Bücher mit dem Tag "monterey"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "monterey" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches GötterFunke - Hasse mich nicht! (ISBN: 9783791500416)
    Marah Woolf

    GötterFunke - Hasse mich nicht!

     (590)
    Aktuelle Rezension von: reading_with_cat

    Eigentlich versucht Jess alles das im Sommercamp passiert ist zu vergessen, doch die Götter die inklusiver Cayden an ihrer Schule auftauchen machen ihr einen Strich durch die Rechnung. Sie versucht Cayden mit aller Kraft zu hassen und den Göttern so gut es geht zu ignorieren, dennoch gerät die immer tiefer in ihre Angelegenheit hinein und dadurch auch in Gefahr, denn Agrios ist immer noch dort draußen. 

    Die Charaktere waren gut. In Teil 1 hatte ich ja ziemliche Probleme mit den meisten. Mittlerweile komme ich ganz gut mit ihnen klar. Insbesondere Lia (bin mir nicht sicher, ob sie so hieß).

    Ich liebe Marah Woolf. Sie gehört zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen. Ihren Schreibstil liebe ich dem entsprechend auch.

    Griechische Mythologie finde ich ich eigentlich schon immer spannend. Dem entsprechend angefixt war ich auch von dem Konzept. ich finde Marah Woolf hat die Götter richtig gut in unsere Welt integriert. Das neue Setting in Monterey finde ich zwar nicht ganz so cool wie die Rockys, aber es passt und ist auch schön. 

    Die Handlung war sinnig hat sich aber finde ich ganz schön gezogen. Auch wenn mir das vielleicht auch nur so vorkam, weil ich den ersten Plot Twist eigentlich in dem Moment erkannt habe, als er aufgetaucht ist. Gegen Ende wurde es dann nochmal so richtig spannend.

    Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen. Sie ist schön und ich kann sie empfehlen, aber auch kein Highlight für mich. Dennoch freue ich mich auf Band drei. Das Ende war dich ein ordentlicher Cliffhänger.

  2. Cover des Buches Tausend kleine Lügen (ISBN: 9783404175437)
    Liane Moriarty

    Tausend kleine Lügen

     (124)
    Aktuelle Rezension von: aly53

    Eine idyllische Kleinstadt ,ein Mord und viele Geheimnisse.

    Wie bitte schön, sollte da meine Neugier nicht geweckt werden.

    Ich mochte den Schreibstil der Autorin wahnsinnig gern. Locker und flockig ,aber auch sehr einfühlsam und drängend.

    Es hat den Flair von Desperate Housewives, hat aber dennoch seine eigene Dynamik.

    Celeste, Jane und Madeline spielen hier mehr oder weniger die Hauptrollen.

    Dabei wurden ihre Persönlichkeiten sehr gut ausgearbeitet.

    Schicht für Schicht wird sie freigelegt, dabei geht die Autorin sehr einfühlsam, aber auch sehr eindringlich mit den jeweiligen Leben um.

    Sie nimmt sich Zeit und Raum, um die Charaktere als das zu präsentieren, was sie sind.

    Menschen mit Stärken und Schwächen.

    Menschen die ein Stück weit zerbrechen, dies sich aber nie eingestehen würden.

    Aber vor allem zeigt Liane Moriarty, wie wichtig Freundschaft, Akzeptanz und Vertrauen ist.

    Daneben gibt sie auch den Kindern sehr viel Raum sich zu entfalten, so dass man es wirklich verstehen und nachvollziehen kann.

    Sie zeigt das jeder von dem geprägt wird, was er erlebt. Vom nahen Umfeld.

    Und das ist einfach sehr interessant und gleichzeitig sehr beklemmend und verstörend.

    Aber gerade diese Aspekte sind es, die dieses Buch in meinen Augen einfach so großartig.

    Ich muss allerdings zugeben, dass mir der Einstieg gar nicht mal so leicht fiel.

    Denn ich wurde mitten ins Geschehen geworfen ,es fiel mir zunächst nicht leicht, Anschluss zu bekommen. Zudem ich die Spannung nicht spürte,weil ich nicht verstand.

    Erst später, von einem Moment auf dem anderen ,hat mich die Story mitten ins Mark getroffen.

    Ich konnte lachen, weinen, wütend sein, aber auch hoffen.

    Man erblickt hier einfach absolut perfekte Fassaden, diese zu durchbrechen, braucht Zeit.

    Die Erzählweise hat mir wirklich gut gefallen.

    Denn am Anfang war der Mord und dann taucht man in die Vergangenheit ein und erfährt wie es dazu kommen konnte.

    Zwischendurch gibt es noch Befragungen, die eine gewisse Tragik beinhalteten.

    Liane Moriarty zeigt uns Menschen, die einfach glaubhaft dargestellt werden, die bis in die Seele berühren.

    Mit ihrer Art, ihrer Einfühlsamkeit.

    Am Anfang hätte ich niemals gedacht, dass mich dieses Buch so packen könnte.

    Aber ich habe mich geirrt.

    Liane Moriarty bringt hier ernste und wichtige Themen zur Sprache, die beileibe kein Einzelfall sind, sondern tagtäglich passieren.

    Und vielleicht fühlt man deshalb auch so unglaublich mit.

    Zum einen sind es Frauen, die perfekt scheinen, es aber nicht sind.

    Denn hinter den Mauern brodelt es heftig.

    Dabei erlebt man, wie sehr sie von Selbstzweifeln, innerer Zerrissenheit und Angst geplagt sind. Aber andererseits kommt man aus diesem Kreislauf auch nicht heraus.

    Ein Dilemma, das sich stetig wiederholt und dabei immer größere Kreise zieht.

    Für mich eine unglaublich tiefgründige Story, die mir enorm ans Herz gegangen ist.

    Es erzählt von Werten ,von Schicksalen, Missbrauch ,Angst und dann erlebt man einfach Verbindungen, die man nie in dieser Form erwartet hätte.


    Fazit:

    „Tausend kleine Lügen“ von Liane Moriarty ist für mich eine absolute Überraschung.

    Eine tiefgründige Story voller Leid, Witz und Feingefühl.

    Gespickt mit brisanten Themen, die uns tagtäglich begleiten ,aber dadurch so unglaublich nachzuvollziehen sind.

    Mit dem Flair von Desperate Housewives und dennoch hat diese Story ihre ganz eigene Dramatik.

    Unbedingt lesen.

  3. Cover des Buches Wenn Ozeane weinen (ISBN: 9783956491801)
    Ben Bennett

    Wenn Ozeane weinen

     (48)
    Aktuelle Rezension von: sydneysider47
    Worum geht es in dem Buch?

    Wir schreiben das Jahr 1975 in Monterey - in der Nähe der berühmten "Cannery Road", die schon John Steinbeck in seinen weltberühmten Romanen um die "Straße der Ölsardinen" beschrieben hat.

    Amber kommt mit ihrer Mutter Claire in den Haushalt der reichen Familie Seagarden. Claire soll dort als Haushälterin und Kinderfrau arbeiten. Die Seagardens haben ein imposantes Anwesen in den Dünen von Monterey. Allerdings herrscht bei den Teagardens tiefe Trauer: Edward Seagarden hat vor kurzem seine geliebte Frau verloren, und sein Sohn Taylor vermisst seine Mutter auch noch sehr.

    So ist es schwer für Claire und auch für Amber, in diesem Haus Fuß zu fassen. Taylor ist in sich gekehrt. Das ändert sich, als er während eines Bootsausflugs ins Meer stürzt. Er wird gerettet - und es scheint, dass ein Mädchen, das im Meer lebt - und das nicht nur Taylor gesehen hat, sondern auch Amber - ihm das Leben gerettet hat.

    Auf einmal blüht Taylor auf - er lässt auch Amber nachts in seiner Nähe schlafen. Taylor beschließt, dem Mädchen im Meer eine Puppe zu schenken - aber dieses Mädchen lässt sich nicht mehr blicken. Mandy - so nennen Amber und Taylor dieses Mädchen.

    Großvater William  - der Vater von Edward - beschließt, Mandy im Meer zu finden. Aber egal, welche teuren Hilfsmittel er dafür einsetzt, das Mädchen Mandy bleibt verschwunden.

    11 Jahre später - also 1986 - ist William bereits gestorben, und Amber und Taylor stehen kurz vor ihrem Schulabschluss. Zwischen ihnen hat sich eine Sympathie entwickelt, die man mit einem Verhältnis zwischen Schwester und Bruder vergleichen kann. Auch Claire arbeitet noch bei Edward, sie führt seinen Haushalt - und Amber wohnt mit ihrer Mutter weiterhin dort. Aber das Verhältnis zwischen Claire und Edward hat sich nicht vertieft - sie leben weiterhin nebeneinander her wie Angestellte und Arbeitgeber.

    Taylor hat sich zu einem Frauenschwarm entwickelt - aber noch macht er sich nichts aus Frauen. Nach der Schule möchten Amber und er Meeresbiologie studieren.

    Eines Tages wird eine Puppe gefunden in der Nähe des Monterey-Aquariums. Und ein Verdacht steht im Raum: Ist Mandy wieder da? Werden Amber und Taylor sie bald wieder sehen?

    Und auf einmal ist Mandy gefangen im Aquarium von Monterey. Sie ging in das Netz eines Schiffes, offensichtlich, als sie ihre Puppe suchte. Amber und Taylor sind beglückt, als sie das Wesen wieder sehen, an dessen Existenz sie jahrelang glaubten - aber über das sie nicht, anderen Menschen gegenüber, reden wollten, um nicht als "Spinner" abgetan zu werden. Genau wie William.

    Was aber wird jetzt mit Mandy passieren? Sie kann doch nicht im Aquarium bleiben. Könnte das nicht gefährlich werden für sie?

     

    Meine Leseerfahrung:

    Einlesezeit in dieses Buch brauche ich nicht - ich bin sofort mittendrin in der Handlung.

    Amber ist die Ich-Erzählerin, sie hat eine sehr blumige und ausschmückende Sprache. Weiterhin denkt sie viel und ausgiebig über dies und das nach, und so passiert innerhalb der ersten 40 Seiten recht wenig.

    Ich will aber wissen, ob das Mädchen Mandy aus dem Meer nochmals auftaucht - und wie sehr sie weiterhin das Leben von Taylor und seinem Vater beeinflusst. Das passiert zuerst lange nicht - und auf einmal lese ich einen Zeitsprung. Amber und Taylor sind Jugendliche, der Schulabschluss ist nahe - und auf einmal scheint Mandy wieder da zu sein. Die Meerjungfrau, die Taylors Leben rettete. Was soll mit ihr passieren?

    Zügiger lässt sich das Buch ab der Handlung von 1986 lesen. Endlich ist Mandy wieder da. Amber und Taylor sind fast erwachsen - und sie müssen eine Entscheidung treffen. Werden sie Mandy retten - oder Edward gewähren lassen, der aus der Tatsache, dass er eine Meerjungfrau "besitzt", Geld machen will. Sensationslüstern ist er - und er sieht schon das Fernsehen, die Presse, die Wissenschaft und viele Besucher nahen, die alle Mandy sehen wollen.

    Taylor ist zwiegespalten. Endlich kann er Amber gestehen, dass sie seine beste Freundin ist. Aber noch will er mit ihr keine Liebesbeziehung eingehen - denn irgendwas an Mandy zieht ihn magisch an und lässt ihn glauben, dass Mandy die Frau für sein Leben sei.

    Für wen wird sich Taylor entscheiden - für Amber oder für Mandy? Und wie geht es mit Mandy weiter?

    Diese Fragen fesseln, packen und faszinieren mich. Ein modernes Märchen lese ich hier - eine Art "Die kleine Meerjungfrau" im 21. Jahrhundert. Das ist mal andere Lektüre als die, die ich sonst lese. Andere Lektüre, aber ebenfalls äußerst packend.

    Ich vergebe vier Sterne und empfehle das Buch weiter. Einen Stern ziehe ich ab wegen diverser Langatmigkeiten in der Lektüre.

     

  4. Cover des Buches Allwissend (ISBN: 9783442374700)
    Jeffery Deaver

    Allwissend

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Der zweite Fall von der Menschenleserin scheint früh klar zu sein. Ein Junge welcher im Internet gemobbt wurde ist auf einem blutigen Rachetrip. Das Problem ist nur, dass die Polizei immer einen Schritt zu spät kommt. Parallel beschäftigt Kathryn ein sehr persönlicher Fall, ihre Mutter wurde wegen des Verdachts der Sterbehilfe angeklagt und zu guter Letzt ist da noch der smarte Computerexperte, der nicht nur bei der Lösung des Falls mitwirkt, sondern auch gefühlstechnisch Kathryn näherkommt.

    So gehen gut Zwei Drittel der Geschichte rum, flüssig erzählt, mit manch spannendem Blick auf die Polizeiarbeit und in Kathryns Vergangenheit… Und als ich fragte wann denn die Sache nun endlich zum Punkt kommt, da dreht Jeffery Deaver plötzlich auf. Nichts ist mehr so wie erwartet, der Fall dreht sich, neue Verdächtige kommen ins Spiel, gesicherte Annahmen erweisen sich als falsch. In rasantem Tempo steigert sich die Spannung und nach jedem Top beinhaltet das nächste Kapitel eine erneute Wende, man kann gar nicht aufhören zu lesen! Und das betrifft nicht nur den Fall des „Kreuzmörders“, sondern auch den Fall Ihrer Mutter – Spannung pur bis zur letzten Seite und ein ganzer Sack voller Überraschungen.

    Für mich ein ganz klarer 5 Sterne Thriller und eine ausdrückliche Leseempfehlung an alle Freunde spannender Unterhaltung.

  5. Cover des Buches Die Straße der Ölsardinen (ISBN: 9783423191357)
    John Steinbeck

    Die Straße der Ölsardinen

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Arbutus

    Frühmorgens in Cannery Row - das ist die Stunde ihrer Verzauberung. Die Straße schwebt zeitlos in silbrigem Licht. [...] Wie stille Perlen glänzen die Wellblechdächer. [...] Katzen schlüpfen zwischen Lattenzäunen hindurch, gleiten wie Sirup am Boden und halten nach Fischköpfen Ausschau.

    Doc ist ein relativ erfolgreicher Kleinunternehmer, der in Cannery Row - der „Straße der Ölsardinen“ - mit Meerestieren aller Art handelt, und noch mit einer Menge mehr. Seine Ware holt er sich meist direkt aus dem Meer, oder lässt sich beim Fang von einer der armseligen, aber doch liebenswerten Gestalten aus seiner Nachbarschaft helfen. Um diese Nachbarschaft geht es John Steinbeck in seinem Roman:

    Huren, Hurensöhne, Kuppler, Stromer und Spieler, mit einem Wort: Menschen; man könnte mit gleichem Recht sagen: Heilige, Engel, Gläubige, Märtyrer - es kommt nur auf den Standpunkt an.

    Docs Standpunkt ist pragmatisch: er reagiert zurückhaltend, wenn Mack, der Kopf einer herumgammelnden Mafia-ähnlichen Clique, mal wieder bei ihm im „Western Biological“ auftaucht, weil man bei Mack nie wissen kann, aber Doc hat im Grunde genommen nichts gegen diese Leute. Das spüren die Menschen vom Rande der Gesellschaft, daher mögen sie Doc und versuchen, ihm alles erdenkliche Gute zu tun (was Doc nicht immer kapiert). Da man natürlich stets abgebrannt ist, heuert man dann auch schon mal als Froschfänger bei Doc an, um von dem verdienten Geld später für ihn eine Überraschungsparty zu schmeißen ...

    Doch, wirklich, so waren die Menschen in Cannery Row, und man glaubt es John Steinbeck, der diesen Roman 1945 zu Papier brachte. Tatsächlich schienen die Uhren damals noch ein bisschen anders zu ticken, und wir staunen über die naive Liebenswürdigkeit all dieser mehr oder weniger gescheiterten Existenzen. Die Beschreibungen der Bewohner von Cannery Row haben eine Leichtigkeit, die das Buch zu einer wunderbar entspannenden Lektüre macht.

    Und dann ist plötzlich alles so traurig. Es schlägt um. Das Komische ist immer wilder geworden, und ich dachte schon die ganze Zeit, halt, halt, moment, nicht so - wie in dem Räuber Hotzenplotz-Film, wo Kaspar durch die ganzen verbotenen Türen geht und ich (5-jährig) kurz den Kino-Saal verließ, weil ich es nicht aushielt...

    Irgendwie scheint Steinbeck es zu lieben, die Idyllen, die er gerade noch mit Hingabe geschaffen hat, im nächsten Augenblick zu entzaubern und bloßzustellen. Ich finde das brutal, und ich finde es schwierig, auf diese Weise eine besondere Beziehung zu den Charakteren aufzubauen. Traurig finde ich auch, dass die durchaus sympathischen schrägen Jungs immer in bester Absicht agieren, aber durch ihr Scheitern immer wieder beweisen, dass sie genau das sind, was alle in ihnen sehen.

    Aber dann - stehen mir plötzlich schon wieder die Lachtränen in den Augen. Dies ist ein extremes Buch, atmosphärisch dicht und intensiv - und so liebevoll beschrieben. Von der Bildhaftigkeit her ist es außergewöhnlich. Hier muss man auch einmal die Wortkunst des Übersetzers Rudolf Frank erwähnen, der‘s einfach kann.

    Etwas gestört hat mich, dass das weibliche Geschlecht vom Autor fast ausnahmslos auf nervige Ehefrauen oder ethisch korrekte Freudenmädchen reduziert wird. Davon abgesehen war John Steinbeck, dessen erster Roman dies für mich war, in jedem Fall die Entdeckung wert.


  6. Cover des Buches Die Menschenleserin (ISBN: 9783442372126)
    Jeffery Deaver

    Die Menschenleserin

     (210)
    Aktuelle Rezension von: DerBlaueVogel

    Zusammengefasst wurde das Buch hier schon gut. 

    Ich gebe 4 Sterne, weil es mir zeitweise zu langweilig und ausführlich war. Ich wollte die letzten 100 Seiten schon gar nicht mehr lesen, habe es dann aber zum Glück doch getan, weil die ein oder andere Überraschung ans Licht kam und das Buch letztendlich in Kombination mit locker vermitteltem Fachwissen der Kinesik einen guten Gesamteindruck bei mir hinterließ. 

  7. Cover des Buches Die Geduld der Spinne (ISBN: 9783453436619)
    Jonathan Nasaw

    Die Geduld der Spinne

     (266)
    Aktuelle Rezension von: ChrissisBücherchaos
    Dies ist der Auftakt zur Reihe um Agent Pender und Nasaw schafft es wirklich mit einem Knaller.

    Zuallererst muss ich jedoch vorwarnen: Diese Bücherreihe ist wirklich nichts für zart besaitete. Sie ist ziemlich brutal, blutig und vor allem auf psychischer Ebene ganz schön heftig. Aber genau das macht sie auch so unglaublich spannend =)

    Man wird gleich mitten reingeworfen in die Geschichte. Die Psychiaterin Irene Cogan sitzt in einem Vernehmungsraum einem Häftling in orangenem Overall gegenüber. Dass es sich bei Max um keinen normalen Häftling handelt, erfährt man sehr schnell. Ihm wird vorgeworfen, eine, bzw. mehrere junge Frauen ermordet zu haben. Doch er gibt vor, dass er sich an nichts erinnern kann. Schnell stellt sich heraus, dass Max an DIS leidet, einer dissoziativen Identitätsstörung...in Max' Körper befinden sich verschiedene Persönlichkeiten. Irene muss herausfinden, ob Max verhandlungsfähig ist oder ob er in eine geschlossene Psychiatrie eingeliefert werden muss. Doch da gibt es ein Problem: Irene weiß nie, mit welcher Persönlichkeit sie gerade redet.

    Agent Pender diente jahrelang beim FBI und bereitet sich auf seinen wohlverdienten Ruhestand vor.Er verfolgt schon lange einen Serienmörder, den sie Casey getauft haben, und der mit Vorliebe junge Frauen mit rotblondem Haar entführt. Als er erfährt, dass Casey womöglich geschnappt wurde, lässt er sich als vermeintlicher Insasse in Caseys Zelle einschleusen, um ihm ein Geständnis abzuringen. Doch etwas geht schief... Casey alias Max entkommt und mit Irene als Geisel flieht er und hinterlässt eine Spur der Verwüstung.

    Was ich an diesem Buch so fasziniert hat, ist die psychologische Ebene. Menschen mit DIS haben tatsächlich mehrere Persönlichkeiten in sich vereint, die oft wahllos zum Vorschein kommen. Max ist da nochmal ein ganz anderes Kaliber. Ich fand es mega interessant, die verschiedenen Persönlichkeiten kennenzulernen. Jede mit ihren eigenen Charakter-eigenschaften, Vorlieben und Ängsten. Es werden auch die einzelnen psychologischen Testverfahren mit eingebunden, was es alles nochmal realistischer macht. Man fiebert mit, ob es Pender gelingen wird, seinen allerletzten (oder vielleicht doch nicht letzten) Fall abzuschließen. Und ob es Irene schafft, in der Gewalt eines multiplen Serienmörders ihre Kenntnisse anzuwenden und so am Leben zu bleiben. Und was ist mit Max? Was steckt hinter seiner Störung, wie sind die verschiedenen Persönlichkeiten entstanden und warum müssen es rotblonde Frauen sein?

    Nasaw hat einen genialen Psychothriller geschrieben, der einen nicht mehr loslässt und der einen noch lange danach beschäftigt.

  8. Cover des Buches Die mit dem Werwolf tanzt (ISBN: 9783802582165)
    Mary Janice Davidson

    Die mit dem Werwolf tanzt

     (155)
    Aktuelle Rezension von: GilbertvonLuck

    Och herrje, sehr leichte Kost, amüsant soll sie sein, na ja, manchmal ziehe ich die Augenbrauen hoch. Eine Frau, die eben noch als Verheererin der Welt umgebracht werden soll, akzeptiert auf mündliche Eröffnung, die Wiedergeburt der Fee Morgana zu sein und reist mit ihrem gescheiterten Auftragsmörder zu denen, die für die Mordversuche an ihr verantwortlich sind, um sie niederzumachen.

    Was literarisch betrachtet stirnrunzeln ließ, kann aber auch an der Übersetzung liegen, die z.B. keine Lastwagen, Lkw, Kleinlaster oder Pritschen kennt, sondern nur Trucks (sic.) und Werwölfe als "eine ganz andere Art" bezeichnet, obwohl sie mit Menschen vermehrungsfähig sind. Demzufolge wäre als Übersetzung von möglicherweise "race" im Original hier "Rasse" richtig gewesen. Auch ansonsten gibt es vereinzelte Probleme mit der deutschen Sprache ("wegen denen", ist das nun Dativ oder Akkusativ statt Genitiv deren-/derentwegen?)

    Interessant ist, dass die sonst eher unappetitlich oder bestenfalls noch als tragische Erscheinungen dargestellten Werwölfe hier nicht als widerlich beschrieben werden, sondern als familiäre Kavaliere überlegener Physiognomie.

  9. Cover des Buches Angstspiel (ISBN: 9783453722255)
    Jonathan Nasaw

    Angstspiel

     (248)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Es ist ein Thriller, der Spannung verspricht und es auch hält, doch der Bösewicht entspricht einem Bilderbuchbeispiel, den man so in dieser Form oft gelesen und gesehen hat. Ein pillenschluckender Junkie mit Erektionsproblem, der nichts anders tut, als gegen die Langeweile anzukämpfen. Am Anfang war das doch noch irgendwie interessant, im späteren Verlauf wurde es nur noch lästig.

    Das Ende ist vorhersehbar und die Figuren machen genau das, was man von ihnen erwartet. Keine Figur ist originell und auch wenn sie in diesem Buch ein Gesicht bekommen, ein Herz und eine Seele, bleiben sie gewöhnlich und langweilig.

    Das Finale spielt im gleichen Schema ab, was man schon in vielen anderen Büchern in diesem Genre schon hatte und somit verschwindet die Originalität und was bleibt, ist eine Kopie einer Kopie einer Kopie.

    Es ist sauber geschrieben, keine Ecken und Kanten an denen der Lesefluss steckenbleibt und die Geschichte ist leicht zu folgen, leicht zu lesen und das ist wirklich das einzige, was dieses Buch gut konnte. Ansonsten ist es ein Thriller wie jeder anderer auch.

  10. Cover des Buches So hell wie der Mond (ISBN: 9783734108471)
    Nora Roberts

    So hell wie der Mond

     (105)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Templeton-Trilogie, Band 2: Kate Powell kam als achtjährige Waise zu ihren Verwandten, den Templetons, die sie aufnahmen und als eine weitere Tochter aufzogen. Kate strebt immer nach Perfektion, damit sie ihrer Familie die Grosszügigkeit zurückzahlen kann, falls das überhaupt geht. Als sie auf die ersehnte Partnerschaft in der Steuerkanzlei hofft, wird ihr Traum jäh zerstört, denn sie wird der Geldunterschlagung beschuldigt! Ihre Freundinnen Margo und Laura Templeton stehen ihr bei…

    Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir von der Farbgebung und Gestaltung sehr gut.

    Dies ist Band 2 einer Reihe und kann sicherlich auch ohne Kenntnis des Vorgängerbandes gelesen werden. Da ich jedoch erst vor ein paar Tagen Band 1 gelesen habe, war ich noch ganz in diesem Umfeld drin.

    Margo ist mittlerweile mit Josh Templeton verheiratet – und nun schwanger! – und Laura ist von ihrem Mann getrennt. Für die Liebe hat Kate keine Zeit, denn sie setzt all ihre Energie und Zeit in ihre Arbeit. Und da sie seit langem Magenprobleme hat, wegen deren sie Magentabletten wie Bonbons futtert, braucht sie nicht noch einen Mann, der ihr auf die Nerven geht. So zumindest ihre nüchterne Betrachtung ihrer Situation.
    Da Lauras Mann die Stelle bei den Templeton-Hotels aufgeben musste, wurde als Nachfolger Byron de Witt bestimmt. Er ist ein erfahrener Hotelier und versucht, das schlechte Arbeitsklima wieder aufzuwerten, in dem er dem Personal zuhört und auf ihre Nöte und Sorgen eingeht – nicht wie sein Vorgänger, der einfach über die Köpfe hinweg entschied. Als er Kate kennenlernt, mag er sie nicht wirklich leiden, was aber auch auf Gegenseitigkeit beruht. Sie ist so gar nicht sein Typ… oder? Aber so ganz links liegen lassen kann er sie auch nicht – sie geht ihm irgendwie unter die Haut.
    Als Kate der Unterschlagung beschuldigt wird, ist sie geschockt und vorerst unfähig, entsprechende Massnahmen zu ergreifen, denn sie fürchtet, dass das schlechte Image auf die Templetons zurückfällt. Zudem hat sie erst vor kurzem etwas Bedrückendes über ihren verstorbenen Vater herausgefunden, aufgrund dessen sie nun die Vergangenheit in einem anderen Licht betrachtet.

    Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und hat mir sehr gut gefallen, sogar noch besser als der erste Band. Die berührendsten Momente haben wieder mit den Müttern zu tun, insbesondere mit Susan Templeton, als sie mit Kate spricht. Es hat mir wirklich Tränen in die Augen getrieben – mehr kann ich darüber leider nicht sagen, ohne zu spoilern. Sehr bewegend… Freundschaft, Liebe, Erwartungen sind die Hauptthemen. Von mir gibt es absolut verdiente 5 Sterne. Ich freue mich auf den letzten Teil mit Laura als Hauptperson.

  11. Cover des Buches So hoch wie der Himmel (ISBN: 9783734108464)
    Nora Roberts

    So hoch wie der Himmel

     (127)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Templeton-Trilogie, Band 1: Margo Sullivan wollte immer ganz nach oben, viel Geld verdienen, bekannt sein. Als Tochter aus einfachen Verhältnissen – ihre Mutter arbeitet als Haushälterin im Templeton House – wollte sie immer mehr. Sie wird ein erfolgreiches Model in Europa. Doch zehn Jahre später ist die Seifenblase des Ruhms geplatzt und sie stürzt ins Leere. Betrogen und verletzt kehrt sie zurück nach Kalifornien, wo ihre Freundinnen Laura Ridgeway und Kate Powell ihr beistehen…

    Erster Eindruck: Auf dem Cover meiner Ausgabe (Weltbild, 1999) ist ein kleines Spielzeug-Windrad auf einer Wiese unter einem Himmel mit Wolken zu sehen – wirkt fröhlich, unbeschwert, gefällt mir.

    Der Prolog führt den Leser ins Jahr 1846 und macht dann einen Zeitsprung von 130 Jahren und kurz darauf nochmals sechs Jahre weiter.
    Margo, Laura und Kate sind zusammen aufgewachsen, nämlich im Templeton House, das Lauras Eltern gehört. Kate ist Lauras Cousine und wurde von den Templetons aufgenommen. Margo wohnte ebenfalls da, da ihre Mutter die Haushälterin ist. Die Mädchen sind sehr unterschiedlich und auch ihre Ziele im Leben gehen diametral auseinander. Die temperamentvolle Margo wollte einfach nur mehr: mehr Leben, mehr Geld, mehr von allem. So früh heiraten wie die pflichtbewusste Laura? Oder an die Uni zum Studieren wie die strebsame Kate? Nein, danke. Sie besinnt sich auf das vermeintlich Einzige, was sie hat, ihre Schönheit und startet in Mailand eine Karriere als Model. Sie steigt die Karriereleiter hoch, wird betrogen und stürzt tief. Ihre „Freunde“ im Modelbusiness und ihr Geld sind weg. Josh, Lauras Bruder und Vizepräsident der Templeton-Hotelkette, gefällt mir. Er hat seit Jahren immer ein Auge auf Margo gehabt und ihr in der grossen Krise im Stillen geholfen, ohne dass Margo etwas davon erfuhr. Sie wäre nämlich zu stur gewesen, um seine Hilfe anzunehmen. Er ist seit Jahren in sie verliebt und hofft, eine Chance bei ihr zu haben. Die Männer an ihrer Seite hat er immer sehr argwöhnisch betrachtet. Aber mal etwas sagen? Hm, Männer… *grins*

    Die Originalausgabe ist von 1996 und die deutsche Ausgabe von 1999. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und hat mir sehr gut gefallen. Die Freundschaft ist wohl eines der wichtigsten Themen in diesem Buch – eben wie im wahren Leben! Am meisten berührt haben mich die Mütter: Ann Sullivan, Mutter von Margo, sowie Susan Templeton, Mutter von Laura und Josh. Auch wenn ihre Kinder längst erwachsen sind und so tun, als ob alles in Ordnung wäre, können die Mütter hinter ihre Fassade schauen. Ja, das können Mütter eben! Von mir gibt es 4 Sterne und ich freue mich auf die Fortsetzung mit Kate als Hauptperson.

  12. Cover des Buches So fern wie ein Traum (ISBN: 9783734108488)
    Nora Roberts

    So fern wie ein Traum

     (97)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Templeton-Trilogie, Band 3: Laura Templeton ist verzweifelt, dass sie nach der Scheidung mit ihren Kindern alleine dasteht. Doch ganz allein ist sie selbstverständlich nicht, hat sie doch ihre Familie und ihre Freundinnen Margo und Kate. Laura kann sich nicht vorstellen, dass sie sich je wieder in einen Mann verlieben könnte; sie will nun alles darauf setzen, ihren Kindern eigenhändig ein schönes Zuhause zu bieten, ohne auf das Templeton-Vermögen zurückgreifen zu müssen.

    Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir von der Farbgebung und Gestaltung sehr gut.

    Dies ist Band 3 der Reihe und kann sicherlich auch ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden. Da ich jedoch erst vor kurzem die ersten beiden Bände gelesen habe, wollte ich unbedingt auch Band 3 lesen. In diesem Buch ist Laura die Hauptperson.

    Kate ist frisch mit Byron de Witt verheiratet, Margo und Josh haben einen drei Monate alten Sohn, Laura ist geschieden. Da ihr Ex-Mann auch fast alle ihm zugänglichen Bankkonten geleert hat, nimmt sie einen weiteren Job an. Sie will es unbedingt aus eigener Kraft schaffen, auch, um es ihren Mädchen zu zeigen, dass man dafür keinen Mann braucht.
    Als eine Schlammlawine Michael Furys Haus zerstört, vermittelt ihm sein Freund Josh die Pferdeställe von Laura und das dazugehörige Haus zur Miete. Laura kennt Michael von früher und ist zuerst gegen diese Zwischenlösung, aber muss zugeben, dass die Mieteinnahmen nicht zu verachten sind. Michael will zuerst nicht darauf eingehen, aber da er für seine Pferde dringend eine Unterkunft braucht, sagt er zu.
    Lauras Kinder sind begeistert, Pferde auf ihrem Anwesen zu haben. Und rasch haben sie sich auch in den Pferdezüchter Michael verliebt – und er sich in sie.

    Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und hat mir wiederum sehr gut gefallen. Es war sehr emotional, insbesondere mit den Kindern. Ali kämpft an allen Fronten, aber am meisten mit sich selbst, sie gibt sich insgeheim die Schuld an der Trennung der Eltern. Doch vordergründig ist selbstverständlich Mama Laura an allem schuld – auch daran, dass der Vater keinen Kontakt will. Die Kleine, Kayla, macht sich hierüber keine Gedanken. Michael wurde für meinen Geschmack etwas zu wild, zu animalisch (mir fällt gerade kein besserer Ausdruck ein), beschrieben. Berührend war, dass Susan Templeton früh das Potenzial von Michael sah und nicht glaubte, wie er es stets von sich selbst dachte, ein Loser zu sein. Auf die drei Bände zurückblickend, sehe ich, dass Susan Templeton ganz klar meine Lieblingsfigur war.

  13. Cover des Buches Tortilla Flat (ISBN: 9783423107648)
    John Steinbeck

    Tortilla Flat

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Lonechastesoul
    "Things that happen are of no importance. But from everything that happens, there is a lesson to be learned."

    Tortilla Flat ist eine Geschichte, die in der Zwischenkriegszeit in Kalifornien spielt. Im Mittelpunkt stehen Danny und seine Freunde, allesamt sogenannte "paisanos", Nachfahren spanischsprachiger Einwanderer in Kalifornien; und allesamt sind sie arm wie Kirchenmäuse - bis Danny plötzlich völlig unerwartet zwei Häuser erbt, und seine Freunde einlädt, bei ihm zu wohnen.

    Der Roman beschreibt das süße Leben und den Genuss des Nichtstuns. Es ist angenehm zu lesen, wie Danny und seine Freunde Tag für Tag einfach nur faul herumlungern und nichts tun. Doch leider baut sich im Verlauf der Geschichte keine wirklich Handlung oder Spannung auf. Die Tage und Seiten plätschern dahin und es passiert nix außer kleiner teils amüsanter, teils langatmiger Ereignisse, die ziemlich ausführliche beschrieben werden. Auch die Figuren werden nur oberflächlich beschriebene und gewinnen nicht an Tiefe und charakterlicher Vielfältigkeit. Ein gesellschaftskritischer Roman aus dem Kalifornien Anfang des 20. Jhd., mehr wollte John Steinbeck ja auch gar nicht schreiben. Steinbecks Stil ist für mich etwas ungewohnt und neuartig, ja eigenartig und irgendwie kann ich mich mit seiner Erzählwiese auch nicht so wirklich anfreunden.
  14. Cover des Buches Das Flüstern der Sirenen (ISBN: B008SGK57Q)
    Julia Stauber

    Das Flüstern der Sirenen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: angel2212
    Das Flüstern der Sirenen Julia Stauber ❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧ Zum Inhalt: Eine junge Frau wird an der Küste von Monterey, von ein paar Fischern, kurz vor ihrem Ertrinken gerettet. Sie wacht im Krankenhaus auf, kann sich jedoch nicht an ihre Vergangenheit erinnern. Eine Tätowierung in lateinischer Schrift, verrät ihren Namen, Elena. Doch das ist auch das einzige was man von der jungen Frau weiß. Der junge Arzt Joshua kümmert sich sehr intensiv um sie, und Elena ist auch sofort Feuer und Flamme. Die Polizei versucht indessen, etwas über Elena´s Leben zu erfahren, wo sie her kommt und wie ihr vollständiger Name ist. Als sich jedoch bis zu ihrer Entlassung noch immer keine Angehörigen und Verwandten von ihr gemeldet haben, beschliesst Joshua kurzerhand, sie bei sich auf zu nehmen, bis sich jemand meldet der nach Elena sucht. Elena hat schnell das Gefühl, anders zu sein als die übrigen Menschen. Sie hat eine ganz besondere Wirkung auf Männer, allein schon wenn sie an ihnen vorbei geht, sie reagieren meistens mit einer Bewunderung ihr gegenüber, aber auch sehr oft mit unangenehmen Blicken. Eines Tages tauchen zwei Menschen auf, die behaupten, die Schwester und der Freund von Elena zu sein. Doch nun ist ihre Verwirrung komplett, den die beiden stehen auf verschiedenen Seiten. Meine Meinung: Die Autorin, Julia Stauber, hat mit „Das Flüstern der Sirenen“, ein sehr schönes Debüt geschrieben. Das Buch fängt mit einem sehr spannenden Prolog an und der Schreibstil ist sehr flüssig gehalten. Die Protagonisten sind sehr detailreich beschrieben und waren mir vom ertsen Moment an sympathisch. Frau Stauber hat in diesem Buch die alte grieschische Mythologie eingebettet. Von Sirenen und Musen, und ganz normalen Menschen findet man hier eine Liebesgeschichte mit Spannung. Die Spannung vom Anfang kann zwar nicht komplett beibehalten werden, aber dennoch findet man auch im Rest des Buches immer wieder spannende Momente. Was mich ein wenig störte, waren die offenen Fragen am Schluss, was aber darauf schließen lässt, das man bestimmt noch ein wenig mehr von Elena zu lesen bekommen wird. Im großen und ganzen muss ich sagen, war das Debüt der Autorin recht gelungen. Daher bekommt es von mir auch vier von fünf möglichen Sternen.
  15. Cover des Buches Wonniger Donnerstag (ISBN: 9783423107761)
    John Steinbeck

    Wonniger Donnerstag

     (19)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Vieles hat sich verändert in der Straße der Ölsardinen: Die Konservenfabriken sind wegen Sardinenmangels geschlossen. Gay ist wie viele andere nicht aus dem Krieg nach Hause zurückgekehrt. Lee Chong, der Kramladenbesitzer, hat sich an den Stränden Polynesiens zur Ruhe gesetzt. Zum Glück sind die Dicke Ida und ihr Cafe noch da, und Doras Etablissement, das seit ihrem Ableben von Fauna, ihrer älteren Schwester, geführt wird, und Mack natürlich, Hazel und Whitey 1 und 2, die immer noch im Palace Hotel hausen. Doc, der Meeresforscher mit dem großen Herzen, Anlaufstelle für sämtliche Sorgengeplagten in der Cannery Row, ist glücklicherweise auch noch vorhanden. Doch ist er kaum wiederzuerkennen. Die Unzufriedenheit nagt an ihm, der Whisky schmeckt nicht mehr, "und der erste, lange Zug aus einem frostbeschlagenen Bierglas" bietet nieht mehr die Wonne von einst. Für Mack und seine Kumpa ne ist die Sache klar: Doc braucht eine Frau. Welche, das wissen sie auch schon, nämlich Suzy, die Neue in der Flotten Flagge. Und da Fauna mit ihnen gemeinsame Sache macht, scheint alles ganz einfach ... Ich fand dieses Buch gruselig. Unvollständige Sätze und Hintergrund über die Charaktere fehlt völlig.
  16. Cover des Buches Big Sur (ISBN: 9783866486256)
    Jens Rosteck

    Big Sur

     (1)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Ich gestehe, Big Sur ist die Gegend meiner Sehnsucht. Stets von Fernweh geplagt führt mich fast jeder Weg zurück an diese geheimnisvolle und atemberaubend schöne Küste.

     

    Mit Alanis und ihrem Song steigen wir in ein Cabrio und schleichen den Highway One entlang. Man entschleunigt, unmittelbar nachdem man die erste Meile hinter sich hat und kann den Blick kaum auf der Straße lassen. Langsam fahren ist also vorprogrammiert und unabdingbar.

     

    Über zahlreiche Prominente hinweg zu Legenden dieser Gegend gibt es viel zu erzählen. Allesamt Aussteiger aus einer nur scheinbar normalen Welt. Selbstfindung, Hoffnung und ein guter Schuss Skurrilität muss man schon mitbringen, um hier sich nicht selbst verlieren, sondern sich zu finden.

     

    Anfänglich als Hippiekommune belächelt, reichen und mondänen Filmlegenden aus Hollywood als Rückzugsort schmackhaft gemacht ist dieser Küstenstrich bis heute das geblieben, was sie schon immer war. Eine dünnbesiedelte Gegend mit Charaktermenschen.

     

    Bis der Highway überhaupt gebaut wurde, war schon großer Überlebenswille und Erfahrungsreichtum von Nöten, um in den versteckten Cabins sein Glück zu finden. Nach dem Bau gab es zwar eine etwas dichtere Besiedelung, aber der große Verkauf dieser Küstenlinie an den Tourismus hat nie stattgefunden.

     

    Mit dem grandiosen Ausblick im Hinterkopf erfahren wir von Henry Miller, Joan Baez und weiteren musikalischen wie literarischen Stars, die dort ihr Glück versuchten. Bis hin zur Hollywood Kulisse, eine im Grunde nach schwer zu verfilmender Szenerie.

     

    Besagter Küstenstrich hat mich in seinen Bann gezogen. Rauh, unbezähmbar und dennoch liebenswürdig kann man hier sein, wie man will. Es gilt das Motto: Einatmen – Ausatmen.

     

    Jens Rosteck erzählt in seinem Schlussstein auch irgendwie von meiner Beziehung zu Big Sur. Diese Beharrlichkeit der Bewohner, den Drang nach Schutz und Erhaltung sowie diesem ungewohnten Gefühl von Freiheit – das kann nur Big Sur.

     

    Weitgereist kann ich Jens Rostecks „Liebensbeziehung“ zu diesem langezogenen Fleckchen Erde voll und ganz unterschreiben.

  17. Cover des Buches Daring to Dream (ISBN: 9780425260906)
    Nora Roberts

    Daring to Dream

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Jenseits von Jenen (ISBN: 9783939832614)
    Jeff Sailor

    Jenseits von Jenen

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Holding the Dream (ISBN: 9780425260913)
    Nora Roberts

    Holding the Dream

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Cannery Row (ISBN: 014200068X)
    John Steinbeck

    Cannery Row

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Orisha
    Die Cannery Row ist ein Ort der Menschen. Menschen, wie Mack und seine Jungs, die in den Tag hineinleben und es immer wieder schaffen, Situationen zu verwandeln, die zunächst aussichtslos scheinen. Menschen, wie Dora und ihre Mädels, die im örtlichen Hurenhaus für Freude und Spaß Sorgen. Und Menschen, wie Doc, der das örtliche Labor betreibt und allen helfend zu Hand geht. Als Mack und seine Jungs mal wieder seine Hilfe benötigen, wollen sie sich bedanken: eine Party muss her. Eine Party, die anders läuft als geplant.

    Steinbecks „Cannery Row“ (deutsch: Die Straße der Ölsardinen) zählt zu den eher unbekannteren Werken und wurde 1945 veröffentlicht. Das Buch portraitiert die Menschen und das Leben in der Cannery Row, einer Straße, in der vor allem die sozial schwachen leben: leichte Mädchen, Arbeiter, Faulenzer und eben Doc. Doc, der ihm wahren Leben Ed Rickett ist und dem Steinbeck in mehreren Büchern ein Denkmal setzt. 

    Insgesamt ist es ein ruhiges Büchlein, in der die Charaktere und das Leben in der Cannery Row im Mittelpunkt stehen. Eine Geschichte, die mit Humor auf die Anwohner blickt und dabei deren spezifischen Charaktereigenschaften herauskitzelt. Dabei wechselt Steinbeck in seiner Hauptgeschichte immer mit einem Kapitel, welches sich einem dieser Anwohner widmed, so dass der Leser am Schluss ein sehr rundes Bild von allen Protagonisten erhält.

    Fazit: Ein ruhiges Portrait der Sozialschwachen. Lesenswert.
  21. Cover des Buches Finding the Dream (ISBN: 9780425260920)
    Nora Roberts

    Finding the Dream

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Meg: Hell's Aquarium (ISBN: 9780765365859)
    Steve Alten

    Meg: Hell's Aquarium

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks