Bücher mit dem Tag "mörder"
674 Bücher
- Oscar Wilde
Biblioteca Obscura: Das Bildnis des Dorian Gray
(2.021)Aktuelle Rezension von: FriekeOscar Wildes Roman ist ein glänzendes Spiel mit Schönheit, Moral und Verführung. Die Geschichte des jungen Dorian, dessen Portrait an seiner Stelle altert und seine Sünden sichtbar trägt, entfaltet eine düstere Faszination.
Wilde verbindet elegante Sprache mit scharfem Witz und zeichnet eine Gesellschaft, die äußere Perfektion über innere Schönheit stellt. Besonders eindrucksvoll ist die Dynamik zwischen Dorian, dem zynischen Lord Henry und dem idealistischen Künstler Basil.
Der Roman wirkt wie ein ästhetisches Märchen, das langsam in eine moralische Tragödie kippt. Er bleibt zeitlos, weil er die Frage stellt, was passiert, wenn Genuss, Narzissmus und Verantwortungslosigkeit die Oberhand gewinnen.
Ein kurzer, aber intensiver Klassiker, der sowohl sprachlich als auch thematisch nachhallt.
- Mary E. Pearson
Der Kuss der Lüge
(1.563)Aktuelle Rezension von: Melone77Kuss der Lüge hat mich sofort gepackt, weil die Geschichte mit einer starken, verletzlichen und gleichzeitig starrköpfigen Protagonistin beginnt, die vor ihrem Schicksal flieht – und damit eine Kette von Ereignissen auslöst, die sie selbst kaum begreifen kann. Kurz gesagt: Ein Mädchen läuft vor einer arrangierten Ehe davon, zwei Männer folgen ihr – und niemand ist, wer er zu sein scheint. Genau dieses Spiel mit Identitäten macht den Einstieg so spannend.
Was mir besonders gefallen hat, war das Gefühl, das das Buch auslöst. Die Handlung ist nicht nur spannend, sondern auch emotional dicht. Ich mochte, wie sehr man miträtselt, wer der Prinz und wer der Attentäter ist, und wie man sich dabei selbst immer wieder täuscht. Das Love Triangle funktioniert hier richtig gut, weil beide Männer etwas Echtes in der Protagonistin – und in mir als Leserin – berühren. Ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt, wie ich ihr innerlich zugerufen habe, sie solle endlich die richtige Entscheidung treffen.
Die Charaktere sind vielschichtig, und ihre Motive wirken nachvollziehbar. Besonders schön fand ich, dass niemand eindimensional ist: Jeder trägt seine eigene Wahrheit, seine eigenen Wunden und Geheimnisse mit sich herum. Das macht die Geschichte lebendig und glaubwürdig.
Gelernt habe ich vor allem, wie sehr Mut und Wahrheit zusammenhängen – und dass Weglaufen manchmal nur der erste Schritt ist, um herauszufinden, wer man wirklich sein möchte.
Empfehlen würde ich das Buch allen, die Fantasy mit Herz, starken Figuren, Spannung und einem emotionalen Love Triangle lieben. Besonders Leserinnen und Leser von Young Adult-Fantasy werden hier voll auf ihre Kosten kommen.
- Sebastian Fitzek
Passagier 23
(3.140)Aktuelle Rezension von: leniisbooksMit Passagier 23 liefert Sebastian Fitzek einen Thriller mit einem ungewöhnlichen und beklemmenden Setting. Das Kreuzfahrtschiff als zentraler Schauplatz sorgt für eine besondere Atmosphäre und hebt die Geschichte von vielen klassischen Thrillern ab. Gerade die Vorstellung, dass jedes Jahr Menschen auf Kreuzfahrten verschwinden oder diese Reisen als letzten Ausweg aus ihrem Leben nutzen, verleiht der Handlung eine zusätzliche düstere Ebene.
Im Mittelpunkt steht Martin Schwartz, dessen Verlust sich spürbar durch die gesamte Geschichte zieht. Seine Trauer und seine psychische Zerrissenheit wirken emotional und authentisch, auch wenn seine Entscheidungen nicht immer nachvollziehbar erscheinen. Gerade diese Widersprüchlichkeit macht ihn jedoch glaubwürdig, weil er wie eine Figur wirkt, die längst an ihren Grenzen angekommen ist.
Besonders spannend ist zunächst die Grundidee rund um verschwundene Passagiere und die Geheimnisse des Schiffs. Vor allem die Enthüllungen darüber, was auf der „Sultan of the Seas“ über Jahre hinweg passiert ist, sorgen immer wieder für starke Momente. Gleichzeitig verliert die Geschichte zwischendurch etwas an Spannung, da die Handlung häufig springt und lange Zeit nur wenige neue Erkenntnisse liefert. Dadurch wirkt der Spannungsaufbau eher wechselhaft, obwohl die Atmosphäre konstant bedrückend bleibt.
Auch viele der Nebenfiguren tragen zu diesem Gefühl des Misstrauens bei, weil kaum jemand wirklich vertrauenswürdig wirkt. Dadurch entsteht permanent das Gefühl, dass hinter vielen Charakteren verborgene Absichten stecken könnten.
Die Mischung aus psychologischem Thriller und Ermittlungsstory funktioniert grundsätzlich gut, auch wenn die Umsetzung nicht durchgehend die Intensität erreicht, die die Grundidee verspricht. Besonders gegen Ende zieht die Spannung jedoch wieder deutlich an. Die Auflösung überrascht zwar, wirkt insgesamt aber nicht vollkommen rund.
Fazit:
Passagier 23 überzeugt vor allem durch sein ungewöhnliches Setting, die düstere Atmosphäre und einen emotional gezeichneten Protagonisten. Auch wenn die Spannung nicht konstant gehalten wird und die Handlung stellenweise etwas sprunghaft wirkt, bleibt der Thriller durch seine Grundidee und die beklemmende Stimmung fesselnd.
- Sebastian Fitzek
Das Kalendermädchen
(721)Aktuelle Rezension von: Svenja_KotzabKeine Ahnung warum ich Fitzek immer wieder versuche. Als ich begonnen habe Thriller und Krimis zu lesen habe ich seine Bücher geliebt. Aber schon seid längerer Zeit kann mich einfach keines mehr so richtig begeistern. Trotzdem habe ich „dem Kalender Mädchen“ versucht eine Chance zu geben.
Olivia ist verzweifelt. Ihre Adoptivtochter leidet an Leukämie und benötigt dringend einen passenden Spender. Der Kontakt zu Almas leiblichen Eltern ist zwar strengstens untersagt, doch Olivia weiß, das ist wohl ihre einzigste Chance.
Ich war auf der Suche nach einem Buch das mich fesselt und meinen 18 Stündigen Flug vom Urlaub nach Hause vergessene lassen würde. Fitzek und ich sind keine Freunde, jedes Mal nehm ich mir vor kein Buch mehr von ihm zu lesen. Aber, seine Bücher sind durchaus mitreißend. Deswegen hab ich mich dann doch für das Kalendermädchen entschieden. Bisher hatte ich mich mit diesem Band von ihm nicht beschäftigt und mir war nicht klar das es sich um einen Adventskalender handelt. Da ich das Buch mitten im Sommer lese, kann ich aber bestätigen das dies kein Problem darstellt. Der Bezug auf Weihnachten ist minimal. Leider war das mein bisher schlechtestes Buch von Fitzek! Es war echt teilweise so langweilig, vorhersehbar und unlogisch! Ich denke immer, Fitzek hat spannende Ideen und macht diese aber kaputt weil er so unbedingt so fesselnd und verstörend sein will. Für mich passiert aber das Gegenteil. Ich bin oft irritiert und genervt. Ich versteh auch nicht warum viele Kapitel immer mit einer so hohen Erwartungshaltung enden müssen wie, „doch dann brach die Hölle los“, für mich einfach so unnötig. Ich liebe es normalerweise das sich die Handlung so oft verändert, aber das war dieses mal nicht nach meinem Geschmack. In meiner letzten Rezession hab ich angekündigt das ich keinen Fitzek mehr lesen werde, daran halten werd ich mich wohl nie. Ich will ihn so gerne mögen. Aber dieses Buch hat mich null begeistert. Ich hab’s zwar auf dem Flug durchgelesen, war aber doch recht zäh.
- Patrick Süskind
Das Parfum
(10.269)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Zentrum der Geschichte steht der Franzose Jean‑Baptiste Grenouille, ein Mann ohne eigenen Körpergeruch aber mit einem hochsensiblen Geruchssinn. Getrieben von seiner Obsession das perfekte Parfum zu erschaffen, beginnt er die Düfte junger Frauen zu extrahieren und schreckt dafür sogar vor Mord nicht zurück. Die Handlung mit dem originellen Thema beschreibt seine verschiedenen Lehrstationen von Paris bis nach Grasse und besticht durch seine dichte Atmosphäre.
Bei den Protagonisten steht Jean-Baptiste klar im Mittelpunkt der Handlung, der als genial und zugleich emotional leer, skrupellos und unheimlich dargestellt wird. Relevante Nebenprotagonisten wie Baldini oder Madame Gaillard sorgen für Abwechslung in der Handlung und wirken in Teilen ein wenig überzeichnet.
Wer atmosphärisch dichte Geschichten mit einem originellen Thema mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft und präzise, was den Haupttreiber für die Atmosphäre des Buches darstellt.
Einziger Minuspunkt: Manche Abschnitte des Buches wirken durch die bildhafte Sprache überzeichnet, was ein wenig den Lesespaß mindert. - Sebastian Fitzek
Der Insasse
(1.729)Aktuelle Rezension von: Athene1989Ich habe als Jugendliche gerne Thriller gelesen, aber irgendwann das Interesse verloren. Nun gut 20 Jahre später, hat mich die Neugier wieder gepackt und ich war gespannt auf „Der Insasse“ von Sebastian Fitzek, da ich schon viel über das Buch gehört hatte. Daher habe ich dieses Buch als Wiedereinstieg genutzt.
Max wird entführt und kurz darauf wird ein Kindermörder gefangen genommen. Dieser beichtet Morde, aber nicht an Max, was die Eltern, gerade Till, zum Verzweifeln bringt. Im Klapptext steht, dass Monate nach dem Verschwinden von Max ein Ermittler der Mord-Kommission dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot macht, was aber nicht stimmt. Till überredet seinen Schwager, ihn in die Psychatrie undercover einweisen zu lassen, in der auch Guido Tramnitz, der Kindermörder, einsitzt, um herauszufinden, was mit seinem Sohn passiert ist. Für mich ist das schon ein kleiner, aber feiner Unterschied. Aber das hat der Story keinen Abbruch getan. Sicherlich konnte mich das Buch nicht ganz so fesseln, wie das Leser von Thrillern eher passiert, aber das Ende fand ich sehr gut gelungen und recht komplex. Da war ich wirklich begeistert. Die Charaktere waren alle gut durchdacht und gelungen, sei es nun von dem verzweifelten Vater Till, dem Mörder Tramnitz oder auch Kasov, der sich um die Patienten gekümmert hat. Ich habe bei vielen teilweise zwischen Ablehnung und auch ein wenig Mitleid geschwankt, was gerade bei dem Mörder echt schwer ist, aber der Autor hat es geschafft. Ich fand es auch interessant zu lesen, wie das Leben in so einer Geschlossenen aussieht, gerade für Schwerverbrecher. Das Buch wurde aus verschiedenen Sichten geschrieben, damit der Leser die ganzen Einblicke rund um Max´ Verschwinden mitbekommt und auch miträtseln kann. Das fand ich auch sehr gelungen. Deswegen und weil das Ende hin fesselnd war, vergebe ich vier Sterne. - Sebastian Fitzek
Das Paket
(2.832)Aktuelle Rezension von: Stefania_Velvet_PagesWährend Emma versucht herauszufinden, wem sie überhaupt noch trauen kann, beginnt man selbst ständig mitzurätseln. Jede neue Erkenntnis wirft alles wieder über den Haufen – und genau das macht diesen Psychothriller so unfassbar intensiv.
✨ Was mich besonders begeistert hat:
• die dauerhaft bedrückende Atmosphäre
• die psychologische Spannung
• dieses Gefühl, niemals sicher zu sein
• Wendungen, die komplett unerwartet kommenFür mich einer der interessantesten Psychothriller von Sebastian Fitzek. Düster, nervenaufreibend und absolut fesselnd bis zur letzten Seite.
Ich habe beim Lesen ständig Theorien aufgestellt und sie wenige Seiten später direkt wieder verworfen. Genau dieses Spiel mit der Wahrnehmung macht die Geschichte so packend.
Wenn ihr Psychothriller liebt, die euch verunsichern, überraschen und bis zum Schluss nicht loslassen, dann solltet ihr euch dieses Buch unbedingt lesen.
- Cassandra Clare
Clockwork Angel
(2.093)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
Die 16jährige Tessa Gray reist zu ihrem Bruder nach London. Doch dort kommt sie nie an, weil sie von zwei Schwestern abgeholt wird, die sie zwingen zu tun, was sie verlangen. Sie bringen Tessa das Gestaltwandeln bei, um sie für den "Magister" vorzubereiten. Eines Abends wird Tessa von einem jungen Mann namens Will Herondale gerettet. Er bringt sie ins Institut. Dort stellt sich heraus, dass er ein Schattenjäger ist. Gemeinsam mit den anderen, versuchen sie Tessas Herkunft herauszufinden und ihren Bruder zu finden. Tessa entwickelt dabei Gefühle und Will und seinen Kampfgefährten Jem Carstairs.
Das Buch:
Das Buch ist im typischen Cassandra Clare Stil verfasst und durch die Übersetzung von Franca Fritz und Heinrich Koop flüssig zu lesen und zieht einen leicht in seinen Bann. Durch die Thematik mit Tessa ist das Buch aber nochmal anders, als die späteren Bände. Faszinierend finde ich auch die Wandlung, Tessa ist die typisch viktorianische junge Dame, die anfangs schockiert ist, dass Frauen Hosen tragen oder sogar kämpfen. Auch die Gefühle sind wieder glaubhaft auf Papier gebracht. Cassandra Clare schafft es wieder, einen zu fesseln.
Meine Meinung:
Ich liebe die Bücher der gesamten Schattenjägerreihe (momentan 19 Bände). Für mich persönlich ist dies der Auftaktband, da er chronologisch an 1.Stelle steht. Man wird eingeführt in die Welt der Schattenjäger zur Anfangszeit, als Bündnisse noch auf der Kippe stehen und man die großen Nephilimfamilien kennenlernt. Die Reihe ist mitreißend und der Auftaktband ein Muss für Schattenjägerfans.
- Simon Beckett
Die Chemie des Todes
(7.422)Aktuelle Rezension von: Indy_van_SalemWir begleiten David Hunter, der nach einem schweren Verlust ein neues Leben als Dorfarzt beginnt. Ich mochte seine Art und wie er denkt von Anfang an. Er hat in der Vergangenheit als Forensischer Anthropologe in vielen Kriminalfällen mitgearbeitet. Die Polizei findet das heraus und will, dass er ihnen in einem aktuellen Fall hilft.
David Hunter ist ein unglaublich authentischer Charakter. Er wirkt so nahbar mit all seinen Sorgen und Gedanken. Ich mochte seine Art von der ersten Seite an. Besonders stark fand ich, wie die Figuren eingeführt werden. Man erfährt diese kleinen persönlichen Dinge, die dafür sorgen, dass einem die Schicksale der Opfer unter die Haut gehen.
Die Beschreibungen rund um die Leichen und Tatorte sind teilweise echt hart und für mich persönlich manchmal schwer auszuhalten gewesen. Ich fand es eklig, erschreckend und gleichzeitig auch unglaublich faszinierend.
Ich finde, hier wurde ein richtig guter Spagat getroffen: zwischen Abneigung und Faszination.
Der Showdown am Ende war sehr spannend. Ich fand es beklemmend, unangenehm und habe richtig mitgefiebert.
Insgesamt ein düsterer, spannender Thriller, der mir trotz der teils schweren Themen richtig gut gefallen hat. - Dan Brown
Illuminati
(5.135)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Zentrum der Handlung steht der Harvard-Symbolologe Robert Langdon, der nach CERN gerufen wird, wo ein Wissenschaftler mit dem Ambigramm der Illuminaten auf der Brust ermordet vorgefunden wird. Gemeinsam mit der Physikerin Vittoria Vetra folgt er einer Spur, die die beiden bis ins Herz des Vatikans führt. Die detailreiche Handlung ist sehr atmosphärisch und als Leser hat man das Gefühl als wäre man an den Orten live dabei.
Bei den Protagonisten steht der clevere und etwas nerdige Robert Langdron im Mittelpunkt der Geschichte, der mit Ruhe, Logik und einem Faible für Symbolik die Handlung vorranging vorantreibt. Relevante Nebenprotagonisten wie die Wissenschaftlerin Vittoria Vetra oder der gläubige Camerlengo Carlo Ventresca bereichern die Handlung und sorgen für ein ausgewogenes Facettenreichtum.
Wer temporeiche Thriller mit Fokus auf Verschwörungstheorien, Rätsel, Symbolik und historische Geheimnisse mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist bildhaft, rasant und sehr stark auf Spannung ausgelegt.
Insgesamt kann ich das Buch sehr sehr empfehlen. - Sebastian Fitzek
Der Augensammler
(5.415)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrWieder einmal eine komplett durchdachte Sache von Herrn Fitzek. Die Hintergrundgeschichte des Täters, der Plot und die Protagonisten waren super dargestellt und sinnhaft. Den Täter konnte man aber vorher schon erahnen (wenn man zwischen den Zeilen gelesen hat), was dem Leseerlebnis aber keinen Abbruch getan hat.
Ich mochte es besonders, dass sich der Autor so mit dem Thema "Blindheit" auseinandergesetzt hat. Es war interessant einen Einblick in die Welt von Alina zu erhalten. Von mir eine klare Leseempfehlung.
- Simon Beckett
Kalte Asche
(3.521)Aktuelle Rezension von: Ela0806Ich liebe es!!
Bis zum Ende fiebert man und hat keinen Plan was passiert. Ich war so drin in der Story, habe so mitgefühlt und hatte nur einen ooooohhhh hhhäääää bitte was.... Effekt.
Bin so begeistert von der Reihe mit David Hunter. Einfach nur klasse.Das Ende allerdings, hat mich fertig gemacht. Hab bis nachts um 2 gelesen und musste direkt mit dem 3ten Band weiter machen.
- Sebastian Fitzek
AchtNacht
(1.604)Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregalDer Schreibstil ist toll. Ich mag die Art und Weise wie der Autor Geschichten erzählt. Ich muss dazu gestehen, dass ich die Inspirationsquelle (Film - „the Purge“) nie gesehen habe. Die Grundidee fand ich sehr faszinierend, vor allem die ethische Sichtweise.
Der Handlungsfaden war an manchen Stellen etwas verwirrend für mich. Ich habe tatsächlich bis zum Ende mit gerätselt und versucht mir die ein oder andere Frage zu beantworten. Am Ende habe ich tatsächlich auf alle Fragen eine Antwort bekommen und wurde sogar überrascht.
Ben war ein fesselnder Charakter. Die zwischenmenschlichen Beziehungen und vor allem die zu seiner Tochter waren interessant zu verfolgen. Rückblickend fand ich die ethische und soziale Perspektive sehr interessant in dem Buch.
Von mir gibt es 4 von 5 Sterne. - Sebastian Fitzek
Mimik
(885)Aktuelle Rezension von: Stefania_Velvet_PagesIch weiß gar nicht, wann mich ein Thriller das letzte Mal so gefesselt hat wie Mimik.
Von der ersten bis zur letzten Seite war ich komplett in dieser Geschichte gefangen. Die Spannung reißt nie ab, die Wendungen kommen unerwartet und immer dann, wenn man glaubt, endlich etwas verstanden zu haben, wird alles wieder auf den Kopf gestellt.
„Ein winziges Zucken im Mundwinkel kann eine ganze Welt verraten.“
Genau diese Idee macht die Geschichte so faszinierend. Die Vorstellung, Menschen allein durch ihre Mimik lesen zu können, fand ich unglaublich spannend und perfekt umgesetzt.
✨ Was mich besonders begeistert hat:
• die durchgehend hohe Spannung
• die unvorhersehbaren Wendungen
• die faszinierende Idee rund um Mimik und Emotionen
• das ständige Gefühl, niemandem wirklich trauen zu können
• ein Ende, das mich komplett sprachlos zurückgelassen hat.Sebastian Fitzek schafft es wieder einmal, mit den Erwartungen seiner Leser zu spielen und einen immer tiefer in die Geschichte hineinzuziehen. Ich habe ständig mitgerätselt, Theorien aufgestellt und wurde trotzdem immer wieder überrascht.
Für mich zählt MIMIK definitiv zu den besten Thriller-Erlebnissen überhaupt. Egal ob als Buch oder Hörbuch. Beides war ein absolutes Highlight. 🖤📖🎧
- Jay Kristoff
Nevernight - Die Prüfung
(723)Aktuelle Rezension von: nique_strovenNevernight ist der erste von drei Bänden und erzählt die Geschichte von Mia Corvetes Rachefeldzug gegen die Männer, die ihren Vater ermordeten und ihre Mutter einsperrten.
Mia ist kein gewöhnliches Kind, sie ist eine Dunkelinn: Seit der Nacht, in der ihre Familie zerstört wurde, wird sie von einer Katze begleitet, die in ihrem Schatten lebt und sich von ihren Ängsten nährt.
Mia selbst entkam den Häschern nur knapp und wurde unter fremdem Namen vom alten Mercurio großgezogen, einem Antiquitätenhändler. Dieser ist jedoch ein Mitglied der "Roten Kirche" und bildet Attentäter für diesen Assassinenorden aus.
Um ihre Ausbildung abzuschließen und zu einer "Klinge" zu werden - ihr einziger Weg, um an die Männer und ihre Rache zu gelangen - muss sie sich gefährlichen Prüfungen der "Roten Kirche" stellen.
Sie ist keine Heldin, sondern ein Mädchen, das sich im Spannungsfeld zwischen Moral und Abgrund bewegt. Man kann sich nie sicher sein, wer Freund und wer Feind ist. Am Ende wartet ein großartiger und für mich unvorhersehbarer Plottwist auf.
Die poetische, bildgewaltige Sprache sorgt für ein flüssiges und abwechslungsreiches Leseerlebnis. Es gibt viele explizite Gewaltdarstellungen, viel Blut und undurchsichtige Charaktere.
Ich bin schon sehr gespannt, wie Mias Rachefeldzug weitergeht!
- Sebastian Fitzek
Der Heimweg
(1.311)Aktuelle Rezension von: Lynn11Jules ist Aushilfe am Begleittelefon, verwitwet, ein Kind, seine Frau nahm sich das Leben, er selbst hatte in der Kindheit einen gewalttägigen Vater. Klara hat einen gewalttätigen Ehemann, sie war in der gleichen Klinik wie die verstorbene Frau von Jules, ein Kind und suizidal. Jules lernte Klara übers Begleittelefon kennen. Klara kam auf die Kurzwahltaste und hatte plötzlich Jules in der Leitung. Klara war auf der Flucht. Zuerst wollte sie sich im Auto vergasen, dann flüchtete sie vor einem Schatten, sie rannte mitten im Schneetreiben ohne Jacke nach draussen, hoffte, dass der Schatten sie nicht findet, rannte weiter durch den Wald, bis sie von einem Stripper, welcher sich als Weihnachtsmann verkleidet hatte, angefahren wurde, in dieser abgelegenen Landschaft tauchte plötzlich ihr gewalttätiger Mann aus, um sie in ein Parkhaus zu verschleppen. Sein Ziel war, dass er sie an andere Männer verkaufen kann....Jules hatte plötzlich das Gefühl in seiner Wohnung nicht mehr alleine zu sein, es fehlte ein Messer im Messerblock etc...
Sebastian Fitzek gab sich Mühe einen temporeichen Psychothriller zu inszenieren. Für mich war die Geschichte zu künstlich und nicht stimmig.
- Karen M. McManus
ONE OF US IS LYING
(1.237)Aktuelle Rezension von: LyjanaÄhnlich wie so viele andere Bücher meines Stapels ungelesener Bücher, musste auch dieses hier eine ganze Weile warten, bis ich es in die Hand genommen habe. Im Gegensatz zum Großteil meiner Sammlung habe ich dieses nicht gekauft, sondern aus Neugierde in einem hiesigen Bücherschrank mitgenommen. Gerade dadurch, dass ich es schon so oft online irgendwo gesehen habe, wollte ich gerne wissen, ob an dem Hype was dran ist.
Persönlich lese ich ja eigentlich eher Liebesromane oder Romantasy-Bücher, aber ich habe mir trotzdem viel hiervon versprochen. Für mich ist es kein schlechtes Buch, aber den Hype kann ich nicht so ganz nachvollziehen und für mich gab der Inhalt mehr Potenzial her als letztlich genutzt wurde.
Zu Beginn hätte ich mir mehr Zeit gewünscht die einzelnen Protagonisten besser kennenzulernen, auch wenn ich es sehr mochte, dass man allen nicht so recht trauen konnte oder wollte. Doch so wie es jetzt ist, kam ich bei den ganzen Sichtwechseln ab und an durcheinander, wen ich gerade vor der Nase habe bzw. durch wessen Augen ich das Geschehen gerade verfolge. Zudem kommt, dass ich keinen richtigen Favoriten habe, mir sowohl die Emotionen als auch die Gedankengänge zu wenig facettenreich ausgearbeitet waren.
Prinzipiell mochte ich die Idee total gerne. Gerade die unterschiedlichen Geheimnisse, die Lügen und Enthüllungen, aber ebenso die Verstrickungen der einzelnen Charaktere untereinander. Und doch vermisse ich einen deutlichen Spannungsbogen. Ja, die Geschichte schreitet immer weiter voran, Wahrheiten kommen ans Licht – mal mehr, mal weniger von mir vorausgeahnt -, aber so richtig spannend fand ich „One of us is lying“ leider nie. Gerade der entscheidende Aspekt, Simons Tod, lag für mich immer im Bereich des Möglichen und fühlte sich für mich am Ende eben nicht wie die größte Enthüllung der Geschichte an.
Fazit
Wahrscheinlich würde ich der Autorin in Zukunft durchaus nochmals eine Chance geben, aber dieses Buch wars letztlich einfach nicht für mich.
Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen. - Sebastian Fitzek
Der Seelenbrecher
(3.442)Aktuelle Rezension von: Tanja_WueEin Buch wo man wieder durch die Seiten fliegt. Eike Verbrechensreihe und dann auch noch eingesperrt zu sein, mit dem Seelenbrecher. Kein entkommen.
Es liest sich wieder einmal ganz toll. Sehr spannend und auch die Art wie das Buch aufgebaut wurde, mit dem Aktenzeichen und so, hat mir wirklich gut gefallen.
Mit der Auflösung habe ich tatsächlich nicht so gerechnet, aber war alles gut gelöst und vor allem aufgelöst. Kann es nur empfehlen!
- Sebastian Fitzek
Das Kind
(2.504)Aktuelle Rezension von: Its_angieDas Buch ist ein klassischer Thriller. Der Strafverteidiger Robert Stern aus Berlin übernimmt nach vielen Überlegungen und nach einer DVD den kleinen Simon.
Der Schreibstil ist flüssig und spannend geschrieben. Ab der Mitte des Buches überschlagen sich die Ereignisse und man kann es denn garnicht mehr aus der Hand legen.
Allerdings fand ich das Ende ein wenig verwirrend.
- Jilliane Hoffman
Cupido
(2.845)Aktuelle Rezension von: PrettyDarkDer Albtraum jeder Frau: Du kommst abends in dein Apartment in Miami. Du bist allein. Alles scheint wie immer, nur ein paar Kleinigkeiten lassen dich stutzen. Du kümmerst dich nicht darum. Du gehst schlafen. Und auf diesen Moment hat der Mann, der unter deinem Fenster lauert, nur gewartet …
Du kommst nach Hause, alles wirkt normal… bis es das eben nicht mehr ist. Genau so beginnt dieser Thriller und zog mich direkt in einen Albtraum. Zwölf Jahre nach einer brutalen Vergewaltigung ist C.J. Townsend inzwischen erfolgreiche Staatsanwältin in Florida. Als der Serienkiller „Cupido“ sein Unwesen treibt und ein Verdächtiger vor Gericht landet, erkennt C.J., dass es der Mann ist, der ihr eigenes Leben fast zerstört hätte. Und plötzlich geht es nicht mehr nur um Gerechtigkeit, sondern um eine persönliche Abrechnung.
🔪 extrem packender, brutaler Einstieg mit Sogwirkung
🔪 der Täter ist relativ früh klar, der Fokus liegt auf dem Gerichtsdrama
🔪 viele juristische Details statt klassischem Nervenkitzel
🔪 kurze Kapitel sorgen für schnellen Lesefluss
🔪 moralisch fragwürdige Entscheidungen der Protagonistin
Was hier wirklich funktioniert, ist der emotionale Konflikt. Die Frage, wie weit man gehen darf, um Gerechtigkeit zu erzwingen, hat echtes Potenzial und sorgt für einige spannende Momente im Gerichtssaal. Der Einstieg beginnt mit einem ordentlichen Knall und macht klar, dass dies nichts für Zartbesaitete wird. Aber danach zieht sich die Story leider und statt Thrill gibt es Zuständigkeitsgerangel, FBI-Ego-Kämpfe und gefühlt ein halbes Jurastudium. C.J. selbst ist dabei auch schwierig. Zwischen Selbstjustiz-Fantasien und fragwürdigen Entscheidungen fragt man sich öfter, ob sie wirklich auf der richtigen Seite steht. Der Twist am Ende war ziemlich konstruiert und ein Stück weit vorhersehbar. Schade, denn da wäre mehr drin gewesen.
Ein Thriller mit starkem Anfang und spannendem moralischen Kern, der sich aber im Mittelteil verzettelt und am Ende zu bequem löst. Gute Idee, durchwachsene Umsetzung.
- Karsten Dusse
Achtsam morden
(895)Aktuelle Rezension von: Paddy1896Ein sehr unterhaltsamer Krimi im irgendwie ganz eigenen Achtsamkeits-Genre. Kein Blut, auch keine große Spannung, dafür aber viel Humor und Lebensweisheiten.
Ein Buch, dass ich so in seiner Art noch nicht gelesen habe und auf jeden Fall eine Empfehlung wert ist.
Ich bin gespannt, ob die Fortsetzungen mithalten können. - Cody McFadyen
Der Todeskünstler
(2.136)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannBand 2 der "Smoky Barrett"-Reihe übertrifft seinen Vorgänger in so ziemlich allem. Er ist noch blutiger, noch brutaler und noch gewalttätiger und bedient dabei mindestens genauso viele Klischees wie der erste Teil der Reihe. Dennoch ist auch "Der Todeskünstler" unheimlich spannend und fesselt den Leser bis zur letzten Seite.
- Neal Shusterman
Scythe – Die Hüter des Todes
(1.241)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeCitra und Rowan sind Teenager in einer Welt der Zukunft Der Tod wurde besiegt, Menschen leben theoretisch ewig, es gibt keine Krankheiten mehr und wenn doch mal ein Unfall passiert, kann man vollständig wiederhergestellt werden, selbst im Falle eines todesähnlichen Zustandes (für uns heute der Tod), ist der Mensch nach wenigen Tagen wiederhergestellt. Es gibt keinen Hunger mehr auf der Welt, die Ressourcen werden überwacht und alles wird durch eine positive KI gesteuert, den Thunderhead. Um aber dem kontinuierlichen Bevölkerungswachstum trotzdem Herr zu werden, gibt es eine Gruppe Menschen außerhalb des Systems. Sie sorgen für das Sterben: die Scythe. Sie müssen gezielte Tötungen vornehmen, mit nur wenigen begrenzenden Regeln und Fach eigenem Ermessen. Das Letzte, was Citra und Rowan wollen, ist selber zu töten und ein Scythe zu werden. Aber beide werden als Lehrlinge auserkoren. Schnell tauchen sie ein, in eine Welt, die gar nicht so schön, einfach und geglättet ist, müssen nicht nur Moral und Ethik der Scytge begreifen, sondern auch herausfinden, wo sie selbst stehen.
Der Autor lässt sich von Beginn an Zeit mit seiner Geschichte, lässt den Leser ankommen ohne zu viel zu verraten. Bereits früh bringt er ethische und moralische Fragen auf den Tisch, gesellschaftliche Probleme, aber ohne Sie direkt zu thematisieren. Jedes Kapitel wird durch den Tagebucheintrag eines Scytge erweitert, der oftmals viele Denkanstöße enthält oder dem Leser selbst scheinbar böse und weit entfernte Denkweisen näherbringt. Die Idee des Buches ist faszinierend und gewinnt konstant an Tiefe . Der Spannungsbogen nimmt stetig zu und wird durch geschickte Wendungen immer weiter nach oben getrieben. Es gibt bis zum Schluss unendlich viel mehr zu entdecken und zu verstehen und gekonnt wird auf den letzten Seiten schon eine Vorahnung für den nächsten Teil der Trilogie gestreut, die Lust auf's sofortige Weiterlesen macht. Die Charaktere und ihre Veränderung sind durchweg nachvollziehbar und glaubwürdig ein, ebenso wur das gesamte Setting. Es bleiben definitiv viele Bereiche sehr offen und lassen Fragen oder einfach nur ein unangenehmes Gefühl beim Leser zurück. Dies nutzt der Autor gezielt zum Spannungsaufbau und gleichzeitig hält er wahrscheinlich Themen explizit für die Folgebände zurück. Aber die Frage des 1. Buches "Was passiert, wenn es keinen natürlichen Tod mehr gibt?" reicht auch vollkommen für ein Buch aus.
Mein Fazit: Seit längerer Zeit mal wieder ein Buch, dass mich völlig fesseln und faszinieren konnte, das ich nicht weglegen wollte und das mich nicht sofort an zig Andere mit ähnlichem Strickmuster erinnerte. Eine Dystopie, deren Ideen ich in dieser Form noch nicht gesehen habe. Ich freue mich entsprechend sehr auf Teil zwei und kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen.
- Cassandra Clare
Lady Midnight - Die Dunklen Mächte
(871)Aktuelle Rezension von: BiblioJessVor fünf Jahren wurden Emma Carstairs Eltern ermordet, doch sie glaubt, dass da etwas anderes hinter steckt als der Dunkle Krieg. Noch immer sucht sie nach Antworten – und nach Rache. Das Los Angeles Institut, in dem sie mit ihrem Parabatai Julian Blackthorn und dessen Familie lebt, wird schon bald von einer mysteriösen Mordserie erschüttert. Tote werden aufgefunden, die die gleichen Zeichen wie Emmas Eltern tragen. Für Emma und Julian ist klar, dass sie dem nachgehen müssen. Auch, wenn sie dabei gegen Gesetze verstoßen und andere in Gefahr bringen.
Die Schattenjäger bleiben einfach meine große Liebe, egal welche Generation. Cassandra Clare schreibt wirklich so fesselnd, mit einer unglaublichen Mischung aus ernsthaft-düster und absurd-humorvoll. Das funktioniert fantastisch zusammen, ohne einem davon etwas wegzunehmen.Dabei geht für mich eigentlich alles komplett über die Charaktere, fast unabhängig von der (trotzdem sehr interessanten) Handlung – die Dynamiken sind einfach das Besondere. Jede Person bekommt so viel eigenen Charakter, jeder hat seine Rolle, seine Daseinsberechtigung, seinen eigenen Vibe. Niemand ist nur schmückendes Beiwerk. Das ist bei der Fülle an Charakteren echt eine Leistung. Und ich hab die Blackthorns (und Emma) wirklich schnell ins Herz geschlossen, obwohl ich vorher noch nicht wirklich einen Bezug zu ihnen hatte.
Der Fall macht aber ebenfalls neugierig und ich bin gespannt, wie es in den Fortsetzungen weitergeht, da es doch sich etwas anders abgespielt hat (was die Timeline angeht) als ich zunächst erwartet hatte.
Das hier wird nicht meine liebste Generation (an Will, Jem und Tessa heranzukommen, ist aber auch quasi unmöglich, weil die so emotional aufgeladen sind, und sich ihre Geschichte durch alle nachfolgenden Bücher weiterhin durchzieht, sodass man gar nicht loslassen kann), und objektiv hätte ich vielleicht ein bisschen Kritik hier und da (es hätte etwas kürzer sein können und ein, zwei Entwicklungen waren nicht so meins), aber egal – es sind die Schattenjäger. Da gibts nur Liebe von mir!
4,5 Sterne























