Bücher mit dem Tag "modernes märchen"
76 Bücher
- E. L. James
Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen
(10.325)Aktuelle Rezension von: SeelenfunkeIch habe das Buch nach einiger Zeit abgebrochen – nicht, weil es schlecht geschrieben ist, sondern weil ich einfach keinen Zugang dazu gefunden habe.
Die Beziehung zwischen Anastasia und Mr. Grey konnte ich weder fühlen noch nachvollziehen.
Auch über die weiteren Bände habe ich nur gehört, und ich bin ehrlich froh, sie nicht weitergelesen zu haben.Für mich war es einfach nicht das richtige Buch – aber jede Geschichte verdient Respekt.
- E. L. James
Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe
(4.373)Aktuelle Rezension von: Xenia_FDas Buch ist ein würdiger zweiter Teil der Reihe.
Nachdem sich Christian und Ana am Ende des ersten Buchs getrennt haben, finden sie im zweiten Band wieder zusammen. Man erfährt nach und nach immer mehr über Christians Vergangenheit. Gemeinsam stellen sie sich den Problemen die damit einhergehen. Zudem tauchen auch neue Probleme wie Anas neuer Chef oder Kates Neugierde auf. Doch gemeinsam meistern sie jede Situation und gestehen sich ihre Liebe. Christian nimmt ein Stück weit Abschied von seinem bisherigen Leben und legt Ana seine Welt zu Füßen. Das Buch endet mit einer total romantischen Geste und einer neuen Gefahr.Es ist toll die Liebesgeschichte zwischen Ana und Christian weiter voran schreiten zu sehen. Allerdings werden die Anspielungen auf Anas innere Göttin irgendwann nervig. Zudem würde ich gerne wissen was Christian mit seiner Mutter spricht nachdem sie von Mrs. Robinson erfahren hat.
Trotzdem ist das Buch sehr mitreißend. Man versteht besser warum sich Christian so verhält und freut sich für die beiden wie sich ihre Beziehung entwickelt.
Das Buch lohnt sich für alle, die vom ersten Teil begeistert waren und wissen wollen ob und wie Christian und Ana wieder zusammen finden.
- E. L. James
Fifty Shades of Grey - Befreite Lust
(3.802)Aktuelle Rezension von: Xenia_FEine weitere spannende Reise im Leben von Ana und Christian. Nach ihrer Hochzeit geht es auf und ab. Romantische Flitterwochen, Bedrohungen durch den Exchef, Entführungen, Exgeliebte und schließlich eine Schwangerschaft. Die zwei erleben das volle Programm an emotionalen Höhen und Tiefen.
Es zeigt wir stark die Liebe zwischen den beiden ist und was sie alles meistern können. Trotzdem kommen auch die Streitgespräche nicht zu kurz. Zu viel Sonnenschein wäre schließlich unglaubwürdig.
Man fühlt mit Ana und Christian mit und würde gerne noch mehr von ihrer neuen Familiengeschichte hören.
Für alle die das Happy End der Reihe nicht verpassen wollen.
- Mariana Leky
Was man von hier aus sehen kann
(967)Aktuelle Rezension von: Carofii💭 M E I N U N G
Das Buch spielt in einem kleinen Dorf im Westerwald. Im Mittelpunkt stehen hierbei Luise und ihre Großmutter Selma.
Die Geschichte beinhaltet einzelne Einblicke in das Leben von Luise & Selma und behandelt die Themen Liebe, Verlust und das Erwachsenwerden. Außerdem erzählt es von besonderen Begegnungen und unscheinbaren Momenten, die Menschen für immer verändern.
Die Charaktere sind authentisch dargestellt und die Einblicke in deren Gefühlswelt mehr als gelungen.
Ich habe mich von der ersten Seite an, an dem Erzählstil und den Wortwitzen erfreut 🥰
⭐️ F A Z I T
Alles in allem ein poetischer, außergewöhnlicher und gleichzeitig humorvoller Roman, der tief geht und nachhallt.
Von mir gibts 4,5 ⭐️!
- Marissa Meyer
Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern
(1.727)Aktuelle Rezension von: KKrauseIn einer Zukunft mit Plagen, Androiden und Mondkolonien trifft die hochbegabte Mechanikerin Cinder – halb Mensch, halb Maschine – auf Prinz Kai. Was wie ein typischer Cinderella Auftakt erscheint, entfaltet sich schnell zu einem globalen Konflikt: Cinders Herkunft birgt eine Bedrohung für die Erde, ein Kampf um Freiheit, Loyalität und Macht beginnt.
Marissa Meyer schafft es, das klassische Märchen in eine düstere, dystopische Welt zu übertragen. Cinder ist klarsichtig, kämpferisch und berührend verletzlich, und auch Prince Kai wird als vielschichtiger Charakter gezeichnet. Die Atmosphäre ist lebendig, voller technologischer Details und symbolischer Anspielungen und bleibt dennoch menschlich. Manche Wendungen fühlte man kommen, doch die Umsetzung überzeugt so sehr, dass man mitfiebert, statt nur vorherzusagen.
Fazit:
Ein furioser Auftakt, der altbekannte Motive neu denkt, starke Figuren - Kelly Oram
Cinder & Ella
(1.690)Aktuelle Rezension von: Tine04Der Prolog steigt heftig in die Geschichte ein. Ich musste das Buch durchlesen und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte zerreißt einen das Herz und heilt es dann wieder. Es geht unter anderem um Mobbing und Depressionen, was mir ziemlich nahe ging. Ich habe noch lange nach beenden, darüber nachgedacht.
- James Bowen
Bob, der Streuner
(979)Aktuelle Rezension von: deidreeMeine Rezension bezieht sich nur auf den ersten Teil des Buches, also auf „Bob, der Streuner“. Ich mag Katzen sehr gerne, daher hat mich das Cover direkt angesprochen.
Die Beziehung von James Bowen und Bob kommt in der Geschichte gut rüber. Auch, dass sich James plötzlich für ein anderes Individuum als sich selbst zu kümmern hat und dafür die Verantwortung übernimmt, hat mir gut gefallen.
Jedoch fand ich es etwas mühsam zu lesen, was die beiden Tag für Tag so machen. Irgendwie hatte das dann den Beigeschmack von Bericht erstatten. Schon klar, dass sich der Alltag eines Straßenmusikers und Zeitungsverkäufers nicht wesentlich ändern kann. Dennoch wurde mir mit der Zeit fad beim Lesen.
Die schönen Stellen zwischen James und Bob haben sich in Grenzen gehalten. Natürlich ist die positive Entwicklung von James, die durch Bob hervorgerufen wurde, erfreulich. Sie zeigt auch auf, dass der Mensch nicht unbedingt ein Einzelgänger ist.
Für mich hat das Buch eine schöne Botschaft, aber zu lesen fand ich es etwas – ja, leider – mühsam. Den zweiten Teil „Bob und wie er die Welt sieht“ werde ich noch etwas zurückstellen.
- Elizabeth Horn
Ziemlich schwerwiegend
(34)Aktuelle Rezension von: 0Soraya0Zum Inhalt (Klappentext):
Wenn Schönheit im Auge des Betrachters liegt, dann stimmt vielleicht einfach etwas mit Claras Augen nicht. Was sie da notgedrungen im Spiegel sieht, gefällt ihr überhaupt nicht.
Aber auch in den Augen ihres Mannes sieht sie in letzter Zeit nur noch wenig Begeisterung. Eine mögliche Lösung des Problems wäre sicher ein erheblicher Gewichtsverlust.
So quält sie sich mit mäßigem Erfolg, aber viel Selbstironie und komischer Verzweiflung durch Diäten und Sportstätten, bis ein anderer Betrachter die Situation dramatischer verändert, als ihre bisherigen Bemühungen es je vermocht hätten.Meine Meinung:
Der Anfang war wirklich super und vielversprechend. Dank dem locker flockigen Schreibstil der Autorin hab ich schnell in die Geschichte gefunden. Erwartet hab ich dann immer mehr eine lustige Liebesgeschichte.
Die Szenen mit Clara und Möhrchen waren auch wirklich voller Humor und super zum Lesen. Leider hat dieser Humor im Verlauf der Geschichte immer mehr abgenommen. Ersetzt wurde er von Gezicke und langweiligem Geschnulze. Was ab und zu von interessanten Passagen unterbrochen wurde. Teilweise war mir das Ganze ehrlich gesagt einfach zu übertrieben.
Wirklich Überraschendes ist leider auch nicht passiert, es war schnell klar, in welche Richtung es geht und was einen erwartet. Dazu kommt noch viel Selbstmitleid der Protagonistin, so dass man sie ganz oft einfach packen und wachrütteln möchte.Fazit:
Der Anfang ist wirklich genau das, was ich mir erwartet habe. Wenn die Autorin das durchgezogen hätte, wäre es ein perfekter humorvoller Liebesroman. - Jodi Picoult
Mein Herz zwischen den Zeilen
(747)Aktuelle Rezension von: Anna_ViktoriaSeit Delilah ein Märchenbuch in der Bibliothek gefunden hat, kann sie es nicht mehr aus der Hand legen. Sie kann nicht erklären warum, aber sie liebt das Buch. Besonders gerne mag sie dabei Prinz Oliver.
Prinz Oliver ist Teil eines Märchenbuchs, lebt aber abseits der Geschichte ein ganz anderes Leben. Doch er hat genug davon immer wieder die Rolle des Prinzen zu spielen, sobald ein Leser das Buch aufschlägt. Als er bemerkt das Delilah ihn, und nicht seine Rolle, hören kann, setzt er alles daran aus dem Buch heraus zu kommen.
Die Geschichte um Delilah und Oliver ist aus drei Perspektiven geschrieben. Zu Beginn jedes Kapitels erfährt man aus neutraler Sicht etwas über das Märchen. Danach folgen dann die Sichtweisen von Delilah uns Oliver, die sich außerhalb des Märchens abspielen. Die Geschichte ist mal was komplett anderes und hat mich eben wegen ihrer Abwechslung begeistert. Besonders gut hat mir die Aufmachung des Buchs gefallen, denn jedes Kapitel fängt mit einer tollen Illustrationen einer Szene aus dem Märchen an. Das einzige, was mich etwas gestört hat, war das Ende, weil es irgendwie widersprüchlich war. Mal schauen, ob sich das im zweiten Teil auflöst. - Kelly Oram
Cinder & Ella
(664)Aktuelle Rezension von: Tanja1304Ella und Brian müssen lernen, ihre Liebe im Alltag, unter öffentlichem Druck und mit all den kleinen und großen Herausforderungen des Lebens zu bewahren – und genau das macht die Geschichte so authentisch.
Besonders berührt hat mich Ellas Entwicklung. Sie wächst über sich hinaus, lernt, an sich selbst zu glauben und zeigt, dass Selbstliebe und Stärke genauso wichtig sind wie romantische Liebe. Gleichzeitig war es wunderschön mitzuerleben, wie Brian ihr immer wieder den Rücken stärkt, ohne sie kleinzumachen.
- J. S. Wonda
Dark Prince
(336)Aktuelle Rezension von: Milisbookworld_Optisch finde ich das Buch wunderschön. Das Cover in Kombination mit dem Farbschnitt, wirkt sehr edel.👑💙
Der Schreibstil ist flüssig, leicht & für mich sehr wichtig: im Block- Absatz zu lesen.
Hihi. Ja ich bin eine Block- Leserin. 🙊
Erzählt wird aus der Sicht der Protagonisten: Florence, Alec & Davis.
Alle Charaktere haben ihre ganz persönliche Geschichte & Entwicklung.
Die ersten Seiten & Kapitel habe ich sehr gerne gelesen. Man bekommt einen Einblick in das Leben der Protagonisten, das erste aufeinander Treffen & hier fliegen schon gewaltige Funken.
Leider war mir der Mittelteil etwas zu langatmig. Es passierte nur eher wenig & wurde gefüllt mit Spice… viel Spice.
Es ist ein Dark Romance Roman, aber dennoch hat mir etwas die Tiefe der Story & auch die Story an sich gefehlt.
Im letzten Drittel wurde es dann aber wieder super spannend & das Ende: ein Cliffhanger, den ich so nicht kommen sehen habe.👑💙
& nun muss ich Band 2 definitiv lesen, weil ich gerne wissen würde wie es weiter geht. 🙃
- Nicole Lange
Auf Umwegen geküsst
(29)Aktuelle Rezension von: ManuelaBeIn ihrer Liebesgeschichte Auf Umwegen geküsst lässt die Autorin Nicole Lange ihre Protagonistin Alisa in ein aberwitziges Abenteuer stürzen. Erst versucht ein Herzog die Bestattungsfachfrau zu verführen und dann erregt sie noch die Aufmerksamkeit eines Prinzen.
Die Geschichte ist launig geschrieben mit einer liebenswerten Hauptdarstellerin. Wobei die Geschichte zum Schluss auf ein schnelles Ende hin geschrieben wirkt.
Der Schreibstil ist locker und die Liebesszenen sind gut eingebaut, die Charaktere wirken in Teilen etwas blass, da hätte ich mir bei den Nebenrollen ein wenig mehr Schärfe gewünscht. In Abschnitten hat mir die Geschichte zum Ende hin nicht gefallen, gerade was Alisa zum Ende hin passiert und was sich daraus entwickelt, wird mir zu schnell erzählt um glaubwürdig zu wirken. Da mir die Geschichte bis zum letzten 1/8 recht gut gefallen hat ziehe ich nur wenig von der höchstmöglichen Wertung ab. Im Großen und Ganzen eine nette leichte Liebesgeschichte die in weiten Teilen gut unterhält.
- Eowyn Ivey
Das Schneemädchen
(374)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeIn Alaska, in den 20er Jahren, wollen Mabel und Jack der Hoffnungslosigkeit entfliehen und neu beginnen. Aber die Aufbruchsstimmung ist in Ernüchterung gewichen. Mabel und Jack sind nicht mehr die Jüngsten, und das harte Leben auf ihrer erst im Werden begriffenen Farm hat beide viel Kraft gekostet. In einer kargen, kleinen Hütte auf zum Teil noch nicht mal erschlossenem Ackerland lebend, weit ab von den nächsten Nachbarn, umgeben von Kälte und rauer, wilder Landschaft, ist jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Die Beziehung der beiden leidet trotzdem sie sich aufrichtig lieben. Aber eines Abends bauen sie gemeinsam eine Schneefigur, ein Mädchen. Am nächsten Tag ist das Schneemädchen dort, aber sie sehen ein Blondes Mädchen im Wald.
Die ersten Eindrücke des Buches sind das winterliche Alaska, das die Autorin beschreibt: Einsam, still, weiß und freudlos. Der Winter steht bevor, und mit ihm lange Dunkelheit. Die Stimmung ist bedrückend. Das Land strahlt Erbarmungslosigkeit aus. Ivey schreibt schnörkellos, direkt mit wenigen Adjektive und dennoch schafft sie eine Atmosphäre, die den Leser in den Bann zieht und Bilder im Kopf malt. Was folgt, ist eine sachte, melancholische Mischung aus Märchen, semi-historischer Abenteuergeschichte und Landschaftsroman. Ivey nimmt sich viel Zeit für ihre Geschichte und ihre Figuren. Sie lässt den Leser lange im Unklaren über das ‚Schneemädchen‘. Und selbst, wenn man glaubt, das Geheimnis sei gelöst, belehrt sie ihn eines besseren und greift den märchenhaften Unterton geschickt wieder auf.
Mein Fazit: Ein Irgendwie-Märchen eingebettet in eine raue, gnadenlose, atemberaubend schöne Landschaft. Es geht um Liebe und Freundschaft, um Einsamkeit, Depression und Durchhaltevermögen. Ein sehr eigenes, besonders Buch, das den Leser mit in eine schneebedeckte Welt nimmt, in der Wirklichkeit und Traum miteinander tanzen.
- Ashley Gilmore
Tania (Rapunzels Tochter): Princess in love 5
(22)Aktuelle Rezension von: PoesiefederTania, die Tochter von Rapunzel wird zu ihrem Magical nach Nashville geschickt und sollt dort dafür sorgen das die Menschen wieder an Märchen glauben. Tania ist mit dem Talent gesegnet die Menschen mit ihrer Stimme zu verzaubern. Doch wenn sie den falschen Mann küsst wird sie ihre Gesangsstimme für immer verlieren.
Ein Buch das uns in die magische Welt von Fairyland entführt. Das Buch ist flüssig zu lesen und voller Liebe.
- Emma Chase
Prince of Passion – Nicholas
(396)Aktuelle Rezension von: Isika0510Eine nette Geschichte für zwischendurch, aber nichts mit Tiefgang.
Sehr klischeebehaftet und ein Hauch zu viel Kitsch, aber dennoch schön zu lesen
Das Ende war mehr erwartet als unerwartet und ob es ein Happy End gibt, kann man recht gut erahnen.
Es ist eher ein Buch der Sorte „Lückenfüller“, wenn man nicht weis was man sonst lesen kann, dann geht das ganz gut für zwischendurch. - Dorothea Stiller
Halt die Wolken fest
(44)Aktuelle Rezension von: JuliaSKIn "Halt die Wolken fest" geht es um Harper, die von ihrem Vater endlich die entsprechende Anerkennung in der Firma bekommen möchte. Als sie schließlich ehre Chance bekommt und in New York einen wichtigen Deal an Land ziehen soll, sieht sie ihre Möglichkeit, sich zu beweisen. Doch dann geht alles schief. Nicht genug, dass ihre Flug Verspätung hat und ihr Koffer auf der Reise verloren geht, wird auch noch ihre Handtasche gestohlen. Der obdachlose Künstler Mason hilft ihr schließlich und verlangt von ihr nur ihren Respekt und etwas Zeit, worauf Harper keine Lust hat und ihn schließlich mit falscher Telefonnummer zurücklässt, Doch Mason lässt sich so leicht nicht abwimmeln und steht eines Tages wieder vor ihrer Tür...
Die Idee hinter der Geschichte fand ich eigentlich wirklich gut. Harper, die selber Anerkennung und Respekt von ihrem Vater möchte, kann sich selber nicht dazu überwinden, selbiges einem anderen Menschen zuteil werden lassen. Das klang für mich zunächst nach viel Potential. Potential, das vielleicht den Umfang einer Kurzgeschichte überschreitet, diese konnte meinen Erwartungen leider nicht so ganz gerecht werden. Zum einen hatte ich das Problem, dass mir Harper fast durchgehend absolut unsympathisch war, das macht es mit immer schwer eine Geschichte dann wirklich zu mögen. Zum anderen habe ich Masons Beweggründe für seine Forderung nicht nachvollziehen können... ich denke mit etwas mehr Platz hätte man hier mehr schaffen können. Für mich war es ein ganz netter Zeitvertreib aber leider nichts, das irgendwie längerfristig bleibt.
- Antoine de Saint-Exupéry
Le Ch'ti Prince
(196)Aktuelle Rezension von: eva_caro_seidelDieser zeitlose Klassiker, der von Kindern und Erwachsenen gelesen werden kann und sollte, berührt immer wieder.
"Ma sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Dies lernt der Pilot, der in der Wüste abgestürzt ist und sein Flugzeug zu reparieren versucht, von dem kleinen Prinzen. Dieser Winzling taucht plötzlich bei dem Piloten auf und es entspinnt sich ein Gespräch über grundlegende Fragen des Lebens.
Was ist Freundschaft? Der kleine Prinz demonstriert am Beispiel des Fuchses, wie man Freunde gewinnt und am Beispiel seiner Rose, wieviel sie einem wert sind.
Durch die Beschreibung verschiedener Personen (des Königs, des Säufers, des Geografen usw) wird unserer Gesellschaft der Spiegel vorgehalten. Wir sollen uns auf die wirklich wichtigen Dinge rückbesinnen und uns nicht in Hektik und Arbeit verlieren.
Liebevoll, gemächlich und treffend wird in dieser philosophischen Erzählung das Erd-Abenteuer des kleinen Prinzen, der von einem fernen Planeten stammt, skizziert.
Eindrucksvoll und berührend!
- Ashley Gilmore
Rachel (Anastasias Tochter): Princess in love 8
(13)Aktuelle Rezension von: Diana85Inhalt: Rachel, Tochter von Anastasia, darf für sechs Monate nach Seattle gehen. Allerdings gefällt es ihr dort gar nicht, und von Traumprinzen ist auch weit und breit nichts zu sehen. Deshalb beschließt sie, dass ihr Magical anders verlaufen soll als geplant. Gänzlich anders... Meine Meinung: Das letzte der achtteiligen Reihe war wirklich komplett anders, als ihre Vorgänger. Rachel lässt sich nichts einreden und macht ihr Ding. Sie ist voll von "ihrer Sache" überzeugt. Ich mochte sie. Leider muss ich mich nun von den Prinzessinnen verabschieden. Sie sind mir sehr ans Herz gewachsen. - Patrick Ness
Sieben Minuten nach Mitternacht - Filmausgabe
(832)Aktuelle Rezension von: BuchspinatZum Inhalt: Jede Nacht kehrt er zurück. Um sieben Minuten nach Mitternacht. Der Albtraum, den der dreizehnjährige Connor jede Nacht aus dem Schlaf hochschrecken lässt, seitdem seine Mutter ihre Krebsdiagnose erhalten hat.
Eines Nachts begegnet Connor in seinem Traum ein Monster. Vor dem Monster hat er keine Angst, dass stellt er schnell fest. Das Monster begleitet ihn von nun an jede Nacht. Bei seinem Albtraum. Und es erzählt ihm Geschichten. Und danach – nach den Geschichten wird es von ihm das Schwerste verlangen, dass Connor sich überhaupt vorstellen kann: die Wahrheit über seinen Albtraum….
Meine Meinung:
Ich glaube, das wird eine sehr persönliche Rezension. Und vielleicht sollte ich den Leser vorab vor Spoilern warnen, denn vermutlich wird es mir nicht gelingen, in dieser Rezension ohne Spoiler auszukommen.
Seit Connors Mutter krank geworden ist, ist sein Leben ein anderes. Er kümmert sich um sich und er kümmert sich um seine Mutter. Denn sie selbst kann das gerade nicht. In der Schule schleichen die meisten Lehrer und Mitschüler um ihn herum. Wobei – eine Jungsgang macht ihm das Leben schwer und lauert ihm jeden Tag nach der Schule auf. Aber er verpetzt sie nicht.
Zuhause ist es still, seitdem seine Mutter so krank geworden ist. Und auch, wenn sie ihm jeden Tag versichert, dass sie den Kampf gegen den Krebs gewinnen wird, so weiß Connor doch tief in seinem Inneren, dass die Chancen dafür nicht allzu gutstehen.
Als das Monster auftaucht, verwischen die Träume Connors allmählich mit der Realität. Das Monster will ihm helfen, sagt es. Connor willigt ein. So hofft er doch, dass das Monster seine Mutter retten kann. Doch das Monster hat anderes im Sinn. Es will Connor retten. Es erzählt ihm Geschichten. Geschichten mit einem Ende, dass Connor so niemals erwartet. Und als es bei der letzten Geschichte ankommt, verlangt es von Connor, ihm seine Geschichte zu erzählen. Seinen Albtraum. Den ganzen Albtraum. Auch das Ende. Connor will nicht, doch letztendlich willigt er ein….
„Ich bin nicht gekommen, um sie zu heilen, sagte das Monster. Ich bin gekommen, um dich zu heilen“ – Seite 181
Connor dabei zu begleiten, wie er sich durch seinen Albtraum kämpft, hat mich tief berührt. Ich kann seine Gedanken und seine Emotionen so sehr nachfühlen. Seine Ängste, Seine Trauer. Und den Wunsch danach, dass es einfach endlich vorbei sein sollte. Und das schlechte Gewissen, dass unweigerlich mit diesem Gedanken einhergeht. Weil er seine Mutter liebt. Und weil er will, dass sie bei ihm bleibt. Aber weiß dass es nicht so sein wird.
Als klar war, dass meine Mutter sterben wird, waren mein Mann und ich gerade auf Lanzarote angekommen. Unsere Flitterwochen. Es war der erste Abend, als meine Mutter zuhause ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Am dritten Tag war klar, dass wir so schnell wie möglich zurückfliegen mussten. Der Sterbeprozess selbst hat dann neun lange Tage gedauert. Tage, in denen mir sehr bewusst war, dass niemand mehr etwas tun kann, um diesen Prozess aufzuhalten. Hilflosigkeit. Liebe. Angst davor, wenn es so weit ist, aber auch irgendwann der Moment, an dem ich diese Gefühlsachterbahn nicht mehr gut aushalten konnte und ich mir in manchen Momenten wünschte, es wäre vorbei. Und auch da ging es mir wie Connor… wie kann ich das nur denken…. Ich habe sie doch so sehr lieb. Und ich will nicht, dass sie geht. Mein Leben ohne sie ist schwer. Ein Stück dunkler. Jeden Tag.
Ich hatte kein Monster, was mich an die Hand genommen hat, um mich dadurch zu begleiten. Dass mir im richtigen Moment gesagt hat „Hier ist das Ende der Geschichte“ – Seite 212
Dieser Moment im Buch hat mir das Herz gebrochen.Das endgültige Loslassen eines Menschen ist das Schwerste, was man im Leben tun muss. In jeder Sekunde. Und auch das Nichtwissen, wann dieser Moment gekommen ist, ist schwer. Zu hoffen, dass der geliebte Mensch bleibt. Gleichzeitig zu sehen, wie er mit jeder Sekunde ein Stück weit mehr verschwindet. Ihm zu sagen, dass man ihn liebt. In dem Wissen, das in naher Zukunft der Moment kommt, an dem man diese Worte zwar noch sagen kann, er sie aber nicht mehr hören wird, weil er nicht mehr da ist.
Connors Geschichte – die im Übrigen mit jeder Menge Illustrationen versehen ist und das Buch auch optisch zu einem wahren Schatz macht – ist ein wunderbares Buch über Liebe, Familie und über das Sterben und Loslassen eines geliebten Menschen. Es ist ein seltenes Juwel, dass gleichermaßen für junge und erwachsene Leser geeignet ist. Es ist traurig und tröstlich zugleich.
Ich habe mich verstanden gefühlt mit meinen vielen Emotionen, als ich es gelesen habe. Ich habe geweint, weil ich so sehr mit Connor mitgefühlt habe. Weil es so viele Erinnerungen wieder hochgeholt hat. Und weil es mir wieder sehr deutlich gemacht, dass da jemand ist, der jeden Tag schmerzlich vermisst wird.
Das Buch wurde auch unter dem gleichen Titel verfilmt und auch der Film ist wunderbar und sehr am Buch angelehnt. Leider wird er derzeit nirgends kostenlos gestreamt, aber selten war eine Leihgebühr für einen Film mehr gerechtfertigt als für „Sieben Minuten nach Mitternacht“.
Ganz, ganz großes Kino.
Legt Euch Taschentücher bereit und dann taucht ein in die Geschichte von Connor und dem Monster. Ich kann Euch das Buch nur ans Herz legen.
Meine Rezension findet Ihr auch unter www.buchspinat.de - Ashley Gilmore
Kayla (Jasmins Tochter): Princess in love 7
(12)Aktuelle Rezension von: vk_tairenBeste Prinzessin aller Zeiten!
Mit "Kyla" schaffte die Autorin innerhalb ihrer Reihe ein ganz neues Märchen.
Denn Kyla ist nicht nett, nicht warmherzig, nicht glücklich nach Amerika zu müssen, nicht willens, ihre Hände schmutzig zu machen oder zu arbeiten. Eigentlich mag sie nur ihre Bälle und hübschen Kleider, am wichtigsten ist es ihr, gut auszusehen und einen stattlichen Prinzen zu finden.
In Kurz: Kyla ist nicht sympathisch - und gerade das macht sie in dieser Reihe zu etwas besonderen.
Und gerade sie wird nach Texas geschickt, zu den Cowboys in die Prärie, zu Kühen und Pferden und ganz viel Staub.
Dazu kommt das Ende, das so ganz anders ist, als alle anderen zuvor - und das ich nicht spoilern werde! Nur so viel: Es ist grandios!
Auch hier kann die Autorin mit flüssiger Sprache und bildhaften Beschreibungen punkten. Die Charaktere sind in gewohnter Manier plastisch beschrieben und verwandeln sich zu dreidimensionalen Figuren, deren Geschichte man gerne erfahren möchte.
- Ashley Gilmore
Heather (Belles Tochter): Princess in love 6
(21)Aktuelle Rezension von: vk_tairenHeather fand ich bis jetzt die schwierigste Prinzessin.
Ja, sie sind alle behütet und können mit der realen Welt nichts anfangen. Aber Heather ist so gut wie von allem geschockt und ihr wird schwindelig und mit der offenen Art ihrer zwei neuen Freundinnen. Außerdem kam mir diesmal die Liebesgeschichte sehr wenig ausgereift vor, als wäre sie zwischen die Muffins gestopft worden - schade, denn bei allen anderen teilen konnte mich die Autorin immer fesseln.
Nach dem eher mühseligen Anfang lernt Heather mit den Eigenarten ihrer Mitbewohnerinnen umzugehen und verzaubert mit der für die Prinzessinnen typischen guten Laune und Zuversicht nicht nur ihre Mitmenschen, sondern auch die LeserInnen.
Die Sprache ist wieder leicht zu lesen und passt zu dem modernen Märchen. Die Figuren sind plastisch gezeichnet und verzaubern mit ihrer individuellen Art.
Es hat dann doch Spaß gemacht, in die magische Welt der Märchenprinzessinnen zu reisen und sich verzaubern zu lassen. Auch wenn mich mehr die Geschichte um Heather und ihre Freundinnen interessiert hat, als diese mehr oder minder ausgereifte Love-Story mit Stalker-Ansätzen.
- Alex Flinn
Beastly
(913)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeKyle Kingsbury ist der gutaussehende und an der Highschool überaus beliebte Sohn eines reichen und berühmten Fernsehmoderators. Er bildet sich eine ganze Menge auf seinen Status ein und lässt es alle spüren, die seiner Meinung nach "unter" ihm stehen. Doch er geht einen Schritt zu weit und wird verflucht...
Das Märchen "Die Schöne und das Biest" ist bekannt und wird hier aus der Sicht des "Biests" erzählt, der im gegenwärtigen New York die Liebe seines Lebens finden muss. Dabei hilft ihm leider nicht einmal das Internet.
Kyle findet eine Online-Chatgruppe für verwandelte "Fabelwesen", in der er sich mit anderen "Personen" austauscht. Diese Gespräche bilden kurze Zwischen-Szenen im Buch und lockern die relativ ernste Geschichte gut auf. Obwohl sie nicht immer fröhlich und witzig sind.
Ich habe das Buch innerhalb eines Tages "verschlungen", was wirklich selten vorkommt. Es spricht eindeutig für die Autorin und ihre Version der Geschichte!
- Charlotte Lucas
Wir sehen uns beim Happy End
(165)Aktuelle Rezension von: Jenny_MinionEmilia Faust verwandelte ihr Hobby in ihren Beruf: Sie ist eine Haushälterin mit Herz und Verstand. Bei Philip, ihrem Freund, lebt sie zu Hause und sorgt für seine Anliegen. Als sie jedoch einen Brief in seinem Mantel entdeckt, der sagt, Philip darf sie nicht heiraten und aufzählt, was Philip an ihr nicht mag, zerreißt es ihr einfach das Herz. Sie läuft in die Nacht hinaus und kommt, wie der Zufall will, einem Fremden in die Arme. Beim Sturz fällt sie und wird ohnmächtig, als sie aufwacht, kann man keinen Hinweis mehr auf den anderen Mann finden. Sie kann nur seine Jacke, Schuhe und Brieftasche finden. Sie entscheidet sich schnell dafür, zu seinem Haus zu fahren und zu überprüfen, ob sie ihn verletzt hat. Doch gleich danach geschieht der nächste Unfall, bei dem Oscar de Witt sein Gedächtnis verliert. Also beschließt Ella, ihm dabei zu helfen. Da es nicht so einfach ist, gibt sie sich als Haushälterin seines Anwesens aus und räumt dort kräftig um, um Oscar davon abzuhalten, wieder in seine Bruchbude zu kommen. Aber kann sie das alles jetzt schon Oscar zumuten, kurz nachdem er entlassen wurde? Ella entdeckt bei der Aufräumaktion noch mehr Dinge. Ella handelt also auf intuitive Weise, wie sie es für angemessen hält.
Ella ist eine heitere Figur, die immer an das Gute in den Menschen glaubt und sich stets ein glückliches Ende wünscht. Ich fand diese Herangehensweise und auch ihre Einmischung in Oscars Leben zum Teil etwas mühsam und übergriffig. Aber die Entwicklung von Oscar und das Ende haben mich am Ende trotzdem überzeugt. Eine wunderbare Geschichte darüber, wie das Schicksal zwei Personen miteinander verbindet. - Melissa Albert
Hazel Wood
(283)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenAlice und ihre Mutter waren bisher immer auf der Flucht. Nur vor was genau, weiß Alice nicht. Sie tippt jedoch auf das Unglück, welches sie magisch anzuziehen scheint. Schuld ist angeblich ihrer reichen Großmutter, zu welcher kein Kontakt besteht. Als das Leben von Alice und ihrer Mutter gerade ruhiger wird, verschwindet diese plötzlich und Alice setzt alles daran sie zu finden. Doch da ist sie scheinbar nicht die Einzige und alles, was sie weiß, ist dass sie eigentlich nicht zu ihrer Oma nach Hazel Wood darf. Aber genau da, will Alice hin...
Zuerst dachte ich, dass Alice hier aus Alice im Wunderland adaptiert wurde. Jedoch ist die zugrundeliegende Geschichte viel dunkler und gewalttätiger. Das erklärt auch Alice Charakter. Sie scheint mir auf den ersten Blick nicht die hellste Kerze am Protagonisten-Horizont zu sein. Doch der Eindruck täuscht. Sie ist zwar äußerst impulsiv und grob, aber dies liegt an ihrer Geschichte (im mehrfachen Sinn), dafür ist sie jedoch auch sehr belesen und hat eine ziemlich gute Menschenkenntnis. Nichtsdestotrotz fiel es mir mit ihr schwerer, als ich dachte.
Die Handlung an sich ist ziemlich cool und neu. Außerdem ist die grundlegende Idee von originären Märchen, welche noch nie so seicht waren, wie sie heutzutage erzählt werden, in der 'Hauptrolle' echt gut. Leider hat die Autorin nur irgendwann die strukturierten Erzählgefilde verlassen. Entweder das, oder ich war nicht ganz in der Story drin, denn circa ab der Hälfte wurde es wild und durcheinander. Das passt zwar auch zur Handlung und der Story an sich, war aber auch sehr verwirrend. Insbesondere, wenn ich bedenke, dass das Buch für Jugendliche ist.
Der Schreibstil ist locker und lässt einen flüssigen Lesefluss zu. Die Stimmung ist düster und makaber gehalten. Es gruselte mich mehrfach, wobei mich das überraschte, empfand ich den Anfang als langsam und fade, bis ca. Seite 80. Das hat sich an manchen Stellen auch nochmal wiederholt, so dass ich nicht durchgehend gespannt über oder erstaunt von der Handlung war. Bezogen auf das Ende hat mich die Auflösung auch etwas gestört, passt es doch nicht zu 100% in die bisher erzählten 'Enden'.
Insgesamt ein Buch, welches mich zwar unterhalten konnte, welches ich jedoch trotzdem nicht noch mal lesen mag. Wer jedoch gerne die brutalen Märchen mag und sich auf eine Jagd mit solchen einladen möchte, der ist hier richtig 📗























