Bücher mit dem Tag "mops"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mops" gekennzeichnet haben.

112 Bücher

  1. Cover des Buches Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen (ISBN: 9783423216517)
    Lars Simon

    Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen

     (156)
    Aktuelle Rezension von: _Sahara_

    Inhalt:

    Lennart Malmkvist hat eigentlich ein tolles Leben. Er hat einen super Job und die Frauen liegen ihm zu Füßen. Doch innerhalb kurzer Zeit ändert es sich schlagartig. Sein Nachbar Buri Bolmen, Besitzer eines Zauber-und Scherzartikelladens kommt ums Leben. Ausgerechnet Lennart soll sich um den Laden samt Mops Bölthorn kümmern. Außer das Buri sein Nachbar war, hatte Lennart nichts weiter mit ihm zu tun. Als er bei einem wichtigen Meeting patzt und so seinen Job verliert, beschließt er dem Wunsch seines Nachbars nachzukommen und dessen Erbe anzutreten. Doch er weiß noch nicht auf was er sich da eingelassen hat und welche verrückten Zeiten ihm noch bevorstehen…

    Meinung:

    Das Cover und der Titel haben mich dazu bewogen das Buch zu kaufen. Denn der Mops hat mich magisch angezogen. Was soll ich sagen, das Buch ist auch wahrhaft magisch. Und so amüsant. Es hat meinen Geschmack voll getroffen.

    Mit dem Schreibstil bin ich gut zurechtgekommen, die Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass die Seiten nur so dahin geflogen sind. Der Humor hat mir auch sehr gut gefallen. Mein Highlight ist ganz klar der Mops Bölthorn. Den habe ich direkt ins Herz geschlossen. Lennart war mir zu Beginn nicht sooo sympathisch, was sich aber dann doch recht schnell geändert hat. Alle Charaktere sind irgendwie schräg und haben so ihre Eigenheiten.

    Wer hat Buri Bolmen umgebracht und aus welchem Grund? Diese Fragen stellen sich dem Leser und man rätselt mit. Ich hatte jemanden in Verdacht, lag aber nicht richtig. Was mir wiederum  einen Überraschungsmoment beschert hat ;)

    Mir hat die Atmosphäre dieses Buches einfach sehr gut gefallen. Es ist stellenweise etwas unheimlich, vor allem wenn der Leierkastenmann plötzlich auftaucht. Da konnte ich die Musik förmlich hören. Das der Mops bei Gewitter sprechen kann, finde ich eine super Idee und hat immer wieder für amüsante Situationen gesorgt.

    Ich habe hier nichts zu bemängeln und kann es kaum erwarten den nächsten Teil zu lesen.

    Fazit:

    Das Buch hat mich voll und ganz überzeugt. Wer magische und verrückte Bücher liebt, sollte hier unbedingt zugreifen!

    ©_Sahara_

  2. Cover des Buches Gschlamperte Verhältnisse (ISBN: 9783453359574)
    Felicitas Gruber

    Gschlamperte Verhältnisse

     (68)
    Aktuelle Rezension von: janaka
    *Inhalt*
    Der Sommer in München hätte so schön sein können, aber leider endet die Taufe von Spike's Tochter mit einem Leichenfund. Kriminalhauptkommissar Joe Lederer und Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth entdecken bei ihren Recherchen 3 Reliquien, die sich als falsch rausstellen. Durch diesen Fund kommen sie einem weiteren Verbrechen auf die Spur. Drei junge Frauen sind spurlos verschwunden.
    Außerdem wird in Charly Loessls neuem Haus ein Hohlraum entdeckt, der eine grausame Überraschung bereithält.
    Es gibt viel zu tun…

    *Meine Meinung*
    "Gschlamperte Verhältnisse" ist der fünfte Band der Kalte-Sofie-Reihe von Felicitas Gruber. Hinter diesem Pseudonym stecken die beiden Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch. Mir hat der Fall wieder richtig spannende und lustige Lesestunden beschert. Der Schreibstil ist leicht und locker, aber auch fesselnd und spannend. Kaum hat man das Buch angefangen zu lesen, kann man auch nicht mehr aufhören. Diesen Krimi kann man auch gut ohne Vorkenntnisse der Vorgängerbände lesen, aber wenn man die Hauptprotagonisten näher kennenlernen will, sollte man mit Band 1 beginnen.
    Die Spannung wird durch verschiedene Handlungsstränge erhöht, zum Ende hin werden die Stränge plausibel zusammengeführt.

    Die Charaktere entwickeln sich, Sofie ist immer noch meine Nummer eins. Sie ist so liebenswert und sympathisch. Manchmal finde ich ihre Unentschlossenheit bei der Wahl der Männer nicht so ganz fair, aber ich kann sie auch verstehen. Dieses Mal bekommt sogar Elke Falk alias Dr. Iglu ein paar Pluspunkte. In diesem Band versucht sich ihrer Einsamkeit zu entfliehen und ist auf Männersuche, dabei gerät sie in Lebensgefahr. In einigen Dingen kann ich sie nun besser verstehen.

    Der bayrische Dialekt hat mich wieder zum Schmunzeln gebracht. Ich, als "Fischkopf" lese mir diese Passagen laut vor, um sie zu verstehen. Echt köstlich!!!

    Auch hat mir das Lokalkolorit wieder richtig gut gefallen. Die Beschreibungen sind lebendig und sehr anschaulich, ich kann mir die Handlungsorte gut vorstellen.

    *Fazit*
    Diesen humorvollen Krimi aus München bekommt eine klare Leseempfehlung von mir. Er ist spannend und humorvoll mit sympathischen Charakteren. Von mir gibt es 5 Sterne.

  3. Cover des Buches Miss Merkel: Mord in der Uckermark (ISBN: 9783463406657)
    David Safier

    Miss Merkel: Mord in der Uckermark

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Stephanie_Ruh

    Frau Merkel ist in Rente, wohnt mit Mann & Mops in der Uckermark und "mopst" sich... das könnte langweilig werden, ist es zum Glück jedoch nicht, im Gegenteil. Die liebevollen Dialoge zwischen (Jo)Achim und Angela sind toll ausgedacht, ich sage nur "Puffel"...
    Die Krimi-Idee ist klasse und Angelas Bodyguard ist eine Nummer für sich. Nicht zu vergessen die Idee, den Mops "Putin" zu nennen - genau mein Humor. Ich musste oft schmunzeln und habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Wenn ich Angela jetzt sehe, denke ich an "Puffeline" und muss grinsen. Danke dafür, David Safier!

  4. Cover des Buches Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen (ISBN: 9783423217040)
    Lars Simon

    Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Lenny

    Na da bin ich voll dabei! Ein Zauberer, der sich mit seinem bisschen Halbwissen durch seine Abenteuer mogelt.... dazu der süsse und manchmal sprechende Mops!  Ich liebe es! Die Lösung am Ende super einfach und elegant! Das Buch endet mit einem sehr unschönen Cliffhanger, mehr möchte ich dazu nicht sagen, ich brauch das 3. Buch! 

  5. Cover des Buches Glitzer, Glamour, Wasserleiche (ISBN: 9783852189789)
    Tatjana Kruse

    Glitzer, Glamour, Wasserleiche

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

    Das Buch kann zwar aus meiner Sicht nicht ganz mit dem ersten Band mithalten, ist aber dennoch ein ganz tolles Leseerlebnis. Selbst für das Gebre übliche Spannung-Level wurde diesmal nicht erreicht, weshalb ich einen Punkt abgezogen habe. Das schmälert aber das Buch insgesamt wirklich nur unwesentlich.

    Überhaupt liegt der Schwerpunkt weniger auf dem Kriminalfall (ein Mord und eine Entführung) sondern im Geschehen "drum-herum". Das aber hat es in sich. Da folgt ein Gag auf den nächsten und dem Leser kommen stellenweise die Lachtränen. 

    Die Figuren (viele dem Reihenleser ja bereits bekannt) sind sehr liebevoll und konturiert gezeichnet. Da kommen die einzelnen Schrullen gut zur Geltung.

    Mir hat das Buch wieder sehr viel Sass bereitet und ich freue mich schon sehr auf den dritten Band...!

  6. Cover des Buches Der blutrote Teppich (ISBN: 9783462051414)
    Christof Weigold

    Der blutrote Teppich

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Sonja_Schmitz1

    Ich bin Fan der alten Detektivgeschichten wie z. B. Von Raymond Chandler. 

    Hardy Engel  agiert in Hollywood der 1920er Jahre und wie im 1. Teil kommen viele Personen vor, die es im wirklichen Leben ebenfalls gegeben hat.

    Für Fans der Zeit macht es Vergnügen, sich in die Welt von Hardy Engel zu begeben und mit ihm den aktuellen Fall zu enträtseln. Doch nichts ist so wie es scheint und der Autor schlägt einige Haken.

    Mir hat der 2. Teil fast noch besser gefallen, als der 1. und ich hoffe, das es bald einen 3. Teil geben wird. 

  7. Cover des Buches Mutter ruft an (ISBN: 9783492300681)
    Bastian Bielendorfer

    Mutter ruft an

     (84)
    Aktuelle Rezension von: kattii

    Diese Buch hab ich im Tausch aus einer Bücherzelle. Es hatte mich schon lange gereizt und es traf dann auch die Erwartungen. Durch die kleinen, kurzen Kapitel ist es ein gutes Buch für Zwischendurch , wenn man ein paar Seiten lesen will und schmunzeln oder lachen möchte. Die Situationen, die Bastian Bielendorfer beschreibt kann man sich bildlich vorstellen und auch den "Wahnsinn" erahnen, der dahinter steckt :-) 

    Amüsant, gut zu lesen und eine Empfehlung für jeden, der auf kurze Unterhaltung zwischendurch steht.

  8. Cover des Buches Ein Jahr Inselglück (ISBN: 9783745700084)
    Susanne Oswald

    Ein Jahr Inselglück

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Lesemoni

    Für mich war der Schreibstil ein wenig zu ausführlich. Die vielen Details habe ich meist überblättert, bis es mit der Handlung weiterging. Vermutlich einfach nicht mein favorisierter Stil, aber es ist perfekt für Leute, die sich gern an Orte träumen und auch gern ein paar Worte mehr dazu hören. Ganz ehrlich gesagt habe ich mehrere Anläufe für dieses Buch gebraucht.

    Aber der Hund war sehr süß und konnte für mich die Handlung immer wieder gut auflockern. 

  9. Cover des Buches Vogelfrei (ISBN: 9783453357938)
    Felicitas Gruber

    Vogelfrei

     (53)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Der Herbst hält Einzug in München und bringt mit kräftigen Böen gleich drei Leichen auf Dr. Sofie Rosenhuths Seziertisch: einen Selbstmörder, eine Frau mit Glasfeile im Brustkorb und einen Priester, der vom Kirchturm in den Tod gestürzt ist. Die Rechtsmedizinerin glaubt, eine Verbindung zwischen den Fällen zu erkennen, doch ihr Ex, Hauptkommissar Joe, schaltet zunächst auf stur. Und da Joe sein Madl immer noch liebt, aber leider nur selten auf Sofie hört, muss sie Kopf und Kragen riskieren, damit bei der Polizei was vorwärtsgeht …(amazon)


    Hier habe ich wohl die Reihenfolge nicht eingehalten, aber das hat dem Lesespass keinen Abbruch getan. Natürlich werde ich noch schauen, dass ich auch den ersten und die weiteren Bände noch lese.

    Das Buch ist spannend, aber auch lustig. Das Hin-und Her von Sofie und ihrem Joe ist immer wieder zum Schmunzeln und dass hier ein Hund mitspielt, den man liebsten selber knuddeln würde, ist noch ein Tüpfchen auf dem I. 

    Auch das Münchner Lokalkolorit kommt nicht zu kurz und ich hab an manchen Stellen gedacht: mei da solltest auch mal wieder hin. 

    Einzig das Ende war mir ein klein wenig zu „schmalzig“, aber was soll’s…..

  10. Cover des Buches Mord ahoi! (ISBN: 9783746630540)
    Frida Mey

    Mord ahoi!

     (39)
    Aktuelle Rezension von: moccabohne

    Im dritten Teil der Krimireihe erleben wir Elfie Ruhland, die Kommissarin Alex und Mops Amadeus auf einem Kreuzfahrtschiff. Natürlich befindet sich Elfie dabei im Dienst! Sie soll dem Schiffseigner Bericht erstatten, weshalb der Luxusliner viel weniger Gewinn abwirft, als seine übrigen Schiffe.

    Natürlich deckt Elfie nicht nur finanzielle Schwierigkeiten auf, sondern auch zwischenmenschliche Schwierigkeiten, bei denen Vorgesetzte ihre Mitarbeiter schlecht behandeln. Schnell werden wieder Minuspunkte gesammelt, die schon den einen oder anderen den Kopf gekostet haben.

     

    Schnell wird es spannend, während Elfie noch Zahlen und Unterlagen überprüft, verschwindet plötzlich ein Crewmitglied an Bord. Eine Reihe von Unstimmigkeiten läßt  Elfie aufhorchen und Alex hat jede Menge Verdächtige, die mit dem Verschwinden zu tun haben könnten. Natürlich gerät auch Elfie wieder ins Visier, die plant aber ein ganz  anderes „ Projekt“, auch ohne Notizbuch!   

     

    Ich habe mich wieder prächtig amüsiert und bin ganz begeistert von der rüstigen Elfie Ruhland. Dieser Teil war ausgesprochen spannend  und Elfie hat ihrem Namen alle Ehre gemacht.

    Eine absolute Leseempfehlung!

  11. Cover des Buches Schampus, Küsschen, Räuberjagd (ISBN: 9783852189796)
    Tatjana Kruse

    Schampus, Küsschen, Räuberjagd

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Der dritte Band der Reihe um die Operndiva Pauline Miller steht den beiden Vorgängern in nichts nach. Die Handlung wimmelt von komischen und verrückten Aktionen und Begebenheiten. Dazu kommen wieder herrliche Dialoge und köstliche Kabbeleien. 

    Der Spannungsanteil ist recht gering, aber in diesemGenre auch eher unter zu ordnen. Dafür vermag es die Autorin mit ihrer leichten und flüssigen Schreibweise den Leser zu fesseln. 

    Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen. Ob es wohl noch einen Nachfolgeband geben wird??


  12. Cover des Buches Zum wilden Eck (ISBN: 9783453418516)
    Fritzi Sommer

    Zum wilden Eck

     (33)
    Aktuelle Rezension von: kointa
    Heinrich genannt Henri ist ein Mops und hier auch der Erzähler der Geschichte. Er und seine zwei Mops-Gefährten wollen die Morde auf dem Campingplatz aufklären, welcher Ihr Frauchen (Josi) geerbt hat. Es ist herrlich witzig geschrieben und da es aus Sicht eben eines Hundes ist, mal eine ganz andere Perspektive. Auch als nicht Hundebesitzer ist es sehr amüsant. Josi wird hier als typische Großstadttussi die auf das Land kommt bzw. dem Campingplatz af dem Lande dargestellt. Ich finde aber es passt sehr gut zur Geschichte. 
  13. Cover des Buches Time Thief - Keine Zeit für Traummänner (ISBN: 9783802594090)
    Katie MacAlister

    Time Thief - Keine Zeit für Traummänner

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Kristin84

    Zum Inhalt: 

    Kiya wird echt vom Pech verfolgt: Gerade wurde sie vom Blitz getroffen, hat ihren Job verloren und plötzlich bleibt ihr Auto mitten in der Pampa stehen. Um die erforderlichen Reparaturen bezahlen zu können, nimmt Kiya den Job als Hundesitterin bei der alten Frau Faa an. Sie ist auch die einzige in der Familie, die nett zu Kiya ist. Was man von deren Kindern und Enkeln nicht gerade behaupten kann. Nebenbei stellt Kiya auch noch fest, dass die ganze Familie observiert wird - und zwar von einem ziemlich gut aussehenden Typen namens Peter, der Kiyas Gefühle ziemlich durcheinander bringt. Und als wäre das nicht genug, erfährt Kiya so ganz nebenbei auch noch wer bzw. was sie wirklich ist und das Chaos ist perfekt.  


    Meine Meinung:

    Auch wenn sich bei mir der Fantasy-Roman-Hype so langsam verflüchtig, lese ich gerne immer mal wieder zwischendrin einen Roman aus diesem Genre - besonders, wenn er gut geschrieben ist. Da Katie MacAlister ja ziemlich erfolgreich mit ihren Büchern ist und ich auch schon das eine oder anderen von ihr gelesen habe, habe ich mal zu diesem Exemplar gegriffen, in dem es ausnahmsweise mal nicht um Vampire geht (was auf jeden Fall schon mal ein Pluspunkt ist).  

    Zunächst einmal bin ich mir nicht ganz sicher, was die Autorin hier eigentlich veröffentlichen wollte. Soll es ein Fantasyroman, ein Liebesroman, ein Unterhaltungsroman mit Witz oder ein Krimi sein. Irgendwie waren alles vier enthalten und das war meiner Meinung definitiv zu viel. Man konnte sich als Leser gar nicht so richtig auf ein Thema festlegen, es war ein stetiges Hin-und-Her-Springen. Klar, es gibt bestimmt auch andere Bücher, in denen die Story genre-übergreifend ist. Aber dort ist es vielleicht dann auch besser gemacht. Hier war es einfach zu viel und zu holprig, um eine wirklich flüssige Geschichte zu haben.  

    Wenn man dann den Genre-Mix verkraftet hat, taucht ein neuer negativer Punkt auf: die Hauptcharaktere! Zu Beginn macht der weibliche Hauptcharakter Kiya noch einen ganz guten Eindruck, auch wenn sie mit ihrem Auto spricht. Aber irgendwann fängt sie an, ein wenig nervig zu werden, denn sie redet andauern. Ohne Punkt und Komma und das egal in welcher Situation: Ob sie bedroht wird oder gerade mit einem heißen Typen rummacht, Kiya redet immer. Hier komme ich auch schon zum männlichen Hauptcharakter Peter. Der redet zum Glück nicht ganz so viel (er würde eh nicht zu Wort kommen :-)), hat dafür aber andere nervige Anwandlungen, die auch Kiya aufweisen kann: Das Anschmachten. Ich weiß, dass in solchen Büchern immer auch das Thema Liebe, Beziehung etc. darin vorkommen. Dagegen habe ich auch nichts, aber realistisch sollte es schon sein. Mal ganz ehrlich, Kiya und Peter schmachten sich gegenseitig an und denken nur darüber nach, wie toll sie sich finden und das in Situationen, in dem man bestimmt andere Dinge zu hat, z.B. wenn man bedroht wird. Selbst dann werfen sie sich noch heiße Blicke zu, wo jeder normale Mensch definitiv andere Sorgen hat.

    Vielleicht könnt ihr nun verstehen, warum ich in der Überschrift "too much" geschrieben habe. Meiner Meinung nach ist die Autorin hier wirklich über das Ziel hinaus geschossen, und zwar in jeglicher Art und Weise. Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall nicht mehr lesen - mir hat der erste schon gereicht.


    Mein Fazit: 

    In diesem Buch ist einfach alles too much: zu viel Angeschmachte, zu viele Genre und ein Hauptcharakter, der zu viel reden. Wie heißt es so schön: weniger ist manchmal mehr.

  14. Cover des Buches Moffenkind (ISBN: 9783827194497)
    Jörg Böhm

    Moffenkind

     (65)
    Aktuelle Rezension von: itsbooklover

    [Rezension] - Jörg Böhm - "Moffenkind"

    "Geduld ist das Vertrauen, dass alles kommt, wenn die Zeit dafür reif ist." *Andreas Tenzer*

    Backcover:

    Feierlich tritt die >>Star od the Ocean<< von Hamburg aus ihre Jungfernfahrt zu den Metropolen Westeuropas an.

    Mit an Bord ist Wilhelmina Nissen, Matriarchin einer Hamburger Kaffeerösterei. Sie hütet ein schreckliches Geheimnis, das bis in die Kriegswirren von 1942 zurückreicht.

    Eva Bredin begleitet ihre Großtante und ist dem mysteriösen Verschwinden ihrer Freundin Sanne vor zwanzig Jahren auf der Spur.

    Doch während der Kreuzfahrt werden ausgerechnet die beiden Passagiere ermordet, die Eva der Wahrheit ein großes Stück näherbringen sollten, und die dunkle Familiengeschichte wird ihr zum Verhängnis...

    Inhalt:

    Sie wachte auf. Benommen und schwach. Um sie herum war es dunkel. Tief und schwarz. Alles schien sich zu drehen. Wie in einem Karusell. Immer schneller und schneller.

    Wo bin ich fragte sie sich, während sie versuchte, sich zu erinnern. Die Wahrheit! Ja, sie war zu ihnen gegangen, um die Wahrheit herauszufinden. Hatte nur mit ihr reden wollen. Hatte es tun müssen. Es war ihr Auftrag gewesen. So hatte sie den Wunsch verstanden, der an sie herangetragen worden war. < S. 7


    Fazit:

    Auch dieses Buch von Jörg Böhm ist einfach super. Auch das Cover passt super zu dem dahinterstehenden Kreuzfahrtkrimi.

    5 von 5 Sternen

  15. Cover des Buches Kein Mops ist auch keine Lösung (ISBN: 9783940855626)
    Tina Voß

    Kein Mops ist auch keine Lösung

     (17)
    Aktuelle Rezension von: _Sahara_

    Inhalt:

    Kay lebt zusammen mit ihrem Leih-Mops Bernd in ihrer Leihwohnung. Wohnung sowie Hund sind nur geliehen, da diese ihrer Freundin Klara gehören, die derzeit in Afrika sozialen Projekten nachgeht. Kay kann sich aber so gar kein Leben mehr ohne ihren Bernd vorstellen. Was soll sie nur tun, wenn Klara wieder da ist? Nicht nur darüber zerbricht sie sich den Kopf, ihr Freund benimmt sich auf äußert verschlossen und merkwürdig. Und ihre beste Freundin und Geschäftspartnerin Juli treibt sich nach Feierabend heimlich in einem Kasino rum. Ist sie etwa spielsüchtig? Turbulente Zeiten für Kay und Mops Bernd.

    Meinung:

    Die Geschichte ist sehr amüsant geschrieben. Sie beginnt mit dem Tauchkurs von Kay, wo sie sich über alle Maßen zum Affen macht. Das allerdings nicht freiwillig. Sie hat schlichtweg keinerlei Talent zum Schwimmen & Tauchen, sehr zur Freude ihrer anderen Kursteilnehmer. Allerdings war das eine Situation die mir wenig zu überzogen dargestellt wurde. Über Kay wurde sich dermaßen lustig gemacht, das war mir zu viel des Guten.  Ab und zu gab es nochmal ein paar Situationen, die ich auch nicht so amüsant fand, aber im Großen und Ganzen kam mir der Humor schon entgegen.

    In dem Buch gibt es die klassischen Missverständnisse, durch die Kay in tollpatschige Situationen gerät. Auch hier mag es an manchen Stellen etwas überzogen sein, aber es war amüsant und unterhaltsam. Und das macht die Geschichte auch aus. Es ist leichte, angenehme und unterhaltsame Kost. Nicht mehr und nicht weniger. Während dem Lesen habe ich festgestellt, dass es sich hier um Teil 2 einer Reihe handelt. Aber es hat mich nicht gestört, den ersten Teil nicht zu  kennen. Man könnte auch meinen, es handelt es sich um einen Einzelband. Es ist meiner Meinung nicht zwingend notwendig, Teil 1 im Vorfeld zu lesen.

    Fazit:

    Ein amüsantes Buch perfekt für Zwischendurch.

    ©_Sahara_


  16. Cover des Buches Der Tote von Wynden Manor (ISBN: 9783960877608)
    Elisabeth Marienhagen

    Der Tote von Wynden Manor

     (41)
    Aktuelle Rezension von: summersoul

    Zum Inhalt:

    Auf ihrem Landsitz Wynden Manor führt Lady Persephone Temper eine Frühstückspension, die ruhig ein paar Gäste mehr vertragen könnte, damit sie die Rechnungen bezahlen kann. Um ihrer Tochter aus ihren Geldsorgen zu helfen, lädt ihre Mutter Charlotte ohne Persephone davon zu erzählen, den Kunstexperten Torquill Thornfield ein, der einen Käufer für einige der antiken Statuen hat. Bei der Besichtigung der Statuen findet Persephones Hund Sir Charleston eine sitzende Statur, die Persephone zuvor noch nie gesehen hat. Bei näherer Betrachtung stellen Persephone und Torquill fest, dass es sich dabei um einen in Gips gehüllten Toten handelt, der Persephone bekannt ist. Es ist ihr Ex-Verlobter Blake. Doch was macht Blake auf Wynden Manor? Und wer hat ihn ermordet?

     

    Meine Meinung:

    Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, wodurch wir alle wichtigen Personen nach und nach immer besser kennenlernen und hinter ihre Fassaden schauen können, denn nicht jeder spielt mit offenen Karten.

    Lady Persephone Temper war mir gleich sympathisch. Sie ist eine freundliche und hilfsbereite junge Frau, die sich durchzusetzen weiß und ihren eigenen Kopf hat. Gerade dieser sorgt dafür, dass sie sich in die ein oder andere gefährliche Situation begibt, als sie versucht, ihre Unschuld zu beweisen. Denn durch einen Vorfall in ihrer Vergangenheit mit Blake ist sie mehr als verdächtig. So begleiten wir Persephone bei ihren Ermittlungen, bei denen sie von ihrer Freundin Agnes Turner und dem Kunstexperten Torquill Thornfield unterstützt wird. Nach und nach kommen wir somit den Geheimnissen einiger Bewohner des Orts auf die Spur, erfahren immer mehr über den wahren Blake und welche Gründe es für einige gab, ihn zu ermorden. Dadurch, dass im Grunde so gut wie jeder hinter der Tat stecken kann, muss man auch auf die kleinen Details achten, um den wahren Täter auf die Spur zu kommen. Gerade das würde meiner Meinung nach schon für Spannung sorgen, leider muss ich aber sagen, dass mich der Krimi dennoch nicht packen konnte. Mir persönlich hat Persephone zu wenig selbst ermittelt und wenn, dann waren mir ihre Ermittlungen oftmals zu konfus. Außerdem konnte ich einfach nicht nachvollziehen, wieso sie Torquill von Anfang an so sehr vertraut und das, wo sie immer wieder merkt, wie falsch sie andere Menschen eingeschätzt hat. Denn im Grunde kennt sie Torquill doch gar nicht, zieht ihn aber immer wieder ins Vertrauen. Ebenso fand ich die Ermittlungsmethoden der beiden Detectives gewöhnungsbedürftig. Ich mag nicht zu viel verraten, aber sie setzten sich beispielsweise mit einigen der Verdächtigen ins Pub. Was ich schon ziemlich seltsam fand.

     

    Fazit:

    Wir begleiten Lady Persephone Temper bei ihren Ermittlungen, bei denen sie nicht nur versucht, dem Mörder ihres Ex-Verlobten auf die Schliche zu kommen, sondern auch ihre Unschuld zu beweisen. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Freundin Agnes Turner und dem Kunstexperten Torquill Thornfield. Leider konnte mich der Krimi nicht in seinen Bann ziehen, da mir die Ermittlung von Persephone oftmals zu konfus war. Ebenso fand ich die Ermittlungsmethoden der beiden Detectives seltsam.  

  17. Cover des Buches Radieschen  von unten (ISBN: 9783746629766)
    Frida Mey

    Radieschen von unten

     (56)
    Aktuelle Rezension von: jam
    Elfie Ruhland ist dafür bekannt, für Ordnung zu sorgen. Als sie im Bestattungsunternehmen Pietas die Papiere für die Steuerprüfung vorbereiten soll, stößt sie bald auf Ungereimtheiten. 
    Als dann auch noch ein unzufriedener Kunde stirbt, begibt sie sich mit Hilfe von Mops Nepomuk und Kommissarin Alex auf Spurensuche...

    Ich bin für meinen etwas schwarzen, derben Humor bekannt und so habe ich mich - wie zu erwarten - bei diesem Cosy Crime im Bestattermilieu gleich wohl gefühlt! Elfie hat oft fragwürdige moralische Werte und einen eigenen Sinn für Gerechtigkeit. Sie hilft, wo sie nur kann - aber halt auf die ihr eigene Weise!
    "Radieschen von unten" lebt von seinen fast schon skurrilen Protagonistin und einer menschlichen Handlung, ohne große Morde und viel Blut und Gemetzel. 

    Das Buch ist, was es ist: Ein kurzwilliger Cosy Crime mit einer eigenen Art von Humor. Mir hats gefallen!
  18. Cover des Buches Manchmal muss es eben Mord sein (ISBN: 9783746628684)
    Frida Mey

    Manchmal muss es eben Mord sein

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Moralisch fragwürdig aber doch nachvollziehbar. Elfie Ruhland lässt fiesen Menschen einen schnellen Unfalltod angedeihen - zum Wohle derer, die unter den Schikanen zu leiden hatten. Elfie freundet sich mit Alexandra an, ohne zu ahnen, dass diese Kriminalkommissarin ist. Dann aber begegnen sich beide auf einem gemeinsamen “Spielfeld” wieder, wo Elfie tätig war.

    Hat mir gut gefallen, da hier sehr viel Persönliches bzw. Privates über beide Frauen geschrieben wurde. Gefühle und Gedankengänge waren bestens nachvollziehbar. Auf trockene Ermittlungsarbeit wurde hier größtenteils verzichtet - für mich ein Pluspunkt. Gute 3,5 Sterne.

  19. Cover des Buches Alles inklusive (ISBN: 9783257067811)
    Doris Dörrie

    Alles inklusive

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Sookie70
    Von einer " herzzerreißend komischen" Geschichte ist im Klappentext zu lesen, von " Bauchweh vor Lachen und Herzschmerz vor Mitgefühl"...

    Tatsächlich erwarten den Leser eine verschränkte Geschichte, die sich über Jahrzehnte hinzieht; recht belastete Charaktere, die jeweils aus der Ich-Perspektive erzählen und teiweise kaum Berührungspunkte miteinander haben und, vielleicht all dem voran, die bedrückende Schilderung von jeder Menge Beziehungsunfähigkeit... Die lustigste Szene könnte die Wiederbelebung des Mopses sein - wenn sie nicht in sich so tragisch wäre...

    Facit: Vielleicht interessant für Spanien-Liebhaber...? Insgesamt ist "Alles inklusive" zwar ein leicht zu lesendes Buch, aber ohne große Höhepunkte, ohne das erwartete "Happy Feeling", und ganz sicher ohne die im Klappentext prophezeite " Sehnsucht nach dem Süden" zu wecken. Schade. Es bleibt letzten Endes nicht nur ein großes Fragezeichen stehen...
  20. Cover des Buches Alte Ziegenwiese (ISBN: 9783453438521)
    Fritzi Sommer

    Alte Ziegenwiese

     (20)
    Aktuelle Rezension von: BirgitJaklitsch

    „Alles so schön bunt hier“, möchte man sagen. Ein Mord, mitten in einer Schrebergartenkolonie. Mitten in duftigen Staudenbeeten und mit heimischen Gemüsesorten bepflanzten Beeten, eine stark frequentierte, illegale Hanfplantage im Zentrum, landet der Siedlungsnörgler mit einer Mistgabel im Kreuz, tot auf dem Kompost.

    Na, das ist doch mal ein Plot, genau nach meinem Geschmack. Fast möchte man sich gar nicht aufregen. Hat doch beim zweiten Hinsehen, irgendwie alles, auf zugegeben ziemlich schräge Art, seine Ordnung im Kleinbürger-Paralleluniversum.

    Wären da nicht die drei Möpse Viktor, Wilma und Gang-Chef Henri, ein Mopsmischling (pssst, das will er nicht wahrhaben), die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Mörder des kompostierenden Opfers zu finden. Dann …. aber, ich will ja nicht zu viel verraten.

    Ihr solltet das Buch lieber selber lesen. Die Autorin Fritzi Sommer hat die Geschichte humorvoll aufgeschrieben, durchaus spannend, mit hanseatischem Understatement. Eine lässige, amüsante Urlaubslektüre, auch wenn man keinen Hundetick hat, wie ich.

    Und für alle Leser, die südlich von Hamburg leben, zeichnet die Autorin ein authentisches Bild von uns Nordlichtern. Denjenigen Exemplaren, die die Nase etwas höher tragen, gibt sie genauso ein Gesicht, wie den bodenständigen Exemplaren unter uns Pfeffersäcken.


    Mein Fazit zu diesem Buch: Lustig und spannend, vom Anfang bis zum Ende. Schwerelos geschrieben. Mein Respekt für Möpse ist gestiegen. Ich werde mir den Vorgänger dieses Buches „Zum wilden Eck“ auch noch kaufen.


    Die Autorin: Fritzi Sommers erste große Liebe hieß Tommy. Er war 30 Zentimeter groß, hatte schwarzes Fell und war ein Mischling. Ihren Wunsch, später einmal Tiermedizin zu studieren, begrub sie, als sie mit sieben Jahren sah, was ein Tierarzt alles machen muss. Nach weiteren Berufswünschen, die zwischen Pilotin und Heilpädagogin pendelten, entschied sie sich, zum Fernsehen zu gehen. Mit ihrem Mann, ihrem Sohn, ihrem Hund und einem Schwarm Goldfische lebt die sie in Norddeutschland.

  21. Cover des Buches Radio Hearts (ISBN: 9783423217323)
    Florentine Krieger

    Radio Hearts

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Eva_Maria_Nielsen
    Beat your Love oder Radio Hearts

    Fred, Radiowirt der romantischen Sendung „Radio Hearts“, ist ausgepowert, angewidert von den schmalzigen Wünschen seiner Kundinnen und wird von seinem Chef in den Zwangsurlaub geschickt, um seine leeren Romantikkonserven aufzufüllen.

    Fred lernt Lena kennen, die den Plattenladen seine Vinyl-Idol übernommen hat, aber so gar keine Ahnung von ihrer Zielgruppe hat. Als Fred sich anbietet, ihr zu helfen und mit ihr in die Tiefen des Vinyls eintaucht, spielt plötzlich auch eine Liebesmelodie in seinem Herzen. Doch leider entdeckt er es viel zu spät, so spät, dass er nicht weiß, ob Lena im überhaupt nicht eine Chance gibt

    Eine witzige Liebesgeschichte, voller Überraschungen, mit fetzigen Dialogen, einer Prise Romantik. Besonders hat mir die Perspektive gefallen. Die Lovestory wird aus der Sicht von Fred erzählt. Eine eher ungewöhnliche Perspektive in einem Liebesroman, aber dafür umso ansprechender. Für mich ist „Radio Hearts“ eine Liebesgeschichte, die man nicht so schnell vergisst.




  22. Cover des Buches Mops und Mama (ISBN: 9783839214893)
    Silke Porath

    Mops und Mama

     (16)
    Aktuelle Rezension von: zauberblume
    "Mops und Mama" von Silke Porath ist der dritte Mops-Roman. Endlich durfte ich meiner Lieblings-Chaos-WG in Stuttgart wieder einen Besuch abstatten.

    Der Inhalt: Tanja bekommt am selben Tag zwei schlechte Nachrichten. Die erste: Sie ist schwanger. Die zweite: Ihr Freund Arne, der als Tierarzt arbeitet, nimmt einen Forschungsauftrag im bolivianischen Urwald an. Sechs Monate lang wird er Fledermäuse beobachten. Doch ihre Mitbewohner sind für sie da - als Freunde und als potenzielle Ersatzväter. Die beiden überbieten sich bald in Fürsorge um die schwangere Tanja. Auch Mops Earl und sein Sohn Mudel mischen kräftig mit.

    Man fühlt sich einfach sofort wieder wie zuhause. Ich habe mich ja schon riesig gefreut und war überrascht, welche Neuigkeiten es hier gibt. Da ist ja wieder einiges los. Und der Schreibstil der Autorin hat mich sofort wieder begeistert, ich war sofort wieder mittendrin in der Geschichte um Tanja und ihre liebenswerten Mitbewohner. Ist ja einfach rührend wie sie Chris und Rolf, die beiden Ersatzväter, um Tanja kümmern. Der Besuch des Geburtsvorbereitungskurses mit den beiden - einfach köstlich. Für mich hat es Tanja richtig gemacht. Sie hat Arne seinen Traum leben lassen, auch wenn es schwergefallen ist. Aber ich hätte es genauso gemacht. Die Tage in der Schrebergartenkolonie waren auch sehr schön, hier kann man ja so richtig relaxen und der Mops Earl of Cockwood und sein Sohn Mudel haben hier ja auch ihren Spaß. Wieder ein wunderbares Unterhaltungsbuch mit dem ich sehr vergnüglich Lesestunden verbracht habe.

    Das Cover hat für mich ja schon Widererkennungswert. Es es passt ja einfach wunderbar zur Geschichte. Und den Earl würde ich am liebsten sofort adoptieren. Ein Prachtkerl! Ich hoffe, dass es wieder mal Neuigkeiten aus der WG gibt. Selbstverständlich erhält dieses Gute-Laune-Wohlfühlbuch 5 Sterne.
  23. Cover des Buches Der Glückliche schlägt keine Hunde (ISBN: 9783351035402)
    Stefan Lukschy

    Der Glückliche schlägt keine Hunde

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Antika18

    - Ein Loriot Porträt -

    Klappentext:

    VICCO ANTE PORTAS

    Ihr Hund kann überhaupt nicht sprechen? Macht nichts, dafür können Sie das Portät eines der beliebtesten Humoristen Deutschlands lesen. Stefan Lukschy, langjähriger Weggefährte und enger Vertrauter Loriots, erzählt voller Respekt, Witz und Liebe von dem Mann, der die Deutschen das Lachen gelehrt hat.
    Mit Beiträgen von Harald Clemen, Axel Hacke, Michael Bully Herbig, Hape Kerkeling, Rudolf Kowalski, Heinz Meier, Bastian Pastewka, Max Raabe, Peter Raue, Dagmar Reim, Otto Sander, Heinrich Schafmeister und Helmut Schmidt.

    Fast 40 gemeinsame Jahre enger Freundschaft verbinden Stefan Lukschy und Vicco von Bülow. In seinem Porträt über Loriot erzählt Lukschy in humorvoller Art, aus dem Leben von Vicco von Bülow.
    Liebevoll beschreibt er die Anfänge ihrer beiderseitigen engen Freundschaft und ihre gemeinsamen Interessen und Vorlieben, wie etwa zur klassischen Musik und Oper.
    Loriot, den viele ja nur aus Funk und Fernsehen kennen, wird dem Leser so lebhaft dargebracht, dass man meinen könnte, ihn auch persönlich zu kennen. Aber nicht nur die “ Kunstfigur “ Loriot wird hier beleuchtet, sondern auch die Privatperson Vicco von Bülow - seine Herkunft sowie sein Wesen.
    Erst durch das Lesen dieser Biografie wird sicherlich vielen Lesern bewusst, dass Loriot nicht nur eine “ Figur “ war, sondern ein Mensch mit Wünschen, Sehnsüchten und Fehlern wie wir alle.

    Durch viele private Bilder hat Lukschy diesem Buch eine zusätzliche besondere Würze verliehen.

    Fazit:
    Humorvoll, lebhaft aber auch ein wenig bedrückend - eine wunderbare Biografie über Vicco von Bülow ( Loriot ) ! Sehr empfehlenswert!





  24. Cover des Buches Tod in der Provence (ISBN: 9783596522460)
    Pierre Lagrange

    Tod in der Provence

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Peter_A_G

    Frankreichs Süden einmal nicht als reine Kitschvorlage sondern aus der alltäglichen Nähe gesehen bleibt faszinierend. Wunderbar der pensionierte Ermittler samt seiner kontroversen Persönlichkeit, etwas schrägem Umfeld und seinem Pensionsgeschenk Mops Tyson. Der Fall an sich wurzelt in historischen Quellen zum Dichter Petrarca, über den man einiges erfährt. Es wird aber nicht klar herausgearbeitet oder dargestellt, wo die historische Tatsachenbasis zu Gunsten einer mörderischen Fiktion verlassen wird.

    Manchen mögen die drastischen Begegnungen der Opfer mit dem Mörder zu brutal sein. Auch ich fand sie grenzwertig. In unserer Zeit sollte man dem Thema Femizid mehr Aufmerksamkeit widmen und es nicht als ein beinahe schon gängiges Klischee ausschlachten, das den unvermeidlichen Psychopathen zum Täter macht, würde man dem Autor gerne mitgeben. Hier hat "der Psychopath" (genaueres sei dazu nicht verraten) immerhin ein mehr als gestörtes Familienleben, dem man ohne den vollen Zusammenhang gleich zu ahnen schon von Beginn an große Skepsis entgegenbringt. Gegen Ende lässt sich dieser Zusammenhang dann kaum noch ignorieren, und ein zweiter (oder besser dritter?) Hauptverdächtiger, der um die Gunst des nächsten potentiellen Opfers buhlt, zögert die Spannung dann nur unwesentlich hinaus, ist als Figur aber durchaus facettenreich und gelungen.

    Insgesamt ist das Buch sehr gut geschrieben und man kippt an den weniger spektakulären Stellen einfach in den Mikrokosmos der Protagonisten hinein. Deren Alltag bietet somit auch einen lebenswerten Gegenentwurf mit allen uns bekannt erscheinenden Fehlern, doch dahinter bleibt das Grauen eine stets lauernde Bedrohung. Eine Realität, ohne Beschönigung als unversöhnliches Fanal einer Welt, die uns mit Situationen konfrontiert, die wir lieber ausblenden und schon gar nicht erleben möchten. 

    Das Spannende und das Lesenswerte ist also weniger die Geschichte an sich, sondern die zahlreichen Perspektivenwechsel und ihre Montage. Da ist M Lagrange /Sven Koch wirklich etwas gelungen, was ich bis dato eigentlich nur von wenigen AutorInnen kannte. Bei aller Lebendigkeit wirkt der Stil nie konstruiert, im Gegenzug zur Handlung, die dagegen doch etwas abfällt. Es ist in diesem Zusammenhang wohl ratsam, gut zu überlegen dieses Buch zu lesen, wenn man Bilder expliziter Gewalt schwer aus dem Kopf bringen kann. Ich werde die Serie jedenfalls weiterlesen. Sie spielt heute, entführt in eine andere Szenerie und bietet neben Spannung und den bereits beschriebenen Vorzügen auch viel Material, sich über die Welt, in der wir leben, Gedanken zu machen.


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