Bücher mit dem Tag "mönch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mönch" gekennzeichnet haben.

354 Bücher

  1. Cover des Buches Fire & Frost - Vom Eis berührt (ISBN: 9783473401574)
    Elly Blake

    Fire & Frost - Vom Eis berührt

     (660)
    Aktuelle Rezension von: buecher_hinter_der_traumtuer

    Leider konnte mich dieses Buch nicht so packen, wie einige von euch. Ich mochte die Story eigentlih total gerne, aber irgendwie fehlte mir etwas Spannung. Die Idee an sich mag ich sehr und auch der Schreibstil war super flüssig und leicht. Allerdings konnte ich mich nicht mit den Charakteren identifizieren und keine Bindung zu ihnen aufbauen. Irgendwie fehlte mir einfach etwas. 


    Alles in allem eine tolle Idee, die mich leider nicht mitreißen und überzeugen konnte. Da das Buch keinen richtig fiesen Cliffhänger habe, denke ich nicht, dass ich Band zwei lesen werde. 

  2. Cover des Buches Das Mädchen, das den Himmel berührte (ISBN: 9783404167777)
    Luca Di Fulvio

    Das Mädchen, das den Himmel berührte

     (457)
    Aktuelle Rezension von: Lesekerstin

    Eigentlich finde ich das Buch alles im allem ganz gut... nur wurde es mir manchmal zu zäh und ich war immer wieder versucht es zu schließen und nicht weiter zu lesen!

    Durchgekämpft habe ich mich trotzdem... 


  3. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404171651)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.103)
    Aktuelle Rezension von: Thomas-78

    Ist dieses Buch nicht fast schon ein Klassiker? Ich habe es mehrfach gelesen. Auch die Verfilmung ist gelungen. Ein Musst-Read für alle Historienfans.

  4. Cover des Buches Und Gott sprach: Wir müssen reden! (ISBN: 9783499259814)
    Hans Rath

    Und Gott sprach: Wir müssen reden!

     (308)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    Ich muss das dazu sagen: Ich kenne die Reihe seit ein paar Jahren. Als ich bei einem Gewinnspiel den dritten Band gewonnen hatte, wusste ich nicht, das es zwei Vorgänger gibt. Jedenfalls las ich den dritten Band ohne diese beiden zu kaufen. Doch meine Neugierde siegte und ich holte sie mir. 

    Der Klappentext klingt vielversprechend und machte mich neugierig auf mehr. Vor allem das Thema „Gott und die Welt“ wecke meine Neugierde und hoffte, das der Autor dies gut in Szene gesetzt hatte oder dieses Thema „ausführlich“ beschrieb. 

    Das Buch ist sehr nett gestaltet. Es ist nicht bunt und auch nicht auffallend, aber nett. Ich habe mir Gott und Jakob etwas anders vorgestellt, als auf dem Buchcover zu sehen sind. In meiner Vision waren sie etwas schlanker. 

    Die Geschichte ist sehr humorvoll geschrieben, leicht verständlich. Keine komplexe Texte. Die Geschichte kann man an kalten tage bzw. auch an warmen Tage lesen.  

    Der Protagonist ist mir auf dem ersten Blick und beim ersten Lesen gleich sympathisch geworden. Seine Sprüche haben mich manchmal zum lachen gebracht. Der arme ist geschieden von seiner Exfrau, die mir von Anfang an unsympathisch war. Mitten in der Nacht klingelt sie sturm mit einem Typen, der ihn Krankenhaus reif prügelte. Da fragte ich mich als Leser, wieso Jakob Jakobi mit so einer „reichen Schickimicki“ Tante verheiratet war. Allerdings ist Jakob Psychotherpeut. Als Gott ihn besuchte und ihn zum erkennen gab, war er derjenige der sehr skeptisch war. Er war felsenfest davon überzeugt, das „Gott“ kein Gott sei, sondern eine „Gehirnerkrankung“ und diese Person musste dringend in die Klapse. Diese Art an ihn mochte ich gar nicht. Gott schickte ihm dadurch Beweise und auch daran glaubte er nicht.  

    Die Geschichte hat mir gut gefallen. Allerdings fand ich die Art von Jakob Jakobi, das er Gott nicht vertraute und ihn als „Geistskranker“ sah, weil er viele dinge wusste, die Jakob nicht wusste, nervig. Statt es akzeptieren dass Gott, ein Gott ist, und das er Dinge vorausschauen kann, arbeitete Jakob mit dem Verstand. Er konnte es nicht wahrhaben, dass er Dinge voraus sieht. Und das nervte. Es war nicht vorhersehbar. Ich habe auch an dieser Geschichte nix rum zu mäkeln. 

  5. Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783832164577)
    Mariana Leky

    Was man von hier aus sehen kann

     (627)
    Aktuelle Rezension von: TinaGer

    Hier war ich, obwohl ich fast überhaupt nichts sehen konnte, mitten im Hier und Jetzt statt wie sonst im Wenn und Aber, und ich nahm Frederiks Hand, und dann krachte es laut, und ich war sicher, dass das ein Band war, ein Band, das von meinem Herzen sprang, aber es war der Hubkolben. (S 183)

    WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN – Immer wenn der Kitsch zu viel wird und man denkt, jetzt geht es nicht mehr, Schluss, dann rettet Leky die Sache und erlaubt dem Leben schnöde Widrigkeit. Es geht um das Loslassen und Zupacken und die Widersprüche des Lebens. Buddhismus und Realismus passen durchaus zusammen. Die Protagonistin lernt, dass sie für die sieben Weltmeere gemacht sein und gleichermaßen vor der Haustür, im Westerwald, die Liebe ihres Lebens finden kann. Wunderbar für alle, die der Kitsch nicht schreckt.

  6. Cover des Buches Hectors Reise (ISBN: 9783492248280)
    François Lelord

    Hectors Reise

     (1.163)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    Hector lebt ein ganz normales Leben mit seiner Freundin Clara in einer europäischen Hauptstadt. Er ist Psychiater, verdient relativ gut und kann sich eigentlich nicht beschweren. Neuerdings plagt ihn aber eine Sorge; er fühlt sich nach den Sitzungen mit seinen Patienten immer erschöpfter und unzufriedener. Noch dazu hat er das Gefühl seinen Patienten zwar helfen aber sie jedoch nicht glücklich machen zu können. Aber wenn er seinen Patienten zu ihrem Glück verhelfen möchte, muss er erst einmal wissen, was Glück überhaupt bedeutet. Also beschließt er sich auf Reisen zu begeben um dabei herauszufinden was Menschen in verschiedenen Ländern glücklich oder unglücklich macht. Dabei gerät er auch in die ein oder andere unvorhergesehene und sogar gefährliche Situation, aus der er aber immer wieder seine Lehren zum Glück ziehen kann und sie sich in seinem Glücksnotizbüchlein aufschreibt📖


    Nachdem ich neulich mal wieder zufällig einen kurzen Teil der Verfilmung gesehen und mich ganz gut unterhalten gefühlt hatte, dachte ich, vielleicht sollte ich doch endlich mal das Buch dazu lesen, welches seit gefühlten Ewigkeiten bereits im Regal steht. Und es hat sich doch auch gelohnt.

    Es war eine recht nette kurze Geschichte.

    Hector weiß, dass es für ihn eigentlich keinen triftigen Grund gibt bedrückt zu sein. Ja, er müsste eigentlich sogar permanent glücklich sein, denn es fehlt ihm im Grunde an nichts. Und dennoch ist das nicht der Fall und er möchte herausfinden wieso es ihm und auch seinen Patienten so ergeht. Seine Notizbucheinträge umschreiben den Weg zum Glück eigentlich ganz gut und regen auch einen selbst etwas an mal über sein eigenes Glück nachzudenken oder auch wie man ihm ein wenig auf die Sprünge helfen könnte. Seine Erlebnisse sind unterhaltsam und schön zu lesen. Es ist wirklich ein kurzweiliges Büchlein. Jedoch die Tatsache, dass er eigentlich eine feste Freundin Zuhause an seiner Seite weiß, die er offenbar auch liebt, aber während der Reise gleich zwei andere Frauen "näher kennenlernt" fand ich etwas befremdlich.

    An den Schreibstil musste ich mich erst etwas gewöhnen. Die Geschichte fängt an mit "Es war einmal..." und in dem Stil geht sie auch weiter. Das erinnerte mich etwas an naive Malerei oder eine Märchenerzählung für Erwachsene. Es ist alles recht oberflächlich, geht nicht wirklich in die Tiefe. Es liest sich ziemlich schnell weg.

    Trotz des einfachen Erzählstils ist es eine ganz nette Geschichte, die einen für ein paar Stunden gut unterhält und doch auch etwas zum Nachdenken über sein eigenes Glück bringt.

  7. Cover des Buches Das Herzenhören (ISBN: 9783453410015)
    Jan-Philipp Sendker

    Das Herzenhören

     (434)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


             Was für ein schönes Buch. Passend für so viele Gelegenheiten. Es hat mich definitiv aus meiner Leseflaute geholt und es holt einen auch runter, wenn alles um einen herum ein etwas trubelig wird. Soviel Ruhe, Kraft und Achtsamkeit liegt darin. Man ist immer so schnell mit seiner Meinungsbildung und glaubt, vieles schon zu wissen. Wenn man sich aber die Zeit nimmt, zuzuhören, ergibt sich oft eine ganz neue Wahrheit. Ein Buch über das Besinnen auf das Wesentliche - die Liebe.              
  8. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783423210799)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (1.564)
    Aktuelle Rezension von: Waldspaziergang

    Der Name der Rose enthält viele Gedanken. Gedanken zur Wahrheit und Wissenschaft, die zum Nachdenken anregen, zum Realisieren oder Überdenken seiner eigenen Meinung, seiner Überzeugung zum Thema. Eine Tiefe wird geöffnet in die einzudringen man eingeladen ist. Auch einige Andere Themen werden angesprochen, doch im Vordergrund steht die Suche der Wahrheit.          

    William von Baskerville (eine Erinnerung an Sherlock Holmes weckend) und sein Begleiter Adson ermitteln in einer angesehenen Abtei in Italien, die überschattet wird von der mysteriösen, Nebel umwobenen Bibliothek, deren Betreten allen verboten ist.        
    Eine dunkle Macht scheint umzugehen und immer wieder neue Opfer zu fordern. Hinweise, und Verdächtige gibt es genug. Doch die Zusammenhänge sind verworren. Nutzbringend ist auch nicht die Versammlung Königs- und Papsttreuer Gesandter, zu deren Besprechung William ausgesandt wurde und die zwischen den im Streit liegenden Parteien vermitteln soll. Ihr Ergebnis ist das noch deutlichere Zerwürfnis und die Verhaftung zweier Schuldiger, die die Taten nicht begangen haben, die man ihnen vorwirft.
     Nachdem alle Verdächtige, Einer nach dem Anderen, selbst zum Ofer wurden, blieb letztlich nur noch einer übrig, der von William schließlich gestellt, zum Äußersten schritt und in seinem Wahn die Schrift des Philosophen vor aller Augen bewahren zu müssen, sich selbst mit ihr vernichtet und dabei die ganze Bibliothek in Flammen setzt, mit der schließlich die ganze Abtei zugrunde geht.     

    Ein entmutigendes Ende, wie schmerzlich die Vorstellung von brennenden Büchern und brennendem Fleisch doch ist. Auch William ist entmutigt, muss er am Ende feststellen, dass die Verschwörung, der er auf der Spur zu sein glaubte, nie existierte. Jeder Mord hatte seine eigenen Motive, hing ungebunden und eher zufällig mit den Anderen zusammen.

    Manchmal zeigen mir Bücher neue Gedanken und manchmal helfen sie mir schon vorhandene Gedanken wahrzunehmen. Wie William glaube ich nicht an eine Wahrheit, keine die wir sehen können. Wie William glaube ich an eine Vielzahl, dutzende von Möglichkeiten, die wir nur durch Wahrscheinlichkeiten und Indizien gegen einander abwägen können. Und wie „Der Name der Rose“ so schön veranschaulicht ist am Ende wahrscheinlich keine von ihnen richtig.

    In diesem Gedanken liegt für mich der Hauptwert des Buches. (Ich glaube darin eine Anleitrung für meinen wissenschaftlichen Bericht gefunden zu haben ;)) Daneben gibt es immer wieder mal schleppende Passagen über die Politik, Architektur, Religion der Zeit und die Visionen Adsons, nicht zu vergessen immer mal wieder kleine lateinische Texte, denen ich mit meinem drei Jahre zurückliegendem Schullatein nicht beizukommen vermag. Die Texte sind am Ende des Buches nachzuschlagen und auch die zuvor genannten Passagen, mag man sie sich Satz für Satz zu Gemüte führen und durch Nachschlagewerke ergänzen oder schon ein Vorwissen über die gegebenen Zustände haben, sind gewiss lehrreich. Doch ich sitze abends gemütlich in meinem Sessel warm eingewickelt in meine Decke weit entfernt von Laptop, Handy oder Duden, und so fielen mir genannte Passagen doch eher lästig und seufzend sehnte ich die Seiten mit mehr Absätzen herbei.

    Ein letztes noch: den Titel des Buches finde ich genial! Auf Seite 590 fiel mir auf, dass er sich mir immer noch nicht recht erklären wollte. Ich vergaß darüber und dann auf der letzten Seite, im letzten Satz (den ich auch noch nachschlagen musste) fiel plötzlich alles perfekt ineinander.

  9. Cover des Buches Im Schatten des Fuchses (ISBN: 9783453272057)
    Julie Kagawa

    Im Schatten des Fuchses

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Das Cover von "Im Schatten des Fuches" hat mich direkt angesprochen, da es sehr aussagekräftig und schön gestaltet ist. Zunächst war ich etwas skeptisch, da das Buch von Julie Kagawa geschrieben und ich ihren Schreibstil in der Buchreihe "Plötzlich Fee" sehr gewöhnungsbedürftig fand. Mein erster Gedanke war, dass das Buch vielleicht auch etwas kindlich geschrieben wurde. Doch meine Befürchtung hat sich schon im ersten Kapitel nicht bewahrheitet. 

    In dieser Buchreihe nimmt Julie Kagawa uns auf eine herzzerreißende Reise ins fantasiegeprägte Japan der Frühzeit mit. Jene Leser, die sich für die japanische Kultur und vor allem für die Fabelwesen Japans interessieren, sind hier goldrichtig. Doch auch für Leser, die nie von den japanischen Oni, Kitsune und Shinobi gelesen haben, werden diese Buchwahl nicht bereuen!

    Mit der Zeit ist mir Yumeko-san (eine Halb-Kitsune und die Protagonistin dieses Romans) sehr ans Herz gewachsen. 

    Yumeko wurde als Halb-Kitsune in einem Mönchskloster in den Bergen des Kaiserreichs großgezogen und lebt dort behütet auf. Eines Tages wird ihr von ihrem Meister die wahre Bestimmung des Klosters erklärt: eine sehr gefährliche Schriftrolle (das Drachengebet) wird dort seit einem Jahrtausend sicher verwahrt und soll weiterhin beschützt werden. Viele sind auf der Suche nach der Schriftrolle, da der Tag des Drachenwunsches naht. Yumeko-san bekommt die Mission das Drachengebet sicher zu einem anderen Tempel im Kaiserreich zu bringen, da ihr eigener Tempel von Oni und anderen Monstern der "Unterwelt" angegriffen und vernichtet wurde. Unterwegs trifft sie auf den jungen Tatsumi, einen Dämonenjäger der Kage. Natürlich verlieben sie sich ineinander und lernen auf dem langen und gefährlich Weg neue Freunde kennen. 

    Die Geschichte um Yumeko, Tatsumi und ihre Freunde ist wunderschön und traurig zugleich! Ich konnte mich sehr gut in alle Charaktere versetzen und liebe dieses Buch! 

  10. Cover des Buches Der Alphabetmörder (ISBN: 9783548289304)
    Lars Schütz

    Der Alphabetmörder

     (169)
    Aktuelle Rezension von: isabellepf

    "Der Alphabetmörder" von Lars Schütz, ist ein fesselnd geschriebener Thriller und gelungnes Debüt.

    Die beiden Profiler Jan Grall und seine Kollegin Rabea Wyler übernehmen einen spektakulären Fall der sie direkt zu ihrer ersten Leiche im Wildpark führt. Dessen Schädel ist zertrümmert und auf seiner Brust prankt ein in schwarzer Schrift tätowiertes grosses A. Auch weitere Opfer folgen mit Buchstaben in Alphabetischer Folge.
    Grall ahnt das der Mörder kein Unbekannter ist. Um ihn zu stoppen muss er sich mit den Dämonen seiner Vergangenheit stellen.

    Lars Schütz hat mit seinem Debüt einen packend und gut recherchierten Thriller geschrieben, der bis zum Schluss in seinen Bann zieht. Besonders der Perspektivenwechsel der Ermittler und der sich konstant aufbauende Spannungsbogen haben wir total gut gefallen. Auch die Ermittler sind sympathisch ausgearbeitete Persönlichkeiten, über die bis zum Ende der Story noch so einiges ans Tageslicht kommt. Auch die Handlung baut sich konstant sehr einnehmend auf mit unvorhersehbaren Wendungen die auch am Schluss nochmals für Atemraubende Lesemomente sorgt. 


    Der Schreibstil ist fesselnd, locker und leicht und liest sich durch die kurzen Kapitel sehr fliessend.

    Für mich ein überaus gelungen und lesenswerter Debüt, packend, fesselnd und spannend bis zum Ende.

  11. Cover des Buches Das Buch ohne Namen (ISBN: 9783404165162)
    Anonymus

    Das Buch ohne Namen

     (635)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_SaSa

    Verehrte Leser,

    Nur wer reinen Herzens ist, mag auf die Seiten dieses Buches blicken. Jede umgeblätterte Seite, jedes gelesene Kapitel bringt ihn dem Ende näher. Nicht alle werden es schaffen. Die zahlreichen unterschiedlichen Handlungsstränge und Stilrichtungen mögen manch einen verwirren und blenden, und obwohl sie gleich vor ihm liegt, ihn während der ganzen Zeit unablässig nach der Wahrheit suchen lassen. Die Dunkelheit wird kommen, und mit ihr großes Übel. Diejenigen, die dieses Buch gelesen haben, werden das Licht vielleicht niemals wieder erblicken.               Anonymus

    Eine Stadt Namens Santa Mondega. Und eine immer wieder alle 5 Jahre wiederkehrende Sonnenfinsternis. Und wie jedes Mal wird auch diese Sonnenfinsternis wieder einmal sehr blutig werden.

    Fazit.: Ich weiß nicht was ich schreiben soll. Schon ab der ersten Seite hat mich dieses Buch gefesselt. Ich wusste überhaupt nicht auf was ich mich da eingelassen habe. Es ist auch das erste Buch das ich in dieser Art gelesen haben. Und ich bin sprachlos. Einfach nur WOW. MEGA. HAMMER. GENIAL. Sucht es euch aus. Zu den Charakteren kann ich leider nicht viel schreiben. Da es so viele Charaktere sind und es jedes Mal aus der Sicht eines anderen Charakters erzählt wird. Das es einfach zu viel wäre um es hier zu schreiben. Es sei aber dazu gesagt das der Autor es wirklich Hammer hinbekommen hat das man über all die Charaktere den Überblick behält. Zum Glück hab ich mir die anderen Teile gleich alle dazu gekauft. Somit kann ich gleich Mal weiterlesen. Wenn ihr ein aussergewöhnliches Buch lesen wollt müsst ihr euch dieses Buch unbedingt holen. Den es liest sich wirklich wie ein Film von Quentin Tarantino nur eben als Buch. Man sieht es regelrecht vor seinem innerem Augen. Einfach der Wahnsinn. Ich bin definitiv total begeistert von diesem Buch. Es wird sich sowas von zu meiner Liste meiner Lieblingsbücher miteinreihen.

  12. Cover des Buches P.S. Ich liebe Dich (ISBN: 9783596297153)
    Cecelia Ahern

    P.S. Ich liebe Dich

     (8.766)
    Aktuelle Rezension von: Di_ddy

    Kurzfassung: Frau verliert große Liebe in noch recht jungen Jahren an einen Gehirntumor. Frau ist am Boden zerstört, alles sinnlos, kein Mann, kein Job, keine Perspektive, im Grunde schon mit dem Leben abgeschlossen… Doch dann taucht ein dicker Umschlag auf, in ihm 10 kleinere Umschläge für 10 Monate. Der Inhalt? Briefe ihres verstorbenen Mannes. So soll die Frau nach und nach wieder zu einem normalen Leben zurückkehren…. 

    Leute, was hab ich geheult bei dem Buch…. Puuuuuuuuuh! 

    Zugegeben, die Story ist ja schon bittersüßer Herzschmerz pur!

    Aber ich sags euch ganz ehrlich, ich weiß nicht ob mein Geheule an dem Buch an sich lag, oder weil mich die Story einfach so getriggert hat. Gott sei Dank lebt mein Mann und ist gesund klopfaufholz, aber mein Vater starb sehr früh an Krebs. Daher treffen mich solche Stories doch immer arg. 

    Ansonsten ist die Geschichte flüssig geschrieben, gut verständlich. Das Einzige, was mir aufgefallen ist (von Stören kann man nicht unbedingt sprechen), alle paar Seite hat jemand hysterisch gelacht oder jemand anderen angefaucht…. Okeeee :D 

    Summa Summarum ein schönes Buch für zwischendurch, vor allem wenn man mal richtig heulen will, aber auf Dauer könnte ich nicht so viele von der Sorte lesen.

  13. Cover des Buches Die Tore der Welt (ISBN: 9783404167890)
    Ken Follett

    Die Tore der Welt

     (1.280)
    Aktuelle Rezension von: Bettina_Reuter

    Gesichildert wird das Leben im Dorf Kingsbridge zur Zeit des 14.Jdts. Zwar eine Art Fortsetzung seines Buches "Die Säulen der Erde", steht es jedoch für sich und man kann es auch ohne Kenntnis des Vorläufers gut lesen.

    Detailreich und sehr gut recherchiert schildert Ken Follett das Leben der Bewohner und ich habe beim Lesen viel über das Leben im Mittelalter gelernt. Man taucht quasi ein in das vielschichtige Alltagsleben je nach Bevölkerungsschicht: einfache Handwerker, arme und unfreie Landbewohner, das Leben der Mönche und Nonnen im Kloster, die Rolle der Frauen in der Gesellschaft, Ritter und Grafen und schließlich das harte Leben der Geächteten, auf sich gestellt im Wald. Dies alles zu lesen war für mich durchaus lehrreich, eine angnehme Art, Geschichte zu erfahren.

    Mich störte jedoch zunehmend die klare Unterteilung in Gut und Böse. Auch wenn die "guten" Akteure durchaus auch ihre Fehler hatten und ein wenig reflektierten, fühlte ich mich jedoch etwas an "Denver-Clan" erinnert. Wer diese Serie der 80er noch kennt ; ) Das war mir etwas zu platt.

    Der Schreibstil war angenehm, vielleicht etwas zu saftig. Eher ein Urlaubs-Schinken, dann aber wegen der 1300 Seiten eher als E-Book!

    Aber ich glaube nicht, dass ich ein weiteres Buch von Ken Follett lesen werde, sondern für gute Geschichtsdarstellung lieber auf die Suche nach anderen Autoren gehe.

  14. Cover des Buches Aus der Mitte des Sees (ISBN: 9783257071467)
    Moritz Heger

    Aus der Mitte des Sees

     (139)
    Aktuelle Rezension von: kleine_liste

    Aus der Mitte des Sees von Moritz Heger ist ein sehr philosophische Roman. Der Mönch Lukas stellt sich viele Fragen rund um seinen Lebensweg, nachdem sein mit Bruder Andreas das Kloster verlassen hat. Der Klappentext verspricht viel philosophisches, was das Buch letzten Endes aber leider nicht liefert. Heger schneidet viele verschiedene Punkte an, arbeitet sie aber nicht vernünftig aus und erlaubt dadurch auch keine philosophische Diskussion, schon allein das reine „weiter drüber nachdenken“ wird nicht wirklich animiert. Ich fand das Buch deshalb leider eher mittelmäßig. Darüber hinaus ist auch der Schreibstil von Heger nicht zwingend anregend, man kämpft sich wirklich durch.

  15. Cover des Buches Schwestern der Wahrheit (ISBN: 9783764531348)
    Susan Dennard

    Schwestern der Wahrheit

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Miss_Naseweis

    Uuund ein weiteres frustrierendes YA Fantasy Exemplar.
    Die Geschichte war nett, die politischen Intrigen spannend, Charaktere wie der Kaisersohn Leopold schön undurchsichtig, auch wenn einiges für mich keinen Sinn ergeben hat. Vielleicht würden sich meine Fragezeichen in den folgenden Büchern auflösen, doch ich bezweifle, dass ich für diese Zeit opfern werde. Die Charaktere waren nicht unbedingt schlecht geschrieben, aber wiederum auch nicht gut genug, als dass ich unbedingt ihre weitere Reise verfolgen müsste.
    Jetzt die zwei überdimensional großen Punkte, die mich so frustriert haben:
    Die Beschreibung des magischen Systems, bzw. den Mangel an Beschreibung. Was genau sind Stränge, wie kann man sie sich vorstellen, was könnte einem bezüglich der Anzahl vorschweben? Welche Unterformen von Magis gibt es, was sind die Grenzen und Möglichkeiten? Auch war es für mich nicht logisch nachvollziehbar, warum Strangmagis so kühl und beherrscht sein müssen.
    Zweitens: Die Liebesgeschichte. Ich wollte mir die Augen auskratzen. Frei nach dem, typisch für YA, Motto: Hier haben wir ein Mädel, hier einen Typen, beide wichtig für die Handlung, selbstverständlich attraktiv, und da sich beide körperlich zueinander hingezogen fühlen, MÜSSEN sie zusammenkommen! Wer braucht schon gut und nachvollziehbar gelöste Differenzen, wenn sich dafür zwei Körper leidenschaftlich aneinander pressen? Ugh. Das Buch hatte vielversprechend angefangen, zum Ende hin wollte ich es an eine Wand werfen.

  16. Cover des Buches Der Elefant, der das Glück vergaß (ISBN: 9783778782514)
    Ajahn Brahm

    Der Elefant, der das Glück vergaß

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Da ich von "Die Kuh die weinte" so begeistert war, dachte ich das dieses mich genauso umhauen wird.

    Leider habe ich da falsch gedacht. Es ist in Ordnung und man kann es lesen, aber ich finde es wiederholt sich alles und ich hatte mit mehr "ohhh wie schön" Momenten gerechnet.


  17. Cover des Buches Der Drachenbeinthron (ISBN: 9783608961614)
    Tad Williams

    Der Drachenbeinthron

     (494)
    Aktuelle Rezension von: r0ach

    Ich hatte die Reihe von Tad Williams vor Ewigkeiten schon Mal gelesen und konnte mich nur dunkel daran erinnern, wie sehr mich diese Welt fasziniert und gefesselt hat. Das Simon eben nicht der klassische "Knight in a shining armor" ist und eher zufällig in die großen Wirren seiner Zeit hinein stolpert (im wahrsten Sinne des Wortes)


    Ich war beim zweiten Mal lesen etwas vorsichtig. Denn ich habe in letzter Zeit häufig Probleme gehabt, wenn es gerade darum geht: Helden, die ihren Status irgendwie unfreiwillig aufs Auge gedrückt bekommen haben. Und ich war mir unsicher, ob "Der Drachenbeinthron" nicht im Nebel der Erinnerung ein viel zu schönes Kleid trägt. Aber ich wurde nicht enttäuscht. Die Welt ist tief und verworren, jede Kultur trägt ihr eigenes Päckchen und Tad Williams Sprache beeindruckt mich zutiefst. Ich habe das Buch regelrecht gefressen und freue mich wieder Spaß an dicken Wälzern zu haben.

  18. Cover des Buches Das verbotene Eden 1 (ISBN: 9783426509401)
    Thomas Thiemeyer

    Das verbotene Eden 1

     (655)
    Aktuelle Rezension von: Rajet

    Der Schreibstil ist gut zu lesen, spannend und macht wie immer Spaß.

    Das Cover ist in einem ganz dunklen Grün gehalten, beim näheren Hinsehen wirkt es wie trockener zerfurchter Boden. In Gold ist sowohl der Reihenname als auch der Phönix gehalten. Einfach aber doch sehr edel wirkend (ist in echt dunkler als auf der Abbildung).

     

    Der Klappentext macht neugierig auf einen neuen Auftaktband zu einer schon länger erschienen Reihe des Autors.  

    Fazit:
    Wer meinem Blog folgt weiß das der Autor und seine Romane, vorwiegende dsytopische oder Mystery Romane, hoch in meiner Gunst stehen und gerne gelesen werden. Diesmal handelt es sich aber schon um eine Reihe die es ein paar Jahre gibt und die ich noch nicht kannte.

     

    Im Jahr 2020 gab es ein Virus auf der Welt (was für ein Zufall – oder Vorhersehung), die mit einer Impfung in den Griff bekommen wurde. Leider hatte die aber eine gravierende Nebenwirkung: Frauen und Männer Leben seither in erbittert Freundschaft zueinander. Männer leben in den Ruinen der Städte und Frauen in der wilden Natur. Aber nicht nur dass auch ihre Lebensanschauungen und der Glaube liegen weit auseinander.

    Und dann ist da die zarte Pflanze der Liebe zwischen der Kriegerin Juna und dem jungen Mönch David. Wird diese bestehen können? Und was hat es mit Davids Vergangenheit auf sich.

    Ein Auftaktband zu einer dsytopischen Reihe des Autors mit der ich mich wieder begeistern konnte. Die Protagonisten zeigen echte Gefühle und die Welt ist ein Abenteuer wert. Mit einem eleganten Cover, einem vielversprechenden Klappentext und einem Roman der Lust auf mehr macht – gerne hierfür 5 Sterne.

  19. Cover des Buches Der Pestreiter (ISBN: 9783442480883)
    Deana Zinßmeister

    Der Pestreiter

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    Trier 1652: Susanna Arnold ist nach dem Schatzfund endlich zur Ruhe gekommen und lebt mit ihrem Vetter Arthur bei den Blatters, die sich nach ihrer Migration aus der Schweiz nach Trier ein neues Leben aufbauen wollen.

    Karl Kasper von der Leyen ist nun neuer Erzbischof und Fürst von Trier. Sein Anliegen ist es, die Stadt nach dem langen Krieg wieder aufzubauen. Doch noch immer wütet in einigen Dörfern die Pest und die Menschen sind den Juden und Hexen schlecht gesonnen. Die Menschen machen sie für die Pest verantwortlich.

    So ersinnt er einen Plan: Er will den Pestreiter durch die Dörfer schicken, um die Kranken von den Gesunden zu trennen. Außerdem soll Bendicht Blatter zusammen mit seinem Neffen Urs die Pest weiter erforschen, um vielleicht ein Heilmittel finden zu können. Doch das muss in aller Heimlichkeit geschehen, denn der Kurfürst möchte keinen Aufruhr.

    Susanna, nach dem Schatzfund reich, versucht ihren eigenen Weg zu gehen, nachdem sie glaubt, das Urs kein wirkliches Interesse mehr an ihr hat. Doch auch sie ist sich den Gefahren nicht bewusst und lernt die falschen Menschen kennen.

    Mein Fazit:

    Ich bin mit einer ziemlich hohen Erwartungshaltung an diesen Roman rangegangen, denn bislang konnte mich die Autorin mit ihren Geschichten überzeugen. Den ersten Band habe ich ja begeistert gelesen und wusste daher noch, worum es ungefähr geht.

    Aber leider wurde ich mit diesem Band enttäuscht. Ich hatte oft das Gefühl, dass sich die Autorin ein wenig verzettelt hat. So viele verschiedene Personen und häufige Sprünge zwischen den verschiedenen Stationen haben die ganze Geschichte etwas unübersichtlich gemacht. Wie ich finde, wurde es auch bis zum Schluss zu keinem richtigen Bild geformt.

    Des Weiteren empfand ich es sehr befremdlich, dass eine junge Frau zu diesen Zeiten sich eine eigene Wohnung nahm und somit völlig ohne Schutz leben konnte. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass es damals so möglich war, ohne dass die Frau irgendwelche Repressalien erfuhr. Es ist richtig, dass sie keine Familie hatte. Aber sie konnte bei den Blatters leben und irgendwie hätte ich das glaubwürdiger gefunden.

    Andererseits hat die Autorin sehr viele historische Ereignisse in den Roman eingebunden. Der damalige Erzbischof und Fürst von Tier, Karl Kasper von der Leyen, war seiner Zeit wirklich voraus und schaffte heimlich die Hexenverfolgung ab. Auch war ihm daran gelegen, die Stadt wieder zur Blühte zu bringen und so die Wirtschaft anzukurbeln. Aber ob es den Pestreiter wirklich gab? Darüber gibt es wohl nichts zu lesen! Die Pest war und ist eine furchtbare Krankheit. Daher wurde hier ziemlich plastisch geschildert, wie sehr Bendicht und Urs um das Leben der erkrankten kämpften, aber meist doch verloren.

    Nun, ich habe mich da ziemlich durchgekämpft und fand es oftmals sehr schwierig, die schnellen Sprünge zwischen den Orten und Personen nachzuvollziehen. Leider fehlte mir von Anfang der rote Faden. Schade, das kann die Autorin wirklich besser. Deshalb gibt es von mir nur drei Sterne, in der Hoffnung, dass der letzte Band der Trilogie wieder leichter zu lesen ist.

  20. Cover des Buches Purpurmond (ISBN: 9783426283660)
    Heike Eva Schmidt

    Purpurmond

     (427)
    Aktuelle Rezension von: Readrat

    Dies ist keine Rezi sondern eine kurze Erklärung:

    Ich habe das Buch mit Seite 36 abgebrochen. Der Schreibstil war mir zu einfach. Die Wortwechsel waren sehr flach. Ich finde es darf für Jugendliche ruhig etwas mehr Tiefgang haben und auch anspruchsvoller vom Text her sein. Ich möchte dem Buch aber auch kein Unrecht tun - mag durchaus sein, dass sich dies im Fortlauf der Geschichte noch ändert, aber meine Lesezeit ist mir zu kostbar, um mich durch Bücher zu "quälen". Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für dieses Buch ;-)...

  21. Cover des Buches Der Winterkönig (ISBN: 9783499246241)
    Bernard Cornwell

    Der Winterkönig

     (263)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Meinung
    Die Sage rund um King Arthur bedeutet mir sehr viel und ich war neugierig, was sich hinter dieser Interpretation verbergen würde.
    Mit diesem Titel hatte ich aber leider bis zum Schluss zu kämpfen. Den ersten Seiten widmete ich mich voller Elan und Wissbegier, aber nach und nach ebbte diese Neugier leider ab. Bei Winterkönig kamen aber einige Charaktere, welche ich ins Herz hinsichtlich dieser Saga ins Herz geschlossen habe nicht allzu gut weg. 

    Inhaltlich erwarten mich viele detaillierte Beschreibungen. Insbesondere die Rituale und die Kriege wurden sehr bildlich beschrieben, sodass es nichts für leichte Nerven ist. Man sieht das Schlachtfeld und die blutenden Menschen direkt vor sich, etwas was mir persönlich ein Frösteln bereitete. 

    Der Autor legte viel Wert auf das Detail und man erkennt die gute Recherche hinter diesem Buch. Am Ende erwarteten mich einige Quellen bei denen mein Herz höher schlug.

    Fazit
    King Arthur ist sehr detailliert, sachlich und erschreckend. Es ist eine andere Interpretation dessen was ich bisher geliebt habe und es war schwer für mich, mich auf diese neue Art der Legende einzulassen. Aus diesem Grund 3 von 5 Sternen ❤

  22. Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783864844362)
    Mariana Leky

    Was man von hier aus sehen kann

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Speechless

    Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Luise erzählt, die den Leser an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben lässt. Zu Beginn ist sie selbst noch ein Kind, im Laufe der Handlung wird sie erwachsen. Sie schildert das Leben in ihrem Dorf, das sich inmitten des Westerwalds befindet. Während sie das völlig banale Leben in der deutschen Provinz skizziert, lernt der Leser die Menschen aus ihrem Umfeld kennen, die alles andere als perfekt sind und gleichzeitig jeder für sich so notwendig, dass man sie im eigenen Leben nicht missen möchte. Man erkennt, wie wertvoll es ist, wenn man mit vollem Herzen für sich selbst, für seine Liebsten und für die Gemeinschaft da ist. Obwohl der Roman aus Luises Perspektive erzählt wird, fungiert das gesamte Dorf als Hauptperson, ohne dass die Geschichte dabei überladen oder unübersichtlich wirkt. 

    Luise erzählt von ihrer forschen Großmutter Selma und deren sonderbarer Fähigkeit den Tod in Form eines Okapis in Träumen vorherzusehen; von dem herzensguten Optiker, der ihre Großmutter seit langem liebt und unvollendete Liebesbriefe sammelt; von ihrem besten Freund aus Kindertagen, der auf tragische Art und Weise ums Leben kommt; von dessen Vater, einem aggressiven Alkoholiker, der durch den Tod seines Sohns geläutert wird; von ihren Eltern, die so viel mit sich selbst zu tun haben, das sie ihre Tochter oft übersehen; von der schwer abergläubischen Elsbeth; von der unleidigen und einsamen Marlies und von dem buddhistischen Mönch Frederik, der in Japan lebt. Diese Schilderungen schaffen herrlich lebensechte Figuren, die auf eine reizende Art schräg sind (in etwa so schräg wie der merkwürdige Körperbau eines Okapis). Eingeklammert wird die Geschichte durch die kleinen Ausmaße des Dorfes, welche lediglich einen Waldrand, einen Bach, einige wenige Läden und die Uhlheck umfassen. 

    Besonders hervorheben möchte ich den fantastischen Sprachstil der Autorin. Der ruhige und leise Sprachrhythmus, die zugleich begrenzte und allwissende Perspektive der Erzählerin und die wunderbar eigenwilligen und poetischen Vergleiche machen das Hören des Buchs zu einer echten Freude. So hatte ich mir zuvor noch nie Gedanken darüber gemacht worin die Gemeinsamkeit von Mathe und Kalbsleber besteht und auch die detaillierte Darstellung der vielen verschiedenen Situationen, in welchen man die Augen schließt und ein Nachbild vor Augen hat, begeisterte mich. Die Beschreibung von „Aufhockern“, die einem ungebeten im Nacken sitzen oder der „Verstockung“, die einen davon abhält zu tun, was man eigentlich gern täte sind für mich unglaublich lebensecht. Gefallen hat mir auch der Blick auf passende Gelegenheiten, die man bewusst ungenutzt vorbeistreichen lässt, um einen geliebten Menschen zu schützen.

    Gelesen wird das Hörbuch von der deutschen Schauspielerin Sandra Hüller, der es von Beginn an gelingt den Hörer auf sehr feinfühlige Weise mitten in das Leben der Protagonisten zu führen. So muss ihre Stimme an manchen Stellen monoton und verstockt klingen, an anderen leichtfüßig und lebensbejahend.  

    Diese Geschichte ist voller Lebensfreude, Trauer, Zusammenhalten und Verlassenwerden. Liebe, in jeder ihrer verschiedenen Formen, muss Schmerz und Tod immer wieder die Stirn bieten. Dieses Hörbuch habe ich nicht nur gehört, sondern erlebt. Viele Situationen, wie das Angerempeltwerden von den inneren Stimmen, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Ich habe gelacht und geweint und mitgefühlt. Am Ende erscheint auch die Antwort auf die Frage, inwiefern Dinge, die man nicht sehen kann, auch nicht verschwinden können plötzlich ganz einleuchtend. Eine klare Leseempfehlung für alle, die „ein bisschen Welt“ in ihr Leben hineinlassen wollen.

  23. Cover des Buches Das Buch ohne Staben (ISBN: 9783404206407)
    Anonymus

    Das Buch ohne Staben

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_SaSa

    Jeder der das Buch ohne Namen las ist TOT. Für den Rest kommt nun das Buch ohne Staben.

    Auch ein Massenmörder will in Rente gehen. Und nach 18 Jahren Gemetzel und einer höllischen Menge an Bourbon war es definitiv Zeit das sich Bourbon Kid zur Ruhe setzte. Aber naja. So einfach war das leider nicht wirklich. Den drei Vampire und zwei Werwölfe begingen einen ziemlich großen unverzeihlichen Fehler. Sie nahmen dem Bourbon Kid etwas was ihm lieb und teuer war. Jetzt tötete er nicht weil er es konnte oder wollte. Jetzt ging er auf die Jagd weil er Rache ausüben wollte. Also aufgepasst Santa Mondega der grausamste und gefährlichste Massenmörder von ganz Santa Mondega sinnt nach Rache.

    Fazit.: Auch hier weiß ich nicht was ich schreiben soll. Der zweite Teil der Bourbon Kid Reihe ist einfach fantastisch. Wobei ich sagen muss das "Das Buch ohne Staben" wesentlich blutiger ist als der erste Teil. Manches Mal überkam mich ein frösteln. Den der Autor Anonymus hat es wieder geschafft es so bildlich zu schreiben das man es sich definitiv bildlich vorstellen konnte. Auch das springen von Kapitel zu Kapitel zwischen den verschiedenen Charakteren ist wieder super gelungen. Man hat nicht das Gefühl das man irgendwas verpasst. Sondern ganz im Gegenteil. Es erhöht eher die Spannung.

    Diesen Teil kann ich euch nur empfehlen wenn ihr wie beim ersten Teil ein Film in Buchform anschauen sprich lesen wollt. 

  24. Cover des Buches Die Bücherjäger (ISBN: 9783404176939)
    Dirk Husemann

    Die Bücherjäger

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Viragolady

    Der Autor Dirk Husemann ist Wissenschaftsjournalist, studierte Ur- und Frühgeschichte, Archäologie und Ethnologie. Beim Lesen des Buches stellte ich fest, dass er sich gut in der Materie auskennt.Am Ende des Buches werden fremde Ausdrücke erklärt, sowie die Personen (historische und erfundene) näher erläutert. Eine, wie ich finde, tolle Idee.

    Kurz zum Inhalt: Die Geschichte spielt zur Zeit des Konstanzer Konzils 1417. Die zentrale Gestalt ist Poggio Bracciolini. Er ist ein sogenannter Bücherjäger, ein Vertrauter und Freund von Baldassare Cossa, auch bekannt als Papst Johannes XXIII. Des Weiteren sind noch dabei Oswald von Wolkenstein - Gegenspieler von Poggio, Agnes von Mähren, die Frau von Jobst von Mähren, dem Verteiler der geheimen Bücher und ein paar Nebendarsteller die man während der Zeit mehr oder weniger kennen lernt.

    Im Bergklosters Sankt Fluvius am Bodensee entdeckt Poggio ein Buch, das an eine Kette gelegt ist, doch kaum hat er sich damit genauer beschäftigen ist dieser Foliant verschwunden . Es folgt eine ereignisvolle Suche., und eine spannende, aufregende Zeit.Was genau passiert und was in den Schriftstücken steht werde ich hier nicht verraten, nur soviel, es gibt so manche Überraschungen.

    Am Ende zeigt Poggio das ihm die Menschen doch wichtiger als Bücher sind, welches sich als eine sehr sympathische Charaktereigenschaft erweist.

    Durch das Buch wurde ich dazu angeregt, mich selbst ein wenig über das Konstanzer Konzil und die handelnden Personen zu informieren Ich hatte hiervon bisher überhaupt keine Ahnung doch es ist ein sehr interessantes Thema.

    „Die Bücherjäger“ ist für mich das erste Buch, das ich von Dirk Husemann lese – aber ganz sicher nicht das letzte!

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