Bücher mit dem Tag "mobbingopfer"
6 Bücher
- Juno Dawson
How to Be Gay
(37)Aktuelle Rezension von: Bücher_TiniDieses Buch wurde mir empfohlen als ich auf der Suche für Bücher für eine Schulbibliothek war . Ich muss gestehen es ist gut, es ist locker geschrieben und man liest es sehr flott , ohne große Umwege wird erklärt und begrifflichkeiten nahe gebracht. Sowohl für Jugendliche als auch für mich als Mutter ist es ein wirklich gelungenes aufklärendes Buch um sich besser zu verständigen.
Es ist kein plattes Sachbuch , was nur erklärt , nein hier komm auch betroffene ( das klingt blöd) zu Wort und das ohne ihre Texte umzuschreiben, man merkt das es aus ihnen heraus kommt und das macht es verständlich und nahbar.
- Metin Dogru
Pflegers Struggle
(43)Aktuelle Rezension von: Melli_00Das Cover, passend mit Bild von Metin, ist seinem Genre entsprechend gewählt. Es handelt sich um ein zweites Buch von Metin, ich selbst habe sein erstes nicht gelesen und dieses hier ist auch ohne das andere lesbar.
Metin "kenne" ich schon eine Weile von seinem Instagram Account und dort folge ich ihm sehr gern. Da auch einige aus Familien- und Freundeskreis in der Pflege arbeiten, war ich sehr gespannt auf das Buch.
In dem Buch erzählt Metin von seinen eigenen Erfahrungen und Erlebnissen aus der Pflegewelt, unterstützt mit Berichten von anderen und Einschüben der bekannten "Schwester Rabiata". Es klingt nach einer tollen Mischung, doch leider fehlte für mich an manchen Stellen der rote Faden bzw. der Zusammenhang. Dies tat dem Lesefluss leider einen Abbruch, da im Gegenzug passend dazu der Schreibstil sehr leicht zu folgen war.
Dennoch einen riesen Respekt an Metin, dass er so offen und schonungslos über die Pflegewelt berichtet.
Fazit: ein ehrliches Buch über die Pflege, was ich jedem nur empfehlen kann mal zu lesen. - Bettina Obrecht
Opferland
(23)Aktuelle Rezension von: roxfourCedric wird seit der Grundschule ständig Mobbingopfer, u.a. auch aufgrund mangelnder Hilfe seitens der Lehrer. An seiner neuen Schule ergibt sich eine Situation in der er aufgrund seiner Erfahrungen vollkommen ausrastet. Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser viel über seine Vergangenheit, aber auch über seine Gegenwart und wie er mit Hilfe einer Freundin es schafft einen neuen Blick auf sein Leben zu bekommen.
Die Story war sehr fesselnd und emotional, die Kombination mit den Rückblicken in die Vergangenheit und seinem aktuellen Leben hat die Ursachen des Mobbings und das Leiden der Opfer wie auch die Gedanken der (Mit-)Täter beleuchtet. Passend dazu war der Schreibstil der Autorin, sie hat mich gefesselt. Das Buch ist schwere Kost und war für mich nicht in einem Rutsch zu lesen, was auch gut so ist um einiges zu verarbeiten und sacken zu lassen. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung, auch für Jugendliche.
- Krysten Ritter
Bonfire – Sie gehörte nie dazu
(63)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteAbby Williams musste schreckliche Ereignisse in den letzten zehn Jahren durchmachen und jetzt muss sie ausgerechnet wieder zurück in ihre Heimatstadt, a sie dort als Anwältin wegen eines Umweltskandals ermitteln soll. Dort hat sie auch mal wieder gleich Kontakt zu der damaligen Clique, mit der sie damals nur hässliche Dinge verbindet. Offenbar scheinen die damaligen grausamen Spiele auch noch weiter zu existieren. Und was für eine Rolle spielt dabei das Großunternehmen dieser Kleinstadt?
Meine Meinung:
Das Cover hat mir gut gefallen mit der orangefarbenen Schrift und dem sonst sehr düsteren Erscheinungsbild.Der Klappentext erscheint sehr spannend und lockt so eben die Leser an.
Der Schreibstil ist ganz gut, wenn auch nicht wirklich Besonders. Es plätschert so dahin, denn ein wirklicher Spannungsaufbau will einfach nicht gelingen.
Es wirkt eher wie eine Berichterstattung. Sehr sachlich, leider.
Auch was die Charaktere angeht, so fehlt es ihnen deutlich an Authentizität. Man kann sie nicht richtig greifen. Man lernt sie eben nur oberflächlich kennen, so dass man keine wirkliche Beziehung zu ihnen aufbaut.
Abby wirkt wie ein verängstigtes Häschen und nicht wie die starke Anwältin, die sie doch sein sollte. Sie hängt immer noch den Ereignissen von vor über 10 Jahren nach. Das lässt sie schwach wirken und nimmt eben zusätzlich Spannung raus. Abby ist mehr mit ihrer Vergangenheit, als mit dem Umweltskandal beschäftigt. Klar wird sie durch die Vergangenheit geprägt und es war damals schlimm usw., aber es sind hier eben 2 verschiedene Dinge und es passt einfach irgendwie nie richtig zusammen.
Leider kam für mich so keine Spannung auf und die Story wurde hier und da einfach extrem in die Länge gezogen.
An sich hätte das Thema sicher potenzial gehabt.
Fazit:
Für mich leider kein wirklicher Thriller. Eher Kriminalroman mit wenig Tiefgang. - HINAKO
Blue Lust 01
(11)Aktuelle Rezension von: PirateHeartBoysGerade noch rechtzeitig gelingt es Hayato seinen Mitschüler Soma aus der Parallelklasse vom Suizid abzuhalten. Nicht ahnend, was die Beweggründe des ruhigen Jungen sind, entwickelt sich schnell eine Freundschaft zwischen ihm und dem hilfsbereiten Hayato. Doch als dieser erkennt, dass Soma homosexuell ist, sieht Hayato sich plötzlich wieder mit seinen Fehlern aus der Vergangenheit konfrontiert, die er unter keinen Umständen wiederholen will. Aber ist er wirklich in der Lage, Soma zu helfen, von anderen, vor allem aber auch von sich selbst akzeptiert zu werden, oder verstrickt er sich dabei erneut und begeht einen Fehler?
Der 1. Band von "Blue Lust" beginnt eine unglaublich tiefgründige und emotionale Geschichte, die einen umgehend mit den Charaktere mitfühlen lässt.Sowohl Somas Einsamkeit, die er selbst abstreitet, als auch Hayatos Unsicherheit mit der Situation umzugehen und seine Angst vor der Vergangenheit vermittelt der Manga glaubwürdig und ergreifend. Schnell fragt man sich, ob es Hayato gelingen wird, sich seinen Fehler, den er einst begangen hat, zu verzeihen, und ob Soma lernen wird, sich selbst zu akzeptieren und zu lieben.
Die ganze Story wirkt realistisch, da sie weit verbreitete Probleme wie Homophobie, Mobbing und Suizid unserer Zeit thematisiert - auch wenn ein kurzer körperlicher Überfall von Soma gegenüber Hayato etwas merkwürdig daher kommt und auch Hayatos enorme Hilfsbereitschaft und Aufmerksamkeit für die Probleme anderer in Schulen der realen Welt eher selten zu finden sein dürfte. Es sind aber insgesamt nur sehr wenige Stellen, an denen das Verhalten der Protagonisten etwas fragwürdig erscheint. Zusammen mit dem androgynen, teils etwas steifen und unproportionalen, anatomisch nicht immer ganz korrekten Zeichenstil, gibt es dafür einen Stern Abzug.
Dennoch ist Blue Lust 1, der mit einem ordentlichen Cliffhanger endet, lesenswert - und das sage ich, jemand, der Schul-Settings in Boys Love-Geschichten eigentlich leid ist und den eher detailarmen Zeichenstil nicht sonderlich mochte.
Story: ★★★★★
Spannung: ★★★★★
Charaktere: ★★★★☆
Optik: ★★★☆☆
- Oliver Polak
Gegen Judenhass
(10)Aktuelle Rezension von: HoldenPolaks flammender Appell gegen Antisemitismus und Xenophobie jeder Art. Neben eigenen Erfahrungen, die er als jüdischer Deutscher an Ablehnung durchleben mußte (bei denen man nur sprachlos zurückbleibt), beschreibt er auch negative Erlebnisse mit Fernsehmoderatoren und sonstigen Veranstaltern (bei denen man wünschte, er würde Roß und Reiter benennen), und legt dar, wie Vorurteile und Stereotype entstehen und wie sie zu bekämpfen sind. Bei mir rannte er mir dem Buch offene Türen ein, daß einige der schlimmen Ereignisse bei uns im Emsland stattfanden, beschämte mich zutiefst.





