Bücher mit dem Tag "moers"
11 Bücher
- Walter Moers
Die Stadt der Träumenden Bücher
(3.500)Aktuelle Rezension von: claudiaZDies war mein erster Ausflug in das Universum von Zamonien und ich kann dem Autor eine überwältigendes Ausmaß an Fantasie bescheinigen. Schön fand ich auch die Illustrationen, die in meiner Taschenbuchausgabe in schwarz-weiß enthalten sind. Zu Beginn hatte ich etwas gebraucht, um in die Geschichte hinein zu finden. Doch dann hatte es mich auch gepackt. Ich hätte nicht gedacht, was man mit Büchern alles anstellen kann. Neben dem Schreiben, Lesen, Sammeln, Verkaufen spielen auch seltenere Behandlungsformen eine Rolle, z.B. die Jagd nach Büchern oder sogar das Verspeisen von Büchern.
- Walter Moers
Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär
(2.267)Aktuelle Rezension von: butterflyintheskyich bin mit dem kleinem blaubär aufgewachsen (war für mich immer das highlight beim sandmann lol) und bin schon sooo oft in der bibliothek an dem buch vorbeigelaufen. habe es jetzt endlich mitgenommen und schon beim durchblättern dachte ich mir dass das gut wird. ich mag die illustrationen sehr! man merkt auch dass der autor richtig viel spass an dem buch hatte weil manche der stories so verrückt und an den haaren herbei gezogen sind dass man nur den kopf schütteln kann (im guten sinn). ich muss aber leider auch sage dass ich es bis atlantis geschafft habe OHNE gelangweilt zu sein, als dann die lügengeschichten und wettbewerbe anfingen, bin ich etwa abgedrift. nichtsdestotrotz hatte ich viel spass :)
- Walter Moers
Der Schrecksenmeister
(1.221)Aktuelle Rezension von: KraszentiaDer Schrecksenmeister ist ein großartiges Beispiel für Walter Moers' unglaubliche Fantasie und seinen einzigartigen Humor. Die Geschichte von Echo, die aus einem düsteren Schloss fliehen muss, ist spannend, verrückt und voller bizarrer Ideen – typisch Moers.
Besonders faszinierend ist die Welt der Schrecksen: bizarr, unheimlich und gleichzeitig auf seltsame Weise charmant. Die Figuren sind liebenswert und absurd zugleich, und die Dialoge sprühen vor Witz und Überraschungen. Beim Lesen merkt man, wie geschickt Moers seine grotesken Figuren und Schauplätze miteinander verwebt und so die Neugier auf die weitere Handlung weckt.
Der Roman ist eine gelungene Mischung aus Humor und fantastischer Weltgestaltung. Für alle Fans von Moers oder bizarrer Fantasy ist Der Schrecksenmeister ein absolutes Muss – ein Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte. - Walter Moers
Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
(329)Aktuelle Rezension von: Ms_ViolinPrinzessin Dylia, die sich selbst »Prinzessin Insomnia« nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von dem alptraumfarbenen Nachtmahr Havarius Opal: Der ebenso beängstigende wie sympathische Gnom kündigt an, sie in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereithält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen ...
Ich habe sehr lange überlegt, ob ich dieses Zamonienbuch überhaupt lesen möchte, da es extrem gemischte Meinungen hervorgebracht hat. Da ich aber unbedingt mal wieder nach Zamonien wollte und mir so langsam die neuen Abenteuer dort ausgehen, habe ich dann doch mal zugegriffen, um mir selbst ein Bild machen zu können.
Es fällt sofort auf, dass Moers dieses Mal nicht selber für die Illustrationen gesorgt hat. Das Bunte ist für Zamonien total ungewöhnlich, aber wirklich schön.
Allerdings konnte mich die Geschichte kaum packen.Obwohl wir schon von der ersten Seite an mit jeder Menge Wortakrobatik konfrontiert werden, hatte ich dieses Mal wirklich Mühe am Ball zu bleiben und fand sowohl Dylia als auch ihre Wortspielereien meist eher ermüdend. (Ernsthaft, wenn Dylia so sehr unter Schlaflosigkeit leidet, kann ich ihr dieses Buch wärmstens empfehlen, denn ich habe selten mehr als ein Kapitel geschafft, ohne eine Pause einlegen zu müssen, weil ich es dermaßen ermüdend fand.)
Dabei wird es im Verlaufe der Geschichte theoretisch wieder sehr abenteuerlich und gefährlich, aber ich habe mich trotzdem eher gelangweilt, da sich absolut alles immer so extrem in die Länge gezogen angefühlt hat.
Ich weiß nicht, ob es vielleicht daran lag, dass Moers wohl ursprünglich nur eine Kurzgeschichte über Prinzessin Dylia verfassen wollte und das Ganze dann zu sehr aufplustern musste, aber dass ich von den meisten Wortspielen eher irgendwann genervt war und nur noch ans Ende des jeweiligen Kapitels kommen wollte, habe ich bei keinem anderen Moers bzw. Zamonienroman bisher erlebt.
Kürzer wäre hier definitiv einmal besser gewesen.
Fazit: Ich tue mich wirklich ein wenig schwer dieses Buch zu bewerten, denn der Einfallsreichtum, die Wortakrobatik und auch die Illustrationen sind im Grunde wieder grandios, aber es hat sich auch extrem angestrengt und auch anstrengend angefühlt, sodass ich es meist kaum erwarten konnte das Ende eines jeden Kapitels endlich zu erreichen, was ich so noch nie bei einem Zamonienabenteuer erlebt habe. Daher muss ich meine eigentlich 3,5 Sterne ab- statt aufrunden.
- Walter Moers
Weihnachten auf der Lindwurmfeste
(201)Aktuelle Rezension von: Lesezauber_ZeilenreiseInhaltsangabe Verlag:
Als Walter Moers den Briefwechsel zwischen Hildegunst von Mythenmetz und dem Buchhaimer Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer sichtete, stieß er auf einen Brief, in dem der zamonische Autor ein Fest schildert, das Moers frappierend an unser Weihnachtsfest erinnert hat. Die Lindwürmer Zamoniens begehen es alljährlich und nennen es »Hamoulimepp«. Während dieser drei Feiertage steht die Lindwurmfeste ganz im Zeichen der beiden Figuren »Hamouli« und »Mepp«, die unserem Weihnachtsmann und dem Knecht Ruprecht verblüffend ähneln. Außerdem gehören zur Tradition Hamoulimeppwürmer, Hamoulimeppwurmzwerge, ungesundes Essen, ein Bücher-Räumaus, ein feuerloses Feuerwerk und vieles andere mehr. Laut Moers, kein Freund der Weihnachtsfeierei, gibt dieser Brief von Mythenmetz einen profunden Einblick in die Gebräuche einer beliebten zamonischen Daseinsform, der Lindwürmer. Nie war Weihnachten so zamonisch.Meine Inhaltsangabe:
Auf 51 Seiten plaudert Hildegunst von Mythenmetz in Briefen an Hachmed Ben Kibitzer über das Fest Hamoulimepp auf der Lindwurmfeste, erörtert Gebräuche und lässt sich eher abfällig über dieses große, 3 Tage andauernde Fest aus. Begleitet werden die Briefe von kleinen Illustrationen, die auf die letzten 33 Seiten mit Taxonomischen Tafeln verweisen und dort bildlich in all ihren Variationen dargestellt sind.Erster Satz: »Hamouli, Hamouli, Mepp Mepp Mepp!«
Mein Eindruck:
Hamoulimepp erinnert stark an unser Weihnachten, was auch den Titel des Buches erklärt. In gewohnt witzigen, teils bissigen und immer herrlich fantasievoll ausgeschmückten Briefen lässt sich mein Lieblings-Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz über das Fest der (Lindwurm-)Feste aus, regt sich über die Gebräuche auf, schwadroniert über Lieder, Gedichte, Essen und den Brauch der Geschenke und lässt irgendwie kein gutes Haar übrig, nur um am Ende doch irgendwie fast sentimental zu werden. Ich mag Moers Schreibstil sehr, die irren Wortkreationen, diese Ideen, mal schräg und skurril, dann wieder zum Schmunzeln und Grübeln. Die Optik des Buchs gefällt mir sehr gut. Das gelbliche Briefpapier, auf schwarzem Hintergrund, die rotbraune Schrift, die vielen Illustrationen, all das lädt zum Schmökern ein und ich war ratzfatz fertig mit dem Briefwechsel. Sehr unterhaltsam und völlig zamonisch. Ein kleiner Ausflug ins festliche Zamonien, kein Roman, kein dickes Meisterwerk, einfach ein kleines, nettes und sehr unterhaltsames Büchlein über Weihnachten auf der Lindwurmfeste. Die Taxonomischen Tafeln hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht, da sie eigentlich nichts erklären, aber sie stören mich auch nicht. Ich mags, daher 4/5 Sterne. - Walter Moers
Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic)
(118)Aktuelle Rezension von: MarcoLWie toll bitte ist diese Graphic Novel
Auf der Grundlage des Buches „Die Stadt der Träumenden Bücher“ von Walter Moers – eines meiner Lieblingsbücher für immer – erschuf hier Florian Biege zusammen mit dem Autor des Buches eine sensationelle Graphic Novel in zwei Teilen. Dies ist nun der zweite Teil „Die Katakomben“. Im ersten Teil ging es mit unserem lieben Protagonisten nach Buchhaim, das Mekka der Bücher in Zamonien schlechthin, und in allerhöchste Gefahr.
Hildegunst von Mythenmetz wurde verraten und in die gefährlichen Katakomben verbannt. Die Buchlinge fanden und retteten ihn. Sie brachten ihn in ihre Stadt. Er war fasziniert vom Leben dieser kleinen Zyklopen, die sich alle nach einem der Dichter Zamoniens nannten, und auch dessen komplettes Werk auswendig rezitieren konnten. Die bösen Bücherjäger, skrupellos und gemein, stürmten eines Tages diese wohlige Stätte gepflegten Bücherschmökerns und waren drauf und dran, alles zu zerstören und töten. Hildegunst konnte flüchten, sein Weg führte ihn tiefer hinab in die Unterwelt, bis er in das Reich des berüchtigten Schattenkönigs kam. (Mehr wird nicht verraten, denn die Grundgeschichte ist megaspannend).
Die Aufmachung dieses Bandes ist einfach nur wunderbar. Die Zeichnungen sind voller Phantasie und Details, beinahe schon in 3D. Man wird regelrecht in diese zamonische Welt hinein gesogen. Und es bleibt auch nicht beim einmaligen Schmökern. Immer wieder gibt es in den Bildern etwas Neues zu entdecken. - Ganz große Kunst!
Moers hat den Text für diese Graphic Novel meisterhaft adaptiert. Ich bin erstaunt, wie es ihm gelang, mit wenigen Worten die Handlung derart treffend und spannend wiederzugeben. Im Anhang gibt es noch ein sehr interessantes „Making Of“, was diese beiden Bände wunderbar abrundet.
Absolute Leseempfehlung für dieses herrliche Werk. Es hätte eigentlich 10 Sterne verdient. - Walter Moers
Die Stadt der Träumenden Bücher
(153)Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooksDie Stadt der träumenden Bücher war mein erstes Werk von Walter Moers – und was für ein Erlebnis! Zuerst war ich etwas skeptisch, ob ich Dirk Bach als Sprecher auf Dauer ertragen könnte, doch schon nach kurzer Zeit war ich begeistert. Seine Art zu erzählen passt einfach perfekt zu dem außergewöhnlichen Stil von Walter Moers. Er verleiht den Figuren Leben, Witz und Tiefe, und man merkt, wie viel Freude er selbst beim Erzählen hatte.
Das Buch selbst ist unglaublich poetisch, voller Humor und Fantasie. Moers hat eine erstaunliche Gabe, Welten zu erschaffen, die so lebendig, skurril und detailreich sind, dass man völlig eintaucht. Ich war regelrecht überwältigt von der Fülle seiner Ideen – man fragt sich unweigerlich, woher er all diese geistreichen, witzigen und originellen Einfälle nimmt. Er scheint sich seine kindliche Fantasie bewahrt zu haben und kombiniert sie mit enormer Intelligenz und Sprachwitz – einfach beeindruckend!
Zugegeben, Moers neigt dazu, sich in langen Beschreibungen zu verlieren. Als Buch hätte mich das wahrscheinlich irgendwann ermüdet. Doch als Hörbuch – mit Dirk Bach als Erzähler – wird genau das zu einer Stärke. Seine Stimme trägt einen durch die verschlungenen Erzählungen, macht das Ganze rund und wunderbar lebendig.
Ein außergewöhnliches, intensives Hör-Erlebnis, das mich nachhaltig beeindruckt hat. 🌟
- Walter Moers
Adolf total
(8)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Was wäre, wenn Adolf Hitler überlebt hätte und sich nach jahrelangem Verstecken in seinem Bunker nun zurück in das Leben wagt?
Der Sammelband beinhaltet die drei Adolf-Bände von Walter Moers:
- "Äch bin wieder da" von 1998
- "Äch bin schon wieder da" von 1999 und
- "Der Bonker: Eine Tragikomödie in drei Akten" von 2006
Obendrein gibt's Bonusmaterial "Adolf in 3D".
Mein Eindruck:
Es sollte vor Beginn der Lektüre jedem klar sein, dass es sich hier um eine Parodie handelt. Obwohl Lesende alles aus Adolfs Perspektive erleben, entwickelt man keinerlei Sympathie für diesen Charakter.
In vielen absurden Geschichten wird er auf's Korn genommen, von ehemaligen Verbündeten und Gegenspielern gnadenlos verarscht und letztendlich immer zur totalen Lachnummer.
Sprache und Humor sind oftmals unter der Gürtellinie und Obszönitäten keine Seltenheiten. Wer diese Art von schwarzem, derben Humor teilt, ist hier genau richtig!
Ganz gleich ob Mitschuld am Tod berühmter Prinzessinnen der Herzen, Entführung durch Außerirdische, Tamagotchi statt Schoßhündchen oder verhängnisvolle Nächte auf der Reeperbahn ... man sollte weder den Protagonisten noch die irrwitzige Handlung allzu ernst nehmen.
Adolf eröffnet eine Sushi- und Schwarzbrotbar nebst Kunstgalerie in Paraguay, er reist unkontrolliert durch die Zeit und bringt Einiges durcheinander bzw. ist für zahlreiche, schicksalhafte historische Ereignisse verantwortlich: erster bis vierter Weltkrieg, Untergang der Titanic ... und wer erschoss wohl in Wahrheit John F. Kennedy?
Während die beiden ersten Bücher zusammenhängende Comic-Strips in "Fortsetzung folgt ..."-Art zeigen, ist das dritte als Theaterstück in drei Akten konzipiert und geht der Frage nach, was sich in den letzten Stunden im Führerbunker angespielt haben könnte. Wenn der Running Gag der beiden ersten Bande mit Täuschungsmanöver durch Gummi-Masken seinen Reiz verliert, kommen hier absurde Scherzanrufe von Churchill ins Spiel. On top gibt's Fingerpuppen zum Ausschneiden und Nachspielen.
Wer sich zum Ende noch fragt, ob man sich über Nazis lustig machen darf: Satire darf nicht, sie muss!
Das Bonusmaterial bietet interessante Einblicke und weitere abgedrehte Episoden.
Wenig verwunderlich, dass sich damals niemand an die Realisierung des Films herangetraut hat. Moers war hier seiner Zeit wohl zu weit voraus.
Fazit:
Ein wahres Füllhorn an Absurdität und Wortwitz: Abgedrehte Story, schwarzer Humor und derbe Wortwahl.
Für Fans von Walter Moers ein Must-Read!
...
Rezensiertes Buch: "Adolf total - Alles über den Führer in einem Band" aus dem Jahr 2016
- Martina Rauen
Die letzte Gräfin
(3)Aktuelle Rezension von: Melanie_reads„Die letzte Gräfin“ erzählt die Geschichte von Walburgis von Neuenahr, beginnend mit ihrer Hochzeit mit dem Grafen von Hoorn im zarten Alter von 13 Jahren. Ihr spannendes Leben zur Zeit der Reformation zwischen ihrer Grafschaft Moers am Niederrhein und den Niederlanden ist geprägt von vielen Schicksalsschlägen. Walburgis verliert dabei aber trotzdem nicht ihren Lebensmut und entwickelt sich im Laufe des Romanes zu einer gestandenen Frau, die für ihre Grafschaft einsteht.
Die Autorin versteht die Stimmung der Zeit und die Herausforderungen, denen Walburgis und die Menschen um sie herum gegenüberstanden, unterhaltsam und trotzdem informativ darzustellen.
Neben Walburgis als Person ist mir besonders ihre Grafschaft Moers und deren Schicksal sehr ans Herz gewachsen, sodass ich regelrecht mitgefiebert habe. Am Ende hatte ich das Bedürfnis noch mehr über die Geschichte von Moers herauszufinden.
„Die letzte Gräfin“ ist hervorragend recherchiert und ein Muss für jeden, der sich für historische Romane interessiert, das Augenmerk jedoch nicht nur auf Unterhaltung, sondern auch auf historische Genauigkeit und Informationsgehalt legt. - Walter Moers
Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic)
(178)Aktuelle Rezension von: MarcoLWie toll bitte ist diese Graphic Novel
Auf der Grundlage des Buches „Die Stadt der Träumenden Bücher“ von Walter Moers – eines meiner Lieblingsbücher für immer – erschuf hier Florian Biege eine sensationelle Graphic Novel. Dies ist der erste Teil „Buchhaim“. Im zweiten Teil geht es mit unserem lieben Protagonisten in die äußerst gefährlichen Katakomben.
Hildegunst von Mythenmetz trauert in der Lindwurmfeste um seinen Dichtpaten Danzelot von Silbendrechsler. Auf dem Sterbebett vermachte dieser Hildegunst ein Manuskript eines unbekannten Autors. Dieses Manuskript ist perfekt, einzigartig. Und so macht sich Hildegunst, der zu dieser Zeit noch kein Dichter ist, in die legendäre Bücherstadt Buchhaim. Dort möchte er nicht nur das Orm, jene Kraft, die einen beflügelt, die richtigen Worte aufs Papier zu bringen, finden, sondern auch den Verfasser jenes perfekten Manuskriptes. Dabei begibt er sich in allerhöchste Gefahr …
Die Aufmachung dieses Bandes ist einfach nur wunderbar. Die Zeichnungen sind voller Phantasie und Details, beinahe schon in 3D. Man wird regelrecht in diese zamonische Welt hinein gesogen. Und es bleibt auch nicht beim einmaligen Schmökern. Immer wieder gibt es in den Bildern etwas Neues zu entdecken. - Ganz große Kunst!
Moers hat den Text für diese Graphic Novel meisterhaft adaptiert. Ich bin erstaunt, wie es ihm gelang, mit wenigen Worten die Handlung derart treffend und spannend wiederzugeben. Ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen rundet den Band perfekt ab.
Absolute Leseempfehlung für dieses herrliche Werk. Es hätte eigentlich 10 Sterne verdien - Walter Moers
Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
(41)Aktuelle Rezension von: JorokaIch habe schon einiges von Walter Moers gelesen oder mir erzählen lassen. So ist mir sein Stil bereits gut vertraut. Bei diesem Hörbuch tat ich mich aber schwer mit dem Einstieg. Die bekannte Wortverspieltheit fing an, mich zu nerven, ebenso die endlosen Aufzähl-Reihen. Ich würde mal sagen, die „Einleitung“ hätte man gut kürzen können. Als dann der Nachtmahr Opal ins Spiel kommt und die Reise durch das Gehirn von Prinzessin Insomnia beginnt, nimmt die Handlung an Fahrt auf und plötzlich wurde ich von diesem Sog mitgerissen.
Die Phantasie des Autors ist einmal mehr nahezu unerschöpflich und die Botschaft der Geschichte herzerwärmend. Ein schönes Märchen für Erwachsene.
Bei der Hörbuchfassung handelt es sich um eine vollständige Lesung mit über 11 Stunden. Zu Andreas Fröhlich muss man wohl nichts mehr sagen. Er ist Meister seines Fachs.
Fazit: selten so eine große Wandlung bei mir erlebt, von: ach ne, nicht schon wieder – bis hin zu: wow, amazing, fast hätte es für den 5 Stern gereicht
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