Bücher mit dem Tag "mörderin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mörderin" gekennzeichnet haben.

130 Bücher

  1. Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen (ISBN: 9783423761635)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

     (2.624)
    Aktuelle Rezension von: leblog04

    Die junge Jägerin Feyre ist die jüngste Tochter einer einst sehr reichen Familie. Um ihren Vater und ihre zwei Schwestern zu ernähren muss sie täglich in den Wald gehen um zu Jagen. Als sie eines Tages einen grossen Wolf tötet nimmt das Schicksal ihren Lauf und sie wird gezwungen einem Biest in eine fremde Welt zu folgen. 

    Das Buch ist mitreisend, spannend und gefühlserregend. Ich liebe die Handlungen und wie die Geschichte ihren Lauf nimmt. Während der Story werden immer neue Dinge offenbart die, die Geschichte noch spannender machen.
    Die Charaktere und das World-building sind einfach nur grossartig und atemberaubend. 

  2. Cover des Buches Infernale (Band 2) - Rhapsodie in Schwarz (ISBN: 9783785583692)
    Sophie Jordan

    Infernale (Band 2) - Rhapsodie in Schwarz

     (261)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Der erste Band der Reihe war gut, aber noch kein Highlight für mich. Es gab noch Potzenial, welches ausgeschöpft werden konnte und bei dem ich besonders hinsichtlich der Spannung, mir Adrenalin in der Fortsetzung erhoffte. 

    Es war für mich schwierig, obwohl ich die Titel direkt hintereinander gelesen habe in die Story zu finden. Es war als würde ich eine komplett andere Version in den Händen halten, die Charaktere kaum wiedererkennen und vor allem in gewisser Weise einen anderen Stil der Autorin durchleben. 

    Er wirkte zwar flüssig und auf eine ganz eigene Art emotional, aber dieses Feeling vom ersten Buch, dass die Seiten nur so dahinflogen folgte nicht. Als Leser hatte ich das Gefühl, dass hier zu viel in dieses Finale gepackt wurde und es besser gewesen wäre ggf. einen dritten Band zu fertigen um nicht ganz so viele Beschreibungen und Ähnliches einfließen lassen zu müssen, sondern hier und da die spannenden und gefühlvollen Momente auszubauen. 

    Die Handlung war an und für sich stark durchwachsen. Es gab viele Längen, bei denen ich oft der Versuchung unterlag einfach die Zeiten zu überblättern, dennoch wollte ich nichts verpassen und hoffte immer wieder darauf, dass der große Knall kommen würde. 

    Davy ist der ruhige Part in der Story. Sie war mir sympathisch und ihre Pläne ebenso durchdacht, wie ihre Handlungen.

    Fazit

    Die Fortsetzung konnte mich leider nicht begeistern und es war für mich kein Titel, bei dem ich mich verlieren konnte.


  3. Cover des Buches Mörderische Angst (ISBN: 9783596032402)
    Linda Castillo

    Mörderische Angst

     (224)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Kate ermittelt in einer Mordserie die scheinbar etwas mit der Ermordung einer armischen Familie von 1979 zu tun hat. Aber wer könnte dahinter stecken und was haben die Opfer zu verbergen.

    Dem Leser wird ziemlich schnell mitgeteilt was die Opfer zu verbergen haben und irgendwie hat das einen Teil der Spannung genommen. Ein weiterer Punkt, warum ich diesen Teil nicht so spannend fand, ich hatte ziemlich schnell eine Person in Verdacht und auch wenn das Motiv nachher nicht ganz stimmte, hatte ich mit dem Täter recht.

    Ein weiterer Aspekt war für mich das ich von Kate und John ein bisschen genervt war. Normalerweise sind die beiden ein sehr gut eingespieltes Team, aber hier wurde plötzlich viel gestritten.

    Alles in allem war der sechste Fall für Kate Burkholder leider ein langweiliger.

  4. Cover des Buches Gone Girl - Das perfekte Opfer (ISBN: 9783596520725)
    Gillian Flynn

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

     (1.648)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    An ihrem fünften Hochzeitstag verschwindet Amy, alles was zurück bleibt ist ein durchwühltes Wohnzimmer, dass auf einen Kampf hindeutet. Der verdächtige ihr Mann Nick, denn es tauchen immer mehr beweise auf, dass er mit ihrem verschwinden etwas zu tun haben könnte, aber was ist mit Amy wirklich passiert?

    Okay erstmals wow, was der Autor da für Charaktere erschaffen hat, einfach nur gut... Ich möchte auf gar keinen Fall Spoilern, deswegen werde ich mich sehr vage ausdrücken, denn ich bin genauso Blind in die Geschichte und fand genau dies das beste daran ;)

    Das Buch beginnt mit dem fünften Jahrestag der beiden und ist aus Sicht der beiden geschrieben, man hat Nick ab Tag 1 als sie verschwand und Amys Sicht in der Vergangenheit aufgrund Tagebucheinträge. man erfährt so mehr über die Liebesgeschichte der beiden und deren Herkunft und kann sich ein gutes Bild der beiden machen bis es einige Wendungen gibt und man sich einfach nur WOW denkt ;)

    Ich habe Amy bis zur hälfte geliebt, als dann mehr über die Vergangenheit herauskam war es sogar mir too much... aber dennoch der Autor hat eine intensive und intelligente Persönlichkeit erschaffen, mit dieser würde ich niemals im echten Leben in Berührung kommen wollen, trotzdem hat mir ihr Handeln und ihre gerissene Art die Sachen vorauszusehen fasziniert. Einfach herrlich... 

    Die Spannung hält sich konstant über das ganze Buch, mir gefiel auch, dass man sehr schnell weiss was mit ihr geschehen ist, was der Spannung aber nichts nimmt... Auch hier grosses Lob an den Autor dafür... Meine Erwartungen an das Ende waren dementsprechend sehr hoch, konnten aber leider nicht mithalten, ich hätte einfach mehr erwartet...

    Trotzdem gute Geschichte, spannend und Gänsehaut-Feeling wenn man an die Charaktere denkt...

    Für alle die gerne spannende Thriller mit intensiven Charakteren und verzwickten Situationen haben

    Übrigens, ich habe mir danach gleich die Verfilmung angeschaut und auch diese war sehr gut und ist zu Empfehlen ;)

  5. Cover des Buches Marthas Widerstand (ISBN: 9783846600436)
    Kerry Drewery

    Marthas Widerstand

     (216)
    Aktuelle Rezension von: Malka_Draper

    Martha sitzt im Gefängnis. In sieben Tagen wird sie sterben. Sie hat einen Mord gestanden und das Volk wird über ihre Schuld oder Unschuld abstimmen. Wenn sie in Zelle 7 am Ende der Wochen einziehen wird, wird über ihren Tod entschieden. Doch nicht alle sind sich sicher, dass Martha den Mord wirklich begangen hat. Ihre psychologische Beraterin Eve hat Zweifel an ihrer Geschichte, denn Martha scheint alles andere als überzeugt von ihrer Schuld. Und als sie beginnt, nachzufragen, findet Eve erschreckende Informationen, die alles verändern könnten…

    Die Idee des juristischen Abstimmungssystem fand ich interessant und neuartig. Der Aufbau war gewöhnungsbedürftig, durch die zeitliche Vorgabe der sieben Tage in sieben Zellen aber temporeich und mit steigendem Spannungsbogen. Da die Geschichte in einer nicht weit entfernten Zukunft spielt, die sich nicht viel von unserer unterscheidet, macht es an einigen Stellen erschreckend realistisch.

    Durch die ständig wechselnden Perspektiven und zahlreichen Retrospektiven wusste man als Leser*in immer etwas mehr als die Protagonist*innen, wodurch einiges vorweggenommen wurde, dennoch blieben einige Wendungen und Überraschungen zum Schluss.

    Der Schreibstil wirkte an manchen Stellen noch etwas holprig. Es fehlte an einem authentischen emotionalen Zugang zu den Protagonist*innen und an manchen Stellen wirkte es wie ein Drehbuch, aber doch sehr bildhaft. Man kann sich einige Szenen sehr gut als Serie oder in einem Film vorstellen! Leider sind viele Szenen dadurch stark vereinfacht und es fehlt an Tiefe der Geschichte.

    Martha empfand ich als facettenreiche Protagonistin mit viel Potential für eine weitere Charakterentwicklung im zweiten Band. Sie war schwer zu durchschauen, aber facettenreich und nicht die klassische mutige und unfehlbare junge Heldin.

    Ich bin gespannt auch den nächsten Band und freue mich, die Personen und ihre Persönlichkeiten besser kennen zu lernen. Der erste band hat mir sehr viel Spaß gemacht, ich habe bis zum Schluss Mitgeraten und für Matha die Daumen gedrückt!

    Zwar hatte die Geschichte noch einige Schwachstellen und auch der Schreibstil hätte etwas runder sein können, dennoch hat mich das World-Building überzeugt und ich sehe viel Potential, das noch nicht ganz ausgeschöpft wurde.

  6. Cover des Buches Totenfrau (ISBN: 9783442749263)
    Bernhard Aichner

    Totenfrau

     (418)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Dieses Buch ist meine erste Begegnung mit dem Autor Bernhard Aichner und schon mal vornweg, es wird nicht die Letzte sein.

    Brünhilde Blum – die Blum – ist Bestatterin in Innsbruck, verheiratet mit dem Mann ihrer Träume und liebevolle Mutter zweier Kinder. Doch ihre Vergangenheit birgt ein dunkles Geheimnis. Ihr glückliches Leben zerbricht, als ihr Mann tödlich verunglückt – ein tragischer Unfall wie es scheint. Blum stößt im Nachlass ihres Mannes auf Tonbandaufzeichnungen, Gespräche mit einer Unbekannten die Unvorstellbares erlebt hat. Blum gräbt weiter, findet die Unbekannte und muss erkennen, dass ihr Mann ermordet wurde, weil er bei seinen Nachforschungen wohl zu erfolgreich war. Jetzt erwacht Blums dunkle Seite und die Jagd auf die Täter beginnt, unbarmherzig und brutal schlägt sie zu, räumt auf, rächt sich.

    Der Roman ist schnell, was vor allem am recht ungewöhnlichen Schreibstil von Aichner liegt, kurze Sätze, keine langen Monologe, immer nur vorwärts – dazwischen immer wieder Dialoge. Eine permanente Spannung und dann brutale Gewalt eiskalt wie in Berichtsform beschrieben. Ein absoluter Pageturner. Die Protagonisten sind gut charakterisiert, Blum ist trotz der Gewalt unheimlich sympathisch, wirkt einerseits warmherzig und verletzlich und ist dann wieder erbarmungslos, effizient und brutal.

    Ein Thriller der sich abhebt von der Masse – von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

  7. Cover des Buches Der Beobachter (ISBN: 9783442367269)
    Charlotte Link

    Der Beobachter

     (779)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Das Cover find  ich richtig gut, da es gut aussieht und auch perfekt passt. (SPOILER) Als Tara sich im Auto versteckt und Gilian das Auto aus der Ferne beobachtet, sieht Tara nämlich genau das. (SPOILER ENDE)  Besonders die Szenen aus der Perspektive von Anne und Carla fand ich richtig spannend und gruselig. Das fand ich auch am spannendsten.  Den Rest fand ich ok, aber nicht übermäßig gut. Als am Ende (SPOILER) Samson von John ein Job in seiner Firma angeboten wurde (SPOILER ENDE), war ich sehr gerührt und es war wirklich ein schönes Happy End.

  8. Cover des Buches Die Totentänzerin (ISBN: 9783442481507)
    Max Bentow

    Die Totentänzerin

     (300)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Rauschenbach

    Unglaublich aufregend fand ich diesen teil

  9. Cover des Buches Das Seelenhaus (ISBN: 9783426304846)
    Hannah Kent

    Das Seelenhaus

     (262)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Wir begeben uns mit diesem Roman, der auf eine wahre Begebenheit beruht, ins Jahr 1828 zurück. Es ist die Geschichte über Agnes Magnúsdóttir, einer Magd, die als letzte zum Tode verurteilte Frau Islands gilt. Die Enthauptung wurde auf den 12.01.1930 festgesetzt. 

    Die Strafsache richtete sich u.a. gegen Agnes Magnúsdóttir und Friðrik Sigurðsson, da sie die Bauern Natan Ketilsson von Illugastaðir und Pétur Jónsson von Geitaskarð ermordet haben sollen. Bis zur Urteilsvollstreckung lebte und arbeitete sie auf einem Hof, auf dem sie ihre Kindheit verbrachte. Die Besonderheit ist, dass es sich um den Haushalt einer isländischen Familie handelte. 

    Die Autorin hat sich auf Spurensuche begeben und einen Roman erschaffen, der sich zweier Erzählperspektiven bedient, was sich als gewinnbringend herausstellt, denn so kann der Leser in Agnes Gedankenwelt eintauchen. Nach und nach erfahren wir etwas über die Charaktere, den Tathergang, das Motiv und die recht einseitige Verhandlung. Alles wurde geschickt miteinander verwoben. Dennoch empfand ich den Schreibstil manchmal etwas zu hart und leicht sprunghaft, weniger flüssig. 

    Sowohl die landschaftlichen Beschreibungen als auch die des bäuerlichen Alltags im rauen Island haben mir gut gefallen. Es ist aufgrund seiner wahren Begebenheit ein Roman erschaffen worden, der, gepaart mit dem eisigen Klima Islands, nicht viel Zutun benötigte, um ihn düster wirken zu lassen. 

    Das Cover ist ganz gut geworden, den Titel finde ich weniger passend. Es wird zwar im Laufe der Geschichte erwähnt, was es mit dem „Seelenhaus“ auf sich hat, aber irgendwie auch nur „nebenbei“. Die Bedeutung des Titels bzw. die Verbindung zu diesem war mir nicht stark und bedeutend genug. 

  10. Cover des Buches Die Feenjägerin (ISBN: 9783453316096)
    Elizabeth May

    Die Feenjägerin

     (162)
    Aktuelle Rezension von: mirimann
    Nach ein paar Worten zur Einführung geht es auch schon direkt los. Man wird förmlich in ein Abenteuer geworfen, aus dem man sich so schnell nicht mehr lösen kann. 

    Aber zuvor lernt man die starke Protagonistin Aileana kennen und erhält einen Einblick in das Empfinden einer Feenjägerin und die dazu gehörigen Gründe, warum sie so ist, wie sie ist. Nämlich eine eiskalte Feenkillerin. 

    Ein Jahr zuvor wurde sie nämlich Zeugin, wie ihre Mutter von einer Fee getötet wurde. Und nicht von irgend einer sondern von einer Baobhan Síth. (Das System, dass es verschiedene Arten von Feen in diesem Buch gibt hat mir sehr gefallen und trägt auch viel Gutes zum Buch bei.) Man selbst erfährt schon sehr früh von Aileanas Wut auf die Feen und kann diese auch nachvollziehen. Doch nach außen hin probiert sie die perfekte Dame zu sein, doch als Leser bemerkt man die Wahrheit: Im Inneren ist sie ein Killer, der alles auf Rache setzt.

    In den Anfängen lernt man auch Catherine, ihre beste Freundin kennen, ebenso wie später ihren Kindheitsfreund Gavin und Kiaran und Derrick, Feen die Aileana helfen, kennen. Alle Figuren werden liebevoll beschrieben und haben alle ihren eigenen Charakter.

    Was mir auch sehr gut gefallen hat sind die Kampfszenen, die fast die Hälfte der Buches bestimmen. Sie sind voller Action und Spannung. Außerdem gibt es Szenen, wo man sich "Erholen" kann -die dann aber keineswegs langweilig sind- nur um dann wieder von Action überrascht zu werden. 

    Insgesamt bietet dieses Buch eine große umfangreiche "3D- Geschichtswelt", die sich nicht zweidimensional anfühlt sondern auch Volumen besitzt. Und trotz der vielen Begriffe in der Feensprache behält man dank des Registers hinten einen guten Überblick. Außerdem besteht es aus einer perfekten Mischung aus Action und Historischem. 

    Fazit:

    Eine klare Kaufempfehlung für Jugendliche aber auch Erwachsene. 
    Darum vergebe ich 5 von 5 Sternen.
  11. Cover des Buches Maestra (ISBN: 9783492060516)
    L.S. Hilton

    Maestra

     (122)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Die Geschichte von Judith Rashleigh war wirklich anstrengend. Anfangs konnte ich die negativen Rezensionen noch gar nicht nachvollziehen, denn im ersten Drittel fand ich das Buc durchaus unterhaltsam. Es gibt viel Erotik und ich fand die Einblicke in die Kunstszene auch interessant.

    Was mich allerdings ziemlich schnell genervt hat, waren die endlosen Beschreibungen und Markennennungen der Klamotten. Ganz ehrlich, was interessiert mich, welche Marke das Kleid ist, das die Frau gerade trägt? Man hatte so den Eindruck, als hätte die Autorin in einem Katalog mit Edelklamotten geblättert und hier alles verwurstet, was sie selbst gern hätte - und Klamotten von H& M sind ein Frevel. Etwas dezenter eingesetzt hätte das die snobistische Einstellung der Figuren zeigen können, so war es einfach nur nervig.

    Interessant war, dass man eigentlich nie so recht wusste, wohin Judiths Reise nun geht - zugleich war das aber auch unglaublich anstrengend, denn oft hatte ich den Eindruck, dass die Autorin es selbst nicht so recht wusste und einfach drauf los geschrieben hat. Sie schafft es dann zwar, die Fäden zusammenlaufen zu lassen, aber auf so kuriose Weise, dass man nur die Augenbraue hochzieht und sich denkt: "Was zum Teufel erzählst du mir hier eigentlich, Mädel?"

    Sex paart sich hier mit Mord und Totschlag und ich will nicht sagen, dass die Geschichte blöd war, sie war nur so unheimlich banal geschrieben. Die Autorin hat dem Leser einfach alles so plump vor den Latz geknallt, dass keinerlei Spannung aufkommen konnte. 

    Eigentlich schade, denn ich war so sehr auf der Suche nach einer Reihe, die Spannung und Erotik gekonnt verbindet - das habe ich hier allerdings nicht gefunden.


  12. Cover des Buches Das Dorf der Mörder (ISBN: 9783442481149)
    Elisabeth Herrmann

    Das Dorf der Mörder

     (341)
    Aktuelle Rezension von: glueckswinkel

    Für mich kommt hier nicht wirklich Fahrt auf. Schade eigentlich. Während ich Sanela Beara und ihre Art recht sympathisch finde, kann ich mit Jeremy Saaler eher wenig anfangen. Für meinen Geschmack handelt er viel zu unüberlegt, nicht direkt unreif aber er denkt doch sehr mit seinem Geschlechtsteil statt mit dem Kopf. Zum Ende wird das Ganze wieder spannender. Obwohl es ja ein Sanela Beara Band 1 ist, kommt sie einfach zu kurz (und das mein ich nicht nur wegen ihren knapp 1.60m)

  13. Cover des Buches Spinnenkuss (ISBN: 9783492280938)
    Jennifer Estep

    Spinnenkuss

     (548)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Ich kannte von der Autorin bisher nur die Jugenbücher. Da diese Reihe jedoch von einer erwachsenen Auftragskillerin handelt, musste ich mich beim Lesen erst einmal umstellen. Als das geglückt war, riss mich die Geschichte förmlich mit. Überraschend sympathische Charaktere, viel Witz und eine ganze Menge Action, gemischt mit ein wenig Erotik. Natürlich blieb Luft nach oben, doch ich bin sicher, da erwartet mich noch so einiges mehr, denn ich habe vor, die Reihe weiter zu verfolgen.

  14. Cover des Buches Vergiss mein nicht (ISBN: 9783442379071)
    Karin Slaughter

    Vergiss mein nicht

     (1.711)
    Aktuelle Rezension von: Anja_liebt_Buecher

    Der zweite Teil der Grant County Reihe von Karin Slaughter konnte mich definitiv mehr begeistern als Band 1.

    Der Schreibstil der Autorin wirkt nun gefestigter, die Protagonisten waren präsenter und die gesamte Story hatte einen roten Faden.

    Um nicht zu spoilern möchte ich über den Inhalt gar nicht zu viel verraten. Thematisch geht es um massiven Missbrauch an Kindern und Pädophilie.


    Was ich mir regelmäßig ins Gedächtnis rufen musste war, dass das Buch aus Amerika kommt und der Umgangston dort, gerade auch bei der Polizei, um einiges rauer und brutaler als hier in Deutschland ist. Auch das beschreiben der Protagonisten ist hier sehr extrem und oberflächlich. So wird das Opfer bewusst als dick beschrieben und auch darauf reduziert.

    Allgemein ist der Schreibstil sehr detailliert. Hierdurch kommt die Brutalität des Vergehens noch deutlicher heraus.


    Der Spannungsbogen ist von Anfang bis Ende durchgehend gut. Besonders gut hat mir in diesem Teil gefallen, dass man doch noch einiges an Hintergrundinformationen zu den Hauptprotagonisten, die sich durch alle Bände ziehen, erhält.

    Gerade die emotionalen Beziehungen von Sara und auch Lena sind dieses mal sehr wichtig und werden stark verarbeitet.

    Schwierig, für mich persönlich, war die Länge der Kapitel. Da in jedem einzelnen sehr viele Informationen stecken musste ich doch hin und wieder zurückblättern um wichtige Details nicht zu vergessen.



    Achtung Spoiler!!!


    Interessant und gut habe ich es empfunden, dass hier auch einmal eine Frau die Täterin ist. Es wird einfach mal deutlich, dass nicht nur Männer Kinder missbrauchen.

    Das offene Ende ohne Happy End finde ich gut gewählt, bei so einer Story kann es auch kein schönes Ende geben.


    Ich bin nun gespannt, ob dieses offene Verbrechen in einem weiteren Teil aufgearbeitet wird.

    Mal schauen, wie Teil 3 wird:)

  15. Cover des Buches Der siebte Tod (ISBN: 9783453432475)
    Paul Cleave

    Der siebte Tod

     (623)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Klappentext: Tagsüber putzt Joe in der Polizeistation, zweimal täglich füttert er seine Fische, einmal die Woche besucht er seine Mutter. Gelegentlich würzt er ihren Kaffee mit Rattengift. Die Berichte über den Schlächter von Christchurch, der sieben Frauen ermordet haben soll, lassen ihn kalt. Denn er weiß, dass es nur sechs waren. Er ist der Einzige, der das wissen kann. Jemand anderes hat den siebten Mord begangen. Jetzt wird er ihn finden, ihn bestrafen und ihm die anderen sechs Morde anhängen.

     

    Cover: Das Titelbild in Schwarz-Grün ist typisch für einen Thriller und passt sehr gut.

     

    Meinung: Durch Zufall bin ich über dieses Werk gestolpert. Als ich eines meiner Bücher in einen öffentlichen Bücherschrank gestellt habe, hätte ich nie mit solch einem Fund gerechnet. Der Klappentext hatte mich sofort und daher ist mir die Entscheidung auch nicht schwergefallen. Diesen Thriller musste ich lesen.

     

    Zitat: „Die beherrschenden Farben in diesem Zimmer sind Blau und Hellrosa. Entspannende Farben, jedenfalls wird das behauptet. Man hat Tausende von Dollars für Studien ausgegeben, die das beweisen sollen. Glückliche Farben bedeuten glückliche Kinder. Ich hatte als Kind graue Wände in meinem Zimmer. Wenn die Forscher erst zu mir gekommen wären, hätten sie das ganze Geld sparen können.“

     

    Nahezu die ganze Geschichte wird aus der Ich-Perspektive geschrieben. Joe erzählt uns von seinem Leben, seiner Abhängigkeit vom Töten und dem Drang, seiner Mutter zu gefallen. Er lebt gemeinsam mit seinen Goldfischen – Pickle und Jehova – in einer schmuddeligen Wohnung in einer heruntergekommenen Gegend. In der Arbeit halten ihn alle für geistig zurückgeblieben, was nur in Joes Interesse ist. Denn so ahnt niemand, was in diesem Menschen wirklich vorgeht.

     

    Zitat: „Mum wird dieses Jahr vierundsechzig, aber sie sieht keinen Tag älter aus als siebzig.“


    Paul Cleaves Schreibstil ist kurz und knackig. Relativ schnell war ich in der Geschichte rund um Außenseiter Joe gefangen. Selten gelingt es einem Autor, einen Psychopathen so humorvoll darzustellen. Obwohl es ein blutiger Thriller ist, gab es mehr Momente, in denen ich lachen als fürchten musste. Diese Tatsache macht das Buch zu etwas Besonderem. Es erinnert mich stark an Ellis‘ „American Psycho“, gefällt mir jedoch viel besser als der Schock-Roman aus den Neunzigern.

    „Der siebte Tod“ ist übersichtlich, unterhaltsam und intelligent. Eine gelungene Abwechslung zu anderen Thrillern.

     

    Zitat: „Als der Film weitergeht, ertappe ich mich dabei, wie ich den Teppichboden betrachte, dessen braune, symmetrische Muster ich unterhaltsamer finde. In den Fünfzigerjahren war jeder ganz versessen darauf – was nur beweist, dass damals alle komplett verrückt waren.“

     

    Was mir leider gefehlt hat, war die Spannung, weil von vornherein klar ist, wer der Schlächter von Christchurch ist. Natürlich gibt es da immer noch den Nachahmungstäter, dessen Identität für den Leser nicht klar ist, jedoch fehlte mir bei gewissen Szenen der Gänsehautmoment. Joes Arbeitsablauf auf dem Polizeirevier wiederholte sich immer wieder, was zeitweise schon ein bisschen fad wurde.

    Dennoch überraschte mich „Der siebte Tod“ positiv und ich kann den Thriller nur empfehlen! 4 von 5 Sterne sind absolut verdient!

  16. Cover des Buches Der Zorn der Einsiedlerin (ISBN: 9783809026938)
    Fred Vargas

    Der Zorn der Einsiedlerin

     (99)
    Aktuelle Rezension von: LovelyReed

    Ich habe das Buch nach einigen Seiten zur Seite gelegt. Dieser Schreibstil ist leider gar nichts für mich gewesen, hat  mich nicht gepackt

  17. Cover des Buches Dunkler Wahn (ISBN: 9783453267053)
    Wulf Dorn

    Dunkler Wahn

     (320)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Der Psychiater Jan Forstner ist froh nach den zehrenden Ereignissen letztes Jahr in seinem Alltag anzukommen. Als er einen Rosenstrauss ohne Absender bekommt, denkt er sich nicht viel dabei. Doch als er immer eigenartige Liebesbeweise bekommt, ist er sich schnell sicher, dass er eine Stalkerin hat. Er ahnt aber nicht, was die Unbekannte alles unternimmt, um ihm nah zu sein. Als ein befreundeter Journalist umgebracht wird, ist eines klar. Jans Stalkerin ist ihm gefährlich näher, als er jemals vermutet hätte.

    Die Fortsetzung von "Kalte Stille" ist, wie der Vorgänger selbst, packend geschrieben. Man wird vom Autor Wulf Dorn diesmal in die wahnhafte Welt einer psychisch kranken Person versetzt. Dabei ist alles realitätsnah beschrieben, wie die Welt eines solchen Menschen aussieht. Das stellt eine düstere Atmosphäre her, die mit den Wendungen und Wirrungen der Geschichte bis zum Ende anhält.

    Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die beänstigenden Einblick in die Welt eines psychotischen Menschen gibt. 5 Sterne.

  18. Cover des Buches Die Wand (ISBN: 9783548288123)
    Marlen Haushofer

    Die Wand

     (853)
    Aktuelle Rezension von: _sternenguckerin_

    Plötzlich ist die Wand da. Sie schneidet die Protagonistin von der ganzen Aussenwelt ab und lässt sie völlig allein zurück. Obwohl: Allein ist sie nie. 

    Luchs ist dabei, der Hund und eine Katze. Schliesslich findet irgendwann eine alleingelassene Kuh zu der Protagonistin und das Leben geht weiter. Das Leben geht weiter, obwohl alle Menschen plötzlich weg sind. Obwohl die Protagonistin auf sich allein gestellt ist. Obwohl das Leben nicht mehr so ist, wie es mal war. 

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    Ein sehr ergreifender und doch ruhiger Roman mit viel Tiefe. Besonders gefallen hat mir der liebevolle und verständnisvolle Blick der Protagonistin auf die Tierwelt und die Natur. Gerade in dieser Stille, die sich durch die eher eintönige Handlung ergibt liegt wahnsinnig viel Kraft und die zahlreichen unbeantworteten Fragen scheinen vom Leser oder der Leserin wissen zu wollen, was denn im Leben nn wirklich zählt.

  19. Cover des Buches Dolores (ISBN: 9783453435766)
    Stephen King

    Dolores

     (621)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Dolores St. George (damals mit dem Namen des Göttergatten) redet sich im Polizeirevier in East Head auf Little Tall Island ihr ganzes Leben von der Seele, wunderschön dargestellt als Monolog, dabei nur auf einzelne Zwischenfragen eingehend. Nein, mit dem Tod der sie triezenden alten umnebelten Missus Donovan, für die sie jahrzentelang als Haushälterin arbeitete, habe sie nichts zu tun, auch wenn einige Hinweise darauf hindeuteten. Aber ihren Mann habe sie damals beseitigt, das gibt sie gleich zu Beginn unumwunden zu. Im Rückblick entsteht das Porträt einer bienenfleißigen Frau mit dem Herz am rechten Fleck, die mit recht von sich behauptet, alles was sie tat, aus Liebe getan zu haben. Die Verfilmung läuft ab und zu auf Kabel Eins, übrigens der zweite gute Film mit Kathy Bates neben "Misery", Marshal Eriksen!

  20. Cover des Buches Totenhaus (ISBN: 9783442714421)
    Bernhard Aichner

    Totenhaus

     (235)
    Aktuelle Rezension von: WDP

    Inhalt:
    Eine Mörderin auf der Flucht. Brünhilde Blum wacht eines Tages in einem Albtraum auf. Einer der fünf Menschen, die sie umbringen musste, taucht plötzlich wieder auf. Bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof werden in einem Sarg zwei Köpfe und vier Beine gefunden. Nur eine Person kommt als Täterin in Frage: die Bestatterin, die die Toten damals eingebettet hat. Blum muss fliehen, und sie muss ihre Kinder zurücklassen. In einem seit zwanzig Jahre leerstehenden Hotel findet sie Zuflucht, an einem Ort, den sie …

    Der Plot:
    Wie es der Zufall haben will. Nach dem ersten Teil, schien alles wieder im Lot zu sein. Doch ‚eine alltägliche Geschichte‘, die Blum eigentlich nicht betrifft, deckt ihre Vergangenheit auf. Bis hierher ist die Storyline in Ordnung. Was danach kommt, ist ein reines Fantasieprodukt. Der verlassene Ort, die morbide Kunst und dazwischen Blum mit ihrer Familie. Hat mir weniger gefallen.

    Die Charaktere:
    Die Charaktere, die Guten und die Bösen, die Zwielichtigen die Metamorphosen, alle erwachen vor dem geistigen Auge zu Leben. Eine Freude. 

    Die Sprache:
    Über Brnhard Aichner Sprachstil habe ich schon öfter geschrieben. Man liebt ihn, oder hasst ihn. Sehr polarisierend. Hat man sich aber eingelesen, dann ist er faszinierend. Ohne Schnörkel, in kurzen Sätzen. Einzig: Mich nervt die zwanghafte Abweichung von der gewohnten Schreibart. Bindestriche anstelle von Anführungszeichen am Beginn der direkten Rede ohne das Ende zu markieren. Punkteabzug! 

    Fazit:
    Eine spannende Lektüre, wenn man die Logik aus dem Kopf verdrängt. Das Setting ist gut, aber erscheint trotz allem ein wenig zu konstruiert, weshalb ständig ein schaler Nachgeschmack bleibt.

  21. Cover des Buches Der Vorleser (ISBN: 9783257261349)
    Bernhard Schlink

    Der Vorleser

     (5.686)
    Aktuelle Rezension von: Alexa-Tim

    Manchmal echt verwirrend wie Bernhard Schlink geschrieben hat. Ich musste erst einmal damit klar kommen, dass er aus verschiedenen Zeitformen innerhalb eines Kapitels schreibt.
    Er schreibt aus der Sicht des Jungen.
    Einmal schreibt er von seiner Erinnerung mit Hanna, was in der Vergangenheit liegt und zum anderen wechselt er in die Gegenwart. Das war anfangs verwirrend, aber damit kam ich schnell zurecht und hatte begriffen, dass er seine Geschichte, die er erlebt hat erzählte.

    Die Geschichte ist in drei Teile geteilt und innerhalb der Geschichte geht ein roter Faden durch. Es ist zwar etwas anders geschrieben, aber dennoch sehr interessant. Die Protagonisten sind faszinierend geschildert.
    Das Ende hat mich echt überrascht und damit habe ich gar nicht gerechnet.

    Ich hätte nicht gedacht, dass ich das Buch gut finden würde. Die Story ist wirklich interessant und spannend. Der Sprachstil natürlich ein anderer als in der heutigen Zeit. Aber dennoch ein guter Klassiker.

    Von mir gibt es 4 Sterne.

  22. Cover des Buches Bella Germania (ISBN: 9783596521807)
    Daniel Speck

    Bella Germania

     (176)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Die sich über drei Generationen erstreckende Familiengeschichte erklärt in interessanter Weise, wie sich die damaligen ersten Gastarbeiter aus Italien gefühlt haben müssen - als Gäste zum Arbeiten, aber nicht als Bürger oder gar Freunde. Heutzutage nennt sich das Migration, man merkt aber recht schnell, dass sich so viel seit den 60-er Jahren nicht geändert hat - EU hin oder her. Zwischenzeitlich war das Buch etwas zäh zu lesen, deswegen "nur" durchschnittliche 3 Sterne.

  23. Cover des Buches Knochenjagd (ISBN: 9783453437715)
    Kathy Reichs

    Knochenjagd

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    Tempes neuester Fall beginnt wie ein Albtraum: In einer verlassenen Wohnung liegt, eingewickelt in ein Handtuch, die Leiche eines Neugeborenen. Und bald tauchen noch zwei weitere tote Babys auf. Die fi eberhafte Jagd nach der Mutter beginnt. Ist sie überhaupt die Mörderin? Ihre Spur führt Brennan und ihren Kollegen Ryan tief in die kanadische Einöde – und in das Revier eines eiskalten Killers ...

  24. Cover des Buches Die Katze (ISBN: 9783442467846)
    Joy Fielding

    Die Katze

     (370)
    Aktuelle Rezension von: Aurelio

    Lässt sich Journalistin Charley Webb von der dreifachen Kindsmörderin Jill Rohmer dazu bewegen, ein Buch über sie zu schreiben? Und wer antwortet auf Charley's Kolumnen mit anonymen Drohungen gegenüber ihren Kindern? Jill Rohmer kann es nicht sein. Sie sitzt in der Todeszelle und wartet auf ihre Hinrichtung.

    Joy Fielding erzählt in Form eines grundsätzlich subtil gesponnenen Psychothrillers aus dem Leben zweier Frauen, die beide in zerrütteten Familienverhältnissen aufwuchsen, über mögliche Auswirkungen von erlebtem Missbrauch oder dem Verlassenwerden sowie einem Versuch der Wiedergutmachung. Der Spannungsverlauf in der Handlung erinnert an den Beutezug einer Katze. Der Mittelteil wirkt allerdings erheblich in die Länge gezogen, was die dem Thema zugrundeliegende Tragik zu sehr verwässert.

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