Bücher mit dem Tag "mönche"
49 Bücher
- Ken Follett
Die Säulen der Erde
(6.258)Aktuelle Rezension von: Heinrich_M„Die Säulen der Erde“ dreht sich um den Kathedralenbau in Kingsbridge und die vielen Charaktere, deren Schicksale damit verbunden sind. Das Buch erzählt von Tom Builder und seiner Familie und wie sie die Strapazen des Mittelalters überleben. Im weiteren Verlauf lernen wir Mönche, Adlige und Könige kennen. Es geht um Religion, Krieg, Verrat, Politik und die Brutalität des Mittelalters. Außerdem dreht sich auch viel um das einfache Leben im Mittelalter und vor allem darum, wie man eine Kathedrale baut. Meiner Meinung nach nimmt sich das Buch jedoch zu viel vor und lässt viel ungenutztes Potenzial liegen – besonders bei den Charakteren.
Plot:
Die Geschichte ist formal gut ausgearbeitet. Es gibt ein ständiges Hin und Her zwischen den Protagonisten und den Antagonisten. Den Protagonisten werden immer wieder Steine in den Weg gelegt und man weiß nie, wie schlimm es ihnen diesmal ergehen wird. Dennoch wird das Buch an einigen Stellen langatmig. Da liest man schon mal 100 Seiten und hat das Gefühl, dass nichts passiert ist. Es war dennoch ganz interessant zu sehen, wie die verschiedenen Charaktere getrennter Wege gegangen sind und das Schicksal sie immer wieder zusammengeführt hat.Was mich sehr überrascht hat, war die Romanze, welche nach der Hälfte des Buches begann. Diese war spannend und man wollte, dass die zwei Charaktere endlich zueinanderfinden.
Schreibstil:
Der Schreibstil liest sich gut und man kommt teilweise schnell voran. Dennoch wirkt die Schreibweise auf lange Sicht sehr eintönig. Die wenigen Momente, in denen der Autor es schafft, eine besondere Szene im Kopf des Lesers zu malen, sind rar gesät.
Wer allerdings auf ausführlich detaillierte Beschreibungen von Kathedralen steht, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Ich habe sie im letzten Viertel des Buches nur noch überflogen. Generell empfand ich manche Erklärungen als zu ausgedehnt und man hat das Gefühl, dass das Buch um ca. 100 Seiten gekürzt werden könnte. Besonders die 2,5 bis 3 seitige Ausführung einer Bärenhatz hat mir dahingehend den Rest gegeben.
Charaktere und Themen:
Wer spannende Charakterentwicklungen erwartet, welche sich an die angeschnittenen Themen des Buchs anknüpfen, sollte sich lieber was anderes zu lesen suchen. Viele der Charaktere sind einfach eintönig und langweilig geschrieben. Diese Probleme führen teilweise dazu, dass manche Protagonisten einfach nur noch unsympathisch sind und die Kapitel aus ihrer Sichtweise mich einfach nicht mehr interessiert haben. Generell bleiben die Charaktere starr und ändern sich (wenn überhaupt) kaum. Es ist immer sehr klar, wer gut und wer böse ist. Dadurch bleibt viel ungenutztes Potenzial für interessante Charakterentwicklungen und thematische Anknüpfungen liegen.
Gerade mit dem Blick auf die Thematiken des Buchs bekommt man den Eindruck, dass das Buch eher das Mittelalter dokumentieren möchte, als irgendeine interessante Aussage über Religion, Kriege oder Motivationen zu repräsentieren.
****Ab hier: !!! Spoiler !!! über ein paar Charaktere und manche Ereignisse.****
Tom: Mal ganz davon abgesehen, dass Tom von dem Gedanken geil wird, dass eine Frau im Wald vergewaltigt wird, ist er auch sonst kein guter Mensch. Seine neue Frau Ellen (die er übrigens direkt nach dem Tod seiner alten Frau Agnes vögelt) sagt uns zwar, dass Tom einer sei, doch dies ist einfach nicht glaubwürdig. Er hat sich im Anfang des Buches dem Antagonisten William stark entgegengestellt, doch das war es auch schon mit seinen guten Taten.
In der Schikane seines Sohnes Alfred gegenüber der Tochter Martha und Ellens Sohn Jack sieht Tom kein Problem. Dass seine Tochter wegen Alfred öfters weinen muss und dass Jack blau und blutig ist, scheint Tom nicht zu interessieren. Was er am schlimmsten findet, ist, dass Ellen ihn doch bitte nicht verlassen soll. Mir kommt das Kotzen.
Auch ist es schade, dass Tom keine Konsequenzen aus seinen Handlungen ziehen muss. Es war seine Schuld, dass seine Familie beinahe verhungert wäre, nur weil er unbedingt eine Kathedrale bauen wollte. Nun gelangen sie nach Kingsbridge und bevor der rechtschaffene Tom mal vor schwere Entscheidungen gestellt wird, ist es der kleine Jack, der mehr Stärke an den Tag legt und die alte Kirche niederbrennt. Ähnlich ist es mit Ellen und Alfred. Anstatt dass Tom Verantwortung für seine schlechte Erziehung übernimmt, sagt er, dass man Alfred und Jack einfach gleich erziehen sollte, damit sie sich ebenbürtig fühlen. Ellen stimmt dem einfach zu (was auch ihren Charakter versaut), vergibt Tom und es ändert sich nichts.
Beide Male kann Tom einfach wie gewohnt fortfahren und muss seinen Charakter nicht überdenken. Man stellt sich immer mehr die Frage, warum wir überhaupt seine Geschichte verfolgen.
Ellen: Sie ist eigentlich einer der wenigen guten Charaktere in dem Buch, doch ist es einfach bescheuert, dass sie sich bei der ersten Begegnung in Tom verliebt. Pures Klischee. Generell scheint die „Liebe“ zwischen Tom und Ellen nur aus Sex zu bestehen. Sie ist eine starke und selbstbewusste Frau, aber wenn es um Tom geht, trifft sie einfach nicht nachvollziehbare Entscheidungen.
Martha: Sie ist eine absolute Nebenfigur und verdeutlicht einfach, dass Tom sich lieber um seine Söhne kümmert.
William: Einer der Hauptantagonisten, dem es an Komplexität fehlt. Man lernt, ihn hassen, und er sorgt auch immer wieder für Konflikte in der Geschichte, doch wird er mit der Zeit immer langweiliger. Er ist einfach nur böse. Durch seine schrecklichen Taten entfacht der Autor ein Feuer des Hasses in dem Leser, das leider schnell verglimmt. Man wird der ganzen Vergewaltigungen und Schikane einfach überdrüssig.
Zwar scheint er eine interessante Beziehung zu seiner Mutter zu haben und eine große Angst vor der Hölle, doch diese Aspekte seines Charakters bleiben unterbelichtet. Besonders seine Angst vor der Hölle scheint nur dann wichtig zu sein, wenn jemand das Wort laut ausspricht. Sein Handeln scheint es nicht wirklich zu beeinflussen, wodurch der Autor wieder viel Potenzial liegen lässt.
Philip: Der Prior von Kingsbridge wirkt zunächst sehr kompetent und legt einen ansteckenden religiösen Eifer an den Tag. Jedoch findet auch bei ihm keine Entwicklung statt. Der Bau der Kathedrale wird immer wieder unterbrochen und jeder Sieg gegen die Antagonisten ist hart erkämpft. Dabei ist Philip immer wieder davon überzeugt, dass er dem Willen Gottes folgen würde. Dadurch wirkt er wie der ständige Gewinner, der nie seine Auslegung des Glaubens hinterfragen muss oder sich sonst wie moralisch ändern muss. Dies geht so weit, dass er in einer Stadt, welche durch eine feindliche Armee geplündert wird, niemandem helfen kann und Gott lauthals fragt, warum er ihn hierher geschickt habe. Spannend, wie Philip nun seinen Blick auf die Welt und die Religion jetzt wohl ändern wird. Stattdessen spielt dies keine weitere Rolle und er wird einfach von seinem Bruder aus der Gefangenschaft befreit. Langweilig.
*****SPOILER ENDE*****
Zusammenfassung:
„Die Säulen der Erde“ wirkt größtenteils wie eine reine Nacherzählung von Ereignissen aus dem Mittelalter. Die vom Buch aufgeworfenen Themen sind nur Dekoration für das Setting und es wird keine Verbindung zu den Entwicklungen (falls überhaupt vorhanden) der Charaktere hergestellt. Somit bleibt das Buch für mich nur ganz nett. Mittelalterfans wird es vielleicht mehr zusagen. - Ken Follett
Die Tore der Welt
(1.347)Aktuelle Rezension von: Mikey„Die Tore der Welt“ ist die Fortsetzung von „Die Säulen der Erde“ und ca. 200 Jahre später am gleichen Ort, der Abtei und Stadt Kingsbridge, angesiedelt.
Im Prinzip ist es auch fast ein neuer Aufguss der gleichen Geschichte, es geht wieder um Macht und Intrigen, Gewalt und Liebe. Auch begegnen uns die gleichen Charaktere (in anderen Personen). Es geht diesmal nicht um den Bau einer Kathetrale sondern einer Brücke, wir haben aber wieder den Verhinderer (hier der Prior Godwin), wir haben den von Ehrgeiz zerfressenen Gewaltmensch (Ralph, der Bruder des Baumeisters) und wir haben die vorerst unerfüllbare Liebesgeschichte zwischen Merthin (dem Baumeister) und Caris, einer für die Zeit wieder sehr eigenständigen und fortschrittlichen jungen Frau und späteren Mutter Oberin des Nonnenklosters.
Diesmal haben wir aber auch einen (im Vorgänger - abgesehen vom Kathedralenbau - vermissten) roten Faden, der die Geschichte zusammenhält und erst am Schluss zur Auflösung kommt, nämlich ein Brief, den ein Ritter (Thomas) bei sich trug, als er von seinen Verfolgern bedrängt wurde, und den Merthin, der als Kind Zeuge wurde, vergraben hat. Ein Eid bindet ihn seitdem an Thomas, das Geheimnis zu wahren. Soviel zum Inhalt.
Meine Kritik: Es ist unbestritten so, dass wir es mit einer der Gewalt zugeneigten Zeitepoche zu tun haben. Ich finde es darum auch in Ordnung, wenn Follett sich drastischer Schilderungen bedient. So möchte ich garnicht beanstanden, wie in anderen Rezensionen hier zu lesen, dass des öfteren bei der Schilderung von Sexszenen von deftigen Ausdrücken Gebrauch gemacht wird, auch Gewaltszenen dürfen durchaus dem Vorgang entsprechend geschildert werden, dass aber Follett es für notwendig erachtet, im Detail zu beschreiben, wie einem Menschen als Strafe bei lebendigem Leib die Haut abgezogen wird, ging mir zu weit und ich habe diese Zeilen übersprungen.
Kritisieren muss ich auch, dass die Geschichte anfangs meines Erachtens nach nicht recht in Gang kam. Spannung hat sich erst später eingestellt. Auch die wieder sehr plakativen Figuren mag man monieren. Positiv gegenüber dem Vorgänger ist aber hervorzuheben, dass es nicht so ein Hin und Her gab in der Handlung, sondern ein Gesamtkonzept in der Geschichte erkennbar ist. Auch der Schreibstil ist wieder angenehm zu lesen und animiert zum Weiterlesen. Besonders gut hier, dass Follet in diesem Teil offensichtlich nicht ab dem letzten Viertel keine Lust mehr hatte und nur noch zu einem Ende kommen wollte. Auch die letzten Kapitel sind richtig ausgearbeitet und der Ausgang des Romanes überzeugend, wenn auch etwas zu pilcherhaft.
Insgesamt wieder ein spannendes Buch und ich kann diesmal auch gern 4 Sterne vergeben.
- Umberto Eco
Der Name der Rose
(1.634)Aktuelle Rezension von: MH41197Man kann mir mit Recht nachsagen, dass ich historische Romane nicht mag. Das hat seine Gründe - das Genre ist meiner Ansicht nach weder Fisch noch Fleisch, meist trivial, neolibreal dazu auffordernd, sich gleichzeitig an vergangenen Brutalitäten zu ergötzen und dabei dankbar zu sein, heute in der "besseren Welt" (die - Ironie! - natürlich frei von jedem Unrecht ist ... Nicht!) leben zu dürfen, und außerdem überfüllt mit sinnentleerten Gewalt- und Sexszenen.
Mit anderen Worten: Ich hätte vielleicht nicht gedacht, dass ich jemals einem historischen Roman eine volle Punktzahl geben würde, hätte ich Umberto Ecos "Der Name der Rose" nicht gekannt. Denn dieser Roman ist in jeder Hinsicht perfekt - obwohl in vergangenem Setting.
Im Italien des Jahres 1327 reist der englische Franziskanermönch und Ex-Inquisitor William von Baskerville (eine von Ecos humoristischen Anspielungen auf andere Literaten - der Nachname ist klar aus Sherlock Holmes entlehnt) mit seinem jugendlichen deutschen Gehilfen Adson von Melk in eine abgelegene, düstere Abtei in den Appenninen, um dort an einer theologischen Debatte zwischen den zerstrittenen Mönchsorden teilzunehmen. Aufgrund seiner Berühmtheit als früherer Inquisitor - vor allem als einer, der diese Tätigkeit mehr als Richter und Detektiv, denn als Hexenverbrenner verstand -, wird William vom Abt gebeten, den sonderbaren Tod eines jungen Mitgliedes des Klosters aufzuklären. William beginnt zu ermitteln - und stößt dabei schon bald an die Grenzen der Weltbilder seiner Zeit, und zwischen die Machenschaften der Post-Kreuzzugs-Ära der spätmittelalterlichen religiösen Extremisten, die für ihre Überzeugungen zu morden und zu sterben bereit sind und jedem Andersdenkenden keinerlei Existenzrecht zugestehen - sei er Wissenschaftler, Freigeist, kritisch denkender Theologe, Katharer, Jude, Muslim ... oder einfach nur eine Frau zur falschen Zeit am falschen Ort.
Spannend ist dieser Roman allemal - aber nicht im klassischen Stil eines Krimis (der "Der Name der Rose" zweifelsohne ist), dafür ist die Handlung sehr viel dichter gepackt, fast schon eine Milieustudie eines (spätmittelalterlichen) Klosters oder: einer religiös fundamentalistischen (oder wie wir es heute nennen würden: "evangelikalen") Gesellschaft - und damit hat der Roman trotz seines fernen Themas auch noch etwas: Aktualität. Wenn wir die Extremisten in Ecos Kloster über "die Ketzer" reden hören und über den Niedergang der Welt, dann fühlt man sich nicht wenig erinnert an moderne Eiferer, deren Ersatzwort für den Begriff Ketzer "die Woken" geworden sind, wenn man die Selbstherrlichkeit des letztendlichen Antagonisten erlebt, der im Bewusstsein vollkommener Rechtschaffenheit seine Mitbrüder zu einem höheren Ziel tötete und als Kollateralschäden in Kauf nahm, so hat man die Worte von selbstgerechten, brutalen Machtmenschen wie Putin oder Netanyahu im Ohr, und mit dem Selbstmord des Antagonisten und seinem Versuch, dabei alles mit sich zu vernichten, so denkt man unweigerlich an die Selbstmordattentate des ISIS. Umberto Eco hat einen Roman in der Vergangenheit geschrieben, der uns etwas über seine Gegenwart, und aus Ecos Perspektive, der ihn in den 1970er Jahren schrieb, sogar über Ecos damalige Zukunft, die heutige Gegenwart, erzählt. Und darin besteht bereits die Genialität des Namen der Rose - und in seinem Schreibstil: Denn Eco schreibt einen Plot im Plot - macht sich selbst zum zweiten Protagonisten, der im "heute" (oder eben: in den 1970ern) die französische Übersetzung der lateinischen Niederschrift des alten Mönches Adson von Melk ins zeitgenössische Italienische übersetzt - und begibt sich in dieser Eigenschaft dann in die Haut des alten Adson von Melk, der im Rahmen seines mittelalterlich-klösterlichen Weltbildes rückblickend die Geschichte seines jugendlichen Ichs an der Seite von William von Baskerville erzählt.
Der Name der Rose ist ein stilistisch, thematisch, plottechnisch und handwerklich ein Werk der Superlative: Der beste und der EINZIGE historische Roman, der nicht als "Märchen für Erwachsene" daher kommt, sondern einen Plot erzählt, der in tieferer Bedeutung von der erzählten Zeit in die Gegenwart seiner Niederschrift und bis ins Heute übergreift. Der Name der Rose ist kein "alter Schinken". Keine Mittelalterromantik. Er ist relevant - damals wie heute. Und auch morgen - solange es religiösen Extremismus und Machtgefälle in der Welt gibt.
- Jonathan Stroud
Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe - Der Roman zur Serie
(1.014)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinLockwood & Co. – Die seufzende Wendeltreppe ist ein unglaublich tolles Buch und ein starker Auftakt einer Reihe, die mich sofort gepackt hat. Ich habe zuvor bereits die Netflix-Serie gesehen, war aber trotzdem begeistert, wie gut die Buchvorlage funktioniert und in vielen Punkten sogar noch intensiver wirkt.
Die Welt, in der London seit Jahrzehnten von einer Geisterepidemie heimgesucht wird, ist originell und düster, ohne zu überfordern. Die Idee, dass nur Kinder und Jugendliche Geister wahrnehmen und bekämpfen können, gibt der Geschichte eine besondere Dynamik und hebt sie klar von anderen Fantasy- und Gruselgeschichten ab.
Besonders überzeugt haben mich die Charaktere. Sie wirken sehr echt, lebendig und haben klare Persönlichkeiten. Anthony Lockwood ist charismatisch, geheimnisvoll und nicht ohne Schattenseiten, während Lucy als Erzählerin klug, mutig und reflektiert ist. Auch das Zusammenspiel im Team fühlt sich glaubwürdig an und macht einen großen Teil des Lesespaßes aus.
Der Grusel ist atmosphärisch und spannend, aber nie effekthascherisch. Es gibt viele unheimliche Momente, die echte Gänsehaut erzeugen, ohne dass es zu brutal wird. Gleichzeitig bleibt genug Humor und Leichtigkeit, um das Buch auch für jüngere Leser*innen sehr gut zugänglich zu machen.
Obwohl ich die Serie bereits kannte, hat mir das Lesen großen Spaß gemacht, da die Geschichte im Buch noch mehr Tiefe bekommt. Jetzt freue ich mich umso mehr darauf, die Reihe weiterzulesen.
Fazit:
Ein spannender, gruseliger und zugleich humorvoller Fantasyroman mit starken Figuren und einer frischen Idee. Perfekt für alle, die Geistergeschichten mit Herz und Köpfchen mögen. - Anonymus
The Bourbon Kid - Das Buch ohne Namen
(645)Aktuelle Rezension von: ImmersivBuchreiheDas Buch ohne Namen habe ich eher zufällig entdeckt, ohne wirklich zu wissen, worauf ich mich einlasse – und genau so fühlt sich auch der Einstieg an.
Am Anfang war ich ehrlich gesagt etwas verwirrt, weil man direkt in eine Welt geworfen wird, die sich nicht sofort erklärt. Vieles wirkt erstmal chaotisch, fast schon überzogen, und ich musste mich erst orientieren.
Aber genau das macht den Reiz aus. Je weiter man liest, desto mehr entfaltet sich diese völlig eigene Mischung aus düsterem Humor, Gewalt und einer fast schon absurden Dynamik zwischen den Figuren.
Es ist schwer, das Buch klar einzuordnen, weil es sich bewusst nicht an typische Genregrenzen hält. Und gerade dadurch fühlt es sich erfrischend anders an als vieles, was man sonst liest.
Für mich war es genau diese Kombination aus anfänglicher Verwirrung und wachsender Faszination, die das Buch besonders gemacht hat.
Kein klassischer Einstieg, aber definitiv etwas, das im Kopf bleibt.
- Elly Blake
Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt
(743)Aktuelle Rezension von: CEMaDRoIn Fire & Frost lebt die junge Ruby als Fireblood in einem Königreich, das von Frostbloods beherrscht wird. Ihre Feuerkräfte machen sie zur Gejagten… Fire & Frost ist ein spannender und fesselnder Auftakt einer Fantasy-Trilogie, der sich mühelos an zwei Abenden durchlesen lässt. Der Schreibstil ist flüssig, die Welt düster, aber faszinierend, und der Mix aus Fantasy, Action und Romantik sorgt für viel Abwechslung. Besonders gelungen ist die Liebesgeschichte zwischen Ruby und Arcus, die nicht nur emotional mitreißt, sondern auch eine schöne Botschaft transportiert: Es ist nicht das Äußere, das zählt, sondern der Charakter und das, was einen im Inneren ausmacht. Die Romantik steht deutlich im Vordergrund und ist ein Highlight für Fans von Enemies-to-Lovers-Dynamiken. Auch die Action kommt nicht zu kurz – mit temporeichen Kampfszenen und düsteren Bedrohungen bleibt die Spannung bis zum Ende hoch. Leider bleibt dabei manchmal die Tiefe der Figuren und der Welt etwas auf der Strecke. Einige Aspekte der Handlung wirken vorhersehbar oder zu vertraut, gerade wenn man viel in diesem Genre liest. Bewertung: 3.5-4
- Ken Follett
Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit
(211)Aktuelle Rezension von: Yvihh85Die Buchreihe startet und man ist gespannt, Burgen, Klnige, Priester und Bauern alles spielt zusammen wie es nur ein großer Erzähler zusammen bringen kann.
Jede Seite ist fesselnd und jedes Kapitel lad ein sich wohl zuführen sich fallen zulassen in eine Zeit und eine Geschichte die so unfassbar alt ist.
- Ken Follett
Die Säulen der Erde
(247)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeIch habe "Die Säulen der Erde" vor Jahren schon mal gelesen und habe mir immer wieder vorgenommen, es irgendwann noch einmal zu lesen. Bisher hat das leider noch nicht geklappt, aber dafür habe ich nun das Hörspiel zum Buch gehört. Sehr beeindruckend! Tolle Sprecher und passende musikalische Untermalung, aber nicht zu übertrieben. Die Atmosphäre war perfekt, und nun habe ich doch noch richtig Lust bekommen, auch das Buch noch einmal zu lesen!
26.02.2025 - Laini Taylor
Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
(319)Aktuelle Rezension von: Jula007Strange the Dreamer hat mich so positiv überrascht, da ich es zu einem früheren Zeitpunkt schon mal angefangen, aber abgebrochen hatte.
Als ich es dann dieses Mal anfing, war ich sofort verzaubert von dem Worldbuilding. Ich wollte sofort mit Lazlo die sagenumwobene Stadt finden und konnte sehr mit ihm mitfühlen.
Aber nicht nur die Story hat mich überzeugt, auch die Schreibweise fand ich super poetisch und hat mich vollkommen gefesselt.
- Marina Abramović
Durch Mauern gehen
(24)Aktuelle Rezension von: ryomaIch kannte die Performance-Künstlerin zuvor nicht. Ich war von Anfang an gefesselt. Ein Buch das zum einen unterhaltend ist, zum anderen vermutlich fast jeder Mensch etwas für sich daraus ziehen kann. Traurig und lustig zugleich. Lediglich das letzte Kapitel wirkte ein wenig gehetzt und auch nicht mehr so spannend. - Laini Taylor
Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe
(188)Aktuelle Rezension von: AyemiRose✨There was a man who loved the moon, but whenever he tried to embrace her, she broke into a thousand pieces and left him drenched, with empty arms.
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Mysterien - so hat Lazlo sich die Verborgene Stadt, über die er so viel gelesen hat, immer vorgestellt. Doch Weep hütet ein düsteres Geheimnis, dem Lazlo und seine Gefährten auf den Grund gehen sollen. Welche Rolle spielt dabei Sarai, das blauhäutige Mädchen, welches ihm immer wieder in seinen Träumen begegnet? Nacht für Nacht treffen sich die beiden, und Lazlo spürt, wie das Band zwischen ihnen immer stärker wird. Doch hat ihre Liebe eine Chance?
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Auch der zweiten Band dieser magischen Reihe war wieder etwas ganz besonderes und konnte mich von Anfang an in seinen Bann ziehen. Die magische, geheimnisvolle Stadt Weep konnte mich auch hier begeistern und ich habe mich völlig in der Magie dieser Welt verloren. Die Charaktere waren auch hier wieder sympathisch, nahbar und besonders. Einziger kleiner Kritikpunkt war das mich die Emotionen hier nicht ganz erreicht haben, dennoch war das Buch unglaublich gut und ich freue mich auf den nächsten Teil🫶🏻
- Holger Weinbach
Die Eiswolf-Saga. Teil 2: Irrwege
(21)Aktuelle Rezension von: Thomas_LawallAnno 960. Bjoren Langarm verschlägt es die Sprache. Der Jarl von Birka kann nicht glauben, was ihm der Einsiedler von Björkö prophezeit. Eine große Veränderung soll über das Land kommen. Ein von einem Wolf entfesseltes Feuer wird kommen, aber es wäre nicht Ragnarök, der Weltenbrand, doch es könnte zumindest das Ende von Birka bedeuten. Unklar sind die Bilder und Pläne der Götter, aber es wird nicht Lokis Wolf und somit nicht das Ende aller Dinge sein. Ein anderer Wolf wird kommen und er ist nicht allein. Eine Frau wird ihn begleiten, und sie wäre wie eine Tochter seines Volkes, würde ihre Bestimmung erfüllen und dereinst mitten in dem entfachten Feuer stehen, ohne zu verbrennen. Das Merkwürdigste aber ist, dass der blinde Weise voraussagt, Bjoren würde sich dem Wolf nicht in den Weg stellen, sondern ihn gar beherbergen und selbst nach Birka bringen! Bjoren versteht den Willen der Götter nicht mehr. Und er fürchtet, König Erik Segersäll würde dies niemals zulassen. Jorund der Weise entgegnet, dies sei auch nicht nötig, denn niemand könne sich dem Willen der Götter entgegenstellen. Vielmehr soll er seinen Einfluss beim König nutzen, um ihn von der Prophezeihung der Götter zu überzeugen und ihn ziehen zu lassen, denn seine Aufgabe sei es, den Wolf zu finden und herzubringen ...
Drei Jahre später. Es ist soweit. Faolán und Konrad werden verbannt. In Gedanken nimmt Faolán Abschied von der Abtei, von Bruder Ivo, der ihm wie ein Vater war, und von seinem treuen Freund Ering. Er denkt an all die Jahre, die er hier verbrachte und ein letztes Mal durchstreift er im Geiste die vielen vertrauten Gebäude des Klosters. Erst jetzt, da er Abschied nehmen muss, erkennt er den wahren Wert seiner neuen Heimat, die er nun verlassen muss. Das Schlimmste aber ist, dass ihn der Weg zum Verbannungsort weg von Neustatt und damit weg von Svea führt!
Abt Degenar, Prior Walram und Bruder Wunhold machen sich zusammen mit Faolán und Konrad auf den weiten Weg zum Columbankloster. Die Mönche sind zu Pferde, doch die Verurteilten barfuß unterwegs und nur mit einem Büßerhemd bekleidet. Nach vielen Tagen erreichen sie ihr Ziel. Die beiden Novizen sind völlig erschöpft und am Ende ihrer Kräfte. Im Kloster angekommen werden sie zunächst überaus unfreundlich empfangen. Selbst Abt Umbert scheint ein überaus düsterer Zeitgenosse zu sein. Die ganze Abtei macht einen wenig einladenden Eindruck. Die Gebäude sind dunkel und kalt, so wie ihre Bewohner. Misstrauen schlägt ihnen entgegen und ein erbarmungsloser Abt, ein gnadenloser Verfechter von Disziplin und Härte, der weder Gnade noch Gastfreundschaft zu kennen scheint. Er wagt es gar, Abt Degenar Führungsschwäche vorzuhalten, denn nur ein schwacher Abt würde sich dem Willen der Gemeinschaft beugen. Nur unter einer starken Führung könne man seine Herde, selbstverständlich unter den strengen Augen des Herrn, auf dem richtigen Weg ins Paradies führen. Der Beeinflussung von jungen Männern, insbesondere durch fleischliche Versuchungen, müsse man mit aller Härte, eiserner Disziplin und mit jahrelanger Züchtigung entgegentreten.
Faolán und Konrad stehen keine leichten Jahre bevor, was auch Abt Degenar schnell klar wird. Ein schlechtes Gewissen beginnt ihn zu plagen, doch er ahnt nicht, welches weitere Unheil sich anbahnt. Zwar vermutet er richtig, dass Prior Walram alles Erdenkliche in die Wege leiten wird, um den beiden Novizen das Klosterleben so schwer wie möglich zu gestalten, doch welchen teuflischen Plan er tatsächlich ausheckt, übersteigt seine Phantasie um ein Vielfaches ...
Faolán träumt in seiner Zelle von einem gewaltigen Feuer. Er kennt dieses Traumbild schon seit seiner Kindheit. In einem brennenden Gebäude steht eine schwarze Gestalt, die langsam im Meer der Flammen untergeht. Doch plötzlich verändert sich das Bild und wird durch ein neues ersetzt. Das brennende Haus verschwindet und alles wird schwarz. Aus der Dunkelheit löst sich eine Gestalt, die langsam auf ihn zukommt. Es ist ein weißer Wolf! Faolán fürchtet sich nicht, denn von dem Tier scheint keine Bedrohung auszugehen ...
Svea vermisst ihren Geliebten. Sie glaubt, Faolán vergessen zu können, doch es gelingt ihr nicht. Auch sie hat seltsame Träume. Über dem Wasser schwebend sieht sie eine Hafenstadt, die in Flammen steht. Ein Teil der Menschen flüchtet oder versucht vergeblich, die vielen Brände zu löschen. Sie selbst kann nicht eingreifen, ist wie gelähmt und kann weder sprechen noch hören. Über der Stadt bildete sich eine gewaltige Säule aus Rauch und darin formte sich eine Gestalt. Ein Wolf mit glühenden Augen. Doch an der Stadt scheint er nicht interessiert zu sein, sondern er stürzt sich auf Svea ...
Im Jahr 965 hat Brandolf ganz andere Sorgen. Er kann die Berge nicht mehr erkennen, weil ihm das dichte Schneetreiben jede Möglichkeit dazu nimmt. Kaiser Otto entscheidet sich für eine spontane Abreise aus Italien, wobei niemand den Grund für den überstürzten Rückmarsch kennt. Es ist Winter und ein Fußmarsch über die Alpen nicht gerade ein Spaziergang. Selbst die engsten Vertrauten des Kaisers kennen seine Beweggründe nicht und trotz allen Bedenken bricht das Heer in Richtung Heimat auf.
Viele Jahre suchte Brandolf Rogar, den Sohn seines ehemaligen Lehnsherrn, Graf Farold. Die Spur, die sich bald verlor, führte ihn in ein Kloster. Nicht einmal den Namen des in Frage kommenden Novizen hat er noch im Gedächtnis. Sehr wohl aber die Tatsache, dass Graf Rurik seinen Bruder Graf Farold und seine Gemahlin umbringen ließ. Leider gibt es für diese Greueltat nach wie vor keine Beweise, und Rogars Aufenthaltsort ist ihm noch immer unbekannt ...
Ab Mitte Dezember wollte ich mich eigentlich anderen Projekten widmen. Ausgerechnet zu Beginn einer geplanten Lesepause erreichte mich "Irrwege" und ich schwöre, dass ich diesmal wirklich nur einen kurzen Blick in das Buch werfen wollte. Die Erfahrungen mit dem ersten Teil der Eiswolf-Saga hätten mich jedoch lehren sollen, dass dies völlig unmöglich ist!
Höchst erfreut registrierte ich ein Personenregister am Ende des Buches, was (nicht nur) den Wiedereinstieg in die Geschichte unmittelbar in Gang brachte. Danach betrachtete ich mir ausgiebig das neue Cover. Besser ausgedrückt, ich bewunderte es (wieder), denn selten gibt es derart markante Covergestaltungen. In der Ausführung scheinbar spartanisch angelegt, eröffnet Schrift und Grafik der Phantasie des Lesers Tür und Tor. Das fängt schon damit an, dass sich dieses Buch irgendwie anders anfühlt und in der Hand liegt als zahlreiche andere "Kollegen" ...! Abschließend wollte ich mir noch ein paar Testzeilen genehmigen, bevor ich dann das Buch zu den anderen auf den Stapel zu legen gedachte. Dies war ein kapitaler Fehler, denn damit ging ich einen Schritt zu weit. An ein Zurück war jetzt nicht mehr zu denken und meine Lesepause bereits am ersten Tag beendet ...
... denn schon im Prolog versteht es Holger Weinbach, seine stetig wachsende Fangemeinde aufs Neue in ebenso freudige wie spannungsgeladene Alarmbereitschaft zu versetzen. Ich hätte es mir ja denken können, denn beim ersten Band war es nicht anders. Einmal im Sog der Geschichte gibt es kein Entrinnen mehr. Nun besitze ich nicht gerade das beste Gedächtnis, aber nach elf Monaten und einer ganzen Menge anderer gelesener Bücher war die Erinnerung sofort wieder da.
Ein schwerer, samtener Vorhang öffnet sich, und wir reisen wieder über eintausend Jahre zurück. Dort treffen wir all jene Figuren wieder, die wir im ersten Band bereits lieben, hassen und fürchten gelernt haben. Die mitunter zweidimensionalen Charakterzeichnungen werden im zweiten Band (teilweise) korrigiert, dürfen wachsen und sich entwickeln. Insbesondere über Drogos innere Welten erfahren wir im zweiten Band nicht unwesentlich mehr, und wahre Abgründe öffnen sich bei seinem Vater Rurik.
Lange war die Wartezeit auf den zweiten Band der Eiswolfsaga, doch sie hat sich gelohnt. Das Buch ist kein Schnellschuss und ein zweiter Teil, der eben mal locker aus dem Ärmel geschüttelt und hinterhergeschoben wurde. Die Story ist durchdacht und bis ins kleinste Detail recherchiert. Einmal mehr weiß Holger Weinbach die diversen Handlungsstränge filmreif in Szene zu setzen! Drei Ebenen führt er behutsam und doch sehr eindringlich zusammen. Seine Worte lassen wahre Bilderfluten auf zunächst unabhängigen Leinwänden entstehen. Der Plan scheint zu sein, die monumentalen Bilder dereinst zusammenzuführen. Da dies sehr langsam geschieht, steigt die Spannung ins Unermessliche. Ein Kunstgriff, den ich mir sehr gerne gefallen lasse, denn schnelle Lösungen wären in dieser Geschichte ebenso unglaubwürdig wie unbefriedigend ...
Wahrhaft filmreif sind aber auch einzelne Szenen (welche dennoch in einem größeren Zusammenhang stehen). Auch und im Besonderen denke ich hier an Konrads "Prüfung" in Brandolfs Burg - (nicht nur) diese Szene würde ein Kinopublikum außerordentlich beunruhigen - selbst als Leser möchte man aufstehen und an jenes Fenster hasten, um den Dingen, die sich da tun mögen (oder auch nicht), beizuwohnen! Gleichzeitig ist da diese Angst, etwas zu lesen/sehen, das man nicht will. Oder doch? Spätestens an dieser Stelle bin ich bei einem Punkt angelangt, der so etwas wie ein Höhepunkt (von vielen) sein mag. Und wenn mir etwas gefällt und mich restlos überzeugt, lehne ich mich gerne auch einmal ziemlich weit aus dem Fenster. Träume sind wichtig und halten uns am Leben. Schon deshalb sollte man ab und zu einen wagen. Wenn Hollywood nicht bald erkennt, welches Potential hier für ein monumentales Historienepos -fernab vom Potter-Hokuspokus- vorliegt, dann sollte man sich mit vereinten Kräften einmal bemühen, dies irgendwie zu ändern ...
Wieder ein Jahr Wartezeit steht uns nun bevor. Damit das Warten auf "Wolfsnacht" (vorläufiger Titel für den dritten Teil) nicht wieder zur Last wird, werde ich nun den Standpunkt ändern, indem ich Ungeduld einfach in Vorfreude verwandle. Tag für Tag will und werde ich sie genießen! - Catherine Shepherd
Die Rezeptur: Thriller
(82)Aktuelle Rezension von: lupenleserShepherd ist wieder ein spannender und leicht zu lesender Thriller gelungen. An einem Tag verschlungen und für mich eine kurzweilige Abwechslung. Die Spannung und die falschen Fährten lassen einen nicht mehr los. Allerdings sollte man die Reihenfolge einhalten, um den Thriller genießen zu können. Sicherlich kann man auch mittendrin einsteigen, aber ich denke, dass man dann auf zusätzliche Reize verzichtet.
- Deana Zinßmeister
Das Hexenmal
(94)Aktuelle Rezension von: BlondAngel~+~ Klappentext ~+~
Anno Domini 1617 in Thüringen: Während sich die Sturmwolken des Krieges abzeichnen, vergiftet Zwietracht die Herzen der Menschen. Als die Magd Franziska der Hexerei bezichtigt wird, glaubt nur ihr Verlobter, der reiche Erbe Johann, an ihre Unschuld. Ihr bleibt nur ein Ausweg – die Flucht nach Hessen. Auf der beschwerlichen Reise schließen sich ihnen weitere Menschen in Not an: Katharina, die der Ehe mit ihrem Schwager entgehen will, Clemens, der beinahe Opfer eines Mordkomplotts wurde, und der Franziskanermönch Burghard, der sich der Hexenverfolgung verweigert hat. Gemeinsam müssen sie in aller Heimlichkeit ihre Heimat, das Eichsfeld, verlassen – denn ihre Häscher sind ihnen bereits dicht auf den Fersen ...
~+~ Mein Urteil ~+~
Katharina's Schwester stirbt, doch kurz davor bittet sie ihre Schwester, auf die Kinder aufzupassen. Somit soll sie auch ihren Schwager heiraten. Der Mönch Burkhard wird gezwungen, bei Hexenverbrennungen zuzuschauen, als er mit seinem Bruder Servatius auf Reisen ist. Zudem ist sein Mitbruder ein eigenartiger Geselle. Beide schließen sich einen Magier an.
Anna heiratet aus Vernunft einen Notar, doch dieser hegt ganz andere Absichten. Dieser scheut noch nicht mal vor Mord zurück. Das geht sogar soweit, das Anna glaubt, ihr Bruder Clemens ist in der Scheune mit abgebrannt.
Alle flüchten vor ihrem Schicksal.
Die Geschichte beschreibt viele Personen. Jeder Protagonist bekommt einen eigenen Handlungsstrang. Zudem wechselt es immer zwischen den einzelnen Personen. Dennoch kommt man dnicht durcheinander. Die Autorin versteht es mit ihrem Schreibstil, trotz verschiedener Handlungen den Leser an das Buch und auch an die Geschichte zu fesseln. Man leidet und fiebert mit jeden einzelnen mit.
Ich hätte mir gewünscht, das man mehr auf das Thema Hexenmal eingeht, so wäre es perfekt.
Dennoch ist es empfehlenswert.
- Richard Dübell
Die Teufelsbibel
(109)Aktuelle Rezension von: SommerkindtDie Geschichte ist interessant ja aber viel zu langatmig.
Mal abgesehen davon entführt der Autor den Leser in eine dunkle brutale Welt, in der das Wohlergehen der Menschen auf dem Wohlwollen anderer beruht. Weder die Kirche noch das normale Volk scheint den geringsten Begriff von gut oder böse zu haben bzw. nur in geringen Mase.
Anfangs ist man von den vielen Protagonisten überfordert. Erst im Laufe der Geschichte klamüsert sich heraus wer wohin gehört.
Wer historische Romane mag kann ich dieses Buch nur empfehlen alle anderen nur wenn sie grad Langeweile haben und mal in eine andere Zeit eintauchen will.
Und die Geschichte hat eine wirklich überraschende Wendung.
Es werden mehrere Handlungsbögen aufgebaut, was auch daran liegt das sich die Geschichte so zieht. Aber wenn man erstmal Blut gleckt hat bleibt man dran. Man braucht einfach nur einen sehr langen Aten.
- Gavin Francis
Inseln
(15)Aktuelle Rezension von: evaczyk„Die Kartierung einer Sehnsucht“ heißt das Buch „Inseln“ des schottischen Arztes und Schriftstellers Gavin Francis im Untertitel – und das ist wortwörtlich zu nehmen. Denn das Buch ist reich illustriert mit alten Landkarten, die sich mit entlegenen, oft wenig bekannten Inseln befassen. Von ungefähr kommt das nicht, denn wie Francis gleich zu Beginn des sehr persönlichen Texts erläutert, faszinierten ihn schon als Kind die Abbildungen eines alten Atlas in der Stadtbücherei.
Millenials und die ihnen folgenden Generationen können es vermutlich gar nicht mehr nachvollziehen, was der Atlas für den Jungen bedeutet hatte, der sein Fernweh mit dem Finger auf der Landkarte und seiner Vorstellungskraft stillt. Schließlich wuchs Francis noch zu einer Zeit auf, als Fernreisen bei weitem nicht so verbreitet waren und die Information selbst über entlegene Gebiete nur einen Mausklick entfernt aus dem Internet abrufbar.
Geplant war „Inseln“ als „persönliche Reise durch Landkarten und Inselgeschichten, durch die Segnungen und Nöte der Abgeschiedenheit“, über die Rolle von Inseln in der kollektiven Kultur, über den möglichen Gewinn aus der Isolation des Insellebens. Die Corona-Pandemie habe den Ansatz seiner Überlegungen noch einmal verstärkt, schreibt Francis: „Die Welt hat sich verändert, es ist entscheidender denn je, die Vorzüge der Isolation zu schätzen und dennoch neue Wege zur Verbundenheit zu finden.“
Der Autor schildert eigene Inselerlebnisse, sei es als Naturschutzwart auf einem Leuchtturm, während eines Forschungsaufenthalts in der Antarktis oder als Besucher isolierter Inselgemeinschaften oder der Mönche auf dem Berg Athos. Daneben ist das Buch gespickt mit Verweisen aus der Literatur, etwa Robinson Crusoe. Auch die medizinischen Überlegungen kommen nicht zu kurz – ist nicht etwa die Pubertät eine wichtige Phase der Abkapselung, in der sich Jugendliche gewissermaßen auf ihre eigene, innere Insel zurückziehen?
Wenn von Sehnsuchtsinseln die Rede ist, denken die meisten vermutlich erst einmal an Traumstrände in der Südsee, im Indischen Ozean und der Karibik, an Korallenstrände und türkisblaues Meer. Doch auch wenn Francis Reisen auf das Lamu-Archipel vor der Küste Kenias und die Inseln im Titicacasee beschreibt – sein Focus liegt auf den einsamen, rauen, sturmumtösten Inseln des Nordens, seien es die Hebriden und Orkney-Inseln seiner schottischen Heimat, seien es Grönlad, die Faröer-Inseln, auf den Begegnungen mit Basstölpeln, Möwen und anderen wilden Seevögeln. Geradezu poetisch lesen sich seine Beschreibungen von Inselerlebnissen, als er sein Zelt in der Nähe von Vogelkolonien aufschlägt und ganz den den Geräuschen von Wellen, Wind und Vogelschreien hingeben kann.
„Inseln“ nimmt den Leser mit auf die Reise – nicht nur mit Hilfe der alten Karten, sondern auch auf die Gedankenreise des Autors und die philosophischen Überlegungen über die Kontraste zwischen Inseleinsamkeit und pulsierenden Städten, zwischen Isolation und Verbundenheit und der Frage, ob die Suche nach Einsamkeit nicht auch der Selbstfindung dient: „Liegt hier der ewige Reiz von Robinson Crusoe? Dass wir alle danach dürsten, uns in der Einsamkeit zu definieren? Dass wir davon träumen, endlich Schiffbrüchige zu sein?“ Insofern ist „Inseln“ in der erzwungenen Isolation durch die Pandemie nicht nur eine Möglichkeit, Fernweh zu stillen, sondern auch die positiven Seiten der Isolation zu untersuchen.
- Günter Krieger
Richarda von Gression - Die Königin
(39)Aktuelle Rezension von: ScribaDer letzte Teil der Trilogie um Richarda von Gression las sich spannend und ist ein würdiges Ende der Gression Saga von Günter Krieger. Alle Dinge um Richarda und ihre Eremiten klären sich und sie finden ein gutes Ende. Eigentlich bekommt jeder, was er verdient, das macht den dritten Teil der Saga sehr sympathisch. Sogar eine große Überraschung wartet auf den Leser.
Sehr gelungen und lesenswert, auch wenn ich mir gelegentlich etwas mehr Details am Ende gewünscht hätte.
Lesevergnügen. - E. S. Schmidt
Die zweite Finsternis
(13)Aktuelle Rezension von: FuexchenIn der Endlosigkeit der kanadischen Wälder stürzt ein außerirdisches Schiff ab und entlässt seine gefährliche Fracht: Reaper – telepathische Raubechsen, groß wie Löwen, mit enormer Reproduktionsfähigkeit und unersättlichem Hunger.
Hinter hohen Mauern, zusammengedrängt in den ehemaligen Metropolen, harren die letzten Menschen aus. Die einzigen, die sich den Reapern entgegenstellen können, sind genetisch optimierte Krieger, die in Mönchsorden zu absoluter Disziplin erzogen werden. Doch als eine Stadt nach der anderen verstummt, befürchtet Bruder Kaleb, dass sich ein noch größerer Feind erhoben hat. Ein Feind, der nicht nur die zerbrechliche neu geschaffene Ordnung bedroht, sondern auch den einzigen Menschen, für den Kaleb sein heiliges Gelübde brechen würde.Ich kenne bereits ein paar Bücher der Autorin E. S. Schmidt und mochte diese. Daher war ich gespannt, was mich nun erwarten würde.
Bei diesem Buch handelt es sich um eine Dystopie, die einen Touch Science-Fiction abbekommen hat. Ich mag beide Genre, aber hier ist mit ehrlich gesagt, der Einstieg nicht ganz so einfach gefallen, auch wenn der Prolog meine Neugierde wecken konnte.
Woran lag es also, dass ich etwas brauchte, bis ich in die Geschichte fand? Die Charaktere bekommen nach und nach ihren Auftritt, aber mir fiel es nicht ganz so leicht, sie schlussendlich zuordnen zu können, denn die Handlung ist auf mehrere Handlungsorte aufgeteilt. Vielleicht hätte mir ein Personenregister geholfen, vielleicht war mein Gehirn auch einfach überfordert. Ich weiß es nicht.
Die Handlung ist jedenfalls spannend, auch wenn ich mir mehr Informationen vom Mönchsleben inklusive deren Kampftechniken bzw. Können gewünscht hätte. Dass das immer subjektiv ist, ist mir mehr als bewusst, hätte mir aber auch bestimmt geholfen, mich mehr auf Kaleb einstellen zu können. So wirkte er anfangs auf mich eher unnahbar, als dass ich ihn greifen konnte.
Wen ich am meisten der Charaktere mag, ist Lucy. Sie kommt auf sich alleingestellt gut zurecht, was sie aber keineswegs zu einer Eigenbrötlerin macht.
Der Schreibstil ich angenehm zu lesen, wobei wie gesagt hier und da mehr Informationen nicht geschadet hätten.
Die Geschichte konnte mich gut unterhalten und bescherte mir spannende Lesestunden. Auch wenn ich kritisch klinge, mochte ich die Story. Die Basis stimmt, das ist die Hauptsache, der Rest Geschmacksache. Von daher gibt es von mir gute drei Sterne.
- Lynn Viehl
Versuchung des Zwielichts
(154)Aktuelle Rezension von: YoyomausZum Inhalt:
Dr. Alexandra Keller ist eine erfolgreiche Schönheitschirurgin, die ihre Praxis auch des Öfteren für Bedürftige kostenlos zur Verfügung stellt. Eines Tages erhält sie einen Anruf von dem Millionär Michael Cyprien, der dringend ihre Hilfe braucht. Als sich Alexandra weigert, seinen Fall zu übernehmen, lässt dieser sie kurzerhand entführen. Was Alexandra nicht weiß: Michael ist ein vierhundert Jahre alter Vampir. Er wurde von seinen Feinden furchtbar entstellt, doch seine raschen Heilungskräfte machen eine Operation nahezu unmöglich. Alexandra muss all ihre Fähigkeiten als Chirurgin aufwenden, um ihm zu helfen.
Cover:
Das Cover finde ich ehrlich gesagt nicht so ansprechend, was schlussendlich leider an einem kleinen, aber feinem Detail liegt. Die blauen und roten Farben sind an sich wirklich ein Hingucker und hätte mit dem hier abgebildeten Herren im Hintergrund wirklich richtig gut sein können. Jedoch war irgendjemand so ideenreich und hat dem armen Kerl allen Ernstes ein Tribaltattoo oder so etwas in der Art über eines seiner Augen gelegt und dadurch wirkt das Cover einfach nur noch lächerlich. Schade, wirklich schade.
Eigener Eindruck:
Dr. Alexandra Keller hat es in ihrem Leben nicht immer leicht gehabt. Erst als Kind mit ihrem Bruder auf der Straße zu leben, nur um den frühen Tod ihrer Pflegeeltern zu verkraften, musste sie schlussendlich auch noch das enge Band zu ihrem Bruder aufgeben, als dieser sich dazu entschlossen hatte Priester zu werden und nach Latainamerika zu gehen und sie schließlich in einem Internat zurück ließ. Jahre später hat es Alexandra geschafft. Sie ist eine angesehene plastische Chirurgin und kann auf so etwas ähnliches wie eine Beziehung mit einem anderen hoch angesehenen Arzt blicken. Als sie einen mysteriösen Brief bekommt, bei dem sie aufgefordert wird einen Eingriff bei einem Millionär vorzunehmen, lehnt sie mehrmals dankend ab, denn ihre Fälle in ihrer Heimatstadt lassen nicht zu, dass sie sich auch nur ansatzweise in eine andere Stadt begibt. Doch Michael Cyprien zeigt sich hartnäckig. Nach einer Auseinandersetzung mit ihrem zurückgekehrten Bruder findet sich Alexandra plötzlich entführt in New Orleans wieder! Und wäre das alles noch nicht schlimm genug, entpuppt sich ihr Entführer als Vampir, welcher von einer kirchlichen Bruderschaft aufs Schlimmste entstellt wurde. Für Alexandra, welche schlussendlich einsehen muss, dass ihr keine Flucht gelingen wird, bleibt nur völlig fasziniert an die Arbeit zu gehen und nach und nach das Gesicht ihres Entführers wieder herzustellen. Zwischen den beiden entsteht nach und nach so etwas wie eine Hassliebe und Alexandra hat die Hoffnung vielleicht doch heil und lebend aus ihrer Situation wieder heraus zu kommen. Doch dann geschieht ein Unglück welches ihr Leben für immer verändern wird…
Es ist wirklich selten, dass mich ein Buch gleichermaßen fasziniert, aber auch so aufregt, dass ich es am liebsten an die Wand pfeffern möchte! Ja richtig gelesen, an die Wand pfeffern! Warum? Achtung Spoiler ;-)
Wir haben hier erst einmal eine wirklich interessante Idee, welche für die Autorin wahrscheinlich schlüssiger erscheint als dem Leser selbst. Man bekommt hier nämlich recht viele Charaktere und gleichzeitig viele „Fremdwörter“ um die „Augen“ geworfen, dass man erst einmal sehr langsam du zäh in die Geschichte herein kommt. Obendrein muss man die verschiedenen Charaktere und deren Stellung beziehungsweise Verstrickungen erst einmal verstehen, bevor alles einen Sinn macht. So weit so gut. Die Geschichte ist detailliert, man bekommt viel Action geboten, leider weniger Emotionen, dafür aber doch teilweise sehr krasse Szenen, die einen als Leser dann doch auch einmal tief durchatmen lassen. Da geht es um Folterungen und Entstellungen, Mord und Totschlag vom Feinsten, es geht um Vergewaltigungen, Intrigen, eben das volle Programm. Das muss man als Leser erst einmal verdauen. Hinzu kommen ab und an auch noch einige Szenensprünge, welche der Geschichte zeitweise doch den Sinn nehmen, was ich bei den sonst so vielen Details wirklich schade finde. So landen Alexandra und Michael mir nichts dir nichts schnell mal in der Kiste nachdem er wieder hergestellt ist – also das heißt, es ist eher so ein „Ich fresse dich jetzt“-Ding und obwohl sie ihn danach hasst kommen die beiden sich dann doch irgendwann näher, aber irgendwo zwischen den ganzen anderen Dingen scheint die Autorin vergessen zu haben, wann aus diesem Hass eben Liebe wurde. Das ist effektiv wie bei kleinen Kindern – „Wir haben uns angelächelt, wir sind jetzt zusammen, du bist die Liebe meines Lebens...“. Und das wird einem zwischen Folterbeschreibungen und einer halben Vergewaltigung durch den Priester und Bruder der Protagonistin präsentiert. Schon ein bisschen Hardcore. Außerdem muss man sich immer und immer wieder fragen, was denn nun eigentlich der Grund für das Handeln anderer Charaktere ist. Da haben wir Intrigen zwischen Vampiren und der Kirche. Warum, das erschließt sich nicht ganz. Alle haben es auf Alex und ihren Bruder abgesehen. Warum? Man weiß es nach wie vor nicht. Wir haben einen Killervampir, welcher seinen großen Auftritt zu Beginn und zum Ende hin hat – warum, auch das entzieht sich der Logik. Vielleicht haben wir in einem der nachfolgenden Bände irgendwann die Auflösung… in diesem Band jedoch nicht.
Und obwohl das alles so ist, wie es ist, hat es die Autorin doch auch geschafft, dass man neugierig auf den nächsten Band ist. Respekt.
Fazit:
Dieses Buch ist Geschmackssache, war mit manchen Szenen aber doch etwas zu krass. Trotzdem bin ich gespannt, wie es weiter geht.
Idee: 5/5
Details:5/5
Emotionen: 3/5
Logik: 3/5
Spannung: 3/5
Charaktere: 3/5
Gesamt: 3 von 5 Sterne
Daten:
ISBN: 9783802582691
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 390 Seiten
Verlag: LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG
Erscheinungsdatum: 06.04.2010
- Felix Weber
Staub zu Staub
(23)Aktuelle Rezension von: buecherGott🌟🌟🌟🌟🌟 fünf Sterne weil für mich alles gepasst hat und ich den lese Spaß hatte
Ich bin ganz ehrlich das ist nicht so meins aber dieses Buch ist irgendwo spannend beim Lesen,mal was anderes da mich das Cover auch neugierig gemacht hat .
Der Klappentext und die Leseprobe haben mich dann doch überzeugt es zu lesen auch wenn ich anfangs durch die Zeit Ebenen Schwierigkeiten hat lohnt es sich das Buch zu lesen.
Wer sich für die Kriegs Zeit im 2.Weltkrieg und das drum herum intressiert ist hier mit dem Buch genau richtig es spielt sich in den Niederlande um1949 ab.
Staub zu Staub von Felix Weber ist sehr gut geschrieben sodass man mit kommt und es ist spannend und intressant auch wenn man sich anfangs warm lesen muss
Aber es ist auch nicht ohne wenn man so bedenkt . .da fühlt aber jeder wieder anders beim Lesen
Ja es ist schon ein Krimi aber nicht so ein Krimi den wir kennen
Hier gibt es ein paar Zeitebene und Orte beim Kapitel Wechsel was wiederum ein verwirren könnte mit der Seiten Anzahl geht es aber dann .
Es ist spannend und lesenswert😉📚
- Andreas Gloge
Der kalte Traum von Thyran Bàr
(2)Aktuelle Rezension von: Bianca_JahnsDie Geschichte startet mitten im Geschehen. Es bleibt durchgehend rätselhaft, sodass man immer weiter lesen möchte. Ein winterliches Setting, ein kleines Dorf, das Leben gelebt, die Regeln einfach angenommen. Ein Mädchen, das diese hinterfragt und auf Suche nach Antworten ist. Das Ende eine coole Idee und lädt zum weiteren Träumen ein. Der Schreibstil angenehm zu lesen, nur einige Sequenzen aus sehr kurzen Sätzen, teilweise aus einzelnen Wörtern hat den Lesefluss etwas stocken lassen. Es ist von Vorteil sehr genau zu lesen, denn auch kleinste Details sind von Bedeutung für das große Ganze. Die Geschichte ist wie ein Puzzlespiel, das der Leser nach und nach zusammensetzt.
- Felicitas Kermarrec Youngsuk Huh
Bambussalz
(6)Aktuelle Rezension von: Nata1234Dieses Buch stellt dar,
welche Vorzüge der Gebrauch von Bambussalz auf die Gesundheit hat. Dabei wird nicht nur auf die Charakteristika sondern auch auf die Tradition des Bambussalz eingegangen.
Das ganze Buch ist liebevoll gestaltet und wird durch Anekdoten und Bilder aufgelockert.
Im zweiten Teil des Buches werden viele Tipps und Tricks verraten, wie Bambussalz angewendet und bei welchen Krankheiten es die Heilung unterstützt.
Alles im Allem interessant und informativ. - Umberto Eco
Nachschrift zum Namen der Rose
(43)Aktuelle Rezension von: Shannon"Der Name der Rose" ist ein Klassiker, der die Lesewege von ernsthaften Lesern früher oder später wohl kreuzt. Doch - wie ist er entstanden?
Mich hat der Weg zu diesem Büchlein durch die Frage nach dem Buchtitel geführt. Nach der Lektüre des Romans wollte ich mich im Internet über die Deutung des Titels schlau machen und so kam ich auf diesen kleinen, aber sehr feinen, Band in dem uns Eco etwas hinter die Kulissen - und auch in seine vielfältige Gedankenwelt blicken lässt - ein echter Gewinn!
Ich habe mir nicht allzu viel erwartet - der Preis ist - weil nur mehr antiquarisch erhältlich - auch nicht allzu hoch. Doch ich habe mich von Anfang an köstlich amüsiert. Eco ist ein Freund von Interpretationen - nicht nur beim Titel.
"Der Autor müßte das Zeitliche segnen, nachdem er geschrieben hat. Damit er die Eigenbewegung des Textes nicht stört."
Es sind Aussagen wie diese, die das Büchlein so lesenswert machen. Dies und die Abbildung vieler im Roman beschriebener Portale, Bilder, etc. Für den Leser von "Der Name der Rose" eine empfehlenswerte, erhellende Zusatzlektüre und ein amüsanter Zeitvertreib noch dazu.
- Terry Pratchett
Der Zeitdieb
(24)Aktuelle Rezension von: Hellena92Eine bösartige Macht bündelt sich gegen die scheibenwelt. Böse Mächte wollen das Ruder endlich übernehmen und wie kann das besser gehen, als durch die Übernahme der Zeit. Und so wird dem besten Uhrmacher aufgetragen eine Uhr zu bauen, die die Zeit einfängt, genauer als jede andere Uhr und aus einzigartigem Material, das dich fast wie Ingwer anhört. Doch wo böses ist, da versammelt sich auch das gute und so nehmen der Mönch Luze und sein Lehrling die Reise zum Uhrmacher auf. Und auch Suzan und der Tod sind wieder von der Partie. Mein Fazit: Ich liebe die scheibenwelt Romane und noch lieber mag ich die Hörbücher. Hier fehlt einfach gar nichts. Es ist magisch, irrwitzig, philosophisch und spannend bis zum Schluss. Der Autor hat solch einen einzigartigen Stil, einfach fabelhaft:) Sehr zu empfehlen auch für Einsteiger!























