Bücher mit dem Tag "mittelmeer"
84 Bücher
- Kai Meyer
Arkadien erwacht
(2.027)Aktuelle Rezension von: LeseEule28Auch wenn ich mich für Mafiathemen nicht so begeistern kann und man hier oft beide Augen zudrücken muss, habe ich mich mit dem Buch sehr gut unterhalten gefühlt. Anfangs tat ich mich ein wenig schwer mit Rosa, aber im Laufe der Geschichte erfährt man, was sie durchgemacht hat und man versteht sie besser. Wenn man davon absieht, dass insbesondere der Mafiateil sehr unrealistisch ist, ist es eine spannende Fantasygeschichte. Kai Meyer weiß, wie man eine Geschichte aufbaut und spannend erzählt. Ich habe mit den Protagonisten mitgelitten.
- Homer
Die Odyssee
(177)Aktuelle Rezension von: Karandi
Bevor ich meine Rezension über die Odyssee abgebe, muss ich sagen, dass ich wohl den richtigen Riecher gehabt habe. Ich hatte mir das Buch tatsächlich ein paar Tage zuvor geholt, bevor ich mitbekommen habe, dass der Film in die Kinos kommt. Da man anschließend so viel mit dem Film konfrontiert wurde und er von allen Seiten gelobt wird, habe ich mich auch schnell daran gemacht, das Buch zu lesen, um beim Film nicht gespoilert zu werden.
Beim Lesen des Buches habe ich auch verstanden, warum der Film so großen Anklang gefunden hat, auch wenn ich ihn selbst noch nicht gesehen habe. Wenn die Szenerie, wie sie im Buch dargestellt wird, im Film genauso wiedergegeben wird, dann glaube ich gerne, dass er großartig geworden ist.
Wir erleben eine fabelhafte, märchenhafte Welt der griechischen Mythologie – entsprechend den Menschen, ihre selbst erschaffenen Götter und die daraus resultierenden Abenteuer. Das Buch selbst ist ein episches Gedicht und natürlich nicht in der Sprache geschrieben, die wir aus dem allgemeinen Sprachgebrauch unserer heutigen Zeit kennen. Die Dialoge wirken sehr altertümlich. Wenn man sich jedoch erst einmal daran gewöhnt hat, kann man der Geschichte sehr gut folgen.
Für sich genommen ist die Odyssee ein riesengroßer Abenteuerroman. Was ich so fabelhaft an der Geschichte finde, ist vor allem ihr unglaubliches Alter. Genau aus diesem Grund interessieren mich Klassiker überhaupt: Sie fangen Gedanken, Ideen und die Kreativität von Menschen ein und geben sie wieder, die schon lange nicht mehr unter uns weilen.
Odysseus durchlebt allerhand Abenteuer. Er trifft auf Götter, Riesen und allerlei Schwierigkeiten, die seinen Weg erschweren. Und ich denke, dass genau darin auch eine der zentralsten Botschaften des Buches liegt: Odysseus’ ungebrochener Wille, sich trotz aller Widrigkeiten nicht unterkriegen zu lassen und seinen Weg weiterzugehen. Immer wieder wird er mit neuen Hindernissen, Verlusten und scheinbar ausweglosen Situationen konfrontiert. Trotzdem gibt er nicht auf. Natürlich steht dabei seine Sehnsucht nach der Heimkehr im Mittelpunkt – nach seinem Zuhause, seiner Familie, seinen Freunden und all den Menschen, die auf ihn warten und ihm Geborgenheit und Schutz geben. Aber sein ungebrochener Wille geht weit darüber hinaus. Es ist der Wille eines Menschen, der selbst nach den schwersten Rückschlägen immer wieder aufsteht und versucht, seinen Weg fortzusetzen.
Odysseus ist nicht der typische griechische Held wie Herkules, der seine Widersacher durch pure Muskelkraft besiegt. Er benutzt seinen Kopf. Er nutzt die Möglichkeiten, die ihm gegeben werden, und nimmt auch die Hilfe der Götter an. Das finde ich auch für gläubige Menschen sehr schön, die eventuell zunächst Anstoß an einer Geschichte nehmen könnten, in der so viele Götter vorkommen. Denn trotz allem wird hier der Werdegang eines Menschen geschildert, der an höhere Mächte glaubt und dessen Weg von den Göttern immer wieder beeinflusst und geebnet wird.
Auch wenn Odysseus oft einem Sturm ausgesetzt ist, wird ihm immer wieder geholfen – nicht nur von anderen Menschen, sondern auch von höherer Ebene. Dadurch wird deutlich, dass er seinen Weg nicht völlig allein gehen muss. Er bekommt Hilfe, muss aber trotzdem selbst den Willen aufbringen, weiterzumachen und sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Das fand ich sehr schön.
Ebenso gefällt mir, dass Odysseus, obwohl er der Held der Geschichte ist, äußerst menschlich dargestellt wird. Er ist nicht immer perfekt. Er hat Ecken und Kanten. Und auch wenn er ein brillanter Schachspieler ist, verliert er doch zwischendurch ein paar Bauern und wird durchaus einmal Schach gesetzt – wenn auch niemals schachmatt.
Odysseus ist ein Mensch, und seine Methoden sind nicht immer einwandfrei. Aber man muss bedenken, dass er weit entfernt von seiner Heimat auf sich allein gestellt ist und sich zu helfen wissen muss – und genau das hat er in seinem bisherigen Leben gelernt. Er verfügt über eine unglaubliche Lebenserfahrung, denn er ist kein junger Spund mehr, sondern ein gereifter Mann, der sich bereits hunderte Male bewiesen hat.
Odysseus weiß, dass ein großer Teil seines Leidens nicht von ihm selbst verursacht wurde. Der Zorn eines anderen Gottes ist es, der von Anfang an zu seinem größten Problem wird. Er handelt nach der Weisheit der Götter und weiß deren Hilfe zu nutzen, wenn sie ihm angeboten wird. Doch am Ende kann selbst der Zorn eines Gottes ihn nicht daran hindern, sein Ziel zu erreichen und erhobenen Hauptes zurückzukehren, egal wie sehr dieser auch die Umwelt und die Menschen manipuliert, um Odysseus zu Fall zu bringen. Odysseus hat mächtige Götter auf seiner Seite, allen voran Athene, die ihn immer wieder unterstützt. Ebenso hat er die Kraft seiner Familie, seiner Freunde und treuer Menschen, die ihm auf seinem Weg begegnen. Ja, sogar ganze Ortschaften scheinen hinter ihm zu stehen, denn viele Menschen begegnen Odysseus mit Respekt und Freundschaft. Er ist ein Bürger, der trotz seiner Fehler für viele Menschen ein Segen ist.
Das Buch zeugt von Durchhaltevermögen, von Willenskraft und von der Vorstellung von Gerechtigkeit. Gleichzeitig schildert es aber auch sehr gut eine intrigante und teilweise lustvolle Welt, der Odysseus zu entrinnen versucht, um seinen Frieden in seinem eigenen Haus zu finden.
Von mir bekommt das Buch allerdings nur drei Sterne, und zwar aus dem einfachen Grund, dass es nicht ganz meinen Geschmack trifft. Ich bin kein großer Fan der griechischen Mythologie, und die Vielzahl an Göttern, die in dieses Abenteuer eingebunden sind, hat mich persönlich nicht vollständig angesprochen. Auch die Sprachkultur war nicht unbedingt meine.
Dennoch würde ich jedem, der den Film gesehen hat oder generell an Klassikern interessiert ist, eine Empfehlung für dieses Buch aussprechen. Einfach aus dem Grund, dass es sich um ein Stück Weltliteratur handelt, das man meiner Meinung nach einmal gelesen haben darf – auch wenn es für mich persönlich kein Muss ist. Gerade die Tatsache, dass diese Geschichte seit Jahrtausenden überliefert wird und uns noch heute von den Gedanken, Vorstellungen und der Kreativität längst vergangener Menschen erzählt, macht die Odyssee für mich zu einem besonderen Werk.
- Pascal Mercier
Das Gewicht der Worte
(60)Aktuelle Rezension von: MonikaIm Mittelpunkt der Handlung steht Simon Leyland, Vater von zwei erwachsenen Kindern, verwitwet, und tätig als Übersetzer von Manuskripten..Ein plötzicher Verlust seiner Fähigkeit, zu formulieren oder zu sprechen, ist eine Zensur in seinem recht wohlgeordnetem und erfolgreichem Leben.
In Folge setzt sich der Autor durch seine Figur Simon mit der Bedeutung von Worten auseinander. Ein normalerwiese sehr interessantes Thema, insbesondere durch den Einsatz von Sprachvergleich und Interpretationsmöglichkeit.Hier bleibt der Autor allerdings sehr an der Oberfläche, denn die kulturelle und historische Prägung, bzw Interpretation einzelner Worte je nach Nationalität, wird ausgespart.Beispielhaft werden nur Redewendungen oder Worte eingesetzt, die nachweislich als nicht übertragbar in eine andere Sprache gelten, wie z.B." fair" oder "Halbseiden"..Anhand der Fehldiagnose zeigt der Autor dafür intensiv die Gefahr von Flüchtigkeit und Missverständnissen durch eine nicht allgemein verständliche Sprache .Beispielhaft stehen hier der Sprachgebrauch von Juristen und Medizinern.Hier klingt eine zudem Kritiik an einer bewusst gekünstelten und abgrenzenden Sprachform an.
Gelesen habe ich überwiegend einen Roman über Autoren und Verlagswesen.Unterhaltend durchaus, mit Längen durch unnötige Wiederholungen .Szenen werden mehrfach geschildert, ohne neue Einsichten oder Verschiebung des Blickwinkels. Störend wirkt für mich die sehr einseitige Beurteiung von Fehlverhalten oder der scheinbar negativen Seite von Dankbarkeit.Hier wirkt der Autor sehr intolerant gegenüber Verhalten, dass von seinen Figuren nicht gebilligt wird.Gelegentlich habe ich den Eindruck, dass der Autor übersieht, dass nicht nur der Übersetzer Autoren sehr nah kommt, sondern auch der Autor sich in seinen Texten den Leser gegenüber offenbart.
Ein Roman, sprachlich ausgefeilt, aber keine tiefgehende Interpretation oder Gedankenanstöße vermittelnd.. Seinen Figuren hat der Autor dafür genügend finanziellen HIntergrund zugedacht, mit dem sie mit sehr leichter Hand Lebensprobleme lösen können.Und wenn Geld nicht hilft, dann bleibt als alternative ein offenes Ende
Mit Sicherheit, wie bei jeder Beurteilung, eine sehr subjektive Sicht, die getragen ist, von eigener Einstellung und Lebenserfahrung.Eine Leseempfehlung möchte ich dennoch aussprechen
- Christine Cazon
Mörderische Côte d'Azur
(80)Aktuelle Rezension von: scouterCommissaire Duval wird zu einem Mord gerufen auf die Ile Sainte-Marguerite. Ein Mitarbeiter auf einer Jacht wird erstochen aufgefunden. Doch schon die Hinfahrt zum Tatort ist für Duval eine Herausforderung. Es herrscht ein starker Sturm und so sind die zwanzig Minuten der Überfahrt schon schlimm für ihn. Auf der Insel angekommen hat er es mit schwierigen Ermittlungen zu tun, denn es gibt zwar Verdächtige, aber noch kein Motiv. Einer der Verdächtigen allerdings wird vermisst und man denkt er ist geflohen. SO werden alle Bewohner und Gäste dieser Insel befragt, doch bis zum Abend gibt es keine Ergebnisse, so entscheidet sich Duval zu bleiben, da auch der Sturm noch zunimmt. An dem Abend allerdings gibt es entscheidende Neuigkeiten.
Wie stürmisch es werden kann auf der Insel und vor den Toren von Cannes zeigt schon das Cover des Krimis „Stürmische Cote D´Azur“ von Christine Cazon. Von der ersten Seite an Ist es verständlich, dass Duval und sein Team in einer sehr schwierigen Situation ermitteln müssen, Es ist kalt und regnerisch und so sind auch die äußeren Umstände gegen das Polizeiteam. Auch die Menschen, die mit ihren Booten auf der Insel gestrandet sind, haben sich das wohl anders vorgestellt. Das Team um den Toten ist ebenfalls sehr interessant, sie waren lange mit dem Skipper unterwegs, so dass hier natürlich die Verdachtsmomente fehlen. Interessant sind die Bewohner der Insel dargestellt, aber auch die Besitzer von Yachten, die momentan im Hafen lagern. Sie erzählen alle Geschichten, die zusammengesetzt werden müssen. Ich finde das ist die Stärke dieses Buches, das die Charaktere gut ausgearbeitet werden. Aber auch die Spannung ist fühlbar in diesem Sturm auf der Insel und es ist fast so, dass das Wetter die Spannung auf der Insel spürt. Der Bogen zum Ende wird sehr überzeugend gespannt und ist natürlich mit Überraschungen gespickt.
Ich mag diese Art von regionalem Krimi, der die Schönheiten der Region, hier der Insel, beschreibt auch wenn es mal stürmt. Ich kann allen die regionale Krimis mögen, diesen auf jeden Fall empfehlen.
- Sir Winston Churchill
Der Zweite Weltkrieg
(17)Aktuelle Rezension von: Tobias_DamaschkeDieses Buch verbindet zwei meiner absoluten Lieblingshobbys: Lesen und Geschichte.Der Zweite Weltkrieg ist der Urknall der modernen Weltordnung, der folgenschwerste Konflikt des 20. Jahrhunderts, dessen Folgen bis heute überall zu spüren sind. Es gibt wohl kaum ein geschichtliches Thema, das so oft in Filmen, dem Fernsehen oder Büchern verwendet wird. Doch kaum ein Werk reicht an das von dem Mann heran, der 1940 durch seine unerschütterliche Unbeugsamkeit vielleicht das zivilisierte Europa vor den Nazis rettete.
Winston Churchill ist eine absolut faszinierende Persönlichkeit. Sicherlich kann man ewige Diskussionen über ihn führen, viele sehen ihn kritisch und dieser Text hier soll jetzt bestimmt nicht ins geschichtswissenschafftliche abdriften. Hier gehts nämlich um eine Fähigkeit dieses Briten, die man ihm nicht absprechen kann: Er konnte verdammt gut schreiben.
Dieses Buch ist mehr als eine bloße Zusammenfassung des Krieges aus britischer Sicht. Teilweise liest es sich wie eine Autobiographie oder Churchills Memoiren. Es gibt tiefe Einblicke in das britische Regierungs- und Parteiensystem, Einzelschicksale werden eörtert, große Borgen gespannt und Details ans Licht gebracht, die zumindest mich beim ersten Mal Lesen sehr überraschen konnten. Zudem, bedingt durch den Autoren und die Zeit, aus der das Buch stammt, ist dies hier auch ein Zeugnis des Denkens eines Menschen aus der Zeit des Imperialismus. Sobald Churchill von der "britischen Rasse" spricht, sollte man nicht den Fehler machen, aus rein modernen Augen auf das Buch zu schauen - wie jeder Mensch war Churchill ein Kind seiner Zeit und da damals andere Ansichten vorgeherrscht hatten, sollte dieser Sprachgebrauch niemanden verwundern.
Am Ende ist dieses Buch einfach nur hochinteressant und - obwohl man ja natürlich weiß, wie alles ausgeht - stellenweise sehr spannend. Ich lege dieses Buch jedem ans Herzen, der sich für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs interessiert und auch mal einen Blick hinter die Kulissen der britischen/allierten Seite wagen will. es lohnt sich - den Nobelpreis für Literatur hat das Buch schließlich nicht aus purem Zufall gewonnen.
- Tanya Stewner
Alea Aquarius 9 Teil 2. Der Gesang der Wale
(62)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDieses Buch ist echt super❤️. Die ganze Reihe ist wirklich sehr empfehlenswert. Extrem spannend!!!!!!!!!!! Vor allem für die, die gerne Fantasy und Abenteuer haben. Man weiss nie wie es weiter geht. Die charaktäre sind wirklich lebensecht. Ich habe keine Lieblingsfigur da alle echt super sind. Wer diese Bücher nicht mag verstehe ich nicht...
- Germana Fabiano
Mattanza
(85)Aktuelle Rezension von: LilletMelancholisch und aktuell. Der Roman erzählt von einer untergegangenen Welt und von dem Mut, trotz aller Widrigkeiten sich selbst treu zu bleiben. Seine Figuren sind lebendig, vielschichtig und unvergesslich. Mit großer erzählerischer Kraft verbindet der Roman persönliche Schicksale mit den Umbrüchen einer vergangenen Epoche.
- Remy Eyssen
Schwarzer Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 2)
(88)Aktuelle Rezension von: sansolRechtsmediziner Leon Ritter lebt sich langsam in Le Lavandou ein, hat das übliche Kompetenz Gerangel mit der Polizei und kommt Kommissarin bzw. Vermieterin Isabelle Morell langsam näher. Tja, das ist genauso typisch wie der Punkt dass sich Isabelle in einer Männerwelt durchsetzen muss. Das alles hätte für mich jetzt nicht so stereotyp sein müssen.
Eine alte Tante überschreibt Leon einen kleinen Weinberg, dumm nur dass Leon auf seinem Grundstück eine mumifizierte Frauenleiche findet. Da ist nicht nur der berufliche Ehrgeiz geweckt, dies wird genauso persönlich wie das Geschacher um seinen Besitz.
Während der gerade angelaufenen Weinlese verschwindet eine deutsche Erntehelferin und deren Zwillingsschwester lässt Isabelle keine Ruhe.
Mir hat das Buch gut gefallen, ich mag die Charaktere und den Schreibstil inkl. der kurzen Kapitel. Dann natürlich die Beschreibung der Provence - dieser Regionalkrimi macht Lust auf Urlaub... - Valentina Cebeni
Die Zitronenschwestern
(95)Aktuelle Rezension von: AMCLiestAuch auf meiner Sardinienleseliste befindet sich das Erstlingswerk von Valenta Cebeni mit dem verheißungsvollen Titel „ Die Zitronenschwestern“, das mich sofort in seinen Bann zieht.
Die Geschichte startet mit zwei jungen Mädchen, die sich in einem Kloster angefreundet haben und fährt dann gekonnt mit einer weiteren Frau fort, die auf der Suche nach sich selbst ist. Elettra. so heißt die Protagonistin, ist weiters auf der Suche nach dem Geheimnis ihrer Mutter Edda, die im Koma liegt. Sie kommt daher auf die Isola del Titano und stößt auf eine Mauet des Schweigens in einem halbverfallenem Kloster. Dafür findet sie viele Freundinnen und mit viel Geduld schafft sie es das Geheimnis ihrer Mutter zu lüften, die an diesem Ort als Bäckerin tätig war. Anfangs widerwillig, aber später mit zunehmender Begeisterung beginnt Elettra zu backen und kommt dabei nicht nur ihrer Mutter näher, sondern auch Lea, die im Kloster eine kleine Frauengemeinschaft gegründet hat. Mit Ihrem Elan und ihren Ideen schafft es Elettra trotz vieler Widrigkeiten, die von der ansässigen Bevölkerung und dem Bürgermeister ausgehen, das Kloster vor dem endgültigen Verfall zu retten. Welche Rolle dabei der Maler Adrian spielt und ob Elettra es wagen kann, ihr Herz zu verschenken, wird spannend bis zum Schluss mit einem Hauch an Mystery geschildert.Der Roman besticht durch glaubhafte Personenbeschreibungen, einen flotten Schreibstil und einem großen Spannungsbogen, der durch viele Twists gekonnt aufrecht erhalten wird. Es ist eine leichte Sommerlektüre, die.mit vielen italienischen Rezepten versehen ist und daher auch Lust zum Backen macht.
- Jörg Böhm
Niemandsblut
(32)Aktuelle Rezension von: itsbooklover[Rezension] - Jörg Böhm - "Niemandsblut"
"Das Leben schreibt die schönsten Geschichten. Aber die schönste Schriftart ist immer noch die des Herzens." *unbekannt* S. 350
Backcover:
Du hast ein schönes Leben. Denkst Du... Aber was ist, wenn es nicht dein Leben ist... Und du dafür töten musst, um eindlich du selbst zu sein...
Ein idyllischer Morgen in Palma de Mallorca endet für die Passagiere der >>Virgin of the Ocean<< jäh, als über dem Altar der Kathedrale eine Nonne hängt - ans Kreuz genagelt. Auf ihrem Habit steht das lateinische Wort Peccavi - "Ich habe gesündigt."
Nur ein grausamer Ritualmord? Oder gibt es eine Verbindung zu einem spektakulären Kunstraub, von dem auch das Kloster der Gottesfrau betroffen war?
Als in Ajaccio - einer weiteren Station der einwöchigen Kreuzfahrt - der Galerist des Schiffes ermordet wird, weiß der Kapitän Hauke Jensen, dass ein kaltblütiger Mörder ein perfides Spiel treibt und nicht eher ruhen wird, bis sich das Mittelmeer blutrot gefärbt hat.
Fazit:
Über jedem guten Buch muss das Gesicht des Lesers von Zeit zu Zeit hell werden. *Christian Morgenstern*
Jörg Böhm schafft es mit diesem Krimi seine Leser zu fesseln. Der Schreibstil ist sehr schön, sodass man dieses Buch flüssig lesen kann. Besonders möchte ich hier das Cover hervorheben, denn es passt super zum Buchtitel und des dahinterstehenden Krimis. Wer auf Krimis steht, sollte dieses Buch lesen.
5 von 5 Sterne
- Tanya Stewner
Alea Aquarius 10. Der Stern des Schicksals
(63)Aktuelle Rezension von: Ezmia130Wow, so viel ist schon passiert und trotzdem wird es nicht langweilig, nein, Doktor Orion fährt all seine Geschütze auf um die Alpha Cru zu schnappen und auch der Trojavirus schlägt zu.
Die Alpha Cru muss kämpfen, für die Magischen, für die Meerkinder und für die Meere.
Und neben alldem bleibt leider nicht mehr viel Zeit für Lennlea, aber gerade noch genug um mit einem Bussitunnel illegale Machenschaften auf zu decken.
Sehr empfehlenswert, aber doch eher ein Young Adult Buch.
- Ingrid Noll
Über Bord
(49)Aktuelle Rezension von: sommerleseIm Diogenes Verlag erschien 2012 Ingrid Nolls Roman "Über Bord".
Die Studentin Amalia lebt mit ihrer Mutter Ellen und Oma Hildegard in einfachen Verhältnissen in einem renovierungsbedürftigen Haus im Odenwald. Das Haus wird von den Nachbarn liebevoll "Nonnenkloster" genannt, denn in der Frauenwirtschaft haben Männer wenig Platz. Eines Tages steht Gerd, Architekt aus Frankfurt, vor der Tür und behauptet, der Halbbruder von Ellen zu sein. Das wirbelt das Familiengefüge ordentlich durcheinander und wirft einige Fragen auf. Dirk und seine Frau wollen eine Kreuzfahrt machen und da ihr Sohn samt Freundin abspringt, werden Amalia und Ellen eingeladen. Die Frauen nehmen dankend an, sie leihen sich die nötige Garderobe und die Kreuzfahrt kann beginnen. So erholsam und harmonisch wie gedacht verläuft die Reise aber nicht, die Interessen sind zu unterschiedlich und es kommt an Bord zu einigen Widrigkeiten des Lebens, die alles ordentlich durcheinander wirbeln und für Aufregung sorgen.
Von einem Tag auf den anderen sorgt ein neues Familienmitglied für eine große Verwirrung innerhalb der Familie, alles bisher Gekannte wird dadurch auf den Kopf gestellt. Für solche Handlungen hat Ingrid Noll den Blick und das Können, es zu einer Geschichte werden zu lassen. Sie zeichnet ein interessantes Bild einer Familie, bei dem das Auftauchen eines Halbbruders einige Geheimnisse aufdeckt, die bisher verborgen blieben. Solche neuen Konstellationen innerhalb der Familien sorgen für Spannungen und ziehen besondere Ereignisse und Folgen nach sich. Man darf gespannt sein auf einen interessanten Verlauf der Geschichte, bei dem eine Person Schaden nimmt und man sich fragt, wer für dieses Verbrechen verantwortlich ist.
Die Handlung schmückt Ingrid Noll gekonnt mit humorvollen und lebensechten Dialogen und mit überraschenden Wendungen aus, die die Geheimnisse der Großeltern aufdecken und damit für Spannung sorgen. Zwischen den vermeintlichen Halbgeschwistern entstehen Gefühle, die auch von der Ehefrau und den Gästen an Bord nicht unentdeckt bleiben. Wie wird diese Reise enden?
Ich bin immer wieder begeistert von Ingrid Nolls Einfällen, die sie in ihren Büchern umsetzt. Und es ist erneut ein Lesevergnügen, die Entwicklung der vielseigen Charaktere zu verfolgen und deren Gefühle wie Liebe, Eifersucht, Lebensgier und Neid zu beobachten und die daraus resultierenden Folgen zu erfahren.
Eine Story, bei der harmlose Personen plötzlich eine mörderische Energie entfalten, die man ihnen bisher nie zugetraut hätte. Eine unterhaltsame Reise mit Biss und überraschenden Wendungen, die man gespannt liest.
- Remy Eyssen
Gefährlicher Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 3)
(107)Aktuelle Rezension von: FutziwitchLéon Ritter hat wieder genug zu tun in der Gerichtsmedizin denn er bekommt sehr brutal zugerichtete Leichen zu obduzieren , der Verdächtige den die Polizei im Zusammenhang mit den Morden hat ist leider der falsche als Leon auch noch einer falschen Spur nach geht ist der Kommisär mehr als wütend über diese Tatsache . Doch als ein Gewitter über Lavendou hereinbricht folgt Leon einer heißen Spur aber kommt er damit weiter? Ein spannender 3 ter Roman dieser Reihe
- Sabine Thiesler
Versunken
(116)Aktuelle Rezension von: Ann-liestEin Seemann ist nach einem Mord auf der Flucht und musste alles zurücklassen - so trifft er in Italien ohne Identität und ohne Geld auf einen Schiffsbesitzer und das Unglück nimmt seinen Lauf.
Wie gewohnt verknüpft die Autorin auch in diesem Band ihrer Reihe um Comissario Donato Neri Personen aus ihrer Deutschen Heimat mit Italien, genauer gesagt der Toscana.Die Handlung des Thrillers an sich ist ok, teilweise vielleicht etwas vorhersehbar. Kaum zu ertragen finde ich allerdings den stumpfsinnigen Comissario und die Rahmenhandlung, in der man sich immer wieder mit seinen Unzulänglichkeiten und der nervigen Schwiegermutter auseinandersetzen muss. Ich musste diese Stellen tatsächlich überblättern und bin relativ schnell über das Buch hinweggeflogen.
Als ich vor Jahren die ersten Bücher aus der Reihe gelesen habe (Der Kindersammler und Hexenkind) war ich begeistert und habe mir noch einige weitere Bücher für mein Bücherregal organisiert. Ich weiß nicht, ob meine Ansprüche damals niedriger waren oder ob der Erzählstil tatsächlich schwächer geworden ist, aber ich habe noch einigen Büchern der Reihe eine Chance gegeben und stolpere immer über die gleichen Dinge. Für mich hat die Reise mit dem Comissario leider ein Ende.
- Renate Bergmann
Besser als Bus fahren
(82)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderRenate lädt Gertrud auf eine Kreuzfahrt ein. Ja genau, genauso eine Fahrt auf einem großen Schiff, so wie beim Traumschiff. Jeder in Renates Umfeld hat eine Meinung dazu, aber Renate will da rauf und lässt sich sogar ein Abendkleid schneidern. Also gehts rauf aufs Schiff und zwischen Übelkeit, einer geschenkten Kamera , einem ganz besonderem Tanzpartner, herrische Ehemänner und Basteleien, erleben die zwei Frauen allerhand kurioses und es wird wie immer super witzig und auch spannend und es ist einfach herrlich, wie viele Länder man mit den Damen bereisen darf.
- Helmut Vorndran
Die Kamuelsfeder
(6)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisSiegfried Dinkel, genannt „Sidimuff“ nach seiner gleichnamigen Firma, die eine Goldgrube ist, hat vor einem Jahr seine Ehefrau Sophia bei einem Tauchunfall verloren. Doch nun mehren sich die Indizien, dass der Tod seiner Frau vielleicht doch kein Unfall war, zumal einige Personen von damals ein gewaltsames Ende finden. Und überhaupt, wo ist eigentlich die Leiche?
Doch auch in Deutschland schlägt der Tod zu und Sidimuffs aktuelle Geliebte wird ermordet.
Die Neue im Team, Andrea Onello, die perfekt italienisch spricht, wird in den Süden geschickt, um mit den dortigen Kollegen zu ermitteln.
Wird Haderleins Truppe die Morde aufklären können?
Meine Meinung:
Dieser achte Fall für KHK Franz Haderlein und Bernd „Lagerfeld“ Schmitt hat mir nicht so gut gefallen. Die Leichtigkeit, die mehrere Vorgänger auszeichnet, ist irgendwie abhandengekommen.
Die Einführung der neuen Kollegin Andrea Onello böte jede Menge Spannung, doch die wird gleich einmal relativiert, weil sie ja gemeinsam mit den italienischen Kollegen ermitteln muss.
Gerne hätte ich ein „Match“ Onello gegen Honeypenny gelesen. Doch leider blieb dieses aus.
Auch das Ermittlerschwein Riemenschneider, das immer wieder für Schmunzeln beim Lesen sorgt, hat diesmal erst auf den letzten Seiten seinen großen Auftritt. Der geneigte Leser hat natürlich schon viel früher einen Verdacht, warum sich ihre Leibesfülle vergrößert hat.
Das Cover hat mich sofort in den Bann gezogen und eine Feder wird auch eine Rolle spielen.
Über die klischeehafte Figur des Federico Buffa musste ich herzlich lachen. Zuerst erwartet er eine graue Maus aus Deutschland und baggert sofort die attraktive Andrea an. Die Abfuhr gönne ich ihm!
Fazit:
Leider nicht der beste Krimi dieser Reihe, daher kann ich diesmal nur 3 Sterne vergeben. Aber, der nächste „Das Makarov-Puzzle“ wartet schon.
- Georges Simenon
Mein Freund Maigret
(19)Aktuelle Rezension von: claudiaZMaigret wird in den Süden Frankreichs auf eine kleine Mittelmeerinsel berufen. Einmal angekommen, beginnt Maigret sofort nach seiner Methode zu ermitteln. Es gibt eine Vielzahl an Verdächtigen und an Motiven. Unbehagen bereitet ihm dabei sein stiller Beobachter, der ihm von ganz oben zur Seite gestellt wurde.
- Petra Durst-Benning
Süße Tage, bittere Stunden
(20)Aktuelle Rezension von: Petra_BuchholzDie ist das Finale der Trilogie der Köchin Fabienne. Sie erlebte ja sehr viel Höhen und Tiefen in ihrem Leben. In diesem letzten Band fand sie auch ihren Sohn wieder,der ihr als Baby geraubt wurde. Er wollte erst nichts mit ihr zu tun haben,weil er dachte,dass sie ihn einfach weggegeben hatte. Bis die Wahrheit dann ans Licht kam und er ihr verziehen hat. Das Buch ist so toll geschrieben,dass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen. Fabienne hat noch einiges mehr erlebt mit ihrem eigenen Restaurant, aber ich will nicht zu viel verraten. Auf jedem Fall ist die Trilogie zum weiterempfehlen und ganz klar 5 Sterne wert.
- Lucy Foley
Das Versprechen eines Sommers
(38)Aktuelle Rezension von: ReisebaerenHal ist ein junger Schriftsteller, der vor seiner eigenen (Kriegs-)Vergangenheit aus England in den frühen 50er Jahren nach Rom flieht. Dort lebt er mehr schlecht als recht von einigen wenigen Aufträgen für die Zeitung. Eines Abends darf er durch eine glückliche Fügung auf eine Party der Reichen und Schönen. Dort lernt er die Contessa kennen, eine ältere gut betuchte Dame, die sich seiner annimmt. Ebenfalls auf der Party ist Stella, eine unnahbare wunderschöne Frau. Sie verbringen eine Nacht zusammen und wissen beide, dass es einmalig war. Doch ein Jahr später sehen sie sich wieder. Die Contessa hat Hal als Journalist engagiert, um über ihren Film und dessen Präsentation zu schreiben. Dazu sind neben den Hauptdarstellern, der Regisseur, ein Fotograf und auch Stella und ihr charmanter, aber kalter Mann eingeladen. Sie segeln mit einer Yacht von Hafen zu Hafen und dabei beginnt erst langsam, dann jedoch immer stärker die Luft zwischen Stella und Hal zu knistern. Doch auch die andern Teilnehmer dieser Fahrt tragen ein eigenes Geheimnis. Welle für Welle öffnen sich die Menschen Hal und auch Stella kann ihm irgendwann nicht mehr widerstehen. Alles steuert schließlich auf das große Finale zu, bei dem es eigentlich um die Premiere des Films gehen soll.
Zweifelsfrei kann Lucy Foley gut schreiben. Sie hat ein tolles Gefühl für Situationen, Beschreibungen der Umgebung, grandiose Vergleiche. Auch die Charaktere sind ihr durch und durch gelungen. Nicht nur die zwei Hauptcharakter, sondern auch die Nebendarsteller haben ihr eigene plausible Geschichte. Alle haben Geheimnisse, die Stück für Stück aufgedeckt werden. Die Geschichte an sich ist sehr unterhaltsam, spannend und manchmal etwas mysteriös.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich war von Anfang an dabei und war gespannt wohin das Abendteuer führt. Das einzige was mir nicht so gefallen hat, war das Ende. Es hat mich überrascht, war mir aber ein Stück zu einfach aufgrund der vorangegangen Spannung, die erzeugt wurde. Lesenswert ist es auf jeden Fall.
- Bettina Querfurth
Wo bitte geht's zum Meer?
(12)Aktuelle Rezension von: abuelitaWas für ein schönes Buch ! Ich kann mich zwar immer noch nicht dazu entschliessen, eine Kreuzfahrt zu buchen, aber so langsam nähere ich mich dem Thema doch…..
Die Autorin schreibt hier über ihre Erlebnisse und Erfahrungen auf den unterschiedlichsten Kreuzfahrt-Schiffen und mit den unterschiedlichsten Begleitern. Das ist wirklich sehr unterhaltsam und für so jemanden wie mich sowieso auch interessant. Denn – wenn….dann werde ich sicher auf das eine oder andere von diesem Buch zurückgreifen; als blutiger Neuling ist es immer gut, gewisse Tipps und Tricks von anderen zu übernehmen.
Leicht und locker und wirklich angenehm zu lesen; dieses Buch kann ich wirklich empfehlen.
- Louise Bay
King of London
(115)Aktuelle Rezension von: booklover2712"Manchmal entgeht einem die Schönheit, die in alltäglichen Dingen liegt."
Inhalt:
Als Chef-Stewardess einer Luxusjacht gehört es zu Avery Walkers Aufgaben, auch schwierigen Gästen jeden Wunsch zu erfüllen.
Doch der englische Geschäftsmann Hayden Wolf stellt sie vor eine große Herausforderung, denn er macht ihr unmissverständlich klar, dass er mehr von ihr will als nur den nächsten Drink: Er will Sie! Auch Avery spürt die starke Anziehungskraft, die von dem attraktiven und selbstbewussten Briten ausgeht.
Aber wenn Sie der unausgesprochenen Aufforderung nachgibt, die in jedem seiner Blicke und jeder seiner flüchtigen Berührungen liegt, würde Avery ihren Job riskieren - denn Beziehungen zu Gästen sind streng verboten!
Meinung:
Cover
Das Cover ist passend zu den anderen Büchern der Autorin gestaltet worden.
Auch wenn ich ehrlich gesagt nicht der größte Fan davon bin, wenn Menschen auf dem Cover zu sehen sind, finde ich dieses doch sehr ansprechend.
Besonders schön ist, dass man die Person nicht ganz sieht, da ich mir so den Charakter immer noch selbst vorstellen kann.
Das ansonsten sehr schlichte Cover in Farbe und Schrift finde ich sehr zeitlos und insgesamt gefällt es mir wirklich sehr gut.
Schreibstil
Auch dieses Buch konnte mich mit seinem genialen Schreibstil direkt fesseln. Ehrlich gesagt wollte ich gar nicht mehr aufhören die Geschichte zu lesen, so gut war es.
Louise Bay erschafft spannende Charaktere und schreibt dabei locker, spannungsvoll und mit dem gewissen Etwas.
Die Dialoge waren aufregend geschrieben und auch im Allgemeinen war die Stimmung im Buch direkt spürbar, was für mich auf einen wirklich guten Schreibstil zurückzuführen ist.
Handlung
Der Einstieg in die Geschichte ist gut geglückt. Ich befand mich direkt in den Gedanken von Hayden wieder und konnte seine Bedenken verstehen, warum er für kurze Zeit auf die Yacht muss um den Deal abschließen zu können.
Von Anfang an habe ich direkt die Spannung zwischen den Charakteren spüren können. Das hat mir einfach unfassbar gut gefallen. Durch die Wechsel der Sichtweisen konnte ich auch beide Sichtweisen sehr gut verstehen.
Mit der Zeit nähern sie sich immer weiter an, doch als deutlich wurde, dass sie auf einer Yacht nicht unbedingt etwas miteinander anfangen können, macht Hayden den ersten Schritt und gibt allen Mitarbeitern frei. Das fand ich wirklich toll, denn auch Avery sollte sich eigentlich entspannen, aber das etwas anderes passieren würde, war nicht klar.
Es gab im Buch für mich immer wieder kleine besondere Szenen, die ich einfach sehr geliebt habe. Von den Sonnenaufgängen, den schönen Stunden in Taormina einmal angesehen, die einfach nur phänomenal waren. Ich habe einfach direkt die Stimmung gemocht und wusste einfach, dass dieser Moment unfassbar wichtig für die beiden war.
Gegen Ende des Buches wurde ihre Beziehung noch einmal auf die Probe gestellt. Denn es gab zwar einige Beweise, es zeigte sich jedoch, dass Dinge ganz unterschiedlich waren und das Avery selbst sehr loyal ist.
Das die beiden ihr Happy End bekommen war wirklich schön, denn auch Averys Bruder, der es nie leicht hatte, bekommt endlich die Chance weiter zu kämpfen und vielleicht eines Tages seinen großen Wunsch zu erreichen.
Für mich eine wirklich tolle Geschichte, von der ich einfach nicht genug kriegen kann.
Charaktere
Hayden
Hayden ist in meinen Augen der perfekte Geschäftsmann. Und doch zeigt er ein Stück weit Schwäche, denn nicht nur ein Deal ist ihm durch die Lappen gegangen.
Wie er und sein Bruder miteinander umgehen fand ich wirklich grandios, denn die Dialoge, waren einfach so lustig. Den Humor hat er auf jeden Fall nicht in der Familie, viel eher ist er versessen darauf, genau das zu bekommen, was er will.
Dabei nimmt er jedoch auch Rücksicht auf Avery, schließlich würde sie ansonsten ihren Job verlieren, für ihn hingegen hätte diese Begegnung rein gar keine Konsequenzen.
Ich muss sagen, dass Hayden ein sehr eigensinniger, starker Charakter ist, der sich jedoch auch schnell seiner Gefühle eingesteht und sieht, dass er Avery in seinem Leben braucht.
Nur in einer Situation konnte ich ihn nicht ganz nachvollziehen, denn beide haben zwar ihre Fehler gemacht und die Beweise waren erdrückend, aber anstatt das Gespräch zu suchen, sind sie sich einfach aus dem Weg gegangen. Irgendwie hätte er dort eigentlich anders sein sollen oder zuminst den Versuch zeigen sollen, sich in ihn hineinzuversetzen.
Avery
Ich glaube, ich habe in einem Buch noch nie einen so loyalen Charakter erlebt, wie es Avery ist.
Sie macht ihren Job ordentlich, immer in der Hoffnung auf mehr Geld. Aber anstatt so selbstlos zu sein und durch die Welt zu reisen wird schnell klar, dass sie dieses für ihren Bruder nutzt um ihm die Physiotherapie und alles was dazu gehört zu bezahlen. Sie gibt sich ein Stück weit selbst die Schuld und stellt deshalb ihre eigenen Probleme und Angelegenheit vor den ihrer Familie.
Nicht nur einmal wird sie auf die Probe gestellt, doch sie schafft es immer standhaft zu bleiben, was ich sehr an ihr bewundere.
Zudem ist sie eine so herzliche und offene Person gewesen, die den Wunsch, etwas für sich selbst zu tun nie aufgegeben hat.
Und als sie dann Hayden begegnet, fand ich sie beide einfach nur ganz wundervoll. Ich habe direkt gespürt, dass sie sich gegenseitig anziehen, verstehen und gemeinsam gegen den Rest der Welt kämpfen.
Zusammenfassung
Ich mochte die Geschichte wirklich unfassbar gerne.
Ein reicher Geschäftsmann, eine Superyacht und ganze viele Emotionen. Eine Achterbahn der Gefühle, ein einzigartiger Schreibstil und eine Wendung mit der ich nicht gerechnet haben, machen das Buch ganz besonders, denn nicht nur die Spannung zwischen den Charakteren sorgen dafür, dass sie in Flammen aufgehen.
In meinen Augen ist sie der perfekte Auftakt der neuen Diologie und ich freue mich schon jetzt sehr darauf, mehr über Landons und Skylars Geschichte zu lesen, denn diese hört sich genauso spannend an.























