Bücher mit dem Tag "mondlandung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mondlandung" gekennzeichnet haben.

25 Bücher

  1. Cover des Buches Unheimliche Geschichten (ISBN: 9783423281188)
    Edgar Allan Poe

    Unheimliche Geschichten

    (110)
    Aktuelle Rezension von: Anja_Weinhold

    Das Werk von Edgar Aellen Poe geriet fast in Vergessenheit. Erst Posthum erlangten seine Geschichten in der Schwarzen Romantik zu Ruhm. In "Unheimliche Geschichten" findet man zumindest einen Teil seiner Geschichten, inklusive der berüchtigten "Bluttat in der Rue Morgue". 

    Hinzufügen sei, dass sein Stil nicht ganz einfach ist und man Poe natürlich im Kontext der Zeit sehen muss.

  2. Cover des Buches Zeiten des Aufbruchs (ISBN: 9783499272141)
    Carmen Korn

    Zeiten des Aufbruchs

    (135)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Ein Roman über die Nachkriegsjahre bis zur Wirtschaftswunderzeit in Hamburg. Unsere Eltern oder Großeltern wurden von dieser Zeit geprägt

  3. Cover des Buches Weltgeschichte to go (ISBN: 9783499634048)
    Alexander Graf von Schönburg

    Weltgeschichte to go

    (36)
    Aktuelle Rezension von: Liden

    Datum: 03.02.2024


    Geschichte und ich .. ja, das ist eine Sache für sich. In der Schule fand ich es gähnend langweilig und aufmerksam zugehört hab ich nie. Dementsprechend ist mein Aufholbedarf riesig - und ich möchte mich in dem Bereich auch bilden. Nur ist es so, dass ich für das Thema immernoch nicht brenne. 

    Bedeutet: Die Lektüre muss unterhaltsam geschrieben sein, nicht zu sehr ins Detail gehen und mich nicht mit Fakten erschlagen. 


    Das Buch ist humorvoll und nicht belehrend geschrieben. Die meisten Themen waren eher langweilig, aber durch die kurzen Kapitel aushaltbar. Für Leute, die eine gewisse „Vorbildung“ in dem Bereich haben, kann ich mir allerdings vorstellen das es ihnen zu oberflächlich beschrieben hast. Besonders lesenswert empfand ich die kurze, knackige Zusammenfassung am Ende eines Kapitels. 

    Ich musste öfters das Handy zücken um bestimmte Worte nachzuschlagen, aber das hat den Lesefluss nicht gestört (und mich gebildet xD) 


    (Das Vorwort allerdings hätte sich der Autor sparen können, das war langweilig) 


    Fazit: Solide 3 Sterne. Ich habe einiges gelernt aber musste mich auch durch einige Kapitel quälen. 

  4. Cover des Buches Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen (ISBN: 9783959670845)
    Margot Shetterly

    Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

    (55)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Auf das Buch Hidden Figures bin ich aufmerksam geworden, weil ich zuvor den gleichnamigen Film gesehen habe. Ich mag die Schauspielerin Oktavia Spencer unheimlich gerne und ich fand den Film großartig. Von daher wollte ich natürlich auch das Buch lesen.
    Die Autorin Margot Lee Shetterly hat sehr gut recherchiert, soweit ich das beurteilen kann. Es gab unheimlich viel zu erfahren, langweilig wurde es keineswegs. Allerdings ist es als Sachbuch bzw. als biografisches Sachbuch mit dem Film weniger vergleichbar, da natürlich im Buch viel Augenmerk auf Daten gelegt wurde. So etwas ist filmisch selbstverständlich zweitrangig bzw. weniger sachlich dargestellt.
    Ich mochte beides und kann das Buch jedem empfehlen, der ergänzend etwas über die Geschichte erfahren möchte.

  5. Cover des Buches Armada (ISBN: 9783596296613)
    Ernest Cline

    Armada

    (123)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ernest Clines Ready Player One war dermaßen großartige Unterhaltung, dass ich mich auf sein zweites Buch Armada riesig gefreut hatte. Allerdings waren die Bewertungen doch sehr unterschiedlich mit einem starken Hang ins Negative. Egal. Was wäre ich denn für ein Buchnerd, wenn ich mich von den Bewertungen abhalten lassen würde. Selber eine Meinung bilden, ist das Motto des Buchrezensenten. Und um es gleich vorwegzunehmen: Armada ist wieder beste Unterhaltung. Ein spaßiger Trip zurück in die 80er und 90er sowie in die eigene Kindheit und Jugend. Im Gegensatz zu Ready Player One gibt es allerdings diesmal auch reichlich kritikwürdiges.

    Die Anspielungen und Reverenzen auf Filme, Bücher, Computerspiele und die Musik der 80er Jahre (aber auch der 90er und der 2000er) sind unzählbar und noch häufiger als in Clines Debütroman. Es beginnt mit dem Namen des Protagonisten Zack Lightman, der den gleichen Nachnamen trägt wie David Lightman aus dem Film „Wargames“, welcher schon in Clines Ready Player One eine herausragende Rolle spielte. Und es endet noch lange nicht bei einer kompletten Musikplayliste „Raid the Arcade“, die zahlreiche (Rock)Hits der 80er vereint.

    Der letzte Sternenkrieger

    Der Inhalt von Armada ist schnell erzählt und wartet tatsächlich weder mit besonderen Überraschungen noch innovativen Ideen auf. Genau genommen ist es eine Hommage an Orson Scott Cards Ender‘s Game bzw. den Film Starfight.

    Letztlich geht es also um Computerspielende Jugendliche, die aufgrund ihrer Fähigkeiten in den virtuellen Welten zu Kämpfern in der realen Welt werden. Ausgelutschtes Thema? Absolut! Und genau darum ging es ja auch schon bei Ready Player One. Es geht nicht darum neue Ideen zu präsentieren, sondern die guten alten Ideen, die guten alten Zeiten in ein neues Gewand zu hüllen und den Spaß wieder aufleben zu lassen. Das ist natürlich alter Wein in neuen Schläuchen und kann somit sicherlich nicht alle überzeugen. Wer mit den 80ern nichts anfangen kann, wer kein Gamer ist, wer mit Nerds und Geeks keinen Spaß hat, wer Science Fiction Filme doof findet, der wird mit Armada auch nicht glücklich werden. Das dürfte dann auch der Grund für die vielen mäßigen Bewertungen sein. Armada entwickelt sein Potenzial nur, wenn man die unzähligen Anspielungen versteht.

    I want to believe

    Noch nie von Time Bandits gehört? Keine Ahnung was ein Flux Kompensator ist? Wing Commander und X-Wing vs. TIE-Fighter sind Böhmische Dörfer? Dann Finger weg. Wer sich aber noch mal zurückversetzen lassen möchte in die Zeit der kindlichen Allmachtsphantasien, wer Enemy Mind und Kampfstern Galactica mochte, wird fantastische Belletristik erhalten. Bereits der erste Satz des Romans weist den Weg für alle Believer:

    „Ich starrte gerade aus dem Fenster des Klassenraums und träumte von Abenteuern, als ich die fliegende Untertasse entdeckte.“

    Ernest Cline ist ein Spezialist darin, die Kindheitsträume zu reaktivieren und sich in die damalige (Gefühls-)Welt zurückzuversetzen.

    „Dazu muss man wissen, dass ich seit dem ersten Tag im Kindergarten auf irgendein völlig unglaubliches, weltveränderndes Ereignis gehofft und gewartet hatte, das die endlose Monotonie meiner Bildungslaufbahn unterbrach.“

    Welchem Teenager wird da nicht aus der Selle gesprochen? Armada ist eine grandios adoleszente Phantasmagorie. Das Buchgewordene kindliche Größenselbst.

    Und das hat leider auch seine Schwächen.

    Nationaler Pathos und Militarismus

    Man könnte es mit dem Independence Day Fiasko vergleichen. Independence Day ist sicherlich einer der besten Science Fiction Filme aller Zeiten und gleichzeitig ist er unerträglich nationalistisch, pathetisch und militaristisch. Und Ernest Cline lehnt Armada ganz deutlich diesem Hollywood-Kitsch und dieser Pentagon Propaganda an. Und so wurden auch von Clines zweitem Buch bereits die Filmrechte verkauft. Während Steven Spielberg Ready Player One verhunzt, würde es mich nicht wundern, wenn Wolfgang Petersen Armada zu einem weiteren US Army Werbevideo verarbeitet. Pathos, Nationalismus und Militarismus gehen an einigen Stellen eine wirklich unangenehme Melange ein, die zeitweilig gar an Trumpismus erinnern. Dieses unkritische Abfeiern, dieses kindliche Bejubeln der militärischen Macht ohne kritische Reflexion, ist selbst des Genres der banalen Unterhaltung unwürdig. Das Militär ist gut, weil es uns vor den Aliens beschützt. Im Englischen wird das Problem deutlicher. Denn Aliens heißt nichts anderes als Fremder.

    Auch muss man nicht alles aus den 80ern (und früher) übernehmen. Der lustige Alltagsrassismus ist eben nicht lustig, sondern rassistisch.

    „Hall-oh“, sagte er [der Chinese] mit starkem Akzent. „Nett, dich kellenzulennen.“

    Das erinnert ganz böse an das Yellowfacing, wie es sehr bitter z.B. in Frühstück bei Tiffanys eingesetzt wurde. Der lustige Chinese. Herausragend wird die Szene in Dragon: The Bruce Lee Story rezipiert.

    Versöhnung

    Die Schwächen in Armada sind schon nicht unerheblich. Aber und das muss abschließend natürlich gesagt werden: der Spaß überwiegt eindeutig. Und man muss eben etwas kritisch lesen, selbst im banalen Unterhaltungsbereich. Und wie ich schon einmal bei einer Rezension zu Daniel Suarez schrieb: Wer Leeroy Jenkins einbaut, hat bei mir immer einen nerdigen Stein im Brett.

    „Sehr ihr, das ist genau der Grund, warum ihr beiden immer in den ersten zwei Minuten draufgeht“, sagte ich. „Weil ihr bei den Einsatzbesprechungen nicht aufpasst.“

    „Nein, du bist der Grund, warum wir immer draufgehen, Leeroy Jenkins!“

  6. Cover des Buches Moonglow (ISBN: 9783462053463)
    Michael Chabon

    Moonglow

    (30)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    "Moonglow" erzählt eine relativ simple, überschaubare Lebensgeschichte, und zwar diejenige von Michael Chabons Grandpa, von diesem mehr oder weniger selbst berichtet am Sterbebett, in der Woche vor dem eigenen Tod. Zuvor war dieser Großvater ein eher wortkarger Mensch, nachdenklich, pragmatisch, sehr moralisch, eigenbrötlerisch, originell, unerwartet empathisch - und fraglos liebenswert. Um die Episoden aus diesem langen, aber überhaupt nicht übermäßig ereignisreichen Leben etwas attraktiver zu gestalten, verflechtet Chabon sie mit etwas Jetztzeitgeschehen, einigem an Reflexion über die eigene Kindheit, und außerdem verschiebt er ständig die Zeitebenen. Das ist geschickt gemacht und erfüllt seinen Zweck, aber dennoch bleibt am Ende eine gewisse Unzufriedenheit.
    Dabei stimmen alle Komponenten. Der Großvater war während des Zweiten Weltkriegs in einer Art Spezialeinheit, die lohnendes Material und lohnende Menschen hinter den Frontlinien ausmachen und den Geheimdiensten überantworten sollte. Er war rund um das Kriegsende auf der Jagd nach Wernher von Braun, der tatsächlich von den Amerikanern gefasst, rehabilitiert und an prominenter Position im späteren Raumfahrtprogramm eingesetzt wurde, wo er für die Saturn V-Rakete verantwortlich zeichnete, die die ersten Menschen zum Mond gebracht hat. Von Braun verkörpert den moralischen Antagonisten in diesem Roman - und begegnet Chabons Großvater auch physisch. 


    Nach dem Krieg verfiel der Großvater einer mysteriösen, bezaubernden Frau, die er ehelichte und die Chabons Großmutter wurde - eine Frau, die zeitlebens von ihrer Schizophrenie geplagt wurde, die sie vermutlich auch den Geschehnissen im Krieg zu verdanken hatte. Für sie gab der Großvater seine Karriere im Raketenbau auf, aber die Leidenschaft für Raketen blieb ihm bis zum Lebensende.

    Man erfährt viel in diesem wunderbar erzählten Roman, der ganz energisch einen moralischen Standpunkt vertritt, weitgehend ohne Kernkonflikt auskommt und insgesamt eine Liebeserklärung an jenen Großvater ist - eine, die diesem Mann vermutlich gerecht wird, zumal so kunstvoll geschrieben und von einem so großartigen Autor verfasst. Aber das Problem bei halbbiografischen Erzählungen ist immer das gleiche: Die Figuren sind eben echt, man dichtet ihnen keine Eigenschaften an, die es einfach nicht gab und das Bild verzerren würden, die aber der Geschichte etwas Würze verleihen würde. Man verzichtet auf allzu Negatives, was nicht heißt, dass man beschönigt oder verklärt. Aber die besten Geschichten erzählt eben nicht das Leben, wie ständig behauptet wird, sondern die besten Geschichten werden von tollen Autoren ausgedacht (und erzählt). Von Leuten wie Michael Chabon, der mit "Moonglow" einen soliden Roman vorgelegt hat

  7. Cover des Buches Der Sommer meiner Mutter (ISBN: 9783406734496)
    Ulrich Woelk

    Der Sommer meiner Mutter

    (65)
    Aktuelle Rezension von: BuchundBrett

    Buchvorstellung

    Ulrich Woelks Roman „Der Sommer meiner Mutter“ entführt uns ins Jahr 1969; in einen Sommer voller Umbrüche, Aufbrüche und Abgründe. Die Geschichte spielt am Stadtrand von Köln, im Milieu einer bürgerlichen Neubausiedlung. Erzählt wird sie aus der Sicht des elfjährigen Tobias Ahrens, einem nachdenklichen Jungen mit großem Interesse an Wissenschaft, insbesondere der bevorstehenden Mondlandung. Während Neil Armstrong sich darauf vorbereitet, den Mond zu betreten, beginnt für Tobias und seine Familie ein anderer, ganz persönlicher Aufbruch; einer, der ebenso weltverändernd wirkt, zumindest in ihrer kleinen Welt.

    Als die neue, politisch engagierte Familie Leinhard ins Nachbarhaus zieht, prallen zwei Lebensentwürfe aufeinander. Tobias’ konservative, katholisch geprägte Eltern treffen auf ein linksintellektuelles Paar, das aus Griechenland zurückkehrt und frischen Wind mitbringt; kulturell, politisch und emotional. Schnell entsteht eine enge Verbindung zwischen beiden Familien. Besonders Tobias' Mutter beginnt, sich von ihrer Rolle als Ehefrau und Hausfrau zu lösen; inspiriert durch Frau Leinhard und ihre Ideen von Selbstbestimmung und Emanzipation. Auch die Kinder, Tobias und die ältere Rosa, nähern sich an und erleben ihre ersten körperlichen und emotionalen Erkundungen.

    Doch der scheinbar nostalgische Bilderbogen wird durch eine schockierende Eröffnung in düsteres Licht getaucht: „Im Sommer 1969, ein paar Wochen nach der ersten Mondlandung, nahm sich meine Mutter das Leben.“ Dieses Wissen begleitet jede Szene und verleiht der Geschichte Tiefe und Tragik.

    Rezension

    Ulrich Woelk gelingt mit „Der Sommer meiner Mutter“ ein vielschichtiger, atmosphärisch dichter Roman, der weit mehr ist als eine Jugendgeschichte vor historischem Hintergrund. Was auf den ersten Blick wie ein nostalgisches Erinnerungsstück an eine Zeit der technischen Utopien und gesellschaftlichen Umwälzungen wirkt, entpuppt sich als fein verwobenes Psychogramm zweier Familien und vor allem als intensive Studie über das Gefüge von Ehe, Rollenbildern, Begehren und Entfremdung.

    Besonders gelungen ist die Erzählperspektive. Aus dem Blickwinkel des elfjährigen Tobias wirkt vieles naiv und unausgesprochen und doch spürt man als Leser die Spannungen zwischen den Zeilen. Woelk nutzt diese kindliche Perspektive nicht zur Verklärung, sondern als stilistisches Mittel, um die Risse in den erwachsenen Beziehungen umso deutlicher hervortreten zu lassen. Manches bleibt dabei bewusst undeutlich, vieles wird angedeutet statt ausgesprochen, was dem Roman seine eindringliche, fast schwebende Stimmung verleiht.

    Die Dynamik zwischen den beiden Müttern ist ein zentraler Katalysator der Handlung. Ihre Annäherung – emotional wie körperlich – sprengt nicht nur gesellschaftliche Konventionen, sondern setzt auch eine Entwicklung in Gang, die niemand mehr aufhalten kann. Woelk beschreibt das ohne Voyeurismus, sondern mit großer Empathie und psychologischer Präzision. Die Begegnung zwischen Rosa und Tobias spiegelt auf kindlich unsichere Weise diese Suche nach Nähe und Selbstverortung wider.

    Besonders berührend sind die leisen, inneren Konflikte. Die Leere in der Ehe der Ahrens, die Sprachlosigkeit zwischen den Eltern, das verzweifelte Ringen der Mutter um Selbstverwirklichung. All das wird getragen von einer subtilen, aber dichten Sprache, die viel zwischen den Zeilen erzählt.

    Fazit

    „Der Sommer meiner Mutter“ ist ein kluger, einfühlsamer und intensiver Roman über eine Zeit des Aufbruchs; historisch wie persönlich. Woelk verwebt gesellschaftliche Entwicklungen der späten 60er Jahre mit den leisen, oft übersehenen inneren Kämpfen seiner Figuren. Die Geschichte ist tiefgründig, ohne schwer zu wirken, und emotional, ohne je kitschig zu werden.

    Mich persönlich hat besonders beeindruckt, wie die beiden Familien, so gegensätzlich sie auch wirken, aufeinander reagieren und sich gegenseitig verändern. Woelk zeigt, wie Begegnungen mit anderen Lebensmodellen dazu führen können, das eigene Leben zu hinterfragen und das mit weitreichenden Konsequenzen. Die Geschichte ist tragisch, aber nie hoffnungslos. Sie ist melancholisch, aber niemals zynisch.

    Ein stilles, großes Buch, eindrucksvoll erzählt, klug komponiert und tief bewegend. Wer sich für psychologisch dichte Familiengeschichten mit historischem Kontext interessiert, sollte diesen Roman unbedingt lesen.

  8. Cover des Buches Space Girls (ISBN: 9783499291678)
    Maiken Nielsen

    Space Girls

    (39)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein packender Roman.

    Nielsen gelingt es, die spannende und vielfältige Charaktere und Umgebungen zu vermitteln, besonders die tiefgründige Charakterzeichnung der Protagonistinnen sticht hervor. Jedes Mädchen hat seine eigenen Stärken und Schwächen, was zu authentischen und emotionalen Konflikten führt. Die Erzählung bleibt durchgehend fesselnd, und der Mix aus Action, zwischenmenschlichen Beziehungen und gesellschaftlichen Themen macht das Buch sowohl unterhaltsam als auch nachdenklich.

    Lediglich bin ich über manche Satzstellungen gestolpert, weswegen es den einen Punkt Abzug gibt.

  9. Cover des Buches Neil Armstrong: Der erste Mensch auf dem Mond (ISBN: 9783845834344)
    Katrin Hahnemann

    Neil Armstrong: Der erste Mensch auf dem Mond

    (11)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen - ein großer für die Menschheit.“ S. 77


    Inhalt:

    Neil Armstrong war der erste Mann auf dem Mond. Wie es dazu kam erfährt man in dieser Biografie. Zusätzlich gibt es noch viele Informationen über das Thema Raumfahrt.


    Cover:

    Das Cover ist aussagekräftig, vermittelt das Thema des Buches unmissverständlich und zeigt auch Neil Armstrong persönlich. Sehr passend für eine Biographie.


    Meine persönliche Meinung:

    Diese Biografie ist total gut gelungen. Neil Armstrongs Leben und Werdegang wird von Geburt bis zum Tod beschrieben. Junge Leser erfahren, wie Neil seine Kindheit verbracht hat, Pilot und schließlich Astronaut wurde. Die Kapitel sind kurz und überschaubar. Interessiert sich jemand für die Raumfahrt, so ist in diesem Buch vieles geboten. Nebst Neil Armstrongs Leben werden auch die Entwicklungen in der Raumfahrt beschrieben und was es bedeutet ins Weltall zu fahren. Zudem sind immer wieder vereinzelte Wörter blau geschrieben und so aus dem Text hervorgehoben. Das erleichtert den Lesefluss und lockert den Text auf.


    Fazit:

    Eine informative und kindgerechte Biografie über Neil Armstrong und die Raumfahrt. 

  10. Cover des Buches Mondindianer (ISBN: 9783955301262)
  11. Cover des Buches Rätsel der Geschichte (ISBN: 9783821873015)
  12. Cover des Buches Die dunkle Seite von Apollo (ISBN: 9783895396076)
  13. Cover des Buches Mollys Flug zum Mond (ISBN: 9783734820717)
    Duncan Beedie

    Mollys Flug zum Mond

    (12)
    Aktuelle Rezension von: kinderbuchschatz

    Originaltitel: Molly’s Moon Mission

    Titel: Molly’s Flug zum Mond

    Von: @duncandraws77 

    Übersetzung: @kristinakreuzerwoerter 

    Verlag: @magellanverlag 

    Seitenanzahl: 40

    Empfohlenes Lesealter: 3-6 Jahre

    Preis:14€

    ISBN: 978-3734820715


    Inhalt: Zum Mond fliegen. Für eine kleine Motte viel, viel, viel zu weit weg, denken Molly’s Mama und die anderen Tiere. Doch Molly trainiert und hat ihren Plan fest im Visier. Und dann ist es soweit: 5 - 4 - 3 - 2 -1 START! Molly landet auf etwas hellem, Gelben. Aber es ist nicht der Mond, sondern nur eine Glühbirne. Ob Molly jetzt aufgibt?


    Meine Meinung: Eine Motte ist ja vielleicht zuerst nicht grade ein Publikumsliebling, wie man meinen könnte. Aber weit getäuscht, wir fliegen auf Molly. Eine kleine Motte zeigt, was in ihr steckt. Allein das finde ich ja schon so eine schöne Metapher. In der Geschichte geht der bunte Falter konsequent seinen Weg, auch wenn er viele Zweifler hat. Ist es nicht auch so im wahren Leben? Was mir ausserdem noch gut gefallen hat ist, dass Molly sich auf ihre Weltraummission vorbereitet hat. Ohne Fleiß keinen Preis hat schon einen wahren Kern, besonders wenn man mit Leidenschaft dabei ist. Der erzählende Text wird durch viel wörtliche Rede aufgelockert und die Illustrationen sind eine tolle Kombination aus Licht- und Schattenspielen. 


    Fazit: Ein wunderschönes Bilderbuch über Träume, und wie man sie erreicht, auch wenn sie noch so groß sind. 


  14. Cover des Buches Aufbruch zum Mond (ISBN: 9783453604636)
    James R. Hansen

    Aufbruch zum Mond

    (15)
    Aktuelle Rezension von: ElaK

    Einer der Gründe, warum ich endlos lange für das Buch gebraucht habe war, dass ich es nicht beenden wollte. 

    Schon als kleines Mädchen waren die Männer um das Apollo Raumfahrtprogramm meine Helden und der Mond war schon immer ein Sehnsuchtsort für mich. 

    Ich muss zugeben, dass der erste Mann auf dem Mond lange Zeit unter meinem Radar verschwand. Abgesehen vom Namen, der natürlich zur Allgemeinbildung gehört, zeigt das Buch dem Leser, warum das so ist: 

    Neil Armstrong war ein Held, der niemals einer sein wollte und diese Zurückgezogenheit in seinem Leben konsequent durchzog. Er betrachtete sich selbst als leidenschaftlichen Luft- und Raumfahrtingenieur und begriff sich immer nur als Teil eines Projektes. Auch später war er darauf bedacht, keinen Sonderstatus aus seiner Position zu entwickeln.

    Dass das Buch den außergewöhnlichen und unglamourösen Charakter des Astronauten und seinen spannenden Werdegang auf diese Weise der Nachwelt erhält, ist wunderbar,  Darüber hinaus gibt es interessante Einblicke in die Entwicklungsgeschichte der NASA und den holprigen Beginn des amerikanischen Raumfahrtprogramms. Es schildert seine Erfolge und Katastrophen, die schließlich zu meinem Lieblingsteil, der atemberaubenden Landung auf dem Mond führte. 

    Der einzige Wermutstropfen ist die Sprache des Werkes, die der Ästhetik der Sache  nach meiner Meinung nicht gerecht wird. Nun gut, der Schreibstil deckt sich vielleicht nicht mit meinem Literaturgeschmack, aber er entspricht mit Sicherheit dem Wesen dieses Mannes. 

  15. Cover des Buches Ein großer Schritt für die Menschheit (ISBN: 9783806237917)
    Christoph Fasel

    Ein großer Schritt für die Menschheit

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya

    Wer diesen Sommer keinen totalen Medienboykott veranstaltet hat, hat sicherlich mitbekommen, dass sich am 20./21. Juli (je nach Zeitzone) die Mondlandung zum 50. Mal gejährt hat. Als grosser Sci Fi Geek finde ich Raumfahrt auch im echten Leben sehr spannend, darum habe ich mir zum Jubiläum dieses Buch über die Mondlandung gegönnt.


    "Ein grosser Schritt für die Menschheit" ist nicht besonders dick, aber dafür auf jeder Seite farbig bebildert. Neben der ersten Mondlandung werden auch der Weg dorthin (inklusive der Erfolge der Sowjetunion), die weiteren Mondlandungen, die Entwicklung der Raumfahrt bis heute sowie der Mond aus naturwissenschaftlicher, philosophischer und künstlerischer Sicht beleuchtet. Leider hat mich das letzte Drittel des Buchs nicht sonderlich gepackt. Ich wollte etwas übe die Raumfahrt erfahren und nicht, welche Bücher über den Mond geschrieben oder welche Bilder von ihm gemalt wurden. 


    Inhaltlich ist das Buch klar für Laien gestaltet. Die verwendete Sprache ist leicht verständlich ohne Fachbegriffe. Da "Ein grosser Schritt für die Menschheit" nicht nur die Apollo-11-Mission, sondern auch viele weitere Themen behandelt, geht es nirgends wirklich in die Tiefe. Die ganze mehrtägige Apollo-11-Mission, deretwegen ich das Buch gekauft habe, umfasst lediglich acht Seiten, auf denen wie erwähnt auch viele Bilder zu finden sind. So bietet dieses Fachbuch zwar einen groben Überblick, wer mehr über die Mission erfahren will, muss sich aber vertiefte Fachliteratur suchen.


    Mein Fazit

    Viele Themen, aber jedes nur oberflächlich behandelt.

  16. Cover des Buches Wir haben ein Problem (ISBN: 9783359017349)
    Eugen Reichl

    Wir haben ein Problem

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Estrelas

    „Houston - Wir haben ein Problem“ - Dieser Satz ist jedem ein Begriff und wurde repräsentativ (ohne Angabe des NASA-Standorts) zum Titel dieses Buchs über Pannen in der Raumfahrt.

    Neben fachlichen Erklärungen (so erfahren wir über den Librationspunkt 1 „Diese Position ist einer von fünf Orten im freien Raum in weitem Erdabstand, an denen sich die Schwerkraft von Erde, Sonne und Mond aufheben.“) lesen wir in kurzen Episoden von Fehlstarts, Missverständnissen und dem Leben als Astronaut.

    Auch wenn sich die Begeisterung des Autors für das Thema in teilweise recht spezifischen Schilderungen widerspiegelt, schließt er mit der Betrachtung der Wahrscheinlichkeit einer Begegnung mit intelligenten Wesen außerhalb der Erde den Bogen zu häufig diskutierten Fragen. Für Antworten - warum nach den Sternen greifen, dieses Buch liegt so nah.

  17. Cover des Buches Im Kernschatten des Mondes - Die unbekannten Heldinnen der NASA (ISBN: 9783959674034)
    Margot Shetterly

    Im Kernschatten des Mondes - Die unbekannten Heldinnen der NASA

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Fernwehwelten

    Gibt es Geschichten, zu denen euch der Film besser gefallen hat, als das Buch? Für mich ist das untypisch – doch dann habe ich „Im Kernschatten des Mondes gelesen“ und „Hidden Figures“ gesehen.

    Wenn ein Buch den Fokus verliert…

    „Im Kernschatten des Mondes“ hat meinen Unwillen, Bücher abzubrechen, auf die Probe gestellt. Ab der Hälfte habe ich einen Großteil nur noch quergelesen. Wirklich schade, denn eigentlich interessierte mich die autobiographische Erzählung sehr.

    In den 1930er und 1940er Jahren wurden aus simpler Personalnot heraus afroamerikanische Frauen in der Raumfahrtbehörde der USA eingestellt. Rassentrennung und patriarchalische Strukturen erschwerten den talentierten Frauen ihre Arbeit. Obwohl sie maßgeblich zum Erfolg der Apollo-Mission beitrugen, wissen heute die wenigsten Menschen etwas über ihre Mitarbeit. Sie verschwanden, wurden verschluckt und absichtlich vertuscht, doch Shetterly holt sie mit ihrem Werk zurück ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

    Zumindest war es das, was ich von dem Buch erwartet hatte.

    Ich glaubte, eine informative und dennoch spannende Erzählung vor mir zu haben – über die damaligen Ungerechtigkeiten und den Kampf afroamerikanischer Frauen um die Chancen und die Anerkennung, die sie verdienten. Stattdessen aber wurden diese Aspekte von dem physikalischen Teil der Geschichte verschluckt, gerieten völlig aus dem Fokus. Ich schaffte es kaum, einem Satz des Buchs wirklich zu folgen. In Kombination mit dem äußerst trockenen und verschachtelten Schreibstil ging mir die Motivation, weiterzulesen, mit jedem Kapitel mehr verloren. Ständige Personen- und Zeitsprünge auch innerhalb einzelner Kapitel irritierten mich zusätzlich.

    Das Buch ist sicherlich wertvoll – aber eben nichts für Leser, die auf dem Gebiet der Raumfahrt Laien sind und bleiben wollen, sich eigentlich für die Geschichten der Frauen interessieren. Deshalb hat „Im Kernschatten des Mondes“, meiner Meinung nach, sein Thema verfehlt. Oder zumindest das, was ich als solches verstanden hatte. Es war weniger eine autobiografische Erzählung über Diskriminierung und Ungerechtigkeit als ein Sachbuch zu den Hintergründen der Raumfahrttechnik.

  18. Cover des Buches Das Leuchten des Mondes (ISBN: 9783442714834)
    Lydia Netzer

    Das Leuchten des Mondes

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Lisi_Wirth

    Sunny ist mit Maxon verheiratet. Die Beiden scheinen alles zu haben - tolles Haus, 1 kleiner Junge, Sunny zum 2. schwanger, Maxon hat einen tollen Job - aber....Maxon ist als Astronaut im Weltall als für Sunny die Welt aus den Fugen gerät. Nichts ist mehr wie vorher als Sunny in einen Autounfall verwickelt wird.

  19. Cover des Buches Sonne, Mond und Märchen - Hättet ihr`s gewusst? (ISBN: B01GTDQG9K)
    Mona Frick

    Sonne, Mond und Märchen - Hättet ihr`s gewusst?

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Jashrin
    In sieben bezaubernden Märchen bringt uns die Autorin Mona Frick neue, phantasievolle Erklärungen zu meist wissenschaftlichen Phänomenen. So endet auch jedes Märchen mit der Frage „Oder hättet ihr’s gewusst?“. Besonders das erste Märchen, in dem die Sonne verschläft und in dessen Folge die Zeitumstellung beschlossen wird, hat mir sehr gefallen. Originelle Ideen, der märchenhafte Schreibstil und dazu die wunderbaren Illustrationen von Ly Fabian lassen jede Geschichte lebendig werden und den Leser für kurze Zeit in eine ganz besondere Welt eintauchen. Lediglich ein Märchen konnte mich nicht so ganz überzeugen, die anderen dafür umso mehr.

    Das Buch ist in zwei Teile unterteilt. Der erste beinhaltet die Märchen und der zweite Teil gibt in kindgerechten Worten die tatsächlichen Erklärungen zu Mondfinsternis, Damenwahl, Zeitumstellung etc. wieder.

    Der Schreibstil ist charmant und märchentypisch und durch die Kürze der Geschichten eignen sie sich auch sehr gut zum Vorlesen, ohne jüngere Zuhörer zu überfordern.

    Mein Fazit: Ein wunderschön gestaltetes Buch, dessen zauberhafte Märchen sowohl große als auch kleine Leser begeistern kann.

  20. Cover des Buches Wo wir waren (ISBN: 9783499271892)
    Norbert Zähringer

    Wo wir waren

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Xirxe

    Was für eine schöne und auch traurige Geschichte - fast ein richtiger Schmöker. Doch zum völlig darin Versinken hat es nicht ganz gereicht, ohne dass ich so genau weiss, woran es liegt.
    Ausgangspunkt ist der 21. Juli 1969, also ziemlich genau vor 51 Jahren, als die ersten Menschen den Mond betraten. Obwohl man im Nachhinein das Gefühl haben könnte, dass an diesem Tag sonst nichts weiter Aufregendes passierte 😉 geschah doch so einiges Andere, was für manche Menschen zu enormen Veränderungen im Leben führte.
    Die wichtigste Figur ist der fünfjährige Hardy Rohn, der mit einem älteren Jungen aus dem Waisenhaus flieht, wo sie täglich gewalttätigen und erbarmungslosen Aufsichtspersonen ausgesetzt sind. Zwar misslingt die Flucht (zumindest für Hardy), doch sie ist der Grund, weshalb er ein Jahr später adoptiert wird und so ein um vieles besseres Leben verbringen kann. Und vermutlich ist diese Flucht auch der Grund dafür, dass Jahre später ein brutaler Mensch ebenso brutal ermordet wird.
    Doch nicht nur Hardy flieht an diesem Tag - auch seine wegen Mordes zu lebenslänglich verurteilte Mutter unternimmt einen Fluchtversuch.
    Diese beiden Personen sind der Ausgangspunkt für die rund 500 Seiten umfassende Geschichte, die deren Leben und das ihrer Vorfahren und nächsten Verwandten schildert. So spannt sich ein Erzählbogen über das Jahrhundert von Memel bis Vietnam, vom Rhein bis in die USA, von 1901 bis 2009. Norbert Zähringer nimmt seine Leserinnen und Leser mit durch Raum und Zeit und wir erleben das Jahrhundert durch die Beschreibungen von Hardys Grossvater, seiner Mutter, seines Vaters undundund.
    Eigentlich sind die Voraussetzungen ideal für einen Schmöker zum darin Versinken, denn der Autor weiss gute Geschichten zu erzählen, unter anderem indem er durch kleine Ausblicke in die Zukunft Spannung erzeugt. Doch ich blieb zu den Figuren auf Distanz - vielleicht liegt es an den doch recht häufigen Zeit- und Raumsprüngen, vielleicht an der etwas spröden Persönlichkeit Hardys.
    Dennoch: Ein schön zu lesendes Buch mit einer unterhaltsamen Geschichte.

  21. Cover des Buches Der lange Weg zum Mond und zurück (ISBN: 9783869920009)
  22. Cover des Buches Armstrong (ISBN: 9783844535631)
    Torben Kuhlmann

    Armstrong

    (10)
    Aktuelle Rezension von: rainbowly

    Inhalt

    Nachdem die kleine Maus durch ein Teleskop den Mond beobachtet hat, ist sie ganz sicher: Der Mond ist nicht aus Käse, wie alle seine Mäusefreunde behaupten! Doch keiner glaubt ihrer Entdeckung. Deshalb beschließt die kleine Maus es allen zu beweisen.


    Gestaltung

    Im Umschlag der CD-Hülle erhält man einen kleinen Einblick in die wundervolle Gestaltung des zugrundeliegenden Bilderbuches von Torben Kuhlmann. Außerdem findet man auch einige Informationen zum Autor, der Geschichte der Mondfahrt, sowie den anderen Bänden aus der Reihe der Mäuseentdecker.


    Umsetzung

    Die Geschichte ist wirklich toll umgesetzt. Es herrscht eine ziemlich ruhige Stimmung und trotzdem fesselt die Erzählung. Sie vermittelt ganz nebenbei tolle Details aus der Geschichte der Luftfahrt und lässt einen mit der kleinen Maus mitfiebern. Außerdem wird die Geschichte mit toller Musik und Geräuschen perfekt untermalt.


    Sprache

    Bastian Pastewka haucht den Figuren wirklich Leben ein. Man fühlt sich mitten im Geschehen. Die verschiedenen Figuren sind gut voneinander zu unterscheiden und das Erzähltempo ist perfekt für kleine Zuhörer.

     

    Charaktere

    Armstrong ist eine neugierige und wissbegierige Maus. Sie möchte Neues lernen und ist offen für neue Entdeckungen. Außerdem lässt sie sich nicht unterkriegen. Sie ist stark und selbstbewusst und lässt sich von ihrem Ziel nicht abbringen, auch wenn alle anderen sagen, dass sie Unrecht hat.


    Fazit

    Ich finde diese Geschichte bietet eine tolle Kombination aus Abenteuer, Wissen und Charakterstärke. Hoffentlich lassen sich viele Kinder davon inspirieren und sie hilft ihnen dabei ihre Ziele nie aufzugeben, auch wenn alle anderen sagen, dass man es nicht schaffen kann.

  23. Cover des Buches Armstrong (ISBN: 9783314103483)
    Torben Kuhlmann

    Armstrong

    (73)
    Aktuelle Rezension von: Tintenwelten

    Amerika in den 1950er Jahren. Während ihre Artgenossen den Mond für Käse halten, weiß eine wissbegierige Maus es besser. Schließlich beobachtet sie ihn jede Nacht durch ein Teleskop. Ihr Traum ist es als erste Maus zum Mond zu reisen. Und so setzt sie alles daran, dieses Ziel zu erreichen. 

    Die pelzigen Protagonisten bringen einem auf absolut niedliche Art und Weise Themen der Wissenschaft näher. Wer hätte gedacht, dass sie so über sich hinauswachsen können und solchen Anteil an der Geschichte der Menschheit hatten? Es ist eine gelungene Mischung aus Fantasy, Science-Fiction, Abenteuergeschichte und wundervollem Bilderbuch. Für kleine und große Entdecker geeignet!

    🥰 

    Jede einzelne Seite wurde von ihm wunderschön und atmosphärisch illustriert und stellt damit ein wahres Kunstwerk dar, welches sich perfekt in die Geschichten einfügt. Und die Mäuse 🐭! Cuteness-Faktor pur 💖🥹 

  24. Cover des Buches Leos wilde Abenteuer – Mond-Fieber (ISBN: 9783965943285)
    Andreas Völlinger

    Leos wilde Abenteuer – Mond-Fieber

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Jemasija

    Mond-Fieber ist ein richtig gelungenes Kinderbuch, das sowohl beim Vorlesen als auch beim Selberlesen viel Freude macht. Die Geschichte ist spannend, humorvoll und kindgerecht erzählt, ohne dabei zu überfordern. Besonders gut gefallen haben mir die kurzen Kapitel und die gut verständliche Sprache, die sich ideal für Kinder ab etwa sechs Jahren eignet, die schon etwas sicherer lesen.

    Die Figuren sind liebevoll gestaltet und schnell ins Herz geschlossen. Leo ist neugierig, mutig und ein toller Identifikationscharakter. Seine Tante Agnetha ist herrlich erfinderisch und bringt viel Witz in die Geschichte. Ein absolutes Highlight ist Haushaltsroboter Albert, der mit seiner Art immer wieder für lustige Momente sorgt. Auch kleine Nebenfiguren fügen sich schön in das Abenteuer ein.

    Was das Buch besonders macht, ist die Mischung aus Unterhaltung und Wissen. Ganz nebenbei lernen Kinder etwas über den Mond, die Raumfahrt und historische Mondmissionen, ohne dass es sich belehrend anfühlt. Die Informationen sind gut dosiert und passend in die Handlung eingebettet.

    Ein großes Plus sind außerdem die farbigen Illustrationen. Sie sind detailreich, witzig und unterstützen das Textverständnis sehr gut. Dadurch bleibt die Geschichte lebendig und motiviert auch weniger lesebegeisterte Kinder zum Dranbleiben.

    Insgesamt ist Mond-Fieber ein rundum gelungenes Kinderbuch mit viel Humor und Spannung. Ideal für den Übergang vom Erstlesebuch zu längeren Geschichten und eine klare Empfehlung.

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