Bücher mit dem Tag "mond"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mond" gekennzeichnet haben.

283 Bücher

  1. Cover des Buches Limit (ISBN: 9783596184880)
    Frank Schätzing

    Limit

    (601)
    Aktuelle Rezension von: Malte_Hermann

    Frank Schätzings Roman spielt in einer nahen Zukunft, in der Raumfahrt, Energiehunger und Überwachung ineinandergreifen. Ich begleite eine Reise zum Mond – Prestigeprojekt und Versuchslabor –, während auf der Erde Konzerne, Dienste und Hacker um die Vorherrschaft über Energien ringen. Helium-3 gilt als Heilsversprechen, doch je höher die Visionen steigen, desto sichtbarer werden Abhängigkeiten, Spannungen und Grenzen der Machbarkeit. (Mehr: https://love-books-review.com/de/limit-von-frank-schaetzing/ )

    Mich reizt die Doppelstruktur: Lunar-Tour und ein bodennahes Ermittlungsnetz, das über globale Schauplätze führt. Die Kapitel wirken filmisch, mit Beschreibungen von Technik, Interfaces und Räumen; ich spüre die Kälte der Algorithmen und den dünnen Atem der Mondoberfläche. Während Drohnen, Daten und Deals den Takt bestimmen, geraten die Figuren in moralische Engpässe: Wie weit darf Fortschritt gehen, wenn seine Kosten Menschen verschleißen?

    Schätzing verbindet Detail und Spannung zu einer Kritik am Glauben an grenzenloses Wachstum. Ich lese darin keine Flucht, sondern Erzählung über Verantwortung: Innovation braucht Regeln, sonst kippt sie in Raubtierlogik. Trotz des Tempos bleibt Raum für Staunen – über Ingenieurskunst und Sehnsucht, die Erde von außen zu sehen. Zugleich empfinde ich Beklemmung, weil Macht in Netzen zirkuliert, die niemand kontrolliert.

    Limit hinterlässt mich elektrisiert und nachdenklich: ein Panorama aus Weltraumglanz und irdischer Schattenökonomie, das fragt, wo Fortschritt endet – und Menschlichkeit beginnen muss.

  2. Cover des Buches 1Q84 (Buch 1, 2) (ISBN: 9783442743629)
    Haruki Murakami

    1Q84 (Buch 1, 2)

    (764)
    Aktuelle Rezension von: Neytiri888

    Dieses Buch ist absolut unvergleichlich! Bin wie verzaubert von dieser Geschichte und der Art wie Murakami sie erzählt. 

    Abwechselnd wird aus den Perspektiven der zwei Hauptprotagonisten Aomame und Tengo berichtet. Allein die Namen der beiden sind mir äußerst sympathisch. Speziell, aber klangvoll. Die beiden haben sich im Alter von 10 Jahren ineinander verliebt und dann niemals mehr wieder gesehen. Trotzdem konnten sie beide niemals jemand anderen wirklich lieben. 

    Beide werden in eine ziemlich merkwürdige Welt hineingezogen, die scheinbar dadurch entstanden ist, dass Tengo gemeinsam mit der 17jährigen Fukaeri ein Buch darüber geschrieben hat. Die Geschichte allerdings beruht auf dem, was Fukaeri selbst erlebt hat, weswegen mysteriös bleibt, was zuerst da war: die Geschichte, oder die Parallelwelt.

    Obwohl Tengo und Aomame beide in diese Welt geraten sind, begegnen sie sich auf bittersüße Weise im ganzen Buch nicht persönlich. 

    Die Charaktere sind wunderbar einzigartig, die Geschichte magisch mysteriös, der Schreibstil wunderbar flüssig zu lesen. 

    Ich habe absolut nichts zu bemängeln und werde sofort das zweite Buch verschlingen, um herauszufinden, wie die Geschichte weiter geht. 

    Absolute Leseempfehlung! Hier bekommt man großartige Literatur und Unterhaltung!

  3. Cover des Buches Betrogen (ISBN: 9783596705627)
    P.C. Cast

    Betrogen

    (2.663)
    Aktuelle Rezension von: TobiasAsfahl

    So nachdem ich erst kürzlich die englische/amerikanische Version gelesen hatte . Habe ich mich zum Vergleich nun an die deutsche Fassung getraut . Es handelt sich auch hierbei um den zweiten Teil der "Haus der Nacht" Serie und enthält erwartungsgemäß natürlich die gleiche Geschichte . 

    Was mir persönlich jedoch lesen überrascht hat , ist die Tatsache das die gewählten deutschen Wörter , die Geschichte weniger finster erscheinen lassen als die englisch/amerikanische Version . 

    Ob das nun so sein musste um es für Deutschland als Jugendbuch durchzubringen , oder reiner Zufall ist kann man schwer beurteilen . 

    Aber es hat auch Spaß gemacht das ganze mit diesen Worten zu verfolgen .

    Wer es aber etwas düsterer , oder sagen wir mal finsterer , möchte dem rate ich persönlich es mit der englisch/amerikanischen Version zu versuchen . 

  4. Cover des Buches Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern (ISBN: 9783551320407)
    Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern

    (1.727)
    Aktuelle Rezension von: KKrause

    In einer Zukunft mit Plagen, Androiden und Mondkolonien trifft die hochbegabte Mechanikerin Cinder – halb Mensch, halb Maschine – auf Prinz Kai. Was wie ein typischer Cinderella Auftakt erscheint, entfaltet sich schnell zu einem globalen Konflikt: Cinders Herkunft birgt eine Bedrohung für die Erde, ein Kampf um Freiheit, Loyalität und Macht beginnt.

    Marissa Meyer schafft es, das klassische Märchen in eine düstere, dystopische Welt zu übertragen. Cinder ist klarsichtig, kämpferisch und berührend verletzlich, und auch Prince Kai wird als vielschichtiger Charakter gezeichnet. Die Atmosphäre ist lebendig, voller technologischer Details und symbolischer Anspielungen und bleibt dennoch menschlich. Manche Wendungen fühlte man kommen, doch die Umsetzung überzeugt so sehr, dass man mitfiebert, statt nur vorherzusagen.

    Fazit:
    Ein furioser Auftakt, der altbekannte Motive neu denkt, starke Figuren

  5. Cover des Buches Die Luna-Chroniken 4: Wie Schnee so weiß (ISBN: 9783551321848)
    Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 4: Wie Schnee so weiß

    (593)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia

    Ich finde, Winter ist hier in der Inhaltsangabe falsch dargestellt. Es ist nicht so, dass sie von Anfang an Pläne macht, Levana zu stürzen. Da gerät sie einfach rein; sie stolpert im Prinzip in die Revolution rein, nachdem die Königin versucht hat, sie umzubringen. Vorher hatte Winter buchstäblich keinen Kopf, Pläne zu schmieden, da sie mit ihrer eigenen Gedankenwelt und ihren Dämonen viel zu beschäftigt war. Dieser Aspekt wird in der Inhaltsangabe leider ziemlich verdreht dargestellt.
    Und natürlich geht es nicht nur um Winter. Die Geschichte aus den vorigen Bänden wird hier selbstverständlich weitergesponnen. Aber Winter ist die Figur, die hier neu eingeführt wird - womit ich übrigens im letzten Band dieser Reihe irgendwie nicht mehr gerechnet habe. Dass aber das Muster aus den vorigen Bänden auch im letzten Band beibehalten wird, fand ich nicht nur überraschend, sondern auch ungewöhnlich und cool. Das einmal vorweg.

    Das Design der vorigen Bände wird hier weitergeführt. Das vorherrschende Symbol ist eine weiße Krone, die wohl sowohl das Symbol der neu eingeführten Figur, Prinzessin Winter, als auch den Herrscherwechsel auf Luna und die künftige Königin Selene symbolisieren soll - vorausgesetzt die Revolution hat Erfolg ...
    Leider ist auch hier das Cover von keiner guten Qualität. Auch bei diesem Band rollt sich die Beschichtung der Buchdeckel an den Rändern nach oben. Das ist sicher bei allen Bänden der Taschenbuchausgabe der Fall und leider auch keine Seltenheit. Dieses Phänomen habe ich schon bei einigen Taschenbüchern und Paperbacks unterschiedlicher Verlage erlebt.
    Auch die Bindung ist so stramm wie im vorigen Band. Nach dem ersten Durchlesen klappt sich das Buch jedoch schon einfacher auf.
    Das Buch ist in fünf Teile aufgeteilt. Auf jedem der Deckblätter zu einem neuen Teil ist ein Zitat aus dem Märchen Schneewittchen, der passend zum Inhalt dieses Teils ist - und dieses Bandes, denn Winter ist an Schneewittchen angelehnt.
    Die Kapitel sind durchnummeriert; der Buchsatz ist schlicht gehalten, nur leider etwas zu nah am Buchrücken gedruckt.

    Dieser Band ist spannender und düsterer als die vorigen Bände. Hätte ich mir mehr Zeit zum Lesen genommen, hätte ich das Buch sicher in wenigen Tagen durchgelesen. Die neu eingeführte Protagonistin, Prinzessin Winter, hat mir sofort gefallen, obwohl ich zunächst nicht wusste, auf welcher Seite sie steht, da sie mit in Levanas Palast lebt. Es braucht eine Weile bis man sicher weiß, auf welcher Seite der Revolution Winter steht - und das fand ich wirklich genial geschrieben.
    In diesem Band findet jeder seinen Platz in der Revolution; alle losen Enden werden zusammengeführt zum Ziel; zum Knotenpunkt. Natürlich nicht ohne Schwierigkeiten.
    Zwischenzeitlich dachte ich: "Wie soll das funktionieren?"
    Ja, ich dachte sogar, es sei alles verloren...
    Ich zögerte das Lesen hinaus, weil ich nicht wollte, dass das Buch endet. Ich hatte Befürchtungen und Ängste, die das Ende betrafen. Nichts davon traf ein. Aber ich hatte definitiv Sorge deshalb. Ich hatte Angst vor einem "bad end" und ich wollte mich von den Charakteren nicht verabschieden, die ich doch alle lieb gewonnen hatte. (Außer Levana und ihr Gefolge...)
    Das zeigt eigentlich schon, dass dies ein großartiger Reihenabschluss ist, wenn man so mitfiebert.
    Mir hat am Ende sogar besonders gefallen, dass nach dem Showdown nicht sofort Schluss war, sondern, dass man mitbekommt, was aus Luna wird.
    Mir hat dieser Band und diese Reihe echt sehr gut gefallen und ich kann sie nur wärmstens weiterempfehlen.
    Ich bin meiner ehemaligen Freundin dankbar, dass sie mich dazu "genötigt" hat, diese Reihe zu lesen.

    Mein Fazit:
    Ein würdiger Abschluss einer wirklich faszinierenden und gelungenen Buchreihe. Möglicherweise Pageturner! 😉

  6. Cover des Buches Die Luna-Chroniken 2: Wie Blut so rot (ISBN: 9783551321442)
    Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 2: Wie Blut so rot

    (1.059)
    Aktuelle Rezension von: EmmaKl

    Auch der 2. Band der Luna-Chroniken überzeugt durch die tollen Charaktere und seine spannende Handlung. Im zweiten Teil kommt ein neuer Handlungsstrang dazu und neue Charaktere werden Teil der Geschichte um Cinder und ihren Kampf gegen die Königin von Luna. Die neuen Charaktere sorgen für Spannung und bringen Rätsel und auch die ein oder andere "Lösung" mit sich. Insgesamt nimmt die Handlung immer weiter an Spannung zu und es kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht, neue Entdeckungen bringen die Handlung in Fahrt und es wird definitiv nicht langweilig. Eine gelungene Fortsetzung des ersten Teils, der es unmöglich macht, aufzuhören. Ich habe den Teil an einem Tag durchgelesen und zum Glück den dritten Teil bereits zuhause gehabt, sodass es für mich direkt weiter ging. Definitiv eine Leseempfehlung!!

  7. Cover des Buches When The Moon Hatched (ISBN: 9783328603917)
    Sarah A. Parker

    When The Moon Hatched

    (361)
    Aktuelle Rezension von: MaRayne

    Sarah A. Parker hat in diesem Buch eine so wundervolle Welt erschaffen. Die Wesen sind kreativ gestaltet und das Worldbuilding insgesamt einfach gelungen. Reave, unsere Protagonistin, ist ein sturköpfiger Wirbelwind, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Sie bringt viele Geheimnisse und eine schwere Bürde mit sich, die uns im Laufe der Geschichte näher gebracht wird.

    Die Geschichte hat, trotz der insgesamt 880 Seiten, ein tolles Tempo. Gerade die Kampfszenen haben mir gut gefallen. Actionreich, brutal und blutig. Auf der anderen Seite hat Sarah A. Parker einen malerischen Schreibstil, der viele Bilder dieser tollen Welt in meinem Kopf entstehen ließ. 

    Ich habe dieses Buch angefangen und dachte wirklich: DAS wird ein 5 Sterne Buch. Das erste Drittel war sagenhaft! Leider kam dann aber der Mittelteil und der hat mich ziemlich aus dem Geschehen gerissen. Ohne Spoiler: Es gibt einen Settingwechsel, der für mich gefühlt nicht zur Geschichte passte und kaum einen Mehrwert ergab. 

    Im letzten Drittel wurde die Geschichte jedoch wieder fesselnder und man lernt tolle neue Charaktere kennen. Nur leider lässt dafür unsere Prota etwas nach. Teilweise lässt sich ihr "Sinneswandel" durch ihre Vergangenheit erklären, doch trotzdem wirkte sie in meinen Augen immer unglaubwürdiger und hatte kaum noch etwas mit dem Wirbelwind vom Anfang der Geschichte gemein.

    Trotzdem war dieses Buch pure Unterhaltung, ein wenig Spice gab es auch noch und ich freue mich auf den nächsten Teil.

  8. Cover des Buches MondSilberLicht (ISBN: 9783744800013)
    Marah Woolf

    MondSilberLicht

    (1.319)
    Aktuelle Rezension von: Pirkko

    Die Geschichte von Emma und Calum habe ich zum ersten Mal gelesen, als ich noch in den Anfängen meines Teenager-Daseins war. Seitdem fasziniert mich die Kombination aus den mythischen Völkern, allen voran den Shellycoats, und der turbulenten Liebesgeschichte der beiden Protagonist:innen, die mit einer ordentlichen Ladung Spannung ergänzt werden.

    Es ist nicht alles rund an dieser Geschichte. Wenn ich mich richtig entsinne, ist MondSilberLicht sogar der erste veröffentlichte Roman von Marah Woolf und ich finde, man merkt dies. Der Ausdruck ist teils repetitiv und die Grammatik lässt hier und da auch etwas zu wünschen übrig. Die Charaktere, vor allem die Protagonistin Emma, verhalten sich sehr naiv und impulsiv, wodurch ich einige Entscheidungen für leichtsinnig empfinde.
    Aber ich liebe die Welt, die Verstrickungen und doch auch die Charaktere einfach zu sehr, um mich aufgrund dieser subjektiven Mängel vom Lesen abhalten zu lassen.

    Es ist und bleibt eine meiner all-time-favourite-Reihen, die ich immer und immer wieder rereaden werde! Diese Reihe hat absolutes Sucht-Potential!

  9. Cover des Buches Die Luna-Chroniken 3: Wie Sterne so golden (ISBN: 9783551321695)
    Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 3: Wie Sterne so golden

    (806)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia

    Den dritten Band der Reihe habe ich als Taschenbuch gelesen. Die ersten Bände hatte ich mir ausgeliehen von einer mittlerweile ehemaligen Freundin. Die Buchreihe wollte ich aber trotzdem weiterlesen und da mir die ersten Bände so gut gefielen, habe ich mir einfach die Reihe in der Taschenbuchausgabe gekauft. Das Design ist das gleiche wie bei den Hardcovern, nur ohne Buchumschlag.
    Auf dem Cover dieses Bandes wiederholt sich das goldfarbene Muster eines geflochtenen, abgeschnittenen Zopfes. Der Titel ist ebenfalls goldfarben und befindet sich innerhalb eines Kreises mit goldfarbenen Rand. Der Hintergrund ist schwarz. Die Innenseiten der Buchdeckel sind golden und schimmern leicht.
    Das Cover hat leider keine gute Qualität. Nach einem Mal durchlesen löst sich bereits die Beschichtung an der unteren Kante des Covers.
    Das Buch ist in vier Teile unterteilt. Auf dem Deckblatt eines jeden Teils befindet sich ein Zitat aus dem Märchen Rapunzel. Denn man ahnt es vielleicht schon, wenn man die Inhaltsangabe auf dem Backcover liest: Während Cinder und Scarlet an Cinderella und Rotkäppchen angelehnt sind, ist Cress quasi Rapunzel - obwohl ihr Name nicht darauf schließen lässt.
    Ich liebe es sehr wie Marissa Meyer eine neue Märchenprinzessin in die Geschichte einführt. Alles ist geheimnisvoll bis sich irgendwann der Kreis schließt. Ich liebe das wirklich sehr.
    Die Geschichte dieses Bandes ist für mich kaum noch voraussehbar, was ich so überhaupt nicht erwartet habe. Diese Reihe scheint sich mit jedem Band zu steigern.
    Auch in Cress konnte ich mich gut hineinversetzen. Wobei ich Scarlet doch immer noch lieber mag. Ich glaube, ich fühl mich mit beiden sehr verbunden, weil beide Persönlichkeiten auch in mir stecken. XD
    Cinder akzeptiert, wer sie ist, und schmiedet entsprechende Pläne ... doch dann werden sie und ihre Gefährten reingelegt und alles droht, den Bach runterzugehen.
    Es gibt einige Schreckmomente und Entwicklungen in diesem Band, die mich noch immer schockieren. Dazu der gewohnte locker-flockige Schreibstil der Autorin und schwupps kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Eine gute Formel, den*die Leser*in ans Buch zu fesseln. XD
    Am Ende des Bandes gibt es keine Leseprobe für den nächsten Band. Außerdem endet dieser Band sehr dramatisch. Man kann zwar erahnen, wie die Geschichte weitergehen könnte, aber man hat am Ende null Plan, ob eine neue Figur eingeführt wird, und falls ja, weiß man auch nicht, welche Märchenprinzessin es sein könnte.
    Ich bin wirklich gespannt, wie das alles ausgeht...

    Mein Fazit:
    Fortsetzung mit düsteren und schockierenden Elementen, die kaum noch voraussehbar sind. Pageturner.

  10. Cover des Buches Mondprinzessin (ISBN: 9783959913164)
    Ava Reed

    Mondprinzessin

    (872)
    Aktuelle Rezension von: mysticcat

    „Mondprinzessin“ von Ava Reed hat mich gleich mit seiner traumhaft schönen Covergestaltung begeistert und perfekt auf die Geschichte eingestimmt. Die Protagonistin Lynn fand ich sehr beeindruckend, ihre Stärke und ihr Mut haben mich schnell für sie eingenommen. Auch der beschützende Mondkrieger Juri war mir von Anfang an sympathisch, und die Dynamik zwischen den beiden hat die Handlung für mich zusätzlich spannend gemacht. Besonders fasziniert hat mich die von der Autorin erschaffene Mondwelt, die voller Fantasie steckt und mit vielen interessanten Details lebendig wird. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt jedoch: Die Darstellung der bewohnten Planeten konnte mich nicht völlig überzeugen. Da sie ursprünglich ein Planet waren, wäre für mich auch Landwirtschaft auf dem Mond durchaus möglich, sofern man eine Atmosphäre erschafft – hier hat mich die Logik etwas gestört. Dennoch konnte mich die Handlung insgesamt fesseln und mitreißen, sodass ich dem Buch am Ende gerne 4 von 5 Sternen gebe.

  11. Cover des Buches Bestickt mit den Tränen des Mondes (Ein Kleid aus Seide und Sternen 2) (ISBN: 9783551320865)
    Elizabeth Lim

    Bestickt mit den Tränen des Mondes (Ein Kleid aus Seide und Sternen 2)

    (216)
    Aktuelle Rezension von: Merylex

    Band 2 ist vorallem eines und zwar lang. Das liegt aber nicht an den Worten oder Umfang der Geschichte, sondern an Maia und dem Inhalt. Irgendwie kommt gefühlt gar nichts voran, alles hinkt an allen Ecken und Kanten. Die Familie die Maia angeblich so wichtig ist, wird einfach unter den Teppich gekehrt und ihr Gelieber wird einfach mal so lange vergessen bis aus den Kaiser Storytechnisch nichts mehr zu rauszuquetschen ist. Ich habe das Buch lange hin und her geschoben, auf Eis gelegt und andere Bücher gelesen, nur um zu erkennen das ich so gar nicht weiter komme.  

    Es ist wohl Zeit Maia`s nicht vorankommen abzubrechen. Die Story verliert sich in Nebengeschichten zu sehr, die zwar an sich okay sind, aber die Handlung null weiterbringen. Ich bin froh das es keinen 3ten Teil gibt, den hätte ich wohl eher nicht gelesen, schade darum. 

  12. Cover des Buches Ein Kleid aus Seide und Sternen (ISBN: 9783551320575)
    Elizabeth Lim

    Ein Kleid aus Seide und Sternen

    (550)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Der Schneidermeister Kalsang Tamarin hat drei Söhne und eine Tochter. Doch ein schlimmer Krieg zerstört seine Familie. Als der Kaiser des Landes nach einem neuen Hofschneider sucht, verkleidet sich die 18-jährige Maia als Mann um ihre Schneiderkünste unter Beweis zu stellen. Da es Frauen verboten ist, das Schneiderhandwerk auszuüben, muss sie ihr Geheimnis gut bewahren. Doch die zukünftige Kaiserin stellt sie vor scheinbar unlösbare Aufgabe(n). Der Hofmagier des Kaisers wird zu Maias Verbündetem und Unterstützer, doch der Preis, den das Mädchen für ihren Traum zahlen muss, ist hoch.

    Maia erzählt ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive, was sie mir grundsätzlich etwas näher bringt. Allerdings geht sie mir mit ihren Zweifeln auch manches Mal etwas auf die Nerven.

    Insgesamt ist die Geschichte wirklich schön und größtenteils extrem spannend, abgesehen von ein paar Längen und auch einigen groben Fehlern, über die ich mich geärgert habe.

    Besonders gut gefallen hat mir der Mythologie-Anteil, die Geschichten, Sagen, Legenden und Märchen, die über die Göttin Amana und ihre Kinder erzählt werden. Das fiktive Reich "A'landi" erinnerte mich an China und auch die Namen der Figuren klingen stellenweise danach.

  13. Cover des Buches House of Night - Erwählt (ISBN: 9783404160334)
    P.C. Cast

    House of Night - Erwählt

    (2.174)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Zusammenfassung:

    Zoey ist nun offiziell eine „Erwählte“ und ist dadurch mit außergewöhnlichen Kräften gesegnet. Das Leben am House of Night wird jedoch zunehmend komplizierter und sie ist gefühlstechnisch noch immer zwischen ihrem Ex-Freund Heath und den beiden Vampiren Erik und Jameson hin und hergerissen. Zu allem Übel, muss sie nun auch erkennen, dass ihre einstige Vertraute Neferet ein falsches Spiel spielt und in dunkle Machenschaften verstrickt ist. 

    Während sie nun versucht, hinter Neferets Machenschaften zu kommen, wird sie von ihrer besten Freundin Stevie Rea unterstützt. Diese hat sich jedoch mittlerweile in eine Untote verwandelt und hat damit zu kämpfen, ihre Menschlichkeit nicht vollends zu verlieren. 

    Meinung:

    In diesem Band wird die düstere Seite der Welt zunehmend sichtbar, was die Geschichte um einiges spannender gestaltet. Die Entwicklung im Hinblick auf Nefert und die dunklen Geheimnisse des House of Night, haben mich diesmal richtig in den Bann gezogen. 

    Die Konflikte zwischen Zoey und ihren Freunden aber auch ihre eigenen inneren Konflikte geben der Geschichte einen emotionalen Tiefgang. Womit ich weiterhin nichts anfangen kann, ist diese Liebes-Drama-Dreiecksgeschichte. Es ist echt nervig und vollkommen überbetont – sprich, es nimmt viel zu viel Platz in der Geschichte ein. Warum glauben Autorinnen immer, dass es so etwas unbedingt braucht? Die Konflikte rund um Zoeys Liebesleben haben meinen Lesefluss stark gebremst. Ich hoffe, in den nächsten Bänden wird der Fokus auf die eigentliche Spannung gelenkt.

    Die Charakterentwicklung darf hier nicht ignoriert werden – zumindest was Zoey betrifft. Ich spreche hier, von ihrem inneren Konflikt zwischen der Verantwortung als Erwählte und dem Wunsch ihre Freunde zu beschützen. Die Herausforderungen sind für mich nachvollziehbar und durchaus einem Teenager angemessen. Was die Nebencharaktere betrifft, so sind sie weiterhin blass und haben keinen wirklichen Tiefgang.

    Die Welt im House of Night wird in diesem Band sehr atmosphärisch wiedergegeben. Vielleicht liegt es auch daran, weil sich die Lage nun zuspitzt und sich die Bedrohung immer weiter ausbreitet. Frische oder unerwartete Wendungen gibt es jedoch auch in diesem Buch nicht. 

    Fazit:

    Die Mischung aus übernatürlichen Kräften, zwischenmenschlichen und inneren Konflikten und dunklen Geheimnissen macht das Buch zu einer gelungenen Fortsetzung der Reihe und das erste Buch, welches mich wirklich packen konnte. 

    Nichtsdestotrotz ist das Liebeswirrwarr nach wie vor echt nervig und zum Haareraufen.

  14. Cover des Buches Nevernight - Die Rache (ISBN: 9783596703593)
    Jay Kristoff

    Nevernight - Die Rache

    (269)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Tja, liebe Freunde der Schatten, das Finale ist nun gelesen – und ich muss leider sagen, dass es mich nicht wirklich überzeugen konnte.

    Nach einem starken Start hatte ich allerdings Hoffnung, dass die Reihe doch noch zu einem gelungenen Abschluss findet, nachdem ich den zweiten Teil bereits als ziemlich langatmig empfunden hatte. Der Anfang des Finales ist dynamisch, actionreich und hat einfach Spaß gemacht.

    Doch dann zog sich die Handlung erneut in die Länge und wurde in mehreren Punkten anstrengend. Etwa der ewige, ermüdende Hahnenkampf zwischen Tric und Ash oder die übermäßig zahlreichen 🌶️-Szenen, die mir schlicht zu viel Raum einnahmen. Auch Mias kleiner Bruder Jonnen empfand ich eher als störend denn als Bereicherung für die Gruppe.

    Charakterentwicklungen waren kaum spürbar, was grundsätzlich in Ordnung gewesen wäre – wenn da nicht Jonnen gewesen wäre, der mir deutlich zu überzeichnet und vorhersehbar agierte. Vermutlich sollte er die Handlung in eine bestimmte Richtung lenken, doch das wirkte oft gezwungen und ließ mich häufiger genervt die Augen rollen.

    Trotzdem gab es durchaus Elemente, die mir gefallen haben: das stilistische Mittel des Erzählers, das einen gelungenen Plottwist mit sich bringt, Herr Freundlichs Kommentare – von denen ich gern mehr gelesen hätte – sowie manche Entscheidungen von Mia, die mir wirklich Respekt abverlangten. Auch einige überraschende Tode haben mich kalt erwischt.

    Das Finale selbst war mir dann allerdings zu lang, zu zäh und zu unrund. An einigen Stellen hatte ich den Eindruck, dass Zeitdruck und kreative Erschöpfung zusammenkamen – leider keine gute Kombination.

    Empfehlen kann ich die Reihe letztlich nicht. Zwar gibt es viele positive Ansätze, aber weder Band 2 noch das Finale konnten mich so überzeugen, dass ich sie guten Gewissens weiterempfehlen würde.

  15. Cover des Buches Schicksalsbringer (Band 1) - Ich bin deine Bestimmung (ISBN: 9783743203822)
    Stefanie Hasse

    Schicksalsbringer (Band 1) - Ich bin deine Bestimmung

    (296)
    Aktuelle Rezension von: SarahDenise

    In Kieras Leben ist bislang eigentlich alles ziemlich normal gewesen. Schule, Musik und das übliche in einem Teenagerleben. Als sie auf Grund der Trennung ihrer Eltern jedoch umziehen muss findet sie eine alte Münze wieder, welche sie als kleines Kind einmal geschenkt bekommen hat. Irgendwie verletzt sie sich an dieser Münze und ab da steht dann alles Kopf… 


    Am nächsten Tag spürt sie immer noch den Schnitt und dann tauchen plötzlich zwei neue Schüler an ihrer Schule auf. Die Zwillingsbrüder Phoenix und Hayden sind irgendwie seltsam, einer sehr nett, der andere eher düster und nervig. 


    Umso weniger kann Kiera es glauben, als sie erfährt, dass sie nun einen Mondzyklus lang das Schicksal beeinflussen kann und ausgerechnet Phoenix sie dabei begleiten muss. Dieser nervige und ziemlich seltsame Kerl? 


    Als seltsame Dinge passieren muss Kiera es sich jedoch eingestehen, die Story muss wahr sein, allerdings geizt Phoenix ziemlich mit Informationen. Angeblich gibt es immer die Möglichkeit das Schicksal gut oder schlecht zu beeinflussen, aber was wird Kiera bewirken? 


    Irgendwie gibt es noch mehr Geheimnisse und Kiera hat nur Angst, dass noch etwas schlimmes passiert und zudem fragt sie sich immer mehr, was nach diesem Monat passiert. Wird sie Phoenix und Hayden jemals wiedersehen? 


    Warum hassen diese Brüder sich bloß nur so? 


    Eine Dilogie, die mal wieder viel zu lange auf meinem SUB lag. 


    Die Möglichkeit das normale Menschen immer wieder in das Schicksal eingreifen können klingt sehr interessant und faszinierend irgendwie und die Autorin hat diese Idee richtig, richtig gut umgesetzt. 


    Anfangs ist der Leser genauso planlos, wie Kiera und es macht richtig spaß mit ihr alles zu erleben und zu ergründen. Zudem schafft es die Autorin den Leser schon etwas hinters Licht zu führen, wer denn nun schlecht oder gut für das Schicksal ist. 


    Zudem ermöglicht es der Schreibstil der Autorin dem Leser direkt einzusteigen und loszulegen. 

    Ich war wirklich froh, dass es bereits beide Teile der Reihe gab, sodass ich direkt weiterlesen konnte. 


    Gerade im zweiten Teil gibt es so viele Stellen, welche einem kurz das Herz stehen lassen und dann das Ende… 


    Es gab vielleicht 1- 2 Stellen, welche mir etwas zu kurz waren, aber dann auch wieder nicht. Da war ich dann ein klein wenig Hin- und Hergerissen :-D


    Es war wirklich richtig gut, überraschend und nervenaufreibend :-D


    Ich fand es wirklich richtig, richtig gut! 


  16. Cover des Buches Das Vermächtnis der Grimms - Wer hat Angst vorm bösen Wolf? (ISBN: 9783959918299)
    Nicole Böhm

    Das Vermächtnis der Grimms - Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

    (317)
    Aktuelle Rezension von: claudias_buecherwelt

    Manche Bücher bestechen durch ihr Cover, andere durch einen Farbschnitt oder eine tolle Story. "Das Vermächtnis der Grimms" ist da ein Gesamtpaket. Hier in einer Schmuckausgabe.

    Die Story beginnt in verschiedenen Erzählsträngen. Aus der Sicht verschiedener Personen, zu verschiedenen Zeiten, an verschiedenen Orten. Ja, das hört sich erst einmal kompliziert an, doch jeder Strang an sich bietet eine interessante Geschichte.

    Da sind zum Beispiel die Masali, die Geschichten schreiben, welche dann durch eine Zeremonie in der Märchenwelt Abalion zum Leben erwachen und gleichzeitig in der Welt der Menschen zur Unterhaltung dienen.
    Da ist Kristin, die die Wahrheit hinter Geschriebenem erkennt.
    Da ist Brayden, der mit seiner Truppe den Verantwortlichen für die Grimm - Morde finden muss.
    Da ist Ash, der in Abalion unterwegs ist und versucht, einen Fluch von sich zu lösen. Diese einzelnen Stränge verbindet, nein.... verwebt die Autorin geschickt zu einem großen Ganzen. Erschafft eine neue Welt parallel zu der unseren.
    Und während ich noch überlege, wer, wo, wann ,was und wie sich da eine Verbindung aufbauen wird, wo die Zusammenhänge sind, fügen sich die Dinge zusammen. Ergibt alles einen Sinn.
    Ich fliege durch die Seiten, stelle Überlegungen an wie was zusammenhängen könnte. Nur um dann oft genug überrascht zu werden.
    Wer Fantasy, Märchen, Spannung und Plottwists mag, der ist hier perfekt aufgehoben. Ich freue mich schon auf den zweiten Band der Dilogie.

  17. Cover des Buches Die Welt, wie wir sie kannten (ISBN: 9783551312037)
    Susan Beth Pfeffer

    Die Welt, wie wir sie kannten

    (487)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dystopien waren schon immer mein Lieblingsgenre. Endzeitstimmung, Fatalismus, apokalyptische Szenarien, Zusammenbruch der Ordnung, die Gattung bietet so unendlich viele Möglichkeiten. Oder besser böte. Denn auch hier tummeln sich natürlich äußerst banale, langweilige und stereotype Erzählungen. Obwohl die Bandbreite so riesig erscheint, ist der Einfallsreichtum der Autor*innen meist arg beschränkt. Und wer mit George A. Romero und Red Dawn aufgewachsen ist, kennt einen wesentlichen Kern vieler (westlicher) Dystopien. Dennoch lasse ich mich immer wieder gerne aufs Neue begeistern. Viele Dystopien richten sich dabei an ein jüngeres Publikum, was mich nicht stört. Ich lese auch heute noch gerne die Romane von John Christopher. Deshalb bin ich einer Empfehlung nachgegangen und habe mir den ersten Teil der Last Survivors-Reihe von Susan Beth Pfeffer „Die Welt wie wir sie kannten“ gebraucht besorgt. Neu bekommt man die Reihe nicht mehr. Und auch wenn die Reihe explizit für Teenager geschrieben wurde, dies ist der wohl harmloseste Weltuntergang aller Zeiten.

    Insofern ist es allerdings auch ein guter Einstieg für Jugendliche ins Genre. Man kann sich mit dem Setting und den Zwangläufigkeiten einer Dystopie anfreunden, ohne gleich im Horror-Genre oder bei zu viel Gewalt zu landen. Nichtsdestotrotz, und obwohl ich durchaus gut unterhalten wurde, würde ich den Roman nicht unbedingt empfehlen. Da gibt es einfach so viele gute andere Endzeitszenarien, die ihr Worldbuilding weitaus sauberer betrieben haben. Für Genre-Neulinge kann es aber durchaus lesenswert sein. Mir war die Handlung viel zu unterkomplex und vor allem zu unrealistisch.

    Maybe maybe

    Besonders herausfordernd für eine gute Dystopie ist natürlich die Entstehungsgeschichte. Und da hakt es auch am häufigsten. Viren, Klimawandel, Meteoriten, faschistische Diktaturen, Totalüberwachung, Krieg, ab und an auch mal Außerirdische und neuerdings wieder häufiger aus den Fugen geratene Technik, vor allem KI. Bei Pfeffer ist es ein Asteroid, der auf dem Mond einschlagen soll. Ein Happening, dass die Menschheit gespannt erwartet. Soll man das Ereignis doch sogar mit bloßen Augen sehen können. Leider hat man sich dann wohl etwas mit Größe, Geschwindigkeit und Auswirkung des Einschlags vertan. Really? Weltweit? Alle Wissenschaftler*innen? Da hakt es gleich zu Beginn mit dem Grad der Realität.

    Jedenfalls ist der Einschlag des Asteroiden geradezu apokalyptisch. Der Mond wird aus seiner Bahn geschleudert, rückt dichter an die Erde heran, was auf dem Globus zu Naturkatastrophen führt. Monsterwellen, Überschwemmungen, Erdbeben, zahlreiche Vulkanausbrüche, was wiederum zur Verdunkelung der Erde und damit zu einer Eiszeit führt. Nicht innovativ, nicht besonders logisch, aber genretypisch und damit auch letztlich wieder für Jugendliche in Ordnung. Der Roman lebt schließlich nicht nur vom Setting, sondern vor allem von seiner Protagonistin. Was mich an Sarah Raichs „All that’s left“ erinnert. In der Literatur fehlt es immer noch reichlich an Protagonistinnen, Heldinnen und weiblichen Identifikationsfiguren. Bei Pfeffer ist es Miranda, die ihre Geschichte in ein Tagebuch schreibt, welches die Leser*innen quasi vor sich haben.

    Land of the Free, Home of the Brave

    Plötzlich ist die Welt eine andere. Die Welt, wie wir sie kannten, ist vorüber. Und kommt auch niemals wieder. Das ist keine kurzfristige Naturkatastrophe, sondern die Veränderung aller Lebensumstände, für immer. Millionen, wenn nicht Milliarden Menschen sterben. So genau weiß Miranda das nicht, weil auch jegliche Kommunikationsmöglichkeiten und Medien zusammenbrechen. Es beginnt der Kampf um Überleben. Zurückgeworfen auf die basalen, rudimentären Bedürfnisbefriedigungen. Essen, Trinken, Schutz vor Wärme und Kälte, Schutz vor den marodierenden Banden, die sich holen, was sie brauchen. Hups. Letzteres kommt bei Pfeffer im Gunda nicht vor. In den USA? Einem Land mit gewaltbereiten Milizen, einem Land in dem es selbst in normalen Zeiten 50.000 Schusswaffenvorfälle jährlich mit etwa 20.000 Toten gibt, in dem es weitaus mehr Waffen als Einwohner gibt?

    Pfeffer widmet diesem Thema einen minimalen Abschnitt. Wie kann das sein? Und vor allem warum? Dadurch wird Die Welt wie wir sie kannten zum harmlosesten, friedlichsten und zivilisiertesten Weltuntergang, den ich bisher gelesen habe. Natürlich kämpfen alle ums Überleben und leere Häuser werden geplündert. Aber obwohl es ein Kampf ums Überleben ist, werden die Nachbar*innen nicht belästigt. Selbst im Angesicht der Katastrophe wird noch im Supermarkt bezahlt. Jetzt könnte man natürlich sagen, dass das angesichts der unzähligen gewaltaffinen Dystopien mal ein schöner neuer Ansatz ist, aber deswegen bleibt er dennoch vollkommen unrealistisch. Erklärt wird das Ganze im Übrigen mit nationaler Solidarität. Alles klar.

    Dystopie für Einsteiger*innen

    Blendet man dieses riesige Logikloch aus, ist es dennoch ein guter Roman. Miranda scheint mir etwas zu naiv für einen älteren Teenager, aber da bin ich mittlerweile auch zu weit entfernt, um das so richtig einschätzen zu können. Nichtsdestotrotz liest man das Tagebuch als Pageturner, weil man wissen möchte, wie die Familie durch das Weltuntergangsszenario hindurchkommt. Das Überleben zwischen Einzigartigkeit und Alltag, zwischen Weltuntergang und Zukunftswille ist nachvollziehbar geschildert. Und die Gefühls-Binnenperspektive von Miranda ist immerhin so gut getroffen, dass man sich gerne mit ihr identifiziert.

  18. Cover des Buches Vengeance (ISBN: 9783958187962)
    Ruby Braun

    Vengeance

    (379)
    Aktuelle Rezension von: Silla_Gu

    Wunderschönes Cover/Farbschnitt und klasse Story! Mir hat die Grundidee des Buches wirklich sehr gut gefallen, viele Interpretationen waren so gute Ideen, das ich gestaunt habe, dass da vorher noch keiner drauf gekommen ist 😅 Wie gut ist beispielsweise Schlafwandler literally genau das tun zu lassen - durch den Schlaf anderer wandeln 🤯 

    Ich habe Nemesis super gerne auf ihrem Weg durch die Academy begleitet, dabei findet sie Freunde aber auch Feinde. Die Tension zwischen Mercy und Nemesis konnten einige nicht nachvollziehen und fanden sie irgendwie aus dem Zusammenhang gerissen. Das fand ich überhaupt nicht! Die Tension ist von Anfang an da, vor allem auf Mercys Seite und dass diese immer wieder mehr oder weniger unkontrolliert hervorbricht liegt ja klar daran, dass die beiden diese Tension überhaupt nicht spüren sollten bzw dürfen 🤷‍♀️ Oft ist ihr Bewusstseinszustand in diesen Situationen auch - vorsichtig ausgedrückt - etwas getrübt 😅🙈 Ich habe jedenfalls auch das super gern begleitet und mich gefreut, immer mehr über beide zu erfahren auch wenn das teilweise (bei beiden!) doch echt schmerzhaft war 😥 Ich habe aber auch einfach eine Schwäche für gebrochene/kaputte Männer 🫣 

    Ich habe einen halben Punkt abgezogen, da mir viele Fragen doch recht lange offen geblieben sind und im Gegenteil sogar immer mehr dazu gekommen sind. Auf der anderen Seite konnte ich ganz viel vom Plot überhaupt nicht erahnen und das Ende war sowas von bodenlos, dass der Folgeband „Grace“ direkt auf den tbr für Dezember gelandet ist 😅 Ich bin schon gespannt, wie alles zusammenhängt und was mich noch alles erwartet. 

  19. Cover des Buches Projekt Luna (ISBN: 9783453317673)
    Algis Budrys

    Projekt Luna

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Heartbooks

    Cover:

    Auf dem Cover sehen wir eine Person, die vor einem riesigen Labyrinth steht. Dieses wird von oben in einem Sonnenaufgangslicht getaucht und unten von der Nacht mit Dunkelblau beleuchtet.

    Meine Zusammenfassung und Meinung:

    Im Jahr 1959 entdecken die Menschen auf dem Mond ein sonderbares Gebilde. Es scheint ein gewaltiges Labyrinth zu sein, welches vielleicht von Außerirdischen gebaut wurde. Als ein Trupp Wissenschaftler das Labyrinth betreten, sterben sie auf grauenhafte Weise. Schließlich erklären sich die todesmutigen Abenteuer Al Barker und der Physiker Dr. Edward Hawks bereit, das Labyrinth zu untersuchen und das Geheimnis um das uralte Bauwerk zu lüften.

    Zunächst einmal möchte ich sagen, dass dieses Buch der Flopp des Jahres 2016 für mich war. Nicht, weil es ziemlich abgehackt, schleichend und nicht sehr spannend war, sondern weil der Klapptext etwas völlig anderes versprochen hat. Erwartet habe ich eine spannende Geschichte über ein mystisches Labyrinth, bei der vielleicht einige Stellen auf Aliens bezogen sind, und am Ende eine große Auflösung mit etwas wie einem Monster oder derart. Doch was der Autor mit dem Buch wohl eher erreichen wollte, war eine Antwort auf einer eher psychischen Ebene der Leser. Der Schreibstil des Autors war in Ordnung, ich hätte mir ein wenig mehr Spannung gewünscht, wo ich mir das Buch näher ans Gesicht halte und gespannt die Zeilen verschlinge, doch das blieb leider aus.

    Für mich wie gesagt eines der enttäuschendsten Bücher des Jahres, einfach weil ich mir anderes versprochen hatte vom Klapptext. Mit nur 272 Seiten allerdings eine leichte Kost für zwischendurch, deswegen gibt es von mir auch zwei Sterne für das Ganze.

    Bewertung:

    Von mir gibt’s für „Projekt Luna“ 2 Sterne.

  20. Cover des Buches MondSilberTraum (ISBN: 9783744814706)
    Marah Woolf

    MondSilberTraum

    (812)
    Aktuelle Rezension von: ErIk

    die Geschichte von Emma und Calum emotional und spannend weiter. Die Ereignisse werden intensiver, und man spürt, dass es auf ein großes Finale zusteuert. Emma wächst an ihren Aufgaben, zeigt mehr Mut und Gefühl, auch wenn sie manchmal etwas zu impulsiv handelt. Calum bleibt geheimnisvoll und kämpft auf seine eigene Weise um sie, was ich berührend fand. Besonders schön war wieder das Zusammenspiel von Romantik, Mythos und schottischer Atmosphäre. Der Schreibstil liest sich leicht und bildhaft, auch wenn einige Szenen etwas überladen wirken. Trotz kleiner Längen habe ich mitgefiebert. Für mich ein starker Band auf dem Weg zum Finale.

  21. Cover des Buches Tsukuyumi - Full Moon Down (ISBN: 9783959817547)
    Bernhard Hennen

    Tsukuyumi - Full Moon Down

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Kaito
    Felix Mertikats präsentiert in »Tsukuyumi« sechs Stories zu seinem Brettspiel Kick-Starter.

    Inhalt:
    Der Mond ist auf die Erde gestürzt, und in einem gigantischen Krater liegt nun Tsukuyumi, der seine Diener in die Welt schickt, alles Leben auszulöschen. Fantastische neue Spezies haben sich entwickelt. Eine ganz neue Welt entsteht. Gewaltige Kampfroboter treffen auf Kräfte der entarteten Natur. Und all diese Völker und Fraktionen müssen sich nicht nur gegen ihre Feinde zur Wehr setzen, sondern auch gegen ihn: Den Weltzerstörer
    Der spannende Comic zur Kickstarter-Sensation erzählt die Ursprungsgeschichten der verschiedenen Fraktionen des komplexen Strategiespiels.
    Meinung:
    Von dem Brettspiel mit der umfangreichen Hintergrundgeschichte wusste ich zuerst garnichts. Ich hatte es wohl einfach überlesen…
    Aber vielleicht ist das in diesem Fall nicht das schlechteste gewesen. Denn so konnte ich diesen Band komplett unvoreingenommen lesen und bewerten.

    Der Band enthält mehrere kurze Geschichten, die relativ unabhängig voneinander jeweils eine Gruppe von überlebenden behandelt. Diese sind allerdings nicht nur menschlich. Somit sind die Dialoge weniger umfangreich, als man es evtl. bei anderen Comics gewohnt ist. Der Band erzählt seine Geschichten über kurze Texttafeln und hauptsächlich über detailreiche und sehr eingängige Bilder. Frei nach dem Motto „Don’t tell it, show it.“.
    Die Zeichnungen von Felix Mertikat sind absolut faszinierend. Sie sind nicht ausschließlich dunkel und voll Zerstörung, sondern zeigen eine faszinierende neue Welt in der Entstehung. Die Überlebenden der „alten“ Welt kämpfen um ihr überleben und darum die alte Ordnung wieder herzustellen. Die neuen Völker wollen ihren Platz in der Welt erkämpfen. Und bedroht wird all das durch die unheimlichen Wesen, entsandt von dem Wesen im Inneren des gefallenen Mondes.
      
    Die Geschichten zeigen immer nur eine kurze Episode aus der Entstehung einer Fraktion, oder eine ihrer Missionen. Man erfährt quasi nichts über die einzelnen handelnden Figuren. Und auch die Zusammenhänge und die Hintergrundgeschichte werden nur sehr knapp behandelt. Sicherlich bekommt man einen besseren Eindruck von Mertikats Welt, wenn man sich auch mit dem Spiel beschäftigt. Dem Comic fehlt es da, meiner Meinung nach, leider doch sehr an Tiefe.

    Fazit:
    So faszinierend die Zeichnungen sind und so fesselnd einige der Geschichten, hat man doch am Ende das Gefühl, dass etwas fehlt.
    Der Comic ist sicherlich ein geniales Extra zum Spiel. Der Band ist auch perfekt um neugierige Comic-Fans an das Universum des Spiels heranzuführen und sie heiß zu machen. Als eigenständiger Comicband war es mir am Ende dann aber doch irgendwie zu wenig. Trotzdem ist »Tsukuyumi« ein spannendes kleines Meisterwerk.

  22. Cover des Buches Splitter aus Silber und Eis (ISBN: 9783551584366)
    Laura Cardea

    Splitter aus Silber und Eis

    (304)
    Aktuelle Rezension von: Pokerface

    Zum Buch:

    Veris ist die Prinzessin des Ewigen Frühlings – und die Schönste im ganzen Reich. Doch als solche trägt sie eine schwere Last: Sie allein soll ihr Volk vor dem Prinzen des Winters schützen, der mit eisigen Splittern die Herzen der Menschen vergiftet. Der Preis aber ist hoch. Als Auserwählte muss sie in den Palast der Winter-Fae, aus dem keines der geopferten Mädchen je zurückgekehrt ist. Dort trifft sie auf den grausamen Prinzen. Und trotz der unendlichen Kälte, die er ausstrahlt, fragt sie sich, ob tief in seinem Inneren nicht doch ein warmes Herz schlägt.


    Meine Meinung:

    Tatsächlich weit aus besser, als ich vermutet habe. Überraschend schöner Dialogwitz. Leider nahm für mich die Geschichte an sich ab der Hälfte des Buches an Fahrt ab. Ich war hin- und hergerissen zwischen "Ich finde das Buch toll", "Ich finde das Buch etwas langatmig" und "Das Buch ist doch nicht mein Ding". Zusammenfassend habe ich mich dann aber für drei Sterne entschieden. Zumal vieles in dem Buch doch vorhersehbar war.

  23. Cover des Buches No Longer Lost - Mulberry Mansion (ISBN: 9783736318113)
    Merit Niemeitz

    No Longer Lost - Mulberry Mansion

    (160)
    Aktuelle Rezension von: readingnele

    So ein schönes Buch, wow. Ein Buch, dass ich am Ende erstmal an mich drücken und verarbeiten musste.

    Die Typische Enemys-to-Lovers Geschichte aber dann doch wieder so untypisch. Perfekt abgerundet, geschmückt mit viele kleinen Details, viele Tiefen aber auch wunderschöne Höhen. Die Spannung ist greifbar, jedes Gefühl der Protagonisten zu 100% nachvollziehbar.

    In May hab ich mich schon in Band 1 verliebt und mich seitdem gefreut sie besser kennenlernen zu dürfen. Ich kann mich so gut mit ihr identifizieren, mich in sie hineinversetzen. Ich hab mit ihr gelacht, gehofft und geweint. Ein Charakter der im Laufe des Buches so viel lernen durfte und von dem wir gleichzeitig alle noch ganz viel lernen können.

    Aber auch Wes hat einen großen Platz in meinem Herzen ergattert. Ganz nach dem Motto: Harte Schale, weicher Kern. Nicht nur einmal hätte ich ihn gerne in den Arm genommen auch wenn ich hin und wieder wirklich stinkwütend auf ihn war. Seine Alliterationen, der blaue Briefkasten, die Muffins, lauter kleine Dinge die ihn trotz seiner Unperfektheit so wahnsinnig perfekt machen.

    Die restlichen Mullberry Manison Mitbewohner runden die Geschichte perfekt ab. Trotz ihrer im Vergleich zu Band 1 eher kleinen Rolle bringen sie so viel Gefühl mit rein und haben mich immer wieder auflachen lassen.

    Insgesamt erinnert die Geschichte sehr an Maxton Hall, wer die Serie auch so sehr liebt, darf sich dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen!

  24. Cover des Buches MondSilberNacht (ISBN: 9783744814713)
    Marah Woolf

    MondSilberNacht

    (437)
    Aktuelle Rezension von: ErIk

    Die Geschichte setzt direkt nach den Ereignissen des dritten Bandes an und bringt einige unerwartete Wendungen. Ich mochte, wie intensiv die Atmosphäre war und wie sich Emmas Stärke zeigt, auch wenn sie manchmal an sich zweifelt. Calum bleibt geheimnisvoll, seine Handlungen waren nicht immer leicht zu durchschauen, aber genau das machte es interessant. An manchen Stellen war mir die Handlung etwas zu voll, und ich musste kurz überlegen, was genau passiert. Trotzdem war es fesselnd, bildhaft geschrieben und emotional rund. Ein Abschluss, der berührt und die Reihe schön zu Ende bringt.

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