Bücher mit dem Tag "möbel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "möbel" gekennzeichnet haben.

108 Bücher

  1. Cover des Buches Die unendliche Geschichte (ISBN: 9783522202503)
    Michael Ende

    Die unendliche Geschichte

     (6.884)
    Aktuelle Rezension von: strange_bookaholic

    Vorne weg: Diese Ausgabe ist so wunderschön, es ist unglaublich. Die Details auf dem Cover, die Schrift in zwei verschiedenen Farben, das Innencover. Genau dafür liebe ich Schmuckausgaben.

    Zum Buch selbst. Ich meine, was soll ich viel sagen, Die Unendliche Geschichte ist nicht umsonst einer der Klassiker der deutschsprachigen Literatur. Michael Ende versteht es perfekt, Menschen in seine Geschichten hineinzuziehen und das hier gleich doppelt. Er zieht eben nicht nur die Leser in seine Geschichte, sondern auch den jungen Leser Bastian in Die Unendliche Geschichte, das Buch im Buch. 

    Ich habe jede Seite genossen und mir auch gewünscht, durch Phantasien wandern zu dürfen, das wahre Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

    Dieses Buch ist aber tatsächlich nicht zum Binge Lesen geeignet, da man schon gefordert ist durch sehr ausgefeilte und durchdachte Sätze und fantastische Konstruktionen in der Story, die oft erst viele Seiten später wieder aufgelöst werden. 

    Mir hat es auf jeden Fall unendlich gut gefallen!

  2. Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)
    Agatha Christie

    Mord im Pfarrhaus

     (230)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Colonel Protheroe ist die meistgehasste Person in der beschaulichen Gemeinde St. Mary Mead. Daher kommt es nicht überraschend, als er umgebracht wird. Der Ort ist überraschend, denn es passierte im Pfarrhaus, im Arbeitszimmer des Pfarrers Leonard Clement. Kurz darauf gibt es ein Geständnis und zu diesem folgt ein zweites. Doch beide werden mit Indizien widerlegt. Es gibt viele Geheimnisse und Widersprüchlichkeiten. Clement versucht mit der Hilfe des Kommissars Slack und seiner Nachbarin Miss Marple den Fall zu lösen.

     

    Dadurch, dass ich ja vor kurzem „Alibi“ von Agathe Christie gelesen habe, hatte ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass am Ende wieder so eine Überraschung auf mich wartet. Aber letzten Endes war es für mich ziemlich unspektakulär, wie das ganze Buch – leider.

     

    Vom Schreibstil fand ich es wieder ausgesprochen gut. Es wird aus der Ich-Perspektive des Pfarrers erzählt. Obwohl mich das die ganze Zeit verwirrt hat. Klar, in seinem Haus ist der Mord passiert, als er nicht da gewesen war, aber ich habe mich gefragt, warum er bei allen Befragungen der Polizei dabei sein musste. Ist es so ein Ding, dass die Personen gesprächiger sind bzw. wahrheitsgetreuer, wenn ein Pfarrer in der Nähe ist? Ich weiß, ich fand das irgendwie merkwürdig.

    Mit dem Pfarrer an sich bin ich auch nicht so richtig warm geworden. Ich fand ihn als Person einfach nicht interessant genug und er hatte auch so eine naive Sicht auf die anderen Personen, weil er sich wohl von keines seiner Lämmer vorstellen konnte, dass es einen Mord beging.

     

    Das Buch hat ziemlich lang gebraucht, bis es überhaupt losgegangen ist. Trotzdem war ziemlich schnell klar, wer am Ende das Opfer sein wird (ich habe den Klappentext zuvor nicht gelesen). Am Anfang war es für mich zu viel Palaver, dass ich mich gefragt habe, ob ich überhaupt einen Krimi in den Händen halte. Aber das zog sich auch Konsequent durch das ganze Buch.

    Es waren weniger Ermittlungen, sowie ich es kenne, sondern mehr Vermutungen und Gerüchte. Miss Marple hat sich immer wieder in die Geschichte mit wichtigen Hinweisen eingebracht, aber dadurch das sie um ihr Wissen so ein großes Geheimnis gemacht hat und immer nur die Hälfe angedeutet hat, fand ich das irgendwie nicht so toll.

    Das Buch hat ja in einem fiktiven Dorf gespielt und da gab es viel Klatsch und Tratsch. Es hat mich an regionale Krimis (nennt man die so?) erinnert und da muss ich wohl sagen, dass diese mir nicht wirklich gefallen. Mir persönlichen gefallen die Krimis, die in eine amerikanische Richtung gehen, mit markanten Ermittlern als alten Klatschweibern.

     

    Es kamen so viele Personen vor, dass ich diese bis zum Ende nicht auseinander halten konnte und es wurden neben dem Mord auch noch andere Dinge aufgedeckt, die ich nicht wirklich zuordnen kann. Für mich blieben ein paar Namen einfach nur Namen, ohne wirklich eine Person dahinter zu sehen.

     

    Und das Ende bestand darin, dass Miss Marple ihre ganzen Überlegungen doch mal mitgeteilt hat und das war es eigentlich. Täter überfordert, fertig. Und dann war der Täter nicht einmal eine große Überraschung. Mir hat an dem Buch irgendwie das Quäntchen Finesse gefehlt. Es hat mich nicht mitgerissen.

     

    Fazit: Leider hat mich dieser Band nicht überzeugt, was am Setting, den vielen undurchsichtigen Personen und den vielen Klatsch und Tratsch lag. Zwei Sterne von mir. 

  3. Cover des Buches 16 Uhr 50 ab Paddington (ISBN: 9783455650068)
    Agatha Christie

    16 Uhr 50 ab Paddington

     (282)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte
    „>>Das ist das Schlimme am modernen Leben<<, sagte er verärgert. >>Von der Wiege bis zur Bahre – Formulare, Formulare. Das hat man nun von einem Verwaltungsstaat.“ (S. 182)

    8. Teil der Miss Marple-Riehe, unabhängig zu lesen

    Handlung

    Zwei Züge fahren aneinander vorbei, nur Sekunden vergehen. In dem einen geschieht ein Mord, in dem anderen beobachtet eine Frau diesen Mord. Zufälligerweise hat diese Frau, Mrs McGillycuddy, eine gute Freundin namens Jane Marple, die ihrer Geschichte Glauben schenkt. Wer ist der Mörder? Und vor allem: Wo ist die Leiche? Nachdem der Zug angehalten hat, durchsucht die Polizei diesen erfolglos.

    Protagonisten

    Miss Marple spielt in diesem Roman keine große, aber eine entscheidende Rolle. Aufgrund ihrer Gebrechlichkeit hat sie sich eine junge Partnerin zur Seite gestellt, Lucy Eyelesbarrow, die vor Ort ermittelt und ihre Ergebnisse an Miss Marple übermittelt. Lucy ist sympathisch, aufrichtig und intelligent.

    Mrs McGillycuddy hat schon allein für ihren niedlichen Namen einen Platz im Leserherz verdient. Eigentlich wäre >Gillycuddy< auch ein schöner Haustiername, oder? -Für in flauschiges Kätzchen, einen kleinen Terrier oder ein zutrauliches Kaninchen? :D

    Aufgrund der Perspektivwechsel lernt der Leser noch viele weitere Personen kennen -von denen einer der Mörder ist.

    Meinung

    Bis zur Auflösung des Falls hatte ich keine Ahnung, wer der Mörder ist. Christie hat es meisterhaft geschafft, mich durch Perspektivwechsel und Finten abzulenken. Diese Art, den Leser zu unterhalten, vermisse ich in heutigen Thrillern und Krimis.

    Autorin

    Agatha Christie, die Queen of Crime (1890-1976), wurde mit ihrer Miss-Marple-Reihe weltberühmt. 1930 erschien der erste Band der Reihe: Mord im Pfarrhaus. In den Jahren danach erschienen 12 weitere spannende Fälle. Die Bände können alle unabhängig voneinander gelesen werden.

    Fischer-Klassik-Ausgabe

    Ich mag diese Ausgaben -optisch, haptisch und inhaltlich. Das Werk ist gut aufgearbeitet, im Anhang findet sich ein Kommentar, ein Lebenslauf von Agatha Christie und der Werkbeitrag über Christies schriftstellerisches Erbe aus dem Kindler. Ich bin besonders froh über den Kommentar mit den Filmadaptionen -sehr hilfreich. Nicht in jeder Ausgabe bei Fischer Klassik gibt es einen solchen Zusatzkommentar.

    Filmadaptionen

    Wenn es nicht das Buch sein soll, lässt sich ein spannender und unterhaltsamer Abend auch mit einer filmischen Umsetzung ganz gemütlich auf der Couch verbringen. Popcorn gefällig? Aber nicht verschlucken! In der Fischer-Klassik-Ausgabe werden zwei Filme vorgeschlagen. „Murder, she said“ von 1962 mit Margaret Rutherford als Miss Marple, welcher, laut Anmerkungen der Ausgabe, von Agatha Christie nicht gemocht wurde, da Margaret Rutherford so gar nicht ihrer Vorstellung der gebrechlichen Miss Marple entsprach.

    Der zweite Filmtipp, der sich näher ans Buch hält, ist von 1988 und Teil einer BBC Produktion mit 12 Filmen. Joan Hickson spielt Miss Marple. Nicht zu verwechseln mit der britischen ITV-Produktion, denn bei meiner Recherche bin ich auch noch auf einen dritten Film von 2004 gestoßen. „16:50 Uhr ab Paddington“ ist die vierte Folge einer Serien namens „Agatha Christie’s Marple“. Die Serie hat sehr gute Bewertungen und scheint sich ganz gut an der Grundstory zu orientieren. Miss Marple wird hier von Geraldine MyEwan verkörpert, jedenfalls in den ersten drei Staffeln, für die letzten drei übernimmt Julia McKenzie.

    So viele Verfilmungen…Die Qual der Wahl…und dann hat der Streamingdienstanbieter meines Vertrauens nicht einen einzigen im Programm…So ein Mist aber auch

     

    Fazit

    16 UHR 50 AB PADDINGTON von Agatha Christie ist ein unvorhersehbarer Cosy-Krimi der alten Schule -spannend, amüsant, unterhaltsam. Ein vorbeifahrender Zug, ein Mord, eine Familie – Wer ist der Mörder? Spannung bei jedem (Atem-)Zug garantiert!

     

    16 UHR 50 AB PADDINGTON| Agatha Christie| 1957| Fischer Taschenbuch Verlag| Fischer Klassik| 2013| 272 Seiten| 7,99€

  4. Cover des Buches Mord im Spiegel (ISBN: 9783455650587)
    Agatha Christie

    Mord im Spiegel

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs

    Miss Marple ermittelt – allerdings die meiste Zeit aus ihrem eigenen Wohnzimmer heraus. Die alte Dame hat durch eine schwere Bronchitis einiges von ihrer Rüstigkeit eingebüßt. Ihr besorgter Neffe hat sogar eine Pflegekraft bei ihr einquartiert, die ihr mächtig auf die Nerven geht. Über die Geschehnisse in ihrem Wohnort St. Mary Mead ist sie aber nach wie vor gut informiert, denn unter anderem ihre Freundin Mrs. Bantry versorgt sie mit den neuesten Entwicklungen. Deren altes Haus, Gossington Hall (in dem viele Jahre zuvor „Die Tote in der Bibliothek“ ermordet vor dem Kamin lag, nachzulesen im gleichnamigen Krimi), wurde an eine berühmte amerikanische Filmschauspielerin namens Marina Gregg verkauft – ein Umstand, dem Mrs. Bantry die Einladung zur Einweihungsfeier verdankt. Die Party findet jedoch ein jähes Ende, als einer der Gäste stirbt. Das Opfer, Mrs. Badcock, hat einen vergifteten Cocktail getrunken. Doch wer könnte ein Interesse daran gehabt haben, die Sekretärin eines Wohltätigkeitsvereins zu ermorden – und das vor aller Augen?

    „Mord im Spiegel“ ist der achte von insgesamt zwölf Miss-Marple-Krimis. Er wurde 1962 veröffentlicht, 32 Jahre, nachdem der erste Fall der Hobbydetektivin erschien – kein Wunder, dass sie inzwischen in die Jahre gekommen ist! Dass Mrs. Marple ihre Informationen nur aus zweiter Hand erhält, stört weniger, als ich zu Beginn befürchtete. Ihr Hadern mit Alter und Gebrechlichkeit ist nachvollziehbar geschildert und gibt der Geschichte noch eine neue Facette. Weniger gelungen fand ich, dass die Auflösung am Ende relativ rasch abgehandelt wurde und nicht alle offenen Fragen beantwortete – das ist normalerweise nicht Agatha Christies Stil. Die ein oder andere Verwicklung wäre vielleicht auch nicht nötig gewesen. Einige von Christies anderen Cosy Crimes sind noch raffinierter konzipiert, doch ich habe auch diesen Krimi fast in einem Rutsch verschlungen und gespannt mitgerätselt. Solide Unterhaltung von der Queen of Crime!

  5. Cover des Buches Der Totenleser (ISBN: 9783548373423)
    Michael Tsokos

    Der Totenleser

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Michael Tsokos beschreibt in dem Buch „Der Totenleser“ tatsächliche Todesfälle, die er als Rechtsmediziner auf seinem Tisch hat und bearbeitet hat. Dabei schildert er zunächst den Fall an sich und die Besonderheiten daran, geht aber dann auch auf das allgemeine Thema in der Rechtsgeschichte ein. Beispielsweise spricht er über Kindstötungen durch ihre Mütter und was es hier alles zu beachten gibt oder aber auch über gemeinsam verübte Suizide und dergleichen.

     

    Insgesamt muss ich sagen, dass das Buch zwar recht interessant war, mich aber nicht wirklich vom Hocker reißen konnte. Sicherlich lag das auch daran, dass ich falsche Erwartungen hatte. Ich dachte es geht wirklich mehr um die Fälle und wie kniffelig sie sind, dann aber doch gelöst werden. Stattdessen ging es halt mehr um die Hintergründe, was ein Rechtsmediziner alles zu beachten hat und bei Untersuchungen berücksichtigen muss etc. Wenn man an solchen Fragestellungen interessiert ist, ist das Buch sicherlich empfehlenswert. Es ist auch tatsächlich so gut und einfach geschrieben, dass man es auch als Laie versteht, was wirklich ein großer Pluspunkt ist. Von mir gibt es dennoch nur 5 Pünktchen und eine bedingte Leseempfehlung.

     

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Bullet Journal, Essen, Reisen, Fotos, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

  6. Cover des Buches HOLD (ISBN: 9783736309777)
    Helena Hunting

    HOLD

     (76)
    Aktuelle Rezension von: buecherkakao

    Nachdem mir die ersten beiden Bände so gut gefallen hat, habe ich mich schon sehr auf den dritten Band gefreut.

    Den Schreibstil fand ich auch in diesem Buch wieder so toll – lockerleicht und angenehm zu lesen.

    Rian ist mir von der ersten Seite an sympathisch gewesen und auch Pierce mochte ich ganz gerne, wobei ich bei ihm sagen muss, dass ich ein wenig gebraucht habe, bis ich mit ihm warm geworden bin. Nichtsdestotrotz hat mir die Geschichte sehr gut gefallen – ich habe ihre Gespräch so gemocht und besonders interessant fand ich das ganze Immobiliengeschäft.

    Es war auch so schön, Charakter aus den vorherigen Bänden wiederzutreffen und ebenso toll waren auch einige der übrigen Nebencharaktere.

    Ich freue mich schon riesig auf die letzten beiden Teile.


    Fazit:

    Auch im dritten Band haben mir die Protagonisten wieder sehr gefallen und ihre Geschichte konnte mich überzeugen.

  7. Cover des Buches Bücherliebe - Was Bücherregale über uns verraten (ISBN: 9783749901067)
    Annie Austen

    Bücherliebe - Was Bücherregale über uns verraten

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Lenas_Zeilenwelt

    Das Buch besteht aus kurzen Kapiteln, Zitaten und Listen rund um Bücher. Es werden verschiedene Themen behandelt, die lesebegeisterte Menschen beschäftigen. Zum Beispiel ob man ein Buch beenden muss und welche Möglichkeiten es zum Sortieren eines Bücherregals gibt.


    Das knapp 200 Seiten dicke Buch lässt sich schnell und leicht lesen. Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch noch etwas länger gewesen wäre. Die humorvolle Art der Autorin hat mich oft zum Lachen gebracht.

    Annie Austen bringt die Gedanken von Buchliebhabern auf den Punkt. An vielen Stellen habe ich mich wieder erkannt. Ich kann nicht jede Aussage unterschreiben, was natürlich normal ist.

    Man erfährt alles über große Büchersammlungen, historische Buchsammler und Wissenswertes zum Lesen und Büchern.

    Das kleine Hardcover ist innen wunderschön gestaltet. Es gibt immer wieder Abbildungen von Bücherregalen. Auf den Buchrücken kann man teilweise sogar die Titel lesen.

    Wer Anekdoten rundum Bücher sucht, wird bei diesem Buch fündig. Für Buchliebhaber eine Empfehlung!

  8. Cover des Buches Die großen Vier (ISBN: 9783455650532)
    Agatha Christie

    Die großen Vier

     (72)
    Aktuelle Rezension von: ShalimaMoon

    Die Handlung: Poirot steht vor seinem bisher größten Fall. Eine Geheimorganisation mit vier einflussreichen Mitgliedern versucht ihn zum Schweigen zu bringen. Unterstützt wird er dabei von seinem alten Freund Hastings. Doch die großen Vier wollen sich einfach nicht schnappen lassen.

    Meine Meinung: Bisher war ich von Mrs. Christie sehr angetan und verschlang Poirots Fälle. Doch diesmal wollte mich der Fall einfach nicht packen. Es wirkte eher wie eine verwirrende Ansammlung an Kurzepisoden, die viel zu schnell gelöst wurden und irgendwie immer unbefriedigend endeten. Mit den großen Vier wurde ein Gegner geschaffen, der viel zu groß angelegt wirkte und so gar nicht in das übliche Whodunnit Schema passen wollte. Also habe ich ein bisschen nachgeforscht und anscheinend war Mrs. Christie bei der Arbeit an diesem Buch in finanziellen Nöten und hat dann tatsächlich die Kapitel einzelnd veröffentlicht, um möglichst schnell an ein wenig Geld zu kommen. Leider wirkte dadurch die Gesamthandlung sehr unausgewogen und verlor sich in seinen ständigen Hinweisen auf die großen Vier, die doch immer gleich endeten. Dadurch wurde es ein regelrechtes Durchquälen durch 224 Seiten, die nicht zu enden schienen. So freue ich mich nun auf weitere Werke und versuche diesen Fehlschlag einfach zu vergessen.

  9. Cover des Buches Ein gefährlicher Gegner (ISBN: 9783596177714)
    Agatha Christie

    Ein gefährlicher Gegner

     (77)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    Vorneweg:
    Ich habe den Roman in der Sammlerausgabe des Hachette-Verlag gelesen, welche mittlerweile vergriffen und in der WAS LIEST DU - Datenbank leider nicht vorhanden ist. Sie sollte aber inhaltlich identisch sein mit dieser Ausgabe…

    Inhalt:
    Von Geldmangel und Arbeitslosigkeit geplagt, planen die befreundeten Tommy Beresford und Prudence 'Tuppence' Cowley eine Abenteurer GmbH. Scheinbar schnell gibt es durch Mr. Whittington einen Auftrag für Tuppence, welche diesem sich als Jane Finn vorstellt - ein Name, den Tommy und seine Freundin in einem Pub aufschnappten. Durch diesen Namen fühlt sich der Auftraggeber jedoch unter Druck gesetzt und bietet scheinbar ängstlich einiges Geld für das Schweigen von Jane Finn. Kurz darauf ist der Herr allerdings spurlos verschwunden. Dafür meldet sich auf eine Anzeige der beiden Abenteurer ein gewisser Mr. Carter vom britischen Geheimdienst und klärt die Beiden auf: vor vier Jahren hatte eine Person namens Jane Finn auf dem sinkenden Passagierschiff RMS Lusitiana gewichtige Papiere eines Agenten an sich genommen und war anschließend untergetaucht. Nun wird nach eben jener jungen Dame gesucht, denn die Papiere könnten einen Krieg zwischen Großbritannien und den Russen entfachen. Tommy und Tuppence erhalten die Genehmigung von Carter, nach der vermissten Dame - und somit auch nach den Papieren - zu fahnden. Dabei stoßen sie auf eine weitere interessante Person: der reiche Amerikaner Julius Hersheimer sucht ebenfalls nach der verschwundenen Jane, ist sie doch seine Cousine. Zu dritt wagen sich die Drei auf schwammige Spuren und geraten tiefer in eine Spionage-Affäre, als sie jemals gedacht hätten ... 

    Meinung:
    Mit 'Ein gefährlicher Gegner' hatte die britische Schriftstellerin Agatha Christie ihren zweiten Roman am Start. Dieser erschien 1922 und unterschied sich schon in vielen Dingen von dem Erstling, welcher ja der erste Kriminalroman mit dem Meisterdetektiv Hercule Poirot war. Nun wartete die Autorin mit einem Ermittlungs-Duo auf, welches allerdings in eine Spionage-Affäre geriet. Es ist also nicht die klassische Art und Weise von Kriminalroman. Während die Charaktere Tommy und Tuppence eigentlich ganz gelungen sind, wirken sämtliche Nebenfiguren entweder steril oder überdreht, wie der liebestolle Julius Hersheimer. Weitere Abstriche muss man wohl machen, als die jeweiligen Hauptfiguren für mehrere Tage verschwinden - es die anderen allenfalls bekümmert. So richtige Angst und Sorge kommt scheinbar nicht auf, was schon irgendwie eigenartig - ja fast unrealistisch ist. Trotz diesen eher negativen Punkten zeigt der Roman die Situation in den Zwanziger Jahren vor einem guten Jahrhundert ganz gut auf. Obwohl gerade der erste Weltkrieg beendet war, lauerte der nächste regelrecht im Untergrund - Intrigenspiele der Länder waren regelrecht Mode geworden. So ist dieser zweite Roman, an deren Figuren sich Christie später nochmal erinnern würde, gegenüber dem Erstling zwar abwechslungsreich, kommt aber an die Spannung dessen keineswegs heran. Für die Chronologie und interessierte Leser empfehlenswert, aber kein herausragender Kriminal - Agentenroman...

    7,0 Sterne

  10. Cover des Buches The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot. (ISBN: 9783328103271)
    JP Delaney

    The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

     (326)
    Aktuelle Rezension von: feierabendblogr

    Eine ganz interessante Story für einen Thriller und die Umsetzung ist auch nicht zu verachten.
    Eine junge Frau bewirbt sich um in einem Designer-Haus wohnen zu dürfen. Sie wird nach einem Auswahlverfahren angenommen, darf einziehen und muss sich an die peniblen Regeln der Vermieters halten.
    Bei der Recherche zu dem Haus und seinem Architekten erfährt sie, dass vor ihr eine andere Frau in diesem Haus gelebt hat, die ihr sehr ähnlich gesehen hat. Die ist aber tot.
    So beginnt eine spannendere Jagd nach der Geschichte des Hauses und dabei kommt auch sie in Gefahr. Beide Frauen haben eine bewegte Vergangenheit, die sie eingeholt hat.
    Was mir an diesem Buch gefällt, sind die Wechsel zwischen den Beiden Erzählsträngen, die immer zwischen Jane in der Gegenwart und Emma in der Vergangenheit wechselt.

  11. Cover des Buches Mord in Mesopotamien (ISBN: 9783455003383)
    Agatha Christie

    Mord in Mesopotamien

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Dolores999

    Man kann Genreliteratur schwierig 85 Jahre nach ihrer Entstehung beurteilen. Zu viel ändert sich an Erzählkonventionen. So auch hier. Die Geschichte konnte mich nicht packen, die langen Herleitungen von "Whodunnit" wirkten auf mich langweilig.

  12. Cover des Buches Game on - Schon immer nur du (ISBN: 9783736313385)
    Kristen Callihan

    Game on - Schon immer nur du

     (143)
    Aktuelle Rezension von: annique

    Der Schreibstil der Autorin hat mir auch in diesem Band sehr gut gefallen. Die beiden Protagonisten waren mir zum grössten Teil sehr sympathisch und wirkten auch authentisch. 

    Der Anfang konnte mich zwar überzeugen, aber schon nach ca. 50 Seiten ging es mir viel zu schnell. Ethan und Fi kamen so schnell zusammen, dass ich es gar nicht wirklich mitbekommen habe. Zudem haben sich die beiden immer wieder selbst widersprochen, was unglaublich schade war. Ethans anfängliche Äusserungen gegenüber seiner Jungfräulichkeit waren komplett anders als die Erfahrungen, welche er tatsächlich schon hatte. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass gewisse Szenen oder Worttausche nicht von Anfang an geplant waren und danach einfach reingeschoben wurden, ohne eine vorherige Szene darauf anzupassen. Das hat mich während dem lesen immer wieder ziemlich verwirrt.

    Erst am Schluss konnte Spannung aufgebaut werden. Die letzten 100 Seiten haben mir sehr gut gefallen. Da ich mich anfangs eher durch das Buch durchquälen musste, dachte ich oft darüber nach, es abzubrechen - im Nachhinein bin ich dennoch froh, dass ich es nicht getan habe.

  13. Cover des Buches Das Weihnachtsglas (ISBN: 9783453407442)
    Jason F. Wright

    Das Weihnachtsglas

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Weihnachtsgläser oder auch Christmas Jars haben mittlerweile eine gewisse Tradition. Im Buch ist es eine Familie, die diese Tradition begründet – erst um sich selbst mit dem in einem Jahr gesammelten Kleingeld Weihnachtsgeschenke zu kaufen, dann um die Weihnachtsgläser anderen – in Not geratenen – Menschen zukommen zu lassen. 

    Auch Hope Jensen erhält ein Weihnachtsglas, kurz nachdem an Heiligabend Diebe in ihre Wohnung eingebrochen sind. Sie ist Journalistin und macht sich schnurstracks daran, zu recherchieren: Wer hat ihr das Glas zukommen lassen? Und wer sind die Begründer dieser Tradition? Während ihrer Recherche findet sie in diesen eine zweite Familie, doch durch eine Lüge droht sie ihr neues Glück zu verlieren. Und beginnt langsam zu verstehen, worum es im Leben manchmal wirklich geht.

     

    Das Weihnachtsglas ist eine verdammt schnulzig-kitschige Geschichte, die mich zu Tränen rührt. Und leider ist sie auch so verdammt übertrieben unrealistisch. Ja, es ist schön, dass und wie sich der Kreis am Ende schließt, aber irgendwie auch zu viel des Guten. Daher muss ich leider Punkte abziehen und am Ende sind es dann 7/10 Punkten. Nichtsdestotrotz empfehle ich das Buch gerne weiter und wer weiß, vielleicht bekommt auch im nächsten Jahr hier jemand ein Weihnachtsglas...

     

     

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Bullet Journal, Essen, Reisen, Fotos, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

  14. Cover des Buches Die Mütter-Mafia (ISBN: 9783785727133)
    Kerstin Gier

    Die Mütter-Mafia

     (1.308)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Kerstin Gier - Mütter Mafia


    Constanze Bauer ist am Boden zerstört als ihr Ehemann Lorenz sie einfach in das Haus seiner verstorbenen Mutter ausquartiert und sie mit den Kindern allein lässt. Den Trennungsgrund können wir uns zwar alle denken, aber Constanze, die nun mit ganz anderen Schwierigkeiten fertig werden muss, will ihm nichts Schlechtes zutrauen.

    Als sie dann auch noch ihren Sohn zum Kindergarten bringt, sieht sie sich einigen Helikopter-Müttern gegenüber, die sie sofort in ihre "exklusive" Gruppe aufnehmen möchten.

    Allerdings gibt es da auch noch die Nachbarin, die sie über die Nachbarschaft und die übereifrigen Mamis aufklärt, die an niemanden ein wirkliches gutes Haar lassen und sich gegenseitig selbst übertreffen wollen und dafür fiese Wege beschreiten.

    Ist Constanze den neuen Lebensumständen gewachsen und wird sie es schaffen ihr Leben zu organisieren?


    Ich kenne von der Autorin bisher nur die Edelstein-Reihe, die mir gut gefiel.

    Der Frauen/Unterhaltungsroman hat mir ebenfalls gut gefallen, natürlich ist mir der lockere Schreibstil der Autorin auch hier wieder positiv aufgefallen.

    Ich bin schnell in der Geschichte angekommen, die sowohl emotional aber auch sehr humorvoll verpackt wurde. Plötzlich muss sich Constanze um alles alleine kümmern, und das bringt erst mal eine Menge Schwierigkeiten mit sich. Die Autorin schafft es, ganz alltägliche Situationen etwas überspitzt und lustig darzustellen, was Constanze allerdings nur noch sympathischer macht.

    Die Erzählart wechselt im Buch zwischen laufender Erzählung und Email-Verkehr ab, was die Geschichte insgesamt etwas frischer wirken lässt.

    Die Charaktere sind lebendig ausgearbeitet. Neben Constanze, die mir sehr schnell sympathisch war, und die ich öfter gern mal in den Arm genommen hätte, gefiel mir auch der "Jaguar-Mann" ganz gut, obwohl der anfänglich doch sehr distanziert und machohaft rüber kam, zum Glück verlief sich das in der Geschichte. Allerdings tritt Constanze auch dort in das eine oder andere Fettnäpfchen, weil sie sich auf die Erzählungen der Mamis verlässt.

    Lorenz war allerdings der Kracher, oft habe ich mich gefragt, kann es so jemanden wie ihn überhaupt geben? Wahrscheinlich schon, aber ich glaube die Geschichte wäre auch nur halb so lustig gewesen, wenn Lorenz anders gehandelt hätte.

    Die Mamis sind allesamt ein wenig gewöhnungsbedürftig, neben fiesen Sticheleien und dem gegenseitigen Übertrumpfen in Sachen Kochkünste und Kindererziehung, gab es oft einiges zu schmunzeln. Dennoch, wenn das das wahre Leben wäre, würde ich einen riesigen Bogen darum machen.

    Kurzum: Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, es gab viel zu lachen, aber auch zum nachdenken.

    Der Autorin ist hier ein wirklich nettes Buch gelungen, das mir ein paar angenehme Lesestunden bereitet hat, es gibt sogar ein bisschen Taschentuchalarm.

    Wer eine realistische Geschichte lesen möchte, der sollte lieber die Finger von dem Buch lassen, wer einfach nur gute Unterhaltung haben will, sich fallen lassen möchte und eine humorvolle wie emotionale Geschichte genießen will, dem kann ich das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.


    Fazit: Gute Unterhaltung mit viel Humor und Emotionen. Knappe 5 Sterne. 

  15. Cover des Buches Das Sterben in Wychwood (ISBN: 9783596177691)
    Agatha Christie

    Das Sterben in Wychwood

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann

    In "Das Sterben in Wychwood" ermittelt diesmal nicht einer ihrer bekannten Ermittler, sondern Luke Fitzwilliam, der nach längerem Aufenthalt in Indien nach England zurückkehrt und im Zug die ältliche Miß Pinkerton kennenlernt. Diese erzählt ihm eine unglaubliche Geschichte von einem Mörder, der in ihrem Heimatort umgeht. Sie ist deshalb auf dem Weg zu Scotland Yard und kennt sogar den Namen des nächsten Opfers. Als Luke kurz darauf in einer Zeitung nicht nur ihre Todesanzeige, sondern auch die des von ihr genannten nächsten Opfers liest, weiß er, dass er diesen Mörder stoppen muss.

    Ein durchaus spannender Fall, allerdings konnte mich die "Liebesgeschichte" in diesem Krimi eher weniger überzeugen.

  16. Cover des Buches Monströs (ISBN: B0083QP4FE)
    Chris Karlden

    Monströs

     (20)
    Aktuelle Rezension von: angie_molly


    "Monströs" von Chris Karlden

    Im Zuge einer Leserunde durfte ich diesen Psychohriller lesen. Spannung pur von der ersten Seite.
    Ein ehemaliger Strafverteidiger Martin Waller verlor seine Frau, hat seinen Job aufgegeben sich um seinen Sohn zu kümmern. Als Hobby restauriert er alte Möbel. Er bekommt ein Auftrag durch seine Freundin Selma und fährt zu einem Berghotel in der Schweiz. Was ihn dort erwartet ist einfach grausam. Plötzlich bekommt er email von seiner verstorbenen Frau, da kommt eine Hoffnung in ihn hoch. Was wäre wenn sie leben würde ? Es werden Menschen auf monströse Weise umgebracht, jedes mal wird eine Botschaft hinterlassen die auf Martin deutet. Ist er ein Mörder ? Für ihn heißt es, er musst diese Nacht überleben und sich seine Vergangenheit stellen. Er muss herausfinden wer hinter allem steckt ..
    Ich habe diesen Psychothriller geliebt, ich habe mitgefiebert, mitgelitten bis zum Schluss wusste ich nicht wer der Mörder ist?
    Als es rauskam, war ich echt überrascht. Chris Karlden hat Mega mitreißenden Psychothriller geschrieben, lest es einfach selbst. Klare Leseempfehlung!!!



  17. Cover des Buches Der Wachsblumenstrauß (ISBN: 9783455651324)
    Agatha Christie

    Der Wachsblumenstrauß

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Wortverzauberte
    Inhalt
    Nach der Beerdigung des Familienoberhaupts Richard Abernethie versammelt sich die ganze Familie gemeinsam mit dem Anwalt, um sich das Testament des Verstorbenen anzuhören. Doch schon da beginnt das Mysteriöse. Richard Abernethie ist zwar überraschend gestorben, aber es war ein natürlicher Tod. Diese Tatsache wird aber durch eine Aussage seiner Schwester Cora Lansquenet "Er ist doch ermordet worden, oder nicht?!" in Frage gestellt. 
    Nun beginnt der Familienanwalt Mr. Entwhistle zu ermitteln und kommt schnell dahinter, dass tatsächlich ein Mörder noch frei herumläuft. Als dann auch noch Cora Lansquenet ermordet wurde, bittet der Anwalt Hercule Poirot um Hilfe. Dieser nimmt sich der Sache an und kommt einem perfiden Plan auf die Schliche. Die Jagd nach dem Mörder ist eröffnet...

    Mein Eindruck 
    Ich fand die Geschichte gut durchdacht und wirklich spannend bis zur letzten Seite. Das Einzige, was mich irritiert hatte, war der Titel des Krimis. Ich habe mich bis zum Schluss gefragt "Was hat das mit dem Wachsblumenstrauß auf sich?". Ich konnte mir wirklich keinen Reim darauf machen, es war mir ein absolutes Rätsel. 😀 Erst als die Auflösung kam, wurde es mir dann klar. Diese Frage aber tat dem Lesegenuss keinen Abbruch. Es ist ein echt gelungener Krimi. 

    Fazit
    Agatha Christie hat einen spannenden und zugleich fesselnden Krimi abgeliefert. Die Story ist von der ersten Seite an und bis ins kleinste Detail gut durchdacht gewesen. Alles passt wie ein Zahnrad in das nächste zusammen. Jeder Charakter hatte seine bestimmte Funktion perfekt umgesetzt. Zwar ist der Titel des Krimis anfangs ein bisschen verwirrend, doch wird man am Ende eines Besseren belehrt und man erfährt, warum Agatha Christie die Geschichte so genannt hat wie sie sie genannt.

  18. Cover des Buches Der Dienstagabend-Club (ISBN: 9783596177745)
    Agatha Christie

    Der Dienstagabend-Club

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nach "16 Uhr 50 ab Paddington" und "Die Tote in der Bibliothek" konnte mich die "Queen of Crime" auch beim dritten Mal leider nicht mit ihrer Geschichte umhauen.

    Ihre Ideen für jeden einzelnen Fall waren zwar sehr einfallsreich und detailliert, aber da sich alles bereits in der Vergangenheit zugetragen hat und nur das Ende der anderen Charaktere erraten werden musste, konnte ich die Story nicht richtig genießen ...

  19. Cover des Buches Der Ball spielende Hund (ISBN: 9783455650549)
    Agatha Christie

    Der Ball spielende Hund

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Wortverzauberte

    Der dickliche Belgier – mit „Der Ball spielende Hund“ findet man sich erneut in einem Krimi wieder. Hercule Poirot muss wieder einmal einen Fall lösen. 

    Inhalt

    Hercule Poirot erhält einen merkwürdigen Brief. Eine gewisse Emily Arundell bittet ihn um Hilfe. Sie hatte einen schweren Unfall. Sie ist die Treppe hinunter gestürzt. Doch glaubt sie nicht an einen Unfall. Hercule will der Sache auf den Grund gehen. Leider ist es zu spät. Denn Emily Arundell ist nun tot. Der Brief kam zu spät bei ihm an. 

    Nun ist der Spürsinn von Poirot geweckt. Gemeinsam mit Hastings macht er sich ans Werk. Die Verdächtigen sind zahlreich. Unter anderem soll es einer ihrer Verwandten gewesen sein. Doch diese weisen jede Schuld von sich. Auch der geliebte Terrier der Verstorbenen kommt als Täter in Frage. Was für Poirot sehr unwahrscheinlich klickt. Aber er geht jeder Spur nach. Trotzdem schwirrt immer wieder die selbe Frage in seinem Kopf herum: War es vielleicht doch nur ein unglücklicher Unfall?…

    Meine Eindrücke 

    Schon der Titel „Der Ball spielende Hund“ reizte mich. Ich fand die Idee aufregend, ein Hund könnte der Übeltäter gewesen sei. Es war mal etwas anderes. Denn die typischen Verdächtigen in einem Krimi hauen mich neuerdings nicht mehr so vom Hocker. 

    Besonders gut hat mir der Aufbau des Plots gefallen. Der Einstieg mit dem Sturz von der Treppe ist wirklich gelungen. Man denkt ja danach nicht wirklich daran, dass dies ein Anzeichen für einen späteren Mord sein könnte. Doch irgendwie hat mir da noch etwas gefehlt. Man hätte die Idee des Hundes als Täter weiterspinnen sollen. 

    Lohnt sich das Buch?

    Agatha Christie ist hier bei „Der Ball spielende Hund“ wieder in ihrem Element gewesen. Sie hat einen ordentlichen Krimi abgeliefert. Er war spannend und hat den Leser zum Mitraten angereckt. Auch ist es ihr gelungen, Hercule Poirot noch ein bisschen mehr menschlicher darzustellen. Er hat sich tierlieb gezeigt. Normalerweise hat man nämlich das Gefühl, er habe eine Abneigung gegen Tiere. 

    Obwohl mir etwas an dem Krimi gefehlt hat, kann ich doch diesen weiterempfehlen. Neben einer guten Story hat der Krimi auch lustige Momente zu bieten. Und wer von Krimis à la Agatha  Christie nicht genug kriegen kann, ist dieser ebenfalls das Richtige. 

  20. Cover des Buches Wiedersehen in Virgin River (ISBN: 9783956496172)
    Robyn Carr

    Wiedersehen in Virgin River

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Der Autorin gelingt es eine wunderbare Kleinstadtatmosphäre zu zaubern. Gemütlichkeit und ein Umfeld mit Urlaubsfeeling gibt dem Buch rund um die Geschichte von Paige, die auf der Flucht ist und bei John, dem Barkeeper Unterschlupf findet, das richtige Ambiente. Die Nebencharaktere sind liebevoll beschrieben und sind stets mit helfender Hand zur Stelle. Der Schreib- und Erzählstil ist modern und flüssig zu lesen und man hat das Buch in Null Komma nichts ausgelesen. Ich kann auch Teil 2 der Virgin-River-Reihe nur wärmstens empfehlen. Diese Serie hat eindeutig  Suchtpotenzial – also Achtung. Von mir gibt es volle 5 Sterne. 

  21. Cover des Buches Mit offenen Karten (ISBN: 9783455651317)
    Agatha Christie

    Mit offenen Karten

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Mein Fazit: Wieder mal konnte mich ein Fall mit Hercule Poirot begeistern :) In Anwesenheit des berühmten Detektivs, einem Inspector, der Krimiautorin Ariadne Oliver und dem Agenten Colonel Race wurde ein Mord verübt und einer der vier anderen muss diese Tat begangen haben! Die Suche nach dem Motiv gestaltet sich nicht einfach und bis zum Ende war nicht klar, wer es tatsächlich gewesen ist.
    Ein bisschen gestört haben mich die Erläuterungen und Fragen zum Kartenspiel Bridge. Gerade Poirot verbeißt sich darauf, denn die vier Verdächtigen versucht er, anhand ihres Verhaltens bei diesem Spiel an dem Mordabend psychologisch zu enträtseln - für mich, die ich das Spiel nicht kenne, war es deshalb etwas schwierig in diesen Momenten seinen Gedanken dazu zu folgen.
    Ansonsten ein spannendes Rätselraten bis zum Ende, vor allem auch durch die verschiedenen Verhöre und Nachforschungen aller vier darin verwickelten Aufklärer.

    4,5 Sterne von mir

  22. Cover des Buches Kurz vor Mitternacht (ISBN: 9783455002263)
    Agatha Christie

    Kurz vor Mitternacht

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs

    Mal wieder ein Agatha-Christie-Krimi ohne Miss Marple oder Hercule Poirot, wobei letzterer den hier ermittelnden Superintendenten Battle zumindest inspiriert. Das Buch erschien 1944 in Großbritannien und den USA, die deutsche Erstausgabe wurde zwei Jahre später veröffentlicht.

    „Kurz vor Mitternacht“ beginnt mit einigen kurzen Kapiteln zu den einzelnen Hauptfiguren des Krimis, bevor diese auf dem malerisch an der Küste gelegenen Anwesen Gull’s Point zusammentreffen. Gastgeberin ist die schon einige Jahre verwitwete, bettlägerige Lady Tressilian, die von einer entfernten Verwandten namens Mary Aldin gepflegt wird. Besucht wird sie von Nevile Strange und seiner zweiten Ehefrau Kay. Der erfolgreiche Sportler Nevile ist so etwas wie der Ziehsohn von Lady Tressilian und sein Besuch wird einzig und allein davon getrübt, dass auch seine erste Ehefrau Audrey vor Ort ist. Ein Cousin von ihr verbringt die Sommertage ebenfalls auf Gull’s Point, während ein längst pensionierter Anwalt zwar im Hotel wohnt, aber freundschaftliche Beziehungen zur Hausherrin pflegt. Ein Jugendfreund von Kay komplettiert die Gesellschaft. Dass nicht alle Erwähnten diesen Spätsommer überleben, liegt auf der Hand.

    Es erstaunt ebenfalls nicht, dass Agatha Christie es mal wieder schafft, ihre Leserinnen und Leser an der Nase herumzuführen. Einige mögliche Motive sind von Anfang an offensichtlich; kleine Randbemerkungen lassen erfahrene Krimi-Fans aufhorchen. Aber am Ende ist dann doch wieder alles anders – und trotzdem schlüssig. „Kurz vor Mitternacht“ ist ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen. Nur auf die letzten zwei, drei Seiten hätte ich verzichten können, denn da soll es romantisch werden, was sich bei Agatha Christie immer ziemlich hölzern liest – hier merkt man am ehesten das Alter ihres Werks. Doch die Krimihandlung ist unverstaubt und dass dieser Fall vor fast 80 Jahren erdacht wurde, tut seiner Raffinesse keinen Abbruch.

  23. Cover des Buches Sie kamen nach Bagdad (ISBN: 9783596168897)
    Agatha Christie

    Sie kamen nach Bagdad

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: Die junge Engländerin Victoria verschlägt es ins exotische Bagdad. Eigentlich wollte sie dort nur einen jungen Mann wiederfinden der sie nachhaltig beeindruckt hatte, aber dann kommt alles anders. Sie gerät ins Netz einer internationalen Verbrecherorganisation. Ein Toter in ihrem Hotelzimmer und ihre eigen Entführung sind nur der Anfang eines gefährlichen Spiels um Macht. 

    Meine Meinung: Zugegeben - ich war sehr gespannt auf diesen etwas anderen Roman von Agatha Christie. Meine hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht. A.C. hat einen packenden Spionageroman geschaffen, der sich flüssig liest und kaum Atempausen zulässt, was wahrscheinlich auch der geringen Seitenanzahl geschuldet ist. Man lernt Protagonistin Victoria in England kennen, sie ist eine lebenslustige Frau mit Köpfchen, die manchmal einfach nicht weiß, wann es besser wäre den Mund zu halten. Am Anfang war sie mir nicht sehr sympathisch, aber im Laufe der Geschichte bin ich doch mit ihr warm geworden. Andere handelnde Personen bekommen notwendige Charakterzüge, aber sie spielen meist auch nicht mehr als eine kurze Rolle. Die Machenschaften der verschiedenen Organisationen blieben - ich vermute mal bewusst - nebulös. Hier wäre ich ganz froh über das ein oder andere Detail gewesen. Die Auflösung hat mich wie immer überrascht und ich musste konzentriert lesen, um die auf wenigen Seiten entwirrten  Geschichte des Buches zu verstehen. 

    Auch in diesem Roman beweist Christie, dass sie Ahnung hat, von dem was sie erzählt. Ich finde es sind die kleinen Andeutungen bei der archäologischen Ausgrabung oder die Beschreibung des Gewirrs in Bagdad die ihre Roman so lebendig werden lassen. 

    Mein Fazit: Ein - leider sehr kurzer - unterhaltsamer Spionageroman, der den Leser in die orientalische Welt entführt. 

  24. Cover des Buches Die Liebe in den Zeiten der Cholera (ISBN: 9783596907083)
    Gabriel García Márquez

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

     (475)
    Aktuelle Rezension von: Zweimalelf

    Eine etwas andere Liebesgeschichte, die der Autor in einer unglaublich schönen Sprache präsentiert. Die Charaktere sind sehr facettenreich gestaltet, so dass z.B. der Protagonist manchmal höchste Sympathie in einem weckt, dann wieder verachtenswert erscheint und oft einfach nur erbärmlich rüberkommt. Auf jeden Fall tat ich mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen, weil es dem Autor sehr gut gelingt, den Leser in diese bunte und zugleich erschreckende Karibikatmosphäre des späten 19. Jahrhunderts zu hineinzuziehen. 

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