Bücher mit dem Tag "miteinander"
161 Bücher
- Mona Kasten
Begin Again: Special Edition
(3.492)Aktuelle Rezension von: reading_orbitBegin Again war für mich vor Jahren eines der ersten Bücher im New-Adult-Genre, und nun im Rahmen der Special Edition als E-Book noch einmal nach Woodshill zurückzukehren, fühlte sich an wie ein langes, warmes Nach-Hause-Kommen.
Mona Kastens Schreibstil ist so herrlich flüssig, emotional und einnehmend, dass man die Seiten einfach nur verschlingt. Die Atmosphäre von Woodshill zieht einen ab der ersten Sekunde in den Bann – die herbstliche Kleinstadtkulisse, das gemütliche WG-Leben und vor allem die Clique rund um Spencer, Dawn und Co. schaffen ein unnachahmliches „Found Family“-Gefühl, das das Herz wärmt.
Die Dynamik zwischen Allie und Kaden knistert gewaltig. Der Übergang von gegenseitiger Skepsis über spitzen Schlagabtausch bis hin zu tiefer, echter Verbundenheit ist unglaublich feinfühlig aufgebaut. Allie ist eine bewundernswerte Protagonistin, die trotz ihrer Traumata für ihre Unabhängigkeit kämpft. Kaden wiederum ist mit seiner rauen Schale und dem weichen Kern eine Figur, die man einfach ins Herz schließen muss. Seine Geduld und sein Respekt gegenüber Allies Grenzen machen ihn zu einem der besten Love Interests des Genres.
Besonders hervorzuheben ist, wie sensibel Mona Kasten auch schwere Themen wie emotionale Misshandlung, Schuldgefühle und familiären Druck behandelt, ohne der Geschichte ihre Leichtigkeit und Hoffnung zu nehmen.
Fazit:
Auch beim erneuten Lesen hat Begin Again absolut nichts von seiner Magie verloren. Eine herzerwärmende, tief berührende und absolut süchtig machende Liebesgeschichte, die man immer wieder lesen möchte. Ein absolutes 5-Sterne-Herzensbuch und ein zeitloser Klassiker!
Transparenzhinweis: Vielen Dank an NetGalley und den LYX Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars als E-Book. Dies hat meine ehrliche Meinung in keiner Weise beeinflusst.
- Veronica Roth
Die Bestimmung
(6.567)Aktuelle Rezension von: novelicaHachja, die Bestimmung. 🥰😍 Ich konnte es nicht lassen, vor allem da bald der neue Band rauskommt. Ich habe ihn nicht vorbestellt und hoffe da eher auf ein mögliches Weihnachts-/Geburtstagsgeschenk. *Wink mit dem Zaunpfahl.*👀😬
Tris lebt in einer Welt, in der die Gesellschaft in 5 Fraktionen unterteilt ist. Sie wechselt ihre Fraktion bei der Zeremonie der Bestimmung. Das Gefährliche ist aber, dass sie eine Unbestimmte ist. Das sind die, die nirgendwo reinpassen. Sie muss sich in der Fraktion der Ferox behaupten lernen und trifft dort auf ihren Ausbilder Four, sowie ihre neuen Freunde, die ebenfalls aus anderen Fraktionen zu den Ferox gewechselt sind. Doch die Anführer der Ferox scheinen mit den Ken einem Plan nachzugehen, der Tris dazu zwingt, ihr neu gelerntes Wissen über Waffen und Kampftechniken unter Beweis zu stellen.
Ich liebe diese Reihe einfach. Früher schon, heute immer noch. Ich habe es innerhalb von 2 Tagen eingeatmet und ich war wieder sowas von schnell hooked von Tris und Four. Das Kämpfen, Trainieren, stark werden und Militärische vor allem natürlich auch die Dynamik zwischen Four und Tris, lieb ich einfach. 🥰 Wobei er doch glatte 2 Jahre älter ist als Tris! Das ist ja schlimm! Das habe ich früher schon nicht ganz so kapiert warum sie das so aufgreifen muss und dann auch noch wiederholen. 😅
Was ich vergessen hatte, war wie gemein Peter doch wirklich war. Die Filme haben doch so einiges ausgelöscht aus meinem Gedächtnis. Und wie sehr Tris und Al eigentlich befreundet waren. 🥲
Ja, mal sehen ob ich die anderen beiden Teile auch so verschlingen werde wie Band 1. Ich glaube, von den Büchern konnte ich mir im Gegensatz zu Band 1 gar nichts behalten. Mal sehen 😊 - Cecelia Ahern
Das Jahr, in dem ich dich traf
(400)Aktuelle Rezension von: MiripandaSchwaches Buch der Autorin...
Jasmine wird von der Arbeit freigestellt und kümmert sich 1 Jahr um sich selbst und ihren Garten. Ihrem Nachbarn Matt geschieht Ähnliches, sie kann ihn allerdings nicht ab, stalkt ihn aber aus Gründen...
Letztendlich entwickelt sich über Umwege eine Freundschaft und das Leben von Jasmine ändert sich.
Die Geschichte beginnt interessant und bis zur Hälfte bin ich auch am Ball geblieben, allerdings ändert sich nur das Leben von Jasmine. Sie selber entwickelt sich gefühlt auf den letzten 10 Seiten.
Man sollte auch meinen, dass sie keine Erwachsene ist. Sie trifft nicht nachvollziehbare Entscheidungen, lügt mehrfach und lernt nix daraus. Welcher Erwachsene verteilt bitte als Rache Klopapier in Nachbars Garten...
Der Alkoholmissbrauch ging mir auch zu weit in diesem Buch.
3 Sterne nur gerade so, weil es bis zur Hälfte gut war und ich die Nebenrollen mochte.
- Isabel Bogdan
Der Pfau
(631)Aktuelle Rezension von: Daniel_RogerDer Pfau von Isabel Bogdan ist wieder eines dieser Bücher, die einfach Spaß machen. Die Geschichte ist absurd, schräg und voller unerwarteter Momente. Genau das hat mich von Anfang an abgeholt. Die Figuren stolpern von einer peinlichen Situation in die nächste und man kann oft nicht anders, als zu lachen. Trotz all des Humors steckt auch viel Menschlichkeit in der Erzählung. Für mich ist es ein Buch, das man nicht nur liest, sondern genießt. Ich habe es über alles geliebt.
- Karin Kalisa
Sungs Laden
(151)Aktuelle Rezension von: LottchenDiese Geschichte liest sich wie ein modernes Wohlfühlmärchen. Alles fängt an mit Sungs Sohn, der ein Kulturgut aus Vietnam mit in die Schule nehmen soll. Er fragt seine Großmutter und gemeinsam schleppen sie eine alte Holzpuppe zur Aula, wo die Großmutter mithilfe der Puppe eine berührende Geschichte erzählt, die in Prenzlberg vieles in Gang setzt, was noch lange nachwirken wird.
Mir hat der Erzählstil der Geschichte sehr gut gefallen. Man hat das Gefühl, das man am Rande steht und zuschaut, obwohl man mittendrin ist. Die Erzählstimme greift manchmal vor oder zurück, was dazu führt, dass man als Leser neugierig bleibt oder manche Zusammenhänge besser versteht.
Obwohl das Buch sich locker liest und viel Spaß bereitet, muss man sich schon ein wenig konzentrieren, da oft von Person zu Person gesprungen wird und man da aufpassen muss, den Faden nicht zu verlieren. Mir hat das aber sehr gut gefallen, weil man immer wieder neue Sichtweisen kennenlernt und jedes Mal aufs Neue überrascht wird.
Insgesamt eine unterhaltsame, warme Geschichte über einen herrlichen Stadtteil in Berlin, in der Wunder wahr werden. Ich habe viel über Vietnam und das Leben der vietnamesischen Gastarbeiter in der DDR gelernt, aber auch über, was es bewirken kann, wenn Menschen mal ihre Scheuklappen ablegen und miteinander in Dialog gehen.
Eine großartige, hoffnungsvolle Geschichte, die mich oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Lesenswert!
- Vera Zischke
Pina fällt aus
(342)Aktuelle Rezension von: NadyRezension:
☆ 4 von 5 Sternen
Manchmal braucht es einen unerwarteten Schicksalsschlag, damit Menschen zusammenfinden, die vorher kaum etwas miteinander zu tun hatten. Genau davon erzählt dieser unglaublich gefühlvolle und ergreifender Roman.
Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn ein wenig Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil war für mich zunächst ziemlich gewöhnungsbedürftig und ich brauchte etwas Zeit, um mich daran zu gewöhnen. Doch je weiter ich gelesen habe, desto besser kam ich in die Geschichte hinein. Irgendwann hatte sie mich dann richtig gepackt und emotional sehr berührt.Im Mittelpunkt steht Pina, die plötzlich ins Krankenhaus muss und ihren 20jährigen Sohn Leo zurücklässt. Für Leo ist das eine besonders schwierige Situation, denn sein Alltag ist von festen Abläufen und Ritualen geprägt. Er braucht seine gewohnten Strukturen, die ihm Sicherheit geben. Schon kleine Veränderungen können ihn völlig aus der Bahn werfen. Und plötzlich ist seine Mutter nicht mehr da, obwohl sie doch eigentlich nach Hause kommen müsste.
Die Nachbarn kennen Leo zwar vom Sehen und haben seine besonderen Eigenheiten durchaus wahrgenommen, doch wirklich beschäftigt hat sich bisher niemand mit ihm. Eigentlich lebt jeder sein eigenes Leben und man hat kaum etwas miteinander zu tun.
Doch als Pina plötzlich ausfällt, bleibt den Nachbarn nichts anderes übrig, als sich mit Leo und seiner besonderen Art auseinanderzusetzen. Was zunächst wie eine kaum zu bewältigende Herausforderung erscheint, entwickelt sich nach und nach zu etwas unglaublich Schönem.Und genau dieser Zusammenhalt der Nachbarn hat mich an der Geschichte am meisten berührt.
Menschen, die vorher kaum Berührungspunkte miteinander hatten, beginnen plötzlich, Verantwortung zu übernehmen. Sie müssen lernen, Leo zu verstehen, auf seine Bedürfnisse einzugehen und sich auf seine ganz eigene Welt einzulassen.
Besonders schön fand ich dabei, dass sich nicht nur für Leo etwas verändert, sondern auch für die Nachbarn selbst. Jeder bringt seine eigene Geschichte, seine Gewohnheiten und seine persönlichen Schwierigkeiten mit. Doch durch die Begegnungen mit Leo beginnen sie, ihr eigenes Leben zu hinterfragen, eingefahrene Verhaltensweisen zu überdenken und sich Stück für Stück zu verändern.
Dabei geschieht vieles ganz leise und unspektakulär, und gerade das macht die Geschichte für mich so besonders. Es sind nicht unbedingt die großen Gesten, sondern die kleinen Schritte aufeinander zu, das wachsende Verständnis und die Bereitschaft, füreinander da zu sein.Ich fand es unglaublich berührend mitzuerleben, wie Menschen, die vorher nebeneinanderher gelebt haben, langsam zu einer Gemeinschaft werden. Und wie Leo, der zunächst für viele einfach nur der etwas sonderbare junge Mann aus der Nachbarschaft war, auf seine ganz eigene Weise auch das Leben der anderen verändert.
Für mich ist „Pina fällt aus“ deshalb so viel mehr als nur eine Geschichte über einen jungen Mann, der plötzlich ohne seine Mutter zurechtkommen muss. Es ist ein Roman über Menschlichkeit, Mitgefühl, gegenseitiges Verständnis und darüber, wie sehr Begegnungen mit anderen Menschen unser eigenes Leben bereichern und verändern können.
Mein Fazit:
Ein unglaublich gefühlvoller und ergreifender Roman, der mich nach anfänglichen Schwierigkeiten doch sehr berühren konnte.
Besonders die Entwicklung der einzelnen Nachbarn und der Zusammenhalt, der durch Leo entsteht, haben diese Geschichte für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht. Ich mochte es sehr, wie die Figuren nach und nach über sich hinauswachsen und dabei auch ganz neue Seiten an sich selbst entdecken.
Lediglich der für mich anfangs gewöhnungsbedürftige Schreibstil hat meinen Lesefluss zunächst etwas gebremst. Doch rückblickend bin ich froh, dass ich drangeblieben bin, denn die Geschichte hat mir emotional wirklich viel gegeben.
Ein wunderschöner Roman darüber, dass manchmal gerade die Menschen, mit denen wir am wenigsten anfangen können, am meisten in uns bewegen.Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.
- Ruth Hogan
Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
(196)Aktuelle Rezension von: namaste_jenEin schön geschriebener Roman, der sich leicht lesen lässt. Am Anfang war ich von der zweiten Handlungsebene etwas verwirrt und wusste nicht, worauf sie hinauswill – am Ende fügt sich aber alles zusammen. Zwischendurch war es stellenweise etwas langatmig, sodass ich einzelne Abschnitte eher überflogen habe. Gut gefallen hat mir die Dynamik zwischen Laura, Freddy und Sunshine.
- Simone Lappert
Der Sprung
(288)Aktuelle Rezension von: Sanni_KozDas Buch "Der Sprung" von Simone Lappert handelt von einer Frau (Manu) die auf einem Dach steht und sich weigert herunterzukommen. Niemand weiß, was in ihr vorgeht und ob sie womöglich springen möchte.
Im Buch werden 3 Tage behandelt, der Tag davor und Tag 1 & Tag 2 - die Erzählweise erinnert an einen Episodenfilm mit unabhängigen Geschichten, die sich dann zum Ganzen verweben. Jeder Tag wird aus den unterschiedlichen Sichten von 10 Figuren erzählt, die mehr oder weniger mit Manu zu tun haben - hier merkt man, welche Auswirkungen Manus Verhalten auf eine Stadt hat. Der Detailreichtum überzeugt bis zum Schluss und fesselt einen ans Buch - man spürt im Buch, dass sich die Autorin jede Charaktere hat wachsen lassen mit dem Buch und der Handlung.
Dadurch, dass es viele verschiedene Sichtweisen, von den unterschiedlichen Personen gibt, ist das Buch etwas kompliziert zu lesen. Es empfiehlt sich Notizen beim Lesen zu machen, um die Zusammenhänge zwischen den Personen zu begreifen und nicht durcheinander zu kommen.
Das Buch ist mit viel Feingefühl und Empathie geschrieben.
- Rafik Schami
Sophia oder Der Anfang aller Geschichten
(117)Aktuelle Rezension von: gstSalman, in Syrien aufgewachsen und zur Schule gegangen, mochte die Korruption in seinem Heimatland nicht. Er zog es vor, in Europa zu studieren. Inzwischen lebt er Rom, wo er mit Stella eine Familie gegründet hat. Als Geschäftsmann kann er auf große Erfolge blicken. Lange hat er gewartet, um endlich seine Mutter Sophia und seinen Vater Jusuf zu besuchen. Schließlich wurde er einst als politischer Feind verfolgt. Das scheint nun „bereinigt“ zu sein. Niemand ahnte, welche Probleme auf Salman in der alten Heimat warteten.
Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, mich in dem Buch zurecht zu finden. Der Autor springt in den Zeiten und in seinen Erzählungen hin und her. So konnte ich zwar die Eigenheiten der Syrer und ihre Lebensweise kennenlernen, doch der Zusammenhang der einzelnen (Liebes-)Geschichten erschloss sich mir erst relativ spät. Dann allerdings wollte ich unbedingt wissen, ob und wie es Salman gelingt, das Land wieder zu verlassen.
Der Handlungsstrang ist auf Weihnachten 2009/2010 festgelegt, also gerade in die Zeit, als in Tunesien der arabische Frühling begann.Rafik Schami lässt uns Leser tief eintauchen in diese Zeit, in der die Geheimdienste das Sagen hatten. 1946 wurde er in Damaskus geboren und lebt seit 1971 in Deutschland, wo er 1979 mit der Promotion sein Chemie-Studium abschloss. Inzwischen zählt er zu den bedeutendsten Schriftstellern in deutscher Sprache.
- Manuela Inusa
Das wunderbare Wollparadies
(182)Aktuelle Rezension von: FrauMaus88Willkommen in der Valery Lane!
Die Buchserie geht um 5 Freundinnen, die jede einen eigenen kleinen Laden in der Valery Lane, einer kleinen, schnuckeligen Straße in Oxford haben.
In jedem Band wird eine der 5 Freundinnen genauer ins Auge genommen. Dabei dürfen auch die persönlichen Lebensgeschichten und das Liebesleben nicht zu kurz kommen.
Hier lernen wir als vierte im Bunde Susan und ihren süßen Hund Terry mit ihrem Wollladen genauer kennen und lieben und machen uns mit ihr auf die Suche nach Glück.
Susan ist die erste der fünf Freundinnen, die an sich erstmal gar nicht weiter auf der Suche nach der Liebe ist, sondern ganz im Gegenteil, anscheinend gar keine Ambitionen mehr hat, sich verlieben zu wollen. Teilweise kommt sie einem sogar etwas verschlossen vor Gefühlen zu Männern vor, in diesem Teil erfährt man dann aber auch endlich die Hintergründe.
Ich persönlich finde diese Buchreihe so großartig geschrieben, dass ich sie bereits vor einigen Jahren komplett gelesen habe, mich aber vor einigen Monaten dazu entschieden habe, sie nochmal zu lesen - was bei mir sehr selten vorkommt.
Daher von mir absolute Empfehlung!
- Lauren Oliver
Als ich dich suchte
(92)Aktuelle Rezension von: Medeas_bookstoreVon Lauren Oliver habe ich die Verfilmung von "Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" gesehen und hab den Film geliebt. Weshalb ich mir auch ein Buch von der Autorin gekauft habe.
Der Einstieg war ziemlich verwirrend. Das Buch ist einemal in Dara´s und in Nick´s Sicht geschrieben und auch noch in Vorher und Danach Kapiteln unterteilt. Da muss man erstmal seine Gedanken ordnen um nicht durcheinander zu kommen.
Auch durch die vielen Aufgegriffenen Thematiken wie Drogen, Tod und Freundschaft wird man von Informationen erdrückt. Es gibt auch keinen roten Faden, der einen aus der Verwirrung hilft. Deshalb war es sehr anstrengen das Buch zu lesen und konnte es leider nicht genießen.
Zu Nick und Dara konnte ich auch kein gutes Verhältnis aufbauen, da mir beide zu kindisch waren. Emotional konnte es mich auch nicht abholen. Da mich der Film so gepackt hat, habe ich mit sehr großen Emotionen gerechnet. Aber durch den faden und Eindruckslosen Schreibstil kommen bei mir keine Emotionen an.
Einzig das Ende konnte mich überzeugen. Es hat mich überrascht und durch die Auflösung bekommt man eine klarere Sicht auf das Geschehen in dem Buch. - Ángeles Doñate
Der schönste Grund, Briefe zu schreiben
(126)Aktuelle Rezension von: Botte05Dem örtlichen Postamt in Porvenir droht die Schließung und somit Sara die Versetzung in die Hauptstadt Madrid. Ihre Nachbarin und Freundin Rosa ersinnt in schlafloser Nacht einen Plan, um dieses drohende Ungemach für sich persönlich, Sara und Porvenir abzuwenden. Sie schreibt einen Brief.
Und so wird eine Kette in Gang gesetzt, bestehend aus geheimen Worten, verschlossenen Briefen, versandt von unbekannten Absendern. Nach und nach wird ein Band geknüpft zwischen Freunden und Fremden, Willigen und Unwilligen, Jungen und Alten, wie es nur die Magie der Worte vermag. Wird dieses Band tragen?!?
Die Autorin nimmt mich mit auf eine wunderschöne Reise, die das Herz berührt. Ich finde mich auf der liebevoll gestalteten Bühne dieses kleinen spanischen Dorfes wieder und freue mich, die Protagonisten kennenzulernen und zu begleiten, Teil ihres Seins und Sehnens zu sein.
Anfangs weiß ich nicht, wohin mich diese Geschichte führen soll. Nach und nach nimmt die Handlung Gestalt an und schlägt eine Richtung ein, die “natürlich” in gewissem Rahmen vorhersehbarer wird, je weiter ich voranschreite. Zufrieden schließe ich dieses Buch und denke darüber nach, vielleicht doch mal wieder einen “richtigen” Brief zu schreiben…
Ein Buch zum Träumen und eine Hommage an das Mit- und Füreinander.
Ángeles Doñate, Der schönste Grund, Briefe zu schreiben, Roman, gebundene Ausgabe, Thiele Verlag, 420 Seiten, Erscheinungsdatum 01.02.2016
- Lilia Vogelsang
Soul Talk
(57)Aktuelle Rezension von: sofieLilia Vogelsang stellt gute Fragen. Das macht sie seit einiger Zeit auch sehr erfolgreich auf TikTok, wo sie jeden Tag eine Frage postet und ihre Follower auffordert, diese mit in ihren Alltag zu nehmen oder online zu beantworten. Daraus hat sie nun ein Buch gemacht, in dem sie geordnet nach Situationen und Gesprächspartnern über 200 Fragen vorstellt.
Es ist glaube ich das dritte Buch von einer Influencerin, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Und zum dritten Mal bin ich eher enttäuscht. (Man sollte meinen, ich würde etwas lernen.) Mein Hauptkritikpunkt ist eigentlich auch bei allen der gleiche: Oberflächlichkeit. Mir fehlte überall entweder der inhaltlich-sachliche oder emotionale Tiefgang. Bei "Soul Talk" fehlt mir eigentlich beides.
Das Buch ist so aufgebaut, dass es zu jedem Kapitel (z.B. Small Talk, Freunde, Eltern) eine kurze Einführung gibt, in der die Autorin persönliche Erlebnisse und Zugänge zum jeweiligen Thema oder den Gesprächspartnern gibt. Das ist manchmal spannend und interessant, oft war es mir aber zu oberflächlich und ich fand es ein bisschen langweilig. Auch Erkenntnisse aus wissenschaftlichen Studien fließen in diesen Teil ein. Danach folgen jeweils 15 Fragen mit kurzer Erklärung und manchmal noch Bonusfragen.
Durch diesen Zugang ist das Buch sicher viel interessanter, wenn man in einer ähnlichen Lebensphase oder in einem ähnlichen Alter wie die Autorin ist. So ist z.B. im Bereich Partnerschaft der Abschnitt zu Dating sehr ausführlich mit vielen Bonusfragen, der zu einer festen Partnerschaft hingegen kürzer und bezieht sich - so die Autorin - vor allem auf Beziehungen, die im Alltagstrott versinken. Bei den Fragen an Großeltern hat sie eine bestimmte Generation im Kopf, daher passen einige der Fragen dann auch nicht für jeden. Ich bin gar nicht so viel älter als Lilia Vogelsang, trotzdem fühlte ich mich oft nicht angesprochen.
Man sollte sich zudem vorher bewusst machen, dass es der Autorin viel um Karriere und beruflichen Erfolg geht. Darum drehen sich gleich drei Kapitel: Mentoren, Arbeit und Netzwerk. Aber selbst im Kapitel Geschwister wird darauf hingewiesen: "Geschwister beeinflussen außerdem Faktoren, die später im Berufsleben eine große Rolle spielen."
Alles in allem war ich wohl nicht die richtige Leserin für dieses Buch. Ein paar Anregungen konnte ich dennoch daraus ziehen und werde die ein oder andere Frage sicher ausprobieren.
- Rose Snow
8 Sinne - Band 2 der Gefühle
(133)Aktuelle Rezension von: TanteGhostDie Heldenreise geht in diesem Fall durch das Land der Wut und wartet mit neuen und ganz speziellen Eigenheiten. – Stellenweise zu viel der Fantasie.
Inhalt: Lee stolpert erst einmal gerade so noch rechtzeitig in ihre Wächterprüfung. Nach einer wahren Sandschlacht, kann sie diese auch bestehen sich jetzt wirklich als Wächterin bezeichnen. Sie hat ihren Wächterstab und kann mit ihm agieren und sich und andere verteidigen.
Jedoch muss sie feststellen, dass ihre Reise mit Ben noch nicht zu Ende ist. Sie erhält neue Informationen, sie kann ihre komplette Prophezeiung erfahren und trifft dann, auf der Suche nach ihrem Informanten wieder auf Ben. – Dieser hat in der Zeit seinen eigenen, nicht sehr rühmlichen Weg verfolgt.
Gemeinsam machen sich Ben und Lee wieder auf den Weg. Dabei müssen sie das knallrote Wutland durchqueren und gehen dabei ein sehr hohes persönliches Risiko ein.
Fazit: Die Cover haben durch die große, alles dominierende Acht einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Im Fall von Band zwei war alles in Blau gehalten. Ansonsten sieht man die beiden Protagonisten als Schattenfigur und ansonsten hat es noch die notwendigen Angaben für ein Buchcover.
Die Story selber baut sehr stark auf den ersten Band auf. Sie geht genau da weiter, wo der erste Band aufgehört hat. Es ist daher unbedingt erforderlich, die Reihe in der chronologischen Reihenfolge zu lesen.
Was die Handlung angeht, erlebt man hier eine klassische Heldenreise. Allerdings in einer Welt, die man sich auch erst einmal ausdenken muss. Aufgeteilt in acht Gefühle, hat jedes Gefühl so sein eigenes Teilstück der Welt und seine ganz eigenen Tücken. In diesem 2. Band reisen sie durch die Wutwelt und machen hier Bekanntschaft mit einem Vulkan, der auf Wut reagiert. Dem kaum entkommen, bricht ein Geysir aus, weil sie ihre Wut offen gelebt haben und bedeckt sie mit ihrem Wasser. Aber der Geruch hinterlässt bleibenden Eindruck.
Stellenweise kamen mir die Handlung und die Welt dann doch ein bisschen zu abgedreht vor, dass ich das Ziel aus den Augen verloren habe. Aber das hat sich schnell wieder gegeben.
Im Grund wird alles in einem einzigen Handlungsstrang abgehandelt. Hier wird alles so genau erklärt, dass ich stellenweise das Gefühl hatte, die Handlung würde deswegen stehenbleiben. Die andere Seite der Medaille ist aber, dass diese Erklärungen hier wirklich notwendig sind. Denn die Welt muss erklärt werden. Ansonsten macht das alles keinen Sinn.
Ich hatte zum Teil Kopfkino zum anderen Teil aber auch Kopfschmerzen von Schütteln. Zum Teil hätte der Stoff hier auch wirklich einfach nur eine Drogenfantasie sein können. - Die Autorin hat hier auf jeden Fall eine ganze Menge Einfallsreichtum walten lassen, bei der Gestaltung der Welt. Und wenn man sich so etwas einfallen lässt, dann macht man da klar mehrere Bände daraus.
Die Faszination geht hier wirklich von der Welt aus, alles andere ist fast schon Nebensache. Aber trotzdem hat die Autorin hier wirklich krass gegensätzliche und irgendwie interessante Charaktere erschaffen. In besonders unangenehmer Erinnerung bleibt mir hier die Tussi beim Training und bei der Prüfung. Das war ein Stück Buch, was mich zu sehr an meine eigene Schulzeit erinnert hat. Ben hingegen, bleibt seiner arroganten und selbstgerechten Art treu und Lee ist mehr als einmal der Verzweiflung nahe. Die vollbringt hier wieder eine mentale Höchstleistung.
Ich muss die Empfehlung dieser Reihe etwas eindämmen. Man muss in jedem Fall bereit für richtig hahnebüchene Fantasy sein. Die reale Logik ist hier vollkommen außer Kraft gesetzt und darauf muss man sich einlassen. Sonst wird das nichts.
- Helen Russell
Laura Clark ist dann mal weg
(87)Aktuelle Rezension von: ancla_books4life**** Mein Eindruck ****
Die Idee des Buches gefiel mir sehr gut. Eine Frage, die sich wohl viele stellen: Was passiert, wenn man aufhört zu funktionieren, nicht mehr für alle das perfekte Wesen ist und sich aufopfert, sondern einfach weg ist? Wie kommen die anderen dann klar?
Ein Buch über die Rolle der Frau, das Patriarchat und Female Empowerment. Laura Clarke ist der perfekte Mensch bei der Arbeit und für ihre Familie. Sie trägt die Verantwortung für so viele Dinge und wird als selbstverständlich genommen, bis sie nicht mehr da ist. Wir erleben, was mit den Menschen passiert, die plötzlich eine neue Rolle einnehmen müssen – von Wut und Überforderung bis hin zu Vermissen und Ratlosigkeit. Besonders die Folgen innerhalb der Familie und die Entwicklung von Lauras Tochter fand ich interessant und bewegend.
Die Momente im Büro lösten viel Unmut in mir aus, was an dieser Stelle wohl auch das Ziel ist. Dennoch bewegte sich dort für mich lange zu wenig, und dieser Frust ließ mich das Buch regelmäßig beiseitelegen. Die Geschichte barg eine gewisse Faszination, gleichzeitig aber auch ein gutes Maß an Abstoßung, was für einige Längen sorgte.
Ab der Hälfte wandelte sich die Dynamik. Die Geschichte machte Fortschritte, und die Entwicklungen lösten wirkliches Interesse in mir aus. Auch in ihrer Tonalität bot sie nun eine interessante Sicht auf die Themen des Buches und ging klug damit um. Trotzdem kehrten immer wieder Längen zurück, bevor mich erneut einzelne starke Sätze begeisterten.
Es war ein Hin und Her. Während ich die Geschichte wirklich mögen wollte, blieb sie am Ende doch ein bisschen hinter ihrem eigentlichen Potenzial zurück.
Ein Buch über Stillstand und Bewegung, den Einfluss und Kampf eines Menschen und eine Entwicklung, die letztlich zu überraschen weiß.
**** Empfehlung? ****
Für alle, die sich mit der Rolle der Frau, gesellschaftlichen Erwartungen und der Frage beschäftigen möchten, was passiert, wenn ein Mensch aufhört, immer nur für andere da zu sein.
- Navid Kermani
Wer ist Wir?
(9)Aktuelle Rezension von: Orisha„Und doch habe ich in letzter Zeit häufiger den Alptraum, daß es gar keinen Ort mehr geben könnte in Europa, an dem die Muslime leben können.“ [Kermani (2016), S. 98]
Kaum ein Thema beherrscht die Medien mehr, als das des Terrorismus, des Fundamentalismus. Kaum ein Tag scheint zu vergehen, ohne eine neue Gräueltat, die im Namen des Islam begangen wird. Und kaum eine Religion wird daher heißer diskutiert als der Islam.
Doch was ist der Islam? Was lehrt der Koran? Sind Muslime in Europa integrierbar, wo sie doch angeblich von westlichen Werten nichts halten, schließlich lehre der Koran anderes? Und was sind diese westliche Werte, auf die europäische Nationen immer wieder pochen?
Diesen, zugegeben überspitzt, formulierten Fragen geht Navid Kermani in seinem preisgekrönten Buch „Wer sind Wir? Deutschland und seine Muslime“ nach. Fragen, die relevanter sind denn je. Doch stellen wir überhaupt die richtigen Fragen?
Kermani jedenfalls tut es. Besonnen und durchdacht tritt er, der beinah hysterisch anmutenden Berichterstattung der Medien jeder Coleur entgegen. Weder gibt es „den Islam“ – ein Ausdruck der suggeriert es gäbe eine richtige, wahre Auslegung einer Religion – so wie es auch nicht „das Christentum“ gibt - es herrscht schlichtweg kein Konsens in der Auslegung von Religion, so wie es kein einheitliches Verständnis von westlichen Werten geben kann. Noch predigt der Koran explizit Gewalt. Man muss religiöse Schriften in ihrer Ganzheit verstehen. Das herausreißen einzelner Suren, die losgelöst von ihrem Kontext gelesen werden, bringt etwa genauso viel, wie Passagen der Bibel losgelöst zu betrachten. Man muss Differenzieren. „Denn nur Differenzierung ist die Voraussetzung, auf ein Problem angemessen zu reagieren“, schreibt Kermani.
Er plädiert für ein Miteinander, für Akzeptanz, für den Dialog zwischen den Menschen. Damit sein Alptraum nicht wahr wird.
Fazit: Wer ein kluges, differenziertes Buch zum Thema sucht, dem sei Kermani wirklich ans Herz gelegt. - Nestor T. Kolee
Der Junge, der die Bücher schrieb: Im Namen von Paternoster
(62)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDieses Buch handelt von Sal, der auf der Suche nach seinen verschollenen Kindern, auf einen geheimnisvollen Fischer trifft. Und später trifft er auch in dem Fischerdorf Paternoster sieben Dorfbewohner, die Schicksale haben die genauso sind wie bei Sal. Und hier lernt er aber auch die unterschiedlichste Art von Liebe kennen und versteht dadurch endlich auch den wahren Sinn des Lebens.
Mir hat dieses Buch so gut gefallen. Es war so schön emotional zu lesen. Ich liebe die Bücher des Autors Nestor T. Kolee. Sein Schreibstil ist so beeindruckend und gefällt mir irrsinnig gut. Das Buchcover ist so wunderschön mit seinen blauen Farben und passt perfekt zum Buch. Ich war sofort gefesselt und ab der ersten Seite schon mittendrin im Geschehen. Es ist so wunderschön beschrieben mit den sieben Bewohner des Fischerdorfs und ihren Schicksalen. Ich war tief berührt über das Buch. Der Autor hat es auch hier wieder geschafft mich zum Nachdenken anzuregen. Es ist ein so wichtiges Buch und sollte eigentlich eine Pflichtlektüre für jeden Menschen sein. Denn diese Reise in die Seele ist dem Autor perfekt gelungen. Und auch so schön zu lesen wenn Sal, der Protagonist , endlich vieles erkennt aber auch viel lernt. Und es zeigt auch die vielen Arten und Wege der Liebe. Der Autor inspiriert damit jeden Leser und er lässt uns dadurch tief eintauchen um für sich selbst vieles zu erfahren und zu lernen und sich neu zu finden. Durch die tolle Beschreibung der Protagonisten ist man wirklich hautnah mit dabei. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich fasziniert und ich muss gestehen, daß ich mir einige weise und interessante Sätze unterstrichen habe und das Buch ständig bei mir habe. Einige Zitate aus dem Buch habe ich mir auch rausgeschrieben und lese sie mir oft durch. Nestor T. Kolee hat hier einen so inspirierenden und wichtigen Roman geschrieben. Danke für diesen schönen und bildhaften Schreibstil. Ich konnte das Buch nicht weglegen.
Von mir fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung.
- Katja Lange-Müller
Unser Ole
(14)Aktuelle Rezension von: NeuniIn diesem kleinen aber feinen Roman erzählt Lange-Müller die Geschichte eines autistischen Jugendlichen (dem Ole) und drei Frau die zu Liebe und Freundschaft unfähig sind. Die Geschichte ist todtraurig dann aber wieder so skurril das die Tragödie zur absurden Komödie wird. Die klare, realistische und unsentimentale Darstellung der Protagonistinnen, macht deren psychische Abgründe nachvollziehbar.
- Jennifer Coulmann
Klotz
(5)Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liestWorum geht es:
Klotz, das kleine Nashornkind, liebt es, die Insekten an seinem Lieblingsplatz zu beobachten. Doch als ein gelber Schmetterling beinahe von anderen Tieren zertrampelt wird, platzt ihm der Kragen. Denn Klotz fühlt anders als die anderen Tiere. Werden sie nun sauer auf das kleine Nashorn sein?
Mein Eindruck:
Eine toll gereimte Geschichte zum Thema Hochsensibilität, die zeigt, dass auch Tiere – genau wie wir Menschen – unterschiedlich fühlen und denken. Das Buch macht deutlich, dass die anderen Tiere Klotz so annehmen, wie er ist, und gemeinsam Strategien entwickeln, um ihm in seiner Wut zu helfen.
Gleichzeitig erinnert die Geschichte daran, wie wichtig es ist, achtsam miteinander umzugehen und die Bedürfnisse sowie Gefühle anderer ernst zu nehmen. Das ist nicht immer leicht – da spreche ich aus Erfahrung – aber ein Versuch ist es auf jeden Fall wert. Ein tolerantes, gemeinsames Miteinander ist einfach etwas Wundervolles.
Die Illustrationen und der Text sind dabei wunderbar harmonisch und versetzen einen direkt in eine warm-frühsommerliche Stimmung mitten in der Savanne.
- Chantal Sandjon
Das Glück der kleinen Gesten
(36)Aktuelle Rezension von: leniksAufgefallen ist mir das Buch aufgrund des mit vielen kleinen Bildchen gestaltete Cover. Die beiden Autorinnen haben sich gesucht und gefunden. Zunächst wird ein wenig Theorie beschrieben. Ein großer Teil des Buches nehmen aber die von beiden und ein paar Gastmenschen getestete kleinen Gesten in Form von Tipps ein. Einige passen zu mir, mit anderen kann ich nichts anfangen. Eigentlich bin ich nicht so eine die auf so etwas steht. Aber nach dem lesen des Buches muss ich feststellen, das ich einiges schon unbewusst gemacht habe, ohne zu wissen das es sich hier um Glücksgesten oder Kidness handelt. Das Buch umfasst 240 Seiten. Jedem zu empfehlen der sich um Ruhe im Alltag bemühen möchte. Das Buch bekommt von mir drei Sterne mit der Tendenz zu vier Sternen. - Lo Malinke
Alle unter eine Tanne
(59)Aktuelle Rezension von: ullap64Elli und Robert sind bereits seit drei Jahren geschieden und haben jeweils neue Partner. Doch für ihre drei erwachsenen Kinder, die nichts von der Trennung der Eltern wissen, wird zu allen Festtagen die vermeintliche familiäre Idylle aufrechterhalten und ein glückliches Elternpaar vorgespielt. So auch zum diesjährigen Weihnachtsfest, an dem durch widrige Umstände nun auch die neuen Partner anwesend sind. Das Chaos ist vorprogrammiert.
Die Grundidee zu dieser Geschichte fand ich recht gut umgesetzt, die Charaktere bedienen für mich im positiven Sinne sämtliche Klischees und der Ausgang der Story bleibt lange offen. Der zu erwartende weihnachtliche Tumult fiel dann für mich aber etwas zu vehement aus und hatte schon etwas leicht und übertrieben Slapstickhaftes. Gut könnte ich mir dieses Thema jedoch auf einer Theaterbühne vorstellen.
- Jackson Galaxy
Der Katzenflüsterer
(7)Aktuelle Rezension von: NanaSchmidDas Buch ist definitiv empfehlenswert. Es hat mir bei meiner ersten eigenen Katze sehr geholfen, sodass ich von Anfang an alles richtig machen konnte. Es ist aber auch für erfahrene Katzenhalter lesenswert, da es zu sämtlichen Themen rund um die Katze Informationen und Ratschläge enthält. Beim Toilettenproblem meiner Katze habe ich sofort darin nachgeschlagen. Da ich mittlerweile Tierpsychologie studiert habe, kann ich es auch als Frau vom Fach guten Gewissens weiterempfehlen.
- Matthias Jung
Chill mal! Am Ende der Geduld ist noch viel Pubertät übrig
(30)Aktuelle Rezension von: FlaventusDie Pubertät. Eine Zeit im Umbruch und eine Herausforderung für die Familie. Und das vermutlich seit der Mensch sich aufrecht durch die Steppen bewegt. Aber jede Generation eröffnet seine eigenen Baustellen, jede Gesellschaft funktioniert anders.
Von jeder Seite
Matthias Jung geht in seinem Buch auf viele Aspekte ein. So auch auf die Änderungen in der Beziehung zwischen Eltern und ihren Kindern. Wie sah vor gar nicht mal so langer Zeit die Eltern-Kind-Beziehung aus? Und wie unterscheidet sie sich von der heutigen Zeit. Was treibt die Jugendlichen an und wie sollten Eltern auf das chaotische Verhalten reagieren?
Ich wette, dass jeder, der ein pubertierendes Kind zu Hause hat, sich an vielen Stellen des Buchs wiederfindet. Und ich wette außerdem, dass viele Eltern mit jüngeren Kindern sich fragen, ob ihr Kind vielleicht verfrüht in die rebellische Phase eingestiegen ist.
So oder so erlärt Jung die Pubertät in all ihren Facetten und gibt zahlreiche handfeste Tipps. Dass er nicht nur Pädagoge, sondern auch Comedian ist, erkennt der Leser sehr schnell daran, dass er seine Thesen umgangssprachlich auf den Punkt bringt und so manches Mal (humorvoll) über das Ziel eines klassischen Ratgebers hinausschießt. Was das Buch recht witzig macht und sehr gut die beiden Disziplinen miteinander vereint.
In einer Zeit, in der Familien mit Einzelkindern zu überwiegen scheinen, werden die meisten (Erziehungs-)Ratgeber auch so geschrieben. Oftmals ist von dem einen Kind die Rede und es wird vollkommen ausgeblendet, dass eine vollkommen andere Dynamik entsteht, wenn Geschwister vorhanden sind. Matthias Jung wirft glücklicherweise auch auf dieses Kapitel einen Blick.
Fazit
Ich finde, dass dieses Buch eine gelungene Symbiose von Ratgeber und Humor darstellt. Es ist witzig geschrieben und vermittelt gleichzeitig Wissen und gibt zudem einige handfeste Tipps. Die wichtigsten Themen, die in den entsprechenden Familien mit Sicherheit aufpopen, wurden behandelt und viele (potentielle) Konflikte dargestellt.
- Elena Senft
»Sorry, hier sitzt schon meine Tasche«
(11)Aktuelle Rezension von: secretworldofbooksEin Buch mit vielen Szenen aus dem Alltag, wie jeder es erleben kann oder selbst auch schon erlebt hat. Ideal für zwischendurch, da es übersichtlich in kleine Abschnitte und Kapitel gegliedert ist. Manch einer mag sich wiedererkennen oder das Verhalten seiner Mitmenschen auch so beobachtet haben.Es wird der Gesellschaft der Spiegel vorgehalten. Aber ob dies Buch was verändert ist fraglich.























