Bücher mit dem Tag "Morally grey"
19 Bücher
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
(3.652)Aktuelle Rezension von: SmultronaFeyre wird ins Land der Fae gebracht. Ein Ort den die Menschen meiden, da sie und die Fae miteinander gebrochen haben. Sie versteht nicht, dass sie dort etwas ganz anderes erwartet, als sie annahm. Sind die Fae doch nicht die Monster, so wie sie es von klein auf gelernt hat?
Die Handlungsstränge und Ideen sind genial. Die Brutalität, die vor allem gegen Ende rasant wächst, ist mir persönlich zu heftig. Dennoch freue ich mich auf den nächsten Teil.
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter
(2.114)Aktuelle Rezension von: Eva_BeeIn "Sterne und Schwerter" steuert die Geschichte um Feyre auf ihren bisherigen Höhepunkt zu. Politische Intrigen, alte Feindschaften und neue Bündnisse bestimmen das Geschehen, während sich der drohende Krieg immer deutlicher abzeichnet. Feyre muss schwierige Entscheidungen treffen, die nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern das aller Höfe beeinflussen. Mehrere Perspektiven und parallele Handlungsstränge sorgen dafür, dass sich die Ereignisse stetig zuspitzen.
Nachdem ich etwas Zeit gebraucht habe, um wirklich in die Reihe hineinzufinden, konnte ich dieses Buch kaum noch aus der Hand legen. Das Finale ist extrem spannend und schaukelt sich Kapitel für Kapitel weiter auf. Besonders gelungen fand ich die Vielzahl an Handlungssträngen, die am Ende zusammenlaufen. Außerdem kommt es zu starken Weiterentwicklungen der Charaktere durch die Handlung, was ich an Büchern sehr schätze.
An mehreren Stellen kamen mir die Tränen, ob aus Freude oder aus Schock über die Handlung (ich möchte an dieser Stelle nicht spoilern!). Es ist ein echtes Wechselbad der Gefühle: Hoffnung, Verzweiflung, Wut und Liebe liegen hier sehr nah beieinander. Für mich ist Sterne und Schwerter ganz klar der bisher stärkste Teil der Reihe.
Meiner Meinung nach kann man die Serie problemlos nach Band 3 beenden. Die Geschichte fühlt sich hier rund und abgeschlossen an. Alles, was danach kommt, konnte für mich nicht mehr an dieses Niveau anknüpfen – es sei denn, man interessiert sich vor allem für Feyres Innenleben, das im vierten Teil stärker im Fokus steht, während der Plot dort für mich deutlich an Relevanz verliert. Ich würde mich auf Band 1-3 der Reihe beschränken.
- Sarah J. Maas
Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis
(2.615)Aktuelle Rezension von: GypsyACHTUNG ⚠️ BAND 2 der Reihe
Dieses Buch wird allein aus Feyres Sicht in der ersten Person erzählt, was ich meist schwierig finde, aber hier konnte ich mich sehr gut in Feyre hineinversetzen und alles nachempfinden.
Feyre hat es unter dem Berg überlebt und muss nun mit den Konsequenzen leben und tut es sich dabei schwer. Sie hat sich verändert und muss auch noch damit klar kommen ohne Hilfe zu bekommen.
In diesem Buch finden sich viele Twists, die sich teilweise im ersten Band abgezeichnet haben und mir gefällt die Wendung, die hier genommen wird.
Fazit:
Eine logische und nachvollziehbare Entwicklung in Feyre und eine epische Liebesgeschichte.
Klappentext
Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen und muss nun jeden Monat eine Woche an seinem gefürchteten Hof der Nacht verbringen. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen. - Holly Black
The Cruel Prince (The Folk of the Air)
(197)Aktuelle Rezension von: 0polikmjnhbzgvtfcThe Cruel Prince hat mich mit seiner düsteren, politisch aufgeladenen Feenwelt sofort neugierig gemacht. Das Setting ist atmosphärisch, intrigant und voller spannender Machtspiele. Holly Black schafft es, die Grausamkeit und Schönheit des Feenreichs überzeugend darzustellen, und viele der Nebenfiguren sind komplexer, als man zuerst denkt.
Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht ganz so packen, wie ich gehofft hatte. Einige Handlungsteile ziehen sich, und Jude’s Entscheidungen wirken manchmal eher impulsiv als nachvollziehbar. Auch die Dynamik zwischen den Figuren ist interessant, aber nicht immer so tief oder emotional greifbar, wie sie sein könnte.
Insgesamt ist es ein gutes Buch mit starken Momenten, origineller Welt und cleveren Intrigen – aber nicht ganz das Highlight, das ich erwartet habe. Für Fans von Fantasy-Höfen, Machtkämpfen und moralisch grauen Charakteren aber auf jeden Fall einen Blick wert.
- Holly Black
The Wicked King (The Folk of the Air, Band 2)
(130)Aktuelle Rezension von: man_dyThe wicked king fand ich sogar nochmal besser als den ersten Teil. Für mich als Nicht-Fantasy-Leserin war ja Cruel Prince schon eine kleine Herausforderung, die ich aber gerne angenommen habe. Irgendwann habe ich mich in der Welt auch einfach so wohlgefühlt, dass ich gerne den nächsten Band lesen wollte. Jetzt habe ich glaube ich auch herausgefunden, was ich eigentlich an Fantasy genau mag. Bei mir ist es so, dass ich Romance-Bücher oder auch normale Romane, sowohl auf Deutsch, als auch auf Englisch, normalerweise sehr schnell lesen kann. Fantasy dauert bei mir aber länger, weil ich einfach nicht so schnell alles verstehe und kenne. Aber dadurch, dass ich dann so "lang" in dieser Welt verbringe vergleichsweise zu Romanen, wird meine Bindung dazu noch stärker, versteht ihr? Jedenfalls hat mir hier auch die Storyline extrem gut gefallen und Jude ist einfach eine extrem starke Protagonistin. Das Ende fand ich extrem krass. Jetzt bin ich gespannt auf den 3. Teil 😍
- Lara Späth
Escape
(72)Aktuelle Rezension von: LostHope2Ivy kommt neu auf die Southside Academy. An dieser Schule waren schon ihre Vorfahren. Dort trifft sie auf die mysteriöse Camilla und zwei ebenso mysteriöse Brüder. Bald schon findet sie heraus, dass sie der Schlüssel zu einem uralten Familiengeheimnis ist.
Cover:
Das Cover ist sehr schön gemacht. Der Hintergrund ist schwarz. In der Mitte des Covers sieht man außerdem Flammen, passend zum Titel des Buches. Darauf steht der Buchtitel. Oben drüber ist das Wappen der Southside Academy abgebildet. Unten am Rand in der Mitte steht der Name der Autorin und rechts daneben das Logo des Verlages.
Meinung: Ich fand das Buch toll und kann einige Kritiken nicht verstehen. Für ihr Debüt ist das Buch sehr gut geschrieben. Auch fand ich es gut, dass es auch ein paar Kapitel aus den Perspektiven der anderen Charaktere gab. Leider fand ich, war es teilweise etwas langgezogen, da ich Mühe und Not hatte, das Buch fertig zu bekommen. Darum gibt es 4 von 5 Sterne
- Leigh Bardugo
Wer die Hölle kennt
(211)Aktuelle Rezension von: ShadowbuchIn Band 2 wurden neben vielen neuen Rätsel auch viele Alte gelöst. Wir begleiten auch weiterhin Alex bei dem Versuch Darlington zu retten (Wobei die Lösung theoretisch sehr einfach gewesen wäre). Man konnte weiterhin super mit rätseln, wobei auch der Mord an den beiden Professoren gelöst wird.... Ehrlich gesagt hatte ich den zwischenzeitlich auch schon wieder vergessen gehabt😅.
Also spannender Abschluss mit einem Ende, dass man teilweise nicht erwartet hat... Vielleicht kommt zu dieser Diologie ja irgendwann eine Folgereihe..
- Rebecca F. Kuang
Yellowface (English Edition)
(93)Aktuelle Rezension von: ButtaEhrlich gesagt wusste ich nicht ganz was mich erwartet, war dann aber fasziniert und gefesselt. Das Buch zeigt wirklich Abgründe auf, über Rassismus, über die menschliche Seele und über das Verlagswesen. Es war sehr spannend zu lesen wie es da zu geht und ehrlich gesagt regt es sehr zum Nachdenken. Das Buch lässt einen mit vielen Fragen zurück insbesondere a lá wie würde ich handeln, wie sehe ich diese Dinge etc. Das Ende ist sehr offen, die Protagonistin ist eine absolut schreckliche Person die konstant Hass in mir geweckt hat, aber auch Athena scheint nicht besser gewesen zu sein. Anderseits was kann man June wirklich glauben?
Ich liebe den Schreibstil und die Story an sich, wie sie gegen Ende fast durchdreht, ihre Versuche sich zu rechtfertigen. Einfach großartig und fesselnd.
Für mich ein must read
- Holly Black
The Queen of Nothing (The Folk of the Air #3)
(105)Aktuelle Rezension von: GingerteabooksIch mochte das Ende. Trotzdem fand ich die Schlangensache etwas naja. Ich mochte, dass dieser Teil derjenige war, der sich mehr auf die Beziehung zwischen Cardan und Jude fokussiert hat. Außerdem mochte ich die Mitglieder des Court of Shadows in diesem Teil besonders gerne. Taryn und Ghost??? Bin gespannt ob dazu was in Stolen Heir kommt.
- Bianca Mov
Wicked Mind
(63)Aktuelle Rezension von: das_lesende_ich💕
Wicked Mind von Bianca Mov hat mich von Beginn an neugierig gemacht. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, nicht zuletzt wegen des Age-Gap-Tropes, den ich persönlich sehr mag.Besonders gelungen fand ich die Plotidee rund um Sienna, die heimlich spicy Romane schreibt und dafür ausgerechnet Nikolai als Vorlage nutzt. Allein dieser Ansatz ist schon unglaublich reizvoll und originell.
Umso spannender war es zu lesen, wie Nikolai nach und nach hinter ihr Geheimnis kommt und sich dabei selbst in ihren Zeilen wiedererkennt. Seine Reaktion, ihr zunächst die kalte Schulter zu zeigen, während man gleichzeitig in seiner POV ganz andere Gedanken und Gefühle wahrnimmt, sorgt für eine starke Dynamik zwischen den beiden. Dieses innere Hin- und Her, das Knistern und die unausgesprochenen Spannungen haben mir besonders gut gefallen.Auch die Vater-Tochter-Thematik, die in der Geschichte mitschwingt, fand ich gut umgesetzt und emotional stimmig. Sie verleiht der Handlung zusätzliche Tiefe und sorgt dafür, dass es nicht nur bei der romantischen Ebene bleibt.
Der Schreibstil ist insgesamt sehr flüssig und angenehm zu lesen, wodurch man schnell durch die Seiten kommt. Wicked Mind ist eine unterhaltsame, spannende Romance mit einer cleveren Idee und einer gelungenen Figurenkonstellation.
Wer Romance liebt oder das Genre ausprobieren möchte, insbesondere mit Age-Gap-Trope, sollte hier definitiv einen Blick riskieren.
⭐️⭐️⭐️⭐️☆
(8/10) - Chloe Gong
Immortal Longings
(234)Aktuelle Rezension von: GartenderBuecherPrinzessin Calla Tuoleimi ist selbstbewusst, mitfühlend (manchmal), kalt, furchteinflößend, impulsiv und besessen davon, ihren Onkel zu stürzen. Sie plant selten voraus, was ihr öfters in die Quere kommt, und verlässt sich auf ihre Instinkte. Die wenigsten Menschen bedeuten Calla etwas. Lediglich ihre ehemaligen Zofen bilden eine Ausnahme hiervon.
Anton Makusa ist arrogant, selbstbewusst, egoistisch (meistens?), waghalsig, rebellisch und ein Charmeur. Er ist ein Naturtalent im Springen zwischen Körpern und ist sich dessen auch bewusst. Seine Handlungen schwanken zwischen rationalem Verhalten und Irrsinn, wobei er im Endeffekt immer durchkommt. Er nimmt an den Spielen teil, um seine Jugendliebe zu retten, wobei seine jetzigen Gefühle zu ihr eher unklar sind.
Kronprinz August Shenzhi ist manipulativ, berechnend, selbstbewusst, klug und gerissen. Er hat keine Probleme damit, in andere Leute zu springen, und nutzt sein Talent dafür gnadenlos aus. August denkt, dass er ein besserer Herrscher als sein Onkel wäre und alles zum Guten wenden würde. Dementsprechend wichtig ist es ihm, so schnell wie möglich König zu werden. Er hat kein Problem damit, für seine Ziele über Leichen zu gehen.
Die Handlung war milde gesagt eine Enttäuschung, obwohl es gut anfing. Die verschiedenen Charaktere werden eingeführt und man lernt etwas über das Konzept des Springens und das Herrschersystem. Gleichzeitig tauchen aber auch die ersten Logiklücken auf. Warum will Anton nicht einfach das Geld, auf das er Zugriff hat, wenn er im Körper eines Reichen ist, für die Bezahlung der Krankenhausrechnungen seiner Jugendliebe verwenden? Die Erklärung hierfür ist, dass es zu kompliziert sei und er den Zorn des Rates (keine Ahnung, was der macht, da er keine Rolle im Buch spielt) nicht auf sich ziehen möchte. Stattdessen nimmt er an Spielen teil, die ihm trotz seines Talents sein Leben kosten könnten, und riskiert es, dass seine Identität dadurch aufgedeckt wird. Das klingt wirklich logisch. Anton ist im Allgemeinen ein sehr merkwürdiger Charakter. Einerseits scheint ihm was an seiner Jugendliebe zu liegen und andererseits bemerkt er, dass mit ihr etwas nicht stimmt, verlangt nach einem Arzt und als er ignoriert wird, geht er einfach. Er verlässt das Krankenhaus, ohne ernsthaft nach einem Arzt zu suchen??? Wieso? Das macht keinen Sinn. Außerdem hat er zwei Schwestern, die in seiner Kindheit entführt wurden, und er versucht nicht, sie zu finden. Im ganzen Buch denkt er einmal an sie und hofft, sie sind tot. Na dann. Dieselben unlogischen Handlungen fallen aber auch bei Calla auf. Sie möchte die Monarchie beseitigen. Hat dafür ihre Eltern ins Jenseits befördert und jetzt fehlt nur noch ihr Onkel. Sie wartet 5 Jahre auf eine Chance. Dann kommt ihr Cousin und bietet ihr an, ihr damit zu helfen, wenn er dann König werden kann. König. Im Sinne von: Wir führen die Monarchie fort. Und Calla sagt ja.
Sie muss zwar kurz überzeugt werden, aber August (ihr Cousin) verspricht ihr, ein guter König zu sein, und Calla gibt nach. Habe ich schon erwähnt, dass sie in den fünf Jahren, die sie jetzt schon wartet, keine Idee entwickelt hat, was nach dem Tod ihres Onkels, des Königs, passieren sollte!? Selbst August fragt sie danach und sie weiß es nicht. SIE HATTE FÜNF JAHRE ZEIT UND WURDE ANGEBLICH AUSGEBILDET, UM EIN KÖNIGREICH ZU FÜHREN. Wie inkompetent kann man sein? Wieso ist die Monarchie unter August auf einmal in Ordnung? (Dafür gibt es später so eine Art Erklärung, aber die ist sinnlos und Calla denkt, dass sie ihn ja auch einfach beseitigen könnte, wenn er ein schlechter König ist, aber das passt null mit ihrem Verhalten am Ende überein, also ist es auch egal.) Des Weiteren gibt es einen Moment, wo ein Spieler in den Körper eines Kindes springt und Calla dieses dann tötet, da der Spieler sich weigert, den Körper zu verlassen. Das macht null Sinn, da man in dem Spiel auch ausscheidet, wenn man bei seiner Armbanduhr, die man immer tragen muss, nicht alle 24 Stunden seine Nummer eingibt, oder man scheidet aus, wenn man den Chip aus der Uhr entfernt. Calla hatte Zugang zur Uhr. Calla hätte kein Kind töten müssen. Call macht es trotzdem, obwohl sie angeblich clever ist, damit die Autorin zeigen kann, wie kalt Calla ist. Hier muss ich noch erwähnen, dass die Liebesgeschichte zwischen Calla und Anton eine Katastrophe ist. Null Spannung oder Chemie. Es gibt keinen vernünftigen Aufbau einer Beziehung. Stattdessen ist sie einfach da und die "Insta-Love" ist perfekt.
Kommen wir nun zum letzten Hauptcharakter, August. Der ist Kronprinz, will die Krone, wird sie garantiert nie bekommen (Prognose für alle Bücher) und ist definitiv gut und nicht böse (Ironie off). Ihr wollt ein Beispiel dafür, dass er ein schlechter König wird? Gerne. Sein Onkel befiehlt, ein Dorf abzufackeln. Damit er sich nicht gegen seinen Onkel stellt, muss August das leider tun und kann den Menschen auch nicht später helfen oder das irgendwie verhindern oder so. Er hat ja schließlich keine Macht als Kronprinz. Der Arme.
Abgesehen von den Charakteren und ihrem unlogischen Verhalten ist die gesamte Handlung auch in sich unlogisch. Das Konzept des Springens wird erklärt und angeblich gibt es Regeln, die dann aber einfach gebrochen werden, wenn es der Autorin passt. So behält man auch, wenn man in einen anderen Körper springt, immer seine Augenfarbe. Trotzdem gibt es Nummern, mit denen man sich identifiziert, und keine Augenscanner? Außerdem springt ein Charakter in einen anderen und niemand merkt es, obwohl das eigentlich aufgrund der Augenfarbe nicht sein kann, da die beiden eigentlich nicht dieselbe haben können (es ist praktisch unmöglich und ich kann nicht mehr sagen, ohne zu spoilern). Das war für mich auch der Punkt, wo ich das Buch aufgegeben habe (es wird meines Wissens nach nicht mal in Band 2 erklärt). Die Augenfarbengeschichte war dann einmal hier und einmal später auch der Plottwist, den man jedenfalls beim ersten Mal nicht kommen sehen kann, da man noch glaubt, dass die Regeln im Buch wirklich gelten. Zusätzlich wird null reflektiert, was es mit einer Gesellschaft machen würde, wenn einige wenige einfach in deinen Körper springen könnten und dann mit diesem machen, was sie wollen, und du nichts tun kannst. Stattdessen wird gesagt, dass die Leute das hinnehmen. Die springen in Kinder und gefährden die und alle so: „Ja, ok.“
Sicherlich.
Weiterhin sind sie Spiele nicht durchdacht. So wird nicht einmal ihre Existenz vernünftig erklärt oder warum Leute davon so begeistert sind, wenn die Spiele für Unbeteiligte tödlich enden könnten. Und ja, man bekommt Geld, wenn man verletzt oder getötet wird aufgrund der Spiele, aber das reicht doch nicht aus, um die Leute dafür zu begeistern? Wieso ist außerdem die gesamte Stadt das Spielfeld und warum kämpfen alle mit Schwertern und Ähnlichem, wenn es Computer und andere Technologien gibt? Es ist verwirrend.
Das einzige Highlight? Callas Katze "Mao Mao".
Ich bin mir sicher, dass ich noch einiges aufzählen könnte, aber ich lasse es. Das Buch ist komplettes Chaos und leider nicht konsequent bei seinen eigenen Regeln. Außerdem sind die Charaktere alle eher unsympathisch und man hat so eine große Distanz zu ihnen, dass man sich für ihr Leben und Leiden nicht interessiert. Zudem ist jeglicher Vergleich zu " Die Tribute von Panem" hier unangebracht, da es bis auf einen ähnlichen Charaktertod mehr Gemeinsamkeiten mit "Squid Game" hat.
Die Welt ist grundsätzlich interessant, aber nicht voll ausgebaut, obwohl die Beschreibungen zahlreich sind. Es gibt keine Informationen über Handel, Finanzsystem, Geschichte etc., sondern nur die immer selben Beschreibungen über die armen Leute, die dort leben, und die Ungerechtigkeit der Welt. Alles fühlt sich vage an.Der Schreibstil war flüssig.
Das Cover gefällt mir gut. Der Farbschnitt ist süß, aber kein Muss.
Anmerkung: Werde die Reihe nicht weiterverfolgen.
- Ali Hazelwood
Mate (English Edition)
(9)Aktuelle Rezension von: SelfsoulIm ersten Band ging es um Misery und ihren Werwolf. Band zwei handelt nun von Miserys bester Freundin Serena. Eine Werwolf-Hybridin. Halb Mensch, halb Werwolf. Eine von zwei auf der Welt.
Damit gerät sie ins Kreuzfeuer zwischen Vampiren, Menschen und Werwölfen.
Sie ist im Rudel von Koen unter Schutz. Ihrem Mate. Im Endeffekt ist es ihre Liebesgeschichte.
Ich hab etwas gebraucht um reinzukommen, weil Bride schon eine Weile her war. Aber Ali Hazelwood überzeugt mich einfach mit ihren Büchern und Schreibstil. Klare Empfehlung!
- Amanda Foody
All of Us Villains
(3)Aktuelle Rezension von: Elljen_jmI quite liked the new idea of just morally grey characters. Everyone is flawed and tries to live their life in the cruel world they are. All of the seven champions are attempting to to survive behind the role their family and story decided for them. There is no clear villain or hero - even Briony the self proclaimed hero acts villainous and maims her sister just to be the champion of her family. Just to write her own story and ending. While she fought to be the champion her best friend gets used as the mascot of the curse they have to participate in after she got pushed into the spot light. Some others like Gavin are fighting to prove that they are alive and should not be forgotten, even though his own family sees him as a living corpse with no hope to survive the curse and fights. The ex boyfriend of Briony tries to acts as noble as possible while training to kill for the High Magick which will get under the control of the winner and stays the secon of command of her. The last important champion is the monster of the villains, the nightmare of killers Alistair who gets pushed into the role so his family can stay atop. But he just participates with no real motive to stay alive after learning of the grotesque secrets of his family and the loss of his brother.
We are seeing every perspective and reason of the participants, feel the true angst of not beeing able to trust even your close friends and the conflict to kill or be killed- even if those are your loved ones.
The Book shows the true cruelty of people if given the chance to get away with it. There are a lot of sacrifices, blooming and restarting feeling with high stakes. The price of survival gets paid in blood and trauma.
Will the curse kill them? Will they kill each other? Or can they stop this illicit tornament?
If you want fluff look elsewhere for it, because here you will get how twisted love can be. Would you kill your loved one or kill yourself for your loved one?
Quotes I liked:
"He was capable of greatness. But only he could see it." p. 26
"Villaiiny in the modern age was a delicate balance" p. 52
"The Lowes did not tell their children monster stories so that they could slay them. The Lowes told them so their children became mosnters themselves." p. 54
"Monsters couldn't harm you if you were a monster, too" p. 80
"For years you told me stories about monsters. But all along the monster was you." p. 121
"There are no friends here. Only people you kill now, and people you kill later" p. 161
"Even if Alistair was tired of twisting himself into something cruel, he did not know who he was otherwise. Goodness served no purpose in the tournament. And no matter what he felt for Isobel, she was still an opponent." p. 204
"What is a happily ever after to the child is a nightmare to the monster" p. 240
"You are just upset that I am not the villain you imagined I would be. Slaying me was supposed to be your ultimate act of victory. But I am not your monster. Or your trophy." p. 324
- Anja Langrock
Never break the rules, Mr. CEO (Los Angeles Heartbreakers 1)
(18)Aktuelle Rezension von: kikiii04Die Storyidee der Geschichte ist nicht neu und genau deshalb wollte ich das Buch lesen. Ein versehentliches One-Night-Stand mit dem zukünftigen Boss - optional mit ungeplanter Schwangerschaft - ist eine Geschichte, die ich immer wieder gerne lese. Jede*r Autor*in macht schließlich etwas eigenes daraus und so war ich gespannt, wie Anja Langrock die Geschichte umsetzen würde. Ich habe zuvor noch nichts von der Autorin gelesen - und leider muss ich nach dieser Lektüre sagen, dass es vermutlich auch bei dem einen Buch für mich bleiben wird.
Ich habe sehr gute Rezensionen zu dem Buch gesehen, was mich neugierig gemacht hat. Für mich hat sich die Geschichte leider mehr und mehr zu einer absoluten Red Flag entwickelt.
Der Einstieg war an sich in Ordnung. Sam hat mir eigentlich ganz gut gefallen, Cayden war zunächst auch relativ sympathisch. Zu denken hat mir allerdings seine ziemlich kratzbürstige Familie gebracht und auch, dass er so offensichtlich nicht über sich sprechen kann. Man ahnt zwar schon, dass die ganze Familie, er eingeschlossen, ein ziemlich großes Päckchen mit sich herumträgt, aber alles entschuldigen tut dies nicht.
Die Geschichte entwickelt sich auch eher schleppend. Zum einen lag mir der Schreibstil nicht so richtig. Es heißt oft als Tipp "Show, don't tell", und für mich war es zu viel des "tell"-Elements.
Zum anderen nimmt der Klappentext meiner Meinung nach zu viel vorneweg, sodass man immer auf ein Ereignis wartet, dass dann erst im letzten Drittel passiert und die ganze Geschichte davor weniger interessant macht.
Dennoch wartete ich auf das angekündigte Ereignis und der Roman befand sich zu den Zeitpunkt auf einem soliden 3-Sterne-Level. Eine Geschichte für zwischendurch eben. Die Heiß-Kalt-Dynamik zwischen Sam und Cayden hat mir aber hier schon nicht so ganz gefallen, weil sie relativ abhängig von ihm wirkte.
Aber dann kam das letzte Drittel und alles wurde auf den Kopf gestellt. Cayden entwickelte sich in eine Figur, die ich absolut problematisch finde. Er ist nicht morally gray, sondern morally black. Ja, ich weiß, er hat Erklärungen dafür, aber ... Wie er Sam behandelt hat, ging absolut gar nicht. Und das Sam dennoch derart versöhnlich ist, hat für mich nichts mit Romantik oder Liebe zu tun. Am Schluss geht - verglichen mit den krassen Vorkommnissen zwischen den beiden - dann alles enorm schnell, was mir wirklich bedenklich vorkam.
Mein Fazit:
Ich bin wirklich kein Fan von 1-Sterne-Bewertungen und habe mir lange überlegt, ob ich überhaupt eine Rezension schreiben soll. Aber Rezensionen sollen anderen Leser*innen eine Orientierung bieten, und die ist nur durch offene Erfahrungen und Meinungen möglich. Und meine Meinung ist, dass die Geschichte eine schwierige Beziehungsdynamik verharmlost und Caydens (in gewisser Weise kriminelles) Verhalten romantisiert. Wenn der Beginn der Geschichte kürzer und das Ende erheblich länger, ausführlicher und vielseitiger beleuchtet gewesen wäre, hätte das Thema vielleicht funktioniert. So aber nicht.
- B.E. Pfeiffer
Winterprinzessin
(49)Aktuelle Rezension von: globi4711Meira weiss, dass es ihre Aufgabe ist, den Dämonenkönig zu heiraten und dann zu ermorden. So soll sie die Menschenwelt von der Herrschaft der Dämonen befreien und den Menschen die Freiheit bringen.
Auch Cieran, der Dämonenkönig, hat seine ganz eigenen Pläne mit Meira. Er will der Menschenrasse den endgültigen Untergang bescheren.
Doch was, wenn sich die beiden plötzlich mit unerwünschten Gefühlen konfrontiert sehen?
Meira war mir von Beginn weg sympathisch. Ein gutes Herz und eine mitfühlende Seele. Cieran fand ich bedrohlich, cholerisch und unglaublich hartherzig..... wenigstens am Anfang... ;-)
Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und auch hier hat sie meine Erwartungen voll erfüllt! Sie schreibt unglaublich fesselnd und mitreissend. Man kann das Buch kaum weglegen.
Die Geschichte ist vielseitig, spannend, emotional und voller Schmerz. Natürlich kommt auch der Spice nicht zu kurz. ;-) Ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe! - Isabelle Herzog
Gambit: Wenn die Dame spielt (Schach-Reihe 1)
(23)Aktuelle Rezension von: _kleiner_buchwurm_Vivienne, kürzlich verwitwet, wird von dem Polizisten Adrian verfolgt. Denn dieser glaubt an ihre Schuld im Falle des Todes ihres Mannes.
Am Tag vor der Beerdigung trifft die Witwe auf den charmanten Richter Spencer und fühlt sich zu ihm hingezogen.
Doch für die beiden wird es nicht leicht, denn die Schatten der Vergangenheit schweben über ihnen.
Der Charakter von Vivienne ist vielschichtig. Immer wieder blitzen ihre verschiedenen Schichten durch, auch von ihrer Vergangenheit erfahren wir einiges.
Denn Christopher ist nicht ihr erster Mann.
Spannung und Nervenkitzel von Anfang bis zum Ende. Das Buch war super geschrieben.
Es war düster, fesselnd und einzigartig.
Der Schreibstil von Isabelle Herzog ist flüssig und man ist sofort im Geschehen. Die Perspektiv Wechsel mochte ich sehr gerne.
Auch die Gestaltung der einzelnen Kapitel mit den Illustrationen ist super geworden.
Ich werde mir sofort band zwei holen, denn der Cliffhanger verspricht viel.
Aber auch andere Bücher der Autorin werden bei mir einziehen.
- Olivie Blake
One For My Enemy: The bewitching urban fantasy from the author of The Atlas Six
(1)Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincessInhalt: Im Untergrund des magischen New Yorks kämpfen zwei Familien um die Vormachtstellung: die Antonova-Schwestern und die Fedorov-Brüder. Einst Liebende, leiden besonders Marya Antonova und Dimitri Fedorov unter der Fehde, die ihre Eltern begangen. Doch nun befinden sie sich auf verfeindeten Seiten. Als sich die Geschichte zu wiederholen scheint und sich die jüngste Antonova in den jüngsten Fedorov zu verlieben droht, scheint die Katastrophe nah. Ein Friedenspaket wird geschlossen – doch jeder Frieden hat seinen Preis.
Fazit: "One For My Enemy" wird auf dem deutschen Markt als Romantasy vermarktet, auf Englisch jedoch als Fantasy. Ich denke, das englische Original ist damit näher an der Wahrheit: Obwohl Liebe ein zentrales Thema in diesem Fantasy-Roman ist, werden Romantasy-suchende Leser*innen hier definitiv enttäuscht werden. Stattdessen kommt "One For My Enemy" unglaublich komplex daher, mit vielen Perspektiven und einer verworrenen Vergangenheit, die alle Figuren miteinander vereint. Mir hat unglaublich gut gefallen, wir moralisch grau jeder Charakter war und wie wenig ich mich in der Lage fühlte, einzelne Handlungen wirklich zu bewerten. Durch die hohe Komplexität und die vielen Perspektiven brauchte ich zu Beginn etwas Zeit, um in die Geschichte zu finden – aber sobald ich drin war, hatte mich der Sog gepackt und ließ mich nicht mehr los. Auch die Anlehnung an Shakespeares "Romeo und Julia" fand ich ideal getroffen. Das Buch hat sich vor allem durch die magischen Elemente von Shakespeare entfernt, kann aber immer wieder rauf zentrale Handlungsstränge zurück. Grandios!
Empfehlung: Für Fans komplexer Fantasy-Geschichte und moralisch grauer Charaktere.
- Michael Schwendinger
Der Schlaf des Roten Löwen
(19)Aktuelle Rezension von: Antje_AubelAus der Ich-Perspektive von Jesper Jacobi wird die Geschichte eines einfachen Bauernjungen erzählt, der Unsterblichkeit erlangen möchte und dabei zum größten Betrüger wird.
Die Hauptfigur trifft zahlreiche moralisch fragwürdige bis verwerfliche Entscheidungen, daher ist es nicht immer einfach, Sympathie aufzubringen. Dennoch fand ich es interessant, Jespers Geschichte zu entdecken. Mit viel dunklem Humor und Sarkasmus erzählt ist sein Weg zur Unsterblichkeit nicht nur von zahlreichen (un)glücklichen Zufällen, sondern auch von Kreativität, List und manchmal Planlosigkeit geprägt.
Die Handlung wird in zwei Zeitsträngen erzählt, sodass aktuelle Geschehnisse immer wieder durch Rückblenden in die Vergangenheit unterbrochen werden. So entsteht zum Ende hin ein stimmiges Gesamtbild, das die meisten Fäden zusammenführt. Lediglich eine Begebenheit, die für den Anfang der Geschehnisse ausschlaggebend war, wird leider zum Ende nicht wirklich aufgelöst, was ich ein wenig schade fand.
Mir hat die Geschichte durch ihre Originalität insgesamt sehr gut gefallen. Sie liest sich leicht, ist erfrischend unvorhersehbar und auf ihre besondere Art auch witzig.
- Michelle Wong
House of the Beast
(97)Aktuelle Rezension von: Julijule"House of the Beast" von Michelle Wong ist ein durchaus gelungenes Debüt. Es werden die Elemente Romantik und Horror, sowie eine düstere Atmosphäre perfekt miteinander verbunden. Die gesamte Welt rund um die Götter, Ritualen und Kämpfen ist super anschaulich.
Wir begleiten also Alma, die alles für ihre Mutter tun würde - selbst ihren Arm verlieren und ihren Vater um Hilfe bitten. Und dann gibt es da noch eine Verbindung... Eine Verbindung die es in sich hat und über die man im Laufe der Geschichte immer mehr lernt.
Durch den etwas längeren Prolog, bekommt man als Leser einen ersten guten Einblick in Almas Kindheit. Man erfährt wie sie aufgewachsen ist und was sie durchgemacht hat. Deshalb ist es ein leichtes ihre Handlungen und Gedanken besser nachzuvollziehen.
Generell ist Alma eine aufgeschossene, selbstbewusste junge Frau. Man merkt ihr ihre Schwächen dennoch hier und da deutlich an. So ergibt sich eine interessante Protagonisten, die durch ihre besondere Verbindung zu ihrem Gott noch interessanter und unberechenbarer wird.
Generell ist die Geschichte an sich auch eher unberechenbar und hält trotz manche Längen, die ein oder andere große Überraschung bereit.
Beeinflusst durch Michelle Wongs eindringlichen und detailreichen Schreibstil, der eine ganz besondere Atmosphäre hervorruft, ergibt sich ein rundum harmonisches Gesamtbild. Es entsteht eine Welt, der man nur schwer entfliehen kann. Eine Welt die vor Brutalität nicht zurückschreckt und sich das nimmt, was sie haben will.
Schlussendlich ist "House of the Beast" ein Buch, dass man nicht so schnell vergisst, alleine wegen dem Horror und der Brutalität. Doch auch wegen der Charaktere. Es ist eine Empfehlung für alle, die nicht vor Blut zurückschrecken und sich in der dunklen Jahreszeit in eine dunkle Welt begeben wollen.
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