Bücher mit dem Tag "mönche"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mönche" gekennzeichnet haben.

216 Bücher

  1. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

     (7.691)
    Aktuelle Rezension von: Robin_R_Lorien

    „City of Bones“ (Chroniken der Unterwelt Band 1) von Cassandra Clare klingt zunächst nach einem 0815 Jugendroman, doch er ist überraschend unterhaltsam! Auch, wenn die Grundbausteine für die perfekte „BadBoy lover Geschichte“ und „Teenie Mädchen wird plötzlich zur Heldin“ vorhanden sind, unterhält dieser Young Adult Roman auf eine außergewöhnliche Weise.

    Dieser Urban Fantasy Roman bietet alles, was das Herz begehrt: Vampire, Werwölfe, Dämonen, Nixen und andere Schattenwesen, die unbemerkt unter Menschen leben und von einer Art Geheimpolizei, den Schattenjägern, immer wieder mal in die Schranken gewiesen werden müssen. Die drei jugendlichen Schattenjäger, auf die unsere Protagonistin trifft, sind natürlich cool, gutaussehend und die besten ihres Jahrgangs. Was nach Klischee klingt, ist jedoch so perfekt in seiner Umsetzung, dass man während des Lesens einfach nur Spaß an der Konstellation hat. Auch, dass Clary alle Veränderungen und Enthüllungen in ihrem Leben so ziemlich ungerührt hinnimmt, fällt einem während des Lesens kaum auf, wahrscheinlich, weil man selbst kaum zum Luftholen kommt, da ein Ereignis das nächste jagt. Cassandra Clare hat genau die richtige Dosis erwischt, so dass alles stimmig ist und diesen Roman nicht nur für junge Erwachsene, sondern auch für ältere LeserInnen zum Erlebnis macht.

    Die Reise unserer Helden bleibt spannend vom Anfang bis zum Schluss und die Längen, die einige bemängeln, konnte ich nicht entdecken oder nachvollziehen. Ich muss dazu sagen, dass ich Romantasy gegenüber immer kritisch eingestellt bin, da die Story hinter den Dreiecksbeziehungen & dem Liebeskummer oft zu kurz kommt, aber hier war das nicht der Fall! Hier wird sehr viel Wert auf die Story und das WorldBuilding gelegt und die zarten Liebesbande, die sich zwischen den Charakteren entwickeln, nur gestreift. Die Protagonisten haben auch gar keine Zeit, sich groß Gedanken über ihre Gefühle zu machen, denn sie schlittern von einer Gefahr in die nächste. So bleibt das Buch durchwegs spannend und aus der Hand legen, fällt schwer. Der Konflikt, der im Hintergrund schwelt und der nach und nach offenbart wird, lässt auf beinahe epische (vergangene) Ereignisse schließen.

    Nicht vorhersehbare Wendungen und verstrickte Intrigen komplettieren das Leseerlebnis!

    Und was dem Ganzen wohl das Sahnehäubchen aufsetzt, ist der Schreibstil: Die perfekte Balance von Erzählgeschwindigkeit und Timing. Er ist nicht so ermüdend simpel wie in manch anderer YA Lektüre, sondern bietet auch gehobenes Vokabular und zum Teil wirklich raffinierte Wortgefechte.

    Auch die Charaktere sind vielfältig und sympathisch. Jace ist nicht halb so sehr Bad Boy, wie von ihm behauptet wird. In Wahrheit ist er ein taffer Junge mit einer ordentlichen Portion Mut und Risikobereitschaft, der seine Überheblichkeit nur vorschiebt und im Grunde empfindsam und loyal ist. Auch Clary ist eine sehr angenehme Protagonistin und hat einige geistreiche Sprüche auf Lager. Dass der Roman nicht in der Ich-Perspektive geschrieben wurde, ist für mich ein riesiger Pluspunkt. Die Nebencharaktere sind hinreichend ausgebaut und weisen interessante Facetten auf.

    Bis auf einen Logikfehler (mehr dazu unten gekennzeichnet als Spoiler) ist „City of Bones“ rundum ein Lesegenuss und eine Perle im Young Adult Bereich.

    Ad Logikfehler (Vorsicht: Spoiler! Nicht weiterlesen, wenn du nicht gespoilert werden willst.): Wie siehst du das? Jace befand sich in Obhut seines Vaters bis er 10 Jahre alt war und wurde dann bei einer anderen Familie untergebracht. Sein Vater hat sich jedoch als jemand anderes ausgegeben und was mich so verwundert: Wurde Jace denn niemals ein Foto von seinem vermeintlichen Vater gezeigt, sodass er den Schwindel schon längst aufdecken hätte können? Oder missverstehe/ vergesse ich etwas?

  2. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404178124)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.188)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Tom Builder nagt mit seiner Familie am Hungertuch und sucht verzweifelt eine Anstellung als Steinmetz. Eigentlich strebt er aber danach sich in der Baukunst zu verwirklichen. Ihm begegnet Ellen mit ihrem Sohn Jack, zwei Freigeister, die sich durch die Liebe mit der Familie von Tom verbünden, sich ihr Leben lang aber schwer mit Demut und einschränkenden Grenzen tun. Prior Philipp versucht dem kleinen Ort Kingsbridge zu mehr Wohlstand und dem Kloster eine bessere Führung zu verschaffen. Und dann leben in der Grafschaft Shiring noch Aliena und ihr Bruder Richard, deren Vater einem Komplott zum Opfer fällt, sodass die beiden zu Waisen werden und von völliger Armut bedroht werden. Ihrer aller Geschiche werden im Laufe der Geschichte miteinander verbunden, bedroht durch die bösen Machenschaften von Waleran Bigod und William Hamleigh.

    Zentrum dieses historischen Romanes bildet die entstehende Kathedrale "die Säulen der Erde" von Kingsbridge - in und um diesen Ort ranken sich unterschiedliche Geschichten zur Zeit der Klöster, Ritter und Könige in England. Unterschiedliche Erzählstränge entwickeln sich im Verlauf des Buches aufeinander zu, verlaufen ineinander und sind am Ende komplett miteinander verwoben.
    Das Buch ist ein geschichtliches Epos erzählerisch, wie auch inhaltlich. Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Hauptcharaktere vollkommen unterschiedlich, aus den verschieden Bevölkerungsschichten ihrer Zeit herausgegriffen und gekonnt als Einzelbeispiele miteinander verknüpft. Dem Autor gelingt immer wieder aufs Neue eine unerwartete Wendung und einen faszinierenden Spannungsbogen aufzubauen. Trotzdem verliert er sich allzu gern in den architektonischen Details der Kirche oder in recht umfangreichen Beschreibungen. Beides führt für den weniger bauhistorisch interessierten Leser unvermeidlich immer mal wieder zu kleinen Längen, die aber nicht ausufern.

    Mein Fazit:Ein historisches Epos, dass in seiner Komplexheit nie erdrückend für den Leser wird und auch auf knapp 1300 Seiten fast durchgängig zu fesseln weiß. Nur ab und an verliert sich der Autor ein wenig zu enthusiastisch und historischer Baukunst und architektonischen Details. Dies tut aber dem Gesamtwerk kaum Abbruch und wer gerne historische Romane ließt, wird kaum an den“Säulen der Erde“ vorbeikommen.

  3. Cover des Buches Die Tore der Welt (ISBN: 9783404178117)
    Ken Follett

    Die Tore der Welt

     (1.315)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Nachdem ich von „Die Säulen der Erde“ so begeistert war, habe ich mich schon sehr auf die Lektüre gefreut. Jetzt, wo ich fertig bin, hadere ich allerdings mit meiner Meinung. Ich fand das Buch nicht schlecht – wie auch bei den „Säulen“ gab es hier sehr viel Positives: die Art und Weise, wie der Autor seine Geschichte aufbaut, wie er die Charaktere zeichnet und man auf jeder Seite dabei ist und wissen möchte, wie es weitergeht, um am Ende das Gefühl zu haben, von liebgewonnenen Freunden Abschied nehmen zu müssen. Das schafft nicht jeder Autor so gut, und auch, wenn es ihm im 1. Band etwas besser gelungen ist, war es auch hier so. Mit 1200 Seiten ist das Buch natürlich auch wieder sehr lang, man muss sich also die Zeit nehmen und darauf einlassen, aber genau das macht die Bücher auch spannend, denn auf so vielen Seiten ist Platz für Details, man hat Zeit, die Charaktere richtig kennenzulernen, in die Welt einzutauchen und ich hatte am Ende auch nicht das Gefühl, dass hier gestreckt wurde. Besonders spannend fand ich den Ausbruch der Pest und den Umgang damit, der einen Großteil des Buches einnimmt, nicht nur, aber gerade auch in Anbetracht unserer aktuellen Situation. Daher muss ich sagen: mir hat das Buch eigentlich gefallen. Aber.

    Was mir unglaublich auf die Nerven ging, waren die ständigen Sex- und Vergewaltigungsszenen, die weit jenseits des guten Geschmacks waren und mich fragen lässt, was zur Hölle einen Autor dazu verleitet, das so zu schreiben. Ich möchte hier gar nicht ins Detail gehen, aber weniger wäre hier mehr gewesen. Dabei meine ich nicht, dass solche Szenen nicht in einem Buch vorkommen dürfen, aber wie sie geschrieben waren, fand ich absolut fragwürdig. Zumal ich oft das Gefühl hatte, dass gerade die gewaltvollen Szenen eher zum Schock reingeschrieben wurden, aber sich mit dem Thema dann nicht weiter befasst wurde, zumindest nicht mit den seelischen Folgen, die solche Ereignisse für die betroffenen Personen eigentlich haben müssten. Und dass, obwohl Follett seine Charaktere auch hier wieder recht gut ausgearbeitet hat (wenn ich auch sagen muss, dass er hier einen deutlicheren Hang zur Eindimensionalität hatte, als im Vorgänger).

    Dazu kommt, dass Follett kaum mal zehn Seiten auskommt, ohne die tollen Brüste irgendeiner Frau zu erwähnen oder, der Abwechslung halber, ihre wohlgeformten Schenkel, ihre Schamhaare o.ä. Vergleiche von Brüsten mit Eiern, Erkennung von Schwangerschaft (Brüste größer!), der Körper von Müttern (Brüste schlaffer), der Körper von älteren Frauen (tonnenförmig, aber mit grooooßen Brüsten!) – vielleicht war das im 1. Band auch so und ich habe es irgendwie geschafft, darüber hinwegzulesen, aber hier fiel es mir zumindest auf, bis ich jedes Mal, wenn schon wieder irgendein Mann irgendeiner Frau auf die Möpse glotzen muss, das Buch kurz weglegen musste, um ausgiebig mit den Augen zu rollen. Normalerweise sehe ich über sowas gerne hinweg, aber hier war das in einer Häufung, die schon nicht mehr feierlich ist. Tatsächlich hat das, gerade zum Ende hin, mein Lesevergnügen doch deutlich geschmälert. Ich hoffe wirklich, dass im nächsten Band wieder weniger Brüste und dafür mehr relevanter Inhalt zu finden ist. Nicht, dass es auf den 1200 Seiten nicht auch so viel Inhalt gegeben hätte, aber ohne den ganzen Mist wäre das Buch mir fünf Sterne wert gewesen.

    Obwohl es sicherlich noch andere Kritikpunkte gibt. Beispielsweise fällt auf, dass Follett ein ähnliches Muster benutzt, wie im Vorgänger: hassenswerte Charaktere, denen zunächst alles zu gelingen scheint und die „Guten“, die hart arbeiten, aber die immer wieder zurückgeworfen werden. Fairerweise muss ich sagen: es funktioniert auch ein zweites Mal. Hätte der Autor vielleicht mal das warme Gefühl in den Lenden ausgeschaltet und den ganzen Nonsens weggelassen, wäre „Die Tore zur Welt“ ein würdiger, wenn auch nicht an den ersten Band heranreichender, Nachfolger gewesen.

    Fazit: Ich habe das Buch gerne gelesen. Ich würde es auch weiterempfehlen. Aber meine Güte, ich möchte nie wieder irgendwas von den wohlgeformten Rundungen eines weiblichen Busens lesen.

  4. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783942656023)
    Dan Brown

    Illuminati

     (5.065)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Warum wird dieses Buch so oft gekauft und ein wirklich guter Thriller mit wirklichem historischen Material wie von Andree Hesse  Der Judaslohn  nicht? Dan Brown hat alle Zutaten die ein Thriller braucht, aber sprachlich ist das ganze zu sehr zuckersüßes Hollywood und Blockbuster getue. Es fängt ganz gut an und kommt schön in Fahrt, aber die Story wird irgendwann aberwitzig und verliert sich im Krawall des ganzen. Besser als Sakrileg, aber die letzten 20 Seiten hätte er sich sparen können und dann hätte es torzt der schwachen Sprache 4Sterne gegeben.

  5. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783446270749)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (1.604)
    Aktuelle Rezension von: Suda

    "Der Name der Rose" spielt im 14. Jahrhundert und behandelt vordergründig mehrere Mordfälle in einem Kloster; im Hintergrund geht es aber auch um Machtstreitigkeiten und Glaubensfragen. 

    Was an dem Buch sehr schön ist, ist die tatsächliche Aufklärungsarbeit um die Mordfälle und die logischen Schlussfolgerungen und zwischenzeitlichen Hypothesen, die dabei aufgestellt werden. Auch über die politische Lage erfährt man viel und die zwischenzeitlichen Glaubensdiskussionen sind interessant, auch wenn man an manchen Stellen nicht ganz mitkommt. Ein wenig störend sind die vielen lateinischen Sätze, für deren Übersetzung man extra zum Anhang blättern müsste, wenn man sie nicht beim Lesen überspringt. Durch die vielen Morde bleibt es aber ab dem ersten Toten durchgehend spannend. 

  6. Cover des Buches Richarda von Gression - Die Königin (ISBN: 9783945025307)
    Günter Krieger

    Richarda von Gression - Die Königin

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Scriba
    Der letzte Teil der Trilogie um Richarda von Gression las sich spannend und ist ein würdiges Ende der Gression Saga von Günter Krieger. Alle Dinge um Richarda und ihre Eremiten klären sich und sie finden ein gutes Ende. Eigentlich bekommt jeder, was er verdient, das macht den dritten Teil der Saga sehr sympathisch. Sogar eine große Überraschung wartet auf den Leser.
    Sehr gelungen und lesenswert, auch wenn ich mir gelegentlich etwas mehr Details am Ende gewünscht hätte.
    Lesevergnügen.
  7. Cover des Buches The Bourbon Kid - Das Buch ohne Namen (ISBN: 9783751733151)
    Anonymus

    The Bourbon Kid - Das Buch ohne Namen

     (642)
    Aktuelle Rezension von: GuinevereOriginal

    In dem Buch "Das Buch ohne Namen" von Anonymus geht es einerseits darum, dass ein bestimmter Edelstein, der als "das Auge des Mondes" bezeichnet wird, gestohlen wird und wiederbeschafft werden muss, gleichzeitig geht es ebenfalls darum, dass ein berüchtigter Killer, der sogenannte "Bourbon Kid", wieder in der Stadt Santa Mondega ist.

    Die Geschichte erlebt man aus der Sicht einiger Charaktere wie zwei Mönche, die von ihrem Tempel auf einer Insel ausgesandt wurden, um den Edelstein zu finden und zurückzubringen, wie auch zwei Polizisten, einem Paar, einem Barmann, einer jungen Dame, einem Kopfgeldjäger und noch weiteren Figuren. Jedoch bekommt man nicht das Gefühl, mit verschiedenen Charakteren überschwämmt zu werden, da einige Figuren erst im weiteren Verlauf der Geschichte auftauchen.

    Die Geschehnisse aus den verschiedenen Sichten zu erleben war sehr interessant und hat es nur noch spannender gemacht das Abenteuer aller Charaktere mitzuverfolgen, um nicht nur herauszufinden, was mit dem Stein geschieht, sondern ebenfalls herauszufinden, wer Bourbon Kid ist und was es mit der Stadt Santa Mondega im Allgemeinen so auf sich hat.

    Der Schreibstil war sehr angenehm, leicht zu lesen und die Dialoge umgangssprachlich verfasst, was einem das Gefühl gegeben hat, einer wirklichen Konversation zu lauschen. Die Kapitel haben ebenfalls eine angenehme Länge, sodass man nicht mitten im Geschehen aufhören muss zu lesen, wenn sich mal wieder das wahre Leben vordrängt.

    Allgemein hat mich das Buch sehr gepackt und ich bin nur so durch die Seiten geflogen, darum kann ich das Buch definitiv weiterempfehlen, wenn man auf etwas Fantasy, Spannung und Krimi steht!

  8. Cover des Buches Die Päpstin (ISBN: 9783352009518)
    Donna W. Cross

    Die Päpstin

     (4.384)
    Aktuelle Rezension von: Renate1964

    Ich habe die Taschenbuchausgabe des Aufbau-Verlages gelesen und mir gefällt deren Cover viel besser als die Frau von hinten. Der Roman beginnt 814 mit Johannas Geburt. Man erfährt über die lebensumstände zu dieser Zeit, über Glauben und Aberglauben. Der Lebensweg der Protagonistin ist abenteuerlich und wird spannend erzählt, egal,ob es nun Fiktion oder Wahrheit ist .Die Autorin nimmt im Nachwort kurz dazu Stellung. 

    Mir gefällt gut, dass die Beweggründe der Figuren aufgezeigt werden. Viele Motive sind zeitlos. Von mir eine absolute Leseempfehlung 

  9. Cover des Buches Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe - Der Roman zur Serie (ISBN: 9783570315422)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe - Der Roman zur Serie

     (981)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks

    4 ⭐️⭐️⭐️⭐️


    Dieses Buch wollte ich schon lange Lesen und da es dieses Jahr auf meine Liste 23 für 2023 ist wird es Zeit dafür. Wir folgen die 3 Jungen Detektive die versuchen ein Gäste Rätsel zu lösen und dabei in Gefahr geraten. Am Anfang hatte ich es etwas schwer der Geschichte zu folgen da ich manchmal denn Anhang verloren habe und erst im laufe des Buches wurde ich so richtig warm mit der Geschichte und mit denn Charakter. Ich mochte denn verlauf und wie die 3 Kinder versuchen das Rätsel zu lösen. Es hat was an sich das mich fasziniert hat und ich mochte auch die Charaktere und bin definitiv gespannt noch mehr zu lesen. Außerdem hat es mir ganz viel Sherlock Holmes Vibes gegeben und alt Londonern das ich nicht genug davon bekommen habe. Im ganzen mochte ich es zwar hatte ich ein holprigen Start aber ich hatte eine gute Zeit und will definitiv mehr lesen.


  10. Cover des Buches Hiobs Brüder (ISBN: 9783404178704)
    Rebecca Gablé

    Hiobs Brüder

     (568)
    Aktuelle Rezension von: Moritz_Hoffmann

    Frau Gablé wird öfter mal kritisiert, immer Ähnliches zu schreiben (viel Politik, Bindung zu Pferden etc.) und ich vermute, sie wollte mal was Anderes schreiben ... 

    Leider passt Hiobs Brüder so GAR NICHT in ihre sonst sehr realistischen Bücher, die Geschichte der Gefangenen in der Inselfestung, Alan of Helmsby, der sein Gedächtnis verloren hat ... das alles erscheint mir allzu weit hergeholt, zu unrealistisch um noch als gut durchzugehen. Ein massiver Minuspunkt ist auch die Figur des Psychopathen Regy - ich weiß nicht, irgendwie passt das meiner Meinung nach nicht in die erzählte Zeit. Und das stört. Weil es die Geschichte der Helmsby leider unabänderlich verdirbt: Cædmon mit seinem steifen Bein, jetzt Alan, sein Urenkel, der sein Gedächtnis verliert ... die Helmsby erscheinen mir gar zu sehr von Schicksalsschlägen geplagt, um noch realistisch zu sein. 

    Schade, dass die Autorin wohl nie das Schicksal eines Waringham zur Zeit der Anarchy (1135 - 1154) beschreiben wird. Gerade in einer solchen Zeit braucht es politische Intrigen, Schlachten etc. Dieses Thema wird in keinem Buch richtig umgesetzt, Die Säulen der Erde war mir zu sehr GZSZ und dieses Buch hier hinterlässt auch leider einen schalen Eindruck. Sehr schade! Denn ich weiß, dass Rebecca Gablé das besser kann!

  11. Cover des Buches Der Historiker (ISBN: 9783833307652)
    Elizabeth Kostova

    Der Historiker

     (308)
    Aktuelle Rezension von: David_Lindsam

    Der Titel des Buches (engl. „The Historian“) ist zugleich Motto, Charakterisierung aller Hauptpersonen und Auflösung eines großen Rätsels zum Ende hin – und könnte damit kaum treffender gewählt sein.
     Eingleisig oder gar schmalspurig wird der Roman deshalb nicht. Im Gegenteil. In drei Generationen spielt die Handlung und wir reisen in verschiedenen Zeiten des 20. Jahrhunderts (30er, 50er, 70er) von Amsterdam, nach Istanbul, Budapest, Südfrankreich und Rumänien, immer auf den Spuren Vlad III. und den Zeugnissen über ihn aus dem 15. Jahrhundert. Die treibenden Kräfte sind die großen Fragen: Wo ist das Grab des vermeintlichen Grafen Dracula? Und liegen dort wirklich seine sterblichen Überreste?

    Unerwarteter Erfolg für einen viktorianischen Roman …

    Als der Debütroman von Elizabeth Kostova 2005 in den USA erschien, landete er direkt auf Platz 1 der amerikanischen Bestsellerlisten (New York Times u.a.). Zwei Jahre zuvor war „The Da Vinci Code “ von Dan Brown (dt. „Sakrileg“) erschienen und zu den Topsellern in der Branche aufgestiegen. Das Publikum war begierig auf Thriller, die Action und die Suche nach Rätseln in der Geschichte verbanden, weshalb die Verlagswelt sich in einer Auktion um die Rechte für dieses Werk überbot und damit ein groteskes Stück Buchgeschichte schrieb. Nachdem der Verlag Little, Brown and Company bereits 2 Millionen als Honorar für die Autorin aufgewendet hatte, musste ein gigantisches Marketing mit TV-Werbung und zehntausenden Vorabexemplaren folgen. Ein riskantes Buchpokerspiel …

    Am ersten Tag des Erscheinens wurde in den USA 80.000 Exemplare verkauft. Nach nur einer Woche lagen die Verkaufszahlen bereits so hoch (ca. 700.000), dass The Historian sich auf den Platz 1 geschoben hatte. Das ist eine waschechte american success story und in diesem Fall ein besonderer Glücksfall für die Leserwelt. Durch spekulative Marktmechanismen wurde ein sonst eher leises und anspruchsvolles Werk in Welt der Massenware hochgepusht.  

    Niemand war mehr über den Erfolg erstaunt als die Autorin selbst: „It’s a literary novel, not a commercial novel“. Nach ihrer Meinung hatte sie einen langsamen, viktorianischen Roman geschrieben. Ihre Helden stolpern nicht abgebrüht, abenteuerlustig und plündernd wie India Jones durch unentdeckte Überreste der Vergangenheit, sondern sie sind echte Historiker und Bibliothekare, die sich in mühevoller Kleinarbeit durch vergilbte Karteikartenkataloge kämpfen und die Geheimnisse der Vergangenheit in unzugänglichen Faksimiles akribisch entziffern.

    In Deutschland erschien das Buch noch im gleichen Jahr (2005) bei Bloomsbury (engl. Verlag, bei dem Harry Potter im Original erschien), aber die Resonanz war sehr verhalten. Ich kann nur mutmaßen, ob das vergleichsweise schmale Marketing der Grund war, oder vielleicht die etwas eigene deutsche Leserschaft. Tatsächlich dominierten den deutschen Fantasy-Markt in dieser Ära Zwerge, Orks, Elfen und natürlich die Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei. Obwohl ebenfalls 2005 (und auch bei Little, Brown and Company) Stephenie Meyer mit dem ersten Buch ihrer Twilight-Serie einen Vampir-Boom in den darauffolgenden Jahren auslöste, wurde Der Historiker von dieser Welle nicht mitgerissen. Mein böser Verdacht ist, dass das deutsche Fantasy-Publikum schlicht keine anspruchsvolle Kost gewohnt war und deshalb das Dargebotene nicht zu würdigen wusste. Das Urteil mildernd muss ich hinzufügen, dass der viktorianische Schauerroman eine lange und würdige Tradition in den englischsprachen Ländern besitzt und die Geschmacksnerven der Leserschaft besser auf einen über 800 Seiten langen Roman eingestellt sind, in dem der interessante, aber normale Historiker-Alltag nur an einzelnen Stellen von dem Unheimlichen durchbrochen wird. Hoch spannend bleibt es allemal – auf zum Inhalt:

    Geschichten über Geschichte

    In ihrer Kindheit bereiste Elizabeth Kostova (geb. 1964) mit ihrer Familie die südeuropäischen Ostblockstaaten und erinnert sich gerne an die Geschichten, die ihr Vater zur Unterhaltung auf den langen Fahrten über Dracula erzählte. Damit war nicht nur ihr Interesse an dieser schillernden Gestalt zwischen Mythos und historischer Realität geweckt, sondern auch die Erzählform für ihren ersten Roman gefunden. In dem fiktiven Epilog stellt sich eine amerikanische Geschichtsprofessorin vor, die in Rückblenden von ihren Erlebnissen als Sechzehnjährige berichtet, natürlich auf Reisen durch Europa mit ihrem Vater, dem sie ganz langsam das große Geheimnis um ein kleines Büchlein entlockt, das in seinem Inneren nur einen großen, zornigen Drachen beherbergt – das Zeichen des Ordo Draconis, dem Vlad der III. angehörte, weshalb er den Beinamen Drăculea trug.

    Ihr Vater, den wir als Paul kennenlernen, berichtet von den seltsamen Begebenheiten, wie er in den 50ger Jahren als Student in Oxford bei seinen Unterlagen plötzlich dieses leere Buch fand. Als er seinen Geschichtsprofessor Rossi zu Rate zieht, offenbart ihm dieser, dass auch er ein solches Buch besitzt und seine Nachforschungen ihn zu dem walachischen Fürsten (heutiges Rumänien) aus dem 15. Jahrhundert geführt haben. Aus unerfindlichen Gründen übergibt der sonst so rationale Professor Paul die Aufzeichnungen über seine Suche nach dem Grab und fügt fast ängstlich hinzu: „Dracula … Vlad Țepeș … lebt noch“ (35). Am gleichen Abend verschwindet Rossi spurlos; zurück bleiben nur ein paar Tropfen Blut. Verzweifelt sucht Paul in den Unterlagen nach Hinweisen, was seinem Professor passiert sein könnte, und trifft in der Bibliothek auf eine junge Doktorandin, die Rumänin Helen. Nach einer zaghaften Annäherung der beiden zeigt sich, dass Helen den Professor durch ihre Arbeit über Vlad III beeindruck möchte, weil sie dessen uneheliche Tochter ist. Paul erzählt ihr von seinem Verdacht, was mit dem Professor geschehen sein könnte, aber ein Bibliotheksangestellter belauscht das Gespräch und beißt Helen in den Hals. Überhastet brechen die beiden nach Istanbul auf, wohin eine erste Spur weist.

    Immer weiteren Dokumenten und ihren Geheimnissen folgend reisen Paul und Helen nach Ungarn, Rumänien und Bulgarien, werden von Untoten heimgesucht, entdecken nach langen Mühen tatsächlich das Grab des Fürsten, treffen auf den sterbenden Professor, erfahren die wahre Geschichte der Begegnung zwischen ihm und Helens Mutter aus seinen persönlichen Aufzeichnungen und begegnen dem leibhaftigen Vlad Dracula … Mehr kann ich leider nicht verraten, ohne doch auf gemeine Art zu spoilern.

    Inzwischen ist jedoch auch der Vater der Erzählerin spurlos verschwunden und die 16-Jährige macht sich in Südfrankreich auf die Suche nach ihm, denn sie vermutete ihn an einem der letzten Orte, wo Dracula noch eines seiner geheimen Gräber besitzt. Sie wird von unheimlichen Wesen verfolgt, aber auch von einem studentischen Gentleman wacker unterstützt.

    Die verschiedenen Erzählebenen verflechten sich im Laufe des Romans so stark miteinander, dass man als Leser die Geschehnisse in drei Zeiten fast synchron erlebt. Von Rossi erfahren wir durch seine Briefe und Tagebucheinträge, von Paul aus dessen eigenen Schilderungen auf der Reise mit seiner Tochter und zuletzt und parallel alles in der Erzählgegenwart von dieser selbst. Historik und die persönlichen Schicksale verweben sich auf brillante Art in den Historikern selbst.

    Durch Geschichten in der Kindheit der Autorin wird das Interesse an Geschichte geweckt und daraus entsteht wieder die Lust auf Geschichten … Das ist die Geschichte des Buches Der Historiker.

    Übrigens sind die historischen Hintergründe und Orte des Romans sehr gut recherchiert und stimmig, nur die Fakten um das Grab sind fiktiv und die Dokumente und Zeugnisse dazu fast komplett erfunden (ich habe selbst schon zum Thema Vlad III. geforscht).

    Eine eigenwillige Hommage an Bram Stoker

    Der Historiker liegt weitab vom üblichen Fantasy-Mainstream und ist durchaus ein Art Kunstwerk. Elizabeth Kostova hat 10 Jahre daran gearbeitet – manche der bekannteren Fantasy-Autoren bringen deutlich mehr als ein Werk pro Jahr heraus. Daraus lässt sich ersehen, welche Arbeit hinter diesem Buch steckt. Das macht einen Unterschied und der Unterschied ist spürbar.

    Die Autorin hat sich eine interessante Mischung ausgedacht, indem sie historische Briefe, Dokumente und persönliche Berichte mit der Rahmenhandlung einer Ich-Erzählerin verbindet, die uns als LeserIn zu einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit einlädt. Dabei nutzt die Amerikanerin ein Gestaltungsprinzip ihrer großen literarischen Vorlage, Bram Stokers „Dracula“ (1897), der seine Vampir-Geschichte als Tatsachendokumentation in Form von Tagebucheinträgen und Zeitungsartikel präsentiert.

    Kostova stellt dieses Prinzip nicht in Frage, ironisiert es nicht. Eingebettet in eine rückblickende Erzählung umspinnt sie auf diese Weise unseren modernen, rational und historisch geprägten Geist und verführt uns für die Zeit des Lesens, daran zu glauben, dass Dracula tatsächlich noch bis ins letzte Jahrhundert sein Unwesen getrieben hat und, wenn ich den Epilog richtig verstehe, vielleicht sogar noch heute.

    Vampirisches?

    Kommen Vampir-Freunde auf ihre Kosten? Vielleicht nicht, je nach dem. Wer Bram Stokers Dracula mag, wird den Historiker noch weit mehr mögen, weil die Erzählweise viel moderner und weniger weitschweifig, blumig und umständlich ist. Und ein paar typische Gerne-Elemente finden sich durchaus. Bisse, Blut, Werkzeuge für die Vampirjagd (Silberdolch), Angriffe durch dienende Untote (Vampire), bezwingende Hypnose, Fledermausschatten, Särge und Grüfte …
    Am meisten enttäuscht am ganzen Buch hat mich die Begegnung mit Dracula selbst – er ist anders als meine Vorstellung von ihm … und nicht übermäßig böse. Schade – ich hätte mich gerne mehr gegruselt.
     Die Büchlein mit den leeren Seiten und dem Drachen hat er übrigens selbst gedruckt und verteilt … Warum? Wenn ich das mal so ganz verstanden hätte. Ich finde es nicht stimmig.

    Trotz der Umfänglichkeit des Buches bleibt vieles über Vlad Dracula offen, wie er zum Vampir wurde, wie viele seiner Art es noch gibt – reizvoll und unbefriedigend zugleich, aber in jedem Fall anregend für
     die eigene Fantasie. Und das schätze ich durchaus.

    Einordnung in der Literatur und Kritik

    Ein Feuilletonist der FAZ betitelte (2005) seine Rezension sarkastisch „wie man einen Roman pfählt“ und spielte damit auf die grausamen Hinrichtungsmethoden des historischen Vlads und auf Längen des Romans an, eine beliebte Kategorie der Literaturkritik, die wenig besagt. Tatsächlich ging es mir an einigen Stellen aber ähnlich und ich musste zwischendurch mein Durchhaltevermögen bemühen, um dran zu bleiben. Die Frage ist, wodurch diese Längen entstehen.
    Ausführlichere Berichte von der Reise, Beschreibungen der Landschaft und der Städte, Details des Interieurs – all das gehört zum Schmuckwerk und literarischen Gewand eines Romans, der sich an die viktorianische Erzählweise des 19. Jahrhunderts anlegen will, dennoch wirkt es ungewohnt. Die Gothic Novel lebt davon, dass in die alltäglich erlebte Wirklichkeit plötzlich das Übersinnliche hereinbricht und alles in Frage stellt, weshalb man in der Literaturforschung von magischem Realismus spricht.
    Die Längen haben also System. Trotzdem erwarten die Lesegewohnheiten des 21. Jahrhunderts etwas mehr Spannung. Mir hätte es geholfen, wenn die äußeren Orte ähnlich wie bei Dan Browns Thriller in einem direkten Zusammenhang mit der historischen Detektivarbeit gestanden hätten. Aber man kann auch nicht alles in einem Buch haben.
    Der Historiker bietet zudem eine wunderschöne und tragische Liebesgeschichte, lässt das Leben im Rumänien und Bulgarien der 30er und 50er Jahre szenisch vor Augen treten und erzeugt eine leicht gruselige, melancholische Stimmung, die perfekt zu der Erzählung passt.

    Und noch ein Zitat:

    „Es ist eine Tatsache, dass wir Historiker uns für Dinge interessieren, die zum Teil unser eigenes Ich widerspiegeln, vielleicht den Teil, den wir am liebsten nicht näher untersuchen würden, es sei denn auf dem Feld der Wissenschaft. Und je mehr wir in unsere Interessen eintauchen, desto mehr ergreifen sie von uns Besitz.“ (314)

  12. Cover des Buches Der Friedhof in Prag (ISBN: 9783423142274)
    Umberto Eco

    Der Friedhof in Prag

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Liebes_Buch

    Das Konzept des Romans ist schon originell und auch teilweise ironisch geschrieben.

    Aber man hätte das ruhig auf 300 Seiten zusammenstreichen können.

    Und bei Eco hab ich immer das Gefühl, mir entgeht alles, weil ich kein Historiker bin.

  13. Cover des Buches Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt (ISBN: 9783473585595)
    Elly Blake

    Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt

     (718)
    Aktuelle Rezension von: Maria_Leptokaridou___Theoharidou

    Die "Fire&Frost" Trilogie von Elly Blake entführt die Leser in eine faszinierende Welt, in der sich die Kräfte des Feuers und des Eises gegenüberstehen. Der erste Band, erschienen im Ravensburger Verlag, umfasst 401 Seiten und entpuppt sich als ein außergewöhnliches Werk.


    Die Geschichte entfaltet sich in einem wunderschönen und authentischen Setting, das den Leser sofort in seinen Bann zieht. Die Beschreibungen der Umgebung sind detailreich und lebendig, und man kann sich mühelos in diese Welt hineinversetzen. Dabei werden die beiden Gruppen der "Frostbloods" und "Firebloods" eingeführt, die mit ihren jeweiligen Kräften und Traditionen eine interessante Dynamik schaffen.


    Besonders beeindruckend sind die Protagonisten der Geschichte, die sowohl sympathisch als auch interessant sind. Auch die Nebencharaktere sind liebevoll gestaltet und tragen zur Tiefe und Komplexität der Geschichte bei.


    Die Handlung selbst ist spannend und fesselnd. Es gibt eine gute Mischung aus Action und emotionalen Momenten. Die Autorin schafft es, den Leser mit plötzlichen Wendungen zu überraschen und gleichzeitig das Interesse aufrechtzuerhalten. Es gibt bedeutsame Ereignisse, die die Neugierde auf die weiteren Bände der Trilogie wecken und den Leser dazu bringen, unbedingt mehr über die Welt der "Fire&Frost" erfahren zu wollen.


    Ein besonderer Aspekt, der die Geschichte außergewöhnlich macht, ist der Fluch, der im ersten Band eingeführt wird. Der Leser wird neugierig gemacht und möchte unbedingt herausfinden, wie dieser Fluch weiter ausbricht und welche Auswirkungen er auf die Charaktere haben wird. Dieser fesselnde Handlungsfaden zieht den Leser weiter in die Geschichte hinein und lässt ihn das Buch kaum aus der Hand legen.


    Insgesamt ist der erste Band der "Fire&Frost" Trilogie von Elly Blake ein absolut empfehlenswertes Buch. Es übertrifft die Erwartungen an ein normales Fantasy-Buch und entführt den Leser in eine faszinierende Welt voller Magie und Intrigen. Man kann es kaum erwarten, die Reise in Band 2 und 3 fortzusetzen und mehr über die fesselnde Geschichte zu erfahren.

  14. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (794)
    Aktuelle Rezension von: MarkusZemkeAutor

    Ein Junge der unter Erfolgsdruck in einer gefährlichen Zeit aufwächst. Soll er zum Wohl seines bedrohten Volkes töten oder die getöteten wiederbeleben? 

    Die Kinder- und Jugendzeit von Jesus wurde in der Bibel ausgespart. Hier wird sie erzählt, indem früheste Kindheitsereignisse aus der Bibel weitergesponnen werden, so dass sich eine logische Erklärung für das Wirken des jungen Erwachsenen Jesus ergibt.

  15. Cover des Buches Das verbotene Eden 1 (ISBN: 9783426509401)
    Thomas Thiemeyer

    Das verbotene Eden 1

     (664)
    Aktuelle Rezension von: Tuppis

    Es herrscht das Jahr 2080. Seit 65 Jahren gibt es keine Zivilisation mehr. Männer und Frauen leben strickt getrennt und sind verfeindet, seit ein menschengemachter Virus den größten Teil der Menschheit dahingerafft hat. 

    Als Juna, Priesterin der Brigantia, das Dorf Ingran erreichte fand sie den Rigani-Tempel zerstört vor. Das Dorf war geplündert worden. In ihr steigt eine ungeheure Wut auf die Männer auf. 

    David ist Mönch und mit einem Bruder auf dem Weg zum Kreis der Verlorenen, um dort einen Säugling zu holen. Die Frauen legten dort ihre männlichen Babys ab. Er hinterfragt die Gesetze, die die strikte Trennung der Geschlechter vorschreibt. 

     

    Das Buch ist angenehm zu lesen und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Es klingt plausibel, auch wenn die Vorstellung Angst macht. 

     

    Hass ist ein schlechter Wegweiser. Jede Seite hat ihre Sicht weitererzählt, um die Gegenseite schlecht zu machen. Frauen erzählen von Teufeln, die nur gewalttätig sind und Männer erzählen von Hexen, die nur das Böse wollen. Dadurch wurde jahrzehntelang die Abneigung geschürt. Dass es Liebe gibt, wissen nur ganz wenige - aber sie kommen nicht gegen das System an. Erst als eine junge Kriegerin und ein junger Mensch anfangen, über die Gesetze nachzudenken und ihre Liebe finden, kann sich vielleicht etwas ändern. 

     

    Das Ende hat mir sehr gut gefallen - da es noch 2 weitere Bände gibt, ist nicht alles abgeschlossen. Komischerweise stört es mich dieses Mal nicht so sehr…

  16. Cover des Buches Narziß und Goldmund (ISBN: 9783518471234)
    Hermann Hesse

    Narziß und Goldmund

     (699)
    Aktuelle Rezension von: berlinerkatze

    Das Buch betrachtet Themen wie Freundschaft oder Kunst von einer neuen Seite und auch der Sprachstil ist sehr gelungen. Objektiv betrachtet ist es wirklich ein gutes Buch, aber ich fand es manchmal etwas zäh und es hat mich nicht so richtig gefesselt. Trotzdem gab es einige schöne Zitate, wie z.B.: „jedes Leben wird ja erst durch Spaltung und Widerspruch reich und blühend. Was wäre Vernunft und Nüchternheit ohne das Wissen von Rausch, was wäre Sinneslust, wenn nicht der Tod hinter ihr stünde, und was wäre die Liebe ohne die ewige Todfeindschaft der Geschlechter?“

  17. Cover des Buches Totentanz im Münsterland (ISBN: 9783954513802)
    Sabine Schulze Gronover

    Totentanz im Münsterland

     (19)
    Aktuelle Rezension von: fredhel

    Der Begriff Regionalkrimi ist ja fast jedem Leser geläufig, aber gibt es auch Regionalthriller????
    Der Roman "Totentanz im Münsterland" von Sabine Schulze Gronover fängt eigentlich ganz unspektakulär an.
    Rafaela und ihre halbwüchsige Tochter mussten erleben, dass sich der Familienvater Andreas Berger über Nacht zu Zölibat und Klosterleben berufen fühlte, ja sogar die Ehe annullieren ließ. Erst als Rafaela Besuch von der Journalistin Birgit erhält, deren Mann dem gleichen Ruf Gottes gefolgt ist, erfährt sie, dass es ausser ihr noch mehrere Ehefrauen erwischt hat. Leider kommen bald einige ungelöste Mordfälle hinzu. Kommissar Delbrock bleibt nichts anderes übrig, als undercover im Klostermilieu zu ermitteln. Was ganz gemächlich seinen Anfang nahm, entwickelt sich zunehmend zu einer brisanten, lebensgefährlichen Exkursion, wobei die Drahtzieher in höchsten Kirchenkreisen zu finden sind, auch die berüchtigte Organisation "Opus Dei" scheint involviert zu sein.
    Mir hat es gut gefallen, wie sich der Krimi zunehmend in eine ganz unvermutete Richtung entwickelt, ja fast filmreife Action bietet. Die Autorin versteht es, Spannung aufzubauen und zu halten, dabei gleichzeitig das regionale Flair beizubehalten. Der Plot hätte in jede deutsche Grossstadt gepasst, aber im Münsterland entwickelt er nochmals eine spezifische Dramatik. 
    "Totentanz im Münsterland" hat mir wirklich gut gefallen.
  18. Cover des Buches Das letzte Königreich (ISBN: 9783499254710)
    Bernard Cornwell

    Das letzte Königreich

     (555)
    Aktuelle Rezension von: Moritz_Hoffmann

    Ich habe "Das letzte Königreich" schon des Öfteren als Beispiel für das schlechteste Buch bzw. die Uhtred-Reihe als die schlechteste Buchreihe die ich kenne angeführt (diesen Status hat sie, dicht gefolgt von allen Büchern von Mac P. Lorne, danach von Iny Lorentz). Trotz allem hatte ich lange Zeit nicht vor, zu diesem Roman überhaupt eine Rezension zu verfassen. Als ich jedoch gestern zufällig auf eine Website stieß, auf der ich mir ein erneutes (und erschreckendes) Bild von den Ansichten Bernard Cornwells machen konnte, die er aus seinen Büchern nicht heraushält, und ich zudem hier auf lovelybooks.de gesehen habe, wie wenig Negativkritik dieses Buch erhält, und dass niemand in den wenigen Negativrezensionen bisher das Wesentliche in diesem Buch kritisiert hat, kann ich nicht anders ...

    Mag sein, dass diese Rezension etwas länger wird als gewöhnlich. Und es mag sein, dass sie Fans dieser Buchreihe gründlich gegen den Strich gehen wird (Das nehme ich in Kauf!):


    Das letzte Königreich ist nicht das einzige Buch, welches ich von Bernard Cornwell gelesen habe (auch nicht das einzig Schlechte, halbwegs akzeptabel fand ich nur sein "Zeichen des Sieges") Es ist jedoch mit Sicherheit das fragwürdigste.

    Das Buch spielt in der Zeit der Dänenangriffe auf die britischen Inseln in den Jahren von 866 bis 877. Hauptfigur und Ich-Erzähler des Romans ist Uhtred, ein angelsächsischer Krieger. Die Dänenangriffe gehören zu einer extremst rohen und schlecht dokumentierten Zeit der englischen und europäischen Geschichte. Die (damals natürlich noch nicht als solche dokumentierten) Kriegsverbrechen der Dänen waren von einer unsäglichen Grausamkeit ... außer in Cornwells Welt.

    In Cornwells Welt waren die Dänen etwas rauflustige, fröhliche Wikinger (wie in der Vorstellung eines kleinen Jungen), Kerle die zwar mal Mist bauen und gerne Kämpfen, Saufen und Spaß haben, bei ihrem Spaß auch mal Mönche abschlachten, Dörfer verbrennen, Frauen vergewaltigen etc., aber man verstehe, DAS ist in Cornwells Augen nicht so schlimm. Die dänischen Invasoren sind die Lieben, die Guten, die Freundlichen. Die Tollen. 

    Cornwells Bösewichte sind ausnahmslos - Christen. 

    Und nicht nur die Bösewichte. Die Trottel sind Christen, die Feiglinge, die Hinterhältigen, die Widerlichen. Für Cornwell sind die Christen der Abschaum (ähnlich dem Judenbild der NS-Zeit). Nun sollte man vielleicht meinen, dass dieses Buch ein Werk des militanten Atheismus ist. Wer das aber denkt, der irrt sich. Es geht in diesem Buch nicht um die Leugnung Gottes und die Kritik von Religionen. Es geht dem Text einzig um Antichristlichkeit und um die Sympathisierung mit dem Heidentum. Auch wenn in Cornwells Geschichte kein einziges christliches Gebet erhört zu werden scheint, ist heidnischer Zauber nahezu unfehlbar. Heidnische Rituale machen Uhtred wesentlich mehr Spaß als Gottesdienste. Tieropfer, Sklavenopfer ... kein Thema! SOWAS ist in Ordnung. Denn Uhtred empfindet das Christentum als fade und langweilig, weichlich und weinerlich, heidnische Kulte aber als toll ... ähnlich dem Bild, welches Adolf Hitler verbreitete, der die Deutschen als heidnisches Volk sehen wollte und das Christentum als fade empfand! Und es kommt nicht von ungefähr, dass Symbole wie Thors Hammer (den Uhtred trägt) gerne von Neonazis als Symbole von "Kraft" und "Freiheit" verwendet werden. Genau dieses Bild kommt in Das letzte Königreich zum Tragen: Christentum = fade, voller Verbote. Heidentum = stark, befreiend.

    Das offene Sympathisieren des Autors mit den Invasoren, den "Tätern" des dänischen Angriffskrieges lässt Sympathien des Autors für den Nationalsozialismus (2. Weltkrieg war zu Beginn Angriffskrieg) zumindest diskutierbar bleiben. Ich könnte mir jedenfalls gut vorstellen, dass er Putin mag, denn Angreifer sind ja die "Guten", die im Land mal "aufräumen" mit dem "Abschaum". Und dieses "Aufräumen" der Invasoren darf dabei sämtliche Grenzen sprengen, auch in seinen Schilderungen. Beispiel gefällig? Beim Überfall auf ein Dorf spießen die Dänen einen Säugling! auf und schleudern den toten Körper dessen Mutter in die Arme. Das überschreitet jede, JEDE Grenze, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ... doch es lässt in Cornwells Roman genau diese Dänen, die dies taten, trotzdem zutiefst gut bleiben. Der Held Uhtred findet das okay, er macht sich währenddessen daran, mit seinem neuen Schwert einen anderen Dorfbewohner zu zerhauen und freut sich darüber, dass der Mann hinterher aussieht, als hätten ihn Wölfe zerfetzt. Das Töten hat sich - nach Angaben des Ich-Erzählers - gut angefühlt! ... Warum ist dieses Buch nicht auf dem Index???


    Jetzt mag man denken, okay, Mr. Cornwell hat mit der Brutalität und Antichristlichkeit etwas übertrieben, das muss ja nicht seine Meinung sein, die er da unterbringt (dachte ich lange) ... doch: IST ES. Seit ich seinen Kommentar im Internet gelesen habe, weiß ich, dass es so ist.

    Denn der werte Mr. Bernard Cornwell, der "König" des historischen Romans, wie manche ihn nennen, bezeichnet das frühe Christentum als "so schlecht wie ISIS" (einfach nur krank, der Vergleich! Das frühe Christentum so schlecht wie ISIS ... seine geliebten Dänen waren so schlecht wie die Waffen-SS!). Er hasst zudem auch das heutige Christentum und denkt mit Freude (und Häme) an den Tag zurück, an dem er Jesus aus seinem Leben entfernt hat. Vielleicht ist dieser schäumende, krankhafte Hass motiviert dadurch, dass Cornwell als Adopitvkind einer christlichen Sekte aufgewachsen ist, die eine eigenartige Weise von Christentum praktizierte. Vielleicht ist er ein Teufelsanbeter. DAS weiß ich nicht. Als Christ bin ich mir sicher, dass er für seine Haltung wohl eines Tages in die Hölle kommen wird, aber das ist mir egal, in der Hinsicht kann diesem kleinlichen, gereizten, hasserfüllten Menschen wohl nicht geholfen werden. (Neben dem Christentum seiner Adoptiveltern kritisiert er übrigends, dass seine Eltern Pazifisten waren und dem Militär ablehnend gegenüber standen ... was wiederum beweist, dass Cornwell die Ansichten seines Helden Uhtred zu Krieg, Mord, Gewalt durchaus teilt, die Figur ist sein Alter Ego.) 

    Eins ist sicher: Die Dänenkriege seriös zu thematisieren war nicht Cornwells Anliegen in diesem Buch. Schon gar nicht, dem Verteidiger Englands, König Alfred dem Großen (dieser ist bei Cornwell ein widerlicher, unangenehmer, weil christlicher Depp) ein Denkmal zu setzen. Die Intention des Autors ist die Schmähung des Christentums. Die Verherrlichung von Krieg.

    Möglicherweise ist es eine späte Auflehnung Cornwells gegen die Adoptiveltern, die (gewissermaßen noch immer) Christen und Pazifisten waren. Diese in einem Roman für die breite Masse zu verarbeiten ist gefährlich, da sie nur motiviert ist von Abscheu und Hass. Kindheitstraumata kann man in einer psychiatrischen Behandlung aufarbeiten - und das sollte Cornwell tun, wenn dies seine Intention ist. Andere mögliche Intentionen sind nur: Kriegshetze. Antichristlichkeit. Rechtsextremismus. Schlicht: Bosheit. Und der Versuch, giftiges Gedankengut auf die Menschheit zu projizieren. DAS funktioniert jedenfalls zum Teil beängstigenderweise - die Buchreihe hat viele Fans.

    Ich rate jedem Menschen von diesem giftigen Hassbuch ab!

  19. Cover des Buches Im Zeitschatten von Mondthal (ISBN: 9783738645699)
    Tatjana Mária

    Im Zeitschatten von Mondthal

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    In diesem Buch geht es um Alexandra, die durch Zeitsprünge in phantasievolle Welten gelangt. Dort trifft Alexandra auch ihre erste Liebe Tjan. Doch sie lernt auch einen weiteren Mann namens A`tin-jan kennen in den sie sich ebenfalls verliebt. Nun muss sie sich entscheiden für einen der Männer oder eine Rückkehr in ihre Welt. Bereits das Cover hat mich angesprochen. Die Gestaltung ist gelungen und passt gut zum Thema des Buches.
    Dieses Werk besticht durch seine kreative und komplex gestaltete Handlung. Das Buch hält viele Wendungen und Abenteuer bereit und liest sich auch stilistisch sehr gut.
    Auch die Beschreibungen der Charaktere sind sehr anschaulich. Die Landschaft ist richtig bildhaft beschrieben und hat sich einen alles vorstellen lassen und bis zu letzt in ihren Bann gezogen.

  20. Cover des Buches Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit (ISBN: 9783404188482)
    Ken Follett

    Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit

     (165)
    Aktuelle Rezension von: bookish_autumn

    In den Jahren 997-1007 n. Chr. entwickelt sich der unbedeutende Weiler Dreng’s Ferry zum Ort Kingsbridge. Edgar und seine Familie versuchen sich hier ein neues Leben aufzubauen, nachdem die Wikinger Combe überfallen und zerstört haben. Die normannische Prinzessin Ragna ist wegen ihrer Liebe zu Aldermann Wilwulfs nach Dreng’s Ferry gezogen. Indessen legt die Familie ihres Ehemanns einen Stein nach dem anderen in den Weg – allem voran ihr skrupelloser Schwager, Bischof Wynstan. Dieser geht über Leichen um an sein Ziel zu kommen. Doch ihre Schicksale sind untrennbar miteinander und mit ihrer Zeit verbunden...

    Das Buch "Kingsbridge – Der Morgen einer neuen Zeit" ist die Vorgeschichte von „Die Säulen der Erde“. Ken Follett versetzt uns mehr als 1000 Jahre zurück in die Vergangenheit und schildert das Mittelalter derart lebendig, als wäre man selbst am Handlungsort. Der Autor hat die Gabe, dass sich unzählige Seiten wie nur wenige hundert anfühlen. Es vergeht kaum eine Sekunde, in der nicht irgendetwas passiert - die Charaktere haben gar keine Zeit für eine Verschnaufpause (genauso wenig wie der/die LeserIn wohlgemerkt). Bedauerlicherweise gibt es sehr viele Parallelen zum ersten Band. Dadurch wird der Geschichte ein wenig die Spannung genommen.

    Absolute Leseempfehlung!

  21. Cover des Buches Das Blut des Teufels (ISBN: 9783442378234)
    James Rollins

    Das Blut des Teufels

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Nala73
    Fast fünfhundert Jahre alt ist die Mumie, die der Archäologe Henry Conklin in einer Höhle hoch oben in den peruanischen Anden gefunden hat. Rasch stellt sich heraus, dass es sich bei seinem sensationellen Fund nicht um einen Inka, sondern um die Überreste eines spanischen Priesters handelt. Und die Mumie ist seltsam präpariert: Ihr Schädel wurde mit einer Substanz gefüllt, die aussieht wie reines, flüssiges Gold und verheerende Eigenschaften besitzt …
  22. Cover des Buches Staub zu Staub (ISBN: 9783328104995)
    Felix Weber

    Staub zu Staub

     (23)
    Aktuelle Rezension von: buecherGott

    🌟🌟🌟🌟🌟 fünf Sterne weil für mich alles gepasst hat und ich den lese Spaß hatte

    Ich bin ganz ehrlich das ist nicht so meins aber dieses Buch ist irgendwo spannend beim Lesen,mal was anderes da mich das Cover auch neugierig gemacht hat .
    Der Klappentext und die Leseprobe haben mich dann doch überzeugt es zu lesen auch wenn ich anfangs durch die Zeit Ebenen Schwierigkeiten hat lohnt es sich das Buch zu lesen.
    Wer sich für die Kriegs Zeit im 2.Weltkrieg und das drum herum intressiert ist hier mit dem Buch genau richtig es spielt sich in den Niederlande um1949 ab.
    Staub zu Staub von Felix Weber ist sehr gut geschrieben sodass man mit kommt und es ist spannend und intressant auch wenn man sich anfangs warm lesen muss
    Aber es ist auch nicht ohne wenn man so bedenkt . .da fühlt aber jeder wieder anders beim Lesen
    Ja es ist schon ein Krimi aber nicht so ein Krimi den wir kennen
    Hier gibt es ein paar Zeitebene und Orte beim Kapitel Wechsel was wiederum ein verwirren könnte mit der Seiten Anzahl geht es aber dann .
    Es ist spannend und lesenswert😉📚

  23. Cover des Buches Die Puppenspieler: Roman (ISBN: B0916787JD)
    Tanja Kinkel

    Die Puppenspieler: Roman

     (443)
    Aktuelle Rezension von: Moritz_Hoffmann

    Süddeutschland, 1484: Richard ist zwölf, als er aufgrund einer erlogenen Hexerei-Anklage seine Mutter an die Inquisition verliert. Ihre Hinrichtung traumatisiert den Jungen für immer, öffnet ihm aber auch auf eine groteske Weise das Tor zu einer nie geahnten Welt: Seine junge Tante Sybille Artzt nimmt ihn in ihrem Haushalt auf - und in dem ihres Ehemannes, des Kaufmannes und kaiserlichen Bankiers Jakob Fugger. 

    An Jakobs Seite wird Richard zum Kaufmann und Spion ausgebildet - eine Tätigkeit, die ihn nach Florenz führt, in das Zentrum der Kultur der Renaissance, wo er zu Jakobs Informanten wird, und schließlich in das Rom des Jahres 1492, wo die Familien der Borgia, Della Rovere, Sforza, Colonna und Orsini um den Papsttrohn ringen. 

    Im Zentrum der Macht angelangt, beschließt Richard, sich zu rächen an jenen Kirchenmännern, die seine Mutter getötet haben. Doch auf ihn lauern mehr Feinde als geahnt - und die Tatsache, dass seine Geliebte eine übersinnlich veranlagte Zigeunerin ist, macht ihn umso verwundbarer ... 


    Dieses Buch ist sicher kein stümperhaftes Actionwerk. Kein rohes Schlachtenabenteuer. Dafür ist es ein subtiles Panorama des späten 15. Jahrhunderts in der Zeit von 1484 bis 1493, das angenehm langsam Spannung aufbaut und extrem gut eine Atmossphäre der Zeit erschafft, wie ich es sonst nur aus Gablé-Romanen kenne. Und mit Gablé kann sich Tanja Kinkel durchaus messen. Solange es noch solche Autoren gibt, bin ich auf die Bernard Cornwells und Iny Lorentz's dieser Welt nicht angewiesen, um unterhaltsame Bücher zu finden.

    Ein historischer Roman, der mich als Leser weder mit massenweise Infos, noch mit schwülstigen Liebesschwüren und zum Glück auch nicht mit Schlachtengedröhne erschlägt, sondern Zeit lässt, in das Buch herein zu finden. 

    Absolut zu empfehlen!

  24. Cover des Buches Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte (ISBN: 9783846600856)
    Laini Taylor

    Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte

     (303)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel

    Lazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten erlebt der junge Bibliothekar nur wenig Aufregendes. Er ist ein Träumer und schwelgt am liebsten in den Geschichten um die sagenumwobene Stadt Weep - ein mysteriöser Ort, um den sich zahlreiche Geheimnisse ranken. Eines Tages werden Freiwillige für eine Reise nach Weep gesucht, und für Lazlo steht sofort fest, dass er sich der Gruppe anschließen muss. Ohne zu wissen, was sie in der verborgenen Stadt erwartet, machen sie sich auf den Weg. Wird Lazlos Traum nun endlich Wirklichkeit?

    Was für ein wunderschönes Buch! Ich habe schon so oft die wundervollen Cover dieser Reihe bewundert, aber immer mit mir gehadert, ob diese Reihe etwas für mich ist. Als der erste Band mir dann auf Arvelle über den Weg gelaufen ist, habe ich zugeschlagen und wollte dem ganzen eine Chance geben und habe gehofft, dass dies vielleicht eine neue einzigartige Reihe für mich werden kann. Neu ist es auf jeden Fall. Ich habe noch nichts vergleichbares gelesen, aber nachdem ersten Band war ich mir unsicher, ob es wirklich einzigartig und was besonderes für mich werden kann. Denn, irgendwie hat mir das Buch und seine durchaus tollen Charaktere gut gefallen und irgendwie wollte ich auch weiterlesen, aber die meiste Zeit über, konnte mir das Buch nicht viel geben. Ich habe immer noch auf die besonderen Gefühle und die packende Spannung gewartet. Erst gegen Ende wurde es dann doch etwas besser. Mittlerweise habe ich auch den zweiten Band gelesen und bin froh drangeblieben zu sein. Der erste Band bekommt aber erstmal 3/5 Sternen.

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