Bücher mit dem Tag "monarchie"
91 Bücher
- Victoria Aveyard
Die rote Königin
(2.776)Aktuelle Rezension von: NxmeriaIm dystopischen Northa gibt es klare Regeln.
Silberne haben Kräfte (je adliger, desto stärker) - Rote nicht.
Aufgrund der Farbe des Blutes werden Bürger unterdrückt.
Als dann eine Rote in Lebensgefahr Kräfte einsetzt, wird dies natürlich vertuscht und eine Lügengeschichte gesponnen um das Volk weiterhin im glauben zu lassen Abstammung wäre alles.
Den ersten Band habe ich mir damals noch in der Oberstufe gekauft, neben Panem eine der wenigen Reihen aus meiner Jugend die ich immer noch liebe. Die ersten beiden Bände sind Mega und auch wenn es sich danach minimal zieht ist die ganze Reihe einfach nur super.
Für Fans von "Fourth Wing", für die Spice kein muss ist. "Die Farben des Blutes" sind komplett Jugendfrei.
Wer die Anspielung mit dem Original nicht versteht, solle sich den Content von @kim.dle_ bzw. @kim.dle_tt anschauen. Sie geht Detail für Detail durch. Ich hoffe wirklich die Autorin bekommt den Hype den sie verdient, da sie eine mega Geschichte erschaffen hat. Inspiration ist immer ok aber die hat irgendwann auch Grenzen. Wenn diese überschritten wird ist es keine Inspiration sondern eine Kopie und damit Diebstahl. R. sollte dafür an Aveyard ne Menge zahlen um das Ganze wieder gut zu machen.
- Mary E. Pearson
Der Kuss der Lüge
(1.566)Aktuelle Rezension von: Samira_2006Prinzessin Lia soll einen Prinzen heiraten, den sie noch nie gesehen hat. Doch sie flieht und beginnt ein neues Leben in einer Taverne. Dort begegnet sie Rafe und Kaden – ohne zu wissen, dass einer von ihnen der Prinz ist, den sie heiraten sollte, und der andere geschickt wurde, um sie zu töten.
Lia ist eine starke, mutige und selbstbewusste Protagonistin, die sich nicht einfach ihrem Schicksal ergeben möchte. Besonders spannend fand ich die Beziehung zwischen Lia, Rafe und Kaden, da lange unklar bleibt, wem sie wirklich vertrauen kann.
Die Welt von Morrighan ist wunderschön und geheimnisvoll gestaltet. Königreiche, Intrigen, alte Geschichten und geheimnisvolle Gaben machen die Fantasywelt besonders interessant.
Der Schreibstil von Mary E. Pearson ist flüssig, bildhaft und spannend. Die Geschichte hat mich schnell gefesselt und durch die vielen Geheimnisse wollte ich immer weiterlesen.
Die Chroniken der Verbliebenen 1-4
Die Chroniken der Hoffnung 1-2 (Leider schon alle gelesen / würde gerne vergessen, dass ich sie bereits kenne, um sie noch einmal lesen zu können.)
Für mich ist „Die Chroniken der Verbliebenen“ definitiv eine Reihe, die noch lange im Gedächtnis bleibt. Ich habe mit Lia mitgefiebert, mitgerätselt und mich immer wieder gefragt, wem sie wirklich vertrauen kann. Eine klare Leseempfehlung für alle, die spannende, emotionale und fesselnde Geschichten lieben!
- Kiera Cass
Selection – Die Elite
(4.675)Aktuelle Rezension von: EuropeantravelgirlPrinz Maxon sucht weiterhin seine Bachelorette, und America kann sich glücklich schätzen, noch dabei zu sein.
Zweite Bände von Reihen sind eine undankbare Sache, denn sie erfüllen eine Art Übergangsfunktion, und oft genug fällt es schwer, die im ersten Teil aufgebaute Spannung bis hin zum finalen dritten Band aufrecht zu erhalten. Das kennt man von vielen anderen Reihen, und leider schlägt dieser Fluch auch bei Selection zu. Die Handlung schreitet nicht wirklich voran, sondern tritt auf der Stelle. Vieles wiederholt sich und wenig entwickelt sich. Gerade der Handlungsstrang rund um die Rebellion im Staat unterscheidet sich nicht wirklich groß von den Vorkommnissen im ersten Band.
Richtig stark fand ich hingegen Americas nun klare und mutige Positionierung gegen das bestehende Kastensystem. Das wurde hier stärker thematisiert und man merkt beim Lesen, dass sich da etwas zusammenbraut.
America steht immer noch zwischen Prinz Maxon und ihrer Jugendliebe Aspen, und dieses Mal wirkt sie deutlich unentschlossener und weiß durchgehend kaum, wem der beiden sie vertrauen soll: „Irgendwo tief in mir drin machte ich mir aber auch Sorgen, wie leicht ich seinen Worten Glauben schenkte.“ Kein Wunder, dass sie in ihrer Haltung ständig schwankt und ihren Favoriten mehrfach wechselt, so dass auch wir beim Lesen kaum ahnen können, wie das Ganze enden soll. Beim Lesen möchte man America einfach schütteln, weil sie sich immer wieder umstimmen lässt und wankt.
Ich freue mich daher sehr auf den dritten Band, in dem es zur finalen Entscheidung kommt!
- Kiera Cass
Selection
(5.425)Aktuelle Rezension von: KapitelwanderinSelection – Kiera Cass
OH MEIN GOTT! ICH LIEBE DIESES BUCH! 😭
Es war so gut, so lustig, so herzlich & einfach so toll. Ja, es richtet sich definitiv an ein etwas jüngeres Publikum, aber ich war trotzdem komplett hin & weg. Ich habe es einfach geliebt!
Dieses fiktive Zukunftsszenario & das Kastensystem fand ich super spannend und interessant. Aber primär? Ich mochte das Casting-Setting übelst! 🤣 Ich meine ... Prinzen-Casting? Her damit!
Allerdings ist mir Prinz Maxon irgendwie zu Green Flag. Da muss doch noch was kommen, oder?
Ich liebe natürlich, wie lieb er ist, keine Frage! Und auch seine teilweise ziemlich kindliche Art ist einfach absolut süß. ABER irgendwo, irgendwie muss doch da noch was sein! Irgendwo muss doch ein Haken sein?! Das kann doch nicht alles gewesen sein. 👀
Aspen ist auch super süß ... gewesen! Ich check bei dem Typen allerdings gar nichts mehr?! Erst so, dann so? Wollte er ihr wirklich kein schlechtes Gewissen machen und dafür sorgen, dass sie ihre Chance nutzt? Oder wollte er ihr doch ein schlechtes Gewissen einreden? ICH CHECK NICHTS!!! 🤣
Also der Typ ist weird.
Die Einberufung war irgendwie vorhersehbar. Aber dann auch noch DAS?! Uff! Ich wusste teilweise echt nicht mehr, was ich von ihm halten soll. Aber dennoch: weird!
America mochte ich dafür unglaublich gerne. Ihre widerspenstige Art, dass sie sich einfach nichts gefallen lässt & generell ihre ganze Art. Auch ihre Gefühle wirkten für mich total natürlich und authentisch.
Und dass sie eigentlich mit jedem irgendwie freundschaftlich sein kann? Liebe ich! Sie ist einfach so anders als das, was man in diesem königlichen Setting vielleicht erwarten würde – und genau deshalb passt sie für mich so unglaublich gut hinein.
Sie wäre für mich tatsächlich eine richtig tolle Königin. Es war einfach superklasse!
Und dann kam das Ende von Buch 1.
ICH WURDE SCHOCKIERT UND ÜBERrumpelt! 😭
Das kann doch nicht ernsthaft das Ende sein!!!! Ich hab das Buch nur ausgeliehen!!!! Ich muss mir die Reihe jetzt dringend selbst kaufen.
Was für ein Highlight, alter Verwalter. 😭❤️
- Kiera Cass
Selection – Der Erwählte
(3.866)Aktuelle Rezension von: AlrikNach drei Bänden voller Glitzer, Herzklopfen und royaler Unruhe fühlt sich Der Erwählte wie der Moment an, auf den ich gewartet habe. America steht vor ihrer schwersten Entscheidung, und genau das macht diesen Abschluss für mich so spannend. Zwischen Maxon und Aspen geht es längst nicht mehr nur um Liebe, sondern auch um Vertrauen, Mut und die Frage, welches Leben sich wirklich nach dem eigenen anfühlt.
Besonders mochte ich, dass America hier wieder stärker wirkt. Sie darf zweifeln, Fehler machen und Gefühle zulassen, ohne ihre eigene Stimme zu verlieren. Gleichzeitig zieht Kiera Cass das Tempo an. Intrigen, Gefahren und Wendungen sorgten dafür, dass ich immer noch eine Seite lesen wollte, obwohl ich längst schlafen sollte.
Natürlich bleibt die Geschichte romantisch, märchenhaft und manchmal herrlich kitschig. Genau darin liegt für mich der Reiz. Kleider, Palast, Krone und große Gefühle ergeben diese ganz eigene Selection Atmosphäre, die mich wieder eingefangen hat.
Als Abschluss der ursprünglichen Trilogie hat Der Erwählte für mich die richtige Mischung aus Romantik, Spannung und Gefühl. Nicht alles ist perfekt, aber ich konnte das Buch mit einem zufriedenen Seufzer zuklappen.
- Kiera Cass
Selection – Die Kronprinzessin
(2.251)Aktuelle Rezension von: traumweltenwandererEadlyn, die Tochter von America und Maxon, steht vor einer schweren Entscheidung. Das Land ist in Aufruhr und anscheinend ist die einzige Möglichkeit, die Wogen zu glätten, ein Casting abzuhalten. 35 Bewerber und einer soll Eadlyn für sich gewinnen. Doch die Kronprinzessin hat ganz andere Pläne...
Meine Gedanken:
Die Welt aus Selection war auch hier wieder einfach zum Wohlfühlen, obwohl ich zugegeben etwas gebraucht habe, um mich mit Illeás Prinzessin Eadlyn anzufreunden, weil sie so ganz anders ist als America aus den Bänden 1-3. Ihre Stärke und ihre Durchsetzungskraft habe ich bewundert und als man immer mehr hinter die Fassade schauen konnte, habe ich sie auch sehr schnell ins Herz geschlossen.
Der Schreibstil war gewohnt locker und vor allem die Dialoge haben einfach richtig viel Spaß gemacht. An sich ist die Geschichte schnell erzählt, an manchen Stellen auch vorhersehbar, was aber gar nicht schlimm war. Zum Abschalten war das Buch einfach perfekt.
Manchmal, besonders zum Schluss hin, konnte die Geschichte mich auch überraschen und der Cliffhanger hat mich neugierig auf den fünften und finalen Teil der Reihe gemacht. Ein schönes Extra war es alten Charakteren wieder zu begegnen und herauszufinden, wie es mit ihnen weitergegangen ist. Da wurde ich stellenweise auch etwas nostalgisch.
Selection ist eine tolle Reihe, die Jugendbuch und Dystopie mit der Bachelorette unterhaltsam kombiniert und mir einige schöne Lesestunden beschert hat. Gerade wenn man die Original-Trilogie kennt, wird man froh sein, hier zu sehen, was denn nun aus all den Menschen geworden ist, die man so lieb gewonnen hat und was danach geschah. Zu manchen hätte ich mir auch mehr Informationen gewünscht, aber durch die Perspektive ist es verständlich, warum man nicht alles erfährt und es muss schließlich auch nicht alles aufgeklärt werden.
Das Jugendbuch ist perfekt für Leser:innen ab 14, kein ganzes Highlight für mich, aber dennoch eine große Empfehlung.
- Geneva Lee
Royal Passion
(1.519)Aktuelle Rezension von: Isa_Bella✨ Hörbuch-Tipp: Royal Vibes & große Gefühle ✨
Ich habe gerade Royal Passion von Geneva Lee gehört – und was soll ich sagen… ich bin sowas von in diese glamouröse Welt abgetaucht 😍👑
💙 Darum geht’s:
Eine ganz normale junge Frau trifft auf einen britischen Royal – und plötzlich ist nichts mehr normal. Zwischen Luxus, Öffentlichkeit und verbotener Anziehung entwickelt sich eine Story, die genau die richtige Mischung aus Drama und Romance liefert.
🎧 Hörbuch-Feeling:
Die Sprecherin bringt richtig Emotion rein – ich hatte mehrfach das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Besonders die intensiven Momente? Gänsehaut!
💭 Mein Eindruck:
Ja, die Story ist ein klassischer Royal-Romance-Trope – aber genau das macht den Reiz aus. Man weiß, worauf man sich einlässt, und bekommt genau das: prickelnde Spannung, viel Gefühl und ein bisschen Eskapismus.
⭐ Mein Fazit:
Perfekt für alle, die Lust auf eine leichte, romantische Geschichte mit königlichem Flair haben. Ideal für lange Spaziergänge, Autofahrten oder gemütliche Abende auf der Couch.
👉 Würde ich es nochmal hören? Definitiv ja. - Jonas Jonasson
Die Analphabetin, die rechnen konnte
(735)Aktuelle Rezension von: deidreeVor einigen Jahren habe ich „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ unbedingt haben müssen. Es wurde in den Medien sehr gelobt. Dann blieb es bei mir leider ungelesen liegen und jetzt fand ich keinen hundertprozentigen Zugang mehr.
Mir war die Geschichte einfach zu überzeichnet. Ständig passiert irgendetwas Unvorhergesehenes und meist nichts Positives für Nombeko. Die Aktionen der Nebenfiguren sind oft schräg, skurril oder einfach verrückt und zu weit hergeholt.
Es gibt durchaus auch witzige Stellen, Passagen oder Handlungen, leider wogen die für mich das ganze Geschehen nicht auf. Je weiter ich dem Ende zukam, desto mehr zog sich die Story in die Länge.
Für mich hat Jonas Jonasson hier ein Buch verfasst, das zwar einfach zu lesen ist, vom Schreibstil her, das aber mitunter etwas mühsam wird, wenn die Personen wieder einmal zu exzentrisch handeln. Auch dauert es gefühlt zu lange, bis Nombeko endlich ihre Habe aus ihren Händen bringt.
Für die Fans des Autors sicher ein gutes Buch, für andere Leser möglicherweise eher Durchschnitt.
- Dan Brown
Origin
(634)Aktuelle Rezension von: Karandi
Ich muss sagen, dass die letzten beiden Bücher der Robert-Langdon-Reihe meinen Geschmack absolut nicht getroffen haben. Vielleicht ist die Figur einfach langsam auserzählt, und es bringt nichts mehr, weiterhin Geschichten um sie herum aufzubauen. Die ersten drei Teile fand ich deutlich besser. Obwohl ich sie nicht in chronologischer Reihenfolge gelesen habe, wirkten sie auf mich trotzdem stärker als die letzten beiden.
Ich habe Origin nach The Secret of Secrets gelesen, und schon dort habe ich einen gewissen Abwärtstrend bemerkt. Trotzdem gebe ich dem Buch noch drei Sterne – hauptsächlich wegen des Charakters Robert Langdon. Ich habe überhaupt erst angefangen, Dan Brown zu lesen, weil ich vor vielen Jahren den Film The Da Vinci Code gesehen hatte und wissen wollte, wie das Buch dazu ist. Dabei muss ich sagen: Die Bücher gefallen mir deutlich besser als die Filme.
Allerdings wirken die letzten beiden Bände meiner Meinung nach zu verkrampft. Worum geht es in Origin? Ein Futurist und Technologe will beweisen, dass kein Gott nötig ist, damit Leben entstehen kann. Er möchte seine Entdeckung weltweit veröffentlichen, wird jedoch noch vor der Präsentation auf offener Bühne ermordet. Dadurch wird die Welt sogar noch aufmerksamer als zuvor. Der Livestream seiner Enthüllung hatte ursprünglich sieben Millionen Zuschauer, doch nach seinem Tod verfolgen über 200 Millionen Menschen die Auflösung.
Natürlich arbeitet Dan Brown auch hier wieder mit vielen fiktiven Konstruktionen, Halbwahrheiten, Legenden und wissenschaftlichen Ansätzen. Die Wissenschaft versucht seit Jahrzehnten, mithilfe der sogenannten „Ursuppe“ und elektrischer Entladungen die Entstehung von Leben nachzustellen – bislang ohne endgültigen Erfolg. Im Buch wird ein Weg beschrieben, wie Edmond Kirsch dieses Problem angeblich gelöst hat. Allerdings fand ich die Umsetzung enttäuschend, denn letztendlich basiert der „Beweis“ lediglich auf einer Computersimulation, die zeigen soll, dass Leben auch ohne Schöpfer entstehen kann.
Ich hatte auf mehr Raffinesse gehofft. Dan Brown hat mich in früheren Büchern oft mit cleveren Wendungen überrascht. Ich lese seine Werke durchaus objektiv. Auch als gläubiger Christ habe ich kein Problem damit, seine Bücher zu lesen, selbst wenn sie oft mit Legenden, spekulativen Behauptungen und fiktiven Geschichten arbeiten, die dem Christentum kritisch gegenüberstehen. Als Leser finde ich, dass man bei solchen Romanen auch einfach die Geschichte genießen sollte, anstatt alles zu verbissen zu betrachten.
Gerade deshalb hatte ich mir in diesem Buch etwas Originelleres und Aussagekräftigeres erhofft. Dass am Ende ein Rechenmodell den entscheidenden Beweis liefern soll, war mir persönlich zu schwach. Das Problem bei solchen Simulationen ist für mich: Man gibt bestimmte Voraussetzungen und Ziele vor, und der Computer arbeitet innerhalb dieser Grenzen. Dadurch wirkt das Ergebnis auf mich zu leicht manipulierbar, weshalb mich die Aussagekraft diesmal nicht überzeugen konnte.
Hinzu kommt, dass ich relativ früh geahnt habe, wer hinter den ganzen Morden steckt, die scheinbar verhindern sollen, dass das Geheimnis ans Licht kommt. Tatsächlich dienen sie jedoch nur dazu, noch mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen, damit möglichst viele Menschen die Liveübertragung sehen. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, dem möchte ich die Auflösung natürlich nicht spoilern. Ich bin mir aber sicher, dass erfahrene Dan-Brown-Leser relativ schnell erkennen werden, wer am Ende die Strippen zieht.
Wenn man die Robert-Langdon-Reihe liest, sollte dieses Buch trotzdem nicht fehlen. Allerdings finde ich generell nicht, dass man zwingend alle Bände lesen muss. Dass Robert Langdon Symbolologe ist, wissen viele ohnehin schon durch die Filme, und selbst ohne dieses Vorwissen funktioniert die Handlung meistens eigenständig.
Da Origin und The Secret of Secrets die neuesten Bücher von Dan Brown sind, muss ich ehrlich sagen: Mir gefällt der „alte“ Dan Brown besser – mit schnelleren Szenenwechseln, originelleren Geschichten und diesen Momenten, in denen man kaum noch unterscheiden kann, was Wahrheit und was Fiktion ist.
Ich bin gespannt, was er als Nächstes schreiben wird. Meiner Meinung nach sollte er Robert Langdon vielleicht langsam ruhen lassen und sich wieder auf etwas Neues konzentrieren, um frischen Wind in seine Geschichten zu bringen.
Robert Langdon war für mich trotzdem noch das Positivste an diesem Buch. Immer wenn ich ihn lese, habe ich automatisch den Schauspieler aus den Filmen vor Augen. Dadurch wirken sein Humor, seine Wortwitze und seine Art sehr lebendig.
Ansonsten wären es für mich wahrscheinlich sogar weniger als drei Sterne geworden. Deshalb würde ich das Buch vor allem denjenigen empfehlen, die ohnehin bereits mit der Robert-Langdon-Reihe angefangen haben – allen anderen eher nicht.
- Kiera Cass
Selection - Die Krone
(1.406)Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJaneAuf geht’s in den allerletzten Band der Reihe!
Lustigerewise empfand ich den Anfang wieder als ziemlich holprig, obwohl ich dieses Mal gar nicht genau sagen kann, weswegen. Es wechselte für mich zwischen langatmigen und interessanten Passagen und das machte mir den Einstieg in den in das Buch leider etwas schwerer.
Zum Glück verflog dieser Eindruck aber schnell wieder und die Geschichte schlug mich völlig in ihren Bann. Zum ersten Mal bekommt man auch einen Einblick in politische Intrigen und Machenschaften und das war eine überraschende aber willkommene Abwechslung.
Eadlyn macht in diesem Band noch einmal eine gewaltige Entwicklung durch und schaffte es damit, sich so sehr in mein Herz zu schleichen, dass es gegen Ende des Buches fast brach.
Diese Reihe ist vielleicht kein Highlight mehr, doch sie hat mich auch nach all den Jahren noch begeistern können. Es war ein herrliches Auf und Ab, das mich lachen, verzweifeln und manchmal auch die Augen verdrehen ließ.
- Prinz Harry
Reserve
(112)Aktuelle Rezension von: heidiamlesenWarum gibt es hier eine Warnung? Zunächst ist das Buch eine klassische 3,5 und dann rundet man natürlich auf.
Aber was noch wichtiger ist: So ein Prinzenleben ist kein normales Leben. Vieles in den Beziehungen, im Handeln und im Denken ist für mich als ganz normale Person nicht nachzuvollziehbar.
Man merkt dem Buch an, dass hier jemand seine Sicht der Dinge schildern möchte, was völlig legitim ist, nur kann man dann nicht von einer starken Selbstreflexion ausgehen. Da dies aber am Ende des Buches immer mehr zunimmt und ich dann doch öfters dachte: „Ja, okay, das kann ich jetzt doch nachvollziehen“, ist es wirklich ratsam, das Buch zu Ende zu lesen.
Ich muss aber auch gestehen, dass ich viele Seiten lang die Absätze einfach überflogen habe. Es geht doch wahnsinnig viel um seine militärische Laufbahn, die für ihn natürlich von großer Bedeutung ist, aber leider absolut nicht mein Interesse geweckt hat.
- Mary E. Pearson
Das Herz des Verräters
(887)Aktuelle Rezension von: Eva_RuppDas Herz des Verräters von Mary E. Pearson führt die Geschichte von Lia konsequent und eindrucksvoll weiter. Sowohl die Beziehung zu Rafe als auch die komplizierte Verbindung zu Kaden entwickeln sich weiter und verleihen der Handlung emotionale Tiefe. Besonders im Fokus steht jedoch Lias außergewöhnliche charakterliche Entwicklung.
Lia ist kaum wiederzuerkennen: Sie ist an ihren Herausforderungen gewachsen, mutiger und stärker geworden. Sie öffnet sich anderen, erweitert ihre Fähigkeiten und begegnet selbst jenen, die ihr überlegen scheinen, mit Stolz und Tapferkeit. Trotz aller Verluste und Gefahren schafft sie es immer wieder, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Selbst in fremden Ländern findet sie Freunde und Verbündete ein Zeichen ihrer inneren Stärke.
Zwar deutet sich bereits an, zu wem Lia sich hingezogen fühlt und mit wem sie am Ende stehen könnte, doch bleibt genug Raum für Überraschungen. Gleichzeitig wirft der Roman spannende Fragen über ihre Heimat auf: Wie wird man sie empfangen? Und ob überhaupt?
Besonders faszinierend sind die Beziehungen, die Lia zu den Vendanern aufbaut. Manche sind von Vertrauen geprägt, andere von Misstrauen und Konflikten. Vor allem der Kommissar erweist sich als vielschichtiger Charakter, der noch eine wichtige Rolle spielen dürfte.
Mary E. Pearsons Schreibstil überzeugt erneut durch Emotionalität und Atmosphäre. Ein besonderes Highlight ist die zusätzliche Perspektive von Pauline, durch die man einen noch umfassenderen Blick auf das Geschehen im gesamten Land erhält und sich intensiv in die verschiedenen Gefühlswelten hineinversetzen kann.
Abgerundet wird das Leseerlebnis durch das neue Cover, das deutlich besser zur Geschichte passt und das alte für mich klar übertrifft. Das Herz des Verräters ist ein fesselnder, emotionaler zweiter Band, der Lust auf mehr macht.
- Amy Ewing
Das Juwel - Die Weiße Rose
(982)Aktuelle Rezension von: ApplesreadingIm zweiten Band der Das Juwel-Reihe setzt Amy Ewing die Geschichte von Violet Lasting fort. Nachdem sie von der Herzogin vom See enttarnt wurde, flieht Violet mit ihren Gefährten Ash und Raven aus dem Palast. Doch die Flucht ist alles andere als einfach. Das Juwel zu verlassen ist gefährlich, und die Verfolger des Adels sind ihnen ständig auf den Fersen. Auf ihrer Reise stößt Violet auf eine geheime Rebellengruppe, die ihr neue Hoffnung und Antworten auf ihre Fragen bietet. Dabei entdeckt sie, dass ihre Gabe weit mächtiger ist, als sie dachte.
Wie schon im ersten Band bleibt der Schreibstil von Amy Ewing eine Herausforderung. Allerdings wird er im zweiten Band noch komplizierter. Beim ersten Band bereits wirkt der Stil schon kompliziert, aber in Die Weiße Rose noch schwerer und leider unnötig komplex.
Band 2 ist ein packender, aber sprachlich anstrengender zweiter Band. Die spannende Handlung und die Weiterentwicklung von Violet sind nach wie vor fesselnd, doch der immer komplexer werdende Schreibstil macht die Lektüre schwieriger als nötig. Wer den ersten Band mochte, wird auch diesen Band mögen, muss jedoch erneut Geduld mit dem Stil aufbringen. - C. E. Bernard
Palace of Glass - Die Wächterin
(655)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenPalace of Glass spielt in einer Welt, in welcher es manchen Personen möglich ist durch bloßen Hautkontakt Menschen zu lesen. Sie können Gedanken und Erinnerungen lesen und diese dann nach Belieben manipulieren. Magdalenen werden diese Personen genannt. Rea ist eine solche und damit gefürchtet und geächtet, sollte jemand herausfinden, dass sie diese Gabe besitzt. Umso schwierig wird es, als sie zur Leibwächterin des Prinzen auserkoren wird. Sie muss die Gabe verstecken, aber ohne diese wird sie den Prinzen vermutlich nur schwer beschützen können, oder?
In Raes Welt hinein zu finden ist gar nicht schwer. Anschaulich wird alles beschrieben und auch die Regeln der Welt sind klar. Nackte Haut ist verboten und wer einen Magdalene ist wird getötet. Ganz klar also, dass Rae versucht nicht aufzufallen, doch scheinbar ist ihre Gabe auch eine Sucht, da sie die Berührung von Haut benötigt. Zudem kämpft sie mit inneren Dämonen, der sich auch für Rae manifestieren kann. Zumindest glaube ich das, denn was es mit der dunklen Kreatur auf sich hat, die um ihre Beine streicht, bleibt bis zum Ende offen. Die Gedanken und Handlungen von Rae konnte ich relativ gut nachvollziehen, aber nicht alle gutheißen. Dennoch war sie mir Recht sympathisch und ist mir auch ganz klug erschienen.
Die weiteren Charaktere sind schubladenhaft. Man weiß meiner Meinung nach genau, wen man vor sich hat und auch, wenn es bezüglich zwei Personen scheinbar unklar sein soll, so hatte ich den Verdacht, von Anfang an, dass dort etwas im Busch ist. Leider kam daher nicht so viel Spannung bei mir auf. Durch die Story an sich, welche ich wirklich interessant fand, konnte dies jedoch ausgeglichen werden. Die Entwicklung war für mich großteils realistisch und hat mir daher auch gefallen.
Der Schreibstil ist angenehm und man kann flüssig durch die Seiten pflügen. Die Sprache ist dem Stand der jeweiligen Personen angemessen und birgt keine langweiligen Passagen.
Insgesamt hat mir das Buch ziemlich gut gefallen, weshalb ich es guten Gewissens empfehlen kann. Zu gerne würde ich auch erfahren, wie es mit Rae weitergeht, denn das Ende ist vielversprechend 🧤
- Stephanie Garber
Legendary
(483)Aktuelle Rezension von: EllisbookshelfGott ich liebe diese Reihe! Tella ist wirklich wirklich bad a** und ich mag total, dass sie nicht fehlerfrei ist, sondern man einige ihrer Entscheidungen als LeserIn auch ehrlich kritisch sehen kann. Das macht sie unfassbar menschlich und sympathisch. Wie auch schon bei Caraval, bin ich ein großer großer Fan des Schreibstils und der whimsical Magie in diesem Buch. Caraval an sich ist so magisch… ich wünschte ich könnte noch die Bücher zu allen Caravals davor lesen. Ich würde aber eher ungerne mitmachen wollen und wenn dann nur als eine von Legends Schauspielerinnen. Oh und ich wurde leider gespoilert wer Legend ist, aber es hat das Buch wirklich nicht weniger spannend gemacht und das will was heißen, da das schon einer der Hauptplottwists war. Und ich habe jetzt leider persönlichen Beef mit Scarletts und Tellas Mutter. Ich kann mich gar nicht entscheiden ob ich sie oder deren Vater weniger mag. Außerdem habe ich mich gefreut und war auch ehrlich überrascht, dass wir Jacks schon in der Caraval Reihe kennenlernen.
- Geneva Lee
Royal Desire
(862)Aktuelle Rezension von: Isa_BellaManche Hörbücher starten ruhig – Royal Desire zieht einen dagegen direkt in eine Welt aus Luxus, Verlangen und gefährlich knisternder Spannung hinein. Schon nach wenigen Minuten hatte ich dieses typische Gefühl von: „Okay, ich brauche definitiv noch ein Kapitel.“
Die Atmosphäre ist unglaublich glamourös. Royals, elegante Settings, verbotene Gefühle und diese unterschwellige Spannung zwischen den Charakteren machen das Hörbuch zu einem echten Wohlfühl-Drama für Romance-Fans. Besonders gelungen fand ich, wie emotional die Geschichte wirkt, ohne dabei ihre elegante, fast märchenhafte Note zu verlieren.
💚 Die Sprecher:innen transportieren die Gefühle intensiv und schaffen es, die Chemie zwischen den Figuren hörbar zu machen. Gerade die emotionalen Szenen wirken dadurch noch stärker – manchmal romantisch, manchmal schmerzhaft und manchmal einfach nur absolut süchtig machend.
Was ich an solchen Royal-Romance-Geschichten liebe, ist dieses Eskapismus-Gefühl: Für ein paar Stunden taucht man komplett in eine Welt voller Reichtum, Intrigen und verbotener Sehnsucht ein. Genau das liefert Royal Desire.
Natürlich darf man hier keine tiefgründige Gesellschaftsanalyse erwarten – das Hörbuch lebt von Emotionen, Drama und der Dynamik zwischen den Figuren. Aber genau darin liegt auch seine Stärke.
👑 Mein Fazit:
Perfekt für alle, die royale Liebesgeschichten mit viel Gefühl, Spannung und luxuriösem Flair lieben. Emotional, sinnlich und absolut binge-worthy. - Lucinda Riley
Der verbotene Liebesbrief
(362)Aktuelle Rezension von: LangeweileKlappentext:
Als der berühmte Schauspieler Sir James Harrison in London stirbt,trauert das ganze Land. Die junge Journalistin Joanna Haslam soll in der Presse von dem großen Ereignis berichten und wohnt in der Trauerfeier bei. Wenig später erhält sie von einer alten Dame, die ihr dort begegnet ist, einen Umschlag mit alten Dokumenten – darunter auch ein Liebesbrief, voller mysteriöse Andeutungen. Doch wer waren die beiden Liebenden, und in welch dramatischen Umständen waren sie miteinander verstrickt? Joannas Neugier ist geweckt, und sie beginnt zu recherchieren. Noch kann sie nicht ahnen, dass sie sich damit auf eine Mission begibt, die nicht nur äußerst gefährlich ist, sondern auch ihr Herz in Aufruhr versetzt – den Marcus Harrison, der Enkel von Sir James Harrison ist ein ebenso charismatischer wie undurchschaubarer Mann….
Die Geschichte wird auf verschiedenen Zeitebenen präsentiert, wobei der Part in der Gegenwart den größten Raum einnimmt.Zuerst fand ich das Buch äußerst spannend und interessant, was sich aber im weiteren Verlauf änderte. Die Geschichte brachte immer mehr Personen ins Spiel, welche zwar nicht von wesentlicher Bedeutung waren, jedoch für zunehmende Verwirrung sorgten.
Immer mehr erschien mir unrealistisch, ein Beispiel von vielen ist ,dass der Geheimdienst wohl kaum bemüht ist,uneheheliche Kinder des Königshauses zu vertuschen.
Ich kenne und liebe die Romane der Autorin, dieser konnte mich jedoch überhaupt nicht überzeugen, daher von mir leider nur zwei Sterne.
- Nina Blazon
Faunblut
(1.589)Aktuelle Rezension von: jess_nixxSehr angehnemer, flüssiger Schreibstil. Es dauert ein bisschen, bis man mit den Gegebenheiten dieser Welt und besonders den Echos zurecht kommt. Zwischendrin wird es schonmal etwas aussweifend, aber trotzdem für mich nie langweilig.
Die Charaktere haben mir gut gefallen. Alle haben ihre Ecken und Kanten, keiner war perfekt. Die Liebe zwischen Jade und Faun war mir etwas zu plötzlich da, da fehlte mir etwas die Entwicklung. Aber als sie dann wirklich zusammen waren, hatten sie eine sehr schöne Dynamik und es passte gut.
Etwas mehr Hintergrundinformationen zu bestimmen Charakteren, wie z.b. Lady Mar oder dem Winterprinzen, hätte ich ganz gut gefunden. Besonders aus Lady Mar hätte man einiges rausholen können.
Aber insgesamt war es eine tolle, fantasievolle Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe.
- Geneva Lee
Royal Love
(615)Aktuelle Rezension von: Isa_BellaMit Royal Love kehren wir ein letztes Mal in die glamouröse Welt von Clara und Alexander zurück. Nach den turbulenten Ereignissen der vorherigen Bände steht ihre Liebe erneut vor Herausforderungen, die nicht nur ihre Beziehung, sondern auch ihre gemeinsame Zukunft auf die Probe stellen.
Geneva Lee gelingt es wieder, den Leser direkt in die royale Atmosphäre eintauchen zu lassen. Prunkvolle Schauplätze, emotionale Momente und jede Menge Drama sorgen dafür, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Besonders die Chemie zwischen Clara und Alexander ist nach wie vor spürbar und verleiht der Geschichte ihren besonderen Reiz.
Allerdings konnte mich die Handlung nicht durchgehend überzeugen. Einige Konflikte wirkten auf mich etwas künstlich verlängert, da ähnliche Probleme und Missverständnisse mehrfach aufgegriffen werden. Dadurch entstehen zwischendurch kleinere Längen. Dennoch sorgen überraschende Entwicklungen und die emotionale Intensität dafür, dass die Geschichte spannend bleibt.
Die Charaktere entwickeln sich weiter, auch wenn ich mir bei Clara stellenweise etwas mehr Konsequenz in ihren Entscheidungen gewünscht hätte. Alexander hingegen zeigt eine angenehmere Reife als in den vorherigen Bänden und konnte mich in diesem Teil besonders überzeugen.
Der Schreibstil ist flüssig, modern und sehr leicht zu lesen. Fans der Reihe bekommen genau das, was sie erwarten: große Gefühle, royale Intrigen und leidenschaftliche Momente.
Fazit:
Royal Love ist ein emotionaler Abschluss einer romantischen Reihe, die mit ihrer märchenhaften Kulisse und ihren liebenswerten Figuren begeistert. Trotz kleiner Schwächen bei der Handlung bietet das Buch viele schöne Momente für Fans von royaler Romance und eignet sich hervorragend für einen gemütlichen Lesenachmittag.
Bewertung: 4 von 5 Herzen ❤️❤️❤️❤️🤍 - Marie Lu
Young Elites 1. Die Gemeinschaft der Dolche
(654)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteEs dreht sich um Adelina. Durch das Blutfieber gehörte sie zu eines der wenigen Kinder, die später besondere Kräfte entfalten. Diese zu bändigen soll sie bei der Revolutionistengruppe der Dolche lernen, wäre da nicht ihr Hang zur Dunkelheit.
Es ist interessant und spannend geschrieben. Jedoch habe ich nie den richtigen Bezug zur Protagonistin gefunden, was hauptsächlich daran liegt, dass sie so von Hass, Angst und Wut sich beeinflussen lässt.
Trotzdem passt die Charakterentwicklung sehr gut. Wie sie wegen dem Terror des Vaters und dem ganzen Schmerz als Folge sich so entwickelt.
- Geneva Lee
Royal Destiny
(158)Aktuelle Rezension von: AnemikRoyal Forever ist der 7. Band der Royal Reihe von Geneva Lee und aus meiner Sicht, währe es auch der beste Schluss gewesen.
Um die Geschichte richtig zu verstehen sollte jeder/ jede, welche dieses Buch lesen möchte zuvor die anderen 6 Bände gelesen haben um die Handlungen nachvollziehen zu können. Da diese Handlung von diesem Buch nicht nur von einem der drei Paare handelt sondern von allen drei Paaren erzählt wird.
Dieser Mix aus verschiedenen Erzählperspektiven hat mir persönlich sehr gut gefallen, da vor allem aus der Sichtweise der Männer erzählt wurde und somit einen krassen Unterschied darstellt zu den vorherigen 6 Bänden in denen überwiegend aus der Sicht der Frauen erzählt wurde.
Und mit der Hochzeit von Edward währen auch alle drei Liebesgeschichten erzählt gewesen und die Geschichte hätte eine tollen Abschluss gefunden. Der Cliffhanger am Schluss war natürlich ganz typisch für Geneva Lee auch vorhanden.
- Anya Omah
Dark Cinderella
(387)Aktuelle Rezension von: thesi_readsDie junge Sofia sucht nach ihrer spurlos verschwundenen besten Freundin, deren letzte Spur in den Palast des fiktiven skandinavischen Königshauses führt. Um verdeckt zu ermitteln, schleust sie sich im Schloss ein und kommt dabei dem Kronprinzen Maximilian unerwartet nah. Zwischen den beiden entsteht eine intensive Anziehung, während Sofia weiter verbissen nach Hinweisen auf das Verbleiben ihrer Freundin sucht.
Mir hat auch der Auftakt dieser Reihe sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin hat mich immer schon sehr angesprochen und so war es auch dieses Mal. Er war die ganze Zeit über sehr spannend, humorvoll, interessant und authentisch.
Mir hat die Handlung mit dem fiktiven Königshaus, in dem nicht alles rund läuft und sie auch ihre dunklen Geheimnisse haben, sehr gut gefallen. Es war mal ein anderes Thema und nicht nur Romanze, sondern auch ein kleiner Teil Krimi mit inbegriffen, was ich sehr mochte.
Die Charaktere sind toll. Sofia ist eine taffe, junge Frau, die alles dafür tut ihre vermisste beste Freundin zu suchen. Dafür begibt sie sich sogar in Gefahr, um im Schloss nach ihr zu suchen. Sofia hat einen authentischen Charakter, sie ist nicht reich aufgewachsen, wurde zu einer respektvollen Person erzogen und hat Mut. Es hat mir Freude bereitet ihre Geschichte zu verfolgen.
Auch Maximilian mochte ich als Charakter gern. Er ist eigentlich zu bodenständig für den Palast und mag das Luxusleben nicht besonders. Ich mag es wie er sich für Personen einsetzt, die ihm am Herzen liegen.
Dieses Buch war richtig toll, hatte aber ein seeeehr offenes Ende, daher bin ich froh direkt Band 2 im Anschluss lesen zu können! - Andreas Eschbach
Ein König für Deutschland
(263)Aktuelle Rezension von: wbetty77Vincent ist ein Genie im Programmieren. Als er den Auftrag erhält, ein Programm zu entwickeln, mit dem sich Wahlcomputer manipulieren lassen, macht er sich an die Arbeit. Schließlich kommt der Auftrag von der US-Regierung. Jahre später wird genau dieses Programm zum Spielball von Regierungen und der Mafia – und Vincent steckt mittendrin.
Um einen Weg zu finden, einigermaßen unbeschadet aus der Sache herauszukommen, kontaktiert er seinen Vater Simon König in Deutschland, den er bisher nie kennengelernt hat. Simon ist Gymnasiallehrer und führt ein geordnetes, unspektakuläres Leben – bis er eines Tages ein Päckchen von seinem Sohn erhält. Plötzlich wird er überwacht und bedroht. Schließlich wird Simon König durch Wahlmanipulation zum König von Deutschland. Die Sache wird immer größer, und weder Vincent noch Simon wissen, wie sie jemals heil aus dieser Geschichte herauskommen sollen.
Der Beginn des Romans ist allerdings sehr schleppend und stellenweise langweilig. Wahlen, Wahlcomputer und ausführliche technische Fachsimpeleien sorgen dafür, dass die Geschichte nur langsam in Gang kommt. Ich musste mich regelrecht durch die ersten 100 Seiten kämpfen. Danach wird es jedoch deutlich interessanter.
Gerade in Zeiten, in denen die Demokratie zunehmend gefährdet ist, ist die Vorstellung, dass sich Wahlen relativ einfach manipulieren lassen könnten, durchaus beunruhigend. Vincents Programm gerät in die Hände von Kriminellen, die damit Geld verdienen wollen. Was zunächst kontrollierbar erscheint, entwickelt sich schnell zum Selbstläufer – und irgendwann scheint niemand mehr in der Lage zu sein, die Ereignisse aufzuhalten.
Andreas Eschbach verbindet ein hochaktuelles und spannendes Thema mit einer Prise Humor. Gerade diese Mischung verleiht der Geschichte ihren besonderen Reiz und sorgt immer wieder für unterhaltsame Momente.
Wenn man den etwas zähen Anfang geschafft hat, erwartet einen eine durchweg spannende und unterhaltsame Lektüre.
- Geneva Lee
Royal Dream
(368)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsBelle ist auf der Suche nach einem Job und findet diesen ausgerechnet als Assistentin für den Anwalt Smith. Doch schon bald geht die Beziehung der beiden über das Berufliche heraus.
Ich finde das Buch ist ganz schwierig zu beurteilen, da mir manche Stellen gefallen haben, andere jedoch wieder gar nicht, vor allem weil ich mich gar nicht mehr a die ersten drei Bände erinnern kann und somit keinen wirklichen Vergleich habe.
Zuerst zum Schreibstil: Hier kann ich erstmal sagen, dass dieses Buch nur was für Dark Romance Leser ist. Manche Stellen waren gut beschrieben, aber andere waren wiederum so komisch. Dazu muss man sagen, dass 80 Prozent des Buches aus Spice bestehen. Das sollte man vielleicht vorher wissen, denn so viel mit Liebe und Verbindung zwischen den beiden habe ich jetzt ehrlich gesagt nicht gespürt.
Smiths Verhalten war teilweise echt ein bisschen aufgesetzt und übertrieben, während Belle mich an manchen Stellen echt genervt hat.
Ich fand es schön, dass das Paar aus den ersten drei Bänden nochmal aufgegriffen wurde und auch ein bisschen Spannung mit eingeflossen ist. Jedoch zieht sich die Aufklärung dieses Falls schon sehr und am Ende dieses Buches bin ich erstens etwas verwirrt, weil alles ein bisschen durcheinander war und zweitens wurden keine Fragen beantwortet.
Ich bin gespannt, was Teil 5 mit sich bringt.























