Bücher mit dem Tag "mittelmeer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mittelmeer" gekennzeichnet haben.

205 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.340)
    Aktuelle Rezension von: AnneE

    ... es intelligentere Lebensformen als den Menschen nicht nur im Weltall, sondern als Paralleluniversum auch auf Erden gibt? Mit dieser Frage beschäftigt sich Frank Schätzings "Der Schwarm" mit vielen unerwarteten Wendungen. 

    Sehr gekonnt werden unterschiedliche Geschichten miteinander verwoben, auch wenn die fiktionalen Entwicklungen vielleicht nicht für jede:n Leser:in gleich zugänglich sind. Wenn man sich aber darauf einlässt, findet man immer wieder Ankerpunkte, die ein Weiterdenken herausfordern, da quasi "nebenbei" auch viel Lehrreiches über Geografie, Biologie, Mechanik, Religionen etc. vermittelt wird. 

    Besonders eindrucksvoll empfand ich zudem die Darstellung der verschiedenen Charaktere, da die meisten - trotz oder gerade wegen - ihrer Eigenarten äußerst sympathisch und authentisch wirkten, sodass ein Eintauchen in die Erzählung durchgängig möglich war. 

    Fazit

    Für alle, denen "Der Schwarm" damals zu sehr gehypt wurde: die Lektüre lohnt sich (immer noch) und das Thema ist heute fast noch zeitgemäßer als damals. 

  2. Cover des Buches Arkadien erwacht (ISBN: 9783492267885)
    Kai Meyer

    Arkadien erwacht

     (1.993)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ich habe ja jetzt schon einige Bücher von Kai Meyer gelesen und bin echt begeistert. Das Buch ist ihm wieder super gelungen. Die Charaktere passen sehr gut zusammen, wobei ich mir noch nicht sicher bin zu was es führt.

    Es spielen einige Charaktere mit und man muss den Verlauf der Geschichte die Folgen, da man sonst nicht dahinter kommt, wer jetzt mit wem zusammenarbeitet.

    Ich bin echt auf das zweite Buch gespannt, wie es dort weitergeht. Von mir eine klare Weiterempfehlung.

  3. Cover des Buches Arkadien brennt (ISBN: 9783492267892)
    Kai Meyer

    Arkadien brennt

     (1.245)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ich liebe dich nicht von Kai Meyer, der Schreibstil ist echt klasse und die Geschichte hat mich echt fasziniert. Man kann sagen es ist eine Mischung aus Fantasy und Thriller.

    Die Dialoge sind sehr gut geschrieben worden. Es gab so viele Actionszenen, die sich gut lesen und verstehen lassen. Natürlich mussten auch einige langsamere Szenen in das Buch, damit man die Beziehung zwischen den beiden gut nachvollziehen kann und der Leser auch etwas von der Liebesbeziehung mitkommen bekommt.

    Ich bin richtig gespannt, wie es im dritten Teil weitergeht.

  4. Cover des Buches Die Zitronenschwestern (ISBN: 9783328100409)
    Valentina Cebeni

    Die Zitronenschwestern

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Hazelmaus101

    Anfangs hat mir der Roman eigentlich ganz gut gefallen. Als sich Elettra auf Spurensuche nach ihrer Vergangenheit bzw der Lebensgeschichte ihrer im Koma liegenden Mutter begibt, ahnt man schon dass sie bald auf ein Geheimnis stoßen wird. Die Atmosphäre im Kloster auf der kleinen italienischen Insel und die geheimnisvollen jungen Frauen, die dieses bewohnen unterstützen dies noch. 

    Insgesamt hat sich ein guter Spannungsbogen ergeben. Bis zu dem Punkt an dem Elettra das Geheimnis gelüftet hat. Dann war irgendwie die Luft raus und das Buch zog sich. 

    Insgesamt ist mir der zweite Teil des Buches zu blumig und ausschweifend umschrieben. Häufig finden sich Passagen wie die folgende: 

    Der Wind hatte den süßen melancholischen Duft der Brötchen mit sich fortgetragen, der im Handumdrehen die Dorfmitte erreichte, der Kirchturm erklomm und die Glocken der Erinnerung für die vielen Seelen läutete,....

    Immer wieder werden Zutaten und Gewürzen menschliche Eigenschaften und Handlungen zu geordnet, was mich auf Dauer echt genervt hat. 

    Insgesamt ist der Roman oke, aber definitiv nichts besonderes.



  5. Cover des Buches Totengebet (ISBN: 9783442482498)
    Elisabeth Herrmann

    Totengebet

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Ein Anwalt wacht im Krankenhaus auf und kann sich an fast nichts mehr erinnern, außer an eine schöne junge Frau, die Jüdin ist. Er recherchiert zunächst in Berlin und dann in Israel.

    Von dieser Autorin kannte ich zwar dem Namen nach, aber ich glaube, ich hab noch kein Buch von ihr gelesen. Eigentlich ist es auch nicht mein Thema, aber auf der anderen Seite finde ich Amnesie oder Teilamnesie immer sehr spannend. So habe ich mich auf das Buch, das ich irgendwo ertauscht oder im Second Hand Shop gekauft hatte eingelassen. Es hielt mich von Anfang an gefangen. Auch die Charaktere fand ich sehr interessant und echt, ich hätte nie herausgefunden, wer jetzt der Mörder war. Dabei haben – wenn ich so nachdenke – doch einige Leute den Mörder nicht gemocht. Nun ja, wie dem auch sei. Der Anfang war für mich sehr spannend, die Mitte sehr interessant, weniger spannend und der Schluss wieder spannend mit Highlights. Es ist wohl der 5. Fall einer Serie, wie ich im Internet lesen konnte.

    Also das Buch war wirklich gut, aber am Ende hätte ich dann noch einige Fragen gehabt und ein Buch mit 438 Seiten (ohne Danksagung und Glossar) sollte – meiner Meinung nach – keine Fragen offen lassen. Die Bücher, die ich lese haben normalerweise um die 300 Seiten. Außerdem war das ganze dann doch etwas verwirrend. Zudem kannte ich ja noch keinen Charakter des Buches. Und ich denke, dass das irgendwie mehr so was wie eine Familientragödie war und eher weniger ein Krimi. Ein Thema mit dem ich sonst nichts anfangen kann und trotzdem hab ich das Buch, in etwas weniger als einer Woche, ausgelesen und fand es spannend. Nur, dass da Fragen offen blieben, fand ich sehr schade.

    Ich hab mir bei LB die Rezis angesehen, damit ich mich ein wenig über die Serie informieren konnte. Und da las ich, mit größtem Erstaunen - dass das das wohl der schlechteste Teil der Serie war (bis 2016, denn ich vermute, es gibt weitere Teile). Nun ja, dann brauch ich unbedingt weitere Bücher, denn wenn mich etwas fesselt, was mich sonst niemals interessieren würde, dann muss die Autorin wirklich gut sein.

    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
    Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen. Es gab bei mir zwar kleinere Kritikpunkte, trotzdem werde ich das Buch mit 4 Sternen empfehlen.

  6. Cover des Buches Gefährlicher Lavendel (ISBN: 9783548289069)
    Remy Eyssen

    Gefährlicher Lavendel

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Carolin81

    Auch der 3. Krimi um Rechtsmediziner Leon Ritter ist wieder extrem spannend. Die Ereignisse im beschaulichen Provence-Städtchen Le Lavandou überschlagen sich, es gibt drei Leichen und einen Vermissten. Leon hat einen Verdacht, wer der Mörder sein könnte, aber Polizeichef, Staatsanwältin und die meisten Polizisten sind da ganz anderer Meinung. Sie wollen den Fall möglichst schnell und ohne Skandale lösen. Leon hingegen möchte die Wahrheit herausfinden und ermittelt daher wieder einmal auf eigene Faust.

    Beim Showdown während eines extrem starken Gewitters, muss Leon innerhalb von Sekunden eine Entscheidung treffen und verfolgt die Verdächtige auf eigene Faust. Schafft er es, sie zu einem Geständnis zu überreden? Oder liegt er mit seinen Vermutungen dieses Mal komplett falsch und verfolgt nicht die Richtige? Ein sehr spannendes Ende! 

    Der Krimi ist wie schon die Vorgänger extrem spannend geschrieben und man fliegt nur so durch die Seiten. Und die wundervolle Kullisse in der Provence und die sympathischen Protagonisten und Nebenfiguren sorgen dafür, dass man ein paar sehr angenehme Lesestunden verbringt.

  7. Cover des Buches Besser als Bus fahren (ISBN: 9783499290947)
    Renate Bergmann

    Besser als Bus fahren

     (70)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Dieses Buch war echt niedlich. Renate beschließt, dass sie noch einmal eine große Reise machen möchte und lädt ihre Freundin Gertrud auf eine Kreuzfahrt ein.

    Natürlich sorgen die alten Damen dort ordentlich für Trubel, als Gertrud schon nach kurzer Zeit für eine Ärztin gehalten wird und gar nicht daran denkt, dieses Missverständnis aufzulösen - schließlich muss sie sich schon mit ihrer Seekrankheit herumschlagen!

    Renate beschreibt wunderbar, wie es auf so einer Kreuzfahrt zugeht und scheut sich nicht, zuzugeben, dass es besonders was für das fortgeschrittene Alter ist. Selbst das Programm auf dem Schiff scheint perfekt auf die älteren Semester zugeschnitten.

    Renate und Gertrud stolpern von einem Abenteuer ins nächste und ich war gerne bei ihnen. Ich fand es schön, Renate mal mit ihrer Freundin zusammen zu sehen - und habe die anderen Figuren, die sonst in den Büchern auftauchen dennoch irgendwie vermisst.

    Trotzdem war es ein sehr schönes Buch und ich freue mich schon auf den nächsten Band. 

  8. Cover des Buches Schwarzer Lavendel (ISBN: 9783548287010)
    Remy Eyssen

    Schwarzer Lavendel

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Buchliebe4

    Schwarzer Lavendel von Remy Eyssen

    Band 2 der Leon Ritter Reihe

     

    Kriminalroman

     

    464 Seiten

     

    Ullstein Buchverlage

     

     


    Klappentext:

     

    In der Provence ticken die Uhren anders. Daran gewöhnt sich der deutsche Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter nur langsam. Dabei beginnt rund um das Städtchen Le Lavandou gerade die Weinlese und zu seiner eigenen Überraschung wird Ritter selbst Besitzer eines kleinen Weinbergs. Aber die Freude darüber währt nur kurz, denn statt edler Reben wird auf dem Grundstück eine mumifizierte Frauenleiche entdeckt. Der detailversessene Ritter erkennt schnell: Die Tote wurde professionell einbalsamiert. Als eine weitere junge Frau als vermisst gemeldet wird, findet Ritter heraus, dass beide Frauen für die Weinernte in die Provence kamen. Macht jemand Jagd auf die jungen Frauen? Um Antworten auf seine Fragen zu bekommen, muss Leon erst weit in die Vergangenheit zurückgehen


     

     

    Handlung:

     

    Dr. Leon Ritter hat sich gut in seiner neuen Heimat in Südfrankreich eingelebt und wohnt immer noch bei der Kommissarin Isabella und ihrer Tochter und fühlt sich pudelwohl.

    Langsam kommt er innerlich auch zur Ruhe, denn der Tod seiner Frau bei einem Flugzeugabsturz lastete doch lange Zeit auf ihn, Dazu trägt auch Isabelle sehr teil.

    Seine betagte, aber noch rüstige  Tante möchte ihren Neffen auf einmal ein altes Weingut schenken, für welches sie keine Verwendung mehr hat. Aber die Freude über das Haus und Land wehrt nicht lange, denn dort wird eine mumifizierte Frauenleiche gefunden.

    Dr. Ritter ist sofort in seinem Element und erkennt recht schnell, das die Frau absichtlich mumifiziert worden ist. Und dann meldet eine junge Deutsche ihre Zwillingsschwester als vermisst und Dr. Leon Ritter begibt sich auf Spurensuche…..

     


    Meinung:

     

    Über eine LP bin ich auf den Autor aufmerksam geworden und habe mir sofort Band 1 der Reihe besorgt, der mir außerordentlich gut gefallen hat.

    Da war es natürlich ein Muss, das ich die tolle Reihe rund um den sympathischen Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter weiter verfolge.

     

    Und auch der zweite Teil der Reihe hat mir viele schöne und spannende Lesestunden beschert.

     

    Der Schreibstil des Autors ließ sich flüssig und fließend lesen und verfolgen.

    Die meisten Hauptcharaktere kannte ich aus dem ersten Band und es war total angenehm und leicht dem Geschehen mit Bildern zu folgen.

     

    Die Spannung kam ebenso nicht zu kurz und hat man einmal angefangen zu lesen, kann man sich dem Buch und seiner spannenden Geschichte einfach nicht mehr entziehen.

    Gänsehautmomente und ein Ende, wie ich es so nie vermutet hätte.

     

    Der Spannungsfaktor hat in dem Buch eine große Rolle und wird konstant gehalten, bzw. gekonnt gesteigert.

    Durch Dr. Ritter bekommt man einen ganz tollen und tiefen Einblick in die Arbeit eines Rechtsmediziners und der Leser darf ganz genau mitverfolgen, mit welchem Engagement und mit welchen Feingefühl der Arzt, seine Arbeit ausübt.

     

    Trotz das manche Szenen Gänsehautschauer verursachten lockerten der Umgang mit Isabelle und ihrer tollen Tochter Lilou herrlich schmunzelnd die Stimmung auf. Ganz großartig umgesetzt.

     

    Und nicht zu vergessen, das es dem Autor mehr als gelungen ist, mich mit nach Südfrankreich zu entführen, mitsamt den Lavendelduft und des roten Weinaromas, welches ich dabei in der Nase von träumen hatte.

     

    Ich habe hier die nächsten Teile der Reihe schon liegen und freue mich ungemein darauf, die Geschichte rund um die sympathischen Hauptcharaktere weiter zu verfolgen.

     

    Fazit:

     

    Natürlich 5 Sterne für den zweiten Band der Leon Ritter Reihe und die Vorfreude auf die folgenden Bände

     

  9. Cover des Buches Als der Teufel erwachte (ISBN: 9783954519804)
    Jennifer B. Wind

    Als der Teufel erwachte

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: In einer Werkstatt wird im Kofferraum eines Wagens ein grausiger Fund gemacht: dort liegen zwei Leichen ineinander verschlungen. Wer sind die jungen Männer und wer hat sie dort deponiert? Es stellt sich heraus, dass es sich bei den beiden wohl um Flüchtlinge handelt. Die Ermittler vom LKA Georg Kunze, Tom Neumann und der Kollege Maier beginnen ihre Nachforschungen. Und treten dabei so ganz zufällig zwei Mafia-Bossen auf die Füße…

    Meine Meinung: Im zweiten Teil mit den Ermittlern geht es gleich richtig zur Sache. Schnell wird klar, dass es hierbei um groß angelegte Schlepperbanden handelt, die sich eine goldene Nase damit verdienen, die Flüchtlinge zu transportieren. Die Trickkiste, um diese zu verstecken, wird immer größer. Und dabei ist es denen auch egal, wenn den Transport nicht alle überleben. 

    Erschreckend wird hier aus Sicht eines jungen Arztes aus Syrien dargestellt, wie so eine Flucht abläuft. Und wie gefährlich nur alleine die Überfahrt über das Mittelmeer ist. Natürlich kennen wir alle die Bilder aus dem Fernsehen, aber hier so ein Einzelschicksal im Genauen nachzulesen, hat mich zumindest sehr erschüttert. Das sind Menschen, die alles verloren haben und ihr letztes Geld den Schleppern in den Rachen werfen, um irgendwo in Frieden leben zu können.

    Die Ermittler müssen am Anfang ohne Jutta Stern auskommen, die sich noch in Indien aufhält, da sie ihren Vater sucht. Kurz vor dem Heimflug nach Österreich passiert ihr aber auch noch etwas Schlimmes. Die Geschichte von Jutta, die im ersten Teil „Als Gott schlief“ schon ein wenig erzählt wird, ist mir in diesem Band besonders ans Herz gegangen. Auch die Beziehung zwischen Tom und ihr verkompliziert sich. Manche mögen das ja nicht so gern, wenn viel aus dem Privatleben der Ermittler berichtet wird, aber in diesem Fall gefällt mir das, weil mir Jutta, Tom und Georg mittlerweile sehr ans Herz gewachsen sind. Insgesamt eine „runde Sache“.

    Der Schreibstil ist sehr schön und ausführlich. Die Kapitel werden immer aus anderen Perspektiven erzählt, das macht die Geschichte wirklich spannend. Die Autorin beschreibt die Flucht des Syrers Samir und später auch die seiner Mutter Nesrin so authentisch, dass ich wirklich mitgelitten habe. Man merkt, dass Jennifer B. Wind hier gut recherchiert hat. Die Flüchtlingsproblematik ist nicht neu, aber leider auch noch nicht Geschichte und das macht das Buch für mich, auch wenn es bereits 2016 erschienen ist, hochaktuell.

    Das Ende hat mir sehr gut gefallen, weil es Hoffnung macht. Auf ein besseres Leben für alle. Irgendwie schafft Jennifer es immer wieder, dass ich mir zum Schluss die Tränen verdrücken muss, da mich das emotional total mitnimmt. Und das macht für mich den besonderen Stil dieser tollen Autorin aus, danke sehr für ein tolles Lese-Erlebnis! 

    Mein Fazit: Auch der zweite Band um die Ermittler Jutta Stern, Tom Neumann und Georg Kunze konnte mich wieder total fesseln! Fast atemlos und immer mit Tränen in den Augenwinkeln bin ich durch das Buch geflogen. Gut recherchiert und spannend zu Papier gebracht, das Buch muss unbedingt gelesen werden! 

  10. Cover des Buches Der Pirat (ISBN: 9783426517482)
    Mac P. Lorne

    Der Pirat

     (47)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words

    »Der Pirat« ist ein Buch bei dem ich ins Schwärmen geraten könnte! Schon das Thema, Francis Drake und englische Geschichte, faszinieren mich schon seit Langem. In Kombination mit guter Recherche und spannender Vermittlung ergibt das für mich nicht weniger als den perfekten historischen Roman!

    An historische Romane stelle ich sehr hohe Erwartungen was Recherche und Wahrheitsgehalt angeht. Das Werk von Mac P. Lorne konnte mich in beiderlei Hinsicht absolut überzeugen, ja mehr noch: begeistern! Auch die Vermittlung der geschichtlichen Inhalte gelingt ihm meisterhaft. Er lässt Drake, Elizabeth I und andere historische Figuren lebendig werden, nimmt den Leser mit auf spannende Kaperfahrten und erklärt ganz nebenbei Englands beginnenden Aufstieg zur Weltmacht. 

    Ein gewisses Interesse für Seefahrt sollte der Leser aber mitbringen, denn Lorne schildert die Seemanöver sehr detailliert und geht auch auf die Besonderheiten bei der Konstruktion der neuen englischen Schiffe ein. Dabei verwendet er natürlich einige nautische Fachbegriffe, den Lesefluss hat das aber nicht gestört und notfalls hilft das angehängte Glossar gut weiter. Für mich war dieser Teil sehr faszinierend und lehrreich, denn dass die Engländer so große Vorteile aus moderneren Schiffen mit besseren Kanonen zogen wusste ich noch gar nicht. Der Leser kann mitverfolgen wie England modernisiert und aufrüstet, Spanien aber an vergangenem festhält, während alle Zeichen auf einen Krieg hindeuten.

    Der Höhepunkt des Romans ist natürlich die Schlacht gegen die Spanische Armada. Lorne beschreibt diese so detailreich, dass man sich die Manöver und die Scharmützel sehr gut vorstellen und den Kanonendonner fast hören kann. Kurze Perspektivwechsel zu den Spaniern ermöglichen dem Leser auch einen Einblick in deren Denkweise und runden die Erzählung ab.

  11. Cover des Buches Versunken (ISBN: 9783453419094)
    Sabine Thiesler

    Versunken

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Bonsai-Fee

    Zum Inhalt wurde schon viel geschrieben.

    Gerade habe ich mein erstes Hörbuch von Sabine Thiesler beendet und bin noch immer atemlos:

    die Story hat mich direkt in den Sog gezogen - anfangs nicht so turbolent und rasend wie andere Thriller - aber wunderbar und subtil und süchtig machend .!!! 

    Gegen Ende habe ich keine Anrufe mehr angenommen oder Mails beantwortet !!!

    Alle Charaktere sind wunderbar beschrieben und könnten in meiner Nachbarschaft wohnen und ich würde alle freundlich grüßen - alle würden es schaffen, mir etwas vorzumachen oder einfach sie selbst zu sein. 

    Von Anfang bis Ende ein gelungenes Buch.


    DER KINDERSAMMLER wartet schon auf mich !

  12. Cover des Buches King of London (ISBN: 9783736312876)
    Louise Bay

    King of London

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Wortwunsch

    Ich hatte keine hohen Erwartungen an das Buch und bin davon ausgegangen, daß es wie das "typische" New Adult Buch wird. Ich bin froh, dass ich mich getäuscht habe.

    Das Buch hat mir einfach unfassbar gut gefallen. Es war mein erstes Buch der Autorin und ich möchte unbedingt mehr von ihr lesen. Das Buch war tiefgründig, die Liebesgeschichte war nachvollziehbar und es hat einfach so viel Spaß gemacht es zu lesen. Ich konnte es kaum aus den Händen legen.

    Das Buch ist eine ganz klare Empfehlung von mir und ich habe wirklich nur winzige Kleinigkeiten auszusetzen, dass ich sie hier gar nicht erwähnen brauche. 

  13. Cover des Buches Calypsos Irrfahrt (ISBN: 9783551555199)
    Cornelia Franz

    Calypsos Irrfahrt

     (77)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti

    Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Sie war spannend und auch interessant. Die Protagonisten mochte ich sofort und man hat auch irgendwie immer mit ihnen mitgefiebert, andererseits hat man immer gehofft, dass sie zusammenbleiben können. 

    Das Ende hat mich dann doch etwas enttäuscht, denn ich denke da fehlt einiges. Fragen blieben offen: Wie kam es dazu? usw. 

    Trotzdem absolute Leseempfehlung. 

  14. Cover des Buches Männerferien (ISBN: 9781503953987)
    Friedrich Kalpenstein

    Männerferien

     (49)
    Aktuelle Rezension von: HelgasBücherparadies
    92/2019 Rezension – unbezahlte Werbung
    📖📖📖📖📖📖📖📖📖📖📖📖📖📖📖

    Friedrich Kalpenstein

                MÄNNERFERIEN

    Anja und Herbert wollen zusammen eine Kreuzfahrt unternehmen. Kurz vor Urlaubsantritt verletzt sich Anjas Kollegin und sie entschließt sich, zuhause zu bleiben, damit sie ihr Cafè weiterführen kann.
    Da an der  Reiserücktrittsversicherung gespart wurde und die Reise nicht verfallen soll, entscheidet sich Herbert mit seinem langjährigen Freund Hans die Reise anzutreten. 
    Dort angekommen ist die Enttäuschung von Hans sehr groß. Für eine Außenkabine hat das Geld wohl nicht gereicht. 
    Hans ist ein Draufgänger und will der Frauenwelt imponieren. Er gibt an, dass er ein Jogalehrer ist. Schon ist die holde Weiblichkeit angetan und sie verabreden sich zur morgendlichen Jogastunde.
    Herbert, der typische Finanzbeamte und Hans, der große Draufgänger können unterschiedlicher nicht sein. So wird den Beiden nie langweilig.
    Was sie bei einer Woche Kreuzfahrt erleben, in welche Fettnäpfchen sie treten und warum sie lieber ein Kindermenü essen, müsst ihr unbedingt selbst lesen.

    Was für ein tolles Buch. Es fängt schon mit der Parkplatzsuche in Genua an, geht weiter zu verpatzten Landausflügen und auch die Abendessen sind nicht ohne.

    Friedrich Kalpenstein versteht es zu unterhalten. Der Schreibstil ist sehr erfrischend und voller Situationskomik, die sich kein zweites Mal wiederholt. 
    Die Kapitel sind kurz und man fliegt nur so durch die Zeilen.
    Es ist derart bildhaft dargestellt, dass man mitten im Geschehen ist.

    Herbert ist solide und liebt seine Anja über alles. Das macht ihn besonders sympathisch, aber auch Hans ist sehr gut dargestellt. Die Charaktere sind absolut gelungen.

    Ich bin infiziert von diesem tollen Schreibstil, sodass ich die vorherigen Bücher unbedingt noch lesen möchte. 
    Das Buch eignet sich nicht nur für Frauen, sondern für Männer gleichermaßen

    Ich hatte es fast in einem Rutsch durchgelesen und gebe eine absolute Leseempfehlung.

    Fazit: Amüsant, spritzig, heiter und versprüht gute Laune.
    💥💥💥💥💥
  15. Cover des Buches Nie zu alt für Casablanca (ISBN: 9783894255831)
    Elisabeth Frank

    Nie zu alt für Casablanca

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Shelly_Literally

    "Nie zu alt für Casablanca" ist ein spannender Kriminalroman, der einen guten Auftakt einer neuen Romanreihe startet. Das Buch umfasst 345 Seiten und ist 2018 erschienen. Die Autoren sind Christian Homma und Elisabeth Frank. 

    Als die V.I.E.R. - Gero Valerius, Rüdiger, Ina-Marie und Elenora - noch jung waren, haben sie den Verbrechen hinterhergejagt und haben zusammen spannende Fälle gelöst. Sie waren beste Freunde und immer für einander da. Doch wie es so oft ist, haben sie sich irgendwann aus den Augen verloren. Erst schien es nicht so, als würden sie jemals wieder etwas zusammen machen - geschweig edenn, wie in alten Zeiten Kriminalfälle lösen - , doch als Rüdigers Frau stirbt, ist für alle eines klar: Sie müssen  sich erneut wieder finden und diesmal wirklich Freunde bleiben.Dass der Immobilienmarkler Schlüter stirbt, kommt ihnen genau recht. 

    Sofort stürzen sie sich in ein Abenteuer mit ungeahnten Entwicklungen. Denn auf der Suche nach der Erklärung für den vermeintlichen Unfall, kommen die V.I.E.R einem illegalen Elfenbein-Handel auf die Schliche. 

    Durch den Polog kann man super in die Geschichte einsteigen, da er Spannung erzeugt und der Epilog die Story nahezu perfekt abschließt. Man bekommt sofort Lust weiter zu lesen, denn man will unbedingt wissen, was die V.I.E.R noch so alles erleben. 

    Meiner Meinung nach ist das gesamte Buch stark an die Abenteuer der "Fünf Freunde" angelehnt, was ich aber nicht als schlecht bewerten würde. Denn wenn man jene mag, kann man sich sicher sein, auch diesen Roman zu lieben. 

    Von Anfang an wird Spannung aufgebaut und man kommt gut in die Geschichte hinein. Der Schreibstil ist toll und es gibt nicht eine Stelle, die ich als komisch oder irritierend bezeichnen würde. 

    Definitiv eines der besseren Bücher, die ich diesen Monat gelesen habe!

  16. Cover des Buches Mörderische Côte d'Azur (ISBN: 9783462046427)
    Christine Cazon

    Mörderische Côte d'Azur

     (69)
    Aktuelle Rezension von: fredhel

    Kommissar Léon Duval ist Polizist mit Leib und Seele. Daran ist seine Ehe zerbrochen. Er sucht nun Abstand von seinen privaten Problemen, indem er sich ins mondäne Cannes versetzen lässt. Sein Amtseintritt verläuft turbulent, zeitgleich mit den berühmten Filmfestspielen, und ausgerechnet jetzt wird auch noch ein berühmter Dokumentarfilmer erschossen, der sich sehr für die indigenen Völker des Regenwaldes engagiert hat. Von der ersten Sekunde an steht Duval unter enormen Druck, denn die Reputation des Festivals darf keinen Schaden nehmen. Dabei werden ihm auch zunehmend Steine in den Weg gelegt, denn hinter dem Toten stehen Leute, die sowohl Geld und Einfluss haben, aber auch jede Menge zu vertuschen.

    Von Anfang an baut die Autorin Spannung auf, aber sie fängt auch geschickt die aufgeheizte Stimmung der Stadt ein. Duval ist ein typischer Franzose, der gern mal einen Pastis trinken geht. Zum Glück verzichtet Christine Cazon auf epische kulinarische Ergüsse, wie sie so oft als Zeilenfüller in anderen französischen Krimis auftauchen. Stattdessen gibt sie Einblicke in die Situation des Regenwaldes, der unaufhörlich stirbt und die indigenen Völker heimatlos macht. Es wird erklärt, wie Firmen, die die Umwelt zerstören, sich durch Spenden für den Urwald ein sauberes Image verpassen, ohne dass die fortschreitende Rodung auch nur ansatzweise gestoppt wird.

    Es ist immer wieder faszinierend, wie ein Buch mit eigentlich reinem Unterhaltungswert durch eingestreute Informationen doch unter Umständen mehr Nachdenklichkeit erzeugen kann als ein ausführlicher Bericht mit erhobenem Zeigefinger. 

    Deshalb, aber nicht nur deswegen, vergebe ich gerne 5 Lesesterne.


  17. Cover des Buches Oma Else startet durch (ISBN: 9783442481101)
    Thomas Letocha

    Oma Else startet durch

     (33)
    Aktuelle Rezension von: winterdream

    Inhalt:

    Oma Else ist über 80 und genießt gemeinsam mit ihrem guten Freund Mario ihr Leben am Mittelmeer. Doch als Mario nach Deutschland zurückkehrt, ist die Dolce Vita vorbei. Was soll sie jetzt allein in der Fremde? Mario lässt sein Hab und Gut von seinem Freund Hardy abholen und Else beschließt prompt mitzufahren und steigt zu Hardy in den alten VW-Bus. So beginnt eine rasante Reise vom Mittelmeer über die Alpen bis an die Nordsee.

    Cover:

    Das Cover fand ich sehr ansprechend und auch passend zum Buch.

     

    Mein Fazit:

    Ich konnte das Buch schnell und flüssig lesen. Mir hat die Schreibweise des Autors sehr gefallen. Ich konnte mich gut in die Charaktere und in die Geschichte hineinfinden. Allerdings muss ich schon sagen, dass es teilweise sicherlich besser gewesen wäre, wenn man die Vorgeschichte gekannt hätte. Da waren doch ab und zu Lücken. Das Buch an sich ist zwar schon abgeschlossen, aber es wird immer wieder auf Sachen hingewiesen, die Oma Else vorher erlebt hat. Das fand ich etwas schade. Aber alles in allem ist das Buch sehr witzig und humorvoll geschrieben und ich musste auch das ein oder andere Mal richtig schmunzeln. Oma Else ist einfach eine liebenswerte Omi und für ihr Alter noch richtig gut drauf. Ich vergebe hier gerne 4 von 5 Punkten.

  18. Cover des Buches Seesterne küssen nicht (ISBN: 9781534660427)
    Martina Gercke

    Seesterne küssen nicht

     (36)
    Aktuelle Rezension von: RAMOBA79
    Inhalt:
    Im Leben von Mia läuft alles perfekt. Mit ihrer Hochzeit in Neapel geht ein langgehegter Traum in Erfüllung. Als sie jedoch ihren Verlobten einen Tag vor der Hochzeit im Bett mit ihrer besten Freundin erwischt, läuft Mia davon.
    Im Hafen trifft sie auf einen Offizier, dessen Kreuzfahrtschiff gerade in Neapel vor Anker liegt, und betrinkt sich mit ihm in einer Bar.
    Der Abend nimmt eine unerwartete Wendung. Als Mia am nächsten Morgen aufwacht, befindet sie sich auf hoher See auf dem Kreuzfahrtschiff Sonnenglück – als blinder Passagier, und kein Hafen ist in Sicht ...

    Das Buch ist gut und flüssig geschrieben, sodass ich es in kurzer Zeit durchgelesen habe. Es ist ein tolles, leichtes Buch der Reihe.
    Mia erwischt vor dem Tag der Hochzeit ihren zukünftigen mit ihrer besten Freundin im Bett. Sie ist so fertig, dass sie verschwindet und sich betrinkt. Dann trifft Sie auf Thorsten und geht mit ihm in eine Bar am Hafen und trinkt weiter. Thorsten nimmt Mia mit auf das Schiff Sonnenglück und gibt sich als Kaptain aus, bis derselbige auftaucht und mit Thorsten sprechen will. Mia versteckt sich nach dem übergeben auf einem Himmelbett am Pool und schläft ein, wird erst am nächsten Morgen auf Deck wach und macht sich auf die Such nach Thorsten. Thorsten versteckt Sie in seiner Kabine, was sich Mia nicht gefallen lässt und verschwindet heimlich auf Deck, wo Sie Tobias trifft...schon nimmt diese tolle Geschichte ihren Lauf...
  19. Cover des Buches Sommer der Erinnerung (ISBN: 9783426452998)
    Marie Matisek

    Sommer der Erinnerung

     (16)
    Aktuelle Rezension von: cybergirll

    Ich habe bereits den 1. Teil „Ein Sommer wie Limoneneis“ von Marie Matisek gelesen.
    Jetzt bevor ich den 2. Teil „Unter dem Limonen Himmel“ anfange, habe ich gesehen, dass es eine kurzes eBook, quasi eine Vorgeschichte gibt.
    Natürlich musste ich die zwischen den 2. Bänden einschieben.
    Hier lernt man Marco Pantanella kennen, spürt die ersten Anzeichen von seinem Burn out und die Spannung die in seiner Ehe herrscht.
    Dann führt die Erinnerung Marc zurück ins Jahr 1987 nach Amalfi wo er eine glückliche Kindheit hatte.
    Man lernt seine Eltern und seine Nonna kennen und auch seinen besten Freund Pippo.
    Der flüssige und unkomplizierte Schreibstil der Autorin macht das Lesen zu einem Genuss. Man bekommt richtig Urlaubsgefühle, wenn man die Beschreibung des schönen Amalfis liest und in der kalten Jahreszeit wird es einen direkt etwas wärmer ums Herz.

  20. Cover des Buches Blutmale (ISBN: 9783734106729)
    Tess Gerritsen

    Blutmale

     (823)
    Aktuelle Rezension von: Stephan_Schwendele

    So steht es auf dem Buchumschlag geschrieben. Und tatsächlich liefert Tess Gerritsen mit Ihrem neuen Roman ein dunkles Werk ab. Die Handlung dreht sich um das Thema Satanismus, und lässt einen grausamen Mörder sein Unwesen treiben. In Ihrer gewohnten Art beschreibt Tess Gerritsen jedes Detail der wirklich abscheulichen Verbrechen. So ist „Blutmale“ wirklich das ein oder andere Mal sehr harte Kost !

    Die Autorin schreibt im Nachwort, dass Sie für „Blutmale“ von alten historischen Schriften inspiriert wurde, die angeblich vorbiblische Ereignisse von gefallenen Engeln berichten. Was wäre, wenn es sich hierbei um historische Gegebenheiten handeln würde ? Wenn Wesen unter uns leben, die so grausam sind, dass man Sie gar nicht der Spzies Mensch zuordnen kann ?

    “Blutmale“ ist meines Erachtens nach eines der besten Bücher der Autorin ! Außergewöhnlich in der Handlung, düster, grausam, und dennoch ein echter Thriller !

  21. Cover des Buches Madame le Commissaire und die Frau ohne Gedächtnis (ISBN: 9783426521991)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und die Frau ohne Gedächtnis

     (22)
    Aktuelle Rezension von: talisha

    Der Beginn dieses siebten Bandes erinnert an den zweiten Band: Isabelle Bonnet wird es langweilig und kaum denkt sie es laut, passiert etwas. Eine Frau läuft Apollinaire vors Auto. Die Frau kann sich an nichts mehr erinnern - eine Zeitungsmeldung soll den Ermittlern Hinweise über die junge Frau liefern. Die gibt es zwar, aber es funktioniert nicht so wie geplant. 

    Spätestens jetzt hat Isabelle ihren Spürsinn ausgefahren und geht davon aus, dass da was faul ist. Der Fall wird aufgerollt und detektivisch wird allen Hinweisen und Spuren nachgegangen. Und tatsächlich - die Leser können es sich nämlich schon seit dem Prolog denken - ist die Frau ohne Gedächtnis nur ein Puzzlestein in einer grossen, kriminalistischen Verstrickung.

    Ich fand diesen sieben Band interessant und total spannend. Wie immer sorgen Aussagen oder Handlungen von Apollinaire für Schmunzler, die amourösen Vorlieben von Madame le Commissaire gerade nicht für viel Romantik und die Anrufe von Balancourt für das Wissen, dass an dem Fall was dran ist. 

    Dieses Mal habe ich den Krimi ausnahmsweise erst im grauen und dunklen Dezember gelesen. "Madame le Commissaire" sorgt mit seinem Setting in der Provence für blauen Himmel, viel Sonne und die im realen Leben vermisste Wärme. Dazu die fesselnde Handlung, so dass man auch nach dem Lesen gedanklich in Fragolin bleibt und sich auf den nächsten Fall freut. 

    Fazit: Erneut ein toller und unterhaltender Fall für die Kommissarin und ihren Assistenten. 

    5 Punkte.

  22. Cover des Buches Das Leuchten der Purpurinseln (ISBN: 9783442378746)
    Doris Cramer

    Das Leuchten der Purpurinseln

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Monice

    "Das Leuchten der Purpurinseln" ist der erste Teil einer dreiteiligen Saga. Ich war fasziniert von der Detaillierten Beschreibung der Landschaft und der einzelnen Personen. Doris Cramer konnte mich mit ihrem Schreibstill mit auf eine Reise zwischen Antwerpen und Mogador nehmen. Sie zeigt dem Leser nicht nur die Ansicht einer Person, sondern lässt und auch in die anderen Charakter hineinfühlen. Sie hat die Tragik einer Familiengeschichte herzergreifend rüber gebracht. Der Verlust vieler geliebter Menschen ist nicht einfach, aber als Leser darf man miterleben wie sich Mirijam ein Leben im Fremden aufbaut und wie sie mit all der Trauer um geht. Das Buch ist wirklich empfehlenswert.

     

    Zum Inhalt:
    Als der Vater von Mirijam und Lucia, Andrees van de Meulen merkt, dass er nicht mehr lange für seine Töchter wird sorgen können, vertraut er alles Jacob Cohn, dem angeblichen Onkel der verstorbenen Mutter von Mirijam an. Seine Töchter schickt er zu entfernten Verwandten in Andalusien. Dort soll Lucia heiraten und auch Mirijam im entsprechendem alter Verheiratet werden. 
    Auf der Überfahrt gerät das Schiff mit der gesamten Ware und allen Passagieren und der Besatzung in die Fänge von Piraten. Mirijam ist schnell klar, das sie ihr eigentliches Ziel wohl nie erreichen werden. Als die Mädchen getrennt werden und Lucia in den Harem des Pascha geschickt und Mirijam in den Keller mit den Sklaven gesteckt wird, scheint ihr Schicksal bestimmt.

    Als geschundene und stumme Sklavin wird Mirijam auf dem Mark angeboten. Als ihr Ali El-Mansour (der Hakim) zur Hilfe eilt und sie kauft wendet sich das Blatt für Mirijam. Bei Ali wird sie von der Sklavin und Küchenhilfe schnell zu seiner Ziehtochter. Gemeinsam auf der Flucht wachsen sie immer mehr zusammen. So bauen sie sich ein Leben in Mogador auf wo sie dann neben einem Friedlichen und erfüllten Leben auch ihre große Liebe findet.

    Ihr Ehemann Miguel und sie, wissen beide das das Geschäft weiter laufen muss. So versucht er ihr rechtmäßiges Erbe in Antwerpen zurück zu erlangen und dem Betrüger Jacob Cohn keine Chance mehr zu geben. Auf einer gefährlichen Reise nach Antwerpen lernt er so neue und für Mirijam alte bekannte kennen und erlebt so noch die ein oder andere Überraschung.

     

  23. Cover des Buches Null-Null-Siebzig: Agent an Bord (ISBN: 9783423214186)
    Marlies Ferber

    Null-Null-Siebzig: Agent an Bord

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    James, der pensionierte britische Agent und Sheila, seine Ex-Sekretärin begeben sich auf eine Kreuzfahrt, die Sheilas 90jährige Mutter anlässlich ihres Geburtstages für ihre Freunde und Familie gebucht hat. Erst einmal ist alles in Ordnung, es wird gegessen, geplaudert, sich näher kennengelernt, das übliche Kreuzfahrt-Programm abgespult. Währenddessen ist es aber sehr amüsant zu lesen, wie sich James und Sheila näher kommen. 

    Die Krimihandlung setzt recht spät ein, als der neueste Ehemann des Geburtstagskindes (die Dame hat da einen gewissen Verschleiß) plötzlich verschwindet. Ist er über Bord gegangen? Wurde er ermordet? James' Neugier ist geweckt und so beginnt er mit Sheila zu ermitteln...


    Der Erzählstil ist angemessen und leicht zu lesen. Die Figuren sind interessant und überwiegend schön schrullig (mein persönliches Faible bei Figuren). 

    Mein Fazit: Wer den ersten Teil "Operation Eaglehurst" kennt und die beiden Hauptfiguren wie ich ins Herz geschlossen hat, für den ist dieser Band genau richtig. Ansonsten empfehle ich dies nachzuholen, weil man sonst von der reinen Krimihandlung enttäuscht sein könnte. (Es ist ein wenig wie bei den neuen "Sherlock-Folgen", bei denen es auch eher um Beziehungskisten als um Detektivspielchen geht).


  24. Cover des Buches Das Mittelmeer (ISBN: 9783596174416)
    David Abulafia

    Das Mittelmeer

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden

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