Bücher mit dem Tag "mongolei"

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99 Bücher

  1. Cover des Buches Manduchai – Die letzte Kriegerkönigin (ISBN: 9783426304891)
    Tanja Kinkel

    Manduchai – Die letzte Kriegerkönigin

     (52)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    250 Jahre nach dem Ende des legendären Dschingis Khan, der die halbe Welt inklusive ganz China eroberte, sind die Sippen der Mongolen zerstritten und doch träumen immer noch viele, in die Fußstapfen des Urvaters zu treten. Das Leben und Wirken von Manduchai, die ganz eigene Träume hat, ist super interessant erzählt - und man sollte es kaum glauben, beruht auf Tatsachen. Wird es ihr gelingen, die Mongolen nach vielen Jahrzehnten wieder zu einen, um die Tradition - oder auch etwas ganz anderes - fortzusetzen? Ein grandioses Werk!

  2. Cover des Buches Der Zorn der Wölfe (ISBN: 9783442473953)
    Jiang Rong

    Der Zorn der Wölfe

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Arun

    Möchte euch ein interessantes Buch vorstellen welches ich gerade beendet habe.

    Es handelt sich um einen autobiografischen Roman des Chinesen Lu Jiamin den er unter dem Pseudonym Jiang Rong im Jahr 2004 veröffentlichte.

    Dieser Roman wurde seitdem mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet.

    Die Handlung ist während der Kulturrevolution in den 60 er Jahren des vorigen Jahrhunderts im Gebiet der inneren Mongolei angesiedelt.

    Er behandelt das Zusammenleben der verschiedenen Ethnien in diesem Gebiet, legt einen starken Fokus auf die Lebensweise der Mongolen und bringt uns die Flora und Fauna des Landes auf eine ausdrucksvolle Art und Weise näher!

    Mein Kurzkommentar: Ein Roman über die Politik des Riesenreiches China mit einem starken Bezug auf die Tierwelt, welches ein Lehrstück über die Zerstörung der Lebensbedingungen und der Umwelt bietet!

  3. Cover des Buches Ins Nirgendwo, bitte! (ISBN: 9783958891791)
    Franziska Consolati

    Ins Nirgendwo, bitte!

     (21)
    Aktuelle Rezension von: booknerd84
    • Titel: Ins Nirgendwo, bitte!
    • Autorin: Franziska Bär
    • Verlag: Conbook
    • Seitenanzahl: 288 Seiten
    Inhalt/Klappentext:

    Ganz auf sich allein gestellt wandern die 22-jährige Franziska und ihr Freund Felix durch den Westen der Mongolei. Ihr Weg führt sie mitten ins Nirgendwo, wo es weder feste Pfade noch Wegweiser gibt und wo sie tagelang keiner Menschenseele begegnen. Mit dabei: ein Zelt, Astronautennahrung und ein paar uralte russische Militärlandkarten. Franziska und Felix quälen sich Berge hoch, kämpfen sich durch reißende Gletscherflüsse und werden von einer donnernden Herde Yaks umzingelt. In der Einsamkeit haben sie aber auch seltene, magische Begegnungen. Und sie lernen viel über sich als Paar, das durch die extreme Erfahrung über sich hinauswächst.

    Mein Fazit: 

    Zwei Menschen und ein Traum. Einmal durch die mongolische Wildnis wandern. Dieses Abenteuer erlebten Franziska und ihr Freund Felix. Durch dieses tolle Buch, kann man diese Reise als Leser unglaublich detailreich miterleben. Die Autorin Franziska Bär, die diese Reise selbst erlebt hat, konnte mich mit ihrem sehr leichten aber auch sehr bildlichen Schreibstil so richtig tief in dieses Abenteuer reinziehen. Als Leser findet man sich dadurch selbst mitten im Geschehen wieder und kann diese Reise auf der heimischen Couch miterleben. Alles wurde so toll beschrieben, sodass die Wildnis wirklich zum greifen nah war. Darüber hinaus befinden sich in dem Buch auch einige beeindruckende Farbfotos von dieser Reise. 

    All die Planung im Vorfeld und dann die eigentliche Reise selbst, darf man in diesem Buch miterleben. Ich finde es auch nach wie vor erstaunlich, dass man all seinen Mut zusammen nimmt um solch ein großes Projekt zu starten und umzusetzen. Auch wenn ich selbst gerne mal ein paar Tage verreise, würde mir für solch großen Expeditionen in der Wildnis definitiv der Mut fehlen. Daher haben Franziska und Felix all meinen Respekt verdient, dass sie diese 400 Kilometer durch die Wildnis mit all ihren Hürden und tollen Erlebnissen gemeistert haben. 

    Für alle Abenteurer und Leser die gerne mal etwas Fernweg haben möchte, kann ich dieses Buch wirklich nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sterne!

    Liebe Grüße
    eure Jasmin (booknerd84)
  4. Cover des Buches Die Letzten ihrer Art (ISBN: 9783442770403)
    Maja Lunde

    Die Letzten ihrer Art

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Wir begleiten drei Menschen aus drei verschiedenen Jahrhunderten. Gemeinsam haben sie ihre Leidenschaft für vom Aussterben bedrohte Tierarten - vor allem für Wildpferde. Alle kämpfen sie auf ihre Weise für das Überleben ihrer Art.

    Eva lebt mit ihrer Tochter Isa 2068 in Norwegen. Es ist niemand mehr da, ganz Europa wandert. Die Dürre hat sie zur Flucht gezwungen. Zuerst gab es einen Kollaps, darauf folgte ein sieben Jahre anhaltender Krieg. Das Ökosystem ist völlig aus dem Gleichgewicht geraten. Einige Tierarten überlebten das nicht, andere profitierten davon.

    Nun lebt sie abgeschottet auf ihrem Hof, beschützt wilde, beinah ausgestorbene Tiere und hat keinen Kontakt zur Außenwelt, seit die Telefonverbindungen abgebrochen sind. Ihre Tochter möchte sie zum Weggehen bewegen, aber Eva hängt an dem Hof und an ihren Wildpferden.

    Als Louise auftaucht und sie sie bei sich aufnehmen, ändert sich die Dynamik. Ich mochte, wie die Autorin zeigt, dass schwere Zeiten das Schlechteste, aber auch das Beste in den Menschen hervorbringt. Louise ergänzt die kleine Familie perfekt.

    Karin ist Tierärztin und ihre Geschichte beginnt 1992 in der Mongolei Karin, denn dort startet sie ein Auswilderungsprojekt für Wildpferde. Sie bringt die Takhis zurück in die mongolische Steppe. Es sind die Pferde, die schon auf den Höhlenmalereien der Steinzeit zu sehen waren und sie hat eine ganz besondere Beziehung zu ihnen.

    Ich mochte Mathias, Karins Sohn. Er ist so offenherzig und direkt, sehr sympathisch. Die Beziehung zwischen Mutter und Sohn schien durch irgendetwas erschüttert und ich bin nicht dahintergekommen, warum sie Karin ihm gegenüber so distanziert verhält. Sie ist ihm gegenüber so abweisend. Ich habe die Beziehung der beiden nicht so richtig verstanden. Er hat eine Drogen-Vergangenheit. Die Distanz, die von ihr ausgeht, konnte ich aber trotzdem nicht verstehen. Schuld? Scham? Kann sie sich einfach nicht in die Mutterrolle einfügen? Auch sonst konnte ich nicht viel mit ihr anfangen. Mit Karin bin ich nicht warm geworden. Sie ist so anstrengend. Ich habe ständig über sie die Augen gerollt. Die Versuche ihrer Mitmenschen, mit ihr in Beziehung zu gehen, hat sie allesamt abgeschmettert. Sie lebt scheinbar nur für ihre Tiere. Und die Geschichte der Auswilderung der Pferde habe ich mit Begeisterung verfolgt. Mit eine*r sympathischeren Protagonist*in hätte es aber noch mehr Spaß gemacht ^^

    Zuletzt ist da noch Michail. Er lebt 1883 in St Petersburg und auch er interessiert sich für Wildpferde. Er hat eine hohe Stellung in einem Zoo und möchte ein paar Exemplare als Attraktion herholen.

    Auch wenn seine Geschichte eigentlich ziemlich spannend war, hat sie sehr lange gebraucht, bis sie mich packen konnte. Er und Wilhelm planten eine Reise in die Mongolei, um Wildpferde einzufangen. Bis sie endlich aufgebrochen sind war die Hälfte des Buches vorbei und es ist nichts Nennenswertes passiert. Dafür mochte ich die beiden Figuren in dieser Geschichte am liebsten. Michail und Wilhelm sind beide ganz besonders. Liebenswert und brennen für ihre Leidenschaft. Ich dachte die ganze Zeit, es würde vielleicht zwischen den beiden knistern. Ich habe mich mit den beiden sehr wohlgefühlt.

    Ich mag Maja Lundes Art zu erzählen. Es sind zunächst immer drei Geschichten von verschiedenen Menschen aus unterschiedlichen Zeiten. Erst hat man gar nicht das Gefühl, dass die Geschichten etwas miteinander zu tun haben, aber am Ende erkennt man die losen Fäden und dass zwar jede Geschichte für sich steht, aber alles auch irgendwie zusammenhängt.

    Außerdem hab ich mich sehr gefreut, eine der Geschichten aus dem letzten Buch in diesem hier weiterlesen zu dürfen. Es war eine Geschichte, die mich damals schon sehr betroffen gemacht und sehr interessiert hat und sie hat in diesem Buch noch einen Abschluss bekommen.

    Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen. Es gab allerdings viele Längen und mit einigen Figuren hatte ich meine Probleme. Es war schwächer als die beiden Vorgänger, aber die warnende Botschaft, die dahintersteckt ist einfach lesenswert. Ich bin schon gespannt auf den Abschlussband.

  5. Cover des Buches Das Auge Gottes (ISBN: 9783734103650)
    James Rollins

    Das Auge Gottes

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Nala73


    Der Absturz des Satelliten mitten in der mongolischen Wüste ist schon schlimm genug. Schließlich befindet sich an Bord das Auge Gottes, eine streng geheime experimentelle Kamera. Doch das letzte Bild, das der Satellit an die Basis übertragen hatte, ist noch schrecklicher. Painter Crowe von der SIGMA-Force kann kaum glauben, was er sieht. Auf dem Foto ist genau zu erkennen, dass die gesamte Ostküste der USA in Trümmern liegt! Wenig später kommt es zu einer noch unglaublicheren Entdeckung: Die fotografierte Szene liegt 90 Stunden in der Zukunft! Painter Crowe bleiben weniger als vier Tage, um die Katastrophe zu verhindern …

  6. Cover des Buches Waffengefährten, (ISBN: B0027TQOFM)
    Konstantin Simonow

    Waffengefährten,

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Heike110566
    Der Oktoberrevolution 1917 in Russland folgte nicht nur die Novemberrevolution 1918 in Deutschland, die, auf Betreiben der zunehmend verbürgerlichten Sozialdemokratie, nicht vollendete Novemberrevolution in Deutschland, sondern auch eine erfolgreiche im Juli 1921 in der Mongolei. 1939, Europa stand kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges, stieg auch die Kriegsgefahr im Fernen Osten. Das kaiserlich-militaristische Japan hatte die chinesische Mandschurei besetzt und bedrohte nun die 1924 gegründete Mongolische Volksrepublik. Diese bat die Sowjetunion um militärische Hilfe im Kampf gegen einen bevorstehenden japanischen Angriff. Im Frühjahr 1939 drangen dann tatsächlich japanisch-mandschurische Truppen in die Mongolei vor. Nach anfänglichen Erfolgen der Okkupanten, gelang es den sowjetischen und mongolischen Armeeeinheiten nach und nach die Aggressoren zurückzudrängen. Ende August siegten die Truppen der beiden sozialistischen Staaten, die die japanischen hinter dem Halchin-Gol zurückschlugen. Konstantin Simonow (1915-1979) verarbeitet diesen Konflikt an der mongolisch-mandschurischen Grenze in dem 1952 geschriebenen, 1964 wesentlich überarbeiteten und 1966 im Verlag Kultur und Fortschritt Berlin (DDR) auf deutsch veröffentlichten Roman "Waffengefährten". Er bildete den Auftakt zu seinem Romanzyklus über den Zweiten Weltkrieg, dem "Die Lebenden und die Toten" und "Man wird nicht als Soldat geboren" folgten. Simonow selbst war Kriegsberichterstatter im Großen Vaterländischen Krieg, wie der Kampf gegen die faschististischen deutschen Aggressoren auf sowjetischer Seite genannt wurde. Auch bei diesem Roman merkt man das Metier des Autors. Sachlich, klar, eindeutig stellt er die Ereignisse dar. Schonungslos wird die Grausamkeit des Krieges geschildert. Freude über erfolgreich geschlagene Schlachten wird dadurch auch immer wieder relativiert, dass Simonow aufzeigt, wie hoch der Preis dafür war: Freunde und Gefährten, mit denen man noch wenige Stunden zuvor gescherzt hatte, sind plötzlich tot. Gefallen. Packend und mitreißend, wenn auch stellenweise etwas sehr pathetisch, ist die Darstellung der Kriegsgeschehnisse. Zweifellos. Allerdings: Geht es um die Darstellung von Privatem, dann ist dieser Reporterstil nicht gerade sehr geeignet, um die menschlichen Gefühle der handelnden Protaginisten individuell zu zeichnen. Hier gelang es Simonow nicht mich an diese Handlungsstränge zu fesseln. Sie wirkten nüchtern und distanziert. Fade. Da beide Ebenen, die militärische und die persönliche, aber immer miteinander verwoben sind, so bietet der Roman immer wieder starke Phasen, die den Leser aufgrund des verdichteten Geschehens außer Atem kommen lassen, die aber von Phasen der Langatmigkeit unterbrochen werden. Obwohl der Roman zu einem Zyklus gehört, ist er auch als Einzelwerk lesbar. Das Buch ist inhaltlich in sich geschlossen. Es beginnt mit den Versetzungen des Panzeroffiziers Klimowitsch und dessen Freund, dem Frunse-Akademie-Absolventen Hauptmann Artemejew in das mongolische Kriegsgebiet und endet mit dem Gefangenaustausch nach dem Sieg der sowjetisch-mongolischen Truppen. Letzterer findet aber gerade statt, als Hitler-Deutschland Polen überfallen hat. Und es deutet sich an, dass die Protagonisten nun an der Ostgrenze der Sowjetunion benötigt werden, was ja dann in den Fortsetzungen auch dargestellt wird. Als Fazit: ein durchwachsener Roman. Simonow hat bessere Romane geschrieben.
  7. Cover des Buches Auf den Spuren Dschingis Khans (ISBN: 9783492406017)
    Tim Cope

    Auf den Spuren Dschingis Khans

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Tasmetu
    Diese Rezension ist eine Kopie des Originals auf tasmetu.de


    Bereits als ich die ersten Seiten dieses Buches las, war ich verzaubert und wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Zwar verhinderte das Format des Buches (eng beschrieben, anstrengende Schrift und für ein Taschenbuch recht schwer), dass ich schnell voran kam, doch ich genoss jede einzelne Zeile dieses Reiseberichts.
    Tim Cope ist nicht nur aus tiefstem Herzen ein Abenteurer und Reisender, sondern er hat auch Talent dafür, seine Erfahrungen mit den Lesern zu teilen. 3 Jahre als Nomade in fünf verschiedenen Ländern - in 4 von welchen das Nomadentum quasi ausgestorben oder ausgerottet ist - ist eine unglaubliche Reise. Und er erzählt sie mit unglaublichem Fingerspitzengefühl. Vor allem wenn es um die unterschiedlichen ethnischen Gruppen geht, denen er begegnet, achtet er stark auf Details, hat Hintergründe und historische Gegebenheiten recherchiert und packt all dieses Wissen in kleinen Happen in seine Geschichte.
    Es wird nie langweilig, über die Menschen, die er trifft, und den Hürden, die er überwinden muss, zu lesen. Und von denen gibt es einige.
    Neben all den Reiseerfahrungen, Begegnungen und Unglücken, die im Laufe der drei Jahre passieren, beschreibt Tim Cope aber auch, wie er sich selbst verändert hat. Es sind keine aktiven Beschreibungen, sondern hier und da kleine Andeutungen, die einen spüren lassen, wie sehr er an dieser Reise wächst, wie er aus Fehlern lernt, wie er von anderen geprägt wird und wie dieses Abenteuer immer mehr Teil seiner Identität wird. Er ist ein weltoffener Mensch, aber er ist in erster Linie ein Mensch und verzweifelt sehr häufig in bestimmten Situationen. Trotzdem gibt er nicht auf, reitet weiter, egal wie schwierig es wird oder wie salzig seine Tränen schmecken.
    Ich glaube dieses Buch ist eine Bereicherung für jeden, denn es erzählt uns nicht nur unglaublich viel über die Kulturen und Gesellschaften in Zentralasien und Osteuropa, sondern auch über Toleranz, Mut und das Leben an sich.
    Große Empfehlung!
  8. Cover des Buches Chaos (ISBN: 9783644043817)
    David Mitchell

    Chaos

     (61)
    Aktuelle Rezension von: MariaAlexandra
    Wenn ich Chaos damals gelesen hätte, als der Episodenroman schienen ist, hätte ich mich gefragt, was nach so einem grandiosen Debüt noch kommen soll. Die Ideen, die der Autor aufgreift, sind bemerkenswert frisch, philosophisch und erzählerisch grandios ausgearbeitet. Unter anderem spielen mit: ein U-Bahn-Terrorist, ein Finanztyp, der einen Geist sieht, eine alte Frau, die die Wirren der Kulturrevolution in China durchlebt und mit einem Baum redet (der auch noch antwortet), eine russische Kunstdiebin, eine KI – und ein bisschen Quantenphysik ist auch dabei. Es ist schon ein kleines Wunder, dies alles logisch, nachvollziehbar und intelligent unter einen Hut zu bringen.
    Besonders die Charakterzeichung der Kunstdiebin hat mich nachhaltig beeindruckt. Nachdem auch dieses Kapitel aus der Ich-Perspektive erzählt wird, ist so etwas ja wirklich schwer – am Anfang glaubt man ihr alles, was sie über sich selbst erzählt und dann blättert so langsam der Lack ... So meint man am Ende des Kapitels die Protagonistin besser zu kennen als sie sich selbst.
    Und wenn man vorher schon den Wolkenatlas gelesen hat, dann trifft man wieder auf „alte Bekannte“. Chaos scheint ein „Spin-off“ zum Wolkenatlas zu sein.
    Mitchell ist damit wirklich ein Weltenerschaffer, der den Leser in ein durchaus mögliches und keineswegs absurdes Paralleluniversum mitnimmt. Und gerade bei Chaos fühle ich mich deswegen an Haruki Murakami erinnert – nur eben auf „Britisch“. Ich bin absolut entzückt!
  9. Cover des Buches Der Mann, die Frau, das Schaf, das Kind (ISBN: 9783293207363)
    Galsan Tschinag

    Der Mann, die Frau, das Schaf, das Kind

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Irisblatt

    Galsan Tschinag hat ein außergewöhnliches, leises, sehr besonderes Buch geschrieben, das zahlreiche Einblicke in die Lebensweise mongolischer Nomaden, aber auch in die Abgründe menschlicher Gesellschaft gewährt. Alles beginnt im Hausflur eines städtischen Hochhauses. Eine junge Frau hat bei einer Quizshow einen stattlichen Hammel gewonnen. Auf dem Weg zu ihrer Wohnung strandet sie mit dem blökenden Tier im Hausflur. Zaghaft klopft sie an die Tür eines alten Mannes, den sie erst wenige Minuten zuvor in seiner Wohnung hat verschwinden sehen. Sie bittet den unbekannten Mann, kurz auf ihr Schaf aufzupassen. Hilfsbereit nimmt er den Hammel mit in seine Wohnung.

    Aus der flüchtigen ersten Begegnung entwickelt sich eine zarte Vertrauensbeziehung, die beide von ihrer Einsamkeit befreit. Dsajaa lässt Nüüdül an ihrem bisherigen Lebensweg teilhaben und auch Nüüdül erzählt offenherzig aus seinem langen Leben. Beide sparen dabei die Schattenseiten nicht aus, lösen gemeinsam so manches Problem und bedeuten einander schon bald so viel, dass sie sich gegenseitig adoptieren und fortan als Vater und Tochter durchs Leben gehen. Galsan Tschinag gehört der ethnischen Gruppe der turksprachigen Tuwa an. Er wurde im Altai-Gebirge in der Westmongolei geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in einer Jurte. In Leipzig lernte er Deutsch und studierte Germanistik. Heute lebt der auf Deutsch schreibende Autor wieder in der Mongolei. 

    Die Sprache seines Romans ist von einer fremden Poesie durchdrungen, die etwas von der Erzählweise und den Umgangsformen der mongolischen Nomaden erahnen lässt. Gastfreundschaft wird groß geschrieben. Es gibt besondere Dankes- und Begrüßungs- sowie Abschiedszeremonien, die bereits bestehende Beziehungen bekräftigen, andere erst herstellen. Weit verbreitet scheint die Möglichkeit, Menschen jeden Alters durch Adoption zu verbinden und dort familiäre Fürsorge zu ermöglichen, wo es keine Blutsverwandtschaft gibt.

    Die blumige, sich vorsichtig nähernde Sprache ist fremd und zugleich wunderschön. Der Autor lässt seinen Protagonisten viel Zeit für ihre Lebensgeschichten und die Einordnung des Erlebten. Zuweilen erscheinen die Erzählungen wie aus einem Tagtraum. Kommt die Rede aber auf die Weite und Schönheit der mongolischen Natur, dann leuchten die Farben. Der Autor gibt seinen Protagonisten am Ende der Geschichte noch einen guten Wunsch mit: „(…) ihr Lieben: Lebt euren Träumen nach, holt sie ein und macht sie zu euren treuen Dienern! (S. 393)“.

    Mir hat dieser Roman in seiner eigentümlichen Art gut gefallen. Ich habe viel über mongolische Kultur und die Verbundenheit der Menschen untereinander erfahren und werde bestimmt noch weitere Bücher des Autors lesen.

  10. Cover des Buches Wir beide zusammen, der Himmel so weit (ISBN: 9783440138779)
    Lin Hallberg

    Wir beide zusammen, der Himmel so weit

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Sevedays
    Dieses Buch ist fesselnd und traurig zu gleich. Nur eine einzigen Fehler und zwar ein falsches komma.
    Der schreibstil ist gut und die Story ist auch toll.
    Zusätzlich lernt man viel über die Mongolei und deren Einwohner,  Sitten  und Tiere! 
    Ein gelungenes Buch für jede Zeit! 
  11. Cover des Buches Blutiger Schnee (ISBN: 9783442462889)
    Mike Walters

    Blutiger Schnee

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Tara und die Reiter des Windes (ISBN: 9783401500461)
    Federica DeCesco

    Tara und die Reiter des Windes

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Shunya
    Taras Heimat ist Tibet. Von ihrer Großmutter, einer Nomadin, lernt sie die Kunst des Heilens und der Verständigung mit Tieren. Als sie ein geschundenes Pferd von einer Baustelle entführt, gerät sie in Gefahr.(Quelle: Amazon)

    Das Cover finde ich sehr schön. Man kann direkt sehen was einen im Buch erwartet und mir gefällt auch der Buchtitel sehr gut. Die Handlung mag ich. Die Autorin zeigt auf sehr interessante Weise das Leben von einer jungen Tibeterin, die in China zur Schule gegangen ist und dann zurück in ihre Heimat kommt und versucht einen Platz in ihrem Leben zu finden und vor allem eine Aufgabe. Dank ihrer Großmutter Deyang lernt sie das Spielen der Dran-nye, ein Instrument, das mit zu einer Zeremonie zur Heilung von Tieren gehört. In träumerischen und detailreichen Andeutungen beschreibt die Autorin wie Tara langsam aber sicher zu sich selbst findet. Sie lernt Norbu kennen, der halb Tibeter, halb Chinese ist und anfangs sehr darunter leidet. Die beiden verbindet später natürlich auch eine Liebesgeschichte, die mir am Anfang aber zu kitschig und dramatisch rüberkam. So wie in diesen alten Schnulzen. Sie kannten sich ein paar wenige Tage und schon konnten sie nicht mehr ohne den anderen leben. Das hat die Autorin irgendwie seltsam rübergebracht. Mag ja sein, dass es Liebe auf den ersten Blick war, aber auf mich wirkte es irgendwie viel zu gewollt und wirkte einfach nicht sehr natürlich. Erst später gefiel es mir besser, da war der Flow der Liebesgeschichte einfach realistischer und wirkte angenehmer zu lesen.

    Was die Handlung auch anspricht ist vor allem in erster Linie wie Tibeter, vor allem die Nomadenvölker und Chinesen zu Tieren stehen. Das hat die Autorin teilweise doch sehr schonungslos beschrieben ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Es geht um Tiere die ausgebeutet und misshandelt werden und vor allem auch um die Fallensteller in den Bergen. Dabei schreibt sie aber sehr objektiv und nimmt für niemanden Partei. Ein anderer Punkt wäre dann noch der Unterschied zwischen Tibetern und Chinesen und auch ein wenig um die Nomadenvölker, was mir besonders gut gefallen hat. Ich mag es wie sie im Einklang mit der Natur und den Tieren leben.
    Es gab keinen Charakter den ich nicht mochte. Tara war mir zwar manchmal ein wenig zu theatralisch und weinerlich, aber ansonsten ist sie eine sympathische Figur, die auch sehr mutig ist und sich für die Schwächeren einsetzt, egal ob Tier oder Mensch. Ihre Familie, Vater Nambol und Großmutter Deyang mochte ich auch sehr, ebenso Norbu, der ein wirklich liebenswerter Charakter ist. Man merkt schnell, dass er und Tara auf einer Wellenlänge sind. Selbst Yangdol mit ihrer offenen und direkten Art mochte ich. Sie ist ein guter Gegensatz zu Tara und hat sie ab und an wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt.
    Den Schreibstil mochte ich sehr. Die Autorin hat einige Szenen wirklich sehr schön umschrieben, hat auch einige interessante Themen einfließen lassen und sogar eine Geschichte über Dschingis Khan und eine Dran-nye Spielerin eingebaut. Vor allem auch die Reiterspiele der Nomaden fand ich unterhaltsam. Am Anfang hat man, durch die Ich-Perspektive so ein wenig das Gefühl als würde Tara einem ihre Geschichte erzählen, später verschwindet das aber. Die Handlung ist spannend und gefühlvoll erzählt worden und zum Ende hin habe ich noch mal eine gewaltige Gänsehaut bekommen. Das eigentliche Ende, also im Epilog, gefiel mir auch sehr gut. Das war ein gelungener Abschluss. Mir gefiel es auch wie strukturiert die Handlung ist und nicht langweilig oder allzu ausschweifend wird.

    Wer sich für andere Länder und Kulturen interessiert sollte mal reinlesen. Ich finde es ist ein tolles Jugendbuch ist aber auch für ältere Leser geeignet. Tara erlebt spannende Abenteuer und bringt einem ein wenig das Leben der Nomaden näher.

    Eigentlich wäre das Buch eine 4,5 für mich. Schade, dass man keine halben Sterne vergeben kann.

  13. Cover des Buches Donnerstags im Fetten Hecht (ISBN: 9783442378654)
    Stefan Nink

    Donnerstags im Fetten Hecht

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Eine 50 Millionen-Erbschaft steht Schatten ins Haus, doch zuvor muss er die 6 Miterben auftreiben, sonst haben sich die goldenen Aussichten erledigt. Da Schatten selbst allerdings unter extremem Übergewicht leidet, eine Bakterienphobie hat und grundsätzlich wenig gewillt ist das Haus zu verlassen, spannt er kurzerhand seinen Kumpel Siebeneisen ein. Der wird auf eine aberwitzige Weltreise geschickt, mit minimalem Budget. Auf seiner Suche nach den Miterben muss er sich unter anderem einem Lämmergeierangriff stellen, Geister jagen und eine gruselige Rentnerkreuzfahrt  überleben.

    Ein Buch von dem ich mir witzige Lesestunden und schöne Unterhaltung versprochen habe. Leider hat es meinen Geschmack nicht getroffen.

    Der Schreibstil ist sehr gut, die Geschichte rund und die Charaktere schön gestaltet. Die Länder sind mit ihren Eigenheiten lebendig geschildert, mal witzig, mal sachlich, mal ein bisschen mit Klischee verrührt. Die aberwitzigen Situationen sind durchaus intelligent gestaltet und schön eingebaut. 

    Und doch hat das Buch mich aus irgendeinem Grund nicht fesseln können. Die Charaktere blieben mir leider fremd und die Geschichte konnte mich nicht für sich gewinnen. Sehr schade, dass dieses durchaus gute Buch meinen Geschmack nicht treffen konnte. 

  14. Cover des Buches Ohne Flugzeug um die Welt (ISBN: 9783431070033)
    Giulia Fontana

    Ohne Flugzeug um die Welt

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Meine Meinung 

    Cover:

    Ein Hingucker.

    Das Buch allgemein ist sehr schön gestaltet. Angefangen beim Cover, welches die beiden Reisenden zeigt. Das finde ich richtig toll, so konnte ich mir dir Beiden echt gut vorstellen und mit jedem Satz  wurden sie mir auch immer sympathischer 😊. Ganz besonders gut gefallen mir auch die Karten auf der Innenseite der Klappen, einfach toll, um die Reiseroute stets vor Augen zu haben und einen bildhaften Eindruck von der Strecke und den besuchten Orten zu bekommen 🗺. 



    Inhalt:

    Mir hat das Buch gut gefallen. Ja, wirklich gut. Ich konnte Giulia und Lorenz durch, mir fremde, Länder folgen. Länder, die ich noch nie besucht habe, aber eines Tages auch bereisen möchte 🌎. 

    Zu Beginn des Buches entwickelt sich der Plan von Deutschland nach Australien zu kommen und dann beginnt auch schon die große Reise. 

    Wir erleben Russland mit dem Trubel in der Hauptstadt Moskau, machen einen kurzen Abstecher in die Mongolei, durch China und dann mit einem Frachtschiff über das Meer nach Brisbane und dann ein Jahr Australien. Es war aufregend🌅! 

    Mir gefällt die Idee von Giulia und Lorenz und wie stark sie es durchziehen, das Fliegen zu vermeiden und damit haben sie auch mich inspiriert meine nächsten Reisen nicht mit dem Flugzeug anzutreten, weil man mit dem Zug viel mehr erlebt. Und ist es nicht das, was man beim Reisen eigentlich erleben möchte? Mehr Landschaften 🌌 und vor allem mehr Leute kennenlernen? Ich fand es immer wahnsinnig interessant, wenn andere Menschen dazugestoßen sind und allgemein konnte ich mir aus diesem Buch viel Wissen mitnehmen: über die verschiedenen Länder und ihre Kulturen und ich habe mir ein paar Anreize geholt, was mir alles anschauen möchte. Beispielsweise die Lenin-Bibliothek in Moskau und ich möchte eine Wanderung um den Baikalsee machen 🌒.

    Giulia und Lorenz haben immer alles gut beschrieben und es wurde so gut, wie nie langweilig… bei den Informationen rund um die Klimakrise musste ich mich zwischendurch sehr anstrengen, weil es sich in diesen Momenten, wie ein Lehrbuch angefühlt hat. Aber trotzdem gehören diese Seiten zum Buch dazu und runden das ganze Wissen ab. 

    Zwischen den einzelnen Kapiteln tauchen auch sogenannte ’Infoboxen’ auf, drei um genau zu sein. In denen wird immer ein Thema bezogen auf die Umwelt und die aktuelle Reise beschrieben. Es geht zum Beispiel um die Umweltfreundlichkeit eines Frachtschiffes uns den CO2-Fußabdruck von Giulia und Lorenz während ihrer Reise 👣. 



    Fazit:

    Dieses Buch sollte jeder lesen, der selbst gern reist oder eines Tages damit anfangen möchte. 

    Man kann viel lernen, sich Inspirationen holen und vor allem kann man sich für das Zug-Fahren überzeugen lassen, weil es dir mehr von der Welt zeigt, als nur vorbeiziehende Wolken 🌥 . 

  15. Cover des Buches Zwei Angsthasen in Sibirien: Ein Reisetagebuch zum Schmunzeln (ISBN: 9781540352132)
    Toni von Atens

    Zwei Angsthasen in Sibirien: Ein Reisetagebuch zum Schmunzeln

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Streiflicht
    Da ich von der Autorin Toni von Atens bereits das Buch „Zwei Angsthasen in China“ gelesen hatte und es sehr interessant fand, war ich natürlich umso neugieriger auf dieses Buch. Wieder reisen die beiden Freundinnen gemeinsam in unbekanntes Gebiet. Dieses Mal nur zu zweit und nach einer für sie erarbeiteten Route. Natürlich wird es wieder sehr ereignisreich und lustig – zumindest für den Leser und sicherlich auch im Nachhinein, wenn man wieder gemütlich zu Hause auf der Couch sitzt.
    Gut gefällt mir der beschreibende Stil, in dem Toni von Atens erzählt. Oft minutiös und auch kleine Begebenheiten, sodass es ist, als wäre man als Leser direkt dabei. Man ist ganz nah dran. Wie in einem Reisetagebuch, in dem oft eher Kleinigkeiten wichtig werden und nicht die großen Sehens-würdigkeiten. Die beiden Reisenden machen sich viele Gedanken und tun sich nicht immer leicht – genauso, wie es einem ergeht, wenn man in einem so fremden Land unterwegs ist. Ich denke, es war noch Glück, dass Toni wenigstens noch ein paar Worte Russische konnte. Sollte ich jemals in diese Gefilde aufbrechen, weiß ich das hoffentlich noch und lerne vorher auch ein bisschen was.
    Ich musste immer wieder schmunzeln und wundere mich, dass die beiden Freundinnen überhaupt noch reisen wollen und das, obwohl sie doch selbsternannte Angsthasen sind. Gleichzeitig er-scheint es nie übertrieben oder so als würde etwas aufgebauscht, nur weil es in einem Buch bes-ser klingt. Und gerade das gefällt mir auch sehr. Es sind eben ihre Erfahrungen und Eindrücke und die sind bei jedem anders.
    Ein authentischer und ganz persönlicher Reisebericht, den ich genossen habe, auch wenn mir der von China besser gefallen hat. Auf den Bericht, der die Indienreise beschreibt, bin ich nun noch gespannter! Dort war ich selbst schon und bin neugierig, wie sich unsere Erfahrungen überschneiden oder unterscheiden.
  16. Cover des Buches Unsichtbare Welt (ISBN: 9783612650283)
    Stuart Cohen

    Unsichtbare Welt

     (5)
    Aktuelle Rezension von: kfir
    Andy Mann ist ein Sammler, eine Händler, ein Schmuggler. All seine Leidenschaft und sein Suchen gelten uralten Stoffen und Tuchen aus teilweise längst untergegangenen Kulturen. Mit allen seinen Sinnen nimmt er die Stoffe wahr und seine Suche führt ihn um die gesamte Welt. Für seine Auftraggeber oder die eigene Sammlung ist ihm kein Weg zu weit und keine Gefahr zu groß. Denn Andy Baum hat nicht nur gewiefte Widersacher, auch die Behörden sind ihm bei seinen oftmals illegalen Aktionen dicht auf der Spur. Dann bekommt er einen mysteriösen Anruf aus Hongkong, sein bester Freund habe Selbstmord begangen und als Vermächtnis bekommt er Hinweise auf eine uralte Landkarte in Form eines Textils, welches den Weg zu einer Unsichtbaren Welt weisen soll. Seine Reise führt ihn über Südamerika bis in die innere Mongolei, seine Kontrahenten sind ihm immer dicht auf den Fersen, wenn nicht sogar bisweilen einige Schritte voraus … Stuart Cohen erschafft mit diesem Buch eine fantastische Welt, wie man sie nur selten zu lesen bekommt. Zwar ist die "Suche nach dem verlorenen Schatz" schon altbekannt, doch hier werden exotische Schauplätze mit einem neuen Stoff der Begierde, einem facettenreichen Helden und fernöstlicher Philosophie gepaart. Die Geschichte besticht nicht nur durch seine ebenso bunten wie außergewöhnlichen Handlungsorte, die der Autor durch seine zahlreichen Reisen persönlich kennt, auch die fein gezeichneten Charaktere passen vorzüglich in diese Welt hinein. Für seine Beschreibungen nimmt der Autor immer wieder Fahrt aus der Handlung um dem Leser teil haben zu lassen an den mannigfaltigen Sinneseindrücken, die Andy Mann auf seiner Reise in die entlegensten Orten führt. Das Ende ist dann nicht ganz wie erwartet, eher philosophisch denn real greifbar. Dennoch eine außergewöhnliche und atmosphärische Lesewelt in die man viele schöne Stunden versinken kann.
  17. Cover des Buches Traumziel: Weit weg (ISBN: 9783898417532)
    Beatrice Sonntag

    Traumziel: Weit weg

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Starbucks

    In "Traumziel: Weit weg" hat Beatrice Sonntag Geschichten aus aller Welt in einem Buch zusammengefasst. Das Schöne an dem Buch ist, dass der Leser die immer Reisende in einige bekannte und auch ungewöhnliche Reiseziele begleiten kann.

    Zum Inhalt: Beatrice Sonntag hat in einzelnen, nach Ländern geordneten Kapiteln ihre Reisen beschrieben. Dabei ist sie unterwegs in den Ländern Island, Mongolei, Oman, Georgien, Botswana, Jamaica, Israel und Venezuela. Die Auswahl der Länder ist also sehr vielseitig und reicht von sehr normal (Island) bis sehr exotisch (Mongolei).

    Damit ist auch schon klar: Verschiedene Länder werden den Leser auch unterschiedlich ansprechen. In Island und der Mongolei war ich selbst schon. Dabei hat mich Island gelangweilt und die Mongolei mit offenem Mund zurück gelassen. Und die Autorin beschreibt auch genau die Mongolei, die jeder Mongoleireisende zwangsläufig wohl ähnlich erlebt, denn die Reisen gleichen sich fast alle.

    Es gibt Länder, die für mich definitiv keine Reiseziele wären (momentan Botswana und Israel), andere, die mich auch reizen würden (Venezuela, Georgien). Da ist es schön, schonmal zu lesen, was einen dort erwarten könnte.

    Das Buch selbst muss nicht vorne begonnen werden. Ich liebe es, wenn ich mir selbst mein Kapitel aussuchen kann. Kleine Anekdoten aus den Ländern machen Lust auf mehr. Gern würde ich noch weitere Bücher der Autorin lesen, wenn es wieder so eine spannende Länderauswahl gibt. Ich selbst reise am liebsten in die USA oder nach Kanada, aber immer, wenn ich mich auf Neues einlasse (z.B. Mongolei), lerne ich so viel.

    Weiter so, Beatrice Sonntag, dieses Buch hat seine 4 Sterne verdient.
  18. Cover des Buches Der blaue Himmel (ISBN: 9783518762844)
    Galsan Tschinag

    Der blaue Himmel

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Mongolia - Seele sandgestrahlt (ISBN: 9783937800974)
    Claudia Gudelius

    Mongolia - Seele sandgestrahlt

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Transsibirien (ISBN: 9783865031204)
    Eugen Zabel

    Transsibirien

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Das letzte Artefakt (ISBN: 9783944544946)
    Carmen Capiti

    Das letzte Artefakt

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Carlosia
    Klappentext:
    Meisterschurkin Arala erfährt vom Tod ihrer Schwester, da sie den brandschatzenden Schergen des Königsbruders Zepharis begegnet ist, und schwört Vergeltung. Gegen ihre Prinzipien schließt sie sich einer Gruppe Reisender an, die sie zu Zepharias' geheimer Festung führen soll. Arala erfährt jedoch am eigenen Leib, dass der Königsbruder weder durch List noch durch Kraft zu besiegen ist. Lediglich eine alte Legende über ein mächtiges Artefakt scheint die letzte Hoffnung zu sein - ein Artefakt, das Arala direkt in Zepharis' Reich trägt …
    Über den Autorin:
    (Amazon)
    Die Autorin wurde 1988 in der Zentralschweiz geboren. Nach einem Studium der Informatik arbeitet sie seit 2012 im Bereich der Informationssicherheit.

    Das Schreiben entdeckt hat sie in frühen Jahren auf der Schreibmaschine ihrer Großeltern. Kürzestgeschichten für ihre verehrte Primarschullehrerin waren das Ergebnis. Seither lässt sie das Schreiben nicht mehr los. An ihrem Debütroman "Das letzte Artefakt" schrieb sie insgesamt über 12 Jahre,
    Sie bewegt sich vor allem im Phantastikgenre, sprich Fantasy, Mystery, Science Fiction … Es sind jedoch auch Projekte in anderen Bereichen angedacht.

    Neben dem Schreiben nennt sie eine beachtliche Liste an Hobbys ihr Eigen. Sie spielt verschiedenste Formen von P&P- und auch Liverollenspielen, sowie Tabletop. Außerdem ist sie ein großer Fan von britischen TV-Serien, wie Sherlock oder Doctor Who. Natürlich liest sie sehr gerne und dies sowohl Unterhaltungsliteratur wie auch Fachbücher.

    Weitere Infos auch unter: http://www.carmencapiti.ch

    Erster Satz:
    Schweigend beobachtete der Hauptmann die Bewegungen des Soldaten, der vor ihm den feuchten Waldboden untersuchte, während der Rest seiner Männer im nahen Umkreis wartete.

    Gestaltung:
    Bei dieser Gestaltung bin ich mir nicht ganz sicher. Sie gefällt mir zwar sehr gut, passt zu Geschichte und verrät einem ein bisschen, aber mir fehlt dieser ein WoW Moment :/

    Inhalt:
    Phil ist ein Abenteurer der schon so manches erlebt hat. Als er dann mit einer Kuhbäuerin auf den Weg macht und in einer Nacht von einer Meisterdiebin überfallen wird stürzen sich die beiden in ein Abenteuer dem sie vielleicht lieber fern geblieben wären…

    Meine Meinung:
    Mir hat das Buch ganz gut gefallen, jedoch war der Einstieg doch etwas schwerer.
    Die Geschichte war nachdem man den Einstieg überwunden hat sehr spannend und interessant geschrieben. Die Kapitel sind relativ klein was dazu führt das man das Gefühl hat sehr schnell voran zu kommen.
    Die Charaktere sind gut beschrieben und vor allem starke Gegensätze.
    Mit diesem Buch lernt man wieder eine neue und sehr spektuelle Welt kennen die entsprechen gut beschrieben wurde.

    Bewertung:
    ∞∞∞∞

  22. Cover des Buches Buddhas kleiner Finger (ISBN: 9783630621593)
    Viktor Pelewin

    Buddhas kleiner Finger

     (20)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Sonnenrote Orakelsteine (ISBN: 9783729402829)
    Galsan Tschinag

    Sonnenrote Orakelsteine

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Die Krone der Welt (ISBN: 9783404126347)
    Peter Berling

    Die Krone der Welt

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Hypochrisy
    Roc und Yeza, die Erben des Gralsgeschlechts, sind dazu auserkoren, den zerstrittenen Völkern in Orient und Okzident den ersehnten Frieden zu stiften. Doch die Mongolen entführen das königliche Paar in die unendlichen Weiten ihrer Steppen. Vor der Kulisse von Palästen und Jurten, Burgen und Karawansereien entfaltet sich ein reiches Szenarium mit faszinierenden Figuren, das die Welt des Mittelalters lebendig erstehen läßt.Die Krone der Welt ist, nach Die Kinder des Gral und Das Blut der Könige der dritte Roman in Peter Berlings großem Grals-Zyklus.

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