Bücher mit dem Tag "mittelerde"
42 Bücher
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe
(7.803)Aktuelle Rezension von: Fini1995Der Herr der Ringe ist einfach das Nonplusultra der klassischen High Fantasy. 🌍✨ Tolkien hat eine Welt erschaffen, die bis ins kleinste Detail lebt: Mittelerde, ihre Völker, Sprachen, Legenden und die epischen Schlachten gegen das Böse. 🏰🗡️
Die Charaktere sind legendär: Frodo, Gandalf, Aragorn, Legolas, Sam – sie alle wachsen einem ans Herz ❤️ und zeigen Mut, Freundschaft und Opferbereitschaft. Die Reise des Einen Rings ist packend, spannend und gleichzeitig emotional tief. 💍🔥
Tolkien kombiniert Abenteuer, Magie, Mythologie und philosophische Tiefe so meisterhaft, dass man jedes Mal wieder von der Geschichte gefesselt wird. 🧙♂️🌳 Selbst 2025 ist das Buch für Fans klassischer High Fantasy nach wie vor das Maß aller Dinge – hier führt wirklich kein Weg vorbei.
Kleine Anmerkung: Ja, die detaillierten Landschaftsbeschreibungen 🌄 und Gedichte 🎶 können den Lesefluss gelegentlich bremsen, aber gerade diese Tiefe macht Mittelerde so einzigartig.
✨ Fazit:
Ein zeitloses Meisterwerk der High Fantasy. Wer Tolkien noch nicht kennt, sollte sofort starten – ein Klassiker, der noch immer Maßstäbe setzt! 🏹🛡️⭐⭐⭐⭐⭐
- J. R. R. Tolkien
Der kleine Hobbit
(4.741)Aktuelle Rezension von: aliciaswonderworldIch habe das Buch gelesen, weil ich ein großer Fan von den Filmen bin. Tatsächlich konnte ich den Herr der Ringe Filmen nie wirklich etwas abgewinnen (weshalb ich ihnen für den Podcast nochmal eine neue Chance geben wollte), während die Hobbit Filme zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehören.
Dementsprechend war ich bereits vertraut mit der groben Handlung des Buches, die ich immer noch sehr liebe. Die Geschichte ist spannend und ein pures Abenteuer in einer fremden Welt voller cooler neuer Fantasywesen. Auch die Charaktere sind toll und man kann vor allem mit Bilbo sehr mitfühlen und ihn auf seiner Reise begleiten.
Leider hat es mir der Schreibstil nicht leicht gemacht, durch das Buch zu kommen. Obwohl die Geschichte eigentlich super interessant ist, hat sie sich dadurch ziemlich gezogen und langatmig angefühlt. So musste ich mich leider echt durch die Seiten kämpfen, was ich richtig schade finde. Dementsprechend ist das für mich wohl einer der seltenen Fälle, bei denen ich die Filme besser finde als das Buch.
--> Bewertung: 2,3/5 Sterne
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten: Neuüberarbeitung und Aktualisierung der Übersetzung von Wolfgang Krege (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung)
(1.290)Aktuelle Rezension von: Xamaror„Du hast sein Buch gelesen!“ rief Frodo. „Du meine Güte, ist denn nichts vor euch sicher?“
Inhalt & Handlung: "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" ist der erste Band von J.R.R. Tolkiens epischem Fantasywerk und schildert die Reise einer Gruppe von Gefährten, die sich zusammenfinden, um den mächtigen Ring des Dunklen Lords Sauron zu zerstören. Die Handlung beginnt im idyllischen Auenland, wo Frodo Beutlin, ein Hobbit, den Ring von seinem Onkel Bilbo erbt. Bald wird ihm klar, dass dieser Ring eine immense Gefahr für die gesamte Welt von Mittelerde darstellt.
Die Gefährten setzen sich aus verschiedenen Völkern zusammen: Hobbits, Menschen, Elben und Zwerge. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in den unterschiedlichsten Schauplätzen wider, die Tolkien meisterhaft beschreibt. Von den sanften Hügeln des Auenlandes, über die majestätischen Wälder von Lothlórien bis hin zu den schroffen Bergen der Misty Mountains – jeder Ort ist detailliert ausgearbeitet und trägt zur epischen Atmosphäre der Geschichte bei.
Charaktere: Die Charaktere in "Die Gefährten" sind vielschichtig und facettenreich. Sie bringen unterschiedliche Perspektiven und Eigenschaften in die Gruppe ein, was zu interessanten Interaktionen und Konflikten führt. Besonders hervorzuheben ist Samweis Gamdschie, Frodo's treuer Freund und Gärtner. Sam ist nicht nur loyal, sondern auch mutig und entschlossen. Seine Fähigkeit, Frodo in schwierigen Zeiten zu unterstützen, macht ihn zu einem der emotionalen Anker der Geschichte.
Weitere bemerkenswerte Figuren sind Aragorn, der mutige Erbe des Isildur, Legolas, der geschickte Elb, und Gimli, der zähe Zwerg. Jeder Charakter hat seine eigenen Stärken und Schwächen, die im Verlauf der Handlung weiterentwickelt werden, was für den Leser eine tiefere Verbindung zu ihnen schafft.
Schreibstil: Tolkien hat einen bemerkenswert detailreichen und flüssigen Schreibstil, der den Leser sofort in die Welt von Mittelerde eintauchen lässt. Seine Beschreibungen sind lebendig und schaffen Bilder im Kopf, die die verschiedenen Landschaften und Kulturen von Mittelerde zum Leben erwecken. Die Dialoge sind ebenso gut geschrieben, sie vermitteln Emotionen und Charakterzüge auf eine natürliche Weise.
Ein Beispiel für seinen Schreibstil ist die einfühlsame Beschreibung der Landschaften, die oft mit der Stimmung der Charaktere verbunden ist. Wenn Frodo und Sam in den düsteren Schatten des Düsterwalds wandern, spiegelt die Sprache die Bedrohung wider, die sie empfinden.
Fazit: Insgesamt ist "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" ein Meisterwerk der Fantasy-Literatur, das den Leser in eine reichhaltige und faszinierende Welt entführt. Die gut ausgearbeiteten Schauplätze, die tiefgründigen Charaktere und der detailreiche Schreibstil machen das Buch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Besonders die Figur des Sam hat mich beeindruckt; seine Loyalität und Freundschaft sind inspirierend. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band und darauf, weitere Abenteuer in Mittelerde zu erleben.
- J. R. R. Tolkien
Das Silmarillion
(811)Aktuelle Rezension von: elyra_morvenDas Silmarillion ist kein klassischer Roman, sondern eine epische Mythensammlung – dichter, anspruchsvoller und manchmal sperriger als Der Herr der Ringe. Wer sich darauf einlässt, wird mit einem faszinierenden Blick auf die Schöpfungsgeschichte Mittelerdes belohnt.
Tolkien erschafft hier keine Figuren zum Mitfiebern, sondern legt das Fundament für alles, was später in seinen bekannteren Werken geschieht. Die Geschichten über die Valar, die Elbenhäuser und den Aufstieg sowie Fall Melkors sind eindrucksvoll und von einer fast biblischen Wucht.
Die Sprache ist feierlich, stellenweise fordernd – aber genau das macht den Reiz aus. Man liest nicht, man taucht ein.
Ein Muss für Fans der Tolkien-Welt – vorausgesetzt, man bringt Geduld, Interesse an komplexen Strukturen und Liebe für große Erzählkunst mit.
- J. R. R. Tolkien
Hobbit
(304)Aktuelle Rezension von: MorganLLynneIch habe diese Geschichte ganz unabsichtlicher Weise so gelesen, wie sie intendiert war: über viele Abende hinweg immer in kleinen Etappen. Ich muss sagen, das dies die Geschichte für mich deutlich verbessert hat, ich habe mich gefühlt als würd eich mit den Figuren auf die Reise gehen und immer wieder Reiseetappen mit ihnen schaffen, sodass sich die lange Strecke vor mir entfaltet hat.
Der Hobbit war als Geschichte für Tolkiens Sohn konzipiert, die er ihm zum Einschlafen, erzählte und sie ist in diesem Sinn ein ganz wunderbares Werk der Fantastik, finde ich! - J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 2 - Die zwei Türme (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung, Bd. 2)
(1.082)Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooksIch liebe die Filme. Ich liebe Mittelerde, die Figuren, diese ganze epische Welt. Und trotzdem fällt es mir bei den Büchern immer wieder schwer, richtig reinzukommen. Es ist so eine Reihe, die ich unbedingt lesen wollte, aber bei der ich gleichzeitig wusste: Das wird kein lockerer Spaziergang.
Ich habe den ersten Band und auch Der Hobbit schon gelesen. Ich wusste also, was mich erwartet. Tolkien hat einen Stil, den ich nicht einfach nebenbei lesen kann. Das sind Bücher, die ich richtig fühlen muss. Kein entspanntes Leseerlebnis auf der Couch, sondern ein Werk, bei dem ich mich bewusst motivieren muss, weiterzulesen. Wenn ich dann aber drin bin, fasziniert mich die Geschichte wieder – gerade weil ich sie schon so gut kenne.
Die Zwei Türme habe ich über mehrere Monate hinweg gelesen, mit vielen Pausen. Und das war für mich völlig okay. Ich kenne die Handlung, liebe die Welt und finde trotzdem immer wieder kleine Details, die mich überraschen. Besonders gefreut habe ich mich über Szenen, die es so im Film nicht gibt. Die haben mich motiviert, dranzubleiben.
Der Schreibstil bleibt für mich eine Herausforderung. Es ist nicht leicht, sich auf die Sprache einzulassen, die Kämpfe und Dialoge zu verfolgen oder sich durch langsamere Passagen zu lesen. Teilweise habe ich dann aufs Hörbuch zurückgegriffen, das wirklich toll umgesetzt ist.
Trotz allem hatte ich Freude am Lesen. Die ruhigeren Momente fand ich besonders gelungen und emotional. Aber ja, es ist für mich kein Buch, das ich durchsuchte oder bei dem ich sagen würde: Das hat mich komplett gefesselt. Dafür ist es einfach zu sperrig.
Fazit
Ein Buch, das mich gleichzeitig begeistert und fordert. Ich mag es, aber es fällt mir schwer, es zu lesen. Es ist kein Highlight, aber dennoch ein gutes Buch, das ich nicht missen möchte. - J. R. R. Tolkien
The Hobbit and The Lord of the Rings
(230)Aktuelle Rezension von: eva221bEine Rezension zu so einem Buch zu schreiben, ist fast schon anmaßend. Es gibt mittlerweile ganze Abhandlungen dazu. Und doch möchte ich auch wenigstens zu einem kleinen Teil ausdrücken, was dieses Buch bedeutet.
Frodo, Sam, Merry und Pippin ziehen aus, um ein Abenteuer zu erleben und einen gefährlichen Auftrag zu erfüllen, den zunächst nur Frodo und Sam genau kennen. Genau hier ist schon ein erster Punkt, den ich besonders hervorheben möchte. Merry und Pippin haben schon früh Frodos Plan durchschaut, das Auenland zu verlassen. Sie haben keine Idee, warum, nur dass es gefährlich ist. Und doch weigern sie sich einfach, ihn alleine ziehen zu lassen. Ihre Freundschaft, Vertrauen und Loyalität zueinander ist ausreichend, um loszuziehen und die Welt zu retten oder bei dem Versuch zu sterben. Diese Motivation reicht über das ganze Buch und über viele andere Charaktere wie Aragorn, Gimli, Legolos, Éomer, Faramir oder Theoden hinweg. Es gibt so viele Möglichkeiten für die einzelnen Figuren, das Wesentliche anderen zu überlassen, einen vermeintlich vernünftigeren Weg zu gehen oder einfach aufzugeben. Aber jeder glaubt an den anderen und so leisten sie etwas scheinbar Unmögliches.
Ein Satz, der mich lange beschäftigt und tief getroffen hat, war, dass "Das Lied von Feuer und Eis" ja das neue "Der Herr der Ringe" sei. Ich möchte hier keine Vergleiche ziehen oder ein besseres Werk benennen (das es meiner Meinung nach eindeutig gibt). Aber ich möchte doch loswerden, dass solche Sätze eigentlich nur von Menschen stammen können, die eines der beiden Werke - oder beide - nicht gelesen haben. In einem Buch geht es um Mut, Freundschaft und Vertrauen und wie weit man damit kommen kann. Im anderen nicht.
Tolkien schafft eine Welt für sich, die ihresgeleichen sucht: mit Sprachen, Entwicklungen, Geschichte und Landschaften, aber auch mit spannenden Wendungen. Für mich ist es einfach ein Meisterwerk.
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 3 - Die Rückkehr des Königs
(1.069)Aktuelle Rezension von: Itsnotabout_Happyendings"Die Rückkehr des Königs" bildet den krönenden Abschluss von Tolkiens Meisterwerk. Der Roman führt alle Handlungsstränge in einem gewaltigen Finale zusammen, das sowohl epische Schlachten als auch intime Charaktermomente perfekt ausbalanciert.
Die Schlacht um Minas Tirith und die finale Konfrontation vor dem Schwarzen Tor gehören zu den eindrucksvollsten Kriegssequenzen der Literaturgeschichte. Tolkien versteht es meisterhaft, die schiere Größe dieser Ereignisse zu vermitteln, ohne dabei die persönlichen Schicksale der Charaktere aus den Augen zu verlieren.
Besonders bewegend ist die Reise von Frodo und Sam zum Schicksalsberg. Ihre Freundschaft, die sich in extremster Bedrängnis bewährt, bildet das emotionale Herzstück der Geschichte. Die Darstellung ihrer physischen und psychischen Erschöpfung, ihrer Verzweiflung und dennoch unerschütterlichen Entschlossenheit ist von einer Intensität, die den Leser tief berührt.
Aragorn's Entwicklung erreicht ihren Höhepunkt, als er endlich sein Schicksal als König von Gondor annimmt. Die Heilungsszenen in den Häusern der Heilung zeigen dabei eine andere, sanftere Seite seiner königlichen Würde. Auch die Nebencharaktere wie Éowyn, Faramir und Gandalf erhalten befriedigende Charakterbögen.
Fazit
Tolkien gelingt es, seine epische Geschichte zu einem würdigen und bewegenden Abschluss zu bringen. Der bittersüße Epilog mit der Abreise der Elben und Frodos in den Westen unterstreicht dabei ein zentrales Thema des Werks: Dass jeder Sieg seinen Preis hat und manche Wunden nicht heilen können.
Besonders empfehlenswert für:
- Leser, die epische Fantasy in ihrer reinsten Form suchen
- Menschen, die sich nach einer Geschichte mit echtem moralischem Gewicht sehnen
- Fans von detailreichen Schlachtenbeschreibungen
- Alle, die wissen möchten, wie man eine komplexe Geschichte perfekt zu Ende bringt
- J. R. R. Tolkien
Die Kinder Húrins
(226)Aktuelle Rezension von: RaidenEine sehr schöne Überarbeitung und Interpretation eines Abschnitts des Silmarillions von Christopher Tolkien mit wundervollen Illustrationen.
Vor allem durch das Vor- und Nachwort erhält das buch eine schöne Tiefe.
- J. R. R. Tolkien
The Fellowship of the Ring
(123)Aktuelle Rezension von: JMualriiaaTolkien glänzt besonders in den poetischen Passagen: Lieder, Reime und kleine Gedichte weben eine eigene Kultur für Elben, Zwerge, Hobbits und Menschen. Dieses künstlerische Eigenleben macht Mittelerde fühlbar und ist für mich eines der Highlights. Tom Bombadil sticht als wunderbar eigensinnige und mythische Figur hervor – rätselhaft, verspielt, und gerade deshalb erfrischend. Die Gefährten wirken anfangs noch konturlos, doch nach und nach gewinnt jede Figur erkennbares Profil – das belohnt die Geduld. Zudem entwickelt sich die Freundschaft zwischen Gimli und Legolas leise zu einem meiner Lieblingselemente der Geschichte.
Die Handlung ist klar strukturiert und gut nachzuvollziehen. Gleichzeitig ist das Buch nicht durchgehend ein Pageturner; man kann es ohne Gewissensbisse zwischendurch weglegen.
Problematisch bleibt die Repräsentation: Frauen treten selten auf und meist nur in Nebenrollen.
- J. R. R. Tolkien
Beren und Lúthien
(83)Aktuelle Rezension von: finals_little_library"Luthien und Beren" von J.R.R. Tolkien erzählt die bewegende Liebesgeschichte zwischen der Elbin Luthien und dem Menschen Beren. Zusammen trotzen sie zahlreichen Gefahren und Herausforderungen, um ihre Liebe zu bewahren und gemeinsam ihr Schicksal zu meistern. Tolkien präsentiert die Geschichte in seinem unverkennbaren Schreibstil, der von einer tiefen Liebe zur Sprache und zur Mythologie geprägt ist. Trotz der epischen Abenteuer steht die zarte und doch kraftvolle Liebe zwischen Luthien und Beren im Mittelpunkt, und Tolkien zeigt meisterhaft, wie sie durch ihre Entschlossenheit und Opferbereitschaft über alle Hindernisse hinwegtriumphieren. Diese Liebesgeschichte benötigt kein übertriebenes Drama oder "spice", um zu berühren – sie besticht durch ihre Einfachheit und Authentizität. Für mich als Herr der Ringe Fan ist "Luthien und Beren" eine der schönsten Liebesgeschichten, die Tolkien je geschrieben hat, und ein unverzichtbarer Teil seines reichen literarischen Erbes.
- J. R. R. Tolkien
Der Fall von Gondolin
(35)Aktuelle Rezension von: ArkronThis is the story of the Evening Star, the Venus, and how it came to appear in the sky.
Do you remember Galadriel telling Frodo “‘In this phial [..] is caught the light of Eärendil’s star“, and Elrond telling of his father Eärendil? Eärendil gets mentioned around a dozen times in the Lord of the Rings, he is in the center of Tolkien’s writings. Tolkien’s first poet from 1914 talks about him, and the first of the Great Tales, the Fall of Gondolin, which Tolkien wrote during sick-leave from the hells of WWI in 1917, leads ultimately to him.
Eärendil is the son of human Tuor and Elven-lady Idril, born and raised in Gondolin, rescued from the annihilation of this last of the Elven cities, acquiring one of the Silmaril gems by marrying Elwing, and setting out into the night sky on his boat, shining as a newborn star.
But all this is only an afterthought of the real story, the one about his father Tuor:
Tuor got a mission from sea-god Ulmo to find the hidden city Gondolin and bid King Turgon to take action before their enemy Morgoth would destroy them.
After a long and painful search, Tuor found the city.
Now, king Turgon didn’t follow his bidding and thought that the enemy would never find the city. Instead, he welcomed Tuor and made him one of his own, let him even marry his own daughter Idril.
Men marrying Elven maids? We know of only three such pairs in Tolkien’s works: Beren and Luthien, Aragorn and Arwen, and Tuor with Idril. They get a child Eärendil, live happily for eleven years.
But then Melkor strikes with all his might: Thousands of Orcs, numerous Balrogs, and mechanical, fire-spitting dragons. A long battle follows, but the Elven are hammered, only a few can flee through a tunnel.
On their way out, they are waylaid by a Balrog, but Glorfindel (yes, the same one who rescues Frodo and kills the Ring Wraiths in the flood of River Bruinen) sacrifices himself:
This book is also a Beginning and an End.
It is a Beginning, because it was the very first prose story that Tolkien ever wrote. Before this, he composed some poems. It is also the first of three Great Tales. The next one, written also in 1917, was Beren and Luthien, and directly after that The Children of Hurin. These three stories “represented [..] the full extent of my father’s ‘imagined world’,” as Christopher Tolkien put it. It wasn’t the First Age of Middle-Earth at the time,
for there was as yet no Second Age, nor Third Age; there was no Numenor, no hobbits, and of course no Ring.
It is also an End, because it was the very last book that J.R.R. Tolkien’s son Christopher edited at the age of 93, two years before he passed away at 16. January 2020. Without Christopher, we wouldn’t have the Silmarillion and all the other tales of Middle Earth’s First and Second Age.
This edition doesn’t have any new material from J.R.R. Tolkien. The various fragments and variations of the same tale has been published before in the Lost Tales and the History of Middle Earth. New is the side-by-side arrangement in one place, leading to a easy comparison. New are some of Christopher’s commentary, comparisons, and analysis. Add to that the awesome colour plates by Alan Lee, his interior illustrations, and the cover vignette showing a swan helm before the towers of Gondolin and fire breathing dragons.
If you haven’t read the Silmarillion, this book won’t do you any good. But if you want to get adventure, gods, a romance, betrayal, a huge battle with monsters and valiant heroes, and a good portion mythology, and all that within some 150 pages, then this might be for you. Just don’t expect a finished story, it’s spread over five largely different versions, written and revised over half a century of JRRT’s productive period. I don’t know if I should recommend it to you, your mileage will vary.
As a die-hard Tolkien fan, this book means the world for me.
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe - Die Gefährten
(61)Aktuelle Rezension von: lakitaWas Tolkien mit seiner Trilogie erschaffen hat, ist nicht nur beeindruckend, lässt einen Kapitel um Kapitel staunen, sondern sein Werk hat auch die Literatur geprägt. Alles, was später von anderen Autoren in diesem Genre entstanden ist, muss sich an dem "Herr der Ringe" messen lassen. Tolkien ist für mich der unangefochtene Meister dieses Genres. Er entführt nicht nur in eine eigene seltsame Welt, nein, es sind ja eher diverse Welten, sondern überbordet den Leser mit so viel Phantasie und Phantastik, dass man eigentlich gar nicht weiß, wo man all diese Sinneseindrücke unterbringen soll. Mich hat die Wucht seiner Ideen tief beeindruckt.
- J. R. R. Tolkien
Die Sagen von Mittelerde (4 Bände im Schuber)
(82)Aktuelle Rezension von: LerchieWer Tolkiens Mittelerde verstehen will, muss von diesen vier Büchern zumindest das Silmarillion gelesen haben. Es liest sich nicht so einfach, wie die HdR-Bücher, aber man erfährt vieles von der Zeit vor den HdR-Büchern und vor dem Hobbit. Tolkien beschreibt, wie Mittelerde geschaffen wurde und vieles andere mehr. Die beiden Bücher der verschollenen Geschichten lesen sich noch etwas schwerer, aber auch hier gibt es viel Interessantes. Das Handbuch der Weisen von Mittelerde ist eine Art Lexikon. Man kann vieles Wissenswerte nachschlagen. Alles in allem finde ich auch diese Bücher von Tolkien sollte man gelesen haben, wenn man sich für sein Schaffen interessiert, ja auch um die HdR-Bücher richtig zu verstehen. - J. R. R. Tolkien
Nachrichten aus Mittelerde
(7)Aktuelle Rezension von: WaldiassassineErstmals in einer illustrierten Ausgabe »Ein wunderbares Geschenk an alle, die mehr Geschichten von Tolkien lesen möchten.« Publishers Weekly Die »Nachrichten aus Mittelerde« sind dasjenige Buch aus Tolkiens Nachlass, dessen Geschichten alle drei Zeitalter von Mittelerde umspannen. Diese Ausgabe enthält überwältigend schöne Bilder von Alan Lee, John Howe und Ted Nasmith. Kein anderes Buch unterhält und informiert den Tolkienfreund so umfassend wie die »Nachrichten aus Mittelerde«: Von den Ältesten Tagen bis hin zu Ereignissen, welche mit dem Großepos »Der Herr der Ringe« zusammenhängen, reichen die spannenden Geschichten, die Christopher Tolkien aus dem Nachlass seines Vaters hier herausgegeben hat. Der Leser darf sich dabei mit den interessantesten Fragen der Geschichte Mittelerdes beschäftigen. Mit welchem Auftrag reiste der tapfere Tuor nach Gondolin? Was hat es mit der geheimnisvollen von Elben und Menschen bewohnten Insel Numenor auf sich? Und wie kam Gandalf eigentlich darauf, ausgerechnet Bilbo Beutlin für eines der herausragendsten Abenteuer der Fantasygeschichte auszuwählen? Eine wahre Fundgrube für alle Tolkienfans, jetzt illustriert von den drei berühmtesten Tolkienkünstlern.
Nachrichten aus Mittelerde oder wie ich es nennen würde mehr Stoff aus dem wohl süchtig machendsten Fantasy Universum der Nachkriegszeit.
Es war für Christopher Tolkien keine Leichte Aufgabe, die Entscheidung zu treffen J.R.R. Tolkiens unveröffentlichten und unfertigen Werke, zu verlegen oder nicht. Zum Glück für uns Fans hat er die richtige Wahl getroffen. Werke wie Das Silmarillion, die Kinder Hurins oder auch Beren und Luthien wären für immer verborgen geblieben.Nachrichten aus Mittelerde erscheint nun nicht zum Ersten Mal. Allerdings ist diese Auflage ein Debüt in dieser Form. Quasi eine Luxus Ausgabe. Geschichten aller drei Zeitalter aus Mittelerde in 720 Seiten. Verpackt wird das alles in einem wundervollen Einband mit Goldprägung. Dies ist das was Tolkien gerecht wird.
Wer ein Buch von Tolkien gelesen hat wird auch dieses lieben. Seine unveränderte Magische Schreibweise, fesselt ebenso wie die erschaffene Welt. Der Herr der Ringe veränderte die Welt, dieses Buch ergänzte seine eigene: Mittelerde. Es sind Gänsehaut Momente von Gandalf zu lesen oder den Kommentaren von Christopher Tolkien.
Für mich bleibt bei diesem Buch nur eines zu sagen: Danke.
- Jean-Sébastien Steyer
Die Wissenschaft von Mittelerde
(55)Aktuelle Rezension von: Fever„Die Wissenschaft von Mittelerde“, herausgegeben von Roland Lehoucq, Loїc Mangin und Jean-Sébastien Steyer, präsentiert sich zwar auf den ersten Blick als reich bebilderter Band zum Schmökern und Staunen, hat es jedoch in sich. Mit einem enormen Detailreichtum und fachlicher Kompetenz sezieren die Autor*innen des populärwissenschaftlichen Bandes Tolkiens Worldbuilding und seine Hintergründe in zeitgenössischen Diskursen, Geschichte und Mythologie aufs Genaueste. Nichts für Gelegenheits-Fans!
Es gilt als allgemein bekannt, dass der äußerst gebildete Tolkien sich bei der Erschaffung von Mittelerde nicht allein auf seine Phantasie verließ, sondern sich an vielen Bereichen der Wissenschaft bediente, von mittelalterlicher Literatur über Linguistik bis zu zeitgenössischer Philosophie. Mithilfe von Tolkiens umfangreichem Briefkorpus haben sich die 38 Beitragenden von „Die Wissenschaft von Mittelerde“ der Mammutaufgabe gewidmet, diese Einflüsse sichtbar zu machen, zugleich aber auch die Naturgesetze von Mittelerde zu analysieren. Es kommt dabei eine erstaunliche Materialfülle zusammen, die auf beeindruckende Weise verdeutlicht, wie penibel Tolkien auf die Stimmigkeit von Details in seinem Weltenbau bedacht war.
Besonders empfehlenswert und durchaus nicht humorlos sind die Artikel des Bandes, die moderne Methoden der Wissenschaft auf Tolkiens fiktionale Welt anwenden, etwa Dan Lunts Berechnung eines Klimamodells für Mittelerde – wer hätte gedacht, dass der Westen von Texas Mordor klimatisch am nächsten kommt? Ebenfalls lesenswert ist die Arnaud Varennes-Schmitts wunderbar bebilderte zoologische Einordnung der Olifanten, samt Untergruppierung nach Tolkien-Olifant und Jackson-Olifant. Überhaupt tragen die Illustrationen viel zum Genuss dieses Werks bei, können jedoch nicht davon ablenken, dass der Inhalt im Vordergrund steht. Trivial geht es hier nicht zu, und so erfordert die Auseinandersetzung mit dem Band schon ein tieferes Interesse an der Tolkien’schen literarischen Welt – und nicht zuletzt auch ein gewisses Grundwissen.
„Die Wissenschaft von Mittelerde“ empfiehlt sich also hauptsächlich für Tolkien-Fans, die sich bereits eingehender mit seinen Werken beschäftigt haben und darüber hinaus auch ein vertieftes Interesse an den Hintergründen haben – eine ziemlich spitze Zielgruppe und kein ganz einfaches Buch. Dafür aber für Tolkien-Begeisterte eine echte Schatztruhe!
- J. R. R. Tolkien
Geschichten aus dem gefährlichen Königreich
(54)Aktuelle Rezension von: RadagastAls Tolkien-Fan kam ich nicht umher auch dieses Buch zu lesen. Jede Geschichte hat mich auf seine Art und Weise in den Bann gezogen. Ich habe mir bewusst sehr viel Zeit gelassen um dieses Buch fertig zu lesen. Auch kostete es mich viel Disziplin langsamer zu lesen, um in die jeweiligen Geschichten zu versinken. Die Geschichte um Tom Bombadil, besser gesagt die Gedichte um Bombadil, haben mir gut gefallen. Einzig was mir gefällt hat, war die ersichtliche Verknüpfung zu Herr der Ringe. Und wie Geschichtenbücher es an sich haben, werde ich dieses Buch wieder öffnen und die eine oder andere Geschichte abermals lesen. Denn genau dieses Gefühl hatte ich als ich das Buch in mein Regal stellte.
Auch ist zu erwähnen das die Illustrationen von Alan Lee dazu beitragen kurz inne zu halten und sich die Zeichnungen an zu sehen. Die Geschichte die man gerade liest zu reflektieren und bei Gefallen der Bilder besser in die geschriebene Geschichte ein zu tauchen.
- J. R. R. Tolkien
Der Untergang von Númenor
(4)Aktuelle Rezension von: ViktoriaScarlettDas Hörbuch bot mir einen tiefen Einblick in das zweite Zeitalter von Mittelerde und war damit höchst abwechslungsreich. Wie es mir gefallen hat, berichte ich dir im Text.
Meine Meinung zur Geschichte:
Als Fan von J.R.R. Tolkiens Welt und seinen Werken war dieses Hörbuch ein Muss für mich. Der Untergang von Númenor beschrieb nicht nur seine eigene Geschichte, sondern auch jene des zweiten Zeitalters von Mittelerde. An dem Aufbau musste ich mich erst gewöhnen. Anfangs war es irritierend, dass mir erklärt wurde woher die einzelnen Abschnitte, Antworten, Anpassungen, Anmerkungen, Querverweise, Zitate etc. stammten. Zum Beispiel aus welchen anderen Büchern oder aus Briefen von Tolkien.Das Hörbuch umfasst den Anfang von Númenor mit der Gründung bis hin zur endgültigen Zerstörung und sogar darüber hinaus. Ich musste auch dieses Mal bewundern mit welcher Genauigkeit J.R.R. Tolkien Mittelerdes Geschichte ausgearbeitet hatte. Er gab den Protagonisten eine Identität und eine eigene Persönlichkeit. Auch das Volk bekam seine Hintergründe mitsamt Natur, Geografie und Leben.
Ich fand so gut wie alles höchst interessant und aufschlussreich. Das Einzige, dass mir zu ausführlich beschrieben wurde waren Aldarions und Erendis Lebensjahre. Ich musste mich bei diesem Abschnitt sehr bemühen gedanklich nicht immer abzuschweifen. Was meine Neugier besonders weckte war die Tatsache, dass ich sehr viel über Sauron erfuhr. Der den meisten als das Böse aus »Der Herr der Ringe« bekannt ist. Hier erfährt man, wie er sich im zweiten Jahrtausend verhielt. Zudem erzählt die Geschichte die Entstehung des Herrscherrings und alles, was damit zu tun hatte. Die vielen Kapitel waren sehr fesselnd für mich, da sie mir ein viel umfangreicheres Bild und damit einen besseren Wissenstand vermittelten. Ich sehe vieles nun anders bzw. kann Details richtig einordnen.
Für mich gab es in den Erzählungen keine Unstimmigkeiten. Der Herausgeber und alle Mitwirkenden haben sich große Mühe gegeben ein stimmiges und rundes Gesamtbild zu erschaffen. Was ihnen mit Bravour gelungen ist. Sie haben meinen größten Respekt dafür. Einige Abschnitte überlege ich erneut anzuhören. Denn ich denke selbst einige Tage nach dem Beenden noch immer über sie nach.
Unter anderem ging es auch um:
Die grauen Anfurten, Lindon, die Edain, die verschiedenen Könige von Númenor und ihre Taten/Leben, die Noldor, Sauron, Gil-galad, die Ringe der Macht, die Kriege des zweiten Zeitalters, Celebrimbor, Elrond, Tar-Minastir, die Nazgúl, Umbar, Pelargir, Tar-Plantir, Ar-Pharazôn, der Untergang von Númenor, der weiße Baum, Isildur, Elendil, Galadriel, Anárion und vielem mehr.Meine Meinung zu den drei Sprechern:
Die Sprecher nahmen folgende „Rollen“ ein. Gerd Heidenreich war die Stimme von J.R.R. Tolkien, Timmo Niesner die Stimme von Frodo Beutlin (auch in der Verfilmung von »Der Herr der Ringe«) und Johannes Steck die Stimme von Brian Sibley, dem Herausgeber. Ich konnte ihrem Vorlesen durch die deutliche Aussprache leicht folgen. Zudem war die Stimmfarbe jeweils sehr angenehm. Alle Drei waren mir bereits bekannt, weshalb ich sie als Trio für dieses Hörbuch sehr passend fand.Mein Fazit:
Mit diesem Hörbuch wurde mein Wissen um Mittelerde, explizit über das zweite Zeitalter, enorm erweitert und schaffte damit ein besseres Verständnis. Ich hatte einige Aha-Momente und konnte Fakten aus anderen Büchern und vor allem aus »Der Herr der Ringe« damit verbinden. Anfangs war der Aufbau für mich gewöhnungsbedürftig. Mit der Zeit versank ich tief in der Geschichte der Númenoer, die sehr viele Informationen bot. Ein bestimmter Abschnitt zog sich, alles anderes war spannend und informativ. Jede Hörminute lohnte sich und gab mir u.a. Hintergrundwissen zu Sauron. Mit den Stimmen der drei Sprecher konnte ich mich gut in das Erzählte hineinversetzen und hörte die meiste Zeit aufmerksam zu.Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!
Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
- John Howe
Reise durch Mittelerde
(22)Aktuelle Rezension von: Jeys_Book_LinesIch habe mir dieses eher künstlerische Buch dieses Mal nicht wegen des Textes, sondern aufgrund der tollen Illustrationen zugelegt. Der Autor kann wirklich super zeichnen, vorallem die Bleistift-Zeichnungen haben es mir angetan. Die Bilder sind äußerst detailreich, die Textpassagen sorgen für die notwendigen Informationen. Ich habe sogar das eine oder andere erfahren, was ich davor noch nicht wusste. Hier ist auf jeden Fall für jeden, der Tolkiens Geschichten liebt, etwas dabei. Von mir aus könnten gerne noch mehr solcher Bücher erscheinen.
- J. R. R. Tolkien
Die Geschichte der Kinder Hurins
(110)Aktuelle Rezension von: LegendenzeitEine Geschichte voller Tragik, aber auch Heldenmut. Es handelt von einer Familie, die sich gegen das Böse stellt und einen schrecklichen Preis für ihre Aufrichtigkeit bezahlen muss. Hier hätte ich mir gerne noch einige Hintergründe und Details gewünscht, doch die Erzählung ist letztlich nur ein Ausschnitt aus der gewaltigen Welt des Großmeisters.
- J. R. R. Tolkien
Tuor und seine Ankunft in Gondolin
(68)Aktuelle Rezension von: regentropfen73Gondolin ist im Ersten Zeitalter von Mittelerde eine versteckte Stadt der Noldor-Elben. Wer nicht die geheimen Pfade und Tore kennt, findet sie nicht. Nicht einmal der dunkle Herrscher Morgoth hat zum Zeitpunkt dieses Buches die Elbenstadt ausfindig machen können. Menschen ist der Zutritt bei Todesstrafe verboten. Und trotzdem setzt sich der Protagonist der Geschichte, Tuor, nach seiner Flucht aus der Sklaverei bei den Ostlingen in den Kopf, nach Gondolin zu reisen und eine Audienz beim Elbenkönig zu erhalten.
Der Titel nimmt es schon vorweg: Tuor wird nach beschwerlicher, mehr oder weniger abenteuerlicher Reise sein Ziel erreichen. Und damit endet dann auch schon die eigentliche Haupterzählung in dem dünnen Taschenbuch aus dem dtv, das es in der Zusammenstellung schon in den 80ern gab – damals noch mit atmosphärischem Cover von Tolkien selbst gemalt, wie er sich Gondolin vorgestellt hat.
Die Geschichte, die Tolkiens Sohn Christopher nach dem Tod des Autors mühsam aus handgeschriebenen Notizen rekonstruiert hat, findet sich auch im Buch „Nachrichten aus Mittelerde“. Das Taschenbuch bietet aber noch einiges mehr. Es ist die Passage aus dem „Silmarillion“ enthalten, die beschreibt, was mit Tuor nach seiner Ankunft in Gondolin weiter geschah. Letztlich stellt sich heraus, dass er der Großvater einer der prominentesten Personen in Tolkiens Universum ist. Außerdem ist ein Vorwort von Christopher Tolkien enthalten, in dem er beschreibt, wie er das Manuskript gefunden und aufbereitet hat (sehr erhellend sind auch die vielen Fußnoten), sowie alles Kartenmaterial aus dem „Historischen Atlas von Mittelerde“ von Karen Wynn Fonstad, das Gondolin und den Weg dorthin zeigt – leider nur sehr klein und schwarz-weiß.
Ich finde das eine liebevolle Zusammenstellung, die dem Hobby-Legendenforscher alles in die Hand gibt, um tiefer in die Backstory der Elben und Tolkiens Schöpfung einzutauchen.
Und darum geht es für mich beim Lesen vom Silmarillion und all den Sagen und Legenden des Ersten und Zweiten Zeitalters. Dies ist keine spannende Abenteuergeschichte – überhaupt nicht. Ja, Tuor trifft auf seiner Reise auf faszinierende magische Naturphänomene, illustre Personen – vor allem einen der Valar –, er findet in einem Dungeon einen Schatz und er passiert die sieben wundersamen Tore Gondolins. Dabei gibt es aber keinen Konflikt, keine Auseinandersetzungen, keinen Plottwist.
Das Buch ist für Menschen, die Tolkien wegen der Landschaftsbeschreibungen lesen ;)
Wenn man also ein Faible für Worldbuilding und das Erforschen fantastischer Mythen hat, wenn man bei sowas ins Träumen gerät, dann sind die Bücher Tolkiens jenseits vom Hobbit und Herrn der Ringe wunderbare Studienobjekte. Wer nur auf Action und Schlachten wie in den Peter-Jackson-Filmen steht, dürfte sich eher langweilen.
- Erik Simon
Tolkiens Geschöpfe
(15)Aktuelle Rezension von: SpacebubbletimeDas Buch ist im großen und ganzen eine sehr schöne Zusammenführung von 24 Kurzgeschichten die in der Welt der "Der Herr der Ringe" spielen. Durch die vielen verschiedenen bekannteren und weniger bekannten Autoren ist in meinen Augen nicht jede Geschichte wirklich großartig, aber alle haben im durchschnitt einen sehr hohen Standard.
Durch die Gliederung des Buches in sechs Kategorien von Geschöpfen und die jeweils vier Geschichten, welche sich um diese Geschöpfe aus Mittelerde drehen, ist das Buch sehr übersichtlich.1. Elfen & Elben2. Zwerge, Hobbits & andere3. Goblins, Kobolde, Orks4. Allerlei seltsame Wesen5. Zauberer & Helden6. Drachen & DrachentöterDa die Geschichten nicht zusammenhängen kann man auch abwechselnd und nach Lust und Laune die Kategorie wechseln. Sehr praktisch, wenn man zum Beispiel nach zwei Geschichten der selben Geschöpfe Abwechslung braucht. Diese ist allerdings auch schon durch die Unterschiedlichen Schreib- und Erzählstile der verschiedenen Autoren gegeben. Außerdem lässt sich das Buch dadurch gut nebenbei lesen, da die Geschichten sich zwischen sechs und hundert Seiten länge bewegen.
Mir persönlich hat die letzte Kurzgeschichte "Der Eisdrache" von George R. R. Martin am besten gefallen.
Viel Spaß beim Lesen! :) - Humphrey Carpenter
J.R.R. Tolkien
(22)Aktuelle Rezension von: EleonoraJ.R.R. Tolkien- Schöpfer Mittelerdes. Spätestens seit der Verfilmung seiner Herr der Ringe Bücher ist er wohl jedem ein Begriff. Doch wer war der Mann der uns dieses Fantasyepos schenkte?
Im Alter von nur zwölf Jahren war er bereits Waise und wurde zusammen mit seinem Bruder Hilary unter den Schutz eines Geistlichen gestellt, der stets ein strenges Auge auf seine Bildung und auch sein Privatleben hatte. Bis zu seiner Volljährigkeit durfte er so seine große Jugenliebe nicht mehr sehen und erst dann, nach jahrelangem Warten, konnten sie endlich heiraten und eine Familie gründen. Gleichzeitig ging er vollkommen auf in seiner Arbeit als Professor für Alt- und Mittelenglisch. Schon früh hatte er großes Interesse an den nordischen Sprachen und an Mythologien, entwickelte zum Spaß sogar eigene Fantasiesprachen. Sein ganzes Leben lang arbeitete er an seiner Welt, die er, wie er sagte, nicht erfand, sondern entdeckte. Die Natur und gute Gesellschaft waren ihm ungemein wichtig, ganz so wie den Hobbits aus seinen Büchern, mit denen er sich selbst gar verglich. Er hasste es wenn wieder einmal blühende Bäume für kalte Betonbauten weichen musste und gärtnerte selber sehr gerne. Er liebte die wöchentlichen Treffen seiner Buchclubs, in denen sie auch schon mal zusammensaßen und Isländisch übersetzten.
Howard Carpenter, der ihn mehrfach interviewte und seine Bücher sehr gut kannte und liebte, zeichnet hier ein lebendiges Bild von Tolkien, führt sogar einen ungefähren Tagesablauf seiner Zeit in Oxford vor Augen und zeigt Briefwechsel mit seinem jüngsten Sohn, in dem er ihm von seinen Fortschritten am Herr der Ringe erzählte. Bilder im Mittelteil, ein Stammbaum, eine Chronologie und ein Register komplementieren diese ausführliche Biografie sehr passend.📖Zwei Dokus auf Arte neulich und das zum x-ten Male ansehen der Herr der Ringe Filme brachten mich zu diesem Buch. Zugegeben Biografien über Menschen, die man mag oder sogar bewundert können manchmal ja auch etwas enttäuschen. Hier jedoch bekam ich ein Bild von Tolkien, wie ich es eigentlich auch schon vorher hatte.
Er war offenbar ein freundlicher, geselliger, unterhaltsamer, sehr geistreicher Mann, der seine Familie liebte, sich gerne mit Freunden traf und Kraft aus der Natur schöpfte. Ich war beeindruckt von seiner Leidenschaft für Sprachen, musste lächeln als es hieß, dass er in jedem Alter noch zu Späßen aufgelegt war, war gerührt von seiner liebevolle Verbindung zu seinen Kindern für die er oft Geschichten erfand und schrieb und war traurig als er durch den ersten Weltkrieg enge Freunde verlor.
Überrascht hat mich hingegen seine Abneigung zu Shakespeare und dem Theater.
Religion, genauer gesagt der Katholizismus, war ihm durch seine früh verlorene Mutter sehr wichtig, was sich jedoch für seine Frau Edith schwierig gestaltete, da sie eigentlich stark verankert in ihrer anglikanischen Gemeinde war. Auf sein Drängen hin konvertierte sie, was ich persönlich für sie bedauerlich fand, da sie nie ganz Anschluss in der neuen Gemeinde fand.
Einen großen Teil nahm auch seine Freundschaft zu C.S. Lewis ein. Sie ermutigten und unterstützten sich gegenseitig, hatten eine sehr lange Zeit lang einen guten Draht zueinander.
Hatte er anfangs Mittelerde und auch den Hobbit noch für eine kleine Spinnerei gehalten, so bin ich dankbar, dass eine ehemalige Schülerin von ihm und der kleine Sohn des späteren Verlegers gefallen daran fanden und den Stein für die Veröffentlichung doch ins Rollen brachten. Seine Ausdauer nach dem Hobbit zwölf ganze Jahre lang am Herr der Ringe zu schreiben war bemerkenswert. Schade nur, dass er selbst sein Hauptwerk, sein Lebenswerk, das Silmarillion, Zeit seines Lebens nicht mehr veröffentlicht sah. Sein Sohn Christopher jedoch griff diese Aufgabe auf und führte die Veröffentlichungen auch weiterer Geschichten seines Vaters würdig fort.
Schlussendlich möchte ich noch anmerken, dass ich froh bin das Frodo doch nicht Bingo genannt wurde und kann diese ausführliche, gut gestaltete und von seinen Kindern abgesegnete Biografie nur empfehlen. (5/5)⭐️😊 - J. R. R. Tolkien
Die Abenteuer des Tom Bombadil
(45)Aktuelle Rezension von: Doreen_KlausTolkien ist natürlich eine Institution, unerreicht seine Herr der Ringe Trilogie. Tolkien hat rund um Mittelerde sein ganz eigenes Universum geschaffen, so gibt es noch viele weiter faszinierende Bücher, die von der Genialität des Autors zeugen.
Tom Bombadil ist eine Figur, die der Leser aus Herr der Ringe kennt. In diesem wunderschön gestalteten Büchlein sind Gedichte gesammelt, in denen er die Hauptrolle spielt, die aber auch anderes aus Mittelerde zum Inhalt haben. Der blumige Stil passt natürlich perfekt zu den Büchern und lässt das Herz eines jeden echten Fans höher schlagen.
Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet mit der schönen Illustration auf dem Schutzumschlag. Innen im Buchdeckel gibt es ebenfalls eine Zeichnung und weitere im Buch, passend zu den einzelnen Gedichten. Der Clou an diesem Büchlein ist allerdings, dass es eine zweisprachige Ausgabe ist und man ab der Hälfte seine Englischkenntnisse aufbessern kann.
Eine tolle Ergänzung für Fans in liebevoller Aufmachung. Ein Hingucker im Bücherregal.























