Bücher mit dem Tag "moor"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "moor" gekennzeichnet haben.

187 Bücher

  1. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.550)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 1 einer Reihe!

     

    Hinweis: Ich beziehe mich auf die alte Übersetzung aus dem Blanvalet-Verlag, die ich persönlich lieber mag.

     

     

    1946: Die englische Krankenschwester Claire Randall befindet sich zusammen mit ihrem Mann Frank auf einer zweiten Hochzeitsreise in Schottland. Beide müssen die Schrecken des Krieges verwinden und einander neu kennenlernen. Sie haben sich verändert, durch das, was sie getan und erlebt haben. Doch Claire betritt unwissend um die Konsequenzen einen mystischen Steinkreis und landet plötzlich über 200 Jahre in der Vergangenheit, im Jahr 1743. 

    Überall lauern Gefahren, Gewalt und bald weiß Claire nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist. Wem kann sie überhaupt trauen? Und wie soll sie es jemals zurück in ihre Zeit und zu Frank schaffen?

     

     

    Ich habe dieses Buch schon mehrmals gelesen, auf deutsch und englisch und ich liebe es einfach so sehr. Eine Rezension war schon lange überfällig.

     

    Ich habe die Bücher erst sehr spät entdeckt – was allerdings gut für mich war, so konnte ich beim ersten Lesen direkt Band 1-8 nacheinander durchsuchten – und ja, genau so habe ich sie gelesen, wie im Rausch. Ich konnte nicht aufhören. Und direkt im Anschluss habe ich mir die eBook-Bundles auf englisch gekauft und wieder von vorne angefangen – ich schätze, das sagt schon so ziemlich alles.

     

    Ich persönlich mag Claire sehr gern. Sie ist rational, überlegt und alles andere als dumm. Ja, sie landet in einer vollkommen fremden Zeit und am Anfang stolpert sie ziemlich trampelig durch die Gegend, aber wer würde das nicht? Ich denke die Mehrheit von uns würde sich weit schlechter anstellen, als sie. Ihre Fähigkeiten als Krankenschwester kommen ihr hier auch zu Gute, so kann sie nicht nur Leben retten, sondern findet auch einen Platz in der Gesellschaft. Auch wenn sie als Engländerin inmitten von Highland-Schotten definitiv eine Außenseiterin ist, der man tendenziell eher misstraut.

     

    Jamie ist und bleibt mein absoluter Liebling. Er – ich weiß gar nicht wie ich ihn ohne zu spoilern beschreiben soll. Jamie ist ein grundguter, ehrlicher Mann mit der Seele eines Poeten und eines Kriegers. Er sagt immer die allerschönsten Dinge. Er bringt einen mit seinem jugendlichen Charme zum Lachen, verschlägt einem mit seinen Worten und Taten den Atem und was ich besonders an ihm liebe, ist seine Offenheit. Er steht der Welt und den Menschen immer offen gegenüber. Wo sich die anderen Charaktere oft kleingeistig oder abergläubisch zeigen, nimmt er das eher mit Humor und lehnt niemanden ab, bevor er ihn nicht selbst auf Herz und Nieren geprüft hat. Wer sich seiner Loyalität und Treue versichert, der hat sie auf ewig – außer er missbraucht sein Vertrauen.

    Je mehr man über ihn erfährt, desto mehr muss man ihn lieben. Was er alles durchgemacht hat – und auch in diesem Buch durchmachen muss – und trotzdem schafft er es, so zu sein wie er ist.

     

     

    Fazit: Ich weiß, Zeitreise-Romane sind nicht jedermanns Sache und ich weiß auch, die große Mehrheit derer, die diese Rezension lesen, kennen die Bücher schon und denen erzähle ich hier nichts Neues, aber, wer die Reihe noch nicht kennt: gebt ihr eine Chance. Lasst euch einfach darauf ein und versinkt in diesem Buch. Wenn ihr zu denen gehört, die diese Reihe lieben, freue ich mich für euch, sie ist nämlich noch viel besser, als die Serie. Falls sie nicht euer Fall ist, tut es mir leid für euch, denn sie gehört zu meinen absoluten, ewigen Lieblingen.

     

    Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne!

     

    Und noch ein Tipp: ich persönlich lese die Reihe total gern auf englisch. Sobald man sich an den geschriebenen schottischen Akzent gewöhnt hat, lohnt sich das wirklich sehr!

  2. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.160)
    Aktuelle Rezension von: Pappbecher
    • Buchtitel: Die Chemie des Todes
    • Autor: Simon Beckett
    • Verlag: Rowohl
    • ISBN: 9783499256462  
    • Ausgabe: Taschenbuch
    • Erscheinungsdatum: 01.08.2007


    Inhalt:

    "Sterben kann ewig dauern.
    … aber der menschliche Körper beginnt kaum fünf Minuten nach dem Tod zu verwesen – und wird dann zu einem gigantischen Festschmaus für andere Organismen. Zuerst für Bakterien, dann für Insekten. Fliegen. Die Larven verlassen die Leiche in Reih und Glied, in einer Schlangenlinie, die sich immer nach Süden bewegt.
    Ein Anblick, der jeden dazu veranlassen würde, das Phänomen zu seinem Ursprung zurückzuverfolgen. Und so entdecken die Yates-Brüder, was von Sally Palmer übrig geblieben war.
    Die Tote war Schriftstellerin, eine Außenseiterin in Devonshire. Verdächtiger Nummer eins ist der schweigsame Fremde im Dorf, ein Dr. David Hunter.
    Doch es stellt sich heraus, dass er früher Englands berühmtester Rechtsmediziner war, und die Polizei bittet ihn um Unterstützung.
    Gerade als seine Analysen zeigen, dass die Ermordete vor ihrem Tod tagelang gefoltert wurde, verschwindet eine weitere junge Frau. Eine fieberhafte Suche beginnt. Gleichzeitig bricht im Dorf eine Hexenjagd los. Der Pfarrer, ein knochiger Fanatiker, hetzt die Leute auf, und David ist Zielscheibe seiner Hasspredigten."

    Meinung:

    Zu Beginn möchte ich das zugleich schöne aber auch irrsinnig schlichte Cover hervor heben, welches, wie ich festgestellt habe, auch zu seinem neusten Buch passt, welches ich erst vor kurzem rezensieren durfte.

    Kommen wir aber nun auch schon direkt zum Inhalt selbst. Dieser hat mich von der ersten Seite weg geflashed. Mir wurde ja seit Jahren schon Simon Beckett als Autor und vor allem die "David Hunter"-Reihe empfohlen und nun weiß ich auch weshalb. Denn bei diesem Buch wird man direkt in das Geschehen geworfen und bekommt auch schon direkt am Anfang die Beschreibung einer verwesenden Leiche, welche bei mir persönlich etwas Übelkeit ausgelöst hat. Doch das war es nicht. So rasant und ekelerregend wie das Buch nämlich beginnt, geht es nämlich auch weiter. Immer einmal wieder werden Szenen beschrieben, die das blanke Grauen sind und nicht nur einen flauen Magen, sondern auch regelrecht Gänsehaut verursachen. Natürlich wird man, wie bei einem jeden guten Thriller, erst einmal auf zig falsche Fährten geführt, weswegen das Erraten, wer denn nun der Mörder ist, einem richtig erschwert wird.

    Denn auch die Protagonisten, vor allem alle im Dorf einheimischen Leute, überaus verdächtig wirken und jeder auf seine eigene Art und Weise zurückgezogen lebt. Dadurch gerät beinahe jeder einmal ins Kreuzfeuer der Ermittlungen, bei der auch David Hunter unfreiwillig mitarbeitet. Seinen Charakter finde ich tatsächlich am interessantesten. Denn vor allem seine Vorkenntnisse im Bereich "Body Farm" sind etwas Besonderes.

    Der Schreibstil generell ist sehr angenehm und flüssig. Die Kapitellänge hat für mich auch richtig gut gepasst, weswegen ich das Buch innerhalb vierundzwanzig Stunden durchgelesen habe und es für mich quasi zum Pageturner wurde.


    Fazit:

    Alles in allem ist es ein fantastischer Auftackt zur "David Hunter"-Reihe, welche ich auch definitiv noch zu Ende lesen werde. Bisher kann ich aber den ersten Teil definitiv weiterempfehlen an jeden, der keinen sensiblen Magen besitzt!

  3. Cover des Buches Die Betrogene (ISBN: 9783734100857)
    Charlotte Link

    Die Betrogene

     (508)
    Aktuelle Rezension von: gsimak

    .

    Zum Inhalt

    Der erste Teil dieser Reihe ist ein absoluter Pageturner. Kate Linville ist Polizistin bei Scotland Yard. Als ihr Vater brutal ermordet wird, kehrt sie zu ihrem Heimatort Scalby zurück, um den Nachlass zu regeln und auf eigene Faust zu ermitteln. Damit macht sie sich keine Freunde bei der zuständigen Polizei in Scalby.


    Kate muss sich mit der Vergangenheit ihres Vaters auseinandersetzen. Er war ihr bester und einziger Freund. Doch hat sie ihn wirklich gekannt? Mit dem Ermittler DCI Caleb Hale hat sie eine Bezugsperson. Er versteht die unscheinbare einsame Frau.


    Der Drehbuchautor Jonas Crane steuert einem Burnout zu. Auf Rat seines Arztes macht er mit seiner Frau Stella und seinem 5jährigen Sohn Urlaub in den Hochmooren von Yorkshire. Ohne Fernsehen, Telefonanschluss und Handyverbindung. Das sollte ihnen noch zum Verhängnis werden ….


    Meine Meinung


    Ich frage mich, warum ich bisher so wenige Bücher von Charlotte Link gelesen habe. Die Spannung in diesem Thriller beginnt mit der ersten Silbe und steigert sich kontinuierlich. Die Charaktere kommen ohne Weichzeichner aus. Kate ist nicht das typische Superweib. Vielmehr eine schüchterne einsame Frau, von Selbstzweifeln geplagt. Sie kleidet sich zweckmäßig und ist nicht mit Schönheit gesegnet. Dennoch kommt sie sehr sympathisch rüber. Mir hat sie sehr leid getan. Die Dinge, die sie über ihren Vater erfahren hat, zerstören das tadellose Bild, das sie von ihrem Vater gehabt hatte.


    Caleb spürt die Einsamkeit von Kate. Kann verstehen, dass der Tod ihres Vaters das Schlimmste ist, was Kate passieren konnte. Er füttert sie mit Informationen, die er ihr gar nicht geben dürfte. Sieht Kates Verzweiflung, ob des heimlichen Lebens, das ihr ermordeter Vater geführt hatte. Caleb ist trockener Alkoholiker, für den jeder Tag ohne Alkohol eine Herausforderung bedeutet.


    Mehrere Morde geschehen. Alle tragen die gleiche Handschrift wie der Mord an Kates Vater. Besonders die Familie Crane   hat mich mit ihrem Urlaub in der Einsamkeit in Atem gehalten.


    In diesem Thriller wird deutlich, dass nicht jeder Mensch der gegen das Gesetz verstößt, ein Krimineller sein muss. Es gibt Lebensumstände, die aufrichtige Menschen dazu verleiten, einen nahestehenden Menschen zu schützen. Anderseits fand ich es sehr verwerflich, wie eine Straftat vertuscht wurde, die sämtlichen Menschen das Leben gekostet hat ….

    Fazit

    Ein Pageturner der Seinesgleichen sucht, hat mir unheimlich spannende Lesestunden beschert. Authentische Charaktere und viele ungeahnte Wendungen, haben mich durch die Seiten rasen lassen. Im Prolog steht die Lösung. Doch, so einfach ist es wahrlich nicht. Man muss den Prolog verstehen lernen. Das habe ich nun.

    Ich wusste Anfangs nicht, dass es sich hier um eine Reihe handelt. Mit dem 3. Teil „Ohne Schuld“ hatte ich begonnen. „Die Betrogene“ ist der Auftakt der Krimireihe. Den 2. Teil „Die Suche“ habe ich noch vor mir. Man kann alle drei Teile unabhängig voneinander lesen. Der Lesegenuss ist jedoch größer, wenn man sie der Reihe nach liest. Ich werde Kate-Linville auf alle Fälle weiter verfolgen.


    Danke Charlotte Link. Sie haben nun einen Fan mehr

  4. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426510575)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.039)
    Aktuelle Rezension von: the_beautyandthebook

    Das Cover des Buches ist super spannend und düster gehalten. Innerhalb des Buches befinden sich immer mal wieder Bilder, die in einem alten Stil gehalten wurden, was noch mehr einem Gänsehaut beschert, aber auch einen verstehen lässt, wie man sich die Protagonisten in der Geschichte vorstellen könnte.

    Ich kommt mich sehr schnell die in die Geschichte hineinversetzen und konnte dabei ganz meine Fantasie freien lauf lassen. In die Geschichte kommt man sehrt schnell und einfach rein, ohne Verständnisprobleme zu haben oder sich nicht richtig iun die Geschichte einfühlen zu können, denn man wird direkt in das Geschehen hinein geworfen. Die Hauptstory lässt nicht lange auf sich warten, dadurch ist eine Durststrecke indem sich die Handlung in die Länge zieht nicht vorhanden. Ein gelungener Reihenauftakt und ich freue mich riesig noch die weiteren Bücher rund um die besonderen Kinder zu lesen und zu erfahren, wie ihre Reise weitergeht und wohin diese führt.

            

  5. Cover des Buches Splitterherz (ISBN: 9783839001424)
    Bettina Belitz

    Splitterherz

     (1.736)
    Aktuelle Rezension von: Morgenstern

    Die vollständige Rezension findet ihr unter:
    https://www.emilialynnmorgenstern.de/rezensionen-zu-autoren-mit-b/#Splitterherz

  6. Cover des Buches Verwesung (ISBN: 9783499248665)
    Simon Beckett

    Verwesung

     (1.825)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Band 1 war fantastisch mit ein Paar Mängeln.

    Band 2 war gut aber ein Abjklatsch von Band 1

    Band drei war OK aber nicht mehr empfehlenswert

    Band 4 ist eine absolute Enttäuschung

    Becketts Stärke, die Atmosphäre, ist überhaupt nicht vorhanden und die Story ist abstrus unglaubwürdig. Und wie in den Vorgängern arbeiten bei der Polizei nur "böse" Menschen und Frauen sind auch durchwegs Feindbilder.

    Das ist mein letzter Simon Beckett. Knapp am Abbruch vorbei.



  7. Cover des Buches Mooresschwärze (ISBN: 9783944676067)
    Catherine Shepherd

    Mooresschwärze

     (208)
    Aktuelle Rezension von: Fabifrosch

    Mein erster Roman von Catherine Shepherd und ich war begeistert. Kaum angefangen, war ich auch schon fertig. Leider.... Habe mich direkt abgeholt gefühlt und der Spannungsbogen hatte von Anfang bis Ende nicht nachgelassen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lese. Diese Geschichte hat mit einige spannende Lesestunden beschert. Freue mich schon auf den nächsten Teil, der sich schon auf meinem Reader befindet.

  8. Cover des Buches Sturmhöhe (ISBN: 9783423143554)
    Emily Brontë

    Sturmhöhe

     (1.809)
    Aktuelle Rezension von: breathingfailure

    Ich wusste vor dem Lesen worum es in dem Buch etwa geht, daher war ich sehr überrascht, als ich das Buch begonnen habe zu lesen und es gar nicht zu meinem Wissen passte. Es wird nämlich aus der Sicht der Amme wiedergegeben. 

    Die Handlung handelt von einer reichen Gutstocher, Catherine und dessen Adoptivbruder Heathcliff. 

    Was mich am meisten an der Geschichte gefesselt hat, war das beide Charaktere absolut unausstehlich sind und doch konnte ich das Buch nicht weglegen und habe gehofft, dass sie zueinander finden. In den meisten Büchern ist mindesten einer der Charaktere der emphatische und sympathische, in diesem Fall war eher der Nebenbuhler von Heathcliff der liebevolle und sympathische und doch habe ich nicht gehofft, dass er und Catherine zusammenkommen.

    Obwohl das Buch schon einige hundert Jahre alt ist, kann man es gut lesen und der Schreibstil ist nicht schwer zu verstehen.

    Ich kann das Buch nur empfehlen!


  9. Cover des Buches Zurück nach Hollyhill (ISBN: 9783453534742)
    Alexandra Pilz

    Zurück nach Hollyhill

     (575)
    Aktuelle Rezension von: books_and_baking

    In diesem Buch geht es um Zeitreisen. Hier reisen aber nicht einzelne Personen in der Zeit, sondern das ganze Dorf mitsamt seinen Bewohnern. Die Protagonistin Emily sucht dieses Dorf, weil ihr ihre Großmutter einen Brief ihrer verstorbenen Mutter zu deren Schulabschluss überreicht. Emily hat erst Probleme das Dorf zu finden, bis ihr der gut aussehende Matt über den Weg läuft und sie dorthin widerwillig mitnimmt. Dort angekommen erfährt sie nach und nach, warum ihre Mutter damals überstürzt von zuhause abgehauen ist und bald ist auch der erste Zeitsprung nicht mehr weit.

    Emily mochte ich von Anfang an total gern, da sie eine sehr unkomplizierte Person ist. Der Anfang des Buches ist auch super aufgebaut, sodass man alles nachvollziehen kann, ohne dass es zu sehr ins Detail geht. Erst nach dem ersten Zeitsprung bin ich anfangs nicht so ganz mitgekommen, da ich teilweise selbst Fragen hatte, die Emily aber nicht gestellt hat und ich deshalb abwarten musste, wie sich alles entwickelt. Wer die Edelstein-Trilogie mochte, wird das Buch sicher auch mögen. Zwar kommt es nicht ganz an diese Reihe ran, ist aber trotzdem super süß geschrieben.

  10. Cover des Buches Der Geschmack von Apfelkernen (ISBN: 9783462041491)
    Katharina Hagena

    Der Geschmack von Apfelkernen

     (877)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    "Das Vergessen war ein Ozean, der sich um Gedächtnisinseln schloss. Es gab darin Strömungen, Strudel und Untiefen. Manchmal tauchten Sandbänke auf und schoben sich an die Inseln, manchmal verschwand etwas. Das Hirn hatte Gezeiten." - Katharina Hagena, "Der Geschmack von Apfelkernen"


    Iris Oma Bertha ist gestorben. Nach vielen Jahren des Vergessens hat ihr Körper schließlich vergessen, wie man lebt. Gemeinsam mit ihrer Mutter reist sie in ein kleines Dorf auf dem Land, um mit ihren zwei Tanten die Beerdigung zu besuchen. Als danach das Testament verlesen wird, fällt Iris aus allen Wolken: sie hat das alte, große Haus ihrer Großmutter geerbt. Dieses Haus, an dem so viele ihrer Erinnerungen aus der Jugend hängen, in dem sie früher mit ihrer Cousine gespielt hat, in dem sich so viele Tragödien abgespielt haben. Iris nimmt sich also ein paar Tage frei, macht sich mit dem Haus (wieder) vertraut - und beginnt, die Vergangenheit aufzuarbeiten...


    "Der Geschmack von Apfelkernen" ist ein sehr langsamer und schöner Familienroman, der seinen Charme mit jeder gelesenen Seite mehr entfaltet. Ich habe mich von Anfang an in den Schreibstil von Katharina Hagena verliebt. Ich mochte ihre abgehackten Sätze, dieses Aneinanderreihen ähnlicher Worte und die Ausgestaltung der wörtlichen Rede. Der Roman hat dadurch eine enorme Tiefe und Atmosphäre gewonnen. Man fühlt die Wärme der Sonne auf der Haut und den Geschmack der Johannisbeeren und Äpfel auf der Zunge. Und man fühlt sehr mit der Protagonistin, die sich häufig so zerrissen fühlt und in dieser neuen Umgebung doch aufzublühen scheint.


    Trotz der doch sehr ernsten Themen, die in das Buch eingearbeitet wurden - Todesfälle, Demenz, Verrat, Alkoholsucht - bringt die Autorin trotzdem Witz und Leichtigkeit in die Geschichte. Die Figuren haben alle etwas Komisches und Schrulliges an sich und ich musste häufig schmunzeln. 


    Für mich trifft der Titel dieses Romans "Der Geschmack von Apfelkernen" dessen Grundstimmung eigentlich sehr genau: bitter-süß mandelig. Dazu kommen eine große Portion Sommer und ein wunderschöner Schauplatz - ein perfekter Roman für warme Tage ☀️📖

  11. Cover des Buches Der Kinderdieb (ISBN: 9783426506882)
    Brom

    Der Kinderdieb

     (608)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Meinung
    Dieses Werk ist definitiv anders und wahrlich nichts für schwache Nerven. Man hält hier eine ganz besondere Adaption zu Peter Pan in den Händen und insbesondere das Nachwort macht deutlich, warum diese Richtung für die vermeintlich verspielte und schöne Geschichte gegangen wurde. 

    Wer das Original kennt wird hier sehr viele Parallelen im Verlauf finden, aber so viele Konstrukte und kreativen Einschübe finden hier ihren Platz, welche mich Staunen ließen, herausforderten und ab und an auch an meine Grenzen brachten. Der Beginn ist sehr eindrucksvoll, spannend und brutal. Im mittleren Teil des Buches flachte die Story ein wenig ab, sodass es im Schlussteil wieder vollends überraschen konnte. Man erhält sehr viele Details, Kämpfe, Folter, Vergewaltigung und einiges mehr zieht sich durch das Buch. 

    Ich würde fast behaupten, dass es sich hier um ein Meisterwerk handelt. Es ist ein ganz besonderes Flair, welches mich beim Lesen begleitete und auch, wenn mir die ein oder andere Szene zu brutal wurde und ich das Buch kurz zur Seite legen musste, konnte ich dennoch nicht gänzlich davon ablassen. Ich wollte erfahren welche Abgründe hier schlummern, welchen Zeichnungen ich noch begegne und vor allem welche Hintergründe sich hier auftun.

    Fazit
    Abgesehen von der kleinen Länge im Mittelteil beeindruckte mich dieser Titel ungemein. Er verlangte mir einiges ab, aber ebenso konnte mich das Buch auch fesseln, in seine Fänge nehmen und begeistern. 5 von 5 Sternen ❤

  12. Cover des Buches Darkmouth 1. Der Legendenjäger (ISBN: 9783789137259)
    Shane Hegarty

    Darkmouth 1. Der Legendenjäger

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Ninja_Turtles

    Meinung:

    Das Cover und die Buchaufmachung ist gut umgesetzt. Die Kapitel sind gut gegliedert - nicht zu kurz und nicht zu lang. 

    Finn ist ein Held, der eigentlich keiner sein will.

    Und so gerät er in Situationen, die mit seiner Tollpatschigkeit bewältigt werden.

    Der Schreibstil ist kurz und knackig und der Humor ist herrlich.

    Das Kopfkino wird hier sehr gut angeregt, das Setting ist auch gut gelungen.

    Es hat Spaß gemacht, diese Geschichte zu lesen.


    Fazit: Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Sehr zu empfehlen!


  13. Cover des Buches Shadowscent - Die Blume der Finsternis (ISBN: 9783748800125)
    P. M. Freestone

    Shadowscent - Die Blume der Finsternis

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Chillysbuchwelt

    Cover:

    Ich finde es einfach total schön und ansprechend. 😍

     

    Meinung:

    Die Autorin P.M. Freestone hat einen besonderen und einzigartigen Schreibstil, welcher mich schnell verzaubern konnte.

    Die Autorin hat es geschafft, die Einzigartigkeit von Düften so zu beschreiben, wie ich es mir zuvor nicht hätte vorstellen können. 

     

    Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich total gespannt auf die Welt, gespannt darauf, was eine Dufthüterin ist und vor allem gespannt auf das Rätsel, welches Rakel und Ash lösen müssen. 

    Ihr merkt ich hatte richtig Lust auf diese Geschichte. 

    Generell finde ich es vollkommen okay, wenn der Klappentext vorgreift, ich denke, es ist zumeist sogar nötig. 

    Allerdings finde ich auch, dass es hier einfach ein wenig zu weit ist. 

    Zu Beginn lernen wir ein klein wenig die Welt von Aramtesch kennen, wobei ich hier ein klein wenig zu kämpfen zu hatte. 

    Es kommen so viele unbekannte Begriffe, Hierachieordnungen und Ähnliches vor, dass ich zunächst etwas irritiert war, denn die Beschreibungen zu jenen fehlen fast vollends.

     

    Das Setting in dieser Geschichte fand ich richtig, richtig cool.

    Wir bereisen unterschiedliche Orte mit verschieden Wetterverhältnissen und einzigartigen Faunen. 

    Wie auch bei uns herrschen an den unterschiedlichsten Teilen der Welt andere Regeln und Sitten.

    Auch wenn es sich hier um ein Kaiserreich handelt, sind die Unterschiede deutlich erkennbar.

    Der Weltenaufbau hat mich total fasziniert. 

     Leider fehlte es mir hier häufig an detaillierten Beschreibungen, ja es gab welche doch für meinen Geschmack deutlich zu wenig. 

    Auch hat mir hier auf jeden Fall eine Karte gefehlt. 

     

    Die einzelnen Charaktere haben mir gut gefallen, sie haben tiefe und konnten mich mit ihren eigenen Persönlichkeiten und Macken überzeugen.

     

    Generell fand ich die Geschichte sehr spannend hier und da wurde es mal etwas langatmig, dennoch wollte ich immer wissen, wie es weiter geht.

     

    Fazit:

    P.M. Freestone hat mit Shadowscent (1): Die Blume der Finsternis auf jeden Fall eine faszinierende und zum Teil atemberaubende Welt erschaffen. 

    Die Grundidee diese Geschichte fand ich extrem gut.

    Auch wenn einige Passagen etwas langatmig waren, wollte ich immerzu wissen, wie es weiter geht. 

    Die vielschichtigen Charaktere konnten mich begeistern und haben mich auch an der ein oder anderen Stelle zum Schmunzeln gebracht. 

    Mir fehlte es an vielen Stellen leider an Beschreibungen, sodass sich einigen für mich einfach nicht ganz rund angefühlt hat. 

    Auch an Erklärungen für viele wirklich spezielle Bezeichnungen mangelte es, sodass ich mit manchen Begriffen wirklich sehr lange leider nichts anfangen konnte. 

    Eine Karte in Büchern finde ich generell kein muss, wäre hier jedoch auf jeden Fall hilfreich gewesen.

    Ich möchte auf jeden Fall wissen, wie diese Geschichte endet und freue mich deshalb auf die Fortsetzung.

  14. Cover des Buches Die Schwestern von Sherwood (ISBN: 9783453358331)
    Claire Winter

    Die Schwestern von Sherwood

     (174)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Von der Autorin habe ich bereits 2 Romane mit Begeisterung gelesen. So musste es auch das ältere Werk von Claire Winter sein. Ich mag ihren Schreibstil sehr. 

    Ich liebe Romane, die auf 2 Zeitebenen spielen und Familirngeheimnisse aufdecken. Dieser Roman zog mich gleich in seinen Bann und konnte ihn kaum aus der Hand legen. Ich empfehle diesen Roman sehr gerne weiter und vergebe 4 1/2 Sterne. Einen halben Punkt ziehe ich ab da manches vorsehbar war. Sonst ein tolles Buch. Einer der besten Familiengeheimnisgeschichten, die ich gelesen habe!


  15. Cover des Buches Der geheime Name (ISBN: 9783426511275)
    Daniela Winterfeld

    Der geheime Name

     (226)
    Aktuelle Rezension von: Dias89

    Dieses Buch hatte ich sehr schnell durch. Fantastischer Schreibstil und die Story war bombastisch. Spannung und Romantik, alles war dabei. Sehr zu empfehlen. 

  16. Cover des Buches Moorfeuer (ISBN: 9783734102127)
    Nicole Neubauer

    Moorfeuer

     (92)
    Aktuelle Rezension von: miissbuch

    INFOS ZUM BUCH

    Titel: Moorfeuer
    Autor: Nicole Neubauer
    Seiten: 416
    Verlag: Blanvalet
    Handlungsort: München, Erding (Bayern) [Deutschland]
    ISBN: 978-3-7341-0212-7 € 9,99 [D] Taschenbuch
    Erstveröffentlichung: 18. Januar 2016


    Infos zum Autor

    „Nicole Neubauer ist 1972 in Ingolstadt geboren und studierte englische Literaturwissenschaft und Jura in München und London. Nach zehn Jahren in einer Wirtschaftskanzlei arbeitet sie freiberuflich als Autorin, Rechtsanwältin und Lektorin. Sie ist Mitglied der »Mörderischen Schwestern e.V.« und der »Autorinnenvereinigung e.V.«. Nach »Kellerkind« ist »Moorfeuer« der zweite Roman um Hauptkommissar Waechter und sein Team.Nicole Neubauer lebt mit ihrer Familie in München im Herzen Schwabings.“ (Quelle)

    Rezension

    Es ist doch schon etwas länger her, dass ich den 1. Teil dieser Reihe gelesen habe. Sonst stört mich das immer sehr selten. Hier ist es mir aber manchmal etwas schwer gefallen, aber dazu später mehr. Generell würde ich es aber auch empfehlen diese Reihe auf jeden Fall chronologisch zu lesen. 

    Eva Nells Leiche wird auf einem Scheiterhaufen gefunden. Keiner kann sich vorstellen, wer die alte Dame umgebracht haben soll. Alle Spuren führen zu dem Bauernhof auf dem ihre Tochter mit deren Familie lebt. Sophie die Enkelin von Eva Nell sieht den Geist eines kleinen Mädchens. Die Kommissare Michael Waechter und Hannes Brandes sind so in die Vermittlungen vertieft, dass diese Auswirkungen auf ihr Privatleben haben. Doch wirklich voran schreiten die Ermittlungen nicht.

    Die Farben des Covers finde ich zum Titel Moorfeuer sehr passend. Auch der Titel im Allgemeinen passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Das Cover selbst finde ich nicht unbedingt passend, hier hätte ich mir auch gut das Foto eines Scheiterhaufens oder eines Feuers vorstellen können. Allerdings finde ich auch, dass das Cover trotzdem sehr ansprechend und düster genug für einen Krimi ist.

    Der Einstieg ins Buch war wirklich gruselig. So gruselig, sodass ich erst überlegt hatte das Buch erstmal wieder zur Seite zu legen und abzubrechen. Dann dachte ich aber „Das ist nur ein Krimi, so schlimm kann’s gar nicht sein“ – wars auch nicht. Dieses Buch war wirklich nett, viel mehr aber auch nicht. Den Einstieg fand ich tatsächlich generell am spannendsten, danach flachte die Spannung recht stark ab. Dies kann aber auch vor allem damit zusammen hängen, dass mir die Unterschiedlichkeit der Ermittler nicht immer klar war. Ich habe die beiden Charaktere oft verwechselt und somit auch ihr Privatleben, welches in diesem Buch bei beiden eine große Rolle gespielt hat. Auch die anderen Charaktere waren von mir und meiner Identifikation mit ihnen recht weit entfernt. Dies lag vor allem daran, dass die Namen gar nicht von allen bekannt waren. Die richtigen Namen von „Der Chefin“ und „Der Hüter des Schweigens“ wurden in diesem Buch gar nicht erwähnt, somit wären hier die Informationen aus dem vorherigen Buch wichtig gewesen – dafür war es für mich einfach zu lange her. 

    Die Story war gut, aber nicht herausragend. Die Handlung und vor allem die Ermittlungen der Polizei plätscherten so vor sich hin. Die eigenen Ermittlungen von Hannes Brandl und die Handlungen im Privatleben der Ermittler waren definitiv das spannendste am gesamten Buch. Schade fand ich, dass das Ende dann doch recht abrupt kam und die Aufklärung dann erst später erklärt wurde. 

    Ich fand das Buch zwischenzeitlich wirklich unspektakulär, aber es war ein gutes Buch, welches sich recht flüssig lesen ließ. Von mir gibt es 4 Blutstropfen und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Teile.

  17. Cover des Buches Wenn das Licht gefriert (ISBN: 9783839227701)
    Roman Klementovic

    Wenn das Licht gefriert

     (99)
    Aktuelle Rezension von: xbuchmagiex

    Dieses Buch ist von Anfang bis Ende ein absoluter Pageturner.


    Aufgrund des spannenden und fesselnden Schreibstils konnte ich das Buch nicht aus den Händen legen und habe es innerhalb von 2 Tagen verschlungen.


    Ich konnte mich sehr gut in die Charaktere versetzten und habe durchgehend mitgefiebert.


    Elisabeth und Friedrich sind seit 40 Jahren trotz einiger Schicksäle glücklich verheiratet. Friedrichs leidet an einer Alzheimererkrankung. Nach einem TV Beitrag im Fernsehen, in dem es über den ungeklärten Mord vor 22 Jahren an einer 17 Jährigen berichtet wird, versucht Elisabeth ihre Gedanken zu ordnen und die Details, die ihr Mann Friedrich erwähnt hat zu verarbeiten. Ihr Mann erwähnt nämlich Details, die er garnicht kennen dürfte. Sie versucht herauszufinden was Friedrich vor ihr verbirgt und fängt an ihn zu verdächtigen und einiges zu hinterfragen. Hat ihr man was mit dem Mord an Anna zutun? Elisabeth stellt Nachforschungen an und gerät dabei selber immer mehr in Gefahr.... Wem kann sie noch trauen?


    Roman Klementovic schafft es ab der ersten Seite an, einen sehr neugierig zu machen. Jeder Kapitel endet mit einem Cliffhänger und somit fliegt man nur so durch die Seiten.


    Ich habe durchgehend mitgerätselt und immer wenn ich dachte "ja derjenige ist es gewesen" schafft es der Autor einen immer wieder auf die falsche Fährte zu schicken und so lag ich bis zum Schluss immer falsch. Am Schluss war ich total überrascht und einfach nur begeistert von dem Ende.


    Großartig fand ich auch wie der Schriftsteller mit der Krankheit Demenz umgegangen ist. Er ist sehr einfühlsam auf dieses Thema eingegangen und hat einem die Krankheit sehr gut nahegebracht.


    Besonders toll schafft er auch einem die Gefühle in nur wenigen Worten so zu vermitteln, dass man einfach alles miterlebt und mitfühlt.


    Ich habe bereits viele Thriller gelesen, aber dieses hier gehört definitiv zu meinen Highlights. Von mir gibt es daher aufjedenfall eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne.

  18. Cover des Buches Glaube der Lüge (ISBN: 9783442476169)
    Elizabeth George

    Glaube der Lüge

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Mein Fazit: Ich mag diese Reihe einfach :D Auch dieser Band war wieder voller Rätsel und Geheimnisse und es hat immens Spaß gemacht, ihnen auf den Grund zu gehen. Die Leiche in Cumbria, um dessen Tod sich Insp. Lynley dieses Mal incognito kümmern muss, bringt viele Wahrheiten ans Licht, die das Gefüge einer ganzen Familie fast auseinander brechen lassen.

    Mit Lügen zu leben scheint oft auf den ersten Blick einfacher und doch ergeben sich dadurch immer mehr Probleme, vor denen man irgendwann nicht mehr flüchten kann ... diesen Aspekt hat die Autorin hier mit vielen Facetten zum Ausdruck gebracht.
    Was ich allerdings merke ist, dass Elizabeth George in manchen Dingen, gerade wenn es um Männer und Frauen und ihre Standpunkte in Beziehungen geht, manchmal schon etwas "altmodisch" wirkt. Da klingt wahrscheinlich einfach die ältere Generation durch und stellt die Figuren an manchen Stellen ein bisschen altbacken und nicht zeitgemäß dar. Dafür greift sie aber durchaus auch aktuelle Konflikte auf und integriert sie gelungen, auch wenn etwas weniger vielleicht mehr gewesen wäre.

    Lynley selbst macht eine tiefgehende Weiterentwicklung durch, auch wenn sie nur langsam vonstatten geht, ebenso wie seine Freunde St James und Deborah, die ihr Problem mit dem Kinderwunsch in den Griff zu bekommen versuchen.
    Aber auch Lynleys Kollegin Barbara Havers hat zum einen mit ihrer unsympathischen Vorgesetzten zu kämpfen und auch ihr Verhältnis zu ihrem Nachbarn steht vor einer neuen Wende.

    Alles wurde wieder gut verpackt und gut ineinander aufgebaut - Spannung gab es genug und vor allem immer mit fiesen kleinen Cliffhangern am Ende der Kapitel.

  19. Cover des Buches Totenfang (ISBN: 9783499275319)
    Simon Beckett

    Totenfang

     (677)
    Aktuelle Rezension von: yana27

    Der einzigster Sohn einer einflussreichen Familie Leo Villier ist spurlos verschwunden. Fast zeitgleich wird die verheiratete  Frau als vermisst gemeldet. Hatten die beiden eine verhängnisvolle Affäre ? Als man an einer Flussmündung eine stark verweste Männerleiche findet, wird der Verdacht bestätigt. Einen Tag später findet der zum Fall zugezogene Anthropologe David Hunter zufällig einen einzelnen Fuß im Wasser. David Hunter zweifelt, ob man wirklich die Leiche von Leo Villier gefunden hat. 

    Wie gewohnt überrascht uns Simon Beckett mit unvorhersehbare Wendungen, wobei die Geschichte einen ganz anderen Verlauf nimmt. Trotzdem muss ich sagen, dass ich bislang "Totenfang" aus der David Hunter Reihe am schwächsten fand. Es ist zwar jammern auf hohen Niveau, aber meiner Meinung nach wurden einige Aspekte in der Geschichte nicht schlüssig erklärt.

    Jetzt wo ich 5 Bücher der  David Hunter Reihe durch habe, kann ich folgende Zusammenfassung machen:

    - alle 5 Bücher sind in der Ich Erzählperspektive von David Hunter                  geschrieben

    - die Ermittlungen finden immer an Orten statt, die landschaftlich               abgelegen und abweisend sind. 

    - mir ist aufgefallen, dass es keine Hinweise gibt, wie eigentlich David Hunter aussieht. Ist er blond oder dunkelhaarig? Groß oder klein? Weder im Dialog noch irgendeine Anmerkung von einer 3. Person gibt es eine Andeutung. 

    - wie bei realen Menschen hat David Hunter eine Vergangenheit. Bei bestimmten Situationen reagiert er aufgrund seiner persönlichen Erfahrungen anders. Hier und da werden Andeutungen gemacht, die auf vorherigen Bücher bezogen sind. Deshalb ist es meiner Meinung nach ratsam, die Bücher von David Hunter in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

    Hier die richtige Reihenfolge : 

    1. Die Chemie des Todes

    2. Kalte Asche

    3. Leichenblässe

    4.Verwesung

    5.Totenfang

    6. Die ewigen Toten





  20. Cover des Buches Die Suche (ISBN: 9783734107429)
    Charlotte Link

    Die Suche

     (253)
    Aktuelle Rezension von: LadyIceTea

    In Nordengland wird die Leiche der 14-jährigen Saskia Morris entdeckt, die vor einem Jahr spurlos verschwand. Kurz darauf wird ein weiteres Mädchen vermisst. Die Polizei in Scarborough ist alarmiert. Handelt es sich in beiden Fällen um denselben Täter? In den Medien ist schnell vom Hochmoor-Killer die Rede, was den Druck auf Detective Chief Inspector Caleb Hale erhöht.

    Auch Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist in der Gegend, um ihr ehemaliges Elternhaus zu verkaufen. Durch Zufall macht sie die Bekanntschaft von Amelies völlig verzweifelter Familie, wird zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Drama, das weder Anfang noch Ende zu haben scheint. Und dann fehlt plötzlich erneut von einem Mädchen jede Spur.

     

    „Die Suche“, von Charlotte Link, ist der zweite Teil der Reihe um die Ermittlerin Kate Linville. Die Bücher sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Es hat aber durchaus seinen Charme, erst „Die Betrogene“ und dann „Die Suche“ zu lesen.

    In diesem Buch geht es relativ schnell mit dem Hauptthema los. Mädchen verschwinden und werden scheinbar entführt. Dieses Mal gerät Kate Linville unbeabsichtigt in das Ganze. Was mich positiv überrascht hat ist die Tatsache, dass sie absolut bemüht ist, sich aus dem Ganzen herauszuhalten. Sie ist keine einfache Hauptfigur und ich hatte fast die Befürchtung, dass sie als graue Maus, zu wenig Entwicklung durchläuft aber sie macht Fortschritte. Kate und ihr Privatleben zu verfolgen ist ein wenig deprimierend aber doch auch gut, weil es sich langsam aber sicher entwickelt. Es gefällt mir immer noch sehr, dass wir hier mehr eine Anti-Heldin haben, anstelle der typischen Powerfrau in glänzender Rüstung. 

    DCI Caleb Hale reiht sich dort ein. Auch wenn er eher der typische, grummelige Ermittler ist. Aber die Zwei zusammen haben wirklich was an sich, was mich fasziniert.

    Der Fall ist auch dieses Mal wirklich spannend und richtig verworren. Erst gibt es keine richtige Richtung, dann zu viele Richtungen und Wendungen, die keiner Erwartet. Es hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und nicht mehr losgelassen. Die knapp 660 Seiten sind richtig flott dahingeflogen. Es gab wirklich einige Dinge, die mich immer wieder haben grübeln lassen oder mich überrascht haben. Auch dieses Buch kommt ohne Thriller- oder Psychoeffekte aus und hält den Leser als klassischer Krimi richtig gut am Ball.

    Ich bin und bleibe Fan dieser Reihe und der Autorin. Für alle Krimifans eine klare Empfehlung!

  21. Cover des Buches Ostfriesenmoor (ISBN: 9783596513062)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenmoor

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Ayleen256

    Unweit der ostfriesischen Nordseeküste erstreckt sich eine riesige Moorlandschaft. Im Moor wird eine Leiche aufgefunden, die Haut ist über einen Metalldraht in Form einer Menschengestalt gespannt. Um der Frage auf die Spur zu kommen, wer das gewesen ist, muss das Team klären, wer dazu überhaupt in der Lage gewesen wäre. Ann Katrin, Weller und Co. bleibt aber nicht allzu viel Luft, denn in Norddeich wurde ein Kind entführt.

    Ich gehe mal davon aus, dass die meisten beim Lesen eines 7. Bandes einer Reihe auch die vorherigen kennen. Daher belasse ich es mit großen Beschreibungen von Ann-Katrin, ihrem Chef Ubbo oder dem Kollegen Ruppert. Personell gibt es keine großen Änderungen, was ich beim Lesen vieler Bücher aber auch mal als angenehm empfinde. 

    Den Moor-Mordfall als auch die Kindesentführung fand ich spannend. Als Mutter ging mir Letztere sogar nahe. Ersterer entsprach für mich einem klassisch, einwandfreien Kriminalfall. Mit zwei Sachen habe ich mich schwer getan: 1. Einige Handlungen erschienenen mir unerklärlich, selbst in Anbetracht einer Ausnahmesituation konnte ich kein Verständnis dafür aufbringen. 2. Die ewigen Wiederholungen - aber nicht, weil der Autor bestimmte Eigenarten und Klischees immer wieder aufnimmt, sondern es so scheint, als würde vom Leser nicht viel Intellekt erwartet werden und es müsste daher immer alles wiederholt werden. 

    Ein schmaler Grat ist es auch zwischen Lokalkolorit und Schleichwerbung. Zwei sehr gute Fälle in einem - für meine Kritik ziehe ich einen Stern ab. Ich bin gespannt, in welche Richtung es im nächsten Fall geht.

  22. Cover des Buches Der silberne Sessel (ISBN: 9783800053810)
    C. S. Lewis

    Der silberne Sessel

     (236)
    Aktuelle Rezension von: ReadTweetie

    Warum habe ich das Buch gelesen? – In diesem Teil der Chroniken geht es nun um Eustachius und seine neue Begleiterin. Da wollte ich doch wissen, wie er sich in Narnia macht.

    Dieses Abenteuer handelt von Jill und Eustachius, die sich gemeinsam mit dem Moorwackler Trauerpfützler auf die Suche nach dem verschollenen Prinzen begeben. Die Figuren haben mir in diesem Teil besonders gut gefallen. Eustachius kennt der Leser ja bereits aus dem vorigen Buch. Dieser hat sich während der Reise mit Prinz Kaspian sehr zum Guten gebessert. Das merkt man ihm hier auch an, denn er ist nicht nur sehr viel mutiger, sondern auch offener. Jill wurde mir mit dem Fortgang der Geschichte immer sympathischer, da Narnia ihre guten Seiten offenbart und fördert. Sie ist von einem zickigen, ängstlichen Mädchen zu einem mutigeren und selbstsicheren Mädchen geworden. Und zuletzt der Moorwackler Trauerpfützler, der den beiden mit seiner miesepetrigen Art ganz schön auf die Nerven gegangen ist. Ich will nicht leugnen, dass er mich nicht auch ab und zu genervt hat, doch er ist einfach tierisch komisch dabei.

    Eustachius und Jill gelangen während ihrer Flucht vor ihren Mitschülern durch eine Tür in das geheimnisvolle Land. Von der ersten Seite an war ich wieder komplett im Bann von Narnia! Und das hielt das ganze Buch über an, denn die Geschichte vom verschollenen Prinz Rilian konnte mich sehr begeistern.

    An den Schreibstil von C. S. Lewis habe ich mich ja nun schon fünf Bände lang gewöhnt und dieser Teil lässt es mich wieder fast vergessen, dass ich mir mehr Einzelheiten und intensivere Gespräche wünsche. Aber eben nur fast!

    Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Hier gefällt mir das Cover leider gar nicht, denn es sieht nicht gut aus.

    Fazit: C. S. Lewis konnte mich ein weiteres Mal nach Narnia ziehen, denn Eustachius und Jill erleben unglaubliche Ereignisse zusammen mit ihren neugewonnen Freund, dem Moorwackler. Die sechste Geschichte aus Narnia kommt sehr nah an das erste Abenteuer der Pevensie Geschwister dran. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.

  23. Cover des Buches Die Lebenden und Toten von Winsford (ISBN: 9783442754496)
    Hakan Nesser

    Die Lebenden und Toten von Winsford

     (57)
    Aktuelle Rezension von: TheaWolf30

    Maria, 55 Jahre alt, hat sich in Exmoor niedergelassen und bewohnt mit ihrem Hund Castor ein einsam gelegenes Haus. Gelegentlich trifft sie sich mit den Bewohnern des Ortes im Pub, kontrolliert im Gemeinschaftszentrum des Ortes ihre Mails und beginnt sogar eine Affäre mit einem Nachbarn. Sie sei Schriftstellerin, erklärt sie jedem, der sie fragt, und brauche die Ruhe und Einsamkeit, um zu schreiben. Dies wird allgemein so akzeptiert. 

    Unruhe in ihr Leben kommt durch einen Mietwagen, dessen Fahrer sie zu verfolgen scheint. Er parkt sie fast ein, und dies nicht nur einmal, außerdem findet sie tote Fasane vor ihrer Haustür und das Wort "Death" in die Staubschicht ihres Autos geschmiert. Außerdem verschwindet plötzlich ihr treuer Hund.  Sie vermute einen Stalker hinter diesen Taten, erzählt Maria ihrem Bettgefährten Mark, doch der Leser weiß längst, dass sie etwas ganz anderes fürchtet: dass ihr Mann doch einen Weg gefunden hat, dem finsteren Gefängnis, in dem sie ihn zurückließ, zu entkommen, und sich nun an ihr rächen will.

    Rückblick: Maria und ihr Mann leben in einem hübschen Haus in einem ruhigen Vorort und ziehen zwei Kinder groß, zu denen keiner von beiden eine besonders innige Beziehung hat. Maria ist Moderatorin beim schwedischen Fernsehen, ihr Mann Martin ein bekannter Literaturprofessor. Die Rollen sind klar verteilt: während Martin der Star in der Familie ist, hinkt Maria trotz ihrer Publicity immer ein paar Schritte hinterher. Man gewinnt den Eindruck, dass Martin sie nicht als ebenbürtige Partnerin sieht und für ihm intellektuell unterlegen hält.  Derweil ist Martin kein Heiliger. Die nach außen gepflegte Familienidylle zerspringt in tausende Scherben, als Martin der Vergewaltigung bezichtigt wird. Er soll sich an einer 23jährigen Studentin vergangen haben, die aufgrund von K.O. Tropfen allerdings Erinnerungslücken hat. Das Verfahren wird daher eingestellt, doch Maria, die sich mit dem Opfer trifft, gerät ins Grübeln: ist ihr Mann wirklich so unschuldig, wie er behauptet?

    Das Ehepaar, das wochenlang von gierigen Journalisten belagert wird, beschließt, Schweden für einzige Zeit zu verlassen und sich in ein Haus in Marokko zurückzuziehen. Dort wollen sie mit dem Auto hinfahren. Auf der Fahrt sind mehrere Stopps geplant; der erste gleich in Polen, wo ein Berufskollege von Martin besucht wird, mit dem er einst einige Sommer in einer Art Literaturcamp auf Samos und in Marokko verbrachte. Maria wird bei den Gesprächen der Männer bewusst ausgegrenzt; sie scheinen über irgendeinen wunden, geheimnisvollen Fleck in der Vergangenheit zu diskutieren. Bei einem Strandspaziergang begeht Maria schließlich eine Art Tat im Affekt, und statt Marokko landet Maria mit Hund Castor in Exmoor - ohne Martin - und erzählt aus ihrem Leben.

    Das ist sicher kein klassischer Krimi, wenn überhaupt ein Krimi. Es ist die ruhige Lebensbeichte bzw. Erzählung einer Frau, deren Tat ich sogar verstehen konnte. Das liegt an Hakan Nesser, der sich darauf versteht, in feinen Nuancen Szenen und Gefühle zu beschreiben, die Maria nicht nur lebendig, sondern auch als Person in ihren Handlungen nachvollziehbar machen, ohne sie gleich zu lieben. Maria ist eine kühle, eher distanzierte Frau, mit der man im wirklichen Leben sicher nur schwer warm werden würde. Sie lässt sich ungern in die Karten schauen, neigt wahrlich nicht zu Gefühlsausbrüchen und gibt sich immer etwas unnahbar. Man gewinnt den Eindruck, dass sie und Martin eher eine Zweckehe geführt haben, vor allem, weil Maria ja auch von ihm schwanger war. In dieser Ehe gab es wenig Liebe, wenig Gefühle; es wurde viel tot geschwiegen, von beiden Seiten, und über fast nichts geredet. Die Kinder wuchsen aus meiner Sicht in einem sterilen, kalten Umfeld auf; kein Wunder, dass sie beide so bald wie möglich aus dem Elternhaus flüchteten. Ja, sicher hatte es auch Martin, der andernorts wirklich emotional und schwärmerisch werden kann, mit dieser kalten Frau an seiner Seite nicht leicht. Wenn man ihre Beziehung so betrachtet, stellt sich dann halt zwangsläufig die Frage: was war zuerst, die Henne oder das Ei? War Maria schon immer so distanziert, oder wurde sie es erst mit diesem überheblichen Gockel an ihrer Seite?

    Rein psychologisch ist dieses Buch ein echtes Meisterwerk und wirft viele Fragen dieser Art auf. Es wird mich sicher noch lange beschäftigen und nicht das erste und einzige Buch dieses Autors bleiben, dass ich lese.






  24. Cover des Buches Belle - Der Fluch von Balmoral Castle (ISBN: 9783423716581)
    Conny Amreich

    Belle - Der Fluch von Balmoral Castle

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89
    Da ich ja ein so grosser Fan von "Die Schöne und das Biest" bin, musste natürlich dieses Buch bei mir einziehen, als ich es per Zufall in einer Buchhandlung gesehen habe. Mir war klar, dass es sich um eine Adaption handeln würde. Vor allem als ich las, dass es sich in Schottland abspielt. Dieses Detail hat mich erst recht neugierig gemacht. Nachdem ich das Buch etwa ein Jahr lang in meinem Regal unbetastet stehen gelassen habe, war heute nun der Tag gekommen und hab mich in die Welt von Belle eintauchen lassen...

    Belle's Vater ist angesehener Tierarzt in ihrem Dorf. Als er plötzlich von der Queen den Auftrag bekommt, zu ihr zu reisen und um ihr geliebtes Pferd zu heilen, ist er hin und weg. Natürlich muss Belle auch mitgehen. Schliesslich will sie in die Fussstapfen ihres Vater treten. Leider wird das nicht gerne gesehen: eine weibliche Tierärztin. Schliesslich leben sie im Jahre 1877. Bevor sie aufbrechen können werden sie vom Staatsanwalt aufgehalten: den gut aussehenden Alberdon. Schon lange hat er ein Auge auf sie geworfen, obwohl er jede haben könnte. Doch Belle weigert sich auch nur in seiner Nähe zu sein. Als sie verkünden, dass die Königin sie aufgesucht hat, um ihr Pferd zu pflegen, macht er ihnen widerwillig Platz. Dorf eingetroffen versucht ihr Vater das Pferd zu untersuchen. Vorher hat er jedoch etwas zu tief ins Glas geschaut und ist etwas betrunken. Als Belle ihre Meinung sagt und vorschlägt, wie sie dem armen Pferd helfen soll, wird das vom Stallburschen abgelehnt. Bis die Königin höchstpersönlich ins Stall kommt und Belle auffordert weiterzumachen. Wie sie vermutet hat, bestätigt sich ihr Verdacht und dem Pferd sollte es bald besser gehen. Als der Abend einbricht will Belle wieder nach Hause reiten, um sich um all ihre Tiere zu kümmern. Leider kommen sie vom Weg ab, die Kutsche überschlägt sich und Belle fällt ihn Ohnmacht. Als sie wieder aufwacht, ist ihr Vater nirgendwo zu finden. Sie schnappt sich das Pferd und reitet los, bis sie auf ein Schloss stösst, dass sie nicht kennt. Eine Frau führte sie hinein und findet dort im Kerker ihren Vater fort. Bevor sie auch versucht ihn da rauszuholen, taucht eine bestialische Gestalt vor ihr auf. Um ihren Vater zu retten, bietet sie ihm ein Angebot an: sie bleibt freiwillig bei ihm, wenn ihr Vater gehen darf und verspricht, niemandem von dieser Gestalt zu erzählen.
    Gleichzeitig treibt ein Serienmörder sein Unwesen in ihr Dorf. Bisher wurden drei Mädchen auf unnatürliche Art und Weise tot aufgefunden. Natürlich will Alberdon diesen Mörder finden und sich dadurch einen noch höheren Rang verschaffen. Leider weiss niemand, was er wirklich vor hat.
    Belle versucht, mit diesem Tiermensch irgendwie zurecht zu kommen. Doch er lässt sich kaum blicken. Und wenn, dann ist er wegen irgendwas wütend auf sie und wird aggressiv. Doch sie will endlich die Wahrheit erfahren. Sie will alles wissen: wie er heisst, was er angestellt hat, wieso überall indische Sachen in seinem Turm rumstehen. Er weigert sich ihr alles zu erzählen. Nicht mal sein Dienstmädchen macht Anstalten, ihr zu helfen. Also ergründet sie Kinord Castle auf eigene Faust. Nur durch Zufälle erfährt sie zwar etwas mehr, doch sie wird nicht wirklich schlau daraus. Was sie aber gar nicht versteht ist, dass sie sich dennoch zum hm hingezogen fühlt. Sie sieht ihn nicht als Bestie, denn er kann durchaus nett und charmant sein. Dies hat er von allem an ihrem Geburtstag bewiesen. Dennoch bricht er ihr das Herz, als er sie von ihm wegstösst und sie gehen lässt. Genau zu diesem Zeitpunkt taucht die Königin auf und verkündet, dass Belle sofort mit ihr mitgehen müsse und das Biest schleunigst verschwinden muss. Denn genau jetzt, plant Alberdon einen Angriff...

    Es war echt interessant zu lesen, wie Belle und das Biest im alten Schottland zueinander finden. Gleichzeitig wird auch ein uralter Fluch aus Indien miteingewoben, den ich wirklich interessant fand. Überall sind Verräter und man weiss nicht, wem man wirklich trauen kann. Dass das Biest aber etwas mit der Königin zu hat, war auch ganz was Neues. Besonders bemerkenswert fand ich jedoch den Fluch aus Indien. Wie er zustande kam, wie man ihn immer wieder in der Geschichte wiederfindet. Obwohl einem es erst ganz zum Schluss bewusst wird. Geschockt fand ich aber auch die Taten von Alberdon: dass er im Grunde böse ist, kann man sich ja schon dank des Märchens denken. Aber dass er auf diese Weise Belle für sich gewinnen will, ist einfach nur abstossend. Das auch ein tierischer Nebencharakter auftaucht, ist auch ganz ungewohnt, aber er passte so gut in dieser Geschichte. Die Autorin hat sich da einiges einfallen lassen, um Schottland mit dem alten Indien zusammen zu verbinden. Ich fand es weder kitschig, noch unlogisch. Obwohl mich das Ende doch ein wenig verwirrt hat, war es doch einleuchtend. Das Buch hat ja nur 200 Seiten, aber ist dennoch lesenswert, wenn man Märchenadaptionen liebt.

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