Bücher mit dem Tag "montevideo"

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11 Bücher

  1. Cover des Buches Das Papierhaus (ISBN: 9783458176152)
    Carlos María Domínguez

    Das Papierhaus

     (234)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hatte diese märchenhafte, mystische Atmosphäre, wie sie irgendwie nur südamerikanische Autoren kreieren können. Die Geschichte ist sehr kurz, dafür aber umso intensiver und "nachwirkender". Das Setting rund um einen Bücherliebhaber und sein Haus aus Büchern am Strand ist einzigartig und eine wirklich interessante, lesenswerte Idee für eine Erzählung.

  2. Cover des Buches Die Rosen von Montevideo (ISBN: 9783426510230)
    Carla Federico

    Die Rosen von Montevideo

     (110)
    Aktuelle Rezension von: eleisou
    Zwischen dem Jahr 1829 und dem Jahr 1889 erstreckt sich die Familiengeschichte der de la Vegas und der Gothmanns, die sich in Uruguay, Paraguay und Deutschland abspielt. Rosa de la Vega ist die Tochter eines Kaufmanns aus Montevideo und einer deutschen Mutter. Sie soll aus Geschaeftsgründen mit einem viel aelteren Mann verheiratet werden, was sie nicht will und deshalb aus ihrem Elternhaus flieht. Sie trifft Albert Gothmann, einen deutschen Bankier und wird von ihm gerettet. Darauf hin verliebt sie sich und heiratet ihn. Sie planen ein weiteres Leben in Montevideo, doch dann kommt alles ganz anders und das Ehepaar muss in Frankfurt weiterleben. Dort ist das Leben sehr konservativ und die temperamentvolle Rosa kann sich schwer einleben. Die Ehe der beiden kriselt und es entsteht eine Entfremdung. In der Zwischenzeit verbringt ihre Tochter Valeria viel Zeit mit ihrer Cousine Claire. Sie reisen gemeinsam nach Montevideo und verlieben sich dort. Die naechste Generation hat so auch ihre Schwierigkeiten und Hindernisse zu bekaempfen und alles wird in der lateinamerikanischen Atmosphaere bildreich erzaehlt. 
    Eine abenteuerliche, romantische Reise durch Argentinien, Uruguay und Paraguay. In den hinteren Kulissen erfaehrt man beilaeufig vieles ueber die Geschichte der Laender, die Politik und die Beziehungen mit Europa. 

    Mir hat das Buch sehr gefallen, weil vor allem diese Kombination aus Roman und Geschichterzaehlung mich sehr anspricht. Der Schreibstyl war sehr fluessig und relativ einfach.
  3. Cover des Buches Die unsichtbaren Stimmen (ISBN: 9783596184811)
    Carolina De Robertis

    Die unsichtbaren Stimmen

     (72)
    Aktuelle Rezension von: MoniqueH

     Dieses Buch von Carolina de Robertis ist in 3 Teilen verteilt. Als erste wird die Geschichte von Pajarita erzählt, wie sie in Uruguay aufgewachsen ist und was ihr alles passiert ist. In Teil zwei kommt die Geschichte von Eva, Pajaritas Tochter. Und Teil drei beschreibt Salome die Tochter von Eva.

    Diese 3 Frauen sind aneinander verbunden und kommen aus Uruguay, leben in eine Zeit in Argentinien und dann wieder in Uruguay. Sie leben in der Zeit vor, während und nach der Revolution in Uruguay und Süd-Amerika, auch in der Zeit von Che Guevarra. 

    Natürlich habe ich darüber schonmal was gehört aber Genaueres wusste ich nicht. Dieses Buch gibt ein deutliches Bild über eine Familie in diesen schweren Jahren. Jeder hat seine Probleme aber auch schöne Zeiten. 

    Ich fand das alles sehr interessant, weil es hier ja nicht so im Geschichtsunterricht präsent.

  4. Cover des Buches S.Y.S. in d-moll, Melodie des Todes (ISBN: 9783404116157)
  5. Cover des Buches Die Welt des Juan Carlos Onetti (ISBN: 9783518420881)
    Mario Vargas Llosa

    Die Welt des Juan Carlos Onetti

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Wolkenatlas
    Über die Wahrheit der literarischen Lüge Schon 1967 hat Mario Vargas Llosa öffentlich darauf hingewiesen, dass Juan Carlos Onetti einer der wichtigsten Einflüsse, dass Juan Carlos Onetti so etwas wie eine literarische Vaterfigur für ihn sei. Auch Gabriel García Márquez und Carlos Fuentes haben immer wieder auf die Wichtigkeit der Prosa Juan Carlos Onettis hingewiesen. Im deutschsprachigen Raum konnte sich Juan Carlos Onetti leider nie wirklich durchsetzen, seine bei Suhrkamp verlegten Romane und Erzählungen sind großteils vergriffen und nur über Antiquariate und Restpostenbuchläden erhältlich. Zum hundertsten Geburtstag bemüht sich Suhrkamp jetzt um eine größere Rezeption dieses wichtigen Oeuvres mit der deutschen Erstveröffentlichung von Juan Carlos Onettis drittem Roman "Für diese Nacht", eines weiteren Bandes in der Gesamtausgabe und einem essayistischen Buch über die wunderbar magisch lügenhaft literarische Welt des Juan Carlos Onetti von Mario Vargas Llosa. Schon in Mario Vargas Llosas Einführung wird klar, wie tiefgehend und bewundernd er sich mit dem Schaffen des am 1. Juli 1909 in Montevideo geborenen Onetti beschäftig hat, indem er auf das in Onettis Schaffen fast durchgehend anwesende ambivalente Verhältnis zwischen Lüge und Realität eingeht, es ausgehend von seinem eigenen Roman "Der Geschichtenerzähler" und einer sich darauf beziehenden Geschichte durchleuchtet und somit eine brillante Ouvertüre für die folgenden Kapitel komponiert. "Eines ist jedenfalls universell bekannt: die Fiktion, diese andere Wirklichkeit, die der Mensch ausgehend von seiner Lebenserfahrung erfindet und mit dem Treibmittel seiner unerfüllten Wünsche und seiner Imagination versieht, begleitet uns wie ein Schutzengel, seit wir in den Tiefen der Vorgeschichte den gewundenen Pfad betraten, der uns im Laufe der Jahrtausende dazu brachte, zum Mond zu fliegen, das Atom zu beherrschen und unglaubliche Entdeckungen auf dem Gebiet des Wissens und der Zerstörungsgewalt zu machen, Menschenrechte, Freiheit und das autonome Individuum zu proklamieren. Wahrscheinlich wäre keine dieser Entdeckungen und Fortschritte möglich gewesen, hätten Millionen Jahre zuvor unsere Vorfahren aus der Steinzeit sich nicht nachts wärmesuchend aneinandergepresst und zu fabulieren begonnen, um, bevor der Schlaf sie überkam, im Geiste in eine andere Welt zu reisen, in ein leichteres, weniger gefährliches, beglückenderes Leben." Systematisch geht Mario Vargas Llosa vor; er beginnt bei Juan Carlos Onettis erstem Roman "Der Schacht" (1939) und führt, die Entwicklung der imaginären Stadt Santa María verfolgend (die sich durch fast alle Romane Onettis zieht), bis zum letzten Roman aus der Feder Onettis, "Wenn es nicht mehr wichtig ist" (1993). Er analysiert die stilistische Entwicklung Onettis in diesen 54 Jahren schriftstellerischer Tätigkeit, scheut nicht vor einer behutsamen Beleuchtung des doch sehr turbulenten Privatlebens des mehrfach verheirateten und einmal aus politischen Gründen inhaftierten Onetti zurück und zeigt die Einflüsse William Faulkners, Louis Ferdinand Célines und (wenn auch sehr ambivalent) Jorge Luis Borges' auf. Er beschäftigt sich mit dem Schaffen Onettis unter Berücksichtigung der Entwicklung Uruguays, vom südamerikanischen Vorzeigeland schlechthin, zu einem Land der politischen Unterentwicklung bzw. zu einer Art uruguayischen Dekadenz, im Gesamtbild Lateinamerikas. Nur so lässt sich die Entwicklung von Juan Carlos Onettis erträumter Stadt Santa María erklären, deren eine (durch einen Fluss von der anderen Stadthälfte abgetrennte) dekadente Hälfte deutlich an Montevideo angelehnt zu sein scheint. Auch Onettis männliche und weibliche Figuren sind von einer traumwandlerisch sicheren Neigung zur Selbstzerstörung, von einem durch Sex und Alkohol inspirierten Verschwinden in das imaginäre Reich der Fantasie gezeichnet. Figuren, die Antonio Muñoz Molina treffend als "die friedliebendsten, faulsten und nutzlosesten der Welt" bezeichnet hat. Der Höhepunkt dieser Entwicklung ist Onettis Meisterwerk "Das kurze Leben" (1950). Vargas Llosa beschriebt die Grundidee wie folgt: "Während Juan María Brausen in Buenos Aires eine düstere Existenz lebt, seiner Frau Getrudis wurde eine Brust abgenommen, er selbst ist kurz davor, aus der Werbeagentur, in der er arbeitet, entlassen zu werden -, erfindet er bei seinen vergeblichen Bemühungen, ein Drehbuch für Julio Stein zu schreiben, die Stadt Santa María und eine Reihe von Figuren, für die er selbst und einige ihm nahe stehende Personen Modell stehen. Diese Stadt entspringt also einem literarisch-filmischen Projekt im Kopf des von Gertrudis' Operation gequälten Brausen, der sich genötigt sieht, die ihm anvertraute Arbeit voranzubringen ... Dennoch wird aus dieser Idee keine Literatur, denn Brausen wird das Drehbuch für Julio Stein niemals schreiben. Die Idee wird unabhängig von ihrem Ursprung und ihrem Schöpfer eine eigene imaginäre Existenz führen, losgelöst sogar von ihrem Vermittler, als eine autonome Realität ... Brausen wird kein Drehbuch schreiben, und Santa María wird ihn nicht mehr brauchen, um seine eigene Geschichte zu leben und die andere - reale - Geschichte zu verschlingen und zu ersetzen, in der es geboren wurde ... " Mario Vargas Llosas genau recherchiertes und geistreich formuliertes Buch ist eine wunderbare Einführung in die Gegenwelt, in die Nebenwelt, in die Fantasiewelt der kaputten Männer und Frauen, der Prostituierten, der Alkoholiker, der Zuhälter und anderen dekadenten Persönlichkeiten, sowie dem sich deutlich von Faulkners Yoknapatawpha County und García Márquez' Macondo unterscheidenden Santa María. Eine überzeugende literarische Einführung in ein großes Gesamtwerk, dem zu wünschen wäre, auch in unserem Sprachkreis die ihm gebührende Anerkennung zu ernten, die es in Lateinamerika hat. Mario Vargas Llosas "Die Welt des Juan Carlos Onetti" sollte auch jene Leser, die sich noch nie auf eine literarische Reise nach Santa María begeben haben, dazu inspirieren, den Weg über die Erzählungen und Romane Juan Carlos Onettis zu nehmen und diese einzigartige Reise zu genießen. (erstveröffentlicht auf www.sandammeer.at, Roland Freisitzer; 07/2009)
  6. Cover des Buches Die Passantin (ISBN: 9783866671577)
    Andrea Blanqué

    Die Passantin

     (1)
    Aktuelle Rezension von: ribanna
    Eine Frau führt ein Notizbuch. Ehrlich und unzensiert notiert sie ihre Gedanken, Erlebnisse, die alltäglichen Wünsche und Befürchtungen. Nichts außergewöhnliches. Sie ist 37 Jahre alt, geschieden, Lehrerin an einer Abendschule und allein erziehende Mutter zweier Kinder. Als sie sich in einen ihrer Schüler verliebt, gerät ihr geregeltes Leben aus dem Gleichgewicht. Eine ruhige, langsam sich entwickelnde Handlung, gelesen von einer passenden, angenehmen Frauenstimme. Genau richtig, um es beim Autofahren zu hören.
  7. Cover des Buches Gesammelte Werke (ISBN: 9783518420942)
    Juan Carlos Onetti

    Gesammelte Werke

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Magda (ISBN: 9783518222621)
    Juan Carlos Onetti

    Magda

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Die unsichtbaren Stimmen (ISBN: 9783866108271)
    Carolina de Robertis

    Die unsichtbaren Stimmen

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Bellami
     

    Pajarita, Eva und Salome

    Anfang des 19. Jahrhundert verlässt die frisch verheiratet Pajarita ihr Dorf im Landesinnere von Uruguay und folgt ihrem Mann nach Montevideo. Ihr Glück kaum begreifend, hat es sie auch schon verlassen. Alleine zieht sie ihre 4 Kinder groß und ist für den Rest ihres Lebens der Halt der Familie. Ihre Geschichte ist eng verwoben mit den mystischen Geschichten der Urbevölkerung.

    In einer schönen poesievollen Sprache erzählt die Autorin über das Leben Pajaritas, ihrer Tochter Eva und über die Enkeltochter Salome, das von den sozialen und politischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts geprägt ist. Spätestens als es um Eva und Salome geht nimmt die Geschichte auch richtig an Fahrt. Die Geschichte ist wunderbar und braucht den Vergleich mit Allendes "Geisterhaus" nicht scheuen. Sie ist fesseld, leidenschaftlich, dramatisch .... Tempotaschentücher sollen griffbereit liegen !

  10. Cover des Buches Gesammelte Werke (ISBN: 9783518418963)
    Jürgen Dormagen

    Gesammelte Werke

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Für diese Nacht (ISBN: 9783518470404)
    Juan Carlos Onetti

    Für diese Nacht

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Wolkenatlas
    "Für diese Nacht" ist Juan Carlos Onettis dritter Roman. Ursprünglich unter dem Titel "Auch für den Hund kommt der Tag" geschrieben, weigerte sich Onettis Verleger zuerst, dieses Buch unter dem Titel zu veröffentlichen, da er Bedenken hatte, der Titel könne als Angriff auf den Machthaber verstanden werden und zu Repressionen gegen den Verlag führen. Den neuen Titel lieferte die Überschrift einer Rubrik in der Zeitung "Critica", für die Juan Carlos Onetti gelegentlich schrieb. Die Inspiration zu diesem Roman hatte Juan Carlos Onetti, nachdem ihm zwei Anarchisten, ein Italiener und ein Spanier, die gegen Francos aufständische Truppen gekämpft hatten, vom Chaos in der Stadt Valencia, zu dem es nach dem Zusammenbruch der republikanischen Front gekommen war, erzählten. Sie schilderten auch die spezielle Entsendung eines Schiffes zwecks Evakuierung der Republikaner, für das jedoch nur Kommunisten den speziellen, heiß ersehnten Stempel erhielten, der die Rettung und Ausreise aus Valencia bedeutete. Onettis Roman, dessen Handlung sich auf nur eine Nacht verteilt, beginnt mit einem Anruf, der dem Protagonisten Ossorio eine Passage in Aussicht stellt. Ossorio wird in eine Bar gerufen, in der sich im Laufe dieser Nacht einige gewaltsame Tode ereignen, Hoffnungen zerstreuen und Freundschaften an Opportunismus und mangelnder Loyalität zerbrechen werden. Bezeichnenderweise heißt Onettis Bar, die im Mittelpunkt des Geschehens steht "The First and the Last". Der Autor nimmt sich der menschlichen Psyche an, im Moment der größten Verzweiflung im Kampf ums Überleben und an dem Punkt, an dem sich die Frage der moralischen Integrität stellt und der Mensch bewusst oder unbewusst entscheidet, wie weit er bereit ist zu gehen, um seine eigene Haut zu retten. In diesem dichten amoralischen Nebel betrügt jeder jeden, und die Machtverhältnisse ändern sich so schlagartig, dass der Henker binnen Sekunden zum Gejagten werden kann. Ossorios moralische Werte werden durch die Tochter seines Freundes, den er zu seinen Gunsten an die Machthaber ausgeliefert hatte, ins Wanken gebracht. Juan Carlos Onetti erlaubt somit auch in dieser nächtlichen Hölle einen schwachen Lichtstrahl, der ein Fünkchen Hoffnung zulässt. "Für diese Nacht" ist Juan Carlos Onettis politischster Roman und zugleich seine wahrscheinlich eindringlichste Auseinandersetzung mit dem von ihm geliebten Genre des "Crime Noir". Leser von Raymond Chandler werden sich in einigen Passagen an stilistische Momente und Stimmungen aus den Romanen um Philip Marlowe erinnert fühlen. Nichtsdestotrotz ist schon in "Für diese Nacht" viel von der Genialität und Originalität der späteren großen Romane des Autors vorhanden, man spürt, wie Onetti seine Welt behutsam baut, wie er ausprobiert, um der Kunst willen und um des ständigen Dranges, zu schreiben. Svenja Beckers Übersetzung ist gut, wenn auch durch die überstrapazierte Verwendung mancher Wörter, wie zum Beispiel "Hundsfott" mit Verlauf des Romans etwas mühsam wird. Alles in Allem, diese deutsche Erstveröffentlichung von "Für diese Nacht" ist eine Glanztat und ein Geschenk an die Leser, da damit die Lücken in Juan Carlos Onettis Gesamtwerk endlich geschlossen werden und auch die weniger bekannten Werke des Autors zugänglich sind. (Erstveröffentlicht auf www.sandammeer.at, Roland Freisitzer)
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