Bücher mit dem Tag "mönch"
66 Bücher
- Mariana Leky
Was man von hier aus sehen kann
(996)Aktuelle Rezension von: ArtVandaleyZunächst hatte ich gedacht, es handele sich um eine Art Dorfchronik und ein Portrait diverse liebenswerter Charaktere. Wirklich relevant wurde das Buch dann, als den Portraitierten eine Reihe von Schicksalsschlägen erteilt, die alle auf eine harte Probe stellen. Mariana Leky schreibt in ihrer typischen Art und lässt uns daran teilhaben, wie ihre Charaktere die Herausforderungen des Lebens meistern. Dies ist mein zweites Leky-Buch nach "Erste Hilfe" und ich finde, es ist wesentlich besser gelungen.
- Luca Di Fulvio
Das Mädchen, das den Himmel berührte
(482)Aktuelle Rezension von: Engel63Luca di Fulvio @lucadifulvio_ hat die faszinierende Geschichte „Das Mädchen, das den Himmel berührte“ so lebhaft geschrieben, dass ich mich sofort darin eingebunden fühlte. Die Hauptfiguren Mercurio und Giuditta, die einen langen schwierigen Weg gehen, sich immer wieder verlieren und finden, ärmlich aufgewachsen und trotzdem sehr stark und zielgerichtet sind. Knapp 1‘000 Seiten Spannung, kribbeln, Luft anhalten, weinen oder sogar heulen, lachen und schmunzeln. Ich habe dieses herrlich Natürliche geliebt und mich sehr gut in die Figuren hinein fühlen und mit leben können. Bin begeistert wie gut Luca die Zeit aus dem 16. Jahrhundert beschreibt, Rom und Venedig kennt und sein Wissen mitteilt. Ein historischer Krimi kann nicht besser sein. Interessant wie Mercurio sich immer wieder verwandeln kann, Menschen an der Nase herumführt und seine Ziele erreicht. Die Jüdin Giuditta aus Einfachem Spezielles herstellt, das sogar die Reichen haben wollen und so der Neid der Rivalin Benedetta bis ins Unermessliche geht, unvorstellbar. Jede Seite ein Genuss und lesenswert.
- Elly Blake
Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt
(746)Aktuelle Rezension von: CEMaDRoIn Fire & Frost lebt die junge Ruby als Fireblood in einem Königreich, das von Frostbloods beherrscht wird. Ihre Feuerkräfte machen sie zur Gejagten… Fire & Frost ist ein spannender und fesselnder Auftakt einer Fantasy-Trilogie, der sich mühelos an zwei Abenden durchlesen lässt. Der Schreibstil ist flüssig, die Welt düster, aber faszinierend, und der Mix aus Fantasy, Action und Romantik sorgt für viel Abwechslung. Besonders gelungen ist die Liebesgeschichte zwischen Ruby und Arcus, die nicht nur emotional mitreißt, sondern auch eine schöne Botschaft transportiert: Es ist nicht das Äußere, das zählt, sondern der Charakter und das, was einen im Inneren ausmacht. Die Romantik steht deutlich im Vordergrund und ist ein Highlight für Fans von Enemies-to-Lovers-Dynamiken. Auch die Action kommt nicht zu kurz – mit temporeichen Kampfszenen und düsteren Bedrohungen bleibt die Spannung bis zum Ende hoch. Leider bleibt dabei manchmal die Tiefe der Figuren und der Welt etwas auf der Strecke. Einige Aspekte der Handlung wirken vorhersehbar oder zu vertraut, gerade wenn man viel in diesem Genre liest. Bewertung: 3.5-4
- Julie Kagawa
Im Schatten des Fuchses
(194)Aktuelle Rezension von: Maura99"Versprochen, Yumeko. Egal, wie lange es dauert, wie weit ich reisen muss, selbst wenn es mich mehrere Leben kosten sollte, ich werde immer nach dir Ausschau halten. Mein Äußeres mag sich ändern, mein Name ein anderer sein, aber du bist die andere Hälfte meiner Seele. Sie wird nicht aufhören, nach dir zu suchen, bis ich dich wiedergefunden habe." - S 387 Im Schatten der Drachen
Für mich war diese Reihe ein reread und noch immer ein Genuß. Vor allem: sehr ihr diese Ausstattung 😍
Tasumi und Yumeko trafen sich und brauchten sich, auch ohne es selbst zu wissen.
Zwei sehr junge Menschen die irgendwie in ihre Pflichten gerutscht sind und jetzt umdenken müssen.
Über drei Bände hindurch lernen die beiden zusammen mit ihren Gefährten sich zu entwickeln, über sich hinaus zu wachsen und sich sogar aufzuopfern.
Es ist durch die Bände hinweg eine wirklich wundervollen Reise voll von Legenden, Dämonen, liebe und opfern.
Die kämpfe waren grandios. Die Finale Auflösung absolut begeisternd.
Die Tragik passt zu den japanischen Geschichten und der Mut den es hier braucht war so schön dargestellt.
Ein angenehmer Schreibstil und ein tolles Feeling was will man mehr. - Oliver Pötzsch
Die Henkerstochter und der schwarze Mönch (Die Henkerstochter-Saga 2)
(179)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerNachdem der erste Teil der Henkerstochter-Saga hatte mir bereits außerordentlich gefallen hatte, verfolge ich die Serie nun auch weiterhin.
Zum Inhalt will ich - wie üblich bei Krimis - nichts weiter verraten. Das soll jeder selbst lesen.
Oliver Pötzsch hat - wie üblich - gute Arbeit geleistet. Sein Geschichtsaufbau und sein Erzählstil funktionieren, reißen den Leser mit und bringen dem Leser eine filmische Geschichte nahe. Was will man mehr?
Der Henker Jakob Kuisl bleibt eine faszinierende und trotz seines "Berufes" sympathische Figur. Erfreulicherweise kommt dieses Mal auch die Tochter des Henkers öfter vor und überzeugt als Sympathieträgerin.
Tatsächlich muss ich diesen Teil als noch etwas stärker als den Ersten einstufen, da die Wirrungen letztlich etwas faszinierender als im ersten Buch sind.
Freue mich sehr auf die weiteren Bände.
- Laini Taylor
Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
(319)Aktuelle Rezension von: Jula007Strange the Dreamer hat mich so positiv überrascht, da ich es zu einem früheren Zeitpunkt schon mal angefangen, aber abgebrochen hatte.
Als ich es dann dieses Mal anfing, war ich sofort verzaubert von dem Worldbuilding. Ich wollte sofort mit Lazlo die sagenumwobene Stadt finden und konnte sehr mit ihm mitfühlen.
Aber nicht nur die Story hat mich überzeugt, auch die Schreibweise fand ich super poetisch und hat mich vollkommen gefesselt.
- Anonymus
The Bourbon Kid - Das Buch ohne Staben
(238)Aktuelle Rezension von: EurekaPalmerBand zwei konzentriert sich vordergründig auf Bourbon Kid und seine Geschichte. Wir erfahren wie JD zum Bourbon Kid wurde und von seiner emotionalen Vergangenheit, was ihn sogleich wesentlich menschlicher macht. Ein absolut sympathischer Draufgänger.
Das Buch ohne Namen ist heiß begehrt, denn es beinhaltet Namen und Daten derer, die sterben werden. Das Auge des Mondes, welches seinem Träger Unsterblichkeit gewährt, ist in Besitz von Bourbon Kid. Gefühlt jedes Monster, jede finstere Kreatur, jeder Killer, ist deshalb hinter dem Kid her. Doch er ist nicht allein: auch bekannte Charaktere aus dem Vorgänger mischen wieder ordentlich mit.
Pünktlich zu Halloween bringen die unterschiedlichsten Protagonisten ihre eigenen Geschichten mit. Mumien, Vampire, leichtgläubige Frauen, coole Draufgänger und gewissenlose Männer.
Ein spannender Thriller voller Action, blutigem Massaker, rasanten Wendungen, tonnenweise schwarzem Humor und einer emotionalen Lovestory.
- Cate Tiernan
Verwandte Geister
(47)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Starlocket ist in Gefahr! Der internationale Rat der Hexen hat in Erfahrung gebracht, dass der Zirkel von Morgans Freunden das nächste Ziel der dunklen Welle sein wird. Und wie es scheint kann nur sie diesen Angriff verhindern. Doch der Preis ist ungewiss, denn Morgan muss dafür das Vertrauen ihres leiblichen Vaters gewinnen um an Informationen zu gelangen. Doch wie soll sie dem Liebhaber, Seelengefährten und Mörder ihrer Mutter gegenüber treten. Und was macht das alles aus ihr? Ist sie nun gut, oder ist sie böse?
》EIGENE MEINUNG:
Dies ist Band 8 der Buch der Schatten-Reihe von Cate Tiernan. Hier ist zuallererst zu sagen, dass es diesen Teil nicht mehr als Print gibt, sondern nur noch als e-Book. Etwas schade, aber erträglich. Schwerwiegender für mich ist es, dass dies der letzte Band der Reihe ist, der ins Deutsche übersetzt wurde. Es folgen noch 7 weitere Bände:
1. Book of Shadows – Verwandlung
2. The Coven – Dunkle Gabe
3. Blood Witch – Bluthexe
4. Dark Magick – Flammende Gefahr
5. Awakening – Dunkle Zeichen
6. Spellbound – Böse Mächte
7. The Calling – Schwarze Seelen
8. Chagenling – Verwandte Geister
9. Strife
10. Seeker
11. Origins
12. Eclipse
13. Reckoning
14. Full Circle
15. Night’s Child
Beim Cover schließt der Band nochmal schön an die Vorgänger an: Der Hintergrund ist komplett in Schwarz gehalten und trägt den Titel und ein Objekt in der gleichen Farbe, sowie feine Schnörkel. In diesem Fall ist es ein Schlüssel mit Gravuren, welcher zu brennen oder rauchen scheint.
Im offiziellen Klappentext heißt es „Dramatisch, packend und absolut magisch“! Für mich war dies jedoch leider der bisher schwächste Teil und weder wirklich dramatisch, noch packend und definitiv zu wenig magisch…
Zum Drama: Im letzten Teil hatte Morgan ja ihren Vater kennen gelernt und sich ihrer inneren Zerrissenheit hingegeben ob sie dadurch jetzt böse oder gut ist. In diesem Band kommt hinzu, dass sie ihren Vater kennen lernen möchte und doch weiß, was er getan hat. Also: nächster Seelenschmerz. Für mich war das Ganze aber zu aufgesetzt, vielleicht auch schon zu oft gelesen. Morgan hätte für mich einfach schon stärker sein müssen, etwas erwachsener und darum konnte mich dies nicht wirklich mitreißen. Anstatt zu versuchen sich selbst zu verstehen und zu akzeptieren verliert Morgan sich zu sehr in ihren Gedanken und spricht mit niemandem darüber.
Das ist auch gleich mein nächster Kritikpunkt: Die Beziehung zu Hunter ist gefühlt das langweiligste was ich kenne – er ist wenig anwesend und dann eher unscheinbar. Die Freundschaft mit Bree wird von Morgan völlig vernachlässigt. Das tut mir fast noch am meisten weh. Der super Freund Robbie wird fast nicht erwähnt, genau wie ihre Schwester, die mit wenigen Sätzen abgefertigt wird. Der Wicca-Laden kann nicht besucht werden, der Zirkel spielt fast keine Rolle – und da geht es zum Magie-Kritikpunkt:
Zur Magie: Der Laden fällt also flach, Kreise finden nicht wirklich statt, Morgan lernt Neues einfach aus dem Nichts oder durch Handauflegen... Es gibt keine Recherchen, keine detaillierten Beschreibungen, keine Erklärungen. Mir reicht es nicht, dass erwähnt wird, dass sie ja die Allerstärkste ist. Ich will, dass sie sich damit beschäftigt und ich ihre Fortschritte und die Hintergründe dazu wahrnehmen kann!
Letzter Punkt: Packend. Dies alles führt leider dazu, dass ich wesentlich weniger gepackt war als in den Vorgängerteilen. Zwar arbeitet das ganze Buch auf ein bestimmtes Ereignis hin, aber das Ende erscheint dann völlig blass. Für mich wird es viel zu kurz und früh abgehandelt, viel zu wenige Personen sind beteiligt und Morgans Gedanken dazu drehen sich auch eher wieder nur um ihre Gefühle. Die Story kommt für mich dabei viel zu wenig voran. Die dunkle Welle ist mir nicht klarer geworden. Die kursiven Abschnitte vor den Kapiteln sind diesmal Briefe von einem Mönch der auf Hexen trifft. Das hat mir ebenfalls nicht so viel gegeben oder ich habe es nicht richtig verstanden. Der sonst so typische Cliffhanger am Ende fehlt gefühlt völlig. Ich habe mich beinahe schon gefragt ob hier im Deutschen extra etwas verändert wurde, damit die Übersetzung hier enden kann.
Ich bin unschlüssig ob ich die Reihe auf Englisch weiter verfolgen soll und werde wohl erst mal in die Klappentexte bzw. Rezensionen schnuppern. Schade – hier war so viel mehr drin!
Nachtrag: Ich habe mich nach dem Lesen einiger Rezensionen und kleineren Zusammenfassungen der restlichen Bücher dagegen entschieden und kann gut damit leben! ;)
》FAZIT:
Für mich leider der schwächste und am wenigsten mitreißende Band. Sowohl was Partnerschaften, Freundschaften, Zusammenhänge, Hintergründe, Spannung als auch Magie angeht. Ich bin tatsächlich enttäuscht.
- Tibor Rode
Das Los
(49)Aktuelle Rezension von: mesuUnd wieder ein außergewöhnliches Buch von Tibor Rode.Geschickt und mit viel Einfallsreichtum verknüpft er eine Geschichte von der ersten Lotterie in der Vergangenheit bis zu unserer Gegenwart. Er lenkt die Pfade der Protagonisten um Glück, Spiel, Macht und Gier und fesselt mit seinem Schreibstil den Leser bis zum Ende.Überraschende Wendungen und eine interessante Geschichte machen das Buch zu einem echten Geheimtipp!Lesen empfehlenswert
- Shelley Parker-Chan
She Who Became the Sun (Der Strahlende Kaiser I)
(51)Aktuelle Rezension von: Klaus_MShelley Parker-Chan hat mit „She Who Became the Sun: Der Strahlende Kaiser“ ein wirklich faszinierendes und emotional packendes Stück historische Fantasy abgeliefert. Die Idee, die reale Gründungsgeschichte der Ming-Dynastie mit einer queeren, düsteren Neuerzählung über Identität und Vorbestimmung zu verknüpfen, hat mich ab der ersten Seite abgeholt.
Was mir besonders gut gefallen hat:
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Die Protagonistin Zhu: Sie ist der absolute Star des Buches. Ihre unbändige Willenskraft und die radikale Weigerung, das ihr prophezeite „Nichts“ zu akzeptieren, machen sie zu einer unglaublich faszinierenden Figur. Sie ist keine klassische, moralisch fehlerfreie Heldin, sondern oft rücksichtslos, pragmatisch und getrieben von purem Überlebenswillen.
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Die Atmosphäre: Das von Krieg und Hungersnöten geplagte China des 14. Jahrhunderts unter der Mongolenherrschaft wird so plastisch beschrieben, dass man den Staub des Flachlands förmlich schmecken kann. Die Mischung aus historischer Realität und subtiler Magie (wie dem Sehen von Schicksalsflammen) ist meisterhaft gelöst.
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Die psychologische Tiefe: Auch die Gegenseite, insbesondere der eunuchische General Ouyang, bekommt eine enorme emotionale Komplexität. Es gibt hier kein einfaches Schwarz-Weiß, sondern nur faszinierende, moralische Grauzonen.
Mein Highlight: Die thematische Auseinandersetzung mit dem Schicksal. Die Frage, ob man den Sternen trotzen kann, indem man einfach die Identität eines Toten annimmt und dessen Größe für sich beansprucht, gibt der Geschichte eine tolle philosophische Tiefe.
Warum es „nur“ 4 statt 5 Sterne sind:
Im Mittelteil verliert das Buch leider ein wenig an erzählerischem Tempo. Während der Einstieg im staubigen Dorf bzw. Kloster und das spätere Finale extrem packend sind, zieht sich das politische Taktieren und militärische Geplänkel im Mittelabschnitt ein ganz klein wenig in die Länge. Hier hätte der Geschichte etwas mehr Straffung gutgetan. Zudem ist die Grundstimmung sehr melancholisch und brutal – das ist definitiv keine „Wohlfühl-Fantasy“.
Fazit:
Ein extrem starker, sprachlich eindringlicher Auftakt zu einer epischen Saga. Wer Lust auf eine erwachsenere, politischere und deutlich düsterere Variante einer klassischen Aufsteiger-Legende hat, wird dieses Buch lieben. Ein toller Start – ich hoffe sehr, dass in den Fortsetzungen die noch offenen, losen Enden der Geschichte genauso packend verknüpft werden!
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- Leigh Bardugo
King of Scars
(38)Aktuelle Rezension von: paevalill"King of Scars" ist der erste Band einer Duologie, die im Grisha und Krähen Universum angesiedelt ist. Da die Handlung jeweils an den Enden der beiden Reihen - Shadow and Bone sowie Six of Crows - anschließt, sollte dieser Band erst nach den fünf Büchern gelesen werden.
Ich empfehle, auch meine Rezension nur bei Kenntnis beider Reihen zu lesen, da sie für diese Bände nicht spoilerfrei auskommen kann.
Jetzt aber zum Inhalt. The Darkling und das Shadow Fold sind besiegt, Ravka wird vom wortgewandten Nikolai regiert. Das Land ist geschwächt und muss sich inmitten der Unruhen erst neu aufstellen, während Nikolai selbst nachts mit seinem Dämon kämpft. Niemand anderes als Zoya kümmert sich darum, dass sein Geheimnis ein Geheimnis bleibt. Auf den Spuren seltsamer Vorkommnisse im Land machen sie sich auf den Weg, mehr darüber zu erfahren, in der Hoffnung, Nikolais Dämon zu besiegen. Parallel dazu hört die trauernde Nina, mittlerweile eine Art Agentin für die Grisha, Stimmen der Toten, die sie in ihrem neuen Einsatzgebiet in Fjerda auf etwas Ungeheuerliches aufmerksam machen.
Insgesamt gibt es drei Erzählstränge. Einer wird abwechselnd von Zoya und Nikolai erzählt, ein weiterer von Nina. Der dritte Handlungsstrang ist der von Isaak, dessen Rolle ich aus Spoilergründen für genau diesen Band tatsächlich nicht erläutern werde.
Auch wenn ich es nicht rational erklären kann, waren Ninas und Isaaks Kapitel für mich die interessantesten. Dabei mag ich Nikolai und dessen Wortwitz sehr, den Grisha Zoya stets zu kontern weiß. Die Suche und das anschließende Training waren mir aber einfach zu lang gezogen, die beiden anderen Handlungen aus verschiedenen Gründen spannender. Womit ich vermutlich ziemlich alleine da stehe.
Nina war schon in Six of Crows eine meiner Lieblingscharaktere und ähnlich wie Nikolai ist sie - wenn auch aus ganz anderen Gründen - ebenfalls sehr angeschlagen. Als Corpsewitch und praktisch Agentin trifft sie aber richtig meinen Geschmack und die Wiederbegegnung mit einer ganz bestimmten Person hat bei mir auch fast Schweißausbrüche ausgelöst. Auch der neu eingeführte Charakter Hanne konnte mich überzeugen und ich bin sehr neugierig, ob sie ihre neue gemeinsame Mission im Folgeband erfolgreich ausführen können.
Isaak muss sich dagegen auf dem Hof herumschlagen. Seine Szenen sind trotz gefährlicher Einlagen oftmals sehr erheiternd und deutlich fröhlicher als die anderen Handlungsstränge, was alles auflockert.
Mit den vielen Rückblenden, die den Charakteren weiter Tiefe verleihen, wird das Buch voller und länger. Einerseits profitiert der Band sehr davon, andererseits stellt sich dabei durchaus die Schwierigkeit, das Ganze nicht zu ausufernd zu gestalten. Denn einen Schwachpunkt hat "King of Scars" durchaus, nämlich die gefühlten Längen.
Den Schreibstil finde ich ansonsten wie immer gut, die Atmosphäre ist wieder beeindruckend.
Den Folgeband werde ich auf alle Fälle lesen, erst einmal nehme ich aber eine zeitliche Pause von Ravka.
- Rainer M. Schröder
Tage der Finsternis
(31)Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee"Bruder Thomasius" wird heimlich ins Kloster Himmerod eingeschleust. Er ist kein wirklicher Mönch, sondern soll unentdeckt geheimnisvolle Begebenheiten im Kloster aufklären. Ein Mönch hat Selbstmord begangen, ein anderer Mönch scheint plötzlich wahnsinnig geworden zu sein, der Altar in der Klosterkirche wurde geschändet. Wer steckt dahinter? Bruder Thomasius kommt bald einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur.
Mein Leseeindruck:
Ich habe Geschichten, die im Kloster spielen, irgendwie schon immer gemocht. Das Klosterleben an sich finde ich einfach sehr interessant, und daher war ich auch sehr neugierig auf dieses Buch. Es hat mich nicht enttäuscht.
Zwar ist es mit knapp 200 Seiten eher ein schmales Buch, aber trotzdem wird die Spannung sehr hochgehalten. Von der ersten bis zur letzten Seite konnte mich die Geschichte fesseln und von sich überzeugen.
Der Autor hat dazu einen sehr angenehmen, leichten Schreibstil. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher von Rainer M. Schröder lesen!
- Hubert Michelis
16 Kurz(e)geschichten mitten aus dem Leben
(11)Aktuelle Rezension von: teandbooksMeiner Meinung nach, war das Buch interessant und mal etwas anderes. Wie der Titel schon sagt, besteht das Buch aus 16 Kurzgeschichten, die mitten aus dem Leben gegriffen sind. Ich denke, ich muss nicht dazusagen, dass man manche Geschichten mehr und manche weniger gemocht hat bzw. sie einem zugesagt haben. Bei 16 Geschichten ist es schwer, den Geschmack eines jeden einzelnen Lesers zu treffen. Dennoch ist es gelungen. Ich gebe dem Buch 3 Sterne, da es die Mitte ist und solche Bücher, die keine durchgehende Handlung haben, bewerte ich eigentlich nicht.
Ich würde es jedem empfehlen, der nichts anstrengendes will und eher kürzere Geschichten. - Deborah Crombie
Von fremder Hand
(66)Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannika
Zum Buch:
Jack Montfort, ein Architekt aus Glastonbury, glaubt nicht an Übersinnliches. Umso überraschter ist er, als er eines Tages in einer fremden Handschrift geheimnisvolle Botschaften eines Mönches nieder zu schreiben beginnt.
Jack vertraut sich seiner Freundin Winnie an. Um die beiden bildet sich allmählich ein Kreis von Interessierten, die versuchen, die Botschaften zu entschlüsseln. Sie versuchen heraus zu finden, was ihnen der Mönch sagen möchte.
Als ein Anschlag (Autounfall mit Fahrerflucht) auf Winnie verübt wird, bittet Jack seinen Cousin Duncan Kincaid um Hilfe. Kurz nachdem Kincaid und Sergeant Gemma James in Glastonbury eintreffen, wird eine Frau aus der Gruppe um Jack ermordet.
Der Schlüssel zur Tat scheint in der Vergangenheit zu liegen. Aber auch dem Rätsel um die geheimnisvollen Botschaften kommt die Gruppe langsam näher …
Meine Meinung:
Fantasievoll würde meine alte Grundschullehrerin sagen. Das war ihre Bezeichnung für "an den Haaren herbei gezogen".
Nach dem genialen fünften Fall und dem sehr schwachen sechsten, hatte ich Hoffnung. Der Roman ist wieder zwei geteilt (wie der 5.te Fall), also erst mal ein Stückchen erzählen und alle vorstellen und dann Zack. Naja, Zack war es dann nicht, mehr ein schwaches Pling. Und wirklich gestorben wurde dann später so nebenbei.
Die Einführung von Pfarrerin Winnie und Kincaids Cousin Jack Montfort diente wie immer der Erweiterung des Personenkreises für weitere Bücher (was man ja immer erst später merkt).
Den Cousin kannten wir bereits aus dem ersten Buch, als er die Timecharing-Wohnung an Kincaid gab, weil seine Frau ein Baby bekam. Diese Ehefrau war in der Zwischenzeit gestorben und der Witwer hatte sich in eben Winnie verguckt.
Und das mit dem Übersinnlichen und den Mönchen. Es im Buch irgendwo etwas von der Jahrtausendwende die Rede. Vielleicht hat sich die Autoren von dem Hype anstecken lassen.
Fazit:
Schwach, ich hoffe es wird wieder besser. - Judith Vogt
Phönix und Affe
(12)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer=[ Meine Meinung ]=
Ich muss zugeben, ich stehe hier und weiß nicht so recht was ich schreiben soll. Warum?
Fangen wir von vorn an! Auf das Buch wurde ich auf der LBM aufmerksam, am Stand von Feder & Schwert. Das Cover spricht für sich! Wer würde da nicht neugierig werden.
Es handelt sich um Band 3 der Splittermond-Reihe. Nun muss ich erklären, dass Splittermond ein deutsches High Fantasy Pen&Paper RPG ist - das ich leider nicht kenne. Also ich habe natürlich davon gehört, aber gespielt habe ich es nicht. Ich kenne also weder die vorangegangenen Romane, noch die Welt von Splittermond.
Das ist aber hier überhaupt kein Problem, man kann eigentlich problemlos einsteigen und findet sich in einem asiatischen Setting wieder. Und da kommen wir zu meinem persönlichen Problem: Ich kann mir keine Namen merken und der Perspektivenwechsel hat mir dann einfach den Rest gegeben. Also muss ich sagen, so richtig kam ich in das Setting einfach nicht rein. Jetzt ist das Buch aber verdammt gut geschrieben. Ihr versteht mein Problem?
Der stumme Zihou ist sympatisch und seine Begleiterin ebenso. Die Kampfszenen sind hervorragend und auch sonst glaube ich für Fans von Splittermond ist das hier ein absolutes Must-Read! Mir hat das asiatische Setting jetzt nicht so zugesagt - was heißt zugesagt...es ist irgendwie nicht meine Welt.
Ich empfehle es allen High-Fantasy Fans, die weg von der typischen Heldengruppe mit dem Krieger usw wollen, und stattdessen mal einen Ausflug in ein asiatisches Setting wagen wollen.
=[ Fazit ]=
Ein gut geschriebenes und spannendes Buch aus dem Universum von Splittermond - nur leider nicht wirklich was für mich.
=[ Wertung: 4 von 5 ] - Günter Krieger
Richarda von Gression - Die Königin
(39)Aktuelle Rezension von: ScribaDer letzte Teil der Trilogie um Richarda von Gression las sich spannend und ist ein würdiges Ende der Gression Saga von Günter Krieger. Alle Dinge um Richarda und ihre Eremiten klären sich und sie finden ein gutes Ende. Eigentlich bekommt jeder, was er verdient, das macht den dritten Teil der Saga sehr sympathisch. Sogar eine große Überraschung wartet auf den Leser.
Sehr gelungen und lesenswert, auch wenn ich mir gelegentlich etwas mehr Details am Ende gewünscht hätte.
Lesevergnügen. - G. A. Aiken
Princess Knight
(40)Aktuelle Rezension von: JLuhberFamilientwist... häufiger Streit unter Schwestern - gehört dazu und kann nerven.
Auch hier ein guter Handlungsstrang mit Witz. Die Zankerei zwischen Keeley und Gemma gehörten für mich einfach dazu, ich kann mir aber vorstellen, dass so manch einer davon genervt sein wird.
Tiefer in die Geschehnisse des Ordens einzutauchen war auf jeden Fall spannend und... Quin - man muss die Nervensäge einfach mögen 😊
- Mariana Leky
Was man von hier aus sehen kann
(107)Aktuelle Rezension von: Yvihh85Was man von hier aus sehen kann ist für mich ein außergewöhnliches Buch, das vor allem durch seine Sprache und seine ganz besondere Erzählweise beeindruckt. Mariana Leky findet Worte für Gefühle und Momente, die man selbst oft schwer beschreiben kann. Die bildhafte Darstellung der Figuren, besonders von Selma und Frederik, hat mich sehr berührt. Sie wirken gleichzeitig einzigartig und unglaublich menschlich.
Besonders gefallen hat mir die Entscheidung, Namen nicht immer direkt preiszugeben. Dadurch entsteht eine besondere Nähe zu den Figuren, ohne dass sie sofort vollständig erklärt werden. Man lernt sie nicht nur über Fakten kennen, sondern über ihre Handlungen, Gedanken und Eigenheiten. Auch die Art, wie die Zeit im Roman fortschreitet, ist außergewöhnlich gelungen. Die Geschichte erzählt nicht einfach chronologisch, sondern lässt den Wandel des Lebens ganz natürlich spürbar werden.
Ein großartiger Kniff ist für mich Alaska, der Hund, der die Geschichte auf eine ganz eigene Weise begleitet. Dass Alaska so lange lebt, könnte in einem anderen Roman unglaubwürdig wirken, doch hier passt es perfekt. Es unterstreicht die besondere Atmosphäre des Buches und gibt der Erzählung genau den richtigen Hauch von Magie und Leichtigkeit.
Dieses Buch lebt nicht von großen Wendungen, sondern von den kleinen Momenten, den Beziehungen zwischen Menschen und den Gedanken über Liebe, Verlust und das Leben selbst. Es ist ruhig, manchmal traurig, oft warmherzig und immer außergewöhnlich.
Was man von hier aus sehen kann ist für mich ein Roman, der nicht nur gelesen, sondern gefühlt wird. Ein wunderschön geschriebenes Buch, das noch lange nach dem Zuklappen im Kopf und im Herzen bleibt.
- Sabine Weigand
Die silberne Burg
(43)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen ersten Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Das Buch verbindet - wie von der Autorin gewohnt - historische Fakten, Geschehnisse und Figuren auf hervorragender Weise mit fiktiven Handlungen, Ereignissen und Figuren.
Die Figuren, ob nun historisch belegt oder erdacht - sind sehr gut gezeichnet und man kann sich als Leser hervorragend in sie hinein versetzen. Die Handlung - unterteilt in 5 Bücher und viele Kapitel - ist sehr gut aufgebaut und gut aufgelockert durch Einschübe historischer Dokumente. Lieder, Verse, Briefe und Rezepte. Da hat es die Autorin allerdings meiner Meinung nach diesmal etwas zu gut gemeint. Die Fülle dieser Einschübe verführt dazu diese zu überblättern, um schnell zu sehen wie die Handlung weiter geht. Das ist eigentlich sehr schade, denn die Dokumente sind doch eindrucksvoll zu lesen.
Der Schreibstiel ist sehr gut und es gelingt der Autorin damit, den Leser in die Handlung hinein zu ziehen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es verfehlt die volle Punktzahl nur ganz knapp.
- Jay Shetty
Ruhe in dir
(75)Aktuelle Rezension von: t3r3saDas Buch gefällt mir insgesamt wirklich gut. Der Autor berichtet offen und ehrlich von vielen persönlichen Erlebnissen - sowohl von positiven als auch von negativen. Er beschreibt, wie er nach seinem erfolgreichen Studienabschluss nach Indien in einen Aschram ging, obwohl er damit in seinem Umfeld auf wenig Verständnis stieß, insbesondere bei seinen Eltern, die ganz andere Vorstellungen für die Zukunft ihres Sohnes hatten...
Nicht alles in diesem Buch war neu für mich, aber es regt dennoch oft zum Nachdenken an. Das Buch ist mit einigen Kurzgeschichten und Zitaten gespickt und enthält viele wissenschaftliche Fakten. In jedem Kapitel gibt es kleinere oder größere Aufgaben (z.B. eine Zeitbilanz für eine Woche zu erstellen). Anhand dieser Aufgaben kann man verschiedene Aspekte seines eigenen Lebens "mit anderen Augen betrachten" und für sich selbst reflektieren. Die Aufgaben dienen vor allem dazu, sich Dinge bewusst zu machen und/oder zu hinterfragen. Es gibt auch Atemübungen und als Abschluss von jedem Kapitel gibt es eine Meditation. Daher ist es in gewisser Weise auch ein Arbeitsbuch. Im Anhang des Buches gibt es sogar einen vedischen Persönlichkeitstest, mit dem man herausfinden kann, ob man Lehrer, Leiter, Erzeuger oder Gestalter ist...
Für mich ist das Buch eine tolle Inspiration und ich hoffe, ich kann damit mehr Achtsamkeit in mein Leben integrieren - ganz ohne esoterisches Blabla. - Wolf Hector
Die Brücke der Ewigkeit
(136)Aktuelle Rezension von: frthkrueEin äußerst spannender, historischer Roman um den Bau der Karlsbrücke in Prag Um es vorweg zu nehmen: dieser Roman von Wolf Hector hat mich mit seiner atmosphärischen Dichte, dem gekonnten Schreibstil und einer grandiosen Geschichte gepckt.
Nachdem der junge Jan Otlin im Jahr 1342 mit ansehen musste, wie die Judithbrücke in Prag einstürzt, schwört er eine Neue Brücke über die Moldau zur bauen, die für die Ewigkeit standhält. Sehr viele Jahre später erhält er dann die Gelegenheit, diesen Schwur in die Tat umzusetzen. Er wird zum neuen Brückenbaumeister von Prag ernannt.
Selbstverständlich ist die Geschichte weitaus besser vom Autoren ausgeschmückt, mit viel Leid, Konkurrenten und Neidern. Detailverliebt hat Wolf Hector eine packende Geschichte geschrieben, die einen auf jeder Seite mit fiebern lässt. Ein rundum gelungenes Roman-Spektakel.
- Oliver Bottini
Mord im Zeichen des Zen
(104)Aktuelle Rezension von: BriggsDer Prolog: Ein bisschen amüsant, sehr detailreich, fast filmisch. Sehr gut als Einstieg in ein geheimnisvolles Szenario mit interessanten Charakteren.
Ein Mönch wandert.
Warum?
Louise Boni wird versuchen, das herauszufinden, und gelangt in eine Geschichte, die es in sich hat.
Bottini erzählt das Geschehen sehr engmaschig aus der Sicht der Polizistin und obwohl lange nichts passiert, ist das nie langweilig. Allerdings neigt er dazu, Rätsel aufzumachen und sie ewig nicht aufzulösen. Verfolgt man seine Hauptfigur, steckt man in ihren Gedanken und ist dennoch oft nur Beobachter eines Rätsels. Das ist für mich eine Stärke des Buchs - der Leser ermittelt mit.
Leider wird für einen ersten Band sehr viel Wissen um die Vorgeschichte der Ermittleribn offenbar vorausgesetzt. Das sorgt so ein bisschen dafür, dass man sich fühlt, als müsse man dem Autor die Würmer aus der Nase ziehen.
Der angenehme Erzählton macht das aber vielfach wett: Ich fühle mich wie in einem Fernsehkrimi, so nah dran.
Auch das Ende verblüfft: Irgendwann klingt das Buch wie im Epilog, dabei ist noch nichts aufgelöst.
Für mich große Krimikost, ich freue mich auf weitere Bände. - Astrid Fritz
Tod im Höllental
(44)Aktuelle Rezension von: Rose75Wie es sich schon am Ende des 3. Bandes „Das Siechenhaus“ angedeutet hat, sind Serafina und Achaz jetzt ein Paar und die Hochzeit steht an. Doch statt der Vorfreude auf die gemeinsame Zukunft mit dem Stadtarzt, überschattet die Sorge um die Schwesternsammlung die Vorbereitungen der Feierlichkeiten. Seit einiger Zeit ist ein Wanderprediger in Freiburg, der mit viel Nachdruck gegen die Beginen hetzt. Ihnen wird Ketzerei nachgesagt. Als eine tote Begine gefunden wird, versucht die Meisterin Catharina Hilfe beim Konstanzer Bischof zu erbitten. Dafür macht sie sich auf nach Villingen. Der Weg dorthin führt durch eine tiefe Schlucht, die das 'Höllental' genannt wird. Dort gerät die Meisterin in einen Hinterhalt und wird gefangen genommen. Serafina macht sich auf den Weg und will ihrer Meisterin helfen.
Mir hat diese Geschichte wieder hervorragend gefallen. Ich bin mittlerweile ein richtiger Serafina-Fan und freue mich schon sehr auf weitere Geschichten mit ihr.
- Moritz Heger
Aus der Mitte des Sees
(155)Aktuelle Rezension von: LavendelgartenBei dem Buch " In der Mitte des Sees" geht es um einen jungen Mönch, der schon mit 16 Jahren ins Kloster ging. Er ist ein leidenschaftlicher Schwimmer und nutzt die Zeit im Wasser zu ausgedehnten Überlegungen über das Mönchsein, den Zölibat und den Werdegang seines ehemaligen Mitbruders, der nun aus dem Kloster ausgetreten und eine Familie gegründet hat.
Es ist kein Buch, das man eben mal so schnell runterliest. Man muss sich einlassen auf die Ruhe, die Gedankenwelt und die Atmosphäre im Kloster.
Am Anfang habe ich mich schwergetan mit dem Stil des Autors, habe das Buch sogar ein paar Wochen weggelegt, dann beim zweiten Anlauf, wuchs es mir ans Herz. Es gibt tiefe Einblicke in das Gefühlschaos, dass der Mitbruder bei ihm durch seinen Weggang hinterlassen hat. Und immer wieder kehrt er an den See zurück, um darüber nachzudenken und sich zu erden.























