Bücher mit dem Tag "möbel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "möbel" gekennzeichnet haben.

103 Bücher

  1. Cover des Buches Die unendliche Geschichte (ISBN: 9783522202503)
    Michael Ende

    Die unendliche Geschichte

     (6.954)
    Aktuelle Rezension von: ZDo

    Bastian Balthasar Bux liebt es zu lesen, als er in einer Buchhandlung ein Buch entdeckt, dass ihn sehr anspricht „Die unendliche Geschichte“. Er versteckt sich auf dem Dachboden der Schule um das Buch zu lesen. Gespannt folgt er den Abenteuern von Atréju in dem Land Phantásien, als er plötzlich selbst nach Phantásien kommt, um die Kindliche Kaiserin und damit ganz Pantásien zu retten. Dort kann er machen was er will, aber schlussendlich ist es für ihn die größte Herausforderung wieder aus Phantásien herauszufinden, denn das Reich hat keine Grenzen.

    Ein Buch ist dafür da dich in eine andere Welt zu entführen und alles um dich rum zu vergessen. In dieser Welt passiert mal gutes und mal schlechtes. Die größte Herausforderung ist es aber nach einem guten Buch wieder den Weg zurück zu finden und die Welt zu verlassen, die man lieben gelernt hat. Das Buch regt zum Nachdenken an.

  2. Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)
    Agatha Christie

    Mord im Pfarrhaus

     (247)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Nachdem ich ja (leider) mit der Hercule Poirot Reihe durch bin, starte ich jetzt mit Miss Marples erstem Fall. Wobei die alte Lady hier ja ziemlich außen vor bleibt und nur so zwischendurch mal als vorwitzige, ja besserwisserische und selbstgefällige Dame auftaucht. In dem Dorf St. Mary Meed wird sie nicht unbedingt als liebenswert angesehen - eher als neugierig und mit jedem Klatsch vertraut, und nicht so recht an "das Gute im Menschen" glaubt.

    Erzählt wird hier aus der Sicht des Pfarrers Clement, in dessen Pfarrhaus die Leiche aufgefunden wurde. Interessant ist, dass das Opfer von vielen nicht gemocht wurde und in den letzten Tagen desöfteren der Ausspruch kam, es wäre besser, er wäre tot. Die gewohnte Vorlage für einen whodunit Krimi und ein guter Nährboden für allerlei Verdächtige.
    Ist es der offensichtliche Liebhaber der Ehefrau des Toten? Die eifersüchtige Tochter? Die zurückgezogene Dame, die frisch ins Dorf gezogen ist? Oder sogar der Pfarrer selbst?
    Ich hab sehr viel mitgerätselt, während ich den Ermittlungen gefolgt bin, und wenn die Handlung scheinbar dahinplätschert und wenig von Aufregung geprägt ist, war ich durchweg gefesselt. Nach und nach tauchen viele kleine Informationen auf, die die Motive unterstützen; sogar ein Geständnis für den Mord wird abgelegt, aber nichts scheint zusammenzupassen, denn alle haben ein Alibi.
    Es ist sehr verstrickt, da die Zeit und die Abläufe der Ereignisse alles in Frage stellen.

    Ich mag den Stil und ich fand die Einblicke in das Dorfleben sehr belebend. Der Pfarrer ist immer und überall dabei und die Menschen gehen aufeinander zu. Laden sich zum Tee ein, wollen ein Schwätzchen halten und den Klatsch weitertragen. Ein typisches Bild wie man es sich vorstellt und ich mag das Eintauchen in diese alte Zeit, grade aus der Sicht von Agatha Christie, die ja dieses gesellschaftliche Treiben selbst erlebt hat.

    Miss Marple selbst hat, wie gesagt, nur wenig Auftritte, aber sie kommt in den überraschendsten Momenten zum Zug und nimmt sich auch mal selbst aufs Korn, weil sie genau weiß, dass sie mir ihrer Neugier und besserwisserischen Art überall aneckt. Über sie kann ich also noch gar nicht so wirklich viel sagen, außer dass sie eine gute Beobachtungsgabe und ein nützliches Kombinationstalent hat.
    Während die Polizei im Dunkeln tappt und wenig auf die Vermutungen der Dorfbewohner gibt, lüftet Pfarrer Clement viele kleine Rätsel, ohne dass ich dem Mörder auf die Spur kommen konnte.

    Die Aufklärung hat mich dann auch überrascht, hat aber keine Fragen offengelassen.

  3. Cover des Buches 16 Uhr 50 ab Paddington (ISBN: 9783455650068)
    Agatha Christie

    16 Uhr 50 ab Paddington

     (293)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Es gibt ja einige Bücher von Agatha Christie, die durch die Verfilmungen einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht haben und ich denke, dieser Band hier mit Miss Marple gehört dazu.
    Ich hab weder den Film mit Margaret Rutherford noch die Serie mit Joan Hickson in der Hauptrolle gesehen, werde das aber auf jeden Fall nachholen.

    In den meisten Miss Marple Büchern bisher war ja die alte Dame eher weniger präsent. Hier haben wir wieder einen Band, in dem sie öfter vorkommt und eine zielgerichtete Rolle spielt. Eine Freundin von ihr, Mrs McGillicuddy, beobachtet während einer Zugfahrt nämlich einen Mord, doch die Leiche taucht nicht auf und auch keine Vermisstenmeldung.
    Während die Polizei zwar nachforscht, aber nicht so wirklich an die Version des Zugmordes glaubt, weiß Miss Marple genau, dass sie sich auf die Aussagen ihrer alten Freundin verlassen kann. Sie macht sich selbst auf den Weg, um Hinweise zu finden und engagiert schließlich jemanden, der ihr bei der Suche nach der Leiche helfen soll.

    Recht schnell füllt sich dann auch der Kreis mit Verdächtigen, wobei scheinbar niemand mit der Toten etwas zu tun hat und man somit viel mit zu rätseln hat, was jetzt wohl dahintersteckt.

    Wie immer finde ich die Atmosphäre der Zeit gerade aus der Sicht von jemanden, der in dieser tatsächlich gelebt hat besonders spannend. Die reichen Großeltern oder Eltern, die jungen Erben die nur auf das Geld warten und die Familienkonstellationen bzw. der Umgang miteinander fasziniert mich total. Hier waren einige sehr unterschiedliche Charaktere zusammen gewürfelt und man hatte ein klares Bild, auch wenn man nicht so recht wusste, woran man war. Was natürlich dazu beiträgt bis zum Schluss zu rätseln, wer und warum hinter dem Mord steckt.

    Ein solider Krimi mit dem typischen Agatha Christie Flair, von dem ich mir ein bisschen mehr erwartet hatte.

  4. Cover des Buches I Want It That Way (ISBN: 9783956492099)
    Ann Aguirre

    I Want It That Way

     (58)
    Aktuelle Rezension von: ShellyArgeneau

    Die Geschichte war unfassbar schön und ein absolutes Wohlfühlbuch❤️ Es zeigt wie anstrengend, wundervoll, stressig sowie einzigartig das Leben sein kann und das man für das was man möchte kämpfen muss🥰 

  5. Cover des Buches Mord im Spiegel (ISBN: 9783455650587)
    Agatha Christie

    Mord im Spiegel

     (122)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    3,5 Sterne

    Auf die berühmte Schauspielerin Marina Gregg wurde ein Attentat verübt, dem sie nur durch Zufall entkommen konnte. Dies bleibt nicht der letzte Versuch und nicht nur sie muss Angst um ihr Leben haben. Miss Marple beginnt zu ermitteln und taucht ein in die Welt der Stars und Sternchen. 

    "Mord im Spiegel" ist der 9. Teil der Miss Marple Reihe und der erste Band, bei dem ich tatsächlich mal den richtigen Riecher hatte. Die Idee hinter dem Fall fand ich wirklich gelungen, die Ermittlungsarbeit war mir aber stellenweise zu lang und viele Sachen haben sich wiederholt. Aus diesen Gründen kann "Mord im Spiegel" für mich nicht ganz mit den Vorgängern mithalten. Es war wie immer unterhaltsam und Miss Marple liebe ich ja sowieso, insgesamt aber eher ein durchschnittlicher Fall. 

  6. Cover des Buches The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot. (ISBN: 9783328103271)
    JP Delaney

    The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

     (358)
    Aktuelle Rezension von: JohannaClara

    Nach dem Tod ihrer Tochter braucht Jane einen Neuanfang und zieht in eine ungewöhnliches Haus. Der Mietvertrag besteht aus Seitenweise Regeln und es gab ein persönliches Vorstellungsgespräch mit dem Architekten. Schon da wächst ihr Interesse an Edward Mokford. Allerdings bekommt die Freude um das  neue Haus schnell Risse, als sie erfährt das die Mieterin vor ihr in dem Haus ums Leben gekommen ist. Doch nicht nur das, die Frau sah ihr auch noch zum verwechseln ähnlich.

    Aber nicht nur das Haus scheint ein Geheimnis zu haben, auch der interessante Architekt scheint etwas zu verbergen.

    Das Buch beginnt etwas zäh und es dauert etwas, sich in die Geschichte reinzufinden. Durch die Sichtweise der beiden Frauen, Jane und Emma, bekommt der Lesende immer mehr Informationen über die beiden und ihr Leben in dem Haus. Am Ende mag man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es handelt sich zwar nicht um ein hochspannendes Buch, aber doch um ein Lesevergnügen mit Irreführungen und spannenden Stellen.


  7. Cover des Buches Gelateria Paradiso (ISBN: 9783453292178)
    Stefanie Gerstenberger

    Gelateria Paradiso

     (39)
    Aktuelle Rezension von: TimeeBrauchle

    Der Schreibstil der Autorin ist locker und modern. Durch den flüssigen Text kann man die Geschichte einfach folgen und taucht leicht in die Story ein. Der Roman ist realistisch und nicht zu abgehoben, dadurch eher für Erwachsene geeignet. Die Geschichte fand ich unglaublich fesselnd. Die Handlungen bekommt man durch die Sichten den beiden Schwestern und dem Vater in der Jugend erzählt. Durch die vielen Einblicke bekommt man die Gefühle und Gedanken der dreien besser mit und kann sie gleichermaßen ins Herz schließen.

    Der Prolog beginnt, als die beiden noch sehr klein waren. Beide sind sich in ihrem Leben schon über den Weg gelaufen ohne zu wissen wer dir andere tatsächlich ist. Sie hätten gerne miteinander getauscht, da sie mit ihrem Leben unzufrieden waren.

    Die beiden Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein. Die eine Schwester ist verheiratet und Mutter einer Tochter. Dazu shoppingsüchtig nach teuren Klamotten und dadurch hoch verschuldet. Die andere ist Schreinerin und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Einen Mann braucht sie nicht zu ihrem Glück und ihre Klamotten müssen praktisch sein und nicht schön. Beide wissen nichts voneinander und so wird das Kennenlernen alles andere als schön...

    Das Leben für Italiener die in der Nachkriegszeit nach Deutschland kamen um zu arbeiten war nicht einfach. Sehr oft habe ich mich für die Deutschen geschämt. Wie kann man so mit seinen Mitmenschen umgehen? Da konnte ich mal wieder spüren wie sich der Umgang in den letzten Jahren verbessert hat. Es hat mir sehr gut gefallen mit den jungen Lucio die Welt zu erkunden und mit ihm Erfahrungen machen. Seine Geschichte ist alles andere als einfach und ich hätte ihm gerne das Leben gegönnt das er sich erträumte. Leider ist alles ganz anders gelaufen und so fing das ganze "Desaster" an. Sehr oft habe ich mir beim Lesen vorgestellt wie sein Leben wohl geworden wäre wenn es anders gelaufen wäre. Wie wäre es seinen Töchtern ergangen?

    Das Ende hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen. Die beiden Schwestern bekamen ein Ende mit dem sie zufrieden waren.

  8. Cover des Buches HOLD (ISBN: 9783736309777)
    Helena Hunting

    HOLD

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Mirabellahammer12

    •Hold von Helena Hunting•

    Ich hätte nicht gedacht, dass es noch besser werden könnte, aber was soll ich sagen? Pierce und Rian waren alles, was ich gebraucht und mir erhofft habe. Sie waren sanft, humorvoll, ein unfassbar gutes Team, süß und intensiv. Dieses Buch hat mir einfach so viele Grinsen ins Gesicht gezaubert!💙


    Tatsächlich muss ich sagen, dass ich das Cover dieses Mal irgendwie mag, was wahrscheinlich vor allem an dem Blau liegt. Die Gestaltung ist zwar noch immer schlicht, aber die Farbe passt einfach perfekt. Allerdings habe ich mich ein weiteres Mal in den intensiven, leidenschaftlichen und emotionalen Schreibstil verliebt, der einen regelrecht süchtig macht und tief in der Geschichte versinken lässt. Es war nicht schwer, zu Pierce und Rian zu werden.


    Rian war mir mit ihrer Schlagfertigkeit einfach sofort sympathisch. Es war super unterhaltsam, wie sie Pierce von Anfang an angegangen ist und sich nicht von ihm hat einschüchtern lassen. Rian kannte immer ihr Ziel und hat jede Sekunde hart dafür gekämpft/gearbeitet. Sie geht in ihrer Arbeit auf, ist leidenschaftlich und hat ein großes Herz. Nachdem ich durch sein erstes Auftreten skeptisch war, hat Pierce mir im Laufe der Geschichte mit seiner hartnäckigen, humorvollen, sanften und ehrlichen Art den Kopf verdreht. Er war so wundervoll zu Rian und hat sie auf Händen getragen. Bei Pierce wusste man immer, an was man ist, und er hat keinen Zweifel daran gelassen, dass er genau wusste, was er will.


    Natürlich hat mich das Wiedersehen mit Amie und Lex total gefreut. Sie waren zwar nicht oft da, aber dennoch wieder genauso wundervoll wie in ihrem Buch. Amie hat Pierce und Rian auf Trab gehalten und ihre liebenswerte Art spielen lassen. Außerdem mochte ich auch Riana Schwester. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit ihr, hat sie sich doch als super lieb und lustig erwiesen. Allerdings mochte ich Lawson nicht ganz so sehr. Durch einige Dinge hat er sich doch recht disqualifiziert, auch wenn ich seine lockere und lässige Art ganz lustig fand.


    Lex und Amie waren für mich schon der absolute Höhepunkt dieser Geschichte, doch Rian und Pierce haben es tatsächlich geschafft, die beiden noch zu übertreffen und von ihrem Posten zu schubsen. Es war eine unvergessliche Geschichte, die so viel sanfter und liebevoller war als die vorherigen Bände. Zudem habe ich mich mit dem Setting in den Hamptons und den Strandhäusern dort sofort wohl gefühlt. Alles war dadurch so viel lockerer, sonniger und fröhlicher und hat einem einfach ein Feeling von Sommer, Sonne, Sonnenschein gegeben. Auch der große Einblick in Rians und Marleys sowie Lawsons und Pierces Arbeit fand ich super interessant. Der Konkurrenzkampf um die Strandhäuser zwischen ihnen war wirklich sehr unterhaltsam und abwechslungsreich. Außerdem muss ich sagen, dass das erste Aufeinandertreffen von Rian und Pierce sie direkt sympathisch für mich gemacht hat. Es war so lustig, unterhaltsam und mal etwas komplett anderes. Ab diesem Punkt wurde es nur noch immer besser, nachdem alles schon richtig gut angefangen hat. Pierce ist hartnäckig geblieben und Rian hat ihn ein wenig zappeln lassen. Aber die Emotionen waren echt heftig und intensiv zwischen ihnen, genau wie die Spannung, die mir den Atem geraubt hat. Im Gegensatz zu Bane und Ruby und Lex und Amie waren Pierce und Rian einfach nur sanft, humorvoll und süß. Die beiden haben mir ein ganz anderes Feeling gegeben und mein Herz regelrecht tanzen lassen. Ich konnte mich einfach nicht von ihnen lösen und wollte immer mehr. Außerdem fand ich es mal ganz abwechslungsreich und angenehm, dass es zum Ende hin nicht so einen riesengroßen Konflikt zwischen ihnen gegeben hat, der endgültig alles zerstört hat. Es gab zwar einen Konflikt, aber sie haben ihn schnell und direkt mit Worten geklärt, was ich sehr mochte. Denn ansonsten war das Ende wunderschön. Was Pierce dort für Rian getan hat, hat mich wirklich sprachlos gemacht.


    Fazit: abschließend gebe ich der Geschichte von Rian und Pierce definitiv 5+ von 5 Sternen. Ich glaube, es war irgendwie ein Highlight dieses Jahr für mich. Pierce und Rian sind wundervoll! 

  9. Cover des Buches Bücherliebe – Was Bücherregale über uns verraten (ISBN: 9783749901067)
    Annie Austen

    Bücherliebe – Was Bücherregale über uns verraten

     (53)
    Aktuelle Rezension von: JamieVamp

    Grundsätzlich gefällt mir die Aufmachung des kleinen Büchleins - Hardcover und Lesezeichen - sehr gut. Aber auch inhaltlich kann man es durchaus empfehlen. 

    An der ein oder anderen Stelle dachte ich mir zwar schon "na ja, hätte ich jetzt nicht gerade gebraucht", aber zu gut 95% hat mir das Buch definitiv zugesagt. Es sind auch mal wieder "neue" Zitate in Bezug auf Bücher/Buchliebhaber drin, die mir nicht bekannt waren, so dass ich zuerst einmal nur kurz durchs Buch blätterte um die Zitate zu lesen.

    Aber auch der Text ist recht ansprechend, ich mag die amüsante Annäherung an das Thema Bücher und Buchliebhaber. Man muss oft schon sehr schmunzeln und erkennt sich doch immer wieder selbst. Insbesondere hat mir die Thematik der Sortierung in den Bücherregalen gefallen. Dieses Thema haben wir im Freundeskreis auch des Öfteren, denn jeder sortiert sein Bücherregal völlig anders. Daher ist es um so schöner auf diese lustige Art und Weise darüber zu lesen.

    Für jeden Buchliebhaber und privaten "Bibliothekar eigener Bücher" :D sehr zu empfehlen!

  10. Cover des Buches Die großen Vier (ISBN: 9783455650532)
    Agatha Christie

    Die großen Vier

     (78)
    Aktuelle Rezension von: ShalimaMoon

    Die Handlung: Poirot steht vor seinem bisher größten Fall. Eine Geheimorganisation mit vier einflussreichen Mitgliedern versucht ihn zum Schweigen zu bringen. Unterstützt wird er dabei von seinem alten Freund Hastings. Doch die großen Vier wollen sich einfach nicht schnappen lassen.

    Meine Meinung: Bisher war ich von Mrs. Christie sehr angetan und verschlang Poirots Fälle. Doch diesmal wollte mich der Fall einfach nicht packen. Es wirkte eher wie eine verwirrende Ansammlung an Kurzepisoden, die viel zu schnell gelöst wurden und irgendwie immer unbefriedigend endeten. Mit den großen Vier wurde ein Gegner geschaffen, der viel zu groß angelegt wirkte und so gar nicht in das übliche Whodunnit Schema passen wollte. Also habe ich ein bisschen nachgeforscht und anscheinend war Mrs. Christie bei der Arbeit an diesem Buch in finanziellen Nöten und hat dann tatsächlich die Kapitel einzelnd veröffentlicht, um möglichst schnell an ein wenig Geld zu kommen. Leider wirkte dadurch die Gesamthandlung sehr unausgewogen und verlor sich in seinen ständigen Hinweisen auf die großen Vier, die doch immer gleich endeten. Dadurch wurde es ein regelrechtes Durchquälen durch 224 Seiten, die nicht zu enden schienen. So freue ich mich nun auf weitere Werke und versuche diesen Fehlschlag einfach zu vergessen.

  11. Cover des Buches Hercule Poirots Weihnachten (ISBN: 9783455600308)
    Agatha Christie

    Hercule Poirots Weihnachten

     (156)
    Aktuelle Rezension von: buecherblondine_blondie4books

    German version/ English version below

    Agatha Christie entführt uns in diesem Roman in das London der 30-er Jahre, in dem es kaum nach Parfüm riecht, aber nach Mottenkugeln, in dem die Menschen grau und verwaschen aussehen, irgendwie alle gleich, wie Kaninchen oder Schafe. 

    Genauer gesagt nimmt uns die Queen of Crime mit auf eine Zugfahrt, Ziel Gorston Hall, Anwesen der Familie Lee. Der boshafte, aber in die Jahre gekommene Simeon lädt zum Fest der Liebe seine Söhne, die er teilweise seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat, ein – unerwarteterweise kommen noch Stephan Farr, der Sohn eines alten Geschäftsfreundes und eine bis dato unbekannte Enkelin, Pilar Estravados hinzu, was nicht bei allen Familienmitgliedern Begeisterung auslöst – schließlich geht es um liebe Geld! Der Leser bekommt von der ersten Minute an das Gefühl, dass in dieser Familie nicht gerade Friede, Freude, Eierkuchen herrscht – schon gar nicht an Weihnachten!

    Der alte Lee liebt eigentlich nur eines – seine Diamanten, die er in einem Safe in seinem Zimmer aufbewahrt und als seine Freunde bezeichnet. Noch am 22. Dezember ist sich Simeon sicher, dass ihm noch ein langes Leben mit viel Freude bevorstünde – doch bereits einen Tag später findet er ein jähes Ende, scheinbar in einem brutalen Kampf ermordet...

    Doch wer ist der Täter/die Täterin? Alfred Lee, der scheinbar treu ergebene Sohn, der sein eigenes Leben selbstlos dem tyrannischen Vater unterordnet? Oder seine Frau, die gerechtigkeitsliebende Lydia, die zwar ihrem Mann zur Seite steht, aber dennoch die ständigen Launen des Schwiegervaters satthat und sich gar als dessen Sklavin fühlt? Oder doch eher der Draufgänger Harry, immer knapp bei Kasse, der von seinem Vater – der alte Lee will sich scheinbar mit ihm versöhnen – gebeten wird, nach Hause zu kommen? Ein Motiv hätte auch der sensible, zu Depressionen neigende David, der nie über den Tod der Mutter hinweg kam, an dem er seinem Vater eine Mitschuld gibt.

    Schließlich dürfen wir auch Stephan Farr nicht vergessen: Ist er wirklich der Sohn eines alten Freundes aus Südafrika, wie er behauptet? Die undurchsichtige Pilar scheint zwar kein Mordmotiv zu haben, da sie laut dem Testament des Alten leer ausgeht – aber wer weiß, was in der fremdartigen, so ganz unenglischen Schönheit vorgeht... 

    Der Roman umfasst gerade einmal 7 Tage, nämlich die Zeit vom 22. bis zum 28. Dezember – und ist dennoch unglaublich facettenreich. Zwar mag die Geschichte auf den ersten Blick etwa abgedroschen klingen (schließlich kennt man Geschichten um Erbschleicherei und Geldgier heutzutage zur Genüge!), dennoch sollte man nicht vergessen, dass „Hercule Poirots Weihnachten“ bereits mehr als 80 Jahre auf dem Buckel hat und sicher zur damaligen Zeit etwas ganz Außergewöhnliches war. Obwohl ich die Erzählung um die Familie Lee bereits zum zweiten Mal gelesen habe und wusste, wer den Alten auf dem Gewissen hat (das Ende wird hier nicht verraten, aber ich kann versprechen, dass es, wie es sich für Christie gehört, äußerst überraschend ist, aber dennoch Sinn ergibt, wenn man die Anhaltspunkte richtig zusammenfügt), finde ich die Story nach wie vor spannend und vortrefflich erzählt. Auch Christies Humor kommt hier nicht zu kurz, der Hercule Poirot mehrmals über die Angewohnheit der Inselbewohner, ständig die Fenster aufzureißen, staunen (oder sollte ich eher sagen verzweifeln?) lässt. Am Ende löst Englands prächtigster Schnurrbart natürlich den Fall – aber sein Wunsch nach einer Zentralheizung bleibt an diesem Weihnachtfest leider unerfüllt.

     

    In this novel, Agatha Christie takes us to the London of the 1930’s, where it hardly smells like perfume, but mothballs, people look gray and washed out, somehow all the same, like rabbits or sheep.

    More specifically, the Queen of Crime takes us on a train ride, destination Gorston Hall, estate of the Lee family. The mischievous but aging Simeon invites his sons, some of whom he has not seen for many years, to the feast of love – unexpectedly Stephan Farr, the son of an old business friend and a previously unknown granddaughter, Pilar Estravados, show up, which does not meet enthusiasm in all family members – after all, it's all about money! From the very first minute, the reader gets the feeling that this family is not exactly about peace, joy and harmony – especially not at Christmas!

    Old Mr. Lee actually loves only one thing – his diamonds, which he keeps in a safe in his room and refers to as his friends. On December 22, Simeon is sure that he would still have a long life ahead of him with a lot of joy – but just one day later he finds an abrupt end, apparently murdered in a brutal fight...

    But who is the murderer/the murderess? Alfred Lee, the seemingly loyal son who selflessly subordinates his own life to his tyrannical father? Or his wife, the justice-loving Lydia, who stands by her husband, but still has enough of the constant whims of her father-in-law and even feels like his slave? Or rather daredevil Harry, always short of money, who is asked by his father – old Lee apparently wants to reconcile with him – to come home? David, the sensitive son, prone to depression, has also a motive. As he never got over his mother’s death for which he blames his father.

    Finally, we must not forget Stephan Farr: Is he really the son of an old friend from South Africa, as he claims? The shadowy Pilar does not seem to have a motive for murder, 

    Since according to the old man’s will, she is left empty-handed – but who knows what is going on in the mind of this strange, so completely un-English beauty...

    The novel covers just 7 days, namely the period from 22 to 28 December – and is nevertheless incredibly multifaceted. Although the story may sound slightly banal at first glance (after all, there are plenty of stories about hereditary fraud and greed for money these days!), one should not forget that "Hercule Poirot's Christmas" was written more than 80 years ago and certainly quite extraordinary at the time of its publication.

    Although I read the story about the Lee family for the second time and remembered who knocked off the old fellow, (I will not reveal the ending here, but I can promise it is a typical Christie - extremely surprising, but still adds up if you draw the right conclusions), I still find the story exciting and excellently told. Christie does not neglect humour in this novel eighter. Hercule Poirot is several times amazed at (or should I rather say despaired of?) the habit of the islanders to constantly tear open the windows. In the end, England's most magnificent mustache solves the case, of course – but his wish for a central heating unfortunately remains unfulfilled this Christmas.

  12. Cover des Buches Mit offenen Karten (ISBN: 9783455651317)
    Agatha Christie

    Mit offenen Karten

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Annika_85

    Okay, das Buch ließ mich sprachlos zurück! Was für ein Ende war das bitte?! Damit hatte ich echt nicht gerechnet. 🔪🩸

    Zwei Räume mit jeweils vier Bridge-Spielern. In dem einen Hercule Poirot mit einem Inspektor, einer Krimiautorin und einem Agenten. Und nebenan sitzen vier Mörder. Und der Inszenator des Ganzen ist nun ebenfalls tot. Ermordet von einem der vier Spieler, die alle eine dunkle Vorgeschichte haben. Aber wer war es? Und warum?

    Poirot und seine drei Kollegen machen sich ans Werk. Und während sich die drei Anderen umhören und die Verdächtigen befragen, interessiert Poirot sich für die Bridgezettel… 📃

    Ich hab keine Ahnung von Bridge und konnte mit den Begrifflichkeiten nix anfangen, aber ich fand das Buch insgesamt so mega gut, dass ich kein Stern in Abzug bringen kann 😁

  13. Cover des Buches Game on - Schon immer nur du (ISBN: 9783736313385)
    Kristen Callihan

    Game on - Schon immer nur du

     (165)
    Aktuelle Rezension von: jennysbuecherliebe

    Nachdem ich super gerne die ersten beiden Teile der Reihe gelesen habe, war die Vorfreude auf den dritten Teil auch da. Diesmal begleiten wir Fiona und Ethan. Fiona ist die Schwester von Ivy weswegen wir sie schon kennen. Ethan bzw. Dex ist ein guter Freund von Gray und Drew und daher auch kein unbekanntes Gesicht. Beide Charaktere habe ich sehr gemocht und man schließt sie schnell in sein Herz. Sie harmonieren zusammen einfach sehr gut und sind ein sehr süßes Pärchen. Jedoch ging es für meine Verhältnisse alles etwas zu schnell. Die Gespräche zwischen den beiden blieben sehr kurz, da sie hauptsächlich zusammen im Bett landeten. Da hätte ich mir einfach mehr Inhalt gewünscht. Ansonsten habe ich einfach gerne zu der Geschichte gegriffen und mich sehr unterhaltend gefühlt.

    Insgesamt eine Liebesgeschichte mit viel Erotik und leider etwas zu wenigen Gesprächen. Ich gebe dem Buch daher 3 von 5 Sternen.

  14. Cover des Buches Wiedersehen in Virgin River (ISBN: 9783745700817)
    Robyn Carr

    Wiedersehen in Virgin River

     (149)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Virgin River, Band 2: John „Preacher” Middleton ist mit seinem Leben ganz zufrieden. Er lebt zurückgezogen in Virgin River, liebt seine Arbeit als Koch, hat gute Freunde. An eine Frau in seinem Leben hat er schon lange nicht mehr gedacht. Als Paige Lassiter mit ihrem kleinen Sohn Christopher in der Bar auftaucht, ist Preachers Beschützerinstinkt geweckt – und auch bereits verloren geglaubte Gefühle. Paige ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Mann: kann sie sich in Virgin River erfolgreich verstecken?

    Erster Eindruck: Die Gestaltung des Covers (Ausgabe 2010) entspricht leider gestalterisch nicht meinem Geschmack. Die Neuauflage hingegen gefällt mir sehr.

    Dies ist Band 2 einer Reihe, kann jedoch unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden (schöner ist es jedoch schon, die Protagonisten von Anfang an zu begleiten). Da ich Band 1 erst vor ein paar Tagen gelesen habe, war ich noch ganz in der Welt von Virgin River drin.

    Preacher ist kein Mann der grossen Worte. Durch sein Aussehen und seine Grösse wirkt der Ex-Marine auf Fremde häufig sehr einschüchternd. Aber diese junge, zierliche Frau, die kurz vor Schluss in der Bar steht, zeigt keine Angst vor ihm. Ihre grösste Sorge ist, dass es ihrem dreijährigen Sohn, der auf der Reise zu fiebern begonnen hat, nicht gut geht. Preacher verspricht, ihr zu helfen. Ihr selbst scheint es auch nicht gut zu gehen – sie schiebt es jedoch auf einen Unfall mit der „Autotür“. Aha… Sie will am nächsten Tag unbedingt weiterreisen. Preacher merkt an ihrer Panik, dass da sehr vieles im Argen liegt. Er überzeugt sie, ein paar Tage zu bleiben und zur Ruhe zu kommen.
    Im letzten Band waren Jack und Mel die Hauptpersonen. Diese sind selbstverständlich auch wieder mit von der Partie, insbesondere, da Jack der Barbesitzer ist und Mel als Krankenschwester und Hebamme im Ort arbeitet. Mel und Jack erwarten selbst Nachwuchs. Mir haben insbesondere die Gespräche von Jack mit seinen Schwägern gefallen, die alle bereits mehrfach Vater waren – sehr amüsant!
    Es war sehr berührend, wie Preacher – von Paige jedoch ausschliesslich mit seinem richtigen Namen John genannt – auftaut und sich um Paige und den kleinen Christopher bemüht. Seine Freunde erkennen ihn kaum wieder. Wie sollen sie auch, wenn Preacher von sich selbst am meisten überrascht ist?

    Mein lesetechnischer Ausflug nach Virgin River war sehr unterhaltsam: Freud‘ und Leid in punkto Nachwuchs, Misshandlung, Drogen, Entführung – jede Menge Drama –, aber zum Glück auch Liebe und Freundschaft. Wiederum beeindruckend fand ich das Gemeinschaftsgefühl. Von mir gibt es 4 Sterne.

  15. Cover des Buches Mord in Mesopotamien (ISBN: 9783455003383)
    Agatha Christie

    Mord in Mesopotamien

     (81)
    Aktuelle Rezension von: buch_klatsch

    Mit einem ungewöhnlichen Einstieg konnte mich Agatha Christie auch mit diesem Fall in den Bann ziehen. 


    In den ersten Seiten erhalten Leser:innen zunächst die Möglichkeit alle Protagonisten kennenzulernen und sich einen Eindruck über jede Figur zu verschaffen und genau hier muss man bereits als Leser:in auf der Hut sein, denn die Hinweise sind überall versteckt. 


    In diesem Poirot-Fall kommt man toll ins rätseln, denn beispielsweise eine Zeichnung soll die Rätsels Lösung sein und hierdurch werden Leser:innen in die Lage versetzt alle Puzzleteile in Kombination zu bringen. Ich liebe es und habe immer wieder zurückgeblättert, ob ich mit Hilfe dieser die Tat lösen kann.


    So spannend das auch diesmal war, so hat mich die Auflösung der Tat doch in einer Euphorie etwas gebremst. Dies hat für mich persönlich die Queen of Crime bereits deutlich besser in anderen Fälle geschafft. 


    Für mich war es wieder ein spannend erzählter Krimi und eine Leseempfehlung meinerseits. 


    》 ғᴀᴢɪᴛ

    Spannender und kurzweiliger Krimi der Queen of Crime mit einer für mich etwas sehr konstruierten Auflösung.  


    3,5/5 Sterne ☆

  16. Cover des Buches Blausäure (ISBN: 9783455003260)
    Agatha Christie

    Blausäure

     (137)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Einfach nur wow. Wie die Ereignisse und der Fall ausgegangen sind. Agatha Christie schafft es immer wieder.
    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Ich muss zugeben es gab einige Stellen gegen die Mitte die etwas langatmig wirkten aber im Großen und Ganzen war dies ein sehr spannender Fall.
    Die Charaktere sind alle vielfältig und vielschichtig gestaltet. man zweifelt wirklich an seinen eigenen Gedanken und erstellt Hypothesen ob es nun Selbstmord war und wenn nicht wer der Mörder sein könnte.
    Die Geschichte ist flüssig geschrieben und sehr raffiniert

  17. Cover des Buches Ein Laden, der Glück verkauft (ISBN: 9783462049107)
    Beth Hoffman

    Ein Laden, der Glück verkauft

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    „Ein Laden der Glück verkauft“ spielt in den Neunziger Jahren und ist die Geschichte von Teddi Overman die trotz aller Widrigkeiten ihren Traumberuf ausüben möchte. Es ist die Geschichte einer schwierigen Beziehung zu ihrer Mutter und die Geschichte vom Verschwinden ihres Bruders, das die Familie nachhaltig verändert hat.


    Schon eine Zusammenfassung für dieses Buch zu schreiben ist schwierig, da die Autorin Beth Hoffman vielseitige Themen in ihrem Roman zusammengetragen hat. Trotzdem empfand ich die Geschichte als sehr harmonisch und nicht überfrachtet. Der Roman ist gut geschrieben und ließ sich sehr flüssig lesen. 

    Schon als Kind entdeckt Teddi das Restaurieren von Möbeln für sich. Durch ihre ersten Verkäufe am Straßenrand erhält sie den Kontakt zu einem Antiquitätenhändler in Charleston. Am Tag nach ihrem High School-Abschluss 1972 verlässt Teddi ihre Familie und zieht nach Charleston, um sich ihren Traum zu erfüllen. Ihre Mutter wollte, dass sie auf die Sekretärinnenschule geht, worauf sich Mutter und Tochter entzweien. Erst Jahre später versteht Teddi die Beweggründe ihrer Mutter. Dieser Aspekt hat mich sehr beeindruckt. Ich konnte beide Seiten gut verstehen.


    Teddis jüngerer Bruder Josh war schon immer sehr naturverbunden, pflegte verletzte Wildtiere auf der heimischen Farm gesund und hatte eine fast schon spirituelle Verbindung zu Vögeln. Nach einem Vorfall, bei dem er mit einem Tierquäler aneinander geriet, verschwand Josh spurlos in der Wildnis. Nur Teddi hofft noch immer auf ein Lebenszeichen von ihm, auch wenn diese Hoffnung nach beinahe 20 Jahren nur noch sehr dünn ist.


    Trotz aller Schicksalsschläge ist „Ein Laden der Glück verkauft“ ein sehr hoffnungsvoller und optimistischer Roman, der den Gedanken vertritt, dass Gutes oder Glück zu dir zurückkommt, wenn du selbst Gutes tust und Glück schenkst. Dieser Gedanke wirkt dabei niemals aufgetragen oder künstlich.


    Was mich ebenfalls zur Höchstwertung bewegt hat, ist die Geschichte von Teddi und Josh. Ich habe die ganze Zeit mit Teddi gehofft, dass einmal derjenige siegt, der die Natur liebt. 

    Dazu muss Enddreißigerin Teddi auch mit dem Tod der Eltern und dem Erbe ihrer Familie umgehen, was macht sie zum Beispiel mit der Farm? Diese Frage stelle ich mir so ähnlich ebenfalls schon, daher berührte mich Teddis Bewältigung der Umstände sehr.


    Trotz aller Traurigkeiten, war „Ein Laden, der Glück verkauft“ ein ehrlicher, doch schöner Roman, beinahe ein Wohlfühlroman, dessen Themenmix bei mir sehr gut ankam.

  18. Cover des Buches Der Wachsblumenstrauß (ISBN: 9783455651324)
    Agatha Christie

    Der Wachsblumenstrauß

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Für die Familie Abernethie steht ein freudiges Ereignis an: Eine Beerdigung. Nicht, dass der verstorbene Richard Abernethie eine Last gewesen wär, aber auf sein Geld ist so manches Familienmitglied scharf. Dann das: Bei der Testamentseröffnung sorgt Cora Lansquenet, die einfältige aber stets etwas zu ehrliche Schwester des Verstorbenen, für einen Eklat, als sie laut rausposaunt, dass ihr Bruder doch ermordet wurde, oder etwa nicht? Nur kurze Zeit später fällt Cora selbst einem Mord zum Opfer. Der Notar Mr Entwhistle glaubt nicht an einen Zufall und holt seinen alten Bekannten Hercule Poirot zu Hilfe...

    Erneut hat Agatha Christie einen cleveren Krimi konstruiert, selbst wenn man das Ende durch die (doch sehr freie) Verfilmung schon kennt. Aber gerade, dass diese Verfilmung nur sehr, sehr, sehr lose an den Roman angelehnt ist, ist so gut, denn selbst wenn man den Täter schon kennt, es gibt so viele Rätsel um ihn herum, wozu auch beiträgt, dass die Familie Abernethie voller interessanter Charaktere ist. Besonders eine Figur hat mich überrascht, da ich ganz anders eingeschätzt hatte, bis sie sich letztendlich als äußerst clever herausgestellt hat. 

    Auch das Setting find ich wieder äußerst gelungen. Ein altes viktorianische Anwesen, in dem sich eine exzentrische Familie nach dem Tod eines Verwandten einfindet...gibt es eine bessere Kulisse für einen guten Kriminalroman? Vermutlich nicht und deswegen hat mich auch dieser Christie mal wieder bestens unterhalten. 

    Ich kann also auch dieses Buch mit größtem Vergnügen weiterempfehlen. 

  19. Cover des Buches Das Weihnachtsglas (ISBN: 9783453407442)
    Jason F. Wright

    Das Weihnachtsglas

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Weihnachtsgläser oder auch Christmas Jars haben mittlerweile eine gewisse Tradition. Im Buch ist es eine Familie, die diese Tradition begründet – erst um sich selbst mit dem in einem Jahr gesammelten Kleingeld Weihnachtsgeschenke zu kaufen, dann um die Weihnachtsgläser anderen – in Not geratenen – Menschen zukommen zu lassen. 

    Auch Hope Jensen erhält ein Weihnachtsglas, kurz nachdem an Heiligabend Diebe in ihre Wohnung eingebrochen sind. Sie ist Journalistin und macht sich schnurstracks daran, zu recherchieren: Wer hat ihr das Glas zukommen lassen? Und wer sind die Begründer dieser Tradition? Während ihrer Recherche findet sie in diesen eine zweite Familie, doch durch eine Lüge droht sie ihr neues Glück zu verlieren. Und beginnt langsam zu verstehen, worum es im Leben manchmal wirklich geht.

     

    Das Weihnachtsglas ist eine verdammt schnulzig-kitschige Geschichte, die mich zu Tränen rührt. Und leider ist sie auch so verdammt übertrieben unrealistisch. Ja, es ist schön, dass und wie sich der Kreis am Ende schließt, aber irgendwie auch zu viel des Guten. Daher muss ich leider Punkte abziehen und am Ende sind es dann 7/10 Punkten. Nichtsdestotrotz empfehle ich das Buch gerne weiter und wer weiß, vielleicht bekommt auch im nächsten Jahr hier jemand ein Weihnachtsglas...

     

     

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Bullet Journal, Essen, Reisen, Fotos, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

  20. Cover des Buches Der kleine Laden am Meer (ISBN: 9783957348265)
    T. I. Lowe

    Der kleine Laden am Meer

     (23)
    Aktuelle Rezension von: julzpaperheart

    Inhalt: Opal Gilbert ist zufrieden mit sich und der Welt. Ihren Lebensunterhalt verdient sie mit dem, was sie am liebsten tut: der Restaurierung alter Möbel. Doch als der an Körper und Seele verletzte Lincoln Cole in ihr Leben tritt, deutet sich Veränderung an. Als ein schwerer Sturm Opals Laden zerstört, bietet er seine Hilfe an. Dabei erfährt Lincoln, dass es Opals fester Glaube ist, der sie durch diese schwere Zeit trägt. Aber es bleibt nicht bei dem Wiederaufbau des Ladens allein, denn Opal macht es sich zur Aufgabe, auch Lincolns Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen ...

    Meinung:

    Da mir T. I. Lowe’s „Sophies Cafe“ so gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf ihren zweiten Roman. Der Klappentext und das Cover haben von Beginn an meine Neugier geweckt.

    Der Schreibstil war sehr schön, detailreich und lebendig. Man verliert beim Lesen jegliches Zeitgefühl.

    Die Charaktere waren sehr interessant und wunderbar ausgearbeitet. Lincolns Gefühle, Verletzlichkeit und seelischer Schmerz wurden besonders authentisch dargestellt. Sein Charakter und sein Auftreten haben mir wirklich gut gefallen. Opal war mir anfangs ein wenig befremdlich, doch auch sie machte einen sympathischen Eindruck. Mit ihrer chaotischen und aufgedrehten Art musste ich erstmal warm werden. Ihre Charakterzüge, vor allem ihre mentale Stärke und Beharrlichkeit, waren beeindruckend. Ihr Glaube schien unerschütterlich. All dies ließ sie lebendig wirken. An einigen Stellen ging sie meiner Meinung nach jedoch etwas zu weit. 

    Die Handlung selbst war manchmal ein wenig verwirrend und stellenweise nicht ganz nachvollziehbar. Einige Szenen schienen nicht zum Rest der Geschichte zu passen und aus dem Kontext gerissen worden zu sein. 

    Dennoch fand ich die Grundidee sehr schön und interessant. Ich hätte mir tatsächlich mehr Einblicke in Lincolns Vergangenheit gewünscht und auch einige der Nebencharaktere hätten ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient. 

    Das Buch lässt sich zügig lesen und bietet eine schöne Geschichte mit Mehrwert für Zwischendurch.

  21. Cover des Buches Der Dienstagabend-Klub (ISBN: 9783455000405)
    Agatha Christie

    Der Dienstagabend-Klub

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Annika_85

    Miss Marple at her best 🩸🔪

    Ich liebe ja die Kurzgeschichten, egal ob Miss Marple oder Hercule Poirot. Die lassen sich wunderbar weglesen. Ich hab dieses Buch bereits in einer anderen Ausgabe und unter einem anderen Titel gelesen und dennoch war es wieder toll zu lesen. Und zu jedem Fall gibt es eine Parallele zum Dorf St. Mary Mead 😁

    Agatha Christie hat in mir die Liebe zum Lesen geweckt und sie ist bis heute immer noch meine liebste Autorin 🎀

  22. Cover des Buches Monströs (ISBN: B0083QP4FE)
    Chris Karlden

    Monströs

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Alf69

    Wow, was für ein mega Thriller, der war echt heftig. Tolle Story und gut bildlich dargestellten Charaktere! Die Spannung wurde sehr schnell angezogen und zum Ende hin war es mir nicht mehr möglich das Buch aus der Hand zu legen! Was für eine Wendung! Monströs bekommt von mir nicht nur eine klare Leseempfehlung sondern wer auf spannende Thriller steht, muss dieses Buch einfach lesen!  Ich fand Monströs spannend und einfach mega gut geschrieben!

  23. Cover des Buches Die Liebe in den Zeiten der Cholera (ISBN: 9783596907083)
    Gabriel García Márquez

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

     (486)
    Aktuelle Rezension von: Ferdinand-Uth

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera erzählt die Lebensgeschichten dreier Menschen Anfang des 20. Jahrhunderts in der Karibik. Da gibt es Florentino Ariza, der sehnsüchtigst in die elegante junge Frau Famina Daza verliebt ist, aber dann seine Unschuld auf einem Flussdampfer an eine Unbekannte verliert. Den ehrwürdigen Doktor Urbino, der aus Europa zurückgekehrt ist und mit rationalen Mitteln Famina Daza überzeugt, ihn zu heiraten. Und natürlich sie selbst, die zwischen aller Liebe den Zwängen der Gesellschaft und denen des Vaters ausgeliefert ist. Auf über fünfhundert Seiten kann man fast ein ganzes Jahrhundert der Liebe und des darüber Alt-werdens miterleben.
    Was kann ich zu diesem Klassiker sagen? Am Anfang bin ich kaum mit ihm warm geworden, die ersten 200 Seiten zogen sich für mich irgendwie hin, auch fühlte die Erzählweise sich ungewohnt an, da sich nicht gleich eine klare Linie ergibt. Die letzten 200 Seiten habe ich hingegen in anderthalb Tagen gelesen, gefesselt, wie es denn alles ausgehen könnte. Das Buch ist am Ende genau das, was es verspricht zu sein: Ein Buch über die Liebe (zu den Zeiten der Cholera), in allen Formen und Farben. Nicht mehr und nicht weniger. Ein Klassiker, der diesen Titel wirklich verdient.

  24. Cover des Buches Der Ball spielende Hund (ISBN: 9783455650549)
    Agatha Christie

    Der Ball spielende Hund

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Wortkosterin

    Info: "Der Ball spielende Hund"  ist der 21. Kriminalroman von Agatha Christie und kam im Jahr 1937 heraus. Der belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot ermittelt, sein Begleiter und Assistent Arthur Hastings fungiert als Ich-Erzähler. 

    Meine Meinung: 

    Agatha Christie, die Queen of Cosy Crime, war eine Vielschreiberin. Da wundert es mich nicht, dass nicht jeder Krimi das hohe Niveau und auch meine hohen Erwartungen als Leserin erfüllen kann.

    "Der Ball spielende Hund" ist für mich der schwächste Krimi von Agatha Christie, den ich bislang kenne. Denn Leider fand ich diesen Krimi so einschläfernd langweilig, dass ich im Mittelteil Passagen vorgeblättert habe, um endlich zum Ende zu kommen.

    Handlung und Erzählstil empfand ich als zäh, sämtliche Figuren als hölzern und stereotyp ohne glaubhaftes Gefühlsleben: wie Schachfiguren, die bloß eine bestimmte Funktion in dem Fallkonstrukt haben.

    Es ist eine Ich-Erzählung von Arthur Hastings, der Poirot bei dessen Ermittlungen begleitet. Während Christie in anderen Büchern die Erzählerstimme von Hastings mit Raffinesse und feinem Humor einsetzt, fehlt hier der Mehrwert: Hastings Stimme wirkt charakterlos und es fehlt jegliche Beziehungsdynamik mit Poirot. Die Autorin wirkt lustlos: als wäre Hastings ihr selbst langweilig geworden.

    Der Foxterrier kommt kaum vor, der Clou mit seinem Ball verpufft. Die Auflösung war nicht nur unspektakulär, sondern auch psychologisch unglaubwürdig und sogar rassistisch. 

    (Achtung Spoiler!) 

    Wie so oft bei Agatha Christie, ist das Motiv Geld. Die Täterin ermordet ihre Tante, um an das Erbe zu kommen. Mit dem Geld will sie sich aus ihrer Ehe befreien. Die kaltblütige Mörderin ist eine verhuschte Hausfrau und hingebungsvolle Mutter, die unglücklich mit ihrem dominanten griechischen Ehemann ist. Sein schlechter Charakter scheint mit seiner Nationalität zusammenzuhängen. 

    In Poirots Ermittlungen ist der Grieche allein durch die Tatsache, dass er "Ausländer" für die Briten ist, besonders verdächtig. Wobei Poirot als Belgier selbst "Ausländer" ist und entsprechend skeptisch von den Briten behandelt wird. Damit hält Autorin Agatha Christie ihren engstirnigen Landsleuten den Spiegel vor. Als Autorin entlarvt Christie durch ihre Erzählweise zwar die rassistischen Ansichten einer Nebenfigur, die Türken und Griechen miteinander verwechselt und sich somit mit ihrem eingeschränkten Horizont lächerlich macht. Dennoch macht Christie in ihrer Fallauflösung die Pointe, dass der sinistere Grieche so ein schlechter Ehemann ist, dass er seine verzweifelte Frau zum Morden treibt. 


    Agatha Christie hatte 1937 für diesen Krimi offenbar drei zündende Ideen: 

    1. Sie wollte ihrem eigenen geliebten Foxterrier mit dem Roman ein kleines Denkmal setzen. Daher die Story mit dem ersten (missglückten) Mordanschlag: Die Täterin spannt einen unsichtbaren Faden als Stolperfalle über die Treppenstufe und der "Unfall" soll so aussehen, als wäre die alte Dame über den Ball des Foxterriers gestolpert. Nur war der Hund samt Ball eigentlich zu der Zeit im Garten...

    2. Eine Brosche mit Namensinitialen wird im Spiegelbild verkehrt herum gelesen.

    3. Bei einer Phosphor-Vergiftung sieht der Atem der vergifteten Person wie grüner Nebel aus, was hier in einer spiritistischen Sitzung als Geistererscheinung missdeutet wird. Christie klärt den Aberglauben wissenschaftlich auf. 

    Klingt eigentlich gut, oder? Aber leider ist aus diesen viel versprechenden Zutaten nicht der spannende Fall geworden, den ich mir erhofft hatte. 


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