Bücher mit dem Tag "moore"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "moore" gekennzeichnet haben.

49 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chirurgin (ISBN: 9783442360673)
    Tess Gerritsen

    Die Chirurgin

     (1.948)
    Aktuelle Rezension von: Moina

    Ich bin eigentlich nur durch Zufall auf dieses Buch gestoßen, da ich selbst im Pflegebereich arbeite.
    Ich finde dass Buch ist sehr realistisch und spannend geschrieben. Es sind keine langatmigen Stellen enthalten sondern fließt richtig.
    Für Thrillerfans bestens geeignet!!

  2. Cover des Buches Long Bright River (ISBN: 9783406748844)
    Liz Moore

    Long Bright River

     (123)
    Aktuelle Rezension von: 3lesendemaedels

    Kensington heißt der mittlerweile verkommene Stadtteil Philadelphias, bekannt als der größte Drogenumschlagplatz der Ostküste. Hier ist das Einsatzgebiet der Polizistin Mickey, alleinerziehende Mutter eines kleinen Jungen und Schwester der drogenabhängigen Kacey. Seit fünf Jahren haben sie keinen Kontakt und doch überwacht die Polizistin insgeheim ihre Wege. Als an einem brachliegenden Gleis eine Drogentote aufgefunden wird, hat Mickey Angst um ihre Schwester. Sie sucht sie in Zivil in verwahrlosten Häusern und Hinterzimmern und verletzt dabei Dienstvorschriften. Immer im Zwiespalt zwischen Mutterliebe, weil sie ihren kleinen Sohn öfter, als ihr lieb ist, alleine lassen muss und der Fürsorgepflicht gegenüber ihrer Schwester. Denn auch ihre Mutter ist den Drogen zum Opfer gefallen und sie wurden von ihrer schicksalsverhärteten Großmutter aufgezogen.
    Ein weniger auf Spannung gedrillter Krimi, sondern vielmehr ein wechselvoller Gesellschafts- und Familienroman. Ein Porträt einer amerikanischen Großstadt, die außerhalb ihres glänzenden Kerns verwahrlost. Eine Familie, die durch die Opioidkrise über Generationen hinweg zerstört wird.

  3. Cover des Buches Jonathan Strange & Mr. Norrell (ISBN: 9783827005229)
    Susanna Clarke

    Jonathan Strange & Mr. Norrell

     (195)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Ja, es ist sehr lang. Ja, es hat langatmige Passagen. Ja, am Anfang passiert lange herzlich wenig. Und trotzdem habe ich zu keinem Zeitpunkt bereut, dieses Buch in die Hand genommen zu haben, denn Susanna Clarke schlägt hier einen großen Bogen von alter englischer Literatur a la Dickens und Austen zur modernen Fantasy, unterlegt mit herrlicher Ironie. Das Ende ist etwas unbefriedigend dafür, dass die Konfrontation auf 1000 Seiten vorbereitet wurde, aber die poetische Schönheit des Schreibstils und die einzigartige Herangehensweise an das Thema lassen für mich keine niedrigere Wertung zu: intelligent, originell, absolut lesenswert.

  4. Cover des Buches MondSilberLicht (ISBN: 9783744800013)
    Marah Woolf

    MondSilberLicht

     (1.269)
    Aktuelle Rezension von: Sosie26

    Allgemeines:

    „Mond Silber Licht“ ist der erste Teil der „MondLicht-Saga“ von Marah Woolf. Diese Saga beinhaltet noch drei weitere Teile.

    Inhalt:

    Emmas Mutter ist bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen und nun muss sie zu ihrer Verwandtschaft nach Portree auf der Isle of Skye in Schottland ziehen. Dort trifft Emma auf den distanzierten und geheimnisvollen Callum mit dem zimtfarbenen Haar, in den sie sich sofort verliebt. Callum hütet jedoch ein großes Geheimnis und versucht Emma mit seinem Desinteresse auf Distanz zu halten. Doch gerade das macht ihn noch viel interessanter.

    Meine Meinung:

    Erst vor kurzem bin ich auf Marah Woolf gestoßen und habe den aktuellsten ihrer Romane gelesen, mit dem sie mich begeistern konnte. Danach habe ich beschlossen auch die weiteren Reihen von Marah Woolf zu lesen und habe mit der „MondLicht-Saga“ begonnen. Zum Schreibstil kann ich sagen, dass der in ihrem aktuellen Roman deutlich flüssiger ist, aber gut auch als Autor*in entwickelt man sich weiter. Von daher möchte ich das gar nicht kritisieren, sondern nur anmerken. Denn obwohl mir dies aufgefallen ist, habe ich trotzdem schnell in die Geschichte um Emma und Callum hinein gefunden. Erzählt wird die Handlung aus der Perspektive von Emma im Ich-Erzähler, was es uns als Leser*in ermöglicht in Emmas Gedanken- und Gefühlswelt einzutauchen. Allerdings hätte es mir in diesem Zusammenhang auch gut gefallen, wenn die Sichtweise von Callum mit eingeflossen wäre, denn seine Motive sind mir nicht so ganz klar. 

    Die Charaktere habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Allen voran natürlich Emma und den geheimnisvollen Callum, aber auch Emmas liebenswürdige Großfamilie aus Schottland konnte mich begeistern. Ich finde es wirklich toll, wie unkompliziert Emma aufgenommen wurde und wie besorgt die Familie um Emma ist, obwohl sie sie nicht besonders gut kennen. Emma ist eine tolle und Charakterstarke Protagonistin, die mutig und tapfer ist. Callum ist manchmal sehr widersprüchlich in dem was er sagt und tut, doch er hat einen unglaublichen Charme, sodass es gar kein Wunder ist, dass Emma sich in ihn verliebt. 

    Die Handlung folgt grundsätzlich erstmal einem recht klassischen Schema. Mädchen zieht in eine verschlafene Stadt, in der sie auf einen sehr gut aussehenden, aber auch sehr unnahbaren Jungen trifft. Doch obwohl er sie mies behandelt und sie damit auf Distanz halten will, verliebt sie sich in ihn. Allerdings ist dieser Junge kein gewöhnlicher Mensch. Trotz dieser recht klassischen Handlung wurde mir jedoch nie langweilig, denn die Gefühle und Probleme wurden sehr realistisch dargestellt, weshalb man die ganze Zeit mit Emma mitgefühlt hat. Außerdem hat es Marah Woolf geschafft, ihre eigene Geschichte zu schreiben, denn es geht nicht etwa um Werwölfe, Vampire und Co., sondern um etwas womit ich nicht gerechnet hatte. Mehr verrate ich dazu aber nicht.

    Mein Fazit:

    Mir hat der erste Teil der „MondLicht-Saga“ gut gefallen. Die Liebesgeschichte folgt zwar einem klassischen Konzept, doch die originelle Fantasy- Komponente konnten mich überzeugen. Ich freue mich schon auf die nachfolgenden Bände dieser Reihe.

  5. Cover des Buches Nijura - Das Erbe der Elfenkrone (ISBN: 9783570312230)
    Jenny-Mai Nuyen

    Nijura - Das Erbe der Elfenkrone

     (612)
    Aktuelle Rezension von: Di_ddy
    Im ersten Abschnitt wird geschildert wie es einem Menschen gelingt, sich die Krone der Elfen zu schnappen.


    Im zweiten Abschnitt wird von den Straßenkindern Scapa und Arane erzählt, die noch sehr wichtig für unsere Geschichte werden. Sie leben in Kesselstadt und werden von einem Räuberkönig unterjocht, so wie alle Straßenkinder. Also beschließen sie, sich zu rächen, um so zu einem besseren Leben zu kommen.


    Ab da geht’s dann richtig los, mit Nîll, einem Menschen/Elfenbastard, der bei den Menschen aufwächst. Leider gehört sie da nicht richtig dazu und fühlt sich stets als gemobbte Außenseiterin… Als sie den steinernen Dolch findet, der den menschlichen König der Elfen töten können soll, entdeckt, wird sie auf eine gefährliche Mission geschickt. Und auf ihrer Reise erlebt sie alle möglichen Abenteuer. Doch wird sie die kommenden Prüfungen bestehen?


    Aaaaaaaalso, die Geschichte ist nett. Joa…


    Für meinen Geschmack war sie zeitweise zu sehr ausgeschmückt, sodass ich gemerkt habe, wie meine Gedanken immer wieder abschweifen. Grad bei den Beschreibungen war es schon arg!


    Es gab aber immer wieder Stellen, die spannend waren und auch das Ende war für mich persönlich unerwartet, sodass ich hier schon einen Pluspunkt geben muss


    Aber…. *VORSICHT SPOILER*
    Mir erschließt sich kein Stück, wieso Nîll sich so unsterblich in Scapa verliebt, dass sie schier in Depressionen verfällt, als er sich für Arane entscheidet und sie (trotzdem) ihre Haare bei seiner Beerdigung abschneidet und auf das Floss legt…. WO ER AUCH NOCH MIT DER ANDEREN LIEGT??? Und sie mit Kaveh doch so viel mehr verbindet als mit Scapa…. Naja….
    Das hat mir wirklich nicht gefallen…. Da ich es einfach nicht nachvollziehen konnte….


    Alles in allem kann ich keine richtige Empfehlung für das Buch aussprechen.


  6. Cover des Buches Ein todsicherer Job (ISBN: 9783442542253)
    Christopher Moore

    Ein todsicherer Job

     (421)
    Aktuelle Rezension von: Marceline
    Charlie Asher tritt als erstes als sehr verwirrter, nervöser, vielleicht sogar chaotischer Mensch auf, den man sich echt nicht als Hauptperson eines Buches wünscht, da einem solche Charaktere sehr auf die Nerven gehen. Das alles lag aber nur daran, weil seine Frau, Rachel, gerade seine Tochter, Sophie, zur Welt bringt. Nachdem er sich etwas beruhigt hat, erkennt man erste Charakterzüge: Er ist sehr fürsorglich, humorvoll, keiner, der sich in den Mittelpunkt drängt. Der Autor und auch der Hauptcharakter bezeichnen diese Art Mann als Betamäänchen, das Gegenstück dazu ist natürlich das Alphamännchen.
    In diesem Betamännchengetue festigt sich Charlie und teilt auch andere Männer so ein, was einerseits ganz humorvoll sein kann, aber andererseits extrem nervig ist, wenn seitenlang von Männertypen erzählt wird. 
    Das war meiner Meinung nach aber auch das einzige an diesem Buch zu Bemängelnde.

    Nachdem Rachel  nach der Geburt Sophie verstarb, finden wir einen sehr ratlosen Charlie vor, dem die Liebe seines Lebens genommen wurde. 
    Er weiß anfangs weder mit sich selbst noch mit Sophie was anzufangen. Als er dann Tabletten gegen die Trauer nimmt und anfängt Dinge zu sehen, denkt er, dass er den Verstand verliert.
    Aber wir alle wissen, was dann kommt: Er wird Totenbote.
    Nach seinem holprigen Start als Totenbote/Helfer vom Weihnachtsmann ;) fängt sein Abenteuer an.
    Begleitet von Charakteren, die alle ihre Eigenarten haben und auch nicht verstecken, lernt man dieses Buch lieben.
    Es werden immer wieder sehr kleine Bemerkungen aufgegriffen, die vor Seiten gefallen sind, und witzig eingearbeitet.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich freue mich schon drauf den zweiten Roman zu lesen.
  7. Cover des Buches Valley - Tal der Wächter (ISBN: 9783442475162)
    Jonathan Stroud

    Valley - Tal der Wächter

     (179)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Autor: Jonathan Stroud
    Titel: Valley - Tal der Wächter
    Gattung: Roman, Fantasy
    Erschienen: 2009
    Gelesene Ausgabe: cbj, 2011
    ISBN: 978-3-570-40041-8
    Gelesen auf: Deutsch
    Gelesen im: Mai 2016            


    Zum Buch:
    Das im englischen den unoriginellen Titel "Heroes" tragende Fantasybuch von Jonathan Stroud, trägt in der deutschen Übersetzung den absolut bescheuerten Titel "Valley - Tal der Wächter". Doch von diesem furchtbaren Namen sollte man sich nicht abschrecken lassen, den Jonathan Stroud schafft es auch neben Bartimäus immer wieder Fantasyliebhaber zu beglücken.

    Primär dreht sich die Handlung um ein Tal, dass in mehrere Gebiete eingeteilt ist, über die unterschiedliche Sippen herrschen. Jede dieser Familien besteht aus der Kernfamilie und der Dorfgemeinde und lebt je nach Lage von Fischfang, Jagd, Handel oder Ackerbau. Nach einer Sage, stammt eine jede von einem der 12 namenhaften Helden ab, die vor vielen Jahren das Tal von bösen Fabelwesen, die Trolde heißen, beschützt haben und diese endgültig aus dem Gebiet vertrieben.

    Der Held der Geschichte ist Hal Svenson, der zweitgeborene Sohn aus dem Hause Sven, der als kleinwüchsiger von seiner Sippe nie ernst genommen wird und sich Aufmerksamkeit durch Schabernack erschleicht. Sein größter Traum ist es das Tal zu verlassen, eine Dummheit, die niemand aus dem Tal je begehen würde, denn außerhalb der unsichtbaren Begrenzung herrschen die Trolde, die sich am liebsten von Menschen ernähren, die sie mit ihren Klauen in ihre Höhlen ziehen.

    Erst als Hal Aud kennenlernt, eine Tochter aus dem Hause Arne, scheint sein Traum greifbar zu werden. Auch wenn Valley, ein wenig hinter Strouds anderen Romanen zurückliegt, der Humor und das Niveau ein wenig flacher sind, ist es dennoch ein wunderbarer, klassischer Fantasyroman nach altem Muster, denn ich nur empfehlen kann.

     

    Eine der Lieblingsstellen
    Zitat: "Ihr Kleid ursprünglich von einem hübschen Violett wie reife Pflaumen, war grünlich verschmiert, und ihr Gesicht war größtenteils unter langen, strohblonden Haarenverborgen, die sich bei ihrem Sturz aus der Spange gelöst hatten. ”[1]

     

    Stil und Sprache: Durchaus mittelprächtig, meist dreigliedriger Satzbau. Eigentlicher Erzählungsstrang durch kurze Zwischenkapitel alter Sagen unterbrochen.
    Zitat: “Nicht dass Hal ein zurückhaltendes, anspruchsloses Kind gewesen wäre, im Gegenteil, er war von klein auf ausgesprochen selbstbewusst und eigensinnig. Aber er wusste auch wann er strikt zu sein hatte. Tag für Tag und Jahr für Jahr lauschte er den Geschichten über Svens Haus. Und Nacht für Nacht woben sich die Fäden einer jeden Geschichte in sein Leben und seine Träume, so wie sich die Fäden auf dem Webstuhl seiner Mutter miteinander verwoben.”[2]

     

    Schlüssigkeit der Handlung: Solider, eingleisiger Handlungsstrang. In sich abgeschlossene Geschichte, die eigentlich keiner Fortsetzung bedarf.

    Das hat mir gefallen: Die sehr glaubwürdige Entwicklung des Helden. Generell die Plausibilität der Charaktere.

    Das hat mir nicht gefallen: Nicht sonderlich innovativ.


    In One Sentence: Solide Fantasy nach altem Muster.

    Sterne: 4


    [1] S.72
    [2]
    S.34

  8. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (784)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  9. Cover des Buches Timing is everything (ISBN: 9783752816693)
    Emma C. Moore

    Timing is everything

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Inoc

    „Timing is everything“ ist ein romantisch-berührender New Age Roman von Emma C. Moore, besser bekannt als Marah Woolf. Das im Juni 2018 als E-Book, Hörbuch, Taschenbuch oder gebunden erschienene Buch, ist selbstpubliziert bei Books on Demand und umfasst in der Papierversion 332 Seiten. Es ist ein EINZELBAND.

    Das Cover der gebundenen Version sieht wunderschön aus und besticht genretypisch mit einem schönen Farbkonzept, kleinen zum Buch passend gezeichneten Details sowie dem hübsch geletterten Buchtitel und dem Namen der Hauptprotagonistin. Das Taschenbuchcover ist ganz anderes und nicht so gelungen wie die gebundene Coverversion.

    Inhalt (Klappentext):

    „Das Letzte, was Fanny will, als sie von ihrem tyrannischen Großvater auf die Straße gesetzt wird, ist sich zu verlieben. Aber dann begegnet sie Jace. Jace, der ihre Liebe zu Büchern teilt, sie mit Weintrauben füttert und ihr im Sommerregen seine Träume ins Ohr flüstert. Diese Liebe trifft sie unvermittelt und mit voller Wucht. Als Jace nach wenigen Tagen jedoch ohne Abschied verschwindet, lässt er neben ein paar Zeilen nur ihr gebrochenes Herz zurück. Reece, der mit ihr zusammen am College studiert, hilft ihr, den Schmerz und die Verletzungen zu vergessen. Er ist das genaue Gegenteil von Jace, ruhig und besonnen steht er Fanny in ihrer dunkelsten Stunde zur Seite. Langsam verblassen die Erinnerungen an den letzten Sommer. Und dann steht Fanny Jace unvermittelt wieder gegenüber und begreift, dass man manchen Menschen zum völlig falschen Zeitpunkt im Leben begegnet.“

    Meine Meinung:

    Ich bin, da ich gerade auf den letzten Band der Schwesternsaga warte, auf die New-Age-Romane von Emma C. Moore gestoßen und dachte, das klingt doch nett. Nett jedoch war es nicht. Es hat mich zwischendurch wirklich fertig gemacht und viele Tränen flossen. Heftige Schicksale machen die Hauptprotagonisten durch und da ich weiß, es ist eine Geschichte, kann ich damit umgehen, ansonsten wäre es ganz schön heftig. Ich bin am Ende sehr versöhnt und finde der  Autorin ist es sehr gut gelungen, ein Happyend für ein Weltuntergangsbuch zu finden.

    Mir haben hier besonders die Buchliebhaberdetails gefallen, die vielen, wundervollen Zitate, die man sich am liebsten selbst abschreiben und an eine Pinnwand heften würde. Zudem die klasse Idee vom Buch, das man beim Weltuntergang lesen möchte. Das Nachwort und die Tipps sind grandios und witzig. Ich liebe Bücher über Büchernerds und würde Fannys Weltuntergangsbücherei auch gerne sehen.

    Fanny, unsere Hauptprotagnistin in dieser Geschichte, ist eine tolle Frau, ein echtes Vorbild und voller Liebe, Stärke, Hoffnung auf ein glückliches Leben. Wie Fanny mit ihren Schicksalsschlägen umgeht ist bewundernswert. Auch Jace und Reece haben mir sehr gefallen, die so unterschiedlich, aber beide sehr liebenswert sind. Auch wenn man Jace diverse Male schütteln wollte. Die Geschichte wurde garniert mit einer tollen Kulisse und einem traumhaften Beruf: dem Winzern. Wer nach dem Buchgenuss von „Timing is everything“ keine Lust hat Wein zu trinken, zu lesen und zu sinnieren, welches Buch beim Weltuntergang perfekt wäre, ist selber Schuld.

    Das Buch liest sich unheimlich schnell. Es wechseln sich kurze Kapitel aus der Sicht von Fanny und Jace miteinander ab. Der Schreibstil ist gewohnt schnell und flüssig und die Buchzitate würzen das Ganze. Trotz der tragischen Elemente sind viele Szenen romantisch, aber auch witzig, das es mir nur Spaß machte und ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.

    Fazit

    Das Buch bezaubert, es ist wie ein Märchen, dennoch glaubhaft und hoffnungsvoll. Es hat mich sehr berührt. Es gibt gelungene **** Sterne von mir.

  10. Cover des Buches Liebe ist wie Zuckerwatte (Zuckergussgeschichten): Tennessee Storys (ISBN: B072Y83TSY)
    Emma C. Moore

    Liebe ist wie Zuckerwatte (Zuckergussgeschichten): Tennessee Storys

     (23)
    Aktuelle Rezension von: JuliesBookhismus
    Ich liebe ihre Geschichten einfach! Bisher hab ich alle Bände gelesen und auch dieser hat mich wieder überzeugt! Meine Tränendrüsen auch! Es ist ein wunderschönes Buch und ausgesprochen Gefühlvoll. Jeder der mal wieder etwas richtig herzzereißendes lesen möchte, ist bei Emma genau richtig!
  11. Cover des Buches Der kleine Dämonenberater (ISBN: 9783442542178)
    Christopher Moore

    Der kleine Dämonenberater

     (144)
    Aktuelle Rezension von: JanineT

    Typisch Moore: unterhaltsam, frische Ideen und bringt zum Lachen, aber wenn die Geschichte zu Ende ist, bleibt sie nicht hängen. Nette Charaktere, aber nicht allzu tiefgründig. Leichte Lesekost, aber nichts, das einem zum philosophischen Nachdenken anregt. Nicht der beste Moore, aber auch nicht der Schlechteste.

  12. Cover des Buches Top Secret 2 - Heiße Ware (ISBN: 9783570301852)
    Robert Muchamore

    Top Secret 2 - Heiße Ware

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    James tritt seinen zweiten Fall an, während seine Schwester Lauren ihre Grundausbildung antritt. Diesmal soll James sich mit einem Kind eines Drogenbarons anfreunden und so mehr über die illegalen Geschäfte herauskriegen. Ob ihm das gelingt, könnt ihr ja nachlesen. 

    Mir hat das Buch super gefallen und auch, dass man bekannte Charaktere wieder getroffen hat und auch neue näher kennengelernt hat. 
  13. Cover des Buches Küsse mit Schlagsahne (Tennesseestorys) (Zuckergussgeschichten 10) (ISBN: B07KDFBC4L)
    Emma C. Moore

    Küsse mit Schlagsahne (Tennesseestorys) (Zuckergussgeschichten 10)

     (15)
    Aktuelle Rezension von: nuean
    Leider ist Küsse mit Schlagsahne der 10. und letzte Teil der Zuckergussgeschichten von Emma C. Moore. Wie die neun anderen davor, lässt sich auch dieser Teil innerhalb weniger Stunden verschlingen. Ich liebe den lockeren und humorvollen Schreibstil, der mich nur so durchs Buch fliegen lässt. Im letzten Teil geht es nun um Eve und Sam, die wir schon aus den Bänden davor kennen. Und endlich bekommen die beiden ihre Geschichte. Eigentlich nur als beste Freunde unterwegs empfinden doch beide viel mehr zueinander und während ihre Freunde schon längst wissen, dass die beiden füreinander bestimmt sind, dauert es doch etwas, bis auch Eve und Sam zueinander finden. Ich liebe die Bewohner von Crossville und der Abschied fällt mir nicht leicht. Es sind tolle Geschichten für einen kuscheligen Sonntagnachmittag, bei denen ich mich immer wegträumen konnte. Ich fand es toll auch die anderen Bewohner von Crossville noch einmal zu treffen und zu sehen, wie sich ihre Beziehungen weiterentwickelt haben. Ich hoffe sehr, dass es eine neue Reihe von Emma C. Moore geben wird.
  14. Cover des Buches Tennessee Storys: Erdbeeren im Schnee (ISBN: 9781519581402)
    Emma C. Moore

    Tennessee Storys: Erdbeeren im Schnee

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Gwen will eigentlich nur die Feiertage bei ihrer Familie verbringen. Doch mit ruhigen, gemütlichen Tagen wird es bei dieser chaotischen Familie nichts. Vor allem wenn alle den angekündigten Verlobten erwarten und Gwen wieder alleine anreist. Gwen sieht sich schon den Spott ihrer Schwestern ausgesetzt, als sie abgelenkt einen Unfall baut und somit wortwörtlich eine neue Liebe mit einem Knall in ihr Leben tritt.

    Ben ist ebenfalls auf dem Weg zu seiner Schwester um dort die Feiertage zuverbringen. Doch als er Gwen nachhause fährt und dort ihr Dilemma sieht, bietet er ungefragt seine Unterstützung an.

    So schön diese Kurzgeschichten sind, so sind sie doch ohne Tiefe. Sie sind schnell gelesen und laden zum kurzweiligen entspannen ein.

  15. Cover des Buches Tennessee Storys: Lebkuchen zum Frühstück (ISBN: B01BJQQTZI)
    Emma C. Moore

    Tennessee Storys: Lebkuchen zum Frühstück

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Grace verkauft auf dem Weihnachtsmarkt Schmuck, um sich und ihren Sohn Josh über Wasser halten zu können. Doch plötzlich steht ihre Jugendliebe Ethan vor ihr und stellt die Welt von ihr und ihrem Sohn auf den Kopf. Denn Ethan weiß nichts von Josh!

    Grace versucht alles, um die erneute Anziehung zu Ethan zu unterdrücken. Doch da hat sie ohne Josh und Ethan gerechnet. Die beiden verstehen sich sofort und verbringen gerne Zeit miteinander. 

    Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und Grace steht vor einem Trümmerhaufen. 

    Solche Kurzgeschichten sind immer toll, wobei ich mir hier etwas mehr gewünscht hätte. Mich hätte ein klärendes Gespräch zwischen Ethan und seinen Eltern noch interessiert.

  16. Cover des Buches Stupid white men (ISBN: 9783492241274)
    Michael Moore

    Stupid white men

     (585)
    Aktuelle Rezension von: sunplantsky

    In dem Buch „Stupid White Men“ betrachtet Michael Moore Amerika und die Regierung Bush von einer anderen Perspektive. Er kritisiert offen und begründet dies auf nachvollziehbare Weise. Auch stellt er Fragen, deren wahren Antworten wir wohl nie kennen werden. Als Leser sollte man im Hinterkopf behalten, dass die Informationen zu bestimmten Themen mittlerweile veraltet sind. Diese Teile habe ich übersprungen, weil sie langweilten. Dennoch regt der Inhalt zum Nachdenken an, da auch parallelen zu unserem heutigen Alltag gezogen werden können, auch wenn man nicht in Amerika lebt. Unterhaltend ist auch der Humor von Moore. Kurz um, ein gutes Buch, was mittlerweile aber überholt ist.

  17. Cover des Buches Blues für Vollmond und Kojote (ISBN: 9783442542383)
    Christopher Moore

    Blues für Vollmond und Kojote

     (58)
    Aktuelle Rezension von: wortberauscht
    Ein Lesevergnügen? Ja! Aber wie soll ich dazu oder darüber nun eine Rezension verfassen!? :D

    Man nehme einen Autoren, welcher bekannt ist für seine humorvollen & skurrilen Geschichten, abseits der Mainstream-Romane und mit ganz eigenem Sinn für Glauben, Tod, dem Leben ...

    Nachdem mir mein Freund immer wieder Passagen aus "Die Bibel nach Biff" vorlas und ich "Ein todsicherer Job" verschlungen hatte muss ich gestehen, das ich mehr von diesem Humor erwartet hatte.

    Jedoch enttäuschte mich die Geschichte nicht wirklich, hier und da etwas abschweifend, dennoch lesenswert! Und man glaubt kaum, welcher Inhalt in nicht mal 400 Seiten passt!

    Man sollte mit seinen Träumen & Sehnsüchten vorsichtig sein, besonders wenn man Sam Hunter heißt & von den Crow abstammt.
    Kojote, eine Gottgestalt der Crow steht Sam zur Seite - sehr zum Nachteil von Sam, denn plötzlich steht sein Leben Kopf:

    Aaron Aaron, sein Geschäftspartner, welcher stündlich den Fortschritt seiner Kahlköpfigkeit prüft - nach 20 gemeinsamen Jahren will er ihn rauswerfen (dank Kojote):
    "Das hier musst du allein ausbaden. Ich war selbst nicht immer wählerisch, wenn es darum ging, den Angstfaktor auszureizen, aber um Himmels willen, ich habe nie einen Klienten einen Indianer auf den Hals gesetzt." (...) "(...)Gleich nachdem du sein Büro verlassen hast, ist Jim Cable auch gegangen und wurde vor dem Gebäude von Motion Marine von einem Kerl angegriffen, der eine Indianermontur trug. Mit einem Tomahawk.(...)"

    Spangola, ehemaliger Schwerverbrecher, heutiger Wachmann in Sams Townhouse - berichtet über die neuesten Vorkommnisse & dem baldigen Rauswurf Sams, aus seiner Eigentumswohnung (dank Kojote); angeblich hätte Sams Hund - er besitzt garkeinen - die Nachbarschaft terrorisiert:
    "Neun Uhr: Mrs. Feldstein ruft an und berichtet, dass gerade ein Wolf auf ihre Glyzinien uriniert hat. (...) Neun Uhr fünf: Mrs. Feldstein berichtet, dass der Wolf ihre Perserkatze zum Geschlechtsverkehr zwingt."

    Caliope, eine Frau die Sam sofort den Kopf verdrehte (Kontaktaufnahme dank Kojote), jedoch mit einem Batzen Vergangenheit aufwartet - die wohl überraschendste ist der Ex-Freund, direkt unter ihrer Wohnung:
    "(...)Er redet immer davon, dass er das Sorgerecht für Grubb haben will. Und wenn er uns umbringt, macht das keinen guten Eindruck auf den Richter." - naja, logisch oder!? :D

    Und all das innerhalb zweier Tage! Doch der Roadtrip fängt erst an. Ein Bikertrupp, die Gottheit Anubis, eine christliche Crow, eine chinesische Familie, Minty Fresh und weitere kleine surreale Szenen.

    Und Kojote selbst, ab sofort ständiger Begleiter an Sams Seite - ob erwünscht oder nicht - eine Gottheit ... !? Nicht nach seinem Verhalten zu urteilen:
    Alles was weiblich und nicht bei 3 auf den Bäumen ist - okay, selbst wenn sie auf den Bäumen sind ...
    Die Erschaffung der Menschheit - von Kojote
    Die Geschichte, wie Kojote seinen Arsch verlor
    Nicht zu vergessen, die Geschichte, in der Kojote seinen Penis verlieh

    Klingt abgedreht, surreal, kurios? Ja, all das ist dieses Buch und man muss solche Geschichten mögen.
    Auch wenn der gewohnte Moore-Humor nicht vollends zur Geltung kommt, macht gar nichts, dafür schmeißt er mit skurrilen Charakteren nur so um sich.
    Und wie hätte ich es besser näher bringen können als mit Zitaten ! ?
    Ich kann nur sagen: mich hat die Geschichte, gerade weil diese so eigen ist - ebenso wie die Charaktere - überzeugen können.
  18. Cover des Buches Fool (ISBN: 9783442542598)
    Christopher Moore

    Fool

     (101)
    Aktuelle Rezension von: DerAJ
    ich habe heute das Buch gehört, es ist von Simon Jäger meisterlich gelesen worden.
    Ich Habe nur ein Problem, ich kann nicht verstehen was die Hexen zum Schluss verlangen? Kann mir das bitte mal jemand, am besten per PN, wegen Spoiler, mitteilen?
  19. Cover des Buches Grabkammer (ISBN: 9783734106859)
    Tess Gerritsen

    Grabkammer

     (635)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    „Was immer in dieser Kammer auf sie wartete, hatte die Männer verstört, und ihr Schweigen ließ sie zögern. Sie konnte nicht hineinsehen, aber sie wusste, dass etwas Abscheuliches dort in der Dunkelheit lauerte – etwas, das hier so lange eingeschlossen war, dass die Luft drinnen modrig und beklemmend wirkte.“


    Inhalt


    Josephine Pulcillo arbeitet in einem Museum für Archäologie in Boston in dem durch Zufall eine Mumie entdeckt wird und wenig später der mumifizierte Schädel einer anderen Frau, nachdem die Polizei den Keller des Hauses durchkämmt hat und auf Geheimgänge gestoßen ist. Schon bald steht fest, dass die Leichen längst nicht so alt sind, wie vermutet, sondern maximal seit einem viertel Jahrhundert zu den Toten zählen. Und wenig später erhält auch die junge Museumsmitarbeiterin eine deutliche Botschaft, sie schwebt in Gefahr, denn der gesuchte Mörder nimmt sie als Nächste ins Visier seiner grausigen Sammlung. Allerdings stellt Jane Rizzoli fest, dass es Josephine Pulcillo gar nicht mehr gibt, denn diese ist bereits vor zwanzig Jahren verstorben, und die Frau, die nun ihren Namen trägt scheint ein dunkles Geheimnis zu hüten und selbst auf der Flucht vor der Polizei zu sein? Ist sie Opfer oder Täterin und warum führen alle Spuren an einen Ausgrabungsort in der Wüste Ägyptens? Jane Rizzoli versucht Licht in das Dunkel zu bringen, doch dann findet man schon die nächste Leiche …


    Meinung


    In ihrem 7. Band der Rizzoli-Isles-Reihe unternimmt die amerikanische Autorin Tess Gerritsen einen Ausflug in die Ägyptologie, hin zu geheimnisvollen Ausgrabungsorten, rituellen Bestattungszeremonien und teuflischen Mördern, die von ihren Opfern regelrecht besessen sind. Prinzipiell gefällt mir dieser Ansatz durchaus, haben doch gerade Mumien und alte Skelette immer einen mystischen Anklang und verbinden historische Taten mit den Möglichkeiten der heutigen Technik. Doch leider empfinde ich den Mix in diesem Roman viel zu spannungsarm und weder sehr okkult noch sonderlich spektakulär.


    Gerade in der ersten Hälfte des Buches habe ich mich sehr gelangweilt, selbst wenn man dort schon auf Josephine aufmerksam wird, da sie der Dreh- und Angelpunkt des jüngsten Verbrechens zu sein scheint, doch die diversen Möglichkeiten, gewisse Leichenteile zu konservieren dominieren die eigentliche Kriminalhandlung und lassen wenig Platz für aufschlussreiche Ermittlungen. Zwar gewinnt das Tempo im zweiten Teil des Buches und auch die Figurenzeichnung wird deutlicher, doch mit Herzblut und Nervenkitzel hat der Text immer noch nichts am Hut. Einzig die Protagonistin Josephine bleibt lange das Geheimnis, welches man zu verstehen versucht.


    Ebenfalls unglücklich würde ich die Zusammenarbeit zwischen Jane Rizzoli und Maura Isles bezeichnen. Denn Zweitere nimmt hier kaum am Geschehen teil und wenn, dann nur aus der Sicht einer Frau, die den Opfern sehr ähnlich sieht, mit der Ermittlung selbst hat sie keine Berührungspunkte und tritt viel zu weit in den Hintergrund, einmal abgesehen von ihrer unglücklichen Liebe zum Priester Daniel Brophy. Innerhalb einer geschlossenen Reihe würde ich es begrüßen, wenn man auch gleich viel Neues von den Akteuren erfährt.


    Fazit


    Ich vergebe 3 durchschnittliche Lesesterne für diesen Roman, der mich trotz seiner verheißungsvollen Thematik eher enttäuscht hat. Es ist ein bisschen von allem und dennoch nichts, was mir lange in Erinnerung bleiben wird, insbesondere wegen der unglücklichen Kombination aus persönlichem Schicksal, historischen Hintergründen und organisierten, vertuschten Verbrechen. Eindeutiges Urteil: Kann man lesen (insbesondere, wenn man die Buchreihe verfolgt), muss man aber nicht.

  20. Cover des Buches Querschüsse (ISBN: 9783492242516)
    Michael Moore

    Querschüsse

     (122)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Ein schonungsloser Blick in die 90er. Brutal ehrlich wird die amerikanische Wirtschaft beleuchtet und mit ihr gleich die eine oder andere Führungsperson. Vieles ist so satirisch und überspitzt formuliert, dass man lauthals lachen würde, wäre dahinter nicht die bittere Wahrheit. Am besten gefällt mir das Kapitel darüber, dass Deutschland noch nicht genug Wiedergutmachung für den zweiten Weltkrieg geleistet hat ach und die vorgeschlagenen Schauprozesse sind auch sehr schön. Wer wollte nicht schon immer den Mann, der die durchsichtigen Bändchen um die CDs erfunden hat, erschießen lassen? Bitte am Ende des Buches unbedingt daran denken den Ironieschalter wieder umzulegen.
  21. Cover des Buches Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl’s Diner (ISBN: 9783442380886)
    Edward Kelsey Moore

    Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl’s Diner

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    Ungewöhnlich: eine lebenslange, gleichberechtigte Freundschaft zwischen drei Frauen. Bei Odette, Clarice und Barbara Jean funktioniert diese Dreiecksbeziehung und durch die drei ganz unterschiedlichen Frauenleben ergibt sich eine reiche, runde Geschichte über Freundschaft, Familie, Liebe, das ganz alltägliche Leben in einer amerikanischen Kleinstadt. Der afroamerikanische Hintergrund der drei Frauen spielt ab und zu mit in die Geschichte rein, übernimmt aber keine Hauptrolle. Der Humor ist eher leicht, manchmal bissig – ernste Themen kommen aber auch vor.

    Zwischendurch hatte das Buch für mich manchmal Längen, aber insgesamt habe ich die Geschichte der drei Frauen und ihres manchmal etwas verrücktes Umfeld gerne gelesen.

  22. Cover des Buches Der törichte Engel (ISBN: 9783442542246)
    Christopher Moore

    Der törichte Engel

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    Im Städtchen Pine Cove kennt jeder jeden. Als also eines Tages das örtliche (unglücklicherweise als Weihnachtsmann verkleidete) Arschloch vom Dienst getötet wird, wünscht sich ein kleiner Junge, dass der Weihnachtsmann nicht tot ist und Weihnachten nicht ausfällt. Doppelt unglücklicherweise wird sein Gebet von einem Engel erhört, der für das nächste Weihnachtswunder sorgen soll - und mit seiner Wiederbelebungsmaßnahme eine Zombie-Apokalypse auslöst...


    Klingt abstrus? Ist es auch! Mit gewohnt sarkastischem, trockenen und spitzen Humor beschreibt Christopher Moore eines der absonderlichsten Weihnachtsfeste, das mir je untergekommen ist - und ihr wisst, ich liebe abstrusen Quatsch. Perfekte Lektüre also für meinen diesjährigen Weihnachtslesemarathon.

    Ich habe ab Seite 2 immer wieder vor mich hingekichert (wie eine Irre^^) und mich prächtig amüsiert - auch wenn die oben beschriebene Geschichte erst nach 3/4 des Buches startet, weil man erstmal alle Einwohner kennenlernt.


    "Warnung des Autors

    Falls Sie dieses Buch für Ihre Großmutter oder ein Kind kaufen, sollten Sie sich im Klaren sein, dass es sowohl Kraftausdrücke als auch geschmackvolle Beschreibungen von Kannibalismus und Leuten enthält, die Sex haben, obwohl sie über 40 sind. Sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt."


    ~ Lilith ~

    21.12.2018
  23. Cover des Buches Wolf Hall (ISBN: 9780805080681)
    Hilary Mantel

    Wolf Hall

     (23)
    Aktuelle Rezension von: histeriker
    Inhalt:
    Das Buch ist der erste Teil einer Trilogie um Thomas Cromwell, ein Staatsmann in der regierungszeit von Heinrich VIII. In diesem Teil spielt die Heirat von Heinrich mit Anne Boleyn eine große Rolle.

    Bewertung:
    Es ist mir bekannt, dass einige Leute das Buch für unlesbar halten und nicht verstehen, wieso es so gefeiert wird. Ich kann diese Kommentare schon nachvollziehen, was mich nicht daran gehindert hat, das Buch zu genießen.
    Der Schreibstil ist auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig. Ich brauchte meine Zeit zu begreifen, dass "he" fast immer als Bezeichnung von Cromwell selbst gedacht war. In Dialogen erschwert dieser Punkt das Verständnis, vor allem da sich sehr oft zwei oder mehrere Männer unterhalten und "he" hätte jeder von ihnen sein können. Nach dem ich mich daran gewöhnt habe, hat mir dieser Stil sogar ganz gut gefallen, da es wirklich ungewöhnlich ist. Wer schriebt sonst in dieser Perspektive?
    Der andere Problempunkt ist die wechselnde zeitlich Ebene, da es nicht wirklich linear abläuft. Die Sprünge können natürlich die Verstädnis erschweren, mir haben sie aber gefallen, weil man so die Gedankengänge des Hauptcharakters klasse nachvollziehen konnte. Manchmal habe ich mich zwar auch gefragt, wann war das denn?, dies hat für mich aber oft die Spannung erzeugt.
    Diese Gedankengänge sind eine wirkliche Bereicherung des Buches. Der Protagonist ist so vielschichtig und kommt gar nicht wirklich positiv rüber, wobei man ihn schon als Leser ziemlich nahe kommt. Er ist total menschlich dargestellt, seine moralischen Werte muss man nicht teilen, man kann sie aber sehr oft nachvollziehen.
    Was ich wirklich klasse fand, war die Perspektive, aus der die Geschichte erzählt wird und diesmal meine ich es inhaltlich. Wer hat vor diesem Buch etwas über Thomas Cromwell gehört? Wahrscheinlich wirklich nur die Geschichtsfreaks. Ich kenne mich in der Geschichte gut aus, aber über diese Person hatte ich vorher nur minimale Informationen. Jetzt ist mir seine Bedeutung klar und ich würde ihm schon zu den wichtigsten Personen der Zeit zählen.
    Hier wurde für mich Geschichte wirklich lebendig.
  24. Cover des Buches Global Warming Party (ISBN: 9783446268395)
    Martin Puntigam

    Global Warming Party

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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