Bücher mit dem Tag "mob"
16 Bücher
- Sebastian Fitzek
AchtNacht
(1.592)Aktuelle Rezension von: Anna_seinsDieses Buch schafft es auf meiner Fitzek-Liste definitiv bis ganz weit hoch. Die Seiten (und die Zeit) fliegen einfach vorbei beim Lesen und es lässt sich nur sehr schwer damit aufhören.
Der Schreibstil ist einfach typisch Fitzek. Alle Puzzleteile liegen vor uns und doch kommt die Auflösung überraschend, wenn auch weniger schockierend als in anderen Werken des Thriller-Meisters.
Den beiden Hauptcharakteren kommt man wie üblich recht nah. Kurze Kapitel, flüssige Sätze und und das hinfiebern auf das Ende der 8N8, machen das Buch zu einem kurzweiligen Leseerlebnis.
Wie so oft - Schade, dass das Buch so schnell vorbei war. Man möchte es fast gleich noch ein zweites Mal lesen, um die versteckten Hinweise und Zusammenhänge direkt beim Lesen zu erkennen.
- Nina Blazon
Totenbraut
(807)Aktuelle Rezension von: Helena_KawaiiNina Blazon hat mich seit „Faunblut“ von ihren Fähigkeiten als Autorin überzeugen können. Sie gehört zu einer meiner Lieblingsautoren.
Ich hab das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen, da mich das Setting und die Story komplett mitgerissen hat. Man lernt viel über historischen slawischen Aberglauben und ist es sehr spannend geschrieben, vor allem da ich man selten Romane liest, wo das historische Serbien der Schauplatz der Handlung ist. Wer Blazon gerne liest, sollte nicht nur Fantasy erwarten. Das Buch steht auf dem schmalen Grad zwischen historischem Roman und Fantasy-Romanze. Diese Kombi war sehr erfrischend, ist aber vielleicht nicht für jeden etwas, der Fantasy alá Blazon gewohnt ist.
Zwei Sachen haben mich jedoch gestört, sodass ich nicht vollständig überzeugt von „Totenbraut“ war.
Neben ein paar Logik- sowie Rechtschreibfehlern, war es vielmehr der Schreibstil, den ich nicht so flüssig und verständlich fand wie ich ihn sonst von Blazon gewöhnt bin. Auch hatte ich etwas mit der Sympathie gegenüber den Charakteren zu kämpfen. Erst zum Ende hin waren mir die Protagonisten sympathisch. Vor allem die Gedanken und Handlungen von Jasna waren für mich teilweise unverständlich. Erst am Ende konnte ich Sympathie und Verständnis aufgebaut.
Nichtsdestotrotz hab ich das Lesen sehr genossen!4 von 5 Sternen
- Jonas Jonasson
Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind
(208)Aktuelle Rezension von: ZamsDas Buch war schon witzig, aber ich wusste nicht, wie ich es lesen sollte. Weder kritisch noch mit Hirn aus hat zu dem erhofften Lesevergnügen geführt.
Es behandelte auf humorvolle Weise diverse gesellschaftliche Themen, nicht auf tiefgründige Weise, eher in Denkanstößen.An und für sich ja keine schlechte Idee, und einem Trio Kleinkrimineller/Hochstapler zu folgen wäre ja an und für sich eine interessante und lustige Sache, leider waren mir die Charaktere alle ziemlich egal, und bis zu ca 75% war jede Seite ein Kampf. Ich bin sogar tatsächlich einmal beim Lesen am hellichten Tag eingeschlafen, weil es mich einfach nicht packen und fesseln konnte. Ich war nicht an der Entwicklung der Handlung interessiert, mir war klar, dass es einen nächsten Plan geben würde, aber er war mir eigentlich egal, und ich hatte auch nicht das Bedürfnis zu wissen, wie es mit den drei Hauptcharakteren zu Ende geht.Es wurde zwar immer wieder versucht, etwas Spannung rein zu bringen durch die Perspektive der Wiedersacher, was dann auch etwas kurzweiliger war, aber leider nicht genug.
- Richard Laymon
Das Inferno
(104)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Laymon - man liebt ihn, oder man hasst ihn....! Dieses Buch ist mal wieder typisch dafür. Wie schon in der Überschrift bemerkt gibt Isa kaum eine Grausamkeit, die der Autor auslässt. Dazu kommen die vielen sexuellen Anspielungen - da wippen haufenweise die Brüste vor den sabbernden Augen der Figuren. Es gibt viele verschiedene Handlungsstränge, die erst zum Finale hin zusammenlaufen. Logik sucht man hier vergebens - aber wer will schon Logik, wenn man einen Laymon liest.
Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Aber nach zwei Büchern des Autors in Folge ist jetzt erstmal eine längere Pause angesagt. Von dem Trip muss man dann erstmal wieder runterkommen.....!
- Rachel Caine
Die Angst schläft nie
(114)Aktuelle Rezension von: PralinoDie Angst schläft nie von Rachel Caine war mein erster Thriller, und ich kann ehrlich sagen, dass dieses Buch meine Liebe zum Lesen geweckt hat. Schon beim ersten Kapitel hat mich die Spannung komplett gepackt, und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt – sowohl die Figuren als auch die unerwarteten Wendungen haben mich immer weiter hineingezogen.
Dieses Buch war für mich ein Schlüsselerlebnis: 2022 habe ich angefangen, mich intensiv mit Büchern auseinanderzusetzen, und Die Angst schläft nie hat meine Begeisterung für spannende Geschichten entfacht. Seitdem kann ich mir ein Leben ohne Bücher kaum noch vorstellen, weil sie mich emotional so stark mitnehmen und gleichzeitig neugierig auf neue Welten machen.
Der Schreibstil ist flüssig, die Spannung konstant hoch, und die Mischung aus Nervenkitzel und überraschenden Wendungen hat mich vollkommen begeistert. Für mich ist dieses Buch nicht nur ein Thriller, sondern auch der Auslöser dafür, dass Lesen für mich heute zu einer echten Leidenschaft geworden ist.
- Candice Fox
Crimson Lake
(173)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Ganz Australien hält Ted für schuldig an einem schweren Verbrechen, nur beweisen kann man es nicht. Und so versteckt sich Ted in Crimson Lake, wo er mit der verurteilten Mörderin Amanda gemeinsam eine Detektei betreibt.
Anfangs habe ich mich echt schwer getan mit der Geschichte, aber je weiter die Story voranschritt, desto spannender wurde es.
Allerdings fand ich die Geschichten rund um Teds und Amandas Verbrechen deutlich spannender als den Fall den sie versuchen aufzuklären. Der wurde zum Ende hin zwar noch mal richtig gut, aber ansonsten hat es mich eher weniger interessiert.
Ted mochte ich eigentlich, vor allem aber tat er mir sehr leid. Amanda fand ich die meiste Zeit irgendwie verstörend .
Auf jeden Fall werde ich noch den zweiten Teil lesen, in dem hoffentlich Teds Fall aufgeklärt werden kann.
- Mark Winegardner
Der Pate kehrt zurück
(21)Aktuelle Rezension von: kerstin_braunDie Fortsetzung ist Mark Winegardner gut gelungen. Man merkt natürlich das er nicht ganz auf dem Level ist wie Mario Puzo. Mir ist besonders aufgefallen das er hofftmals von einem/r Thema/Szene zur anderen springt.
Trotzdem würde ich es jedem Fan der Serie empfehlen, obwohl man, wie schon gesagt, nicht zu viel erwarten sollte. - Sharon Bolton
Böse Lügen
(46)Aktuelle Rezension von: abuelita..haben wir am Ende. Sagt denn wirklich einer die Wahrheit? Oder war doch alles ganz anders?
Einen eher ungewöhnlichen Schauplatz hat die Autorin sich ausgesucht - nämlich die Falkland-Inseln, die ganz am südlichen Zipfel Südamerikas liegen.Mir sind diese Inseln nur aus den Medien bekannt, als 1982 der Krieg zwischen Argentinien und England in aller Munde war.
Das Buch wird von drei verschiedenen Personen nacheinander in der Ich-Form erzählt. Catrin Quinn ist vom Schicksal schwer gezeichnet; sie hat ihre beiden Kinder verloren und zwar durch die Schuld ihrer ehemals besten Freundin Rachel. Die Ehe von Catrin zerbricht daran und auch sie selbst beinahe…zudem wälzt sie böse Rachegedanken und hat sich selbst komplett verändert.
Den zweiten Teil bestreitet Callum Murray. Er hat im Falkland Konflikt gekämpft und leidet unter Flashbacks; diese sind sehr genau und sehr gut geschildert. Ausserdem ist er Catrins ehemaliger Liebhaber.
Und dann gibt es noch die Sicht von Rachel. Auf den letzten Seiten geht es dann sehr turbulent zu und in meinen Augen leider auch recht übertrieben.
Kinder sind verschwunden auf den Inseln - und das löst Misstrauen aus. Haben sie sich verirrt, wurden sie entführt oder was ist denn sonst passiert? Ein allgemeines Unbehagen macht sich unter den Bewohnern breit.
Dann wird ein Kind tot aufgefunden, das zweite gerettet - und Rachels kleinster Sohn verschwindet. Und schon scheint die Schuldige gefunden - und der Pöbel fordert Rache.
Mir hat das doch langsame Handlungstempo und die Tage, erzählt von den drei verschiedenen Personen, sehr gut gefallen. Sicher, manches wiederholt sich dadurch, aber das fand ich interessant: Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen.
Wie ich schon sagte, war mir das Ende aber zu viel, zu übertrieben und auch zu hektisch. Und auf den letzten Seiten bringt die Autorin noch etwas ganz anderes ins Spiel - - - das bleibt nun dem Leser überlassen, ob er - in Gedanken- diese Spur weiterverfolgt oder auch nicht… 😊
- Irvine Welsh
Skagboys
(4)Aktuelle Rezension von: FornikaAnfang der 1980er hat Mark Renton eigentlich ein unbeschwertes Leben. Das Studium läuft gut, die Beziehung mit der neuen Freundin auch, und daheim in Edinburgh warten die Kumpels aus Kindheit und Jugend. Doch unter der eisernen Lady wendet sich das Schicksal für die einfachen Arbeiterfamilien und als auch noch Rentons Bruder stirbt, ist Marks Leben auf einmal nicht mehr so rosig.
„Trainspotting“ ist seit Jahren Kult und „Skagboys“, das als Prequel fungiert, wird es bestimmt auch. Die Protagonisten waren mir dementsprechend schon größtenteils bekannt, ich wusste auch was sie in naher Zukunft erwartet; trotzdem hat diese Geschichte mich gebannt, denn die Figurentwicklung und auch die Handlung können trotzdem überraschen. Welsh übt außerdem scharfe Sozialkritik, befasst sich mit den Gründen für die Heroinwelle, die Edinburgh in dieser Zeit überrollte, und lässt kaum ein gutes Haar an der Thatcherregierung. Die Handlung ist oft düster und beklemmend, trotzdem gibt es immer wieder auch Szenen, die den Leser zum Lachen bringen. Meist schwarzer Humor, aber der ist mir halt auch der Liebste ; ) Sprachlich muss man sich erst mal einlesen, denn Renton und seine Kumpels sprechen schottischen Dialekt und schnodderigen Straßenslang, was der Autor detailgetreu wiedergibt. Auch die sehr derbe Wortwahl (ein Welsh ohne „cunt“ ist schließlich kein Welsh) sind sicherlich nicht jedermanns Geschmack; muss es vielleicht aber auch nicht. Wer sich auf Irvine Welsh einlässt, weiß was ihn erwartet. Und wird von „Skagboys“ in keinster Weise enttäuscht.
- Femi Kayode
Lightseekers
(31)Aktuelle Rezension von: SternchenBlauWie entsteht Hass? Psychologe Dr. Philip Taiwo hat schon in den USA zum Thema Lynchmorde viel geforscht. Fremde Frucht und Fremde Ernte hießen seine Master- und seine Doktorarbeit, angelehnt an den Song „Strange Fruit“ von Billie Holiday, mit dem sie Lynchmorde an Schwarzen anprangerte. Nun ist Taiwo mit seiner Familie zurück in Nigeria und hat seine berufliche Heimat noch nicht wieder richtig gefunden. Nun soll er einen Lynchmord aufklären, eines der Opfer ist der Sohn eines reichen Bankers, so ganz wohl fühlt er sich mit dem Job nicht, schließlich ist er Psychologe und kein Detektiv. Doch durch mehrere private Verstrickungen landet er dennoch in Okriki, einem kleinen Ort in der Nähe von Port Harcourt, wo das Verbrechen stattfand.
Wie entsteht Hass? Dieser Frage geht Femi Kayode Roman, der zwischen Krimi, Thriller und Gesellschaftsanalyse changiert, gleich auf vielen Ebenen nach. Taiwo hat als Exilheimkehrer einen gewissen Außenseiterstatus, der es mir als deutsche Leserin oftmals erleichtert hat, in diese doch ferne Welt einzutauchen. Durch die Bezüge in die USA ist immer klar, dass es Lynchmorde kein „afrikanisches“ (sic!) Phänomen darstellen, sondern unter bestimmten gesellschaftlichen Settings auftreten. Gleichzeitig werden die Täter*innen nicht in Schutz genommen, sondern die Taten in einen größeren Zusammenhang gestellt. Es geht nämlich eben nicht nur um EINEN konkreten Fall (der Autor nahm übrigens auch einen realen Fall als Anstoß für seinen Roman), sondern die generelle Frage, wie Hass entsteht.
Das alles macht „Lightseekers“ zu einem großen Lesevergnügen, das von Anfang an voller Spannung ist und im Verlauf des Buches dann sogar nochmal damit zulegt. Taiwo mochte ich als Protagonisten total gerne, er hat seine Schwächen, kämpft gerade mit Eheproblemen, ist aber als ganzes ein zugewanderter, sensibler Mensch, dem ich gerne bei seinen Ermittlungen zusehe.
Wie entsteht Hass? Es gibt ein zweite Erzählperspektive, bei der auch sehr schnell klar wird, wer da eigentlich spricht. Bei diesem Buch, das mich wirklich beeindruckt hat, ist diese narrative Entscheidung seine größte Schwäche. Zwar erfahren wir da einiges, was uns sonst verborgen bliebe, diese Ebene nimmt aber einiges vorneweg. Und macht etwas anderes dann nochmal unbefriedigender: Ich fand schade, dass nicht ganz aufgelöst wird, warum der Täter manches genau macht, wie er es macht. Das ist in realen Ermittlungen ja auch so, hier blieb mir das allerdings etwas zu wage, besonders da der Täter ja auch Verhalten an den Tag legt, das die Massen aufstachelt, hätten mich seine Motivationen und Entscheidungen dann doch interessiert.
Diese Reihe will ich unbedingt weiterverfolgen und habe mir schon den zweiten Band in der Bibliothek bestellt. Mit sogenannten Megachurches steht ein weiteres wichtiges gesellschaftliches Thema im Zentrum. Ich bin echt total gespannt.
Eine große Empfehlung für alle, die sich mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinandersetzen wollen, und Lust auf eine richtig spannende Geschichte haben. 4,5 von 5 Sternen.
PS: Und danke an Aischa für diesen tollen Buchtipp.
- Astrid Frank
Unsichtbare Wunden
(51)Aktuelle Rezension von: rose7474Diesen Jugendroman fand ich in der Bücherei und hatte keine Erwartungen daran. Er konnte mich ab der ersten Seite fesseln und berühren. Ich wollte das Buch garnicht mehr aus der Hand legen. Ein Jugendroman, der mich sehr berührt hat und zum Nachdenken gebracht hat. Es blieb immer spannend.
Ich finde es wichtig, dass über Mobbing geschrieben wird. Ein leider immer noch aktuelles Thema.
Daher eine absolute Leseempfehlung von mir und wohlverdiente 5 Sterne. Ein Jugendroman, der mir sehr lange in Erinnerung bleiben wird.
- Robert Crais
Gesetz des Todes
(14)Aktuelle Rezension von: HoldenOje, da habe ich Crais grad für eins seiner älteren Bücher so gelobt, und nun das: gelangweilt und uninspiriert heruntergeschriebene Thriller-Dutzendware, in der Joe Pike die Ermordung eines ehemaligen Waffenbruders und von dessen Familie rächen will, Schuld an allem ist die klischeehaft beschriebene Serben-Gang des Michael Dark(!)o, und so plätschert alles dem erwartbaren Ende entgegen. Wenn man nur die Rückseite und den Klappentext gelesen hat, ist man genau so gut über den Inhalt informiert. Zum Abraten, nein danke! - Marvin H. Albert
Die Untouchables. Die Unbestechlichen
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenDas Buch zu einem meiner Aller-aller-Lieblingsfilme, leider weicht die Handlung an einigen Stellen gegenüber dem Film ab, zb fehlen die epischen Bahnhofstreppen- und Baseballschlägerszenen, wie schade! Gut hat mit gefallen, wie dargestellt wurde, wie normal Alkoholangebot und -konsum in Chicago zur Zeit der Prohibition waren, auch unter Polizisten! Und Frank NItti bekam, was er verdiente Bitch!
- Otto Penzler
Bibliomysteries: Stories of Crime in the World of Books and Bookstores (Bibliomysteries)
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