liebesszene verschmerzen bzw. ignorieren. Mich hat das Buch "Das Meer von Mississippi" auf jeden Fall sehr neugierig auf weiteres aus der Feder der Autoren Beth Ann Fennelly und Tom Franklin gemacht. 

  11. Cover des Buches Die Jury (ISBN: 9783453417908)
    John Grisham

    Die Jury

     (523)
    Aktuelle Rezension von: Laurita137

    Ich fand die Geschichte wirklich sehr langatmig, wodurch bei mir kaum Spannung aufgebaut wurde. Die Story wird sehr lang gezogen, wobei es kaum um den eigentlichen Fall geht. Auch als dann der Prozess endlich Lösung, kam bei mir keine Spannung auf, wie ich erwartet hatte. Es ist leider keine Wendung oder ähnliches mehr passiert. Die Schreibweise an sich ist wie gewohnt gut, auch Mal witzig, aber dennoch viel zu lang. 

  12. Cover des Buches Natchez Burning (ISBN: 9783746632100)
    Greg Iles

    Natchez Burning

     (82)
    Aktuelle Rezension von: MichaelSterzik

    I have a Dream (ich habe einen Taum) – dass sind die Worte in einer der berühmtesten Reden von Martin Luther King. Der Afroamerikanischer Bürgerrechtler hielt seine Rede am 28. August 1963 vor mehr als 250.000 Menschen vor dem Symbol der Freiheit – dem Lincoln Memorial in Washington.

    In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden Politiker, wie Robert F. Kennedy, J.F. Kennedy und Martin Luther King zu Schlüsselgestalten gegen den Rassismus. Allesamt kämpften diese politisch, sozial und ökonomisch für eine Gleichheit innerhalb der amerikanischen Gesellschaft. Für diese Zukunftsvisionen bezahlten sie einen viel zu hohen Preis – sie wurden ermordet. Vielleicht nicht ausschließlich wegen des Themas der Gleichstellung der amerikanischen Bürger vor dem Gesetz, aber faktisch spielte diese eine wesentliche Rolle. 

    Im Süden der USA wurden unbeschreibliche Verbrechen an Afroamerikaner verübt. Manchmal unter den Augen von korrupten Polizeibeamten, die ggf. private Beziehungen zum Ku-Klux-Klan hatten. Dieser rassenfeindliche und sehr gewalttätige Geheimbund kämpfte auch mit paramilitärischen Mitteln für die Vorherrschaft der Weißen Rasse. Attentate, Mord, Brandstiftung, Raub, Vergewaltigung usw., die Liste der Verbrechen dieses Klans ist lang.

    Analysiert man die Umstände dieser drei Morde an J.F.Kennedy, seinem Bruder Robert und Martin Luther King, so gibt es zwar Täter, aber widersprüchliche Aussagen, viele Ermittlungspannen und noch immer viele, viele offene Fragen, die bisher nicht final beantwortet worden sind. Verschwörungstheorien bringen uns hier nicht weiter – aber Greg Iles verarbeitet in seinem vorliegenden Roman: „Natchez Burning“ seine eigene Theorie.

    Penn Cage, Bürgermeister von Natchez, Mississippi, hat eigentlich vor, endlich zu heiraten. Da kommt ein Konflikt wieder ans Tageslicht, der seine Stadt seit Jahrzehnten in Atem hält. In den sechziger Jahren hat eine Geheimorganisation von weißen, scheinbar ehrbaren Bürgern Schwarze ermordet oder aus der Stadt vertrieben. Nun ist mit Viola Turner, eine farbige Krankenschwester, die damals floh, zurückgekehrt – und stirbt wenig später. Die Polizei verhaftet ausgerechnet Penns Vater – er soll sie ermordet haben. Zusammen mit einem Journalisten macht Penn sich auf, das Rätsel dieses Mordes und vieler anderer zu lösen. (Verlagsinfo)

    „Natchez Burning“ von Greg Iles ist 2016 im Aufbau Verlag erschienen und ist der erste Band einer Trilogie. Der 1000-Seiten starke Roman ist ein absoluter Spannungsgarant. Beachtlich ist es, dass die Spannung enorm schnell auftaucht, aber auch über den gesamten Band diese hält. Es gibt keine langatmigen Passagen, keine überflüssigen Dialoge, oder Nebenfiguren, die man hätte ersparen können. Der Unterhaltungswert immer aktiv – auf jeder Seite – in jedem Kapitel und auch wenn die Perspektiven zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechseln und auch der Erzähler ausgetauscht wird – die Atmosphäre ist außergewöhnlich spannend. 

    Die Verbrechen – die Morde in den 60er Jahren, die die Saat sind für die tödliche Ernte, sind mit einer unglaublich fesselnden Atmosphäre erzählt. Diese Wellen der Gewalt bringen ein Treibgut an Sünden, Rache und Vergeltung mit, die nicht nur die alten Wunden aufreißen, sondern ein Massaker anrichten. 

    Die Südstaaten sind immer gut für Verbrechen und vom Winde verweht werden diese auch durch die Jahre nicht. „Natchez Burning“ ist so authentisch und realistisch erzählt, dass obwohl es eine fiktive Geschichte ist, zu keinem Zeitpunkt man den Eindruck erhält, dass es hier zu übertrieben zugeht. Greg Iles widmet sich allerdings auch nicht nur dem Thema der Rassendiskriminierung, sondern baut sich ein Fundament aus Familiengeschichten, politischen Morden, von korrupten Polizeibehörden, die Macht des Journalismus und der Medien usw. 

    Doch alle diese Themen können nur spannend erzählt werden, wenn die Figuren passend aufgestellt sind. Das sind sie – nichts dem Zufall überlassen und jeder ist der Unschuldige mit den sehr schmutzigen Händen. Emotional ist „Natchez Burning“ stark ausgebaut. Nicht nur, dass man eine Wut auf die Mörder entwickelt, immer schwingt neben dieser Wut auch eine Traurigkeit mit, wenn das Schicksal in der Vergangenheit zuschlägt, nur um wenig später in der Gegenwart um so härter auszuteilen. 

    „Natchez Burning“ von Greg Iles ist für mich einer der stärksten Thriller mit historischem Hintergrund in den letzten fünfzehn Jahren. Diesen Spannungsbogen so souverän am oberen Limit zu halten und auch noch bis zum Ende zu steigern, ist grandios. Das Ende des Romans ist allerdings noch kein abschließendes Ende. Von einigen Personen muss man sich verabschieden und nicht nur die „bösen“ Täter sterben. Es gibt tragische, dramatische Verluste auf beiden Seiten. 

    Fazit

    Beschreiben wir das Wort Spannung – so fällt mir dazu dieser Roman ein. Ein solcher Pageturner auf den man sich stark konzentrieren muss – aber man mit einer großen Schatzkiste mit Unterhaltung, Dramatik, und viel Emotionen belohnt wird. 

    „Natchez Burning“ von Greg Iles muss man unbedingt lesen.

    Michael Sterzik 

  13. Cover des Buches Falsche Nummer, richtiger Mann (ISBN: 9782919805389)
    Elle Casey

    Falsche Nummer, richtiger Mann

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    May erhält eine Nachricht, sie denkt sie soll in eine Biker Bar, doch als sie dort ist gerät sie in eine schiesserei und wird von einem Biker gerettet und plötzlich ist sie im Hauptlager der Bourbon Street Boys und möchte von dort auch nicht mehr gehen.

    Mir gefiel der Aufbau der Geschichte, man hat zu Beginn etwas Action und Aufregung die durch die Protagonistin und dessen tausend Gedanken sehr humorvoll waren. Ich habe Stellenweise laut gelacht, da ihre Gedanken so absurd waren, aber mir gefielen die Charaktere die von der Autorin geschaffen wurden, die ganze Gruppe. Ich konnte mich durch ihre lebhaften Erzählungen sehr gut in die Geschichte einfinden und sie voll und ganz geniessen.

    Zum Schluss hätte ich mir etwas mehr erwartet es kam noch etwas auf, wurde aber sehr schnell erledigt und Ende, da hätte es noch einige Seiten vertragen. 

    Ansonsten sehr witziges und Humorvolles Buch mit etwas Romantik und wenig Spannung, sehr unterhaltsam.

    Für alle die gerne Humorvolle Bücher mögen

  14. Cover des Buches Das Bekenntnis (ISBN: 9783453439986)
    John Grisham

    Das Bekenntnis

     (59)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Im Herbst 1946 beginnt der angesehene Bürger und Kriegsheimkehrer Pete Banning in Clanton, Mississippi, seinen Tag eigentlich ganz normal. Nur ein paar ungewöhnliche Vorbereitungen trifft er. Nach dem Frühstück mit seiner Schwester fährt er zum Haus des Pastors Dester Bell und tötet diesen mit drei Schüssen. Über die Tat und sein Motiv schweigt Banning nach der Verhaftung. Auch sein Anwalt kann ihn nicht zu einer Aussage bewegen. Seine Bannings Frau Liza ist nach einem Nervenzusammenbruch in Behandlung und die beiden Kinder sind auswärts auf verschiedenen Colleges. Wie soll die Familie jetzt zusammenhalten? Alle stehen vor einem Rätsel und der Prozess nimmt seinen Lauf.


    Normalerweise steht der Autor für versierte Krimi- oder Thrillerkost, die von Spannung und Action lebt. Mit diesem Buch wählt er einen etwas anderen Ansatz, was durchaus neugierig macht. Die unterschwelligen Probleme der Familie Banning, über die sich das Familienoberhaupt ausschweigt, führen schließlich zu der grausamen Tat. Wobei dem Täter zugestanden werden kann, dass seine Erlebnisse im Pazifikkrieg und sein knappes Überleben sehr traumatisierend gewesen sein müssen. Doch warum schweigt er? Warum gibt er nicht einmal seiner Familie eine Erklärung? Wollte er sich selbst umbringen, hätte er das auch mit weniger Leid für andere hinbekommen. Schließlich hatte das Opfer auch eine Familie.


    Für diesen Roman muss man wohl offen sein. Das wird möglicherweise nicht jedem gelingen. Man beginnt mit der Lektüre und stellt fest, dass der Autor einen ungewöhnlich beschreibenden und kühlen Ansatz gewählt hat. Man sucht die spannenden Entdeckungen, die der Verteidiger machen könnte. Vergeblich. Man fragt sich, ob man die Lesezeit für fast sechshundert Seiten aufwenden soll und fängt schließlich an, die Seiten zu überfliegen, was für das Verständnis der Handlung gut möglich ist. Auf der Suche nach der Auflösung erlebt man eine Enttäuschung. Vielleicht müsste man da bessere Kenntnisse der Zeit haben, in der die Handlung angesiedelt ist, ebenso wie über die des Ortes, der Südstaaten der USA, wo Menschen das vermeintliche Recht noch eher in die eigene Hand nehmen als in Europa. Es kommt die Überlegung auf, wie der Roman hätte positiver hätte gestaltet werden können, spannender. Man kommt zu dem Schluss, dass man sich vielleicht doch nicht immer auf den Namen eines Autors, den man für gut befindet, verlassen kann.

  15. Cover des Buches Der kleine Freund (ISBN: 9783442487325)
    Donna Tartt

    Der kleine Freund

     (98)
    Aktuelle Rezension von: maedchenausberlinliest

    Der kleine Freund oder die unendliche Geschichte, die sich zieht wie Kaugummi.

    Wenn ihr mal ein richtig schlechtes Buch lesen wollt, dann greift hier gerne zu.

    So gut der Klappentext klang, so langweilig und verwirrend war das Buch.

    Die Geschichte klang ähnlich wie Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert von Joel Dicker.


    Die Autorin hat sich für das Werk 10 Jahre Zeit genommen und ich frage mich ob sie nach Beenden des Buches noch wusste worüber sie eigentlich schreiben wollte.

    Selten habe ich so ein schlechtes Buch mit so einem nichtssagendem Ende gelesen.

    Der Schreibstil ist ausschweifend erzählt und eine Geschichte oder Spannung kommt gar nicht zu Stande.

    Wir haben relativ schnell gemerkt, dass das Buch scheisse ist, wollten dem ganzen aber trotzdem eine Chance geben und hatten lange die Hoffnung, dass die Geschichte besser wird. Aber ich kann euch sagen, das tut sie leider nicht.

    Auch hatte ich keine Ahnung wer wer war und wer zu wem in einer Beziehung stand. Das war einfach so verwirrend.

    Ich frage mich auch, wer die Person war, die das Manuskript für gut empfand und dann veranlasst hat es zu veröffentlichen?!

    Und btw… im Buch sind mir auch einfach zu viele Schlangen vorgekommen. 


    Vielleicht nehme ich das Buch zum Heizen her oder mach ein kleines Feuer zu Halloween. Hocus Pocus hallo 🧙‍♀️ 

    Spaß beiseite, bei mir wird keine häusliche Gewalt gegenüber von Büchern getätigt.

    Ich glaub das Buch wird wohl dann in einem Bücherschrank ausgesetzt.

  16. Cover des Buches Unter Verschluss (ISBN: 9783404145508)
    Greg Iles

    Unter Verschluss

     (79)
    Aktuelle Rezension von: BeiterSonja

    Sehr spannender Thriller.

  17. Cover des Buches Fay (ISBN: 9783453677258)
    Larry Brown

    Fay

     (70)
    Aktuelle Rezension von: 3lesendemaedels

    Die 17-jährige lebensfremde Fay läuft vor ihrem gewalttätigen Vater und ihrem armseligen Zuhause im Hinterland von Mississippi davon. Sie wird von ein paar Jungs aufgelesen und geht mit zu ihrer Hütte. Dort kreist der Alkohol und auch eine Haschpfeife macht die Runde. Als einer der Männer versucht, sie zu missbrauchen, kotzt Fay das ganze Zimmer voll. Als sie wieder zu sich kommt kapiert sie, dass es höchste Zeit ist, weiter zu ziehen. Am Highway wird sie vom Polizisten Sam aufgelesen. Dieser nimmt sie aus Mitleid mit zu sich nach Hause. Er und seine Frau Amy haben vor vier Jahren ihre Tochter bei einem Autounfall verloren. Fay bringt frischen Wind ins Haus und wird von beiden wie eine neu gewonnene Tochter umsorgt. Allerdings ist die Beziehung des Paares nur Fassade: Amy ertränkt ihren Kummer in Alkohol und Sam hat eine Affäre mit der heißblütigen Alesandra. Als Amy eines Tages bei einer Spritztour immer wieder nebenbei zur Flasche greift, gerät sie aus der Kurve, unter einen Laster und ist sofort tot. Sam wird vom Dienst freigestellt. Mit der fordernden Alesandra hat er Schluss gemacht. Der wirkliche Grund ist aber nicht der Tod seiner Frau, sondern dass er Fay immer anziehender findet. Auch Fay sieht in ihm mehr als einen Vater-Ersatz und sie verlieben sich ineinander. Nach einem Monat bemerken sie, dass die junge Frau schwanger ist. Doch just an diesem Tag muss der Polizist wieder zum Dienst. Während Fay in der Dunkelheit auf ihn wartet, sieht sie sich plötzlich der wütenden Alesandra mit erhobener Pistole gegenüber. Bei dem anschließenden Gerangel löst sich ein Schuss, der die ehemalige Geliebte tötet. Fay flieht, wird wieder aufgelesen und auch diesmal bringt sie den Menschen kein Glück, sondern reißt sie in den Abgrund. 

    "Das Zeug ist goldenes Feuer" (ein Zitat aus dem Buch), Verderben und Faszination zugleich! Man beobachtet die Protagonisten bei ihren intimsten Instinkten. Schonungslos und mit klarer, schnörkelloser Sprache hat der leider schon verstorbene Schriftsteller, diese fatale Geschichte geschrieben. Eine absolute Leseempfehlung, aber nichts für Romantiker.

  18. Cover des Buches Adrenalin (ISBN: 9783404165421)
    Greg Iles

    Adrenalin

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Zwei Jahre nach den Ereignissen vom zweiten Band "Blackmail" hat es der ehemalige Staatsanwalt Penn Cage zum Bürgermeister von Natchez geschafft. Eine seiner Entscheidungen war es, auf dem Mississippi Dampfschiffkasinos zuzulassen. Als ihm sein ehemaliger Schulfreund Tim von illegalen Machenschafften auf den Schiffen erzählt, wird Penn hellhörig. Doch bevor Tim ihm die versprochenen Beweise liefern kann, wird er ermordet und Penn in einen bizarren Strudel aus Gewalt, Erpressung, Hundekämpfen und Drogen gezogen, der auch seine Familie in große Gefahr bringt.
    Sowohl Penns Eltern, die Journalistin Caitlin Masters als auch etliche andere Figuren aus den Vorgängerbänden sind in „Adrenalin“ mit dabei oder werden mindestens erwähnt. Genau wie die Bücher gibt es ebenfalls wieder eine angenehm komplexe und tiefergehende Geschichte, die weit mehr als ein Krimi ist. Stellenweise hatte ich das Gefühl, es mit einem Gesellschaftsdrama zu tun zu haben. Und das soll keinesfalls negativ klingen. Im Gegenteil: der Roman ist von vorne bis hinten toll. Bloß der Cliffhanger am Ende ist richtig fies.
    Die mit 21h40min ungekürzte Hörbuchfassung wird – genau wie Band 1 – von Uve Teschner gelesen, der gewohnt grandiose Arbeit leistet. Jede Figur hat ihre eigene Stimmung, die bedrohliche Stimmung wird meisterhaft eingefangen und wiedergegeben.

  19. Cover des Buches Der letzte Befehl (ISBN: 9783734106071)
    Lee Child

    Der letzte Befehl

     (43)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Dafür, dass dieser Band Reachers Ende seiner Militärlaufbahn und den Anfang seines Vagabundenlebens gewidmet ist, liefert der Autor zu wenig. Reacher lässt überraschend leicht los und ist zu schnell in seiner neuen Rolle. Dass er zudem seine Karriere für einen Senatorenbengel opfert, ist unglaubwürdig. Irgendwie fehlten in dem Buch ein bis drei Kapitel, die den Übergang etwas dramatischer hätten gestalten können.
    Wie auch immer - zu wenig für "den" Band!

  20. Cover des Buches Der Räuberbräutigam (ISBN: 9783608960280)
    Eudora Welty

    Der Räuberbräutigam

     (17)
    Aktuelle Rezension von: ChristineChristl

    Kurzbeschreibung
    Drei Reisende steigen in einem Gasthaus am Mississippi ab und teilen sich ein Bett. Am nächsten Morgen hält einer von ihnen seine Schlafgenossen für Geister und springt mit einem großen Satz aus dem Fenster. 'Den sehen wir nie wieder', sagt der blonde Jamie Lockhart und überlegt, wie man die Goldstücke des verschwundenen Bettgenossen teilen könnte. Der Tabakpflanzer Clement lädt Jamie daraufhin für den nächsten Sonntagabend in sein Haus ein. Just an diesem Tag wird Clements Tochter, die schöne Rosamond, von einem Räuber mit rußgeschwärztem Gesicht verführt. Ihr Vater beauftragt seinen neuen Freund Jamie damit, die Untat zu rächen …



    Titel‣ Der Räuberbräutigam
    Autor‣ Eudora Welty
    Verlag‣ Klett-Cotta
    Sprache‣ Deutsch
    Erscheinungsdatum‣ 11. September . 2015
    Seiten‣ 155 Seiten / Gebundene Ausgabe 
    Preis‣ D- 14,95 €
    ISBN‣ 978-3608960280
    Genre‣ Fantasy


    Etwas seltsam begann dieses Buch, und endete auch so für mich. Es ist eine ganz eigene art der Erzählung und der Schreibstil bzw. die Wort / Ausdrucks - Wahl ist besonders. Ich hab doch etwas länger gebraucht um in dieses Buch zu kommen. Wenn man sich aber mal daran gewöhnt hat ist es wirklich sehr witzig und amüsant. Jedoch, so richtig meinen Lesefluss habe ich leider nicht gefunden. Es ist sicherlich etwas neues, etwas tolles das man auf jeden fall gelesen haben muss, jedoch kein Buch für zwischendurch oder das man zwischen Tür und Angel lesen könnte. Es braucht doch etwas Konzentration, die Kapitel sind relativ lang somit war es für mich auch kein Buch, obwohl es doch recht dünn ist, das ich für unterwegs mitgenommen hätte. 

    Wie schon gesagt der Erzählstil ist wirklich einmalig und hat mir wirklich lustige stunden beschert. Was das Buch dir definitiv garantiert ist eine Verwirrung bis zum ende hin :) Was durchaus Positiv zu werten ist. Es kommen auch einige "Märchen" drinnen vor, so finde ich, Sprechende dinge, eine böse Stiefmutter, ein Schneewittchen bzw. Aschenputtel verschnitt. Alles in allem also eine recht spannende und interessante Mischung :) 

    Ich fand es Zeitweise aber leider dann doch etwas zu anstrengend und sehr sehr vieles blieb unerklärt, obwohl bei einigen dingen eine doch kurze Erklärung genügt hätte, und dadurch dann der Lesespaß doch noch, zumindest für mich, erhöht hätte werden können. 


    Das Cover finde ich wirklich schön und es macht sich toll in meinem Bücherregal. Die innen Gestaltung des Buches, finde ich, hätte man doch noch etwas schöner und liebevoller machen können. (Mit ein paar Bildern, Landkarten, was auch immer :D )
     

    Ein Buch was man Lieben und verstehen wird. Oder eben einfach nur Wirr stellenweise lustig findet wird. Sicherlich wird es einige geben die es gar nicht wollen. Doch ich finde es ist definitiv einen Blick hinein wert. Ich hatte doch recht viel Spaß dabei, auch wenn es ziemlich wirr war, aber ich hab dann einfach mal meinen Sturen kopf abgeschaltet und habe einfach gelesen :) 

    Da ich es aber doch nicht so ganz verstanden habe und einfach mein Lesefluss nicht aufkommen wollte gebe ich dem Buch 

    3 von 5 Masken. 
  21. Cover des Buches Krumme Type, krumme Type (ISBN: 9783927734999)
    Tom Franklin

    Krumme Type, krumme Type

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Kaffeesatz19
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es definitiv weiterempfehlen. Letztendlich ist es ein flüssig zu lesender, spannender Krimi (?) mit hohem Unterhaltungsfaktor. Neben der eigentlichen Handlung (Aufklärung eines Mordfalls) werden diverse Themen eingeflochten: Freundschaft, Außenseitertum und Rassismus. Erfreulicherweise ohne die Moralkeule zu schwingen. Man muss also kein Krimi-Fan sein, um das Buch genießen zu können Das Ende fand ich leider etwas zu vorhersehbar.
  22. Cover des Buches Sehnsucht der Unschuldigen (ISBN: 9783453421974)
    Nora Roberts

    Sehnsucht der Unschuldigen

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Ein Leben lang hat Caroline Waverly sich nach den Wünschen anderer gerichtet, bis ihr Körper ihr Grenzen aufgezeigt hat. In dem verschlafenen Südstaaten-Städtchen Innocence will sie zurück zu ihren Wurzeln und sich selbst finden. Doch in dem kleinen Ort am Mississippi erwarten sie keine ruhige Beschaulichkeit, sondern eine Mordserie an jungen Frauen und ein charmanter Hauptverdächtiger…

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Mittlerweile mehrfach wiederaufgelegt, handelt es sich um Sehnsucht der Unschuldigen (Originaltitel: Carnal Innocence) um einen Romantic Suspense-Roman von Nora Roberts aus dem Jahr 1992.

    Für mich als langjährige Nora Roberts-Leserin ist durchaus bemerkbar, dass sich ihre Art zu schreiben damals nochmal deutlich gesteigert hat. Nichts desto trotz ist der Schreibstil flüssig und angenehm zu lesen.

    Die Hauptfiguren sind Caroline und Tucker – beide um die 30 Jahre alt. Ihre Liebesgeschichte ist rund und schön zu verfolgen. Die kleineren erotischen Szenen sind ansprechend, aber nicht zu ausführlich, beschrieben. Bei ihrem Charakter hat mir vor allem ihre Selbstfindung sehr gut gefallen. Sie ist eine ruhige Frau, aber durchaus durchsetzungsstark und sehr mitfühlend. Bei Tucker habe ich mich durch die Beschreibungen der Autorin anfangs etwas schwer getan: Um ihn wird die Aura eines Lebemannes, Faulenzers und Frauenhelden aufgebaut. Klar, dass da mehr dahinter steckt, aber gerade seine Art zu reden war meiner Sympathie da am Anfang nicht zuträglich. 

    Überhaupt gab es für mich zu Beginn auch bei Nebenfiguren zu viele lockere Sprüche, wer hier die Beine breit gemacht hätte etc. Das hat den Charme des kleinen Ortes für mich etwas herab gesetzt. Die im Weiteren eingeflochtenen Themen wie Alkoholismus, Rassismus, religiösem Eifer/Bigotterie waren dann jedoch sehr gut integriert.

    Der Aufbau verschiedener Verdächtiger ist besonders gelungen, da wir viele kleine Handlungsstränge aus den Sichten unterschiedlicher Protagonisten (neben Tucker und Caroline) kennen lernen. So folgen wir Tuckers Schwester zu neuen Erkenntnissen per fremdem FBIler, einem jungen Angestellten von Tucker über Eindrücke zu seinem Vater und so weiter.

    Dies beschert uns mehrere größere Spannungsanstiege, Rätselraten um den Mörder und Wendungen vor dem eigentlichen Finale. Dieses war überraschend, dramatisch und emotional – davon hätte ich gerne noch länger etwas gehabt! Als mir klar wurde auf welchen Moment die Handlung zurück geht musste ich schon schlucken…

     

    》FAZIT:

    Spannender Romantic-Suspense-Roman, mit Verflechtungen zu einer Vielfalt an gesellschaftlichen Themen, einer netten Liebes- und einer emotionalen Hintergrundgeschichte. Aber: Man merkt, dass Nora Roberts als Autorin seitdem gewachsen ist!

  23. Cover des Buches Die Toten von Natchez (ISBN: 9783746633466)
    Greg Iles

    Die Toten von Natchez

     (32)
    Aktuelle Rezension von: MichaelSterzik

    Der zweite Band der „Natchez-Trilogie“ knüpft unmittelbar an den blutigen und actionreichen Showdown des ersten Bandes – „Natchez Burning“. Der vorliegende Band „Die Toten von Natchez“ ist weitaus politischer erzählt, wie sein Vorgänger. Wer ermordete J.F. Kennedy in Dallas? War es Kuba, der einen Mordauftrag erteilte, oder war es die CIA selbst? Hatte die Mafia ihren Finger am Abzug des Gewehres, dessen Geschoss den Kopf des amtierenden Präsidenten förmlich hat explodieren lassen, oder hat gar der KGB einen politischen Mord ausgeführt? Auch die Theorie, dass es innere Interessengruppen der USA zuzumuten ist – könnte durchaus der Wahrheit entsprechen. Wer die Verantwortung trug, kann man bis dato nicht beweisen. Vielleicht sind die Mörder auch schon verstorben, oder selbst getötet worden und begraben damit die Wahrheit! Doch die Legende und die Frage nach dem „Warum?“ – „Wer und Weshalb“ wird uns weiterbewegen.

    Die „Sünden alter Väter“ – genau darum geht es nun. Jedenfalls geht es spannend weiter und noch immer sind alle Parteien im Spiel und sind in Gefahr alles zu verlieren. Um diese Sünden gruppieren sich dann gleich viele Geheimnisse, viele Lügen und viele unausgesprochene Wahrheiten, die ganz sicher für diese hohe Dramatik stehen. 

    Penn Cage, der Bürgermeister von Natchez, und seine Verlobte, die Chefredakteurin Caitlin Masters, sind einem Anschlag entkommen, hinter dem die Doppeladler stecken, eine rassistische Organisation, die seit den sechziger Jahren ihr Unwesen treibt. Aber die Gefahr ist keineswegs beseitigt. Forrest Knox, ausgerechnet der Chef der State Police, ist der wahre Kopf der Doppeladler. Er will verhindern, dass Penn Beweise vorbringt, welche Morde die Doppeladler begangen haben. Doch Penn hat eine Spur, um die Toten zu finden. Sie führt in die Sümpfe des Mississippi River.(Verlagsinfo)

    Greg Iles Talent, eine solch komplexe Story über 2000 Seiten hinweg spannend zu erzählen, ist grandios. Der Aufbau des zweiten Bandes ist identisch mit dem des ersten, die Rückblenden in die Vergangenheit, der Wechsel der erzählerischen Perspektiven. Die Vermengung von Fiktion und Fakten. Hier wird dem Leser eine Unterhaltung geboten, die Breitbandkino ist und man sich doch öfters fragt, wie man das filmisch, als Serie umsetzen könnte. 

    Inhaltlich wird es manchmal etwas zu wild, manchmal auch zu unrealistisch, wenn Tom Cage eine physische und psychische Gesundheit zeigt, die fast unmenschlich ist. Doch wer weiß, dass schon wie man ggf. selbst in solchen Extremsituationen handelt und (über)lebt. 

    Es gibt großartige Momente, denen man folgt. Es gibt auch einzelne Handlungen, bei denen man sich fragt: Warum stellt sich bei dem einen oder anderen Charakter die Intelligenz auf „Winke-Winke“ ein !? Unüberlegte Handlungen, die im puren Aktionismus, die Gesamtsituation noch weiter eskalieren lassen?! Ja klar, das ist spannend und der Unterhaltung förderlich, doch manchmal eine arge „Räuberpistole“. Also halten wir als kleinen Meilenstein fest – es ist und bleibt spannend in dem zweiten Band. Jetzt aber zur verwandten Dramatik. Diese ist beispiellos hervorragend, und mit einer solchen auch traurigen Atmosphäre verbunden, dass man am liebsten zum Kleiderschrank geht und zu schwarzer Kleidung greifen möchte. Wer dabei ein paar Tränen vergisst, sollte sich nicht schämen. Das Ereignis geht unter die Haut. 

    Betrachten wir uns die Gruppierungen – damit meine ich die Fraktion der rassistischen Doppeladler, so personifizieren und reservieren sie sich gleich einen Kreis in der Hölle. Ebenfalls ist es nicht zu verhindern, dass die „Guten“ satte graue Flecken auf ihrer ehemals weißen Westen bekommen. Da hilft dann auch keine moralische Fleckenlösung mehr – die wirst du nicht mehr los. 

    Der zweite Band endet zwar nicht in einem feurigen Fiasko, aber dafür greift man dann halt doch zu Schwert und Speer, wenn die persönliche Ehre und etwas Rache das sowieso angeknackste Nervenkostüm zertrümmern. 

    Bei allen Ereignissen schwebt der Mord an JFK über den Köpfen der Protagonisten. Schade – denn damit klärt sich noch lange nicht der Mord an der ehemaligen Geliebten und Kollegin von Tom Cage. Leider werden auch die übrigen Morde viel zu wenig thematisiert. 

    Letztlich bleibt allerdings zu sagen, dass der Roman „Die Toten von Natchez“ ein Pageturner ist. Aber wie schon bei Band 1 – kein Roman, den man aus den Händen legen möchte. Das empfehle ich auch nicht – denn man muss sich schon konzentrieren, um die Atmosphäre genießen zu können und die hohe Spannung. 

    Fazit

    Greg Iles schuldet mir ein paar schlaflose Stunden. Ein Pageturner mit einer Spannung, und einer durchrüttelnden Dramatik, die alle Emotionen mehrfach auf „On“ stellt. Absolut zu empfehlen. 

    Michael Sterzik 

     

  24. Cover des Buches Fiebertraum (ISBN: 9783453532854)
    George R. R. Martin

    Fiebertraum

     (49)
    Aktuelle Rezension von: _schaumi

    Beim Lesen des Klappentextes habe ich mir doch weitaus mehr Action mit Vampiren erhofft. Dafür ist mein bis dato eher schmales Wissen über Dampfschiffe nun etwas ausgereifter. Allgemein hätte man das Vampirthema vielleicht außen vor gelassen, das Wissen darum hat dem ein oder anderen Moment die Spannung geraubt.

    Auch wenn die Geschichte anfangs sehr zäh ist, Durchhalten wird definitiv belohnt. Zudem kommt man oftmals in den Genuss der wildesten Essenskombinationen und Abner Marsh hat scheinbar auch mehr als einen Magen, in dem er all die Köstlichkeiten unterbringt.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks