Bücher mit dem Tag "mitgefühl"
77 Bücher
- Lin Rina
Animant Crumbs Staubchronik
(1.207)Aktuelle Rezension von: Shontelle_BooksBälle, Männer und Verlobungen – das sollte eigentlich im Kopf einer jungen 17-jährigen Dame aus dem Jahr 1890 in England herumschwirren. Doch bei Animant sind es Bücher, Bücher und noch mehr Bücher! (Wer kennt es nicht🫢)
Bälle sind nur gezwungenes Begleit, um die Güte ihrer Mutter nicht überzustrapazieren.
Doch dann soll Animant nach London zu ihrem Onkel ziehen: Animant wittert Freiheit! Doch sie landet als Assistenz sie bei einem grimmigen jungen Bibliothekar ... der sie scheinbar so gar nicht leiden kann.
Staubchronik ist seit 2018 mein Wohlfühlbuch – mein Zuhause, wenn ich mich in der Buchwelt verloren fühle. Mein Weg führt mich jedes Jahr mindestens einmal zurück zu dieser Geschichte. Eine Geschichte der selbstbewussten Animant und ihrer Ansicht der Welt in einem Zeitalter, welches … nun, wie soll ich sagen, doch gern gegen die Frauen gestimmt war.
Lin Rinas Schreibstil ist so wohlig warm wie ein heißer Tee bei Regen. Diese Geschichte umhüllt mich jedes Mal, als würde ich sie das erste Mal lesen. Eine ruhige, cozy Liebesgeschichte, ungezwungen, gefühlvoll und verspielt. Die Geschichte kann man ohne Probleme mühelos weglesen, der Schreibstil ist bildhaft und charmant. Zurück bleibt: die kribbelnde Wärme der Worte und der Gefühle.
Lin hat hier ein Herzstück für mein Bücherregal gezaubert.
Die Charaktere sind allesamt fantastisch – von der Protagonistin hin zu diversen kleinen Nebencharakteren, die ebenfalls so lebhaft sind, dass sie keine Statisten darstellen.
Animant ist eine junge, freche Dame, welche so gar nicht in das damalige Zeitalter hineinpasst. Genau das macht sie so charmant und sehr humorvoll. Ihre Einstellung und ihr Hitzkopf sind großartig geschrieben, man kann sich in ihre Situationen des Erwachsenwerdens sehr einfühlen, und sie ist sehr nahbar. Ich wäre genauso 1890!
Mr. Reed ist genau nach meinem Geschmack – ein kalkühner, bissig dreinschauender, schöner Mann, der anfangs sehr einfach und naja … reserviert dargestellt wird. Mit der Zeit erweichen seine Gesichtszüge und seine Art (für Animant), und dennoch bleibt er genau so kühl wie am Anfang. Diese Balance ist unfassbar geschrieben, und ich habe das selten so gut dosiert gelesen. Er ist er, und niemand kann ihn ändern: Nur für manche lässt er sein Herz spielen, ein bisschen!
Mein Herz hat ebenfalls Miss Hamilton erobert – sie ist einfach … unverbesserlich und unfassbar genial! Mein kleiner weiblicher Crush!
Die Geschichte ist manchmal ein kleines Auf und Ab und so gefühlvoll geschrieben! Sucht ihr ein cozy Reading ohne Zwang und ohne großes Denken, aber mit viel Herz? Dann seid ihr genau richtig!
- Cecelia Ahern
P.S. Ich liebe dich
(8.804)Aktuelle Rezension von: Christines_lesetagebuchDiese Frage muss sich Holly stellen, als bei ihrem Mann ein Hirntumor diagnostiziert wird und er Monate später stirbt. Holly fällt in ein Loch aus Trauer und Antriebslosigkeit. Sie weiß nicht mehr, wie sie ohne Gerry weiterleben soll. Ihr Alltag besteht nur noch aus Schlafen und Träume, in denen sie mit ihrem Mann zusammen ist.
Nach ca. 2 Monaten und einem ehrlichen Gespräch mit ihrer besten Freundin Sharon, beginnt Holly sich ihrem neuen Alltag zustellen. Als dann auch noch ein mysteriöser Umschlag bei ihren Eltern auftaucht und dieser 10 kleine Umschläge mit Gerry´s Handschrift enthält, beginnt Holly endlich nach vorne zusehen. Gerry hat ihr eine Liste erstellt, wie sie ohne ihn leben kann.
Was zu Beginn als kleine Hilfestellung mit Aufgaben, Herausforderungen und kleinen Liebesbotschaften gedacht ist, wird zwischendrin zum Lebenselixier für Holly. Gerade am Anfang lebt sie nur von Monat zu Monat. Doch es Hilft ihr auch, auf dem Weg raus aus dem dunklen Loch und hinein in ein neues Leben ohne Gerry. Aber mit Freunden an ihrer Seite, die immer zu ihr stehen.
Ich habe diese Geschichte das erste Mal vor über 15 Jahren schon einmal gelesen und damals schon sehr berührend und emotional gefunden. Heute mit ähnlichen Erfahrungen wie Holly, war die Geschichte nochmal emotionaler für mich und ich musste an einigen Stellen weinen, da ich Holly´s Gefühle so nachempfinden konnte.
Cecelia Ahern ist es gelungen, die Emotionen die bei einer Trauerbewältigung dazugehören gefühlvoll einzufangen und deutlich zu machen, das es Gute aber auch oft Schlechte Tage geben wird. Das man Weinen darf um dann wieder nach vorne schauen zu können.
- R. J. Palacio
Wunder
(1.139)Aktuelle Rezension von: Lucie"Wunder" ist ein wirklich süßes und authentisches Buch, über einen Jungen, der mit einem entstellten Gesicht zur Welt gekommen ist und nun versucht, auf der middle schooI klarzukommen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und ist dabei so authentisch und ungeschönt, dass es einem regelmäßig die tränen in die Augen treibt!
Ich bin echt kein Mensch, der sich schnell von Büchern oder Filmen zu Tränen rühren lässt, aber dieses Buch ist einfach so bewegend und fühlt sich so real an, dass man das Gefühl hat, selbst Teil der Geschichte zu sein!
Wie man also vielleicht schon raushört kann ich dieses Buch wirklich wärmstens empfehlen!
- Cecelia Ahern
Die Liebe deines Lebens
(836)Aktuelle Rezension von: SarahWants2ReadWorum geht es?: Um Adam davon abzuhalten, von einer Brücke zu springen, geht Christine mit ihm einen Deal ein: Bis zu seinem 35. Geburtstag in zwei Wochen beweist sie ihm, dass es sich lohnt, am Leben zu bleiben. Mithilfe von zahlreichen Ratgebern und einem ausführlichen Krisenplan macht sich Christine an die Arbeit. Schon bald bemerkt sie, dass sie nur Erfolg haben kann, wenn sie Adam wieder mit seiner Ex-Freundin Maria zusammenbringt. Und so probiert Christine alles erdenklich Mögliche, ignoriert dabei allerdings das sanfte Kribbeln in ihrem Bauch, wenn Adam bei ihr ist…
Das Cover: Ich liebe das Buchcover. Diese goldene Brücke im Fordergrund zusammen mit dem nachtblauen Hintergrund. Einfach ein toller Kontrast. Einfach tausendmal als die Neuauflagen des PIPER Verlags.
Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Christine erzählt. Der Einstieg in das Buch war wirklich stark. Man lernt Christine schon in wenigen Seiten kennen und dann kommt auch schon das Aufeinandertreffen mit ihr und Adam. Cecelia Ahern hat es geschafft, das Thema Selbstmord sehr behutsam, aber doch klar zu formulieren. So stark das Buch jedoch begonnen hat, umso schwach ging es weiter. Besonders der Mittelteil hatte seine Längen, teilweise passierte in einigen Kapiteln kaum was. Das Ende dagegen war zuckersüß. Schöner hätte ich es mir nicht vorstellen können.
Die Hauptfiguren: Christine ist eine junge Frau, welche kürzlich nach einem Jahr Ehe ihren Mann verlassen hat. Sie fühlt sich unglücklich und muss ihr Leben neu ausrichten. Sie hat eine Leidenschaft für Ratgeber gefunden, die ihr in den unterschiedlichsten Situationen helfen sollen. Christine hat kürzlich miterlebt wie jemand vor ihren Augen sich das Leben nehmen wollte, das hat sie stark traumatisiert. Als sie sieht, wie Adam versucht von der Brücke zu springen, versucht sie ihn aufzuhalten. Diesmal will sie alles richtig machen und ihm vom Leben überzeugen. Christine und Adam schließen einen Deal ab: Wenn Christine es schafft, Adam bis zu seinem Geburtstag vom Leben zu überzeugen bringt er sich nicht um. Aus Freundschaft wird irgendwann mehr, doch will Christine überhaupt eine Beziehung zu Jemanden aufbauen, der überhaupt nicht am Leben festhalten will?
Adam ist ein junger Mann, welcher zutiefst verzweifelt ist. Seine Freundin hat ihn mit seinem besten Freund betrogen und zu allem Überfluss soll er das Familienunternehmen übernehmen, obwohl er darin nicht seine Zukunft sieht. Doch dir Firma an seinen egoistischen Cousin zu übergeben kommt für ihn auch nicht infrage. Adam ist verzweifelt und seine Begegnung mit Christine chaotisch. Adam findet Christines Lebensweisheiten nervig und kann sie nicht ernst nehmen. Aber mit der Zeit freundet er sich mit ihr an und muss sich fragen, ob er wirklich seine Freundin zurückerobern möchte und wo seine Prioritäten im Leben liegen. Lernt Adam wieder das Leben zu lieben?
Endfazit: Vor vielen Jahren habe ich "Die Liebe deines Lebens" gelesen und wusste noch von damals, dass das Setting etwas ganz Besonderes ist. Ich habe die Atmosphäre in diesem Buch geliebt. Themen wie Depression, Selbstmord, Verlustängste, Selbstfindung und noch vielem mehr werden hier behutsam aber toll aufgearbeitet. Der Schreibstil hat mir insgesamt gut gefallen, aber besonders im Mittelteil hat sich das Buch in seinen Längen verloren. Christine und Adam sind großartige Protagonisten, welche Beide gewachsen sind. Eine Leseempfehlung meinerseits!
Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen. - Martin Suter
Elefant
(317)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeIm Mittelpunkt der Geschichte steht ein sehr kleiner rosa Elefant, der im Dunkeln leuchtet, 40cm lang und 30cm hoch. Er ist eine Genmanipulation des Forschers Dr. Roux, der mit der Züchtung leuchtender Haustiere als Luxusspielzeug den großen Reibach machen möchte. Mit diesem kleinen Elefant geht es für ihn um Alles. Aber das kleine Tierchen gerät über Umwege in den Unterschlupf des Obdachlosen Schoch. Zusammen mit der Tierärztin Valerie Sommer versuchen sie, den kleinen Elefanten zu retten. Doch nicht nur Dr. Roux und sein chinesischer Kompagnon suchen nach dem Elefanten, sondern auch der burmesische Elefantenführer Kaung, der die kleine Elefantenkuh nach deren Geburt versteckt hat und in ihr ein heiliges Wesen sieht.
Der Schreibstil des Autors ist gewöhnungsbedürftig. Viele kurze Sätze, fast schon im Nachrichtenstil. Auf den ersten Blick ungewohnt zu lesen, aber interessanterweise eloquent und flüssig. Von Beginn an zieht der Autor den Spannungsbogen hoch und bis auf wenige kurze Längen gelingt es ihm, diesen zu halten. Schade ist aber, dass Gut und Böse von vornherein klar erkennbar und vorhersehbar sind. Etwas zu einseitig werden die Charaktere dargestellt und etwas zu sehr getrimmt, auf das, was sie gesellschaftlich widerspiegeln solle. Dazu kommt etwas burmesische Exotik und auch die Liebe darf nicht fehlen und schon ergibt es ein völlig unerwartetes Buch.
Mein Fazit: Auch wenn ich die Story durchaus etwas zu seicht, etwas zu schwarz und weiß empfand, habe ich das Buch in kürzester Zeit durchgelesen und mich in den kleinen Elefanten verliebt. Das Buch war definitiv mal etwas Anderes und nicht meine letzte Lektüre des Autors.
- Jojo Moyes
Me Before You (English Edition)
(262)Aktuelle Rezension von: SchiggyAls Leser:in fühlt man die gesamte Zeit mit den Figuren mit, freut sich, ärgert sich, hofft. Die Geschichte hat mich zutiefst berührt, manchmal hat sie mich sehr traurig gemacht, gleichzeitig finde ich die Geschichte dennoch schön. Die Figuren - nicht nur die zwei Hauptcharaktere - sind alles andere als oberflächlich, die Konversationen sind gut geschrieben, es bleibt spannend und man bekommt eine völlig neue Perspektive auf Dinge, die man für selbstverständlich hält.
- Christian Huber
Solange ein Streichholz brennt
(188)Aktuelle Rezension von: Hubertus_FeldmannDer Plot der Geschichte ist ein ausgezeichneter, die Umsetzung allerdings spielt zu oft und zu vorhersehbar auf der Klaviatur der Emotionen, sodass der Hintergrund der Geschichte – junge Fernsehjournalistin trifft auf Obdachlosen zwecks einer aufrüttelnden Reportage – etwas verschwimmt. Die Reportage soll der „Aufreißer“ für eine TV-Diskussionsrunde zum Thema Obdachlosigkeit in Deutschland sein, zu der kompetenten Teilnehmer:innen (u.a. Innenministerin) eingeladen wurden. Mit den Worten des Moderators klingt das ziemlich gut: „Sprechen wollen wir über das Sozialgefüge der Republik. Wer trägt Schuld an der Verrohung? Jeder Einzelne für sich? Die Politik? Oder die Gesellschaft als Ganzes?“
Was zunächst ziemlich vielversprechend klingt, entwickelt sich dann zu einer ganz netten Liebesgeschichte, die das Leben aber wohl nur selten spielt. Es werden ein paar Konflikte sichtbar, die sich im Wechselspiel der Sichtweisen zwischen Blom auf der einen (Obdachlose) und Alina (Reporterin) auf der anderen Seite auf- und abbauen, gut in einzelne Kapitel sortiert. Dazwischen funkt dann der Fernsehsender, hauptsächlich in Person des recht rabiaten Moderators. Was als Chance für die Journalistin begann wir zusehends zu einer Machtfrage zwischen zwei Männern um eine Frau. Und ganz im Dunst der Vergangenheit wird eine zweite Geschichte sichtbar und schließlich erzählt, nämlich die von Daniel Blum, dem die eigene Lebensgeschichte aus dem Ruder gelaufen ist.
Alles in allem eine leichte Ferienlektüre, die keine großen Herausforderungen an die Leser:innen stellt, eine Geschichte, die zwar gelegentlich das Herz berührt, allerdings ziemlich vorhersehbar ist und teils unter der etwas kitschigen Sprache verkümmert: „Dieser Blick, der sie sah. Diese Wärme hatte das winzige Korn in ihrem Brustkorb groß und größer werden lassen. Bis das, was daraus entsprang, in allen Farben schillerte und strahlte. Gepflanzt und aufgegangen. Die Natur kannte nur die Zukunft.“
(28.7.2026)
- Lynn Painter
Mr Wrong Number
(290)Aktuelle Rezension von: FeelblackAch das hat mal wieder gut getan. Liv und Colin waren sehr lustige Charaktere. Das Geplänkel zwischen den beiden war wirklich witzig und ich konnte immer wieder mal lachen. Liv ist mit ihrer Art sowieso absolut liebenswert und es macht Spaß ihrer "Tollpatschigkeit" zu folgen. Insgesamt eine wirklich schöne lockere Story in dem der Spice auch endlich mal wieder angenehm ist und nicht auf jeder 2. Seite so hingeklatscht wird. Tolles Buch!
- Christine Feehan
Mein dunkler Prinz
(136)Aktuelle Rezension von: LesebesessenMikhail ist hoffnungslos und dicht davor seinem Leben ein Ende zu bereiten, da erreicht ihn im Kopf die Stimme von Raven und sofort merkt er, dass diese Frau die Eine ist für sein Leben. Raven ist als Mensch total überfordert mit der Andersartigkeit der Karpatianer und freundet sich nur sehr zögerlich damit an. Durch ihre Herzensgüte bringt sich Raven in Gefahr. Dabei überstürzen sich die Ereignisse und Mikhail ist gezwungen sie in eine Karpatianerin zu verwandeln.
Meinung:
Die Serie der Karpatianer sind aus meiner Sicht romantische Fantasy Romane mit Erotik.
Ich hatte schon fast alle der mehr als 30 Bände der Reihe mehrfach gelesen. Einige der ersten Bände kommen jedoch erst jetzt als eBook auf den Markt. Deshalb kenne ich den ganzen Hintergrund und die „Funktionsweise“ der Serie und lese erst jetzt den ersten Band. Im Kontext der anderen Bücher der Serie, war diese Geschichte vergleichsweise etwas plump gestaltet. Raven bleibt praktisch keine Wahl. Mikhail stellt sie vor vollendete Tatsachen und bezieht sie nicht einmal in die Entscheidungen mit ein. Erst nachträglich versucht er sie von der neuen Lebensweise oder den Entscheidungen zu überzeugen. Diese Überzeugung für Raven ist nicht einmal ansatzweise im ersten Band gelungen. Es gehört aber ein Stück zur Grundidee der Serie. Das lässt sich vielleicht mit „Fantasy“ erklären, warum ausgerechnet diese beiden Seelen untrennbar zusammengehören, auch wenn keiner versteht warum: es ist halt so
Die Charaktere von Mikhail und Raven sind glaubhaft. Die anderen handelnden Personen werden in den nachfolgenden Bänden jeweils detaillierter vorgestellt und behandelt. Entsprechend viele Personen werden mit neuen Bänden eingeführt. Glücklicherweise kommt in einigen der nachfolgenden Bände ein Familienstammbaum, so dass man gelegentlich die Zusammengehörigkeit auffrischen kann, denn natürlich gibt es in jedem Band mindestens zwei „neue“ Protagonisten und neue Nebenhandlungen.
Jeder Band für sich ist eine abgeschlossene Geschichte, obwohl man jeweils merkt, dass Teile der Vorgeschichte fehlen, wenn man sie nicht kennt: natürlich nicht hier im ersten Band.
Die Schreibweise ist gut und einfach. Bei mir springt dann sofort das Kopfkino an und ich fühle mich als Teil der Geschichte. Das führte auch in diesem Fall dazu, dass ich mitleide und mich mitfreue.
Fazit:
Actionreiche Handlung, fantasiereich gestaltete Gattung der Karpatianer, jede Menge konfliktpotential und vorprogrammierte Auseinandersetzungen, klassische Gegenspieler, dadurch Wendungsreich und immer spannend. Im Verhältnis der nachfolgenden Bände gebe ich für den ersten Band aber nur drei Sterne.
- Jack Kornfield
Das weise Herz
(17)Aktuelle Rezension von: M.Lehmann-PapeDie leisen Stimmen, die seit Menschengedenken zur Reise zu sich selbst rufen.
Wo Sinn und Zufriedenheit, zu Recht, seit Menschen Denken und Fühlen können, im Inneren des Menschen verorten und nicht in der noch so wichtigen „äußeren, materillen Welt“, haben es nicht leicht zur Zeit.
Dringen kaum mehr durch in der schrillen Kakophonie der Stimmen, der Marktschreier, angesichts des rasenden Taumels nach Mehr und Mehr. Hauptsächlich nur für sich selbst.
Da ist es, wiederum und seit Langem, gut, wenn Jack Kronflied mit seiner ausdrucksstarken Gabe des Verstehens und der präzisen Formulierung, dieser existenziellen Befindlichkeit ruhig eine Stimme gibt.
Und dabei weniger die religiösen „transzendenten“ Aspekte des Buddhismus in den Mittelpunkt rückt.
Sondern, ganz handfest, die Weisheit des Buddhismus in psychologischer und therapeutischer Weise nutzbar an die Hand gibt. Womit ihm gelingt, die abstrakten Seiten religiöser Erfahrungen quasi einzutauschen gegen aus dem eigenen Erleben nachvollziehbaren und Einsichtigen Erkenntnissen. Und sich daraus ergebender persönlicher Wege.
Dabei macht Kornfield im Buch keine Sekunde einen Hehl aus seiner zentralen, buddhistischen Überzeugung:
Gegen vieles an Augenschein betrachtet (und behauptet) Kornfield den Kern menschlicher Natur als geprägt von Mitgefühl. Von der Disposition gespeist aus Mitgefühl und Würde. Von Empathie und dem tiefen Antrieb nach echter Verbundenheit über jeden kleinen Tellerrand hinaus.
26 Prinzipien stellt Kornfield dabei vor Augen, die nicht in irgendeine „göttliche Ewigkeit“ später führen, sondern jetzt und hier das eigene Leben bewegen, erfüllen und bestimmen können und damit integraler Bestandteil eines körperlichen, gegenwärtigen Lebens in der „ganz normalen“ Welt sind.
Und, „Wer immer….das sucht, läuft nicht vor dem Leben weg, sondern sucht einen klugen Weg, damit (mit dem Leben) umzugehen“.
Hin zu Erfahrungen „die voller Fülle, Freude und überschäumender Freude“ sind.
Und dabei gilt, was der Dalai Lama einmal sagte: „Die Lehren des Buddhismus sind letztlich keine Religion, sondern eine Wissenschaft des Geistes“.
In fünf Hauptkapitel ordnet Kornfield dabei diese ganz grundlegenden, universellen Gedanken der „Psychologie des Buddhismus“.
Wer wir wirklich sind. Das Achtsamkeit das „edle Heilmittel“ ist“, dass man die „Die Wurzeln des Leids umwandeln kann um Freiheit zu finden. Und was es bedeutet würde, „das weise Herz zu verkörpern“.
„Wir tragen in uns die außergewöhnliche Begabung für Liebe, Freude und grenzenlose Freiheit“. Das aber benötigt eine Schulung des Denkens, des Geistes und des eigenen emotionalen Erlebens. Auch wenn das Arbeit ist, Übung, Training und nicht einfach als Offenbarung über einen kommt, Kornfield macht auf jeder Seite Lust auf diese Form der inneren Selbstentdeckung und bietet mannigfaltige umgehend umsetzbare Hinweise für die Praxis eines solchen Weges.
Ein zentrales und wichtiges Buch, dass überzeugend auf existenzielle Notwendigkeiten verweist für ein wirklich gute und reifes Erleben des Lebens.
- Stefan Zweig
Ungeduld des Herzens
(105)Aktuelle Rezension von: butterflyintheskythis book took me over 2 months to finish. i found it so goddamn boring at times. full of yapping. nonsense. eye rolling moments. our mc has such a hard time saying no that he ends up engaged to someone he doesn’t even like and just visited (was nice to) out of pity. he deserved much for than what he got in the end and i hope it haunts him forever lol. i didn’t like the book but pushed through hoping for a great twist but no, he stays miserable throughout the entire book.
- Malin Persson Giolito
Quicksand: Im Traum kannst du nicht lügen
(96)Aktuelle Rezension von: Nika488Packend, erschütternd und absolut fesselnd!
„Quicksand: Im Traum kannst du nicht lügen“ ist ein intensiver, tiefgründiger und psychologisch raffinierter Roman , der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Maja , der vermeintlichen Täterin, erzählt. Durch Rückblenden und tiefgehende Einblicke in ihre Gedankenwelt enthüllt sich nach und nach die Wahrheit hinter der Tragödie. Die Autorin schafft es meisterhaft, die Leser zwischen Mitgefühl und Zweifel schwanken zu lassen – ist Maja eine eiskalte Mörderin oder ein Opfer der Gelegenheit?
Besonders beeindruckend ist die feinfühlige Charakterzeichnung . Maja ist vielschichtig, intelligent und doch gebrochen , was sie unglaublich realistisch macht. Die Spannung entsteht nicht nur durch den Gerichtsprozess, sondern auch durch die sozialkritischen Themen , die das Buch aufgreift – Druck, Privilegien, toxische Beziehungen und gesellschaftliche Erwartungen .
Fazit: Ein erschütternder und brillanter Roman , der sich nicht nur wie ein Thriller liest, sondern auch zum Nachdenken anregt . Psychologisch tiefgehend, emotional intensiv und mit einer unvergesslichen Protagonistin – absolut empfehlenswert!
- Charlotte Lucas
Wir sehen uns beim Happy End
(166)Aktuelle Rezension von: Jenny_MinionEmilia Faust verwandelte ihr Hobby in ihren Beruf: Sie ist eine Haushälterin mit Herz und Verstand. Bei Philip, ihrem Freund, lebt sie zu Hause und sorgt für seine Anliegen. Als sie jedoch einen Brief in seinem Mantel entdeckt, der sagt, Philip darf sie nicht heiraten und aufzählt, was Philip an ihr nicht mag, zerreißt es ihr einfach das Herz. Sie läuft in die Nacht hinaus und kommt, wie der Zufall will, einem Fremden in die Arme. Beim Sturz fällt sie und wird ohnmächtig, als sie aufwacht, kann man keinen Hinweis mehr auf den anderen Mann finden. Sie kann nur seine Jacke, Schuhe und Brieftasche finden. Sie entscheidet sich schnell dafür, zu seinem Haus zu fahren und zu überprüfen, ob sie ihn verletzt hat. Doch gleich danach geschieht der nächste Unfall, bei dem Oscar de Witt sein Gedächtnis verliert. Also beschließt Ella, ihm dabei zu helfen. Da es nicht so einfach ist, gibt sie sich als Haushälterin seines Anwesens aus und räumt dort kräftig um, um Oscar davon abzuhalten, wieder in seine Bruchbude zu kommen. Aber kann sie das alles jetzt schon Oscar zumuten, kurz nachdem er entlassen wurde? Ella entdeckt bei der Aufräumaktion noch mehr Dinge. Ella handelt also auf intuitive Weise, wie sie es für angemessen hält.
Ella ist eine heitere Figur, die immer an das Gute in den Menschen glaubt und sich stets ein glückliches Ende wünscht. Ich fand diese Herangehensweise und auch ihre Einmischung in Oscars Leben zum Teil etwas mühsam und übergriffig. Aber die Entwicklung von Oscar und das Ende haben mich am Ende trotzdem überzeugt. Eine wunderbare Geschichte darüber, wie das Schicksal zwei Personen miteinander verbindet.
- Clare Chambers
Scheue Wesen
(37)Aktuelle Rezension von: SunnySueClaire Chambers' Roman "Scheue Wesen" hat seinen Ursprung in einer wahren Geschichte, die sich 1952 in Bristol ereignete. Hierbei wurde die Polizei zu einer lautstarken Auseinandersetzung in ein Haus gerufen, in dem sie dann einen nackten Mann mit hüftlangen Haaren und anderthalb Meter langen Bart vorfanden, der mit seiner alten Tante und diversen Hunden, Katzen und Vögel einsiedlerisch unter erbärmlichen Umständen lebte.
In "Scheue Wesen" greift Chambers diesen Mann auf und macht daraus eine sehr feinfühlige und bewegende Geschichte. Im Zentrum steht Helen Hansford, die als Kunsttherapeutin in einer psychiatrischen Klinik arbeitet und der stumme William Tapping, der mit seiner verwirrten alten Tante in einem Haus lebt, welches er seit vielen Jahren nicht mehr verlassen hat. Während Helens Beziehung zu ihrem verheirateten Kollegen immer unbefriedigender wird, stürzt sie sich mehr und mehr in ihre Arbeit. Als ihr Kollege und sie von der Polizei zu einem Haus gerufen werden, in dem ein halbnackter, verwahrloster und stummer Mann gefunden wird, stürzt Helen sich noch mehr in ihre Arbeit. Erst recht, als sie Williams große künstlerische Begabung entdeckt. Und so versucht Helen allmählich hinter Williams Geheimnis zu kommen.
"In diesen Momenten der Dissoziation, wenn er merkte, wie er sich von der Welt loslöste und die Realität seiner Existenz anzweifelte, war ihm der Gedanke ein Trost, dass David Balfour im gleichen Reich existierte."
Claire Chambers hat hier ein eher stilles Buch geschrieben, das gerade in dieser Stille eine große Kraft und Eindringlichkeit entwickelt. Mit viel Gefühl erzählt sie uns eine Geschichte über Trauma, Verlust und Selbstfindung und appelliert zudem an die Menschlichkeit. Es ist eine Geschichte, die ans Herz geht und berührt.
Erzählt wird die Story aus wechselnden Perspektiven und auf verschiedenen Zeitebenen. Während wir uns mit Helen im Hier und Jetzt des Jahres 1964 befinden, reisen wir mit William Stück für Stück weiter in seine Vergangenheit und erfahren so nach und nach, was es mit ihm auf sich hat und warum er so einsiedlerisch bei seiner Tante gelebt hat.
"Die Vergangenheit ist immer bei mir, aber es ist eben auch die Vergangenheit. Es hat mich nicht zerstört. Ganz sicher nicht."
Insgesamt mochte ich das Buch wirklich gern, einzig die Storyline zwischen Helen und Gil empfand ich als etwas störend. Zudem hat sie für mich auch keinen Mehrwert geliefert.
- Robyn Carr
Neubeginn in Virgin River
(240)Aktuelle Rezension von: mattderEine Krankenschwester will einen Neubeginn und nimmt eine stelle in Virgin River an. Der Arzt ist alt und braucht hilfe. Die will er nicht an nehmen. Es entwickelt sich eine schöne Geschichte mit Herz schmerz. Aber auch Kriminalität. Na ja ist ein Frauen Roman macht trotzdem SPSS zu lesen. Wer die Serie kenn wird es lieben.
- Jordis Lank
Rauklands Sohn
(194)Aktuelle Rezension von: SarisaDie Geschichte geht um Ronan, der unter seinem tyrannischen Vater aufgewachsen ist und wegen eines Fehlers auf die Insel Lannoch geschickt wird. Dort muss er uralte Prüfungen ablegen, um die Herrschaft über das Land zu gewinnen. Doch ohne wahre Freunde wird er nicht weit kommen.
Ronan als Protagonist hat mir sehr gut gefallen. Er macht eine unglaubliche Entwicklung durch und wächst über sich hinaus. Auch die Nebencharaktere sind authentisch und liebenswert. Besonders Liam habe ich ins Herz geschlossen, den Ronan rettet. Ronan hat es nicht leicht in der brutalen und düsteren Welt, aber im Laufe des Buches wurde er mir immer sympathischer.
Der Schreibstil ist toll und das Hörbuch unglaublich gut vertont. Ich konnte mir die Insel sehr gut vorstellen und es war sehr bildlich.
Das Cover ist hübsch und mal was anderes.
An einigen Stellen war es etwas langatmig, an anderen aber wieder packend spannend.
Das Buch ist sehr empfehlenswert und wer spannende Geschichten über Freundschaft und den persönlichen Wachstum mag ist hier an der richtigen Stelle.
Danke für das Rezensionsexemplar.
- Robin Benway
Emmy & Oliver
(116)Aktuelle Rezension von: Hazelmaus101Robin Benway hat hier ein ganz besonderes Jugendbuch (das auch von Erwachsenen, ich bin 27, sehr gut gelesen werden kann) geschaffen. Die Charaktere und ihre Sorgen und Gedanken sind toll beschrieben und hauchen der Story so viel Leben ein. Die beiden Hauptpersonen sind die 17-jährigen Kindheitsfreunde Oliver (der als 7-Jähriger von seinem Vater entführt wurde) und Emmy (die Tochter der Nachbarn). Die Geschichte hat keine unglaublich dramatischen Wendungen aber zeigt auf eindrückliche Weise mit welchen Herausforderungen eine Freundschaft und die Beziehung zu den Eltern verbunden sein kann. Einfach schön zu lesen!
- Terry Pratchett
Alles Sense
(541)Aktuelle Rezension von: NadjaSchwendemannIch liebe die Bücher von Pratchett. Sie sind allerdings Geschmacksache! Entweder man mag sie oder man schüttelt nur mit dem Kopf!
Ich liebe vor allem die Bücher, in denen Gevatter Tod eine Rolle spielt. Wenn ich früher eines seiner Bücher gekauft habe, habe ich immer erst mal geschaut ob Tod eine Rolle hat. :-) Einfach Buchseiten durchblättern und wenn odt und viele Textzeilen mit GROSSBUCHSTABEN sind weiß man Bescheid. Lach!
Tod wird in Rente geschickt!
Als BILL Tür sucht er sich einen Job und hilft einer Bäurerin, die von seiner Arbeitsweise sehr angetan ist.
Dadurch, dass Tod nun aber nicht mehr seinem eigentlichen Gewerbe nachgeht, entstehen so einige Probleme:
Die Leute nicht mehr sterben, sondern werden zu Untoten.Die Revisoren beschließen einen neuen Tod zu erschaffen der TOD endgültig töten soll, was natürlich nicht funktioniert!
Witzig ist dass nun, da Tod durch "Abwesenheit glänzt" es zu einer Anomalie kommt und weitere Tode entstehen!
Ich persönlich liebe den Rattentod! Der gefällt mir richtig gut :-)
Mehr wird nun aber nicht verraten! Ihr sollt euch das Buch ja selbst durchlesen!
- Giulia Becker
Das Leben ist eins der Härtesten
(119)Aktuelle Rezension von: mi_r1Mit scharfem Blick für das Abseitige und einer guten Portion trockenem Humor erzählt Giulia Becker über die Figuren . Sie sind wunderbar überzeichnet, aber dennoch zutiefst menschlich. Sie hat ein ungewöhnliches Talent, Charaktere zu erschaffen, die gleichermaßen grotesk und liebenswert sind. Die Dialoge sind pointiert, manchmal herrlich absurd, und der Roman nimmt immer wieder unerwartete Wendungen, die ihn nie langweilig werden lassen. Und trotzdem wirkt es nie krampfhaft .
Was das Buch besonders macht, ist der feine Grat zwischen Melancholie und Humor. Hinter all den absurden Szenen steckt eine berührende Geschichte über Trauma, Einsamkeit, Hoffnung und Freundschaft.
- Robin Alexander
Die Getriebenen
(15)Aktuelle Rezension von: HoldenDie Durchtriebenen, die Umtriebigen, die Herumtreibenden, die Angetriebenen: Hinter Merkels Flüchtlingspolitik mit dem Catch phrase "Wir schaffen das" herrschte erstaunlich viel Planlosigkeit, Belauern des politischen Gegners auf ganz hohem Niveau und erstaunlich viel Improvisation. Unglaublich, wie viele Zugeständnisse man dem Autokraten Recep Tayyip Erdogan für den EU-Türkei-Deal machen wollte, daß dieser sich zunächst prowestlich verhalten wollte und sogar den Ausgleich mit Israel anstrebte, spielt insofern keine Rolle. Getrieben und häufig rachsüchtig agiert hier fast jeder, ständig versucht einer, den anderen über den Tisch zu ziehen, und mit der Einführung des Sebastian Kurz macht bereits hier ein "Fähnlein im Wind" auf sich aufmerksam. Oder sind mit den "Getriebenen" vielleicht die flüchtenden Menschen gemeint, auf deren Rücken sich hier alles abspielt?
- Peter Wohlleben
Das Seelenleben der Tiere
(77)Aktuelle Rezension von: MoidlvomberchIch habe schon einige Bücher des Autos gelesen, die mich bis jetzt alle gefesselt und fasziniert haben, durch Ihn und seine Bücher konnte ich schon wahnsinnig viel über die Bäume und die Natur lernen, nun habe ich auch noch wirklich sehr viel über das Seelenleben der tiere lernen dürfen, und bin auch nach diesem Buch mehr als Begeistert.
Der Schreibstil ist wie für den Autor bekannt, sehr angenehm und gut zu lesen. Ich "höre" ihm in diesem Sinne sehr gerne zu und freue mich immer wieder von ihm zu lernen.
Die angenehm kurz gehaltenen Kapitel machen das lesen zusätzlich sehr entspannt, so bin ich immer am Ende eines Kapitels so gefesselt, dass ich mir sage "ach so ein kurzes Kapitel geht noch" und schwupp ist das ganze Buch durch.
Ich konnte wirklich sehr viel lernen und es ist viel Wissenswertes in diesem Buch zu finden.
Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt weiter an alle die sich für die Tiere und die Natur interessieren - es ist wirklich ein tolles Buch
- Metin Dogru
Pflegers Diary
(22)Aktuelle Rezension von: trollchenPflegers Diary
Herausgeber ist Edition Michael Fischer / EMF Verlag und hat 224 Seiten.
Kurzinhalt: Wenn Metin nach Feierabend mal wieder an seine Kühlschranktür klopft, weiß er, dass an diesem Tag sehr viele Patient*innen nach ihm gerufen haben – Er ist Krankenpfleger durch und durch, und ohne diese Leidenschaft geht das in seinen Augen auch gar nicht. Denn das kaputtgesparte Gesundheitssystem, der stressige Klinikalltag und die mangelnde Wertschätzung machen seinen Job zu einer Herausforderung.
Doch die Patient*innen stehen immer an erster Stelle und das Team hält zusammen. Metin kennt sie alle: die kratzbürstige Schwester Rabiata, ihre Kollegin Uschi, die gute Seele der Station, oder die jungen Auszubildenden, die angesichts des täglichen Wahnsinns versuchen, nicht durchzudrehen. Sie alle entscheiden sich jeden Morgen aufs Neue dafür, ihrem Beruf mit Professionalität und Engagement nachzugehen.
In seinem ersten Buch erzählt Metin (@ metinlevindogru) von einem Berufsalltag zwischen Hoffnung und Verzweiflung, von berührenden Schicksalen und urkomischen Momenten. Seine Geschichten machen deutlich, was schiefläuft, aber zeigen auch, warum Metin trotz allem nicht aufgibt – für uns alle.
Meine Meinung: Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil ich den Metin Degru auf den sozialen Medien ihn folge und ich finde, es hat Hand und Fuss , was er erzählt über die Pflege. Das Buch beschreibt die einzelnen Fazetten der pflege, mit denen wir täglich zu kämpfen haben , aber es zeigt auch von ihm die verschiedenen Gesichter, ob es nun Schwester Rabbiata ist ( die ich sehr gern habe, weil ich auch so in etwa bin) oder Schwester Uschi, jeder hat seine Berechtigung in der Pflege zu arbeiten. Ich finde ihn einfach sehr ehrlich und er beschreibt auch nicht nur die negativen seiten des pflegealltags, sondern auch die positiven. Das Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben und man kann sich gut damit identifizieren, wenn man in der Pflege arbeitet.
Mein Fazit: Ein tolles Buch über den Pflegealltag, der humorig und unterhaltsam geschrieben wurde. Ich werde ihn auf jeden fall weiter folgen und hoffe, dass er noch viele gute Jahre in der Pflege hat. Ich vergebe 5 Sterne und kann das Buch jedem empfehlen.
- Noa C. Walker
Die Farben meines Herzens
(32)Aktuelle Rezension von: Nika488Noa C Walker - Die Farbe meines Herzens
Klappentext
Kann das Bild einer gemeinsamen Liebe je vollendet werden?
Die Landschaft um Meran am Fuße der Südtiroler Berge könnte als Kulisse für eine junge Liebe nicht romantischer sein. Der Forstwirt Mika, voller Tatendrang und Lebensmut, begegnet der sanften und liebenswerten Filomena, die zurückgezogen an einem einsamen, paradiesischen Ort lebt. Wie zwei Farben eines Aquarells beginnen sich die Leben der beiden zu berühren und ineinander zu fließen.
Doch es liegen dunkle Schatten auf Filomenas verletzter Seele, die die Liebe der beiden zu verhindern drohen. Welches Geheimnis zwingt Filomena in den Schutz der Einsamkeit, und wie kann Mika helfen, dass aus Filomena wieder die selbstbewusste und fröhliche Frau wird, die sie früher gewesen ist?
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Mein Fazit
Ich habe beim ersten Blick auf das Cover gedacht, cool da hat man direkt Bezug zum Titel genommen und die Farbe wieder gespiegelt. Grundsätzlich hat auch jeder Farbe im Herzen nur manchmal geht sie einem verloren oder man vergisst es. Wer nicht den Klappentext liest erwartet jetzt auf den ersten Blick eine lockere Handlung. Aber die Zusammenfassung zeigt, im Buch wird es nicht immer farbenfroh ablaufen.
Mir persönlich hat der Schreibstil in sich ganz gut gefallen, nur zog es sich an einigen Stellen schon,so das ich gedacht habe, ein weniger mehr Melancholie hätte es für mich auch getan. Ein bisschen weniger Details drum herum.
Teilweise empfand ich die Phobien von Filomena als sehr erdrückend. Sie haben mich stimmungstechnisch sehr nach unten gezogen. Das ist etwas was ich grundsätzlich nicht als schlimm empfinde, weil es einfach zu manchen Szenen passt. Aber wenn mich der Großteil des Buches so mit der Schwere belastet, verliere ich leider schnell den Willen des weiter lesens.
Grundsätzlich kann ich verstehen, wie schwer es Filomena fällt, aber teilweise dachte ich mir ist es für mich leicht überzogen wie sie reagiert.
Es ist ein Buch, was wieder zeigt, dass ein starker Mann die arme Frau rettet und ins Leben zurück hilft. Für mich leider schon etwas zu ausgeschlachtet.
Der Anfang fiel mir sehr schwer, da ich etwas brauchte um Filomena zu verstehen und mich zumindest teilweise in sie hin versetzen zu können. Leider konnte ich deshalb keine gute Bindung zu ihr aufbauen, da irgendwo sofort ein negativaspekt in mir war ihr gegenüber.
Obwohl das Buch ab der Hälfte wirklich besser wird.
Es ist einfach nicht mein Buch, aber ich kann mir schon vorstellen, dass dieses Werk andere überzeugen kann.
Von mir leider nur 2 von 5 Sterne, da ich mich mehr gequält habe, als das es ein Genuss war.
- Ajahn Brahm
Öffne die Tür zu deinem Herzen
(10)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerVielleicht noch ein Weihnachtsgeschenketipp? Das feine Büchlein von Ajahn Brahm kümmert sich achtsam ums Herz. Es geht im wahrsten Sinne des Wortes zu Herzen, denn der buddhistische Lehrer versteht es brilliant durch einfache Geschichten, den Sinn der enthaltenen Achtsamkeitsübungen zu untermauern. Somit ist das Übungsbuch gleichsam unterhaltsam und sorgt für rund um entspannte Lesezeit. Seine Botschaft lautet: "Sei nicht nur achtsam - sei liebevoll achtsam".
Ich freue mich schon auf die anderen Bücher von Ajahn Brahm und bin dankbar für die Entdeckung dieses spirituellen Autors, der mit Humor und einfachen Worten große Weisheiten vermitteln kann.























