Bücher mit dem Tag "monopol"

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13 Bücher

  1. Cover des Buches The Circle (ISBN: 9780804172295)
    Dave Eggers

    The Circle

     (272)
    Aktuelle Rezension von: FREIFUEHLIG

    2013 erschienen und heute aktueller denn je! Ein Buch, das weniger durch die Sprache als durch seinen Inhalt glänzt und das man keinesfalls an einem grauen Novembertag lesen sollte oder falls man Gefahr läuft, sich einer depressiven Episode zu nähren! Es hinterlässt den Leser mit einem beklemmenden Ausblick auf die Zukunft, insbesondere die Realisten unter uns. Dennoch eine absolute Pflichtlektüre, damit niemand sich später herausreden kann, er sei nicht gewarnt worden.

    Der Leser wird Zeuge, wie die junge und durchaus sympathische Protagonistin, durch ihren Idealismus und ihren Ehrgeiz langsam und unaufhaltsam zu einer fanatischen und unbarmherzigen Systemgetreuen mutiert, die nicht nur ihre eigene Persönlichkeit für das System opfert, sondern - freudig und in dem Bewusstsein „auf der richtigen Seite“ zu stehen - schließlich auch ihre Familie und Freunde dem System zum Fraß vorwirft. Es schnürt einem geradezu die Luft ab, mitzuerleben, wie aus einer lebenslustigen jungen Frau eine seelenlose Fanatikerin wird. Ihre Entwicklung ist Symbol & Warnung zugleich für ähnlich geartete gesamtgesellschaftliche Entwicklungen: Idealismus der zu Fanatismus wird. Ein Fanatismus, dem bedenkenlos alles geopfert wird, einschließlich der Vielfalt und Toleranz auf deren Nährboden er einst entstand. 

    The Circle wurde vielfach als das „1984“ des 21sten Jahrhunderts tituliert. Das ist naheliegend, denn in diesem Buch entfaltet sich die Geschichte ebenfalls vor dem Hintergrund einer perfekten Anleitung zur Etablierung einer totalitären Einheitsgesellschaft, in der Individualität nur noch theoretisch möglich ist. Das geschützte Biotop, in welchem sich Individualität entwickeln kann, – die Privatsphäre - wird nämlich systematisch ausgerottet. Totale Transparenz ist die perfide, einer geistigen Neutronenbombe gleichende Waffe mit welcher die systembedrohende Individualität eliminiert werden soll, und - wie man im Verlauf des Buches feststellen muss - auch eliminiert wird.

    Anders als das obrigkeitsgetriebene Überwachungssystem in „1984“, tröpfelt das Überwachungssystem in The Circle langsam und als Social Media getarnt praktisch unbemerkt in die Gesellschaft hinein, mit dem Ziel seinerseits auch die Obrigkeit zu kontrollieren. Ein Überwachungssystem, das dem dieses System entwickelnden Unternehmen totale Kontrolle über das Weltgeschehen verschaffen soll. Ein Überwachungssystem, das dieses Unternehmen nur aufgrund der gefährlichen Kombination von in einem Vakuum existierender Genialität und berechnendem skrupellosen Machthunger entwickeln konnte. Aber auch ein System, welches nur im Zusammenspiel mit einer Gesellschaft von naiven Idealisten und euphorischen Moralisten, die sich einer rücksichtslosen Empörungskultur verschrieben haben, seine zerstörerische Wirkung entfalten kann.

    The Circle ist ein Buch, welches dem Leser Begriffe, wie „Gesunder Menschenverstand“, „Augenmaß“, „Rücksicht“, „Liebe“ und „Toleranz“ wie Rettungsboote in mitten eines tosenden alles verschlingenden Ozeans erscheinen lässt. Es ist damit zugleich der Appell, diese Rettungsboote ausreichend groß und unbedingt seetüchtig zu erhalten.

    Kein schönes Buch, aber definitiv ein gutes Buch!

  2. Cover des Buches QualityLand (ISBN: 9783548291871)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand

     (731)
    Aktuelle Rezension von: Hausi

    Ich habe das Buch ausgeliehen bekommen, und wusste nur grob um was es geht. Auf den ersten Seiten ist aber schon erkennbar, dass es ein etwas anders geschriebener Roman ist, welchen man nicht so schnell wieder aus dem Kopf bekommt. Auf der einen Seite dachte ich mir, das kann doch nicht wahr, geschweige denn gewollt sein. Auf der anderen Seite erschien mir dieses Szenario gar nicht so weit weg. An manchen Stellen musste ich kurz lachen, aber nicht, weil mir nach dem Inhalt zum Lachen zumute war, sondern aufgrund der guten Erzählweise. Ich brauchte nicht lange um das Buch zu beenden, da es sich durch den doch eher lockeren Schreibstil gut lesen ließ. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

  3. Cover des Buches Deleted (ISBN: 9783845806396)
    Margit Ruile

    Deleted

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Estrelas
    In einer nahen Zukunft werden die Menschen von Slaves unterhalten, unterstützt, überwacht. Diese digitalen Figuren, die jeder aus einem Armband heraus projizieren kann, erfassen jedes Telefonat, jeden Schritt, jede Körperfunktion. Doch es gibt eine Gruppe, die aus der digitalen Überwachung ausbrechen will. Diese Dystopie wirkt ganz realistisch, schließlich kennen wir bereits Fitnesstracker und virtuelle Helferlein; noch dazu spielt der Roman in Deutschland. Besonders ist außerdem die Darstellung des Ich-Erzählers Ben, der handschriftlich die vergangenen Entwicklungen für die Nachwelt festhält. Auf diesem Weg spricht er den Leser direkt an und erklärt ihm Technologien seiner Zeit für den zukünftigen Leser. So entsteht eine spannende Geschichte, die ruhig noch hätte fortgeführt werden können. "Deleted" begleitet jugendliche Protagonisten, ist aber auch für Erwachsene eine unterhaltsame Lektüre, die anregt, darüber nachzudenken, wie viel wir von uns preisgeben wollen.
  4. Cover des Buches Every (deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783462001129)
    Dave Eggers

    Every (deutsche Ausgabe)

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Vielhaber_Juergen

    Nach The Circle hatten sicher einige auf Every gewartet, auf eine unterhaltsame, an Seriengucken erinnernde Lektüre, inclusive Cliffhanger. Schon damit hat Dave Eggers eine in sich schlüssige Fortschreibung seines Riesenerfolgs geschafft, mehr als manche andere...Während ich las, tauchten vor meinem geistigen Auge Stills aus Circle mit Hanks und Watson auf. Hier wurde der Marktführer der Suchmaschinen verknüpft mit dem größten Social Media Anbieter, so ungefähr hatte ich mir CIRCLE vorgestellt... und eben jener fusioniert mit dem Marktführer Onlineversand....EVERY ist geboren. Diesmal ist die Hauptfigur eine grüne Aktivistin mit mehr als Skepsis technischen Entwicklungen gegenüber. Sie hat sich vorgenommen, den Megakonzern von innen zu zerschlagen. 

    Aber...wollen Fans oder auch nur Konsumenten befreit werden? Interesaante Ausgangslage, leider überzeugt sie nicht...Eggers scheint merkwürdig unvertraut mit der Materie, meiner Ansicht nach zu sehr auf den satirischen Kick aus, der aber auch nicht funktioniert. Schon die Idee, mit einer App den Gehalt von Freundschaften zu checken ist genial....Doch daraus wird noch kein gelungener Roman

  5. Cover des Buches Ab die Post (ISBN: 9783442464227)
    Terry Pratchett

    Ab die Post

     (285)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    "Ab die Post" ist der 33 Scheibenweltroman. Schau- bzw. Showort ist Ankh-Morpork. Es tauchen für den fleißigen Scheibenweltleser durchaus bekannte Personen auf, die man auch aus anderen Büchern kennt. Von TOD abgesehen, der eigentlich sowieso immer eine Rolle Spielt, ist Lord Ventinari sowie Mustrum Ridcully vertreten.

    Die Storry

    Feucht von Lipwig, Profi- Dieb, - Betrüger, - Ganove usw. wurde gefangen genommen. Und er wurde gehenkt. Geschichte vorbei? Nö! Trotzt seines Todes sitzt er ein paar Stunden später in Lord Ventinaris Büro. Er bekommt einen neuen Job. Statt seinen dunklen Geschäften nach zu gehen, soll er das Postamt von Ankh-Morpork wieder auf Vordermann bringen. Es ist schon lange nicht mehr benutzt worden. Und die einzigen Angestellten sind der junge Stanley, und der alte "Junior Postbote" Grütze, die zwischen tausenden von Briefen leben. Das alte Postamt ist nähmlich voll davon. Unsagbar viele Briefe die vor Jahren geschrieben wurden und noch nicht zugestellt worden sind. 

    Keiner hät's für möglich gehalten, am wenigsten er selber, aber Feucht schafft es das Postamt wieder zu beleben, mit der Erfindung von kleinen Bildchen die man an die Briefe kleben muss...

    Damit kommt er der Gesellschaft des großen Strangs in die Quere, die davor immer Nachrichten verschickt haben. Ihr Vorsitzender Reacher Gilt hat bei nichts und niemand Hemmungen, den Erfolg zurückzuholen…

    Meine Meinung

    Ich muss sagen das ich die ersten 50 Seiten Schwierigkeiten hatte, in das Buch einzusteigen. Sie sind zwar unterhaltend und witzig, aber es passiert einfach nichts spannendes! Da muss man sich ein bisschen durchbeißen!

    Aber es lohnt sich auf jeden Fall! 

    Bald danach kommt das Buch so richtig in Schwung und man hat es auch bald fertig. Feucht von Lipwig ist eine sehr Charmante Persönlichkeit, die man gerne hat.

    Wenn fünf Punkte die höchst Zahl ist, dann würde ich bei Witzigkeit: 4,5 Punkte geben. Bei Spannung: 3 Punkte. (Wird später erst spannend, am Anfang ist es vielleicht noch 2 Punkte in Sachen Spannung.) Der Schreibstiel ist 5 Punkte. Insgesamt vergebe ich 4 Sterne. Sehr gutes Buch, aber wegen dem ersten Teil des Buches gibt es keine Fünf Sterne. 

    Ein witziges Buch der Scheibenwelt, jedem Fan wird's wahrscheinlich Gefallen. 

    Ich habe schon Lust bekommen die beiden weiteren Bücher mit Feucht von Lipwig in der Hauptrolle zu lesen: Schöne Scheine sowie Toller Dampf voraus

    PS: Ach... ja! Man könnte jetzt natürlich noch von Engeln erzählen. Oder von Golems die glauben das Universum sei ein Reifen.

    Oder von einer Tür durch die man gehen kann, wenn man von Lord Ventinari (der selbst von sich behauptet ein Tyrann zu sein) all für allemal genug hat.

     

     


  6. Cover des Buches Der Store (ISBN: 9783453424678)
    Rob Hart

    Der Store

     (178)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Stelle dir vor, du lebst in einer Welt, die jeden Tag ein Stück unbewohnbarer wird. Es gibt kein sauberes Wasser, die Sonne verbrennt dich innerhalb kurzer Zeit, es gibt keine freie Arbeit mehr. Keine Läden in denen du einkaufen kannst, du kein Geld hast um eine Wohnung zu haben.

    Es bleibt dir nur noch eine Möglichkeit. Bewerbe dich bei „Cloud“. Dem Onlineshop, welcher unserem modernen Amazon gleichkommt. Du bekommst eine Arbeit, eine Wohneinheit, Gehalt, Essen und Trinken in guter Qualität und egal wo du bist, es ist nicht zu warm und du musst dafür nur ein Teil des Unternehmens werden.

    Hört sich doch erstmal gar nicht so schlecht an. Von daher ist die Anfrage groß. Doch Zinnia und Paxton habe ihre ganz eigenen Gründe warum sie für diesen Riesen arbeiten wollen.  Zinnia wird zum Läufer und muss den ganzen Tag Ware aus den Regalen beschaffen und aufs Fließband legen. Wortwörtlich eine Fließbandarbeit. Paxton wiederum wird durch seine Vorerfahrung zum Team der Security gesetzt. Beide sind mit der Entscheidung nicht einverstanden, können es aber so erstmal nicht ändern.

    So erleben wir aus deren beiden Sichtweisen ihre Beweggründe für die Arbeit in diesen riesigen Produktionsstätten, welche sich abgekapselt haben von der restlichen Politik der USA und wie eigene Länder funktionieren. Das Ziel vor Auge und zugleich müssen sie schauen ihre Quoten hoch zu halten. Es braucht ein bisschen, dann gehen beide nicht mehr getrennte Wege, sondern werden Freunde. Aber keiner von beiden ist wirklich ehrlich was seine Vergangenheit und seine Gründe für die Anwesenheit vor Ort ist.

    Der dritte Erzähler ist Gibson Wells, der Gründer von „Cloud“. Er erklärt die Entstehungsgeschichte und bereitet den Leser in seinem Bericht (Blog) darauf vor, wer seine Position übernehmen wird. Denn schon im ersten Kapitel erklärt er, dass er sterben wird und möchte somit sein Vermächtnis nochmals erklären und weitergeben.

    Der Wechsel zwischen den drei Personen ist sehr gut gelungen und zeigt die verschiedenen Seiten der Medaille. Die Rettung der Erde auf der einen Seite, sichere Zukünfte für die Mitarbeiter, Wiederaufbau, aber auch Ausnutzung, Missbrauch von Macht und was ohne eine übergeordnete Politik alles in einer Monopolen Welt schief gehen kann.

    Das Buch ist eine tolle Dystrophie. Es vermengt eine Idee die zu was Großem wird, alles schluckt, in Zusammenhang mit einer runtergewirtschafteten Erde und dem Überlebensinstinkt des Menschen.

    Der Schreibstil ist super gewählt und das Buch angenehm zu lesen gewesen. Ich hatte zuerst Sorge es könnte etwas zu trocken sein, dem war aber überhaupt nicht der Fall. Es hat mir so gut gefallen, dass es für mich sogar ein Jahreshighlight ist.  

  7. Cover des Buches Ein Hauch von Skandal (ISBN: 9783442362738)
    Sandra Brown

    Ein Hauch von Skandal

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Sandra Brown... Ein Hauch von Skandal.

    .

    ▪️ Worum geht es?

    .

    Jade hat alles... gutes Aussehen, einen liebevollen Freund und die Aussicht auf ein Stipendium.

    Schlagartig verändert sich alles.

    Sie wird missbraucht. Vom Gesetz, Freunden und der Gesellschaft allein gelassen ... verlässt sie ihre Heimat und sinnt auf Rache.

    .

    ▪️ Was fand ich gut?

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    Trotz einem schweren Thema und einem Taschenbuch mit über 600 Seiten ist das Buch leicht und angenehm zu lesen. Es ist nicht grausam oder abstoßend geschrieben.

    .

    ▪️ Was fand ich nicht so gut?

    .

    Von der Rache hätte ich mir mehr Spannung erwartet ... das Buch ist zwar nicht langweilig, aber nägelkauend spannend auch nicht.

    .

    ▪️Fazit

    .

    Trotz heiklem Thema ist das Buch angenehm zu lesen und ich habe mich nicht gelangweilt.

  8. Cover des Buches Die Große Wildnis (ISBN: 9783570225264)
    Piers Torday

    Die Große Wildnis

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Kady
    Also ich finde das Buch okay, aber man kommt in dieser Welt an und ich hab erstmal nichts verstanden. Dann hab ich langsam angefangen, mich zurechtzufinden, aber es hat halt gedauert.
    Das gilt auch für die Handlung, es dauert nämlich, bis die Spannung aufgebaut wird. Dann geht es hin und wieder zu schnell, so dass ich Absätze dreimal lesen musste.
    Also alles in allem hätte man aus dem Plot, der ja schon interessant ist, mehr machen können.
  9. Cover des Buches Wolf Shadow - Finstere Begierde (ISBN: 9783802583193)
    Eileen Wilks

    Wolf Shadow - Finstere Begierde

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Miia
    Es handelt sich hier um den 4. Teil der Wolf Shadow Reihe.

    Ich fand sehr positiv, dass es mit Cynna und Cullen weiterging. Ehrlich gesagt ist ihre Liebesgeschichte um einiges schöner als die von Lily und Rule. Ich fand auch toll, dass die beiden in einer anderen Welt waren und alleine was erlebt haben. Allerdings habe ich nicht genau den Bezug zur eigentlichen Story verstanden. Es war irgendwie eher ein eigenständiger Teil.

    Sehr schade fand ich allerdings, dass Rule und Lily so total außen vor gelassen wurden. Ich hätte mir zwischendurch mal einen Schwenk zu den beiden gewünscht und was bei ihnen für Theorien aufgestellt wurden, wo alle hin sind. Es war zwar eine gute Alternative, so dass mal was anderes erlebt wurde, aber leider fehlte mir teilweise ein bisschen Pepp.
  10. Cover des Buches Der Ring der Händler (ISBN: B01N42EYA7)
    Robin Hobb

    Der Ring der Händler

     (15)
    Aktuelle Rezension von: bblubber

    Ich bin ein Fan von Robin Hobbs Büchern aber irgendwie wurde ich mit dem Hörbuch so gar nicht warm. Ein wenig lag es am Vorleser. So etwas ist immer schwer zu beschreiben und sehr subjektiv, aber mir war es irgendwie zu theatralisch betont. Ich mag es lieber ruhiger und mit weniger Verzerrungen der Stimme.

    Ich konnte mich so gar nicht recht auf die Story konzentrieren, die gewohnt komplex und ideenreich ist. Deshalb habe ich irgendwann abgebrochen. Ich werde mir das Buch kaufen und lesen.

  11. Cover des Buches Die Zeit der Hexenmeister (ISBN: 9783453301092)
    Robert A. Heinlein

    Die Zeit der Hexenmeister

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    ZWei sehr schöne innovative Geschichten aus den 40er und heute noch sehr gut zu lesen. Die Eine handelt von einer Orabitalstation auf der auch Tiere aufwachsen, die andere von Magie und zwar im Bereich Fantasy, lange bevor die Buchregale von Fantasy Büchern überschwemmt wurden. Ein Kleinod von Heinlein
  12. Cover des Buches Brennendes Wasser (ISBN: 9783442367856)
    Clive Cussler

    Brennendes Wasser

     (34)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Der Thriller „Brennendes Wasser“ wurde von Clive Cussler geschrieben. Das Buch ist am 12.03.2007 auf Deutsch im Blanvalet Taschenbuch Verlag erschienen und umfasst 475 Seiten. Es handelt sich dabei um den zweiten Band der Kurt Austin Reihe. Man kann die Bücher der Reihe ohne Probleme lesen ohne das erste Buch zu kennen, aber das erste Buch trägt den Titel „das Todeswrack.“ Die Bücher sind in der dritten Person Singular geschrieben und zwar hauptsächlich aus der Sicht von Kurt Austin.

     

    Bei einem Rennen verunglücken Kurt und Joe fast, weil vor der Küste tote Wale liegen. Die zwei Mitarbeiter der NUMA können nicht so einfach darüber wegsehen und so versuchen sie den Grund zu erfahren was mit den Walen passiert ist. Doch niemals hätten sie damit gerechnet wie gefährlich die Suche nach der Wahrheit werden können und was tatsächlich dahintersteckt. Paul und Gamay Trout, zwei Kollegen von Kurt und Joe sind im venezolanischen Regenwald um dort bei einem Projekt zu hören, als sie von einer weißen Göttin hören und einen Toten ihres Stammes finden, der verblüffende technische Errungenschaften bei sich trägt.

     

    Ich kenne die vier Personen aus dieser Buchreihe schon seit Jahren und habe alle vier in mein Herz geschlossen. Ich mag Kurt der mutig ist und manchen anderen Weg einschlägt als andere Leute und der vor vielen Jahren für die CIA gearbeitet hat. Joe sein bester Freund und zweiter Mann im NUMA Team von Kurt ist mein heimlicher Liebling, er stammt aus einer mexikanischen Familie, so dass er nicht nur perfekt Englisch, sondern auch fließend Spanisch sprechen kann. Seinen Charme, Witz und sein Können beim Fliegen liebe ich schon seit Jahren. Paul und Gamay sind in meinen Augen eines der schönen Ehepaare, die ich aus Büchern kenne und beide mutig, kreativ und offen für Neues. Die weiße Göttin hat mich überrascht, fasziniert und ich ziehe nach dem Buch meinen Hut vor ihr, für jenen Mut den ich niemals haben würde. Das Böse im Buch ist interessant, aber so ganz tief bin ich in die Seele des Bösen nicht eingedrungen, weshalb ich dem Buch einen halben Stern abziehen musste, denn mir fehlte da einfach etwas um es wirklich verstehen zu können. De Nebencharaktere, vor allem aus der NUMA fand ich dagegen wunderbar wie immer.

     

    Die Bücher von Clive Cussler sind in einem wunderbaren Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig liest und natürlich schaltet sich bei den Büchern eines meiner Lieblingsautoren fast automatisch beim Lesen das Kopfkino ein. Seine Beschreibungen von den verschiedenen Schauplätzen sind so genial, dass ich mir diese perfekt vorstellen kann und beim Lesen tief eindringen kann. Anfangs fand ich hauptsächlich die Geschichte um Paul und Gamay spannend, aber die Geschichte um Kurt und Joe, hat langsam richtig Fahrt aufgenommen und wurde sehr spannend. Die beiden Geschichten im Buch fand ich faszinierend und grandios, vor allem brachte mich das Buch dazu über das kostbare blaue Gold nachzudenken und wie wertvoll es für jeden Menschen überall auf der Welt ist. Eine klitzekleine Liebesgeschichteprise steckt im Buch, aber weder habe ich diese gebraucht noch fand ich sie störend. Obwohl ich das Böse nicht verstanden habe, was ich schade fand, so muss ich sagen, dass ich den Aufbau von dem Konzern grandios fand und die Arbeit der Journalisten die versucht haben die Wahrheit herauszufinden. Das Ende war traurig und ich hätte es mir anders gewünscht, aber so passte es tatsächlich einfach am besten und sinnvollsten, auch wenn es mir leidtat. Ich muss dem Buch jedoch noch einen halben Stern abziehen, weil ich am Ende offene Frage habe und dies bin ich bei den Geschichten von Clive Cussler, die eigentlich immer mit dem Buch abgeschlossen sind, nicht gewöhnt.

     

    Trotz dem Sternabzug empfehle ich das Buch gerne weiter. Es ist eine spannende, interessante Geschichte, wobei es anfangs zwei Geschichten sind, welche langsam zu einer werden, und die mich zum Nachdenken gebracht haben.

     

  13. Cover des Buches Der goldene Skalp (ISBN: 9783765520266)
    Renate Hartwig

    Der goldene Skalp

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurmchaos
    Seit einer Woche quält mich der Gedanke, dass ich zu diesem Buch eine klare und aussagekräftige Rezension schreiben soll. Bis hin zu fürchterlichen Alpträumen, nicht ob unserer Krankenkassen, sondern der Tatsache geschuldet, dass ich einer Autorin nach 6 mühevollen und fleißigen Jahren ganze 2 Sterne vermachen möchte.
    Im vorliegenden Buch "Der goldene Skalp" mit dem Untertitel "Wie uns die mafiösen Machenschaften der Gesundheitsindustrie das Fell über die Ohren ziehen" beschäftigt sich Renate Hartwig mit unseren Krankenkassen im näheren und weiteren Sinne. Sie klärt den Leser auf über die Abrechnungen der Hausärzte, verfolgt den Weg des Geldes vom Lohnabzug des Versicherten bis in den Geldbeutel des Arztes. Sie gibt uns Einblick in die Diagnose-Kataloge des Arztes und macht klar, warum welchen Menschen eine Behandlung trotz Zahlung regelmäßiger Beiträge vorbehalten wird und wieso generell das frühere Bild des gelassenen und allwissenden Doktors heute mehr als unpassend ist.
    Das Buch ist sehr leicht und locker zu lesen, die Autorin betont mehrfach, wie verbissen sie um manche geheimen Informationen kämpfen musste und dass alles im Buch mehrfach geprüft und belegbar ist.
    Sie beschäftigt sich mit der Einführung der neuen Gesundheitskarte, dem Leistungsspektrum der Ärzte und des Pflegepersonals, der Privatisierung von staatlichen Krankenhäusern bis hin zum Wahnsinn der machthungrigen Politiker.
    Beim Lesen springt dem Leser die Verzweiflung, die Energie und auch Wut der Autorin förmlich entgegen. Allerdings, und das wird auch zunehmend deutlich: Die Subjektivität, mit der die Autorin an die Themen herangeht. 
    Von einem Sachbuch erwarte ich eine sachliche Gegendarstellung von negativen wie positiven Argumenten, schön wären Schaubilder und Tabellen mit Statistiken gewesen, stattdessen reizte mich die Lektüre mehr und mehr zum Lachen.
    Eine Autorin, die sich seitenweise über den Geiz der Schwaben aufregt, über die Verbrüderung der Bayern unterm Tisch und die nach Hunderten von Seiten feststellt, dass eine Demokratie NICHT gerecht und Gesetze nicht selbstredend liebevoll eingehalten, sondern umgangen werden .... ja, bitte, von welchem Stern, aus welchem Paralleluniversum stammt Frau Renate Hartwig?
    Sie schwärmt ein ganzes Kapitel über die netten Schweizer, die ich mein Lebtag als arrogant, ausländerfeindlich und den Nationalstolz pflegend, erlebt habe.
    Fast in jedem Kapitel hätte ich als Veterinärin und Akademikerin gerne Veto eingelegt. Ich finde zwar die Einblicke in die Vorgehensweise der Abrechnung der Ärzte sehr interessant, denke aber, der Aufruf der Autorin nach Nächstenliebe wird sinnlos verhallen. Mit einem so subjektiven Umgang mit -ich sage vorsichtig- Problem, das nicht weltbewegend ist, wird Frau Hartwig zwar Öl in brennende Feuer gießen, aber nichts verändern.
    Und zu der Frage, warum viele Berliner so emotionslos auf die Reförmchen der Politik reagieren, möchte ich der Autorin zurufen: Weil wir hier andere, grundlegendere Probleme haben, wie beispielsweise nicht mehr zahlbare Mieten, über 20.000 stromlose Haushalte, hohe Verschuldungen trotz Mehrfachjobs und einer grandios ansteigenden Aggressivität.
    Alles Gute für Sie, Frau Hartwig!
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